ABBUC Magazin 100


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Das Atari Bit Byter User Club Magazin erscheint ¼ Jährlich. Jeweils ½ jährlich erscheint das Atari Bit Byter User Club Sondermagazin.
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schriftliche Genehmigung reproduziert oder unter Verwendung elektronischer Systeme verarbeitet, vervielfältigt oder verbreitet werden.

 

Inhalt

Seite 3 Wie ich zu ATARI kam
Seite 9 Schaltnetzteil im XE Gewand
Seite 12 Museums Nacht
Seite 15 Die kleine Wochenend Lackiererei
Seite 17 ABBUC Hardwarewettbewerb 2010
Seite 22 ABBUC Softwarewettbewerb 2010
Seite 25 Pokey²
Seite 27 Mega Spieletest
Seite 40 Razzia mit dem Geheimdienst
Seite 45 ANALOG Projekt
Seite 48 Video Board XL
Seite 49 Eine Wagenladung Atari
Seite 52 ABBUC intern
Seite 54 ABBUC Comics
Seite 56 PD Neuheiten

Wie ich zu Atari kam

Wie ich zu Atari kam

Also, mit „Computern“ hatte ich schon 1974 zu tun, obwohl die damals noch EDVA oder Großrechner hießen. Auch mein erster Computer war kein ATARI, sondern ein LC80. Aber Mitte der 80ziger verkündete mein Betrieb, dass er einen HC (Homecomputer) entwickelt habe und wir als Betriebsangehörige Interesse an dem Produkt (quasi eine Vorbestellung) aufgeben können. Aber wie es damals in Ostberlin und in der „DDR“ leider üblich war, wurde der Bevölkerungsbedarf ignoriert und diese Computer wurden umgetauft in KC (Kleincomputer) und dann teilweise von Leuten, die Bits von Bytes nicht unterscheiden konnten, willkürlich an Betriebe und Bildungseinrichtungen verteilt. Für 720 Ostmark konnte ich mir dann einen LC80 kaufen. LC steht für LernComputer mit einem damals üblichen 8-Bit Prozessor U880 (Nachbau vom Z80). Ich erwähne diesen Computer, da er mit dem ATARI gute Dienste geleistet hat und auch heute noch funktionsfähig ist. Ein Arbeitskollege brachte dann mal ein „VOBIS-Prospekt“ mit, in dem auch ATARI- 8Bitter angeboten wurden. Nach dem „Zusammenkratzen“ von Westmark und dem Umstand, dass meine Schwester es nach „drüben“ geschafft hatte, konnte ich sie überzeugen ……

Nach wochenlanger Wartezeit (von Berlin nach Berlin) kam er dann — mein ATARI 600XL. Inzwischen hatten auch einige Kollegen einen ATARI , aber meist 800XL und es begann ein reger Erfahrungsaustausch. Meine größte Schwierigkeit war, dass ich keine Programme abspeichern konnte, nachdem ich festgestellt hatte, dass der ATARI keine normalen Kassettenrecorder mag. Nun war „Forschung“ angesagt  techn. Literatur , Messtechnik Oszi … und viele Bastelschaltungen, bis mein Eigenbauadapter


So sahen damals die Rechner (EC-1020) aus, die in klimatisierten turnhallengroßen Räumen in Ostberlin standen. Unter dem Foto – Unterrichtsmaterial vom EC 2635 Durch die vielen Techniker- Schulungen in Leipzig war das viele Jahre meine zweite Heimatstadt.

ATARI-Normal-Kassettenrecorder funktionierte. (SIEHE ANAHANG 1) Da blieb noch der SIO-Stecker- ein demontierter Interfacestecker aus einem SU (Russen)-Rechner (EC-1020/22) brachte Abhilfe  musste aber einzeln eingesteckt werden. Nun wird es lustig (oder peinlich)  die Doku zum ATARI ist ja sehr dürftig, und Literatur stand mir anfangs nicht zur Verfügung. Als eher Computer-Hardware- Mensch probierte ich meinen ATARI in Maschinenprogrammierung über BASICBefehle (USR) zu programmieren. Literatur und Erfahrungen hatte ich aber nur vom Z80 (U880) —- musste ja schiefgehen — peinlich, peinlich — aber Rechnerabstürze sind ja seit „Windoof“ völlig normal. — Viel Westgeld gesammelt und dann „6502 Programmieren in Assembler“ mitbringen lassen und in BASIC einen kleinen ASSEMBLER programmiert. Mein „MONITOR“ war anfangs ein S/W Röhrenfernseher STELLA, der nur 1 Transistor und sonst neben der Bildröhre nur Röhren ( P —) enthielt. Nachdem es mir gelungen war, ein 800XL zu bekommen und damit mehr Speicher auch für Erweiterungen im Betriebssystem zu programmieren, war eine Art Drucker erforderlich. ATARI Rheinmetall Soemtron – Interface 800XL und Literatur hatten Westgeld aufgefressen und ATARI-Drucker brauchten ja auch Farbbänder oder Rollen…. Im Bereich Großrechentechnik wurden zur Ein- und Ausgabe elektrische Schreibmaschinen benutzt. Ich hatte Gelegenheit zum Schrottpreis eine EA-Einheit eines R21- Rechners zu erwerben. Jeder Typenhebel (Buchstabe) hatte einen elektr. Zugmagnet. Also musste ich eine sog. Relaispyramide löten und einen eigenen 7/8 BitCode entwickeln der von meinem LC80 gesendet wurde. Z80-Maschinensprache war mir noch geläufiger als der ATARI-6502 Code. Über einen einzelnen ATARI-Joystickport ( 4-bit-Code) ging es dann zum LC80. 4-bit ,weil ich den 1. Joystickanschluss nicht blockieren wollte. Mit dem ATARI konnte man ja auch spielen  kleiner Nebeneffekt


LC 80
1 kByte RAM (aufgerüstet auf 4 kByte) über Z80-PIO –zum ATARI-Joystickport 2

ATARI ESER-Drucker
Nachdem eine Floppy hinzugekommen war und sich immer mehr ATARI-Besitzer im ESER-Kundendienst Berlin für ATARI neben den ESER-Großrechnern interessierten, musste mehr und schneller gedruckt werden ……. Info —Info … Ich bekam einen aussortierten ESERConsolen- Matrixdrucker und passte ihn hardund softwaremäßig an den ATARI an.


Da ich inzwischen einen Synassembler (über Cassette) für den ATARI bekommen hatte, ging es daran das Betriebssystem über die Schreibmaschine auszudrucken und danach teilweise handsc
hriftlich zu kommentieren — eine sehr wertvolle Hilfe, die dann auch gerne andere ATARIUser nutzten

Das war schon recht lustig, neben der großen Schreibmaschine und dem noch wuchtigeren Drucker und den gebauten Steuereinheiten, war der ATARI fast nicht mehr zu sehen. Ich wohnte damals parterre, sonst hätte ich beim „Doppeldrucken“ sicher Ärger bekommen. Als ATARI mit 7 Nadeldrucker und  supermodern- auch schon 9 Nadeldrucker im Betrieb waren und an 24 superfein Grafikdrucker kaum zu denken war, hatte ich damals schon einen 35 Nadeldrucker am ATARI —!!!! — aber Matrixdrucker , d.h. 7 senkrecht und 5 waagerecht- es wurde also auf einen „Schlag“ ein Zeichen gedruckt 7×5 – damit war leider kein Grafikdruck möglich, aber Text war für damalige Zeit sehr schnell druckbar –ESER (auch EC..) stand für Einheitliches System Elektronischer Rechentechnik  Im damaligem Ostblock (RGW ) wurden Rechner IBM 360/370 „nachempfunden“ und auch deren Software „genutzt“. ATARI … da konnte man auch spielen Die sehr guten Grafik- und Soundmöglichkeiten waren für Computerspiele ja wie geschaffen, obwohl ich den ATARI ja meist als „echten“ Computer nutzte. Als ehemaliger Lehrmeister wurde ich auch später im Kinderferienlager meines Betriebes eingesetzt. Das Verhältnis zu meinen damaligen „Schützlingen“ war auch nach dem Lager weiter vorhanden und ich/wir gründeten den MCB (Mars-Club-Berlin). Da ging es zwar meist um Disco- Hits usw. aber der ATARI nahm für unsere eigene TOP 75 die Auswertung vor und im Club wurden kleine private Computerlehrgänge durchgeführt. …. und als „Anreiz/Belohnung“ gab’s tolle ATARI-Computerspiele. Natürlich war dieser Club nicht offiziell angemeldet. … und dann ging es richtig los In Ostberlin wurde über den „Kulturbund der DDR“ ein Computerclub gegründet wobei ATARI noch nicht vorn im Namen stehen durfte — 

8-BIT ATARICLUB
ATARI-CLUB DAS INFO BLATT
Herausgeber: 8-BIT ATARICLUB
(BERLIN)

DER Kulturbund der DDR hat die langersehnte Genehmigung zur Gruendung eines ATARI CLUBS mit Wirkung vom 02.02.1989 erteilt . WIR rufen alle interessierten ATARIFreunde zur Mitarbeit auf. MIT dieser  Mitteilung verschicken wir gleichzeitig die Anmeldeformulare zur Aufnahme in den Kulturbund der DDR, einer Voraussetzung zum Club-Beitritt. Ich beteiligte mich als Leiter der Hardwaregruppe und als stellv. Clubleiter sehr aktiv in unserem Club. Wir hatten übrigens eine Clubleiterin, also unser ATARI ist nicht nur was für Jungen und Männer. Wir durften auch ein Clubmagazin drucken lassen, aber vorher wurde der Inhalt sehr gründlich geprüft — wer hat das wohl vorher gelesen ???? Die Texte wurden über Austro-Text erstellt und die Mitgliederdatei führten wir über Austrobase.

Mein ATARI bekam eine Speichererweiterung mit „DDR“ Chips U2164 (nicht zu verwechseln mit DDR-RAM für PC) und einer angepassten Schaltung  ähnlich der aus dem ATARI magazin 2 /1987 Zum Jahreshaupttreffen mieteten wir in Berlin am Wochenende eine ganze Schule — Klassenzimmer voller ATARIs und Fernsehapparate und in der Aula fanden Informationsveranstaltungen statt (z.B. Einführung Assemblerprogrammierung). Speichererweiterungen, Turbocassettenlader und Druckeranpassungen waren besonders gefragt und wurden, falls schon vorhanden, auf Bauelemente des Ostblocks angepasst. Für einen ATARI-Freund hatte ich eine Software zum Anschluss an eine Schreibmaschine Erika 3004 electronic programmiert und führte sie dort vor.

Kurz vor der „Wende 1989“ bekam ich im An- und Verkauf für „schlappe“ 2000 Ostmark einen 130XE  das ging natürlich auch nur mit Beziehung/ „Unter dem Ladentisch“. Die Speichererweiterung wurde aus meinem 800XL wieder ausgelötet und in den 130ziger eingebaut – 192 kByte läuft heute noch prima. Dann blieb noch der Fernseher/Monitor — SCART oder AV-war unüblich oder unbekannt. Im Nebenhaus meines Betriebes war VEB Studiotechnik und dort „ergatterte“ ich einen Umbausatz für meinen robotron-Farbfernseher, der es erlaubte, den ATARI über den Monitoranschluss zu betreiben. So ausgerüstet war mein Fernseher fast nur ATARI-Monitor. Bei den politischen Ereignisse zu jener Zeit war natürlich eine Umschaltung auf Fernsehempfang ARD- SFB angesagt– Und so hat mein ATARI-Monitor nicht verhindert, dass ich an einem Donnerstag 1989 erfuhr, dass sich bei mir um die Ecke in der „Bornholmer ..“ Mitbürger versammelten, um mal in den französischen Sektor von Berlin (Wedding) zu gehen  Ich war dabei …..


Und das war die Wende
– wir durften uns in ATARI-CLUB-BERLIN umbenennen
– und in unserer Clubzeitschrift ohne Kontrolle schreiben
…ein kleiner Auszug aus ClubInfo 3/1990
Auf privater Basis schon lange bestehende gute Kontakte zu den zwei führenden ATARIClubs der Bundesrepublik, dem ATARI-Club Colonia e.V. und dem ABBUC, bauen wir nun zu beiderseitigem Nutzen aus. An dieser Stelle gilt ganz besonderer Dank dem Colonia e.V. für die unaufdringliche Hilfe in schwieriger Zeit.

Wer nostalgisches Interesse hat, kann ja mal in der Infothek nachsehen:
www.strotmann.de/~cas/Infothek/ACBThreeNinty/acb390.pdf

…. und ab Seite 13 könnt Ihr mal lesen, was ich damals so in unserem Clubblatt geschrieben habe — ist Geschichte — bitte keine Bestellungen aufgeben ;-))) -Adresse stimmt auch nicht mehr . Unser Club war aber nicht nur auf Berlin beschränkt, sondern wir hatten auch Mitglieder in Leipzig, Dresden, Plauen, Frankenberg, Meißen, Zwickau, Coswig, Oelsnitz, Neubrandenburg, Altenburg, .um nur einige zu nennen, und natürlich die „unaufdringliche Hilfe vom Colonia“. ATARI mit Nadeldrucker Als ich mich nun endlich wieder in meiner Heimatstadt Berlin frei bewegen durfte, war die ATARI 8-Bit Zeit schon fast vorbei. Mein erster großer Einkauf war ein 9-Nadel Präsident Drucker mit Centronic-Anschluss. Kein ATARI-Drucker, aber nachdem ich eine alte elektrische Schreibmaschine und einen ESER-Drucker mit dem ATARI verbunden hatte, war diese hard- und softwaremäßige Anpassung für mich eine neue Herausforderung. Ich konnte jetzt ja 6502 ZusatzCips besonders RIOT, der 128 Byte RAM im nicht benutztem ATARI-Betriebssystem hat, kaufen und für BS-Erweiterungen nutzen. Modifiziertes Betriebssystem „brennen“ und „Huckepack“ einbauen —– Siehe INFO-Blatt des ACB -Der neue Drucker“ .

Die Wende – für mich und meinen ATARI In Ostberlin und in Mitteldeutschland —- Arbeitslosigkeit – Verbindungen brachen ab —- IBM kompatible PC waren jetzt auch hier verfügbar und auch unser Club ging so langsam dahin. Endlich konnte ich wieder mit der S-Bahn nach (West-) Berlin fahren, um mir das ATARI-Magazin zu kaufen -und dann miterleben, dass es (im normalen Zeitungsvertrieb) eingestellt wurde. Heute steht der PC für die Hauptarbeit bei mir im Mittelpunkt.


Von den „exotischen“ ATARI-Drucker Kopplungen ist nichts mehr vorhanden, musste umziehen, da „Alteigentümer“ entdeckt hatten, dass Ihr Großvater vielleicht mal …und sie in einer Erbengemeinschaft eine schnelle D-Mark machen können und die Mieter nur lästig sind . Die ATARI-Hardware ging natürlich gut verpackt von Prenzlauer Berg nach Pankow. So langsam wurde dann auch Ostberlin ans Telefon- ISDN- und DSL-Netz angeschlossen, und siehe da – der ABBUC lebte ja nochmeine ATARIs hatte ich natürlich nicht verschrottet, aber die persönlichen Kontakte waren weg.

Inzwischen ist auch ein ATARI ST (selten genutzt) dazugekommen ——- und..n
un schließt sich der Kreis ein KC 85/4 (zwar nicht direkt HC-robotron aber nahe dran —veb mikroelektronik —– aber immerhin 8-Bit „DDR“ Rechner), na ja der kam zu spät, nachdem ich ATARI-8 Bitter geworden bin und auch bleibe. Trotzdem nutze ich sporadisch auch LC80 und KC 85/4 —-auch 8 Bit…. Dieser Z80-Rechner hat eine abgesetzte Tastatur und wie der ATARI 130 XE 2x 64 also 128 kByte RAM  die zweiten 64 kByte werden aber als Bildwiederholspeicher genutzt. 2 Modulsteckplätze sind für Erweiterungen vorgesehen, weniger für Software (Assembler, Textverarbeitung Preis 775 Mark) sondern eher für Hardware (RAM-, ROM-Erweiterungen, Schnittstellen z.B. Digital IN/OUT damit konnte man sich einen Centronic-Druckeranschluss programmieren –Preis ohne Drucker 405 Mark) Gerade die Möglichkeit über SIO2PC den ATARI zu nutzen, um die Floppy zu schonen, ist eine tolle Möglichkeit. Inzwischen ist es mir über ABBUCMarktplatz gelungen, weitere Floppies zu kaufen — die Gefahr ist damit etwas gebannt. Ich will aber noch lange vom ABBUC Post bekommen und eine echte Diskette einlegen und nicht nur atr-Files laden. Natürlich habe ich mich neben Assemblern und Druckertreibern auch mit ATARISpielen beschäftigt und unterhalten. Der ATARI ist und bleibt aber sehr universell — und man konnte viele Dinge noch verstehen — wenn ich das Betriebssystem des ATARI disassembliert noch auf ca. 100 Schreibmaschinenseiten ausdrucken und zum großen Teil verstehen konnte, ist das mit einem Windows- PC kaum möglich —- ist halt ein Arbeitstier, der ATARI ist viel mehr und wird hoffentlich laaaange die Phantasie vieler Anhänger beflügeln.

Anhang 1
Ich habe mir die Artikel „Wie ich zu ATARI kam“ vorher in alten Magazinen angesehen.

Vielleicht kennt man da mal einen ATARIaner aus alten Zeiten in Ostberlin. …. und BINGO in der Ausgabe 69 (2/2002) bin ich fündig geworden. Auszug aus Wie ich zum Atari kam (2)  „Mit dem Auspacken begannen auch die ersten Probleme. Keine Software nur einen Atari 800 XL !!?!! Toll, ein blauer Bildschirm und ein Wort “ Ready “ Wie sollte es nun weitergehen? Über eine Annonce habe ich einen weiteren Atari Besitzer in der DDR in Berlin gefunden. Ich erinnere mich nur noch an seinen Vornamen – Ralf – Ralf war zur damaligen Zeit ein Computer Profi und so wurde ein kleines Tonband mit einer elektronischen Schaltung umgebaut, um als Datasette benutzt zu werden. Und es funktionierte. “ Hallo Axel Wolf, falls Du noch ABBUCer bist —- oder andere ATARIaner vom 8-bit-Atariclub bzw. ACB (Atari-Club-Berlin) vielleicht mal ein kleines „Hallo“ an nortobor
Ralf Springer alias nortobor

 

Schaltnetzteil im XL Gewand

Schaltnetzteil im XL Gewand

Nachdem der Trend bei neuer Hardware inzwischen nicht mehr nur um die reine Funktionalität geht, sondern auch immer mehr dahin dass die Geräte auch optisch eine gute Figur machen und nicht mehr als Bastellösung zu erkennen sind und idealer Weise auch noch so aussehen als wenn sie von ATARI selber kommen habe ich mir auch mal so meine Gedanken gemacht Dabei herausgekommen ist ein kompaktes Netzteil welches mein Reiseequipment, bestehend aus einem erweiterten 800XL, einem 8″-TFT und einer XF551, mit dem lebensnotwendigen „Saft“ versorgt. Da ich nicht ganz so gut mit Klebstoff & Lack umgehen kann wie einige andere ATARIaner 😉 bin ich auf Lösungen angewiesen die in vorhandene Gehäuse passen…

Als Basis dient in diesem Fall die amerikanische Version „Typ 1“ des 600XL-Netzteiles welches optisch perfekt zum XL passt. Es ist kein schwarzer Klotz wie ich sie bisher kannte sondern entspricht von der Farbgebung & dem Design exakt der XL-Serie. Über dieses bis dato mir unbekannte Netzteil bin ich bei einer Fujiama auf Mr. V´s Wühltisch gestolpert, der es mir dann auch überlassen hat. 🙂


Das Innenleben bestand aus einem konventionellen Trafo mit einer einfachen Gleichrichter- und Stabilisierungsschaltung. Das originale Innenleben war für meine Zwecke nicht geeignet und wurde, genau wie einige störende Streben auf der Bodenplatte, entfernt. Ich benötigte ein Netzteil welches 5V= sowie 12V= in ausreichender Stärke liefert und in dieses Gehäuse passt… nach einigem Suchen bin ich bei der Fa. XP Power gelandet, die mit dem Netzteil ECM60UT31 ein kompaktes (101x50x30mm) Gerät mit ausreichend Reserven (5V/8A, 12V/3A, -12V/0,5A) anbietet. Dazu passend gibt es ein Anschlussset (ECM40/60DT) und einen Käfig (ECM40/60 Cover).

Das ganze passt dann, verschraubt mit zwei kleinen Adapterplatten, exakt in das ATARI – Gehäuse. Durch die Adapterplatten bleiben die Lüftungsschlitze an der Unterseite des Gehäuses frei und das Netzteil lässt sich leichter verschrauben. Die im Gehäuse bereits vorhandenen Durchbrüche für die Netzleitung & die Ausgangsleitung konnten weiterverwendet werden, lediglich ein eckiger Durchbruch für einen Netzschalter ist dazufile:///E:/ABBUC/mags/mag100/mag100.pdfgekommen. Dieser befindet sich neben der Netzleitung, so dass die „Netzseite“ und die Niederspannungsseite im Gehäuse räumlich getrennt bleiben. Er trennt das ganze System primärseitig vom Netz so, dass das ausgeschaltete System keinen Standby-Strom mehr zieht wie es mit den drei originalen Trafos der Fall ist.

Zwischen Netzteil & den Durchbrüchen für die Zu und Ableitung ist gerade soviel Platz, dass ein Paar Sicherungen für die Sekundärsei te und ein Netzschalter Platz finden. Die 5V & 12V gehen vom Netzteil auf eine kleine Platine die die Sicherungen trägt. Der Netzschalter selber hat keine elektrische Verbindung mit der Platine – er ist nur mechanisch mit Hilfe von ein Paar Kunststoffgewindebolzen so an ihr befestigt, dass die obere Kante seines Druckknopfes exakt mit der von außen sichtbaren Kante des dunklen Gehäuseunterteiles abschließt. Zur Kühlung und als Grundlast für den unbenutzte -12V-Ausgang des Netzteiles befindet sich noch ein kleiner Lüfter seitlich am Netzteil. Die 5V/12V verlassen das Netzteil über ein kurzes Stück Netzleitung (3×1,5mm2) die in einer XLR-Kupplung mündet. XLRSteckverbinder werden eigentlich im Tonstudio bzw. in der Beschallungstechnik eingesetzt. Ich habe diese (zugegeben nicht billige) Steckverbindung gewählt weil sie den DINStecker wie sie am XL selber zu finden sind gegenüber einigen entscheidenden Vorteil haben: Der Masse-Pin ist etwas länger ausgeführt, so dass beim versehentlichen Trennen im eingeschaltetem Zustand keine unzulässigen Spannungen an den Bauteilen im Rechner bzw. in der Floppy anliegen können. Das könnte passieren wenn die Masse vor den 5V/12V getrennt wird. Außerdem werden die Stecker/Buchsen beim Zusammenstecken verriegelt so dass sie sich nicht versehentlich lösen können und sind insgesamt massiver; qualitativ
hochwertige DIN Stecker sind für Ströme bis 4A ausgelegt, die verwendeten XLR-Stecker vertragen 16A.

Zum eigentlichen Anschluss der Geräte habe ich noch drei Kabel angefertigt; XLR-Stecker auf Din-Stecker um den XL anzuschließen, XLR-Stecker auf Hohlstecker für den TFT und XLR-Stecker auf XLR-Buchse um die XF anzuschließen. Die XF hat für diesen Zweck noch einen XLR-Stecker eingebaut bekommen. Das interne Netzteil der XF wird über ein Relais abgeschaltet sobald die XF über den XLRStecker mit Strom versorgt wird. So kann die XF wahlweise (wenn´s schön kalt ist) mit dem originalen Netzteil oder dem Schaltnetzteil betrieben werden. Dem geneigtem Leser ist jetzt wahrscheinlich aufgefallen, dass ich drei Geräte versorgen will, mein Netzteil aber nur einen Ausgang hat…


Das ist auch so beabsichtigt. Am Netzteil selber ist nur ein kurzer Anschluss den ich direkt in die XF stecken kann oder mit dem Anschlusskabel nur an den XL. Will ich zwei oder alle drei Geräte nutzen nehme ich einen Adapter „XLR-Stecker auf drei XLR-Kupplungen“. Da habe ich anfangs etwas gegrübelt wie ich das optisch ansprechend realisieren kann. Die erste Version aus vier verlöteten Kabeln, an den Lötstellen mit Schrumpfschlauch überzogen, hat mich nicht wirklich glücklich gemacht… dann bin ich über ein so genanntes „Octopus-Stromkabel“ gestolpert, welches einen Netzstecker auf drei Kaltgerätekupplungen verteilt. Kurzerhand den Netzstecker durch einen XLR-Stecker und die Kaltgerätekupplungen durch XLR-Kupplungen ersetzt et voilá, fertig ist der optisch einwandfreie Verteiler
Marc „Sleepy“ Brings
 

Museumsnacht

ABBUC auf der Kieler Museumsnacht 2009 Neben meinem Studium an der FH Kiel arbeite ich unter anderem als HiWi aber auch ehrenamtlich am Mediendom der Fachhochschule, zu dem auch die Computerschausammlung gehört. Dieser ist ein Planetarium, nur eben ohne Sternenprojektor sondern Volldigital. Einer der Höhepunkte eines jeden Jahres ist für uns die Kieler Museumsnacht, die immer am letzten Freitag im August von 19 bis 24 Uhr stattfindet. Obwohl der Mediendom sich auf dem Kieler Ostufer befindet und räumlich vom Veranstaltungsschwerpunkt auf dem Westufer abgeschnitten ist, zieht die FH jedes Jahr weit über 3000 Besucher zur Museumsnacht an. Denn neben dem Mediendom gibt es hier auch die Sternwarte, den Bunker D, das Gießereimuseum, ein Ofenmuseum und noch viel mehr. Was hat das nun mit dem ABBUC zu tun? Dazu muss ich kurz ausholen: 2008 war ich Türsteher am Mediendom. Dieser hat 64 Sitzplätze, und da bei der Museumsnacht ja alles kostenlos ist (nachdem man einmalig ein Eintrittsbändchen gekauft hat, das für alle Museen und die Busse gilt) gibt es da einen riesigen Besucheransturm. Um das in den Griff zu bekommen verteilen wir Wartekarten was dazu führt, dass manche Leute bis zu 2 Stunden nur darauf warten, in den Mediendom zu dürfen. Im Sommer 2009 war ich nun viel mit unserer Computerschausammlung beschäftigt, da wir im Bunker E ein Computermuseum bauen. Dabei stellte ich fest, das wir unter anderem sehr viele gute alte Röhrenmonitore haben, die alle noch funktionieren. Weil es mich furchtbar aufregte, dass diese Geräte irgendwo vor sich hin staubten und nicht genutzt wurden, schlug bei einer unserer Technikbesprechungen vor, die doch einfach bei der Museumsnacht aufzustellen, ein paar 8 Bit Computer daran anzuschließen und den Leuten die Wartezeit auf den Einlass in den Mediendom mit Spielen zu verkürzen. Diese Idee wurde zu meiner Überraschung begeistert aufgenommen und ich bekam sofort den Auftrag, mich darum zu kümmern. Offiziell gab es nun auf der Kieler Museumsnacht die „Ataris“.

Allerdings konnte ich nicht auf Personal vom ehrenamtlichen Team zurück greifen, da natürlich alle schon voll eingeplant waren. Daher fragte ich die RENO, ob sie mitmachen wollen, und natürlich wollten sie. Da auch Gunnar Kanold (Leiter Softwareressort) mit von der Partie war, wurde schnell klar, dass es auch einen Highscorewettbewerb geben würde. Als Räumlichkeit stand die Cafeteria im großen Hörsaalgebäude zur Verfügung, die für unsere Zwecke wie geschaffen war. Jetzt ging es also darum, möglichst viele Computer und Helfer zusammen zu bekommen. Rechner hatten wir schnell zusammen. Die ganze 8 Bit Palette war mit 800, 800 XL (einige davon mit 576k Ram und Stereopokey), XEGS und 130 XE vertreten, und ein Jaguar vertrat die Atari Konsolen. Mit Gunnars Erfahrungen von der Games Convention 2008 im Rücken entschieden wir uns für Pac Man als das Spiel für den Highscorewettbewerb. Spielzeit maximal 10 Minuten, der höchste Score gewinnt. Das ganze bewarben wir dann ganz bescheiden als „Norddeutsche Retro-Games Meisterschaft“. Am Nachmittag des 28.8.09 war es dann endlich soweit: Punkt 14 Uhr schloss die Cafeteria und das große Tischerücken und Stühlerücken begann. Neben den XLs an den Monitoren bauten wir noch einen Rechner mit dem Party-Multijoy des ABBUC auf, den wir an einen Beamer anschlossen. Keine Minute zu früh waren wir dann auch um 19 Uhr soweit, dass es losgehen konnte. Um in die Cafeteria zu gelangen musste man aus dem Hauptgebäude eine Treppe nach unten gehen, was uns davor bewahrte, dass zu viele Menschen gleichzeitig die Rechner bestürmen, denn ein wenig Angst hatten wir schon um unsere Module, SDrives und was sonst noch alles gerne mal Beine bekommt. Glücklicherweise bekam ich zur Unterstützung noch Karina, eine Kommilitonin, so dass wir insgesamt zu viert waren und man zwischendurch auch einmal einen Kaffee gehen trinken konnte. Den ganzen Abend über waren nun fast ständig alle Rechner belegt und viele Leute blieben auch nur stehen und fingen an, sich über die „gute alte Zeit“ zu unterhalten. Besonders schön fand ich, dass sehr viele Kinder dem Charme der Ataris erliegen konnten und unglaublich viel Spaß hatten. Aber auch deren Eltern konnten den Joysticks nicht lange widerstehen und immer wieder hörte man jemanden sagten „Mensch, weißt du noch? Damals…“ Schön auch die Aussage des Besuchers der am Kuchenbüffet stand und zu jemand sagte: „Das klingt schon auf der Treppe wie in den Achtzigern“. Für uns war der Abend recht entspannt, denn die meisten Besucher wussten intuitiv, was sie zu tun haben. Bis auf das eine Mädchen, welches am Atari 800 saß und Mario Bros spielte. Es rüttelte heftig an dem Competition Pro herum, den es falsch herum in den Händen hielt. Aber Mario bewegte sich nicht, aber das Mädchen hatte dennoch ganz offensichtlich Spaß. Ich verfolgte das Joystickkabel und sagte ihr, dass sie den falschen Joystick habe und den anderen nehmen müsse, damit sich das Männchen bewegt. Darauf entgegnete sie mir: „Aber ich bin doch die Schildkröten!“

Und auch beim Highscorewettbewerb ging es rund. Über 25 Einträge in der Highscoreliste konnte Gunnar um 23 Uhr verzeichnen. Um 23.30 Uhr machten wir dann eine kleine Siegerehrung, bei der sich der Erstplatzierte, David Sharp aus Kiel (33670 Punkte) neben 6 Mediendomgutscheinen (im Wert von je 7 Euro) über einen Atari 800 XL mit Zubehör und eine einjährige ABBUC-Mitgliedschaft freute. Dabei stellte sich heraus, dass er da- heim auch noch einen Atari 400 hat, den er nun wieder öfter benutzen möchte. Der zweitplatzierte. Mathias Grimm (19240 Punkte) freute sich zwar über 4 Mediendomgutscheine und eine Atari Flashback- Konsole, war aber doch sichtlich betrübt darüber, nicht gewonnen zu haben obwohl er sehr lange führte und schon wie der sichere Sieger aussah. Der drittplatzierte, Thies Heidecke (15050 Punkte) aus Kiel, war zur Siegerehrung nicht anwesend, aber ich kenne ihn persönlich und werde mal mit ihm Essen gehen.

Um 24 Uhr verabschiedeten wir dann die letzten Besucher und begannen mit dem Abbau. Fazit Aus meiner Sicht war der Abend ein voller Erfolg. Auch bei meinen Kollegen herrschte Begeisterung über diese Neuerung und alle waren sich einig: Das muss nächstes Jahr wieder stattfinden! Und dann gerne auch eine Nummer größer. Und David Sharp hat ja nun einen Titel zu verteidigen. Abschließend möchte ich mich bedanken bei Gunnar Kanold, Thorsten Günther, Ulf Petersen und Karina Reinhardt für die Unterstützung vor Ort. Bei Wolfram Fischer, Jürgen van Radecke und Stefan Johnigk für die Unterstützung bei der Vorbereitung, bei Walter Lojek für das tolle Plakat und das zur Verfügung stellen der beiden Großplakate und der Atari-Flagge und natürlich bei Wolfgang Burger für das zur Verfügung stellen des ABBUC.

Die Preise wurden gestiftet von:
Sascha Kriegel
– Atari 800 XL
– Atari Flashback
– Netzteil (Sleepp)
Thorsten Günther
– 3 Module
– 1 Joystick
– 1 FBAS-Kabel
Wolfgang Burger
– ABBUC Mitgliedschaft

Sascha Kriegel

 

Kleine Wochenend Lackiere(schmiere)rei Teil 2

Kleine Wochenend Lackiere(schmiere)rei Teil 2

Hier nun der zweite und letzte Teil der Lackiererei- Tipps. Jetzt im Januar mit dem vielen Schnee an der Ostseeküste, was gibt es da nichts besseres als sich mit seinem Hobby zu beschäftigen. Beim letzten mal, vor fast 2 Jahren, hatte ich zu den XE-Modellen einen Bericht über das Lackieren (Restaurieren) geschrieben. Nun widme ich mich heute den Modellen der XL-Serie. Bei einigen Treffen hatte ich den lackierten 130 XE (siehe Bericht im ABBUC Magazin 94) und einen lackierten 1200 XL (siehe Bild 4) dabei, wie auch auf der JHV 2009. Alle die den 1200XL gesehen hatten, meinten der sieht ja noch gut aus für sein Alter. Keiner hat gemerkt das er lackiert war. Sehr viele Leute, auch in diversen Foren, raten zum Bleichen des Gehäuses. Ich habe schon einige Geräte gesehen die gebleicht worden sind. Ein Atari TT und ein Super NES, beide Geräte sehen sehr gut aus, wie neu halt. Einige C64 I die missglückt waren, weil der Kunststoff fleckig wurde. Bei den C64 II und der Floppy 1541 II, sehen die Ergebnisse auch gut aus, aber der Kunststoff wird sehr spröde und kann leichter brechen. Das Bleichen ist auch nicht ganz ungefährlich. Ich bleibe lieber beim lackieren. Einige schleifen auch ihr Gehäuse, nur geht leider die raue Struktur verloren. Viele Wege führen nach Rom. Jeder wie er am besten mag. Nun zu den 2 XL’s die ich lackiert habe. Einen 600 XL und einen 1200 XL (siehe Bild 3) beide von der Sonne vergilbt. Als erstes auf der Unterseite alle Schrauben entfernt. Gehäuse öffnen und die Tastatur abziehen. Die Platine im Unterteil abschrauben und entfernen.

Beim 600 XL und 1200 XL geht es recht einfach. Bei dem 800 XL ist es etwas fummelig an den Joystick-Buchsen, vor allem beim einbau. Von dem Oberteil die Tastatur abschrauben und entfernen. Bei dem Oberteil muss nun vorsichtig der Plexiglasstreifen entfernt werden. Bei dem 1200 XL ist dieser Streifen recht lang. Es können die kleinen Nasen abbrechen, also sehr vorsichtig angehen. Danach an dem Modulschacht die Halterung für die Federn abschrauben und die Klappen entfernen. Nun müssen die kleinen Schrauben an dem braunen Kunststoff entfernt werden, damit man die beiden verschieden farbigen Kunststoff-Teile trennen kann. Auch hier vorsichtig das braune Kunststoffteil entfernen, nicht das etwas bricht. Nun kann man die beiden vergilbten weißen Gehäuseteile für das Lackieren vorbereiten. Das Gehäuse wieder mit warmen Wasser und etwas Spüli reinigen und gut trocknen lassen. Bei dem Unterteil müssendie 4 Füße und die Seriennummer in der Mitte mit Kreppband abgeklebt werden. Bei dem Oberteil die silberne Typenbezeichnung wie in Bild 1 zu sehen, allerdings schon nach dem Grundieren.

Jetzt kann das Gehäuse mit einer Multi- Grundierung aus der Sprühdose (Farbe beige), aus etwa 30 – 40 cm Entfernung fein eingesprüht werden. Nicht zu dick einsprühen. Nach 4 Stunden Trocknung, kann nun lackiert werden. Für die XL-Modelle habe ich mir die Farbe RAL 1013 Perlweiß, für eine Sprühdose Acryllack anmischen lassen. Am besten bei einer KFZLackiererei nachfragen. Kostenpunkt ca. 14 Euro. Auch hier gilt, aus ca. 30 – 40 cm Entfernung nicht zu dick einsprühen. Nach ca. 2 Minuten kann noch eine zweite Schicht aufgesprüht werden, ganz dünn, denn die raue Struktur soll ja erhalten bleiben. Nach dem trocknen, ruhig 6 – 8 Stunden richtig durchtrocknen lassen, kann alles wieder vorsichtig zusammengesetzt werden. Ich habe den 600 XL und 1200 XL nach dem lackieren nicht mit einem Klarlack versehen. Beide Rechner waren schon öfter bei Treffen mit, und es bleibt nicht aus, das man mit dem Gehäuse mal irgendwo aneckt, oder der Joystick, Rom-Modul was auch immer, auf das Gehäuse fällt. Wie beim normalen Gebrauch. Bis jetzt ist noch kein Lack abgeplatzt (siehe Bild 2 und 4)

Der braune Kunststoff ist ja kaum sichtbar vergilbt, deshalb berichte ich auch nur von dem lackieren des weißen Kunststoffes. Da die Tastatur dunkel ist, kann man diese mit einen Glasreiniger gut säubern. Bei den silbernen Funktionstasten und dem Modulblechen, kann man mit feiner Stahlwolle, die Oberfläche in einer Schleifrichtung anschleifen, falls diese sehr abgegriffen sind. Danach die Tasten und Bleche mit einen Klarlack und eine feinen Pinsel überstreichen und trocknen lassen.

Nun wieder alles zusammenbauen und sich über einen mehr als 20 Jahre alten Atari freuen. Das waren nun meine Tips und Erfahrungen zum lackieren der Atari’s. Ich wünsche viel Spaß beim lackieren.
Dirk Tröger

 

Regeln Hardwarewettbewerb 2010

Atari Bit Byter User Club e.V.
Ressortleiter Hardware
Regeln Hardwarewettbewerb 2010

Neuer Leiter
Ressort Hardware
Bernd Herale, der bisherige Leiter des Ressort Hardware, hat sein Amt auf der JHV 2009 abgegeben und ich habe seine Nachfolge angetreten. Zu meinen Aufgaben gehört unter Anderem auch die Durchführung des Hardwarewettbewerbes 2010.

Die Durchführung des „Hardwarewettbewerbes 2010“ wurde auf der letzten JHV beschlossen, ebenso wurde die Erhöhung des Preisgeldes laut. Punkte 5 der Wettbewerbsregeln und deren neue Staffelung festgelegt. Die Preisgelder wurden nicht einfach verdoppelt, sondern die mit einem Geldpreis prämierten Plätze auf Platz 1 bis 5 ausgedehnt (vorher Platz 1 bis 3) und das erhöhte Preisgeld von 1750Euro (Hardware „final“) auf diese 5 Plätze verteilt. Die verbleibenden Plätze 6 bis 10 erhalten nach wie vor einen kleinen Trostpreis. Die Preisgelder für die „Hardware in Entwicklung“ wurden analog angepasst. Die genauen Angaben & Teilnahmebedingungen finden sich auf den folgenden Seiten des Magazins und auf der ABBUC- Homepage unter „Wettbewerbe 2010“.
Link: http://www.abbuc.de/modules.php?name=DocTree&dtIsBlk=y&dtId=268

Wir hoffen auf eine rege Teilnahme! Ergebnisse des Hardwarewettbewerbes 2009

Da es nur eine Einsendung gab wurde der Hardwarewettbewerb für das Jahr 2009 entsprechend Punkt 5 des Regelwerkes ausgesetzt. Das Preisgeld wird, ebenfalls entsprechend Punkt 5, auf den Hardwarewettbewerb 2010 aufgeschlagen. Sonstiges: Mindestanzahl der Teilnehmer für den Wettbewerb sind 2 (zwei). Sollte dieses nicht erfüllt werden, behält sich der ABBUC das Recht vor den Wettbewerb nicht durchzuführen. Nicht vergebene Preisgelder werden auf kommende Wettbewerbe verteilt, sofern nicht zuvor die Einstellung des Hardware- Wettbewerbs von den ABBUCMitgliedern beschlossen wurde.
Marc Brings,
Leiter Ressort Hardware

Anmeldung zum Hardwarewettbewerb 2010
Vorname, Name _______________________________________________
Straße, Nr. : _______________________________________________
PLZ, Ort : _______________________________________________
Land : _______________________________________________
Telefon : _______________________________________________
E-Mail-Adresse : _______________________________________________
Bankverbindung : _______________________________________________
_______________________________________________
Kurzbeschreibung : _______________________________________________
(Eine ausführliche Beschreibung _____________________________________________
bitte auf einem Extrablatt beifügen) _____________________________________________
_____________________________________________
_____________________________________________
_____________________________________________
Ich melde meine Hardware für folgenden Wettbewerb an (zutreffendes bitte ankreuzen):
??Hardware 2010 (Final)
??Hardware 2010 (in Entwicklung)
Einsendung zur Teilnahme am Wettbewerb an:
A.B.B.U.C. e.V.
Ressort Hardware
c/o Marc Brings
Baumläuferweg 8a
D-50829 Köln
GERMANY
email: hardware@abbuc.de
Telefon: +49 (221) 789 52 417

Allgemeine Regeln
Teilnehmen kann jeder User. Er muss nicht Mitglied im ABBUC sein. Abgabeschluss für den Hardwarewettbewerb ist der 31. August 2010. Der ABBUC vergibt folgende Preise:Der ABBUC erhält für die angemeldeten Hardware-Entwicklungen das Erstveröffentlichungsrecht. Das Urheberrecht verbleibt beim Autor, der seine Entwicklung nach Ende des Wettbewerbs frei verwenden kann. Die Produkte werden zuerst im ABBUC-Magazin und danach auf ABBUC-Jahreshauptversammlung (JHV) statt. Die Produkte werden zuerst im ABBUC-Magazin und danach auf der ABBUCJHV präsentiert. Entscheidung und Preisvergabe erfolgen auf der JHV. Der Autor muss dabei zwecks Präsentation und Preisvergabe nicht anwesend sein. Der Preis wird dann zugesandt bzw. überwiesen. Bitte Adresse und Bankverbindung bei der Anmeldung angeben!

Zulassung zum Wettbewerb
Hardware/Erweiterungen für die ATARI 8-Bit-Reihe 600XL(64 KB)/800XL/65XE/800XE/130XE. Der Ressortleiter Hardware und der 1. Vorsitzende entscheiden gemeinsam über Zulassungen in Sonderfällen. Entwicklungen, die bereits an früheren Wettbewerben teilgenommen haben sowie kommerzielle Produkte sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

Test und Bewertung der angemeldeten Entwicklungen
Das ABBUC Hardware-Ressort führt einen Funktionstest aller zum Wettbewerb „Hardware (Final)“ eingereichten Entwicklungen auf echten Atari XL/XE Computern mit 64 KB und 128 KB RAM durch. Dazu sind die angemeldeten Entwicklungen an den Leiter Hardware-Ressort zu senden. Nach Abschluss des Wettbewerbs erfolgt die Rücksendung an den Eigentümer. Die zum Wettbewerb „Hardware in Entwicklung“ angemeldeten Entwicklungen werden auf der Basis der eingereichten Beschreibungen bewertet. Die Unterlagen sollten aussagekräftig sein. Die Bewertung der Hardware-Entwicklungen erfolgt durch die ABBUCMitglieder per Stimmzettel durch Vergabe von je 1-10 Punkten. Die Entwicklungen, die am Ende die meisten Punkte erreicht haben, gewinnen die ausgeschriebenen Preise. Der ABBUC behält sich das Recht vor, bei mäßiger oder schlechter Qualität der Entwicklungen die Preisgelder zu reduzieren. Dokumentation der Hardware (fertiges Produkt)

Eine maximal zweiseitige Dokumentation in Deutsch oder Englisch muss der eingesandten Hardware beiliegen. Diese wird im ABBUC Clubmagazin veröffentlicht. Zusätzlich sind der Schaltplan und alle erforderlichen Daten einzureichen, die einen persönlichen, nicht kommerziellen Nachbau ermöglichen. Diese Unterlagen werden auf der ABBUC-Webseite ausschließlich ABBUC- Mitgliedern zugänglich gemacht. Alternativ wird auf die Daten und den Schaltplan verzichtet, wenn die Hardware ab der JHV 2010 für ABBUC Mitglieder käuflich zu erwerben ist. Einen Nachweis dafür muss der Entwickler mit vorlegen.

Sonstiges
Mindestens zwei Teilnehmer müssen für einen Wettbewerb angemeldet sein. Wird diese Voraussetzung nicht erfüllt, behält sich der ABBUC das Recht vor, den Wettbewerb nicht durchzuführen. Nicht vergebene Preise/Preisgelder werden auf zukünftige Wettbewerbe verteilt, sofern nicht die ABBUC-Mitglieder die Einstellung des Wettbewerbs beschließen.

Rechtsausschluss
Das ABBUC Hardware Ressort disqualifiziert umgehend Anmeldungen/Entwicklungen, die als Plagiat bereits existierender oder kommerzieller Atari 8-Bit Hardware/Software erkannt werden. Wird dies erst nach der Preisübergabe erkannt, wird der Teilnehmer dauerhaft von allen ABBUC-Wettbewerben ausgeschlossen. Der Teilnehmer hat den erhaltenen Geld- oder Sachprei
s unverzüglich an den ABBUC zurückzugeben. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Alle Rechte vorbehalten.

Hardware (fertiges Produkt) Hardware in Entwicklung
1. Platz: 750Euro 1. Platz: 150Euro
2. Platz: 500Euro 2. Platz: 100Euro
3. Platz: 250Euro 3. Platz: 50Euro
4. Platz: 150Euro 4. Platz: 30Euro
5. Platz: 100Euro 5. Platz: 20Euro
6.-10. Platz: je ein kleiner Trostpreis 6.-10. Platz: je ein kleiner Trostpreis


Registration for Hardwarecontest 2010
Surname, Name : ___________________________________________________
Street Address : ___________________________________________________
ZIP code, City : ___________________________________________________
Country : ___________________________________________________
Phone number : ___________________________________________________
E-Mail-Adress : ___________________________________________________
Bank Account : ___________________________________________________
___________________________________________________
Brief Description : ___________________________________________________
(Please enclose detailed ________________________________________________
descriptions on seperate ________________________________________________
sheets) ________________________________________________
________________________________________________
________________________________________________
________________________________________________
I register my development for the following contest (please tick appropriate):
? Hardware 2010 (finished product)
??Hardware 2010 (in development)
Send submissions to participate in the contest to:
A.B.B.U.C. e.V.
Ressort Hardware
c/o Marc Brings
Baumläuferweg 8a
D-50829 Köln
GERMANY
email: hardware@abbuc.de
Phone: +49 (221) 789 52 417

General Rules
The contest is open to every user. ABBUC membership is not requested. Deadline for the hardware contest 2010 is 31 August 2010. ABBUC issues the following prizes:The ABBUC receives for all registered hardware developments the rights of first publication. The copyright remains with the author who might use it freely after the end of the contest. The products will be presented first in the ABBUC magazine and thereafter on the ABBUC annual general meeting (AGM). Competition decision and award ceremony will happen during the AGM. The author is not requested to be present for presentation and award ceremony. The prize then will be sent or transferred. Please state your address and bank account during the registration!

Admission to the Competition
Hardware/extensions for the ATARI 8-bit line 600XL(64 KB)/800XL/65XE/800XE/130XE. The head of hardware and the 1st chairman jointly decide on permits in special cases. Developments that had already participated in previous competitions, as well as commercial products are excluded from participation.

Test and Evaluation of the Registered Developments
ABBUC hardware department performs function tests of all developments submitted for the „hardware (finished product)“ competition on real Atari XL / XE computers with 64 KB and 128 KB of RAM. Therefore the registered developments are applied to be sent to the head of hardware department. After completion of the competition they will be returned to the owner. The developments registered for the competition „hardware in development“ will be rated on the basis of the submitted descriptions. The documents should be meaningful. The evaluation of the hardware developments will be executed by the members of ABBUC by ballot awarding 1-10 points each. The developments, which got the most points at the end, reach out to win the issued prizes. ABBUC reserves the right to reduce the prize money in case of moderate or low quality developments.

Documentation of the Hardware (finished product)
A documentation of two pages maximum in English or German has to be submitted with the hardware. This will be published in the ABBUC club magazine. In addition, the wiring diagram and all necessary data have to be submitted, which make a non-commercial reproduction possible. These documents will be made available on the ABBUC website to ABBUC members only. Alternatively, data and schematics may be waived if ABBUC members can acquire the hardware by purchase effective from ABBUC AGM 2010. The developer has to furnish the proof for it.

Miscellaneous
At least two participants have to be registered for the competition. If this condition is not met, ABBUC reserves the right to not carry out the competition. Not awarded prizes/prize money will be distributed to future competitions unless ABBUC members decide to suspend the competition.

Disclaimer
The ABBUC hardware division immediately disqualifies applications/developments, which are recognized to be a plagiarism of existing or commercial Atari 8-bit hardware/software. Is this detected only after the award ceremony, the participant will be permanently banned from all ABBUC competitions. The participant has to return received cash or non-cash prizes immediately to ABBUC. Legal process is excluded. All rights reserved.#

Hardware (finished product) Hardware in development
1. Place: 750Euro 1. Place: 150Euro
2. Place: 500Euro 2. Place: 100Euro
3. Place: 250Euro 3. Place: 50Euro
4. Place: 150Euro 4. Place: 30Euro
5. Place: 100Euro 5. Place: 20Euro
6.-10. Place: a small non-cash prize each! 6.-10. Place: a small non-cash prize each!

 

Regeln Softwarewettbewerb 2010

Atari Bit Byter User Club e.V.
Ressortleiter Software
Regeln Softwarewettbewerb 2010

1. Allgemeine Regeln
Teilnehmen kann jeder User. Er muss nicht Mitglied im ABBUC sein. Abgabeschluss für den Software-Wettbewerb ist der 31. August 2010. Der ABBUC vergibt folgende Preise:
 1. Platz: 500 Euro
 2. Platz: 250 Euro
 3. Platz: 125 Euro
 4. Platz: 75 Euro
 5. Platz: 50 Euro
 6.-10. Platz: je ein kleiner Sachpreis!
 
Der ABBUC erhält für die angemeldete Software das Erstveröffentlichungsrecht. Das Urheberrecht verbleibt beim Autor, der seine Software nach dem Ende des Wettbewerbs frei verwenden kann. Die Produkte werden zuerst auf der ABBUC-Homepage, dann im ABBUCMagazin und danach auf der ABBUC-Jahreshauptversammlung (JHV) präsentiert. Entscheidung und Preisvergabe erfolgen auf der JHV. Der Autor muss dabei zwecks Präsentation und Preisvergabe nicht anwesend sein. Der Preis wird dann zugesandt bzw. überwiesen. Bitte Adresse und Bankverbindung bei der Anmeldung angeben!

2. Zulassung zum Wettbewerb
Software für die ATARI 8-Bit-Reihe 600XL(64 KB)/800XL/65XE/800XE/130XE. Der Ressortleiter Software und der 1. Vorsitzende entscheiden gemeinsam über Zulassungen in Sonderfällen. Entwicklungen, die bereits an früheren Wettbewerben teilgenommen haben, sowie kommerzielle Produkte sind von der Teilnahme
ausgeschlossen. Zusätzliche Konditionen:
 – Nennen des „ABBUC Software-Wettbewerb 2010“ im Startbildschirm.
 – Die Software muss auf einem Standard-XL/XE-Computer mit 64 KB oder 128 KB voll funktionieren.
 – Software-Typen: Spiel, Anwendung, Tool, Utility, Programmiersprache, DOS.
 – Format: 90 oder 128 KB 5,25″-Disk oder ATR-Image.
 – Sprache: Alle – fertige Software muss ohne spezielle Hardware oder Software voll funktionieren.

3. Test und Bewertung der angemeldeten Software
Das ABBUC Software-Ressort führt einen Funktionstest aller zum Software-Wettbewerb eingereichten Software auf echten Atari XL/XE Computern mit 64 KB und 128 KB RAM durch. Dazu ist die angemeldete Software an den Leiter Software-Ressort zu senden. Die Bewertung der Software erfolgt durch die ABBUC-Mitglieder per Stimmzettel durch Vergabe von je 1-10 Punkten. Die Produkte, die am Ende die meisten Punkte erreicht haben, gewinnen die ausgeschriebenen Preise. Der ABBUC behält sich das Recht vor, bei mäßiger oder schlechter Qualität der Entwicklungen die Preisgelder zu reduzieren.

4. Dokumentation der Software
Eine maximal zweiseitige Dokumentation und drei Screenshots müssen der eingesandten Software beiliegen, das Beilegen eines Präsentationsvideos ist optional, wird aber empfohlen. Zusätzlich ist eine Bedienungsanleitung für den Nutzer einzureichen. Diese wird im ABBUC Clubmagazin veröffentlicht. Sprache der Unterlagen: Deutsch oder Englisch.

5. Sonstiges
Mindestens drei Teilnehmer müssen für den Wettbewerb angemeldet sein. Wird diese Voraussetzung nicht erfüllt, behält sich der ABBUC das Recht vor, den Wettbewerb nicht durchzuführen. Nicht vergebene Preise/Preisgelder werden auf zukünftige Wettbewerbe verteilt, sofern nicht die ABBUC-Mitglieder die Einstellung des Wettbewerbs beschließen. Für die Präsentation der Software kann eine Umbenennung der Dateinamen durch das Software-Ressort erforderlich werden.

6. Rechtsausschluss
Das ABBUC Software Ressort disqualifiziert umgehend Anmeldungen/Software, die als Plagiat bereits existierender oder kommerzieller Atari 8-Bit Software erkannt werden. Wird dies erst nach der Preisübergabe erkannt, wird der Teilnehmer dauerhaft von allen ABBUCWettbewerben aus- geschlossen. Der Teilnehmer hat den erhaltenen Geld- oder Sachpreis unverzüglich an den ABBUC zurückzugeben. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Alle Rechte vorbehalten.

Fragen? —> E-Mail an software@abbuc.de

Wir freuen uns darauf!


Head of Software Section Rules Software Contest 2010
1. General Rules
The contest is open to every user. ABBUC membership is not requested. Deadline for the software contest 2010 is 31 August 2010. ABBUC issues the following prizes:
– 1. Place: 500 Euro
– 2. Place: 250 Euro
– 3. Place: 125 Euro
– 4. Place: 75 Euro
– 5. Place: 50 Euro
– 6.-10. Place: a small non-cash prize each!

ABBUC receives for all registered software the rights of first publication. The copyright remains with the author who might use his software freely after the end of the contest. The products will be presented first on the ABBUC homepage, then in the ABBUC magazine and thereafter on the ABBUC annual general meeting (AGM). Competition decision and award ceremony will happen during the AGM. The author is not requested to be present for presentation and award ceremony.
The prize then will be sent or transferred. Please state your address and bank account during the registration!

2. Admission to the Competition
Software for the ATARI 8-bit line 600XL(64 KB)/800XL/65XE/800XE/130XE. The head of software and the 1st chairman jointly decide on permits in special cases. Developments that have already participated in previous competitions, as well as commercial products are excluded from participation. Additional conditions:
– hint on the „ABBUC software contest 2010“ in the start screen
– software has to be full functionable on real ATARI with 64K or 128K RAM
– types of software: game, application, tool, utility, programming language, DOS
– media: SD or ED 5,25″ disk or ATR image
– programming language: all  final software has to be runable without additional hardware or software

3. Test and Evaluation of the Registered Software
ABBUC software department performs function tests of all software submitted for the software competition on real Atari XL / XE computers with 64 KB and 128 KB of RAM. Therefore the registered software is applied to be sent to the head of software department. The evaluation of the software will be executed by the members of ABBUC by ballot awarding 1-10 points each. The products, which got the most points at the end, reach out to win the issued prizes. ABBUC reserves the right to reduce the prize money in case of moderate or low quality developments.

4. Documentation of the Software
A documentation of two pages maximum and three screenshots have to be submitted with the Software, a short video (max. three minutes) for presentation purposes is recommended. In addition, a user manual or user’s guide has to be submitted. This will be published in the ABBUC club magazine. Language for all documents: English or German.

5. Miscellaneous
At least three participants have to be registered for the competition. If this condition is not met, ABBUC reserves the right to not carry out the competition. Not awarded prizes/prize money will bedistributed to future competitions unless ABBUC members decide to suspend the competition. For presentation purposes it might be necessary to rename filenames by software section.

6. Disclaimer
The ABBUC software division immediately disqualifies software, which are recognized to be a plagiarism of existing or commercial Atari 8-bit software. Is this detected only after the award ceremony, the participant will be permanently banned from all ABBUC competitions. The participant has to return received cash or non-cash prizes immediately to ABBUC. Legal process is excluded. All rights reserved.

Questions? —> E-Mail to software@abbuc.de
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Pokey hoch 2

Pokey hoch 2

Zwei Stereo Platinen im Vergleich
Hardware Mod’s für den Atari 8 Bit gibt es ja sehr viele. Ob sie alle sinnvoll sind, muss jeder für sich selbst entscheiden, man muss ja wissen was man mit dem Rechner machen will. Ich will mal behaupten das sich vier Hardware- Erweiterungen durchgesetzt, bzw. in der XL/ XE Scene standardisiert haben. Da wären die Ram-Speichererweiterung, Umschaltbare Betriebssysteme, Hardwarefreezer und der Stereo Sound mit einem zweiten Pokey. Die SIO to xyz Sachen lasse ich mal außen vor, da sie in der Regel extern benutzt werden. Anfang der 90’er Jahre kamen aus Polen die ersten Stereo Demos, die einen zweiten Pokey nutzten. Atari hatte ja einen 65 XEM Prototypen entwickelt. Er hatte statt der 4 Tonkanäle, 8 Tonkanäle. Ob es durch einen zweiten Pokey, und auch in Stereo, entwickelt wurde, kann ich nicht sagen. Aus Polen kamen dann auch die ersten Stereo -Platinen zum einbau in den XL/XE. Nennen wir diese Platine Simply-Stereo.

Siehe Bild 1.

Der Einbau ist recht simpel. Pokey (wenn gesockelt) entnehmen und die Platine in den Pokey-Sockel stecken. Nun den entnommenen Pokey und einen zweiten Pokey in die Sockel der Platine stecken. Einen Draht an die CPU löten. Ein abgeschirmtes dreipoliges Kabel (Links, Masse, Rechts) an die Stereo-Platine löten und an der anderen Seite des Kabels, zwei Chinch oder ein Klinkenstecker anlöten. Fertig.

Die zweite Stereo-Platine um die es geht, wurde von Raster entwickelt und von MegaHz verfeinert und neu aufgebaut. MegaHz liefert eine Stereo-Platine inklusive eines Vorverstärkers und eine Knackfreie Mono/ Stereo Umschaltung in SMD Technik auf der Platine. Der einbau ist derselbe. Siehe Bild 2. Zwischen den beiden verschiedenen Stereo- Platinen gibt es einige Unterschiede. Um den Stereo Sound zu hören muss man den Ton natürlich von den „neuen“ Chinch oder Klinkenstecker nehmen. Am Monitorausgang liegt weiterhin „nur“ das Mono Signal an. Programme in Stereo hört man nun links und rechts, wenn man alles richtig angeschlossen hat.

Bei der Simply-Stereo Platine wird der GTIA -Sound (Z.B. der Tastarturklick) nicht durch geschliffen. Über den Stereoausgang hört man z.B. beim Programmieren kein Getippe. Auch XXL’s Apple-Galaxian bleibt stumm. Hier müsste man halt auf den Monitorausgang zurückgreifen.

Bei der Stereo-Platine von MegaHz wird der GTIA-Sound auf beiden Kanälen mit durchgeschliffen. Da sehen die Programmierer nicht nur doppelt, sie hören auch doppelt ;-). Viele Sound Demos von Fandal/Raster (z.B. Forever Party’s) verweigern auf der Simply- Pokey Platine ihren Dienst. Sie behaupten da wäre keine Stereo Platine. Auf der MegaHz Stereo-Platine laufen sie einwandfrei. Kurioses ist mir mit den Game Yoomp aufgefallen. Auf der Simply-Stereo Platine läuft Yoomp 1.0 in Stereo, obwohl im Menü Stero not detected steht. Yoomp 1.1 läuft in Stereo und im Menü steht Stereo detected. Auf der Platine von MegaHz läuft Yoomp 1.0 in Stereo und im Menü steht Stereo detected. Yoomp 1.1 läuft nicht auf dieser Platine. Nach dem laden und entpacken bleibt der Bildschirm schwarz. Nehme ich den zweiten Pokey aus der Fassung, läuft das Spiel und im Menü steht Stereo detected. Aber es fehlt ja nun der zweite Pokey.

Also sind die Platinen verschieden, bzw. können die Programme das nicht abfragen. Ich habe sehr viele Demos, mit Stereo Sound, auf der Stereo-Platine von MegaHz getestet und ohne Ausnahme liefen alle. Bei einigen alten Demos (Orneta Party) stand no Stereo detected, aber der Ton läuft trotzdem in Stereo. Bei den wenigen Stereo-Spielen liefen auch alle bis auf Yoomp 1.1. Yoomp 1.0 läuft einwandfrei. Bei der Simply-Stereo Platine ist die Kompatibilität nicht so hoch. Die Stereo-Spiele laufen alle einwandfrei. Aber bei vielen Sound- Demos von Fandal/Raster wird die Platine nicht erkannt. Ein weiterer Vorteil der Platine von MegaHz, ist der Vorverstärker. Hier werden die tiefen Töne angehoben (verstärkt), und die Quietschtöne, so von 1000Hz bis 6000Hz, abgeschwächt.

Ähnlich wie bei einem Equalizer. Schließt man solch einen Rechner an einem Monitor/ TV an, fällt einen auf das der Stereo-Ton ziemlich leise ist. Die kleinen Lautsprecher im Monitor/TV geben die tiefen Töne ja kaum wieder. Schließt man diesen Rechner nun an gute Aktivboxen (z.B. Quadral 80 Watt), oder an die gute Stereo-Anlage an, lässt hier der Vorverstärker seine Muskeln spielen. Der Sound ist viel besser als der von der Simply-Stereo Platine oder eines normalen XL/XE’s. Es klingelt nicht mehr so in den Ohren.

Fazit: Die Platine von MegaHz hat gegenüber der Simply-Stereo Platine fünf Vorteile.
1. GTIA-Sound wird durchgeschliffen.
2. Bessere Kompatibilität.
3. Der Vorverstärker.
4. Eine Knackfreie Stereo/Mono Umschaltung.
5. Kleinstmögliche Platine, damit alle XL/XE/XEGS Typen verwendet werden können.

Zugegeben, punkt 3 ist Geschmackssache. Ich habe eine Prototyp-Platine von MegaHz seit 5 Monaten im Einsatz, und sie läuft ohne Probleme.

Siehe Bild 3, die Platine ist „noch“ etwas groß und der Vorverstärker noch auf einer Extraplatine. MegaHz legt nun diese Platine wieder auf. Man bekommt sie bei http://mega-hz.no-ip.com/

Dirk Tröger

 

Mega-Spieletests

 

ABBUC Bundesliga

Mega-Spieletests
Hallo Gamer!
Ein ereignisreiches Spielejahr ging zu Ende. Wir haben wieder viele neue fantastische Spiele zu spielen bekommen, man denke nur an die Highlights Tempest Xtreem, Electro Maniac oder Ghastly Night, neben vielen anderen guten Spielen. Vielen Dank dafür an die fleißigen Entwickler! Wir Spieler hoffen, dass es auch in diesem Jahr wieder so viele gute Spiele gibt. Wie die Tests bei uns ablaufen, wisst ihr ja schon durch die letzten Magazine. Hier noch mal kurz unser Bewertungssystem: Einzeltest:

Grafik, Sound und Spielreiz: 1-100 Punkte
Dabei entsprechen 85 bis 100 Punkte „Super“, 70 bis 84 Punkte „Gut“, 50 bis 69 Punkte „Geht so“, 30 bis 49 Punkte „Na ja“ und unter 30 Punkte „Reinfall“.

Beim Spielreiz werden u. a. folgende Punkte berücksichtigt:
– Spielbarkeit (nicht zu leicht, nicht zu schwer, Spieldauer nicht zu lang, Endlosspiel? Muss man einen nicht geschafften Level wieder von vorn beginnen? – das nervt)
– Interaktion (mehrere Spieler, nacheinander oder gleichzeitig?)
– Einfluss (sehr zufallsabhängig oder kommt es aufs Können an?) Gesamtwertung: Der Spielreiz wird mit 50 % gewichtet, Grafik und Sound werden mit je 25% gewichtet. Die Tester bewerten unabhängig voneinander die getesteten Spiele. Die Einzelurteile der vier Tester werden zur Gesamtwertung zusammengefasst.

4. Quartal 2009
Überblick von Bunsen
Das vierte Quartal ist traditionell das beste Quartal für Spieleliebhaber. Auch dank des ABBUC, der jeweils im Oktober die Teilnehmer des ABBUC Software Wettbewerbs präsentiert. In diesem Jahr gab es mit dem Gewinner Space Binvaders von Raster und Electro Maniac! von Stefan Müller wieder zwei tolle Beiträge und mit Gorilla Warfare von Jason Kendall einen durchschnittlichen Beitrag.

Aber auch neben dem Wettbewerb gab es viel neues.
Bei den Langzeitentwicklungen gab es eine neue Version von der VC20-Konversion von Gridrunner von Heaven/TQA. Dieses Spiel kann sich jeder ohne Bedenken anschauen. Das Spiel ist nahezu fertig. Eigentlich müssen nur noch die verschiedenen Teile verlinkt werden (Anleitung, Titelbild, Intro und Hauptprogramm) (http://www.atariage.com/forums/toimages/memberarea/abbucmagonline/magazin/100/pic/152623-gridrunner-finalround/).

Von Project-M gibt es eine neue Demo. Zur Erinnerung: Project-M ist der Codename des Konversions-Projektes von Doom. Flüssige Bewegung im Labyrinth mit Musikuntermalung lassen eine Machbarkeit der Fertigstellung erhoffen. Wir drücken NRV die Daumen. IK+ schreitet ebenfalls voran. Zwar langsam, aber es geht voran. Das Konversions-Projekt besteht seit 2002 und nun wurde der Build 0270 veröffentlicht
(http://www.atariage.com/forums/toimages/memberarea/abbucmagonline/magazin/100/pic/155204-ik/). Die spielbare Demo macht schon richtig Spaß. Cookie Monster von Philsan sieht äußerlich unverändert aus. In der Version 1.4 gab es nur Änderungen in den Programmroutinen.
http://www.atariage.com/forums/toimages/memberarea/abbucmagonline/magazin/100/pic/123634-cookie-monster-kids-controllerjoystick-educational-game/

In der Kategorie „Hacks“ gibt es gleich zweimal einen Centipede-Hack. Die 5200er Version kann man jetzt mit Trackball auf dem XL spielen. Lustigerweise kam dieser Hack von zwei verschiedenen Personen fast zeitgleich heraus.

http://www.atariage.com/forums/toimages/memberarea/abbucmagonline/magazin/100/pic/153335-5200-centipede-with-tbsupport/
http://www.atariage.com/forums/toimages/memberarea/abbucmagonline/magazin/100/pic/153352-centipede-arcade-5200-xex-file-trakball-support-by-atlantis-games-group/

Wer tschechisch oder polnisch kann, der kann mit Stary Dum ein Rollenspiel ausprobieren. Ohne entsprechende Sprachkenntnisse ist dieses Spiel unspielbar.

http://atari.panprase.cz/?action=detail&co=4760

In der Kategorie „Ausgegraben“ gibt es auch wieder etwas neues. Kaz von atarionline.pl hat ein schönes, unveröffentlichtes Polenspiel von 1994 für die Öffentlichkeit verfügbar gemacht. Ghastly Night ist ein Ghost’n’Goblins-Klon und dazu ein nicht einmal schlechter. In unserem Team haben wir zwei GnG-Fans. Sodass sich mit Yellow_ Man schnell ein Tester fand. Kommen wir nun zu den fertiggestellten neuen Spielen. Kolony 2106 ist ein Nachfolger des polnischen Spiels Kolony von 1990. Es ist ein rundenbasiertes Text-Strategiespiel. Einen Test dazu hat Bunsen geschrieben. Square ist so ähnlich wie das 2007 erschienene ECKN. Nachfolgend hat sich Dietrich damit auseinandergesetzt. Puzzle-Mania erinnert mich an meine Kindheit. Ein Bild wird in mehrere Quadrate geteilt, die einzelnen Teile gegeneinander verschoben. Dann muss man versuchen das Bild wieder in den Ursprungszustand zurück zu verschieben. Tigerduck hat kräftig gepuzzelt. Außerdem hat sich Tigerduck noch die Disk mit den Unity Games 2009 vorgenommen. Sikor, Xeen, xxl und Ilmenit haben je ein kleines Spiel beigesteuert.
Bunsen.

Unity Games – Spieletest Tigerduck
Hier handelt es sich um eine Projektarbeit mehrer polnischer Atari Programmierer. Jeder ist mit einem eigenen Programm auf dieser Spielesammlung vertreten. Zu Beginn gibt es ein sehr einfach gehaltenes Auswahlmenü mit der Möglichkeit eines der Spiele auszuwählen oder per Zufall bestimmen zu lassen. Eine fetzige Musik untermalt das Menü. Kleiner Hinweis am Rande, um START, SELECT und OPTION gleichzeitig zu drücken, sollte zuerst START gedrückt und gehalten werden und dann SELECT und OPTION gleichzeitig dazu. Mit dem Emulator ist mir das allerdings nicht gelungen… Kommen wir nun zu den einzelnen Spielen.

The Nutty Professor
Hier geht es darum 3 Minuten zu überleben, indem man eine Berührung mit dem Gegner innerhalb dieser Zeit vermeidet. Die Gegner bestehen aus verschieden großen Quadraten (war da nicht schon mal so was, Paranoia?), man selbst ist ebenfalls ein Solches… Grafisch gesehen also nicht gerade der Hammer. Die Gegner bewegen sich zufällig über das Spielfeld und prallen am Spielfeldrand ab. Mit dem Joystick versucht man nun sein eigenes, blinkendes Quadrat zwischen den anderen so hin und her zu steuern, das jegliche Kollision vermieden wird. Zusätzlich nimmt die Größe der eigenen Spielfigur nach einer gewissen Zeit zu, sodass es schwieriger wird den Gegnern auszuweichen. Dagegen gibt es aber ein „Serum“, das ist ein kleines, blinkendes  ja richtig  Quadrat. Regelmäßig „eingenommen“ vermeidet es das Größenwachstum bzw. lässt das bereits vergrößerte eigene Quadrat wieder schrumpfen. Damit das Spiel nicht langweilig wird, bewegen sich die feindlichen Rechtecke mit zunehmender Spieldauer immer schneller, sodass ein Ausweichen immer schwieriger wird.

VIPER
In diesem Spiel geht es darum Buchstaben in alphabetischer Reihenfolge mit seiner Schlange einzusammeln. Dabei wird die Schlange vom Ausgangspunkt angefangen immer länger. Man sollte weder mit dem Körper der eigenen Schlange zusammenstoßen, noch eines der Hindernisse, die sich auf dem Spielfeld befinden, berühren. Gelingt das nicht, verliert man eines seiner 5 Leben. Beim Einsammeln der Buchstaben sollte man mit Bedacht vorgehen, bewegt man die Schlange planlos übers Spielfeld verbaut man sich vielleicht den Weg zum nächsten Buchstaben. Sammelt man den falschen Buchstaben ein, verliert man ebenfalls ein Leben (Ein großes Poster mit dem Alphabet in richtiger Reihenfolge wird in einem der nächsten Clubmagazine erscheinen).

Zu Beginn des Spiels sollte man sich deshalb die Lage der Buchstaben einprägen und eine Strategie ausarbeiten, bevor es dann mit dem Druck auf den Feuerknopf losgeht. Während des Spiels beschleunigt übrigens der Feuerknopf das Vorankommen der Schlange. Hilfreich ist es sich bewusst zu machen, dass die Schlange beim Verlassen des Spielfeldrands an der gegenüberliegenden Seite wieder auftaucht. So kann man verloren geglaubte Buchstaben doch noch erreichen. Hat man einen Level geschafft, kommt im nächsten ein weiterer Buchstabe dazu.

Order it!
Hier mal ein Spiel für Leute mit Ordnungssinn! Das Spielprinzip ist relativ einfach. Übereinanderliegende Säulen müssen der Länge nach sortiert werden. Leider wird das ganze nur in schwarz-weiß dargestellt, hier wäre es doch ein leichtes gewesen etwas mehr Farbe ins Spiel zu bringen. Zu Anfang gibt es eine kleine Anleitung auf englisch. Sehr löblich, weil sich der Sinn des Spiels nicht automatisch erschließt. Mit dem Joy
stick kann man nun eine der Säulen anwählen. Drückt man den Feuerknopf, wird die bestehende Säule durch die Säule die sich gerade im „Pool“ befindet, ersetzt.

Man ersetzt solange die Säulen bis sich unten die Längste und oben die Kürzeste befindet. Dabei hat man aber je nach Schwierigkeitsstufe nur eine begrenzte Anzahl von Vorgängen zur Verfügung.

Befindet sich im Pool gerade keine passende Säule, hat man die Möglichkeit mit einer Betätigung des Joysticks nach rechts eine neue Säule in den Pool zu laden. Oder man wählt die Säule aus dem Pool an und drückt den Feuerknopf, das Ergebnis ist das Gleiche. Hat man Säulen richtig sortiert geht’s in die nächste Runde mit erhöhtem Schwierigkeitsgrad und weniger Zügen.

Mini Rect Winder (ASCII)
Hier handelt es sich um eine (wie vom Programmierer auch vermerkt) schwache Umsetzung eines PC Spiels gleichen Namens. Wer sich für die wesentlich bessere PC-Variante interessiert hier die Adresse zum Herunterladen:
„www.geocities.jp/dij4121/alpha/data/rwascii_100.zip“

Wie der Titel schon sagt arbeitet das Spiel mit Zeichensatzgrafik. Das Spielfeld besteht aus 4 Bahnen. Links befindet sich der Spieler, rechts die Gegner die auf einen schießen. Der Spieler wird symbolisiert mit einem „>“, die Gegner nehmen die Gestalt verschiedener Buchstaben an.


Man kann sich nun mit Hilfe des Joysticks von oben nach unten oder umgekehrt bewegen um den Schüssen auszuweichen. Ziel allerdings ist es die Angreifer zu zerstören. Dazu drückt man den Feuerknopf und es erscheint ein Schutzschild in Form eines „#“. Hier prallt der gegnerische Schuss ab und zerstört den Gegner. Man sollte den Schutz allerdings nicht zu früh aktivieren, da er nach einigen Sekunden verschwindet man wieder getroffen werden kann. Um ganz sicher zu gehen, kann man auch nach der Aktivierung auf eine „freie“ Bahn wechseln. Unter dem Spielfeld sieht man eine Reihe mit Buchstaben. Diese stellt die Gegner dar, die noch zu erledigen sind. Ein „W“ ist der einfachste Gegner, er bleibt stationär an seinem Ort. Das „X“ wandert langsam in Richtung Spieler, so das man immer schneller reagieren muss. Der, ähm, „Endgegner“ das gemeingefährliche „Z“ wandert dem Spieler noch schneller entgegen. Hat man alle Geg- ner abgeräumt wird die dafür benötigte Zeit angezeigt.

Fazit: Die Spiele bieten nichts überraschend Neues, das Auswahlmenü ist grottig schlecht und unübersichtlich. Bei Rect Winder sind einige Programmierfehler vorhanden.

Man merkt dem Ganzen an, dass es mit heißer Nadel gestrickt wurde. Positiv ist mir der wirklich durchgehend gute Sound aufgefallen. Bei „Nutty Professor“ liegt die Motivation darin, es tatsächlich mal die 3 Minuten durchzustehen. „Viper“ ist eines unter vielen Wurm- Spielen, hab’ aber schon schlechtere gesehen. Im Spiel „Order it!“ kam bei mir schnell Langeweile auf. Das interessanteste Programm war für mich „Mini Rect Winder“. In der jetzigen Version zwar wenig motivierend, aber nachdem ich mir die Original PC-Version angesehen habe, wäre das ein lohnenswertes Projekt für eine bessere Umsetzung. Wann war nochmal Einsendeschluss für den Softwarewettbewerb? Für das gesamte Paket gibts von mir ein gerade noch ein „Geht so“.

Puzzle Mania
Spieletest Tigerduck
Puzzeln am Computer? Na, ich weiß nicht so recht. Gut, es handelt sich hier auch nicht um Puzzeln im klassischen Sinne, sondern um das Verschieben einzelner Bildteile bis am Ende das gesamte Bild richtig dargestellt wird.

Ich kann mich noch daran erinnern, dass es früher so was auch als Spiel zum „Anfassen“ gab. War oft Werbung auf der einen Seite und die Zahlen 1 bis 15 auf der Anderen, noch lange bevor es den „Zauberwürfel“ gab. Hat man es nicht geschafft, konnte man das Teil auseinander bauen und dann richtig zusammensetzen (Hab’ ich gehört, natürlich nicht selbst gemacht…). Der Vorteil einer Computerversion ist, das man, wenn einmal das entsprechende Grundprogramm steht, weitere Bilder als Puzzle einbauen kann. Genau das ist bei Puzzle Mania auch möglich. Es gibt das sogenannte „Puzzle Mania Pack“, das neben dem Hauptprogramm 5 Bilder-Disketten und einen Bildbetrachter enthält.

Startet man das Programm und drückt den Feuerknopf hat man die Auswahl zwischen 4 Bildern. Hat man das Programm geladen und tauscht dann die Programmdiskette gegen eine Bilderdiskette und drückt dann den Feuerknopf kann man die Bilder auf der jeweiligen Diskette auswählen. Nach dem gleichen Prinzip funktioniert der Bildbetrachter. Hat man sich nun ein Bild ausgesucht, das man „bepuzzeln“ will, besteht die nächste Möglichkeit darin sich den Schwierigkeitsgrad auszuwählen. Angeboten wird EASY mit 4×4 Teilen, NORMAL mit 8×4 Teilen und HARD mit 8×8 Teilen. Hat man sich für einen Level entschieden geht’s auch gleich los. Man sieht kurz das Originalbild und dann wird es auch gleich zerstückelt. Da die Qualität der Bilder nicht so toll ist, ist es schwierig anhand der Teile zu erkennen wo die ursprüngliche Position war. Mit Hilfe des Feuerknopfs kann man sich aber die Nummerierung der einzelnen Teile anzeigen lassen und sich so besser orientieren. Verschieben lassen sich die Puzzleteile mit entsprechenden Joystick Bewegungen in die jeweilige Richtung. Das ganze wird von einer mit OPTION abschaltbaren, ganz annehmbaren Musik untermalt. (Ich hatte auch eine Version wo das nicht ging, die neuere zeigt unten links ein Notensymbol)

Fazit:
Aufgrund der begrenzten Grafikmöglichkeiten sind die Bilder etwas „pixelig“ das schlägt auf die Motivation. Außerdem ist das mechanische Verschieben von Puzzleteilen nicht sehr abwechslungsreich. Da bevorzuge ich doch das Puzzeln auf dem heimischen Fußboden und mit einem Glas Wein und einer Mitpuzzelerin 😉 Deshalb auch hier ein „Geht so“.

Ghastly Night
Spieletest Yellow_Man
Jabba-Ddabba-Do ein neues Jump and Run für den Atari XL/XE. Und dazu noch ein Ghosts’n’Goblins Klon. Moment, neu? Nach dem Laden steht auf dem Bildschirm: 1994 Brothers Produktion. Also das Spiel (mit drei Levels) war 1994 schon fertig, wurde aber nicht veröffentlicht, weil wohl auch in Polen die 8-Bit Verkaufszahlen rückläufig waren.

Das Spiel wurde am 14.12.2009 wieder entdeckt und allen kostenlos zugänglich gemacht.

Worum geht es, eine kurze Spielbeschreibung. Nach dem Start, durch drücken des Feuerknopfes, erscheint die Spielfigur, ein gut animierter Ritter, in einer gruseligen Umgebung. Man steuert den Ritter von links nach rechts oder auch von rechts nach links, je nach Level, und muss dabei den Gegnern ausweichen. Die untoten Gruselgestalten, die auf unsere Spielfigur zuwanken, wollen unsere Spielerleben aushauchen. In späteren Spielverlauf kommt noch viel anderes Horror-Getier auf uns zu.

Mit dem Feuerknopf kann unser Ritter sich mit seinem Schwert wehren, was aber ziemlich s
chwer ist, weil die Abfrage ungenau ist. Lieber auf Mauern oder über die Gegner springen, indem man den Joystick nach oben drückt. Im Laufe des Spieles kann und muss man Gegenstände aufsammeln. Diese Extras aktiviert man, indem man den Joystick nach unten drückt. Z.B. kann man mit der Feuerkugel Gegner aus sicherer Entfernung abschießen. Unten rechts neben der Punkteanzeige sieht man welche Waffe man aktuell benutzt.

Getroffene Gegner erscheinen leider immer wieder an der selben Stelle. Wird unser Ritter getroffen bzw. von Zombies berührt, verliert er seine Rüstung. Der Ritter spielt dann nur mit dem Schlüpfer bekleidet weiter. Wird er ein zweites mal getroffen, verliert man ein Bildschirmleben.

Es gibt als Extras auch eine neue Rüstung. Die Grafik des Spieles ist sehr stimmungsvoll, obwohl im Hintergrund etwas einfarbig nur mit Helligkeitswerten. Was ich sehr schade finde, dass der Bildschirm nicht scrollt. Verlässt der Ritter rechts den Bildschirm, wird schnell umgeflippt. Wie bei Hobgoblin. Dass es bunter und mit Scrolling geht, zeigt Crownland. OK, Crownland ist auch von 2007. 1986 erschien bei Red Rat The Domain of the Undead, auch ein Ghosts’n’Goblins Klon, auf dem Atari 8-Bit. Im Vergleich dazu ist Ghastly Night viel besser. Während des Spielens hört man eine sehr gute Musik. Soundgeräusche gibt es leider keine. Im Titelbild bleibt es auch stumm. Leider kann man das Spiel nicht pausieren, außer man besitzt einen Freezer. Das Game läuft auf allen XL/XE mit 64 Kb Ram und original OS. Mit dem Qmeg 4.04 (auch im slow modus) läuft es leider nicht.

Fazit:
Ein sehr gutes Jump and Run. Der Suchtfaktor ist sehr hoch, will man doch neue Levels sehen. Hat man erst mal eine Extrawaffe bekommen, wird das Spiel viel leichter. Ohne Extrawaffen ist es viel zu schwer. Die Musik passt stimmungsvoll zu dem Game. Mir kommt es so vor, als ob das Spiel noch nicht ganz fertig ist. Evtl. wird es ja nochmal überarbeitet.

Bewertung: Gut, knapp an Super vorbei.
Grafik: 90
Sound: 75
Spielspaß: 85
Yellow_Man.

Electro Maniac!
Kurztest Yellow_Man
Wow, ein Plattformspiel ähnlich Miner 2049’er, war mein erster Eindruck. Bounty Bob, hier Bobby genannt, wurde sehr gut und detailgetreu übernommen. Auch hier gilt, eine ausführliche Anleitung zu dem Spiel findet sich im ABBUC Magazin Nr.98. Das Spiel hat auch an dem Software Wettbewerb ’09 teilgenommen, und belegte den zweiten Platz. Deshalb hier ein Kurztest. Man steuert Bobby über diverse Plattformen in bester Jump’n’Run-Manier und muss kaputte Sicherungskästen durch umrennen reparieren. Dabei darf man die Monster nicht berühren, sonst verliert man ein Bildschirmleben. Sind alle Sicherungskästen repariert, müssen innerhalb kurzer Zeit alle Monster berührt werden. Läuft die Zeit ab, springt ein Sicherungskasten wieder auf kaputt. Wurden alle Monster ausgeschaltet, ist der Level geschafft.

Das Spiel hat sehr viele Levels und wird dadurch nicht so schnell langweilig. Einige Levels sind sehr fies, aber mit viel Übung zu schaffen. Die Grafik ist sehr gut gelungen, ich finde besser als bei Miner 2049’er. Die Soundgeräusche sind stimmungsvoll und passen zum Spiel. Der Spielspaß ist einfach super. Eines der wenigen 100% Spaß-Games. Als Zugabe gibt es noch den Leveleditor. Hier können einfach und zügig eigene Levels erstellt werden. Die RENO hatte da so ihren Spaß.

Fazit: Super
Yellow_Man

Gorilla Warfare
Kurztest Yellow_Man
Gorilla Warfare ist ein Plattform Spiel ähnlich Donkey Kong jr, und erschien als Beitrag zum ABBUC Software Wettbewerb ’09. Im Magazin 98 wurde es ausführlich in Englisch beschrieben. Deshalb hier nur ein Kurztest. Man steuert den Gorilla, namens Viet-Kong, durch den Dschungel, und darf dabei die Soldatenpatrouille nicht berühren. Ziel ist es, die Früchte von dem Baum zu nehmen und in fünf dafür vorgesehene Löcher zu bringen. Es erscheint immer nur eine Frucht zur Zeit am Baum. Wurde diese platziert, erscheint eine neue. Bei jeder Frucht die in ein Loch gebracht wurde, verlängert sich z.B. im ersten Level rechts die Liane. Nach der fünften Frucht ist die Liane so lang, das man den Level verlassen kann. Das Spiel ist in Atari-Basic geschrieben. Es läuft nicht unter Turbo-Basic. Die Grafik ist eher schlicht. Soundeffekte sind nur wenige zu hören. Weil das Spiel in Basic läuft, ist es leider sehr träge. Die Spielidee ist gut, nur müsste das Game schneller sein und bessere Player-Missiles haben. Auch etwas mehr Sound täte dem Spiel gut.
Über die politischen Anspielungen, sind wir erhaben.

Fazit: Na ja …
Yellow_Man.

 

Square 1.1
Spieletest Dietrich

Das Titelbild in schwarzweiß
Selbst nach 30 Jahren Atari gibt es immer noch erstaunliche viele neue Spiele, wie diesmal Square 1.1. Der Name lässt vermuten, dass es um etwas quadratisches geht, mal sehen. Nach dem Laden gibt’s ein schwarzweißes Titelbild, worauf es mit Knopfdruck nach einer kurzen Wartezeit losgeht. Wir sehen ein großes quadratisches Spielfeld mit vielen kleinen quadratischen Feldern mit 4 verschiedenen Symbolen (das war jetzt schon 2x quadratisch). Aufgabe ist es, quadratische Blöcke zu finden, die an allen 4 Ecken dasselbe quadratische Symbol haben. Wir markieren mit dem Feuerknopf zwei diagonal gegenüberliegende Ecken des Quadrats und kriegen Punkte dafür. Je größer der quadratische Block, desto mehr Punkte gibt’s  logisch  und zwar so viele Punkte, wie kleine Würfel in einen Kubus mit der Grundfläche unseres quadratischen Blocks passen. Zu kompliziert? Also, für ein 3×3-Quadrat gibt’s 3x3x3 = 27 Punkte und für das größtmögliche Quadrat von 12×12 Feldern sind es 12x12x12 = (… Taschenrechner rauskram …) = 1728 Punkte. Natürlich muss das Quadrat mindestens 2×2 Felder groß sein, ein 1×1 Quadrat wäre ja kein Problem. Wenn wir die Punkte erhalten haben, wird die Fläche des Quadrats zufällig mit neuen Symbolen ausgefüllt und weiter geht’s.

Moment mal, kommt uns das nicht bekannt vor? Richtig, es gab da mal „Eckn“, das das gleiche Spielprinzip hat  nur dürfen bei „Eckn“ die Blöcke auch rechteckig sein, was die Sache vereinfacht. Natürlich haben wir nicht unbegrenzt Zeit. Oben läuft ein Timer gnadenlos von 10 auf 0 ab, wozu er knapp 70 Sekunden braucht. Wenn wir bis dahin nix gefunden haben, heißt es Game over. Wenn wir aber ein Quadrat markieren, wird der Timer zurück auf 10 gesetzt, so dass wir wieder 70 Sekunden haben. Daraus folgt, dass man nicht sofort ein gefundenes Quadrat markieren sollte, sondern erst nach weiteren Quadraten suchen sollte. So kann man seine Spielzeit ausdehnen. Wenn man nix findet, kann man mit der Leertaste einen Joker einsetzen, der etwa 25 Symbole abändert. Hoffentlich gibt’s jetzt ein schönes großes Quadrat … Und schließlich gibt es noch Jokersteine, die für ein beliebiges Symbol stehen können, so dass für ein Quadrat mit Jokerstein in einer Ecke nur die anderen 3 Ecken das gleiche Symbol haben müssen  seht Euch mal das Beispielbild an. Das 6×6-Quadrat mit Jokerstein bringt 216 Punkte

Ist man gut (wie ich) und schafft 1000 Punkte, geht es in Level 2 weiter, wo der Timer nun von 9 runt
er zählt, man hat also nur noch 60 Sekunden Zeit für ein Quadrat. Das Spiel geht weiter bis Level 5  so weit hab ich es aber noch nicht geschafft. Während des Spiels läuft eine ganz nette Hintergrundmusik, die mich allerdings etwas nervt. Zum Glück lässt sie sich mit der Taste M abschalten. Die Grafik ist einfach, aber zweckmäßig in schwarzweiß gehalten. Fazit: Ein nettes Spiel, bei dem man aber sehr genau hingucken muss, um die Quadrate zu entdecken. Und viele quadratische Blöcke gibt es auch nicht, da ja alle 4 Ecken übereinstimmen müssen. Das macht das Spiel ziemlich zäh. „Eckn“ spielt sich deutlich flüssiger, da hier Rechtecke genügen. Daher gibt’s von mir nur ein „Geht so“ im Spielreiz. Jedenfalls trägt das Spiel seinen Titel „Square“ zu recht  allein in diesem Test taucht das Wort „quadrat“ 25 mal auf. (So ein Zufall aber auch, 25 ist eine Quadratzahl.)

Kolony 2106
Spieletest Bunsen
Strategiespiele sind heutzutage kein Genre mehr, für das auf Atari-Computern viele Spiele erscheinen. Umso erfreuter war ich bei Kolony 2106. Na ja, so ganz neu ist Kolony 2106 eigentlich nicht. Es ist vielmehr eine aufgemotzte Version des 1990 erschienenen Spiels Kolony. Das ursprüngliche Kolony ist hier in Deutschland jedoch weitgehend unbekannt. Einfacher Grund: Textbasierte Strategiespiele in polnischer Sprache wurden hier nicht gut verkauft.

Glücklicherweise ist die Neuauflage nicht nur in polnischer und tschechischer, sondern auch in englischer Sprache verfügbar. Eine deutsche Version war zwar geplant, wurde bisher aber leider nicht – trotz Angebote einiger deutscher Übersetzer – verwirklicht. Für mich und den meisten von euch wahrscheinlich kein großer Hinderungsgrund dieses Spiel zu spielen. Man bekommt vom König einen öden Landstrich auf dem Planeten VIP-12A, 50.000 Zoltars (das ist die Währung) und 25 Leute. Innerhalb von 10 Jahren sollst du 500.000.000 erwirtschaften. Dann erachtet dich der König als würdig, dich als Gouverneur auf Lebenszeit einzusetzen. Als erstes muss man Wissenschaftler losschicken um das Gebiet zu erkunden, Kolonisten sollte man mitschicken um die Wissenschaftler zu beschützen. Es könnte sonst sein, dass man sie verliert. Fabriken, Generatoren, Unterkünfte, Labore, Warenhäuser und Landepisten kann man erst mal nicht bauen, es fehlen schlicht die Ressourcen. Die muss man erst finden und dann ausbeuten. Nur um die Landwirtschaft kann und sollte man sich zuerst kümmern, gilt es doch das Überleben der Kolonisten zu sichern. Und dann nimmt es seinen Gang. Das erkundete Gebiet wird immer größer und damit die gefundenen Bodenschätze. Je mehr man davon abbaut und an immer wieder anlegenden Händlerschiffen verkauft, desto reicher wird man.

Den Reichtum reinvestiert man natürlich in den Aufbau der Kolonie  eben ein typisches Aufbauspiel. Den steigenden Reichtum muss man verteidigen. Er ist bekannt geworden in der Galaxie und man wird regelmäßig von Piraten heimgesucht. Zum Glück besteht die Möglichkeit, eine Armee aufzubauen und diese Angriffe zurück zu schlagen. Das ursprüngliche Kolony von 1990 verzichtete auf jeglichen „Schnickschnack“ wie z.B. Titelbild, Titelmelodie und Soundeffekten. Kolony 2106 wurde um dieses Beiwerk ergänzt. Ein Titelbild in schwarz-weiß  kein Meisterwerk, aber mir gefällt der Stil  unterlegt mit einem futuristischen Song, der richtig rockt. Die Menüs sind in einer raffinierten Fenstertechnik realisiert, bei der jeweils das aktuelle Fenster die anderen Fenster überlappt. Der Zeichensatz ist verändert und der Titel ist mit zwei Icons ständig im Hauptmenü zu sehen. Im Gegensatz zu einigen meiner Mittester halte ich die Darstellung für ein textbasiertes Spiel für hervorragend. Es ist einfach ansprechend und geschmackvoll gestaltet. Diese Liebe zum Detail findet sich auch in der Verkaufsversion wieder. Das Set besteht aus drei 180K-Diskette für die drei unterschiedlichen Sprachversionen oder einer 360K-Diskette für die Multilanguage- Version. Versehen mit einer schön gestalteten Verpackung, die das Titelbild wieder aufnimmt, dazu wird noch eine CD mit den ATRs mitgeliefert, auf der zudem noch fertig konfigurierte Emulatoren sind. Verkauft wurde dieses Set zuerst auf der polnischen Spielemesse „Poznan Game Area“. Dabei handelte es sich nicht um eine Atari-Messe, sondern um eine PC-Spielemesse. Ich denke, auch der eine oder andere PC-Spieler wird sich dieses Spiel gekauft haben und mittels Emulator gespielt haben. Auch ihr könnt euch das Spiel für 55 Zloty (ca. 15-20 EUR) + Versandkosten bei urborg@poczta.onet.pl bestellen

Fazit: Ich liebe Aufbauspiele. Rundenbasierte Strategiespiele sind mein bevorzugtes Spielgenre. Leider ist dieses Genre auf dem Atari selten geworden. Deshalb freue ich mich besonders über dieses Spiel.
Bunsen

Spieldaten
Name: Space Binvaders
Autor(en): Radek Sterba
Erscheinungsdatum:
Oktober 2009
Levelanzahl: 8
Besonderheiten: Sieger des ABBUC Software Wettbewerbs 2009
Bezugsquelle: ABBUC Magazin Nr. 98

ABBUC – Bundesliga Wertung:
Grafik: 59
Sound: 55
Spielreiz: 65
Gesamtwertung: 61

Spieldaten
Name: Electro Maniac!
Autor(en): Stefan Müller
Erscheinungsdatum: Oktober 2009
Levelanzahl: 37
Besonderheiten: 2. Platz des ABBUC Software Wettbewerbs 2009.
Dem Spiel ist ein Editor zum kreieren eigener Level beigelegt.
Bezugsquelle: ABBUC Magazin Nr. 98

ABBUC – Bundesliga Wertung:
Grafik: 78
Sound: 64
Spielreiz: 86
Gesamtwertung: 78
Spieldaten
Name: Mini Rect Winder ASCII (Unity Games 2009)
Autor(en): Pawel Sikorski
Erscheinungsdatum: 19.12.2009
Levelanzahl: ?
Besonderheiten: 1 vor 4 Spielen auf der Unity
Games Disk 2009
Bezugsquelle: http://www.atariage.com/forums/toimages/memberarea/abbucmagonline/magazin/100/pic/155140-unitygames-2009/

ABBUC – Bundesliga Wertung:
Grafik: 28
Sound: 68
Spielreiz: 27
Gesamtwertung: 38

Spieldaten
Name: The Nutty Professor(Unity Games 2009)
Autor(en): Krzysztof Dudek, Michal Szpilowski
Erscheinungsdatum: 19.12.2009
Levelanzahl: ?
Besonderheiten: 1 vor 4 Spielen auf der Unity Games Disk 2009
Bezugsquelle: http://www.atariage.com/forums/toimages/memberarea/abbucmagonline/magazin/100/pic/155140-unitygames-2009/

ABBUC – Bundesliga  Wertung: Grafik: 41
Sound: 73
Spielreiz: 56
Gesamtwertung: 57

Spieldaten
Name: Square
Autor(en): Pawel Banas, Marek
Cora
Erscheinungsdatum: Dezember 2009
Levelanzahl: ?
Besonderheiten: —
Bezugsquelle: http://atarionline.pl

ABBUC – Bundesliga
Wertung:
Grafik: 63
Sound: 73
Spielreiz: 60
Gesamtwertung: 64

Spieldaten
Name: Order it!(Unity Games 2009)
Autor(en): Marek Cora
Erscheinungsdatum: 19.12.2009
Levelanzahl: ?
Besonderheiten: 1 vor 4 Spielen auf der
Unity Games Disk 2009
Bezugsquelle: http://www.atariage.com/forums/toimages/memberarea/abbucmagonline/magazin/100/pic/155140-unitygames-2009/

ABBUC – Bundesliga
Wertung:
Grafik: 35
Sound: 34
Spielreiz: 39
Gesamtwertung: 37

Spieldaten
Name: Viper (Unity Games 2009)
Autor(en): Jakub Debski
Erscheinungsdatum: 19.12.2009
Levelanzahl: ?
Besonderheiten: 1 vor 4 Spiele
n auf der
Unity Games Disk 2009
Bezugsquelle: http://www.atariage.com/forums/toimages/memberarea/abbucmagonline/magazin/100/pic/155140-unitygames-2009/

ABBUC – Bundesliga
Wertung:
Grafik: 50
Sound: 71
Spielreiz: 58
Gesamtwertung: 59

Spieldaten
Name: Ghastly Night
Autor(en): Bartlomiej Selinger, Pawel
Selinger, Andrzej Szczygiel
Erscheinungsdatum: Dezember 2009
Levelanzahl: 3
Besonderheiten: Das Spiel wurde bereits 1994 fertiggestellt, jedoch bisher angeblich nicht veröffentlicht.
Bezugsquelle: http://atarionline.pl

ABBUC – Bundesliga
Wertung:
Grafik: 82
Sound: 76
Spielreiz: 68
Gesamtwertung: 73

Spieldaten
Name: Puzzle Mania
Autor(en): Tomasz Boksa
Erscheinungsdatum: 24.12.09
Levelanzahl: Bootdisk + 5 Bilderdisks
Besonderheiten: —
Bezugsquelle: www.retroage.net

ABBUC – Bundesliga
Wertung:
Grafik: 51
Sound: 54
Spielreiz: 38
Gesamtwertung: 45

Spieldaten
Name: Gorilla Warfare
Autor(en): Jason Kendall
Erscheinungsdatum: Oktober 2009
Levelanzahl: 12
Besonderheiten: 6. Platz des ABBUC Software
Wettbewerbs 2009
Bezugsquelle: ABBUC Magazin Nr. 98

ABBUC – Bundesliga
Wertung:
Grafik: 43
Sound: 38
Spielreiz: 39
Gesamtwertung: 40

Spieldaten
Name: Kolony 2106
Autor(en): Adam Kaczmarek, Arkadiusz Lubaszka, Daniel Numan, Michal Radecki, Krzysztof Ziembik
Erscheinungsdatum: Oktober 2009
Levelanzahl: —
Besonderheiten: Erschien anlässlich der „Poznan Game Arena“, einer polnischen Computerspielmesse.  Sieger der KazKompo 2009.
Bezugsquelle: Downloadversion: atarionline.pl
Verkaufsversion: urborg@poczta.onet.pl

ABBUC – Bundesliga  Wertung:
Grafik: 60
Sound: 79
Spielreiz: 65
Gesamtwertung: 67

Und hier sind unsere TOP10 des vergangenen Jahres. Beachtenswert ist, dass der Gewinner des ABBUC Software Wettbewerbs gerade noch den 10. Platz schafft. Wohingegen der Zweitplatzierte Electro Maniac auch das zweitbeste Spiel des Jahres ist. Aus Sicht des ABBUC Bundesliga Testteams ist das Votum des ABBUC zugunsten Space Binvaders sehr zweifelhaft.

Platz Name des Spiels Wertung Getestet in Von
1 Tempest XTreem 91 1/09 Mag 97  Tigerduck
2 Electro Maniac! 78 4/09 Mag 100 Yellow_Man
3 Ghastly Night  73  4/09 Mag 100  Yellow_Man
4 Loops DX  72  3/09 Mag 99 Bunsen
4 Space Arena  72  1/09 Mag 97  Bunsen
6 Kolony 2106  67  4/09 Mag 100 Bunsen
6 Isora  67  2/09 Mag 98 Tigerduck
8 Nightshade  66  3/09 Mag 99 Dietrich
9 Square  64  4/09 Mag 100 Dietrich
10 Space Binvaders  61  4/09 Mag 100 Yellow_Man

Liebe Mitglieder,
auf Wunsch einiger ABBUCler versuchen wir in Zukunft euch mit Tipps und Tricks zu aktuellen Spielen zu versorgen. Wir starten in diesem Magazin mit zwei topaktuellen Spielen aus 2009: Ghastly Night und Tempest Xtreem. Über Mithilfe würden wir uns natürlich wie immer freuen.
Ghastly Night
Poke für unendliche
Leben $3EED,AD
Tempest Xtreem
Am Anfang des Startbildschirms (Wenn die Stimme sagt: „Television is the retina of the minds eye“ die SELECT und OPTION-Taste zusammen gedrückt halten und dann noch den Feuerknopf drücken.

Nun kann man sich den Start-Level aussuchen und man beginnt mit 99 Leben. Wer Level 64 beendet hat wird mit einer schönen Schluss-Sequenz belohnt. Viele Grüße vom ABBUC Bundesliga- Testteam Yellow_Man, Dietrich, Tigerduck und Bunsen.

 

Razzia mit dem Geheimdienst

Razzia mit dem Geheimdienst

Einst während meiner Zeit bei ATARI half ich dem Geheimdienst ein paar böse Buben festzunehmen. Lasst mich im Vorfeld klarstellen: es hatte mit meiner Arbeit zu tun, es war anfangs spaßig, und falls sich jemals wieder die Gelegenheit ergäbe, würde ich aus Gründen ablehnen, die ich versuchen will klarzustellen. Mitte der 80er. Ich arbeitete bei ATARI, das ATARI, welches Jack Tramiel gekauft hatte, und wir hatten den ST etwa ein Jahr zuvor herausgebracht (das müsste etwa 1986 gewesen sein). Eines schönen Tages erhielt Jack einen Anruf von einem alten Spezi mit dem Tenor: Kannst du uns aushelfen, wir ermitteln in Sachen Computerkriminalität und haben keine Ahnung wie wir da vorgehen sollen. Jahre zuvor war Jack durch einen Stalker bedroht worden und Mitarbeiter in seinem Sicherheitsdienst (was damals bei Commodore gewesen war) hatten einige Kumpel beim Geheimdienst. Ein paar Telefonanrufe und der Stalker war aus dem Verkehr gezogen  ich kenne keine Einzelheiten. Diesmal baten die Geheimdienstleute um einen Gefallen.

Es gab ein paar Leute in North Carolina (Bundesstaat der USA), die computergestützte „Schwarze Bretter“ (BBS) nutzten, um mit Zugriffscodes für Sprint (Telefonsystem) und gestohlenen Kreditkartennummern zu handeln. Die Systeme liefen auf ATARI Hardware, weshalb man Jack angerufen hatte.

Der Geheimdienst wird oft bei Betrugsfällen eingeschaltet (es ist eine seiner Aufgaben). Aber sie hatten keine Ahnung von PCs, schon gar nicht von ATARI-Computern. Also baten sie um Expertenhilfe. Damals bei ATARI wurde nach einigen Diskussionen ich als die Person identifiziert, die am ehesten geeignet war, dem Geheimdienst auf diesem Gebiet mit technischen Mitteln auszuhelfen. Ich suchte passenden Computerkram zusammen, packte meine Reisetaschen und nahm ein Flugzeug zum Raleigh-Durham-Flugplatz in North Carolina.

Ein Trüppchen Fahnder sammelte mich am Flughafen ein. Auf dem Weg zum Hotel erklärten sie mir was los war. Es waren fünf oder sechs „Operationen“ für die kommende Woche geplant. Das Ziel einer jeden davon war, bessere Beweise zu sammeln für Kreditkarten- und Telefonkartenbetrug und für den Einsatz von Computern für diese Zwecke. Sie besaßen bereits ausreichend neutrale Beweise für den Betrug (was notwendig gewesen war, um die Hausdurchungsbefehle zu bekommen), weshalb die meisten Operationen der kommenden Woche das Sahnehäubchen für die Untersuchung waren.

Jede „Lage“ (Durchsuchungsaktion), in die ich einbezogen
werden sollte, würde „gesichert“ sein bevor ich hinein ginge und den Fahndern helfen würde, festzustellen was mitzunehmen wäre. Ein Vorteil als unabhängiger Berater: Ich bekam mein eigenes Hotelzimmer. Am nächsten Morgen ging es ziemlich frühzeitig los. Um 5.00 Uhr verließ ein Konvoi aus schwarzen Limousinen und Vans (die Stadt) Raleigh und fuhr auf das flache Land in North Carolina. Nach einem Stopp zum Frühs tück bei „iHop“ (Restaurantkette) fuhren wir weiter und kamen durch immer kleiner und kleinere Städte, die alle schon bessere Tage gesehen hatten. Überall Anzeichen ehemaliger Tabakproduktion, von Fabriken bis zu Straßennamen. Die meisten Fabriken sahen schäbig und wirkten geschlossen, die Straßen waren in schlechtem Zustand und die Häuser renovierungsbedürftig. Nach einigen Stunden Fahrt fuhren die Limousinen und Vans vor einem kleinen Haus auf in einer Stadt, an deren Namen ich mich nicht erinnern kann. Wir vertraten uns ein wenig die Beine. Es war ein Montag Morgen und der Besitzer des Hauses, das durchsucht werden sollte, war zur Arbeit. Ein paar Fahnder waren losgeschickt worden, um den Typen zu holen.

Nachbarn begannen sich zu sammeln, waren voller Neugierde. Ein paar örtliche Polizisten hielten sie auf Abstand. Es war ziemlich ruhig. Während wir warteten sprach ein Agent mit mir über den Ablauf. „Wir machen zuerst die Durchsuchung, dann nehmen wir alles auf Video auf und fotografieren. Danach gehen wir (beide) ‚rein und packen alles ein, was irgendwie mit Computern zu tun hat. Sofern es in irgendeiner Weise etwas mit Computern zu tun hat, sei es auch nur ein Buch oder Magazin, sprechen Sie es an und wir werden es kennzeichnen und einpacken. Außerdem müssen die Computeranlagen so auseinander genommen werden, dass wir sie im Ermittlungsbüro wieder zusammenbauen können. Nach etwa einer Stunde fuhr der Wagen mit dem ‚Typen‘ vor  mir wurde gesagt, dass er nicht notwendigerweise anwesend sein müsste, aber sie wollten ihn hier haben  dann begann die Durchsuchung und einige Fahnder betraten das Haus. Ein wenig später ging ein Kamerateam hinein. Eine Stunde später wurde ich hinein geschickt, um zu helfen.

Im Haus herrschte Chaos, was aber nichts mit der Durchsuchung zu tun hatte; der Typ war schlicht unordentlich. Zum Beispiel gab es da einen Kleiderschrank mit Schiebetüren, der halb voll mit Klamotten war und dessen Türen sich durch ein paar Kubikmeter Dreckwäsche ausbeulten. Er war Raucher und die Bude stank entsetzlich. Geschirr und Krempel überall. Doch der ATARI 800 stand für sich auf einem Schreibtisch in einem sauberen Bereich, der dort eingerichtet und irgendwie unberührt geblieben war. Die Anlage und die Verkabelung waren sorgfältig organisiert, Disketten waren deutlich gekennzeichnet, Bücher und Anleitungen waren sauber in Regalen untergebracht. Der ATARI 800 war sauber und neben ihm summte eine ZEHN-MEGABYTE-FESTPLATTE, deutlich sichtbar das Schätzchen des Besitzers. Ich zeichnete einen Schaltplan und machte ein paar Notizen. Dann begann ich die Anlage auseinander zu nehmen und beschrieb, was ich da tat, während ein Fahnder Fotos schoss. Ich wies einige der Fahnder an, was sie einpacken sollten. „Das ist ein Modemkabel. Das ist ein Modem. Moment, ich muss den Computer ‚runter fahren.“ Ich glaube, dass jemand sich gerade einwählte während ich sprach. Nach aktuellen Standards waren meine kriminaltechnischen Angaben lächerlich, aber das war vor den Zeiten von verschlüsselten Filesystemen und Logikbomben (ATARI ST), und ich kannte die Hardware und Software sehr gut. „Ok, seid sehr vorsichtig mit dieser Festplatte. Nein, diese Stromversorgungskabel brauchen wir nicht.“ Sie bestanden darauf den gesamten Kram mitzunehmen bis hin zu den Steckdosenleisten; ich glaube eine davon könnte für die Stereoanlage gewesen sein.

Es brauchte einige Stunden die Sachen so auseinander zu nehmen, dass ich sicher sein konnte das System wieder zusammenbauen zu können. Dann machten wir uns auf den Weg zum Ermittlungsbüro, luden die Kartons mit den Beweisen ab und gingen in ein Hotel vor Ort. Um 17.00 Uhr viel der Hammer. Der Geheimdienst besteht schließlich aus Regierungsangestellten. Alle gingen in die Bar. Nach ein paar Runden erzählte mir einer der Fahnder folgendes: „OK, du warst drüben im Wohnzimmer und hast den Computer auseinander genommen, richtig?“ Ich erinnerte mich daran wie ich den Typen am Küchentisch gesehen hatte, mit hängenden Schultern und wirklich deprimiert aussehend, wie er uns so beobachtete. Ein paar Fahnder saßen beim ihm und sprachen mit ihm, machten sich Notizen. Ich konnte nicht hören was sie sprachen, da ich damit beschäftigt war seinen Kram durchzusehen. „Stimmt.“ „Er war ziemlich fertig. Wir machten ihm klar, dass er ins Gefängnis gehen würde. So erwähnte ich auch, dass du von ATARI bist. Da hellte sich sein Gesicht auf und er rief, „Donnerwetter, wirklich?!“ Gelächter.

————
Am nächsten Tag ging es nicht so früh los. Diesmal war es eine Durchsuchung in einem Apartment in einer Stadt im Süden des Bundesstaates. Als wir dort ankamen, war die Durchsuchung bereits durch ein anderes Team erledigt worden und sie gingen durch das Apartment auf der Suche nach Beweisen. Ich glaube der in diesem Fall Verdächtige war weggebracht worden oder hatte sich bereits abgesetzt, auf jeden Fall war nicht anwesend. Die Computeranlage war ziemlich simpel, dieser Typ hatte nur eine kleine Anzahl von Disketten. Aber ich entdeckte einige Sachen, die die Fahnder übersehen hatten. Einen Ausdruck mit einigen Sprint-Codes, eine Liste mit Telefonnummern und Namen von Leuten, die ich von dem vorherigen „Schwarzen Brett“ kannte und irgendein Paket von dem Typen, bei dem wir zuerst eine Razzia gemacht hatten.

Dann wurde die Durchsuchung ziemlich intim; ein Fahnder fand einige (sagen wir mal) aufwühlende Fotos in einer Schublade und reichte sie herum. Es gab derbes Gelächter. Weitere peinliche Sachen wurden entdeckt. Ich konzentrierte mich auf die Durchsuchung, indem ich nur nach für Computer relevanten Dingen suchte, aber durch diese Sache fühlte ich mich aus der Bahn geworfen und schmutzig; kurz danach war ich aus dem Apartment draußen. Noch mehr Fahnder kamen hinzu; offenbar hatte ein anderes Team an dem Tag zwei weitere Razzien in dem Bundesstaat durchgeführt, eine blieb für den nächsten Tag noch übrig.
———–

Der letzte Tag war der schlimmste. Diesmal war es ein schönes Haus in gehobener Wohngegend außerhalb von Raleigh. Als die Durchsuchung begann, war nur die Ehefrau des Verdächtigen da  der Verdächtige selbst war auf Geschäftsreise. Es waren zwei oder drei Kinder im Haus. Die Frau wurde schnell hysterisch, die Kinder weinten, und die Versuche der Fahnder sie zu beruhigen waren nicht gerade von Erfolg gekrönt. „Man, das ist erschütternd.“ sagte ich, das Gejammer übertönend.

Einer der Fahnder stimmte zu. Die Computeranlage in diesem Haus war ebenfalls simpel und gepflegt, daher konnte ich sie ziemlich schnell einpacken. Wir hatten das damit erledigt. „Warum fährst du nicht mit Wilkie [ein erfundener Name; er war einer der Techniker, die in einem Untergeschoss in DC (Hauptstadt) arbeiteten] und schaust ihm dabei zu, wie er die Telefonüberwachung einholt?“ meinte der Fahndungsleiter. Also machte ich einen kurzen Trip mit ‚Wilkie‘ zu einem Telefonverteiler am Straßenrand, ungefähr eine Meile vom Haus entfernt.

Er schloss den Kasten auf und zeigte mir die Telefonüberwachung und einen Teil des Ausdrucks. Jede Nummer, die von dem Domizil aus gewählt worden war, war auf Band gespeichert, und ich erkannte einige der Sprint-Codes, die verwendet worden waren. Er klemmte die Tel
efonüberwachung ab und verstaute sie.

———–

Im Ermittlungsbüro befanden sich Dutzende von Kartons mit Beweismaterial, einschließlich des ersten Computers, den ich auseinander genommen hatte. Es lag die Frage in der Luft: „Schön, was sollen wir jetzt mit all dem Zeug machen?“ Einige Vorgesetzte waren gekommen und machten Druck, um etwas Handfestes aus den beschlagnahmten Sachen heraus zu bekommen.

Ich packte das BBS-System aus, baute es auf (sie nahmen eine Videopräsentation von mir auf wie ich das machte, in der ich übertrieben detaillierte und computerverliebte und herablassende Anweisungen dazu gab, wie ein ATARI-Computer aufgebaut werden muss). Dann schrieb ich ein einfaches Programm in BASIC, um die Festplatte nach Bitmustern von Kreditkartennummern und Sprint- Codes zu durchsuchen. Mein Programm entdeckte einige davon in BBS-Mitteilungen, die mit den Namen der Verdächtigen versehen waren.

Das war es so ziemlich. Ich hatte einige Seiten an Telefonnummern herausgezogen. Bevor ich weg fuhr (um mich mit meinem Vater zu treffen, der in dieser Woche an der Duke-Universität tätig war) händigten sie mir $200 Bargeld aus.
„Wofür das?“
„Das sind ihre $50 pro Tag.“
„Aber ich habe doch kein Geld ausgegeben!“
Wahrhaftig, ich brauchte nichts auszugeben für Mahlzeiten (und obwohl ich mich nicht daran erinnere, hoffe ich doch, dass ich ein oder zwei Runden Bier geschmissen hatte).
„Es ist ihr Geld. Wenn Sie es nicht annehmen, schmeißt das die Abrechnung über den Haufen.“ Ich habe nicht diskutiert.

———

Ein Jahr darauf besuchte einer der Fahnder ATARI
in Sunnyvale. Er und Jack Tramiel kamen in mein
Büro und händigten mir eine Urkunde aus, in der
ATARI für die Kooperation gedankt wurde, für die
sie mich zur Unterstützung gesandt hatten. Ich
habe sie irgendwo in meinen Unterlagen.
„Alle Leute, bei denen wir eine Razzia durchgeführt
hatten gingen für ein Jahr und einen Tag ins
Gefängnis,“ erzählte der Fahnder.
„Ein Jahr und einen Tag?“
„Über ein Jahr macht es zu einem Verbrechen.“
„Oh.“

Ich ging zurück an die Arbeit. Dies war eine jener Erfahrungen, die zu Anfang ganz ehrlich eine Menge Spaß gemacht hatten, die aber im weiteren Verlauf scheußlich und grausam und viel weniger cool wurden, als sich das wahrhaftige Geschehen entwickelte. Nach der dritten Durchsuchung war ich wirklich froh, dass keine weiteren mehr folgten. Rückblickend betrachtet war diese Operation ziemlich dilettantisch. Ich hatte überhaupt gar keine Erfahrung mit Beweissicherung bei Computern, und ein einfacher Denkfehler hätte Beweise zerstören können, die ich dann mit meinen Fähigkeiten nicht hätte wiederherzustellen vermögen. Selbst ein Hauch von Verschlüsselung hätte mich für Tage aufgehalten. Man hatte mir nicht einen juristischen Ratschlag gegeben, nur „sag uns, was wir einpacken sollen und stell sicher, dass die Computer auf jeden Fall funktionieren“. Ich wurde nicht zu der Gerichtsverhandlung hinzugezogen; alles was ich weiß ist, dass sie nichts von dem Zeug benutzt haben, das beschlagnahmt wurde. Also, nachdem die Scheußlichkeit dieser Untersuchung klar geworden war, warum war ich zurück zum Ermittlungsbüro gefahren und hatte die Programmzeilen zum Extrahieren der verdammten Nummern geschrieben? Ich vermute, weil es ein lösbares Problem war, ein schneller Hack, und ich durfte zurück in die heile Welt des Programmierens. Hier ist der schlagende Beweis für dich, deine Anstrengungen waren nicht sinnlos. Zu dem Zeitpunkt hatte ich den Beweis vor mir liegen; sie hatten Kreditkartennummern gestohlen (und obwohl ich keinen Nachweis hatte, dass sie die benutzt hatten, also, kommt schon) und Tausende Dollar verdient hatten an Telefonaten auf anderer Leute Rechnung. In diesem Fall hatte es eine neutrale Bestätigung dafür gegeben (per Bandaufzeichnung); selbst ohne meine Hilfe wären diese Leute in den Knast gewandert. Aber so war es sehr real für mich.
———-
Seither habe ich an der Seite von Menschen gearbeitet, die wohl bessere moralische Entscheidungen getroffen haben als ich es damals tat. Bei Apple hatten wir Anfragen von der Polizei zwecks Datengewinnung von gesicherten Newton PDAs; ich meine Apples Grundsatz war, Tools dafür herauszugeben, aber keine tatsächlichen Untersuchungen vorzunehmen. Ich führte eine langes Gespräch mit einem der Manager aus der Entwicklungsabteilung vom Newton über diese erste Anfrage, die wir bekamen  wir wollten zuerst die Zusammenarbeit verweigern, begriffen aber schließlich, dass die Firma letztendlich etwas herausrücken muss und dass es besser zu unseren als zu deren Bedingungen wäre. Ich hatte Kollegen gehabt, die behaupteten sie hätten sich erfolgreich gegen den Druck der NSA (National Security Agency = National Sicherheitsbehörde) gewehrt, Hintertüren in Verschlüsselungsfunktionen einzubauen. Und andere Vorgänge, die ich nicht erwähnen werde. X

Obwohl ich fest daran glaube, dass Verschlüsselung der zweitbeste Weg zum Bewahren eines Geheimnisses ist [Der beste Weg? Packe es gar nicht erst in einem Computer!], weiß ich doch, dass die wirkliche Welt viel gemeiner und tiefgreifender ist, als das Zahlen etwas sicher bewahren könnten, und ausrufen von „Ha, ha, ha, ich habe eine 4096-Bit-Verschlüsselung, da kommst du nicht dran!“, ist lediglich eine Form der Verleugnung.
Englisches Original auf www.DadHacker.com, Juli 2008
Übersetzung
Walter Lojek

 

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Analog Computing

Analog Computing

Hallo Bit Byter!
All denjenigen, die nicht auf unsere Webseite schauen können und nicht die Gelegenheit hatten, die Fujiama in Lengenfeld oder die Jahreshauptversammlung in Herten zu besuchen, möchte ich ein Projekt vorstellen, das letzten Winter begann und dessen Fortführung mit eurer Unterstützung nur besser werden kann.

Die Geschichte
Seit Langem schon bin ich damit befasst, für den ABBUC Rechte einzuholen zur Veröffentlichung von Magazinen, Büchern, Software, etc. Selbst mit einem Vertreter des ATARI-Managements hatte ich eine Zeit lang intensive Diskussionen per EMail geführt, nachdem ATARI von Infogrames übernommen worden war. Leider ebenso erfolglos in unserem Sinne wie die Kontakte mit DATABecker, Markt&Technik, Sybex u.a. bekannten Verlagen. Immerhin hat uns CHIP gestattet, die Spezialausgaben zum ATARI-8-Bit zu verwenden. Daneben ist einer meiner Beitragsschwerpunkte für den ABBUC das Umsetzen von englischsprachigen Inhalten ins Deutsche für die Bit Byter, die Material für ihren kleinen Liebling lieber in ihrer Muttersprache lesen. Auf diese Weise möchte ich die großartige Zeit des ATARI Homecomputers auch bei denjenigen lebendig erhalten, die englische Inhalte nicht so leicht genießen können. Angefangen hatte ich damit in der zweiten Hälfte der 1980er Jahre. Und heute ist es spannender
denn je, da viel ehemals kommerzielles Material freigegeben wird. Manchmal generell für alle, meist im World Wide Web (WWW), manchmal aber nur sehr speziell, z.B. für den ABBUC.

Eine dieser Freigaben, über die ich mich sehr gefreut habe, ist die Erlaubnis von Lee Pappas, dem Gründer und Herausgeber des ANALOGMagazins, die Hefte ins Deutsche übertragen und durch den ABBUC zu veröffentlichen. Die Idee zu diesem Projekt trug ich schon sehr, sehr lange mit mir herum; weiß ich doch bereits aus der Anfangszeit der Homecomputer, dass viele gerne die Inhalte in Deutsch gelesen hätten. Am Anfang dieses Jahres habe ich mich dann mit meinem ATARI-8- Bit-Archiv beschäftigt und nach Abwägen verschiedener Aspekte die ANALOG ausgewählt. Einerseits besitze ich eine ganze Reihe dieser Magazine im Original, andererseits hatte H. Frank Kowatari in Japan von seinen ANALOGMagazinen hochwertige Scans im WWW zur Verfügung gestellt. So war es mir möglich geworden, die fehlenden Ausgaben zu ergänzen. Und für die zukünftige Arbeit bekam ich die Seiten in guter Qualität, die in meinen Ausgaben schlecht aussehen. Meist handelt es sich dabei um bemalte, beschriebene oder beklebte Titelseiten.

Soweit zum Vorlauf dessen, was der ABBUC nun auch in seinem Shop anbietet.

Die Idee
ANALOG war das erste reine ATARI-8-Bit- Magazin gewesen und hatte bis zur Einstellung im Dezember 1989 überdurchschnittlich interessante, z.T. einzigartige Beiträge zum A8 veröffentlicht. Viele bekannte A8-Programmierer und A8- Autoren aus dem englischsprachigen Raum haben für dieses Magazin gearbeitet, wodurch es zu einer umfassenden Quelle zum ATARI-8-Bit-Computer wurde. Zusätzlich spiegelt ANALOG bei genauem Hinsehen sehr schön die Entwicklung im Homecomputerbereich am Beispiel A8 wider und ist mehr als nur eine sogenannte Zeitkapsel. Im ANALOGMagazin lässt sich exemplarisch die Entstehung und Entwicklung eines damals noch untypischen Fachmagazins verfolgen, das sich auf nur eine Computermarke spezialisiert hatte. Waren doch Computermagazine meist so aufgestellt, dass sie einen Querschnitt aus z.B. Homecomputern brachten, oder nur als Teil eines Populär- oder Elektronikmagazins existierten. Welches Computermagazin brachte schon echte Verrisse? Welches Magazin hatte Schüler und Studenten als Autoren?

Es war eine neue Ära, die ATARI im November 1979 mit dem ATARI 400 und 800 eingeläutet hatte. In 1980 entstand die Idee zu ANALOG, 1981 erschien sie. Für die Crew dahinter bedeutete die Herausgabe sich in wildes Fahrwasser zu begeben, was sich beim Lesen sehr schön nachempfinden lässt. Vergleichbares kann man nach meiner Auffassung an keinem anderen Magazin für den A8 so beobachten. „Wenn also ein Magazin ins Deutsche übertragen, dann ANALOG“, dachte ich mir.

Die Umsetzung
Etwas, an dem sich die Geister scheiden, ist die Art und Weise, wie man so etwas angehen kann. Will man die beschriebene Idee ins Deutsche bringen, muss man zwangsläufig sehr eng am Original bleiben, nur eben eine andere Sprache verwenden. Klingt einfach, ist es aber nicht. Ist es richtig, die teilweise holprigen, gewürgten und gedrechselten Formulierungen in vergleichbares, wenig elegantes Deutsch zu überführen? Sind die Leserbriefe interessant? Wer liest schon ein Editorial? Sind Anzeigen für Produkte noch heute aufschlussreich? Was mit falschen oder fehlerhaften Inhalten machen? Diese und andere Fragen stellten sich mir bei der Vorbereitung des Projektes. Was dabei herausgekommen ist, kann man in den ersten drei Ausgaben von ANALOG lesen, die ins Deutsche übertragen wurden. Da mir die frühen Ausgaben nur als minderwertige Scans vorliegen, sind die übernommenen Bilder und Grafiken nicht so schön, wie ich sie gerne hätte. In späteren Ausgaben könnte das besser werden.

Der Ausblick
In der Startphase hatte ich ein klein wenig Hilfe aus dem ABBUC. Mit diesem Artikel hoffe ich nun soviel Werbung für dieses Projekt gemacht zu haben, dass die Hilfe mehr wird. Wer sich beteiligen möchte unter den Aspekten, die unter ‚Die Idee‘ beschrieben wurden, möge sich bitte mit mir in Verbindung setzen. Meine Kontaktdaten finden sich immer auf der PD-Seite. Ich hoffe, dass wir als ‚ABBUC e.V. – Der Club zum Mitmachen‘ es schaffen, die Reihe zu komplettieren. Mit einer kleinen Redaktion ließe sich das bewerkstelligen.

GoodByteXL
P.S.: Während ihr das lest, sind bereits Nr. 4 und 5 in Arbeit.

 

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Video Board XL

Carsten Strotmann
Brauchen wir ein „Reinheitsgebot“ für Atari Rechner? Statt „Hopfen, Malz und Wasser“ haben wir „6502 CPU, Antic, C/GTIA, 130KB RAM“? Wenn man sich die Diskussionen rund um das Video Board XE anschaut, dann kann man zu der Erkenntnis gelangen das einige Atari-Fans genau das wollen. Wann ist ein Atari ein Atari? Und wann ist es ein PC im Atari Gehäuse? 

Das Video Board XE ist eine Grafikerweiterung für den Atari 8-Bit. Entworfen vom polnischen Hardwareentwicklern Tomasz Piórek (aka Electron/ TQA) und Sebastian Bartkowicz (aka Candle), ist das Video Board XE (kurz VBXE) ein Ersatz für den CTIA/GTIA im Atari. Der CTIA Chip war eine Weiterentwicklung des TIA Chips (TIA = Television Interface Adapter) aus dem Atari 2600. CTIA (Coleen TIA) wurde in den ersten Atari 400 und 800 Computern eingesetzt. Der CTIA Chip empfängt die Video-Daten vom Antic und bereitet die Signale für die Bildschirmausgabe auf. CTIA fügt dem Antic Signalen die Farben zur Grafikausgabe und ist zusätzlich für die Player und Missiles verantwortlich (Grafikausgabe und Kollisionsabfrage).

Ab 1981 wurden alle ausgelieferten Atari 400 und 800 Geräte mit dem neuen GTIA Chip ausgerüstet (Georges TIA, nach dem Entwickler des GTIA, George McLeod), einschließlich aller Atari 8-Bit Geräte die in Europa verkauft wurden (der CTIA war nur in einer NTSC Version vorhanden). Der GTIA erlaubte dem Atari 8bit Rechner drei neue Grafikmodi, Graphics 9,10 und 11. Ähnlich wie 1981 der CTIA durch den GTIA ersetzt wurde, kann heute der GTIA durch das VBXE ersetzt werden. Das VBXE fügt dem Antic (welcher immer noch die Haupt-Grafikausgabe liefert) weitere Video-Modi und neue Funktionen hinzu:

– RGB Ausgabe für Monitore oder Fernsehgeräte (SCART)
– 21bit RGB Palette für eine Auswahl aus 2,097,152 Farben
– vier frei-definierbare Farbpaletten zu
je 256 Farben, 1024 Farben können gleichzeitig gezeigt werden
– Neue Grafikmodi:
– niedrige Auflösung: 128/160/168 Bildpunkte pro Zeile, 256 Farben aus einer Palette von 2 Millionen
– Standard Auflösung: 256/320/336 Bildpunkte pro Zeile, 256 Farben aus einer Palette von 2 Millionen
– hohe Auflösung: 512/640/672 Bildpunkte pro Zeile, 16 Farben aus einer Palette von 2 Millionen
– Textmodi: 64/80/84 Zeichen pro Zeile, jedes Zeichen kann eine Farbe aus der Palette von 2 Millionen bekommen
– 512KB internes RAM mit 14.18 Mhz getaktet
– Programmierung über eine Antic-ähnliche Displaylist (XDL = eXtended Display List)
– eingebauter Blitter welcher Daten im internen RAM des VBXE mit bis zu 13.5 MB/s verschieben kann
– Sprites von 1×1 Pixel bis 256×256 Pixel Grösse (in Graphics 8 Auflösung) mit bis zu 256 Farben pro Sprite
– Prioritäten von Sprites und (Antic-) Hintergründen, Sprite-Kollisionsabfrage
– Sprites können mit 1 Pixel Genauigkeit (Graphics 8) positioniert werden
– Eine vom Antic generiertes Hintergrundgrafik kann mit Blöcken von 1×8 bis 32×32 Pixel Größe eingefärbt werden
– durch geschickte Auswahl der Color-Maps können Antic Graphics 8 und Graphics 15 in einer Zeile dargestellt werden
– Die Hälfte des VBXE Speichers (256 KB) kann als Speichererweiterung in den Speicher des Atari eingeblendet werden (Rambo XL kompatibel)

Bei all diesen neuen Funktionen bleibt das VBXE 100% kompatibel mit dem original GTIA Chip, so das alle bekannten Spiele und Anwendungen laufen. Das das VBXE direkt RGB Signale ausgibt, kann man nun einen Atari SC1224 Monitor direkt an den Atari 8Bit Rechner anschließen und bekommt ein gestochen scharfes Bild. Das VBXE ist auch eine gute Option für Besitzer eines der XE Geräte aus China mit defektem GTIA Chip. Da das VBXE den GTIA ersetzt, wird das Gerät hierdurch repariert und auch gleich aufgerüstet. Doch zurück zur Diskussion „was ist ein Atari?“. Ich habe Ende Januar auf dem Mittwinter Treffen in Kirchen die Möglichkeit gehabt, mit dem VBXE zu arbeiten (Dank Beetle, der ein VBXE in meinen Atari 130XE eingebaut hat). Das VBXE „fühlt“ sich wie eine echte Atari Erweiterung an, es fängt den „Geist“ der Atari 8bit Geräte sehr gut ein (viel besser als z.B. die XEP80, welche ein komplett anderes Programmiermodell als der ANTIC/GTIA hat). Das Programmieren des VBXE ist für Atari Programmierer kein Umlernen, die Idee einer Displaylist ist für Atari Entwickler kein Neuland.

Durch den klugen Aufbau lässt sich das VBXE von jeder Atari Programmiersprache aus programmieren, auch von Atari- oder Turbo-Basic aus (In den kommenden ABBUC Magazinen gibt es einen VBXE-Programmierkurs mit Beispielen in Assembler, Turbo-Basic und Forth). Programme, welche die speziellen Funktionen des VBXE benutzen, laufen nicht auf einem Atari mit GTIA Chip. Aber ein Programm, welches GTIA Grafikmodi benutzt (z.B. Graphics 9) läuft auch nicht auf einem alten Atari 800 mit CTIA, und ein Programm welches eine Speichererweiterung voraussetzt läuft nicht auf einem 64KB 800XL. Das ist der Effekt jeder Erweiterung. Für mich ist ein Atari mit VBXE immer noch ein echter Atari 8bit Computer. Es macht Spaß das VBXE zu Programmieren. Und es macht Spaß mit dem VBXE zu Programmieren (klare 80 Zeichendarstellung). In der kommenden Ausgabe des ABBUC Magazin schauen wir uns den 80 Zeichen Modus des VBXE genauer an.

Carsten Strotmann
VBXE Homepage:
http://spiflash.org/block/15.html
Das VBXE Programmierer Handbuch:
http://spiflash.org/files/vbxe/

 

Eine Wagenladung Atari

Eine Wagenladung Atari

von Markus Sichelschmidt
und Carsten Strotmann
Unverhofft kommt oft. Anfang November, ich war gerade in Amsterdam unterwegs, erreichte mich ein Anruf der Universität Freiburg: „Wir haben hier eine Kleinlasterladung Atari Geräte. Ob der ABBUC interessiert ist, diese in Freiburg abzuholen, ansonsten müssten die Geräte auf den Müll“. Auf Nachfrage stelle es sich heraus, dass es sich im Atari 16bit Computer (ST, STF, Mega ST und Falcon, sowie eine Menge Peripherie) handelt. Der ABBUC ist zwar im Herzen ein 8-bit Atari Club, aber genug Bit Byter haben Interesse an den 16bit Ataris, und gute Maschinen auf der Müllkippe können wir alle ja nicht gut vertragen. Die offene Frage war: „wie abholen?“. Ich war den gesamten November schon beruflich ausgebucht“ und konnte unmöglich die 570 km bis nach Freiburg fahren. Im ABBUC Forum wurde ein freiwiller ABBUC Mitstreiter gesucht, der Zeit und Möglichkeit hat die Geräte aus Freiburg in Empfang zu nehmen. Markus Sichelschmidt (MarGUS_XXL) aus Birkenfeld am Schwarzwaldrand hatte Zeit und auch einen Lagerraum zur Verfügung.

Von der Fahrt nach Freiburg, ein kleines Abenteuer für sich, erzählt Euch Markus:
„Wenn einer eine Reise tut so kann er was erzählen“. So könnte man die Fahrt nach Freiburg wohl recht gut betiteln. Am besten fange ich also ganz vorne an: Als ich im Forum las, dass jemand „im Raum Freiburg“ gesucht wird, der eine größere Ladung alter Atari-Rechner bei der Uni in Freiburg abholen und zwischenlagern könnte, schaute ich mal auf die Geo-Map und stellte fest, dass ich wohl zu diesen gesuchten Mitgliedern gehören könnte, denn ich habe ja unter 200 Km nach Freiburg. Also rief ich bei einem Bekannten an, der ein recht großes Lager hat und fragte ihn ob er noch Platz für ’ne Ladung Ataris hätte und vielleicht ja auch noch ein passendes Fahrzeug um diese in Freiburg abzuholen. Er meinte das sei kein Problem und er hätte auch jemanden mit passendem Fahrzeug an der Hand der sowas beruflich macht. „Das passt ja gut“ dachte ich mir und meldete mich daraufhin im Forum als Freiwilliger für die Aktion. Von Carsten erhielt ich dann die Daten von Herrn Gimbel von der Uni in Freiburg. Ich rief ihn an um einen Termin zu vereinbaren. Das „kurze“ Telefonat dauerte dann gleich mal über ’ne Stunde, dann bereitete mein leerer Akku dem Gespräch ein Ende. Also rief ich am nächsten Tag den Transporterfahrer an und teilte ihm den Zeitplan mit. Am darauf folgenden Samstag trafen wir uns in Pforzheim an der Autobahnauffahrt um nach Freiburg zu fahren. Ich stieg also zu ihm in seinen Transporter und los ging die wilde Fahrt. Ab ca. 50 Km/h wurde die von den hinteren Radlagern verbreitete Geräuschkulisse ziemlich heftig und ab 100 Km/h konnte man sich im Auto nur noch schreiend verständigen. Naja, dachte ich mir, das wird schon irgendwie gehen. Hoffentlich halten die Radlager diese Fahrt noch durch. Als er nach ca. fünf gefahrenen Kilometern plötzlich mitten auf der Autobahn die Zündung mehrfach aus und wieder einschaltete, schaute ich ihn ungläubig fragend an. Er meinte nur: „Mir ist da ein Ventil am Turbolader abgeraucht und jetzt schaltet der sich immer wieder einfach ab. Wenn ich das nicht so mache komme ich keinen Berg mehr rauf.“

Toll, dachte ich mir, das kann ja heiter werden. Wir hatten ja nur noch über 300 Km zu fahren und das Auto war bislang ja auch noch leer. Wir fuhren weiter… . Sein Fahrstil war reichlich aggressiv. Von einem einzuhaltenden Mindestabstand hielt er wohl nicht viel. Aber er kannte das Rechtsfahrgebot! Er quetschte sich bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit in jede noch so enge Lücke auf der rechten Spur. Dafür fuhr er gerne mal so dicht auf den Vordermann auf, dass man vor dem Auto nicht
mehr auf den Boden sehen konnte, wobei ich bei 2,02m Körpergröße ziemlich dicht vor so einem Transporter auf den Boden sehen kann. Als wir nicht ganz die Hälfte unseres Hinweges hinter uns gebracht hatten, blitzte es plötzlich von vorne rechts. Er meinte: „Der da vorne ist grad geblitzt worden und bremste etwas ab“. Allerdings war es wohl eher er selbst der geblitzt worden war, was er inzwischen sicherlich auch schriftlich vorliegen hat. Auf sein Fahrverhalten hatte das jedenfalls nur sehr kurzfristig Einfluss. Unterwegs gab es noch ein paar Beinahe- Auffahrunfälle, aber irgendwann kamen wir tatsächlich unfallfrei in Freiburg an. Herr Gimbel erwartete uns bereits. Also ging es ans Sichten und Einladen der Atari-Schätze. Nachdem Herr Gimbel und ich uns schon Tage zuvor am Telefon blendend unterhalten hatten, setzten wir unser Gespräch nun quasi fort. Wir unterhielten uns über die gute alte 8 & 16-bit Zeit, während wir die Geräte in den Transporter luden. Er wollte natürlich auch gerne etwas mehr über den ABBUC wissen. Ich erzählte ihm von den JHVs und den sonstigen stattfindenden Veranstaltungen, was ihn sichtlich beeindruckte.

Wenn er mal zufällig Zeit hat würde er auch gerne mal an einer ABBUC-Veranstaltung teilnehmen, meinte er im Laufe unseres Gesprächs. Mein Fahrer stand daneben und verstand nur Bahnhof und Abfahrt. Er meinte mehrmals er müsse nachmittags noch einige andere Sachen erledigen und dass wir jetzt dann mal an die Rückfahrt denken müssten. Herr Gimbel und ich kamen aber von einem Thema auf das nächste 🙂 . Nach ca. eineinhalb Stunden Aufenthalt machten wir uns dann auf den Rückweg. Unterwegs erfolgte wieder mehrfach der „Reset des Turboladers“ per Zündschlüssel, woran ich mich aber inzwischen gewöhnt hatte. Ein bisschen von dem über was ich mich mit Herrn Gimbel unterhalten hatte musste er doch mitgekriegt haben, denn irgendwann fragte er mich ob ich auch ’nen C64 in meiner Sammlung hätte und ob ich dafür auch zufällig das Spiel „Iridium“ hätte. Es stellte sich heraus dass er das Spiel „Uridium“ meinte. Als ich seine Frage bejahte meinte er: „Wo kriege ich jetzt ’nen C64 her ?“. Ich gab ihm den Tipp unseren gemeinsamen Bekannten zu fragen, da der auch alte Computer von Commodore und alte Spielautomaten sammelt.

Plötzlich sah ich vor uns das Heck eines LKW bedrohlich nahe kommen. Dann hörte ich ein lopfendes Geräusch von hinten links. Als ich mich nach links drehte fuhr neben uns auf der selben Spur ein PKW. Ich schrie den Fahrer an. „Pass auf !!!“ Er meinte: „Das macht der da absichtlich. Der will mich nicht raus lassen. Das kann der mit mir aber nicht machen.“ Kurz bevor wir dann im Heck des LKW hingen bremste er doch noch ab und ließ den PKW passieren. Ich bin mir noch immer ziemlich sicher dass der rechte Außenspiegel des PKW und sein linker hinterer Radlauf sich wohl berührt haben. Aber weder er noch der PKW -Fahrer schienen meiner Meinung zu sein. Ich sandte jedenfalls ein Stoßgebet gen Himmel und hoffte die noch vor uns liegenden ca. 100km heil zu überstehen. Kurz bevor wir ankamen meinte er noch zu mir: „Gell, mit mir fährst du nie wieder ?!“ und er lachte dabei. Mir war das Lachen längst vergangen.

Wir fuhren dann noch zu unserem gemeinsamen Bekannten und luden dort die Rechner aus. Er bekam dort leihweise einen C64 und ich gab ihm dann noch sein heißgeliebtes „Uridium“. So waren wir schlussendlich beide glücklich. Er hatte einen C64 und ich war ohne körperliche Blessuren nach Freiburg und mit den Rechnern im Gepäck wieder zurückgekehrt.

Anfang Dezember, auf dem Weg zur Aufrüstung des ABBUC Servers in Frankfurt, habe ich einen Abstecher nach Eutingen bei Pforzheim gemacht um Markus zu besuchen und einen Blick auf die Atari 16bit Geräte zu werfen. Markus hatte sich schon die Arbeit gemacht und viele Geräte getestet. Insbesondere die Diskettenlaufwerke der Atari STs, normalerweise eine häufige Fehlerquelle, waren meist in einen lauffähigen Zustand. Bei näherer Betrachtung war klar warum: Die DV-Abteilung der Uni hatte die Original -Laufwerke schon gegen neue ausgetauscht. Da die neuen Laufwerke nicht in die Aussparungen für Auswurfknopf und Diskette am Atari ST passen, sind die Gehäuse einiger Rechner angepasst worden. Diese Arbeit wurde aber von einem Fachmann durchgeführt, so dass das Ergebnis ansehnlich ist. Auf der Magazindiskette findet Ihr die Liste der Atari Gerate, die von der Uni Freiburg abgegeben wurden. Diese werden wir unter den ABBUC Mitgliedern verteilen. Die Rosinen aus dem Paket kosten Geld, damit wir die Kosten (Miete für den Kleinlaster, Spritkosten) wieder hereinbekommen. Verglichen mit eBay Preisen kommt Ihr hier aber sehr günstig an die Geräte. Wir sammeln alle Anfragen per EMail, Postkarte/Brief oder im Forum bis zum 31.5.2010. Schreibt uns, was Ihr mit dem Geräten vor habt. Gibt es für ein Gerät mehr als einen Interessenten, entscheiden Wolfgang, Markus und ich anhand dieser „Bewerbung“. Je Interessanter Eure Pläne mit den Computern, desto höher sind die Chancen. Ab Juni nehmen wir mit allen glücklichen Neu-Besitzern Kontakt auf und versenden die Geräte.

Einige Rechner müssen vor dem Versand noch getestet, repariert und gereinigt werden. Diese Aufbereitung hat Stefan Niestegge (aka Beetle) übernommen.

Markus, Stefan und ich haben viel Zeit in die Abholung und Aufbereitung der Gerate gesteckt, um die Ataris den Clubmitgliedern zu einen geringen Preis anbieten zu können.
Daher eine Bitte: Meldet Euch nur für die Geräte, wenn Ihr Interesse habt mit den Ataris zu arbeiten oder zu spielen, aber nicht um diese weiterzuverkaufen.

 

ABBUC intern

Mitgliederstatistik

Entwicklung der Mitgliederzahlen
Wir erinnern uns an die Mitgliederstatistik im ABBUC Magazin Nr. 82, die den Verlauf der Mitgliederzahlen über die ersten Jahre des ABBUC zeigte. Inzwischen sind seit dem Start des neuen Webauftritts wieder ein paar Jahre ins Land gegangen. Das 25 jährige Bestehen des ABBUC ist der Anlass zu sehen wie sich die Mitgliedszahlen seit dem letzten Rückblick 2005 entwickelt haben. In etwa mit Einführung der neuen ABBUC Webseite in 2001 konnte die Mitgliederfluktuation ausgebremst werden. Das Engagement der neuen Ressorts, neue Inhalte wie kostenlose Downloads, ABBUC Infothek, ABBUC Bundesliga, neue Foren, usw. konnten den Schwund fast gänzlich stoppen. – In den vergangenen Jahren wurden viele neue Dinge ausprobiert wie Wettbewerbe, Teilnahme an Messen, Online-Werbung und Schnuppermitgliedschaft. Einiges half viel, anderes weniger. Insgesamt aber sind Erfolge zu verzeichnen. Mit neuen Mitgliedern wurden auch neue Regionalgruppen gebildet und damit offensichtlich mehr Interesse erzeugt. Der Effekt davon ist, dass der Mitgliederschwund ab 2005 (Tiefstand 388 Mitglieder) umgekehrt werden konnte. Seit dem legt der ABBUC langsam wieder zu.

Jahr/Quartal, Magazin, Mitglieder
2005/1 80 396
2005/2 81 392
2005/3 82 388
2005/4 83 391
2006/1 84 393
2006/2 85 384
2006/3 86 387
2006/4 87 387
2007/1 88 387
2007/2 89 389
2007/3 90 389
2007/4 91 389
2008/1 92 394
2008/2 93 392
2008/3 94 397
2008/4 95 401
2009/1 96 4
11
2009/2 97 411
2009/3 98 414
2009/4 99 414

Natürlich wird es keinen plötzlichen Anstieg der Mitgliedszahlen mehr geben wie zur Öffnung der Ost/West Grenze. Aber mit über 400 Mitgliedern ist der ABBUC nicht nur der weltweit größte Atari Computer User Club, sondern in der Landschaft der Atarianer eine feste Größe mit Bestand. Mitglieder und Zuschriften aus USA, Kanada, Polen, Afrika und so gut wie allen Teilen aller Kontinente haben über die Jahre bewiesen, dass der Atari Bit Byter User Club weltweit bekannt und geachtet ist.

Andreas Bertelmann

 
ABBUC goes Twitter
Der ABBUC beschreitet neue Wege. In Kürze zwitschert der ABBUC seine News auch bei Twitter raus. Der Handshake zwischen alter und neuer Technik findet sich künftig hier: http://www.twitter.com/abbuc Aktuell wird der Dienst noch manuell mit Text und Links befüllt. Künftig geschieht dies automatisch durch die ABBUC News. Es wäre schön, wenn ihr den ABBUC Twitter abonniert und so für eine breite Streuung der ABBUC Infos sorgt. Dadurch können wir noch mehr neue Mitglieder gewinnen.
Andreas Bertelmann

Neuer ABBUC Bildschirmschoner für Windows PC
Zum 25 jährigen Bestehen des ABBUC gibt es einen neuen Bildschirmschoner für Windows PCs. Auf der ABBUC Webseite findet ihr im Menü „ABBUC und mehr“ => „Bildschirmschoner“ neben den bekannten vier Bildschirmschonern den neuen Bildschirmschoner „25 Jahre ABBUC“. Natürlich als kostenlosen Download. (ca. 1MB) Nach dem Download einfach die ZIP Datei entpacken und die entpackte Datei in das Windowsverzeichnis kopieren. Über die Desktopeinstellung könnt ihr den Bildschirmschoner wechseln.
Wer die anderen Bildschirmschoner nicht kennt, sollte sie sich unbedingt mal ansehen.
1. 8bit Computer line  Zeigt die bekanntesten Computer
2. ABBUC  Ein einfacher Screensaver mit ABBUC Webadresse
3. Vaporware  Zeigt ansehnlich alle nie erschienenen Atari Computer
4. Live Video  Bringt in rotierenden Würfeln die bekanntesten Atari Werbevideos auf den Bildschirm (11MB Umfang)

 

Schon gewußt?
Wer bei Google nach „Atari“ und einem Spieletitel der 8bit Ära sucht, findet den Link zum ABBUC immer auf der ersten Seite und oft sogar an erster Stelle.

 

Schon gewußt?
Atari war die erste Firma, die den Joystick für elektronische Spiele verwendete. Damals noch an Arcade Maschinen. Den Ursprung hat die Technik des Joysticks jedoch im Lokomotivenbau, wo er ursprünglich zur Steuerung elektrischer und pneumatischer Elemente diente.

 

Bildergeschichte

 

 

PD Neuheiten

Hallo Bit Byter!

Aufgrund von notwendigen Überarbeitungen beginne ich diesmal damit Lücken zu füllen. PD-Nummern, die bisher frei wurden, bekommen also neue Inhalte. Die aktuelle PD-Liste findet ihr wie immer zum Herunterladen auf unserer Webseite; z.B. im Shop.

0106 Serie Disk-Mag: AMC-Soft 1-1987 BAS Joystick SD/2S
Armin Stürmers Diskettenmagazin zum XL/XE. In dieser Ausgabe jede Menge Spieletests zu bekannten Klassikern. Darunter Necromancer, Rescue On Fractalus, Tales of Dragons and Caveman, Super Huey, Conan, um nur einige zu nennen. Die Lösung zum Spiel Nibelungen mit Karten. Dazu aus der ATARI-Szene u.a. von Messen. Das Spiel des Magazins stammt von RAINDORFSOFT: Robbies Mission.

0346 Dr. Tom’s Castle BAS Joystick SD/1S
Eines der frühen Werke von Kemal Eczan. Dieses in BASIC geschriebene Spiel mit Maschinenspracheroutinen wurde einst als Listing veröffentlicht. Ein typisches Jump&Run- Spiel von damals, das Hobbyprogrammierern auch heute noch Ideen geben kann.

0376 BROS Joystick ED/1S
Eine frühe Umsetzung von Super Mario Bros für den XL/XE. Es fehlt das Scrolling wie man es in Crownland bewundern kann, doch einige der aus dem Original bekannten Extras wie Warps, verschiedene Monster, schießen usw. sind implementiert. Dafür läuft es sehr flüssig und ist dadurch gut spielbar.