ABBUC Magazin 081


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Das Atari Bit Byter User Club Magazin erscheint ¼Jährlich. Jeweils
½jährlich erscheint das Atari Bit Byter User Club Sondermagazin. Eingesandte
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gibt der Autor seine Zustimmung zur Veröffentlichung. Veröffentlichungen,
auch auszugsweise nur mit schriftlicher Genehmigung

Inhalt

Seite 3 2 Jahre ATARI Portal
Seite 5 ATARI Comic Books Teil 1
Seite 6 Retro Magazin und ABBUC in Kooperation
Seite 7 ATARI XL/XE RAMdisk Info 3.5
Seite 9 ATARI Comic Books Teil 2
Seite 10 ATARI und PC
Seite 12 Wieder eine kleine Wochenendbastelei
Seite 14 Schreiergrün 2005
Seite 15 Groß DIVIDIX Teil 2
Seite 17 Spieletest: Lemmings
Seite 19 ABBUC Bundesliga
Seite 20 Hobbytronic 2005
Seite 24 Retrogamers 2005
Seite 26 Vintage Computer Festival Europa 6.0
Seite 28 Geheimnisse in 8 Bit
Seite 30 Willkommen im Club
Seite 31 Humor
Seite 32 PD-Neuheiten

2 Jahre ATARI Portal

Vor genau zwei Jahren (im März 2003) wechselte die ABBUC Webseite (intern) ihre URL. Fünf Monate zuvor wurden auf der JHV die ABBUC Ressorts gebildet. Jetzt wird es langsam Zeit für mich, als Webmaster eine Zusammenfassung über Erfolge und Misserfolge der neuen Webseite zu erstellen. Der Anfang In den ersten drei Monaten wurde die Webseite erwartungsgemäß verstärkt aufgesucht. Schließlich gab es viele neue Inhalte und Funktionen. Aus heutiger Sicht waren es damals jedoch hauptsächlich ABBUC Mitglieder. Also die, die den ABBUC sowieso bereits kannten. In den folgenden Monaten sanken die Besucherzahlen etwas. Dann kam der Sommer und damit das Sommerloch. In der Zeit habe ich verstärkt auf (Internet-) Werbung und Suchmaschineneinträge geachtet. Der Erfolg der Suchmaschineneinträge zeigte sich aber erst 12 Monate später.

ABBUC Bundesliga
Die ABBUC Bundesliga war wieder auferstanden. Diese sorgte dafür, dass um die Spieltage herum die Besucherzahlen höher waren als der Durchschnitt.

Downloads
Die nur für Mitglieder verfügbaren Software Downloads sind für eine Entscheidung zur Mitgliedschaft anscheinend von untergeordneter Bedeutung. Bei den Bauplänen sieht es etwas anders aus. Vermutlich liegt es daran, dass die ABBUC Magazine nicht nur auf der ABBUC Seite angeboten werden. Die Baupläne hingegen sind bisher nicht (offensichtlich) anderweitig aufgetaucht. Ich persönlich wäre davon aber auch schwer enttäuscht, wenn ich die Dateien irgendwo im Internet finden würde. Schließlich ist viel meiner privaten Zeit für derlei Inhalte drauf gegangen.

Wettbewerbe
Der Softwarewettbewerb ging im September 2004 in die letzten Züge und brachte wieder einen bleibenden Besucheraufschwung. Die Werbung in anderen Foren, Gästebüchern usw. und die hohen Preisgelder hatten sich also gelohnt. Bis zum Oktober 2004 stiegen die Besucherzahlen kräftig an und hielten sich auf doppelt so hohem Level als in der Anfangszeit.

Sonderdienste
Die Einrichtung der Tipps und Tricks Datenbank, sowie die Hardware Bibliothek hatten anscheinend keinen Einfluß auf die Besucherzahlen. Sie werden zwar genutzt, aber nicht mehr als andere Seiten auch.

Dann kam der Crash
Genauer: Hacker machten sich auf der Webseite breit. Die Inhalte der Webseite mussten entfernt werden und endeten darin, dass die Webseite für einen Tag vom Netz getrennt werden musste. Zu Beginn nur mit den wichtigsten Web-Funktionen ausgestattet, wurde die Webseite wieder aktiv und die Besucher kamen zur Webseite zurück. Aber leider nicht so viele wie zuvor. Ganz offensichtlich hatte die Abschaltung Auswirkungen auf die Suchmaschinen. Statt dessen stiegen aber die Besuchszeiten (die Verweildauer eines Users auf der Webseite) und die Downloads stiegen kräftig an. Diese stiegen bis zum Januar immer weiter. Ende Januar war dann das Downloadvolumen derart hoch, dass das freie Download- Kontingent fast erschöpft war. Mit 9,7 (!) GB Transfervolumen in einem Monat, waren wir gefährlich nah an die maximale 10GB Grenze gekommen. Die Verursacher waren hier zum großen Teil die Suchmaschinen die die gesamte (neue) Webseite durchforsteten, sowie User die die Webseite spiegelten. Traffic-Probleme vs. Bekanntheit Mit diversen technischen Maßnahmen konnte das Transfervolumen gedrückt werden. Tatsache bleibt aber, dass die Besucherzahlen wieder steigen. Ich kann nur hoffen, dass dies auch positive Auswirkungen auf die Mitgliedszahlen hat. Tatsache ist auch, dass der ABBUC inzwischen auch im Internet eine wichtige Rolle spielt. Auf jeder Atari 8bit relevanten Webseite gibt es auch Verweise zum ABBUC.

Chat und Forum
Mittlerweile waren die Schwachpunkte Chat-Raum und Forum gegen bessere Alternativen ausgetauscht worden. SoftwareInfo Einen weiteren Schub nach oben gab es durch die SoftwareInfo, dem deutschsprachigen Pedanten zur Softwareliste bei AtariAge.com.

Bannerwerbung
Die auf der Webseite geschalteten Banner sind nur für ABBUC eigene Inhalte gedacht. Die Analyse zeigte, dass zum einen animierte Grafiken mehr Aufmerksamkeit bringen und zum anderen englische Texte anscheinend besser ankommen. Die Klick-Rate ist auf den ersten Blick nicht besonders hoch. Aber: Die Klick-rate liegt in der Regel bei 0,5 bis 1,0 Prozent. Für 50000 Einblendungen sind das immerhin 250 – 500 Interessenten. Wohl bemerkt pro Banner! Davon sind in der Regel immer 3-5 aktiv. Und das ist meiner Ansicht nach viel. Nun ist die Bannerwerbung ganz bewusst nicht aufdringlich. Schließlich soll sie informieren und nicht nerven. Dennoch werde ich an dieser Stelle vielleicht noch das eine oder andere ausprobieren.

Mehrwertdienste I
Ganz besonders interessant ist, dass etwas fast „unbedeutendes“ am zweitstärksten die Liste der meist besuchten ABBUC-Seiten anführt: Die Einsteigerhilfe ! DAS finde ich, ist schon sehr verwunderlich. Es zeigt, dass es Neu-/Quer- oder Wiedereinsteiger gibt die offensichtlich die erste Hilfe suchen. Ich hatte sie selbst verfasst, da mir auf dem Weg zum Wiedereinstieg manche Dinge als Stolpersteine erschienen über die man eben stolpern kann. J

Mehrwertdienste II
Ebenfalls hat die Atari-History einen überproportional großen Zulauf bekommen. Eigentlich habe ich sie im privaten Auftrag für ein paar
Euros durch einen Azubi erstellen lassen und dann mit Daten befüllt, um endlich mal eine animierte Historie mit Gegenüberstellung zu anderen Ereignissen zu haben. Letzteres ist besonders interessant. Die Animation ergab sich aus dem Platzmangel. Heute ist der ABBUC die einzige (!) Webseite die etwas derartiges zu bieten hat. Noch dazu in deutsch! Vielleicht sind genau dies die Gründe für das Interesse an der History? Zum Jahresbeginn sanken die Besucherzahlen wieder etwas. Gründe dafür sind (noch) nicht ersichtlich. Zumal im Vorjahr zum Jahresbeginn die Besucherzahlen stiegen.

Wettbewerbe
Eine Aussage über die Zugkraft der neuen Wettbewerbe 2005 ist ebenfalls noch nicht möglich, da beim letzten Wettbewerb erst in den letzten zwei Monaten vor Anmeldeschluss die Hektik und der Teilnahmewunsch ausbrach. Vermutlich wird es dieses Jahr genauso sein.

Resümee
Auch wenn die ersten Monate nicht ganz meinen persönlichen Erwartungen entsprachen, so hat sich in den zwei Jahren die ABBUC Webseite zu einem festen Bestandteil der Atari Community entwickelt. Die ABBUC Seite wird in vielen Foren genannt. Natürlich auch durch eure Mithilfe wenn ihr z.B. in den Foren von atari8.info oder atariage.com Links auf die ABBUC Seite hinterlassen habt. Und noch etwas hat sich herausgestellt. Die Mitgliedszahlen vom Vorjahr, also die Zahlen vor der Web-Umstellung, blieben bis heute konstant. Kein absinken mehr wie in den Jahren zuvor. Wirkliche Rückschläge gab es außer den durch Hacker verursachten Besucherschwund nicht. Manche Dinge sind nicht so gut angekommen wie erhofft, dafür rissen es andere unerwartet wieder heraus. Gerade bei den unerwarteten Erfolgen werde ich versuchen „noch einen drauf zu legen“.

Es gab einige Stimmen die der Meinung waren die ABBUC Seite könnte so wie sie jetzt ist nicht auf Dauer bestehen. Andere waren skeptisch ob ich es dauerhaft durchziehe oder ob sich dauerhafter Erfolg überhaupt einstellen würde. Nun, bis jetzt hat alles funktioniert. Etwas Glück, der richtige Moment und die Hilfe von euch gehört natürlich immer dazu. Ich habe nicht vor mein Amt abzugeben oder meine Tätigkeiten für den ABBUC drastisch zu kürzen. (Allerdings regen sich bei mir Zuhause Stimmen, die sich stark vernachlässigt fühlen) Alles weitere wird man sehen.

Der Mitgliederschwund ist seit 2-3 Jahren gestoppt. Dennoch braucht der ABBUC Zuwachs. Und DAS kann jeder von euch tun: Bei eurem nächsten Beitrag in einem fremden Forum einfach auf den ABBUC hinweisen. Und sei es nur mit der URL www.abbuc.de. Das kostet gerade mal 5-10 Sekunden eurer Zeit, kann aber die Mitgliedszahlen positiv beeinflussen.
Der ABBUC braucht eure Hilfe!

Grüße,
Andreas
ABBUC Webmaster

Atari Comic books

Wer hat gewusst, dass ATARI in der Blütezeit des ATARI 2600, einige Spiele mit Minicomics ausgeliefert hat?

Es gab 10 unterschiedliche Hefte die von DC Comics produziert wurden. Es handelte sich dabei um zwei Serien: ATARI FORCE und Swordquest. ATARI FORCE lag den Spielen Defender, Berzerk, Star Raiders, Phoenix, and Galaxian bei. Diese Serie wurde später mit 20 Ausgaben im damals üblichen Comicformat erweitert.

Die Swordquest Reihe begleitete die Spiele des gleichen Namens und war ein Teil eines großen Wettbewerbs, bei dem tolle Preise von Franklin Mint ausgelobt waren. Aber nur drei der vier Spiele (Earthworld, Fireworld und Waterworld) waren mit einem Comic ausgestattet. Der angekündigte Wettbewerb fand dann nicht statt. Das Comic zu, Airworld, wurde nie gedruckt. Die letzten zwei Comics gab es zu Centipede und Yars‘ Revenge.

Wer sich die wirklich guten Scans aller aufgeführten Comics anschauen will:
http://www.atariage.com/comics/

Retro Magazin und ABBUC in Kooperation

Hallo ABBUCianer.
Der ABBUC hat eine Kooperation mit dem Retro- Magazin begonnen. Der 8bit Atari ist damit nach langen Jahren wieder in einem externen regelmäßig erscheinenden Magazin vertreten. Das Retro-Magazin ist das älteste Magazin seiner Art und erscheint 6 x im Jahr. Die ersten Atari-Artikel werden mit erscheinen dieses ABBUC Magazins im Retro-Magazin abgedruckt. (Erhältlich ab 23.05.2005).

Jetzt wird sich natürlich jeder fragen welche Artikel dort erscheinen und wer sie schreibt. Im ABBUC Forum habe ich mich noch zurück gehalten. Einfach auch um die Neugierde zu fordern. Jetzt lüfte ich das Geheimnis. Aber zuerst erzähle ich wie es dazu kam. Als ich im ABBUC Forum nach Ideen fragte wo man Werbung machen könnte, kam von Carsten Strotmann die Idee im Internet mal nach „Retro Magazinen“ zu suchen. Danke für den Tipp! Manchmal kommt man ja nicht auf die eigentlich nahe liegenden Dinge. Bei der Suche stieß ich auf des deutsche „Retro- Magazin“ (www.retro-magazin.de). Ich bestellte mir ein Einzelheft und hielt Rücksprache mit Wolfgang. Mein Vorschlag war, dort Werbung zu machen, indem wir Artikel einsenden und gleichzeitig auf den ABBUC hinweisen. Aber woher die Artikel nehmen….?

Da ich sowieso die ABBUC-News in der Hand habe und das meiste selbst recherchiere, nehme ich aktuelle Themen und reichere sie mit interessanten Artikeln aus den ABBUC Magazinen an. Alle aktuellen Themen sind von mir verfaßt. Alles andere gibt es ja bereits. Grob umschrieben: Die Artikel die dort erscheinen sind Nachrichten, Infos, Tipps und Tricks, aktuelles, aber auch zurückliegende Themen. Der Aufwand pro Ausgabe sind in etwa zwei volle Tage von Morgens bis Abends. Das ist nicht gerade wenig. Zur Zeit ist das Retro-Magazin noch nicht am Kiosk erhältlich. Der offizielle Weg wird vom Magazin aber für 2005 angestrebt. Sollte das Magazin den Sprung schaffen, wäre dies seit langen Jahren wieder ein offizielles Medium mit Atari 8bit Computern. Und ich glaube jeder weiß was das bedeutet. Der Verkauf am Kiosk ist wie immer abhängig von den ABO-Zahlen. Denn die Grundkosten für den Sprung sind ganz erheblich. Das können sicher alle bestätigen die ehemals Magazine produzierten.

Dies ist also die Chance auf die wir lange gewartet haben! Wie es jeder erfahren musste, kam mit der Einstellung des letzten offiziellen (Kiosk-) Atari- Magazins nicht nur der Rückgang der Mitgliederzahlen, sondern auch das Aussterben der Händler, der Hersteller und später einiger Regionalgruppen. Die großen Händler und Hersteller kann man vermutlich nicht wiederbeleben. Aber es kann eine positive Kettenreaktion geben und einiges wieder auf
erstehen lassen.

Ich möchte daran erinnern, dass der erhoffte Zuwachs an Interessenten für die ABBUC Webseite über ein Jahr auf sich warten ließ. Alles braucht seine Zeit. Die Cooperation mit dem Retro-Magazin habe ich vorerst auf ein Jahr begrenzt und werde es ggf. auf 2 Jahre erweitern. Sollte sich das Ganze so positiv entwickeln wie erhofft, bin ich auch bereit darüber hinaus zu verlängern. Das ist das was ich tun kann. Es ist damit meine zweite permanente Tätigkeit für den ABBUC. Mehr geht einfach nicht.

Nun zu eurer Aufgabe: Wer Interesse hat, sollte sich diese oder die kommende Ausgabe besorgen. Es gibt viel interessantes. Wer sich vorerst über die wechselnden Inhalte des Retro-Magazins informieren will, der findet eine Übersicht auf: http://www.retromagazin.de . Das (Test-) ABO gibt es hier: http://www.retro-magazin.de/retro_abo.html . Wer ein Einzelexemplar bestellen will, der wende sich bitte an: abo(at)retro-magazin(punkt)de

Das Jahres-ABO (6 Ausgaben) kostet 30 Euro. Das Test-ABO (3 Ausgaben) kostet 15 Euro. Ein Einzelheft kostet 5 Euro + 0,85 Euro Versand.
Bis dann,
Andreas Bertelmann

Atari XL/XE Ramdisk-Info (Version 3.5)

Hallo Leute, willkommen zu Teil 2 der Ramdisk-Info. Aus Platzgründen habe ich die Ramdisk-Übersicht stark gekürzt, wer also gerne die ausführlichere Info (z.B. mit Atari 400/800 Ramerweiterungen, XL/XE Ramerweiterungen bis 4MB, etc.) haben möchte, der findet sie in englisch im A8FAQ von Michael Current, Subject 8.10. Wenn ihr eure eigene Ram-Erweiterung mal testen wollt, so empfehle ich dafür die Programme XRAM.COM von Satantronic und MEMDRV.COM von Andre Bertram (erhältlich z.B. per E-Mail von mir). Nun aber los mit den Infos…

Teil 2: Atari XL/XE RAMdisks (Port B, bis 256k):
A) 64k Basis-RAM plus X-RAM
* Size: 64k (total = 128k RAM, 4 banks)
* Banks: E3, E7, EB, EF (block E = 1 block * 4 banks)
* Types: 130XE-RD, Turbo-Freezer + 64k, selfmade RDs…
* Size: 128k (total = 192k RAM, 8 banks)
* Banks: A3,A7,AB,AF,E3,E7,EB,EF (blocks AE = 2 blocks * 4 banks)
* Types: Compyshop 600XL with 192k, Turbo- Freezer-XL + 128k, selfmade-RDs…
* Size: 256k / 26AE (total = 320k RAM, 16 banks)
* Banks: 23,27,2B,2F,63,67,6B,6F,A3,A7, AB,AF,E3,E7,EB,EF (blocks 26AE, = 4 blocks * 4 banks)
* Types: Compyshop 800XL RD., Compyshop 130XE RD., Peters/David Megaram 1, Peters/David Megaram 2, Peters/David Megaram 3 with 256k, selfmade RDs…
* Size: 256k / 8ACE (total = 320k RAM, 16 banks)
* Banks: 83,87,8B,8F,A3,A7,AB,AF,C3,C7,CB,CF,E3,E7,EB,EF (blocks 8ACE = 4 blocks * 4 banks)
* Types: Scott Peterson, Atari Magazin, TOMS, selfmade-RDs…

Wie man sieht, bestehen die großen Unterschiede hier vor allem bei den 256k Erweiterungen, zum einen der Compyshop und kompatiblen Erweiterungen (Megaram 1-3) mit den Ramblocks 26AE und zum anderen den Atari Magazin und kompatiblen Erweiterungen (TOMS, Scott Peterson, etc.) mit den Ramblocks 8ACE. Diese Erweiterungen ersetzen nicht einfach das 64k Basis-RAM sondern ergänzen es zusätzlich um die jeweilige Ausbaustufe. Viele 320k Programme neigen aber leider dazu entweder nur auf der einen oder der anderen Erweiterung zu laufen. Lediglich einige neuere Demo Programme mit Rambank-Setup-Menüs erlauben die individuelle Auswahl von Rambänken und funktionieren somit auf jeder Ramerweiterung. Um das Problem dauerhaft zu lösen, empfehle ich in den Rechner einfach einen Schalter (nebst einiger Kabel) einzulöten und dann je nach Bedarf hardwaremäßig zwischen der einen oder anderen Variante umzuschalten. Auf diese Weise hat man z.B. den Vorteil, dass die Megaram 2 via Schalter einfach zwischen 26AE und 8ACE umgeschaltet werden kann (natürlich nicht während des laufenden Betriebes), ohne dass noch mehr Zusatz-RAM eingebaut werden muss. Somit bekommt man nahezu alle Programme zum Laufen, die sich mit 320kbytes RAM begnügen…

B) X-RAM minus 64k Basis-RAM:
* Size: 192k / 8AE (total = 256k RAM, usable = 12 banks)
* Banks: 83,87,8B,8F,A3,A7,AB,AF,E3,E7,EB,EF (8AE = 3 blocks * 4 banks)
* Types: older Newell ramdisks (replace 64k by 256k);
* Size: 192k / ACE (total = 256k RAM, usable = 12 banks)
* Banks: A3,A7,AB,AF,C3,C7,CB,CF,E3,E7,EB,EF (ACE = 3 blocks * 4 banks)
* Types: newer Newell RDs, newer Buchholz-RDs, Rambo-XL, selfmade Ramdisks (replace 64k by 256k)…

Diese RAM- Erweiterungen sind angeblich am einfachsten zu realisieren bzw. in den Computer zu installieren (dabei wird das 64k Basis-RAM einfach durch 256k RAM ersetzt). Allerdings machen sie hinund wieder mit Software Probleme, da einige Programme bei diesen RAM-Erweiterungen dazu neigen auch Teile des Basis-RAM als RD zu nutzen, was nicht immer gelingen will. Einige Ramtester zeigen so z.B. bei 64k RAM + 192k X-RAM fälschlicherweise das Vorhandensein von 240k X-RAM/RAMdisk an (obwohl es sich in Wirklichkeit um 192k X-RAM plus 48k Basis-RAM handelt, das RAM unter dem OS wird ignoriert). Dies trifft auch auf alle anderen dieser Erweiterungen (X-RAM minus 64k Basis-RAM) zu und ist softwaremäßig nicht lösbar oder verhinderbar. Seltsamerweise werden bei einigen Emulatoren (z.B. Atari 800 Win) die Rambo-XL und Newell RAM-Erweiterungen als 320k Gesamtspeicher bezeichnet, was jedoch nicht der Realität entspricht und somit bei einigen Programmen und deren RAMAnforderungen zu Verwirrungen führen kann…

C) Parallel-Bus-Erweiterungen:
(beim 600XL/800XL = Parallel Bus, beim XE = Cart.- Port + ECI und/oder Adapter)
* Size: 64k / E (total = 128k RAM, 4 banks)
* Banks: E3,E7,EB,EF (block E = 1 block * 4 banks)
* Types: Turbo-Freezer-XL by Bernhard Engl with 64k XRAM
* Size: 128k / AE (total = 192k RAM, 8 banks)
* Banks: A3,A7,AB,AF,E3,E7,EB,EF (blocks AE = 2 blocks * 4 banks)
* Types: Turbo-Freezer-XL by Bernhard Engl with 128k XRAM
* Size: 256k / 9ABE (total = 320k RAM, 16 banks)
* Banks: 93,97,9B,9F,A3,A7,AB,AF,B3,B7,BB,BF,E3,E7,EB,EF (blocks 9ABE = 4 blocks * 4 banks)
* Types: Turbo-Freezer-XL by Bernhard Engl with 256k XRAM
* Size: 256k / ??? (total = 320k RAM, 16 banks)
* Banks: unknown !!
* Types: Yorky-XL by Richard Gore / Derek Fern (from GB/UK) with 256k XRAM
* Size: 256k / ??? (total = 320k RAM, 16 banks) 
* Banks: unknown !!
* Types: Multi-Input-Output-Harddisk-Interface (MIO) with 256k XRAM by ICD

D) Cartridges / Module:
* Rambox II with 256k RAM by JRC (Czech Republic; with special Ramdisk drivers for TT-DOS and Bewe-DOS!)
* Ramcart 64k by LK Avalon (Poland)
* Ramcart 128k by LK Avalon (Poland; binaries of the Eprom and GAL chips of this cart can be found on ABBUC magazine 64)
* Ramcart 256k by Zenon/Dial (Poland)
* Ramcart 512k by Zenon/Dial (Poland)
* Ramcart 1024k by Zenon/Dial (Poland) (for some hints and pics see: www2.asw.cz/~kubecj/ acarts.htm)
* Flash-ROM cart 128k / 1Mbit „Atarimax“ von Stephen Tucker (bisher jedoch keinerlei RDTreiber vorhanden !!)
* Flash-ROM cart 1024k / 8Mbit „Atarimax“ von Stephen Tucker (Informationen und komplette Dokumentation in englisch: www.atarimax.com/flashcart/documentation/index.html oder für Nix-Englisch-Versteher halt auch auf deutsch in der ABBUC-Infothek: www.strotmann.de/twiki/…)

Frage: Hat die Black-Box von CSS / Bob Puff auch die Möglichkeit für X-RAM bzw. RAMdisk vorgesehen ? Oder lässt sich das RAM für den Drucker-Spooler so abändern, dass es als X-RAM bzw. RAMdisk genutzt werden

Ja, auch Module können als Ramdisks genutzt werden, dies geschieht vor allem durch sog. Flash-ROM Module oder RAM-Carts. Sie funktionieren aber zunächst einmal genau so wie Module und auch die bei Super- oder Mega-Carts üblichen Bank-Switching Techniken werden dort angewandt. Das Thema Module soll jedoch in einer separaten Info- Serie dargelegt werden, insbesondere von jemandem der davon mehr versteht, als ich… Mein abschließender Dank für diesen zweiten Teil und viele dafür entliehenen/genutzten Infos geht an: Lee Barnes, Russ Gilbert, Mathy van Nisselroy, Erhard Puetz, Mathias Reichl, Ron Hamilton, Wes Newell, Guy Ferrante, XI von Satantronic, Bernhard Pahl, Walter Lojek und Voy/Dial. Solltet ihr noch Fehler, Ungereimtheiten oder ähnliches finden, dann zögert bitte nicht, mir diese *freundlich* mitzuteilen.

Über Erweiterungen und Ergänzungen zu dieser Liste (insbesondere bei den fehlenden Infos) wäre ich ebenfalls dankbar. Man kann mich ja problemlos per E-Mail
erreichen unter: amp@abbuc.de
Also, bis demnext,
Andreas Magenheimer.

Und es geht doch…….

……..und am 6. Tag schuf er die Frau, weil er glaubte, dass die Welt nun bereit sei so etwas kompliziertes zu verstehen.

Was das mit Computern zu tun hat? Nun, im „Einstein- Jahr“ ist vieles relativ.
Da hatte man nun in den 80gern voller Stolz ein Gerät namens Computer, das Unglaubliches auf dem Fernseher oder sogar schon auf einem Monitor sichtbar machte. Man konnte mit ihm spielen oder sogar schreiben und mehr. Doch wie funktionierte das? Nur einen kleinen Teil der Benutzer interessierte das wirklich. Für sie war es halt ein Computer und damit Schluss. Doch es gab auch andere. Diese fragten sich tatsächlich wie es funktionierte. Und genau dieser Teil war es auch denen der allgemeine Standart nicht mehr genug war. Es wurde an Erweiterungen gedacht und auch hergestellt. Programme wurden geschrieben und auch andere Programmiersprachen eingesetzt. Interessenverbände und Clubs bildeten sich. Einer dieser Clubs ist der ABBUC. Der ATARI BIT BYTER USER CLUB. Noch heute im Jahr 2005 erfreut er sich großer Beliebtheit. Die Mitglieder dieses Clubs waren und sind sehr rege, wenn es darum geht ihre Lieblinge, die Oldtimer zu pflegen und weiter zu entwickeln. Halt, weiter zu entwickeln? Geht das denn noch. Hat das denn Sinn im Zeitalter des PC?

Und an dieser Stelle greifen wir wieder auf „Einstein“ zurück. Es ist halt relativ. Es liegt ganz im Sinne des Betrachters wie sich die Dinge darstellen. Möge sich doch ein jeder selbst fragen ob er eine Ehe zwischen ATARI und Personal Computer herstellen möchte. Es geht tatsächlich. Doch wie in jeder guten Ehe gibt es auch Probleme und Einschränkungen. Ein deutliches „Ja“ betreffs Computerzusammenschluss kann es jedoch nur eingeschränkt geben. Das wichtigste ist wohl das gegenseitige Verstehen. Darüber hat man sich eine Menge Gedanken gemacht. Der folgende Teil des Artikels basiert auf Informationen von Andreas Bertelmann, dem Webmaster des Clubs. Ein Anspruch auf Vollständigkeit kann nicht gegeben werden. Der technische Teil würde den Rahmen dieses Artikels sprengen. Jedoch werden Internet-Links angegeben auf deren Webseiten näheres zu erfahren ist. Auch in den ABBUC-Foren sind einige Infos zu finden. Das folgende ist der Text, den Andreas Bertelmann zur Erweiterung der Einsteigerhilfe bereits verfasst hat.

Für den Datenaustausch zwischen dem PC und Atari Komponenten gibt es verschiedene Lösungen. Jede einzelne hat ihre Vor- und Nachteile. Am meisten verbreitet ist die SIO2PC Variante, da sie am billigsten ist. Sowohl die Hardware als auch die Software trägt den Namen SIO2PC. Mit fortschreiten der PC Technik gibt es damit jedoch zunehmend Probleme. Achtung! Egal um welche Hardwarelösung man sich bemüht: Es gibt immer zwei verschiedene Kabel um den Atari Computer oder das Atari Diskettenlaufwerk an den PC anzuschließen. Diese Kabel niemals verwechseln! Ansonsten gibt es Schäden an der Hardware!

SIO2PC
Am meisten verbreitet ist die SIO2PC Lösung. SIO2PC- Software ist nur unter DOS anwendbar. Geeignet für:
* Atari Computer <=> PC
Vorteile: Äußerst günstig
Nachteile: Erfordert freien seriellen Port – Kennt nur
DOS-Dateinamen – Sharewareversion eingeschränkt –
Nur für DOS bis v6.2 – Zum Teil inkompatibel zu einigen
PC-Boards (Chipsatz)
Webseite: http://www.abbuc-raf.de/
Kostenpunkt: 25 Euro

1050-2-PC
Das Gegenstück zum SIO2PC-Adapter
Geeignet für:
* Atari Diskettenlaufwerk <=> PC
* Atari Kassettenrekorder <=> PC
Vorteile: Äußerst günstig
Nachteile: Erfordert freien seriellen Port – Kennt nur
DOS-Dateinamen – Sharewareversion eingeschränkt,
Nur für DOS bis v6.2
Webseite: <unbekannt> aber bei eBay noch zu finden!
Suchwort: 1050-2-PC
Kostenpunkt: ca. 20 Euro

APE
Die teure Variante, aber lauffähig unter DOS und Windows.
Geeignet für:
* Atari Computer <=> PC,
* Atari Diskettenlaufwerk <=> PC,
* Atari Kassettenrekorder <=> PC
Vorteile: Sehr stabil zur Laufzeit – Unterstützt alle
gängigen Diskettenbeschleuniger, 4-fache Batchverarbeitung
möglich
Nachteile: Teuer – DOS und verschiedene Windows Versionen müssen getrennt gekauft werden – Sharewareversion eingeschränkt
Webseite: http://www.atarimax.com/
Kostenpunkt: 35 – 110 Euro, je nach PC-Betriebssystem und Hard-/Softwareumfang

Atari810
Freeware Alternative für Windows.
Geeignet für:
* Atari Computer <=> PC
Vorteile: Kostenlos
Nachteile: Kann nur Diskettenlaufwerk emulieren – Gelegentlich instabil zur Laufzeit.
Webseite: http://retrobits.net/atari810.html
Kostenpunkt: kostenlos

Hinweis: In den ABBUC WebLinks sind die Hersteller zu finden. Ansonsten ggf. mit Google nach den o.g. fett gedruckten Worten suchen. Da SIO2PC eine DOS Anwendung ist, nutzt ein USB Kabel nichts um daran das serielle anzuschließen, weil Dos kein USB versteht. SIO2PC läuft unter Windows entweder langsam und fehlerhaft, aber meistens jedoch gar nicht. Wenn man die Kosten für 1050-2-PC und SIO2PC zusammen rechnet, ist man nur noch ca. 30 Euro weit von der APE Version entfernt die beides beinhaltet, obendrein aber stabil läuft. Zudem wird es immer noch weiter entwickelt.

Ich vermute zu 99%, dass für das Überspielen von Tape auf PC ein 1050-2-PC erforderlich ist da es auch ein ganz normales Peripherie Gerät ist. Wissen tu ich es nicht. Ich habe hier nur Halb-Wissen. Dazu am besten im Forum anfragen.

Zum Thema USB/Seriell
Einen USB-Seriell-Adapter bekommt man bei eBay ab 12 Euro + Versand. Bei mir funktioniert die Lösung einwandfrei mit APE unter Windows 2000. Noch etwas zum Thema
Kassetten-Rettung auf PC. Eine einfachere Möglichkeit als einen Datenrekorder an den PC anzuschließen wäre folgendes: Normales Tapedeck per Audio-Out an den PC Audio Eingang anschließen und von dort als Wave aufzeichnen. Danach WAV2CAS verwenden um .cas Dateien z. B. für den Emulator herzustellen. Auch den umgekehrten Weg gibt es mit CAS2WAV. Beides ist auf dieser Webseite zu finden: http://home.planet.nl/~ernest/atarixle.html

Soweit Andreas Bertelmann. Ich bin der Meinung, dass diese Informationen genau das beinhalten, was man wissen muss und sollte. Falls noch weitere Fragen offen sind, Andreas kann auch direkt angesprochen werden.
Danke Andreas.
Peter Hesse (pg-hesse@t-online.de)
Andreas Bertelmann
ABBUC Webmaster
www.abbuc.de
www.atari-portal.net

Wieder eine kleine Wochenendbastelei

(Nachtrag zum 01.04.2005)
Im Osterurlaub hatte es mich mal wieder gepackt. Beim Austesten verschiedener Disketten für die PD-Bibliothek bin ich darüber gestolpert, dass so manches Programm nicht kompatibel mit dem in meinen 800XL eingebauten Speeder Plus OS ist. Damit steht dann der oftmals benötigte Kopiermodus für die RAM-Erweiterung nicht zur Verfügung. Darüber hinaus ist dann der in diesem hervorragenden Operating System implementierte COLD-RESET nicht mehr erreichbar. Also habe ich angefangen, über mögliche Lösungen nachzudenken. Am einfachsten wäre es natürlich, den XL aus- und nach frühestens 10 Sekunden wieder einzuschalten. Für die inzwischen über 20 Jahre alte Basis-Hardware keine gute Lösung. So mancher Chip hat in dieser langen Zeit irgendwann durch Verschleiß aufgehört zu funktionieren und musste ersetzt werden. Erstaunlicherweise sind die Custom-Chips von ATARI bisher nicht darunter gewesen. Hauptsächlich waren es DRAMs und der CD 4050.

Eine weitere Idee wäre es, den RESET aus dem Speeder Plus OS in das originale ATARI-OS einzubauen. Eigentlich doch prima, dann ließen sich auch RESET-feste Programme überlisten. Dummerweise scheitert das an mangelnden Programmierkenntnissen meinerseits. Über BASIC & ACTION! bin ich nie hinausgekommen. Was also tun ?! Gewohnheitsmäßig klappte ich den treuen XL auf – geschraubt ist da nur noch die zweite serielle Buchse und die Tastatur – um durch tiefe Versenkung in den Blick auf die Technik und den darin umherflitzenden Bits und Bytes und mit Hilfe eines Omms vielleicht eine andere Lösung zu finden. Und siehe da, nach einiger Zeit, keiner weiß wie lange es dauerte, wurde ich erleuchtet.

Na klar, ist doch ganz einfach !!! Ich löte an die entsprechende Stelle, wo sich die Speicherstelle für den RESET befindet, einen Taster an, der beim antippen dann über einen 4,7 KOhm-Widerstand nach Masse kurzschließt. Dann wird dem XL kurz schwarz vor Augen, er schüttelt sich und bootet neu. Dat wohr pippich!!

Also schnell die gute alte Lötstation angeheizt, mal eben die RAS & CAS abgezählt und eine feine Litze an die richtige Stelle angebraten. Widerstand, Taster, Loch gebohrt, eingebaut, probiert, funzt. Und weil geniale Ideen zum kopieren zwingen, habe ich das gleich noch mal für die Kombination <CTRL>&<1> gemacht. Nur statt eines Tasters habe ich natürlich eine Taste genommen, die vom Design her zu den FTasten passt. Das Sägen des passenden quadratischen Loches in den Deckel des Gehäuses war kein wirkliches Problem. Jetzt muss ich mir nur noch die Tastenkappe passend gravieren lassen. Das Photo zeigt die Tastatur vor der Verdrahtung der <CTRL>&<1>-Taste.

Tja, nur mit dem Kopiermodus für die RAM-Erweiterung habe ich noch keine Lösung. Aber vielleicht findet ja ein gewitzter Programmierer nach dem lesen dieser Zeilen eine.
GoodByte
P.S.: Nachahmungen auf eigene Gefahr!!!

Schreiersgrün 2005

Das diesjährige Treffen in Schreiersgrün, welches sich dieses Jahr zum zehnten Mal jährt, war mit 25 Besuchern etwas schwächer besucht als erwartet, was wohl nicht zuletzt an den schwierigen Wetterbedingungen gelegen haben dürfte. Für Kinder wäre die weiße Pracht ein Traum, aber als Autofahrer sieht man das bei völlig eingeschneiten Autobahnen & spiegelglatten Straßen meist etwas anders… wenn ich persönlich auch gerne bei Schnee fahre. 🙂 R.I.K. & meine Wenigkeit sind schon Freitag Nachmittag losgefahren, aber dann aufgrund des heftigen Schneetreibens doch erst tief in der Nacht bei Helmut eingetroffen, welcher uns aber glücklicherweise noch Einlass gewährte. Nach dem Frühstück ging es Samstagmorgen dann in das nahe gelegene Schreiersgrün, wo wir den Saal schon einmal herrichteten und unsere Systeme aufbauten. Der Trend von einer Messe zu einem Treffen setzte sich auch dieses Jahr fort. Käuflich zu Erwerben gab es nur das eine oder andere Spiel & die ABBUCMonitorkabel am Tisch von Kaisersoft. Wer sein Geld unters Volk bringen wollte, konnte das, wie gewohnt, auf genussvolle Weise im Restaurant des Hauses Tiepner tun.

Eine Neuigkeit gab es, wenn auch nicht zu kaufen, wenigstens zu bestaunen: Den GamePark GP32. Wenn dieser auch nicht von ATARI ist, so kann man mit diesem kompakten Handheld (neben diversen Konsolen und klassischen Computern) doch verschiedene ATARI-Systeme, unter anderem einen XLE, emulieren. Ich hatte zwar anfangs etwas Probleme mit dem eingebauten Joystick, aber nach einer kurzen Eingewöhnungszeit machte dann Boulder Dash richtig Spaß. Das 3,5″-TFT-Display ist gut zu erkennen, und der Batterieverbrauch hält sich mit zwei Mignon- Batterien (lt. WWW ca. 12h Betriebszeit) in Grenzen. Gegenüber dem Lynx mit 6 Batterien und kürzerer Laufzeit schon einmal ein (für den Geldbeutel) angenehmer Fortschritt…;-)

Diesm
al stand das Spielen & Klönen im Vordergrund: Ich hatte endlich einmal wieder Gelegenheit Summer- Games mit drei echten Gegnern zu zocken (mein Nachwuchs ist leider noch zu klein ;-), R.I.K. hat erste Schritte im MidiMaze-Labyrinth unternommen; leider ohne Gegner. Vielleicht finden sich auf der HATZ ein paar mehr Module, die wir dann auch noch irgendwie vernetzen können… Donkey Kong erwachte dank Familie Bittner wieder zum Leben.

Waren PCs (in Laptop-Form) bisher nur als Arbeitssklave für den XL akzeptiert, so war diesmal ein PC der völlig für sich alleine werkelte aufgebaut… kaum zu glauben! Da es sich aber um einen ATARI-PC handelte an dem Helmut & „Uncle“ Harry Reminder arbeiteten, sei ihm verziehen.

Den traditionelle Höhepunkt des Treffens stellte wieder der Vortrag von Old Man Tower (Dieter Gretzschel) dar. Und damit diesmal inhaltlich nix mit dem Bericht schief geht, hat er uns freundlicherweise direkt eine schriftliche Zusammenfassung vorbereitet.

Er stellte „GROSS-DIVIDIX“ vor, eine Ergänzung seines im Vorjahr veröffentlichten Divisions-Programmes. Im ATARI-BASIC ist es bekanntlich so, dass die Ergebnisse bei allen vier Grundrechenarten auf neun gültige Stellen beschränkt sind. Dieter hat nun gezeigt, dass man im ATARI-BASIC auch mit sehr viel mehr Stellen genau rechnen kann, wenn dies auch vorwiegend nur in der Zahlentheorie interessant ist. Ein besonders schönes Beispiel für das Rechnen mit „GROSSDIVIDIX 2“ ist die Darstellung eines Näherungswertes für die Kreiszahl Pi auf 23 Stellen nach dem Komma. Weiterhin führte er vor, wie man eine beliebige Zahl bis zu einer Millionen in ihre Primfakoren zerlegen kann, wie man den größten gemeinsamen Teiler (ggT) und das kleinste gemeinsame Vielfache (kgV) von zwei Zahlen bestimmt und wie man gemeine Brüche kürzt. Das Programm dürfte eine willkommene Hilfe bei den Hausaufgaben unserer Kinder sein.

In einem zweiten Beitrag zeigte er das Zeichnen von Quadraten auf ungewöhnliche & lustige Weise. Beide Programme laufen unter ATARI- bzw. Turbo-BASIC und befinden sich auf der Magazin-Diskette. Old Man Tower hat mir freundlicher Weise auch eine Diskette mit seiner „Master Mint“ Version, die er (ACHTUNG: /* Gedächtnis an!*/ ) letztes Jahr (/* Gedächtnis aus */ 😉 dabei hatte, mitgebracht. Das Spiel hat schnell wieder ein paar Freunde gefunden, die ihre Kombinationsgabe getestet haben. Man kann auch wunderbar zu mehreren Spielern über den nächsten Zug diskutieren. Vielleicht gibt OMT das Spiel ja für das ABBUC-Magazin frei.

Beim Abendessen erzählten R.I.K. & Helmut ein wenig über die Wurzeln des Schreiersgrüner Treffen. Der Tag ging dann bei einem gemütlichen Zusammensein und erste Gedanken über das nächste Treffen, über das ihr in einem extra Bericht in diesem Magazin lesen könnt, dem Ende entgegen.
Sleepy / Kaisersoft & Old Man Tower

GROSS-DIVIDIX Teil 2 …

ist die konsequente Erweiterung des im Jahr 2004 veröffentlichten Divisions-Programms für große Zahlen.
Folgendes hat sich geändert:
1. Die generelle Beschränkung des Nenners N auf (LN=) 8 Stellen ist weggefallen . –
2. Die Bedingung, dass der Zähler Z größer als der Nenner sein muss gilt nur noch für das „Demo“- Programm [1] –
3. Das Hauptprogramm [2] gibt die Ergebnisse Q als ganze Zahlen oder als Brüche im Dezimal- Format aus. Diese Brüche sind an dem Dezimalpunkt zu erkennen.
Es werden immer nur so viele Stellen (LQ) von Q ausgegeben, wie in eine Bildschirmzeile passen, maximal LQ=37-LN. Hinweis: Ist LZ viel kleiner als LN, so kann es wegen dieser Gleichung für LQ dazu kommen, dass nicht alle möglichen Dezimalen auf dem Bildschirm auch dargestellt werden. In diesem Falle hilft ein Trick: Man fülle den Zähler mit Nullen auf, bis er so lang wie der Nenner ist, also LZ=LN. Im Ergebnis Q ist dann nur der Dezimalpunkt um so viele Stellen nach links zu rücken, wie Nullen zugefügt wurden.
4. Das „Primfaktor“-Programm ist als kleine Hilfe bei der Kontrolle von Schulaufgaben gedacht. Die Basis ist ein DATA-Block, der die ersten 168 Primzahlen von 2 bis unter 1000 enthält. Man kann also Zahlen von N bis zu 1000000 in ihre Primfaktoren zerlegen. Dabei kann es vorkommen, dass eine Rest- Zahl N´ auftaucht, die grösser als 1000 und nicht weiter zerlegbar ist. Diese Zahl wird extra ausgewiesen („…ist eine Primzahl“), gehört aber auch zur Zerlegung von N als Faktor dazu.


Zu den beiden Anwendungen <2> und <3> gibt es wenig zu erklären. Nach der Eingabe von N1 gibt der Rechner an, wie groß die zweite Zahl N2 sein darf. Erst wenn dies beachtet w u r d e , wird gerechnet!
Dieter
Gretzschel

Spieletest

Oh nein, überall Lemminge!
Lemmings von Datri
Das Lemmings von Datri ist der neueste Lemming Clone auf dem Atari. Es wurde im Atari Age Forum als Sensation gefeiert: Endlich ein verfügbares Lemmings- Spiel auf dem 8-Bit-Atari! Natürlich war es nicht der erste Lemmings Clone auf dem Atari und meiner Meinung nach auch nicht der beste. The Brundles von KESoft aus dem Jahre 1993 hat mehr Level, ist professioneller aufgemacht und macht mehr Spaß. Sehr erfreulich ist es, dass der Autor auf seiner Homepage kostenlos ein Diskettenimage zum Download zur V e r f ü g u n g stellt. Bisher gab es keine Diskettenversion, da das Spiel noch nicht gecrackt wurde.

Ursprünglich erschien das Spiel ausschließlich auf Kassette für die Spezial-Datasette Turbo 2000. Dementsprechend war das Spiel nicht sehr weit verbreitet. Eine Bereicherung stellt das Spiel allemal dar: Begrüßt wird man mit einer kurzen digitalisierten Weihnachtsmusik und dem Schriftzug „X-MAS LEMMINGS“, gefolgt von einem ganz netten Titelbild, welches lustigerweise einen Tippfehler enthält: „Lemmigs“ heißt es dort. Einmal START gedrückt und los geht es. Im 1. Level geht es gleich volle Pulle los. Viel Zeit zum orientieren bleibt einem nicht. Man muss blitzschnell das Auswahlkreuz auf die Schaufel positionieren und dann den ersten Lemming erwischen. Wenn man das nicht schafft – es ist nicht so einfach so schnell das Auswahlkreuz richtig zu positionieren – bleibt nur das Drücken auf den Totenk
opf, was ein vorzeitiges Spielende bedeutet. Aber auch wenn man die Geschicklichkeit nach einigen Versuchen aufbringt, bleibt es stressig. Man muss sofort die Geschwindigkeit, mit der die Lemminge aus der Tür fallen, auf 99 stellen. Ansonsten wird man von der sehr kurz bemessenen Zeit geschlagen.

Auch die folgenden Levels haben es in sich. Es kommt wirklich auf jede Sekunde an. Man muss blitzschnell genau das richtige tun, sonst bleibt nur der Neu s ta r t . Bei einem N e u s t a r t muss man glücklicherweise nicht von vorne im 1. Level anfangen, s o n d e r n man beginnt in dem letzten nicht bewältigten Level. Etwas undurchsichtig ist die Codeabfrage zur gezielten Levelauswahl. Mit OPTION im Titelbild kommt man zur Codeabfrage. Nur, wie kommt man zu den Levelcodes?

Mit SELECT im Titelbild kommt man in einen Trainings- Modus, bei dem die Zeit nicht herunterzählt. Die Grafik ist zwar farbig, wirkt aber etwas verwaschen. Die Spielfiguren sind mehrfarbig und animiert aber ziemlich klein und pixelig. Die Musik während des Spieles ist ganz nett. Auf Dauer ist sie ganz schön eingängig. Die Melodie geht einem nicht mehr aus dem Kopf, wenn man das Spiel eine Zeit lang gespielt hat. Nach einer Stunde spielen fing ich an, selbst Texte zur Musik zu dichten: “ Du bist viel zu blöd du schaffst das sowieso nicht“. Sie lässt sich nicht abschalten. Soundeffekte gibt es nicht.

Alles in allem ein gutes Spiel, insbesondere für Tüftler.
Die Daten:
Name: Lemmings
Autor: Datri
Erscheinungsjahr: 1998
Levelanzahl: 29
Besonderheiten: basiert auf Lemmings Prevision
Bezugsquelle: Homepage des Autors:
http://atari.datriware.com
WGL-Wertung : * * * * (8 von 10 Punkten)
Übersicht über die mir bekannten Lemmings Clone :
Bis demnächst, Euer Wiesbaden Gaming Lab
Text: Gunnar Kanold alias Bunsen/WGL

Jahr Name Hersteller Besonderheiten Levelanzahl
? Tommingi Tomek Borygo  original Amiga-Level ?
1993 The Brundles KE Soft   100
1994 Lemmings Prevision     ?
1997 Lemmingi Orion Development   20
1998 Lemmings Datri Basiert auf Lemmings Prevision 29

 

ABBUC Bundesliga

Die Bundesliga nähert sich ihrem Finale. Am 8. von 10 Spieltagen gibt es einen kleinen Vorsprung von zwei Punkten für den Vorjahressieger Wizard. Es folgt ihm dicht auf den Fersen der ewige Konkurrent Dietrich. R.I.K. of Kaisersoft konnte seine Ambitionen auf den 3. Platz in der Gesamtwertung unterstreichen. Er gewann den 8. Spieltag, an dem David´s Midnight Magic gespielt wurde. Besonders erfreulich an diesem Spieltag war, dass es gleich zwei neue Mitspieler gab: frankxe und gromit waren zum ersten Mal dabei und haben sich sehr beachtlich geschlagen. Gruppenwertung:

Platz Punkte  Wertung Gruppe Mitglieder
1 165 41.25 WGL 4
2 112 37.33 ATARI Gamers 3
3 103 20.60 Team Gilmore 5

 

Platz Punkte Teilnahmen Name Gruppe
1 69 8 Wizard WGL
2 67 8 dietrich ATARI Gamers
3 48 8 R.I.K. of Kaisersoft / F2 Team Gilmore
4 45 8 Bunsen WGL
5 34 5 Schmutzpuppe ATARI Gamers
6 29 7 Sleepy Team Gilmore
7 27 6 Grisu WGL
8 24 3 MadButscher WGL
9 12 3 MK  
9 12 1 frankxe  
11 11 7 Fuesschen Team Gilmore
11 11 1 cmc ATARI Gamers
11 11 3 pps  
11 11 2 twh/f2 Team Gilmore
15 8 2 Evelin  
16 6 1 gromit  
17 4 4 Lady Kelly Team Gilmore

Hobbytronic 2005

Messebericht Tag 1 (Standbesetzung : N. Bartels, A. Alers)

Bericht Alers:
Wieder einmal begeben wir uns auf die Messe aller Messen, auf die HobbyTronic in Dortmund. Dieses mal ist die HobbyTronic mit der allseits bekannten (?) Intermodellbau zusammen gelegt worden, was eigentlich auch einem direkten Todesurteil für die HobbyTronic gleichkommt. Die Intermodellbau bezieht fast alle Hallen (8 an der Anzahl) die Tronic eine halbe (3b), dadurch sieht man auch gleich die Richtung der Veranstaltung, die HobbyTronic ist noch nettes Beiwerk für Hobbyisten, der richtige Kunde wird aus einem anderen Lager erwartet. (Nachtrag : Was aber nicht passierte, die Intermodellbau war lt. Ausstellern ein Flop dieses Jahr) Stand 3185 (Also unserer) wurde natürlich pünktlich eröffnet.

Zum Stand sollte man vielleicht erwähnen, dass er neben zwei kompletten 8-Bit-Systemen auch ein 16/32-System sowie eine Jaguar aufgebaut bekommen hat. Selbst ein Amiga hat sich eingefunden, was aber eigentlich mehr der Deko als der Nutzbarkeit diente, da dieser Amiga nur eine Diskette innehatte, und diese auch nicht den Amiga starten ließ (und Muße, etwas zu laden kam nicht wirklich auf). Aber wie gesagt, als Deko tut sich ein Amiga doch recht gut, um Neugierige mal ein wenig in den Standbereich zu locken. Gegen Mittag kam dann endlich ein wenig Besucherandrang auf, teilweise sogar mehr, als zur Intermodellbau, welche die Parallelmesse zur HobbyTronic war. (Zahlen der Leitung haben dieses dann hinterher auch belegt, die HobbyTronic hatte am ersten Tag deutlich mehr Besucher als die 8mal größere Intermodellbau) Nun fanden sich auch einige ATARIaner ein, die sich in einigen netten Gesprächen mit uns die Zeit vertrieben haben. Wobei einer (wie wohl jedes Jahr) sehr gesprächig war, was aber dem Messeablauf zeitliche eher dienlich war, und man sich doch dadurch zu einem ausgelagertem Regio-Treffen verabredete. Gegen 18:00 Uhr war dann die Messe zu Ende, und wir schlossen den Stand für heute.

Tagesüberlblick: (v. Alers)
Die Messeleitung hat für mich einmal wieder komplett versagt. Sei es die Standanordnung, die mal wieder zeigt, dass keiner von den Herren ,,Leitern“ weiß wie Clubs die Leute ,,ziehen“ können. Genauso wenig logisch war der Aufbau der Halle an sich. 3 Bücherhändler hintereinander, danach reihenweise Leere. Dann wieder zig CD-Verkäufer, dann wieder nix… Die Gänge doppelt so breit wie letztes Jahr, die Abstände der Verkaufszellen zueinander größer. Es war schon beim Aufbau klar, hier wurde nicht genügend gebucht, was aufgrund der Tatsache, dass die anderen Hallen besser gestellt waren, einen durchaus frusten konnte (sofern man hier Geld verdienen musste, muss es grässlich gewesen sein, wenn man sah, wie bescheuert geplant werden kann).

Unter dem Aspekt, dass wir da sind/waren um den Leuten zu zeigen: ,,Hey, guck mal, uns gibt es noch, mal Lust reinzuschnuppern?“ und dass wir kein Geld einbringen mussten, kann ich sagen, OK der Tag war ganz gut als Einstieg. Viele nette Leute auf der Messe, fast niemanden, der uns sagen wollte, wie tot das System doch sei (letztes Jahr meinten dieses mehr, dieses Jahr nicht, was ich der Retro-Welle anrechne). Mal gucken, wie es morgen wird… Morgen… Morgen ist Marc da… (I hope so)

Messebericht Tag 2 (Standbesetzung : N. Bartels, M. Brings, D. Lohmann, A. Alers)
Bericht Alers :
Heute morgen mal wieder auf dem letzten Drücker den Stand eröffnet, wobei eigentlich die anderen drei es gemacht haben, da ich mich menschlichen Bedürfnissen ergeben musste 😉 Der heutige Tag war aus meiner Sicht weit mehr erfolgreich, als gestern. Vor allem, weil viel mehr Besucher sich der Intermodellbau gewidmet haben, und die HT2005 dadurch profitiert hat. Der große Vorteil von heute war, dass wir zu viert mal öfters ,,rumschnuppern“ konnten, und uns selbst mal die Messe angucken konnten. Ab 12:00 Uhr kam dann ein leichter Aufschwung, was auch dadurch hervorgerufen wurde, dass ich mit Dirk einen Rundgang gemacht habe, und Nicole dann mit Marc freizügig an der Jaguar-Konsole, sowie am XL spielen konnten 😉 *Scherz* Neee. Nix falsches denken, es war halt nur so, dass nach einer Pause alles irgendwie ,,schöner, lockerer, entstresst“ aussieht. Haben ein Angebot von einer Schule erhalten, da weiß Dirk aber mehr drüber.

Bericht Lohmann:
Es ist interessant auf einer Messe mal einen Blick von der anderen Seite, als Standpersonal, zu bekommen und dadurch viel intensiver mit dem Messegeschehen konfrontiert zu werden. Das Interesse am Atari-Stand, über den gesamten Tag gesehen kann in drei Blöcke gefasst werden:
– erst ab 10:30 wurden wir als Lieferant für Informationen und Auskünfte über Atari und den Club in Anspruch genommen, dann aber kontinuierlich bis zum Mittag. Dabei faszinierte, dass viele Messebesucher sehr positiv auf einen Stand reagieren, der sich mit Computern aus ihren Anfängen befasst.
– ab 14.00 stieg ein zweites Mal die Besucherzahl des Stands an, sogar mit Interesse der Medien (genaueres von Marc).
– die letzte Hochphase, am Interesse der Messebesucher an diesem Stand, erfolgte ca. um 15:30 Uhr. Es gab Anfragen zu Adressen, Treff-Terminen, Interesse alte Atari-Hardware in den Bestand des Clubs zu überführen (Was aber aufgrund von viel zu hohen Abnahmegebühren oder andersartiger Hardware nur in 2 ST-Abholungen endete, leider nicht in 8-BITSystemen, die wir für den Club lieber gehabt hätten, Anm. Alers), sowie eine Anfrage über das Abhalten einer Unterrichtseinheit an der Abendrealschule in Dortmund. In der Messe-Nachbereitung wird dieser Ansatz weiter verfolgt.

Als Fazit bleibt der Eindruck, dass der Club mit seiner Präsens auf der Hobbytronik eine gute Aktion gestartet hat. Als Folge daraus ist zu überdenken, weitere Aktionen dieser Art zu initiieren.

Tagesüberblick: (v.Alers)
Kurz: Ein sehr angenehmer Tag, da ein Stand mit 4 Leuten immer besser rennt als mit 2, alleine schon die Belastung seitens Stress ist erheblich niedriger mit mehreren Leuten. Ich möchte hier mal allen schon im Voraus danken, dass sie mitmachen, vor allem, sie tun es einigermaßen freiwillig *ggg*. Was heute echt schön war: Heute haben
sich nette Leute zu uns gesellt. Teilweise nur um mal zu verschnaufen, und sich dann wieder in das Getümmel zu stürzen, oder auch um mit uns ein Schwätzchen zu halten. Dabei wurde dann festgestellt, dass die Interessen ähnlich sind, der Unterschied sich nur in der Art des Hobbys befand. Das Hobby aber an sich genau so akribisch gelebt wird.

Messebericht Tag 3 (Standbesetzung : N. Bartels, M. Brings, A. Alers)
Bericht Alers:
Stand gegen 08:45 Uhr aufgemacht, und schnell die Stationen angeschaltet, damit es mit ZooL II (auf der Jaguar) weitergehen konnte. Man sieht, ATARI macht auch in der heutigen Zeit noch abhängig. Marc hat dann schnell uns eine Musik angedeihen lassen, welche durch nette Coder aus dem befreundetem C64-Club uns übergeben wurde (na ja, ich habe mich fast… Weihnachtslieder im Frühling… Würg!). Gegen 10:30 Uhr kam dann auch Wolfgang (Burger) mit kollegialer Begleitung an den Stand und konnte dem Drang, neue Medien ins Haus zu holen nicht nachgeben. Es wurden Fotos geschossen (meine Güte, bin ich das, oder das Michelin-Männchen? )

Nun kamen die ersten Gerüchte auf, dass die angekündigte Modding-Meisterschaft nicht stattfinden solle, weil bisher keine Rechner großartig hingestellt wurden. Die Messeleitung meinte dann, es hätten einige Händler halt die versprochenen Anmeldungen wieder zurück genommen (Ob die wohl schon wussten, dass die Messe verkaufstechnisch dieses Jahr so enden würde ?). Das konnte ein Programmierer aus dem benachbartem Wittener Club nicht auf sich beruhen lassen, denn er hatte einen wirklich gut gestylten C64 ausstellen wollen, wobei ihm ausdrücklich erklärt wurde, dass er ihn zwar hinstellen, jedoch nicht mit einer Bewertung rechnen dürfe, da die Anmeldefrist längst vorüber ist. Hatte man vielleicht Angst, dass dieses Gerät eines der vorderen Plätze erreicht ?

Wäre es ein 400/800er gewesen hätte es das wohl passieren können *ggg* Gegen Nachmittag wurde es wieder ruhiger. So, das man sich wieder getrost einer netten Runde KAISER hingeben konnte, die dann leider (durch den Faktor Zeit) nicht zu Ende geführt wurde, weil der Tag schon vorbei war.

Tagesüberblick (v.Alers)
Langsam merkt man bei allen die Anspannung, die ersten Müdigkeitserscheinungen durch die Messe initiiert. Hoffe nur, dass die Leute, die sich bei uns gemeldet hatten, bezüglich Clubinfos/ Anmeldung, dieses auch wirklich machen, denn dann würde die Schinderei auch einen anderen Zweck haben, als nur Präsenz zu zeigen.

Messebericht Tag 4
(Standbesetzung : N. Bartels, O. Rapp, A. Alers)
Bericht Alers:
Schnell durch die Halle gefegt, Stand eröffnen – durch den BVB09 war unsere Wegplanung etwas ,,verschroben“. Was sich auch im kompletten Versagen meiner heiß geliebten Jaguar-Konsole bemerkbar machte. Nun merkte man die volle Last der Intermodellbau. Es kamen Leute, und das in hohem Maße. Was sich bei uns dadurch bemerkbar machte, dass wir schon gegen 13:00 Uhr nacheinander eine kleine Auszeit als Pause nehmen mussten.

Durch die mal wieder saumäßige Planung wurde es unterlassen, eine ausreichende Belüftung der Messe durchzuführen. Dies traf vor allen Dingen die Besucher der Intermodellbau, da diese Hallen viel schlechter belüftet waren als die HobbyTronic. Darum kamen einige Kunden lieber bei uns vorbei, was uns natürlich erfreute und sich in einer Partie Archon, Star Raiders II oder Donkey Kong äußerte. Durch den Total-Ausfall der Jaguar und dem Netzteilproblem des 800xl war der 400er der einzig funktionierende Vertreter der kleinen ATARIaner, und nein, die beiden 16/32 Bitter sind und bleiben nur Deko. Spielen auf ihnen war und ist verpönt. Sollen die beiden ,,großen“ doch wie dumm herumstehen, neben einem 400er kann maximal nur noch ein 800er glänzen… War so, ist so, wird immer so sein (Hach, musste mal gesacht werden).

Der Tag war durch viele Fragen der Kunden genauso schnell vorbei, wie er begonnen hatte. Tagesüberblick (v.Alers) Tjo, große Änderung zu gestern gibt es nur weil ich es nicht geschafft habe, Turbo-Basic sauber auf dem 400er rennen zu lassen (geht das eigentlich ?), najo. Aber Archon geht *ggg* was aber dem Demo-Vorhaben nicht sonderlich entgegen gekommen ist. Demo? Naja, sag ich später mal was dazu, ob? *rotwerd* 

Messebericht Tag 5 (Standbesetzung : N. Bartels, J. Hertrich, O. Rapp, A. Alers)
Bericht Alers:
Nicole und Oliver sind heute morgen vor uns schon einmal zur Messe gefahren, da ich noch Netzteile und andere Dinge für die Messe zusammen suchen musste, was am Vorabend nicht klappte. Deswegen fehlt hier die erste ¾- Stunde, welche aber sich wohl rund ums Aufbauen, Kaffee kochen und rumknutschen drehen sollte, so meine Vorahnung (Hier könnten aber Olli und Nicole was zu sagen 😉 ). Als wir ankamen, war natürlich alles aufgebaut, schnell das Netzteil an den 800er angeschlossen, uns los konnte es gehen. Der Kaffee heute nicht so dolle, was aber wohl an der Milch lag, na ja. Man kriegt vieles ,,runter“ aber alte Kaffee-Milch ? 😉 Bis Mittags war hier wenig los, was aber, in anbetracht des Wochentages, nicht weiter verwunderlich war. Danach sollte uns aber (von der Fülle gesehen) die Woge packen – Sprich: es gab mehr zu tun, als Hände da waren. Wieder vier Leute am Stand, der Tag konnte nur herrlich werden…

Flyer hier – Hilfe da – Erklärung dort – wunderbar…
Gegen 15:00 Uhr und einem Satz geschenkter 5 ¼ Zoll Disketten später, wurde es ruhiger in unserem Gang. Warum? Keine Ahnung. Die Disketten haben wir dann später mit der C64fer Fraktion des Wittener Computer Clubs ,,brüderlich“ geteilt. Eher denen die Disketten mitgegeben, da es sich a) um die gleichen handelt, die noch massenhaft im HQ der r-e-l-ag liegt, und b) sich die ersten Disketten schon nicht mehr formatieren ließen (andere, von uns mitgebrachte Disketten funkten anstandslos).

Nun haben wir 16:21 h, und ich habe den Bericht bis jetzt auf den aktuellen Stand gebracht. Wir werden so langsam die Sachen, die nicht benötigt werden, einpacken, damit es gleich schneller geht. Alles ein wenig hektisch, da die Händler mal wieder alle gleichzeitig nach Hause wollten. Uns zu stressig, wir ließen uns Zeit.

Stand-Ende war dann der offizielle Termin, nette Kontakte geknüpft und erkannt, dass man beim nächsten mal sich mehr Zeit zum Abbau nehmen sollte, wenn es dann doch nicht diese hektischen Händler gäbe…

Messe-Fazit: (v.Alers)
Noch mal? Auf jeden Fall
Aber… Nicht die komplette Zeit, lohnt sich nicht, es lohnen sich (das zeigte die Erfahrung) nur der Donnerstag, der Freitag und der Sonntag. Der Mittwoch ist überhaupt nicht mein Fall, weil da kommt die Kundschaft nur, um Schnäppchen zu machen, nicht um sich zu informieren. Samstags das gleiche. An den anderen Tagen war es echt ein schönes Messe- Erlebnis, das ich nicht missen möchte. Nächstes Jahr? Klaro… Gerne wieder… Aber dann bitte mit einem ATARI mehr, und min. 2 ABBUC-Member mehr… OK? Schön J

Geschrieben für all diejenigen, die nicht kommen konnten, aus welchen Gründen auch immer, vielleicht auch als Anreiz, den Termin sich für nächstes Jahr im Kalender zu merken :
05.04.2006 – 09.04.2006 (Infos : http://www.westfalenhallen.de/4504.php) „Und wir waren dabei…“ 🙂
Text: A. Alers und D. Lohmann 2005 für den ATARI
BIT BYTER USER CLUB e.V., Herten

Retrogamers

Hallo Leute,
hier ein kurzer Bericht (= mein persönlicher Eindruck) von der Retrogamers Börse in LU am 16. April 2005… Die Börse und Retro-Schau fand am Samstag in der Walzmühl
e, einem riesigen Einkaufscenter in LU, statt. Dabei war die Börse zum Kauf/Verkauf von Hardware und Software gedacht und auf den Vor- und Nachmittag gelegt worden. Die Retro-Schau war ein Museum zum anfassen und ausprobieren von alten Computern und Konsolen und fand schon während der Börse und insbesondere danach (abends und nachts) statt. Für Händler und Aussteller war die Börse ab 8.00 Uhr geöffnet. und eilig wie es mein Kumpel Torsten Schall und ich hatten, waren wir auch schon um 8.10 Uhr da und bauten unsere Tische auf. Lustigerweise war die Walzmühle aber so groß und mit div. Geschäften bestückt (real, McDonalds, etc.), dass wir den Raum der Retro-Börse erstmal nicht fanden, da er sich in „der hintersten Ecke“ im Erdgeschoss befand. Aber die nette Security der Walzmühle geleitete uns problemlos dahin. Außer den Veranstaltern und uns war zu diesem frühen Zeitpunkt aber noch keiner da. Der große Raum des Events war zweigeteilt worden, wobei die erste Hälfte (direkt hinter dem Eingang) für die Börse diente und hier auch bereits alle Tische mitsamt ihren Standnummern platziert waren. Die zweite Hälfte des Raumes nahm die Retro-Schau ein, hier waren dutzende Computer und Konsolen, sowie Automaten zum spielen und ausprobieren (nebst einigen Infos was Alter, CPU, RAM, usw. betraf) verteilt. Einige seltene und teure Stücke waren denn auch ganz museumslike in großen Glasvitrinen untergebracht Nachdem wir aufgebaut hatten, begann dann die große Warterei, denn die anderen Händler kamen erst so gegen 9.30 Uhr bis 10.00 Uhr. Das lag wohl daran, das die Börse ja auch erst um 11.00 Uhr für die Besucher geöffnet wurde. So warteten wir halt und geduldeten uns der Dinge, die da wohl kommen würden…

Und tatsächlich, um 11.00 Uhr stürmten die Besuchermassen los. Am Eingang bildete sich eine lange Schlange, da jeder Besucher 2 Euro Unkostengebühr zu zahlen hatte… Torsten und meinereiner machten an unseren Ständen ausschließlich Privatverkäufe von Atari Sachen, ebenso Walter Lauer, der auch einen Stand belegte. Am ABBUC-Stand, der sich über 3-4 tische erstreckte, gab es neben den ABBUC-Infos (Eintrittserklärung, etc.) einige ABBUC Magazine und die USB-Carts zu sehen, wobei man letztere auch für 25 Euro kaufen konnte. Passend für die USB-Carts wurde das gepatchte Spiel „Pole Position“ mit Lenkrad präsentiert und von vielen Besuchern (und natürlich auch allen anwesenden Abbucianern) ausprobiert. Um zu zeigen, was es noch so neues für den kleinen Atari gibt, präsentierte ich auch abwechselnd die spielbaren Demos oder Game-Demos „International Karate Plus“ und „Yie-Ar-Kung-Fu“ auf meinem aufgerüsteten 800XL. Seltsamerweise konnten sich jedoch nur wenige Leute dazu bewegen, die Spiele auch zu spielen, viele Besucher schauten nur und gingen weiter… Egal, es gab ja auch an den anderen Ständen noch viel zu sehen und zu kaufen. Da gab es „reine“ Stände, die sich auf einen Computer (z.B. C64) oder eine Konsole (z.B. Intellivision) spezialisiert hatten, Stände die sich auf eine Firma (z.B. Atari) spezialisierten und last not least Stände, die einfach alles mögliche an Computer und Konsolen Hardware + Software da hatten. Ein Händler hatte es sogar gewagt mehrere Paletten nur mit Joysticks zu füllen – und zwar Joysticks für PC`s und aktuelle Konsolen. Da er damit auf der Retro-Börse völlig fehlplaziert war, musste er sich später eigentlich nicht wundern (was er aber trotzdem tat), dass er alles wieder mitnehmen musste Das Besucher-Verhalten war diesmal etwas zurückhaltender als in den vorherigen Jahren, zwar waren noch immer viele Leute da (ich habe sie nicht gezählt!), jedoch wurde gegenüber den Vorjahren viel mehr geschaut als gekauft. Das mag vielleicht aber daran liegen, dass viele Leute inzwischen eigentlich „satt“ sind und nicht mehr soviel Retro-Kram benötigen (oder deren Frauen da doch noch ein Wort mitzureden haben).

Meines Erachtens lag es aber diesmal vor allem daran, dass die richtigen Hardcore und Ein-System Sammler fehlten. Die Besucher die zur Börse kamen schienen diesmal hauptsächlich Multi-System Sammler zu sein und logischerweise waren die gar nicht so sehr auf rares oder gar ultra-rares Retro-Zeugs aus, sie versuchten nur ihre Sammlungen um die ein – oder andere Hardware + Software zu ergänzen. Dabei waren dann teure Raritäten einfach nicht so sehr gefragt (das war in den letzten Jahren noch deutlich anders gewesen, da waren zum Teil Raritäten-Sammler vor Ort, die sogar amerikanische Sammler-Kataloge dabei hatten, um zu sehen was wie rar und/oder wertvoll war). Egal, insgesamt war die Börse gut besucht und die meisten Händler und Aussteller mit dem Ergebnis auch zufrieden (außer dem Joystick-Händler halt). Lediglich der aktive Betrieb am ABBUC Stand hätte etwas besser sein können, denn nur wenige Pole-Position Spieler trugen sich nachher auch in die Highscore- Liste ein. Ob denn dann die geplante Preisvergabe einer USB-Cart für den besten Spieler tatsächlich stattfand, kann ich nicht sagen, da ich aufgrund einer anderen Verpflichtung gegen 18.00 Uhr wieder abreisen musste. Ich vermute aber mal, dass dies eher nicht der Fall war, da auf der Liste glaube ich nur Abbucianer drauf standen…

Die Börse selbst hatte so gegen 14.00 oder 15.00 Uhr stark abgeebbt, so wie das ja auch bei der ABBUC JHV allgemein der Fall ist. Da blieb etwas Zeit, sich an den anderen Ständen umzusehen und natürlich auch die Gelegenheit etwas bei McDreck zu essen oder die übrigen Läden und Geschäfte in der Walzmühle zu besuchen. So fand u. a. im Erdgeschoss an diesem Tag zufälligerweise noch eine Briefmarkenausstellung statt und nur ein Stockwerk höher gab es mehrere Kinos. Last not least wurde am Abend nicht nur die Computer und Konsolenschau aktiv genutzt, es gab auch noch eine Disco (ein- oder zwei Stockwerke höher), die speziell zu diesem Anlass ihr Motto auf Retro-Music (80er jahre pop, synthie, computer, etc.) eingestellt hatte Alles in allem war die Retrogamer-Börse und Retro- Schau in LU also ein gut organisiertes und gut abgelaufenes Event. Von den Veranstaltern wurde im Verlauf des Tages nur noch der Wunsch und die Hoffnung geäußert, dass sich daran in Zukunft noch mehr Clubs oder Vereine beteiligen mögen, da man außer einem Atari Club, der sich zudem auf 8Bit Ataris beschränkte (na, wer wohl?), keine weiteren Clubs vor Ort hatte…
greetings,
Andreas Magenheimer.

Vintage Computer Festival Europa

Neue Hardware für alte Maschinen
Ein Bericht vom Vintage Computer Festival Europa 6.0
Neue Hardware für alte Maschinen: das Motto des diesjährigen VCFe in München (30. April bis 1. Mai 2005) war eine Steilvorlage für den ABBUC. Mit dem Turbo Freezer 2005 und der Atari USB Cartridge hatten wir zwei sehr interessante Neuentwicklungen zu präsentieren. Am Freitag machte sich die ABBUC Delegation auf die Reise. Martin Metz kam von Darmstadt aus, am Bad Schönborn war dann Carsten Strotmann mit dabei, und ab Pfaffenhofen an der Roth (bei Ulm) auch Michael Vogt. Bei jedem Zwischenstopp wuchs die Zuladung des Fahrzeugs, aber wie ein Wunder (wir sind ja alle Tetris Spieler) passte alles in einen Wagen. Matthias Reic
hl war in der Zwischenzeit aus Salzburg nach München angereist und sollte am Samstag morgen zum ABBUC Team stoßen. Das Team aus war rechtzeitig um kurz vor zehn Uhr am Freitag an der Halle des Eisenbahn- Sportvereins, in der das Festival nun zum sechsten Mal stattfand. Nach dem Sitzen im Auto war nun körperliche Arbeit angesagt, da die Stellwände und Tische in der Halle aufgebaut werden mussten. Der ABBUC hatte in diesem Jahr fast die Gesamte Bühne als Ausstellungsfläche zur Verfügung, eine erhebliche Verbesserung gegenüber unserem Eckstand in den letzten Jahren. Aber es gab einen Nachteil: Die Bühne war am Freitag Abend noch mit einem ca. 3 Meter hohem Stapel an Stühlen blockiert.

Diese mussten erst einmal umgeräumt werden, was einige ABBUCianer an die Grenzen ihrer physischen Belastbarkeit brachte. Aber als Entschädigung gab es einen exponierten Ausstellungsplatz mit Ausblick über die gesamte Halle.

Am Samstag gegen 10:00 Uhr startete dann die Ausstellung. An beiden Tagen war (leider) ein wunderbares Wetter (außerhalb der Halle), und in der Nähe in München Riem hatte gerade die Bundesgartenschau eröffnet, so das in diesem Jahr nicht ganz so viele Besucher den Weg in die VCFe Halle fanden wie in dem Vorjahr. Die Stände füllten sich jedoch schnell mit interessiertem Publikum. Da die interessanten USB Steuergeräte noch nicht von der Retrocomputing Veranstaltung in Ludwigshafen zurückgekommen waren, hatte Carsten auf die schnelle noch ein neues Logitech Lenkrad gekauft. Für das Logitech Vibration Feedback gab es noch kein Atari USB Treiber, so das Carsten den Samstag damit verbrachte einen Treiber zu schreiben und Pole-Position anzupassen. Pole-Position mit USB Lenkrad- Unterstützung war dann auch gerade fertig gestellt, als ein Fernsehteam der ZDF Sendung „heute in europa“ vorbeikam und Aufnahmen von der ABBUC USB Entwicklung machte. Die Sendung ist schon direkt am Sonntag ausgestrahlt worden.

Wir versuchen einen Sendung- Mitschnitt zu bekommen und diesen für interessierte ABBUC Mitglieder zur Verfügung zu stellen. Am Samstag stieß dann Bernhard Engl zum ABBUC Stand und konnte viele Interessante Informationen über die Entwicklung des Turbo Freezers, des Turbo 1050 und Einblicke in die Hardware-Entwicklung für Atari Computer in den 80er Jahren geben. Am Sonntag hatte Bernhard dann einen der original Turbo Freezer XL Prototypen dabei, so das wir die ganze Ahnenreihe der Turbo Freezer ausstellen konnten: Turbo Freezer XL Prototype -> Turbo Freezer XL Produktion -> Turbo Freezer 2005 Prototype. Neben dem ABBUC Ausstellungen gab es wieder viele antike Hardware zu bestaunen (alles funktionstüchtig und zum „anfassen“: PDP/8, Apple LC, Sinclair QL, Robotron, C-One, Apple I Replica, Commodore PET, original IBM XT, Selbstbau Computer Workshop mit 8051 CPU, und der Vintage Computer Flohmarkt. Auf dem Flohmarkt hat Martin einen Atari 400 und Michael einen Atari 1200XL zu guten Preisen erstanden (auch wenn die Preisverhandlungen sich bis in die Abbauphase hinzogen, aber die Verkäufer hatten kein Interesse die Maschinen wieder abzuholen und einzupacken, so das der Preis herunterging).

Neben den Ausstellungen gab es auch wieder begleitende Präsentationen, z. B. über die Verwendung von Atari ST Geräten in der Forschung. Matthias Reichl gab einen Vortrag über die Entwicklung des Turbo Freezers 2005, angefangen vom eigenen Reverse Engineering der abgesicherten Hardware, den ersten Kontakten mit Bernhard Engl bis zum heutigen Stand. Sehr spannend zu hören welche Zufälle zusammengekommen sind, um dieses erfolgreiche Projekt zu starten. Ein Highlight sind jedes Jahr die Exkursionen in das Rechenzentrum des Cyber-Cray Projektes. Hier haben einige Computer-Enthusiasten eine Münchener Tiefgarage in ein Rechenzentrum umgebaut (komplett mit Klimaanlage, Doppelboden und Kraftstromanschluss) und betreiben dort alte Großcomputer. In den interessanten Führungen lernt man viel über die Computertechnik der 60er und 70er Jahre, über Lochkarten- Leser und Stanzer, Bandlaufwerke und Hochgeschwindigkeitsdrucker.

Ein besondere Ausflug, nur den Ausstellern vorbehalten, war ein Besuch in der Computer- Sammlung des VCFe Ausrichters Hans Franke. In einem Lagerraum in München hat Hans eine riesige Sammlung an historischen Computern zusammengetragen. Hier finden man so ungefähr alle Apple, Atari, Commdore, Schneider/Amstrad, MSX, Tandy, Oric, BBC, TA, Sinclair …, viele in Sonderausgaben, Maschinen mit sehr niedriger Seriennummer oder Prototypen die nie auf den Markt gekommen sind.

Im kommenden Jahr findet das VCFe an drei Tagen statt (29.4.-1.5.2006, der Montag ist Maifeiertag). Der ABBUC wird wieder mit dabei sein. Schaut doch mal vorbei, oder meldet Euch bei Carsten Strotmann wenn ihr aktiv Mitmachen wollt.
Carsten Strotmann

Geheimnisse in 8bit

Über einen Verschlüsselungsalgorithmus, der auch auf kleinen Rechnern läuft Vor ein paar Wochen, beim Stöbern im Internet nach Forth Quellcode (neudeutsch Googeln) fand ich (zufällig) den ARCFOUR Quellcode, für Forth aufbereitet von Neil Bawd. Neil schreibt im Kommentar des Quellcodes: „ARCFOUR – vorgeblicher RC4. 1987 entwickelte Ron Rivest das RC4 Verschlüsselungs- System für die Firma RSA Data Security, Inc. (heute Teil von Verisign, Ed.). Dieser Algorithmus ist ein wohlbehütetes Geschäftsgeheimnis. Der Algorithmus ist populär und wird in hunderten kommerziellen Verschlüsselungsprodukten verwendet, u. a. in Lotus Notes, Apple Computers AOCE, and Oracle Secure SQL. Es ist Bestandteil der Cellular Digital Packet Data Specification, und es wird von den Produkten Internet Explorer, Netscape, und Adobe Acrobat benutzt. Sieben Jahre später wurde ein Quellcode auf der Cypherpunks Mailingliste veröffentlicht, von dem gesagt wird, das er wahrscheinlich identisch mit dem RC4 Algorithmus ist. Besitzer von legalen Kopien des RC4 Quellcodes bestätigten, das dieser Quellcode kompatibel mit dem original RC4 ist.

Der Quellcode ist extrem einfach (für ein Verschlüsselungssystem, Ed.) und kann von den meisten Programmieren direkt aus der Beschreibung erstellt werden.“

FORTH

Hier ist die Beschreibung des Algorithmus:
* Wir haben ein Array von 256 Bytes, jedes Byte hat einen unterschiedlichen Wert
* Immer wenn wir das Array benutzen, verändern wir es, indem wir zwei Bytes vertauschen
* Dieses Vertauschen wird durch die Zähler „i“ und „j“ gesteuert, welche am Anfang den Wert „0“ haben
* Um den neuen Zählerwert „i“ zu bekommen, addieren wir den Wert „1“ zu „i“
* Um den neuen Zählerwert „j“ zu bekommen, addieren wir den Bytewert auf den „i“ zeigt zu „j“
* wir vertauschen dann die Bytes an den Positionen „i“ und „j“
* der Verschlüsselungscode ist das Byte im Array an
der Position die durch die Summe von „i“ addiert mit „j“ gebildet wird
* um zu verschlüsseln, wird der Ausgangstext (Plaintext) mit dem Verschlüsselungscode ver- XOR-ed (eXclusive OR)
* um zu entschlüsseln, wird der Verschlüsselungstext (Ciphertext) mit dem Verschlüsselungscode ver-XOR-ed (eXclusive OR)
* das Array wird initialisiert, indem die Bytes im Array auf die Werte 0 bis 255 gesetzt werden
* Danach wird durch das Array gegangen (mit den Zählern „i“ und „j“), wobei der Wert des neuen „j“ durch Addition von „j“ mit dem Array Byte an der Position „i“ und einem Byte aus dem Schlüssel (Passwort) gebildet wird.
* Am Ende der Initialisierung werden „i“ und „j“ auf den Wert „0“ gesetzt
* Alle Additionen sind Modulo 256, d.h. bei allen Werten größer 256 wird das höherwertige Byte abgeschnitten

Der Schlüssel (das Passwort) bei der Initialisierung kann bis zu 256 Bytes lang sein (2048 Bits). Es funktioniert am besten, wenn es kürzer ist, um eine gute Durchmischung des Arrays zu erreichen. Der Schlüssel sollte jedoch mindestens 64 Bytes enthalten. Der Name „RC4“ ist ein Warenzeichen der Firma RSA Data Security (Verisign). Jeder der diesen Algorithmus benutzt sollte einen anderen Namen verwenden. Der Name ARCFOUR wird häufig benutzt. Weitere Informationen über ARCFOUR finden sich unter http://ciphersaber.gurus.com Das Programm ACRYPT auf der Diskette benutzt den ARCFOUR Algorithmus zum Verschlüsseln und Entschlüsseln von Dateien. Es kann sich um Text- oder Datendateien handeln. Zuerst muss der Schlüssel (das Passwort) eingegeben werden. Als nächstes kommt der Dateiname der Eingangsdatei. Dies kann eine schon verschlüsselte Datei (zum Entschlüsseln) oder eine Klartext-Datei sein (zum Verschlüsseln). Der ARCFOUR Algorithmus ist ein so genannter symmetrischer Algorithmus, d.h. zum Verund zum Entschlüsseln muss der gleiche Schlüssel (das gleiche Passwort) verwendet werden. Dieser Schlüssel muss natürlich geheim gehalten werden, da jeder der den Schlüssel hat, die mit diesem Schlüssel verschlüsselten Dateien wieder entschlüsseln kann. Als letztes gibt man den Dateinamen der Ausgabedatei an. Es können Dateien auch nacheinander mit verschiedenen Schlüsseln verschlüsselt werden. Beim Entschlüsseln muss dann in umgekehrter Reihenfolge vorgegangen werden.

Das schöne am ARCFOUR ist, das er sowohl simpel, schnell (selbst auf unseren 8Bittern) und sicher ist (es sind bisher noch keine Angriffe auf den RC4 oder auf ARCFOUR bekannt, außer dem immer möglichen Brute Force Angriff, d.h. dem Ausprobieren aller möglichen Schlüssel, hier 256^256). Auf der Diskette befindet sich das ACRYPT Programm und der Quelltext für X-FORTH. Der Algorithmus kann auch in Assembler, ACTION!, Quick oder sogar in Basic realisiert werden (Probiert es mal und schickt Eure Programme ein).

Wer sich ein wenig mehr über Verschlüsselungstechnologie informieren möchte, dem kann ich die folgenden Bücher empfehlen:


Bruce Schneier: Secrets & Lies. IT-Sicherheit in einer vernetzten Welt. Deutsch. Aus d. Englischen v.: Angelika Shafir. Dpunkt.Verlag GmbH August 2004 – Taschenbücher – XI, 408 ISBN: 3-89864-302-6


Bruce Schneier: Applied Cryptography Protocols, Algorithms and Source Code in C. 2. Auflage. Englisch. Wiley John + Sons Januar 1996 – Taschenbücher – XXIII, 758
ISBN: 0-471-11709-9


Niels Ferguson, Bruce Schneier: Practical Cryptography. Englisch. Wiley John + Sons Juni 2003 – Taschenbücher – 410 S. ISBN: 0-471-22357-3


Reinhard Wobst: Abenteuer Kryptologie. Methoden, Risiken und Nutzen der Datenverschlüsselung. 3., überarb. Auflage. Addison- Wesley Verlag Juli 2001 – Gebundene Ausgaben – 456 S. ISBN: 3-8273-1815-7


Neal Stephenson: Cryptonomicon. (Originaltitel: Cryptonomicon). (Manhattan). Aus d. Amerikanischen von Juliane Gräbener-Müller, Nikolaus Stingl. Goldmann Wilhelm GmbH Mai 2003 – Taschenbücher – 1180 S. ISBN: 3-442-54193-X

Original Quellcode auf Neil Bawd’s Ugly Home Page 2002 http://home.earthlink.net/~neilbawd/

Carsten Strotmann

Üdvözlünk ein klubban

Willkommen im Club
Ein neues Mitglied aus Ungarn, da lässt es sich der Chef nicht nehmen, Ihn persönlich in den Club aufzunehmen! Jozsef Vas aus Budapest meldete sich einen Tag vor meiner Reise nach Ungarn online im ABBUC an. Im Email Verkehr bezüglich Bezahlung des Clubbeitrages, kam mir die Idee, die Clubunterlagen persönlich zu überreichen. Also vereinbarte ich einen Termin mit Jozsef in meinem Hotel Gold Buda. Sonntag (15.5.) war es dann soweit. Er erschien pünktlich zum vereinbarten Termin. Bei einem Getränk plauderten wir in englischer Sprache natürlich über den ATARI!


W: Jozsi wie alt bist Du?
J: 30 Jahre alt, verheiratet und habe einen 8 Monate alten Sohn.
W: Was machst Du beruflich?
J: Ursprünglich bin ich ein Maschinenbauingenieur (graduiert 1997). Nun arbeite ich als Programmierer (PC-Delphi-Databases).
W: Wie lange arbeitest Du mit ATARI? 
J: Ich erhielt mein 800XL um das Jahr 1986. Ich verwendete bisher nur Basic. Leider war und ist Atari in Ungarn nicht sehr populär. Das heißt fast keine Bücher, Software oder Hardware. 2 Jahre zuvor begann ich mit den 16/32 Bit Rechnern „zu arbeiten“
W: Wie sieht Dein ATARI Equipment aus?
J: Atari 2600, 800XL, XC12, 1050 ,1029, MegaST4, MegaSTE, TT, Falcon, Portfolio und ich warte zur Zeit auf. meine neue Jaguarkonsole. Ich bin hauptsächlich Sammler, also kein Entwickler
W: Woher hast Du die Geräte bekommen?
F: Der XL und seine Peripherien kommen aus Ungarn (2. Hand), der Portfolio und die 2600 ebenfalls. Der Falcon kommt aus Großbritannien, der Rest kommt aus Deutschland (EBAY). Oh-, und der Jaguar ist aus den USA.
W: Wozu setzt Du Deine ATARIs ein?
F: Ich werde mich ein bisschen eingehender mit dem XL beschäftigen. Mein Plan ist es, ihn ein wenig aufzurüsten (Speicher, OS, IDE). Ebenfalls plane ich einige Programme zu schreiben, aber meine Freizeit ist sehr begrenzt.
W: Wie wurdest Du auf den ABBUC aufmerksam?
F: Ich suchte nach Atari Sachen in dem Internet und so kam ich auf die ABBUC Seiten. Beim ersten Mal
war es nicht sehr interessant, weil eine Menge Sachen nur auf Deutsch vorhanden waren. Dann kaufte ich einen TT von Mega-HZ (Anm. der Redaktion: ABBUC Mitglied Wolfram Fischer). Er erklärte mir, dass er aktive Projekte mit dem XL habe und, lenkte meine Aufmerksamkeit auf den ABBUC.
W: Wie viel Leute kennst Du, die mit einem ATARI arbeiten?
F: Persönlich niemand (ausgenommen Dich). Ich bin in der ATARI Szene nicht wirklich aktiv.
W: Was könntest Du für den ABBUC machen?
F: Ich könnte englische Texte ins ungarische übersetzen, aber ich denke mir, dass dieses nicht sehr nützlich ist. Ich könnte Test durchführen, oder irgendeine administrative Tätigkeit übernehmen. Falls eine PCAnwendung gebraucht wird. (leider bin ich auf dem PC besser, als auf dem Atari.

Der denkwürdige Augenblick wurde natürlich im Foto festgehalten.
WoBu

Spaß

Drei Programmierer stehen in der Toilette am Pissoir. Der erste ist fertig und geht zum Waschbecken um seine Hände zu waschen. Dann beginnt er sie sehr sorgfältig zu trocknen. Er braucht Papier um Papier um jeden Tropfen auf seinen Händen abzutrocknen. Zu den anderen beiden gewandt sagt er: „Bei Microsoft werden wir zu sehr genauer Arbeit geschult.“ Der zweite Programmierer beendet auch sein Geschäft und wendet sich dem Waschbecken zu. Er benutzt ein einziges Stück Papier und vergewissert sich, dass er jede mögliche Ecke des Papiers ausnutzt. Er dreht sich um und meint: „Bei Intel werden wir nicht nur zu extremer Genauigkeit sondern auch zu Effizienz trainiert“. Der dritte Programmierer ist auch fertig, geht direkt zu Tür und ruft über die Schulter: „Bei Sun pissen wir eben nicht über unsere Hände!“

Drei Programmierer sind zum Tode verurteilt. Sie werden zum elektrischen Stuhl geführt. Der Java- Programmierer wird festgeschnallt. Der Henker legt den Hebel um, nichts passiert. Der Java- Programmierer ruft: „Ihr hattet nur eine Chance. Das war es! Jetzt müsst ihr mich begnadigen.“ Er wird losgebunden und freigelassen. Der Macintosh- Programmierer muss jetzt Platz nehmen. Der Henker legt wieder den Hebel um, wieder geschieht nichts. Auch er wird begnadigt. Nun tritt der Windows- Programmierer an den Stuhl. Er schaut sich um, klatscht in die Hände und ruft: „Ich hab es! Es ist ein Hardwareproblem. Ihr habt vergessen, den Stecker einzustöpseln!“

 

ABBUC e.V. PD-Neuheiten

0703 RAMBRANDT 2.0 Koala-Pad oder ATARI Touch Tablet 2S/SD

Ein meisterhaft in FORTH programmiertes Privatprodukt von Bard Ermentrout. Er hat dieses ehemals kommerzielle Programm (ANTIC) auf unsere Anfrage hin freigegeben. Das hervorragende Malprogramm zeigt, was im ATARI steckt und was mit FORTH möglich ist. U.a. beherrscht es viele Graphik-Modes, die anderen Graphikprogrammen fehlen. Da Bard die Sourcecodes ebenfalls freigeben wird, sind zukünftige Updates z.B. für ein USB-Malbrett möglich. Die Anleitung in Englisch ist auf der B-Seite. Es existiert auch eine gepatchte Version für Joystick.

0704 Attack of the Mutant Camels Joystick 1S/SD

Einer der Spieleklassiker von Llamasoft. Ursprünglich nur auf Cassette erschienen, ist diese Version inzwischen freigegeben worden. Die Jagd ist frei auf mutierte Dromedare, die ganz schön gemein spucken können. Ein Spiel, das simpel aussieht, aber nicht ganz einfach zu spielen ist. In jedem Level erhöht sich das Spieltempo – ballern bis der Joystick bricht! Nebenbei bemerkt, wer eine Boombox an seinen ATARI anschließt, merkt erst, welche Soundqualität beim XL/XE exisitert.

0705 QUICKmagazin 5 & QUICKdemo 5 Joystick 2S/ED

QUICK wird weiter ausgebaut und entfehlert. Die Tipps & Tricks sind eine große Programmierhilfe. String-Verwaltung mit Library, Fließkommazahlen in QUICK, Potenz-Library, RESET-Schutz für QUICK-Programme. Auf der B-Seite finden sich einige interessante Demos, die zeigen was in QUICK möglich ist. Z.B. lässt sich QUICK auch für das Programmieren von Spielen gut einsetzen, die in BASIC nicht realisierbar sind, da es zu langsam ist.

0706 Jörg Bindner BASIC-Spiele #1 Joystick 2S/ED

Diese netten Zeitzeugen aus der Mitte der 80er Jahre wurden uns vom Autor zur Verfügung gestellt. Damals war selber Programmieren der einzige Weg, preiswert an neue Spiele zu kommen. Lasst euch 20 Jahre zurück versetzen mit Spielen wie Geisterstunde, Bobby der Maurer, Streichholzspiel, Bomm, Superminer, Ballharbour oder Catchman II.

An dieser Stelle seien alle Bit Byter aufgefordert, ihre selbst programmierten Schätze ruhig einmal sichten und uns für die PD-Bibliothek zur Verfügung zu stellen.
ABBUC e. V. – Public Domain Software-Bibliothek
c/o Walter Lojek – Willem de Zwijgerstraat 20 – NL-6021 HM Budel
PD@ABBUC.DE

Dieses ABBUC Magazin erschien ursprünglich als Papierbeilage. Aufbereitung für HTML: Andreas Bertelmann