ABBUC Magazin 079


IMPRESSUM
© 2004 Atari Bit Byter User Club e.V.
C/O Wolfgang Burger, Wieschenbeck 45
D-45699 Herten ???? +49 2366 39623
Mail wolfgang@abbuc.de
Eingetragen beim Amtsgericht Recklinghausen unter Nr.: VR 1421
Kreissparkasse Recklinghausen, Konto Nr.: 54 000 468
(BLZ 426 501 50)
Das Atari Bit Byter User Club Magazin erscheint ¼Jährlich. Jeweils
½jährlich erscheint das Atari Bit Byter User Club Sondermagazin. Eingesandte
Artikel müssen frei von Rechten Dritter sein. Mit der Zusendung
gibt der Autor seine Zustimmung zur Veröffentlichung. Veröffentlichungen,
auch auszugsweise nur mit schriftlicher Genehmigung

Inhalt

Seite 3 ATARI Sound Erweiterungen Vol. 4
Seite 6 Unconventional 2004
Seite 13 Livetagebuch Unconventional 2004
Seite 15 ATARI History ROM
Seite 16 Die RAF auf der JHV
Seite 19 Ein UNCON 2K4 Ergebnis
Seite 21 Hardware mit Software Teil 3
Seite 23 Supercartridges selbst gemacht
Seite 25 ANTIC und Scrolling
Seite 28 ATARI auf der You
Seite 29 ABBUC Bundesliga
Seite 30 Der C-ONE
Seite 32 Die Gewinner Softwarewettbewerb

Atari Sound-Erweiterungen
Volume 4: Die SID Erweiterungen:

Hmm, SID – ist das nicht der Soundchip des ollen C64 ?!? Ja, das stimmt ! Allerdings haben sich nunmehr einige Bastler die Mühe gemacht, diesen Soundchip auch in den kleinen Atari zu integrieren. Erste Ideen dazu gab es schon länger (in Polen!) und auch ein Programm, das den vorhandenen SID-Chip im Atari erkannte (SI = System Info 2.x von Draco), jedoch wurden erst neuerdings entsprechende „Pläne“ und Bilder dazu verfügbar gemacht. Um es gleich zu sagen, es gibt zwei versch. SID-Erweiterungen (oder mehr?) und demzufolge auch versch. Baupläne und Bilder. Die eine (polnische) SID-Erweiterung nutzt den Modulport, die andere (holländische) SIDErweiterung nutzt den Parallel-Bus des XL bzw. Modulport+ECI-Port des XE mit Adapter… Bitte auch die Nachbemerkung / das Update dieses Artikels lesen!


Dummerweise gibt es von der polnischen Erweiterung bisher nur viele bunte JPEG-Bilder – aber keine Baupläne(z.B.bei: www.atariarea.histeria.pl und zwar rechts unten, auf der Startseite unter dem Titel „Slight-SID“). Nunja, die polnische Erweiterung hat den Vorteil, dass sie über den Modulport läuft und somit für jeden Atari verfügbar ist (schließlich hat jeder 8Bit Atari einen Modulport). Allerdings hat sie auch den eklatanten Nachteil, dass sie (zur Zeit) aus drei miteinander verlöteten und verkabelten Platinen besteht, von denen nur die kleinste, nämlich die Modulplatine in den Atari gestöpselt wird (der Rest hängt wohl frei/lose herum). Da erscheint mir vom Anblick her die holländische Erweiterung schon etwas professioneller, sie besteht aus einer Platine, die in den Parallel- Bus gesteckt wird und zudem über ihr eigenes RAM verfügt. Last not least gibt es dazu nicht nur bunte Bilder, sondern auch Layouts der Platine (z.B. bei: www.atari-age.com im Forum für Atari 8Bit-Computers und dem Thema „SID for Atari“ oder so ähnlich). Nun können also auch begeisterte ABBUC-Bastler ihr Glück an dieser Erweiterung versuchen, denn hier ist das besagte holländische. Platinen-Layout nebst engl. Anmerkungen des Autors:

Mux: Okay, I’ve found the final schematics of the SID-extension-board prototype.
Cyan: front design
Orange: back design
Purple (mixed): overlay (both on front/back)

1 = 6510 CPU (from a commodore 64) for playing high samplerated samples.
2 = 2764 EPROM (8 kbyte). Only used: 512 bytes for memory mapping purpose. It contains a table that maps the 3 other chips (2 * SRAM + 1 * SID) into 64kbyte of address space. The memory is divided into 128byte blocks.
3 = 6581 R3 SID
4 = 62256 SRAM (32 kbyte)
5 = 74245 Octal bidirectional bus-transceiver (16 bits address, 8 bits data Read + Write enabled)
6 = 74243 Quad bidirectional bus-transceiver (only 1 bit used for the R/W line).

If people want some more info, just let me know.
– mux
————————————
sack-c0s wrote: if you could map them to the same address as they appear on the C64 it would be fantastic because it’d then open up a mass of prewritten music (not to mention an existing windows music editor)…
bryede wrote: alas, $D4xx is already used by Antic…
MUX: Well, there is no problem. It’s (like my 2nd ANTIC/GTIA upgrade) an autonomous functioning upgrade. It has full 64kb SRAM (2 * 62256 ic’s on the right) and a 512byte EPROM as a memory mapper, that divides the 64 kb into blocks of 128 bytes. I firstly mapped the SID in $0080-$00ff in the zeropage, to make the use of the faster zp-instructions possible, but I can program my EPROM in a way that the 6581 is mapped at $d400. On the upgrade is a 6510 (on the left) that can run its own program. So you just have to upload the music prog onto the board and let it go by giving the 6510 an IRQ, so it will run from the IRQ vector $fffe. I controlled the board (IRQ/RDY) with the unused bits of the PIA port-register $d301. The RAM can be written or read by memory window ($D5xx in the atari itself). When accessing the memory window, the 6510 should be stopped (I think I did it with the RDY input line) or you’ll have bus conflicts. I used PIA register $d300 as a page-select register. I’ve made some test recordings (I still have ‚em) with SID sampling, and it sounded perfect (after the long debugging session).
Vigo wrote: I hope you guys do not clock the SID with 1.79 Mhz….
MUX: I did. And it worked fine, is there a problem ? Maybe the SID will play all notes 1.79 times higher, or will the higher requency destroy the SID? The 6510 can run on 2 mhz. no problem…
————————————————-
Demos? -MUX: I don’t have special msx software or demos. I tested the SID board with some prompt programming:
-uploading a sample into the board’s RAM
-poking some alternating frequency values for the play-back sample-rate into a register.
NOTE: it’s all part of a bigger plan. In future I’m planning to feed IRQ signals to the 6510 from a 6526. The IRQ output frequency of a 6526 can be adjusted with high precision. I though have a demo recording in mp3-format, of some test recordings. I’ll have to upload it some time, I just have a 56k8 modem, so it can take a while…
—————————————————
Soweit die Original-Anmerkungen des Autors (zitiert aus atari-age). Man sollte jedoch wi
ssen, dass sich auch bei einem eingebauten SID-Chip im Atari (noch) nicht alle C64-SID-Sounds so einfach abspielen lassen. Denn, der C64 läuft mit ca. 0,9 MHZ, unser kleiner Atari ist hingegen mit ca. 1,8Mhz knapp doppelt so schnell. Daneben gibt es noch andere Schwierigkeiten, die ein müheloses Abspielen von C64-SID-Sounds auf dem Atari verhindern könnten (es kann z.B. nicht die gleiche Adresse, wie beim C64 benutzt werden, da $D4xx beim Atari für den Antic-Chip belegt ist). Es bleibt somit zu hoffen, dass Bastler und Programmierer hier entsprechende Lösungen finden… Wie auch immer, die Möglichkeit ist nun gegeben den SID-Soundchip in den kleinen Atari einzubauen, es liegt nun an euch dies via Harware- Einbau zu verwirklichen und via Software- Programmierung zu supporten…
Andreas Magenheimer.

Nachbemerkung: Seit ich diesen Artikel geschrieben habe, sind nunmehr viele Monate vergangen – und ob man es glaubt oder nicht, inzwischen gibt es sogar einen Software- Emulator des SID-Chips für unseren kleinen Atari. Allerdings, obwohl ich die Leistung des Programmierers (Swiety/Saint) großartig finde, auf diese Weise noch mehr aus dem Pokey- Soundchip herauszuholen, so klingen die emulierten SID-Sounds dennoch nicht so gut, wie auf einem Original SID bzw. C64. Naja, jedenfalls klangen die Originalsounds auf einem C64 und einem Atari Falcon mit SID-Emulator deutlich anders und auch deutlich besser. Wer also den Original SID Klang hören/haben möchte, der wird um eine Atari Hardware-Erweiterung mitsamt SID-Chip (oder den Kauf eines billigen Brotkastens) nicht herumkommen. Alle anderen (z.B. ich!) können sich aber getrost mit der Software-Emulation auf dem XL/XE zufrieden geben…

Unconventional 2004


Bericht von Martin Metz:
Freitag, 10. September
Vom Freitag dem 10.09. bis Sonntag dem 12.09.2004 wurde ein Regenbogen über dem sächsischen Vogtland gesichtet. Kein Wunder, da in diesen drei denkwürdigen Tagen der Ort Lengenfeld im Zeichen des Atari Logos stand. Die UNCON 2004 startete bereits um 0:00 Uhr am Donnerstag. Schon um ca. 23:30 Uhr standen CAS und GHO vor dem Schützenhaus in Lengenfeld und warteten auf Mr. V, der pünktlich mit dem letzten Glockenschlag der hübschen Kirche Lengenfelds herbei eilte. Nachdem die Pforten geöffnet waren, wurden die ersten Tische mit Atari Retro Utensilien + Zubehör gefüllt und der als Live Journal dienende Mega ST von Mr. V wurde aufgebaut und trotz etwas sub-optimaler Tastatur („Mist das „L“ funktioniert nicht richtig!“) aktiviert. Im Laufe der Nacht kamen dann noch R.I.K. und Floppy Doc, die jedoch wegen der fortgeschrittenen Stunde im Auto nächtigten. Am Freitag früh (und wir meinen wirklich früh!) schleppten die beiden ebenfalls viel Atari 8 Bit ins Schützenhaus. Kurze Zeit später wurden die ersten Games gezockt und der XL Sound von Centipede und von Jeff „Yak der behaarte“ Minter’s Tempest 2000 auf dem Jaguar erfüllte das Schützenhaus. Immer in greifbarer Nähe lag auch ein Lynx mit etlichen Modulen, denn Abwechslung wurde auf der UNCON genügend geboten.

Neben dem Spiel kam auch die Programmierung der vintage Rechner nicht zu kurz. CAS „bastelte“ fleißig am USB Treiber für das in kürze verfügbare USB Cardridge. GHO startet das Projekt Praradroid für den XL. Auch Floppy Doc und R.I.K ließen ihre Rechner nicht rosten. In der Zwischenzeit traf auch Atari XLE ein und wir konnten seine graphische Benutzeroberfläche BOSS-X für die Atari 8 Bit Rechner bestaunen. Zu uns gesellte sich etwas später auch 505.

Zusammen mit R.I.K wurden dem XL bzw. ST Chiptunes vom feinsten entlockt. So verflogen die Stunden des Freitags schnell – zwischendurch musste natürlich ausreichend Energie in Form von Pizza zugeführt werden. Tief in der Nacht wurde immer noch entwickelt und gezockt. Wer noch nie beim Sound von Centipede einschlafen ist, hat wirklich etwas verpasst.

Bericht von Harry Reminder:
Samstag, 11. September
Kurz nach Mitternacht traf ich im Schützenhaus in Lengenfeld ein. Zuerst war ich erstaunt so wenige Leute anzutreffen, doch später erfuhr ich dass einige Besucher bereits schlafen. Noch wach war u. a. Helmut Weidner, den ich nach langer Zeit wieder traf und herzlich begrüßte. Um ihn herum saßen drei fröhliche Jungs – Sören, sein Sohn, Dennis und Mario. Anstatt im Bett (oder Zelt) zu schlafen unterhielten sie sich lieber, spielten an den Computern oder fuhren Skateboard – mitten in der Nacht. An einem Tisch in der Mitte fand ich Matthias Lüdke, der wie ich noch erfahren sollte, mit seinen beiden Söhnen Daryl und Melvin am Freitag angereist war. Er hatte dieses Jahr einige Programme für mehrere Spieler so verändert, dass sie auch mit dem Multi-Joy-8 Interface auf dem XL laufen.

An einem Tisch an der langen Wand saßen zwei Leute, die sich anscheinend von meinem Eintreffen nicht abhalten ließen an ihren Musiken und Programmen weiter zu arbeiten. Es waren Markus Römer (R.I.K.) und Nils Feske. Trotzdem wagte ich sie zu begrüßen und sie von ihrem regen Treiben kurz abzuhalten. Wie erwartet waren Carsten Strotmann (CAS) und Martin Metz auch schon da. Diese hatten den ganzen Tag an einem USB-Treiber programmiert.

Schließlich war es ihnen gelungen eine USBTastatur über die neue USB-Cartridge (Entwicklung der RAF) anzuschließen und ihr die richtigen Zeichen zu entlocken und anzuzeigen. Das ist – neben der USB-Lampe und dem USBVentilator – die erste praktische Anwendung mit diesem Interface. In der ersten Begeisterung philosophierte man schon über weitere Anwendungen z.B. Maus oder Memory-Stick. Doch das ist Zukunftsmusik, denn die Leistungsgrenzen des 8-bit Atari sind schnell erreicht.

Nachdem ich meine Sachen aus dem Auto ausgeladen hatte und die Kartons mit dem Computerzubehör für Helmut an ihn weitergegeben hatte, haben wir zusammen gemütlich ein Bier getrunken. Es gab viel zu berichten, doch Helmut war schon sehr lange auf den Beinen und froh endlich ins Bett zu kommen zu können. Also folgte ich seinem Vorbild und machte mein Bett (Luftma
tratze und Schlafsack) einsatzbereit.

Als geeigneten Ort hatte ich mir die Empore auf der Eingangsseite des Raumes ausgesucht. Ich erinnerte mich daran, dass Shiuming Lai (MyAtari) diesen Platz als günstig ansah. Gegen 8 Uhr war ich soweit wach, dass ich es auf der wackeligen Luftmatratze nicht mehr aushielt und beschloss mich für den Tag frisch zu machen und zu schauen was es zu frühstücken gab. Nach meiner Wäsche, Zähneputzen und Rasur war Frühstück angesagt. Von meiner Reiseverpflegung war noch ein Rest übrig. Doch das reichte nicht aus und glücklicherweise waren noch Brötchen, Wurst und Käse vom Vortag da, das man hier schon vorsorglich eingekauft hatte.

Eine gute Tasse Kaffee darf dabei nicht fehlen und spätestens das war der Zeitpunkt, an dem Erhard Pütz (Floppy Doc) erschien, anscheinend vom Kaffeeduft angelockt. Nach und nach erschienen dann noch die vier Tschechen – Jan Krupka, Radek Sterba (Raster) , Bohdan Milar und Zdenek Burian.

Gegen 9 Uhr erschien dann auch Wolfgang Burger, der in einer hiesigen Pension übernachtet hatte. Nach dem Frühstück baute ich mein ATARI Computersystem auf. Neben den Tischen von Carsten und Martin richtete ich mir eine kleine Arbeitsecke ein, wo ich von umherlaufenden Neugierigen etwas geschützt war. Hier versuchte ich mich an der Erstellung eines Programmes, das die ABBUC- RAF Gruppe bei der nächsten JHV einsetzen will.

Für die nicht anwesenden ABBUC-Mitglieder hat sich Wolfgang etwas besonderes ausgedacht. Über eine Funkverbindung kann er aktuelle Fotos von dieser Veranstaltung direkt auf die Internetseite des Clubs transferieren. So können sich die daheim gebliebenen ‚live‘ einen Eindruck vom Geschehen bei der UnConventional verschaffen. Diese Idee finde ich prima. Mit Helmut hatte ich die Kartons ausgepackt und die kleinen und großen Schätze sortiert. Unter Büchern, Spielen, Computerheften, Diskettenboxen, Steckern und Kabeln fanden sich nette Dinge, die wir auch als Preise für die anstehenden Wettbewerbe einsetzten. Für den großzügigen Spender – ein Bekannter von Winfried Piegsda – ein herzliches Dankeschön.

Vor der Bühne wurde ein Tisch aufgestellt und die Preise des ABBUC darauf aufgebaut. An den übrigen Tischen wurde eifrig programmiert, getestet, gespielt oder diskutiert. Gegen Mittag erschienen plötzlich Fritz Hammers (The White Warrior) und seine Freundin ‚Kitten‘ aus ihrem Schlafquartier. Sie waren mit ihrem Motorrad die halbe Nacht von Holland über Belgien bis nach Lengenfeld gefahren und erst gegen 6 Uhr eingetroffen. Niemand hatte bisher ihre frühe Ankunft bemerkt. Hier und da sah man Leute die ersten veröffentlichten Beiträge zum Softwarewettbewerb testen. Manch einer machte sogleich von dem vorhandenen Projektor Gebrauch und testete die Software im Kinoformat.

Draußen war bereits schönes Spätsommerwetter aufgekommen und die Zeltbesitzer konnten beruhigt der nächsten Nacht entgegensehen. Sehr gefreut hat sich Wolfgang über den Eintritt eines neuen Mitglieds in den Verein. Er konnte Nils Feske von den Vorteilen überzeugen und hat stolz die Beitrittserklärung entgegen genommen. Nun hat der ABBUC wieder über 400 Mitglieder! Am frühen Nachmittag stieß noch Andreas Bertelmann (Resortleiter Internet) zu uns. Auch ein treuer Besucher, Herr Grimm, ließ es sich nicht nehmen sich zu uns zu gesellen und sich über die neuesten Entwicklungen zu informieren. Wie er mir verriet sei er das älteste Mitglied des Vereins.

Gegen 15 Uhr begann dann die Vorstellung aller zum Softwarewettbewerb eingereichten und zugelassenen Beiträge. Die 13 Programme wurden von Carsten, Wolfgang und Andreas gezeigt und erklärt. Für die nicht deutschsprachigen Zuhörer wurde dies nochmals in Englisch wiederholt.

Hier hatten nun alle Anwesenden die Möglichkeit für jedes Programm je nach Gefallen 1 bis 10 Punkte zu vergeben. Die Stimmzettel wurden anschließend eingesammelt um sie mit weiteren noch zu erwartenden Abstimmungen bei der anstehenden JHV mit auszuwerten. Meine persönlichen Favoriten waren BOSS X 10.33, Dyna Blaster sowie ATARI Road Map. Das war schon recht spannend, aber ohne große Pause sollte es gleich sehr kurzweilig weitergehen mit dem „Outdoor“ Wettbewerb. Nachdem schon letztes Jahr auf das Festplatten Weitwerfen verzichtet wurde und statt dessen ‚Leaderboard‘ in Realität erprobt wurde war dieses Mal die Umsetzung von ‚Quiwi‘ vorbereitet worden. Hierbei werden an die Teilnehmer Fragen aus verschiedenen Wissensgebieten gestellt und bei richtiger Antwort erhält der Mitspieler entsprechend Punkte.

Bei unserem Quiwi wurden vier Gruppen gebildet mit je fünf Personen. Der Reihe nach mussten dann aus jeder Gruppe eine Person mit richtigem Pfeil und Bogen auf die für diese Veranstaltung von Helmut eigens erstellte Zielscheibe schießen. Wurde einer der farbigen Kreise getroffen – was eher selten vorkam – so wurde der Gruppe eine Frage aus einem Gebiet der Computertechnik allgemein, zu Software und Hardware oder der Geschichte Ataris beantworten, die Carsten stellte. Meist wurden diese nach Beratung in der Gruppe richtig beantwortet und es gab 100 Punkte dafür. Wurde das Ziel verfehlt gab es auch keine Frage und damit sogar Punkte abgezogen. Bei falscher Beantwortung wurde die Frage an die anderen Gruppen weitergegeben, wofür es dann extra Pun
kte gab.

Bald schon lag das Team mit Andreas, Martin, Harry, Matthias und Radek vorne. Doch eine andere Gruppe traf immer häufiger und der Vorsprung wurde knapp. Letztendlich konnte dieser aber doch behauptet werden und jeder von ihnen durfte sich später einen der ABBUCPreise aussuchen.

Offensichtlich hatte dieses Spiel allen sehr viel Spaß gemacht, ich meine jedenfalls es war eine tolle Idee prima umgesetzt! Während unseres ‚Quiwi‘ schien fast die ganze Zeit die Sonne. Als aber ein kurzer Regenschauer aufkam war am Himmel über Lengenfeld tatsächlich ein Regenbogen zu erkennen, so als ob uns Atari’s Fuji ein Zeichen geben wollte. Leider ließ er sich schwer photographieren, daher hier kein Foto (wäre in schwarz-weiß Druck auch ziemlich doof). Nach dieser Anstrengung war eine Stärkung willkommen, so dass wir gegen 19 Uhr mit dem Grillen der berühmten Thüringer Rostbratwürste begannen. Sie waren sehr lecker und manch‘ einer holte sich mehr als einmal Nachschlag.

Am Abend gab es noch einen Atari ‚Karts‘ Wettbewerb im K.O.-System. Das Bild des Jaguar wurde per Beamer an die Wand geworfen, so dass viele die spannenden Rennszenen miterleben konnten. Am besten ist R.I.K. gefahren und hat sich dafür einen schönen Preis aussuchen können. Den Rest des Abends vergnügten sich einige mit der kultigen Serie ‚Futurama‘ in der die ‚Space Invaders ‚ vorkommen. Es macht immer wieder Spaß diese Folge anzusehen, auch weil viele bekannte Figuren aus Atari-Spielen darin vorkommen. Gegen 23 Uhr haben einige Leute Appetit auf Pizza. In letzter Minute wird der hiesige Pizza- service kontaktiert um die gewünschten italienischen Gerichte zu bestellen.

Um Mitternacht spielen THW, RIK, TWW und Kitten noch ein paar Runden ‚Worms‘. Das Zuschauen macht mich so müde, dass ich mich bald darauf in meinen Schlafsack zurückziehe. Sonntag, 12. September Durch Töne aus dem Soundgenerator eines Atari wurde ich geweckt. Es sind zwei Jungs, die in ihrem Kampfspiel anscheinend ständig Bomben fallen lassen – SSSSSStt – Bumm! Wer noch nie von einem Atari Computer geweckt wurde, der sollte nächstes Jahr einmal zur Unconventional nach Lengenfeld kommen, hier kann man es erleben. In der Küche ist Helmut mit Aufräumen beschäftigt. Wir waschen das Geschirr vom Vortag ab und bereiten Frühstück vor. Leider gibt es heute nur An der Tankstelle Brötchen und Carsten ist so nett welche zu besorgen. Ein ausgiebiges Frühstück unter Atari-Anhängern mit Kaffee aus der schwarz-goldenen ABBUC-Atari Tasse ist richtig nett.

Sören veranstaltete spontan einen Tempest 2000 Wettbewerb, der aber für den einen oder anderen wohl zu früh angesetzt wurde, denn die Reaktionsfähigkeit lässt bei ihnen zu wünschen übrig. Erhard, der wahrlich nicht als großer Spieler bekannt ist gewinnt hierbei auch einen Preis. Eine Kaffee-Doping Kontrolle hatte nicht stattgefunden. Ein Event anderer Art war das gegen Mittag veranstaltete Seminar zum Thema „Disassemblieren von Maschinen-Code“. Für solches Software Back-Engineering gab er viele Tipps und verdeutlichte das an einigen Beispielen. Seinen Ausführungen konnte ich leider nicht folgen, denn für mich war es Zeit geworden die Heimreise anzutreten. Nach einer langen Verabschiedung von allen Besuchern fuhr ich dann wieder nach Hause mit dem Gedanken „Die Unconventional 2004 war eine tolle Veranstaltung“.

Livetagebuch

00.02 Wir schließen das Schützenhaus auf zur Unconventional 2004
00.03 Carsten und Martin sind auch schon da
00.04 als erstes wurde der Rechner für den Real-Time Artikel aufgebaut
01.00 wir haben Tonnen an Material ausgepackt und in den Saal geschleppt
01:20 Martin bläst eine LuMa mit einem Mörderkompressor auf
01:40 Ich muss nun mal schnell ins Bett, also dann bis zum Morgen Mr.V
01:45 Sodele, die LuMa ist prall gefüllt. Nacht!
07.45 Hach bin ich noch müde, aber schon wieder hier Mr.V
08:15 R.I.K. of Kaisersoft an der Tastatur. Ich bin seit etwa halb fünf da, aber da haben schon alle gesägt. Also auch bis halb acht Heia gemacht…
08:45 Frühstück
11:10 Zelte sind aufgebaut..wow, was für´n Wetter 🙂 Naja, blendet nur beim Hacken 😀
12:30 So, nun ist fast alles eingekauft und geregelt, es kann losgehen mit dem Spaß Mr.V
14:30 Halli, hallo, hier Mirko Sobe (www.atarixle.de). Bin grad von Helmut und Erhard vom Bahnhof in Reichenbach abgeholt worden und jetzt halt hier. Na dann, auf gutes Gelingen…
14:36 Tja, die Uncon läuft mal wieder. Es ist doch immer wieder schön die ganzen Leute wieder zu sehen… Alles klar? Eure Nine
15:57 Tach.. bin jetzt auch bei strahlendem Wetter angekommen im Vochtland. 505/checkpoint
17:15 Hi der Cheffe ist auch endlich angekommen. Begleitung liegt im Hotel in Treuen im Bett.
18:54 Der erste Pizzaschmaus ist vernichtet, Sogleich setzen sich alle wieder artig an die Rechner und programmieren.
18:55 Die ersten Bilder sind auch schon Online auf der ABBUC Webseite abrufbar. Danke T-Mobile, dass wir Friendly User sind.
18:57 Meine Festplatte ist mir heute bereits zweimal abgekackt…grrr
18:58 Dragoran hier muss wieder Zocken gehn also keine großen Reden schwingen sondern weiter Zocken!!!
21:15 Schmutzpuppe und Anhang ist auch endlich angekommen, man war das eine Fahrt…
21:24 …was wollte ich denn jetzt sagen… später (MS)
22:00 Czech crew have just arrived. We had some troubles to find the place because we travelled from other side of city. But we have done it! (Jan)
22:01 I’m here too. Raster/c.p.u.
11:50 Steffen und Jörg waren wie jedes Jahr wieder da. Haben uns umgeschaut. Grüße, bis zum nächsten mal!
22:10 I see here our Jan did beat me in RTT writing here, he was faster than me. And Radek (well know as Raster) too. But he wrote not exactly right fact. First, we stopped our car on parking place at 21:40. And we have lots of problems on Germany road, with those „Umlaitung“ things. Many ones, realy. True, we have a strange problem on our czech side too, we arrived on diferent point on border than we have planed. Please don’t ask mee about reason, I not have imagine why. (short notice: I am driver of our car, of course) Simply, we have a little crazy and much funny Journay today.
22:51 Sind immer noch am Zocken Gähn, wird aber bis Morgen früh weitergehen. Schau mal wie es weiter geht?
23:27 schon wieder die böse Festplatte… jetzt kann die was erleben…
23:55 Wird langsam Zeit für die Nachtruhe. Aber Morgen geht’s voll durch
00:25 Uncle Harry arrived after a 4 hours trip from Frankfurt/Main.
1:20 Hab jetzt mein Bier halb ausgetrunken und gehe jetzt gleich zu Bett.Sören und Denis sind schon zu Beet gegangen. Werd aber mein Bier morgen austrinken………. Ma.
2:00 The 1st USB Keybard driver is working. Only the (X)Key is problmatic, it switches INVERS video. That will solved tomorrow cas
3:00 cas is still working on the USB Keybo
ard driver 🙂
3:10 Zeit um schlafen zu gehen (UH)
3:20 well, I need to rethink the modifire algo att sunlight (cas)
6:15 The MNX crew arrived.
6:30 Skoll

ca 7:30 morgen alle zusammen 😀
8:03 Dragoran und Co. sind wider am Zocken.
08:05 Mr.V wieder vor Ort
08:27 Nach drei erfrischenden Stunden Schlaf ist R.I.K. wieder da. Jetzt kann ich damit fortfahren, meinen Soundmonitor anzustarren und auf eine gute Idee zu warten…
09:05 Guten Morgen, meine Nachbarn!
09:08 Ich bin auch wieder da und störe beim allgemeinem Frühstück, Wolfgang
11:10 Nach einem ausgiebigen Frühstück habe ich mein Atari XL System aufgebaut und schaue mit Helmut die Kisten und Kartons mit Computer Zubehör durch, die die RAF mitgebracht hat.
09:53 Aber Du störst doch nicht
11:23 Na Rik zockst woll gar net! (Looossser)
12:00 Jetzt kommt sogar die Sonne wieder raus. trotzdem schlafen immer noch einige………..~
13:00 Sören du bist ein Held ich wünsch dir noch viel Glück Dennis
13:05 At last rain did stop and Sun make look on World and I can try and take some photos outside from city. I don’t have any yet, I finnaly buy my digital camera last Year several weeks past Unconvettional 2004. It was a little silly time, isn’t it? Zdenek
13:50 Me and Radek played tennis game again other 2 member team. Radek spoke me than we ara winners, it is big surprice for me because I don’t know anything about tennis and I have Joystick that I don’t like it. Zdenek~
14:20 Puuh bin ich und dragonball geschafft warn nämlich Skateboardfahren!
15:45 Joee mit A & M trifft ein
18:20 A Big outside contest take end before 10 minutes and now our group are look forward to barbecue. Exacly not we all, but that is not important. Barbecue, that is very important. Zdenek
19:00 Where`s Dragonfire Leute????!!!!
20:00 Bin wieder da, alles bestens im Krankenhaus.
20:15 Wolfgang bringt sein Damen zurück ins Hotel.
20:21 Wie jedes Jahr ein Gast: Super, dass es dieses Treffen noch gib. Weiter so! Ein MAC-User. 20:30 Der Jaguar Atari Karts Wettbewerb ist vorbereitet. Gleich geht’s los!
21:03 Leute, jetzt ‚mal ernsthaft: Egal, ob hier 10, 25, 50 oder 250 Atarianer ‚rumrennen: Es macht einfach Spaß wie Hölle!!! Jedes Jahr wieder!!! R.I.K. of Kaisersoft… …der Übrigens eben ein T-Shirt gewonnen hat 🙂
21:20 The second round of Atari Kart Racer had begin.
21:52 results of the atari karts competition
1. Dragoran/DS (Sören)
2. Raster (Radek)
3. R.I.K. (Markus)
4. Bohdan

01:00 TWW, seine Freundin, TWH und R.I.K. spielen immer noch WORMS am Jaguar. Ich lege mich nun schlafen Harry
02:00 I’am finally gelling drunk, so it’s time fr me to get asleep. Altough I didn’t programm anything on my XE, it was a nice meeting. So Houdoe en bedankt!
02:30 Ich glaube ich bin outgewormed:says Kitten= Fritses freundin. Es ist halb vier gepassiert .Everyone is in dreamland,with some exeptions naturlich. good night
06:22 Der Storm ist nun endlich vorbei.
07:38 Die Drachen haben mich aufgeweckt mit ihrem Kampfgetöse. Harry
08:01 hab grad bei dem morgenappell feldwebel harry getroffen. Laut Oberkommando is die laache uff jut deutsch gesacht beschissen 🙂 Das muss wohl am wetter liegen *g \twh/f2
08:02 Habe gerade (Bogen)Schütze Havemeister beim Morgenappell angetroffen. Trotz des bis in die Morgenstunden verschobenen Zapfenstreichs ist er schon früh auf und hat bereits die korrekte Kampfrasur durchgeführt.
08:30 Uj, Uj, Uj siehst hier wieder aus
08:55 Hallo, hier ist Mirko. Ich bin nun schon Über eine Stunde wach und musste schon wieder meine Festplatte formatieren…
09:00 Hier sieht es wirklich aus wie S….. habe zwei Putzteufel als Verstärkung mitgebracht. PS: Die Tastatur bringt mich um.
09:10 Gleich wird es lustig. Es sind nur drei Brötchen da. Also: Wer zuerst wach ist bekommt eines ab….
09:20 gleich geht der atari Wettbewerb von Tempest los wer mitspielen will kann sich bei Sören( Dragoran) anmelden
10:35 Nach einem ausgiebigen Frühstück mit zeitweiligen Spieleinlagen für Tempest 2000 (2. Platz) wird es nun Zeit für mich zusammenzupacken.
11:10 Alle Finanzen mit Helmut geregelt, werde mich jetzt bei allen verabschieden und gen Herten fahren. We see us at JHV 23. 10.2004
11:40 Wettkampf Tempest2000 ist zu end. Die Teilnehmer waren in der Gruppe A: Dragoran, Harry, Erhard, Raster und Jay. In der Gruppe B: Dragonfire, Carsten, Matthias, Melwin, RIK und Raster. Raster und Jay waren leider Absteiger der Gruppe A.
Die Platzbelegung der Gruppe A ist wie folgend:
Platz 1 Dragoran
Platz 2 Harry
Platz 3 Erhard
und in der Gruppe 2:
Platz 1 Raster
Platz 2 Carsten
Platz 3 Jay

12:05 Of course they had this compo while the real players where still asleep.
12:08 Ihr habt gespielt wie die Weltmeister und nun stehen die Ergebnisse fest:

The winner of the Highscore Game Contest is Dragoran !
1. Dragoran (Sören)
2. Dragonfire (Dennis)
3. Raster (Radek Sterba)
4. Dragonball (Mario)
5. Jay (Jan Krupka)
6. Bohdan Milar
7. 505 (Nils Feske)

12:17 Endlich habe ich meine Sachen gepackt und verabschiede mich bald. UH
12:38 Mein Auto ist beladen ich sage Auf Wiedersehen bis nächstes Jahr!
13:05 Das Wochenende geht vorbei:-( aber ich hoffe das ich alle einmal wieder sehe
13:30 Czech group are preparing for leave this woonderful place. Zdenek bye bye, see you next time!
13:32 I had no succeess in competitions this time. I also did not finish the installation of NetBSD and Linux on my Falcon, but I now have a new MiNT and am glad I had been here. Many interesting and nice people. Bye Bohdan
14:30 Saluuuuuuuukes .
14:30 Letzter Eintrag von R.I.K. of Kaisersoft: Bald ist alles wieder so, wie es am Donnerstag war. Die UnCon ist fast vorbei, und es war einfach nur cool! Atari rules!
14:32 The MNX crew will now leave. It was short, but sweet 🙂 So SKOL and stay ATARI. Houdoe war!
14:36 Es ist zu Ende
14:39 War gut wieder. (Cas)

Die Atari History ROM

Bereits zum fünften Mal präsentiert WASEO die ATARI HISTORY ROM. Mit ansprechenden Design und vielen interessanten Bildern rund um die ATARI-XL/ XE-Computer und das ATARI-VCS bietet die aktuelle Ausgabe wie immer stundenlange Beschäftigung mit dem ATARI-Hobby. Viel Spaß beim Erforschen und Entdecken wünscht das WASEO-Team!

Auf dieser ATARI-HISTORY-ROM CD findet Ihr:
* 60 PD-Mags des Rätz-Verlages im ATR-Format
* 20 Cover von ATARI-Zeitschriften (ANALOG, ANTIC)
* 70 Fotos von der ABBUC-JHV 2003
* insgesamt mehr als
1000 Bilder rund um den ATARI-8-Bit
* über 100 Bilder des ATARI-VCS-2600
* multimediale Diashows (HTML + Windows) aller Inhalte

Die ATARI HISTORY ROM 2004 ist allen Atari-Fans gewidmet und soll eine möglichst umfangreiche Sammlung alten und neuen Materials rund um die „kleinen“ Ataris darstellen. Mit dabei sind sogar einige Bilder, die noch nie vorher veröffentlicht wurden. Mit der einfachen Navigation, den praktischen Vorschauseiten mit Minibildern (Thumbnails) und dem unverwechselbaren Design lässt diese Präsentation die guten alten Zeiten lebendig werden und sorgt einfach für eine tolle „ATARI-Stimmung“. Preis 4 Euro + 2,50 Euro Porto und Verpackung (Vorkasse) ( + 2 Euro bei Nachnahme ) zu bestellen bei
WASEO
Michael Probst
Göttingstr. 16
38106 Braunschweig
miprobst@web.de

Die RAF fährt zur JHV 2005

Wie in den letzten Jahren, ist das Treffen der ABBUC-Mitglieder zur Jahres-Hauptversammlung (JHV) im Bürgerhaus zu Herten auch für die RAF-Members ein Höhepunkt des Jahres. Wo sonst mehrere Fahrzeuge benötigt und unterwegs waren wurde diesmal beschlossen gemeinsam zu fahren!

Also hat Thomas Grasel einen DB-Sprinter besorgt, in dem 9 Person bestens Platz finden. Da aber nur 6 RAFler mitfuhren (Thomas, Harry Reminder, Florian Dingler, Winfried Piegsda, Martin Metz und Ich, Marc Mortara) hatten wir alle mehr Platz als die armen Billigflieger in der Touri-Klasse! Carsten Strotmann und Gunnar Kanold hatten bereits einen Tag vorher die Anreise hinter sich gebracht. Am Samstag den 23.10.2004 um 6.30 Uhr wurde sich vor der Haustür vom Thomas in Heddernheim zur Abfahrt um 6.45 Uhr getroffen. Die erste halbe Stunde gab es noch viel zu erzählen, dann wurde es jedoch immer stiller, außer Thomas und Florian, die sich lebhaft über die Vorzüge des Sprinter austauschten, wobei die Suche nach dem Ölmessstab doch etwas länger dauerte! Nach einer Frühstückpause gegen 9.00 Uhr auf einem Rastplatz, ging es im Endspurt nach Herten, wo wir ziemlich genau um 9.30 Uhr (es war 9.29 und 59 Sek) ankamen.

Nach allgemeiner Begrüßung (man hat sich ja soooo lange nicht gesehen) wurden drei Tische belegt und alles nötige aufgebaut. An den beiden Enden der Tischreihe wurden die Spielsysteme aufgebaut. Pole- Postion zur rechten und der Wettbewerb zur linken. Hierbei handeltet es sich um ein Raten von Grafiksymbolen von bekannten ATARI-Spielen. In der Mitte wurden noch zwei Laptops aufgestellt für das Abspielen von CD/DVD und zum Schreiben dieses Berichtes. Gegen 11.00 Uhr war dann alles soweit und auch die Stuhlreihen für die Versammlung wurden schon von vielen fleißigen ABBBUC-Members aufgestellt. Die ersten Besucher liefen auch schon ihre speziellen Stände an um sich über Neuheiten zu informieren. Mit 15 Minuten Verspätung eröffnete Wolfgang Burger die 19. JHV, und begann mit seinem Bericht über die Tätigkeiten des Vorstandes im vergangenen Jahr.

Dieser umfasste auch eine außergewöhnliche Vorstandssitzung in den U.S.A. Es trafen sich dort Wolfgang und Joost, die zufällig auch in der gleichen Ecke ihren Urlaub verbrachten. Es musste nämlich eine sehr wichtige Unterschrift unter ein Dokument des Amtsgerichts geleistet werden, die bei Nichterfüllung zu einer Strafe geführt hätte! Nach Wolfgangs Aussage war dies schnell erledigt und es konnte zum Grillen im Garten übergegangen werden. Carsten war zu der Zeit auch in den Staaten, konnte es sich aber nicht einrichten daran teilzunehmen. Danach gab er das Wort weiter an den Kassenwart Udo Wrobel, der seinen Bericht über die Finanzen des ABBUC sehr kurz fasste (erfreulich, es ist mehr drin als letztes Jahr!). Die Kassenprüfung durch Johann Barth ergab keine Unregelmäßigkeiten. Alfons Klüpfel stellte wie immer den Antrag, den Vorstand zu entlasten durch Abstimmung der versammelten Mitglieder, dies geschah auch sogleich. Mit einem schnell gekauften Blumenstrauß, den er Wolfgang überreichte, ehrte Alfons im Namen aller Mitglieder auch die unermüdliche Hilfe und Mitarbeit von Marga Burger, die leider erst später kommen konnte.

Mit einem Bericht des Internet Ressortleiters Andreas Bertelmann, der uns über die Aktivitäten einer Hacker- Gruppe aus Brasilien aufklärte wurde dieser Tagespunkt fortgesetzt. Diese Jungs hatten auf unserer Internetseite mit einem Pinguin auf sich aufmerksam gemacht, leider führte dies zur Unterdrückung der Startseite. Nach Aussage des Ressortleiters Andreas wurde die Startseite ausgetauscht, was wieder einen einwandfreien Zugang ermöglichte. Die Brasilien-Hacker-Bande bedachte uns aber noch zweimal mit dem Pinguin. Nach dem Eintauchen in’s IRC und einer Kontaktaufnahme sowie einer Erklärung, dass der ABBUC kein Unternehmen sei wo riesige Gelder zu verdienen wären, wurden wir endlich in Ruhe gelassen. Es kam leider nicht heraus wo die Sicherheitslücke auf unsere Seite war! Eine komplett neue Startseite erfolgte. Die Besucherzahl und der Download wurden um 15% zum Vorjahr gesteigert. Sehr schön!

Der Ressortleiter „Hardware“ und „Software“ war nicht zugegen, bzw. hatte seinen Posten aus privaten Gründen aufgegeben. Wolfgang schlug deshalb gleich vor diese neu zu besetzen, wobei „Hardware“ schon von dem Allgäuer ABBUC-Mitglied Andreas Mischka übernommen worden war. Die Position „Software“ wird in Zukunft von Andreas Magenheimer (Charly Chaplin) begleitet, der durch Abstimmung in der Versammlung gewählt wurde. Auch der Eventleiter Thorsten Buschke (Mad Butscher) hatte das Handtuch geworfen, dies wird in Zukunft von Markus Römer (R.I.K.) wahrgenommen. Danach ging es weiter mit den Berichten der diversen Regionalgruppen. Eine Arbeitsgruppe Engl-Hardware hatte ihre Aktivitäten zum Nachbau des Frezeers und der Turbo-1050 vorgetragen.

Auch die Kunst kam nicht zu kurz, Torsten Helbig (WASEO) stellte drei auf Wolfgang’s Wunsch erstellte ATARI-ABBUC Bildkompositionen vor. Gunnar (WGL) berichtete über die ABBUC-Bundesliga, die sich guter Beteiligung erfreuen kann. Nach Saison- Ende wurden nun die Gewinner verkündet und die Preise sogleich an die anwesenden Gewinner verteilt. Festzustellen war, dass es bei einigen Groups auch über die Jahre hinaus, immer wieder Projekte in Angriff genommen werden – sowohl Soft- wie Hardware. Der von der RAF vorgestellte USB-Adapter gehört sicherlich zu den viel versprechendsten Entwicklungen. Von Florian wurde noch auf unseren Ratespiel- Wettbewerb hingewiesen. Bei einem ku
rzen Film über die UnConventional 2004 in Lengenfeld konnte man dann entspannen.

Als nächstes folgte Verschiedenes auf der Tagesordnung. Und jetzt begann das Unheil! Von Carsten wurde gefragt, ob es in 2005 wieder einen neuen Software-Wettbewerb gibt. „Sicherlich“ meinte Wolfgang und lies gleich darüber abstimmen, der Antrag wurde mit großer Mehrheit angenommen. Dann aber begann die schier endlose Diskussion über die Einzelheiten der Preisgeldverteilung. Nachdem Wolfgang kurz vor dem Nervenzusammenbruch stand, verwies er auf den neuen, kurz vorher von der Versammlung bestimmen, Software- Ressortleiter Andreas Magenheimer, er solle sich um dieses Problem kümmern. Es ging gleich weiter mit einer Debatte über einen Hardware-Wettbewerb, auch fast wieder endlos, ob bereits vorhandene modifizierte Hardware oder nur Neu- Entwicklungen zugelassen werden sollten. Die sehr rege Diskussion mit verschiedensten Vorschlägen darüber wurde letztlich durch Abstimmung beendet.

Damit war die Versammlung beendet und es konnte zum Beginn des Spielwettbewerb der RAF übergegangen werden. Die Bekanntgabe der Gewinner des ABBUC Softwarewettbewerbs unterbrach kurz das Treiben der Besucher und Spieler. Auch der Spielewettbewerb der RAF fand bald darauf ihren Sieger. In einer Siegerehrung wurden sowohl die Gewinner des Software wie des Spielwettbewerbs mit Preisen gekürt. Gegen 17 Uhr fand die Veranstaltung ihren Ausklang, das Zusammenräumen von Tischen und Stühlen war schnell erledigt. Derweil hatte das Pächterehepaar im Vorraum die Tische für das gemeinsame Abendessen der noch anwesenden Mitglieder gedeckt. Bei Schweinelende, Speckbohnen und Bratkartoffeln wurde angeregt weiterdiskutiert und so manche Idee für das nächste Jahr gefunden.

Das gesellige Beisammensein fand gegen 20.30 Uhr für die RAF-Gruppe ihre Fortsetzung in der Heimfahrt in ihrem Sprinter-Bus.

Text von Marc Mortara mit Unterstützung aller verfügbaren Hilfsautoren

Ein UnCon 2K4 Ergebnis

Lengenfeld, 10.09.2004
Assemblerprogrammierung am Beispiel meines Sektorkopierers Teil II Hallo Abbucianer, wieder einmal ist es Zeit für die Unconventional und damit auch für den Atari 8-Bit, Spiel, Spaß und (Ent-) Spannung. Hingefahren bin ich in der Nacht von Donnerstag auf Freitag und angekommen bin ich gegen 01:40 Uhr. Bis hierhin war es jedoch ein langer Weg. Die letzte Zeit für den Atari 8-Bit, Spiel, Spaß und (Ent-) Spannung war im Frühjahr 2004 in Kellenbach. Danach gab es eigentlich nur lange Arbeitstage, Umziehen, Wohnung renovieren, lange Arbeitstage, lange Arbeitstage und lange Arbeitstage. Das gipfelte in einer 70++ Stunden Arbeitswoche, verursacht durch ein vom Chef extrem gelungen eingestieltes Projekt (ohne bezahlte Überstunden und ohne ein Wort des Dankes). Dann kamen zwei Wochen Urlaub mit täglichen Anrufen aus der Firma und Wohnung renovieren. Nach diesem tollen Urlaub (das Arbeitszimmer ist jetzt allerdings fast fertig) gab es dann noch mal 3 arbeitsreiche Tage und ab Donnerstag war dann Urlaub für die Unconventional 2004 geplant. Der Donnerstag war aber nicht direkt Urlaub – 07:30 Uhr aufstehen und dann Arbeitszimmer putzen, Schreibtisch zusammenbauen, Regalschrank zusammenbauen, 11 Umzugkartons leer räumen (darin waren die Sachen vom Arbeitszimmer und damit auch der Atari), noch mal kurz putzen, dann in die Nachbarstadt zum OBI für 2 stabile Klappkisten (die anderen sind noch alle voll und irgendwie muss man ja seinen Atari mit Zubehör zur Uncon schaffen), dann in die Pommesbude zum Mittagessen, dann Autowerkstadt für Öl – und Filterwechsel (ja, der Luftfilter bitte auch), dann nach Hause und alles für die Uncon zusammensuchen, noch mal runter ins Auto zum Scheiben-von-innen-putzen (der Dreck vom letzten Winter muss ja mal weg) und dann alles ins Auto packen. Tja, und so schnell wird es 20:40 Uhr …. los geht’s.

In Lengenfeld angekommen bin ich ja ganz oben schon, deshalb jetzt zum eigentlichen Thema Assemblerprogrammierung und Sektorkopierer. Vielleicht erinnert sich der ein oder andere meines 1. Artikels über meinen Sektorkopierer aus dem Jahr 2002 (siehe Magazin 71). Der Sektorkopierer ist mittlerweile fertig bis auf ein paar Feinheiten. Er erkennt die verschiedenen Diskettenformate, er kopiert, er hat einen 16K Puffer, er benutzt die Highspeed-Routine von Spartados und er kann zwei Medien vergleichen. Das eigentliche Hauptprogramm beginnt in Zeile 3280 (Listing zu Version 1.7e) und geht bis Zeile 3570 (das sind etwa 35 Zeilen). Hier wird folgendes gemacht: beginne mit Sektor 1 und lese den Puffer voll, bis entweder der Puffer voll oder das Diskende erreicht ist. Falls kopiert werden soll, schreibe den Puffer auf das Zielmedium. Falls geprüft werden soll, vergleiche den Puffer mit dem Zielmedium. Wenn das Diskende noch nicht erreicht ist, setze den Pufferanfang auf den nächsten Sektor nach dem letzten Pufferende und mach weiter (Z. 3560). Die eigentliche Arbeit wird der Übersichtlichkeit halber in diversen Unterprogrammen erledigt.

Die Routine RD_SEC_4 (Z. 4290) liest von der eingelegten Diskette den Sektor Nummer 4. Diese Routine wird verwendet, damit die danach folgende Statusabfrage in jedem Fall die richtige Dichte erkennt. RDSEC (Z. 4520) liest einen Sektor von einem Laufwerk. Sektor und Laufwerksnummer werden einfach übergeben. WRSEC (Z. 4720) schreibt einen Sektor auf ein Laufwerk. Sektor und Laufwerksnummer werden einfach übergeben. Die Routine BOOTSECSIZE (Z. 4920) sorgt dafür, dass bei Disketten mit weniger als 512 Bytes pro Sektor die Sektoren 1, 2 und 3 immer nur mit 128 Bytes gelesen und geschrieben werden. Ja, ihr lest richtig. Ich habe an dieser Stelle versucht, vorausschauend zu arbeiten, falls es mal Disketten mit größeren Sektoren für den Atari geben sollte.

GET_PERCOM (Z. 5130) liest vom Quelllaufwerk den PERCOM-Block aus, damit die Anzahl der Sektoren bei Diskette größer als 180 KB richtig bestimmt werden kann.

GET_STATUS (Z. 5400) bestimmt die Dichte der Diskette.
SETSIO (Z. 5610) sorgt dafür, dass SECOPY die Highspeed SIO Routine von Sparta DOS benutzen kann.
RD_BUFFER (Z. 5710) gibt am Anfang eine Meldung auf den Bildschirm aus und liest dann den Puffer voll, entweder bis er voll ist oder bis das Ende der Diskette erreicht ist. WR_BUFFER funktioniert entsprechend.
SECINC (Z. 6130) erhöht die Nummer des aktuellen Sektors um „1“ und prüft auf das Erreichen des letzen Sektor
s.
BUFINC erhöht den Zeiger auf die aktuelle Position im Puffer um die Größe des Sektors und prüft auf das Erreichen des Pufferendes.
LASTSEC (Z. 6410) errechnet die Zahl der Sektoren, die eine Diskette hat.

Wenn ein Laufwerk das Kommando für den PERCOM-Block unterstützt, wird die Zahl der Sektoren aus dem PERCOM Block errechnet. Der PERCOM Block ist wie folgt aufgebaut:
Byte 01: PTRACK, Tracks
Byte 02: PSRT, (Steprate)
Byte 03: PSEKHI, Sectors HI
Byte 04: PSEKLO, Sectors LO
Byte 05: PSIDE, Heads
Byte 06: PMF, FM/MFM
Byte 07: PBYTHI, Bytes / sector HI
Byte 08: PBYTLO, Bytes / sector LO
Byte 09: PONLIN, (Active)
Byte 10: reserved
Byte 11: reserved
Byte 12: reserved

Die Zahl der Sektoren ergibt sich aus dem Produkt von Tracks, Sektoren und Seiten. Wenn das Laufwerk keinen PERCOM-Block unterstützt, wird von folgender Annahme ausgegangen: es handelt sich um ein Laufwerk ohne Erweiterung. Die können in der Regel SD, MD und DD. SD und DD sind 720 Sektoren, MD sind 1040 Sektoren. Das kann man dann aus den Werten der Statusabfrage ableiten. VDST (Z. 6930) Vergleicht die Sektoren im Puffer mit der Zieldiskette.

Ab Zeile 7510 werden die verschiedenen Meldungen definiert, die SECOPY so von sich geben kann. Eine Meldungsdefinition besteht aus dem Meldungstext, dem Aufruf der eigentlichen Bildschirmausgaberoutine, der Adresse im Speicher, an der der Text steht und die Länge der Meldung. Unglaublich aber war: Das Programm ist nicht mal 2K groß, wovon noch ein Teil bloß Text ist. Und ich habe Jahre dafür gebraucht, es zu schreiben. 🙂 Na ja, es waren ja nicht wirklich „Jahre“, denn ich habe immer nur an den Tagen der Unconventional oder in Kellenbach daran programmiert. Und wenn man nach einem halben Jahr Pause nicht immer einen Tag brauchen würde, bis man sich wieder in das Thema hineingedacht hat, wäre das vielleicht auch in 10 Tagen am Stück genau so weit gediehen.

Probiert das Programm doch ruhig mal aus. Es läuft unter BW-DOS und Sparta DOS und man kann damit prima Disketten in ATR-Dateien kopieren oder umgekehrt, wenn man an seinen Atari eine 1050 und ein SIO2PC anschließt. Und mit Sparta DOS X32D oder X33B hat man Highspeed und das ganze geht recht schnell.

Falls Ihr noch Fehler finden solltet oder sonst Fragen habt, schickt mir doch einfach eine E-Mail. Ich habe so ziemlich alles ausprobiert und keine Fehler feststellen können.
Viele Grüße, Erhard

Hardware mit Software-Support oder
Software mit Hardware-Support: Teil 3

Im vorletzten Teil dieser (langweiligen) Serie geht es um die Themen Trackball/Maus Support und Paddle/Koala- Pad Support. Diesmal war ich aber extrem faul und habe längst nicht alle englischen Anmerkungen ins Deutsche übersetzt. Aber ich denke, man versteht das auch so, also los geht’s:

5) Welche Programme haben einen Trackball Modus oder supporten eine graue (ST-) Maus?

Missile Command von Atari CTRL-T (trackball modus)
Slime von Synapse CTRL-T (trackball modus)
Shanghai von Activision

(Atari version by P.Sabath)

choose controller type: ST mouse!

(plug it into port 2; if you don’t have one, you have to reboot

Bombdown von Roemer of Uno choose between Joystick, Amiga

 mouse, ST mouse or CX85 numeric

 keypad (use port 2 for any mice)

Minesweeper von Raindorf-Soft use an ST mouse in port 2
The Brundles von KE-Soft use an ST mouse in port 2
The Brundles Editor von KE-Soft, PD use an ST mouse in port 2
Geisterschloss von KE-Soft, PD choose Lightgun (port1) or ST mouse (port 2)
Vanish (ZONG, Vol. 5+6/1993) use an ST-mouse in port 2
Hong Kong (ZONG, Vol. 5+6/1993) use an ST-mouse in port 2
Maus-DOS (ZONG 5+6/1993) use an ST-mouse in port 2
Faecher-Patience (ZONG 1/1993 use an ST-mouse in port 2
Macao (Zong 5+6/1994) use an ST-mouse in port 2
Multi-Mouse Manager (PD drivers for mice, TB, etc.
Unriagh I (PD Adventure) has drivers for ST mouse+Joystick(stick=port 1, mouse=port 2)
Unriagh II (PD Adventure has drivers for ST mouse+joystick  (stick=port 1, mouse=port 2)
„kleiner“ Calculator (AMC-Verlag, PD uses ST-mouse only (port 2)
„großer“ UPN Calculator (PD) uses ST mouse, Trakball, Touch tab. and joystick; (there are different COM files, rename the one you wish to use to *.EXE; all drivers use port 1 – if I remember correctly)
Operation Blood (ANG/Mirage) press mouse button or Select to start in ST mouse mode (port 2)
Operation Blood 2 / Special Forces(ANG/Mirage) press mouse button or Select to start in ST mouse mode (port 2)
Sprint XL (ABBUC Jahresgabe 1992) uses an ST mouse in port 2
M.O.S. (div. ABBUC Magazine) uses an ST mouse in port 2
Diamond GOS (Reeve Software) all three versions support an ST mouse in port 2
S.A.M. (Power per Post) german GUI, supports an ST mousein port 2
G.O.E. (TCS) supports an ST mouse in port 1
BOSS-X (MS-Software, Mirko Sobe) supports ST-Mouse in Port 2
Final Legacy von Atari the „sea-to-air“ mode supports a

trackball or ST-mouse in port 2;

(but the rest of the game requires

a joystick in port 1!)

Anmerkung zu Missile Command von A.M.:
Es gibt dieses Spiel in vielen versch. Versionen… Ich besitze die alte Atari 800 Modul Version, sie funktioniert korrekt mit Joystick und Trackball, jedoch leider überhaupt nicht mit einer Maus. Die neuere XL Version funktioniert hingegen mit Maus, Trackball und Joystick, ebenso die eingebaute XEGS Version von MC. Soweit ich weiß, gibt es MC aber auch auf Diskette und Kassette. Ich bin mir nicht sicher, wie sich die Disk und Tape Versionen verhalten, vielleicht ja wie die alte 800er Version oder halt wie die neueren XL/XE/XEGS Versionen…

Anmerkung zu Trackball und Maus von A.M.:
Es gibt zwischen diesen beiden Eingabe-Geräten einen Unterschied ! Denn nur, weil ein Game mit beiden Eingabe-Geräten funktioniert, heißt das nicht, dass sie identisch wären – sie sind es nicht (jedoch recht ähnlich in der funktionsweise). Man kann den Trackball problemlos zu einer (ST-kompatiblen) Maus umbauen, entsprechende Baupläne gibt es beim ABBUC Bauplanservice. Dann lassen sich alle Maus – Spiele auch mit dem (umgebauten) Trackball spielen. Vermutlich gibt es aber ein paar Atari Games, die eben nur mit dem Trackball laufen (und nicht mit der Maus oder dem umgebauten Trackball), allzu viele dürften das aber nicht sein…

6) Welche Programme haben einen Paddle oder
Koala-Pad Modus?
– Super Breakout (Atari) breakout clone
– Live Wire (Analog) tempest clone
– Live Wire 2 (Analog) tempest clone
– Planetary Defense (Analog)
– Pong (Antic) Pong clone
– Pong (Analog) Pong clone
– Super Ball (Compy Shop Magazin) Breakout clone (many different versions available, I own 4 versions at the moment);
– Arkanoid (Taito/Imagic) Breakout clone
– Chiseler (Antic or Analog) a breakout clone
– Slime (Synapse) a slimy shooter…
– Chicken (Synapse) catch the chicken eggs…
– One on One (Compute!) a breakout/warlords clone
– Paratroop Attack von David Plotkin
– alle Flipper / Pinballs kreiert mit dem P.C.S. von ECA [NTSC/Gr.8 und PAL/Gr.15] (use left paddle trigger for left flipper and right paddle trigger for right flipper; or simply use a joystick and left/right/fire button);
– viele weitere Pong und Breakout Clones
– Clowns & Balloons (after pressing the „P“ key ???);
– Castle Crisis Cart. von ??? (via Atari-Age);
– Atari Warlords (???);
– Plattermania Cart. von Epyx;
– viele weitere Programme (an die ich mich nicht alle erinnere!)

nur /speziell für Koala Pad:
– Micro-Illustrator / Koala Painter
– andere Koala Pad Malprogramme

So, damit hätten wir den heutigen Beitrag wieder erledigt. Solltet ihr für den letzten Teil noch Anregungen oder gar Ergänzungen haben, dann nur her damit, via E-Mail an: amp@abbuc.de Wie üblich kann man einige der genannten Programme auch von mir erhalten. bis demnext…
Andreas Magenheimer.

Supercartridges selbst gemacht

Ein Beispiel für gute Atari Informationen und Entwickler Support

Sie waren sich alle einig, die Softwarehäuser, die Hardwarehersteller und Entwickler, die Händler, die Fachjournalisten und sogar Atari selbst:“ Der Atari XL/E ist tot“… Für Atari schien die einzige Zukunft nach den Wirren der Übernahme durch Jack Tramiel in der neuen ST-Linie zu liegen.

Nur noch eingefleischte Freaks und ausdauernde User- Clubs hielten ihrem XL/E die Stange. … Und plötzlich beginnen die Verkaufs zahlen zu steigen. Auf der CeBit 87′ kann Alwin Stumpf, deutscher Atari-Chef, stolz 92 000 verkaufte XL vermelden. Der Erfolg überraschte Atari derart, dass geplant ist, den 800XL im Gehäuse eines 130XE neu aufzulegen. … ein XL-Computer als Spielconsole kommt zu Weihnachten. Der Atari XL lebt. So feierte das Happy Computer Magazin in der Einleitung des 2. Atari XL/XE Sonderheft, die unerwartete Auferstehung der kleinen Atari 8 Bit Rechner. Die Atari Freaks, im angloamerikanischen Nerds, und User-Clubs hatten die kleinen 8 Bitter wieder aufleben lassen.

Wie der Atari-Chef später zugab, war man von der riesigen Nachfrage an Atari 8 Bit Rechnern überrascht und von dem weiterhin sehr hohen Interesse an dem „Auslaufmodell“. Dies ist besonders bemerkenswert, da Atari das Marketing in Europa hauptsächlich auf die STLinie konzentrierte und man auf Messen die 8 Bitter nur als Abrundung der Stände mitnahm. Atari war damals etwas unsicher, da die neue XE-Linie das selbe Design wie die Atari ST hatte, auch waren die technischen Möglichkeiten der 8 Bitter sehr gut ausgereizt, während man beim ST erst am Anfang war. Das Fuji- Boing Demo, ein nach programmiertes Amiga Demo, zeigte auf dem 130XE keinen Unterschied zur ST Version. Der Preisunterschied vom 130XE zum Atari 520ST war mit 349 zu 998DM somit schwer zu bewerben.

Der Erfolg damals und heute liegt bei der guten Dokumentation der Atari 8 Bit Rechner und deren ausgezeichneten Fähigkeiten. Atari selbst hatte vor dem Verkauf an Tramiel mit DeRe Atari, dem Hard- und Software Referenz Manual und dem OS Listing die 8 Bit Serie sehr gut dokumentiert. Bei uns kam man zum Teil nur sehr schlecht an diese Unterlagen, dies wurde auch durch die sprachlichen Probleme mit den englischen Publikationen verstärkt. Entgegen der allgemeinen schlechten Meinung über Atari, die Fähigkeiten der eigenen Hardware gut zu dokumentieren, gab es für zahlende Entwickler eine entsprechende Unterstützung.

Im Jahre 1989!!! antwortete John Skruch, Atari Direc- tor Software Development, Softgold und U.S. Gold bezüglich einer Anfrage, wie Atari Supercartridges (Bank Switching) erstellt werden können. Der AMC Verlag portierte zu dieser Zeit das Spiel Jinx im Auftrag von Rainbow Arts. Das Spiel Jinx sollte als Supercartridge Modul erscheinen, der Vertrieb in Deutschland lief über Softgold, in GB über U.S. Gold. Softgold bekam eine Supercartridge Emulator Platine, 15 leere Eproms und eine Dokumentation wie man die Bank Switching Module anspricht.

Mit diesen Informationen sollte die vom C64 auf den XL/E portierte Version auf Modul gebannt werden. Leider gab es einige Unstimmigkeiten zwischen den AMC Entwicklern und Rainbow Arts, man entwickelte zu
erst ein Supercartridge Modul, dies wurde aber später von Rainbow Arts verworfen und das Spiel musste auf 16KB abgespeckt werden. Das fertige Spiel wurde Rainbow Arts zugeschickt, aber nicht mehr veröffentlicht. Der AMC Verlag bemühte sich nun viele Jahre, die Rechte für die Veröffentlichung auf dem Atari XL/E zu erhalten, was auch klappte und zur Veröffentlichung führte. Ich habe Unterlagen die die Unterstützung von Atari zeigen, als Bilder und einem Platinenlayout dem Abbuc in digitaler Form zur Verfügung gestellt. Im Atari Dumping Projekt von Jindroush Cubecj sind diese Informationen unter Cartridges ebenfalls vorhanden.

Die rein technischen Informationen kann man den Seiten von Jindroush entnehmen, die anderen Informationen entnahm ich dem 2. Atari XL/ XE Sonderheft von Happy Computer und einem Interview von Alwin Stumpf in der ST Computer, den Erinnerungen von Andreas, den Entwicklern vom AMC und Armin.
Torsten Schall

ANTIC und Scrolling

Hallo Abbucianer,
nachdem ich schon wieder umziehen musste und endlich mal eine Wohnung renovieren darf, habe ich mir eine Auszeit gegönnt und bin dieses Wochenende nach Königsau gefahren. Ich habe mich nach Ewigkeiten mal wieder mit dem ANTIC und Scrolling beschäftigt. Dies will ich hier einmal kurz zusammenfassen: Der ANTIC beherrscht eine Reihe Programmbefehle, die sich fast alle aus Bitkombinationen ergeben:

7 6 5 4 3 2 1 0 | | | | | | | | \-----/ Grafikmodus 2-15 | | | --------- horizontales Scrolling an/aus | | ----------- vertikales Scrolling an/aus | ------------- Lade Speicherzähler --------------- Erzeuge Display List Interrupt 0 0 0 0 0 0 0 1 = $01 -> JMP (Sprung ohne Warten auf den Vertical Blank) 0 1 0 0 0 0 0 1 = $41 -> JVB (Sprung mit Warten auf den Vertical Blank) X 1 X X X X X X -> LMS (Speicheradresse laden) 0 X X X 0 0 0 0 -> (Erzeuge 1-8 leere Scanlines)

Das Programm, welches der ANTIC hier ausführen kann, nennt man Display List. Diese sieht bei einem Graphics 0 unter Atari BASIC wie folgt aus:
9c20: 8 BLANK
9c21: 8 BLANK
9c22: 8 BLANK
9c23: LMS 9c40 MODE 2
9c26: MODE 2
9c27: MODE 2
9c28: MODE 2
9c29: MODE 2
9c2a: MODE 2
9c2b: MODE 2
9c2c: MODE 2
9c2d: MODE 2
9c2e: MODE 2
9c2f: MODE 2
9c30: MODE 2
9c31: MODE 2
9c32: MODE 2
9c33: MODE 2
9c34: MODE 2
9c35: MODE 2
9c36: MODE 2
9c37: MODE 2
9c38: MODE 2
9c39: MODE 2
9c3a: MODE 2
9c3b: MODE 2
9c3c: MODE 2
9c3d: JVB 9c20

oder als Speicherauszug:
9C20 : 70 70 70 42 40 9C 02 02 02
02 02 02 02 02 02 02
9C30 : 02 02 02 02 02 02 02 02 02
02 02 02 02 41 20 9C

Die Display List ist je nach Grafikmodus verschieden lang.

Der ANTIC hat verschiedene Grenzen, die bei der Programmierung beachtet werden müssen. Der Programmzähler ist nur 10 Bit breit und der Speicherzähler 12 Bit. Die jeweils restlichen Bits auf 16 werden jeweils nur gemerkt, er kann sie aber nicht hoch zählen. Dies hat folgende Auswirkungen: Das Programm des ANTIC kann eine 1 KByte – Grenze nicht ohne Tricks überschreiten. Der ANTIC kann aus dem Videospeicher nur bis zu einer 4 KByte – Grenze auslesen. So kann die Display-List nicht z.B. von $9B80 bis $9C40 gehen, da $9C00 eine 1 KByte – Grenze ist.

Um diese beiden Grenzen zu umgehen, kann man in der Display-List den JMP-Befehl verwenden, um die 1 KByte-Grenze zu überwinden. Damit unter Graphics 8+16 ein fast 8 KByte großes Bild dargestellt werden kann, wird der Bildschirmspeicher so gelegt, dass eine Bildzeile in der ungefähren Mitte auf einer 4 KByte – Grenze beginnt. An dieser Stelle wird dann ein zweites Mal in der Display-List der LMS-Befehl verwendet. Eine Graphics 8+16 Display-List sieht also so aus:
8036: 8 BLANK
8037: 8 BLANK
8038: 8 BLANK
8039: LMS 8150 MODE F
803c: MODE F
803d: MODE F
803e: MODE F
.
.
8097: MODE F
8098: MODE F
8099: LMS 9000 MODE F
809c: MODE F
809d: MODE F
.
.
80fb: MODE F
80fc: MODE F
80fd: JVB 8036

Wer auf dem Atari häufig editiert und mal einen etwas übersichtlicheren Bildschirm haben möchte, sollte mal folgende Display-List ausprobieren:
9c00: LMS 9c40 MODE 3
9c03: MODE 3
9c04: MODE 3
9c05: MODE 3
9c06: MODE 3
9c07: MODE 3
9c08: MODE 3
9c09: MODE 3
9c0a: MODE 3
9c0b: MODE 3
9c0c: MODE 3
9c0d: MODE 3
9c0e: MODE 3
9c0f: MODE 3
9c10: MODE 3
9c11: MODE 3
9c12: MODE 3
9c13: MODE 3
9c14: MODE 3
9c15: MODE 3
9c16: MODE 3
9c17: MODE 3
9c18: MODE 3
9c19: MODE 2
9c1a: JVB 9c00
Oder als Hexdump:
9C00 : 43 40 9C 03 03 03 03 03 03 03 03 03 03 03 03 03
9C10 : 03 03 03 03 03 03 03 03 03 02 41 00 9C

Bitte darauf achten, dass die beiden letzten Bytes auf die Anfangsadresse der Display-List zeigen. Allerdings überschreibt ein GRAPHICS 0 Befehl diese wieder, genauso ein Warmstart.

SCROLLING
=========
Weitere Fragen ergaben sich beim Thema „horizontales Scrollen“. Dazu folgender Versuch: In der Graphics 0 Display List nehmen wir der Faulheit halber einfach eine Änderung vor:
9c20: LMS 2010 MODE 2
9c23: LMS 9c40 MODE 2
9c26: MODE 2
9c27: MODE 2
9c28: MODE 2
usw.

Die ersten 3*8 Leerzeilen gehen verloren und werden durch eine Graphics 0 Zeile ersetzt, deren Inhalt im Arbeitsspeicher ab $2000 steht. Da steht also jetzt statt 70 70 70 im Speicher 42 10 20. Wenn man jetzt Text umrechnet in den internen Code und den ab $2010 in den Speicher POKEt, dann ist er in dieser Zeile zu lesen. Jetzt wird noch das Scrolling eingeschaltet. Dann steht im Speicher 52 00 20 und der Text verrutscht um 4 Zeichen. Bei aktiviertem Scrolling liest der ANTIC nämlich statt 40 Zeichen 48 Zeichen aus dem Speicher pro Zeile aus, jedenfalls in diesem Grafikmodus. Wenn man jetzt in Speicherstelle $D404 Werte von 0-3 POKEt, erkennt man den Erfolg als „Finescrolling“ auf dem Bildschirm. Will man jetzt um mehr als ein Zeichen scrollen, muss man an der Stelle, wo man als nächstes eine 4 POKEn würde, statt dessen eine Null POKEn und dann die Zeichen um eins verschieben.

Dazu könnte man einerseits jetzt tatsächlich alle Zeichen im Speicher am $2010 um eines verschieben. Das kostet allerdings erheblich zu viel Rechenzeit. Wenn wir jetzt die Display-List erneut ändern (aus 52 10 20 wird 52 0F 20), beginnt der ANTIC mit der Zeichendarstellung 1 Byte früher und alles verschiebt sich um 1 Zeichen nach rechts. Nach ein wenig Testen mit rumPOKEn habe ich ein kleines Assemblerprogramm geschrieben, welches das Scrolling im verzögerten Vertical Blank interruptgesteuert erledigt:

Scrolling Display

0100 NUMCHAR = 16
0110 UP = $2FFE
0120 FINE = $2FFF
0130 CHAR = $BC21
0140 SETVBV = $E45C
0150 XITVBV = $E462
0160 HSCROL = $D404
0170 ;
0180 ;
0190 .ORG $3000
0200 LDA #7 Set deferred
VBL
0210 LDX # >MAIN
0220 LDY # <MAIN
0230 JMP SETVBV
0240 ;
0250 MAIN LDA UP
0260 BNE GODOWN
0270 LDX FINE
0280 INX
0290 CPX #4
0300 BEQ NEXTCHAR
0310 STX HSCROL
0320 STX FINE
0330 JMP DONE
0340 ;
0350 NEXTCHAR LDY CHAR
0360 DEY
0370 ; CPY #NUMCHAR
0380 BEQ CHANGEDOWN
0390 STY CHAR
0400 LDA #0
0410 STA HSCROL
0420 STA FINE
0430 BEQ DONE
0440 ;
0450 CHANGEDOWN INC UP
0460 JMP DONE
0470 ;
0480 GODOWN LDX FINE
0490 DEX
0500 BMI PREVCHAR
0510 STX FINE
0520 STX HSCROL
0530 JMP DONE
0540 ;
0550 PREVCHAR LDY CHAR
0560 CPY #NUMCHAR
0570 BEQ CHANGEUP
0580 INY
0590 STY CHAR
0600 LDY #3
0610 STY FINE
0620 STY HSCROL
0630 JMP DONE
0640 ;
0650 CHANGEUP LDA #0
0660 STA UP
0670 DONE JMP XITVBV
0680 ;
0690 ;
0700 .ORG $2015
0710 .SBYTE „Hello. This is Erhard.“

Dieses Programm lädt man nach dem assemblieren als COM-File in den Speicher und startet ab Adresse $3000. Dadurch werden die Interrupts entsprechend sauber eingestellt. Ich habe allerdings nicht unter BASIC gearbeitet sondern mit einem Maschinensprachemonitor. Deshalb beginnt in dem letzten Versuch auch die Display-List bei $BC20 anstatt bei $9C20. Wie gesagt, das war alles nur ein kleiner Versuch und ist von sauberer Programmierung noch weit weg. Wer aber mal damit rumspielen möchte …

Das COM-File gebe ich noch mit an Wolfgang für die Magazindisk. Außerdem gehe ich jetzt pennen. Es ist nämlich 02:10 Uhr.
Bis denn.
Gruß, Erhard.
23.05.2004

Atari auf der YOU

 

Die YOU Berlin vom 1. bis 3. Oktober 2004 hat auch in diesem Jahr wieder für einen Besucheransturm auf das Berliner Messegelände gesorgt. 155.900 YOU-Fans haben an den insgesamt drei Messetagen begeistert das breit gefächerte Aussteller- und Programmangebot aufgenommen.

ATARI war dort mit einem neuartigen Steuergerät für Kampfsportspiele auch vertreten. Der Spieler zog sich ein Paar Handschuhe über, welche über Sensorschnüre mit dem eigentlichen Steuergerät verbunden waren. Dieses analysierte Schlaggeschwindigkeit und -richtung und setzte das in die entsprechenden Signale um. Der Gag an der ganzen Sache ist, dass das Gerät an jeder gängigen Konsole betrieben werden kann. Demonstriert wurde es an einer PS2 (leider keine Jaguar 2 oder so 😉 ).

Nach den Angaben des Standbetreuers, der auch gleichzeitig der Sohn eines Mitarbeiters von Atari Deutschland war, wurde Atari von Infogrames aufgekauft und wird mehr oder weniger als Markenname verwendet. Wie man jedoch sehen kann, arbeiten dort nach wie vor die alten Mitarbeiter von Atari. Der Kult lebt also weiter, wenn auch unter einem anderen Boss.

Atari verstärkt seine Aktivitäten nun auf den Vertrieb dieses Steuergerätes und dessen Weiterentwicklung sowie die Neuentwicklung von Spielen.
Stefan Heim

ABBUC Bundesliga

 

Platz Punkte Anzahl Spiele Name Gruppe
1 15 2 dietrich ATARI Gamers
2 11 2 Wizard WGL
2 11 2 Bunsen WGL
4 10 2 Schmutzpuppe ATARI Gamers
5 9 1 cmc ATARI Gamers
6 7 2 R.I.K. of Kaisersoft / F2 Team Gilmore
7 4 2 Sleepy Team Gilmore
7 4 1 pps  
9 2 2 Fuesschen Team Gilmore
10 0 2 Lady Kelly Team Gilmore

Bundesliga – Teamwertung

 

Platz Punkte Wertung Gruppe Mitglieder
1 34 11.33 ATARI Gamers 3
2 22 11.00 WGL 2
3 13 3.25 Team Gilmore 4

 

C-ONE

Der C-One ist ein ATX Motherboard, welches ausgelegt wurde, um Hardware-Clone der 8-Bit Rechner durch rekonfigurierbaren Hardware (FPGA) herzustellen. Die Eingabe erfolgt entweder in einer Hardware- Beschreibungssprache wie VHDL, oder als Schaltplaneingabe. Ergebnis dieser Eingabe sind so genannte Cores, die der Benutzer von der C-One Webseite herunterladen kann – das komplizierte reverseengineering der alten Chips muss man also nicht selbst machen (kann man aber, wenn man will!). Zur Zeit gibt es Cores für den Schneider CPC und den C 64. Dadurch gibt es schon die Beschreibungen für die Chips 6502 und Z80. Die Entwicklerunterlagen sind offen, so dass auch andere Leute neue Cores (z.B. Sinclair, Atari, KC 8x, MSX) entwickeln könnten.

Die Cores können über Massenspeicher (CF-Lesegerät, CD-ROM oder Festplatte) in den C-One geladen werden. Als weitere Ausgänge gibt es noch Parallel (Drucker), PS/2-Tastur und Maus, Audio, Atari-9Pin Joysticks, VGA und C64 Modulport. Für Module anderer Hersteller (MSX oder Atari) ist es dann entweder nötig, ein Adapter zu bauen oder die ROMs auszulesen und in einen Core mit abzuspeichern. Neben den Cores für den CPC und Original C 64 soll noch ein C 64 Core entstehen, welches dann auch auf CD, Festplatte etc. verwendet werden kann, so wie auf den ganzen Speicher zugreifen können soll. Ein proprietärer (aber voll dokumentierter) CPU-Slot kann wertvollen Platz im FPGA frei machen. Das Implementieren einer CPU im FPGA kostet viel Platz, und wenn man größere CPUs wie den EZ80 oder den 65816 benutzen will, stößt man schnell an die Grenzen der Kapazität. Der C-One wird geliefert mit einer 65816-Karte, die zusätzlich noch 128K Speicher hat. Auch wenn ein Core die CPU nicht nutzt, kann der Speicher trotzdem verwendet werden.

Derzeit werden der SD-Ram Sockel und der PCI-Slot von keinem Core verwendet. Die Vorstellung aber einen CP/M Rechner mit mehrere
n hundert MB Speicher zu nutzen, kann aber interessante Möglichkeiten bieten!

Wer sich für das Board interessiert, wende sich am besten an Jens Schönfeld von Indivdual Computers unter der Internetadresse www.ami.ga. Weitere Informationen über das Projekt gibt es unter http://c64upgra.de/c-one/
Mike Preuß
mip@hcsk.de
www.hcsk.de

 

Festtagsgrüße

Wir wünschen Euch und Euren Und einen guten lieben

Und einen guten Rutsch nach

2005

ABBUC Programmierwettbewerb 2003/2004

Herzlichen Glückwunsch! Ihr habt gewonnen.

Software Platz Punkte Preis
Tomasz Biela ->

Dyna Blaster, unterstützt optional 2 Pokey-Stereo

1 499 750 Euro
Mirko Sobe ->

BS BOSS X V10.33

2 457 350 Euro
Matthias Reichl ->

 MyPicoDos 4.0, Game DOS

3 455 275 Euro
Florian Dingler ->

Hardwaretester für Peripheriegeräte. Action!

4 407 200 Euro
Radek Sterba (Raster/c.p.u.) ->

RMTplayer 1.04

5 383 150 Euro
Winfried Piegsda & Carsten Strotmann ->

Atari Greed -> Zahlenspiel

6 376 75 Euro
Chris Martin ->

JellyBeans

7 366 50 Euro
Markus Römer, Marc Brings, Füßchen & Lady Kelly ->

 Atari Road Map  Wissensspiel rund um den Atari

361
Dieter Gretzschel ->

Gross-DIVIDIX, Sprache: Basic

328
Domenik Vary ->

Dragonsfield, Turbobasic, Strategiespiel, Besonderheit 2 Audiofiles auf CD

310
Carsten Strotmann ->

Spiel ‚Hit the mole‘

287
Thorsten Helbing ->

Bürotypen

255
Winfried Fiedler ->

Spiel ‚Zahlenraten‘

254

 

Dieses ABBUC Magazin erschien ursprünglich als Papierbeilage. Aufbereitung für HTML: Andreas Bertelmann