ABBUC Magazin 108

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Das Atari Bit Byter User Club Magazin erscheint ¼ Jährlich. Jeweils ½ jährlich erscheint das Atari Bit Byter User Club Sondermagazin.

Eingesandte Artikel in diesem Magazin sind durch entsprechende Copyrights geschützt. Kein Teil des Magazins darf in irgendeiner Form (Druck, Fotokopie, Scan oder einem andere Verfahren) ohne
schriftliche Genehmigung reproduziert oder unter Verwendung elektronischer Systeme verarbeitet, vervielfältigt oder verbreitet werden
.

 INHALT:

Seite      3        Die neue ABBUC Webseite

Seite      6        Rechnerservice reloadet

Seite     10        Retro Börse Hamburg

Seite     11         W65C02S Die etwas (!) andere CPU

Seite     19        Das 2. Atari und Retrotreffen in München

Seite     20       Neuer PD-Service

Seite     21        Bundesliga Spieletest

Seite     34        Neuer Saft für die 1050

Seite     37        SWAT Treffen

Seite     40        PD-Ecke

 

 

Die neue ABBUC Webseite

Rund 9 Jahre ist es her, dass der ABBUC seinen Internetauftritt auf abbuc.de umgezogen und durch Andreas Bertelmann neu aufgebaut hat.

Zwischenzeitlich wurde vieles dort zusammengetragen: Informationen zum ATARI, Tests, Tipps, Termine. Zum Austausch standen das Forum und ein Chat zur Verfügung.

Alle Inhalte der Website hier aufzuzählen würde sicherlich den Beitrag massiv sprengen. Jeder der die Website über die Jahre verfolgt hat weiß, welche enormen Informationsmengen und vor allem Arbeit darin stecken.

 2008 hat Andreas bekannt gegeben, den Posten des Webmasters abgeben zu wollen. Als neue Webmaster konnten Roland Schatz und Sven Pink gewonnen werden. Nach entsprechender Einweisung durch Andreas in die Tiefen der ABBUC-Website war schnell klar: Die Handhabung ist sehr gewöhnungsbedürftig. Erste Diskussionen über eine komplette Überarbeitung der Website begannen. Nach Erstellung eines „Anforderungsprofils“ an das künftige System ging es auf die Suche. Viele Systeme (kommerzielle oder freie Software) buhlten um die Gunst der Nutzer. Somit wurden auf Testsystemen verschiedene Content-Management-Systeme (CMS) installiert und getestet. Kriterien waren unter anderem die Integrierbarkeit von Funktionen, die schon auf der alten Website vorhanden waren. Beispiele sind hier der Shop und der ABBUC-Chat. Auch im Fokus standen die Übernahme der Altdaten und eine einheitliche Userverwaltung, die es in der alten Site nur eingeschränkt gab, sowie viele andere Dinge mehr.

 Nach Wochen des Downloads, Installationen und Tests fiel die Entscheidung auf Joomla!, einem freien CMS. Neben einer großen Community zeichnet das System die Integrierbarkeit von Erweiterungen, einer sehr offenen Administration und Rechteverwaltung aus. Vor allem wurden alle Anforderungen durch das CMS selbst oder durch Erweiterungen von Drittanbietern erfüllt.

Nun begannen Tage mit Integration diverser Module, Erstellung eines ersten Design-Templates und vor allem: Tests, Tests, Tests… Alleine die alte Shop-Funktionalität mit dem kleinen Häkchen: „xx Euro Rabatt für Mitglieder“ hatte fast 2 Wochenenden verschlungen. Was im Standard von Joomla! nicht enthalten war, musste mit Erweiterungen von Drittanbietern realisiert werden. Auch hier gibt es eine riesen Auswahl an Erweiterungen, die allesamt getestet werden wollten. Nicht nur die generelle Funktion, sondern auch die Unterstützung verschiedener Browser und Plattformen musste berücksichtigt werden.

Durch familiäre Gründe musste von meiner Seite leider der ABBUC für einige Monate ausfallen. Fast zeitgleich hat Roland angekündigt, dass er ebenfalls beruflich bedingt keine Zeit mehr als Webmaster erübrigen kann. Hier hat Andreas dankbarerweise wieder das Zepter in die Hand genommen und in Zusammenarbeit mit den Ressorts einen Zeitplan für die neue Website aufgestellt sowie Zuständigkeiten abgestimmt.

Nach meiner Rückkehr im Juli 2011 wurde der bisherige Entwurf der Website gelöscht, da sich zwischenzeitlich einige Versionsänderungen ergeben hatten und es einfacher war, alles neu zu installieren. Kurzum: Es wurde wieder alles neu geladen, installiert, nachinstalliert und getestet.

Um die spätere Umstellung vorab schon zu testen, wurden auch gleich die User- und Forendaten mit übernommen (bei gleichzeitigem Update der Foren-Software). Dutzende E-Mails später stellte sich heraus: Durch die Übernahme der Userdaten nach Joomla, die eine Bridge realisierte, ging an jeden registrierten User eine E-Mail mit einem Hinweis auf die neue Website raus. Das war so nicht gewollt, zumal in der E-Mail auch auf die neue Homepage verlinkt wurde. Also musste fix die komplette Website umziehen, damit niemand einen Blick auf das Kommende erhaschen konnte.

Zwischenzeitlich war auch das Design von Oliver (des-or-mad) fertig und wurde so wie er selbst als Webmaster sofort integriert. Die nachfolgenden Wochen und Monate bestanden darin, alle wichtigen Inhalte in der neuen Site verfügbar zu haben und die Grundfunktionen sicherzustellen. So sollte zur JHV 2011 die neue Website freigeschaltet sein, um erste Meinungen einholen zu können. Um dies zu gewährleisten waren viele Stunden und Tage für den ABBUC reserviert, damit das Grundgerüst rechtzeitig stand. Alle relevanten Erweiterungen wurden weitestgehend finalisiert, künftige Funktionen vorbereitet und die wichtigsten Inhalte eingestellt.

 Am 21.10.2011 begann der Umzug der Website mit der Datenübernahme des alten Forums. Trotz der vorherigen Tests und erfolgten Maßnahmen gab es wieder eine Massenmail an alle registrierten User der Website… Dem nicht genug, es traten Probleme in der URL-Auflösung auf, die Passwörter wurden nicht immer sauber übernommen und einige andere Dinge mehr. Die Krönung war schließlich der Ausschluss aller Admin-Accounts von der Website, was nur durch einen Emergency-Login wieder behoben werden konnte. Alles in allem ein sehr bewegtes Wochenende.

Die nachfolgenden Wochen waren geprägt von Fehlerbereinigungen und Änderungen, die aus der Community kamen. Obwohl die Umstellung der Website massiv war (eigentlich eine komplett neue Homepage mit manuell übernommenen Inhalten), ging der Übergang jedoch weitestgehend gut über die Bühne. Aufgetretene Probleme wurden analysiert und behoben. Einige Themen hieraus sind aktuell noch offen, aber nicht vergessen (eifrige Foren-Leser wissen, was gemeint ist).

 Seit November 2011 liefen die weiteren Übernahmen der Altdaten, die hier federführend von Andreas übertragen wurden. Nachdem die WASEO die PD-Bibliothek zum 01.01.2012 übernommen hatte, konnte mithilfe eines durch das neue PD-Team entwickelten Systems die noch fehlenden PD-Downloads automatisiert in die Website übertragen werden. Nach langer Zeit ist auch endlich die PD-Bibliothek im Mitgliederbereich wieder vollständig und auf einem aktuellen Stand.

Seit Januar 2012 sind auch die meisten Altbestände in die neue Website überführt worden. Insgesamt wurden bisher fast 1.400 Artikel in die neue Website überführt oder eingebracht. Hinzu kommen 1.229 Downloads, unzählige Bilder, Weblinks…

Das Backup der Website misst derzeit rund 1.7 Gigabyte mit steigender Tendenz…

 Für die nächsten Monate stehen weitere Themen an: Zunächst sollen die Ressortleiter stärker mit eingebunden werden, um die Aktualität und Attraktivität der Website sicherzustellen. Vielleicht entstehen daraus auch neue Projekte?

Die Website selbst soll stärker den Community-Gedanken verbildlichen. Hierzu wurde bereits im Hintergrund eine entsprechende Software zur Profilverwaltung, ein Messaging-System und einigen andere Social-Network-Funktionalitäten installiert. Damit stehen dann auch wieder Dinge wie die bekannte User-GeoMap zur Verfügung.

Und da die Zeit auch nicht stehen bleibt, werden kontinuierlich Updates vorgenommen. Gerade im Download-Bereich steht für 2012 eine komplette Umstellung auf eine neuere Version an.

Damit all dies ohne Auswirkungen für die Nutzer möglich ist, planen wir eine gesonderte Entwicklungsumgebung, die von der Live-Seite losgelöst ist. Hier können wir Software und Funktionen vorab testen, bevor sie in das Produktivsystem überführt werden.

All dies sind nur einige Punkte, die in den letzten Monaten und Jahren im Internet-Ressort gelaufen sind. Ohne die tatkräftige Unterstützung v
on Andreas Bertelmann wäre die Internetpräsenz des ABBUC nicht so, wie sie heute ist. Andreas hat uns in den letzten Monaten eine Unterstützung
zukommen lassen, die ihresgleichen sucht. Daher an dieser Stelle nochmals den Dank des gesamten Teams an Andreas für all die Arbeit der letzten Jahre. Eine Spende an den Club und die ATARI-Community, die schlicht unbezahlbar ist.

Die neue ABBUC-Website ist weiterhin nicht fertig und wird dies hoffentlich auch nie werden! Solange die Website mit Leben gefüllt wird (sei es in Form von Artikeln, Downloads oder Funktionen), können wir nur von einem aktuellen Stand reden, den es unter www.abbuc.de zu erforschen gibt – ein Zeichen, dass unser kleiner ATARI weiter gefördert wird: vom größten ATARI 8Bit Userclub der Welt.

Sven Pink

 

Rechner-Service reloaded

 Vor einiger Zeit beim Durchsehen der Webseite des ABBUC ist mir aufgefallen, dass wir zur Zeit gar keinen „Rechner-Doc“ haben. Auf der anderen Seite sind doch immer wieder Hilferufe von Atarianern im Forum zu lesen, die Probleme mit einem defekten Rechner haben.

 Nach Absprache mit unserem Club-Chef Wolfgang übernehme ich ab sofort die Funktion des „Rechner-Doktors“ und biete einen Reparatur-Service für folgende Modelle der Atari 8-Bit-Familie an:

 – Atari 400 & 800 Computer

 Alle Atari XL/XE Computer einschl. 1200 XL

 Atari 850 Interface

 Für die in dieser Liste genannte Hardware habe ich nahezu alle Ersatzteile auf Lager. Nach Rücksprache sind auch Reparaturen von Kassettenrekordern, Modems, Akustikkopplern etc. möglich, hierzu bitte ich aber um gesonderte Absprache.

 Defekte Floppy-Laufwerke und XEP-80 sind nach wie vor bei unserem Floppy-Doc Erhard gut aufgehoben!

 Der ABBUC-Rechner-Reparatur-Service kann von allen Atarianern (und solche, die es werden wollen…) in Anspruch genommen werden, egal ob sie ABBUC-Mitglied sind oder nicht.

Weitere Informationen hierzu folgen im weiteren Text.

 Der Ablauf

 Wenn Du ein defektes Atari 8-Bit-Gerät hast und dies repariert haben möchtest, so bitte ich Dich, per E-Mail Kontakt mit mir aufzunehmen. Schreibe dazu eine E-Mail an:

 rechnerservice@abbuc.de

 Bitte nenne das Modell der defekten Hardware, die Du repariert haben möchtest, eine Fehlerbeschreibung und eine Rufnummer, wo ich Dich ggf. zurückrufen kann (was ich nur im absoluten „Notfall“ tue). Du erhältst dann zeitnah eine Antwort mit der Lieferanschrift sowie weitere Infos zum Ablauf. Die Antwort von mir beinhaltet dann auch, ob ich z.B. das Netzteil mitgeliefert haben möchte oder nicht etc.

 Habe bitte Verständnis dafür, dass ich meine Kontaktdaten hier nicht angebe. Ich möchte vermeiden, nachts oder spät abends Anrufe oder kommentarlose Paketsendungen zu erhalten – der organisatorische Aufwand soll so gering wie möglich sein, denn das geschieht alles in meiner Freizeit.

 Nach Erhalt der Paketsendung melde ich mich mit einem Status per E-Mail bei Dir. Generell, da ich zu den Menschen gehöre, die ungern telefonieren, wickele ich Rückfragen etc. per E-Mail ab. Antworten hier sind meistens binnen 24 Stunden der Regelfall.

 Bei „Kombiaufträgen“ wird zuerst die Reparatur erledigt und das Gerät geprüft. Solltest Du dann Erweiterungs- oder Umbauwünsche haben, werden diese anschließend durchgeführt.

Mitgesendete Erweiterungen etc., die ich Dir einbauen soll, müssen über eine mitgelieferte Dokumentation verfügen ODER „hinreichend bekannt“ sein. In Einzelfällen versuche ich eine Recherche durchzuführen, kann aber für den Erfolg natürlich nicht garantieren.

 Wenn die Reparatur und der Testlauf (siehe unten) abgeschlossen sind, sende ich Dir eine Aufstellung der Kosten zu. Diese können per Banküberweisung oder PayPal gezahlt werden. Bei einer PayPal-Zahlung müssen die PayPal-Gebühren zusätzlich von Dir getragen werden, dafür erfolgt der Versand sofort. Bei einer Überweisung erfolgt der Versand zurück zu Dir ein Werktag nach Zahlungseingang auf dem angegebenen Bankkonto.

 Der Rückversand zu Dir erfolgt ausschließlich als versicherte Paketsendung, normal mit DHL (Deutsche Post) oder Hermes-Paketdienst (nur in Ausnahmefällen).

 Jeder Rechner bzw. Zubehör-Hardware wird nach erfolgter Reparatur und / oder Erweiterung von mir mindestens 12 Stunden dauergetestet. Für alle ATARI-Computer verfüge ich über das Original CPS „SALT“ Equipment inkl. des externen Prüf-Boards und die Kabel dazu. Der CPS (Consumer Product Service, ehemals Atari Kundendienst) „SALT“ (Stand-ALone Test) ist eine Kombination aus Steckmodul und Zusatzhardware, mit der alle Anschlüsse und Funktionen des Ataris im Dauertest geprüft werden. Bei erweiterten Rechnern prüfe ich die Erweiterungen auch, so werden Speichererweiterungen z.B. auf Refresh-Fehler (nur DRAM-basierende Erweiterungen), Timing-Fehler und generell Speicherfehler hin geprüft.

 

Reparaturlaufzeiten

 Die Dauer für die Reparatur hängt von drei Faktoren ab:

 – Meine zur Verfügung stehende Freizeit.

 Eindeutigkeit des Fehlers (seltene bzw. sporadisch auftretende Fehler können länger zur Fehlersuche benötigen).

 Menge an Reparaturen, die ich noch durchzuführen habe.

 Die Reparaturen werden nach dem FIFO-Prinzip (First in, First out) bearbeitet. Dabei gilt der Zeitpunkt des Eintreffens bei mir. Sollte ich zu viele Geräte bereits „in Arbeit“ haben, kann es auch passieren, dass ich dies bei der ersten Kontaktaufnahme per E-Mail gleich mitteile und Dich bitte, entsprechend in ein bis vier Wochen nochmal eine E-Mail zu schreiben. Das sehe ich aber eher als seltenen Fall eintreffen…

 Generell werden Reparaturaufträge von ABBUC Mitgliedern vorrangig bearbeitet. Dies ist u.a. dem Clubgedanken geschuldet als auch als kleiner Anreiz zu verstehen, „mitzumachen“ – und dem Club beizutreten. Verpflichtend ist dies jedoch nicht!

 Versand

 Wie bereits erwähnt, erfolgt der Versand der Hardware von mir zu Dir zurück ausschließlich als versicherte Paketsendung, am liebsten mit DHL, notfalls auch mit Hermes. Der gewöhnliche Portopreis beträgt aktuell (Stand Februar 2012) 5,90 Euro.

Wie Du Dein Gerät zu mir sendest, bleibt Dir überlassen, ich würde jedoch immer zu einem versicherten Versand raten.

Bitte verwende einen ausreichend großen Karton mit ausreichender Innenverpackung. Als Faustregel sollten zwischen Gerät und Innenwand des Kartons mindestens 3 cm Luft sein, diese „Luft“ dann mit Schaumstoff-Resten, Versand-Kügelchen oder Zeitungspapier ausstopfen.

Der Rücktransport erfolgt im gleichen Karton mit gleichem Versandmaterial, was ich von Dir erhalten habe. Es obliegt also Dir, für einen sicheren Versand zu sorgen.

 

Quanta costa?

 Der ABBUC-Rechner-Reparatur-Service ist (das erachte ich jedenfalls so) selbstverständlich nicht ganz umsonst, aber die Preise sind moderat gestaltet, so dass es sich für nahezu jedes Gerät lohnen dürfte, es instand zu setzen.

 Anbei eine Liste mit typischen Preisen, die der ABBUC-Rechner-Reparatur-Service kostet:

 Beitrag pro Reparatur an den ABBUC (Mitglieder)                    2,50 Euro

 

Beitrag pro Reparatur an den ABBUC (Nicht-Mitglieder)                       5,– Euro

Reparaturpauschale Rechner (alle XL, XE, XEGS)                     10,– Euro

Reparaturpauschale Rechner (Atari 400, Atari 800)                  15,– Euro

Reparaturpauschale Atari 850                                                 10,– Euro

 Auslöten eines nicht gesockelten ICs inkl. Sockel                     2,– Euro

(Es werden nur Präzisions-Sockel verwendet.)

 Ersatzteile bei defekten ICs (Atari Custom-ICs)            1 US$ = 1 Euro

Ersatzteil-Preis gemäß „BEST Electronic“ Preisliste

 Ersatzteile bei defekten ICs (Standard-Bauteile)                                  Euro-Preis

Preis nach Reichelt-Preisliste

 Einbau VBXE 2.0 zzgl. Material                                                25,– Euro

Einbau Speichererweiterung DRAM zzgl. Material                     25,– Euro

Einbau Speichererweiterung SRAM zzgl. Material                     15,– Euro

Einbau Stereo-Platine zzgl. Material                                         15,– Euro

 Einbau SIO2PC mit SUB-D Buchse inkl. Material                                  12,50 Euro

 Umbau XL/XE auf Supervideo (inkl. Material)                           3,– Euro

 Rückversand an den Besitzer (versichertes Paket)                    5,90 Euro

 Versand in das Ausland: Siehe Preisliste DHL Paket International

Zur Orientierung eine Beispielrechnung:

Defekter 800 XL, nicht ABBUC-Mitglied, startet nicht mehr. Festgestellter Fehler: DRAM defekt (gesockelt). DRAM wird ausgetauscht. Der Reparaturpreis wäre dann 5 Euro Beitrag an die ABBUC-Clubkasse, 10 Euro Reparaturpauschale, 1,50 Euro für das DRAM und 5,90 Euro für die Rücksendung. Macht zusammen 22,40 Euro.

Der „Beitrag an die ABBUC-Clubkasse“ wird für jedes Einzelstück Hardware erhoben und an den Club abgeführt.

Die Reparaturpauschale ist zur Deckung meiner Kosten wie Lötzinn, Flachbandkabel, Kleinteile, Silberleitstifte sowie Bestechung in Form von Pralinen und Blumen an die bessere Hälfte kalkuliert (damit der Hausfrieden nicht unter dem Hobby leidet J).

 Jeder Rechner, der mir zugesandt wird, wird generell – unabhängig vom Fehlerbild – anschließend auf Gesamtfunktion geprüft. Typische „Problemstellen“ (z.B. kalte Lötstellen an den Joystickports, oxydierte PBI Kontakte usw.) werden generell behoben (Nachlöten bzw. Reinigen).

Für gebräuchliche Ersatzteile wie TTL-Bausteine, EPROMs usw. kann ich sehr gute Preise machen (oft unter Reichelt-Preis), da ich diese in Mengen ankaufe. Am besten bei entsprechenden Wünschen einfach vorher anfragen.

 So, ich denke, alles Wissenswerte ist geschrieben. Ansonsten bitte einfach eine E-Mail an die oben angegebene E-Mail-Adresse senden.

 Gruß, Jürgen van Radecke

 

WORM von Jerzy Kut

 WORM ist ein Bildschirmschoner für unseren kleinen Liebling. Nach ca. 3 Minuten Leerlauf wird das Bild schwarz und ein wurmähnliches Objekt, das ‚Spermatozoid‘ erscheint darauf. Es besteht aus wenigen Segmenten und schlängelt sich in zufällige Richtungen über den Bildschirm.

 Mit Drücken einer beliebigen Tastenkombination gelangt man in das ursprüngliche Bild zurück. Empfohlen wird <SHIFT><CONTROL><A>.

Der Autor des zugrunde liegenden Konzepts sowie der PC-Version ist Janusz B. Wiśniewski (aka Jeff). Die ATARI-8-Bit-Version wurde im Jahr 1993 geschrieben und im Magazin „Tajemnice Atari“ (http://tajemnice.atari8.info/6-7_93/6-7_93_atract.html) veröffentlicht.

 Das Listing unter o.a. Webadresse ist für ‚die Eintipphilfe ZGRYWUS‘ des polnischen ATARI-Magazins erstellt. Wir erinnern uns an die gute alte Zeit von AMPEL aus der Happy Computer …

 WORM ist ein relativ einfaches Programm, das so klein wie möglich gehalten ist. Jerzy plant eine Änderung, damit WORM ohne GTIA-Modus auskommt (CTIA und FGTIA haben noch stärkere Beschränkungen). Derzeit wird erwogen, eventuell einen Sprite zu verwenden. Das würde der CPU mehr Ressourcen bereitstellen, der Wurm könnte länger sein und der Programmcode kürzer.

 Jerzy hat das Programm als Freeware freigegeben.

 Feedback und Fragen sind willkommen und werden unter der E-Mail-Adresse „mono@atari.pl“ in Englisch entgegen genommen.

 Ihr findet das Programm auf der Magazindiskette.

Walter Lojek

 

Retro Börse in Hamburg

 

 

 

Am Samstag, den 10.12. haben Dirk alias Yellow_Man und ich (u0679) den ABBUC auf der Retro Video und Spiele Börse in Hamburg mit einem kleinen Infostand vertreten.

 

 Die Börse findet regelmäßig im Bürgerhaus im Stadtteil Wilhelmsburg im Süden von Hamburg statt. Dirk kennt den Organisator der Börse und dadurch kam der Kontakt zustande. Wir konnten auf einem Tisch kostenlos den ABBUC präsentieren.

 

Also bin ich morgens gegen 08:00 Uhr nach Hamburg gefahren. Trotz Schneegestöber auf der Autobahn kam ich wie vereinbart um 09:30 im Bürgerhaus an.

 

Dirk war bereits vor Ort uns hatte seinen 1200 XL aufgebaut. Ich hatte einen 800 XL dabei. Auf zwei Funai Bildschirmen haben wir dann diverse Spiele laufen gehabt.

 

Zusätzlich hatte ich die ABBUC Flyer sowie Infomaterial über den ABBUC und unsere Regionalgruppe Nord dabei.

 

Die Börse war recht gut besucht und so waren auch immer mal wieder Interessierte an unserem Stand und haben gespielt. Besonders gut kam dabei der Nunchuk Controller vom HardwareDoc an.

 

Viele konnten es gar nicht glauben, dass es so etwas für die alten Rechner gibt.

 

 Bis ca. 14:00 Uhr ging das so, dann bauten wir langsam wieder alles ab. Und: eine erste positive Reaktion gab es heute (3 Tage danach) auch schon. Ein neues ABBUC Mitglied aus der Nähe ist auf unsere Regionalgruppe aufmerksam geworden und will im Januar zu unserem nächsten Treffen vorbei kommen.

 

Stefan Johnigk

 

 

W65C02S

Die etwas (!) andere CPU

 Hallo Atari-8-Bit-Freunde,

als ich kürzlich mal wieder eine Mini-Speedy 1050 zusammenbauen wollte musste ich feststellen, dass mir die 65C02 CPUs ausgegangen sind. Bitte beachtet schon an dieser Stelle das „C“ in der Mitte. Es handelt sich hierbei um eine 6502-CPU in C-MOS Ausführung mit erweitertem Befehlssatz gegenüber dem ursprünglichen N-MOS Typ.

 Diese erweiterten CPU-Befehle wie zum Beispiel „STZ“ (Store Zero) sind in der Speedy-Firmware sowie den Zusatzprogrammen für die Speedy verwendet worden. Die Speedy mit einer 6502 CPU statt mit einer 65C02 CPU auszustatten würde also nicht funktionieren.

 Nun hab ich die Elektronikläden abgeklappert, in denen ich gewöhnlich bestelle, aber mehr oder weniger plötzlich sind offenbar keine 65C02 CPUs mehr zu bekommen.

 Bei weiterer Suche habe ich mich des Western Design Centers erinnert, das wiederbelebte Chips aus der 65er Serie zum und im Programm hatte und siehe da, es schien eine 65C02 Alternative verfügbar zu sein. Sogar mit der ursprünglichen 40 Pin DIP Gehäuseform und mit bis zu 14 MHz Taktfrequenz. Davon habe ich dann 5 Testexemplare importiert.

 Natürlich war ich ziemlich gespannt, als ich die 65C02S erhalten hatte und eine Mini-Speedy 1050 damit ausstattete. Die notwendigen Änderungen in der externen Beschaltung beschränken sich darauf, dass Pin 1 nicht mit Gnd verbunden werden darf, weil es sich dabei um einen Ausgang namens Vector Pull handelt und das Pin 36 ein Pull-Up nach Vcc benötigt, da es der Bus Enable (aktiv Low) Eingang ist. Also Speey eingebaut und den Ein-/Ausschalter umgelegt und siehe da: die Floppy startet. Das sah ja schon mal sehr vielversprechend aus.

 Der erste Bootversuch schlug dagegen schon fehl. Es wurden zwar einige Sektoren geladen, aber offenbar waren die geladenen Daten nicht in Ordnung, denn es ging nicht weiter.

 In einer ganzen Reihe von Versuchen hat sich dann folgendes ergeben: das automatische Laden der Spur 0 durch die Speedy beim Einlegen der Disk scheint nicht ordnungsgemäß zu verlaufen. Wenn ich die automatisch geladenen Sektoren 1-18 in den Computer einlese, dann Sektor 19 lese und dann noch einmal die Sektoren 1-18 ergibt ein Datenvergleich, dass in zwei der Sektoren jeweils 1 Byte anders ist und es scheinen immer die gleichen Sektoren und die gleichen Bytes zu sein. Nachdem erst einmal ein anderer Track geladen wurde scheint das Lesen von Disketten völlig fehlerfrei zu funktionieren. ich habe eine Disk mindestens 20 mal mit einem Image (ATR) verglichen und der Datenvergleich verlief immer ohne Fehler.

 Dennoch ist das Ergebnis enttäuschend und gleichzeitig das K.O.-Kriterium für die neue CPU. Ganz offensichtlich ist sie aus irgendwelchen Gründen entgegen der Angaben des Herstellers nicht völlig befehlskompatibel. Da hilft auch ein Artikel in der C’t nicht, der die Wiederauferstehung der 6502 CPU verkündet.

 Natürlich möchte ich immer noch wissen, was an der W65C02S CPU anders funktioniert. Also habe ich weiter herumgetestet und mal den HSS Kopierer von der Speedy Systemdiskette geladen. (Das Laden von Disketteninhalten klappt ja, wenn man erst einmal einen Sektor außerhalb der Spur 0 geladen hat). Der HSS Kopierer wurde fehlerfrei geladen und die HSS Routine wurde in die Speedy geschrieben. Ein Datenvergleich mit einer Orginal-Speedy verlief einwandfrei.

 Ein Unterschied ergibt sich aber, sobald man auf START drückt. Eine Orginal-Speedy beginnt dann nämlich mit dem Kopieren und die Speedy mit der W65C02S CPU eben nicht. Aber warum? Um der Sache auf den Grund zu gehen, müssten nun erst einmal die SIO-Kommandos verglichen werden. Wie schön, wieder ein Grund, die Anschaffung des teuren Logikanalysators vor mir selbst zu rechtfertigen 🙂

 Hier also der Datenverkehr:

 Atari (19K2): 31 3F 16 83 0A (Speedbyte-Abfrage)

Speedy (19K2): 41 41 09 09 (ACK, ACK, Speed-Byte, CRC)

 Atari (56K): 31 51 16 83 1C (Quit)

Speedy (56K): 41 43

 Atari (56K): 31 4E 16 83 19 (PERCOM Abfrage)

Speedy (56K): 41 41 (12 Byte PERCOM Block) BB

Atari (56K): 31 50 00 80 02 (Schreibe 128 Byte ins RAM ab $8000)

Speedy (56K): 41

Atari (56K): (128 Byte) CRC

Speedy (56K): 41 43 (ACK, Complete)

 Dieses wiederholt sich, bis das RAM von $8000 bis $837F die HSS Routinen enthält. Dann geht es wie folgt weiter:

 Atari (56K): 31 41 80 83 76 (Neues Commando installieren)

Floppy (56K): 41

Atari (56K): 10 3F 81 D0 (Kommando $10 ab $813F)

Floppy (56K): 41 43

 Atari (56K): 31 41 80 83 76

Floppy (56K): 41

Atari (56K): 11 5E 82 F1 (Kommando $11 ab $825E)

Floppy (56K): 41 43

 Atari (56K): 31 41 80 83 76

Floppy (56K): 41

Atari (56K): 13 6F 82 05 (Kommando $13 ab $826F)

Floppy (56K): 41 43

 Atari (56K): 31 41 80 83 76

Floppy (56K): 41

Atari (56K): 14 A0 82 37 (Kommando $14 ab $82A0)

Floppy (56K): 41 43

 Atari (56K): 31 4C 16 83 17 (Jump ohne Rückmeldung)

Floppy (56K): 41 D1

 Atari (19K2): 32 3F 16 83 0B (Speed-Byte von D2:)

Floppy (-)

Wiederholung

Wiederholung

Atari (19K2): 33 3F 16 83 0B (Speed-Byte von D3:)

Floppy (-)

Wiederholung

Wiederholung

Wiederholung

Atari (19K2): 34 3F 16 83 0B (Speed-Byte von D4:)

Floppy (-)

Wiederholung

Wiederholung

Wiederholung

Damit ist der HSS-Kopierer geladen und das Schreiben der HSS-Routine beendet. Als nächstes drückt man nun auf START, wobei folgendes passiert:

 Atari (56K): 31 4E 16 83 19 (Lese PERCOM Block von D1:)

Wiederholung

Wiederholung

Wiederholung

Floppy (56K): 41 41 (12 Byte PERCOM Block) BB

 

Atari (56K): 31 10 00 3E 7F

Floppy (56K): 41

Floppy (74K): 43

Floppy (74K): 00 12 (vermutlich Anzahl der Sektoren pro Spur, hier 18, max 26)

Floppy (74K): 00 08 0A 0C 0E 10 12 01 03

Floppy (74K): 05 07 09 0B 0D 0F 11 02 04

Floppy (74K): 06 00 00 00 00 00 00 00

Floppy (74K): BD (CRC)

 

 

So weit so gut, aber statt COMPLETE meldet die Speedy mit einer 65C02S-CPU dann einen Fehler:

 

 

So, dann kommt hier noch der disassemblierte Programmcode der HSS-Routine, die in die Speedy geschrieben wird:

 

Routine send to Speedy by HSS Copier

 

; Page Zero Addresses

; RIOT Addresses

 

PORTA = $0280

PACTL = $0281

PORTB = $0282

PBCTL = $0283

T0064D = $0296 ;RIOT Timer mit Teiler 64 ohne IRQ setzen

T1024E = $029F ;RIOT Timer mit Teiler 1024 mit IRQ setzen

 

; FDC Addresses

 

FDC_SC = $0400 ;(R) Status (W) Command

FDC_TRK = $0401

FDC_SEC = $0402

FDC_DAT = $0403

 

; Vectors

 

RESET   = $FF00   ;Drive Kaltstart

MOTOFF = $FF0F   ;

XWAIT   = $FF18   ;Kurze Warteschleife

CONRES = $FF2A   ;Disk Controller stoppen

WREADY = $FF30   ;auf Controller ‚In-Use‘ Flag=0 warten

TSTDAT = $FF4B   ;TSTWR ausfuehren und alle Sektoren als nicht gelesen markieren

TSTWRP = $FF6F   ;Teste Write Protect und Laufwerksklappe

RDHDSP = $FF84   ;Kopf positionieren und nächsten Header lesen

SETBUF2 = $FF8D   ;Puffer nach Sektornummer im Akku setzen

COPSLT = $FF96   ;Sektorliste für aktuelle Dichte in ZP kopieren

SETTIM = $FFAB   ;Timer mit Wert im Akku setzen

 

* = $8000

 

             BIT PORTB     ;2C 82 02     *8000

             BVC 8000     ;50 FB         *8003

             BIT 00       ;24 00         *8005

             LDY #FF       ;A0 FF         *8007

             BNE 8014     ;D0 09         *8009

             BIT PORTB     ;2C 82 02     *800B

             BVC 800B     ;50 FB         *800E

             EOR #FF       ;49 FF         *8010

             STA (19),Y   ;91 19         *8012

             LSR 80       ;46 80         *8014

             LDA PORTB     ;AD 82 02     *8016

             ASL           ;0A           *8019

         
    ASL           ;0A           *801A

             ROR 94       ;66 94         *801B

             LDA PORTB     ;AD 82 02     *801D

             ASL           ;0A           *8020

             ASL           ;0A           *8021

             ROR 94       ;66 94         *8022

             LDA PORTB     ;AD 82 02     *8024

             ASL           ;0A           *8027

             ASL           ;0A           *8028

             ROR 94       ;66 94         *8029

             LDA PORTB     ;AD 82 02     *802B

             ASL           ;0A           *802E

             ASL           ;0A           *802F

             ROR 94       ;66 94         *8030

             INY           ;C8           *8032

             LDA PORTB     ;AD 82 02     *8033

             ASL           ;0A           *8036

             ASL           ;0A           *8037

             ROR 94       ;66 94         *8038

             LDA PORTB     ;AD 82 02     *803A

             ASL           ;0A           *803D

             ASL           ;0A           *803E

             ROR 94       ;66 94         *803F

             LDA PORTB     ;AD 82 02     *8041

             ASL           ;0A           *8044

             ASL           ;0A           *8045

             ROR 94       ;66 94         *8046

             LDA PORTB     ;AD 82 02     *8048

             ASL           ;0A           *804B

             ASL           ;0A 
          *804C

             ROR 94       ;66 94         *804D

             LDA 94       ;A5 94         *804F

             CPY 93       ;C4 93         *8051

             BNE 800B     ;D0 B6         *8053

             BIT PORTB     ;2C 82 02     *8055

             BVC 8055     ;50 FB         *8058

             EOR #FF       ;49 FF         *805A

             STA (19),Y   ;91 19         *805C

             LSR 80       ;46 80         *805E

             LDA PORTB     ;AD 82 02     *8060

             ASL           ;0A           *8063

             ASL           ;0A           *8064

             ROR 94       ;66 94         *8065

             LDA PORTB     ;AD 82 02     *8067

             ASL           ;0A           *806A

             ASL           ;0A           *806B

             ROR 94       ;66 94         *806C

             LDA PORTB     ;AD 82 02     *806E

             ASL           ;0A           *8071

             ASL           ;0A           *8072

             ROR 94       ;66 94         *8073

             LDA PORTB     ;AD 82 02     *8075

             ASL           ;0A           *8078

             ASL           ;0A           *8079

             ROR 94       ;66 94         *807A

             NOP           ;EA           *807C

             LDA PORTB     ;AD 82 02     *807D

             ASL           ;0A           *8080

             ASL           ;0A         &
nbsp; *8081

             ROR 94       ;66 94         *8082

             LDA PORTB     ;AD 82 02     *8084

             ASL           ;0A           *8087

             ASL           ;0A           *8088

             ROR 94       ;66 94         *8089

             LDA PORTB     ;AD 82 02     *808B

             ASL           ;0A           *808E

             ASL           ;0A           *808F

             ROR 94       ;66 94         *8090

             LDA PORTB     ;AD 82 02     *8092

 

ASL           ;0A           *8095

             ASL           ;0A           *8096

             ROR 94       ;66 94         *8097

             LDA 94       ;A5 94         *8099

             EOR #FF       ;49 FF         *809B

             RTS           ;60           *809D

             LDY #00       ;A0 00         *809E

             LDA (19),Y   ;B1 19         *80A0

             STA 94       ;85 94         *80A2

             LDA PORTB     ;AD 82 02     *80A4

             AND #FE       ;29 FE         *80A7

             STA PORTB     ;8D 82 02     *80A9

             LSR           ;4A           *80AC

             LSR 94       ;46 94         *80AD

             ROL           ;2A           *80AF

             STA PORTB     ;8D 82 02     *80B0

             LSR           ;4A           *80B3

             LSR 94       ;46 94         *80B4

             ROL           ;2A           *80B6

             STA PORTB     ;8D 82 02   &nbsp
; *80B7

             NOP           ;EA           *80BA

             LSR           ;4A           *80BB

             LSR 94       ;46 94         *80BC

             ROL           ;2A           *80BE

             STA PORTB     ;8D 82 02     *80BF

             LSR           ;4A           *80C2

             LSR 94       ;46 94         *80C3

             ROL           ;2A           *80C5

             STA PORTB     ;8D 82 02     *80C6

             NOP           ;EA           *80C9

             LSR           ;4A           *80CA

             LSR 94       ;46 94         *80CB

             ROL           ;2A           *80CD

             STA PORTB     ;8D 82 02     *80CE

             LSR           ;4A           *80D1

             LSR 94       ;46 94         *80D2

             ROL           ;2A           *80D4

             STA PORTB     ;8D 82 02     *80D5

             INY           ;C8           *80D8

             LSR           ;4A           *80D9

             LSR 94       ;46 94         *80DA

             ROL           ;2A           *80DC

             STA PORTB     ;8D 82 02     *80DD

             LSR           ;4A           *80E0

             LSR 94       ;46 94         *80E1

             ROL           ;2A           *80E3

             STA PORTB     ;8D 82 02     *80E4

             BIT 94       ;24 94         *80E7

             LSR           ;4A&nbsp
;          *80E9

             SEC           ;38           *80EA

             ROL           ;2A           *80EB

             STA PORTB     ;8D 82 02     *80EC

             CPY 13       ;C4 13         *80EF

             BNE 80A0     ;D0 AD         *80F1

             RTS           ;60           *80F3

             LDY #41       ;A0 41         *80F4

             BRA 8102     ;80 0A         *80F6

             LDY #43       ;A0 43         *80F8

             BRA 8102     ;80 06         *80FA

             LDY #45       ;A0 45         *80FC

             BRA 8102     ;80 02         *80FE

             LDY #4E       ;A0 4E         *8100

             LDX #02       ;A2 02         *8102

             JSR XWAIT     ;20 18 FF     *8104

             TYA           ;98           *8107

             LDY 13       ;A4 13         *8108

             DEY           ;88           *810A

             BRA 80A2     ;80 95         *810B

             STA 13       ;85 13         *810D

             DEA           ;3A           *810F

             STA 93       ;85 93         *8110

             STX 19       ;86 19         *8112

             STY 1A       ;84 1A         *8114

             JSR 8000     ;20 00 80     *8116

             TAX           ;AA           *8119

             JSR 812F     ;20 2F 81     *811A

             CPX 1B       ;E4 1B         *811D

             RTS           ;60 
          *811F

             STA 13       ;85 13         *8120

             STX 19       ;86 19         *8122

             STY 1A       ;84 1A         *8124

             JSR 809E     ;20 9E 80     *8126

             JSR 812F     ;20 2F 81     *8129

             JMP 8108     ;4C 08 81     *812C

             LDA #00       ;A9 00         *812F

             TAY           ;A8           *8131

             CLC           ;18           *8132

             ADC (19),Y   ;71 19         *8133

             ADC #00       ;69 00         *8135

             INY           ;C8           *8137

             CPY 13       ;C4 13         *8138

             BNE 8132     ;D0 F6         *813A

             STA 1B       ;85 1B         *813C

             RTS           ;60           *813E

CMD_10       JSR TSTWRP   ;20 6F FF     *813F

             BPL 8147     ;10 03         *8142

             JMP 8100     ;4C 00 81     *8144

             LDA 83       ;A5 83         *8147

             BPL 8154     ;10 09         *8149

             LDA 8402     ;AD 02 84     *814B

             CMP 82       ;C5 82         *814E

             BNE 81A2     ;D0 50         *8150

             BRA 80BF     ;80 6B         *8152

             STA 824D     ;8D 4D 82     *8154

             LDX #1C       ;A2 1C         *8157

             STZ 8400,X   ;9E 00 84     *8159

             STZ 8480,X   ;9E 80 84     *815C

     &nb
sp;       DEX           ;CA           *815F

             BPL 8159     ;10 F7         *8160

             LDA 82       ;A5 82         *8162

             STA 0D       ;85 0D         *8164

             STA 8400     ;8D 00 84     *8166

             JSR 828F     ;20 8F 82     *8169

             JSR RDHDSP   ;20 84 FF     *816C

             BCS 81D7     ;B0 66         *816F

             LDX #00       ;A2 00         *8171

             CMP 20,X     ;D5 20         *8173

             BEQ 817C     ;F0 05         *8175

             INX           ;E8           *8177

             CPX 1F       ;E4 1F         *8178

             BCC 8173     ;90 F7         *817A

             STX 91       ;86 91         *817C

             LDA 1F       ;A5 1F         *817E

             STA 00       ;85 00         *8180

             STZ 8104     ;9C 01 84     *8182

             LDX 91       ;A6 91         *8185

             JSR 81EB     ;20 EB 81     *8187

             BEQ 8196     ;F0 0A         *818A

             LDX 8401     ;AE 01 84     *818C

             TYA           ;98           *818F

             STA 8403,X   ;9D 03 84     *8190

             INC 8401     ;EE 01 84     *8193

             DEC 00       ;C6 00         *8196

             BNE 8185     ;D0 EB         *8198

             LDA 1F       ;A5 1F         *819A

             STA 00       ;85 00         *819C

             STZ 92       ;64 92         *819E

             STZ 95       ;64 95         *81A0

             LDX 92       ;A6 92         *81A2

             CPX 8401     ;EC 01 84     *81A4

             BCS 81CE     ;B0 25         *81A7

             LDY 8403,X   ;BC 03 84     *81A9

             LDA 8480,Y   ;B9 80 84     *81AC

             BEQ 81CA     ;F0 19         *81AF

             JSR FF0C     ;20 0C FF     *81B1

             BMI 8144     ;30 8E         *81B4

             TYA           ;98           *81B6

             JSR 81F9     ;20 F9 81     *81B7

             LDA 8480,Y   ;B9 80 84     *81BA

             BNE 81E3     ;D0 24         *81BD

             LDX 96       ;A6 96         *81BF

             BNE 81CA     ;D0 07         *81C1

             LDX 92       ;A6 92         *81C3

             STZ 8403,X   ;9E 03 84     *81C5

             INC 95       ;E6 95         *81C8

             INC 92       ;E6 92         *81CA

             BRA 81A2     ;80 D4         *81CC

             LDA 8401     ;AD 01 84     *81CE

             SEC           ;38           *81D1

             SBC 95       ;E5 95         *81D2

             STA 8401     ;8D 01 84     *81D4

             JSR 80F8     ;20 F8 80     *81D7

             LDA #1D       ;A9 1D         *81DA

             LDX #00       ;A2 00         *81DC

             LDY #84       ;A0 84         *81DE

             JMP 8120     ;4C 20 81     *81E0

             STY 8402     ;8C 02 84     *81E3

             JSR 80FC     ;20 FC 80 &n
bsp;   *81E6

             BRA 81DA     ;80 EF         *81E9

             JSR CONRES   ;20 2A FF     *81EB

             INX           ;E8           *81EE

             CPX 1F       ;E4 1F         *81EF

             BCC 81F5     ;90 02         *81F1

             LDX #00       ;A2 00         *81F3

             STX 91       ;86 91         *81F5

             LDA 20,X     ;B5 20         *81F7

             STA FDC_SEC   ;8D 02 04     *81F9

             JSR SETBUF2   ;20 8D FF     *81FC

             JSR 8210     ;20 10 82     *81FF

             STX 96       ;86 96         *8202

             LDY FDC_SEC   ;AC 02 04     *8204

             AND #3F       ;29 3F         *8207

             STA 8480,Y   ;99 80 84     *8209

             BNE 820F     ;D0 01         *820C

             TXA           ;8A           *820E

             RTS           ;60           *820F

             LDA #88       ;A9 88         *8210

             STA FDC_SC   ;8D 00 04     *8212

             LDX #00       ;A2 00         *8215

             LDY #01       ;A0 01         *8217

             LDA #CB       ;A9 CB         *8219

             JSR SETTIM   ;20 AB FF     *821B

             BIT 0280     ;2C 80 02     *821E

             BVC 824F     ;50 2C         *8221

             BPL 821E     ;10 F9         *8223

             LDA FDC_DAT   ;AD 03 04     *8225

             EOR #FF       ;49 FF         *8228

             STA (19)     ;92 19         *822A

       &nb
sp;     BEQ 822F     ;F0 01         *822C

             TAX           ;AA           *822E

             LDA 0296     ;AD 96 02     *822F

             BIT 0280     ;2C 80 02     *8232

             BPL 8232     ;10 FB         *8235

             LDA FDC_DAT   ;AD 03 04     *8237

             EOR #FF       ;49 FF         *823A

             STA (19),Y   ;91 19         *823C

             BEQ 8241     ;F0 01         *823E

             TAX           ;AA           *8240

             INY           ;C8           *8241

             CPY 14       ;C4 14         *8242

             BNE 8232     ;D0 EC         *8244

             JSR WREADY   ;20 30 FF     *8246

             LDA FDC_SC   ;AD 00 04     *8249

             AND #3E       ;29 3E         *824C

             RTS           ;60           *824E

             LDA FDC_SC   ;AD 00 04     *824F

             LSR           ;4A           *8252

             BCS 8219     ;B0 C4         *8253

             LDY 0296     ;AC 96 02     *8255

             LSR           ;4A           *8258

             LSR           ;4A           *8259

             BCS 8210     ;B0 B4         *825A

             BRA 8249     ;80 EB         *825C

CMD_11       LDA 82       ;A5 82         *825E

             JSR SETBUF2   ;20 8D FF     *8260

             JSR 80F8     ;20 F8 80     *8263

             LDA 14       ;A5 14         *8266

             LDX 19       ;A6 19         *8268

             LDY 1A       ;A4 1A         *826A

             JMP 8120     ;4C 20 81     *826C

CMD_13       LDX 82       ;A6 82         *826F

             STX 97       ;86 97         *8271

             LDA #80       ;A9 80         *8273

             STA 40,X     ;95 40         *8275

             TXA           ;8A           *8277

             JSR SETBUF2   ;20 8D FF     *8278

             LDA 14       ;A5 14         *827B

             LDX 19       ;A6 19         *827D

             LDY 1A       ;A4 1A         *827F

             JSR 810D     ;20 0D 81     *8281

             BEQ 8289     ;F0 03         *8284

             JMP 8100     ;4C 00 81     *8286

             JSR 80F4     ;20 F4 80     *8289

             JMP 80F8     ;4C F8 80     *828C

 

             LDA 1E       ;A5 1E         *828F

             CMP 1F       ;C5 1F         *8291

             BEQ 824E     ;F0 B9         *8293

             LDA 08       ;A5 08         *8295

             BPL 824E     ;10 B5         *8297

             LDA 0D       ;A5 0D         *8299

             BNE 824E     ;D0 B1         *829B

             JMP COPSLT   ;4C 96 FF     *829D

CMD_14       JSR TSTWRP   ;20 6F FF     *82A0

             BEQ 82C4     ;F0 1F         *82A3

             LDA 97       ;A5 97         *82A5

             BMI 8313     ;30 6A         *82A7

             LDX #00       ;A2 00         *82A9

             LDA 8C80,X   ;BD 80 8C     *82AB

             STA 8480,X   ;9D 80 84     *82AE

             LDA 8D80,X   ;BD 80 8D     *82B1

             STA 8500,X   ;9D 00 85     *82B4

             LDA 8E80,X   ;BD 80 8E     *82B7

             STA 8580,X   ;9D 80 85     *82BA

             INX           ;E8           *82BD

             BPL 82AB     ;10 EB         *82BE

             STX 97       ;86 97         *82C0

             BRA 8313     ;80 4F         *82C2

             LDA 97       ;A5 97         *82C4

             BPL 82DF     ;10 17         *82C6

             LDX #00       ;A2 00         *82C8

             LDA 8480,X   ;BD 80 84     *82CA

             STA 8C80,X   ;9D 80 8C     *82CD

             LDA 8500,X   ;BD 00 85     *82D0

             STA 8D80,X   ;9D 80 8D     *82D3

             LDA 8580,X   ;BD 80 85     *82D6

             STA 8E80,X   ;9D 80 8E     *82D9

             INX           ;E8           *82DC

             BPL 82CA     ;10 EB         *82DD

             STZ 01       ;64 01         *82DF

             LDA 83       ;A5 83         *82E1

             AND #1F       ;29 1F         *82E3

             STA 06       ;85 06         *82E5

             LDA 83       ;A5 83         *82E7

             BPL 8308     ;10 1D         *82E9

             LDX 1F       ;A6 1F         *82EB

             STX 06       ;86 06         *82ED

             LDA 40,X     ;B5 40         *82EF

             BMI 8305     ;30 12         *82F1

             TXA           ;8A           *82F3

             JSR SETBUF2   ;20 8D FF     *82F4

             LDA #00       ;A9 00         *82F7

             TAY           ;A8           *82F9

             STA (19),Y   ;91 19         *82FA

             INY           ;C8           *82FC

             CPY 14       ;C4 14         *82FD

             BNE 82FA     ;D0 F9         *82FF

             LDA #80       ;A9 80         *8301

             STA 40,X     ;95 40         *8303

             DEX           ;CA           *8305

             BNE 82EF     ;D0 E7         *8306

             LDA 82       ;A5 82         *8308

             STA 0B       ;85 0B         *830A

             JSR TSTDAT   ;20 4B FF     *830C

             LDA 01       ;A5 01         *830F

             BEQ 831D     ;F0 0A         *8311

             JMP 80FC     ;4C FC 80     *8313

             JSR MOTOFF   ;20 0F FF     *8316

             LDA #20       ;A9 20         *8319

             TRB 08       ;14 08         *831B

             JMP 80F8     ;4C F8 80     *831D

             PHA           ;48           *8320

             LDA D40F     ;AD 0F D4     *8321

             STA D40F     ;8D 0F D4     *8324

             AND #20       ;29 20         *8327

             BEQ 8337     ;F0 0C         *8329

             AND 42       ;25 42         *832B

             STA 40       ;85 40         *832D

             BNE 8337     ;D0 06         *832F

             JMP F000     ;4C 00 F0     *8331

             JMP F061     ;4C 61 F0     *8334

             LDA D209     ;AD 09 D2     *8337

             CMP #EC       ;C9 EC         *833A

             BNE 8341     ;D0 03         *833C

             JMP 013E     ;4C 3E 01     *833E

             LDA 42       ;A5 42         *8341

             BNE 8349     ;D0 04         *8343

             LDA 40       ;A5 40         *8345

             BNE 8331     ;D0 E8         *8347

             LDA D20E     ;AD 0E D2     *8349

             BPL 8334     ;10 E6         *834C

             DEC FD       ;C6 FD         *834E

             LDA FE       ;A5 FE         *8350

             BNE 835A     ;D0 06         *8352

             LDA FF       ;A5 FF         *8354

             BEQ 8365     ;F0 0D         *8356

             DEC FF       ;C6 FF         *8358

             DEC FE       ;C6 FE         *835A

             LDA FE       ;A5 FE         *835C

             ORA FF       ;05 FF         *835E

             BNE 8365     ;D0 03         *8360

             JMP F89D     ;4C 9D F8     *8362

             LDA #08       ;A9 08         *8365

             STA D01F     ;8D 1F D0     *8367

             LDA #22       ;A9 22         *836A

             STA D400     ;8D 00 D4     *836C

             PLA           ;68           *836F

             RTI           ;40           *8370

             LDX #27       ;A2 27         *8371

             LDA #00       ;A9 00         *8373

             BCC 837A     ;90 03         *8375

             STA F2CF,X   ;9D CF F2     *8377

             STA F2F7,X   ;9D F7 F2     *837A

             DEX           ;CA           *837D

 

(ends in middle of code?)

(ep, 2012-02-05)

 So, das Wetter ist zumindest im Moment schlecht genug, um Indoor-Atari-Denksport zu rechtfertigen. Ihr dürft an dieser Stelle auch mal. Ich bin für Ideen offen. Im Moment läuft der W65C02S noch nicht auf der 65C02-Adapterplatine für den Atari, als dass man mit einem Debugger die Befehlsabarbeitung einzeln überprüfen kann.

 Die Datei für den Logikanalysator findet ihr wieder auf der Magazindiskette. Das Programm dafür gibt es frei auf der Webseite von pcTestInstruments.com.

 

Viele Grüße

Erhard

 

Das 2. Atari und Retrotreffen in München  


Nachdem das erste Atari Treffen so viel Spaß gemacht hatte, wurde auf Wunsch einiger Bit Byter das zweite Atari Treffen in München organisiert.

Am 7 Oktober 2011 war entsprechend viel Platz im “Arts and boards” in München Schwabing reserviert. Ich hatte für 10-15 Personen reserviert, die Bedienung hatte dann allerhand zu tun um die 10 Bit Byter mit Münchener Bier zu versorgen.

Es gab wieder allerhand spannende Geschichten aus der Atari- und Retro Computerwelt zu hören. Mit dabei war auch Burkhard Wagner, der damals mit Wolfgang Burger den Abbuc gegründet hatte. Wir erfuhren wie es zur Höhe des Clubbeitrag gekommen ist und viele andere nette Geschichten aus der Gründungszeit des ABBUC. Dazu hatte er noch Fotos von der ersten Hobbytronic Messe mit dabei.

Die meisten User brachten etwas zum anschauen mit. Besonders bestaunt wurde die Printausgabe des Abbuc Atari Profibuch. Sehr gut angekommen ist auch das Buch “Collectable Technology “ von Pepe Tozzo. Auf über 160 Seiten sind viele “Schätze “ aus der Anfangszeit der Computer und Elektronikbranche zu bestaunen. Das Buch ist sehr hochwertig hergestellt und beinhaltet auch einige Atari Produkte. Das Buch wird bei Amazon sehr günstig angeboten ( Restposten, in englischer Sprache ) Bernhard Engl erzählte uns über seine Schachcomputer und war besonders für Fragen zur Hardware ein perfekter Ansprechpartner. Wir hatten alle sehr viel Spaß und die Zeit verging sehr schnell. Vielleicht gibt es ein drittes Atari Treffen, wenn es gewünscht wird kann ich es wieder organisieren. Viele Grüße aus München,

Dieter

 

 

 

Hallo Bit-Byter!

  Einigen von Euch wird es beim Blick auf die Rückseite des aktuellen ABBUC-Magazins sicher schon aufgefallen sein. Der PD-Service hat ein neues Logo bekommen. Nachdem Walter Lojek letztes Jahr beschlossen hatte, den PD-Service abzugeben, haben wir uns angeboten, diese Aufgabe für den ABBUC zu übernehmen. „Wir“, das sind Mathias Probst, Michael Probst und Thorsten Helbing. Einigen vielleicht bereits als „WASEO“ bekannt. An dieser Stelle möchten wir auch Walter noch mal für die 11(!) Jahre danken, in denen er die PD-Bibliothek betreut und immer wieder durch gute Ideen und neue PDs bereichert hat – Danke Walter!

  Manche fragen sich jetzt vielleicht, ob eine PD-Bibliothek im Zeitalter des Internets, von Freeware und Downloads nicht längst überflüssig geworden ist. Wir meinen nein! Zum einen können Links im Internet auch wieder verschwinden und zum anderen gibt es im ABBUC nach wie vor viele Mitglieder, die ATARI-Original-Hardware und echte 5,25″-Disketten verwenden. Last but not least spiegelt eine PD-Bibliothek auch einen Teil der Geschichte des ABBUC und unserer ATARI 400/800/XL/XE-Computer wider. In diesem Sinne wollen auch wir unsere Arbeit verstehen und neben dem (wichtiger werdenden) E-Mail-Vers
and von „Disk-Images“ auch den Disketten-Versand so lange wie möglich weiterführen.

 

 Nachdem wir die PD-Bibliothek von Walter übernommen hatten (siehe Foto), ging es zunächst darum, die PDs in Form von „ATR-Images“ wieder auf der (inzwischen erneuerten) ABBUC-Homepage zum Download im Mitgliederbereich zur Verfügung zu stellen. Das ist mit Hilfe des Webteams (Andreas, Oliver, Sven) mittlerweile geschafft. Aktuell können wieder alle Nummern von #0001 bis #0782 abgerufen werden – jetzt sogar mir Screenshot. Momentan arbeiten wir daran, eine PD-Datenbank zu erstellen, die dann u.a. das Durchsuchen der Bibliothek nach Titeln und Kategorien ermöglichen soll. Neben neuen PDs wird es in unregelmäßigen Abständen auch immer mal wieder Vorstellungen interessanter Titel aus der bestehenden Bibliothek geben. Dort lagern nämlich wahre „Schätze“. Oder habt Ihr gewusst, dass es darin z.B. ein komplettes Paket zum Erlernen der Astronomie inkl. Mondatlas, Planetenbahnen und Sternklassen gibt?

 Der ABBUC soll ein „Club zum Mitmachen“ sein und auch die PD-Bibliothek lebt natürlich zu einem Gutteil von der Mitarbeit der Clubmitglieder. Wir möchten Euch daher ermutigen, uns selbstgeschriebene Programme (auch gute Hobby- und BASIC-Programme sind willkommen), Tipps für neue PDs oder Tests und Berichte über bestehende Titel zu schicken.

 Wir würden uns freuen, von Euch zu hören! Let us hear from you !

Mathias, Michael, Thorsten

 

(ABBUC PD-Service / WASEO)

Mega-Spieletests

Hallo Gamer!

In der kalten Jahreszeit dachten die fleißigen Programmierer wieder an uns und programmierten uns neue Spiele. Wir fanden neben durchschnittlicher Spielekost auch ein paar Spieleperlen. Viel Spaß beim Nachspielen!

 Unser Wertungssystem haben wir ganz leicht überarbeitet. Die Hunderter Einteilung empfanden wir als zu fein, so dass wir jetzt zu einer Zehner Einteilung kommen. Die Bewertungen bewegen sich zukünftig im Rahmen von 1 bis 10. Eine Vergleichbarkeit mit älteren Tests ist damit gut gewährleistet, da man mit dem Faktor 10 leicht auf die bisherige Bewertung kommt und damit einen direkten Vergleich herstellen kann. Die Gesamtwertung haben wir ganz leicht in Richtung Spielspaß verlagert. Der Spielspaß erhält in unserer Gesamtwertung zukünftig etwas mehr Gewicht als Sound und Grafik zusammengenommen (60:20:20).

 Unsere Avatare bleiben natürlich bestehen:

Und hier das neue Bewertungssystem:

 

Grafik, Sound und Spielreiz: 1-10 Punkte

Dabei entsprechen 9 bis 10 Punkte „Super“, 7 bis 8 Punkte „Gut“, 5 bis 6 Punkte „Geht so“, 3 bis 4 Punkte „Na ja…“ und unter 3 Punkte „Reinfall“.

 

Beim Spielreiz werden u. a. folgende Punkte berücksichtigt:

 Spielbarkeit (nicht zu leicht, nicht zu schwer, Spieldauer nicht zu lang, Endlosspiel? Muss man einen nicht geschafften Level wieder von vorn beginnen? – das nervt)

 Interaktion (mehrere Spieler, nacheinander oder gleichzeitig?)

 Einfluss (sehr zufallsabhängig oder kommt es aufs Können an?)

Gesamtwertung: Der Spielreiz wird mit 60 % gewichtet, Grafik und Sound werden mit je 20% gewichtet. Die Tester bewerten unabhängig voneinander die getesteten Spiele. Die Einzelurteile der vier Tester werden zur Gesamtwertung zusammengefasst.

Die Bewertungskriterien werden grafisch etwas aufgemotzt in Form von Piktogrammen:

 

1. Reihe: Das Spiel hat guten Sound.

2. Reihe: Das Spiel hat eine Super-Grafik

3. Reihe: Der Spielspaß ist durchschnittlich

Letzte Spalte: Als Gesamtwertung kommt das Spiel nicht über eine etwas überdurchschnittliche Wertung hinaus.

4. Quartal 2011

– Überblick von Bunsen –

Konversionen

ArSoft widmet sich schon einige Zeit der Konversion von Nintendos Game&Watch Spielen. Bereits 2008 veröffentlichte ArSoft Parachute und Parachute Deja Vu. Parachute 2011 ist quasi eine Weiterentwicklung dieser beiden Spiele mit Titelbild, Musik, Farbe und allem was dazu gehört. Im zweiten Quartal testete Tigerduck bereits ArSofts Game&Watch-Konversion Octopus. Er ließ es sich auch dieses Mal nicht nehmen die neueste ArSoft-Produktion zu testen.

http://www.arsoft.netstrefa.pl/programy.htm

Arkanoid und Pac-Man sind zwei altbekannte Spiele, eine Konversion scheint nicht geboten. Umso mehr wundert man sich, wenn heute jemand diese Spiele dennoch konvertiert, bzw. neu schreibt und dabei die Originale weit übertrifft. Arkanoid wird unter dem Namen Pad von NRV programmiert. Pac-Man steht dem Arkadevorbild in nichts mehr nach. Programmierer tep392 trat bisher noch nicht in Erscheinung – tolles Debut. Yellow Man stellte die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zu den Originalversionen fest.

www.atariage.com/forums/topic/190746-pac-man-update-for-atari-8-bit/

http://www.atariage.com/forums/topic/191864-pad-15-beta/

Hacks&Patches

Vampire Rats erschien 1985 als Abtipplisting im ANTIC Magazin. Third Age präsentierte im AtariAge-Forum „seine“ Version. Nunmehr kann man auch alleine gegen den Computer spielen und nicht mehr nur wie in der Originalversion „Mann gegen Mann“. http://www.atariage.com/forums/topic/189723-halloween-themed-games/

Dank Fandal und Homesoft kann jetzt jedermann aus den mit dem Boulder Dash Construction Kit produzierten Level als ausführbare Programme abspeichern und so leicht der Öffentlichkeit zugänglich machen. Doctor Mugen probierte es gleich aus und veröffentlichte seine Cueveas Doctor Mugen 1-3. http://www.atariage.com/forums/topic/139228-boulder-dash-custom-caves-%26gt%3B-executable/

http://bdashmugen.blogspot.com/

Betaversionen

Dass man mit Basic gute Spiele schreiben kann, beweist MrGerloc alias Jan Johnsen mit seinem Space Shooter Space Rocket. Screenshots und einen kurzen Youtube-Film kann man auf seiner Homepage http://www.grevle.net/Atari.htm betrachten. Erscheinungsdatum lässt er noch offen.

Einige Neuigkeiten hören sich gar nicht so neu an: Prince of Persia, Cybernoid und Silkworm sind allesamt alte Bekannte auf anderen Systemen. An Umsetzungen für Atari XL/XE wird zur Zeit gearbeitet. Bleibt zu hoffen, dass sie auch zu einem Ende gebracht werden.

Natürlich stecken nicht nur olle Kamellen in der Neuentwicklung. Zwei viel versprechende neue Titel sind Embex (no name game) und Callisto, zwei horizontal scrollende Shoot’em ups. Richtig gute Titel dieser Gattung sind auf dem Atari rar. Von beiden Spielen findet man auf Youtube Filme, die Lust auf mehr machen. (http://www.youtube.com/watch?v=sEkj1AMANQc und http://www.youtube.com/watch?v=ahbTHZnEvg4 )

Brandneu

Auf der SillyVentur
e 2k11, die vom ABBUC mit Sachpreisen unterstützt wurde, wurden mit
Fester’s Quest, Miecz przeznaczenia und Frogs drei weitere Spiele released. Eine Übersicht der Releases mit Downloadmöglichkeit gibt es hier:

http://dhs.nu/files.php?t=partydl&party=Sillyventure%202011

Tigerduck geleitete Fester auf seinem gefahrvollen Weg.

Pad

Spieletest Yellow_Man

Wenn es draußen bitter kalt ist, gibt es nichts schöneres als im warmen Zuhause an dem kleinen Atari zu sitzen und wieder etwas zu spielen. Denn bei Pad (vorläufiger Titel?) handelt es sich um einen Breakout- bzw. Arkanoid-Clone, der einen nicht mehr so schnell loslässt.

Nach dem Laden erscheint eine Titelschrift mit diversen Einstellmöglichkeiten. Z.B. Schwierigkeitsgrad und Controller-Einstellungen. Bei Pad geht es darum alle Steine auf dem Spielfeld mit Hilfe eines Balls und Schlägers zu treffen, damit sie abgebaut werden. Sind alle Steine entfernt, ist der Level beendet. Der Spieler steuert am unteren Spielfeld den Schläger, und kann diesen nur horizontal bewegen. Mit Betätigung der Feuertaste kommt der Ball ins Spiel. Dieser bewegt sich nach oben, um wenn möglich einen Stein  zu treffen, und kommt danach, je nach Winkelaufschlag, wieder zum unteren Spielfeld. Nun muss man mit dem Schläger den Ball treffen um ihn wieder nach oben zu schicken. Dabei kann man mit der Schlägergeschwindigkeit beim Auftreffen des Balls, den Abschlagwinkel verändern. Einige Steine hinterlassen Extras in Form von Buchstaben die nach unten fallen und mit dem Schläger aufgefangen werden müssen. Z.B. ein D für drei Bälle, ein E für einen größeren Schläger oder ein G hält den Ball für einige Zeit am Schläger.

         Auf geht’s. Level 2A

 Wie im Titel zu sehen ist, kann der Schläger mit verschiedenen Eingabegeräten bedient werden. Nur leider nicht mit dem Joystick. Es kann mit den Paddles, der Atari- oder Amiga-Maus gespielt werden. Bei der Maussteuerung kann man die Sensibilität und den Joystickport zusätzlich einstellen. Auch bei den Paddles kann Paddle 1 oder 2 (Port 1) und Paddle 3 oder 4 (Port 2) ausgewählt werden. Auch kann bei den Paddles die Abfragegenauigkeit gewählt werden. Bei der 50% Abfrage, hat man wie bei vielen Paddle-Games dieses Zittern des Schlägers, aber dafür nur wenig (halt 50%) Drehbewegung am Paddle-Controller. Die 100% Abfrage ist sehr genau und hat mich Positiv überrascht. Mann muss halt ordentlich drehen, halt den ganzen Paddle-Weg um z.B. von ganz links nach ganz rechts zu kommen, aber der Schläger zittert überhaupt nicht. Die Mausabfragen sind beide auch sehr gelungen. Egal ob Atari- oder Amiga-Maus.

100% angle, damit machen Paddles Spaß!

 

Die Grafik des Spieles ist sehr bunt und im Vergleich zu dem original Arkanoid fein gezeichnet. Der Ball ist als Ball zu erkennen, nicht als 4 eckige Klötzer. Das Leveldesign ist gut durchdacht. Auch sind die Levels nicht zu schwer, bzw. kann man nach Spielende wieder an fast der gleichen Stelle anfangen. Im Titel kann man den Levelstartpunkt festlegen, wenn man mindestens einen Level weitergekommen ist. Soundmäßig gibt es nur während des Spieles Geräusche die gut zum Spielgeschehen passen.

 Fazit: Ein süchtig machendes Game mit sehr guter Paddle (100% Abfrage) Steuerung. Sehr gute Grafik und gutes Level Design. Leider nur Soundgeräusche und keine Joystick Steuerung. Die Punktezahl wird nur am Ende eines Spieles

angezeigt, leider nicht während des Spielens. Aber evtl. kommt ja noch ein Update.

Pad V6 läuft auf 64 Kb mit XL-, XE- oder Qmeg-Os.

 Meine Wertung:

Grafik:     7

Sound:     5

Spielreiz: 8

Yellow_Man

Andere Meinungen:

 

 

Parachute 2011

Spieletest Tigerduck

Frei nach Wilhelm Busch: Dies ist also der zweite Streich! Im ABBUC-Magazin 106 hatte ich bereits das Spiel Octopus vorgestellt. Bei Parachute handelt es sich ebenfalls um eine Umsetzung aus der „Game and watch“-Serie von Nintendo. So schaut’s im Original von 1981 aus:

Glaubt man Wikipedia, gab es insgesamt 10 verschiedene Spiele speziell dieser Serie („wide screen“).

Das Spielprinzip ist aufgrund der beschränkten Möglichkeiten des Originals recht einfach gehalten.

Ziel ist es, die von einem Hubschrauber abgeworfenen Fallschirmspringer mit einem Boot aufzufangen, bevor sie im Wasser landen. Verfehlen sie das Boot, sind sie Haifischfutter…

Das Boot kann mit per Joystick nach links und rechts bewegt werden. Dabei scrollt es nicht, sondern springt zu vier festen Positionen. An diesen vier Positionen landen auch die Springer.

Im Spielverlauf steigt der Schwierigkeitsgrad indem sich die Frequenz der Fallschirmspringer erhöht. Wenn zwei fast gleichzeitig im Wasser landen, braucht es schon eine schnelle Reaktion.

 

 Sind drei Springer zu Haifischfutter geworden, ist das Spiel zu Ende.

Wie schon bei Octopus ist die Umsetzung hervorragend gelungen. (Das Spiel belegte den ersten Platz bei der Silly Venture in der Spiele-Kategorie). Die Grafik ist sehr nahe am Original (natürlich etwas verbessert) und die Musik und die Toneffekte passen einwandfrei zum Spiel. Leider sorgt das Spielprinzip für keine große Dauermotivation. Zu Zeiten des Originals war es vielleicht ein guter Zeitvertreib für unterwegs. Aber wenn ich nun zuhause vor meinem ATARI sitze, fallen mir nach kurzer Zeit jede Menge Spiele ein, die mehr Spaß machen würden. Es ist einfach zu monoton über einen längeren Zeitraum immer nur zu den vier Positionen zu steuern. Allenfalls bei einem ATARI- oder Retro-Treffen gäbe es die Möglichkeit einen Wettbewerb zu starten, wer die meisten Punkte schafft. Das geht schnell und das Spiel bedarf keiner großen Erläuterung. (Bitte, bitte – komm‘ mir keiner auf die Idee das Spiel für die nächste Bundesliga Saison vorzuschlagen!)

Ach ja, sollte man während des Spiels eine Pause einlegen wollen, die Leertaste ist mit einer Pausenfunktion belegt.

Fazit: Mal wieder sehr schön anzuschauen, aber landet dann doch recht schnell in der Programmsammlung weit hinten. Andererseits, wenn die verbleibenden acht Nintendo Spiele auch noch umgesetzt würden – wäre das aus nostalgischen Gründen eine schöne Sammlung. Mal abwarten, Arsoft ist ja in letzter Zeit sehr produktiv…

 

 

Geht so

Grafik:     7

Sound:     8

Spielreiz: 5

 Andere Meinungen:

 

 

Pac-Man

Spieletest Yellow_Man

Pac-Man sollte eigentlich jeder 8-Bit Atarianer kennen. Der Nimmersatt flitzt durch das Labyrinth, mampft alle Pillen weg und darf die vier Geister nicht berühren. Die 8-Bit Version von 1982 ist zwar ganz gut, aber im Vergleich zu dem

Arcade-Original ziemlich langsam.

 

Also dachte sich tep392 auf AtariAge ein Update herauszubringen. Diese Version ist in normalen Levels (nicht Teddybär) wirklich schnell. Hier flitzt der Nimmersatt wirklich wie bei der Arcade-Fassung durch das Labyrinth.

 

Ziel des Spieles ist es im Labyrinth alle Pillen zu fressen. Dabei darf Pac-Man sich nicht von den ihm dauernd folgenden Geistern Blinky, Pinky, Inky oder Clyde fangen lassen. In jedem Labyrinth sind vier Power Pillen vorhanden. Frist Pac-Man eine, kann er für kurze Zeit die Geister jagen und bekommt bei Berührung derselben Bonuspunkte. Von Zeit zu Zeit erscheint in der Mitte des Spielfeldes eine Frucht oder ein Gegenstand, der je nach Level Bonuspunkte einbringt wenn Pac-Man diese berührt. Sind alle Pillen im Labyrinth gefressen, ist der Level geschafft und es geht schneller weiter.

Gesteuert wird Pac-Man mit dem Joystick in vier Richtungen. Nach Abschluss einiger Levels erscheinen kleine animierte Shows. Die Grafik gegenüber der Modulversion ist etwas bunter und etwas feiner. Die Geister haben kräftigere Farben, und das Labyrinth ist quadratischer. Der Sound ist schneller und auch der ganze Spielablauf ist schneller, dadurch passt alles besser zueinander.

Auch die Logik der Geister wurde beachtet, nun ist Pinky der Schnellste.

 Anzumerken ist noch, dass die Version V6 (Ca. 32Kb groß)nicht auf echter Hardware läuft, jedoch die neue Version V7 (Ca. 16Kb Groß). Ich habe am Emulator aber keine Unterschiede bemerkt. Es lassen sich alle 9 Levels anwählen. Evtl. sind nicht alle Zwischenanimationen

enthalten. Die Maxflash Version V2 läuft auch auf echter Hardware. Hier wird der Highscore gespeichert. Leider sind hier nur drei Levels vorhanden und eine Zwischenanimation. Der dritte Level wird immer wiederholt. Dafür ist das Titelbild animiert. Hier werden die Geister vorgestellt.

 Fazit: Ein sehr gutes Remake/Update eines zeitlosen Klassikers.

 Grafik und Spielspaß haben ordentlich zugelegt. Leider scheint das Spiel noch nicht richtig fertig zu sein. Auch die Idee mit dem Max Flash Cartridge und der speicherbaren Highscore ist gut. Hier fehlen aber noch Levels und eine Highscoreliste wie bei Space Harrier wäre toll.

 Pac-Man V7 und Pac-Man MaxFlash V2 laufen auf 64 Kb mit XL-, XE- oder Qmeg-Os.

  Meine Wertung:

 Grafik:   7

 Sound:     6

 Spielreiz: 7

  Andere Meinungen:

  

 

Roxblox

Spieletest Dietrich

Dies ist ein Knobelspiel aus dem letzten ABBUC-Softwarewettbewerb. Nach einem einfachen Titelbild erscheint auch schon das Spielfeld mit 3×3 quadratischen Feldern, die teilweise mit Steinen unterschiedlicher Farben belegt sind. Es gilt die links oben klein angezeigte Kombination durch Verschieben der Steine nachzubauen. Dazu bewegen wir den Joystick auf einen der Pfeile am Rand des Spielfelds und drücken den Knopf, wodurch die Steine in der gewählten Spalte oder Zeile um 1 Feld in Pfeilrichtung verschoben werden, sofern sie nicht durch Steine am Rand blockiert werden.

Level 2: Noch ist es einfach

 

Wir können uns dafür zwar beliebig viel Zeit nehmen, aber die Anzahl der Züge ist auf die links angezeigte minimal mögliche Zahl von 3 bis 6 beschränkt, die bei jedem Zug um 1 herunterzählt. Wird 0 erreicht, können wir zwar weiterspielen, aber die Kombination gilt dann als nicht gelöst.

Die Bedienung des Spiels ist etwas ungewöhnlich: Roxblox ist in 6 Level mit je 8 Kombinationen unterteilt. Die Kombinationsnummer von 1 bis 8 des aktuellen Levels wird links in der Form „n/8“ angezeigt. Ganz unten sind die 6 Level von links nach rechts zu sehen. Haben wir alle 8 Kombinationen eines Levels durchgespielt, gibt es eine englische Schulnote von A bis F – oder wenn wir alle 8 Kombinationen perfekt spielen, einen Stern. Dann können wir den nächsten oder einen vorigen Level durch Bewegen des Balkens ga
nz unten nach rechts bzw. links mit dem Joystick wählen und durch Knopfdruck den Level starten. Es ist auch jederzeit möglich, einen Level durch langes Drücken des Joystick-Knopfes (bis der Balken ganz unten gefüllt ist) zu unterbrechen, um einen anderen Level auszuwählen. Wie daraus deutlich wird, gibt es bei diesem Spiel abgesehen von den Noten keinen Score.

 Roxblox wäre recht uninteressant, wenn es nur einfarbige Steine wie in Level 1 gäbe. Aber ab Level 2 kommen weitere Steintypen hinzu, deren Funktion man erst mal herausfinden muss. Hier eine kurze Übersicht:

 Level 2: Blitzsteine: Diese Steine sind mit einem Blitz gekennzeichnet. Wenn nach einem Zug 2 gleichfarbige Blitzsteine nebeneinander liegen, blitzen diese auf, was 1 Zug kostet.

Level 3: Kreuze: Diese Steine bewegen sich nicht nur 1 Feld weit, sondern bis zum Rand, wenn kein anderer Stein im Weg ist.

Level 4: Zahlen: Steine mit Zahlen zählen bei jeder Bewegung um 1 herunter und verschwinden, sobald 0 erreicht wird.

Level 5: Zerstörer: Diese Steine bewegen sich auf jeden Fall – und zerstören dabei Steine, die die Bewegung sonst blockieren würden.

Level 6: Scheiben: Diese Steine haben eine Scheibe mit Sektoren in 5 unterschiedlichen Farben, von denen immer nur eine erscheint. Bei jeder Bewegung wechselt die Farbe im Uhrzeigersinn. Natürlich müssen beim Nachbau der Kombination die Scheiben die richtige Farbe haben, wie auch die Zahlen auf den Zahlsteinen stimmen müssen.

 Level 4: Hier gibt es Zahlen und Kreuze

Grafik & Sound: Die Grafik ist zweckmäßig, ordentlich und recht bunt, aber nicht herausragend. Der Sound beschränkt sich auf eine interessante Melodie, die allerdings nach einiger Zeit etwas nervt. Die Melodie von Hexor (h3x0r) vom gleichen Autor ist deutlich besser.

 Fazit: Roxblox ist ein Knobelspiel, bei dem die höheren Levels es durchaus in sich haben. Oft sitzt manchmal minutenlang vor einer Kombination, bevor man den richtigen Weg sieht – wenn man soviel Geduld hat. Aber es geht auch anders: Ein ABBUC-Mitglied hat sich ein kleines Java-Programm geschrieben, das mit brutaler Rechenpower einfach alle möglichen Züge des Spielbaums durchprobiert, bis es die Lösung gefunden hat. Wenn man alle Level gelöst hat, wird das Spiel leider langweilig, da die Kombinationen immer gleich sind. Daher konnte mich Roxblox vom Spielspaß her nicht völlig überzeugen.

Gut

Spielspaß: 7

Grafik: 7

Sound: 7

 Andere Meinungen:

Fester’s Quest

Spieletest Tigerduck

Eines vorweg – dieser Spieltest hat mich echt Nerven gekostet!

Aber fangen wir von vorne an…

Das Spiel nahm ebenfalls am Programmier-Wettbewerb der Silly Venture 2011 teil und belegte dort den fünften Platz (von 6) in der Spiele-Kategorie.

Es startet dann auch mit einer Grafik die auf dieses Ereignis hinweist. Mit einer Taste oder dem Feuerknopf gelangt man zum eigentlichen Startbildschirm, der nun von Diskette nachgeladen wird. Wie auch die Hintergrundgeschichte, das eigentliche Spiel und die Schluss-Grafik.

Wer also das Spiel erfolgreich auf eine echte Diskette kopiert hat, sollte die Floppy während des Spiels nicht ausschalten. Im übrigen funktioniert das nur mit einem Game-DOS (z.B. MyPicoDos), ein „normales“ DOS wird „zerschossen“.

 

Nachdem wir uns an dem bunten Startbildschirm und der sehr schönen (Stereo-)Melodie erfreut haben, wird’s kompliziert. Man sollte nun die Taste „2“ drücken, um zur englischen Kurzanleitung (Manual) zu kommen. Weiter geht’s mit der „3“ zur Hintergrundgeschichte (Legend), die nachgeladen wird. Schon wieder vergessen welche Taste das Spiel nun endlich startet? Dann einfach die „2“ drücken, um zurück zum Manual zu gelangen. Aber halt – jetzt bedeutet „2“, dass der viel zu schnell durchl
aufende Text angehalten wird und mit „1“ fortgesetzt. Ist aber halb so wild, ist sowieso alles auf polnisch. Das man nun die Leertaste für den Spielstart drücken muss, findet man irgendwann auch so heraus…

Die Grafik sieht ja mal nicht schlecht aus, das lässt Hoffnung aufkommen! Mit dem Steuerknüppel nach rechts läuft Fester los und der Bildschirm „scrollt“ sehr schön zur Seite.

Ich mag „Side Scrolling Games“ eigentlich sehr gerne, aber diese Steuerung! Da krieg‘ ich echt ein „Eiskaltes Händchen“…

Aber zunächst, um was es bei diesem Spiel eigentlich geht! (soweit ich das aus dem Polnischen herausfinden konnte).

Also Zombies bedrohen anscheinend die Bewohner eines alten Königreiches und Fester möchte diese retten. Dazu versorgt er die weiblichen Bewohner mit Blumen und die männlichen mit Äpfeln.

 

Die Zombies werden von Geistern unterstützt, die Blitze auf unseren Helden werfen. Um sich fortzubewegen hat Fester zusätzlich noch ein Vehikel (Krähen? – ich hab’s nicht verstanden). Ein Fass spielt auch noch eine Rolle. Wenn man es einsammelt(?) erreichen alle noch lebenden Bewohner ihre alte Stärke. Eine Uhr, die die Zeit anhält gibt es auch, wie das funktioniert ist mir allerdings ein Rätsel geblieben. Ob das Spiel ein richtiges Ende hat oder einfach aufhört, wenn die drei Leben Festers verwirkt sind bzw. drei der fünf Bewohner verhungert sind, kann ich nicht sagen.

Im Spiel sollten wir zunächst auf den Blitz achten, der über uns schwebt (Der Blitz des Damokles?). Er geht in regelmäßigen Zeitabständen auf uns nieder. Solange wir laufen, trifft er uns nicht. Bleiben wir aber stehen, oder bewegen uns mit unserem Vehikel, schlägt es ein und wir verlieren ein Leben.

Ein Leben verlieren wir ebenfalls, wenn wir einen Zombie berühren oder über ein undefinierbares Hindernis laufen. Benutzen wir unser Vehikel, sind die Berührungen folgenlos. Dann erwischt uns aber auf jeden Fall der Blitz… „Vehikelt“ wird übrigens mit Joystick schräg oben links oder rechts.

Jetzt sollen wir ja auch noch die Bewohner versorgen. Dazu stellen wir uns vor die Blumen oder Äpfel und drücken den Knüppel mit gedrückter Feuertaste nach rechts. Viel Spaß beim finden der richtigen Positionen zum Gegenstand. Bei der Uhr muss man fast direkt darunter stehen, bei anderen Gegenständen etwas links davon. Das gleiche beim „Füttern“ nur, dass nun der Joystick nach links gehalten wird, mit gleichzeitigem Drücken der Feuerknopfes. Davor natürlich wieder links von den Bewohnern platzieren.

Hat man den Schlüssel eingesammelt, geht man wieder zurück zur Ausgangsposition und nimmt dort das Vorhängeschloss. Nun kann man den Turm hinaufklettern und das Fass nehmen.

Alle noch lebenden Bewohner werden dann „aufgeladen“. Weiter geht’s dann wie gehabt, mit der wirklich sehr gut passenden Hintergrundmusik in Stereo.

Fazit: Die Steuerung ist so mit das Grausamste, was ich kenne. Sowohl die Tasten zur Aktivierung verschiedener Funktionen, als auch die Steuerung mit dem Joystick, die teilweise sehr unpräzise funktioniert. An manchen Stellen merkt man, dass das Spiel nicht sauber programmiert wurde.

Die Grafik ist ganz gut gelungen, aber Details sind manchmal kaum zu identifizieren.

Die Musik ist wirklich herausragend, vor allem in Stereo. Die Spielidee ist ja auch ganz witzig, aber die Umsetzung, nein, hier kommt wahrlich keine Spielfreude auf. Echt Schade, hier steckt mehr Potenzial drin!

Geht so

 Grafik:     8

Sound:     9

Spielreiz: 4

 Andere Meinungen:

 

Mit Pad und Pac-Man sprangen zwei neue alte Games in unsere Top 10. Roxblox war schon im letzten Magazin in unserer Top 10, wird trotzdem als „neu getestet“ geführt, da Dietrich sich den Test für das aktuelle Magazin aufbewahrt hat.

 Mit dem * sind die Spiele mit alter Wertung gekennzeichnet. Sie wurden entsprechend eingeordnet.

 Hier unsere Top 10 der vergangenen 12 Monate:

 

Viele Grüße vom ABBUC Bundesliga-Testteam Yellow_Man, Dietrich, Tigerduck und Bunsen.

 

Neuer Saft für die 1050

 Heutzutage haben viele Atarianer ja durchaus mehr als eine 1050 Diskettenstation im Einsatz, oder es kommen Neu-Atarianer hinzu, die sich bei eBay & Co. mit einer 1050 versorgen – häufig fehlt es an mindestens einem Netzteil für die 1050. Diese benötigt 9 Volt Wechselspannung mit einer Leistung von mindestens 2 Ampere. Solche Netzteile sind schon lange nicht mehr gebräuchlich, entsprechend schwierig ist es, ein passendes Original- oder auch Ersatz-Netzteil zu bekommen. Selbst bauen ist, will man es sicher und vernünftig machen, auch nicht billig, mit Gehäuse, Transformator & Co. sind mindestens 35-40 Euronen fällig.

 Ein weiteres Problem ist die massive Wärmeentwicklung der 1050 bei laufendem Motor. Wer schon mal ein paar Disks hintereinander kopiert hat, merkt schnell, dass das 1050 Gehäuse auch bald zum Spiegeleierbraten taugt.

Daher hier eine Lösung, die Probleme „zu viel Wärme“ und „kein Netzteil“ (oder nur eines von beiden) leicht und elegant zu lösen. Ja, es muss gelötet werden, aber die Arbeiten sind von jedem ausführbar, der weiß, wo das heiße Ende des Kolbens ist J

 

Was benötigt wird:

 Lötkolben, Lötstation

 Optional eine Entlötpumpe

 Multimeter oder mindestens Spannungsprüfer mit Polaritätsanzeige, 12V tauglich

 Saitenschneider o.ä.

 Schaltnetzteil 12 Volt 2 Ampere (oder mehr)

 Etwas Draht, 0,5mm Querschnitt sollten es schon sein

Der „Trick“ besteht darin, eines der mittlerweile sehr preiswert und ausreichend leistungsstarken 12 Volt Festspannungs-Schaltnetzteile zu verwenden, die es bei vielen Anbietern (z.B. Pollin oder diverse LED-Zubehörhändler auf eBay) für deutlich unter 10 Euro gibt. Diese Netzteile liefern stabilisierte 12 Volt und sollten mindestens 1,5 Ampere (die maximale Leistungsaufnahme einer 1050 mit Speedy 1050 TDS und Trackanzeige habe ich mit 1,35 Ampere nach 12 V Umbau gemessen) haben. Ich empfehle aber, eine 2 oder 3 Ampere Version zu nehmen – der Preisunterschied ist meistens lächerlich.

Der Umbau sorgt dafür, dass der 12 Volt Zweig der 1050 direkt aus dem Schaltnetzteil versorgt wird. Die ebenfalls benötigten 5 Volt werden durch den sowieso vorhandenen 7805 Spannungswandler bereitgestellt. Dieser wird auch im Dauerbetrieb gerade einmal handwarm. Der verbleibende große Elko sorgt für eine ausreichende Pufferung beim Motorstart oder Trackwechsel.

 Als Erstes bitte die 1050 öffnen und die Laufwerksmechanik entfernen. Bitte vorsichtig bei den filigranen Steckern, auf keinen Fall am Kabel ziehen, sondern nur am Stecker selbst!

Deine 1050 sollte nun in etwa noch so aussehen, wie sie im oberen Foto der letzten Seite dieses Heftes abgebildet ist

 

Alle Komponenten, die entfernt werden müssen, sind mit einem „X“ gekennzeichnet. Am besten gehe wie folgt vor:

 Entferne die beiden großen Elkos C71 und C68. Hier biet
et es sich an, den Elko mit der einen Hand festzuhalten und von der Lötseite der Platine ein Pin heißzumachen und den Elko dann leicht anzukippen. Dies dann mit dem anderen Pin wiederholen, bis der Elko sich abziehen lässt. Alternativ die Entlötpumpe nutzen, wenn vorhanden.

 Die restlichen Komponenten sind „08/15“, extrem günstig und in nahezu jeder Grabbelkiste vorhanden, solltest Du irgendwann aus irgendeinem Grund den Originalzustand wiederherstellen wollen.

Wenn Du also nicht der Löt-Crack bist und/oder das optimale Werkzeug dazu hast, dann empfehle ich, die restlich markierten Bauteile einfach abzukneifen und die Stummel (wo nötig) auszulöten. Das garantiert eine intakte Platine.

Folgende Bauteile sind dann noch zu entfernen:

Þ die vier Gleichrichterdioden CR17 bis CR20

Þ zwei weitere Dioden CR15 und CR16 (zwischen den entfernten großen Elkos)

Þ Kondensator C62 (links neben den vier Gleichrichterdioden)

Þ Kondensator C63 (rechts neben dem noch verbleibenden größeren Elko)

Þ Spannungswandler 7812 (mit Schraube am Kühlblech, unter den 4 großen Dioden)

 Nun sind nur noch drei Leitungen zu legen, damit die 12 Volt auch dahin gelangen, wo sie hin sollen. Anhand folgenden Bildes kannst Du sehen, wie die drei Leitungen gelegt werden müssen:

 In allen drei folgenden Arbeitsschritten gilt die Sicht (oben, unten) des unteren Fotos auf der letzten Heftseite!

 

1) Verbinde den unteren Pin des C63 (rechts neben dem großen Elko) mit dem unteren Pin von CR17 (eine der ehemals vier Gleichrichterdioden, siehe Bild)

Verbinde den oberen Pin von CR20 (eine der ehemals vier Gleichrichterdioden) mit dem linken Pin

1) der Stelle, wo vorher der 7812 eingelötet war

2) Verbinde den unteren Pin von CR20 (eine der ehemals vier Gleichrichterdioden) mit dem unteren Pin des C62 (gleich links daneben)

Fertig, mehr ist nicht zu tun, der Umbau ist damit abgeschlossen.

 ! AUF KEINEN FALL GLEICH EINSCHALTEN !

 Als Erstes nimmst Du jetzt einen kleinen Zettel o.ä. und bringst diesen oberhalb der Spannungseingangsbuchse am Gehäuse Deiner 1050 an. Dieser Zettel soll Dich darin erinnern, niemals mehr das Original-Netzteil (wenn vorhanden) einzustecken.

 Der Betrieb mit einem Wechselspannungs-Netzteil sorgt nach dem Umbau natürlich unmittelbar für einen Totalausfall und Totalschaden der gesamten 1050!

 Ich würde an dieser Stelle empfehlen, die DC Spannungseingangsbuchse auszutauschen gegen eine kleinere Variante. Die vorhandene Buchse ist für Hohlstecker mit einem Außen-Durchmesser von 5,0-5,5 mm und einem Innen-/Stift-Durchmesser von 2,1 mm gedacht. Die meisten 12 Volt Netzteile haben auch passend diesen Stecker, sodass normal keine weiteren Umbaumaßnahmen nötig sind.

 Um ein fälschliches Verwenden des Original-Netzteils auszuschließen, kann man die Buchse gegen eine andere Version austauschen, z.B. mit kleinerem Stift und Außendurchmesser. Natürlich muss dann auch der Stecker am Netzteil ausgetauscht werden!

 

Der Umbau verlangt, dass an dem Innen-Stift die positive Spannung +12 Volt anliegt und der Außenring Masse (Ground) führt. Dies ist auch bei nahezu allen käuflichen 12 Volt Festspannungs-Schaltnetzteilen der Fall.

Dennoch gilt, dies selbst VOR der ersten Inbetriebnahme mit einem Multimeter und/oder Spannungsprüfer (mit Polaritätsanzeige) zu überprüfen.

Hast Du alles nochmals sorgfältig geprüft, mache einen kurzen Test ohne Laufwerksmechanik. Nach Einschalten muss die Power-LED normal leuchten. Baue nun, nach Test und Wiederabziehen der Stromversorgung die Laufwerksmechanik wieder ein und teste Deine umgebaute 1050. Es sollte alles wie normal funktionieren – mit dem Unterschied, dass selbst nach 20 kopierten Disks die 1050 kaum spürbar an Temperatur zugenommen hat.

Für Fragen etc. könnt ihr mir eine Mail an tf_hh@gmx.de senden.

 

Gruß, Jürgen

(tfhh im ABBUC-Forum)

SWAT reloaded!

 Heute fand also unser zweites S.W.A.T. Treffen der „Neuzeit“ satt.

 Dieses mal konnte ich Reimund (Highlander), Torsten (KingKongXL), Markus (R.I.K. Kaisersoft) und Andreas (CharlieChaplin) bei mir zu Hause in Haßloch begrüßen.

 Reimund hatte die weiteste Anreise, war aber als Erster, kurz nach 10.00 Uhr, da. Da er als „Rückfälliger“ mit den neuen „Errungenschaften“ der ATARI-Gemeinde in den letzten Jahren nicht so vertraut war, habe ich ihn dann erst mal auf den neusten Stand gebracht.

 Nach und nach trudelte dann auch der Rest ein. Markus brachte das berühmte „Multipad 3“ von Armin Stürmer mit. Wie kennt keiner?

Das „Multipad 3“ ist eine Paddle-Steuerung mit recht vielen Knöpfen und Schaltern, die eine umfangreiche Spielsteuerung erlauben. Nachdem ich beim Aufräumen das Spiel „Superski“ vom AMC-Verlag gefunden hatte, wollte ich es aufgrund seiner Besonderheiten auch mal ausprobieren.

 Neben der Steuerung mit dem „Multipad 3“ ist die zweite Besonderheit eine echte 3D-Darstellung. Dazu benötigt man zusätzlich noch eine rot-grün Brille.

 Nachdem wir das Spiel reihum alle mal ausprobiert hatten ließ aber die Begeisterung merklich nach. Nur Markus verewigte sich beängstigend oft auf der Highscore-Liste der Originaldiskette.

Dann wendeten wir uns der Hardware zu. Reimund brachte sein SIO2PC mit, das er nicht zum Laufen bringen konnte. Nachdem es an meinem Rechner einwandfrei ging, stellten wir fest, das der D-SUB Stecker oben und unten jeweils eine „Kunstoff-Nase“ hat, die dafür sorgt das je nach Buchse kein Kontakt entsteht. Torsten hat dann kurzer Hand die „Nasen“ entfernt. Das „Multipad 3“ hatten wir auch mal zur Inspektion kurz geöffnet, aber aufgrund des etwas unübersichtlichen Aufbaus gleich wieder zugeschraubt. Als weiteres Teil wurde dann ein „elite Multi-Function“ Joystick in der Praxis getestet (die Kiste aus Metall mit zwei Feuerknöpfen, Paddles, Autofeuer usw.)

 Lässt sich echt super mit Spielen und ist nicht so unhandlich wie gedacht, ich brauch‘ auch so ein Teil. Angebote bitte direkt an mich 😉

 Zwischendurch gab’s Kaffee und Kuchen (selbstgebacken, alle noch am Leben…) und Schnittchen zur Stärkung. Nicht zu vergessen das ganze „Gummizeugs“, Schokolade usw. für den kleinen Hunger zwischendurch.

 Genug Zucker für das Gehirn war jetzt auch wichtig. Wir spielten „Quiwi“ ein Quizspiel, bei dem man einigen Fragen anmerkte, das das Spiel in den 80er geschrieben wurde. Aber wir waren hatten ja alle das richtige Alter…

 Zwischenzeitlich benutzten wir meinen Funkjoystick um schön bequem von der Couch aus Spielen zu können, allerdings hatte ich vergessen, dass beide Joysticks eingeschaltet sein müssen. Ist das nämlich nicht der Fall spinnen die Joysticks herum und machen wirre Eingaben. Also gab es die Lösung mit dem konventionellen Verlängerungskabel.

In einem dramatischen Finale gewann dann Markus (Der hatte aber echt superleichte Fragen!)

Nachdem auch der letzte Rest Gehirnschmalz verbraucht war ging’s ans Ballern.

 Dafür mußte „Wavy Navy“ herhalten. Wer holte dort den Highscore? Hab’s schon wieder vergessen, aber ich war’s leider nicht…

 Und dann der Höhepunkt jedes ATARI-Spiele Treffens – Das Multijoy-Spiel.

Wir entschieden uns für das schon auf der JHV gespielte „Mashed Turtles“ und obwohl wir schon reichlich erschöpft waren, ging’s hier nochmals richtig zur Sache.

 So gegen 20:00 Uhr war dann endgültig Feierabend. Jeder packte seine Sachen ein und meine Nachbarn beobachteten wohl kopfschüttelnd diese seltsame Karawane mit ihren Kisten.

Ich hoffe keiner der Jungs hat dann „Mashed Turtles“ auf der Heimfahrt weitergespielt!

War auf jeden Fall ein toller Tag und wir hatten jede Menge Spaß.

To be continued…

 

Stefan Meyer

alias Tigerduck

 

 

Hallo Bit-Byter! Auch über 25 Jahre nach Gründung der ABBUC-PD-Bibliothek gibt es noch neues Futter für den ATARI XL/XE. Wir hoffen, Euren Geschmack getroffen zu haben und freuen uns, von Euch zu hören. Und nun viel Spaß mit den Neuerscheinungen!

 

Mathias, Michael und Thorsten

 

0780 WASEO-Publisher      [ Joystick | Drucker ]   [ ED/2S ]

 „DTP“ auf dem ATARI! Der WASEO Publisher macht es leicht, eigene Zeitungen zu erstellen und auf einem EPSON-kompatiblen Drucker auszugeben. Im Paket dabei: EDITOR (12 Schriftgrößen, kann Foto-Grafiken und Alben verarbeiten), KONVERTER (konvertiert Bildteile in Fotos und umgekehrt, kann Alben bearbeiten und PRINT SHOP Icons importieren), ERSTELLER (konfiguriert eine Bildschirmzeitung), GRAFIKPROGRAMM und FONTEDITOR. Die Diskette enthält dazu noch einige Alben, Fotos und 26 normale sowie 2 80-Zeichen-Fonts.

 

 

 

 

0781 Kaiser II      [ Joystick ]                 [ ED/2S ]

 Kaiser II ist eine Wirtschaftssimulation mit einer bestechend schönen Grafik und viel Liebe zum Detail auf 2 Diskettenseiten. Hier gilt es, durch geschicktes Wirtschaften und kluge politische Entscheidungen den Wohlstand seiner Bevölkerung zu mehren, sein Land zu vergrößern und immer weiter aufzusteigen, bis man zum Kaiser ernannt wird. Dabei kann man sowohl mit seinen Mitspielern Handel treiben als auch seinen Geheimdienst einsetzen. Aber Achtung: Die Konkurrenz schläft nicht!

 

 

 

0782 DISK-LINE 1 [ BASIC ] [ ED/2S ]

 Die erste Ausgabe der „DISK-LINE“, noch von Ulrich Schmitz erstellt, glänzt zwar noch nicht mit einem aufwändigen Menü, dafür aber mit ihrem Inhalt: OXYGENE (Weltraum-Action) und STAR MARKET (Wirtschaftssimulation), WASEO-Farbtrickfilmstudio, ein RESET-Utility und ein Bach-Lied in MASIC. OXYGENE, bei dem man über ein großes Raumschiff fliegen muss, ist auch heute noch ein grafischer Leckerbissen und eine Herausforderung für Ballerfans. Und wer je mal Trickfilme in Farbe drehen wollte, findet mit dem WASEO-Farbtrickfilmstudio in dieser Ausgabe eine prima Unterstützung. Ein Beispielfilm wird mitgeliefert.

 

 

Bestellung

ABBUC e.V. – PD-Service

c/o Mathias Probst

Hopfenheller Str. 11

37445 Walkenried

0,50 € pro Disk

(Anzahl der Disketten je PD-Nr siehe Katalog)

1,45 € (1-5 Disketten)

2,20 € (6-20 Disketten)

4,00 € (>20 Disketten, Päckchen)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf einen Blick

Name:

PAD

Autor(en):

NRV

Erscheinungsdatum:

Dezember 2011

Levelanzahl:

28

Besonderheiten:

Das Remake des Klassik
ers wird zur Zeit entwickelt. Die neuesten Fassungen werden jeweils im AtariAge-Forum veröffentlicht.

Bezugsquelle:

http://www.atariage.com/forums/topic/191864-pad-15-beta/