ABBUC Magazin 090


IMPRESSUM
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Das Atari Bit Byter User Club Magazin erscheint 1/4 Jährlich. Jeweils 1/2 jährlich erscheint das Atari Bit Byter User Club Sondermagazin. Eingesandte Artikel müssen frei von Rechten Dritter sein. Mit der Zusendung gibt der Autor seine Zustimmung zur Veröffentlichung. Veröffentlichungen, auch auszugsweise nur mit schriftlicher Genehmigung

Inhalt

Seite 3 CD Test READY Vocally too
Seite 5 Public Domain heute Update(s) in der Theorie
Seite 7 Public Domain heute Updates in der Praxis
Seite 9 Nachtrag Modultechnik
Seite 10 RENOs und HARis
Seite 12 Auf Nostalgie programmiert
Seite 13 Fujiama 2007
Seite 16 Realtimetext Fujiama 2007
Seite 19 Hardware Wettbewerb
Seite 21 Software Wettbewerb
Seite 24 Vintage Computer Festival 8.0
Seite 26 Zwei Unbekannte, die Gleichung und das ‚…
Seite 28 35 Jahre ATARI
Seite 30 Die große Zockerfibel


Statt Spieletest

CD-Test: READY. Vocally too
Digge digge ding ding ding ding ding digge digge ding ding do – huah. Duu duu duu du du duu du duu duu duu duu du du duu du duu. Haaah ah haaah haaa-ah-haaaa aaah aaah aaaah haaaa Chaaaah aaah‘.

Was könnte das sein? Dass es ein Songtext ist, würde einem glaube ich nicht so schnell einfallen. Ist es aber! Und zwar der Text von „International Karate“. Auf meinen Internet-Streifzügen traf ich auf diesen Song, den man sich auf der Internetpräsenz der schwedischen Gruppe „Visa Röster“ anhören kann. Nach einigem suchen fand ich dann auch einen Mitschnitt von einem Konzert in London. Es ist einfach einmalig wie die sechs Musiker diesen Song performen.

Die Hörproben aus dem Internet haben mich so neugierig gemacht, dass ich mir auf ihrer Homepage ihre vierte CD „READY. Vocally too“ bestellte. Diese CD ist bereits ihre zweite CD mit nachgesungenen C64-Songs.

Die vier Frauen und zwei Männer singen Tunes aus alten C64-Spielen nach. Bei den ersten sieben Songs benutzen sie dazu ausschließlich ihre Stimmen und singen a capella. Ab Track 8 kommt auch noch der Synthesizer ins Spiel und macht sie den Songs der Chipmusic-Remix-Szene ähnlicher, was meiner Meinung nach etwas auf Kosten der Originalität geht.

Abgefahren, völlig verrückt, freakig, kreativ, phantasievoll, fantastisch. Das waren meine Eindrücke nach dem ersten Hören der CD. „Das muss ich unbedingt den anderen ABBUC Mitgliedern im Magazin vorstellen“ habe ich nach dem zweiten Hören der CD gedacht. Bisher hatte ich ja hauptsächlich über Atari-Spiele im Magazin berichtet. Aber viele der Spiele, die nachgesungen wurden, sind alte Bekannte, da sie auch auf dem Atari erschienen. Deshalb sind sie für die Atari-Spiele-Freaks ebenfalls sehr interessant. Der Wiedererkennungsfaktor ist bei diesen Songs besonders hoch: Thrust, M.U.L.E., Commando und International Karate. Darüber hinaus erschienen noch Bomb Jack, Wizball, Commando, Last Ninja 3 und International Karate auf dem großen Bruder, dem Atari ST. Jeder Atari- Fan kann deshalb etwas mit dieser CD anfangen.

Die Songs im Einzelnen:
Delta – absolut eingängige Melodie von Rob Hubbard, kam mir gleich bekannt vor: Raster hat den Song 2003 für den Atari umgesetzt. (Auf der Magazindisk DELTA. COM)
Caverns of Khafka – ist mit zwei Subtunes auf der CD vertreten. Das Atari-Spiel hat aber doch gar keine Musik! Schnell mal im Emulator die C64-Version geladen. Die Überraschung: Gleicher Hersteller (Cosmi) aber ein völlig anderes Spiel, hier auch mit Musik.

Formula 1 Simulator – lustiger Song, besonders das brrrrrrrrrrrr am Anfang. Die Vorlage, das originale SIDFile befindet sich auf der Magazindisk. (Auf der Magazindisk FORMULA1.SID, starten mit dem SID-Player)

Roland’s Rat Race – wow, der simulierte SID aus der Männerkehle am Anfang
Bomb Jack – nicht schlecht
Fairlight – ganz nett
Thrust – der Hammer, ganz ohne „Diggedingwong“ mit Klavierbegleitung
Thanatos – hier kommt zum ersten Mal der Synthi zum Einsatz, langweilig
Song 4 – zu viel Synthesizer, zu wenig Stimme, aus welchem Spiel soll der Song stammen? Langweilig.
Wizball – coole Kombination: E-Gitarre, die Stimmen der Mädchen, nette Melodie.
M.U.L.E. – für mich der verrückteste Song: zu Anfang ein paar wilde Samples gemixt mit dem Pokey (!) – Sound aus dem Spiel und dann das unvergessliche Theme in verschiedenen Variationen. Toll.
Commando – etwas überraschend der reine Synthesizer-Sound zu Anfang. Wird aber immer besser je mehr Stimmen dazu kommen.
Calm – hmm, ein bisschen langweilig.
Last Ninja 3 – perfekte Symbiose aus Synthesizer und „Humanizer“. Hier hört sich die Leitstimme fast so an als wäre es richtige Sprache, aber ich vermute es ist ebenfalls reine Phantasielautierung.

International Karate – mein absoluter Favorit. Im Internet kann man sich neben dem Hörgenuss auch den Augenschmaus gönnen. Die kämpfenden Männer, die eingearbeiteten Animationen, die gutaussehenden Frauen und besonders die süße Karin müsst ihr euch anschauen:
http://www.youtube.com/watch?v=ZAY_fJ4IHHE

Rambo First Blood Part II – viel Synthesizer, wenig Stimme, ruhig und langweilig
Zoids/Ancestors – Zum Abschluss noch ein Schlaflied.

Entweder man hält sich die Ohren zu oder man ist total begeistert. Meine Frau Alexandra gehört zu den ersteren und ich gehöre zu den zweiten. „Ich kann das nur ertragen, wenn du es per Kopfhörer hörst!“ Gesagt – getan. Das Mitsingen habe ich mir jedoch nicht verbieten lassen, was Alexandra natürlich auch nicht begeisterte: „Hört sich an als hättest du Zahnschmerzen.“ Urteil meiner Frau: Das nervt ja genauso wie deine komische Atari-Musik.

Mein Urteil: Wer gerne Remixes von alten 8-Bit Spielen hört: Sofort kaufen!
Das war ein ungewöhnlicher Test zu einer ungewöhnlichen CD.

Gunnar Kanold

Daten
Name: Ready. Vocally too
Gruppe: Visa Röster
Erscheinungsda- 2007
Besonderheiten: C64- und Atari-Spielesongs a cappella nachgesungen
Bezugsquelle: http://www.livet.se/visa
WGL – Wertung: (9 von 10 Punkten)


Public Domain heute – Updates in der Theorie

Wann immer in der Computerwelt etwas verbessert, verändert oder ergänzt wird, so spricht man dort von „Update“ oder auch von „Upgrade“. Nun, ich will euch nicht etwa den Unterschied dieser beiden Begriffe erläutern, sondern vielmehr Walter Lojek`s Artikel im letzten ABBUC Magazin aufgreifen und mittels Ergänzungen bzw. Ideen meinerseits die PD-Bibliothek ein wenig unterstützen. Denn eine PD-Sammlung oder PD -Bibliothek ohne Support seitens der User wird im Laufe der Zeit nicht nur altern oder gar veraltet erscheinen, sondern sie wird auch überflüssig, da sie niemand (mehr) nutzt oder neue Programme (mehr) beisteuert – und genau das gilt es zu vermeiden.

Klar, nicht jeder Atarianer ist ein Programmierer – ich bin es übrigens auch nicht – und kann eigene Programme beisteuern. Und auch klar, wirklich neue Programme gibt es zumeist kostenlos zum runterladen im Internet… Immerhin hat der ehemalige „Best of Show“ Wettbewerb der RAF auf früheren ABBUC JHV`s und der „ABBUC Software Wettbewerb“ der letzten Jahre dazu geführt, dass auch im ABBUC Magazin wieder niegelnagelneue Programme (zum Teil exklusiv) von aktiven ABBUC Usern veröffentlicht wurden und auch weiterhin werden. Nur die PD-Bibliothek bekam davon bisher nicht so recht viel zu spüren. Die Verfahrensweise ist wohl recht oft so: Neue Programme ins ABBUC Magazin (das ja auch gefüllt werden will/muss) und alte / ältere oder gar veraltete Programme in die PDBibliothek. Das dies auf Dauer nicht gutgehen kann ist abzusehen und so ist Walter`s Artikel im letzten Magazin nur allzu verständlich…

Idee 1 – Kategorien und Sprachen:
Hin- und wieder helfen auch (Ver-)Änderungen des Status-quo weiter, also statt die PD-Bibliothek so zu belassen wie bisher und alles so weiterlaufen zu lassen, warum nicht die PD`s einfach mal nach Kategorien und/oder Sprachen einsortieren? Das macht zwar eine Unmenge an Arbeit, aber vielleicht nutzt es ja der Attraktivität. Meinereiner könnte sich konkret folgende Kategorien vorstellen:

1. Spiele (aller Art, also Jump & Run, Arcade, RPG, ADV, Racing, Simulation, etc.)
2. Anwendungen (ebenfalls aller Art, also auch Tools, Utilities, etc.)
3. Demos (dito, also Grafik, Sound, Animation, Game-Demo, etc.)
4. DOS (entweder alles was es so gibt und PD ist oder nur wichtige/häufig benutzte DOSse)
5. Magazine & Leserdisketten (eventuell nach benutzten Sprachen sortiert z.B. Flop-Magazin = tschechisch, Serious-Mag = polnisch, Mega-Mag = englisch, Pokey-Mag = holländisch., etc.)
6. Grafiken/Bilder (div. Bilderformate bzw. Bilder -Disks, z.B. Gr8, Gr.9, Gr. 15, Gr. 9+11 (Apac), HIP, RIP, TIP, INP. CIN, ART, RLE, etc. jeweils mit Viewer zum anschauen)
7. Sounds/Musics (div. Sound- oder Musikformate, wie z.B. AMC, AMS, AMP, CMC, MPT, TMC, WAV, DIG, SMP, etc. jeweils mit XL oder XE mono/stereo Player zum anhören)
8. Programmiersprachen und Tools (z.B. div. PD -Assembler, Assembler-Sources, Assembler- Tutorials oder z.B. Action-Sources, Action- Tutorials, Action-Mags, Quick Mags, div. Basic-Varianten, Basic-Tutorials, Atari-Basic- Erweiterungen, etc., etc.)

Dies sind wie gesagt nur meine subjektiven Vorschläge, vielleicht kann man sie ja ergänzen oder kürzen und/oder dem Geschmack der ABBUCianer anpassen. Im ABBUC Forum wird oder wurde gerade die Idee eines englischen „ABBUC Special Magazins“ (mehrere ausgewählte Artikel aus div. ABBUC Magazinen. in einer engl. Sonderausgabe, wobei dann vielleicht öfter mal engl. Spezial-Ausgaben erscheinen könnten) diskutiert. Könnte man diese Idee nicht auch vereinfacht auf die PD-Bibliothek übertragen und die ABBUC -PD`s mit Symbolen (Fahnen o.ä.) versehen, die erkennen lassen ob es sich um deutsch-, englisch-, oder anders-sprachige PD`s handelt ? Denn z.B. nicht jeder ausländische ABBUCianer spielt gerne deutsche Textadventures…

Idee 2 – User Activity & Self Construction:
Wie anfangs gesagt, nicht jeder kann programmieren oder hat die Zeit + Lust es zu lernen. Dennoch gibt es auch andere, vielfältige Möglichkeiten etwas aktiv für die PD-Bibliothek und den Club beizusteuern. Nicht umsonst lautet ja das ABBUC Motto: „ABBUC – Der Club zum mitmachen“. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Bug-Report der User für fehlerhafte PD`s ? Allzu oft geschieht es nämlich, dass bestimmte Programme scheinbar tadellos funktionieren – dann aber an irgendeiner Stelle abstürzen. Als PD-Verwalter hat wohl niemand die Zeit, sämtliche PD`s bis zum Ende durchzuspielen oder in allen erdenklichen Funktionen durchzutesten.

Oder wie wäre es mit nützlichen Hinweisen von Seiten der User, wie z.B. welche PD-Programme wie viel RAM, welche Art der RAM Erweiterung oder welche Zusatzhardware benötigen. So könnten dann vielleicht hilfreiche Listen oder Tabellen entstehen, in denen u.a. drin steht, welche Programme mit welcher RAM Erweiterung laufen bzw. nicht laufen oder welche Programme es für die Hardware-Erweiterung x gibt. Ok, solche Listen habe ich zum Teil schon erstellt und im ABBUC-Magazin released. Die Aufgabe der User bestünde nun darin die vorhandenen Listen zu ergänzen (neue Einträge hinzufügen), zu erweitern (neue/ weitere Listen hinzuzufügen) oder einfach über Updates und neue Programme dazu zu informieren. Der PD -Service wiederum könnte diese Infos nutzen um bei den PD-Kategorien ggf. Unterkategorien zu erstellen, also z.B. bei der Kategorie „Games/Spiele“ die Unterkategorie „Multijoy-Games“…

Last not least könnte man z.B. bestehende Level- Editoren oder Construction-Kits/Sets dazu benutzen um ganz ohne Programmierkenntnisse neue Spiele- Levels oder neue Spiele-Sets, ja z.T. sogar neue Spiele zu kreieren. In der PD Bibliothek oder dem ABBUC-Magazin könnte dann das Spiel oder der Editor (sofern PD) erscheinen und/oder natürlich die von Usern selbst erstellten neuen Spiele-Levels, die neuen Spiele-Sets oder die neue Spiele. Man könnte dies auch im ABBUC-Magazin als kleinen Wettbewerb gestalten, so in der Art „hier ist ein Spiel mit Beispiel- Levels nebst Editor, nun erstelle mal ein paar eigen Levels“. Schließlich gibt es für den kleinen Atari sog. Level-Editoren und Construction-Kits/Sets in Hülle und Fülle. Man denke nur mal an die vielen Level-Editoren zu KE-Soft Spielen, an das Pinball-Construction-Set (PCS in Gr. 8 und Gr. 15), an das Racing-Destruction- Set, an die Arcade-Machine, Dandy und Aliens nebst Level-Editor, div. Sokoban-Clones nebst Editor, div. (Text-) Adventure-Maker, und last not least div. Quiz- Spiele nebst Fragen-Editor zum erstellen neuer Fragen. Und wer denkt, das waren jetzt aber schon viele Beispiele, wird früher oder später feststellen, dass es noch viel mehr Spiele mit Editoren und Construction Kits gibt. Mancheiner
„spielt“ ja auch gerne mit Musik- Editoren und komponiert dutzende Musikstücke ganz unbemerkt und im stillen Kämmerlein. So hat meinereiner nicht etwa ca. 148 mit dem PCS erstellte Pinballs (Flipper) selbstgemacht, sondern auf div. RK`s des PCS nachgeschaut, was da so an gespeicherten Flippern drauf war und diese dann eben als ML-Files in die eigene PD-Sammlung übernommen. Kurzum, Level-Editoren und Construction-Kits können auch eine bequeme und nichtsdestotrotz interessante Art sein, um an „neue“ Spiele oder Levels heranzukommen.

Und für diesen Austausch (von Levels, etc.) erscheint mir gerade die PD-Bibliothek sehr geeignet, denn neue Levels lassen sich eigentlich immer ohne jegliche Programmierkenntnisse kreieren. All das setzt aber voraus, dass die ABBUC User wieder ein wenig aktiver werden oder sich aktiv(er) mit neuen und alten PD`s beschäftigen, denn sonst wird wohl die PD-Bibliothek weiter so dahin dümpeln.

Andreas Koch


Public Domain heute – Updates in der Praxis

Ok, vergessen wir mein Gelaber und die vielen Ideen, was andere aktiv für den ABBUC und/oder die PDBibliothek. beisteuern können. Hier ein paar kleine Dinge, die ich beisteuern kann:

1) Bug-Report:
a. Die PD-Nr. 6 (Basic-Spiele) enthält u.a. das Spiel „Monty“, das mal als type-in Listing in einem deutschen Magazin erhältlich war. Dort wurde es seinerzeit glaube ich Montezuma oder Montezumas Rache genannt, programmiert wurde es von Kemal Ezcan. Nun, das Programm ist eine Art Editor zum erstellen eigener Jump & Run Spiele-Levels, ganz im damaligen KE-Stil. Wer die Disk aber erhält und mit einem normalen DOS betrachtet, wird dieses Spiel zunächst darauf gar nicht finden, denn alle dazugehörigen Dateien sind gelöscht! Man muss sie erst mittels Undelete (bzw. unter DOS 2.5 und Turbo-DOS mit Diskfix.Com) wieder herstellen..

b. PD Nr. 357 (Hardware-Demo/Speedmatter): Die A -Seite ist mit MyDOS in Enhanced Density formatiert, nur so war es möglich die Demo mit mehr als 1010 Sektoren darauf unterzubringen. Irgendwie scheinen sich aber auch ein paar Datensektoren (oder Datenmüll) in der Directory eingeschlichen zu haben. Naja, ich habe die Demo gleich auf eine DD/180k Disk umkopiert. Seite B enthält einen Tron-Clone mit einer super-geilen Musik (bzw. Sample-Musik). Das Programm ist jedoch leider nur teilweise Reset-fest, d.h. wenn man Reset drückt erscheint zwar wieder das Titelbild und auch die Musik spielt wieder – drückt man dann aber mal Start, muss man feststellen, dass die Spielegrafik zerstört wurde. Ergo, hier nie Reset drücken oder das Spiel ist futsch. Eine bug-free Version des Programms erhält man u.a. bei Homesoft, der es nach meinem Hinweis repariert hat. Sobald Walter wieder per Mail erreichbar ist, werde ich ihm die bug-free Version mailen…

c. Mehr PD-Bugs habe ich erstmal nicht gefundenaber vielleicht findet oder kennt ihr ja noch weitere, von denen ihr berichten könnt (oder gar PDBugs, die ihr schon selber behoben habt). Walter fragte noch nach dem Spiel „Der Neffe“ und meinereiner hat es gesucht und gleich mehrfach gefunden und schon hatte ich eine neue Idee…

2) Deutsche + Englische Versionen:
Ob man es glaubt oder nicht, es wurden nicht nur sehr viele kommerzielle englische Programme eingedeutscht, sogar einige wenige deutsche PD`s sind irgendwann einmal ins englische übersetzt worden. Da ja im ABBUC der Wunsch nach mehr Internationalität besteht, kann man wohl problemlos beide Sprach- Versionen ein- und desselben Programms in die PDBibliothek aufnehmen. So kann ich zumindest von Der Neffe und Paradox deutsche + englische Versionen liefern (aber leider nur deutsche Lösungen). Und etwas kurioses zu dem Spiel F.R.E.E., es wurde von einem Franzosen programmiert und ist als Demo- Version (mit 2 Seiten) und als Vollversion (mit 5 Seiten) erhältlich. Hierzulande kennt man wohl am ehesten die englische Version – bei meinen Komplettlösungen liegt mir aber eine Lösung in französisch vor, so dass es wohl recht wahrscheinlich ist, dass es das Spiel auch in französisch gibt (nur leider habe ich diese Version nicht). Und wer beide Sprachen beherrscht, braucht nur die französische Lösung ins englische zu übersetzen und voila, auch die englische Version ist gelöst. Die verschiedenen Sprach- Versionen der mir vorliegenden Spiele werde ich bei Gelegenheit mal an die PD-Bibliothek mailen, die Spiele-Lösungen gehen dann ans ABBUC-Magazin. Vielleicht folgen ja andere ABBUCianer diesem Beispiel und/oder die ABBUC-PD`s werden mal in Sprachen eingeteilt…

Was war sonst noch ?!? Ach ja, Walter wünschte sich Updates von veralteten Programmen, wie z.B. Führerscheinkurs oder Rechtschreibung. Tut mir leid, aber damit kann ich dann nicht dienen. Daneben wünschte er sich noch Updates zu einem Quiz. Lustiger weise habe ich mich schon vor Jahren mal mit dem ABBUCQuiz befasst und wollte es schon längst mal erweitern, doch leider hat sich im Laufe der Zeit nur der Staub auf dieser Disk wirklich erweitert. Egal, nun krame ich sie mal wieder hervor und schaue nach was ich tun kann bzw. ursprünglich mal tun wollte. Das Ergebnis bzw. das upgedatete ABBUC-Quiz werde ich dann auch mal an die ABBUC-PD-Bibliothek mailen (und weil das einiges an Arbeit ist, gibt es am Ende auch einen kleinen Artikel für das ABBUC-Magazin dazu)…

3) Selbstkreierte Levels:
Ok, ich bin kein Programmierer, aber eigene Levels habe ich schon zu diversen Games kreiert. So habe ich diverse Level-Sets zu Dandy und Aliens (die Level- Sets passen ja zu beiden Games!) und lustiger weise sogar ein halbes Dutzend geänderte Fonts (von ex- RAM member Tobias Hang) zu Dandy, wodurch dieses Spiel einen völlig neuen Look erhält… Zu dem Sokoban-Clone „Think & Work“ (aus Happy- Computer) gab es ursprünglich nur 25 Levels, meinereiner hat 50 weitere Levels kreiert und Bodo Jürss hat mir sogar nochmal 100 weitere Levels zur Verfügung gestellt.

Für das Basic-Game „Kitten“ gab es ursprünglich nur 2 -3 Levels, die ich ein wenig geändert und dann auf ganze 30 Levels erhöht habe (wurden seinerzeit mal im ZONG released)… Mit dem PCS habe ich drei eigene (extrem simple) Flipper kreiert, durch das Erforschen der Pooldisk Too, dem Internet und diverser RK`s des PCS konnte ich zwischenzeitlich ca. 150 mit dem PCS kreierte Flipper sammeln. Passenderweise habe ich recht viele dieser Flipper dann mit dem PCS-Colorizer von M.Trimby eingefärbt und mittels Code3 Cruncher platzsparend auf 50% oder weniger der ursprünglichen Länge gepackt.

Einige Flipper gab es ja bereits in der PD-Bibliothek nun wird es also mal wieder Zeit für ein kleines Update… Das Basic-Programm „Dash“, ein Boulder-Dash Clone, wurde von mir ein wenig überarbeitet. Ursprünglich gab es dazu nur 4 Levels und dank ellenlanger Data- Zeilen eine endlos lange Warterei (please wait initializing). Meine „neue“ Version hat nun 10 spielbare Levels und dank einiger *.OBJ-Files (anstelle der Data -Zeilen), die ich in Excel oder Futura gefunden habe, startet das Spiel nun auch sofort ohne lästige Wartezeit.

Tja, all diese mehr oder weniger selbst kreierten Sachen werde ich bei Gelegenheit mal an Walter mailen. Vielleicht greifen ja einige ABBUCianer die Idee auf und schicken ihre eigenen Programme, selbst-erstellten Levels oder sonstige Beiträge ebenfalls an die ABBUC-PD-Bibliothek.

Bis denn dann,
Andreas Ko
ch


Nachtrag

Nachtrag zum Artikel „Faszination Modultechnik – Nachbau eines Bounty Bob Strikes Back-Modules“

Ich habe mir mit Hilfe des ausführlichen Artikels von Bernd in Ausgabe 89 ein Bounty Bob Strikes Back Modul nachgebaut (welches auch erfolgreich läuft:-). Beim Nachbau sind mir ein paar Sachen aufgefallen die dem einen oder anderen Nachbauer eventuell hilfreich sein könnten:

– Der JEDEC-File für GAL 1 gehört in „IC2“, der JEDEC-File für GAL 2 in „IC3“. Das ist im Artikel nicht eindeutig zugeordnet.

– Der Anschluss „NOT OE“ (Pin 22) des Eproms muss auf Masse/GND gelegt werden; er hängt sonst bei einer leeren Platine in der Luft.

– Die Leitung „A12I“ zwischen Pin 17/IC2 und Pin 8/IC3 muss mit dem Anschluss „A12“ des cartridge-slots verbunden werden (auch wenn die Bezeichnung nicht übereinstimmt).

– Diese Adressleitung hat nix mit der „A12“- Leitung zwischen dem Eprom (Pin 2) und IC3 (Pin 14) zu tun!

– Der Ausdruck des Schaltplanes im ABBUCMagazin ist leider teilweise schlecht lesbar; eine besser lesbare Version sollte inzwischen als PDF im Mitgliederbereich zugänglich sein.

– Dort gibt es auch ein paar Fotos von einer leeren Modulplatine auf der alle wichtigen Lötpunkte bezeichnet sind – sehr hilfreich! Dann bleibt nur noch viel Erfolg beim Nachbau zu wünschen – es lohnt sich!,

Sleepy
P.S.: wer passende GALs benötigt kann sich bei mir melden…

 


RENOs und HARis

oder: Treffen der Regionalgruppen Nord und Hannover

Der 07.07.07 ist nicht nur ein spezielles Datum für Hochzeiten oder ähnliches. Dieser Tag wird auch der Regionalgruppe Nord (also den RENOs) lange in Erinnerung bleiben. Denn an unserem 4. Treffen besuchte uns die Regionalgruppe Hannover (also die HARis). Es war der Wahnsinn! Insgesamt 13 Personen nahmen an dem Treffen teil. Um 14:00 Uhr öffneten Nils (nille) und ich (u0679) die Räume in der Diakonie Elmshorn, wo wir uns bereits 2 x dieses Jahr trafen. Ich hatte als Gast Jesper mitgebracht. Durch seinen Vater hatte er einen 800XL erhalten und als ich das durch Zufall mit bekam hieß es nur: „Du kommst mit“ 😉 Nur kurze Zeit später, nachdem wir unsere Geräte aufgebaut hatten, trudelten die ersten Hannoveraner ein, Stefan (Beetle) mit seinem Sohn und Wolfram (mega-hz). Danach dann Bernd (bernd), Andreas, Christoph (HardwareDOC), Gunnar (Bunsen), Dirk (yellowman), Frank und Ulf (Kuestenturm).

Der Raum platzte beinahe aus allen Nähten, aber wir haben dann doch für jeden einen Tisch gehabt bzw. noch auftreiben können. (uff, Schwerstarbeit…) Und dann ging es los. Da ich gar nicht alles beschreiben kann, was so zu sehen war, schaut Euch einfach die Bilder an. (Ich hoffe Wolfgang kann alle abdrucken). Ja, die Highlights waren sicherlich die mitgebrachten Unikate von Beetle. Der Atari Laptop und der 1250XLD, sowie der SD Cardreader 1001 sind echt einsame spitze! Will ich auch haben. (hehe) Auch hatte er einen Subwoofer und gute Lautsprecher mitgebracht und an seinen Atari angeschlossen. Mit solchem Sound machen die Spiele doch noch viel mehr Spaß.

Was haben wir so gemacht? Viel (verdammt viel) gefachsimpelt, gezockt, Hardware bewundert, einfach gequatscht. Auch wurde einiges an Hard- und Software getauscht oder verkauft. Wie gut dass ich extra Geld mitgenommen habe. Und auch das Basteln an der einen oder anderen Hardware kam nicht zu kurz. Wolfram hatte einige Exemplare seines SD Card Lesers mit Display mit – eines davon hat Nils dann sogleich gekauft und in ein XEP80 Gehäuse eingebaut.

Gegen 19:30 wurde dann an einen örtlichen Pizzadienst eine Großbestellung aufgegeben. Der arme Pizzamann hat ziemlich irritiert geschaut beim liefern. PCs kennt der ja noch, aber Atari…tja, der Mann weiß eben nicht was gut ist (außer der Pizza natürlich, die war sehr gut).

Ja und dann war es bald auch schon wieder so spät, dass wir einpacken mussten. Es ist immer wieder Wahnsinn, wie schnell die Zeit doch vergeht und – und das ist interessant – wie man so viele Stunden nichts tun kann und sich doch richtig gut beschäftigt. Eigentlich hatte ich mir extra zwei Dinge eingepackt, mit denen ich mich mal ausführlich beschäftigen wollte. Doch sowohl der FreezerXL als auch die mitgebrachten BASIC Bücher zum programmieren lernen blieben bis auf wenige Minuten ungenutzt.

Nach dem Beladen der Fahrzeuge und dem aufräumen des Raumes wurde noch eine ganze Weile auf dem Parkplatz weiter geredet. (Ich will hier nicht weg‘) Gegen 23:00 Uhr war es dann soweit, Aufbruch bis zum nächsten Treffen. Soviel weiß ich jetzt schon, wir werden Euch in Hannover auf jeden Fall auch mal besuchen. Ich (und ich glaube auch alle anderen) freue mich schon sehr auf das nächste Treffen!

Die Regionalgruppe Nord trifft sich auf jeden Fall in 3 Monaten wieder: am 06. Oktober.

Bis dahin
Stefan Johnigk


Auf Nostalgie programmiert

Artikel aus der WAZ vom 13. July 2007 (Westdeutsche Allgemeine Zeitung)
Über 20 Jahre nach seiner Gründung hat der Atari Bit Byter User Club rund 450 Mitglieder weltweit. Teenager sind ebenso dabei wie ältere Semester. Das nächst
e ABBUC-Treffen startet am 20. Juli Herten. Die Faszination Atari erwischte Wolfgang Burger (57) bei einem Einkaufsbummel. „Ich war so Mitte 30. Da sah ich in einem Kaufhaus die Kids an Homecomputern spielen. Und ich dachte: Dafür bist du doch auch noch nicht zu alt!“ Er wälzte Zeitschriften, las Testberichte – und kaufte seinen ersten Atari, einen 600XL. „Für 800 Mark. Damals war noch ein Kassettenrecorder dabei, als Datenträger.“ Schnell stellte er fest: Mit seiner Begeisterung für den Atari war er alles andere als allein. 1985 gründete Burger mit anderen in Herten den Atari Bit Byter User Club e. V., kurz ABBUC. Nun mögen diese Homecomputer mit den Jahren von der Bildfläche verschwunden sein. Der Verein aber hat bis heute Bestand, und was für einen: Rund 450 Mitglieder zählt der Vorstandsvorsitzende aktuell; zu Hochzeiten waren´s rund 900. Anwender aus aller Welt sind dabei, 17-jährige Neu-Aterianer ebenso wie ein 79-jähriger Mathelehrer.

Der muss ja wohl was haben, der äußerlich doch eher unscheinbare Atari. „Nun“, sagt Burger, „das Tolle ist, dass der Atari so einfach zu beherrschen ist.“ Er habe eine eingebaute Programmmiersprache, Basic. „Die ist schnell erlernbar. Da kann jeder mit dem Programmieren einsteigen, nachdem er nur ein paar Seiten im Handbuch gelesen hat.“ Die Cracks unter den Usern wagten sich dann an die Maschinensprache (Assembler) heran. Möglich machten (und machen) die Tüftler vieles, sogar „3-D-Objekte darstellen, was man eigentlich für unmöglich hielt“. Die Leute, die einst mit dem Atari angefangen haben, sind oftmals in der Computerbranche untergekommen, erzählt der Hertener. Was nicht zuletzt für ihn selbst gilt: Der ehemalige Streifenpolizist arbeitet inzwischen in der IT -Abteilung der Polizei in Recklinghausen.

Viermal im Jahr erscheint für ABBUC-Mitglieder ein gedrucktes Magazin mit 5,25´´ Diskette. Sondermagazine gibt´s noch dazu, auch Bücher hat der Club schon herausgebracht. Die Atarianer vernetzen ihr Wissen, ihre Kenntnisse, tauschen sich ständig aus, auch im Internet. Etwas Neues zu entwickeln gibt´s immer. „Heutzutage geht´s vor allem darum, alles mögliche, was es vom PC gibt, auch für den Kleinen zu bauen“, erzählt der Vereinschef, der in der Club-Zentrale in seiner Wohnung den nostalgischen Atari mit einem höchst modernen LCD-Monitor kombiniert hat. „Wir sind jetzt dabei, einen USB-Stick anzuschließen.“

Und falls die alten Maschinen mal mucken: Es gibt einen clubeigenen Reparaturservice. „Wir haben uns mit Ersatzteilen aus den USA versorgt, vorfinanziert aus der Clubkasse“, erzählt Burger. „Aber eigentlich ist der Atari langlebig.“

Das nächste große ABBUC-Treffen „Fujiama“ findet vom 20. bis zum 22. Juli in Lengenfeld statt. „Da wird programmiert auf Teufel komm raus.“ Die Jahreshauptversammlungen gehen jeweils in Herten über die Bühne. ABBUC-Mitglieder nehmen aber auch gerne an Retro-Treffen teil, „die gibt es jetzt überall“. Dass die Atarianer Nostalgiker sind, zeigt sich ja schon am Clubbeitrag. Mit fünf Mark ging´s los, vor 22 Jahren. 2,60 Euro sind´s heute.

www.abbuc.de
13.07.2007 Von Nina Grontzki n.grontzki@waz.de
02361/9370 126
Mitbegründer und Vorstandsvorsitzender des Atari Bit Byter User Clubs: Wolfgang Burger.

Die Clubzentrale betreibt er in seiner Wohnung in Herten, von dort aus kontaktiert er Mitglieder in aller Welt. Fotos: WAZ, Reiner Kruse .


Atari Fujiama

ein Bericht von Helmut Weidner

Man glaubt gar nicht, wie schnell doch die Zeit vergeht. Die Party 2006 noch in Erinnerung, beginnt nun schon die neue Party 2007. Wieder einmal liegen einige Wochen der Vorbereitung hinter mir und wie sollte es anders sein, ausgerechnet diese Woche habe ich Spätschicht. Also wurde bereits am Morgen alles bereitgelegt, im Laufe des Tages dann das Handy auf Dauerbetrieb eingeschaltet und mit großer Ungeduld das Ende der Schicht erwartet. Mirko, der mit dem Zug eintraf ist schon bei mir zu Hause. So gegen 20.00 Uhr muss er angekommen sein und muss nun auf mich warten.

Endlich wird es 23.30 Uhr und ich renne fast aus der Firma, rein ins Auto und mit Vollgas nach Hause. Natürlich nicht, denn ich kenne doch meine Freunde von der Polizei. Also so schnell wie möglich ging es nach Hause. Dort wurde schnell gepackt, Mirko mit eingeladen und ab ging’s zum Schützenhaus. Das hat doch geklappt! Pünktlich öffne ich das Schützenhaus, auch wenn dieses mal Carsten, Stefan und klein Merlin schon auf mich warteten. Aber alles kein Problem, es war ja genau bekannt. Nun ging’s los wie jedes Jahr, auspacken, einräumen und den Real- Time- Rechner einschalten.

Für mich bedeutete es aber, nochmals nach Hause zu fahren und den Rest der Sachen für heute zu holen und als ob ich es geahnt habe, fahre ich zum Schützenraus raus, Richtung Stadt den Berg runter, biege um die Ecke und dann kam das berühmte Schild “ Bitte folgen!“ Also rechts ran, ein freundlichen guten Morgen wünschen und schnell mal blasen. Zum Glück war ich ja gerade erst unterwegs, um mich meiner Arbeitssachen zu entledigen und einen frischen Trunk zu holen.

So kehrte ich dann gegen 00.45 Uhr zurück ins Schützenhaus und es wurde das erste kühle Bier genossen. Da nun bereits mehrere Atarianer vor Ort waren, ging ich gegen 03.00 nach Hause, denn Schlaf war bitter nötig. Gegen 07.30 Uhr war ich wieder vor Ort und nun begannen die allgemeinen organisatorischen Dinge. Getränke holen, Roster, Senf und, und, und ….. Gegen 10.35 dann das erste große Problem. Diana rief an und fragte nach ob wir denn noch Strom hätten. Au weia, rein ins Auto ab nach Hause, kein Saft mehr da. Anruf bei Envia (teuerster Anbieter der Republik): “ Ja, ja wir haben eine Mittelspannungsstörung!“ Was immer das auch ist oder sein sollte, es hatte auf den Bereich Schützenhaus keine Auswirkungen.

So weit lief dann alles und es trafen bereits am Freitag mehr Leute ein, als ich gedacht hatte. Nur ein Problem hatte ich: Im Voraus hatte ich angekündigt, dass wir die Dusche nutzen können. Doch hier lag das Problem. Auf Grund heftiger Gewitter in den vergangenen Tagen war das Steuerteil zerstört. Hoffen auf ein Wunder ……….. und es kam, mittels eines kleinen Tricks konnte man trotzdem den Wasserkreislauf für Warmwasser herstellen. Danke an die Leute vom Schützenhaus, das war einsame Spitze. Nun stand der Benutzung nichts mehr im Wege und ich hatte eine Sorge weniger. Bei der Besichtigung der Dusche und der Nebenräume, wurde dann nur darauf hingewiesen, dass sich dort oben zum Teil sehr teure Kostüme für den Karneval befinden und wir dies beachten sollen und d
amit auch die Nebenräume tabu sind. Mit einer Ausnahme!

Gegen 21:38 trafen Agnieszka und Vasco aus Polen ein und stellten mich vor ein kleines Problem. Wo können sie schlafen? Der große Saal war ja zum schlafen da, doch dann kam die Idee: Neben der Dusche befindet sich normalerweise das Stuhllager. Dieses war jedoch fast leer und so wurden beide kurzer Hand dort einquartiert. Das hat doch wieder prima geklappt. Natürlich habe ich den Verantwortlichen des Schützenhauses meine Eigenmächtigkeit mitgeteilt. Da wir aber willkommene Mieter sind, gab es überhaupt keine Probleme damit.

An diesem Abend gab es noch das neue T – Shirt von Wolfgang, mit dem Logo für Lengenfeld 2007. Das ich eines bekommen habe, freut mich besonders und ich bedanke mich neben den anderen die nun auch eines haben, sehr dafür.

Der nächste Tag kommt und es sind weitere Atarianer eingetroffen. In der Nacht noch Mathy, dann die drei A´s aus Berlin (Andreas, Anke und klein Alexandra) und gegen etwa 11.00 begrüßen wir Maria und Dieter. Da beide wenig Zeit haben, wird schnell der Termin für Dieters Vorträge über Mathematik und Verbesserung einiger Spiele festgelegt. Alles lauscht gespannt, den Ausführungen, denn unser Dieter wird am 28.07. 80zig Jahre. Eigens für unsere Veranstaltung hat er mit seiner Frau Maria die große Fahrt hierher angetreten und entsprechend wurde er auch umjubelt. Dieter an Dich gehen nochmals viele Grüße und vielen, vielen Dank.

Gleichen Dank gibt es auch für Maria, die Dich begleitet hat. Während sich Maria und Dieter nun das schöne Vogtland anschauen, war ich mit Wolfgang ganz schnell mal im hiesigen Kaufland und habe noch diverse Reste organisiert, denn es muss ja schon wieder der Grill vorbereitet werden. Hier haben wir dieses Jahr auch eine kleine Veränderung getroffen und benutzen den Grillplatz des Schützenhauses mit den Sitzgruppen. Einfach Klasse! Zunächst sah es ja wieder danach aus, als ob es regnen würde, aber nachdem ich die extra für solche Fälle organisierte Plane herangeschafft hatte, war der Regen weg. So wurde es ein vergnügtes Abendessen.

In der Nacht kam dann Gewitter auf. Ich hatte schon im Voraus darum gebeten, bei den Gewittern lieber die Rechner abzuschalten. Dies wurde auch befolgt. Die vergangenen Wochen haben mich belehrt, dies zu tun, denn meine private Telefonanlage gibt es auch nicht mehr, seit so einem kleinen Gewitter.

Ich selbst hatte vor dem Gewitter den Weg nach Hause genommen. Carsten hat in der Zeit den Saal übernommen und so konnte ich es von zu Hause beobachten. Es ging noch so. Am Sonntagmorgen nach dem Frühstück, für das Carsten wieder gesorgt hatte, war die Frage nach einem Freibad zu klären. Auf Grund des Wetters, war es gar nicht so einfach. Nach Internetsuche, Telefonbuchaktion und dann einem Anruf, sind dann einige ganz mutige Leute ins etwa 7 Km entfernte Waldbad Rebesgrün gefahren, welches zwar gerade schließen wollte.

Eigens für die Badehungrigen wurde geöffnet und auch die Riesenrutsche in Betrieb genommen. Und so wie mir berichtet wurde, muss es neben preiswerten Eintrittspreisen, einfach herrlich gewesen sein. Langsam nähert sich die Fujiama wieder dem Ende. Abschluss der diesjährigen Party, war noch „Pac-Man Live“ auf der Wiese. auch hier zeigte sich wieder einmal, dass die passende Idee nur zur richtigen Zeit kommen muss. Mir wäre es bei diesem Rumgefresse „Speiübel“ geworden.

Dann begann wieder einmal, das Aufräumen, Verpacken und Saubermachen. Auch hier haben wieder viele mit zugegriffen und für die erforderliche Ordnung und Sauberkeit gesorgt. Es hat alles wunderbar geklappt und ich sage hier nochmals allen Dank für die Hilfe und die Unterstützung Vor Ort waren 32 Personen und diesmal waren weniger sonstige Besucher da. Das schon ist ein Erfolg für sich.

Ein paar kurze Worte noch zum Finanziellen. Auf Grund der großzügigen Gelder in diesem Jahr, konnte die Veranstaltung mit einem Plus von ca. 37,00Euro abgeschlossen werden. Obwohl ich dem Schützenhaus 160Euro für die Nutzung bezahlt habe. Da sich dieser Verein fast selbst finanziert, haben sich die Leute echt gefreut und werden uns auch im kommenden Jahr wieder den Saal zur Verfügung stellen. Der Rest ist dann der Start für unsere neue Fujiama 2008 in Lengenfeld

Helmut Weidner

 


Realtimetext

00:00 Es ist doch wunderbar, ich bin ganz, ganz pünktlich, aber dieses mal leider nicht der Erste !!!!! Ich begrüße Euch alle zur Fujiama 2007 Mr.v

00:51 Hier ist Mirko (atarixle) … wir haben grad beschlossen, den Real-Time- Text mit dem Notepad zu schreiben
01:05 unformated text is more retro
03:00 Es wird Zeit heimzugehen
07:36 Guten Morgen, hole jetzt schnell mein Auto und fahre einkaufen
10:20 Es wird gefrühstückt

10:55 Moin auch von Beetle, das Frühstück war wieder lecker! Jetzt noch’n Kaffee…
10:35 Anruf, …. von Diana , habt ihr noch Strom, natürlich ja. Meine Kontrolle ergab, dass wir in der Stadt eine Mittelspannungsstörung haben, zum Glück wir sind ja hier im Schützenhaus und haben Strom
12:15 Hier ist Tom bin gerade eingetroffen.

13:25: Wolfram (mega-hz) ist nach 5 Std. Fahrt auch eingetroffen!
15:00 Bernd (Bernd) ist fließend angekommen…..#
15:00 HardwareDoc ist auch da ! 😉

15:36 AndreasB. Bin etwas später hier. Musste ja alleine die Sachen von Bernd und HardwareDoc rauf tragen. 😉
15:51 Dragoran here now. I`m arrived a little bit later, because no Strom in the city. So now i start with the tent, to spend the Nights here. Start the work.
16:08 Rätselraten um den Pizzaservice
17:15 ABBUC Cheffe Wolfgang mit Marga und Schwiegermutter Elly sind eingetroffen. Das erste mal, dass ich im Schützenhaus ein kaltes Bier gefunden habe. Danke!
19:28 Dragoran und Helmut sind wieder da!

21:38 Przed chwila przyjechalismy, Agnieszka i Vasco 🙂
23:27 von atarixle: ich hab grad via neu erstandenem ATARI und 4800 baud- Verbindung zum Linux-Rechner einen kleinen Beitrag im ABBUC-Forum gepostet. Doch nun werd ich gut gesättigt und zufrieden noch ein Bierchen genießen. Wolfgang hat mir ein T-Shirt mit dem Fujiama-Logo geschenkt! – die Logo- Idee ist gut angekommen, ich hatte es mir eigentlich zur Fujiama 2005 ausgedacht, die ja noch gar nicht stattfand (stattdessen fand damals die letzte Uncon statt). Bin ziemlich stolz auf das T-Shirt (auf der Vorderseite ist das 20-Jahre-ABBUC-Logo, das ich hier schon öfter gesehen habe)
00:07 @atarixle das is gut zu hören, finde auch dass das ne Super Idee war, leider hast du dich da im Jahr geirrt. Von Dragoran

01:13 Mathy ist gerade eingetroffen. Wer kein Licht an gewesen an der Tankstelle, wer ich früher hier gewesen. Aber beim Tanken hat sich festgestellt, es ging über 59 Liter im 60 Liter Tank. 🙂
08:00 Nun ist aber Wachwerden angesagt

10:24 Wachwerden? Wie macht man das denn? Vielleicht hilft es, we’mer die Dusche mal ausprobieren. Mathy.
10:50 Hallo… die Berliner Andreas Kahlenberger (DL7UKK), Anke Krauß (DD6ZN) und Tochter Alexandra sind nun auch angekommen. 318 Km von Berlin-Karolinenhof.
11.09 Dieter und Maria treffen ein
11:15: mega-hz (wolfram) muss los, Tochter hat Geburtstag… hat Spaß gemacht…
11:29 §%&$ Irgendwie hat ein Magnet es geschafft, das mein Monitor ein grünliches Bild hergibt. Nur unten ist’s blau. 🙁 Laut HardwareDoc sollte sich das in 15 Minuten legen. Naja, wie habe ja noch etwas über 24 Stunden. 🙂
11:55 Dieter erklärt wieder mal Mathe pur, Gleichungen mit zwei Unbekannten, weiter geht’s mit zwei kleinen Spielprogrammen in überarbeiteter Auflage
13:40 Und nun geht’s für Maria und Dieter weiter im schönen Vogtland

15:00 Wolfgang fährt eben mal mit mir Einkaufen ins Kaufland
16:49 Winfried Fiedler, einer unserer Intro Maker fährt gen Heimat
19:00 Grillzeit endlich
20:00 Gut gefüllt geht es weiter mit Spielen und Coden…
23:05 The Tempest 2000-WM will start in 10 minutes
23:40 Gute Nacht Anke und Andreas

23:45 The First Place in the Tempest-WM has BobiK The Second Place Raster The Third Place Newcommer „Merlin“ The Fourth Place Helmut The greatest loser today, Bernd

00:30 Warum sagt mir keiner dass man ein Schild besitzt der durch den Fire-Button aktiviert werden kann. Liegt wahrscheinlich am Rotwein und dem Wetter 😉
01:07 Das Gewitter ist angekommen, jetzt wird sich nur noch unterhalten und net mehr gezockt(leider). Sleepy hat zuvor, zum Glück wahrscheinlich, noch sein Zelt fest verankert.
08:15 Ja, nun bin auch ich wieder hier und habe das kleine Gewitter von zu Hause aus angeschaut. (Mr.V)
09:06 Langsam werden wieder alle wach. Und es regnet immer noch. Deswegen gleich mal zwei Tipps: Wer die Fenster seines Auto’s wegen der Hitze (oder eigentlich weil’s schwül ist) etwas öffnet, sollte bei der ersten Regendrohung die Fenster schließen. Wenn’s nämlich die ganze Nacht regnet, will’s im Auto nicht mehr ganz trocken werden. Wer im Ladenraum seines Auto’s pennen will (Nehmen Sie am besten einen etwas älteren Kombi aus Schweden. Wenn man sich da ein bisschen schräg reinlegt kann man bei einer Länge von etwas über 1.90 Meter die Beine sogar noch strecken), sollte daran denken das die Ladenfläche „nicht ganz“ so sanft ist wie die Kopfstützen. Hmm, wenn meine Ohren mich nicht täuschen, macht irgend jemand Kaffee. Zweimal intervenös bitte. Mathy
10:15 Frühstück war lecker, Dank dem Brötchenholer
10:59 Party is great! See my web site: www.atari8.info (and switch for English), vasco@atari8.info
11:05 Die HAR pennt immer noch. Ich will mich langsam verabschieden…. Kaum geschrieben sind die Schlafmützen aufgetaucht. Sehen irgendwie ein wenig alt aus…
11:25h noch einige T-Shirts an den Mann gebracht. Jetzt wird es Zeit auf die Autobahn zu gehen. Danke an Helmut für die hervorragende Organisation. Danke an Carsten für seine Unterstützung. Danke an alle, es hat uns Spaß gemacht. Hoffentlich sehen wir uns im nächsten Jahr wieder. Tschüss sagen Marga, Elly und Wolfgang
11:32 Wer lange aktiv ist, darf lange schlafen. Die Nächte im Hotel waren ätzend. Zimmer unterm Dach, bei 27 Grad Raumtemperatur, keine Klimaanlage und wenn man das Fenster öffnet, Güllegeruch. Dafür waren die Tage hier im Schützenhaus spitze. Viel Spaß. Habe selten so viel gelacht.

12:00 Wir waren baden. Wir sind beetle und Sohn, Carsten, Anke und Alexandra. Wasser war wärmer wie die Luft. Wir waren die einzigen und die Wasserrutsche wurde extra für uns angestellt. Es war SUUUUUUUPER
14:04 So, das Auto ist gepackt. Jetzt hier noch ein Bisschen aufräumen und dann geht’s wieder heim. Mathy
14:12 Bernd witzelt gerade noch rum ich solle mich beeilen. Dabei wollte ich schon um 12 Uhr nach Hause. Muss heute noch die Artikel für das RETRO Magazin abliefern. Viel zu tun. Die Bilder sollen heute auch noch auf die ABBUC Webseite. Okay. Bis denne. War schön.

14:17 Es geht leider nach Hause, es hat echt Spaß gemacht, die Fahrt wir denke ich lustig, da Andreas mal wieder hinten sitzt und ich Bernd unterhalten werde. Mal schauen ob wir in ca. 4,5 Std. in Hannover sind. HardwareDoc 😉

14:23 Schade – Abschied tut immer ein bisschen weh. Jetzt ist für uns die Fujiama 2007 zu Ende. Es war wieder einmal wunderschön und wir freuen uns auf das nächste Treffen. Danke an Helmut und alle Helfer für die Ausrichtung. Anke Krauß/ Andreas Kahlenberger (DL7UKK) und Tochter Alexandra.
14:28 Wir haben jetzt aufgeräumt und werden dann noch kurz zu McDoof fahren bevor wir wirklich Abschied nehmen. Hat wirklich Spaß gemacht. Tschüss Mathy
14:44 So, ich (atar
ixle) bin bald weg … noch 35 Minuten, und ich verlasse Lengenfeld wieder für ca. ein Jahr. Cas und beetle werden auch gleich tschüß sagen:
14:45 Hiermit erkläre ich Beetle für abgemeldet (im Auftrag), er ist noch schnell auf dem Schont (aka WC)

14:46 Mein erster Eintrag: Es war eines der besten Parties im Vogtland. Gute Leute, gutes Wetter, keine Ausfälle und Folgeschäden, internationale Besucherschaft und viel viel Spaß gehabt! Carsten
14:47 Dragoran sagt auch auf Wiedersehn, bis zum nächsten mal. Bis dahin werden ich und Carsten auch alles für die Organisation der Wettkampfspiele fertig haben. Natürlich hoffe ich auch im nächsten Jahr auf zahlreiche Teilnahme an den Spielen, bei Fragen bitte eine E-Mail an Dragonsoft1@ gmx.de
15:00 das Ende von Fujiama 2007 Danke an alle Besucher, Danke an alle Gäste, Danke für viele neue Anregungen, Ideen und Vorschläge, Danke den Sponsoren und dem ABBUC. Bereits heute steht fest, das ich auch im Jahre 2008 für eine weiter Party in Lengenfeld sorgen werde. Mit neuen Ideen in unserem Schützenhaus

Mein ganz persönlicher Dank an alle
Euer Mr.V aus Lengenfeld


Hardware Wettbewerb

2007 – wieder ein Jahr ohne Hardwarewettbewerb.
Da sich auch dieses Jahr leider nicht genügend Teilnehmer angemeldet haben, kann in diesem Ressort kein Wettbewerb stattfinden. Gerade weil sich einige vielversprechende Neuentwicklungen am Markt befinden, ist die mangelnde Teilnahme etwas enttäuschend. Nun gut – freuen wir uns dennoch über das Produkt, welches den Weg zu uns gefunden hat. Wie viele von Euch ja schon vermuten, handelt es sich hierbei um das SIO2USB-Interface der ABBUC Regionalgruppe Frankfurt / Main (RAF) Ein Bild eines vollständig lauffähigen SIO2USB Prototyps: (Hinweis: Die Seriengeräte werden in leicht abgewandelter Form mit fest montierten SIO -Kabel ausgeliefert) Beschreibung: Das SIO2USB-Interface ist ein Peripheriegerät zum Anschluss an ATARI 8-bit Rechner über den SIO-Bus. Es emuliert eine oder mehrere ATARIDiskettenstation( en) und benötigt daher keine speziellen Treiber oder Betriebssysteme und ist somit voll kompatibel zu jedem ATARI Betriebssystem und jeder Erweiterung. Der Anschluss über den SIO-Bus erübrigt es, dass der ATARI geöffnet oder modifiziert werden muss.

Das Gerät wird über den SIO-Bus mit Strom versorgt und benötigt keine externe Stromversorgung. Die Datenspeicherung erfolgt auf handelsüblichen USB-Massenspeichern in Form von ATARI-Imagedateien auf dem üblichen FATFilesystem. Durch eine eingebaute Uhr werden bei einer Änderung (ATARI Schreib- zugriff) die Imagedatei mit dem aktuellen Datum und Uhrzeit versehen und somit kann bei mehreren Dateien mit gleichem Namen leicht die zuletzt geänderte Version gefunden werden.

Datum und Uhrzeit sind auch für den ATARI verfügbar und können von eigenen Programmen oder vom ATARI-DOS verwendet werden. Die Selektion, die Erzeugung und das Löschen von Imagedateien kann wahlweise über die eingebauten Taster und das Display erfolgen oder über ein Konfigurationsprogramm (gehört zum Lieferumfang) vom ATARI aus.

Zum Betrieb des SIO2USB-Interfaces ist KEIN PC o.ä. notwendig. Alle notwendigen Aktionen können vom SIO2USB-Interface oder ATARI erfolgen. Selbstverständlich kann der verwendete USB-Massenspeicher auch alternativ an einen PC o.ä. angeschlossen werden um Daten auszutauschen oder Backups anzulegen. Die Software des SIO2USB kann von dir selbst auf den neusten Stand (Update) gebracht werden. In diesem Fall werden Imagedateien auf dieser Homepage zur Verfügung gestellt, die dann auf den USB-Massenspeicher kopiert werden oder als ATARI-Diskette verschickt. Das Update selbst erfolgt über den ATARIRechner und es ist KEIN spezielles Programmiergerät notwendig. (Quelle: HTTP://WWW.ABBUC-RAF.DE/)

Nunja, wie zu Anfangs ja bereits erwähnt, wird es – mit nur einem Einsender – keinen Wettbewerb geben können. Eins ist aber sicher – das SIO2USB wird auf der kommenden Jahreshauptversammlung entsprechend gewürdigt werden. Das Interface ist ein solides, kompaktes und absolut hochwertiges Produkt und verdient die vollste Anerkennung des ABBUC e.V.. Vielen Dank an dieser Stelle an die Entwickler der ABBUC Regionalgruppe Frantfurt / Main (RAF).

Andreas Mischka
ABBUC e.V. – Ressort Hardware

 


Software Wettbewerb

 

Dyna Blaster, Cubico und Volks-Forth hießen die Gewinner der drei letzten Software- Wettbewerbe. Programme von hoher Qualität und von hohem Nutzwert. Wer wird es in diesem Jahr sein? Ihr habt die Möglichkeit mit Eurer Stimme den neuen Sieger zu küren. Eines kann ich mit Sicherheit schon jetzt sagen: Der neue Sieger wird mit Sicherheit ein würdiger Nachfolger der bisherigen Gewinner, denn in diesem Jahr wurden qualitativ hochwertige Programme zum Wettbewerb angemeldet. Überzeugt euch schnell selbst: Auf der beiliegenden Magazindiskette und der Sondermagazindiskette befinden sich die acht eingereichten Programme. Nach ausgiebiger Prüfung der Programme habt ihr wie in den Vorjahren die Möglichkeit, eure Stimme auf dem beiliegenden Stimmzettel abzugeben. Für jedes Programm müssen 1 bis 10 Punkte vergeben werden. Das Programm mit den meisten Punkten wird der neue Sieger des Software-Wettbewerbes.

Bitte schreibt auf den Stimmzettel euren Namen und schickt ihn an Wolfgang, an den Software-Ressortleiter oder bringt ihn zur Jahreshauptversammlung (JHV) des ABBUC am 27. Oktober mit. Dort werden die Stimmzettel ausgewertet und die Gewinner bekannt gegeben. Und nun viel Spaß mit den Beiträgen!
Gunnar Kanold
ABBUC Software Ressort
Goldberg 31
25791 Linden

Die eingereichten Programme findet Ihr wie folgt auf den beiliegenden Disketten:

Magazin # 90 Seite A:
ECKN
Von Ch
ristian Krüger / Spiel Strategie
LOADER.COM
MAIN.COM
HS.DAT

Magazin # 90 Seite B:
Sprite Engine – ABBUC version
Von Bostjan Gorisek / Tool – PM-Editor
SPRITEEN.COM
HELP.TXT
SPRITE0.PMG
SPRITE1.PMG
SPRITE2.PMG
SPRITE3.PMG


Yoomp!:
Von Marcin Zukowski, Lukasz Sychowicz,
Bartek Wasiel, Piotr Fusik / Spiel – Action
YOOMP.COM

Crownland:
Von Piotr Wisniewski, Adam Powroznik,
Mateusz Wisniewski / Spiel – Jump’n Run
CRWNLAND.COM

Sondermagazin 38 Seite A:

_Game__Harry_
Von Winfried Fiedler / Spiel – Jump’n Run
HARRY.COM
ANLEIT.COM

Chareditor to move in Font /
Von Winfried Fiedler / Tool Zeichensatzditor
ANLEIT.COM
DEMO.TUR
CHARMOV.BIN
EDICHAR.COM
TT.ZEI
TT.FNT
TT.PIC

Speed up!! GOLD EDITION /
Von Radek Sterba / Spiel – Racing
SPEEDUPG.COM
SPEEDUPG.DOC

Sondermagazin 38 Seite B:
mule wars
Von Mario Caillahuz / Spiel – Strategie

 

VCFe 8.0

Mach was ich dir sage – Programmierung und Programmiersprachen
Nachdem ich die Bahnfahrt nach München hinter mich gebracht hatte und mein Gepäck Richtung Veranstaltungsort schleppte, fragte ich Passanten, wo die Halle des Turnvereins sei. Nach einem schelmischen „Ohh, ziehen Sie dort ein?“ bekam ich den Weg erklärt und war kurz darauf endlich angekommen. Der freundliche Wirt bot mir an, mein Gepäck im Lagerraum unterzustellen, bis die VCFe anfinge, und so hatte ich einen gemütlichen Vorabend bei einem Weizen und einer Laugenbrezel. Dann kamen Veranstalter und weitere Aussteller und wir begannen, den Saal einzurichten.

Als ich danach mein Gepäck holen wollte, um meine Computer und meine Schlafgelegenheit aufzubauen, war dummerweise der Wirt schon verschwunden, und zwar samt Schlüssel für den Lagerraum. Der Veranstalter Hans Franke und ein Aussteller borgten mir jedoch ein paar Decken, so das ich dennoch gut schlafen konnte. Spät abends kamen dann auch Martin und sein Freund (ich meine er heißt Jens, aber ich bin schon fast 35…) dazu. Am Samstag gingen Frühstück, Aufbau und Veranstaltungstart dann nahtlos ineinander über, zumal wir uns erst noch Tische organisieren mussten.

Ich hatte für unsere Ausstellungen zum einen unser neues Vereinslogo groß und farbig ausgedruckt und zum anderen mit „The Print Shop“ auf meinem alten 9- Nadeldrucker zwei große Banner stilecht ausgedruckt. Es waren viele Besucher bei uns, einige Bekannte (aus Deutschland und auch aus Tschechien) und noch viel mehr unbekannte Gesichter. Martin zeigte das von Carsten portierte VolksFORTH, was natürlich super zum VCFe Motto des Jahres passte. An Martins Tisch konnte man auch ein wenig programmieren, und zwar BASIC auf dem VCS2600. Aufgrund des knappen Arbeitspeichers von 128 Bytekonnten die Programme zwar nur maximal 9 Zeilen lang sein, aber hier ging es wohl eher um die Tatsache das es überhaupt geht. Es passte daher auch perfekt zum diesjährigen VCFe Motto.

Mein erwähnenswertester Besucher war mir vom Gesicht her völlig unbekannt. Er zeigte sich interessiert an meinem 800XL und ließ sich von mir alle Umbauten und Erweiterungen zeigen, den SD Kartenleser, die 512k Erweiterung, und ichdrückte auch auf den Freezerknopf. Ich wollte gerade ausholen und sagte: „Das ist der eingebaute Turbo- Freezer, damit kann man…“ doch er unterbrachmeinen Satz: „Ja, ich weiß. Ich bin der da…“ und tippte auf den Bildschirm. Vor mir stand Bernhard Engl, haha.

Es war toll, mit so viel ‚Prominenz‘ mal zu plaudern, Hias, tWh, Bernhard Engl… meine Bekannten Bohdan, Pepa und Krupkaj aus Tschechien waren ebenfalls nach München gekommen und hatten bei tWh übernacht
et. Sie erfreuten sich vor allem am Flohmarkt und schlugen ganz gut zu. Die Präsentation meines 1450XLD Nachbaus heimste, wie ich später per eMail erfuhr, sogar den 2. Platz beim Publikumspreis ein.

Insgesamt war die VCFe aus meiner Sicht ein absolut tolles Treffen von vielen Fans klassischer, zum Teil gar antiker Computer.

Mal sehen, ob ich nächstes Jahr wieder teilnehmen kann, empfehlen möchte ich es euch auf jeden Fall.
Gruß,
Euer Beetle

Zwei Unbekannte, die Gleichung und das Mastermind

Carsten Strotmann *
Einmal im Jahr drücken Atarianer für eine unterhaltsame Stunde die Schulbank, wenn Dieter Gretzschel ein neues Mathe- Programm aus dem Hut zaubert und auf der Fujiama Party vorstellt. Diesmal waren sogar mehrere Generationen von Atari Fans vertreten (ja ja, wir werden alt).

1 Zwei Unbekannte
Vom Titel des neuen Programms, „Mathematik 3 – Gleichungen mit 2 Unbekannten“, kann man nicht unbedingt auf den Unterhaltungswert der Vorstellung schließen. Aber mit Dieters Erklärstil wir auch Mathematik interessant. Das neue Programm dient dazu, wie der Titel schon vermuten lässt, um Gleichungen mit zwei Unbekannten zu lösen. Inspiriert zu diesem Programm wurde Dieter von Helmut Weidner, welcher Dieter auf einer der vorherigen Treffen in Lengenfeld eine Tafel mit einer Gleichung mit brachte. Das Programm kann benutzt werden, um lineare Gleichungen in der Form oder

X und Y sind hierbei die Unbekannten und A1, B1, C1, A2, B2, C2 enthalten Zahlenwerte, die sich aus der gestellten Aufgabe ergeben. Gleichungen werden durch Äquivalenz- Umformungen gelöst, die den Wahrheitswert der Gleichung unverändert lassen (logische Äquivalenz). Dabei sind eine Reihe von Aktionen erlaubt, sofern sie auf beiden Seiten des Gleichheitszeichens gleich ausgeführt werden. Man kann sich dies am Modell einer Waage vorstellen, die sich im Gleichgewicht befindet, und auf der die Größen einer Gleichung durch Gewichte repräsentiert werden

(Das Modell hat freilich Grenzen und versagt z. B. bei negativen Zahlen). Äquivalenz-Umformungen entsprechen solchen Operationen, die die Waage nicht aus dem Gleichgewicht bringen. Das Bild zeigt am Beispiel der Gleichung wie durch Äquivalenzumformungen die Gleichung in eine Form gebracht wird, in der schließlich x (die Unbekannte) auf einer Seite isoliert dasteht, wodurch die Lösung direkt ablesbar ist. Dieters Programm macht dies mit zwei Unbekannten (X und Y).

Über einen Eingabe-Bildschirm fragt das Programm die Zahlenwerte für A1, B1, C1 sowie für A2, B2 und C2 ab und speichert diese in den Variablen gleichen Namens. Dabei sind einige Begrenzungen zu beachten, die sich aus den eingegebenen Werten ergeben. Aus Speichergründen kann der „kleine“ Atari nicht riesig große Zahlenketten verarbeiten, aber das Programm arbeitet mit Zahlen, welche für die meisten nicht wissenschaftlichen Aufgaben ausreichen. Diese Begrenzungen werden vom Programm dynamisch nach jeder Eingabe des Benutzers berechnet und angezeigt. Nun prüft das Programm auf die Gleichung lösbar ist. Es gibt Gleichungen mit Zwei unbekannten, welche nicht lösbar sind. Wenn man sich eine Gleichung grafisch vorstellt, dann liegt die Lösung einer solchen Gleichung immer auf dem Schnittpunkt zweier Linien.

Eine Linie stellt die Werte der Gleichung für alle möglichen Werte von X dar. Eine zweite Linie stellt die möglichen Werte der Gleichung für alle Werte von Y dar. Wenn beide Linien sich treffen, ist dieser Punkt die Lösung der Gleichung.

Die Gleichung ist aber nicht lösbar, wenn sich die Linien im Koordinatensystem nie kreuzen, z. B. weil die Linien parallel verlaufen. Ich die Gleichung lösbar, so wird vom Programm eine detaillierter Lösungbildschirm mit Erläuterungen und den errechneten Werten von X und Y ausgegeben. Eine grafische Skizze zeigt vereinfacht die Gleichungslösung im einem X/Y Koordinatensystem, d.h. die Linien der zwei Unbekannten und den Schnittpunkt. Ist die Aufgabe allerdings unlösbar, so klärt ein Sonderbildschirm über diesen Fall auf und erklärt, warum mit den gegebenen Werten die Gleichung nicht gelöst werden kann.

2 Mastermind
Mit „Mini Master Mind Version2“ und „Multi Master Mind“ stellte Dieter zwei Überarbeitungen eines vor 9 Jahren geschriebenen Master Mind Spieles vor. Das Spiel hat im Menüpunkt „Erläuterungen“ ausführliche Hinweise über das Spielprinzip (für die Spieler, welche das Master Mind Spiel nicht so häufig spielen). In der „Multi“ Version kann man zwischen verschiedenen Spielvarianten und Schwierigkeitsstufen wählen.

Neu an beiden Versionen ist die Spielsteuerung über Joystick, was gegenüber der alten Version einfacher und bequemer ist. Des weiteren hat Dieter die grafische Ausgabe überarbeitet.

Alle drei Programme findet Ihr auf der Magazindiskette, habt viel Spaß damit. Und wenn Ihr Anmerkungen habt, freut sich Dieter sicherlich über Rückmeldung zu diesen Programmen.

[*mit Hilfe von Dieter Gretzschel und Wikipedia]

 

 

35 Jahre Atari

Am 27. Juni 1972 gründeten Nolan Bushnell und Ted Dabney in Kalifornien eine Firma für Computerspiele und schrieben damit den Anfang eines der wichtigsten Kapitel der Videospielgeschichte. Ursprünglich wollten die Gründer ihr Unternehmen „Syzygy“ nennen. Zum Glück war der Name bereits rechtlich geschützt und so nannten sie die Firma ATARI. Das Wort stammt aus dem japanischen Brettspiel „Go“ und bedeutet soviel wie „Schachmatt“. Das ATARI Logo symbolisiert den japanischen Berg Fuji.

In den folgenden Jahren begann der rasante Aufstieg des Unternehmens, das bis heute wie kein anderes für elektronische Unterhaltung steht. ATARI’s Geschichte ist die Geschichte der Computerspiele. Sie steckt voller Meilensteine und interessanter Anekdoten. Der erste große Erfolg der Firma waren die Pong- Münzautomaten. Den ersten Automaten stellte Bushnell 1972 in Andy’s Capps in Sunnyvale auf. Nach wenigen Tagen rief der Besitzer bei Bushnell an, er solle das Gerät wieder abholen, weil es bereits kaputt sei. Der Fehler lag aber nicht am Automaten selber, sondern am Münzbehälter. Dieser war nach kurzer Zeit bereits so voll, dass keine Münzen mehr angenommen werden konnte. Dar
auf hin gingen die Pong Spielautomaten in Serie. Selbst Steve Jobs und Steve Wozniak, die späteren Gründer von Apple, arbeiteten 1975 kurzzeitig für Atari. Sie entwickelten u.a. den Spieleklassiker Breakout.

PONG
Zwei Striche und ein Quadrat, mehr brauchte es 1972 nicht, um die Ära der Videospiele einzuläuten und in Spielhallen und Wohnzimmern weltweit für Begeisterung zu sorgen. Das erste kommerzielle Produkt der neu gegründeten Firma ATARI ist ein einfaches Tennis-Spiel. Zwei Spieler, mit je einem Strich als Schläger, schlagen einen quadratischen Ball über den Bildschirm. Lässt ein Spieler einen Ball vorbei, erhält der Gegner einen Punkt. Einziger Soundeffekt: Wenn der Ball einen Schläger berührte gab der Automat einen Ton von sich – „PONG“. Ein Mythos und sein Name waren geboren.

So einfach und doch so genial: Die Anleitung der ersten PONG-Automaten bestand aus genau einem Satz: Avoid missing ball for highscore – Den Ball nicht verfehlen um den Highscore zu knacken. Zwei Spieler konnten in der ersten PONG-Version gegeneinander spielen. Damit war PONG bereits ein echtes Multiplayer-Spiel. Später folgten weitere Versionen mit immer mehr Möglichkeiten: Gegen einen Computergegner, PONG Doubles für vier Spieler, Dr. PONG, PONG Cocktail, QuadraPONG, Puppy PONG, Super PONG, u.v.m. Im Jahre 1975 präsentierte ATARI eine Heimversion: die PONG-Konsole. Das Gerät wurde einfach an den Fernseher angeschlossen und schon konnte man das PONG-Gefühl im heimischen Wohnzimmer erleben. PONG schlug ein wie eine Bombe: Allein im Weihnachtsgeschäft verkaufte ATARI 150.000 Konsolen. Menschen warteten stundenlang vor den Geschäften, um die ATARI-Konsole, die von der Ladenkette Sears auch unter dem Namen „Sears Tele-Games“ verkauft wurde, zu ergattern.

Trotz, oder vielleicht gerade wegen seiner Einfachheit lebt der Mythos PONG weiter und wird in immer neuen Varianten zum Leben erweckt. Das Projekt Blinkenlights ist das vielleicht berühmteste und außergewöhnlichste Beispiel. Der Chaos Computer Club präsentierte im Jahr 2001 anlässlich seines 20. Geburtstags an einem Haus am Alexanderplatz in Berlin eine besondere Lichtinstallation: Die oberen acht Etagen des Hauses wurden durch den Einsatz von 144 Strahlern zu einem überdimensionalen Bildschirm umgewandelt. Mit Hilfe des eigenen Handys konnten die Zuschauer PONG an der Fassade spielen. Die Pong-Heimkonsole hatte zum ersten Mal Videospielspaß aus den Spielhallen in die Wohnzimmer der Welt gebracht. Doch ATARI arbeitete schon an einem neuen, flexibleren Videospielesystem mit austauschbaren Modulen für den Hausgebrauch.

ATARI 2600
Die Idee war, immer neue Spiele auf ein und demselben Gerät spielen zu können. 1977 brachte ATARI das VCS (Video Computer System), später ATARI 2600, auf den Markt. Trotz des relativ geringen Preises von 200 US-Dollar lief der Verkauf anfangs nicht befriedigend. Das änderte sich, als ATARI sich die Rechte an erfolgreichen Arcade- Klassikern wie „Space Invaders“ sowie an weiteren erfolgreichen Spielhallen-Titeln sicherte, und diese für das ATARI 2600 auf den Markt brachte. Ab Weihnachten 1979 war die erste Heimkonsole mit austauschbaren Spielemodulen dann der Renner im Weihnachtsgeschäft. Der Grundstein für eine der erfolgreichsten Spielekonsolen war gelegt: Bis Anfang 1981 ging ATARI 2600 allein in den USA mehr als zwei Millionen Mal über die Ladentheke.

Das ATARI 2600 war zur Zeit seiner Veröffentlichung state-of -the-art, und den anderen am Markt erhältlichen Konsolen technisch weit überlegen. Pixelgrafiken wurden mit einer maximalen Auflösung von 320 x 200 Punkten dargestellt, die aus 128 Farben schöpfen konnten. Der Zweikanal-Sound sorgte für die passenden musikalischen Effekte. Schwierigkeitsstufen für zwei Spieler konnten unabhängig voneinander eingestellt werden, Umschalten zwischen Schwarz-Weißund Farbfernsehen war problemlos möglich. Die Konsole wurde nicht nur mit zwei Joysticks sondern auch mit zwei Paddle-Controllern geliefert. Dem unbegrenzten Spielspaß stand dabei nichts mehr im Wege. Insgesamt wurden für das ATARI 2600 mehr als 1.200 Spiele veröffentlicht, darunter Klassiker wie Pac Man, Donkey Kong und Mario Bros., die die Spielelandschaft nachhaltig geprägt haben.

Von 1977 bis zur Einstellung der Produktion 1988 wurden weltweit über 30 Millionen Exemplare des ATARI 2600 verkauft. Der unglaubliche Erfolg der Spielkonsole lag auch an Rennspielen wie Street Racer. Bei Street Racer konnte der Spieler in 27 verschiedenen Rennmodi gegen maximal vier Mitstreiter antreten. Vom klassischen Auto- über ein Skirennen bis hin zu einem Wettkampf mit einem Flugzeug reichte die Bandbreite. Im Gegensatz zu heutigen Spielen waren Street Racer und Co. aber alles andere als realistisch. An 3D-Grafik war nicht zu denken, ebenso wenig an echte Fahrphysik oder ein Schadensmodell. Dennoch hatten diese ersten Videospiele ihren Charme und fesselten die Spieler stundenlang vor dem Bildschirm.

 

 

Die große Zocker-Fibel

Der Buchtipp
Im letzten Magazin hatten wir das Buch Spiel, Spass ‚ und Arbeit von Guido Sieverling vorgestellt. Nun hat der Autor ein weiteres Buch herausgegeben: Die grosse Zocker Fibel

Das ultimative Buch für jeden Sammler, Händler, Zocker, Verrückten, Spielsüchtigen oder einfach nur Interessierten. Hier dreht sich alles um das sogenannte „Home-Entertainment“. Es werden u.a. Geräte beschrieben, die den Startschuss für die Einführung der Unterhaltungselektronik in das heimische Wohnzimmer gaben. Erwähnt sei hier natürlich das legendäre Atari Pong der allerersten Stunde.

Weiter geht es mit der Zeitreise von diversen Geräten der 70‘er, 80‘er und 90‘er Jahre des letzten Jahrhunderts. Natürlich sind auch Geräte der letzten Jahre beschrieben. Selbst aktuelle Konsolen, wie Sony‘s Playstation 3, die Microsoft Xbox 360 oder das Nintendo Wii sind erwähnt.

Abgerundet wird dieses Werk mit seltenen Systemen, Kuriositäten und auch Prototypen, die nie die Entwicklungslabore verließen. So soll die Fibel einen Einblick in die Geschichte der elektronischen Spielgeräte vermitteln. Das Buch enthält:
Detaillierte Informationen zu 80 ausgesuchten Spielkonsolen, Telespielen, Tabletops und Handhelds von 1975 bis 2007. Es werden komplett andere Objekte beschrieben, wie in seinem Erstlingswerk „Spiel, Spass …und Arbeit“. Nichts ist doppelt, nichts überschneidet sich.

100 Seiten Verkaufspreis: 9,80 Euro
ISBN-13: 978-3837005165< br /> Erhältlich und katalogisiert in über 1000 Internet-Buchshops und in über 6000 deutschsprachigen Buchhandlungen.
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Dieses ABBUC Magazin erschien ursprünglich als Papierbeilage. Aufbereitung für HTML: Andreas Bertelmann