ABBUC Magazin 086


IMPRESSUM
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Das Atari Bit Byter User Club Magazin erscheint ¼Jährlich. Jeweils
½jährlich erscheint das Atari Bit Byter User Club Sondermagazin. Eingesandte
Artikel müssen frei von Rechten Dritter sein. Mit der Zusendung
gibt der Autor seine Zustimmung zur Veröffentlichung. Veröffentlichungen,
auch auszugsweise nur mit schriftlicher Genehmigung

Inhalt

Seite 3 ABBUC Magazine online
Seite 5 Platariada 2006
Seite 7 ABBUC Clicks
Seite 9 OMNIMON
Seite 11 Schaltpläne XEGS Module
Seite 14 Spieltest Fujiama Run
Seite 16 Fujiama Party
Seite 17 Realtime 2006
Seite 20 Tolle Kombi
Seite 21 Pimp my Competition Pro
Seite 22 Der ATARI als Linux-Terminal
Seite 24 Musik und Mathe im Schützenhaus
Seite 27 Listiges ATARI LOGO
Seite 32 PD-Neuheiten


ABBUC Magazine Online

Wie viele Seiten hat ein ABBUC Magazin? Keine Ahnung.Und wie viele Seiten haben alle ABBUC Magazineinsgesamt? Viele? Nein, sehr viele! Es sind über2100 Seiten ohne Sondermagazine und Jahresgaben.Keine Kleinigkeit, wenn man sich vorgenommen hat allebisher veröffentlichten ABBUC Magazine in die digitaleForm (HTML) zu bringen. Insgesamt gab es bis zudiesem Artikel 84 Magazine. Dazu kommen noch ca. 26Sondermagazine in Papierform, die ich vielleicht zueinem späteren Zeitpunkt umsetze.Das erste Papier-ABBUC-Magazin gab es ab AusgabeNr. 20. Alexander Klinner hatte bereits die Ausgaben20-33 verarbeitet und ins Internet gestellt. Leider konnteer sich aus Zeitmangel nicht mehr an der weiterenUmsetzung beteiligen.Es blieben also noch 51 Hefte zu verarbeiten. Das hörtsich schon besser an als 84.Und so ging es z.B. für jedes einzelne Magazin vor sich:
1. Alle Seiten scannen
2. OCR Software den Text erkennen lassen. Texte lesen und korrigieren.
3. Texte zu reinem Text ohne Formatierungen umkopieren
4. Sonderzeichen entfernen die nicht „Internettauglich“ sind.
5. Harte Zeilenumbrüche entfernen (ca. 2000/Magazin) Automatisch ist da nichts zu machen.
6. Layout korrigieren, da das Magazin- und Internet-Layout nicht „kompatibel“ sind
7. Einrückungen (Sourcecodes! – Tabellen! – Aufzählungen!…Unglaublich viele TABS/Blank-Formatierungen 🙁 )
8. Umkopieren zu HTML mit Thementrennung, Schrift- und Absatz-Formatierung (und wieder Sourcecodes, Tabellen, Aufzählungen!)
9. Grafiken aus den Scans ausschneiden und in die HTML-Seiten einfügen
10. Einfügen der HTML-Seite in den Index /ins Web

ABBUC Magazin in Papierform
(15 Magazine: 34-46, 58, 63)
Um beim OCR überhaupt ein brauchbares Ergebniszu erhalten musste ich mir erstmal Omnipage 15kaufen. Nunja, die 60 Euro Investition haben sichgelohnt. Trotzdem blieb der Gesamtaufwand proMagazin sehr hoch. Für jedes Papier-Magazin musstendie Schritte 1-10 ausgeführt werden.Aufwand: 3 Abende pro Magazin zu je 5-6 Stunden!Na? Noch Fragen?? Wer es nicht glaubt, kann sichunten die OCR-Kostprobe ansehen.MS Publisher (25 Magazine: 59-62, 64-84)Während ich mit Omnipage die ersten Magazineumsetzte, hat Wolfgang soweit möglich aus den nochdigital vorliegenden Magazinen PDFs und Bilder-Exporte erstellt. Warum? Weil die Magazine ab ca. Nr.60 mit MS-Publisher erstellt wurden. Das Programm istmir dann doch zu teuer um es zu kaufen. Da blieb alsonur das PDF zum Datenaustausch. Zumindest reduziertensich die erforderlichen Schritte damit auf die Punkte 3-10.
Aufwand: ca. 1-2 Abende pro Magazin

Calamus (11 Magazine: 47-57)
Die vor Nr. 60 liegenden Magazin waren, sofern nochvorhanden, im Calamus Format. Hier bekam ich dieoriginalen Dateien von Wolfgang, da er Calamus nichtmehr besitzt. Von Calamus hatte ich schon viel gehört.Also besorgte ich mir die 30 Tage Trial Version. Aberdass es (zumindest unter Windows) ein so grauenvollesProgramm ist, hätte ich nie erwartet! In dem Programmfunktioniert nichts so wie man es unter Windows erwartet.Kein Kontextmenü, kein einfaches editieren, keineinfaches Copy und Paste!! Alles ist anders. Man brichtsich fast die Finger. Letztendlich waren die aus Calamuserzielten Ergebnisse unbrauchbar. Zum Glück sprangCarsten Strotmann ein und programmierte ein Script umdie Texte aus den Calamus Dateien auszulesen. Da ichaus den Calamus Dateien keine Grafiken extrahierenkonnte, musste ich trotzdem alle Magazin-Seiten scannen.Aber zumindest entfiel mit Carstens Hilfe das OCRund der größte Teil der manuellen Fehlerbeseitigung.Aufwand: 2 Abende pro Magazin.

Unter diesen Voraussetzungen hört sich „Rest: 51 Hefte“ dann doch nicht mehr so wenig an, oder? Denn das entspricht in etwa 100-120 Abenden, bzw. geschätzte 500-550 Stunden. Also 4 Monate lang jeden Abend ABBUC Magazine verarbeiten. (Kein Scherz!) Magazin Layout vs. Internet Layout Alexander Klinner hatte sich sehr viel Arbeit damit gemacht die Magazine 20-33 auf mehrere Seiten zu verteilen, um es optisch ansprechend zu gestalten. Würde ich das für die übrigen 51 Magazine ebenfalls machen, wäre dies ein zusätzlicher Aufwand von geschätzten20 Abenden. Das ist mir wirklich zuviel. Daeine erweiterte Suchfunktion auf der Webseite auch dieABBUC Magazine berücksichtigen soll, wäre das verteilenauf mehrere Internetseiten pro Magazin nicht praktikabel,da ich die Suchfunktion per Hand füllen muss.Jede zusätzliche Seite wäre da unnötiger Aufwand.Jedes ABBUC Magazin wird daher nur aus einer einzigenInternetseite bestehen. Dafür kann man späterArtikel schneller finden.Sobald die jetzige ABBUC Webseite auf den neuenServer umgezogen ist, werde ich auch die ABBUCMagazine im Mitgliederbereich online stellen. Undvielleicht beginnt dann irgendwann mal die Umsetzungder Sondermagazine.

Grüße
Andreas Bertelmann (ABBUC Webmaster)

Hier noch die versprochene Kostprobe:
Trotz aktuellstem OCR Programm machten einigeSchriftarten gewaltige Probleme! Ganz besonders dieMS Comic Schriftart hat es in sich. Hier ein winzigerAusschnitt aus dem ABBUC Magazin Nr. 40, nachdemdie Texterkennung die Bilder verarbeitet hatte.Nur ein
paar der Problemchen: ö wird zu ä, o zu a, azu o, B zu R, A zu P, R zu ß, usw.Da bleibt nichts anderes übrig als alles Wort für Wortzu lesen und zu korrigieren.
————————————————————————
gute Robert ja ein MSSUC Magazin in die
Hand
75 Jiff !es So, thot’s it, goodbye, ond
thonks rar all the, rish
Euer FloppVc-
Joc
Neue2 Program
miersprache,
Pur der vorletzten Seite der Textbeiloge zum Magazin#39 habt Ihr sicherlich die Highlights der neuen geplanten Programmiersprache gelesen. Leider habe wir den dazugehörigen Fragebogen nicht mitveräfrentlicht. Wir wollen das an dieser Stelle, nachholen. Bittekopiert diesen PrtikG[ und sendet Ihn an die Entwickler ein. Für sie ist eure, ßooktion sehr wichtig,

Ich bin an einer neuen Programmieisprache für den ATARI XL/XE inteissieit:
UIch wäre bereit DM für diese Sprache auszugeben
U Ich wäre bereit mich als BETA Testei für diese Sprache zur Verfügung
zu stellen meine Programmieierfahrung ist
(bitte ankieuzen) gering


Platariada 2006 – Besucherrekord ?

Hallo!
Hier wie versprochen ein kleiner Bericht über die Platariada 2006. Aber vorab sei erst einmal gesagt, dass die Platariada dieses Jahr noch besser besucht war als bei den anderen malen, wo ich dort gewesen bin. Selbst Frits aus den Niederlanden war der Weg nicht zu weit. Der Donnerstag davor, Tag 0 sozusagen, war den Vorbereitungen gewidmet. Auto saubermachen (irgendwie war da noch der Dreck der letzten zwei Winter drin), Reifen prüfen (da hat doch schon wieder jemand Ventilkappen geklaut), Reserverad (1,2 ist deutlich zu wenig), Wasser, Öl und so weiter. Ihr kennt das ja – die Bewohner der Erde heißen Autos. Ihre Sklaven haben zwei Beine und müssen für sie arbeiten und sie pflegen. Nun denn, der halbe Tag war platt und dank der sommerlichen Temperaturen auch ich. Aber hey, nur noch die Deutschlandkarte von 1999 doch eine neuere ersetzen und die Checkliste für mitzunehmende Sachen abarbeiten.

Als dann plötzlich um 04:00 Uhr an Tag 1 der Wecker ging war das Hirn noch ganz schön träge. Zur Kaffeemaschine gerobbt, den Startbutton gedrückt und das Fertigprodukt umgefüllt von Tasse in Bauch, danach ging’s dann deutlich besser und gegen 5 ging es dann los. Mit einem guten Hörbuch im Radio verging dann auch die Zeit recht zügig. Auf der A9 bin ich dann irgendwann der Verkehrsschilderreizüberflutung erlegen und in einer Baustelle 100 statt der erlaubten 80 gefahren. Es gibt also jetzt ein staatliches (nicht stattliches) Portrait mehr von mir. Und das wo auf der Fahrbahnseite nicht nur nicht gearbeitet wurde und die Fahrstreifen in der Breite nicht eingeschränkt waren, sondern etwas weiter war die Baustelle dann zu ende, die Fahrstreifen waren auch nicht breiter als vorher und es waren 130 erlaubt. Aber mit meinem fetten Konto unterstütze ich den Staat natürlich gern.

Richtig aufgeregt hab ich mich aber, als ich dann auf der A93 noch mal geblitzt wurde. Da bin ich 119 von erlaubten 120 gefahren. Bin dann die nächste Ausfahrt raus und hab mit dem geredet, dem hinter mir das gleiche Schicksal ereilt hat. Der konnte sich das auch nicht erklären. Bin dann wieder auf die Bahn und etliche Konspirationstheorien und gut 100 Kilometer weiter hab ich dann plötzlich gemerkt, dass ich dank meiner Hasskappe ganz vergessen hatte, zu tanken. Der Zeiger war unter der Nulllinie. Mit Angstschweißperlen auf der Stirn hab ich dann in der Einöde herumschleichend eine Tanke gesucht und gefunden. Aber der Motor hat bestimmt schon die Benzinleitungen von innen ausgeleckt, sag ich euch. Machen wir einen Zeitsprung zur Grenze. Da hab ich blöderweise das verlockende Angebot angenommen, die Autobahnplakette in Euro zu bezahlen als in Kronen. In Kronen wären es ungefähr 6 Euro gewesen, so waren es 10. Ich hab mich dann aber gerächt und dafür kein Geld an der Grenze gewechselt. Das geht schließlich auch am Geldautomaten, und vielleicht sogar günstiger (hab die Abrechnung noch nicht).

Bei dem hervorragenden Sommerwetter war der Rest der Fahrt auch total easy und ich war schon um 15:30 Uhr am Ziel. Man könnte auch sagen ‚viel zu früh‘, denn der nächste kam dann so gegen 17:30 Uhr. Aber ganz in der Nähe und zu Fuß bequem erreichbar gibt es dort einen riesigen Supermarkt, den hatte ich dann schon mal ein wenig geplündert. Mit Eintreffen der Leute nach und nach gab es dann die Hallos, die Rechner und Zelte wurden aufgebaut, die ersten Games wurden gezockt. Das ging dann auch am Samstag so. Die Mittagshitze hat dann den ein oder anderen in den Teich eines nahe gelegenen Parks zwecks Abkühlung getrieben. Am späteren Nachmittag ein wenig Frisbee spielen und noch mal abkühlen und am späten Abend dann Lagerfeuer und am Spieß geröstete Würstchen. Dazwischen immer gamen, Musik für Demos schreiben, programmieren oder was auch immer. Der Sonntag Morgen wurde dann locker angegangen. Hier und dort ein Kaffee, ein paar Spiele, noch mal schwimmen, noch ein wenig den Joystick quälen und dann nach und nach langsam packen. Dann noch jede Menge Abschiedsfotos und auf nach Hause. Und wer jetzt neidisch ist auf drei schöne Sommertage mit dem Atari, der kann ja nächstes mal auch hinfahren :-))

Euer Floppydoc


ABBUC Clicks

Besucher für Deine Webseite Auf deiner Webseite gibt es Infos über Atari? Dein Hobby? Du möchtest mehr Besucher? Dann setze schnell ein Logo und einen Link beim ABBUC zu Deiner Webseite! Zeig den anderen was Du hast und was dich interessiert. Diese Möglichkeit wird bereits von einigen Usern genutzt, denn sie ist absolut kostenlos und es gibt nur wenige Bedingungen: Voraussetzungen: Eure Seite muss sich mit Atari 8 Bit Computern beschäftigen. Es reicht aber nicht aus, ein Bild und einen Satz über 8bit zu verlieren. Es sollte schon etwas mehr sein. Welches Banner des ABBUC ihr im Gegenzug in originaler Größe auf eure Webseite setzt, bleibt euch überlassen. Auf der ABBUC Webseite fi
ndet ihr eine ABBUC-Banner-Auswahl. Euer Banner wird auf der ABBUC Startseite freigeschaltet, sobald das ABBUC Logo mit Link auf eurer Seite stehen. Weitere Infos zur maximalen Größe erhaltet ihr direkt bei mir. Nehmt einfach Kontakt mit mir auf: internet@abbuc.de Nun noch ein paar Worte über die jetzigen Banner. (bitte umblättern) In der zweiten Spalte steht der Name des Werbebanners und in der letzten Spalte kann man sehen, wie oft der Banner prozentual angeklickt wurde. Dazu muss ich sagen, dass alles über 1% schon sehr gut ist. Banner 3 ruft übrigens den Antrag für die Mitgliedschaft auf. Um möglichst viele Besucher zu erhalten sollte euer Logo gut zu lesen sein und Farben und Symbole verwenden die ins Auge fallen.

Übrigens wurden bisher alle animierten Logos/Banner am wenigsten angeklickt (Banner 29,30,32,34,36) Nur das Banner Nr. 5 springt hier aus der Reihe. Also besser keine Animation verwenden! Nervig flackernde Logos werden sowieso abgelehnt, da die Banner/ Logos informieren sollen und nicht nerven. Die Werbung für die Mitgliedschaft (Nr. 37 + 38) ist außer Konkurrenz, da die Logos nicht als Werbung eingeblendet, aber die Klicks trotzdem gezählt werden. Also her mit euren Logos und Links,

bis dann
Andreas

Pos Banner Name Einblendungen Klicks % Klicks
1 Art-Transfair Berlin 8136 162 1,991
2 ABBUC Atari History Timeline 9092 175 1,924
3 Do you know ABBUC? 17528 224 1,277
4 atarixle 18187 224 1,231
5 ABBUC Logo Wettbewerb 2006 34792 390 1,12
6 ABBUC Regionalgruppe HAR 32903 333 1,012
7 mr-atari 13002 130 0,999
8 Hardware Frank Heuser 11180 111 0,992
9 Atari8.info 38025 373 0,98
10 Retro-Magazin 34877 282 0,808
11 ABBUC SoftwareInfo 13089 105 0,802
12 AtariToday 36949 284 0,768
13 ABBUC PD Service 30942 235 0,759
14 ABBUC now ! 26238 170 0,647
15 8bit Tipps und Tricks 27554 173 0,627
16 A-Train 34311 206 0,6
17 ABBUC now ! 43968 263 0,598
18 Bernhard Pahl 67616 332 0,491
19 Event-Kalender 12807 61 0,476
20 JHV 2006 5708 26 0,455
21 ABBUC Floppy Service 43266 192 0,443
22 PPS Berlin 67026 294 0,438
23 WASEO 35190 154 0,437
24 des-or-mad 40664 167 0,41
25 MyAtari 90797 365 0,401
26 Wiesbaden Gaming Lab 92372 358 0,387
27 FORTH Schulung 23575 84 0,356
28 Regionalgruppe ABBUC Frankfurt 91550 320 0,349
29 Kostenloser Newsletter 127725 393 0,307
30 Kostenlose eMail 50221 132 0,262
31 ABBUC Chat 25384 64 0,252
32 Kostenlose Webseite 50350 125 0,248
33 Fujiama 2006 52911 102 0,192
34 Software Contest 2006 132652 220 0,165
35 ABBUC Bundesliga 94620 147 0,155
36 Hardware Contest 2006 132642 176 0,132
37 Sneak-membership for 3 month 49
38 Schnupper-Mitgliedschaft für 3 Monate 194


Omnimon

Der Omnimon für den Atari 400/800
Durch Zufall entdeckte ich die Omnimon Hardwareerweiterung als Neuteil in Folie eingeschweißt bei einer ebay Auktion in Amerika. Es war der erste Monitor für einen 8bit Atari. Als Sammler gab es nur ein Ziel, es in meine Sammlung aufzunehmen. Nach gewonnener Auktion hielt ich einige Zeit später die Verpackung in meinen Händen und traute mich nicht diese zu öffnen. Es verging ein Jahr bis meine Neugier überwiegte. Der Inhalt besteht aus einer Platine die mit 3 TTL´s und einem 4k Rom Baustein bestückt ist. Auf der 800er OS Platine wird das $F000-FFFF Rom entfernt und auf die Erweiterung aufgesteckt. Diese kommt dann in den Sockel des Roms. Als letztes wird eine Leitung für die Selektierung des Adressbereiches angelötet. Der Omnimon belegt die beim Atari 400/800 unbenutzte Adressbereich zwischen $C000 und $CFFF. Um sich im OS-System einzuklinken werden die Daten von $CFFA-$CFFF nach $FFFA-$FFFF gespiegelt und das Original Rom dabei abgeschaltet. Nach dem Einschalten des 800er startet der Bootvorgang wie gewohnt. Erst durch halten von Select und drücken der Reset Taste meldet sich der Monitor. Es erscheint der Copyright Hinweis und alle wichtigen Register der CPU inklusive der letzten ausgeführten Adresse. Bei Eingabe eines Fragezeichen erhält man eine übersicht aller Befehle. Grundsätzlich wird nur das Hexadezimalsystem verarbeitet.

Befehlsübersicht in Anführungszeichen:
„C“ zeigt alle Register der CPU an.

„D1000 2000“ der Speicherinhalt wird zwischen $1000 und $2000 auf dem Bildschirm angezeigt. Das Listing stoppt durch drücken der Start Taste.

„A 1000 e0 ff ef“ verändert den Speicherinhalt von $1000=$e0 $1001=$ff $1002=$ef.

Tipp: Wenn mit D zuvor aufgelistet wurde kann man die Zeilen mit Cursortasten editieren und mit Enter übernehmen.

„E3“ – Es werden 3 Schritte der unter Prozess Counter (PC) angezeigten Adresse hintereinander mit Ausgabe aller Register verarbeitet. Wer Assembler erlernen will kann hierbei jede Änderung mit verfolgen. (Trace)

„J E474“ Setzt den PC auf die neue Adresse wie hier z.B. auf den Warmstart.

„L2“ setzt alle weiter Floppyzugriffe auf das Laufwerk D2.

„P“ die Ausgabe erfolgt parallel zum Bildschirm auch auf den Drucker. Bei erneuter P Eingabe wird der Befehl wieder gelöscht.

„R 1 5000 20“ – Lese alle Sektoren von $1 bis $20 der Diskette in den Speicherbereich $5000. Sektorenanzahl $20 (32) mal $80 (128) Bytes pro Sektor ergibt $1000 (4096). Die Daten werden in $5000 bis $5fff abgelegt.

„S 4000 a9 20“ – Suche ab Adresse $4000 die Bytes $A9 $20 usw. Ausgegeben werden alle gefundenen Adressen.

„T“ Schaltet zwischen Hex- und Zeichenausgabe des D-Befehles um.

„W 1 8000 40“ – Schreibe von Sektor $1 bis $40 alle Daten ab der Adresse $8000. Gespeichert werden die Speicherinhalte zwischen $8000-$9FFF.

„X C000 C020“ – Der Speicherinhalt zwischen $C000 und $C020 wird disassembliert.

„+10 20“ (plus) legt die Daten hintereinander auf den Stapel ab und erhöht den Stackpointer um einen Zähler, „-“ (minus) nimmt den letzten Wert vom Stapel und zieht vom Stapelzeiger einen ab.

Es gibt zwei Wege bei Reset in den Monitor zu kommen. Reset betätigen und zeitgleich durch drücken der Option Taste: es wird in der Warmstartphase angehalten oder, wie schon beschrieben, durch drücken der Select Taste: an der zuletzt abgearbeiteten Adresse wird angehalten. Der Monitor wird durch halten der Start Taste und drückender Enter Taste wieder verlassen. Die Original Anleitung habe ich in ein PDF-File eingescannt und kann in der ABBUC Infotek heruntergeladen werden.
http://www.strotmann.de/twiki/pub/Infothek/OmniMon/Omnimon_handbook.PDF

Das Omnimon OS läuft auch in einem Atari XL/XE – Voraussetzung ist aber der nachträgliche Einbau der alten 800er Reset Taste. Die Reset Taste des XL/ XE´s verursacht immer einen Kaltstart. Als der 800XL den 800er ablöste passte der Autor David Young den Monitor an das neue OS an und erweiterte seine Funktionen. Das Ergebnis war der OmnimonXL mit zusätzlichen
Befehlen.

Durch Zufall konnte ich noch ein Omnimon Prototypen – im Bild die untere Karte – der Entwickler ergattern. Die Original 800er OS Karte wird durch diese ersetzt.

Der Omnimon im Einsatz beim Auslesen eines XEG´s Moduls
Ein 32k XEG´s Modul soll ausgelesen werden um die Daten auf ein Eprom zu schreiben. Monitor aufrufen, leere Diskette in D1 einlegen und folgende Befehle hintereinander eingeben:
A D500 00 – schaltet das Modul auf die erste Seite, der Bereich liegt bei $8000-$9FFF
w 1 8000 40 – schreibt 40 Sektoren 8KBytes auf die Diskette ab Sektor 1
A D500 01 – schaltet auf die zweite Seite des Roms
W 41 8000 40 – schreibt ab Sektor 41 weiter
A D500 02 – schaltet Seite drei ein
W 81 8000 40 – schreibt ab Sektor $81 8KBytes – insgesamt sind es 3*8k=24k
W c1 A000 40 – Zum Schluss noch die oberen 8kBytes $A000-BFFF auf die Diskette schreiben.

Auf der Diskette befinden sich jetzt die 32k des XEGs Roms. DOS 2.0D booten und Datendiskette einlegen. Omnimon über Select und Reset aufrufen. Befehl R1 3500 100 durchführen. Omnimon durch Start und Return verlassen. Diskette mit leerer formatierter Diskette tauschen. K eingeben und mit Enter abschließen. „File.bin,3500,b4ff“ und mit Enter bestätigen. Die Datei File.bin befindet sich jetzt auf der Diskette und kann mit einem Epromer auf dem Atari auf ein Eprom gebrannt werden. Falls nur ein PC Epromer zur Verfügung steht geht es wie folgt weiter: Diskette mit dem „File.bin“ und DOS 2.0D in ein ATRFile wandeln. Atari800WinPlus Emulator mit DOS 2.0D starten, File.bin Diskette aktivieren und mit L – File.bin laden. Taste F8 drücken und in der Befehlszeile „write 3500 b4ff c:\XEGS.ROM eingeben. Mit CONT verlassen. Kontrolle ob auch alles geklappt hat: Tasten „alt C“ betätigen. ROM-FIle c:\XEGS.ROM auswählen. Unter „Select cartridge type“ – „XEGS 32k cartridge“ mit OK starten. Das XEGs Modul sollte jetzt, wenn alles richtig gemacht wurde, im Emulator laufen.

Bernd Herale


Nachtrag zur 128 KB Speichererweiterung

(Heft #85 Seite 18)
Damit die SRam Erweiterung auch das schlechteste PHI2 Signal verarbeiten kann wurde noch zusätzlich PHI0 mit in die Logik des WE Signals verknüpft. Die neuen Daten können über den Mitgliedsbereich herunter geladen werden;
http://www.abbuc.de/memberarea/mitgliederspezial/index.html

Bernd Herale


Schaltpläne der XEG´s Module

Es gibt zwei Arten von XEG´s Module mit unterschiedlichen Innenleben – der Platinen. Hier habe ich beide Schaltpläne dazu neu gezeichnet (bitte umblättern).
Die Schaltpläne können im ABBUC Memberbereich als PDF-File oder SPlan Datei herunter geladen werden.
http://www.abbuc.de/memberarea/mitgliederspezial/index.html

Bernd Herale


Jujiama Run

Spieletest
Fujiama Run von Matthias Lüdtke
Wer die Spieletests in den ABBUC-Magazinen aufmerksam gelesen hat, wird sicher festgestellt haben, dass wir kaum ein Multijoy-Spiel bei unseren Tests ausgelassen haben. Dank Matthias Lüdtke wird die Spielbibliothek für das Multijoy-Interface wieder vergrößert. Und um es gleich vorwegzunehmen: Es wird wieder kein Verriss. (Sorry, Andreas 😉 In der Woche vor der Fujiama-Party in Lengenfeld erreichte mich eine Email von Matthias: „Ich hacke noch ein kleines Multijoy-Spiel für das Treffen zusammen“. Da war die Vorfreude bei mir schon sehr groß, da ich von Matthias‘ Programmierkünsten bisher nicht nur einmal begeistert war. Die Vorfreude steigerte sich dann noch mehr als er dann in der nächsten Mail eröffnete, dass es eine Art Decathlon-100-Meter-Lauf für sieben Personen wird. Acht passten leider nicht auf den Bildschirm. In den frühen 80ern war Decathlon auf dem Atari- VCS 2600 mein absolutes Lieblingsspiel. Wir haben mit diesem Spiel Dutzende von den damals sündhaft teuren Joysticks gekillt. Etwas Angst hatte ich also auch, um meine heute schwer zu ersetzenden Joysticks.

In Lengenfeld angekommen war ich natürlich sehr gespannt auf das Spiel und ließ es mir gleich vorführen. Das Spiel war zwar noch nicht ganz fertig, was ich aber zu sehen bekam überzeugte mich sofort. Der Startbildschirm ist sehr schlicht gehalten. Das ist aber bei einer Produktionsdauer von nur einer Woche nicht verwunderlich. Nach Einstellen der Spieleranzahl mit SELECT und Drücken der START – Taste sieht man die Laufbahnen in realistischem Orange und man wird aufgefordert den Feuerknopf zu drücken. Haben alle Spieler ihren Feuerknopf gedrückt, geht es auch schon los: „On your marks – get set – -“ – Startschuss. Wow – Digi Voice!

Und dann kommt’s: bis zu sieben Spieler rütteln wie wild an ihrem Joystick und Matthias steht daneben und lacht sich einen Ast. Die fein animierten Läufer rennen los, zu erkennen an den Entfernungsmarkierungen am Rand der Bahn, die sich der 100 nähern. Die Endzeiten waren dann meistens zwischen 15 und 20 Sekunden. Ganz zufrieden war Matthias noch nicht mit seinem Spiel. Bis auf die guten Soundeffekte war es noch total stumm. Glücklicherweise waren mit R.I.K und Beetle zwei erfahrene 8-Bit-Musiker auf dem Treffen. Beetle hat sich sofort angeboten, einen Titelsong zu schreiben. Matthias hatte sich „Chariots of Fire“ gewünscht und Beetle hat es auch dann ansprechend mit dem Chaos Music Composer umgesetzt.

Fazit: Multijoy-Spiele haben b
ei mir schon immer von vornherein einen Bonus, da der Spielspaß auf Events unübertroffen ist. Wenn dann noch eines meiner Lieblingsspiele aus der Kindheit umgesetzt wurde und ich an der Entwicklung als Tester mit teilhaben durfte, kann die Begeisterung nur groß sein. Mein Tipp: Sucht euch sechs Mitspieler und wackelt mit dem Joystick! Schafft es jemand meinen „Weltrekord“ von 12.86 sec zu brechen?

Spiel: Fujiama Run
Autor: Matthias Lüdtke
Erscheinungsdatum: 23.07.2006
Besonderheit: benötigt das Multijoy-Interface
Bezugsquelle: Freeware

Ihr findet das Spiel als Beigabe auf der aktuellen Magazindiskette.

WGL-Wertung:

(9 von 10 Punkten)
Euer Wiesbaden Gaming Lab
Gunnar Kanold alias Bunsen /WGL


Fujiama-Party

Die Fujiama – Party aus Sicht des Mr. V
Am späten Nachmittag holte ich Mirko vom Bahnhof ab und wartete mit ihm bis Mitternacht. Wir sind dann in Schützenhaus gefahren und haben uns bei ein wenig blamiert, denn wir haben die Tür nicht aufbekommen. Es ist der große Schlüssel, wie immer. Aber der hat nicht gepasst. Also zum Stellvertreter hin, auf die Klingel gedrückt, da noch Licht an war und schnell mal den Hauptschlüssel organisiert. Seine Frau wurde dabei auch wach, aber dass habe ich heute mit einer Flasche Wein geklärt. Und böse war sie uns auch nicht so richtig. Wir sind nicht auf die Idee gekommen, dass auf Grund der Erneuerung es auch ein kleiner Schlüssel sein könnte. Ist auch egal, fast pünktlich war der nunmehr kleine Saal geöffnet, der Parkplatz beleuchtet und das große – Warten – begann.

Der kleine Saal wurde ja dieses mal genutzt um die Kosten erheblich zu verringern. Eine Super Idee denn die Kosten trugen sich von selbst und auf Grund der großen Hitze, war die im Saal befindliche große Kühlanlage ein wahrer Segen. Zum Mittag machte sich nun langsam schlechte Laune breit, denn es war immer noch keiner da. Sollte sich hier Schreiersgrün 2005 und Uncon 2005 wiederholen?! Dies trat aber nicht ein. Ganz langsam begann sich der Saal zu füllen. Die Stimmung stieg. Wer nun genau, wann kam, lest es bitte in dem Realtime – Artikel. Auf jeden Fall fing es wieder an Spaß zu machen. Bis Samstag Abend konnten wir ca. 36 Atarianer und Gäste verzeichnen. Vier Personen stießen erstmalig zu uns. Neben den Spielen in Form von Wasserschlachten, wurde auch unser Grillabend ganz toll. Das gibt es dann alles noch auf Video.

Unser Campingplatz konnte 8 Zelte aufweisen, was bei diesem Wetter kein Problem war. Die Spiele die durchgeführt wurden, endeten dieses mal nur mit kleinen Verletzungen und so konnte man auch hier zufrieden sein. Old Man Tower kritisierte, dass es keine Beschilderung gab. Nun er hat es dann doch gefunden und konnte so seine neuesten mathematischen Programme vorstellen. Einen besonderen Dank an Dieter, der dazu eigens aus Berlin angereist war, begleitet von seiner Ehefrau Maria.

Es gab mehrere Anfragen nach einer Dusche, da man sich halt richtig frisch machen wollte. Dies konnte ich jedoch nur verneinen und so wurde durch einige Leute unser Stadtbad in Lengenfeld besucht. Nachdem ich mich dazu noch mal mit dem Stellvertreter des Schützenhauses kurz geschlossen habe, könnte es sein, dass es im kommenden Jahr auch eine Dusche gibt. Hier muss ich aber erst noch die Finanzierung und einiges anderes klären. Wir werden auch im Sommer 2007 wieder ein Treffen in Lengenfeld machen. Der Termin dazu wird dieses mal viel früher bekannt gegeben, so bald alle Messen im kommenden Jahr bekannt geworden sind.

Lengenfeld, 26.07.06
Mr.V


Realtime 2006

Schützenhaus Lengenfeld
21.07.2006, 00:00h bis 23.07.2006, 15.30h
Fujiama – Party

21.07.2006
00:50 Nach einer kleinen Panne, in der Form eines falschen Schlüssels für den Haupteingang, ge lang es Mirko und mir doch noch, wenige Minuten nach Mitternacht die Party pünktlich zu starten. Der richtige Schlüssel wurde von uns noch geholt und der Parkplatz war ja pünktlich auf. Hiermit eröffnen wir nun die neue Fujiama – Party, als Nachfolger der Veranstaltungen in Schreiersgrün und der Uncon in Lengenfeld.
00:59 Noch bevor es 1 Uhr schlägt, schreibe ich (Mirko) noch schnell, dass wir den Tummelplatz der ATARI-8-Bit-Freunde der nächsten Tage zurecht gemacht haben. Jetzt gibt’s noch ein kleines, wohlverdientes (weil wohlschmeckendes) B i e r – chen und dann die noch wohlverdientere Nachtruhe. Auf gutes Gelingen, Prost!
02:17 Mehrere große Gewitter ziehen auf …
05:59 Schlecht geschlafen hab ich gut, nur gut geschlafen hab ich schlecht
06:00 Ich bin ja schon wieder lange wach und hart war es heute Nacht auf dem Boden. So jetzt schnell mal nach Hause und dann geht’s an die Organisation des Zubehörs
06:45 btw. wer sich für Computergeschichte, im Besonderen für die von Apple und Microsoft interessiert: „Pirates Of The Silicon Valley“ beschreibt diese, zwar etwas dramatisiert, aber so in etwa könnte sich das alles zugetragen haben
07.35 Zu Hause gewesen, Hausarzt besucht und nun schon wieder hier und das bei diesen Temperaturen. Einfach grä….
10:15 Sören und Marcel kommen hier an und beginnen mit dem Aufbau des ersten Zeltes
14:31 Was ist hier nur los, schon so spät und immer noch nicht mehr Mann da. Sollte sich hier der Teilnehmerschwund von Schreiersgrün 2005 und Uncon 2005 wiederholen ?! Oder wird es besser sein, im kommenden Jahr erst am F r e i tag Abend zu beginnen. Ist dies nun der Preis, den wi
r Zahlen, für die negativen Fehlentwicklungen in Deutschland und ganz Europa ?? Fragen über Fragen ??
15:05 Puuh, endlich da. Heute Morgen um 06.00 Uhr ging es los. Nach reichlicher Erkundung des Vogtlandes haben wir es geschafft. Dann bau en wir mal auf- Bunsen/Wiesbaden Gaming Lab und Beetle/U.N.O
15:46 Während mein Zelt während der ersten Regen tropfen fertig wurde, hat Bunsen den ersten Schauer gleich ins Zelt bekommen.
17:25 Während Helmut erstmal nach Hause gefahren ist um sich frisch zu machen, haben wir uns im Schützenhaus häuslich eingerichtet und warten immer noch auf die nächsten Gäste. Beetle, atarixle und Bunsen.
17:44 Was heißt hier nach Hause gefahren ist !? Erstmal habe ich mich um den Pizzaservice gekümmert, dann Carstens Sachen verladen, schließlich will er doch sofort loslegen, wenn er am Abend zu uns stößt. Das muss man doch verstehen. Oder !?
17:47 Nachtrag zu 00:50 Es war doch nicht der fasche Schlüssel. Wir haben es nur nicht geschafft unter vieren, den richtigen zu finden. Klasse was …..
18:58 Dragoran is back. Nun viele sind ja noch net da aber das wird schon noch heut Abend. Tja saubere Leistung zu heut Nacht, habt ihrs wirklich (zum Glück auch) noch geschafft, dacht ich müsst schon draußen mit den anderen Zocken.
19:26 Wir sind bei Helmut angekommen und wir sind Joachim, Kassia, Anna und der kleine Max! Wo wir auf den Weg waren hat Max es schon g e – ahnt das wir hier her fahren, und es war auch so! Es ist immer schön bei Helmut und wir kommen gerne wieder her! Max beschäftigte sich mit mir! Er hat, wo ich auf den Klo saß, einfach das Licht ausgemacht! Fand das nicht schön aber ich habe trotzdem raus gefunden!
20:13 So, da ich mich jetzt unter Zwang eintragen muss, sag ich halt mal allen ein liebes HALLO
^_^ eure Nine und Mario
20:22 Auch für Dich gilt, Ordnung muss sein
20:26 Die nächsten sind endlich da langsam füllt sichc der Raum. Schwesterchen du nervst , geh heim.
21:00 PLATARI aus Budweis, und PEPAX aus Proste jov, beide aus Tschechien sind gekommen! 🙂 Einige Überraschungen, aber…. 🙂
21:23 Brüderchen: Geh in den den Wald spielen!!!
21:26 Ach ja, geh sterben, Fall Tot um, …
21:27 GESCHWISTERLIEBE: Sprich mit meiner Hand und schieb ab… es reicht, des is doch kein Kampfgebiet… Gespielt wird zu Haus mein kleiner!!!
HDL@Brüderchen
21:30 Ja es reicht Zuhause geht’s weiter, denk an meine Worte
21:59 Jetzt wird’s endlich voller. Die Tschechen sorgen dafür, das mein Englisch besser wird. (Beetle)
22:08 Na dann viel Erfolg beim Englisch lernen, Dragoran
22:15 Joe und Familie müssen nach Hause
22:55 R.I.K. und Sleepy sind nach „leichten“ Verkehrsproblemen auch angekommen – jetzt erst mal´n Bierchen und dann – daddeln!
23:15 Bitte, nachsten Jahr den email auch in Englisch schicken und mehr info geben… ich mache mich Sorge fur schlafung, aber ich glaube es wird besser aussehen ven es dazu komt. 🙂 (PLATARI)
23:18 Dragoran sagt gute Nacht, schlaft gut, hoffe das alle noch gut ankommen
23.47 Ja an die Platari, leider kann ich noch kein Englisch, aber wenn ich ehrlich bin, mit etwas Tschechisch komme ich bestimmt besser hin. Ich verspreche Dir zu lernen.

22.07.2006
09:08 Morgen an alle, gut geschlafen; ich net dummen Mücken; summmmmmmmm
09:21 The Highscore-Games can be played now, that was ,,Trevor McFur“, ,,Raiden“ and ,,Cybermorph“ Questions, you can come to me and I will should answer your questions. Dragoran
09:37 Um 04:19 ins Auto schlafen gelegt, um 08:04 schweißgebadet aufgewacht – das kann ja heiter werden. R.I.K.
09:48 Zum Glück hab´ ich um 04:19 nicht im Auto geschlafen. Da war ich ja noch unterwegs. Um
22:00 Uhr abgefahren, nachdem ich den ganzen Tag dafür gebraucht habe, das Navi im Auto ein zu bauen. Super, dieses Wetter! Dann an der Tankstelle entdeckt das ich mein 10er Pack Capri-Sonne, das ich eigens für die Fahrt hierher gekauft hatte (in Ramschladen), vergessen hatte. Und mein Handy lag auch entweder hinten im Auto oder irgendwo zuhause. Um
22:45 fuhr ich also auf der Autobahn, die genau an der Tankstelle vorbei geht. Um 05:55 Uhr war ich dann hier. Hab´ natürlich wieder die Hälfte vergessen. Das Navi hat übrigens prima funktioniert. Geschlafen hab ich noch nicht. Mathy

10:59 Das Wetter ist Super, bis auf die drückende Hitze die seit Wochen schon hier hängt, das nervt langsam Naja dazu gibt es ja ein Freibad (beim Stadion) Noch mal an alle der Spielewettbewerb ist freigegeben. Ich hoffe das alle gut angekommen sind. Die Spiele stehen alle jetzt fest. Dragoran
10:45 Andreas Kahlenberger & Anke Krauß aus Berlin kommen an
11:40 Woohooo! Neu T2k highscore! 😉
11:45 Dieter präsentiert neustes aus der Computerszene und von mathematischen Brüchen und Primfaktoren
10:45 Jörg und Steffen sind auch da.
12:40 Hmmm… ST-XE-130. Wer hat diese Auto? :-O
13:18 Ich weis es ja
13:20 Also, daß muß ein Verwandter sein – wir haben KXE 130. Und K-XE 800. Und wir hatten mal BMXL 600 und BM-XE 130. Aber davon haben wir leider nur noch die Schilder – machen sich gut im Hobbykeller…
14:30 Gut… sehr gut… Essen…! 🙂
14.35 Karl Grimm war hier und Uwe Reichl ist auch schon seit etwa 13.00 zu Strich
14.40 Wasserspritzen mit Pistolen, diese Dreckspatzen, haben die nichts anderes zu tun und dann gibt’s noch kleinere Verletzungen. Hört das nie auf
18:44 Bin wieder aus dem Freibad da ihr kleinen Spielkinder, hättet auch gleich ne Schlammschlacht draus machen können. Dragoran
19:46 Was soll das für ein neues Spiel sein, kann leider nicht mitmachen muss mein Handgelenk schonen.
20:21 Schmutzpuppe hat während der Veranstaltung ein neues Multijoy-Game fertig gestellt: Fujiama Run. Bis zu 7 Leuten laufen einen 100m-Lauf gegeneinander in alter Decathlon Joystickrütteltechnik. Der Wettbewerb ergab folgendes Ergebnis:
1st Run: 2nd Run:
1. Denny 1. Schmutzpuppe
2. Wizard 2. R.I.K
3. Jay 3. Platari
4. cas 4. Sleepy
5. Bohdan
6. Daryl

3rd Run: Final:
1. Bunsen 1. Bunsen
2. Beetle 2. Denny
3. Uwe 3. Wizard
4. Pepax 4. Schmutzpuppe
5. Beetle
6. R.I.K

22:36 Castle Crises läuft

The Groups
Zdenek, Pepax, Sleepy, RIK Bunsen, Dragoran, Wizard, Cas Schmutzpuppe, Jay, MR.V

1. Runde
Staffel A
Zdenek =Weiter
Pepax = Weiter
Bunsen = Weiter
Cas = Weiter
Sleepy = Weiter
MR.V = Weiter
Schmutzpuppe = Weiter

Das Finale
Bunsen vs. MR.V vs. Schmutzpuppe vs.Zdenek And the Winner is Schmutzpuppe. Gratuliere!

23.07.2006
00:50 ich will grad auf Helmut’s Rechner schnell meine DVD kopieren – 30 Minuten … wieder nix mit zeitig schlafen gehen
01:24 Wow, gestern war heute noch morgen… (Beetle)
08:55 Guten Morgen, habt wirklich lange gemacht, naja Gewitter nein nur ein paar Tropfen hier und da.
09:25 So.. letzte Tag, ein paar Stunden nach Ende… ich wird bald fahren… (PLATARI)
10:00 Frühstück war herrlich. Danke Helmut !!!
11:30 So, I´m leaving for home now.. nice staying here. Have a nice future! 🙂 (PLATARI)
12:00 Der „Outdoor-Event“ ist vorbei: Space Invaders Live mit Wasserpistole. Was haben wir gelacht! R.I.K.
15:02 So, jetzt sieht´s wieder einigermaßen sauber aus. Ich glaub´ jetzt dauert´s nicht mehr lange. Tschüß Mathy
15:10 So, das war´s dann wohl. Eine geile Party ist zu Ende! Macht´s gut, bis zum nächsten Jahr! Fujiama – ein würdiger Nachfolger für Schreiersgrün und UnConventional! R.I.K.
15:15 mein letzer und erster Post…. Es war wieder geil das nächste mal wieder!!! Carsten
15:20 auf Wiedersehen, liebe Freunde, bis nächstes mal – Mirko (atarixle)
15:21 Eins steht fest: Da mache ich gerne wieder mit! Gruss, Beetle
17:00 Und nun noch ein Schlusswort von mir. Auch für mich geht die Part
y zu Ende. Ich habe Mirko noch in den Zug gesetzt und bin dann nach Hause gefahren, wo ich sofort aufgeräumt habe. Das Ende einer etwas neuen und doch alten Veranstaltung, die jedoch schon jetzt eindeutig nach einer Wiederholung ruft. In diesem Sinn, Dank an alle, die mit zum Erfolg der Veranstaltung beitrugen, sowohl den Atarianern und natürlich auch unseren Gästen.

Mr.V


Tolle Kombi

Nachdem ich meinem Atari wieder einen Stammplatz am Schreib- und Basteltisch gegönnt habe, war eines der ersten Projekte das bauen eines SIO2IDE Interfaces, erst mit Festplatte und dann (sehr praktisch) mit CF-Karte.

Bei aller Vorsicht kann es bei diesem Interface schon mal vorkommen, das man sich verkonfiguriert hat, und kein bootfähiges Image oder keines mit dem Fdisk-Programm drauf „eingelegt“ hat. Erst musste ich in solchen Fällen eine reale Diskette in die 1050 legen, und neu booten. Ziemlich umständlich. Dank Bernd Herale hab ich für solche Gelegenheiten das Fdisk- Programm als Modul. Schon besser. Aber da nach Murphys Gesetz schief geht, was schief gehen kann (wenn man es wirklich braucht, hat man das Modul wahrscheinlich zuhause vergessen), hat Matthias Reichl für Besitzer des neuen Freezers das Fdisk.ROM angepasst, so das es kein Bankswitching mehr nutzt. Es kann nun in der Cartridge Emulation des Freezers genutzt werden, belegt dort 8 Bänke.

Die neueste Funktion des Freezers ist der State-Swap. Damit kann man ein Programm (z.B. Fdisk) laden, und es im Freezer-RAM (oder der RAMdisk) speichern. Jetzt kann man sein zweites Programm (z.B. den Toms Navigator) booten. Möchte man jetzt ein anderes Diskettenimage einlegen, drückt man die Freezertaste und wählt „Swap Freezer-RAM“. Nun tauscht der Freezer den Navigator mit dem Fdisk-Programm, und ich kann Diskimages wechseln. Wichtig ist, diese Änderungen zu speichern. Wenn ich jetzt wieder zum Navigator zurückswappe, wird beim öffnen des Laufwerks die Config aus dem SIO2IDE gelesen, das ja als Peripheriegerät vom Freezer nichts mitbekommt. Somit können die nun neu eingelegten Images genutzt werden, was ich ziemlich cool finde.

Das geänderte SIO2IDE Fdisk.rom findet ihr auf der Magazindiskette.
Viel Spaß und bis dann,
Stefan Niestegge


Pimp my Competition Pro

Aus meiner Verzweiflung heraus, keinen einzigen Competition Pro Joystick ohne Macken für den Atari zu besitzen, entschloss ich mich zum 15 Euro Neukauf – jedoch mit USB Anschluss. Nach dem Öffnen des Deckels entpuppten sich die Innereien als 99 Protzentiger Nachbau des Alten. Als nächstes habe ich den defekten alten Stick geöffnet, die Positionen der farbigen Leitungen notiert und die Steckverbinder anschließend gelöst. Leider wird für den Umbau ein Lötkolben benötigt um 4 Leitungen von zwei kleinen Tastern zu lösen und im neuen wieder anzulöten. Gebraucht wird nur die komplette Leitung mit der Platine. Auf der Platine befindet sich im Übrigen der Umschalter für den Dauerfeuerbetrieb.

Die USB Leitung im neuen Stick tauschte ich mit der zuvor entfernten alten Leitung aus und montierte den Deckel. Achtung, die Platine sitzt vor einem Kontakt und könnte einen K u r z s c h l u s s ver u r sac hen. Etwas Klebeband auf die Kontaktseite ist dabei sehr hilfreich. Falls die Platine nicht in die vorgesehene Halterung passt kann ein Tropfen Heißkleber diese fixieren. Jetzt folgte ein intensiver Test über 4 Stunden mit dem Fazit – der Aufwand hat sich gelohnt. Nun kann die Abbuc Bundesliga kommen, mein persönlicher HighScore ist mir sicher. Bernd Herale Bild1 zeigt links den alten und rechts den neuen Joystick. Bild2 zeigt die Innereien des neuen USB Joysticks mit der Platine.


Der Atari als Linux-Terminal

Eine Anleitung, wie man seinen ATARI als Konsole für ein modernes Linux-System verwenden kann. Diese Anleitung bezieht sich hauptsächlich auf debian-Linux, kann aber auch mit jeder anderen Linux-Distribution verwendet werden.

Zunächst die Voraussetzungen, die Ihr Setup erfüllen muss:
Hardwarevoraussetzungen:

ATARI-Seite:
* ATARI 400 bzw. ATARI 130XE
* SIO2PC-Übertragungskabel oder das Turbo-Link

PC-Seite:
* min. 1 freier serieller Anschluss erforderliche Software:

ATARI-Seite:
* Ice-T Terminal Emulator für ATARI 130XE (Shareware)
* für ATARI 800 Computer verwenden Sie eine ältere Version des Programms

PC-Seite:
* debian GNU/Linux (oder andere Distribution)
* getty (bei debian standardmäßig installiert) o.

Programm
* falls Sie Linux unter Windows verwenden möchten: qemu 0.8.1

Um nun den ATARI als Terminal zu benutzen, richten wir als erstes die Software auf dem ATARI ein. Ice-T wird zusammen mit einigen Modem-Treibern mitgeliefert, die alle entsprechende „R:“-Handler zur Verfügung stellen. Der Treiber, der Verwendet werden soll, muss in „RS232.COM“ umbenannt werden, damit Ice-T ihn vorlädt. Um mit dem SIO2PC eine Terminal-Verbindung zum PC herzustellen, empfiehlt es sich, den Treiber „BOBTERM.HND“ zu verwenden. Benennen Sie also diese Datei in „RS232.COM“ um. Das war’s schon. Um nun Ice-T zu laden, stellen Sie sicher, dass die RAMDisk leer ist (nur 130XE-Version). Laden Sie Ice-T. Ice-T lädt den Treiber automatisch vor. Sollte es während der Ausführung von Ice-T zu Problemen bei der Bildschirm- Darstellung kommen, waren vermutlich Datenreste in Ihrer RAM-Disk. Schalten Sie dann Ihren ATARI aus und warten Sie ca. 15 Sekunden. Schalten Sie das Gerät wieder ein und versuchen Sie es erneut. Richten wir nun die Software auf dem PC ein: Falls Sie unter Windows arbeiten und keine Lust haben, Ihre Festplatte umzupartitionieren, dann empfehle ich den PC-Emulator „qemu“ ab Version 0.8.1. Dieser stellt einen kompletten PC zur Verfügung, in den Sie dann Linux installieren können. QEMU installieren

QEMU ist ein kostenloser PC-Emulator, in den man ein komplettes Linux hineininstallieren kann. Um QEMU zu installieren, laden Sie von dieser Seite: http://www.h7.
dion.ne.jp/%7Eqemu-win/ die neueste Version herunter und entpacken Sie das
ZIP-Archiv. Legen Sie eine neue Textdatei an und benennen Sie diese in eine Batch-Datei um, z.B. in Linux.bat. Tragen Sie folgendes ein:

@echo off rem debian Linux 3.1r2
rem ——————
START qemu.exe -L . -m 128 -hda Linux.img – localtime -soundhw sb16 -serial COM1 -boot d Jetzt legen wir ein neues Festplatten-Image an (für ATARI-Freaks: das ist so was, wie eine ATR-Datei für PCs). Dazu öffnen Sie eine Eingabeaufforderung, wechseln in den QEMU-Ordner und tippen folgendes ein:
qemu-img create Linux.img 400M

Linux installieren (debian)
Hier wird kurz beschrieben, wie man Linux installiert. Ist heutzutage eigentlich keine große Sache mehr, da die Installer immer besser und Linux selbst natürlich auch immer benutzerfreundlicher werden. Da ich debian-Linux bevorzuge, die Installation aber nicht so schön klickibunti abläuft, beschreibe ich die Installation genau dieser Linux-Distribution.

Laden Sie die neueste debian-Linux-ISO-Datei herunter. Diese gibt’s auf www.debian.de. Am besten, Sie laden sich die Net-Install-ISO, die ist nur knapp über 100MB groß (besser, als zwei DVD-Iso’s zu laden). Die eigentlich zu installierenden Daten werden erst während der Installation herunter geladen. Linux ist ein sicheres Mehrbenutzersystem, Sie werden daher aufgefordert, einen Benutzer anzulegen. Den Benutzernamen und das Passwort, das Sie jetzt eingeben, müssen Sie sich unbedingt merken, das sind die Anmeldeinformationen, die Sie benötigen, um sich vom ATARI aus bei Linux anzumelden.

Des Weiteren werden Sie gebeten, ein Passwort für den root-Account einzugeben. Dieses Passwort ist besonders wichtig, um später Änderungen am System vorzunehmen, u. a. auch, um das serielle Terminal zu öffnen, damit wir vom ATARI aus Zugriff auf Linux haben. Während der Installation werden Sie gefragt, welche Komponenten Sie installieren möchten. Standardmäßig ist das Desktop-System angekreuzt. Da wir Linux hier in einen Emulator installieren, der bereits auf einer grafischen Oberfläche läuft und wir ohnehin auf dem ATARI keinen Desktop bedienen werden, wählen Sie auch diesen Punkt ab. Falls allerdings Sie diese Gelegenheit gleich nutzen, um Linux auf dem echten PC zu installieren, dann installieren Sie ruhig das Desktop-System. Das textbasierte Linux, welches wir für den ATARI benutzen wollen, ist natürlich trotzdem in vollem Umfang vorhanden.

Unser virtueller PC qemu hatte vor der Linux-Installation vom CD-ROM-Image gebootet. Zum Starten von Linux müssen wir das jetzt natürlich umstellen, so dass von der virtellen Festplatte gebootet wird. Dazu entfernen wir aus unserer vorhin angelegten Batch-Datei Linux.bat (so im Beispiel oben genannt) die Option -boot d, so dass in der Kommandozeile nur noch steht START qemu.exe -L . -m 128 -hda Linux.img -localtime -soundhw sb16 -serial COM1

Das serielle Terminal öffnen
Melden Sie sich mit ihrem Benutzernamen und Passwort am Linux-System an. Um das serielle Terminal zu öffnen, geben Sie unter debian Linux folgenden Befehl ein:
Su
gefolgt von dem root-Passwort. Geben Sie nun ein
vi /etc/inittab

Es öffnet sich der Standard-Texteditor von Linux. Suchen Sie folgende Zeile:
#T0:23:respawn:/sbin/getty -L ttyS0 9600 vt100

Gehen Sie mit dem Cursor genau auf das Raute-Zeichen („#“) und drücken Sie dann die Taste ‚x‘.
(Anmerkung: falls Sie Linux auf einem echten PC installiert haben und das SIO2PC-Interface an der COM2-Schnittstelle, so entfernen Sie die Raute vor der nachfolgenden Zeile!).

Speichern und verlassen Sie diese Textdatei mit der Tastenkombination „:wq<enter>“ (Doppelpunkt, W, Q, Enter).

Starten Sie Linux neu (eigentlich geht das ganze auch ohne Neustart, ich weiß aber jetzt selbst nicht, wie), in dem Sie den Befehl Reboot eingeben. Nachdem Linux neu gestartet wurde, sollte jetzt, vorausgesetzt, das ATARI-Terminal läuft noch, die Anmeldeaufforderung auch auf dem ATARI zu sehen sein. Das war’s, Sie haben es geschafft. Nun können Sie ein Linux-System am ATARI benutzen. Konsolenanwendungen installieren Linux kommt mitsamt Anwendungen für die Konsole bzw. Kommandozeile daher, die auch vom ATARI aus verwendet werden können. Geben Sie zur Installation einiger dieser Programme folgenden Befehl ein:
su
gefolgt vom root-Passwort. Nun den Befehl

Aptitude
Sie sehen jetzt ein Auswahlprogramm für einzelne Debian-Pakete vor sich. Hier können Sie nach Anwendungen suchen, die zum Debian-Projekt gehören. Mit der Taste ‚/‘ können Sie einen Suchbegriff eingeben, mit ‚\‘ wiederholen Sie die gleiche Suchanfrage. So lassen sich Programme leichter finden. Fürs erste empfehle ich folgende Programme: Wählen Sie die gewünschten Programme mit ‚+‘ aus (oder mit ‚-‚ ab). Starten Sie die Installation mit ‚g‘. Nachdem die Programme herunter geladen und eingerichtet wurden, verlassen sie Aptitude mit ‚q‘.

Teil 2 ist in Planung
Mirko Sobe


Mathe und Musik im Schützenhaus

Dieter Gretzschel stellt neue Programme auf der Fujiama Party vor
Auf der Fujiama Party dieses Jahr im Schützenhaus in Lengenfeld waren die Programmvorführungen von Old Man Tower alias Dieter Gretschel wieder mal eines der Höhepunkte des Wochenendes. In diesem Jahr hatte Dieter gleich drei neue Programme mitgebracht, die ich hier kurz vorstellen möchte.

1,) Mathematik 1- Addieren von Bruchzahlen Dieses Programm setzt die Reihe von Dieters Mathematik-Hilfsprogrammen für Schüler fort. In diesem Programm geht es um das addieren von Brüchen

Das Programm fragt die Werte für die Variablen
(a, b, c, d) ab. Hierbei werden direkt die Werted
c
b
a +
bereiche angegeben, die ein erfolgreiches Ergebnis am Atari Rechner ermöglichen. Danach wird am Bildschirm detailliert gezeigt, wie die zwei Brüche zusammengezählt werden. Wenn möglich wird der resultierende Bruch noch gekürzt und dann als Endergebnis präsentiert. Dieses Endergebnis wird auch wieder als Bruch ausgegeben. Dieter hat auf der Fujiama Party in Lengenfeld das Programm in humoristischer Art vorgestellt (siehe Fotos), und die Hintergründe erklärt.

2.) Mathematik 2 – Zerlegen von Zahlen in Primfaktoren Das zweite vorgestellte Matheprogramm ist eine erweiterte Version des Menüpunkt 3 des Programms Gross- Dividix aus dem Jahre 2005. Die damal ige Beschränkung auf Z*N kleiner 1 Million ist nun weggefallen und es können nun jeweils Zahlen bis 10000000 (10 Millionen) eingegeben werden. Der erste Programmpunkt, Zerlegung von Zahlen in Primfaktoren, erwartet eine Zahl zwischen 4 und 10 Millionen. Das Programm errechne
t dann die Primfaktoren dieser Zahl. In der Mathematik versteht man unter der Primfaktorzerlegung die Darstellung einer natürlichen Zahl als Produkt von Primzahlen. Primfaktorzerlegungen für die Zahlen 30 und 6936 sind beispielsweise 30 = 2 * 3 * 5 ; 6935 = 2 * 2 * 2 * 3 * 17 * 17. Die in der Primfaktorzerlegung einer Zahl auftretenden Primzahlen nennt man die Primfaktoren dieser Zahl. Zum Beispiel hat 6936 die Primfaktoren 2, 3 und 17. Diese Primfaktoren werden von dem Programm ausgegeben. Sehr schön ist, das abhängig von der Rechengeschwindigkeit für die Primfaktoren, das Programm am Rechten Bildschirmrang eine Sanduhr einblendet, um anzuzeigen, das es noch Rechnet und nicht abgestürzt ist. Die zweite Funktion des Programms, das Kürzen von Brüchen, ist eng verwand mit der ersten Funktion, den Primfaktoren. Zum Kürzen ist es hilfreich, Zähler und Nenner des Bruchs in ihre Primfaktoren zu zerlegen.

Gleiche Primfaktoren können dann einfach paarweise in Zähler und Nenner herausgestrichen werden. Das Kürzen von Brüchen ist eine sehr sinnvolle Sache, weil sich dadurch erhebliche Vereinfachungen ergeben, was insbesondere das eventuelle Weiterrechnen mit den Brüchen deutlich erleichtert. Um einen Bruch zu kürzen muss man Zähler und Nenner durch den größten gemeinsamen Teiler teilen. Den größten gemeinsamen Teiler zweier positiver Zahlen findet man, indem man fortlaufend die größere der zwei Zahlen durch die kleinere teilt und den Divisionsrest betrachtet.

Ist er gleich 0, so war die kleinere Zahl der gesuchte größte gemeinsame Teiler. Ansonsten ersetzt man die größere Zahl durch die kleinere und die kleinere Zahl durch den Divisionsrest und fährt mit dem Algorithmus fort. Um mit dem Programm einen Bruch zu kürzen gibt man den Zähler (Z) und den Nenner (N) ein. Das Programm kürzt dann diesen Bruch und gibt den gekürzten Bruch auf dem Bildschirm aus. Auch in diesem Programmteil können Zähler und Nenner Werte bis zu 10 Millionen annehmen.

3.) Achtung Klassik! Im dritten Programm von Dieter Gretschzel ging es dann um Kultur, genauer gesagt um Klassische Musik. Dieter hat das 20 Jahre alte Musik- Editor-Programm Soft-Synth von Christian Nieber entdeckt und sich in dieses Programm eingearbeitet. Soft-Synth erlaubt die Eingabe von Musikstücken in Noten, und das Abspielen dieser Melodien mit unterschiedlichen Instrumenten, wie z. B. Geige, Klavier und Cembalo. Dieter hat drei mit Soft-Synth erstellte Musikstücke in das Programm „Achtung Klassik!“ eingebaut:

1. Geigenton, Mozart KV 133, Thema 1. Satz
2. Klavier-Klang, Mozart, Rondo alla Turca
3. Cembalo, J. S. Bach, Petit Prélude Leider schwankt die Qualität der Monitor und Fernsehlautsprecher sehr stark. Um alle Nuancen dieser Musikstücke hören zu können, bitte die Lautstärke des Monitors oder Fernsehers hochdrehen.

Carsten Strotmann
Mit Hilfe von „Wikipedia.org“


Logo Teil 3

Listiges Logo
Über Wörter und Listen als Datenstrukturen in Logo
Gängige Programmiersprachen für den Atari 8bit Rechner können nur mit sehr simplen Datentypen umgehen, wie Nummern oder Zeichenketten (neudeutsch „Strings“). In Basic können diese Datentypen auch als Array, d.h. einer Reihe von festgelegten Daten des gleichen Typ gespeichert werden.

Logo kommt mit zwei erweiterten und sehr flexiblen Daten, Wörtern und Listen. Wörter sind den Zeichenketten in anderen Programmiersprachen ähnlich. Wörter in Logo bestehen aus einer Reihe von Zeichen, welche mit Trennzeichen voneinander getrennt werden. Das gebräuchlichste Trennzeichen ist ein Leerzeichen. Aber auch die folgenden Zeichen arbeiten als Trennzeichen:
[ ] ( ) = < > + – * / \

Dies sind alles gültige Worte im Logo Sinne:
* ABBUC
* Atari800XL
* 130
* 1.79Mhz
* Warum?
* !ACHTUNG!
Sollen Trennzeichen innerhalb eines Wortes benutzt werden, so kann das Trennzeichen mit dem umgekehrten Schrägstrich (Backslash) maskiert werden. Beispiel:
Atari\-130XE

Es gibt auch ein leeres Wort, d.h. ein Wort ohne Elemente. Dieses Wort wird durch einzelne Anführungszeichen “ gefolgt von einem Leerzeichen beschrieben.

Listen sind Ansammlungen von Logo Objekten, d.h. von Wörtern oder anderen Listen. Diese Definition liest sich zuerst verwirrend, und es bedarf ein wenig Überlegung oder Erfahrungen mit Logo-Listen, um die Nützlichkeit von geschachtelten Listen zu erkennen. Mit diesen geschachtelten Listen können sehr viele Programmieraufgaben elegant gelöst werden. Jede Liste wird in Logo durch Elemente in eckigen Klammern dargestellt:
* [400 800 600XL 800XL 130XE XEGS] eine Liste mit 6 Elementen
* [] eine leere Liste
* [1 2 3] eine Liste mit drei Elementen (Zahlen)
* [[800XL 130XE] [C64 C16 C128] [CPC6128 CPC 664] [Apple1 AppleII Lisa Mac]] eine Liste mit 4 Unter-Listen, also mit 4 Elementen
* [x [1 2] [1 [2 3]] 4] eine geschachtelte Liste mit 4 Elementen ( x, der Liste [1 2], der Liste [1 [2 3]] und der Zahl 4)

Listen können beliebig viele Elemente und Unterlisten haben (beschränkt nur durch den Hauptspeicher). Listen müssen vor der Benutzung nicht dimensioniert werden und wachsten dynamisch. Werden Element aus einer Liste entfernt, so wird nach einiger Zeit der belegte Hauptspeicher automatisch wieder freigegeben. Logo bietet eine Reihe von Befehlen die es erlauben Listen auseinander zu nehmen, die Elemente einer Liste oder eines Wortes zu bearbeiten und die Elemente als Liste oder Worte wieder zusammenzufügen. Diese Befehle sind:

FIRST objekt
liefert das erste Element einer Liste oder eines Wortes zurück. Das erste Element eines Wortes ist ein einzelnes Zeichen. Es ist ein Fehler wenn eine leere Liste oder ein leeres Word an FIRST übergeben wird. Beispiele:
>SHOW FIRST „ABBUC
A
>SHOW FIRST [ATARI]
ATARI
>SHOW FIRST [[600XL 800XL]
[130XE] [XEGS]]
[600XL 800XL]

Mit der Operation FIRST lässt sich die Prozedur ITEM definieren, welche das Element an stelle N zurückliefert:
TO ITEM :N :OBJECT
IF :N = 1 [OUTPUT
FIRST :OBJECT]
OUTPUT ITEM :N – 1 BUTFIRST
:OBJECT
END
>PRINT ITEM 3 [XL XE XEGS]
XEGS
>PRINT ITEM 4 „ABBUC
U

LAST objekt
LAST liefert das letzte Element eines Objektes. Wiederum gilt es als
Fehler wenn eine leere Liste oder ein leeres Wort an LAST übergeben wird. Beispiele:
>SHOW LAST [XL XE XEGS]
XEGS
>SHOW LAST „ABBUC
C
BUTFIRST objekt / BF objekt
Die Operation BUTFIRST liefert den den gesamten Rest ohne das erste Element eines Objektes zurück. Enthält das Objekt nur ein Element, so wird eine leere Liste oder eine leeres Wort zurückgegeben. BUTFIRST darf kein leeres Objekt übergeben werden. Hier ein paar Beispiele für BUTFIRST:
>SHOW BUTFIRST [XL XE XEGS]
[XE XEGS]
>SHOW BF „ABBUC
BBUC
>SHOW BF [ABBUC]
[]

BUTLAST objekt / BL objekt
BUTLAST liefert alle Elemente eines Objektes ohne das letzte Element zurück. Bestand das Objekt nur aus einem Element, so wird eine leere Liste oder ein leeres Wort zurückgegeben. Beispiele:
>SHOW BUTLAST [XL XE XEGS]
[XL XE]
>SHOW BL „ABBUC
ABBU

>SHOW BL [ABBUC]
[]
EMPTYP objekt
FIRST, LAST, BUTFIRST und BUTLAST dürfen nicht auf leere Objekte angewandt werden. Es muss in Logo also eine Möglichkeit geben, ein Objekt daraufhin zu überprüfen, ob es Leer ist oder Elemente enthält. Dieser Überprüfungsoperator ist EMPTYP. In Logo (wie auch in Lisp oder Scheme) enden alle Operatoren oder Funktionen, die Überprüfungen vornehmen und entweder den Wert TRUE“ (Wahr) oder „FALSE“ (Falsch) zurückliefern auf den Buchstaben „P“ (für „predicate“ = Eigenschaft). Mit EMPTYP prüfen wir ein Objekt auf die Eigenschaft „leer“, d.h. wir prüfen ob das Objekt Elemente enthält (nicht leer) oder nicht (leer). Beispiele:
>PRINT EMPTYP „
TRUE
>PRINT EMPTYP 0
FALSE
>PRINT EMPTYP BUTFIRST „ABBUC
FALSE
>PRINT EMPTYP BUTFIRST [ABBUC]
TRUE
>PRINT EMPTYP BUTLAST „A
TRUE

FPUT objekt liste
FPUT (steht für First PUT) fügt ein Objekt am Anfang einer Liste ein. Beispiel:
>PRINT FPUT „400 [800 600XL 800XL 130XE] [400 800 600XL 800XL 130XE]

LPUT objekt liste
LPUT (steht für Last PUT) arbeitet ähnlich wie FPUT, nur wird das Element am Ende der Liste eingefügt. Beispiel:
>PRINT LPUT „EVENTMANAGER
[HARDWARERES SOFTWARERES
PUBLICRELATIONS]
[HARDWARERES SOFTWARERES PUBLICRELATIONS
EVENTMANAGER]

LIST objekt1 objekt2
Die LIST Funktion „baut“ aus zwei Eingabeobjekten eine neue Liste. Die Eingabeobjekte können entweder Wörter oder andere Listen sein. Beispiel:
>SHOW LIST „ATARI [COMMODORE APPLE]
[ATARI [COMMODORE APPLE]]
>SHOW LIST „6502 „Z80
[6502 Z80]
>SHOW LIST [BALLBALZER EIDOLON] [BOULDERDASH SPYVSSPY] [[BALLBALZER EIDOLON] [BOULDERDASH SPYVSSPY]]

SENTENCE objekt1 objekt2 …
/ SE objekt1 objekt2 …
Die Funktion SENTENCE (Abkürzung SE) baut Sätze, d.h. flache, nicht verschachtelte Listen. Die Ausgabe ist immer eine Liste. SENTENCE kann beliebig viele Objekte zu einer Liste vereinen. Wenn mehr als zwei Objekte vereinigt werden sollen, so muss SENTENCE und alle Objekte in runde Klammern eingefasst werden. Beispiele:
>SHOW SENTENCE „ATARI „APPLE
[ATARI APPLE]

>SHOW SE „APPLE [ATARI COMMODORE ORIC BBCMICRO] [APPLE ATARI COMMODORE ORIC BBCMICRO]
>SHOW (SE „APPLE „ATARI
„COMMODORE „SINCLAIR)
[APPLE ATARI COMMODORE SINCLAIR]
>SHOW SE „ABBUC []
[ABBUC]

WORD wort1 wort2 …
Mit WORD können beliebig viele Wörter zu einen neuen Wort zusammengefügt werden. WORD kann nur Wörter aufnehmen, keine Listen. Wenn WORD mehr als zwei Wörter verbinden soll, dann muss die Funktion WORD und die Eingabewörter in runde Klammern gefasst werden. Beispiel:
>PRINT WORD „ATARI „800
ATARI800
>PRINT (WORD „ATARI „800 „XL)
ATARI800XL

NUMBERP objekt
NUMBERP ist ein weiteres „Predicate“, eine Eigenschaftsprüfung. NUMBERP prüft, ob das übergebene Objekt eine Nummer ist. Beispiel:
>PRINT NUMBERP 800
TRUE
>PRINT NUMBERP [130]
FALSE
>PRINT NUMBERP „
FALSE
>PRINT NUMBERP 180.2
TRUE

WORDP objekt
WORDP prüft, ob das Objekt ein Wort ist. Nummern sind auch Wörter, Listen aber nicht. Beispiel:
>PRINT WORDP „ABBUC
TRUE
>PRINT WORDP 600
TRUE
>PRINT WORDP [600]
FALSE

LISTP objekt
LISTP wiederum prüft, ob es sich bei dem übergebenen Objekt um eine Liste handelt. Beispiele:
>PRINT LISTP []
TRUE
>PRINT LISTP „HALLO
FALSE
>PRINT LISTP [1 2 3]
TRUE
>PRINT LISTP [1]
TRUE
>PRINT LISTP BUTFIRST „ABBUC
FALSE
>PRINT LISTP BUTFIRST [ABBUC]
TRUE

EQUALP objekt1 objekt2
EQUALP prüft, ob die übergebenen Objekte entweder identische Nummern, identische Wörter oder identische Listen sind. Ist dies der Fall, so wird „TRUE“ zurückgeliefert, ansonsten „FALSE“.

>PRINT EQUALP 64 32 * 2
TRUE
>PRINT EQUALP “ []
FALSE
>PRINT EQUALP „ATARI FIRST
[ATARI 800XL]
TRUE

MEMBERP objekt liste
MEMBERP prüft, ob das Objekt in der Liste vorkommt. Beispiele:
>PRINT MEMBERP 3 [2 3 4 5 6]
TRUE
>PRINT MEMBERP 3 [2 [3 4] 4 5]
FALSE
>PRINT MEMBERP BUTFIRST BUTFIRST
„ABBUC [ATA BUC COM DOR]
TRUE

Beispielanwendung: Diese Logo-Prozedur testet, ob ein übergebener Buchstabe ein deutscher Umlaut ist:

TO UMLAUTP :CHAR
OUTPUT MEMBERP :CHAR [Ä Ö Ü]
END
>PRINT UMLAUTP „A
FALSE
>PRINT UMLAUTP „Ä
TRUE

COUNT objekt
COUNT gibt uns die Anzahl von Elementen in dem Objekt, d.h. Anzahl Buchstaben in Wörtern oder Elementen in Listen:
>PRINT COUNT [400 800 600XL 800XL 130XE XEGS]
6
>PRINT COUNT „ABBUC
5
>PRINT COUNT []
0

Mit diesen Logo Funktionen können Listen und Wörter beliebig manipuliert werden. Fehlende Funktionen und Überprüfungen (Predicates) definieren wir uns als neue Logo Prozeduren. Hier ein Beispiel, eine Prozedur welche Zahlen nach dem Insert-Sort Verfahren sortiert:

TO SORT :LIST
IF EMPTYP :LIST [OUTPUT []]
OUTPUT INSERT
( FIRST :LIST ) ( SORT BUTFIRST
:LIST )
END
TO INSERT :NUMBER :LIST
IF EMPTYP :LIST
[OUTPUT :NUMBER]
IF :NUMBER < FIRST :LIST
[OUTPUT SE :NUMBER :LIST]
OUTPUT SE ( FIRST :LIST )
( INSERT :NUMBER BF :LIST )
END

Die SORT Prozedur entnimmt der unsortierten Eingabemenge das Erste Element und fügt es an richtiger Stelle in die (anfangs leere) Ausgabeliste ein. Für den Rest der Liste wird die gleiche Prozedur rekursiv Aufgerufen. So wird die SORT Prozedur benutzt:
>PRINT SORT [3 6 12 2 1 4 22 1]
[1 1 2 3 4 6 12 22]
Mehr zur Rekursion, Sortier-Algorithmen und über das Bearbeiten von Listen im nächsten Teil dieses Logo-Kurses.

Carsten Strotmann


ABBUC e.V. PD-Neuheiten

Hallo Bit Byter!
Nach einer längeren Pause neben anderen alten Schätzchen mal wieder ein TOP-Magazin. Die von diesem Magazin in Umlauf befindlichen ATR-Files sind fehlerhaft und es gelang mir eine ganze Weile nicht, ein lauffähiges Image aufzutreiben. Doch während der Umzugsvorbereitungen fand ich die Disks. Dazu für euch weitere K
lassiker mit viel Lese- und Programmierstoff.

Eine Anmerkung zu PD # 0728, Print Star. Es stellte sich inzwischen heraus, dass einige Teile der Disks nicht funktionieren. Sollte jemand in Besitz eines einwandfreien Images sein, bitte ich um Zusendung.

Und nun zu den PDs:

0733 Serie Disk-Mag: COMPY-SHOP-MAGAZIN Dezember 1989 ED/2S
Die Diskussion über ‚Quo Vadis ATARI?‘ geht in dieser Ausgabe noch weiter – unter Einbeziehung der ATARI-User in der ehemaligen DDR. Auch ein Teil der deutschen Geschichte. Neu ist die Rubrik mit Hinweisen zu einzelnen Programmen auf der CSM-Disk. Daneben der gewohnt gute Mix aus Hard- und Softwareinfos und anderen Inhalten. Unter anderem: Track-Null-Sensor im Eigenbau, Küche, Der einsame Roboter Teil 4, BASIC für Anfänger Teil 3, Grafik programmieren Teil 1. Reinschauen lohnt !

0734 Outland Quest Soft: Korellian Conflict BASIC SD/2S
Strategiespiel für 2 Spieler. Es ist eine Art Weltraumschach. Versuche deinen Gegenspieler zu überlisten. Dafür stehen dir Ionen-Bomben, Pulsar-Torpedos und Atom- Bomben zur Verfügung. Vermeide die Todeszonen und zeige Geschick bei der Verwendung des Fluchtquadranten. Außerdem sind auch Hyperraum und Tarnschilde manchmal ganz schön nützlich. Und auf keinen Fall zu lange im Energiedock parken.

0735 Serie Disk-Mag: TOP-Magazin 4/91 2S/ED
Eine bunte Mischung aus Information, Neuigkeiten, Tipps, Software und Userbeiträgen. Interessant u.a. sind: TOP-Mag goes Holland, Probleme mit der XF 551, Mächtig gewaltig (u.a. zu SynFile+) sowie die auf der Rückseite befindliche Software. Bei allen Inhalten darf man nicht vergessen, dass dieses Disk-Mag von Schülern produziert und vertrieben wurde.

0736 Serie Disk-Mag: QUICKmagazin 10 OPTION Joystick 2S/ED
Es hat eine Weile gedauert, aber hier ist ein weiteres QM. Die aktuellste QUICK-Version könnt ihr nach wie vor bei Werner Rätz bestellen. Nun zu diesem QM. Es enthält die Siegerprogramme des QUICK-Programmierwettbewerbs als da sind: Graphikdruck für 24- Nadel-Drucker in DIN A4 bis A9 und auf Labels, 4D-Würfel-Animation (braucht 128K), Koala-Format-Laderoutine für eigene Projekte, QUICK-Quelltextanalyse, Textausgabe in Graphics 8. Das Studium der Quelltexte bietet einiges an Information.

ABBUC e. V. – Public Domain Software-Bibliothek
c/o Walter Lojek – Lüneburger Str. 31 29456 Hitzacker
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Dieses ABBUC Magazin erschien ursprünglich als Papierbeilage. Aufbereitung für HTML: Andreas Bertelmann