ABBUC Magazin 088


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Inhalt

Seite 3 Spieletest
Seite 8 Public Domain heute…
Seite 9 PD Kategorien
Seite 11 ATARI800WINPlus deutsch
Seite 12 Der Norden taut (weiterhin) auf
Seite 14 Classic Computing 2006
Seite 15 Der ATARI als Linux Terminal (2)
Seite 18 Update Händlerübersicht
Seite 26 S.A.M. Teil 2
Seite 31 Neues S-Video Kabel
Seite 31 Humor
Seite 32 Fujiama Party


Spieletest

Polengames – New Generation Flowers Mania, Klony, Scorpions und Sudoku SweepPolengames? Da war doch mal was? – Richtig, Anfang der 90er Jahre war die Blütezeit dieser so genannten Spiele. Kommerzielle Spiele für den Atari kamen fast ausschließlich aus Polen. Die Spiele ähnelten sich oft. Häufig waren z. B. Jump’n’Run – Spiele im Stile von Miecze Valdgira oder Vicky. Mit seiner Spielfigur erkundete man riesige Karten mit unzähligen Screens.

Mehr als zehn Jahre später! Es werden immer noch Atari-Spiele produziert. Und noch immer (oder schon wieder?!) kommen die meisten (und besten) Spiele aus Polen. Natürlich hat sich einiges geändert: Geld verdienen will heutzutage niemand mehr mit den Spielen. Sie sind reine Hobby-Projekte geworden. Auch die Art der Spiele hat sich geändert. Denken und schnelles Denken ist gefragt. Die Vorbilder für diese Spiele suchen die Programmierer im Internet. Kostenlose Flash – Spiele, die Plattform übergreifend direkt im Browser spielbar und zu Hunderten verfügbar sind, sind die Ideengeber.

Besonders im polnischen Atari- Area-Forum wird zuweilen lebhaft diskutiert, welche Spiele sich lohnen umzusetzen. Im Laufe des Jahres 2006 entstanden so vier gute bis sehr gute Spiele, die ihre Vorbilder aus dem Internet um Längen übertreffen. Darüber hinaus bringt es natürlich viel mehr Spaß auf dem Atari zu spielen. Im Folgenden sollen die vier Spiele kurz vorgestellt werden.

Sudoku Sweep
Das neueste der vier Spiele ist das am 6.12.06 im AtariAge – Forum in der finalen Version erschienenen „Sudoku Sweep“. Sudoku Sweep ist eine Mischung aus Tetris und Sudoku. Die fallenden Zahlen von 1 bis 9 müssen nach den Sudoku – Regeln platziert werden. Es darf nicht die gleiche Zahl doppelt in der gleichen Reihe, Spalte oder im gleichen Block vorkommen. Drei Fehler darf man machen, dann ist das Spiel beendet. Beim normalen Sudoku hat man beliebig viel Zeit. Hier bei Sudoku Sweep wird man dagegen zeitlich unter Druck gesetzt und hat damit noch einen zusätzlichen Reiz. Damit es nicht zu schwer wird, fallen auch noch eine Menge blanker Steine herunter, die überall eingesetzt werden können. Auf dem ersten Blick wirkt das Spiel etwas trist und grau. Aber dann weiß man doch die „coole Kopierpapier-Optik“ zu schätzen. Das ist so etwas ganz neues.

Spieldaten
Name: Sudoku Sweep
Autor(en): Krzysztof Dudek aka XXL – Code
Adam Powroznik aka powrooz – Grafik
Michal Radecki aka stRing – Musik
Erscheinungsdatum: 06.12.06
Besonderheiten: Die Vorlage als Online – Spiel findet man hier: http://www4.king.com/opengame.jsp?gameId=47
Bezugsquelle: Freeware http://www.atari8.info/stuff/sudokusweep.zip
WGL – Wertung: (8 von 10 Punkten)

Die Musik ist ebenfalls gut gelungen. Besonders gut gefällt mir die Musik während des Spiels, die zu Beginn langsam lauter wird und so einen schönen Fade – Effekt erzeugt.

Scorpions V2.0
Im Oktober erschien die Version 2.0 von Scorpions. Die erste Version erschien im März dieses Jahres. Das Spielprinzip wurde gegenüber der Vorgängerversion nicht verändert. Jedoch wurde die Grafik aufgemotzt, einige Level und nette Musik hinzugefügt. Man muss eine vorgegebene Anzahl von Skorpionen auf vorgegebene Punkte als Ziele manövrieren. Die Schwierigkeit ist, dass sich nur immer alle Skorpione in die gleiche Richtung steuern lassen. Man muss also die Skorpione bewusst gegen die Wand laufen lassen um die gewünschten Abstände zwischen ihnen zu erzeugen. Dabei muss man jedoch aufpassen, nicht ins Wasser zu fallen. Das Titelbild ist echt Klasse geworden. Die Grafik im Spiel ist zwar recht einfache Zeichensatzgrafik, korrespondiert in der Farbgebung aber hervorragend mit dem Titelbild. Die Skorpione hätte man doch noch ein bisschen animieren können?!

Der erfahrene Spielmusik – Komponist Jacub Husak, der auch bei der ersten Polengames -Welle schon als Computermusiker dabei war, hat auch hier wieder einen netten Song hinbekommen. Tüftler werden bestimmt Spaß an diesem Spiel haben.

Spieldaten
Name: Scorpions V2.0
Autor(en): Krzysztof Dudek aka XXL – Code
Adam Powroznik aka powrooz – Grafik
Jacub Husak – Musik
Erscheinungsdatum: 28.10.06
Levelanzahl: 24
Besonderheiten: Die Vorlage als Online – Spiel findet man hier:
http://www.jarkey.net/playgames/crabs_game.htm
Bezugsquelle: Freeware
http://atari.online.pl/arch/S/Scorpions v2.0/Scorpionsv2.0.xex
WGL – Wertung: (8 von 10 Punkten)

Klony
Das einzige hier vorgestellte Spiel, bei dem XXL nicht die Finger im Spiel hatte. Coder bei diesem Spiel war Arkadiusz Lubaszka. Klony ist eine Adaption des schon älteren Spielhallenhits „Ataxx“. Die Regeln von Klony/ Ataxx sind denen der Brettspiele Othello und Reversi nachempfunden. Ziel des Spiels ist es, mehr eigene Steine zu haben als der Gegner. Den Part des Gegners übernimmt der Computer. Ein 2-Spieler-Mode ist nicht vorgesehen. Es gibt zwei Möglichkeiten einen Zug zu machen: Man klickt einen eigenen Stein an und klickt auf ein benachbartes leeres Feld, dann erscheint auf diesem Feld ein zusätzlicher Stein. Man hat auch die Möglichkeit, ein Feld zu überspringen, dann verändert der angeklickte Stein seine Position, man bekommt keinen zusätzlichen Stein. Alle gegnerischen Steine, die an dem gezogenen Stein angrenzen, werden zu eigenen Steinen. Wenn alle Felder des Spielfeldes belegt sind, ist der Level beendet. Man sollte dann mehr Steine als der Computer-Gegner haben.

Spieldaten
Name: Klony
Autor(en): Arkadiusz Lubaszka aka Arsoft – Code
Michal Radecki aka stRing – Musik
Erscheinungsdatum: 11.08.06
Levelanzahl: 60
Besonderheiten: Die Vorlage als Online – Spiel findet man hier:
http://www.kwikgames.com/blobwars.htm
Bezugsquelle: Freeware: http://www.atari.online.pl/arch/K/Klony/Klony (v1).atr
WGL – Wertung: (9 von 10 Punkten)

Leider ist die Computer-KI nicht allzu stark. Es ist keine große Herausforderung zu gewinnen. Das Spiel ist vollständig in schwarz-weiß gehalten – ist zweckmäßig und sieht cool aus. Im Moment ist der Trend entweder überaus farbenfroh, wie in „Flowers Mania“ oder schwarz-weiß oder grau, wie in „Sudoku Sweep“ oder eben „Klony“. Der Titelsong gefällt mir nicht so gut. Dafür die Musik während des Spiels umso besser – die Geräusche während des Ziehens integrieren sich gut in die Hintergrundmusik. Die Musik wird auch nach längerem Spielen nicht nervig.

Flowers Mania
Das letzte der vorgestellten Spiele ist Flowers Mania – für mich das Spiel des Jahres 2006. Das Spiel hat alles, was ein Hit braucht und wird deshalb hier etwas ausführlicher vorgestellt. Flowers Mania ist ein tetrisähnliches Denkspiel. Man benötigt jedoch auch eine gewisse Geschicklichkeit. Es lässt sich hervorragend spielen. Einige werden meinen es ist zu schnell, aber vielleicht sind die dann einfach zu alt? Mit dem Alter nehmen ja Sehkraft und Reflexe ab! 😉 Zugegeben: mir ging es auch zu schnell, aber glücklicherweise gibt es die Space – Taste, die das Spiel unterbricht. In dieser Zeit kann man dann überlegen, was man macht. Aber das ist nicht der einzige Trick: Du beginnst mit einem leeren Spielfeld. Blumen in Paaren fallen von oben. Du kannst die Blumen während des (kurzen) Falls nach links und rechts bewegen und sie rotieren lassen. Rechts unten auf dem Bildschirm kann man sehen, welches Blumenpaar als nächstes kommt. Wenn die Blumen sich bis zum oberen Bildschirmrand stapeln, dann ist das Spiel beendet. Ziel ist es, das Spielfeld von allen Blumen zu befreien, dazu musst du sie so zusammenpflanzen, dass sie in

Gruppen zu vier oder mehr in der selben Farbe zusammenstehen. Auf der linken Seite des Screens kannst du sehen, wie viel Blumen noch gepflanzt werden müssen (oder vom Himmel fallen?) bis du den nächsten Level erreichst. Insgesamt gibt es fünf Level. Es gibt einige unterschiedliche Blumen und Dinge, die vom Himmel fallen. Hier ist eine kurze Übersicht:

Normale Blumen:
Normale Blumen gibt es in fünf verschiedenen Farben. Steuere sie so, dass sie in Gruppen zusammenstehen.

Geschlossene Blumen:
Solange diese Blumen geschlossen sind, können sie nicht vom Spielfeld entfernt werden. Sie öffnen sich, wenn Blumen, die genau benachbart stehen, entfernt werden. Außerdem kann Mr. Green helfen!

Mr. Green und Dr. Red:
Der freundliche Gärtner Mr. Green. Er beseitigt alle Blumen derselben Farbe, auf die er landet. Dr. Red dagegen liebt es, Blumen zu betrachten, deshalb bekommt man ihn nicht so ohne weiteres vom Bildschirm entfernt. Nur Mr. Green hat ein Mittel gegen ihn.

Die Blumenpaare lassen sich leicht trennen. Wenn sie horizontal fallen und auf unterschiedlich hohe Blumenstapel treffen, trennen sie sich. Auch wenn Blumen zwischen anderen Blumen entfernt werden, können sie getrennt werden. Je mehr Blumen auf einmal entfernt werden, desto mehr Punkte kann man einstreichen. Wenn man es schaf
ft 14 Blumen gleichzeitig zu entfernen, dann gibt’s dafür 3000 Punkte. Bonuspunkte gibt es am Ende jedes Levels für leere Zeilen und einzelnen leeren Feldern.Die unglaubliche Farbefreude, das schnelle Gameplay und die flotte Musik wird jeden in seinen Bann schlagen – unglaubliches Spiel!

Spieldaten
Name: Flowers Mania
Autor(en): Krzysztof Dudek aka XXL – Code
Adam Powroznik aka powrooz – Grafik
Michal Szpilowski aka Miker – Musik
Erscheinungsdatum: 28.05.06
Levelanzahl: 5
Besonderheiten: Die Vorlage als Online – Spiel findet man hier:
http://www.king.com/signup.jsp?gameId=12
Bezugsquelle: Freeware http://www.atari8.info/stuff/flowersmania_final.zip
WGL – Wertung: (10 von 10 Punkten)


Public Domain heute ein Begriff ohne Bedeutung?

PD-Bibliothek im Umbruch

Public Domain Bibliotheken scheinen eine Art Überbleibsel aus der Hochzeit der Heimcomputer in der 80er Jahren des letzten Jahrhunderts zu sein. Als Club leisten wir uns noch immer den Luxus, eine solche zu haben. Indes wird es immer schwieriger, Software welcher Art auch immer dafür zu finden. Wer den Prozess in den letzten Jahren aufmerksam verfolgt hat, wird sicher festgestellt haben, dass es so gut wie keine wirklich neuen Inhalte mehr gibt. In der Masse stelle ich ehemals kommerzielle oder andere früher unter Copyright-Vorbehalt veröffentlichte Software ein, die inzwischen freigegeben wurde. Das wird auch so bleiben müssen, da Alternativen in Form von neu programmierten und freigegebenen Programmen sehr selten geworden sind. Die derzeit vorhandenen Quellen dafür reichen noch 2-3 Jahre. Erfolgen weitere Freigaben, kann es natürlich auch länger funktionieren. Habt ihr Programme, die in der Bibliothek nicht enthalten und freigegeben sind? Dann seid so gut und lasst sie mir zukommen. Auch im Zeitalter des Internets ist ein einzelner nicht in der Lage, ‚alles zu finden‘.

Daneben besteht bei mancher in unserer Public Domain Bibliothek enthaltener Software das Problem der Veralterung.

Es sind also nicht nur Fehler in den Demos oder Programmen, die mich dazu zwingen einzelne PDs aus der Bibliothek zu löschen. So manche Lernsoftware (z.B. Führerscheinkurs oder Rechtschreibung) ist inhaltlich schlicht veraltet und nicht mehr für den Zweck zu verwenden, für den es einst programmiert wurde. Im allgemeinen bitte ich auf der letzten Seite des Druckmagazins um Hilfe in Sachen Erneuerung. Der Einsatz der Clubmitglieder dafür könnte höher sein. Aktuell sind es Quiz-Programme, die dringend helfender Hände seitens interessierter Programmierer bedürfen. Zwei will ich als Beispiel hier nennen:

0021 ABBUC-Quiz
Programm mit kommentiertem M65-Sourcecode auf der Disk. Wer möchte das mal modernisieren?

0033 Fragendisk zum Thema Fußball-WMs für ABBUC-Quiz (#0021)
Die Fragen sind auf dem Stand für 1986. Wer möchte das mal aktualisieren und neue Fragen bis heute ergänzen?

Die anderen Quiz- oder Lern-Programme in unserer Bibliothek vertragen mit Sicherheit ebenfalls eine Verjüngungskur.

Ein weiteres Problem stellt für mich als Verwalter die Unvollständigkeit mancher PDs dar. Obwohl seit einigen Jahren damit befasst, gelingt es mir nicht, die defekten oder fehlenden Teile zu bekommen. Vieles davon waren Altlasten, die ich bei der Übernahme geerbt hatte. Aber auch so manche Neuaufnahme stellt sich gelegentlich im Nachherein als fehlerhaft heraus. Auch hier bitte ich entweder auf der Rückseite des Magazins oder gezielt bei einzelnen Bit Bytern um Hilfe. Gelingt es nicht in akzeptabler Zeit, die Fehler zu beheben, nehme ich diese PDs ebenfalls aus der Bibliothek heraus.

Aktuell suche ich zu 0052 Der Neffe eine vollständige Beschreibung und Anleitung. Hat jemand eine solche und/oder ggf. eine Lösung? Dann bitte an mich schicken.

Ebenfalls sehr hilfreich wäre ein Programmierer, der den Kopierschutz der AMC-Software hundertprozentig entfernen und alle Funktionen erhalten kann. Wer dazu bereit ist, nehme bitte entweder mit Andreas Magenheimer oder mir Kontakt auf. Da alle AMCSoftware inzwischen freigegeben ist, möchte ich sie sehr gerne in die Bibliothek aufnehmen. Ein weiteres Thema ist die so genannte Kategorisierung der Public Domain Titel. Es wird immer mal wieder andiskutiert und ich hatte zugesagt, eine Lösung dafür anzubieten. Schaut man sich in der Welt dass es keine einheitlichen Kategorien gibt. Vor allem Disketten, auf denen eine Sammlung der verschiedensten Programme vom Tool bis zum Spiel enthalten ist, entziehen sich jeder vernünftigen Einteilung in Kategorien. Sie mehrfach aufzunehmen ist eine wenn auch nicht besonders glückliche Alternative.

Im Laufe des Jahres 2007 werde ich einen entsprechenden Vorschlag zur Diskussion und Abstimmung einstellen. Wer dazu einen Beitrag bereits jetzt schon leisten möchte, kann mich gerne kontakten. Ein echtes Problem stellt für mich der Diskettenbestand dar. Noch mit den Nachwehen des letzten Umzugs befasst ziehen für mich am Horizont schon wieder Veränderungen auf. Und jedes Mal habe ich das Problem der vielen tausend (!) Disketten, die fertig bespielt und mit Etiketten versehen darauf warten, abgerufen zu werden. Daher werde ich vielleicht schon in diesem Magazin, garantiert aber im nächsten ein Sonderangebot einstellen in der Hoffnung, den Bestand merklich verringern zu können. Andernfalls blieben nur noch drastische Lösungen übrig… Bleibt zuletzt die Frage: Warum befassen sich der ABBUC und ich noch mit dieser Altlast Public Domain? Angewohnheit? Sammelwahn? Freizeitbeschäftigung in Ermangelung anderer Aufgaben? Nein! Zumindest für meine Person kann ich das nicht sagen.

Auf dem 8Bit-ATARI wie auch auf allen anderen Heimcomputern stellen gerade die selbst programmierten Softwaretitel heraus, wozu ein Programmierer, auch wenn er es nur aus Hobbyleidenschaft heraus tut, fähig sein kann. Im Laufe der Jahre ist so eine bemerkenswerte Leistung vollbracht worden, die insgesamt mehr als erhaltenswert ist. Und das ist eine Aufgabe des Clubs und seiner Bibliothek. Hier steht nicht das Interesse des Einzelnen im Vordergrund. Es ist ein Spiegelbild der Heimcomputergeschichte, die darin sichtbar wird für jeden Bit Byter und die, die es (wieder) werden möchten. Wir bewahren sozusagen die Geschichte, zumindest einen kleinen Ausschnitt davon und jeder kann dazu beitragen. In diesem Sinne einen guten Start im neuen Jahr.

Gruß & GoodByte

Nach durchforsten der PD-Bibliothek schlage ich folgende Kategorisierung vor:


Übersicht PD-Bibliothek – Thema DRUCK.
Print Shop
Hardcopy/Screencopy
DTP
Print Processors
Druckerspecials (e.g. 1029)


Übersicht PD-Bibliothek – Thema SOUND
Soundeditor
Digitizer
Musikeditor
Komposition
Notenblatteditor
Player
Midi


Übersicht PD-Bibliothek – Thema SPIELE
Action
Arcade
Adventure (Text/Grafik/Animation)
Rollenspiel
Ballerspiel
Rätsel/Quiz
Simulation
Tipps/Lösungen/Cheats


Übersicht PD-Bibliothek – Thema DEMO
Sound
Grafik
Software
Hardware
Messe/Event/JHV


Übersicht PD-Bibliothek – DOS/ UTILITIES
DOS
GameDOS
Bootmenue
Boottools
Treiber
Utility-Disks (e.g. Kopierer, Treiber, Filter,
Linker, Patcher, Tester etc.)


Übersicht PD-Bibliothek – GRAPHIK/BILD
Malen, Zeichnen & Digitalisieren
Bildbearbeitung
Slideshows/Bildsammlungen


Übersicht PD-Bibliothek – Office
Texte
Tabellen
Daten
Statistik
Etiketten
Bibliothek
Kaufmännische Programme


Übersicht PD-Bibliothek – Programmieren
Programmiersprachen
Toolkits
Kurse


Übersicht PD-Bibliothek – Lernen
Fremdsprachen
Mathematik
Naturwissenschaften
Lexikon


Übersicht PD-Bibliothek – Diskettenmagazine
Compy Shop Magazin (CSM)
ACTION!-Magazin
EDv Computer Shop (ECS)
Computer Club Berlin (CCB)
StarSoft-Magazin
ATARI Microcomputer Club (AMC)
TopMag
PD-Mag
Zzalg Repus
Munich ATARI Public Domain Association (MAPDA)

Hiermit stelle ich dies zur Diskussion. Ggf. Kann Andreas B. Das auch auf der Webseite als Umfrage einbinden. Beiträge und Kommentare bitte ausschließlich an GoodByteXL Mailbox in der ABBUC-Webseite. Die Auswertung erfolgt dann im Laufe der nächsten Monate und das Ergebnis wird voraussichtlich auf der JHV 2007 vorgestellt.

Gruß & Good Byte

Walter Lojek


Atari800WinPlus 4.0

Deutsche Version

Vor ein paar Wochen überkam es mich mit der Programmierwut. Da wollte ich nun in die Atari XL Programmierung einsteigen und meinen (Software-) Beitrag für den Wettbewerb schreiben und stattdessen brach ich mir im Emulator fast die Finger beim schreiben, weil ich ständig auf der Suche nach Sonderzeichen war. Kein einziges Sonderzeichen lag auf der Taste, wie es auf meiner deutschen Tastatur aufgedruckt ist. –grau-en-voll– Auch von anderen Usern hörte ich klagen über die fehlende deutsche Unterstützung in der Tastatur und Oberfläche des beliebtesten Atari Emulators. Das ging so nicht weiter. Deshalb besorgte ich mir die Programmsourcen und mit Unterstützung von bunsen, hardwaredoc und dietrich kam am Ende eine komplett deutsche Version heraus.

Jetzt ist die Version 4.0 fertig bearbeitet. Y, Z, \ /&%$-!^ und auch alle anderen Sonderzeichen sitzen jetzt auf den Tasten, wie man sie von der deutschen Tastatur gewöhnt ist. – Das ist ein ganz neues Feeling mit dem Emulator zu spielen oder zu programmieren. Um an diese deutsche Version zu kommen, braucht ihr einen PC mit korrekt installiertem Atari800WinPLus 4.0. Anschließend könnt ihr unter dieser URL die aktuelle deutsche Version 4.0 herunter laden. http://www.abbuc.de/files/software/atari800winplus.zip Dieses Archiv bitte entpacken. Enthalten ist nur die deutsche Version des Hauptprogramms, also keine komplette Installationsroutine. Die enthaltene Anwendung kopiert ihr in das Installationsverzeichnis eurer englischen Version und überschreibt damit die englische Anwendung. Bitte beachten: Die beigefügte „info.txt“ und „tastatur.htm“ geben weitere Auskunft. Auch über die neue Tastaturbelegung. Es gibt nämlich eine winzige Einschränkung weil der Atari die ALT-Taste nicht erkennt. Statt ALT+Q muss STRG+SHIFT+Q gedrückt werden um an das @-Zeichen (Klammeraffe) zu gelangen. Insgesamt mussten sechs weitere Tasten so um belegt werden.

Das sind die Tasten:
\ Backslash
| Pipe
[] Eckige Klammern
{} geschweifte Klammern

Da es nur selten verwendete Tasten sind, kann man sich schnell daran gewöhnen.
Dafür werdet ihr z.B. mit folgenden Features belohnt: Die Pfeiltasten funktionieren jetzt wie man es gewohnt ist. Man muss nun nicht mehr STRG gleichzeitig drücken um den Cursor im Emulator zu bewegen. Y und Z sind an den richtigen Stellen. Alle Menüs und Fehlermeldungen sind jetzt in Deutsch. (Bis auf File/Datei, aber das warum ist in der info.txt beschrieben). Und die Sonderzeichen sitzen auf den jeweils richtigen Tasten.

Demnächst werde ich den von mir geänderten Sourcecode an die Entwickler der Atari800WinPLus weitergeben. Und hoffentlich kann man dann bei der nächsten Version nicht nur zwischen englisch und polnisch, sondern auch deutsch wählen. Wer noch Fehler in der Übersetzung findet kann sich bei mir melden: internet@abbuc.de

Andreas Bertelmann
ABBUC Webmaster


Der Norden taut (weiterhin) auf

Nach dem guten Erfolg unseres ersten Regionalgruppentreffens im vergangenen November lief dann zum Jahresende die Planung für 2007 an. Nils hat es geschafft, in der Diakonie Elmshorn einen Raum für wenig Geld zu bekommen, den wir als Regionalgruppe Nord dann 4 x im Jahr nutzen können. Einmal je Quartal wird es ein Treffen geben. Immer samstags, das hatte sich beim ersten Treffen (an einem Freitag) aus den Gesprächen, die ich mit den Anwesenden führte, herauskristallisiert. Gerade für die etwas weiter weg wohnenden ist es angenehmer schön ausgeruht samstags anzureisen, anstatt Freitag nach einer langen Arbeitswoche. Außerdem haben wir so mehr Zeit pro Treffen, denn wir können uns jetzt bereits nachmittags treffen und dann „open End“ machen.

Und so ging es dann Samstag, den 07. Januar auch gleich los. Um 13:45 Uhr holte ich Nils zu Hause ab und durfte gleich paar Kisten Atari Utensilien schleppen! Willst Du irgendwie länger bleiben? (grins) Pünktlich um 14:00 Uhr waren wir dann in der Diakonie und schlossen den Raum auf. Kurze Zeit später trudelte Gunnar ein. Dabei blieb es dann aber auch schon. Einige hatten bereits im Vorfeld abgesagt. Und andere auf meine Mail nicht reagiert. Hm, wahrscheinlich sind die meisten noch im Weihnachtsurlaub gewesen. Aber auch so hatten wir viel Spaß.

Zunächst hat Gunnar mit Nils Hilfe aus 3 mitgebrachten defekten 800 XL 2 funktionstüchtige Geräte gemacht. Bei einem war lediglich der Tastaturstecker lose, bei einem anderen der Arbeitsspeicher defekt und der dritte stürzt grundsätzlich einfach ab. Aber bei diesem dritten Atari war der Speicher ok und so!zweiter XL komplett und repariert. Eine gute Ausbeute. Den dritten XL muss sich Nils dann beim nächsten mal tiefer gehend ansehen und vor allem mit Werkzeug.

Dann hatte Nils hunderte von Disketten mitgebracht, die allesamt nicht beschriftet waren! Also Disketten testen bis die Floppys glühen! Dabei sind wir aber lange nicht fertig geworden. Und dann muss ja auch noch geprüft werden ob die jeweilige Programme PD sind und wenn ja muss geprüft werden, ob Walter die noch für die ABBUC PD Sammlung brauchen kann. Das kann ja heiter werden. Gespielt haben wir natürlich auch: Castle Crisis, Caverns of Eriban, Screaming Wings und wie sie alle heißen. Gegen 16:00 tauchte dann Frank noch auf, langjähriges ABBUC Mitglied und – Elmshorner! Toll, so eine kleine Stadt und man kennt sich nicht. Frank blieb dann (auch ohne Rechner) bis 19:00 Uhr, wir quatschen uns einfach fest. Du bringst ja dann nächstes Mal auch die volle Ladung Atari mit, gelle! Kurz nach 19:00 Uhr sind wir dann zum Essen gegangen.

Lecker Croque gab es. Gut gesättigt ging es
zurück „an die Arbeit“. Wahnsinn, wie die Zeit an so
einem Tag vergeht. Plötzlich war es schon 22:00 Uhr
durch. Mittlerweile hatten wir noch Kurzbesuch bekom-
men. Jan ist allerdings weder im Abbuc, noch besitzt er einen Atari. Aber mitgespielt (Warhawk, Kikstart und Who dares wins II) hat er trotzdem. Tja und dann war der Abend auch schon rum, alles wieder eingepackt und ab nach Hause gefahren. Es war wieder mal einfach nur Spitze! Und für alle, die dann beim nächsten Mal dabei sein wollen/können.

Hier die Termine:
07. April 2007, 07. Juli 2007 und 06. Oktober 2007 – jeweils ab 14:00 Uhr bis ca. 23:00 Uhr in der Diakonie in Elmshorn. Da das Gebäude abgeschlossen sein muss müsst Ihr mich dann per Handy anrufen. Die Nummer bekommt Ihr auf Nachfrage per Mail an s .j o h ni gk@gmx.de (oder Ihr kennt sie schon, hehe) Ich freue mich auf das nächste Treffen!

Viele Grüße aus dem
Norden wünscht
Stefan Johnigk (u0679)


Classic Computing 2006

Nachlese: Classic Computing 2006, Nordhorn Wir (Carsten, Martin, Merlin und ich) fuhren zusammen nach Nordhorn, um auf der CC06 auszustellen. Nordhorn liegt nicht so weit weg, so das wir nach einer Dreiviertelstunde den Ort erreicht hatten. Nach einer kleinen Ortsbesichtigung 🙂 fanden wir den Veranstaltungsort, die „alte Weberei“. Etwas später als geplant, jedoch nicht zu spät. Um es kurz zu machen, die Örtlichkeit war Klasse, Platz genug, gute Parkmöglichkeiten und ein leckeres, preiswertes Restaurant war auch dabei. Die Aussteller waren zahlreich und aus allen Sparten klassischer Computer und Videospielen. Händler waren auch da, aber etwas weniger, und leider nicht an beiden Tagen (Sonntag waren es noch weniger). Kaufen konnte man Disketten, Originalsoftware, Konsolen und Computer verschiedenster, Hersteller, Joysticks én Masse, Druckertinten, Papier und -Toner. Einige Schnäppchen waren dabei. So gab es einen Atari 400 mit nachgerüsteter Cherry-Tastatur, den wir leider knapp verpasst hatten. Der glückliche Käufer musste dafür gerade mal 9 Euro bezahlen.

Highlight waren auch die vielen anderen Systeme, die von Sammlern ausgestellt wurden, und auf denen man auch mal eine Runde zocken konnte. Da war z. B. ein Vcctrex Vektor-Asteroids, mit analoger Vektorgrafik, echt Klasse. Oder der C64 Spielhallenautomat. Mit viel Liebe zum Detail aufgebaut, Respekt. Auch interessant war der Fischertechnik Roboterarm, welcher, via Atari TT gesteuert, komplizierte Bewegungsabläufe wiederholen konnte, die man vorher mit zwei Joysticks direkt machte.

Gut besucht war die Auslage von Carsten, der das Volks4th auf verschiedensten Rechnern vorführte. So war es auf Atari 8-Bit, Portfolio, einem Apple IIe und auf einem Selbstbau-Computer mit Z80 CPU zu sehen. Auch Martins 400er, auf dem er meist Castle Crisis mit 2 Paddle-Paaren spielen ließ, sorgte für interessierte Blicke. Ich zeigte wieder meine 1001 und meinen „fast“ originalen XL, da mein „fast nix mehr original“ XL gerade in Reparatur war. Am Ende der Messe konnte ich auch noch einen zweiten XL und 2 Portfolio zeigen 🙂

Toll war auch die Vorführung des SymbOS auf dem Schneider CPC und MSX Computern, verdammt nah an Windows. Da fahre ich dieses Jahr bestimmt wieder hin, wer kommt noch?

Stefan Niestegge


ATARI als Lunux Terminal (2)

Halli, hallo!
Nachdem ich Euch vor einigen Ausgaben gezeigt habe, wie man aus seinem ATARI ein serielles Terminal für einen modernen Linux-Computer macht, will ich heute einige Konsolenanwendungen und deren Bedienung vorstellen. Dieser Text bezieht sich dabei größtenteils auf debian GNU/ Linux, kann aber unter Umständen auch für andere Linux- Distributionen verwendet werden.

Als erstes möchte ich Euch das Programm „aptitude“ vorstellen. Es dient zur Steuerung der Paketverwaltung von debian. Anders, als bei Windows oder DOS, werden bei Linux viele Programme als genau für diese Linux-Distribution (also debian, Fedora, Suse …) angepasste und vorgefertigte Pakete zur Verfügung gestellt. Mit „aptitude“ können diese Pakete bequem verwaltet werden.

Wie es sich für ein ordentliches Konsolenprogramm gehört, wird die Oberfläche dieses Programms nur mit Tasten (Kombinationen) bedient, die garantiert auf jeder Tastatur zu finden sind. Damit ist sichergestellt, dass man auch mit dem kleinen ATARI auch (nahezu) jedes Konsolen-Programm bedienen kann.

Gestartet wird das Programm, in dem man in die Befehlszeile folgendes eingibt: aptitude

Wem dieser Befehl zu kompliziert ist, der gibt einfach nur „apti“ ein und drückt dann die TAB-Taste, schon steht der vollständige Name des Programms da. Dann noch Return drücken, und das Programm läuft. „aptitude“ kann übrigens nur Pakete installieren und entfernen, wenn es mit ‚root‘-Rechten gestartet wird, d.h. Ihr müsst Euch als ‚root‘ anmelden oder, wenn Ihr als normaler Benutzer angemeldet seid, zum „Super-User“ werden, in dem Ihr ’su‘ eingebt, gefolgt vom root-Passwort. Die Oberfläche von „aptitude“ zeigt in den ersten drei Zeilen eine Menüleiste, ein paar wichtige Tastenkombinationen und die Versionsnummer von „aptitude“.

Das erste große Feld zeigt eine hierarchische Übersicht über alle verfügbaren Pakete. Diese zu durchforsten würde am ATARI eine Menge Zeit in Anspruch nehmen, da sich der häufige Bildaufbau am seriellen Terminal als sehr zeitaufwändig erweisen wird.

Die nächste Zeile zeigt ausführlichere Paketnamen. Im zweiten großen Feld werden mehr oder weniger ausführliche Informationen zu den Paketen bereitgestellt. Dies geschieht meist in Englisch, oft aber auch in Deutsch. „aptitude“ bietet also folgende Tastenkombinationen:

‚/‘
Es öffnet sich ein Suchfeld, in das man einen gewünschten Suchbegriff eingibt. Entsprechend springt der Cursor zu einem Paket der den Suchbegriff enthält. Da dies eine Echtzeitsuche ist (d.h. sofort nachdem eine Taste gedrückt wurde, werden Suchergebnisse angezeigt), ist der ATARI ein Weilchen mit einem mehrfachen Bildaufbau beschäftigt. Das macht aber nichts, der Suchbegriff kann trotzdem im Blindflug schnell eingetippt werden (dem Tastatur-Puffer sei Dank).

‚\‘
Die letzte Suchanfrage wird wiederholt.

Pfeiltasten oben und unten
Mit den Pfeiltasten navigiert man durch die Pakete. Da das Linux-System wirklich die Pfeiltasten erwartet, wird man immer gezwungen sein, die Control-Taste zu drücken. Es wird keine Situation geben, bei der man (wie bei vielen ATARI- Programmen möglich) die Pfeiltasten „ohne Control“ bedienen kann. Dies gilt für alle Linux-Programme.

Return
Steht der Cursor auf einem Bereich (Beginnt mit „–„, „Installierte Pakete“, „Nicht installierte Pakete“ …), so wird dieser Bereich geöffnet (Unterbereiche und Pakete werden sichtbar) oder geschlossen. Steht der Cursor auf einem Paket gibt Return noch ausführlichere Informationen dazu aus. Diese nehmen jetzt den gesamten Bildschirm ein. Zusätzlich zur Beschreibung kommen jetzt noch Informationen wie Priorität, Bereich, Verwalter, Größe und vor allem Abhängigkeiten hinzu. Diese Ansicht kann mit ‚q‘ wieder verlassen werden.

‚+‘
Ein Paket wird zur Installation ausgewählt. Dabei werden gleich auch alle Abhängigkeiten gelöst, d.h. Pakete, die von diesem Paket benötigt werden, werden mit ausgewählt.

‚-‚
Die Auswahl zur Installation wird wieder rückgängig gemacht, bzw. ein bereits installiertes Paket wird zum löschen markiert. Auch hier werden die Abhängigkeiten gelöst. D.h., Pakete, die nur installiert wurden, um dieses Paket zu installieren, werden auch zum löschen markiert, es sei denn, diese werden noch von anderen Paketen benötigt.

‚g‘
Die Installation (und Deinstallation) von Paketen wird vorbereitet. Es werden alle Pakete angezeigt, die installiert oder gelöscht werden, auch die, die wegen Abhängigkeiten transferiert werden. Drücken Sie ‚g‘ ein weiteres mal, um die Pakete tatsächlich zu installieren oder drücken Sie ‚q‘, wenn Sie die Änderungen nicht übernehmen wollen.

‚u‘
Sucht nach sicherheitsrelevanten Updates. Mit ‚U‘ (Shift-U, großes U) werden neue Pakete zur Installation ausgewählt.

‚q‘
Verlässt eine Ansicht bzw. das gesamte Programm. Die Taste ‚q‘ wird übrigens in vielen Programmen zum Verlassen verwendet. Das sind die wichtigsten Tastenkombinationen für „aptitude“. Mehr Informationen zu „aptitude“ erhält man, in dem man in der Kommandozeile „man aptitude“ oder „info aptitude“ eingibt. Die so genannte „man-Page“ und auch die „info- Seite“ wird mit ‚q‘ verlassen.

Kommen wir jetzt zu etwas spannenderem: Dem Surfen im Internet auf dem ATARI!

Das Programm, welches ich als erstes vorstellen möchte, nennt sich „lynx“. „lynx“ ist ein kleiner, schneller Webbrowser, der auf Tabellen, Frames und Menüs verzichtet, dafür aber schnell in der Ausführung auf einem seriellen Terminal wie unserem ATARI ist.

Voraussetzung, um „lynx“ verwenden zu können, ist natürlich, dass es auch installiert ist. Geben Sie lynx in die Kommadozeile ein, um es zu starten. Sollte „lynx“ nicht installiert sein, so installiert Ihr es mit „aptitude“. Soll es schneller gehen, gebt Ihr folgendes ein:

su apt-get install lynx
gefolgt vom root-Passwort.

„lynx“ teilt den Bildschirm in folgende Bereiche auf: die Titelzeile mit Seitenangabe, den großen Surf-Bereich, in dem die Seiteninhalte dargestellt werden. In den letzten drei Zeilen folgen Meldungen bzw. Eingabefeld und Tastenkombinationen. Folgende wichtige Tastenkombinationen gibt es:

‚g‘
Gehe zu: Eingeben einer Internetadresse. In der dritten Zeile von unten erwartet „lynx“ jetzt die Eingabe der gewünschten Internetadresse („Neuer URL: „).

Leertaste
Mit der Leertaste kann in der betrachteten Seite weitergeblättert werden.

Pfeiltasten oben/unten
Von Link zu Link springen. Ist kein Link zu sehen, so wird seitenweise geblättert.

Pfeiltaste links
Zurück: die vorherige Seite zeigen

Pfeiltaste rechts / Return
Einem Link folgen: der Link unter dem Cursor wird aufgerufen.

Control-’n‘
Zwei Zeilen nach unten scrollen.

Control-‚p‘
Zwei Zeilen nach oben scrollen.

‚/‘
In der aktuellen Seite suchen: in der dritten Zeile von unten erwartet „lynx“ die Eingabe eines Suchbegriffs, nach dem im aktuellen Dokument gesucht werden soll.

’n‘
Wiederholt die Suche.

‚h‘
Ruft die Hilfeseite auf. Von hier aus navigiert Ihr wie auf jedem anderen Internetangebot.

‚o‘
Zeigt eine Seite mit Optionen an. Diese Seite ist sehr ausführlich, so dass Ihr Euch schon eine Weile damit beschäftigen müsst, um alle Einstellungen Euren Bedürfnissen anzupassen.

‚m‘
Springt zu
rück zur Startseite. Unter debian GNU/Linux ist das eine Seite mit Links zu einigen Hilfeseiten sowie einigen interessanten Seiten im Internet.

‚q‘
Beendet das Programm. „lynx“ erwartet noch eine Bestätigung (j/y/Return für ja, beenden / n für nein, nicht beenden). Weitere Informationen gibt es in der man-Page (man lynx) oder auf den Info-Seiten (info lynx).

Kommen wir nun zu einem weiteren Internet-Browser: „links2“

„links2“ bietet fast schon ein Surf-Erlebnis, wie wir es von grafischen Browser gewohnt sind – bis auf Grafiken an sich. Aber es unterstützt Tabellen, Frames und bietet eine Menüführung. Die Tastenkombinationen sind die gleichen wie bei „lynx“.

‚g‘
Gehe zur Adresse

esc
Aufruf der Menüsleiste
Hier lohnt es sich, gleich mal einen Blick in das Menü „Setup“ zu werfen. Dort können wir unter dem Menüpunkt „Language“ gleich mal die Sprache „German“ (Deutsch) einstellen. Anschließend können wir gleich mal dafür sorgen, dass auch vernünftige Rahmen in Tabellen und Frames verwendet werden. Dazu gehen wir in das Menü „Setup“ und wählen „Terminaloptionen“ aus. Mit der TAB-Taste springen wir von Option zu Option und ändern diese mit der Leertaste. Die richtige Option für unser ATARI-Terminal sollte „VT 100 Rahmen“ sein. Bewegt den Cursor auf „[ OK ]“ und drückt Return. Geht anschließend nochmal ins Menü, um festzustellen, ob die Rahmen jetzt korrekt dargestellt werden oder nicht. Wenn nicht, ändert Ihr diese Option an der gleichen Stelle und wählt „Keine Rahmen“ aus. Werden die Rahmen korrekt angezeigt, so können wir die Optionen jetzt Speichern (ESC, „Einstellungen > „Optionen speichern“). Im Menü findet Ihr unter „Hilfe“ > „Tasten“ noch ein Hilfefenster mit weiteren Tastenkombinationen.

‚q‘
Beenden des Programms.

Kommen wir nun noch zu einem kleinen aber feinen IRCClient: „irssi“.
„irssi“ ermöglicht das Chatten (plaudern) mit anderen Internet -Benutzern. IRC funktioniert so: man loggt sich in einen Server ein, der verschiedene Räume zur Verfügung stellt. Sobald man einen Raum betritt, hat man die Möglichkeit, sich mit anderen Usern in diesem Raum zu unterhalten. Anstatt Tastenkombinationen verwendet dieses Programm Befehle. Diese Befehle sind standardisiert, d.h. sie funktionieren größtenteils in allen IRC-Clienten (auch in den grafischen für Windows).

Hier nun die wohl wichtigsten Befehle (Ihr könnt die Beispiele gleich übernehmen, dann landet Ihr im Chat von AtariAge, die Amtssprache dort ist englisch):

/connect
Verbinden mit einem Server
Beispiel:
/connect irc.newnet.net

/list
Eine Liste aller Räume anzeigen. Da diese Liste sehr groß sein kann, ist dieser Befehl auf dem ATARI meist nicht sinnvoll, da die nötigen Tasten zum durchsuchen der Liste fehlen (Bild auf / Bild ab).

/nick
Hiermit könnt Ihr Euch einen Spitznamen wählen.
Beispiel: /nick achim
Statt achim wählt Ihr Euch lieber einen, der zu Euch passt, sonst haben wir millionen achim’s im Raum 🙂

/join
Betreten eines Raumes. Räume beginnen immer mit dem
Doppelkreuz („#“).
Beispiel: /join #atari

/window
„irssi“ verwaltet verschiedene Fenster, die hintereinander
gelagert sind. Die Tastenkombination Alt-[1-9] ermöglicht das
wechseln zwischen den Fenstern. Da die Taste Alt auf dem
ATARI fehlt, benutzen wir den vorgesehenen Befehl /window [1-9].
Beispiel:
/window 2

In der vorletzten Zeile kann man sehen, ob sich in den anderen Fenstern etwas getan hat. Wenn ja, dann steht dort „[Act: 1]“ (es hat sich was in Fenster 1 getan).
/query
Hiermit startet man eine private Unterhaltung mit einem anderen Benutzer.
Beispiel:
/query achim

/leave
Verlassen eines Raumes bzw. Schließen eines Fensters.

/disconnect
Beendet die Verbindung zum aktuellen Server. Mit irssi lässt sich grundsätzlich auch gleichzeitig auf mehreren Servern chatten, aber wie genau dies funktioniert, hab ich noch nicht so ganz herausgefunden. Interessierte können sich in diversen Internetseiten und Foren darüber schlau machen.

/quit
/by
/bye
Beendet irssi.

Nun wünsche ich Euch viel Spaß beim Surfen und Chatten, das nächste mal werde ich etwas über E-Mail und Messenger berichten.
Mirko Sobe


Ergänzug zum
ABBUC Best Electronics Sondermagazin

Hallo Atarianer,
Ende 2006 gab es das Sondermagazin mit einer aktuellen Händler- und Hersteller-Übersicht für Hard- und Software. Heute gibt es die erste Nachtragslieferung. Auch die Adressen die bei Drucklegung des Sondermagazines seinerzeit verloren gingen werden nachgeliefert. Am besten fotokopiert ihr die folgenden Adressen und legt sie in das Sondermagazin „ABBUC best electronics“ 2006. Dann habt ihr immer einen kompletten Katalog. Noch etwas zur Regel ob ein Anbieter gelistet wird. Beispiel: SIO2IDE. Das Interface wird zwar weiterentwickelt und es gibt einzelne User in den Foren die es auch für andere nachbauen, aber ein echtes Angebot existiert dafür nicht. Also wird es hier nicht aufgelistet. Ob eine Anschrift aufgelistet wird hängt auch von der Vielzahl der Angebote ab und ob das Produkt woanders ebenfalls angeboten wird. Beispiel: AtariAge wird nicht aufgelistet, weil die dort erhältlichen Waren beim Hersteller Sunmark direkt gekauft werden können.

Dann also bis zur nächsten Aktualisierung.
Andreas Bertelmann

 

Deutschland

 

READY. Magazin

Das READY. Magazin ist ein neues, und zur Zeit das einzige Atari 8bit Computer Magazin für Atari XL/XE. Bisher sind zwei Ausgaben im Abstand von 3 Monaten erschienen. Geplant ist bald möglichst die monatliche Erscheinungsweise. Das Magazin im DIN A4 Format mit ca. 34 Seiten ist sehr preiswert.

Für Abbuc Mitglieder 1,98 Euro + 0,95 Euro Porto

Für nicht Mitglieder 2,30 Euro + 0,95 Euro Porto

Zur Zeit ist nur die Online-Bestellung verfügbar. Bezahlt wird einfach für die Anzahl gewünschter Ausgaben. Demnächst ist auch das MyIDE Interface beim READY. Magazin erhältlich.

Bestellung schriftlich

-/-

Bestellung Online

http://ww
w.8-bits.de

ready@8-bits.de

Bestellung telefonisch

-/-

 

VideoGameSource

Hier gibt es neben Atari XL/XE Angeboten auch waren für VCS, 2600, Lynx und Jaguar. Aber auch für andere Systeme wird man hier fündig. Das Angebot für den 8bit Atari Computer ist noch recht überschaubar. Die Preise sind leider etwas angezogen.

Hardware (neu)

 

 

Atari G1 Light Gun 79,95 Euro
Atari XL/XE-Datarecorder XC12 17,95 Euro

 

 

 

Hardware (gebraucht)

 

 

Competition Pro Joystick 14,95 Euro

 

 

Module-Software (NEU!)

 

Ace of Aces 19,95 Euro
Airball 19,95 Euro
Archon 31,95 Euro
Crossbow 19,95 Euro
David’s Midnight Magic 19,95 Euro
Desert Falcon 19,95 Euro
Final Legacy 19,95 Euro
Gato 19,95 Euro
Hardball 19,95 Euro
Joust 19,95 Euro
Millipede 19,95 Euro
Moon Patrol 19,95 Euro
One-on-One 19,95 Euro
Pole Position 19,95 Euro
Robotron 19,95 Euro
Star Raiders 2 19,95 Euro
Tennis 19,95 Euro
Thunderfox 19,95 Euro

 

Bestellung schriftlich

Video Game Source

Salzbrücker Str. 36

D-21335 Lüneburg

Bestellung Online

http://www.videogamer.org/

info@video
gamer.de

Bestellung telefonisch

Tel. (04131) 225551

Mo.-Fr.: 12-20 Uhr

 

 

 

England

 

High Street Micro

Ein Shop mit recht hohen Preisen. Dennoch lohnt es sich mal vorbei zu schauen. Da das Angebot an gebrauchter Hardware und kommerzieller Software recht groß ist, wird hier auf eine Auflistung verzichtet.

 

Bestellung schriftlich

High Street Micro   (Tony Cank)

First floor 20 – 22 High Street

Crewe, Cheshire CW2 7BN

United Kingdom

Bestellung Online

http://www.highstreetmicro.co.uk/

Bestellung telefonisch

Tel: ++ 01270 250871

Fax: ++ 01270 580964

Shop: 8-16 Uhr
Samstag: 9-13 Uhr
Sonntags: geschlossen

 

 

 

UKretro

Ukmicro ist ein recht kleiner Shop. Die meiste Hard- und Software ist in Deutschlang verfügbar und günstiger zu bekommen. Es gibt jedoch einige kleine Highlights, bei denen es sich lohnen könnte einzukaufen. Angeboten wird hard- und Software für VCS, XL/XE, Lynx und ST.

 

Bestellung schriftlich

n.a.

Bestellung Online

http://www.ukretro.co.uk/

Bestellung telefonisch

n.a.

 

 

 

 

Niederlande

 

REWIND Games

Ein sehr großer Online-Shop mit Angeboten rund um viele verschiedene Homecomputer und Konsolen. Vertreten sind: Acorn Electron, Apple, Atari, Commodore, Msx, Nintendo, Pc, Philips, Sega, Sinclair, Sony und vieles anderes. Rund um Atari wird Hardware, Software, Literatur und Werbeartikel angeboten für die Systeme: 2600, 5200, 7800, Lynx, Jaguar, XL/XE, Portfolio und ST. Es lohnt sich durch das Angebot zu stöbern.

 

Hardware

 

1050 diskdrive no PSU! [used/loose]

       15,00 €

800 XE [used/boxed]

       25,00 €

Atari 1027 printer [used/no box]


       10,00 €

Atari 65XE boxed [used/boxed]

       30,00 €

Atari 65XE [used/no box]

       20,00 €

Atari SIO cable

        7,00 €

Microprint interface [new/no box]

       10,00 €

PSU [used/loose]

        5,00 €

XC12 datarecorder [new/boxed]

       15,00 €

 

Literatur

 

Adventures! (Dutch) [used]

        3,00 €

Afmattende spelen voor uw atari (Dutch) [used]

        3,00 €

Basic programma’s voor de atari (Dutch) [used]

        3,00 €

Dr. Flippo’s wondergids (Dutch) [used]

        3,00 €

Op safari door de atari (Dutch) [used]

        3,00 €

Programmeren met Atari basic (Dutch) [used]

        2,00 €

Sixty programs for the Atari (English) [used]

        5,00 €

 

Software – cartridge

 

Archon [used/cart only]

        4,00 €

Ballblazer [used/cart only]

        4,00 €

Barnyard blaster (xe rib cart) [used/cart only]

        4,00 €

Barnyard blaster [new/boxed]

        7,00 €

Desert Falcon (xe smooth cart) [used/cart only]

        4,00 €

Desert Falcon[used/boxed]

        7,00 €

Donkey kong jr[used/boxed]

        7,00 €

Donkey Kong junior [used/cart only]

        4,00 €

Eastern front (brown cart silver label) [new/boxed]

        5,00 €

Eastern front (brown cart silver label) [used/cart only]

        4,00 €

Eastern front (brown cart silver label) [used/cart+man]

        5,00 €

Final legacy (xe rib cart) [used/cart only]

        4,00 €

Food fight (xe smooth cart) [used/cart+man]

        5,00 €

Food fight[used/cart only]

        4,00 €

Football (xe rib cart) [used/cart only]

        4,00 €

Gato (xe rib cart) [used/cart only]

        4,00 €

Gato (xe rib cart) [used/cart+man]

        5,00 €

Hardball (xe smooth cart) [used/cart only]

        4,00 €

Joust (xe rib cart) [used/cart only]

        4,00 €

Joust [new/boxed]

        5,00 €

Jungle hunt [used/cart only]

        4,00 €

Millipede [used/cart only]

        4,00 €

Moon patrol (xe rib cart) [used/cart only]

        4,00 €

Moon patrol (xe rib cart) [used/cart+man]

        5,00 €

Pole position (xe rib cart) [used/cart+man]

        5,00 €

Pole Position [used/boxed]

        6,00 €

Popeye [used/cart only]

        6,00 €

Star raiders II (xe smooth cart) [used/cart only]

        8,00 €

Star Raiders II [new/boxed]

       10,00 €

Super Breakout (bown cart) [used/cart only]

        4,00 €

Super Breakout (brown cart/silver label) [used/cart only]

        4,00 €

Super Breakout [used/boxed]

        5,00 €

Tennis [used/cart + man.]

        5,00 €

Tennis [used/cart only]

        4,00 €

Video easel [used/boxed]

        7,00 €

 

Software – cassette

 

Attack of the mutant camels [used/boxed]

        2,00 €

Figure fun [used/boxed]

        3,00 €

Leaderboard golf [used/boxed]

        2,00 €

Mercenary [used/boxed]

        2,00 €

Micro rhythm [used/boxed]

        2,00 €

Ninja [used/boxed]

        2,00 €

Snooker/Billiards [used/cass. Only]

        1,00 €

Solo Flight[used/boxed]

        2,00 €

Steve Davis Snooker [used/boxed]

        1,00 €

Super Cubes and slip [used/boxed]

        3,00 €

Tank commander [used/cass only]

        1,00 €

 

Software – disk

 

5×5 editor [new/boxed]

        4,00 €

5×5 [new/boxed]

        4,00 €

ABC [new/boxed]

        4,00 €

Alchemia [new/boxed]

        4,00 €

Bang Bank! [new/boxed]

        3,00 €

Basicdup [new/boxed]

        3,00 €

Centurion [new/boxed]

        4,00 €

Colorfont editor [new/boxed]

        3,00 €

Cyborg [new/boxed]

        4,00 €

Eureka [new/boxed]

        4,00 €

Fire Stone [new/boxed]

        4,00 €

Fun in learning [new/boxed]

        4,00 €

Hack Picture II [new/boxed]

        3,00 €

Inside! [new/boxed]

        4,00 €

Jocky Wilson Darts Compendium [new/boxed]

        3,00 €

Johnny the Ghost [new/boxed]

        3,00 €

Johny’s trouble/Problem Jasia [new/boxed]

        4,00 €

Jurassic Park II [new/boxed]

        4,00 €

Ketchup [new/boxed]

        4,00 €

Liga Polska [new/boxed]

        4,00 €

Magic of words [new/boxed]

        4,00 €

Max & Magic world [new/boxed]

        4,00 €

Mega Magazine 8 [new/boxed]

        1,00 €

Mickey in the great outdoors [new/boxed]

        6,00 €

Mines [new/boxed]

        3,00 €

Mission Shark [new/boxed]

        4,00 €

Moscow 1993 [new/boxed]

        4,00 €

Neuroid [new/boxed]

        4,00 €

Nexus [new/boxed]

        4,00 €

Operation Blood for the lightgun [new/boxed]

        3,00 €

Operation Blood [new/boxed]

        3,00 €

Orto Puzzle [new/boxed]

        4,00 €

Pilarksi Poker [new/boxed]

        4,00 €

Set of 10 Pokey Magazines [new/boxed]

       10,00 €

Sexy Six data disk 1 [new/boxed]

        4,00 €

Sexy Six data disk 2 [new/boxed]

        4,00 €

Sexy Six data disk 3 [new/boxed]

        4,00 €

Sexy Six [new/boxed]

        4,00 €

Shit! [new/boxed]

        4,00 €

Simple Minds [new/boxed]

        4,00 €

T34, the battle [new/boxed]

        4,00 €

Tanks [new/boxed]

        4,00 €

Teacher Killer [new/boxed]

        4,00 €

Tekblast [new/boxed]

        4,00 €

Thinker [new/boxed]

        4,00 €

Thinx [new/boxed]

        4,00 €

TML drumeditor II [new/boxed]

        4,00 €

Tron [new/boxed]

        4,00 €

Turbo dos [new/boxed]

        3,00 €

Whoops 2 [new/boxed]

        4,00 €

World Soccer Manager [new/boxed]

        4,00 €

Zebuland Utility disk [new/boxed]

        4,00 €

Zybex stereo compatible [new/boxed]

        4,00 €

 

Akzeptiert werden die Zahlungsarten: VISA, MasterCard und PayPal.

 

Bestellung schriftlich Bestellung Online

www.rewindgames.com

Kontaktformular im Shop

Bestellung telefonisch

 

 

USA

 

Atari Sales
& Service/B & C ComputerVisions

Ein unglaublich großes Angebot an Hardware und Software. Nicht nur für Atari XL/XE, sondern für alle Atari Produkte. Also auch Lynx, Jaguar, ST und VCS. Eine Auflistung der Angebote würde den Rahmen sprengen. Es lohnt sich durch das Angebot zu stöbern.

 

Bestellung schriftlich Bestellung Online

http://www.myatari.com/

myatari2@juno.com

Bestellung telefonisch

Tel.: 001 (530) 295-9270

Sunmark Electronics

Ein Lieferant, der über AtariAge sein Angebot verkauft. Erhältlich sind Artikel für Atari 2600 – 400/800/XL/XE. Akzeptiert die Zahlungsarten: VISA, MasterCard und PayPal. Die Preise sind allerdings jenseits des üblichen. Nachfolgend ein Ausschnitt aus dem Angebot.

 

DataSoft Multicart 39,95 USD
Multicart #4 49,95 USD
Monkey Wrench II 24,95 USD
MIDI Maze 44,95 USD
Commando 39,95 USD
Colossus Chess 4.1 39,95 USD
Synapse Series 59,95 USD
Multicart #3 49,95 USD
5200 Multicart Blast 39,95 USD
Multicart #1 49,95 USD
Multicart #2 49,95 USD
Video Life Reproduction 129,95 USD
Hollex Cartridge 89,95 USD
InstaDOS Cartridge 24,95 USD
Real Time Cartridge 49,95 USD

 

Bestellung schriftlich

383 Broadway – Lorain

Ohio 44052

Bestellung Online

http://www.sunmark.com/

markdil@ix.netcom.com

Bestellung telefonisch

Tel.: 001 (440) 245-3678 

 

 

4jays video games

4jays zählt ebenfalls zu den großen Shops. Die Preise sind human, jedoch muss man auch hier wie bei allen Versendern aus den USA aufpassen, dass der Zoll nicht übermäßig zuschlägt. Erhältlich sind Computer, Floppys und Netzteile. An Software sind auch neue ungeöffnete Module, Disketten und Kassetten und natürlich auch Literatur und Zubehör erhältlich. Das dortige Angebot füllt etwa 5 Din A4 Seiten. Daher wird auf eine detaillierte Anlistung hier verzichtet. Unbedingt reinschauen! Leider können Bestell8ungen nur online getätigt werden.

 

Bestellung schriftlich

n.a.

Bestellung Online

forjays@pacbell.net

http://www.4jays.com/atari8bit.html

Bestellung telefonisch

n.a.

 

8-Bit Classics

8-bit Classics bietet einen Shop rund um verschiedene Systeme (Atari, Sega, Nintendo, Commodore, und andere) Das Angebot für atari 8bit Computer ist nicht sehr umfangreich. Man bekommt dort Software und Hardware für den kleinen Atari. Der Grund warum es hier gelistet ist: Dort gibt es Mule auf Module für 35 Dollar. In Deutschland bezahlt man locker 300 Euro für die Diskettenversion. Darüber hinaus gibt es noch andere sehens- und sammelnswerte Artikel.

 

 

Bestellung schriftlich

Mr. Corey Koltz

302 W Dewey St

Cassville WI 53806-9733

USA

Bestellung Online

http://www.8bitclassics.com/

Bestellung telefonisch

Phone: 001 608-725-2137

 

B.G. Micro

Eigentlich ein Elektronik Shop in den USA. Das besondere an ihm: Dort bekommt man:

        Atari CX85 Zahlentastatur für 5,95 Dollar

        Vereinzelte originale Atari Ics / Bauteile

Bestellung schriftlich

555 N 5th St Ste 125

Garland TX 75040-5097

USA

Bestellung Online

http://www.bgmicro.com/

Bestellung telefonisch

001-800-276-2206

Mo-Fr: 9-17 Uhr

 

Bravo Sierra Computers

Einer der ganz großen Shops. Die Preise sind meistens annehmbar. Schwer erhältliche Bauteile gibt es hier neben der üblichen Hard- und Software. Das Gesamtangebot ist viel zu umfangreich um es hier zu listen. Deshalb: Pflichtbesuch auf der Webseite !

 

 

Bestellung schriftlich

n.a.

Bestellung Online

http://www.aracnet.com/~atari/

Bestellung telefonisch

001-(503)256-9974

More Than Games

In diesem Shop bekommt man neben Software auch diverse Interfaces, Adapter und SIO-Kabel. Ansonstenrecht übersichtliches Angebot.

 

BOOKKEEPER $5.00
FAMILY FINANCES $2.00
SUPER SKETCH $15.00
SYNCALC $5.00
SYNFILE+ $5.00
CHOP SUEY $5.00
PAINT $2.00
DATA MGMT SYSTEM $5.00
TEXT WIZARD 1.3 $5.00
ALBRECHT-BASIC $5.00
ALBRECHT-BASIC $5.00
XE GS MANUAL $1.00
HACKERBOOK TIPS $2.00
AT GAMES AND REC $2.00
HITCHHIKERS $8.00
HITCHHIKERS $10.00
DEADLINE $10.00
CAVERNS OF MARS $5.00
GALAHAD-HOLY GRAIL $5.00
OPER. WHIRLWIND $5.00
1027 PRINTER $10.00
CX-85 NUMERIC KEYPAD $8.00
XM301 MODEM $5.00
XM301 MODEM $5.00
ATARI 1030 $5.00
MY FIRST ALPHABET $5.00
KINDERCOMP $5.00
PARTY QUIZ $8.00
STORY MACHINE $5.00
TONK/LAND BUDDY-BOTS $5.00
STICKYBEAR OPPOSITES $5.00
JUGGLES HOUSE $5.00
JUGGLES RAINBOW $5.00
SIO-6FT $2.00
820 SNGL PPR ROLLS $2.00
9VAC POWER(800,400,810,1050)????? $10.00
835 POWER $10.00
820 DBL PPR ROLLS $3.00

 

AGDA GameLink I adapter, AGDA GameLink II adapter, 850 Printer adapter (15 to 25), 850 to modem adapter (9 to 25), EASIO-S SIO adapter cable 18″, EASIO-S SIO adapter cable 3′, EASIO-P Printer adapter cable 5′, „A8 A/V BOB“ Audio/Video BreakOut Box with s-video jack, 6′ Svideo cable,
12′ Svideo cable

 

Bestellung schriftlich

More Than Games

8207 Briarwood Ln

Austin TX 78757-7642

USA

Bestellung Online

http://www.a8maestro.com/sites/mtgcat/

Bestellung telefonisch

n.a.

 

 

SteveR’s Classic Cartridges

Kleiner Shop mit sehr günstigen Angeboten. Angeboten werden Hardware, Software und Literatur. Deshalb: Empfehlung zum Besuch der Webseite !

 

Bestellung schriftlich

n.a.

Bestellung Online

http://www.steverd.com/

Steverd@steverd.com

Bestellung telefonisch

n.a.

 


Nostalgieartikel: S.A.M.
Teil 2

Die S.A.M.-Diskette
Die Diskette enthält mehrere Programme:

1.)Das Sprachsynthese-Programm S.A.M.
Dieses Programm lädt sich automatisch und bringt den Computer auf Bereitschaft für die Spracheingabe über BASIC oder Maschinensprache. Das Programm benötigt ca.9 KBytes.

2.)RECITER
Reciter ist das englischsprachige Texteingabe- Sprechprogramm, das das S.A.M.-Programm mit normaler Englischtext-Eingabe verbindet. Es ist nicht. Für phonetische Eingabe sondern für normale. Schreibweise organisiert und muss separat geladen werden.

3.) SAYIT
Dieses ist ein kurzes BASIC-Programm zum Testen von Laut Strings oder Text. Diese Daten werden unmittelbar nach Eingabe gesprochen.

4.)DEMO
Ist ein BASIC-Programm, das die Fähigkeiten des S.A.M.-Systems demonstriert, indem es eine kurze Geschichte erzählt.

5.)SPEECHES
Ein weiteres BASIC-Programm, das einige häufig vorkommende Texte laut über S.A.M. sprechen lässt.

5.)GUESSNUM
Die Sprechversion des bekannten Spiels, bei dem eine Zahl zwischen 1 und 100 zu raten ist. Es ist gut für Kinder geeignet. Auf die Diskette sollten keine zusätzlichen Daten geladen werden. Sie ist nach Laden des Programms herauszunehmen. Der Gebrauch des Programms Das S.A.M.-Programm ist ein in sich vollständiges Assemblerprogramm, das sich automatisch von der Diskette lädt, auch wenn ein Cartridge (z.B. BASIC oder ASSEMBLER) eingesteckt ist. Die phonetisch arbeitenden S.A.M.-Programme können bereits von diesem Punkt aufgerufen werden. Um möglichst viel Speicherplatz zum Arbeiten freizuhalten, wurde S.A.M. an einer Stelle im Speicher platziert, an der es mit einigen Funktionen des DOS2.0 in Konflikt gerät, besonders, wenn das DOS-Menü angesprochen werden muss (z.B. um das Rezitier- Programm zu laden oder den RS232-Handler).

Empfehlung zur Vorgehensweise:
1.)Formatieren einer Leerdiskette mit Hilfe von DOS 2.0 (S.A.M. verträgt sich mit keiner anderen DOSVersion). Anschließend die DOS.SYS und DOS.DUP auf die Diskette schreiben. Niemals die DOS Files auf eine andere Diskette schreiben nach dem S.A.M. geladen wurde. Diese Files würden nicht funktionieren.

2.)Kopiere die Programme von der S.A.M.-Diskette auf diese neue Diskette. Benutze „O“, gefolgt von einem“**“- Befehl im DOS, um alle Dateien zu kopieren. „J“=“dupliziere Diskette“ funktioniert nicht! Das S.A.M.- Programm selbst wird nicht auf die neue Diskette übertragen.

3.)Bereite ein MEM.-SAV.-File auf der neuen Diskette mit Hilfe des „N“-Befehls vor und lass die Diskette ohne Schreibschutz.

4.)Jetzt kann die S.A.M.-Diskette geladen werden. Dann wird sie heraus genommen und die neue vorbereitete Diskette geladen. Jetzt kann man nach Belieben DOS einsetzen, um Maschinensprache Files wie z.B. RECITER über den „L“-Befehl zu laden. Denke jedoch daran, dass ein MEM.SAV auf der von Dir benutzten Diskette sein muss, wenn DOS mit S.A.M. im System benutzt und dann zur System-Cartridge (oder zum eingebauten BASIC) zurückgekehrt werden soll. (Vgl. DOS2.0s.-Handbuch für weitere Auskünfte über den Gebrauch des MEM.SAV).

Ablauf der DEMO-Programme.
Sobald S.A.M. binär in den Computer geladen ist, kann jedes der BASIC-Programme wie z.B. SAYIT, DEMO, SPEECHES und GUESSNUM abgespielt werden.

Der Gebrauch von S.A.M. über ATARI-BASIC
S.A.M. steigt in das Atari-BASIC mit Hilfe derreservierten Stringvariablen SAM$ ein, die leicht zu behalten ist. Es werden nur zwei BASIC-Statements benötigt, um S.A.M. sprechen zu lassen. Folgende Statements, die irgendwo in einem BASIC-Programm stehen können, lassen S.A.M. den Satz „I am a computer“ sprechen:

100 SAM$=“AY4 AEM AH KUMPYUW3TER“<br /> 110 A=USR(8192)<br /> <br /> Durch Anwendung der Stringtechnik kann man den SAM$-String aus Satzfragmenten, Daten, Statements, Textverzeichnissen u.a. erzeugen. Es muss jedoch in vorhandenen Programmen dimensioniert sein (höchstens 255 Zeichen). Mann sollte sich das Listing, des auf der S.A.M. vorhandenen Programmes GUESSNUM anschauen, um die Technik zur Benutzung von S.A.M. besser zu verstehen.<br /> <br /> Anmerkungen<br /> 1.) Um S.A.M. nicht durch das vorhandene BASICProgramm zu beeinträchtigen, sollte .man nicht die Adresse LOWMEM verändern.<br /> <br /> 2.) S.A.M. arbeitet mit dem Tonregister 0 des ATARAI (Position $D201). .Die übrigen drei Tonregister können genutzt werden, auch währende die Sprachausgabe läuft.
S.A.M. beeinträchtigt nicht die Grafikabläufe, wenn man von dem Speicherverbrauch mal absieht, der eventuell keinen Platz mehr für Programme mit hoher Auflösung lässt.<br /> <br /> 3.) S.A.M. sperrt Unterbrechungsabfragen und lässt während der Sprachausgabe keinen Zugriff auf den ANTIC-Chip zu. Der Bildschirm wird deshalb dunkel und die Break-Taste ist ohne Funktion.<br /> <br /> Die Benutzung des Programmes RECITER unter ATARI BASIC<br /> Es sind folgende Punkte zu beachten:<br /> 1.) Lade S.A.M. mit Hilfe der Diskette oder Kassette.<br /> 2.) Lade DOS 2.0 mit einer Diskette, die das MEM.SAV enthält (siehe auch vorher)<br /> 3.) Taste“L“ drücken um eine Binärladung zu erreichen.
4.) Eingabe:RECITER
5.) Jetzt ist das RECITER-Programm bereit.

Der Gebrauch von RECITER über Atari-BASIC entspricht genau dem Gebrauch von S.A.M. in dessen phonetischer Form. Dieses Mal ist allerdings der String SAM$ in normalem Englisch abgefasst; außerdem ist die Anrufadresse anders:

100 SAM$=“I AM A COMPUTER“<br /> 110 A=USR(8199)<br /> <br /> Der Gebrauch von Zeichensetzung im Zusammenhang mit RECITER wird später besprochen. Man merke sich jedoch bereits hier, dass ein Bindestrich als Sprechpause nur dann wirkt, wenn auf beiden Seiten ein Zeichen steht, das kein Buchstabe ist (nicht A-Z). Der Bindestrich in „YOU ARE A RAT-FINK“ bringt keine Pause, jedoch der Bindestrich in „HELLO JIM – THIS IS ANN“ bringt eine Pause.

Der Gebrauch von S.A.M. und RECITER in Assembler
Dieses läuft sehr ähnlich ab, wie der Gebrauch von S.A.M. über Atari-BASIC, außer dass man die String- Programmierung selbst übernehmen muss. Ein String aus ATASCII-Zeichen (dieselben, die man auch in BASIC verwendet) wird in die Speicherplätze $2014- 2113 geschrieben. Das erste Zeichen muss in $2014 stehen, das letzte Zeichen muss ein $9B Rückkehr – Zeichen sein. Es markiert das Ende des Strings. Bytes, die nach dem $9B kommen, werden von S.A.M. nicht gelesen. Hinter der String Definition muss ein JSR $2004 ausgeführt werden, dann beginnt S.A.M. zu sprechen. Der Gebrauch von RECITER funktioniert genau so, nur dass man statt dessen ein JSR$200B ausführen muss.

Das RECITER-Programm
RECITER ist ein Programm für Schrift/Sprech Umwandlung (englisch) , das gewöhnlichen Text in Lautzeichen verwandelt, die S.A.M. verstehen kann. Der Benutzer gibt einfach Output-Strings von 256Zeichen oder weniger im Rahmen des Programmes ein. RECITER besorgt den Rest automatisch. Das Programm benutzt ca. 450 Regeln, nach denen englischer Text in S.A.M.-Lautsprache umgewandelt wird. Zu diesen Regeln gehören auch einige Betonungs- Markierungen in Fällen, in denen es auf eine besondere Betonung ankommt. Außerdem sind die gewöhnlichen Zeichensetzungsregeln um einige spezielle Symbole ergänzt („!“, „,“ und „.“). Diese werden alle wie Punkte behandelt. Das Endresultat ist, dass auch ein direkt übersetzter englischer Text eine ziemlich differenzierte Sprachmelodie aufweist.

RECITER erkennt ebenfalls eine große Anzahl von Sonderzeichen. Zahlen werden laut gelesen, und einige andere Spezialzeichen werden ebenfalls richtig ausgesprochen. Wird ein Zeichen jedoch nicht von RECITER verstanden, wird es auch nicht an das S.A.M.- Programm durchgelassen. Es wird empfohlen den Gebrauch von RECTTER (oder ähnlichen Programmen) nur für Anwendungen, bei denen der Benutzer den Text nicht selbst beeinflussen kann, z.B. Text, der sich bereits in einem File befindet, Text, der über ein MODEM in das Programm gelangt oder Text, der von solchen Benutzern eingegeben wird, die mit dem Lautschriftsystem nicht umgehen können. Verlangt man höchste Sprechqualität mit idealer Betonung, muss man unbedingt das phonetische System von S.A.M, anwenden! Immerhin ist zu sagen, dass RECITER auch mit normalem Schrifttext ohne Lautschrift besser umgehen kann als andere auf den Markt befindliche Textübersetzer.

Das Programm SAYIT
SAYIT ist ein kurzes BASIC-Programm, das den Test einer Reihe von Eigenschaften des S.A.M. und RECITER ermöglicht, wobei hier die SAM$ direkt eingegeben werden. Sind sowohl S.A.M. als auch RECITER eingeladen worden, kann man die Eingabe englischen Textes während des Programmablaufs anwählen. Durch Eingabe von „CTRL-N“ gelangt man an einen Programmpunkt, an dem neue Tonhöhen und Geschwindigkeitswerte eingegeben werden können, um diese besonderen Programmeigenheiten. zu testen Die neu vorgegebenen Höhen und Geschwindigkeiten gelten so lange, bis man wiederum neue durch „CTRL -N“ eingibt.

Die phonetische Eingabe in S.A.M
Das phonetische Buchstabiersystem
S.A.M. ist mit einer Version des internationalen phonetischen Alphabetes ausgerüstet. Dabei handelt es sich um ca. 50 Lautzeichen, mit deren Hilfe sich alle englischen Wörter exakt darstellen lassen. Einige Laute, wie sie in verschiedenen fremden Sprachen vorkommen, sind in diesem System nicht enthalten. Warum benutzt man das phonetische System?

Es gibt hierzu zwei entscheidende Gründe:
1.) Im phonetischen System werden alle Wörter automatisch korrekt ausgesprochen
2.) Mann kann eine beliebige Sprachmelodie in den Text hinein programmieren

Wenn man den RECITER (Verwandlung von Schrift in Lautsprache) bereits angewandt hat, so hat man gesehen, dass dieses Programm gute Arbeit hinsichtlich der Aussprache englischer Wörter leistet. Allerdings macht es einige Fehler: Einige Worte hören sich etwas fremdartig an, andere sind nur schwer zu verstehen. Die Gründe hierfür liegen auf der Hand: Das Englische ist eine Sprache, in der es beinahe mehr Ausnahmen als Regeln bezüglich der Aussprache gibt. Viele Worte, die völlig gleich buchstabiert werden, werden völlig verschieden ausgesprochen (z.B. „have“ verglichen mit „wave“). Ein auf Regeln basierendes System wie RECTTER könnte von sich aus nur dann alle Wörter korrekt aussprechen, wenn es ein riesiges Wörterbuch speichern würde, was dann jedoch gewaltige Speicherräume beanspruchen müsste. Es gibt aber noch einen zweiten Schwachpunkt bei der direkten Umwandlung von Schrift in Sprechlaute und dieser ist viel schwerwiegender. Ein Regelsystem wie dieses Computerprogramm kann nicht entscheiden, wohin die Betonung in dem betreffenden Satz zu legen ist. Das phonetische System von S.A.M. dagegen erlaubt es, jeweils den Akzent auf die gewünschte Silbe und den Satzteil zu legen, die betont werden sollen. Es ist also ganz klar, dass der vorteilhaftere Weg für das S.A.M. Sprechprogramm die phonetische Technik ist.

Wie schwierig ist nun deren Gebrauch?
Im Grunde ist ihre Anwendung leichter als das korrekte Schreiben in normalem Englisch, weil man die jeweiligen Worte nur auszusprechen braucht, um sie auch phonetisch richtig buchstabieren zu können. Man muss lediglich wissen, wie das Wort ausgesprochen wird, um dann auch die richtige phonetische Regel anwenden zu können.

Man beachte, dass es in der gesprochenen Sprache sehr viele verschiedene Vokale gibt, mehr als in der Schriftsprache wirklich vorkommen. Deshalb werden Vokale durch 2 Buchstaben anstatt durch einen repräsentiert. Die Lautzeichen werden in zwei Kategorieneingeteilt: Vokale und Konsonanten.

Unter den Vokalen gibt es einfache, wie z. B .das „i“ in „sit“, das „o“ in „slot“ und das „a“ in „hate“. Diese Vokale wechseln, während sie andauern, nicht ihre Qualität. Es gibt jedoch auch Vokale, die man Diphthonge nennt, wie z.B. das „i“ in dem Wort „site“, das „o“ in „slow“, das „a“ in „hate“ und ebenso das „oi“ in „oil“ und das „ow“ in „how“. Diese Vokale beginnen mit einem bestimmten Laut, enden jedoch mit einem anderen ( z.B. “oi“ beginnt mit einem „o“-‚Laut und endet mit einem „i“-Laut).

Die Konsonanten werden ebenfalls in zwei Gruppen eingeteilt: Stimmhafte und stimmlose. Die stimmhaften Konsonanten erfordern den Gebrauch von vokalischen Nebenklängen. Das „b“, das „l“, das „n“ und das „z“ fallen in diese Kategorie. Die stimmlosen Konsonanten andere
rseits werden lediglich durch das Zischen oder Knacken der Luft erzeugt, z.B. das „p“, das „t“, das „h“ und das „sh“.

Phonetisches Alphabet für S.A.M.
Die Beispiele enthalten jeweils den Sprechlaut des Phonems, nicht unbedingt die selben Buchstaben!

Vokale
IY feet
IH pin
EH beg
AE Sam
AA Pot
AH budget
AO talk
OH cone
UH book
UX loot
ER bird
AX gallon
IX digit

Diphthongs
EY made
AY high
OY boy
AW how
OW slow
UW crew

Stimmhafte Konsonanten
R red
L allow
W alway
WH whale
Y you
M Sam
N man
NX song
B bad
D dog
G again
J judge
Z zoo
ZH pleasure
V seven
DH then

Stimmlose Konsonanten
S Sam
SH fish
F fish
TH thin
P poke
T talk
K cake
CH speech
/H ahead

Speziallaute
UL settle = AXL
UM astronomy = AXM
UN function = AXN
Q Kilt-en Glottal stop

Die folgenden Symbole werden in einigen der Regeln
von S.A.M. intern gebraucht. Sie stehen auch dem
Benutzer zur Verfügung.
YX diphthong ending
WX diphthong ending
RX R after a vowel
LX L after a vowel
/X H before a non-front vowel or consonat
DX „flap“ as in „pity“

Der Gebrauch der Tonhöhen- und Geschwindigkeitssteuerung S.A.M. kann innerhalb eines sehr weiten Betonungs- und Geschwindigkeitsbereiches arbeiten. Sowohl Tonhöhe als auch Geschwindigkeit lassen sich durch einzelne POKES in die entsprechenden Speicherplätze variieren. Die folgende Tabelle zeigt die Effekte von verschiedenen Werten in den Tonhöhen- und Geschwindigkeitsregistern.(*)

Tonhöhe
POKE, PITCH, N
N =
00 – 20 nicht anzuwenden
20 – 30 sehr hoch
30 – 40 hoch
40 – 50 normal hoch
50 – 7 0 normal
70 – 80 normal niedrig
80 – 90 niedrig
90 -255 sehr niedrig

Bei Nichtfestlegung wird automatisch der Wert 64 gesetzt

Geschwindigkeit
POKE, SPEED, M
M =
0 – 20 nicht anwendbar
20 – 40 sehr schnell
40 – 60 schnell
60 – 70 gewöhnliches schnelles Sprechen
70 – 75 normale Unterhaltungsgeschwindigkeit
75 – 90 Erzählgeschwindigkeit
90 – 100 langsam
100 – 225 sehr langsam

Bei Nichtfestlegung wird automatisch 72 gesetzt.

WICHTIGE ADESSEN Dezimal Hexadezimal
S.A.M. über ATARI BASIC
S.A.M. über Assembler
RECITER über ATARI BASIC
RECITER über Assembler
Geschwindigkeit (Bildschirm aus)
Geschwindigkeit (Bildschirm an)
Tonhöhe (Bildschirm aus)
Tonhöhe (Bildschirm an)
DMA-Einschaltung
Error (Fehler)
ATASCII-String
8192
8196
8199
8203
8208
8206
8209
8207
8210
8211
8212
$2000
$2004
$2007
$200B
$2010
$200E
$2011
$200F
$2012
$2013
$2014

 


Neues S-VIDEO / FBAS-Monitorkabel

Es gibt ein neues Monitorkabel im ABBUC-Shop: Für Rechner mit S-Video-Upgrade (z.B. www.sog.com/atarimods/supervid.html), die also auf Pin 5 der Monitorbuchse das Chrominance-Signal raus geführt haben, gibt es jetzt ein passendes Kabel um den Rechner an einen TV/Monitor mit einer Hosidenbuchse anzuschließen. Das Kabel besteht ATARI-seitig aus dem normalen DIN-Stecker an dem ein Kabel mit einem Hosidenstecker und ein Kabel mit zwei Cinch-Stecker angeschlossen sind.

An den Cinchsteckern liegt wie gewohnt das „normale“ F-BAS-Signal und der Ton an. Da TV mit S-Video-Eingang i.d.R. auch einen Stereo-Toneingang haben liegt dem Kabel noch ein Y-Adapter bei der es ermöglicht den Mono-Ton in beide Tonkanäle einzuspeisen.

 

Humor


Fujiama 2007

Der Nachfolger der legendären Schreiersgrün-Treffen und der Unconventional! Drei Tage, alle Atari-Systeme, hoffentlich gutes Wetter in Lengenfeld – die Fujiama vereint das beste aus beiden Klassikern.
Details unter: http://andymanone.dyndns.org/atarixle/fuji/

 

Dieses ABBUC Magazin erschien ursprünglich als Papierbeilage. Aufbereitung für HTML: Andreas Bertelmann