ABBUC Magazin 107


ABBUC Magazin 107
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Das Atari Bit Byter User Club Magazin erscheint ¼ Jährlich. Jeweils ½ jährlich erscheint das Atari Bit Byter User Club Sondermagazin.
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schriftliche Genehmigung reproduziert oder unter Verwendung elektronischer Systeme verarbeitet, vervielfältigt oder verbreitet werden.

 

Inhalt

Seite 3 Der erste Mai oder das Buch
Seite 5 Katzen können tatsächlich?..
Seite 6 Realtime Fujiama
Seite 10 Meine erste Fujiama
Seite 13 Hardwarewettbewerb 2011
Seite 14 Softwarewettbewerb 2011
Seite 15 Making off Titel 107
Seite 17 History ROM 2011
Seite 18 WASEO Weihnachtsknüller
Seite 19 Bundesliga Spieletest
Seite 31 JHV 2011
Seite 34 Was wurde eigentlich aus?
Seite 36 SPS
Seite 37 ACTION! Workshop
Seite 40 PD-Ecke

Der 1. Mai 2010 oder „Das Buch!“

 

Er ist nicht nur der ‚Tag der Arbeit‘, sondern auch der Geburtstag eines Buchs, genauer gesagt, der Zeugungstag, also Ergebnis eines Zufalls!? Obwohl, so im nachhinein betrachtet, dieser Zufall kann gar keiner sein. Aber das war mir damals nicht so wirklich klar ? An obigem Tag erschien in unserem Forum folgender Eintrag:

Hallo!
Vor einiger Zeit hatte jemand mal erklärt, dass er das ATARI-Profibuch (ISBN: 3-88745-605-X) in professioneller Qualität gescannt und in PDF gewandelt hätte. Leider könne es aber nicht zum Download angeboten werden, da der Verlag bzw. die Autoren nach wie vor die Rechte besitzen. Nun habe ich Kontakt mit sowohl dem Verlag als auch den Autoren gehabt und alle Beteiligten haben einer Veröffentlichung zugestimmt. Insbesondere die Autoren waren sehr erfreut über die Tatsache, dass nach wie vor Interesse an ihren Werken besteht.

Können wir das Profibuch dann nun zum Download bereitstellen?
Bis die Tage,
patjomki

Dieser Beitrag bewirkte so einiges während der letzten 12 Monate. Aber der Reihe nach. Da Diskussionen im Forum erfahrungsgemäß recht bunt aber selten zielgerichtet ablaufen, nahm ich mir die Freiheit und sofort Kontakt mit patjomki auf. Vordringlich ging es darum, die Freigabe „rechtlich wasserdicht“ vorliegen zu haben. Eine digitale Version vom Profibuch bereitzustellen, so meinte, ist doch schnell erledigt. Nun ja, es war Mai Zeit, die E-Mails liefen hin und zurück und paar Tage später hätte der ABBUC ein PDF von eher mäßiger Qualität im Download anbieten können. Aber das PDF wäre ziemlich groß gewesen, was den Hüter der Bandbreite nicht gerade erfreut hätte. Also galt es zunächst einen qualitativ guten Scan zu bekommen, damit das Buch in ABBUC-Qualität angeboten werden konnte. Das Buch! So wurde es bald von meinem Navi genannt, das mich seit über 4 Jahrzehnten sicher durch den Dschungel des Lebens geleitet. Zwar hatte ich auch schon andere Werke zum ATARI zumeist für den ABBUC aufgearbeitet, aber diesmal ging es wirklich hart zur Sache.

Viele ATARIaner hatten das Buch in digitaler Form vorliegen, aber leider nur als Bilder. Als dann ein ‚Bilder-Scan‘ in guter Qualität vorlag, war auch dieser mit 71 MB schlicht zu groß. Was also tun? Einige User hatten irgendwann angefangen, dieses Standardwerk für den A8 mangels geeigneter OCR-Software schlicht abzutippen. Es gab jedoch keine fertige Textversion, den größten Teil des Buchs galt es noch digital zu verarbeiten. Nur so wäre eine schlanke PDF-Version für den Download auf der ABBUC-Webseite zu bekommen, war die zusammengefasste Meinung meiner Ansprechpartner. Angepeilt waren 5 MB als Obergrenze.

Dank intensivem E-Mail-Verkehr und hilfreichen Bit Bytern kristallisierte sich so langsam folgender Arbeitsprozess heraus: Den besten Scan in Einzelbilder zerlegen, die Bilder (Doppelseiten) in Einzelseiten auftrennen und von den Rahmeninformationen befreien, bis nur noch der nackte Buchtext mit den eingebetteten Bildern, Tabellen und Grafiken als Bildseite übrig bleibt; alle anderen Seiten zunächst verwerfen. Dann die Inhaltsseiten mit einem OCR-Programm einlesen und in Text umwandeln. Klingt nicht so aufwändig, und ich dachte auch, dass das mit ein wenig Zeit gut zu machen wäre. Und da waren sie, die zwei gefährlichsten Wörter der Welt: „Ich dachte.“

Inzwischen war schon einige Zeit in dieses Projekt geflossen und mein Ying hatte aufgegeben zu fragen, was das Buch macht. Und was machte es? Arbeit, viel Arbeit, sehr viel Arbeit! Zunächst wurde nach wenig zufriedenstellenden Versuchen mit alter OCR-Software eine aktuelle Version angeschafft. Auch noch Ausgaben für das Buch! Immerhin, es ging vorwärts. Die OCR-Software trainierte mich, und nach und nach verwandelten sich Bilder in Texte und Tabellen, die grafischen Inhalte in korrekt beschnittene Bilder. Fein, fein! Das wird ja! Nun ja, es wurde, aber es fehlte ein Layout. Da noch zwei andere Dokumentationen zu der Zeit im Entstehen begriffen waren, konnten schon vorhandene Erfahrungen und erarbeitete Layouts genutzt werden. Den Rohtext neu setzen in einem vorhandenen Layout, kein Ding, dachte ich (!!).

Doch das Buch erforderte Änderungen am Layout, welche die bisher gemachten Erfahrungen mit Open Office (OO) nicht abdeckten, nutzte ich es zu dem Zeitpunkt intensiv erst seit kurzer Zeit. Text, Struktur und Layout wuchsen nach und nach zusammen. Und Zwischenfragen wie: „Sag mal, das ist doch aber ein anderes Buch!?“ Oder: „Wieso übersetzt du das alles in Englisch?“ munterten mich regelmäßig auf. Englisch war natürlich nicht die Sprache des Buchs, es war ein parallel bearbeitetes Werk. Bei der Verarbeitung des Originaltexts fielen inhaltliche Mängel sowie ein Fehlen wichtiger Informationen auf. Und dann passierte es! Das Projekt übernahm die Kontrolle! Es führte plötzlich ein Eigenleben und ich musste dem folgen. Dabei ertönte ein wenig hilfreiches „Grffpf“, aber nur ganz leise. Das „K“ der Tastatur, also eigentlich der Gumminippel darunter, hatte seine Spannung verloren. Dabei war die Tastensammlung doch erst ein Jahr alt. Die anschließende „Garantieabwicklung“ führte zu der Erkenntnis, dass ich keine Kirschen mehr mag.

Doch solche Ereignisse können einen Bit Byter nicht wirklich vom Kurs abbringen. Nur die Zeit musste ein wenig gedehnt werden. Es waren nämlich tolle Vorschläge für Ergänzungen zum Buch eingegangen. In dieser Zeitdehnung bekam ich reichlich Unterstützung von einigen ATARIanern, nicht nur Bit Bytern. Sie haben ebenfalls ihre Ideen und ihre Zeit investiert und damit das Buch zu dem gemacht, was es nun, ein Jahr danach, ist: die ABBUC-Edition von „Das ATARI Profibuch“. Ursprünglich zum 25. Jahrestag des ABBUC geplant, konnte das Buch daher erst zu Weihnachten 2010 vom ABBUC e.V. im Download angeboten werden. Nach dieser Veröff
entlichung gab es reichlich Feedback und erneut galt es, die Arbeit daran aufzunehmen. Es waren noch immer Fehler und Unstimmigkeiten enthalten, manches fehlte schlicht. Und so wurde weiter gewerkelt an dem Buch, denn es war der Wunsch aufgekommen, dieses nicht nur digital, sondern klassisch als wirkliches Nachschlagewerk neben dem ATARI stehen zu haben. Dieses Ziel hatten wir Anfang Mai 2011 fast erreicht. Sofern alle noch zu erledigenden Aufgaben erfolgreich abgeschlossen werden könnten, sollte das Buch zur Fujiama 2011 vorliegen. Wer auf der Fujiama zugegen war, erlebte dort die direkte Anlieferung der ersten Druckexemplare.

Inzwischen ist die JHV 2011 schon vorbei und die erste Auflage wohl vergriffen. Doch, was ist mit dem eingangs erwähnten Zufall? Nun, ich bin mir sicher, dass sich dieses Projekt genau den Bit Byter ausgesucht hatte, der die meiste Zeit dafür erübrigen konnte. Beweise habe ich nicht, aber es soll da ein paar X8-Files geben … Mein Dank gilt allen ATARIanern, die zum Gelingen dieses Projekts beigetragen haben.

GoodByteXL


Anmerkung der Redaktion:
Es gibt noch wenige Restexemplare in der Clubzentrale. Für die Bestellung bitte 13,90 Euro mit Vermerk „Profibuch“ auf unser Konto überweisen. Preis beinhaltet das Porto.

Katzen können tatsächlich gegen etwas protestieren

 

So protestierte meine Katze dagegen, dass sie für vier Tage allein zu Hause bleiben sollte, in dem sie mit einen wunderschönen, gelben See im Korridor hinterließ. Ohne lange zu überlegen -und ohne nachzudenken- schnappte ich mir also die Katze und legte dafür den Rucksack mit dem Atari wieder ab, bevor ich zum Bahnhof fuhr. Genau in der Minute, in der ich dann die Fahrkarten für die Fahrt nach Lengenfeld in der Hand hielt, kam auch schon der Zug. Ein perfektes Timing, wie es zu toppen kaum möglich scheint. Nun, die Katze hat die Fahrten mit dem Zug erstaunlich gut vertragen, kein Miauen, kein Wehklagen. Da ich schon mal das Fahrrad mitgenommen habe, dachte ich mir, wenn ich damit schon kein schweres Gepäck transportiere, so muss ich doch wenigstens ein paar Meter damit fahren. In Zwickau angekommen, habe ich nicht, wie all die anderen Jahre, die Vogtlandbahn nach Lengenfeld genommen, sondern habe mich per Rad auf den Weg dorthin gemacht. Auf gut Glück fuhr ich los, in der Hoffnung, auf einen Wegweiser nach Lengenfeld zu treffen. Dieser war gleich von der Bahnhofsausfahrt aus zu sehen. Vom Bahnhof bis zu einer Autobahnbrücke auf ungefähr der Hälfte des Weges ging es nur Berg auf. Kurz hinter der Autobahnbrücke habe ich mit der Katze eine kleine Pause eingelegt und wir haben noch einen Happen gegessen.

Von hier ab ging es nur noch Berg ab. Zum Glück habe ich erst vor einer Woche neue Mäntel aufgezogen, sonst wäre diese schnelle Fahrt die reinste Holpertour geworden (die alten Reifen hatten vielleicht einen Höhenschlag…). Bald auch waren die ersten Kilometerangaben zu finden: Lengenfeld 14 km, Lengenfeld 10 km, Lengenfeld 7 km, Lengenfeld 4 km, Umleitung. Was? Umleitung? Nö! Ich fahre durch die Baustelle. Direkt nach dem Gewerbegebiet erreichte ich endlich den mir bekannten Teil von Lengenfeld. Ab hier war alles ein Kinderspiel. Nun musste ich erst einmal schauen, wo hin mit der Katze. Helmut und ich haben sie dann einfach im Garten seines Grundstückes laufen lassen. So gegen halb zwölf machten wir uns auf den Weg zum Schützenhaus. Berg auf mit dem beladenen Fahrrad – ich dachte, das packe ich mit Links, aber diese Steigung war nicht ganz ohne. Später, als ich nochmal zu Helmut runter musste, weil ich das Seil für die Katze vergessen hatte, stellte sich aber heraus, dass es keine Rolle spielt, ob das Fahrrad beladen ist oder nicht.

Oben angekommen, hatte ich dann bereits die traditionelle Eröffnungszeremonie verpasst – das einfache Aufschließen des Schützenhauses um Punkt 0:00 Uhr. Bereits mehr als 10 Besucher waren vor Ort.

Zu den Eindrücken der Fujiama selbst schreibe ich jetzt mal nichts, denn irgendwie habe ich das Gefühl, ich habe die Fujiama total verpasst. Die Zeit, die mir letztes Jahr durchaus ausreichend erschien, war dieses Jahr einfach zu kurz. Nur so viel: nachdem Carsten ja mehrere Vorträge vorbereitet hatte (siehe Forum), hatte ich kurzerhand entschlossen, mich am Samstagabend um 22:30 auch vorne hinzustellen und FujiChat vorzuführen. Ich selbst habe nichts mit der Entwicklung des Programms zu tun, jedoch dachte ich mir, dass es für viele Atarianer interessant sei, zu sehen, wie der kleine Rechner tatsächlich Teil des Internets wird.

Kurz erläutert, präsentiert wurde mit FujiChat ein Programm, welches sich auf IRC-Server einloggen kann. Ein IRC-Server stellt mehrere Chaträume zur Verfügung, in denen mehrere Leute miteinander kommunizieren. Ich habe mir den Raum #atari auf dem IRC-Server irc.newnet.net ausgesucht und die Teilnehmer des Chats dort gebeten, sich zur angegebenen Uhrzeit rege am Chat zu beteiligen, denn die Besucher der Fujiama würden dem Chat auf dem Atari am Projektor verfolgen. Unterstützt wurde ich neben den Chattern noch von Beetle, der mir meinen Rechner mitgebracht und mir ein Netzteil für die Präsentation und einen Monitor samt Kabelage für die Vorbereitung zur Verfügung gestellt hat, von Jac, der mir das SIO2PC und einen Adapter von Seriell auf USB geliehen hat, und [Name von dem Frankfurt/ Oder’er], der mir bei der Konfiguration des Seriell/ USB-Adapters unter Linux geholfen und bei der Vorbereitung unterstützt hat. Danke an Euch, Jungs!

Apropos Rechner: da ich ja Katze mit nach Lengenfeld genommen hatte, war ich ja komplett ohne Hardware von Atari angereist. Abgereist bin ich dann mit einem auf genau dieser Fujiama aufgerüsteten Atari. Naja, wie das manchmal so spielt. Nun ja, die Rückreise ging nicht ganz so reibungslos über die Bühne, genaugenommen, sitze ich noch im Zug. In Zwickau musste ich den Zug eine Stunde später nehmen als geplant, da der Zug so überfüllt war, dass ich mit meinem Fahrrad nicht mehr mit an Bord gehen konnte. Dadurch hat sich meine Ankunft Dank Bummelzug um zwei Stunden verzögert (eine Stunde später aus Zwickau und zwei Stunden später aus Dresden los). Kurz bevor ich überhaupt in Zwickau losfuhr, kamen noch 4 Sixpacks (so nennt man die VWTransporter der Polizei) und sorgten für Ordnung auf dem Bahnhof. Eigentlich war der Bahnhof in Ordnung, ich glaube, Besucher von Wacken trafen in Zwickau ein.

Der Katze ging es übrigens sehr gut. Sie hatte genug Auslauf in einem geschützten Umfeld, die beiden Mädchen Alexandra und Lea haben sich mit ihr häufig beschäftigt. Die Alternative wäre gewesen, die Katze für vier Tage völlig allein in der Wohnung zu lassen, rückblickend betrachtet also die bessere Entscheidung, sie mitzunehmen, obgleich die Hin- und Rückreise doch schon einiges an Stress für das junge Tier bedeutete. Doch auch diese hat sie schadlos überstanden. Eine gute Tat habe ich auch noch vollbracht: ein älterer Herr Mitte 70 stand mir gegenüber, als der Schaffner seinen Fahrausweis sehen wollte. Der Mann winkte gleich ab und sagte, dass er keinen hätte und auch kein Bargeld bei sich hatte, um einen nachzulösen und bereit wäre, die Strafe für Schwarzfahren in Kauf zu nehmen. Als der Schaffner dann zuerst mein Wochenendticket kontrollierte, sagte ich „lassen sie den Mann ruhig auf meinem Ticket mitfahren“. So schrieb der Schaffner den Mann nicht au
f und dieser fuhr zumindest im Moment nicht mehr schwarz.

Pünktlich zu meinem Geburtstag, also kurz nach Mitternacht, war ich dann zu Hause. Vielen Danke nochmal an alle, die mir im Forum gratuliert hatten! Zu Hause wollte ich noch ein paar Kommentare zu einem Newsartikel im Internet betrachten, jedoch ich habe nicht einmal mehr die Nachricht geschafft zu lesen.

So. Nun habe ich zwei bzw. drei hochgerüstete Ataris zu Hause und keiner war mehr angeschlossen, weil ich den Platz nicht dafür habe. Sollte das so bleiben? So habe ich auf meinem PCSchreibtisch erst einmal Ordnung hergestellt und siehe da, Atari 800XE samt Commodore Monitor und ST-Maus haben noch genug Platz. Doch halt: wieso geht der Atari nicht mehr? Auf der Fujiama hatte er doch noch funktioniert? Hmm … ein kleiner Blick auf die Platine. Nichts Auffälliges. Naja, erst mal im Internet ein paar Artikel lesen – dann ein zweiter Blick. Ein Chip hatte sich vom Sockel gelöst, als ich mit dem Fahrrad vom Bahnhof nach Hause gefahren bin und die Tasche mit dem Atari auf dem Gepäckträger hatte. Dieser Chip war aber unter der frisch eingebauten RAMDisk versteckt.

Nun ist alles heile, der Atari 800XE werkelt mit 512 kB gepufferter RAM-Disk und ist samt GUI in weniger als 10 Sekunden hochgefahren. Also dann, liebe Freunde des besten Computers der Welt, wir sehen uns auf der JHV und drückt mir die Daumen, dass ich mit eigenem Auto anreisen kann!

Mirko Sobe

 

Realtime Fujiama 2011

 

Freitag, der 05.08.2011
00.00 Uhr Wieder einmal wird unser Schützenhaus zur Fujiama geöffnet. Und in diesem Jahr sind wir ganz allein im Objekt Mr.V
00:00:01 Uhr Hey, ich dachte, ich wäre hier mal als erster angekommen, aber falsch gedacht. Gefühlt sind das schon fast 30 Leute (grob aufgerundet). (Floppydoc)
00:00:02 Uhr Schlafplatz auf der Empore gesichtet und gesichert. (skriegel)
00:00:05 Uhr Die Tische werden aufgebaut Aber wie stehen sie am besten ? ( Wizard )
00:00:06 Uhr Verdammt, sechs Minuten zu spät und ohne Ataris – aber morgen wird´s anders! (black_byte)
00:15 Uhr Nun komm ich auch dazu, Hallo zu sagen. Tische stehen. Es geht los (u0679)
00:25 Uhr Noch den zweiten Monitor und fertig ist die Laube… dann gibt ein Boot-Bier (JAC!)
00:30 Uhr Schon ist fast alles aufgebaut. Einige XL geben schon Töne von sich. Fuji hat begonnen! (Rockford)
00:33 Uhr Alles aufgebaut, alles läuft, wahrscheinlich trotzdem irgendetwas vergessen einzupacken, aber egal jetzt ist er’s mal Entspannung angesagt, Prost! (Lucky)
00.35 Uhr Und doch den Start verschlafen nach der langen Fahrt. (GBXL).
01:00 Uhr So, eine Stunde nach Öffnung. Zeit sich auch mal anzumelden. (Bunsen)
01:01 Uhr So, uffjebaut iss. Oochen stehn auf Halbmast. (Floppydoc)
01:07 Uhr Nach 1,5 Jahren hab ich meinen 130XE repariert zurück bekommen. Und er läuft sogar wieder. Erst mal Bandits spielen ( Wizard )
01:16 Uhr Mittwoch hatte ich meine Katze alleine zu Hause gelassen, weil ich den ganzen Tag unterwegs war. Heute (bzw. gestern) rächte sich die Katze dafür und protestierte dagegen, wieder alleine gelassen zu werden. So habe ich kurzerhand den Rucksack mit dem Atari und allen anderen technischen Raffinessen bei Seite gelegt und mir die Katze geschnappt und mitgebracht. Das hat sie jetzt davon! HA! (atarixle)
01:20 Uhr dl7ukk:schon sooo spät. Seit 00:00 Uhr brennt die Luft. Der ATARI hat die Reise gut überstanden und ist aufgebaut. Nun muss Alexandra erst mal ins Bett.
01:23 Uhr Die Technik läuft, nun kann ein Blick auf den Nachbarn geworfen werden? sehr interessant und das schon am ersten Tag (äh Nacht)
01:35 Uhr Seit 18:55 Uhr unterwegs und schon hier. Es hat auch gar nicht geblitzt. Hoffe ich. Mathy.
01:45 Uhr u0679 sind schon um 22:30h eingetroffen und haben erst mal auf die feierliche Öffnung des Geländes warten dürfen. Danach habe ich erst mal mein Zelt und dann meinen restlichen Kram aufgebaut – jetzt kehrt so langsam der normale Wahnsinn ein. (thorsten_guenther)
01:50 Uhr Boot Bier is leer und Bunsen hat mir Alternate Reality gezeigt … ja, ich habe es vorher nie gespielt, bin kein Spieler (ist genetisch, kann nur programmieren)… die 4 Disks in D1-D4 und das Programm patchen, das könnte… ?
02:11 Uhr dl7ukk: Gute Nacht
02:40 Uhr cas: Beetle, Dayta, SkateGirl (aka Lea) sind sauber angekommen, ein wenig müde, aber ohne Probleme und ganz heile. Der Spaß kann beginnen!
02:57 Uhr Sleepy: Nachdem ich mich entschieden habe doch Donnerstag schon loszufahren bin ich jetzt schon Freitag zum Frühstück da! Jetzt erst mal ausladen und einen Platz sichern und dann – schlafen… ?
03:20 Uhr insane: Mein Boot Bier #2 hat sich auch gerade in Luft aufgelöst und so langsam wird die Schlafmulde doch immer einladender….
04:20 Uhr Beetle: So, alles aufgebaut – gute Nacht Fujiama
04:20 Uhr … 4:20 ? Ach Du Sch… Hab insane den ganzen Abend vorgeweint, wie weh das tut auf dem VCS zu programmieren (<= ja, selber schuld und so) und wie gut er es mit seinen Megaherz/ Byte/Colors und seiner French Realtime hat. Aber jetzt fahr ich das Gehirn mal runter und lade meinen Akku, JAC!
04:24 Uhr Nacht gesagt (skriegel)
04:26 Uhr insane: French Realtime ist halt auch eine Design-Frage: wer hat der kann 😉 Jetzt erst mal ld a,(körper): ld (bett),a
04:35 Uhr Schlafenszeit!! (atarixle)
06:52h Uhr Ich spüre meine Zehen nicht mehr! Normalerweise in Filmen ein Grund zur Panik – hier nur ein Zeichen dafür, dass ich geduscht habe und die Dusche traditionell nicht warm geworden ist. (thorsten_guenther)
07.45 Uhr Nach drei Stunden Schlaf, bin ich wieder vor Ort, aber noch sooo Müde Mr. V
07:46 Uhr R.I.K. of Kaisersoft ist auch da. Bierchen?
08:06 Uhr dl7ukk: schönen Guten Morgen, nach wenigen Stunden Schlaf im Hotel geht es weiter.
08:07 Uhr Alexandra: Wo ist Lea ?
08:16 Uhr Da war doch etwas, was ich mir letztes Jahr unbedingt merken wollte. Ach ja: NICHT SO SPÄT SCHLAFEN GEHEN. 3 ½ Sunden Schalf. Verdammt. JAC!
09:13 Uhr insane: So. Nach gefühlten 2l reinem Koffein klappt auch das mit dem Denken im Hirn so langsam wieder…Schlafentzug ist doch was tolles. Hat immer was von Zombie-Apokalypse- Stimmung
10:18 Uhr skudi: Just arrived from Poland/ Gdansk. It was quite a good journey with my almost twenty years, best car build ever, VW Golf II ?. Greetings for everyone here and not here. Time for some trip to stretch my legs.
10:30 Uhr Wir haben Lan und Wlan , was ja bereits ein Jahr eher geplant war. Nun hat es doch geklappt. Danke an den LCC
11:15 Uhr die Frühstücksschlacht ist geschlagen und der Abwasch ist erledigt
11:23 Uhr Das Atari Ambiente inspiriert mich: 47 Bytes freigeschaufelt in meiner 8k VCS Demo… was da alles reinpassen wird…
11:25 Uhr HAR´is im Aufbaufieber. Nach einer Wasserschlacht auf der Autobahn mit dem Motto, ich sehe was, was du nicht siehst, endlich angekommen.
13:22 Uhr Noch 6 Bytes. Jetzt erst mal ’nen Döner.
13:58 Uhr Wir (Michael, Mathias und Thorsten) von WASEO sind vor ca. 15 Min. eingetroffen. Fahrt war normal, keine Staus. Zuerst sah es so aus, als würden wir keinen Tisch mehr bekommen, aber zum Glück wurden noch 2 freigegeben. Wir richten uns jetzt erst mal ein. Michael und Mathias wollen sich dieses Mal intensiv mit ACTION! Befassen, Thorsten will ein neues Spiel in Angriff nehmen.
14:17 Uhr Ubuntu auf dem Vormarsch: genau, wie wir als Atari-User auch ein Stück weit Protest gegen immer schnellere und ressourcenhungrigere Systeme üben, üben immer mehr User hier auf der Fujiama den Protest gegen nervige, verschlimmbesserte Betriebssysteme des (ehem.?) Marktführers. So habe ich hier bereits fünf Rechner mit Ubuntu ge
funden (inkl. mir). Die User können unterschiedlicher nicht sein. Einige haben schon immer Linux benutzt, andere setzen richtig Energie ein, um sich von Windows loszusagen. Und wieder andere finden auf der Fujiama erstmals die Zeit, sich wirklich damit zu beschäftigen, während sie zu Hause eigentlich nur aus Zeitmangel das bekannte Windows benutzen. (atarixle)
14:53 Uhr Norbert ist eingetroffen. Hias ist auch mitgefahren und wartet im Lengenfelder Hof noch auf das Einchecken. Auch dieses Jahr wieder tolle Atmosphäre hier.
15:20 Uhr HiassofT ist da, das mit dem Schönwetter mitnehmen hat auch geklappt ?
18:00 Uhr Weltpremiere! Zum ersten Mal spielen 16 erwachsene Männer gemeinsam gleichzeitig an einem Atari-Computer und schießen sich gegenseitig ab. Vermutlich wurde vorher noch nie zuvor Multijoy16 mit Maximalanzahl gespielt. Gespielt wurde eines der beiden Multijoy16-Spiele Shot’em all (zweites Spiel ist Cervi 2).
1. Lucky
2. R.I.K.
3. Fabian
18:11 Uhr Mathias hat gerade sein erstes Multijoy -Spiel hinter sich und ist auf den dritten Platz gekommen. Ich bin auch gleich dran.
18:30 Uhr Yellow_Man und 1NG sind angekommen. Nach 2,5 Stunden Stau auf der A2. 8.5 Std gesamt Anfahrt.
19:10 Uhr Wolfram ist nach 2Std Stau auch gut angekommen…
20:00 Uhr Florian versteigert im Auftrag des Hardware Ressorts diverse Hardware, die dem ABBUC gespendet wurde. Der Erlös von 95,- Euro wird der Vereinskasse gut geschrieben.
20:20 Uhr Joanna und Marcin (Montezuma) sind gut angekommen ?
20:45 Uhr Mittlerweile werden auch Hunde und Katzen in die Teilnehmerliste aufgenommen.
21:00 Uhr cas hält einen Vortrag über Versionsverwaltungen.
23:15 Uhr Ingo (flowerking) ist angekommen
23:55 Uhr Michael und Mathias sind in ACTION! Gut vorangekommen. Mein Spiel macht Fortschritte, die Animationen laufen bereits. Das Team WASEO wird sich jetzt etwas Schlaf gönnen und morgen mit unvermindertem Tatendrang weitermachen. 

Samstag, der 06.08.2011
00:30 Uhr Und die Rechner sind immer noch an.
00:50 Uhr Es wird Zeit fürs Bett, also schnell nach Hause Mr.V
02:40 Uhr die letzten kriechen in die Federn.
07.45 Uhr Keine weitere Eintragung, was war denn seit meinem Heimgang los ?
08:15 Uhr Vorbereitung zum Frühstück
08:57 Uhr Frühstück hat begonnen, yam yam
09:35 Uhr Es wird in Etappen gegessen – der Frühstückstisch ist zu klein. Inzwischen wird die dritte Welle abgefüttert.
09:36 Uhr Frisch gestärkt geht’s ans Werk!
12:00 Uhr Gedenken an Raster, der in unserer Erinnerung weiterlebt Mr. V
15:48 Uhr Fällt schwer hier einen weiteren Satz hinzuschreiben. Bin froh, dass wir die Karten schicken. JAC!
15:55 Uhr Besser spät, als nie… Stefan M. ist jetzt auch da…
18:52 Uhr Gewinnerin vom Outdoor Spiel: Alexandra! 2200 Punkte
18:58 Uhr Atari 130 XE per MidiMate von HardwareDoc mit Atari 1040 STE verbunden und Midimaze gespielt: Läuft! (skriegel)
20:00 Uhr Gunnar & ich versuchen ein Midimaze -Netz mit erst mal 8 XLs aufzubauen.(Sleepy)
20:32 Uhr 80 Roster. 20 Wiener einfach so weg
21:34 Uhr mehrere Runden MIDIMAZE über MIDIMATE-Interface von HardwareDoc in 8-er Kopplung -> FUN FUN FUN!!!
21:53 Uhr Was ist eigentliches dieses MIDIMAZE. Das wuchert hier überall mit seinen Kabeln rum. Muss irgend so ein Unkraut sein. (JAC!)
22:44 Uhr Carsten hat gerade seinen Vortrag über SPL gehalten. Er schafft es wirklich gut auch tro- ckenen Stoff interessant zu erklären. Wir von WASEO sind auch sonst wieder sehr zufrieden mit der Fujiama. Wir haben alles geschafft, was wir uns vorgenommen haben: Michael und Mathias haben sich tief in ACTION! Eingearbeitet und haben dabei Stärken und Schwächen dieser Sprache kennengelernt, das neue Spiel von Thorsten in Turbo-Basic ist auch schon spielbar, es fehlen nur noch die besonderen Ereignisse, die im Laufe des Spiels auftauchen sollten. Leider hat Thorstens Monitor (CM 8802) den Geist aufgegeben, aber zum Glück hatte Michael einen Ersatz mit. Wir werden morgen noch mal kurz vorbeikommen.
23:30 Uhr Peter (JAC) hat auf meinem Rechner WUDSN-IDE (64Bit) mit allen Programmier Optionen inklusive VCS-Assembler installiert. Einen großen Dank von mir dafür, Bernd. Es ist das Prog -Tool am PC für den Atari! 

Sonntag, der 07.08.2011
01:59 Uhr Gerade haben wir uns die Doku Get lamp angeschaut. War interessanter als ich gedacht hatte. (Mathy)
02:38 Uhr Der „Get Lamp“ Film mit Jason Scott war cool und witzig. Kann Jason Scott empfehlen, macht echt nette Sachen. Der Tag endet mit 5 WUDSN-IDE Installation unter Win/Linux/ MacOS und 4 Leute sitzen gerade da und programmieren was für den Atari. Kurz: Ein guter Tag 😉
02:41 Uhr Stimmt. War sehr gut und lustig. Mein Atari ist noch in Reparatur, aber die WUDSN-IDE mit MADS Assembler und Altirra-Emulator läuft super. Getestet und für gut befunden …
03:55 Uhr die ABBUC-RAF macht dicht (ist dicht) und geht in die Heia
06:30 Uhr Beetle: Guten morgääääh
07.50 Uhr Nach nur drei Stunden Schlaf bin ich gut gelaunt wieder im Saal und freue mich auch über die letzten Stunden Mr.V
08:06 Uhr Uwe und Knut sind auch dieses Jahr wieder für einen kurzen Sprung vorbei gekommen
9:45 Uhr Norbert macht sich mit Hias auf den Heimweg. Es war wieder eine tolle Veranstaltung.
9:49 Uhr Aufbruchsstimmung: Thorsten und ich müssen auch in knapp 1 Stunde zum Bahnhof. Es war super hier! (u0679)
10:07 Uhr Wolfram macht sich auf den Weg… war wieder toll hier! Danke Helmut!
10:12 Uhr WASEO verabschiedet sich. Wir hatten wieder eine tolle Zeit hier und werden auch nächstes Jahr mit Sicherheit wieder dabei sein. Schade nur dass Wolfgang nicht kommen konnte, aber vielleicht ist er beim nächsten Mal wieder mit dabei. Danke auch an Helmut für alles und Grüße an alle ATARI-Freunde!
11:39 Uhr So, der Twister mit Daniels Grafik, den ich letzte Jahr auf der Fujiama als Idee mitgenommen mal schnell am Sonntagmorgen zusammengehackt. Dafür habe ich nun etwas anderes bekommen, damit die unendliche „Ich wollte mal…“ Liste auch nicht leer wird. Jetzt geht’s nach Hause. War wieder absolut genial hier! (JAC!)
12:29 Uhr Erste Aufräumarbeiten und allgemeine finale Aufbruchsstimmung. Kann mich JAC nur anschließen – War wieder absolut genial hier! (insane)
12.44 Uhr Rockford und Insane fahren ab. War wieder prima!
13.04 Uhr Wie immer bleibt der harte Kern noch da…..Helmut, Andreas, Anke, Alexandra, Mathy, Mirko mit Katze, Erhard mit Nachwuchs, Christoph, Stefan, SKriegel und Bernd….
13:17 Uhr Unglaublich: Ich konnte sogar die Hutablage wieder einbauen, so viel Platz ist da noch im Auto. Irgendwas stimmt da nicht… (skriegel)
14:22 Uhr So ein Mist, schon wieder Sonntag und alles vorbei. Das geht so nicht weiter. Wir brauchen irgendwie ein Ganze-Woche-Event oder so. Wär das nix? Immer so’n doofer Urlaub in der DomRep ist doch total öde, oder? Ich bin für mindestens 14 Tage Fujiama. Viele Grüße (Erhard)
14:35 Uhr So, nun gehen wir alle noch einmal auf´s Klo und dann reiten wir los! (skriegel)
14:45 Uhr Was den? Jetzt schon? Ruft schon mal an bei der Rennleitung. Nicht das die sich nachher beklagen, die Starenkasten währen noch nicht geladen. (Mathy)
14:50 Uhr War eine super Veranstaltung! Einen großen Dank an Helmut für die erstklassige Organisation. Wir sehen uns nächstes Jahr auf der Fujiama 2012 wieder, Bernd (Har).
14:52 Uhr die HARs packen zusammen, HardwareDoc hat den Bernds Wagen kpl. Eingeräumt und Stefan hält Wache… Bernd wo bist DU?!?
14:53 Uhr Schon zu Hause…..Bernd
14:53 Uhr Ob die Labertasche Bernd bald zu labern aufhört und endlich losfährt …
15.00 Uhr Wir sind bei den letzten Putzarbeiten, dann neigt sich die Fujiama dem Ende zu
15:17 Uhr dl7ukk/ auch der Sanitärbereich ist wieder reinlich, so wir beim nächsten Mal sicher gern gesehen sind. Vielen Dank für das prima Meeting.
Auf Wiedersehen !!!
15:30 Uhr Mit dem Verschließen des Schützenhauses beende ich die Fujiama 

Mr.V.

Meine erste Fujiama

 

Ich hatte mir schon sehr lange vorgenommen mal zur Fujiama zu fahren, aber das scheiterte bisher immer an 2 Dingen: zum einen findet Ende Juli / Anfang August immer eine Familienfeier statt, zum anderen ist Lengenfeld von Salzburg mit öffentlichen Verkehrsmitteln quasi unerreichbar (5 -6 mal Umsteigen, Fahrzeit jenseits von gut und böse).

Dieses Jahr sollte es endlich mal klappen. Termin für die Fujiama war schon bekannt, Familienfeier extra auf ein anderes Wochenende gelegt, und Norbert war so nett mich ab Linz mitzunehmen. Also flugs ein Hotelzimmer gebucht und die Fujiama konnte kommen!

Donnerstagabend vor der Abfahrt schnell ein paar Sachen gepackt, ich war mit leichtem Gepäck unterwegs und hatte Atari-mäßig nur den neuen Freezer, den alten Freezer und ein SDrive eingepackt. Da an dem Abend meine Schwester auf Besuch kam wurde es doch später als geplant und es gingen sich nur rund 4 Stunden Schlaf aus. Aber da muss man durch 🙂

Freitags früh gab’s strahlenden Sonnenschein, obwohl der Wetterbericht eigentlich schlechtes Wetter vorhergesagt hatte (auch für Lengenfeld war die Prognose nicht allzu toll). Kurz gefrühstückt, unter die Dusche und dann ab zum 8h Zug nach Linz. Kurz vor Linz war’s vorbei mit Sonne, stattdessen gab’s prächtig graue Wolken. Dafür war ausnahmsweise die ÖBB sogar mal pünktlich, ich war kurz nach 9 in Linz und traf auch gleich Norbert in der Bahnhofshalle.

Da wir uns vorher noch nicht kannten, hatten wir auf der Fahrt genügend zu erzählen und die Zeit verging wie im Flug. Das Wetter blieb die ganze Zeit recht trüb, aber kurz vor Lengenfeld änderte sich das – plötzlich wieder Sonne! Norbert war zwar schon letztes Jahr in Lengenfeld, aber für die letzten Kilometer nach der Autobahn schaltete er sicherheitshalber sein Navi ein. Ich hatte auf meinem Mobiltelefon auch ein Navi, also startete ich es ebenfalls. Nur spaßeshalber, um zu sehen ob beide Navis etwa gleiche Routen angaben. Vor lauter Reden fuhren wir eine Ausfahrt zu früh ab, und dadurch kam es zum heftigen Streit zwischen unseren Navis: eines wollte unbedingt die Abzweigung nach links, das andere nach rechts nehmen. Für ein paar Minuten gab es – exakt zeitgleich! – gegensätzliche Ansagen. War irgendwie amüsant, brachte uns aber auch nicht zur Fujiama. Also schauten wir uns die Karten direkt an, beschlossen wieder zurück auf die Autobahn zu fahren und eine Ausfahrt weiter abzufahren (und die Navis derweil zu ignorieren), und siehe da, nach der Autobahn waren sich die Navis wieder einig 🙂

Gegen 14:30 kam ich im Hotel an, Norbert fuhr schon zur Fujiama, und ich traf derweil Bernd, HardwareDoc und Dietrich beim Mittagessen – sie warteten auch gerade auf’s einchecken. Um 15:20 war’s dann endlich so weit: ich war auf der Fujiama! Nach einer herzlichen Begrüßung von Helmut trug‘ ich mich gleich in die List ein, ich war die Nummer 33, und dann ging’s los zu einer Runde durch den Saal, all die lieben Atarianer begrüßen.

Erhard erinnerte mich gleich daran, dass ich ihm versprochen hatte mir ein Hardwareproblem mit dem MSC Interface genauer anzusehen. Aber er musste sich leider noch ein Weilchen gedulden, zuerst wollte ich die Begrüßungsrunde abschließen. Ich redete einige Zeit mit Walter, nahm das frischgedruckte Profibuch entgegen, und dann blieb ich wieder mal bei Bernd und den anderen HARis hängen. Dann kam auch noch Bunsen und fragte mich ob ich bei „Shoot ‚em all“ mitspielen wollte. Ich bin zwar kein Gamer, aber natürlich sagte ich ja 🙂

Nach der ersten Runde wollte ich schon gehen, aber dann meinte Bunsen ganz unerwartet, dass ich weitergekommen war – unglaublich, damit hatte ich wirklich nicht gerechnet. In der Finalrunde war dann aber alles klar, ich wurde 15. Der einzige Grund wieso ich nicht 16. wurde war, dass am MultiJoy 16 ein Port oder ein Joystick defekt war und so nur 15 Leute gleichzeitig spielen konnten 🙂 Aber Spaß gemacht hat’s trotzdem!

Nun war endlich Zeit für Erhard, aber so wirklich eine Lösung, oder auch nur eine Idee was da schiefgehen konnte, hatte ich auch nicht. Das Timing sah dermaßen schräg aus (und zwar wörtlich, die Flanken waren alles andere als steil), dass ich nicht so recht wusste wo wir zuerst ansetzen sollten. Danach traf auch gleich mal mega-hz ein und wie so oft hatten wir wieder genug über diverse Hardware- Projekte zu sprechen. Mit der Zeit meldeten sich aber unsere Mägen zu Wort, sie wollten auch wieder befüllt werden. Also verzichteten wir auf die Hardware-Versteigerung, wir hatten ohnehin schon genug Zeugs daheim rumliegen, fuhren auf Helmut’s Empfehlung hin in ein sehr leckers Gasthaus und gönnten uns einen Hirschbraten (Hias) bzw. ein Steak (mega-hz). Dazu gab’s natürlich ein leckeres Dunkles Weissbier.

Dann wieder zurück zur Fujiama und weiter ging’s mit der Runde, es gab noch viele Leute mit denen ich noch nicht ausführlich geredet hatte. Sehr spannend war unter anderem JAC!’s 2600 Projekt, mit der Konsole hatte ich bisher noch gar nichts zu tun.

Helmut empfiehl mir mehrmals doch das leckere Maibock zu probieren, der soll wirklich lecker sein. Zu späterer Stunde kostete ich EINEN (der hat recht viel Alkohol, deshalb nur EINEN), und ich muss sagen: recht hat er, der ist wirklich lecker! Aber mehr als einen zu trinken wär‘ wohl keine so gute Idee gewesen.

Gegen 03:00h war ich dann endlich zurück im Hotel, und hatte fest beschlossen das Frühstück in der Früh im Hotel ausfallen zu lassen und stattdessen auszuschlafen. Das klappte gut, mein Körper freute sich riesig, und gegen 10:30 wachte ich gemütlich auf. Etwas lesen, dann unter die Dusche und Tag 2 der Fujiama konnte beginnen. Aus dem angekündigten wechselhaften bis schlechten Wetter wurde anscheinend wirklich nichts, denn beim Aufstieg zur Fujiama gegen 12:00h Mittag kam ich ordentlich ins Schwitzen. Naja, soll uns nur recht sein, am Abend soll ja gegrillt werden!

Nun musste Erhard nicht so lange warten, ich kam gleich mit ein paar frischen Ideen zu ihm – nur leider waren die auch nicht allzu zielführend. So mussten wir das Thema vertagen, ich wollte auch noch eigene Tests daheim an meinen Ataris durchführen. Aber er hatte eine gute Idee für den Freezer, eine Druckfunktion, die alles was man im Debugger macht gleich mitdruckt – damit man ein schönes Protokoll hat. Das habe ich daheim dann gleich mal implementiert 🙂

dl7ukk hatte ein Problem mit seinem SDrive, das ich mir auch mal näher ansehen wollte. Er verwendet seit einiger Zeit ja auch Linux und war sich erst mal nicht sicher ob er da nicht irgendwas falsch gemacht hatte. Hatte er nicht, das Problem lag ganz wo anders. Nach einigen Tests kamen wir drauf, das die SD Karte schlichtweg defekt war. Man konnte Daten draufschreiben, aber beim Lesen kam was anderes zurück. Gna, gna, gna! Zur Entspannung brachte mich dann Dietrich auf ein neues Spiel namens Cropky. Naja, Entspannung war vielleicht das falsche Wort, bei dem Spiel muss man ordentlich denken, der Computergegner ist auch nicht ohne, und recht oft verliert man und wird dann „in den Arsch geblitzt“. Aber Spaß macht’s trotzdem!

Leider fiel das Mittagessen im Gasthaus am Samstag aus (geschlossene Gesellschaft), da wären mega-hz und ich gerne wieder hingegangen. Also probierten wir den Pizzaservice, was dann aber keine so gute Idee war. Es dauerte eine Ewigkeit bis die Lieferung eintraf, und ich freute mich schon wirklich se
hr auf meine Spinat-Pizza mit Spiegelei. Letztlich war da aber hauptsächlich Käse drauf, darunter noch ein wenig Schinken, dazwischen Spinat in einer höchstens homöopathischen Dosis und oben drauf ein Klecks der ganz entfernt an ein Ei erinnerte. Naja, der Magen war zwar voll, aber lecker (wie der Hirschbraten am Tag davor…) ist was anderes.

Dann kam endlich die Zeit, meinen neuen Freezer mal ausgiebig an verschiedenen Ataris zu testen. Walter war so nett und stellte mir seinen 800XL inklusive IDE Plus Interface zur Verfügung – ich habe selber kein IDE Plus Interface und konnte die Kombination so bisher nicht ausprobieren. Der Test verlief ausgesprochen erfolgreich, SDX und MAC/65 aus dem Freezer und gleichzeitig Zugriffe auf’s IDE Interface brachten den Freezer nicht aus dem Tritt. Ich hatte gehofft, dass dem so sei, aber 100% sicher war ich mir dabei nicht. Inzwischen waren einige andere ins Schwimmbad gegangen, aber ich war ja beschäftigt mit Testen, Spielen und anderen Gesprächen. Das Outdoor Spiel verpasste ich auch, musste mit mega-hz unsere nächsten Projekte planen. Helmut begann schon den Griller anzuheizen, aber nach der Pizza (die mir immer noch sehr im Magen lag) war mir noch nicht so wirklich nach Grillwurst. Also erstmal weiter reden und Projekte planen.

Nachdem die meisten gut gesättigt vom Griller zurückkamen stellte sich auch bei mir langsam ein gewisses Hungergefühl ein – mein Magen hatte die Pizza endlich bewältigt! Also raus zum Griller, es war noch genug da, und auch eine kleine Runde netter Leute – was will man mehr! Wurst war sehr lecker, hab‘ mich natürlich gleich mit Senf bekleckert, aber das gehört dazu. Während wir da gemütlich rund um den Griller gesessen haben, haben wir glatt Carstens Vorträge drinnen verpasst. Aber das Wetter und die Stimmung waren einfach so toll, dass wir gar nicht reingehen wollten.

Später (nach den Vorträgen 🙂 wurd’s dann doch recht kühl und windig und so ging’s zurück in den Saal. Gegen Mitternacht zeigte Carsten einen Film zum Thema Textadventures, der wäre zwar eigentlich recht interessant gewesen, aber die späte Uhrzeit in Kombination mit latentem Schlafmangel und recht ruhigen Sprecherstimmen wirkte dann doch eher einschläfernd. Damit ich nicht sofort ins Reich der Träume verfiel habe ich dazwischen wieder ein wenig mit mega-hz gesprochen. Bei Gelegenheit muss ich mir den Film aber noch mal ansehen, er war ja interessant und alles habe ich nicht mitbekommen. Nun war langsam der Punkt der Wahrheit gekommen, die Fujiama neigte sich dem Ende zu und ich startete die Verabschiedungsrunde. Einige waren schon vorher schlafen gegangen, und von den noch anwesenden wollte ich mich unbedingt persönlich verabschieden (obwohl ich schon wirklich müde war, aber die Zeit muss sein). Das ging auch ganz gut, bis zum allerletzten Tisch vor der Tür wo die ABBUC-RAF saß. Wenn nette Leute da sind, lasse ich mich ja gerne mal überreden etwas länger zu bleiben, und genau das hat die RAF geschafft 🙂

Also trank ich noch ein Gläschen Apfelwein (wir Österreicher sagen ja Most dazu) und saß bei netten Gesprächen mit der RAF anstatt endlich ins Bett zu gehen. Aber: Schlafen konnte ich daheim in Salzburg ja auch noch, die Atarianer treffe ich dort aber nicht. Also: was soll’s! Gegen 04:00h (oder auch etwas später, hab‘ nicht mehr so genau auf die Uhr geschaut) war ich dann im Bett, nochmal 4 Stunden später klingelte der Wecker und ich war nur sehr mäßig wach. Als ich zum Frühstück kam, waren die anderen Atarianer im Hotel schon fertig, ein paar sah ich noch kurz als sie ihre Schlüssel abgaben, während ich erst anfing den Kaffee zu schlürfen. Pünktlich um 10h kam Norbert vorbei und wir hatten wieder eine sehr angenehme Rückfahrt.

Wieder viel zu reden, und auch das Wetter war wie bei der Hinfahrt – Wolken und leichter Regen. In Linz in den Zug, ohne Verspätung nach Salzburg, gegen 16:45 war ich daheim und kurz danach habe ich mich für 2 Stündchen auf’s Ohr gelegt. Mein Resümee ist überaus positiv: es hat sehr, sehr viel Spaß gemacht, und ich habe mich riesig gefreut all meine Freunde endlich wieder mal in natura zu treffen, nur die Zeit war viel zu kurz, und das obwohl ich eh schon viel zu wenig zum Schlafen gekommen bin 🙂

Großes Dankeschön an Helmut für die perfekte Organisation, an Norbert für’s mitnehmen, und an euch alle, dass ihr da wart! Ich freu‘ mich schon riesig auf das nächste Mal!
Hias

Hardware contest 2011

and the winner is… (1)
Nachdem der/die interessierte ABBUCler/in auf der JHV Gelegenheit hatte die im letzten Magazin vorgestellte Hardware in Augenschein zu nehmen und mit den Entwicklern in´s Gespräch zu kommen, wurden vor Ort die letzten Stimmzettel entgegengenommen und anschließend auch gleich ausgewertet. Hier nun das Endergebnis… 

in der Kategorie „fertige Geräte“:
1. Platz (542 Punkte): Freezer 2011
2. Platz (364 Punkte): USB 2 SIO 

in der Kategorie „Entwicklung“:
1. Platz (411 Punkte): 65C816 Board für den XL / XE
2. Platz (305 Punkte): IIC-Bus-Adapter mit Echtzeituhr für den Joystickport

Noch einmal „Herzlichen Glückwunsch“ an die Gewinner.

Wer keine Gelegenheit hatte den Freezer vorzubestellen, kann ihn demnächst über den ABBUCShop beziehen.

Die Preise gestalten sich wie folgt:
– TurboFreezer mit XL Adapter: 57,50 Euro (+/- 5 Euro)
– TurboFreezer mit XE Adapter: 60 Euro (+/- 5 Euro)
– zusätzliche XL Adapter Platine: 7,50 Euro
– zusätzliche XE Adapter Platine: 10 Euro

Die Dokumentation ist im Mitgliederbereich der ABBUC-Homepage hinterlegt und unter http://turbofreezer.horus.com/ zu finden. Die USB-2-SIO-Platinen sind zum Preis von 15Euro über Wolfram Fisher zu beziehen: mega-hz@tonline. de. Hierbei handelt es sich um eine fertig bestückte Platine zum Einbau in einen SIOStecker. Wer sich für die Entwicklungen von Guus interessiert kann mit ihm Kontakt aufnehmen: guus.assmann@wolmail.nl
Marc „Sleep“ Brings / Ressort Hardware /
hardware@abbuc.de

HARDWARE AUKTION
and the winner is… (2)
Alle Geräte der Hardwareauktion aus Magazin 106 haben ein neues zu Hause gefunden. Einige Geräte konnten direkt auf der JHV ihrem neuen Besitzer übergeben werden, einige wurden bei mir in Köln abgeholt und ein Teil wurde per Post verschickt. „Herzlichen Glückwunsch“ an alle Gewinner: Frank Erbert, der den 400er und die 810 mit nach Hause nehmen konnte. Sascha Kriegel, der sich gleich beide PAL-800er gesichert hat. Für den 1200er gab es zwei identische Maximalgebote; nach dem Wolfgang zwei Lose gut gemischt hat wurde von Glücksfee Gunnar Walter Lauer als Gewinner gezogen.

Eugen Jacob freut sich über den 800XE. Die 410 hat bei Gunnar Kanold ein neues zu Hause gefunden. Die CX85 ist an Ronald Garschütz gegangen. Einzig die 850 wurde stiefmütterlich behandelt und hat kein Gebot erhalten. Wolfgang hatte die rettende Idee: Er hat sie kurzerhand auf der JHV live versteigert und so hat sie in Sven Pink´s Hobbyraum Einzug genommen.

Ich hoffe dass alle mit ihren Geräten zu frieden sind und die teilweise nötigen Arbeiten erfolgreich durchführen können. Insgesamt hat die Aktion 525Euro für die Clubkasse eingebracht.

Marc „Sleep“ Brings / Ressort Hardware /
hardware@abbuc.de

 

Softwar
e contest 2011

Ergebnisse Wettbewerb 2011
In diesem Jahr wurden neun Programme
für den Wettbewerb gemeldet. Das Verhältnis
von Spielen zu Anwendungen
betrug in diesem Jahr 5:4. Drei Spiele
behielten jedoch die Oberhand und belegten
die ersten drei Plätze. Die anderen
beiden Spiele kamen auf die Plätze 6
und 8.
Bemerkenswert ist, dass das selbe Programmierer
Team wie im letzten Jahr
gewann und das mit exakt der gleichen
Punktzahl. Auch die Zahl der Mitglieder,
die abgestimmt haben entspricht fast der
Zahl wie im Vorjahr (62 im Vergleich zu
63 im Vorjahr).

Position Name des Programms Autor(en) Punktzahl Preisgeld
1 Marbled Marek Pavlik, Zdenek Eisenhammer, Michal Szpilowski 503 500,- EUR
2 Mighty Jill Off Bastian Bührig, Daniel Pralle 490 250,- EUR 
3 Roxblox Martin Simecek 432 125,- EUR 
4 Interlace Character Editor Bobby Clark 359 75,- EUR
5 PDP-8-Emulator Norbert Kehrer 343 50,- EUR
6 Star Road Thorsten Helbing 309 Trostpreis
7 CRC32 Russ Gilbert 287 Trostpreis
8 Sheriffs Job Ingo Boller 280 Trostpreis
9 Pixel Paint Herman Samso 213 Trostpreis

Making Of: Titel für ABBUC Magazin #107

 

Im letzten „Making Of“ auf meinem Blog hatte ich bereits den grundsätzlichen Ablauf bei der Erstellung von Titelseiten für das ABBUC Magazin beleuchtet. In diesem Artikel beschreibe ich nun die Entstehung des Motivs für das aktuelle Magazin #107.

Das Titelthema war der Spielhallen Klassiker „Space Harrier“, der 1985 von SEGA veröffentlich und nun für den ATARI XL/XE portiert wurde. Referenzen und Konzept Bei der Umsetzung der Titelseite galt es, dicht am ursprünglichen Artwork zu bleiben, um eine hohe Wiedererkennung zu erreichen. Die Google Bildersuche half mir bei der Suche nach Referenzmaterial in Form von Screenshots und Game Packages, die zu ersten Ideen und Scribbles führten. Als Motiv entschied ich mich für eine Szene aus dem Spiel, wie sie auch in verschiedenen Screenshots zu sehen ist. Markante Bildelemente sind hierbei der schwebende Held und die schachbrettartige Planetenoberfläche, die so genannte „Fantasy Zone“.

Die Umsetzung sollte in Form eines 2D Digital Paintings auf Basis eines 3D Modells erfolgen.

„Paint it black“
Im ersten Schritt erstellte ich ein einfaches 3D Modell der gewünschten Szene in Blender. Dadurch war es leicht möglich, verschiedene Kameraperspektiven und Lichtverhältnisse auszuprobieren. Zu diesem Zeitpunkt verzichtete ich noch auf Details oder Farben und konzentrierte mich auf grundsätzliche Formen und die Komposition. Damit der Held eine möglich realistische Pose einnahm, griff ich auf das Bildarchiv von Pose Maniacs zurück und formte den Heldenkörper entsprechend. Die Skyline besteht im wesentlichen aus einfachen 3D Primitiven, wie Quader und Zylinder. Für die Raumschiffe setzte ich eine freie Bibliothek für Raumschiffsteile ein. Um das Kolorieren in der 2D Bildbearbeitung zu vereinfachen, teilte ich die Szene auf verschiedene Ebenen auf und renderte sie getrennt: Hintergrund, City Skyline, Planetenoberfläche, Gegner, Held. Dies war auch bei späteren Änderungen, beispielsweise der Skalierung der Skyline und Hinzufügen weiterer Details hilfreich, da nur die geänderten Bereiche neu berechnet werden mussten. Die Ausgabegröße setzte ich auf 4.000 x 4.000 Pixel fest. Dies ermöglicht das Arbeit auch mit kleineren Details, ohne die spätere Dateigröße unnötig aufzublähen.

Digital Painting
Zunächst fügte ich in die City Skyline mit Inkscape einige Fenster hinzu. Inkscape bot sich hierbei an, da die Fenster aus einfachen Rechtecken bestehen, die mehrfach geklont und für die sichtbaren Häuserwände perspektivisch verzerrt wurden. In der Bildbearbeitung GIMP setzte ich die einzelnen Ebenen wieder zusammen und fügte nach und nach Farben und Details hinzu. Die Skyline und Bereiche der Planetenoberfläche wurden von mir weich gezeichnet und vermitteln den Eindruck von Tiefe. Für die Felsenmonster ließ ich mich durch die „Moai“, die Steinstatuen der Osterinseln, inspirieren. Der Anzug des Helden bekam einige Lichteffekte und Falten, die ihn plastischer wirken lassen. Explosionen und Laserstrahlen sorgen für Dramatik.

„Druck machen“
Mit der Ausgabe #107 hat sich nun auch meine Prozesskette bezüglich der Druckvorlagen geändert. Bisher wurden die Layouts für die Titelseiten und Disketten Labels mit Inkscape erstellt und in das TIF Format übertragen. Nun werden mit der Open Source DTP Software Scribus direkt druckfähige PDF Dateien erzeugt. Ich verwendet Scribus schon eine ganz Weile und erstelle damit beispielsweise die ABBUC Flyer und Zeitschriftenanzeigen.

„Darf es ein bisschen mehr sein?“
Dieser Artikel beschreibt nur die grundsätzliche Technik und geht nicht ins Detail. Bei entsprechendem Interesse bin ich jedoch bereit, interessante Aspekte nochmals deutlicher zu beleuchten. Bitte in meinem Blog einfach einen entsprechenden Kommentar hinterlassen.
Oliver Rapp
http://des-or-mad.net

WASEO Weihnachtsknüller

Atari History ROM 2011

Die ATARI HISTORY ROM 2011 enthält viele interessante Bilder rund um die ATARI 8-Bit Computer 400/800//XL/XE sowie über die ATARI- Spielkonsolen (VCS 2600, 5200, 7800, Lynx und Jaguar). Auf dieser ATARI-HISTORY-ROM findet Ihr:

* Über 1.000 Fotos von der ABBUC JHV 1999-2010, der Games Convention 2008 und der Fujiama 2010 und 2011
* Über 1.000 Bilder rund um die ATARI-8-Bit Computer
* Viele selbst fotografierte Hardware-Fotos
* Über 100 Bilder des ATARIVCS- 2600, 5200 und 7800, Lynx und Jaguar
* Multimediale Diashows (HTML + Windows) aller Inhalte
* 66 DISKLINEs im ATRFormat
* 60 PPP-PDMags im ATRFormat
* Das große WASEO-Paket:
WASEO-Publisher,
WASEOLabouratorium,
WASEO-Triology,
WASEOPractoscope
und
WASEO-Grafinoptikum als
ATR-Dateien.
* 70 weitere PD-Mags im ATR-Format

Preis 4 Euro + 2,50 Euro Porto und Verpackung
(Vorkasse) (+ 2 Euro bei Nachnahme)
zu bestellen bei
WASEO
Michael Probst
Wilhelm-Bode-Str. 19
38106 Braunschweig
waseo@mipro-online.de




Weihnachtsknüller 2011

Das WASEO-Team hat wieder Neues im Angebot für alle ABBUC Mitglieder:

Die Mega ATARI Show 2011
Die Mega ATARI Show dieses Jahr beinhaltet den Film über die JHV 2010 sowie die Fujijama 2011 in Lengenfeld inkl. Bildershows! Das sind 2 volle DVDs mit folgendem Inhalt:
ABBUC JHV 2010 Film (ca. 139 Minuten)
ABBUC JHV 2010 Bildershow
Fujijama 2011 Film (ca. 82 Minuten)
Fujijama 2011 Bildershow
Inkl. Musik, Spezialeffekte, Auswahlmenü

* * * Preis: Nur 4,00 EUR! * * *

The Best of ATARI Remix Hits Audio-CD Nach 5 Jahren gibt es endlich wieder eine Audio-CD von WASEO! Diesmal befinden sich darauf 20 Titel aus bekannten Spielen, aber mit modernen Instrumenten nachgespielt, zusammengemixt und aufgefrischt! Folgendes gibt es zu hören Robot Demo , Jet Set Willy (Rock Version), Moon Patrol (Synthy Version), Master of the Lamps, Boulder Dash, Boing Doing, Ninja, M.U.L.E., Ballblazer 99, Jet Set Willy (Piano Version), Warhawk, The Last Mission, Electra Glide, Spellbound, International Karate, Timezone, Zybex, The Last V8, Moon Patrol (Guitar Version), Draconus
* * * Preis: Nur 2,00 EUR! ***

Der große ABBUC+ ATARI-Kalender 2012 Auch in diesem Jahr zeigt jede Seite ein Bild aus einem Spiel, dazu das ABBUC-Logo, einen Werbeslogan und einen interessanten, witzigen „Computerspruch des Monats“: 12 Monatsbilder mit zahlreichen Logo- und Grafikzusammenstellungen , Innovatives Design, alle deutschen Feiertage enthalten, Monatszahlen mit Gradient-Hintergrund, Stabile Karton- Rückwand
* * * Preis: Nur 1,00 EUR! * * *
Bestellung (zzgl. 2 Euro Porto- und Verpackungspauschale) per Vorauskasse oder Nachname (+ 2 Euro) bei:
WASEO, c/o Thorsten Helbing
Stolpstr. 11
38124 Braunschweig
Tel: 0175/9982360

ABBUC Bundesliga

Spieletests
Hallo Gamer!
Nach fast vier Jahren Spieletests mit dem Bundesliga- Testteam stand mal wieder eine Revision unserer Arbeit auf dem Plan. Reaktionen auf unsere Tests waren in den vergangenen vier Jahren äußerst spärlich, sodass wir keine Ahnung haben, ob es von der Mitgliederschaft überhaupt gewünscht wird, dass so ausführlich über die neuesten Spiele auf unserem Atari berichtet wird. Nichtsdestotrotz haben wir vier Tester beschlossen, weiterzumachen. Nicht zuletzt weil es uns Spaß macht, uns mit Atarispielen zu beschäftigen und darüber zu berichten. Ihr müsst also aktiver werden, wenn ihr uns stoppen wollt 😉

Unser Wertungssystem haben wir ganz leicht überarbeitet. Die Hunderter Einteilung empfanden wir als zu fein, so dass wir jetzt zu einer Zehner Einteilung kommen. Die Bewertungen bewegen sich zukünftig im Rahmen von 1 bis 10. Eine Vergleichbarkeit mit älteren Tests ist damit gut gewährleistet, da man mit dem Faktor 10 leicht auf die bisherige Bewertung kommt und damit einen direkten Vergleich herstellen kann. Die Gesamtwertung haben wir ganz leicht in Richtung Spielspaß verlagert. Der Spielspaß erhält in unserer Gesamtwertung zukünftig etwas mehr Gewicht als Sound und Grafik zusammengenommen (60:20:20). Unsere Avatare bleiben natürlich bestehen: Und hier das neue Bewertungssystem: Grafik, Sound und Spielreiz: 1-10 Punkte Dabei entsprechen 9 bis 10 Punkte „Super“, 7 bis 8 Punkte „Gut“, 5 bis 6 Punkte „Geht so“, 3 bis 4 Punkte „Na ja?“ und unter 3 Punkte „Reinfall“.

Beim Spielreiz werden u. a. folgende Punkte berücksichtigt: – Spielbarkeit (nicht zu leicht, nicht zu schwer, Spieldauer nicht zu lang, Endlosspiel? Muss man einen nicht geschafften Level wieder von vorn beginnen? – das nervt) – Interaktion (mehrere Spieler, nacheinander oder gleichzeitig?) – Einfluss (sehr zufallsabhängig oder kommt es aufs Können an?) Gesamtwertung: Der Spielreiz wird mit 60 % gewichtet, Grafik und Sound werden mit je 20% gewichtet. Die Tester bewerten unabhängig voneinander die getesteten Spiele. 

Und hier das Bewertungssystem: 

Super Gut Geht so Na ja Reinfall
Bunsen
Dietrich
Tigerduck
Yellow Man

 

Durchschnittswertung (4 Tester)
8 6
9
5

Die Einzelurteile der vier Tester werden zur Gesamtwertung zusammengefasst. Die Bewertungskriterien werden grafisch etwas aufgemotzt in Form von Piktogrammen:
1. Reihe: Das Spiel hat guten Sound.
2. Reihe: Das Spiel hat eine Super-Grafik
3. Reihe: Der Spielspaß ist durchschnittlich
Letzte Spalte: Als Gesamtwertung kommt das Spiel nicht über eine etwas überdurchschnittliche Wertung hinaus.

3. Quartal 2011
– Überblick von Bunsen –
Konversionen
Wie schon im letzten Magazin angekündigt, hat Sheddy Space Harrier zu einem Ende gebracht. Tigerduck hat am schnellsten „hier“ gerufen, als es an die Verteilung der Tests ging. Hacks&Patches Star Raiders ist wohl eines des berühmtesten Spiele auf dem Atari. Habt ihr aber gewusst, dass man Star Raiders zu zweit gegeneinander spielen kann? Jeder an einem Rechner, die durch ein SIO-Kabel (?) miteinander verbunden sind. Wir haben es selbst noch nicht ausprobiert. Vielleicht funktioniert es ja mit dem Midimate? Sollten wir mal auf dem nächsten RENO-Treffen ausprobieren… Wer neugierig ist findet diesen interessanten Star Raiders Hack hier: http://www.atariage.com/forums/ toimages/memberarea/abbucmagonline/magazin/107/pic/184398-star-raiders-dual-anyone-heard-ofthis- title/

Betaversionen
Die Atari Games Group, die schon erfolgreich Tempest Xtreem herausgebracht hat, hat ein neues Video über Venture ins Netz gestellt. Das legendäre Action-Adventure sieht toll aus. Im Moment scheinen die Entwickler jedoch untergetaucht zu sein. Seht hier das Video: http://www.youtube.com/watch?v=mpFMDj6be8U

Venture
Das Projekt Flimbo’s Quest wird von Gonzo vorangetrieben. Im polnischen Forum von atarionline.pl werden die Entwicklungsschritte dokumentiert. http://atarionline.pl/forum/ comments.php?DiscussionID=995&page=2

Flimbo’s Quest
Ein Hilfeaufruf wurde von Philsan im AtariAge- Forum gestartet. Nosty sucht einen Grafiker für sein neues Spiel I hate Bubbles. Wieso? Sieht doch super aus: http://www.atariage.com/forums/ toimages/memberarea/abbucmagonline/magazin/107/pic/186486-i-hate-bubbles-graphic-artist-neededfor- nostys-new-game/


I hate Bubbels
Adventure II erschien 2007 für Atari 5200. Cafeman setzt es um für Atari 8Bit-Rechner. Einige Dinge hielten ihn diesen Sommer auf. Aber die Hoffnung ist berechtigt, dass er das Konversionsprojekt zu Ende bringt: http:// www.atariage.com/forums/toimages/memberarea/abbucmagonline/magazin/107/pic/180277-adventure -ii-for-atari-8-bit-computers/page__st__25

Adventure II
Der Spectrum-Klassiker Manic Miner steht laut Tezz kurz vor der Fertigstellung. Einen guten Eindruck kann man in seinem Video bekommen: http://www.youtube.com/watch?v=LeNE-iwcbK.

Manic Miner

Brandneu
Die Spiele des ABBUC Software Wettbewerbs füllen diese Kategorie in diesem Quartal gut auf. Als erstes erreichte den Software Ressortleiter das Spiel Star Road (AB-Wertung: 3) von Thorsten Helbing unter dem Label WASEO. WASEO ist damit eine der Stützen des Wettbewerbs, da sie Jahr für Jahr einen Beitrag einsenden. In dem Würfelspiel, das mit vier Leuten in Runden gespielt wird, muss man Wissen über das Weltall und unser Sonnensystem mitbringen. Hat man dies nicht, lernt man einiges hinzu und muss sich aber auf sein Glück verlassen. Als nächstes kam dann Sheriffs Job (ABWertung: 3) von Ingo Boller eingetrudelt. Das BASIC-Spiel versetzt den Spieler in den Wilden Westen. Auf der Jagd nach Revolverhelden kann man viel Geld verdienen. Letztendlich aber nur um damit die eigene Beerdigung zu bezahlen.

Zieh!
Eine weitere Stütze des Wettbewerbs ist Martin Simecek, bekannt als matosimi. In diesem Jahr reichte er mit Roxblox (AB-Wertung: 7) wieder ein tolles Rätselspiel ein. Das Muster, das oben links im Spielbildschirm von Roxblox zu sehen ist, muss in möglichst wenig Zügen nachgelegt werden. Die Grafik ist schlicht und klar, aber farbenfroh. Die Musikuntermalung weiß zu gefallen.

Stetige Verbesserung…
Der Gewinner des Wettbewerbs Marbled, vom Team des Vorjahressiegers mit MaPa, Miker und PG, ist ebenfalls ein Knobelspiel. Man könnte das Spiel auch unter Konversionen listen, da das Spiel auf einem Windows-Spiel basiert, welches wiederum ein Amiga-Spiel aus dem Jahre 1991 zum Vorbild hatte. Tolle Grafik mit schönen Animationen, toller Sound und ein gutes Leveldesign ließ das Spiel selbst für den Ballerfreund Yellow Man unwiderstehlich werden. Seinen Test lest ihr weiter unten. In letzter Sekunde erreichte dann noch Mighty Jill Off von oson00 und Creature XL den Wettbewerbsleiter. In diesem Spiel kommen Jump’n’Run-Freunde auf ihre Kosten. Die krude Hintergrundgeschichte des Windows-Vorbilds wurde von den Atari-Entwicklern entschärft. Eine Hintergrundgeschichte wird auch nicht wirklich gebraucht bei dem Spiel. Wer das Spiel in 15 Minuten bewältigt, wird von den Entwicklern als Beta-Tester für die weiterentwickelte Version zugelassen. Unser Tester Dietrich wäre ein Kandidat.

Neben den Spielen des Software Wettbewerbs gab es noch ein neues polnisches Spiel mit Namen 64figury von Blue Kitten Software. Da es noch keinen Google-Übersetzer für Atari-Programme gibt, ist es schwierig, das Spiel zu verstehen. Wer sich nicht abschrecken lässt, findet das Spiel hier: http://atarionline.pl/forum/comments.php? DiscussionID=1449&page=1

Space Harrier
Spieletest Tigerduck
Welcome to the Fantasy Zone! Get Ready! Kenner dieses Spiels brauchen wohl nicht viel Phantasie, sich den Aufwand vorzustellen den es brauchte, um diesen Klassiker auf einen 8-bit ATARI zu portieren.

Das Projekt startete in den späten 80ern und benötigte, mit einigen Unterbrechunge
n, satte 10 Jahre bis zur Vollendung. Inspiriert wurde „sheddy“, der Autor der Umsetzung, von der Automaten-Version von Space Harrier, die 1986 erschien. Es gab sogar eine Version mit hydraulischem Bewegungssystem, das auf Joystick-Eingaben reagierte. Das Spiel hatte mehrere Nachfolger und wurde auf zahlreichen anderen Plattformen umgesetzt – nur bis vor kurzem nicht für unseren „kleinen“ ATARI. Ursprünglich wurden die 128 KB eines ATARI 130XE als Grundlage für die Umsetzung als ausreichend angesehen, was sich später als Trugschluss herausstellen sollte. Letztendlich ist Space Harrier nun 1 MB groß geworden und somit nur als Modul (Megamax oder Atarimax Cartridge) auf der Originalen Hardware zu spielen. Eine Version für Rechner mit 1MB Speichererweiterung ist nicht geplant. Selbstverständlich gibt es auch eine Version für den Emulator.

Ach, ihr kennt Space Harrier gar nicht? Nun, es handelt sich um ein Ballerspiel (und ballern meint hier wirklich ballern!) bei dem man mit seiner Spielfigur in den Bildschirm hinein scrollt, Hindernissen ausweicht oder pulverisiert (je nach Konsistenz) und ansonsten ALLES abschießt was sich bewegt. OK, aus ethischen Gesichtspunkten leicht bedenklich, aber sch… drauf. (Mal sehen, ob der Chefredakteur hier zensiert). [Nee] So, genug der Worte, jetzt wird gezockt! Also Modul einstecken, Rechner anschalten und los geht’s!

Das ist also der Titelbildschirm, dem Original nachempfunden. Aber die Farben des Space Harrier Logos, na ja, gelungen sieht anders aus. Gibt mein Fernseher bald den Geist auf, oder wieso flackert das Bild plötzlich so? Nun, die vermeintliche Bildstörung nennt sich „Interlace“ und ist der aufwendigen Grafik geschuldet. Hoffentlich wird das im Spiel besser… Erst mal schauen was es hier noch so gibt. Also mit dem Joystick kann ich einen kleinen Pfeil bewegen, der dann auf das jeweils zu ändernde Feld zeigt. Ich habe die Möglichkeit zwischen 3 oder 5 Leben zu wählen, kann die Schwierigkeitsstufe zwischen Easy, Norm oder Hard bestimmen und sollte ich Stage 6 bzw. 13 erreicht haben, kann ich diesen später als Start-Level auswählen. So, die passenden Optionen ausgewählt, Pfeil auf Start und Feuerknopf – los geht’s!

Das Flackern wird besser, ist aber immer noch etwas störend. PAL Rechner sind hier etwas im Nachteil gegenüber der NTSC-Fraktion. Auf meinem LCD-Fernseher ist das Flackern allerdings weniger wahrnehmbar als auf meiner „Röhre“. Jetzt heißt es Großhirn an Daumen: Gib‘ Alles!!! Das Spiel ist schnell, verdammt schnell (freut euch auf Level 14). Unglaublich was hier auf dem Bildschirm los ist. Horizontale scrollende Balken sorgen für den Eindruck der Vorwärtsbewegung. Ich hätte nie gedacht das sowas auf unserem Kleinen möglich ist. Ausweichen und ballern heißt die Devise!

Man kann mit dem Joystick nach oben und unten steuern. Ist man ganz unten läuft die Spielfigur und falls sie mit einem Busch kollidiert, kommt ein herrliches, digitalisiertes „Autsch“, ohne schwerwiegende Folgen. Steuerung nach links und rechts ist auch möglich, dient aber nur dem Ausweichen oder Angreifen. Wirklich die Richtung ändern ist nicht möglich, man wird immer dem jeweiligen Level-Endgegner „zugeführt“. Es gibt zahlreiche Gegner und Hindernisse, jeder Gegner hat seine eigene Taktik und Stärke. Manche sind zeitweise unverwundbar (ich sage nur Mercedes-Stern, ihr werdet beim Spielen merken was ich meine). Manche Hindernisse können zerstört werden, andere sind unzerstörbar. Am Schußgeräusch kann man das übrigens gut unterscheiden. Falls es einen selbst einmal „zerbröselt“ kommt ein wirklich geniales „Aaaarrghh!“

Weiter unten habe ich eine Aufstellung aller „Mitwirkenden“ erstellt, alles im Detail zu erklären würde hier den Rahmen sprengen. Außerdem sollt ihr selbst noch das ein oder andere herausfinden. Trotzdem, gaaanz wichtig! Immer in Bewegung bleiben (kreisen). Die Gegener visieren immer die aktuelle Position an, bleibt ihr zu lange an einer Stelle, geht’s bald zuende… Kommen viele unzerstörbare Hindernisse ins Spiel wird’s natürlich noch schwieriger. Hat man es bis zum jeweiligen Level-Endgegner geschafft, muss man sich mit dessen Taktik auseinandersetzen. Manche greifen immer wieder in Abständen an und brauchen viele Treffer bis zur Vernichtung, andere greifen permanent an und man konzentriert sich erst mal auf das Ausweichen. Macht selbst eure Erfahrungen!

Hier mal drei der Endgegner als Beispiel:


Das Spiel hat insgesamt 18 „Stages“ davon sind die Stages 5 und 12 Bonus Level. Hier kann man zusätzlich Punkte sammeln indem man mit seinem Drachen „EURIA“ alles zerstört was in den Weg kommt. Das ist gar nicht so einfach, weil der Drache sich immer spiralförmig bewegt. Bei 5 Millionen Punkten gibt es übrigens ein Zusatzleben. Bei der Einstellung easy hat man die Möglichkeit, nach dem Aushauchen seiner Leben per Feuerknopf weitere 5 bzw. 3 Leben zu erhalten. Im 18ten und letzten Stage kämpft man noch einmal gegen die meisten Level-Endgegner, die man schon vorher kennengelernt hat. 

Übersicht Stages: Hier ist „Wi Wi Jumbo“ noch eingepackt… Mutterschiff „Stanrey“ läßt seine „Dom“ frei… Endgegner „Valda“ versteht keinen Spaß! Bonusrunde mit „Euria“

Stage 1: MOOT Stage 10: MINIA
Stage 2: GEEZA Stage 11: PARMS
Stage 3: AMAR Stage 12: BONUS STAGE
Stage 4: CEICEIL Stage 13: DRAIL
Stage 5: BONUS STAGE Stage 14: ASUITE
Stage 6: OLISIS Stage 15: VICEL
Stage 7: LUCASIA Stage 16: NATURA
Stage 8: IDA Stage 17: NARK
Stage 9: REVI Stage 18: ASYMBEL

Übersicht Gegner:
WEEDS
TREES
Kinoko Mushroom
Peanuts
Ground Rocks
Mammoth 
Ida
MATSUTAKE MUSHROOM
INCAIC POLES
TOWER OF DOOM
INHABITED TOWER
TOWER OF CONTROL
TOWER OF SWORDS
MUKADENSE (small helicopter)
PARKOMEN
LOOPER (hybrid of plant and animal)
JET PLANES
CANARIES (with large wings) SKEGG (attacks in the air)
AIRBORNE ROCKS
DOM (very efficient robot)
TOMOS (very intelligent; attacks by splitting into 
OCTOPUS (spins; attacks with four tentacles)
TETRAHEDRON (attacks by opening and shutting)
BINZBEAN (20 seitiges Raumschiff )
ROLLIES (attacks by spinning
STANREY (Dom’s Mutterschiff)
VALDA
GODARNI
SQUILLA
BARBARIAN
SYURA
SALPEDON
WI WI JUMBO
KOMAINN (Kann nur zerstört werden wenn WI WI JUMBO zersört wird)
EURIA

Fazit:
Schon jetzt eines meiner Lieblingsspiele! Schwer, aber nie unfair. Sollte man ein Leben verloren haben, ist man kurze Zeit geschützt, um sich neu zu orientieren. Nur manchmal hat meine einfach keine Chance Hindernissen auszuweichen, weil man vor lauter Objekten auf dem Bildschirm nichts mehr sieht. Die Höchstwertung bei der Grafik gab’s nur deshalb nicht, weil das Flackern, gerade auf einem Röhrenfernseher, doch etwas stört. Das Spiel erfordert allerdings eine hohes Maß an Konzentration, so das mir das Flackern einfach „entgeht“. Für Freunde von Ballerspielen ein absolutes

„Muss“ !
Super!
Grafik: 9
Sound: 10
Spielspaß: 10
Andere Meinungen:

Auf einen Blick
Name: Space Harrier
Autor(en): Code/Graphics Chris Hutt(sheddy), Music Sal Esquivel
Erscheinungsdatum: Juni 2011
Levelanzahl: 18
Besonderheiten: Highscore auf Modul speicherbar
Bezugsquelle: http://sheddyshack.co.uk/category/downloads/

Durchschnittswertung (4 Tester)
9 9
9
9


Marbled
Spieletest Yellow_Man
Dank Softwarewettbewerb gibt es jedes Jahr neues Futter für unseren 8-Bit Atari. Bei Marbled handelt es sich um ein Puzzel-, Denk- und Geschicklichkeits- Spiel, welches auf dem Amiga und später auf dem PC seinen Ursprung hat. Nun gibt es das Game auch auf dem Atari. Dieses kugelige Spiel belegte dieses Jahr auf dem Softwarewettbewerb den ersten Platz. Nach dem Laden von Marbled erscheint ein übersichtliches Titelbild welches mittels DLIs recht bunt ist. Die Musik im Titelbild ist sehr gut. Während des Spiels hört man eine ebenso gute Music.

Nettes Titelbild
Ziel des Spieles ist es, mit einer Kugel (Murmel) über verschiedene Plattformen den Ausgang anzusteuern, und dabei alle Diamanten aufzusammeln. Dies scheint recht einfach zu sein, wenn da nicht so einige kleine Gemeinheiten wären. Das Spielfeld besteht aus diversen quadratischen Flächen die mehr oder weniger miteinander verbunden sind. Dabei gibt es grundsätzlich grüne und lilafarbene Flächen. Die grünen lassen sich nicht beeinflussen, während sich die lila Flächen vertauschen lassen. Dazu später mehr zur Steuerung. Die leeren Flächen sind ungefährlich, diese können von unserer Kugel mühelos passiert werden. Des Weiteren gibt es je eine Fläche mit 2 Kreuzen, die den Start- und Endpunkt markieren. Auf einigen Flächen sind Diamanten verstreut, die von unserer Murmel durch überfahren eingesammelt werden müssen. Erst wenn alle Diamanten eingesammelt sind, kann der Endpunkt angerollt werden. Damit ist ein Level geschafft. Wie oben schon beschrieben gibt es nun Flächen mit Symbolen, bzw. Gemeinheiten wie Totenkopf, Pfeile, die den Kurs vorgeben, verschlossene Schlösser, Steinflächen, die sich nach zweimaligem Überrollen auflösen und einige mehr. Und hier kommt die Steuerung ins Spiel.

Level 1, noch recht einfach, unten links Atari 8- Bit, oben Amiga Auf dem Bildschirm sieht man ein blinkendes Quadrat, welches sich mit den Joystick in allen Richtungen steuern lässt. Setzt man dieses Quadrat z.B. auf einen lilafarbenen Totenkopf und drückt einmal den Feuerknopf, so wird die Fläche mit dem Totenkopf mit einem Rand markiert. Jetzt kann man das Quadrat auf eine andere lila Fläche, z.B. eine leere, setzen. Durch einmaliges Drücken des Feuerknopfes werden nun beide markierten Flächen getauscht.

Somit lassen sich Hindernisse aus dem Weg räumen. Am Anfang eines Levels, empfiehlt es sich die Plattform mit dem Quadrat grob zu sortieren. Nachdem die Murmel eine Fläche überrollt hat, verschwindet diese sofort, und somit ist gegebenenfalls der Rückweg abgeschnitten. Es können und muss auch, nachdem man die Murmel bewegt hat, die Flächen neu vertauscht werden. Z.B. die dichte Stein-Fläche (auch wenn sie einmal überrollt wurde) um sie noch einmal zum überrollen zu platzieren. Die einfache Steinfläche kann nur einmal passiert werden, während die dichte Steinfläche zweimal passiert werden kann. Hat man die Flächen grob sortiert, startet man die Kugel, indem man den Feuerknopf hält und in eine von 4 Richtungen drückt, worauf sich die Kugel in diese Richtung bewegt. Die Murmel stoppt bei dem nächsten Feld automatisch, außer bei Feldern mit Pfeilen die eine Richtung vorgeben. Hier rollt die Kugel dann in die vorgegebene Richtung weiter. Ist dort kein Feld, stürzt die Kugel ab und man erhält ein Passwort, damit man bei diesem Level wieder beginnen kann. Ebenso wenn man auf einen Totenkopf rollt. Kann man nicht weiterrollen, weil man sich den Weg verbaut hat, hilft nur noch ein Druck auf Escape.

Die Grafik des Spieles ist für einen Puzzler nicht nur zweckmäßig, sondern recht bunt und sehr gut. Die Ingame-Musiken passen gut zum Spiel und nerven nicht. Auch die Soundgeräusche passen zum Spiel. Das Spiel hat „nur“ 92 Levels, die aber alle zu schaffen sind. Zwei kleine Tipps noch: Ab Level 10 werden nicht unbedingt alle Flächen benötigt. Also einige Pfeil- Fläche am „Rand“ positionieren. Bomben neben Totenköpfen platzieren. Rollt die Kugel auf die Bombe, explodiert sie und der Totenkopf ist zerstört. Unsere Murmel bleibt heil und die Ex- Totenkopf-Fläche ist passierbar.


Level 3, schon etwas schwerer, oben Atari 8-Bit, unten Amiga Fazit: Nicht umsonst dieses Jahr die Nummer 1. Ein sehr gutes Knobelspiel mit guter Grafik und guter Musik. Aber das Wichtigste, es macht süchtig, und Dank der Passwörter kann man immer wieder einsteigen, wo man aufgegeben hat. Marbles erschien auf dem Amiga als Freeware Programm. Einige Levels wurden 1:1 vom Amiga übernommen. Allerdings sind in der Atari Fassung viel mehr Details eingebaut. Z.B. wackeln die Totenköpfe und die Murmel springt. Marbled läuft auf 64 Kb mit XL-, XE- oder Qmeg- Os.

Meine Wertung:
Grafik: 9
Sound: 9
Spielreiz: 10
Yellow_Man
Andere Meinungen:

Auf einen Blick
Name: Marbled
Autor(en): Marek Pavlik, Zdenek Eisenhammer und Michal Szpilowski
Erscheinungsdatum: September 2011
Levelanzahl: 92
Besonderheiten: Marbled gewann den 1. Platz des ABBUC Software Wettbewerbs 2011.
Bezugsquelle: ABBUC Magazin Nr. 106

Durchschnittswertung (4 Tester)
9 9
9
9

Mighty Jill Off
Spieletest Dietrich

Dieses Jump’n Run-Spiel hat den 2. Platz beim diesjährigen Software-Wettbewerb erreicht. Nach einem netten Titelbild und nachfolgendem sehr langen Ladevorgang sehen wir ganz kurz das Ziel des Spiels und dann fällt die Protagonistin Jill auf den Boden des Startbildschirms, der kurz durchgeschüttelt wird. Irritierenderweise ist dabei aber kein Sound zu hören, so dass man denkt, der Lautsprecher sei ausgeschaltet.

Das schicke Titelbild
Unsere Aufgabe ist es, Jill vom Fuß eines Turms ganz nach oben bis zur Turmspitze zu steuern. Dazu kann Jill auf Knopfdruck recht hoch springen. Der Sprung endet, wenn man den Feuerknopf wieder loslässt, worauf Jill wieder runterfällt. Durch schnelles Knopfdrücken in Decathlon- Manier kann man das Fallen jedoch mehr oder weniger stark abbremsen. Dieses Spielprinzip hatten wir schon bei Bomb Jack, wo es allerdings nicht so wichtig war wie bei diesem Spiel. Jill kann natürlich auch nach links und rechts laufen und sogar im Fallen die Richtung ändern, um auf einem passenden Mauervorsprung zu landen.

Der Turm ist in viele Level unterteilt, die jeweils eine unterschiedliche Hintergrundfarbe haben. Der Bildschirm scrollt hoch und runter und zeigt immer den Turmausschnitt, wo Jill gerade ist. Natürlich gibt es im Turm so einige Hindernisse wie Feuer, Stacheln oder Monster, die Jill nicht berühren darf. Wenn doch, verliert Jill zwar kein Leben, jedoch fällt sie runter, bis sie wieder auf festem Boden landet. Dann geht es am Beginn des aktuellen Levels weiter. Da bei Spielende die benötigte Zeit gewertet wird, sollte man darauf achten, dass Jill nicht zu tief fällt …

Die ersten Level sind noch recht einfach. Gemein wird es erst in den beiden langen schwarzen Level, wo es nur wenige Mauervorsprünge gibt. Wenn Jill hier ein Monster berührt, fällt sie weit nach unten und man muss den langen Level wieder von vorne anfangen. Das Runterfallen dauert recht lange – zumal beim 2. schwarzen Level Jill auf den Beginn des 1. schwarzen Levels runterfällt, nur um danach wieder auf den 2. Level hochzuscrollen. Das dauert bis zu 20 Sekunden, was schon ziemlich nervt – schließlich wollen wir spielen und Jill nicht beim Runterfallen und Hochscrollen zugucken. Später kommt eine sehr fiese Stelle, wo man nach dem Hochspringen den Joystick genau im richtigen Moment schnell nach rechts und dann nach links bewegen muss, um die Stacheln zu vermeiden. Das ist sehr schwierig und absolut nichts für Anfänger. Die fiese Stelle – wer schafft’s?

Danach wird es wieder einfacher und man kommt ohne allzu große Probleme zur Turmspitze, womit das Spiel endet. Zum Schluss gibt es kein Ende Bild, sonders es wird einfach die benötigte Zeit angezeigt. Die stimmt allerdings nicht – sie ist deutlich größer als die tatsächlich benötigte Zeit. Grafik & Sound: Die Grafik ist in normalen 4farbigen Zeichensätzen gehalten – jeweils mit eigener Hintergrundfarbe für die verschiedenen Level. Jill kommt nett animiert daher und die einzelnen Level sind interessant und gut durchdacht. Lediglich die letzten Level sind zu einfach. Ungewöhnlich ist, dass während des Spiels kein Spielstand angezeigt wird: Eine Anzeige der Zeit und die bereits geschaffte Turmhöhe wären schon nett gewesen – man muss dabei ja nicht gleich die Gesamt- Turmhöhe verraten.

Während des Spiels läuft eine ganz gute Melodie, die allerdings ab und zu verzerrt klingt – vor allem dann, wenn Jill gerade runterfällt. Evtl. ist hier die Gesamtlautstärke der 4 Soundkanäle zu hoch oder die programmierten Soundeffekte passen nicht zur Melodie.

Fazit: Mighty Jill off ist ein gutes Jump’n Run- Spiel mit einigen kleinen Schwächen in der Programmierung. Die Programmierer sind aber schon dabei, diese noch auszumerzen. Da das Spiel selbst einwandfrei funktioniert, nicht zu leicht ist, und ein für den Atari neuartiges interessantes Spielprinzip hat, vergebe ich ein klares „Gut“.

Gut
Spielspaß: 8
Grafik: 7
Sound: 6
P.S.: Das Spiel läuft nicht auf
NTSC-Rechnern, wie ich zufällig festgestellt habe.

Andere Meinungen:

Durchschnittswertung (4 Tester)
7 7
8
8

Auf einen Blick
Name: Mighty Jill Off
Autor(en): Bastian Bührig, Daniel Pralle
Erscheinungsdatum: September 2011
Levelanzahl: < br /> Besonderheiten: Das Spiel belegte den 2.
Platz des ABBUC Software Wettbewerbs
Bezugsquelle: ABBUC Magazin Nr. 106

Die ersten drei Plätze wurden von Beiträgen des Software Wettbewerbs 2010 frei gemacht. Auch die Plätze 5 und 8 schieden aus. Da nur vier neue Spiele in die Bestenliste einsteigen, rückt mit Mission: ArSoft ein älteres Spiel wieder nach. Mit dem * sind die Spiele mit alter Wertung gekennzeichnet. Sie wurden entsprechend eingeordnet. Hier unsere Top 10 der vergangenen 12 Monate: Viele Grüße vom ABBUC Bundesliga-Testteam Yellow_Man, Dietrich, Tigerduck und Bunsen.

Platz Name des Spiels Wertung Getestet in Von
1 Space Harrier 9 3/11 Mag 107 Tigerduck
2 Marbled 9 3/11 Mag 107 Yellow_Man
3 Mashed Turtles 81* 2/11 Mag 106 Dietrich
4 Mighty Jill Off 8 3/11 Mag 107 Dietrich
5 Dr. Mario V6 74* 4/10 Mag 104 Dietrich
Octopus 74* 2/11 Mag 106 Bunsen
7 Cropky 73* 2/11 Mag 106 Dietrich
8 Quad 72* 2/11 Mag 106 Tigerduck
9 Roxblox 7 3/11 Mag 107 —
10 Mission: ArSoft 70* 1/11 Mag 105 Tigerduck

 

JHV 2011

 

„Nach der JHV ist vor der JHV“, so geht es mir zu mindestens. Um ganz ehrlich zu sein, schon am ersten Tag „danach“ beginne ich mit der Vorbereitung für das nächste Jahr, in dem ich schon mal die Präsentation, die Einladung, die Katalogvorlage und die Teilnehmerliste für das kommende Jahr aktualisiere. So auch letztes Jahr, nach dem 25. Jubiläum. Die folgenden elf Monate sind dann geprägt vom Wechsel der Jahreszeiten, den monatlichen ABBUC-RAF-Treffen und vielen anderen Dingen. Nebenbei beantworte ich Anfragen an das Presse-Ressort und helfe den ABBUC- Mitgliedern, wenn Prospekte, Flyer oder ähnliches für Veranstaltungen wie die NoMAM, Fujiama oder andere Events benötigt werden. Designtechnisch steht mir dabei Oliver Rapp (Des-or-mad) immer hilfreich, zuverlässig und äußerst fix zur Seite. Dieses Jahr war die Zeit vor der JHV für mich allerdings etwas knapp, da ich durch meine Hochzeit und anschließenden Flitterwochen zwischen Anfang und Mitte Oktober nicht für andere Dinge verfügbar war. Aber man kann ja früher anfangen, wenn man weiß, dass die Zeit knapp ist. Wieder Beiträge für die Präsentation abgefragt, den JHV Katalog zusammengestellt und dann alle Sachen zum Mitnehmen bereitgelegt. Unser Stamm-Mitfahrer Harry kam dieses Mal nicht mit (Umzug), so dass Thomas und ich uns Samstag früh morgens allein auf den Weg nach Herten machten.

Die Fahrt war ziemlich unspektakulär, es kam sogar die Sonne durch und die Landschaft sah herbstlich schön aus. Gegen 10:15 Uhr in Herten am Bürgerhaus (wann wird das eigentlich endlich in Burgerhaus umbenannt?) angekommen, waren viele Tische und natürlich auch Aufstellfläche schon vergeben. Wir haben uns schnell noch einen Tisch geschnappt, den wir dann später mit Yoda Zhang (aka Kemal Ezcan) geteilt haben, denn als er ankam, waren wirklich alle Tische belegt.

Es füllte sich rasend schnell, die ersten Gespräche entwickeln sich, und vor 11 Uhr sind schon wichtige Hard- und Software An- und Verkäufe getätigt worden. Ich enthielt mich dieses Jahr eisern, weil ich ohnehin schon zu viel Kram zuhause herumstehen habe, während ich Leinwand, Beamer und Laptop aufbaue. Die JHV beginnt wie immer um kurz nach 11 Uhr. Wir schaffen es trotz Neuwahlen des Vorstandes und der Kassenprüfer, nach 1 Stunde und 45 Minuten alles hinter uns zu haben. Wichtige Punkte kurz zusammengefasst: 1. Vorsitzender ist weiterhin Wolfgang Burger, Joost Küp ist nicht wieder zur Wahl zum 2. Vorsitzender angetreten, der Posten wird in Zukunft von Walter Lojek ausgefüllt. Kassenwart bleibt Udo Wrobel. Als Kassenprüfer wurden Johann Barth und Alfons Klüpfel gewählt. Alle Wahlen erfolgten jeweils einstimmig mit Enthaltung der jeweiligen Person. Die Website hat eine vollumfängliche Grundrenovierung und ein neues Design erhalten, Dank dafür geht an das Team um Sven Pink, Andreas Bertelmann, Oliver Rapp und Carsten Strotmann. Die Arbeiten laufen derzeit weiter, es sind noch nicht alle Funktionen wieder online. Sascha Kriegel übernimmt die Aufgaben als Ressortleiter Software, vielen Dank an den bisherigen Ressortleiter Gunnar Kanold!

Alfons Klüpfel sammelt weiterhin Geschicht (ch)en über den ATARI und den ABBUC – wenn ihr etwas beitragen wollt, bitte über Wolfgang einreichen. Es wurde darüber abgestimmt, die Diskettenimages (ATRDateien) zum aktuellen Heft jeweils zeitnah auf der Website im Mitglieder- Downloadbereich hochzuladen. Die Sillyventure (ATARI Programmiertreffen in Danzig) soll auch 2011 wieder vom ABBUC unterstützt werden.

Direkt im Anschluss an den offiziellen Teil der JHV wurden die Sieger der ABBUCBundesliga 2010/11 gekürt. Die Platzierungen findet ihr auf der ABBUC Website. Danach brauchte ich erst mal ein zweites Frühstück, was ich mir in Form von Brötchen, Frikadellen und Landjägern im Supermarkt gegenüber organisiert habe (in der Boutique auf dem Weg dorthin habe ich dann noch einen lustigen kleinen Adventselch als Mitbringsel für meine Frau erstanden, die sich darüber sehr gefreut hat.) Der Nachmittag verflog -wieder einmal- viel zu schnell, es wurden die Beiträge des Hardwarewettbewerbs in Form einer Präsentation vorgestellt, während die Softwarebeiträge diesmal einzeln an markierten Tischen präsentiert und von Betreuern erläutert wurden. Die Stimmzettel wurden ausgezählt und die Sieger verkündet (siehe Website, bzw. dieses Heft). Natürlich wurde auch wieder der traditionelle zweite Spieltag der ABBUCBundesliga durchgeführt, dieses Mal war „Mashed Turtles“ an der Reihe – ein tolles Spiel wie ich finde – auch wenn ich schon in Runde 1 ausgeschieden bin (beim ABBUCRAF Treffen im November lief das viel besser?) Um 17:00 Uhr wurde dann versucht, eine Videokonferenz mit einem ATARI Club aus den USA zu schalten, was aber wegen zu geringer Bandbreite der Internetleitung etwas schwierig war. Immerhin kam der Kontakt zeitweise zustande und die Clubmitglieder aus USA bestaunten das Videobild von unserer JHV.

Gegen sechs wurden dann der Saal für das Abendessen umgeräumt. Hier möchte ich endlich einmal meinen Dank an die vielen fleißigen Helfer richten: ohne dass irgendjemand etwas sagen muss, ist jede JHV in Windeseile alles auf- und abends auch wieder abgebaut! Ich finde es toll, dass das jedes Mal so „wie von selbst“ klappt. Von der Wirtin des Bürgerhauses hörte ich dann zufällig noch ein Lob, wie sie ihre MitarbeiterInnen darauf hinwies „wie schön“ die ABBUC-ler doch den Saal für das Abendessen zurechtgemacht hatten. Wobei wir nur die Tische aufgestellt hatten, die Deko kam ja vom Haus.

Auch dafür vielen Dank vom ABBUC! Das Abendessen war wie immer sehr lecker, nur werde ich nächstes Mal nicht nur die JHV moderieren, sondern auch den Nachtisch zuteilen, denn der war leider alle, bevor jeder, der dafür bezahlt hatte, auch etwas abbekommen hatte. Liebe Leute, denkt bitte nächstes Mal daran, dass es für alle reichen soll, sonst gibt es am Schluss lange Gesichter, was schade ist.

Nach dem Essen sind Thomas und ich nach Essen gefahren und haben noch ‚pmetzen‘ mitgenommen, der in Essen wohnt und sich so eine lange Fahrt mit dem ÖPNV ersparen konnte. Carsten Strotmann hatte für den Sonntag wieder zu einem Action-Workshop im Unperfekthaus (http://www.unperfekthaus.de/) e
ingeladen. Der Workshop war klasse, einen Bericht dazu findet ihr im Forum auf der Website. Es ist übrigens geplant, 4 mal im Jahr dort ABBUC Workshops stattfinden zu lassen.

Ich habe mittlerweile die Unterlagen für die JHV 2012 angepasst und wünsche allen ABBUClern ein erfolgreiches 27. ABBUC-Jahr!
Florian Dingler

 

Was wurde eigentlich aus …

 

Eine Frage, die nicht immer zu einer Antwort führt. Im Falle des Autors von Turbo BASIC XL war das bisher so. Zu den Programmierern des bekannten Spiels ‚Wille‘ gibt es dagegen Infos. Im ATARImagazin Nr. 6/1987 wurde es damals so vorgestellt: „Viel Neues gibt es zu berichten. Machen wir den Anfang mit einem Allround-Spielpaket für die 8-Bit-ATARIs, entwickelt von zwei phantasievollen Brüdern. ‚Wille‘ ist die humorvoll erzählte Geschichte einer Zeitreise, gespickt mit insgesamt acht Tempo-, Geschicklichkeits- und Tüftelspielen. Die Gebrüder Diefenbach aus Norden/Ostfriesland haben hier alles andere als einen Ostfriesenwitz geliefert. Beim Lesen der Geschichte, die die einzelnen Spielepisoden verbindet, entspannt und amüsiert man sich.

Die verschiedenen Runden verlangen dann ganzen Einsatz. Damit man beim Neustart des Programms gleich ein bestimmtes Spiel anspringen kann, gibt es Code-Worte, die in der jeweiligen Spielsituation verraten werden. Die grafische Gestaltung ist überdurchschnittlich; Idee und Humor könnten jedem kommerziellen Programm als Beispiel dienen. ‚Wille‘ nimmt zwei Diskettenseiten mittlerer Dichte in Anspruch und ist als PD 8 beim Verlag zu bekommen.“ Gut 25 Jahre sind seit der Entwicklung des Spiels vergangen. Die Gebrüder Diefenbach hatten einige Programme auf dem 8-Bit- ATARI geschrieben und sind sicher noch manchem Bit Byter ein Begriff. Also fragten wir mal nach bei ‚Happy Trash Software‘, wie sie sich selbst nannten. Und hier sind die Antworten:

Wie alles begann
Peter
Meine Begeisterung für die Computer begann, als ich in der Schule das erste Mal Commodore PETs sah. Doch es sollte noch ein paar Jahre dauern, bis ich mir den ersten Computer selbst leisten konnte: Ein Sinclair ZX81. Schon bald stieß ich an die Grenzen von 1KB RAM, und so war klar, dass ein größerer Computer her musste.

Alexander
Ich hatte die Liebe zu Videospielen entdeckt – erst mit einer einfachen Pong/Tennis Maschine, dann mit einem System von Colecovision. ATARI brachte gerade die XL-Serie auf den deutschen Markt, und so schmissen wir zusammen und leisteten uns einen 800XL mit Datasette. Damit konnten wir beides: Spielen und selbst programmieren.

Peter
Meine ersten eigenen Programme waren einfache Spiele wie eine Tron-Variante oder ein Panzer-Strategiespiel – alle in reinem Basic und grober Grafik. Auch mein Bruder begann sich für das Programmieren zu interessieren, und so entstanden unsere nächsten Werke gemeinsam. Ich lernte Assembler und kümmerte mich um die effizienten Algorithmen, und er war der kreative Kopf und für das Spielprinzip und Level Design zuständig. So entstand zum Beispiel das einfache 2D-Adventure Temple of Xo.

Alexander
An einen wirklichen kommerziellen Erfolg dachten wir nie, wir programmierten zum Spaß und hofften, Spaß zu bringen – daher auch unser selbstironisches Branding ‚Happy Trash Software‘.

Die ersten Erfolge
Peter
Auf das Spiel ‚Kitten‘ waren wir so stolz, dass wir es an die Zeitschrift Computronic im Tronic Verlag schickten – eine Zeitschrift mit vielen Programmlistings zum Abtippen. Mein Bruder hatte 20 Levels entworfen, doch wir entschlossen uns, nur die ersten zwei Level zum Abtippen mitzugeben, um die Artikelgröße nicht zu sprengen. Tatsächlich erschien das Listing in der Ausgabe 09- 10/1986 und brachte uns das erste mit Programmieren verdiente Geld – 400 DM.

Alexander
Ich entdeckte meine Liebe zum Schreiben von Kurzgeschichten, und daraus entstand die Idee eines interaktiven Romans mit eingebauten Spielen, die man meistern musste, um weiter lesen zu dürfen: das zwei Diskettenseiten füllende ‚Wille‘. Wir entschlossen uns, es in die Public Domain zu geben, und tatsächlich wurde es im ATARImagazin 6/1987 besprochen und dort auch in die PDSammlung aufgenommen. Allerdings bekamen wir lediglich von einer Handvoll Benutzern ein Feedback. Doch eines davon kam aus der DDR, und dem folgte eine längere Brieffreundschaft.

Peter
Im Spektrum der Wissenschaft las ich von Conways Zellularautomaten ‚Spiel des Lebens‘. Nach einer ersten Implementierung in BASIC war mir schnell klar, dass ich nur mit Assembler ein akzeptables Tempo hinbekomme. Und tatsächlich kam ich auf 2 Sekunden pro Runde.

Außerdem schrieben wir noch ein Zeichenprogramm. Es begann als Hilfswerkzeug für die Zwischenbildschirme in ‚Wille‘. Später verfeinerten wir es immer mehr, auch um eine Druckfunktion, damit meine Schwester es zur Erstellung von Strickmustern verwenden konnte.

Was danach kam
Peter
Bereits 1987 kam dann der Umstieg auf die nächste Rechnergeneration mit dem ATARI ST. Damit diente der 8-Bitter nur noch als Spielmaschine. Und inzwischen sind wir beide Windows-Nutzer. Während des Informatikstudiums arbeitete ich noch mit einem Crossassembler auf dem ATARI ST an einer 3D-Tron-Variante für den 8-Bit ATARI, brachte das Projekt aber nie zu einem Abschluss. Vor ein paar Jahren habe ich diese Idee noch einmal aufgegriffen und in Java eine Konzeptstudie implementiert: http://www.pdiefenbach.de/troff.html Inzwischen haben alle unsere 8-Bit-ATARIs den Geist aufgegeben. Doch vorher haben wir noch alle unsere Werke dank SIO2PCKabel und ‚ATARI 810‘-Emulator auf den PC gerettet, und spielen sie noch gelegentlich im ATARI800Win-Emulator.

Was aus uns wurde
Alexander
Ich wurde erst Lehrer und bin jetzt Referent in einem Ministerium.
Peter
Ich studierte Informatik und bin als Softwareentwickler und Projektleiter tätig.

Was ich mir wünsche
Peter
Einen ATARI 8-Bit Emulator für Smartphones. Von der Rechenleistung und Bildschirmauflösung müsste das eigentlich inzwischen machbar sein. 

Wir danken für die Antworten und verweisen für weitere Informationen auf die Webseite http://pdiefenbach.de/atari8bit.html. Die Programme von Happy Trash Software findet ihr als PD #0778, ‚Wille‘ als PD #0038.

Walter Lojek

SPS

Die Software Preservation Society (SPS) ist ein Projekt zur Erhaltung historischer Computerspiele auf Diskette. Sie möchte die Spiele in der Form erhalten, in der sie veröffentlicht wurden, ungeändert und zukunftssicher. Dafür wird die Originaldiskette mit einem IBM-PC, einer Kryoflux-USBPlatine und einem geeigneten Disklaufwerk ausgelesen und ein sogenannter Dump erstellt. Nur dieses Auslesen garantiert, dass alle Disketteninformationen bestimmt werden können. Dieser Dump wird dann an die SPS übermittelt, welche ihn analysiert und eine IPF-Datei erstellt, welche alle Dis
ketteninformationen der Originaldiskette enthält. Diese IPF-Datei kann dann entweder auf Diskette zurückgeschrieben oder in einem Emulator verwendet werden. Natürlich braucht dieser Prozess einige Zeit, da die Mitglieder der SPS die Wandlung in ihrer Freizeit machen. Der Quelltext der Ladebibliothek ist unter einer MAMEähnlichen Lizenz veröffentlicht worden, das Format ist daher zukunftssicher und Anpassungen einfach, im Gegensatz z.B. zu VAPI, wo z. B. im „Atari800“-Emulator doch einige Images nicht funktionieren, weil nicht bekannt ist, wie diese eingebunden werden müssen. IPF ist auf dem Amiga etabliert und auf dem Atari ST, ZX Spectrum und Amstrad CPC umgesetzt, Dumps werden für verschiedene andere Systeme entgegengenommen.

Um den Ball auch für den Atari 8-Bitter ins Rollen zu bekommen muss aber eine Mindestmenge an Dumps, ca. 80, zusammenkommen, daher dieser Aufruf zur Beteiligung. Und die Zeit läuft langsam ab: Originaldisketten sind vergängliche Medien, die Magnetisierung nimmt stetig ab und erreicht jetzt, 25 Jahre nach ihrer Veröffentlichung eine kritische Phase, wo einzelne Bits beginnen auszufallen.

In der Praxis habe ich von meinen 300 eingereichten Amiga-Dumps in 6 Jahren 270 IPFs bekommen, bei den ausstehenden ist entweder das Format noch nicht unterstützt, die Diskette hat schon Lesefehler, oder es wurden keine unveränderten Dumps gefunden, wo noch keine Highscores u.ä. auf die Diskette geschrieben wurden. Allerdings ist jeder Dump sinnvoll, erstens bekommt jeder, der Originaldumps eingereicht hat, ein IPF, auch wenn die eigene Diskette schon verändert wurde, zweitens wurden bereits IPFs aus mehreren Dump- Teilstücken zusammengesetzt. Originaldisketten wurden üblicherweise mit spezieller Hardware geschrieben, die ein bestimmtes Timing hat, welches sich von Heimequipment unterscheidet, die SPS kann also die Originalität feststellen. Für den Atari 8-Bit sieht ein Einreichen so aus: Wenn die Diskette einseitig ist, kann sie mit einem 80-Spur- Laufwerk gedumpt werden. Wendedisketten benötigen ein seltenes „Flippy“-Laufwerk, welches in der Lage ist, nach einer Hardwaremodifikation bis Spur -8 zu steppen, um beide Seiten in einem Durchlauf lesen zu können. Daher sind diese Disketten entweder einzuschicken oder bei einem persönlichen Treffen, z. B. auf einer Retro-Party, auszulesen. Bei sehr vielen Flippy-Disks (ab etwa 30) kann auch ein Laufwerk geliehen werden, aufgrund der rauen Umgebung beim Postversand und der beschränkten Anzahl solcher Laufwerke wird dies aber nur dann gemacht. Für Privatpersonen ist die Wandlung kostenlos. Eine Dokumentation des vorläufigen Dump-Formats ist auf Anfrage von SPS erhältlich, dieses wird sich aber voraussichtlich nochmals ändern. Auf dessen Basis könnten auch Spiele im Emulator unterstützt werden, für die noch keine IPFs erzeugt wurden. Weitere Einzelheiten zu SPS finden sich auf ihrer Webseite.

Fragen können dort oder im Kryoflux-Forum gestellt werden. Dieser Text wird unter der Lizenz Creative- Commons-Namensnennung 3.0 von Achim Härtel und ABBUC veröffentlicht. Verbreitung und Übersetzungen sind erwünscht.

Weblinks:
S http://www.softpres.org
Kryoflux http://www.kryoflux.com
CC-BY 3.0 http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/
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Webseitennotiz
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Software Preservation Society
Die Software Preservation Society, ein Projekt zur Erhaltung historischer Computerspiele auf Diskette, nimmt Dumps für den Atari 8-Bit entgegen. Bitte gebt Euren Originaldisketten eine Chance!
Achim Härtel

ACTION! Workshop im Unperfekthaus in Essen

 

Im Unperfekthaus war mal wieder Alles perfekt!

Nachdem wir großzügiger Weise den „Fightclub-Leuten“ unseren Raum überlassen hatten (Aber nur weil meine letzte Runde „Bruce Lee“ schon eine Weile her ist, sind wir in einen Raum unters Dach gezogen. Wobei das Schleppen unserer Ausrüstung in den 4. Stock bei manchem gehörigen Trainingsrückstand vermuten ließ…(Tja, mer werd net jünger!)

Nach intensiver Beratschlagung, ob das „Sonnendeck mit Glashimmel“ der ideale Ort für uns Computer-Freaks ist, hatten wir uns dann doch für einen etwas kleineren, dafür aber dunkleren (was wohl eher dem natürlichen Biotop eines Programmierers entspricht) Raum entschieden. Kurz den Raum unseren Bedürfnissen angepasst und schon ging es los! Splash-Screens, Programme nachladen, precompiled ACTION! Runtime linken und Stand-alone Programme standen auf der Agenda.

Mein Gehirn hatte irgendwann auch den ein oder anderen „Splash“, aber Carsten ging Schritt für Schritt mit Vollpfosten wie meinereiner die Dinge solange durch, bis auch ich wenigstens eine ungefähre Ahnung hatte was ich da eigentlich mache? (JAC! war gerade nicht ausgelastet und zählte zum Zeitpunkt der Aufnahme irgendwelche Zyklen für seine VCS-Demo auf dem Sonnendeck)

Mit dem wirklich hervorragenden Kaffee aus Profi-Automaten habe ich dann auch durchgehalten. Außerdem legten wir eine Mittagspause ein und nutzten das warme Buffet um uns zu stärken. Wirklich beste Rundumversorgung, wenn dieser blöde Kurs nicht wäre Im Ernst, es war mal wieder eine super Veranstaltung! Schade das Essen so weit weg für mich ist. Ich würde so was gerne öfters machen! Vielen, vielen Dank lieber Carsten, ich hoffe du machst noch viele solcher Kurse. Ich sach‘ das jetzt mal einfach im Namen aller Teilnehmer!

Sollten Kursteilnehmer anderer Meinung sein, können sich diese gerne bei mir beschweren, aber Achtung – Ich hab‘ eben grad‘ mal schnell „Bruce Lee“ durchgespielt 

Viele Grüße an Alle JHV und Kursteilnehmer
Tigerduck
P.S.
Ich werde nächstes Jahr am Software-Wettbewerb mit einem ACTION! Programm teilnehmen!
Wenn nicht, zahle ich das ganze Bier, dass während der JHV 2012 getrunken wird…
(So, ich musste mich jetzt einfach mal selber unter Druck setzen!)

Happy new year

 

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