ABBUC Magazin 076


IMPRESSUM
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Das Atari Bit Byter User Club Magazin erscheint ¼Jährlich. Jeweils
½jährlich erscheint das Atari Bit Byter User Club Sondermagazin. Eingesandte
Artikel müssen frei von Rechten Dritter sein. Mit der Zusendung
gibt der Autor seine Zustimmung zur Veröffentlichung. Veröffentlichungen,
auch auszugsweise nur mit schriftlicher Genehmigung

Inhalt

Seite 3 ABBUC in der Presse (1)
Seite 6 ABBUC in der Presse (2)
Seite 8 Spieletest
Seite 10 AtariMax Flash Cartridge
Seite 11 Netzwerkspiel mit ATARI800Win Plus 3.1 bzw. 4.0
Seite 12 Regeln für den ABBUC-Software-Wettbewerb 2004:
Seite 16 ATARI Sound Erweiterungen Vol. 1
Seite 18 Software mit Hardwareunterstützung (1)
Seite 20 Messebericht HobbyTronic
Seite 27 Einladung RELAG Treffen
Seite 27 Projekt Engl
Seite 30 PD is back – from Afghanistan
Seite 31 Einladung Schreiersgrün 2004
Seite 32 Die PD-Ecke

ABBUC in der Presse (1)

Aus Vierte Dimension
Das Forth Magazin
USB-Entwicklung mit FORTH
Carsten Strotmann


In diesem Artikel möchte ich von unserem Projekt, die Erstellung eines USB-Adapter für einen 8-Bit Rechner, berichten. Die Treibersoftware für diesen USB-Adapter ist in FORTH erstellt. Obwohl in diesem Projekt ein recht betagter 8-Bit Homecomputer (Atari XL/XE) verwendet wird, lassen sich die grundlegenden Informationen für jede Art von USBProjekten mit Mircoprozessoren nutzen. Wie alles anfing Im Oktober 2002, auf der jährlichen Hauptversammlung des ABBUC Atari 8-Bit Computerclubs (Atari Bit Byter User Club, http://www.abbuc.de), sprach mich der holländische Club-Kollege Guus Assmann an. Er hatte einen USB-Anschluss für den Modulschacht des Atari 8-Bit Rechners entwickelt, konnte diesen aber Mangels Software nicht testen.

Ich war in dieser Zeit auf der Suche nach einem sinnvollen Projekt, um mein im Jahre 2000 begonnenes FORTH-„Hobby“ weiter auszubauen. Beides passte zusammen, und so war im Oktober letzten Jahres schnell der Entschluss gefallen, für die USB-Hardware Treiber in FORTH zu erstellen. Der Rechner Der USB-Adapter wird an einem ATARI 8-Bit Computer betrieben (ATARI XL/XE, Bj 1979-1989). Der Atari besitzt eine 6502 CPU, welche mit 1.7 Mhz getaktet ist, sowie 48 bis 1 MB Hauptspeicher (64 KB direkt adressierbar). Die USB-Hardware Der USB-Adapter besteht aus einer einfachen, zweiseitigen Platine für den ATARI-Modulport. Hauptbestandteil der Platine sind zwei USB-Node-Controller der Firma National Semiconductor, NS9603. Diese USB-Controller erlauben die Kommunikation mit einem USB-Host-Controller (z.B. in einem PC), jedoch keine Kommunikation mit anderen USB-Endgeräten (Drucker, USB-Speicher etc.). Es wird das USB 1.1 Protokoll benutzt, da dieses für die Zwecke des Projektes voll ausreicht. Zu einem späteren Zeitpunkt ist geplant, den Adapter mit einem USB-Host-Kontroller auszustatten, um eine Kommunikation mit anderen USB-Endgeräten zu ermöglichen.

Die Software
Für die FORTH Entwicklung wurde ein vom original FIG-6502-FORTH abstammendes FORTH für den ATARI 8-Bit Rechner benutzt. Die Entwicklung fand ausschließlich auf den Atari Rechnern statt (keine Emulatoren auf PCs). Bisher wurde ein interaktives En twi c k l u n g s – Werkzeug namens IJSBTOOL entwickelt, mit dessen Hilfe die USBKommunikation und die USB-Kontroller ausgetestet werden. Der FORTHProgrammaufbau des USFTools ist noch nicht optimiert. Der Programmcode wurde direkt von einem C-Programm aus dem USBSDK von Nationai Semiconductor nach FORTH übertragen. Eine Überarbeitung des Programms, um FORTH- Vorzüge besser auszunutzen, ist als einer der nächsten Projektschritte geplant.

Das FORTH-Programm kommuniziert mit den USBControllem über je zwei Speicherstellen, die von den USB- Kontrollern in den Speicherbereich des 6502 Prozessors eingeblendet werden. Über das parallele Interface der Kontroller wird über das Address- Register das inteme USB-Kontroller- Register adressiert und dieses dann über das Daten-Register gele- sen oder beschrieben. (Siehe Kap. 3.0 des NS9603- Kontroller Datenblattes).

Der USB-Kontroller übernimmt eine Vielzahl der Low- Level USB-Funktionen, so dass sich die FORTHSoftware um die direkte Verarbeitung der USBMeldungen kümmert. Ziel der vorliegenden Software ist es den Atari als HID-(USB Human Interface Device) – Joystick an einem PC/MAC anzuschließen. Dieses Ziel ist noch nicht abgeschlossen, derzeit erkennt der PC einen USB-Joystick, kann aber noch keine X/YKoordinaten lesen. Die Software wird, wenn die Zeit es erlaubt (Hobby), regelmäßig weiterentwickelt. Aktuelle Versionen können immer auf der Projekt-Homepage im Internet gefunden werden.

Auf dieser Projekthomepage(http://www.strotmann.de/twiki/bin/view/APGiProjUSBCart) befinden sich weiterführende Informationen zu dem Projekt, inkl. der jeweils aktuellen Schaltpläne und Datenblätter.
CarstenStrotmann

ABBUC in der Presse (2)

Wolfgang Burger ist Polizist. Und weil Polizisten ja immer auch neugierig sind, hat er genauer hingesehen, was die Kinder im Kaufhaus denn an den Geräten machen, die er bis dahin nicht kannte. Das war vor 28 Jahren und die Geräte waren die ersten Computer, die es im Handel so gab. Commodore, na gut, das hätte noch ein Opel-Modell sein können, aber Atari? Alles Namen, die man bis dahin noch nicht gehört hatte. Und Computer? Niemand konnte sich vorstellen, wozu man das brauchen könnte, im Büro nicht und zu Hause schon gar nicht. Niemand konnte sich vorstellen, dass diese Geräte manchen Menschen viel Spaß und Arbeit geben würden und anderen Spaß und Arbeit entziehen könnten.
-Für 1000 Mark, damals noch, bekam man einen Atari 800 XL, mit Kassettenrekorder zur Datenspeicherung, als Monitor diente ein Fernsehgerät. Es handelte sich um eine Tastatur, die auch gleich den Rechner enthielt. Hinten dran saß so ein Schacht, in den zigarettenschachtelgroße Programm-Module eingesteckt wurden. Das wollte ich auch haben.- Wolfgang Burger bekommt so einen Klang in der Stimme, die die Neugier von damals erahnen lässt.

-ATARI 400 Baujahr 1979 mit 6502 Prozessor 1,77 Mhz getaktet. Ein mittelmäßiger PC der heutigen Generation ist 1000 mal schneller. Seine 8 KB (KiloByte) RAM und 10 KB ROM werden von heutigen PC mit 128 MB (Megabyte) um ca. das 13 000fache übertroffen. Der Rechner besitzt eine Folientastatur, die im Nachfolgemodel durch eine normale abgelöst wurde. Zum Betrieb sind Cartridges (Steckmodule) mit Programmen erforderlich. Auch die Programmiersprachen wie Basic, Assembler, Pilot oder Logo befinden sich auf solchen Cartridges.

Die Hauszeitschrift der Hertener Wohnstättengemeinschaft berichtete in der Dezemberausgabe 2003


-Man konnte mit dem Rechner Spiele machen, wie es sie bisher nur in Kneipen auf den Automaten gab. Aber die Spiele waren nicht die Hauptsache. Mit einer Textverarbeitung und einem Drucker war die Schreibmaschine überflüssig und die Korrespondenz sah aus wie gedruckt. Auch das Zeichnen von Bildern oder Schaltplänen war möglich. Der hauptsächliche Reiz lag aber im Schreiben eigener Programme. Dabei übertrafen sich die Leute mit ihren Ideen. Es wurden Verwaltungsprogramme für Schallplatten, Briefmarken und vieles andere geschrieben. Ich habe zum Beispiel, weil ich gerade auf dem Diät-Tripp war, einen Kalorienwächter geschrieben.- Einen Nachteil hatte die Technikbegeisterung jedoch für den jungen Polizisten: Weil die Betriebsanleitung und die Literatur hinten und vorne nicht reichten, um die Maschinen zu bedienen oder gar zu verstehen, mussten amerikanische Zeitschriften her. Schließlich kamen die Geräte von dort, dann durfte man in diesen Zeitschriften ja wohl auch mehr Know-how vermuten. -Ich hab mir die umständlich besorgt und irgendwann auch im Dienst in der Pause gelesen. Da spricht mich ein Arbeitskollege an Liest du jetzt auch schon diesen Quatsch! Mein Bruder auch.‘ Von diesem Bruder bis zur Gründung eines Computerclubs war es dann nicht mehr weit.- Wenn Wolfgang Burger das heute so schildert, scheint alles ganz einfach.

Wenn man alleine nicht weiterkommt, gründet man einen Club. Für jeden, der schon mal eine Nacht vor dem blauen Bildschirm eines nicht-funktionierenden Rechners zugebracht hat, einfach nachzuvollziehen. Doch von dem Erfolg der Gründung wurde Wolfgang Burger dann doch überrascht: 950 Mitglieder hatte der ABBUC, der Atari Bit Byter User Club. (www.abbuc.de) in seinen Rekordjahren, heute sind es noch 420 Menschen weltweit, die sich um den Erhalt und die Pflege der seltenen Gattung Atari kümmern und sie vor dem Aussterben retten wollen. Denn heute hat ein Handy mehr Rechenleistung als diese ersten Heimcomputer.

Der Computerclub gründete sich also als eine Art Selbsthilfeverein für genervte Computerfreaks. Heute reicht die Spannweite der Mitglieder vom 20-jährigen Hacker bis zum 80-jährigen ehemaligen Mathematiklehrer. Sie alle wollen den Rechner besser beherrschen lernen, deshalb sind sie dabei. -Das ist ein bisschen so wie mit Latein, wenn man die Grammatik erst mal gelernt hat, lernt man alle abendländischen Sprachen leichter. Mit dem Atari ist das so: Wer die Tastaturbefehle und das Basic-Programmieren auf dem alten Atari verstanden hat, kommt auch mit den modernen PCs besser klar.- Für Wolfgang Burger ein klarer Fall.

Damit die Vereinsmitglieder sich gegenseitig helfen können und ihre selbstgeschriebenen Programme auch irgendwie austauschen können, hat der Verein noch vor dem Siegeszug des Internet angefangen, eine Vereinszeitung herauszugeben. -Natürlich auf einer 5-1/4-Zoll- Diskette. Das sind diese alten schwarzen Wabbelscheiben in Papierumhüllung, die heute nur noch wenige Leute kennen. Das dazugehörige Diskettenlaufwerk kam 1976 auf den deutschen Markt. Es kostete 1000 Mark und wir haben uns damals darauf gestürzt.- Auf dem Schreibtisch im Vereins- und Computerzimmer von Wolfgang Burger liegt die neueste Ausgabe, mit dem inzwischen schon traditionellen Titelbild-Wettbewerb, kleinen Spielen, ganzen Französisch-Lernprogrammen oder Segelkursen. -Einige Mitglieder steuern über diese Schätzchen ihre Heizung oder ihre Modelleisenbahn, die Anwendungen sind so breit wie mit jedem modernen Rechner, nur beim Programmieren muss man viel mehr darauf achten, schlanke und saubere Programme zu schreiben. Sonst werden die schnell zu groß und laufen auf den kleinen Rechnern nicht mehr. Insofern ist es immer noch sinnvoll, so eine heute veraltete Technik zu erlernen.- Wolfgang Burgers Begeisterung erwacht: -Sie können darauf Datenbanken, Tabellenkalkulation und natürlich Textprogramme laufen lassen. Neuerdings gibt es sogar einen Browser für das Internet und eine Maussteuerung dafür, wie bei den Windows- Produkten aus der Fabrik von Herrn Gates.-

Spieletest

Mahna-Malysz und Superfly 1K

Heute stellen wir euch die beiden Teilnehmer an der diesjährigen Minigame-Compo vor: Mahna- Malysz und Superfly 1K. Die Minigame-Compo ist ein Programmierwettbewerb für 8-Bit-Rechner. Leider hatten in diesem Jahr nur zwei Programmierer für unseren Atari teilgenommen. Hier zeigt es sich genau so wie beim ABBUC- Programmierwettbewerb, dass es scheinbar nur noch sehr wenige Programmierer gibt, die auf unserem System schreiben. Die Szene ist bei anderen 8-Bit-Systemen noch sehr viel aktiver. 13 Einsendungen gab es für den C64, 12 für den Spectrum, 10 für das VCS Atari 2600, immerhin ist hier der Name Atari würdig vertreten 8 (!) für Oric, 5 für das NES und ebenfalls 5 für den VIC20. Ebenfalls nur zwei Einsendungen gab es für den ZX81, Apple II und Schneider CPC, auch etwas enttäuschend!

Es gab zwei Kategorien: die 1K- und die 4KKategorie, d.h. die Spiele durften nicht größer als 1024 bzw. 4096 Byte sein. Mahna-Malysz belegte in der 4K-Kategorie einen achtbaren 8. Platz von 37. In der Gesamtwertung belegte es sogar den 9. Platz von 63. Man steuert den polnischen Skispringer Adam Malysz. Dazu braucht man nur einen Joystickknopf oder die SHIFT-Taste des Computers. Nach dem Absprung von der Schanze legt Adam nur einen bescheidenen Flug hin: 23 Meter fliegt er, wenn man ihn nicht weiter steuert. Drückt man aber während des Fluges auf den Joystickknopf, so bekommt Adam wieder neuen Auftrieb und setzt seinen Flug fort
. Dieses Rudern mit den Armen ist sehr lustig und nett animiert. Damit Adam bei Kräften bleibt, muss er während seines Fluges Bananen und Red-Bull-Dosen sammeln. Wenn Adam die Nahrung ausgeht oder er mit entgegenkommenden Vögeln, anderen Skispringern oder Besen- Reitenden Hexen zusammenstößt, muss er zur Landung ansetzen.

Das Spiel ist wirklich lustig, die Grafik ist nett anzuschauen, die Animationen sind niedlich – selbst die Kühe sind animiert. Das Spiel ist mit einem einfachen aber witzigen Song unterlegt. Man hat jedoch mitunter keine Chance den Hindernissen auszuweichen, so dass viel vom Zufall abhängt. Dennoch hat Piotr Fusik uns ein tolles Spiel beschert.
WGL- Wertung: * * * *
(8 von 10 Punkten)

Superfly 1K wurde vom ABBUC-Mitglied Matthias Lüdtke geschrieben. Auch wenn Superfly 1K in dem Wettbewerb schlechter abgeschnitten hat (13. Platz von 26 in der 1K-Wertung und 38. Platz von 63 in der Gesamtwertung), so ist es meiner Meinung nach genau so hoch einzuschätzen wie Mahna-Malysz. Der Programmierer musste schließlich auch nur mit 1K auskommen. Das Spielprinzip ist ähnlich: die Spielfigur wird nur mit dem Joystickknopf gesteuert. Drückt man auf den Knopf, steigt der Hubschrauber nach oben. Lässt man den Knopf los, sinkt man nach unten. Aufgabe ist es auch hier möglichst viele Meter zurückzulegen. Dabei darf man nicht die Hindernisse in Form von Balken berühren und nicht mit den Höhlenwänden kollidieren, die einem von rechts nach links entgegenscrollen.
WGL- Wertung: * * * *

(8 von 10 Punkten)
Bezugsquelle für beide Spiele: http://www.ffd2.com/minigame/
Euer Wiesbaden Gaming Lab
http://wiesbadengaminglab.atari.org

Hier noch ein Testbericht von unserer Webseite:
Dort findet Ihr 3616 Testberichte!

Ace Of Aces (XL/XE Only)
Wurde zunächst ca. 1984/85 auf Disk geliefert und anno 1987 dann auf Modul gepresst. Daneben gibt es auch eine (langsame) Tape- Version. Das Original stammte von Accolade, die Cartridge- Version von Atari… Sie sind also ein Flieger-As der alliierten Streitkräfte. Was hat man da schon besseres zu tun, als sich auf diverse waghalsige Unternehmungen gegen die bösen, braunen Deutschen, zu begeben. Schließlich gibt es für Amis nichts schöneres, als Wargames, zu deutsch: Kriegsspiele… Bevor es los geht, gibt es noch eine kleine Lage- und Auftrags-Besprechung, die mittels einiger schöner Bilder dargestellt wird. Dann endlich folgt der Start und wieder ein paar schöne kleine Bildchen. In dem Moment, indem man endlich selbst ins Geschehen eingreift, befindet man sich schon in der Luft, welch ein Luxus !! Doch halt, hier ist es immer noch schwer genug, das Flugzeug einigermaßen gut zu fliegen und zu bedienen. Man hat u. a. die Sicht aus versch. Fenstern (vorne/ hinten/links/rechts) und auf div. Instrumente. Dennoch ist dies kein Flugsimulator, sondern ein Action-Spiel, bei dem man mehrere gegnerische Ziele zerstören muss. Dies ist mir bis heute jedoch nicht ansatzweise gelungen, da ich mit der Bedienung des Fliegers, trotz der ausführlichen engl. Anleitung schwer zu kämpfen hatte. Seit dem verstaubt das Modul in der großen Modulebox. Wer mehr Glück oder Können hat, dem wird das Game vielleicht gefallen…

Meine subjektive Einschätzung:
* Steuerung : Joystick+Tastatur
* Sound : keine Ahnung !!
* Grafik : viele Bilderchen
* Spielspass:zu schwer für mich
* —————————
* Gesamt : ein Sammler-Modul

AtariMax Flash Cartridge

Projekte mit dem Ziel, Flash-Speicher für den Atari 8bit verfügbar zu machen, gibt es schon seit einigen Jahren. Mit der AtariMax Flash-Cartridge ist nun das erste Produkt in Stückzahlen erhältlich. Aber was genau ist diese Flash-Cartridge und wozu kann sie benutzt werden? Flash-Speicher ist, vereinfacht ausgedrückt, ein nichtflüchtiger Speicherbaustein, ähnlich wie ROM- oder EPROM Bausteine. Im Gegensatz zu einem ROM oder EPROM benötigt man für das Beschreiben von Flash- Bausteinen kein spezielles Gerät, sondern der Baustein kann direkt aus dem Atari heraus gelöscht und neu beschrieben werden. Die AtariMax Flash-Cartridge kann sozusagen als ein einfach zu bedienender Nachfolger der ROM-Disk gesehen werden. Die AtariMax Flash-Cartridge kommt als normales Atari- Modul für den Modulschacht daher und kann daher in jedem Atari 8bit Rechner ab 48 KB eingesetzt werden. Es gibt die Flash-Cartridge derzeit in zwei Versionen, mit 128 KB Speicher (1 MBit) oder mit 1 MB Speicher (8 MBit). Die Grundfunktionen beider Cartridges sind gleich.

Die AtariMax Flash-Cartridge wir ohne Software und Anleitung geliefert, beides ist jedoch über das Internet zum kostenlosen Download erhältlich. Die Dokumentation liegt inzwischen auch in deutscher Sprache vor. In einer Flash Cartridge werden wahlweise COM/EXEProgramme oder ganze Disketten-Abbilder gespeichert. Diese Programme können dann sehr schnell aus der Flash Cartridge geladen und gestartet werden. So ist es z. B. möglich, sich eine M.U.L.E. Cartridge zu erstellen, oder Infocom Adventures direkt aus der Cartridge zu spielen.

Zusammengestellt und vorbereitet werden die Flash- Programme derzeit auf einem PC (Unix/Linux, Windows). Die hierzu benutzten Programme werden von AtariMax-Entwickler Steve Tucker unter einer freien Lizenz (GNU Public License, GPL) angeboten. Über diese Programme wird eine ATR-Datei (Diskettenabbild für SIO2PC oder APE) erstellt. Mit diesem Disketten- Abbild wird der Atari bei eingesteckter Flash Cartridge gestartet. Das Flash-Programmierprogramm erscheint und erlaubt das Neuprogrammieren der Cartridge. Für das Programmieren der 1 MB Cartridge benötigt man unbedingt einen PC mit SIO2PC Kabel (DOS,Windows oder Linux), da die 1 MB Diskettenabbilder nicht auf -normale Atari-Disketten passen. Die 128 KB Version der Cartridge kann jedoch auch von einer normalen Medium-Density Diskette aus neu programmiert werden. Das Zusammenstellen der Programme für die Cartridge muss derzeit aber immer am PC stattfinden (bei genügend Nachfrage ist es möglich solch ein Programm auch für den Atari zu erstellen). Für ABBUC- Mitglieder ohne PC besteht die Möglichkeit, gegen Erstattung der Portokosten, den ABBUC Flash- Service zu benutzten (Adresse siehe Ende des Beitrags). Auf Wunsch erstellt die AtariMax Flashsoftware eine Cartridge mit einem -Mini-Dos ähnlichen Bootloader.

Wahlweise kann ein Old-Runner (Atarti 400/800 OS) Patch mit von der Cartridge geladen werden (für alte Spiele, die mit den XL/XE OS-Roms nicht laufen). Im AtariMax Diskussionsforum (englisch) im Internet finden sich viele schon vorgefertigte ATR Diskettenabbilder, welche direkt in die Flashcart geladen werden können.

Die Cartridge kostet bei der Bestellung über die AtariMax Webseite $24.99 + $4 (128 KB/1MBit) und $ 39.99 + $4 (1 MB/8 MBit). Der ABBUC plant für Anfang April eine neue Sammelbestellung dieser Flash Cartridges. Diese kosten dann 17 Euro + 2.40 Euro (128 KB/1 MBit) und 26 Euro + 2.40 Euro (1 MB/8 MBit), 5 Euro für ein gedrucktes Handbuch (deutsch) inkl. Porto. Anmeldeschluss für diese Sammelbestellung ist der 26. März 2004. Kontakt für den Flash-Service und die Sammelbestellung:

Carsten Strotmann
W
einbergstrasse 43
76669 Bad Schönborn
E-Mail: carsten@abbuc.de

Netzwerkspiel mit Atari800Win Plus 3.1 bzw. 4.0

Nach dem letzten Highscorechat habe ich noch mal das Thema ange“chattet“, mal mittels Emulator zu viert eine Partie M.U.L.E. zu spielen. Dabei ist herausgekommen, dass fast niemand diese Option kennt und darum auch keiner weiß, wie man ein solches Spiel in Gang setzen kann. Daher habe ich beschlossen, diese kleine Anleitung zu schreiben. Was wird benötigt?
– ein Rechner, auf dem der ATARI800 Win Plus läuft, und der Anschluss ans Internet bzw. ein lokales Netzwerk hat (Es kann auch ein Linux-Rechner mit WINE sein. Der Emulator läuft damit, allerdings habe ich noch nicht die Netzwerkfunktion getestet.) 🙂 natürlich nicht nur EIN Rechner, sondern pro Person einer 🙂
– jeder muss das gleiche Programmfile haben Das ist eigentlich schon alles. Was ist nun zu tun, um im Netzwerk zu spielen?
– Alle Mitspieler sollten den Emulator gleich einstellen, also nicht einer mit 128kB XL, der nächste mit 64kB XL und ein anderer ein 48kB 800er. Alle wichtigen Einstellungen sollten gleich sein:
* Machine Type
* Memory Size
* Video System
* Settings
* Performance
Wie man das „Fenster“ darstellt, ist jedem selbst überlassen
– bei einem langsamen Rechner sollte aber schon der Fullscreenmodus oder die einfache Fenstergröße gewählt werden, damit der emulierte Atari noch die 100% schafft.
– Alle Mitspieler sollten das EXAKT gleiche Programm in den ATARI „einlegen“, also entweder die Diskette, das Modul, oder das Tape.
– Nun muss jemand das Network Game eröffnen:

1) Bei Current Game kann man den Namen eingeben, unter dem später das Spiel auf dem Server zu finden ist.

2) Local Port ist jetzt der Joystickport, den der Spieler in den ATARI steckt. Nicht verwechseln mit den Joystickeinstellungen!!! Bei einem Vierspielergame müssen alle Spieler einen anderen Local Port wählen!

3) Mit Connect erscheint ein neues Fenster. Hier werden nach und nach etliche Server unter dem Reiter All Servers zu finden sein. Per Doppelklick auf einen, wird man verbunden.

4) Hier muss nun per Create Game das Spiel erstellt werden.

5) Nun ist Warten angesagt, bis alle Mann da sind…
– Sind alle da wird das Spiel mit Start Game gestartet und der ATARI sollte bei allen gleichzeitig neu booten. Wie komme ich in ein Spiel herein? Im Prinzip wird das genauso gemacht, wie es der „Master“ tut, man geht auf Network Game, sucht sich den richtigen Joystick aus (Hier wirklich nicht 2 Leute den gleichen nehmen!!! Ein Atari hat nur jeweils einen Joystick 1,2,3 oder 4.), dann auf Connect drücken. Nun muss man allerdings auf den gleichen Server gehen, den der Master gewählt hat. Dort kann man dann, unter Current Games, irgendwo das erstellte Spiel finden (bei Version steht der Name des Emulators, der ATARI taucht da nicht so oft auf, so findet man es schneller). Das Spiel anklicken, dass es markiert ist und dann auf Join klicken. Wenn man „drinn ist“ kann man noch mit den anderen chatten und wartet, bis der „Chef“ auf Start Game gedrückt hat 🙂

Ich habe ja oben geschrieben, dass das Spiel auch unter einem lokalen Netzwerk läuft. Dazu wird noch die Serversoftware des eingebauten Netzwerkklienten benötigt, da man ja hier nicht übers Internet auf einem existierenden Server spielt. Ok., ich hoffe, dass wir uns bald mal zu einem Netzwerkspiel treffen können.

Regeln für den ABBUC-Software-Wettbewerb 2004:

1) Allgemeine Regeln:
– Abgabeschluss: 01.August.2004 ! (vor der Unconventional);
=> Programmtypen, Pgm./Ramgröße, Laden, etc. beachten !!
Der Abgabeschluss wurde absichtlich auf ein sehr frühes Datum festgelegt, damit alle Abbucianer genug Zeit haben, sich die Software anzusehen, sie zu testen, zu begutachten und letztendlich zu bewerten. Mit ca. 3 Monaten dürfte dann auch ausreichend Zeit vorhanden sein, um sich von den Wettbewerbsprogrammen online (auf der ABBUC Homepage), auf dem Magazin oder der Unconventional ein genaues Bild zu machen…
– Preise: 1. Platz: 500 Euro + 250 Euro Bonus
2. Platz: 250 Euro + 100 Euro Bonus
3. Platz: 200 Euro + 75 Euro Bonus
4. Platz: 150 Euro + 50 Euro Bonus
5. Platz: 100 Euro + 50 Euro Bonus
6. Platz: 75 Euro
7. Platz: 50 Euro


Für den ABBUC-Software-Wettbewerb wurden per Beschluss auf der JHV 2002 insgesamt 1000 Euro zur Verfügung gestellt. Anno 2003 wurde beschlossen nicht eingelöste Preisgelder für den nächsten Wettbewerb zu verwenden, so dass für den Wettbewerb 2004 nunmehr insgesamt 1850 Euro zur Verfügung stehen. Für die Preisgestaltung und die Preisverteilung sind der ABBUC Chef (Wolfgang Burger) und der Leiter des Software-Wettbewerbs (Sorin Markstetter) zuständig. Änderungen daran können nur per Beschluss auf der JHV gemacht werden…
– Rechte:
– der ABBUC erhält das Erstveröffentlichungsrecht fürs Magazin; Der ABBUC erhält das Erstveröffentlichungsrecht für das ABBUC Magazin bzw. das ABBUC Sondermagazin. Der oder die Autor/en behalten jedoch weiterhin das Copyright an ihren Programmen und somit die Möglichkeit sie nach dem Wettbewerb anderweitig zu veröffentlichen. Die Preisgelder des Wettbewerbes sind somit nicht gleichzusetzen mit etwaigem Copyright-Erwerb…


– Qualitäts-Check: – Sorin Pascu (Software-Wettbewerb-Leiter!);
– Wolfgang Burger (ABBUC-Chef!);
– ABBUC members (Unconventional & ABBUC homepage);
Es wurde beschlossen keine Programme per -Filterung- von vornherein auszuschließen, allerdings soll ein gewisser Qualitäts-Check stattfinden, damit nicht zu simple, zu billige oder gar abgekupferte (geklaute) Programme die Preise abräumen. Ursprünglich wurden mit dieser Aufgabe nur der Wettbewerbs-Leiter und der ABBUC-Chef betraut, jedoch sind ab 2004 alle ABBUC Mitglieder dafür zuständig (per Begutachtung online, auf dem Magazin und auf der Unconventional). Somit ist es also möglich, dass bestimmte Plätze oder Preise mangels Qualität nicht vergeben werden und in den nächsten Wettbewerb mit einfließen…


– Präsentation: – der Autor muss bei Präsentation/Preisvergabe nicht anwesend sein;
– Präsentation auf der Unconv., ABBUC Homepage & Magazin;
– Entscheidung und Preisvergabe auf der JHV im Oktober 2004;
Der Leiter des Software-Wettbewerbs ist für die Präsentation der Programme, die Vorbereitung der Bewertungsbögen und deren Auswertung auf der ABBUC-JHV zuständig. Der oder die Autoren müssen die Programme nur rechtzeitig einreichen und dafür sorgen, dass sie a) fertig sind (keine Demo-Versionen!), b) einwandfrei laufen (auf Standard- Ataris!) und c) regelkonform sind. Entgegen anderen Wettbewerben (in Polen, Tschechien, Slowakei, etc.) ist es beim ABBUC-S
oftware-Wettbewerb nicht notwendig, dass die Autoren persönlich bei der Präsentation und Preisvergabe anwesend sind. Gewonnene Preise werden bei Abwesenheit des Autors per Post zugesandt – dazu muss dem ABBUC allerdings auch eine gültige Postadresse vorliegen…


2) Programm Typen & Größe:
– Programm Typen: a) Spiel(e), b) Anwendung(en) (auch Tools, Utilities, …)
c) Betriebs-Systeme (DOS, Computer-OS); => keine Demos !!;
=> keine Pre/Vorab-Versionen, keine Alpha/Beta-
Versionen, etc.;
Für den Software-Wettbewerb sind drei Programmtypen (mit gewissen Untervarianten) zulässig, nämlich Spiele, Anwendungen und Betriebssysteme – sowie alle Programme die mehr oder minder in diese Kategorien fallen. Es muss sich dabei aber um Atari XL/XE Programme handeln (keine PC-Programme, Emulatoren, PC-Tools, etc.) und diese müssen fix und fertig, also in der Endform vorliegen. Nicht zulässig sind jegliche Arten von Demos, Intros, Alpha/Beta-Versionen, Pre-Versionen, Demo-Games, Game-Demos, (reine/nur) Bilder/Grafiken, (reine/nur) Sounds/ Musiken, etc. Derartige Sachen kann man getrost bei osteuropäischen Wettbewerben einreichen, nicht aber beim ABBUC-Software-Wettbewerb


– Kompatibilität: – muss min. XL/XE kompatibel sein! (800XL, 800XE, 65XE, 130XE);
=> Zusatzhardware kann (!) unterstützt werden – sie darf aber nicht (!)
die Voraussetzung zum Laden + Laufen des Programms sein…;
Alle eingereichten Programme müssen Minimum XL/XE kompatibel sein, also auf Standard 64k oder 128k Maschinen (= 800XL, 800XE, 65XE, 130XE) laufen. Es ist nicht zwingend erforderlich, dass die Programme auch auf Rechnern mit weniger RAM laufen (16k Ataris, 48k Ataris), jedoch hätten wir nichts dagegen einzuwenden. Nicht zulässig sind Programme, die ausschließlich auf Atari 400 oder Atari 800 laufen (und bei XL/XE Rechnern die Translator-Disk benötigen) oder Programme die unbedingt Zusatz-Hardware (Sound-Erweiterung, Grafik-Erweiterung, große RAMErweiterung, etc.) benötigen…

– RAM-Größe: – 0 bis 128kbyte RAM ! (min. 64k oder max. 128k Ataris!);
Programme können 0-128kbytes RAM benutzen, d.h. sie müssen auf Minimum 64k oder Maximum 128k Rechnern laufen. Daneben dürfen die Programme beliebig oft nachladen, beliebig lang sein, das RAM unter dem OS ROM nutzen, die 130XERamdisk nutzen und beliebig viele Diskettenseiten belegen. Nicht zulässig sind demzufolge Programme die mehr als 128k RAM benötigen oder Programme bei denen Zusatz-Hardware (z.B. megabyte-große Festplatte, CD-ROM, RAM-Erweiterung, Flash-RAM-Karte, etc.) zwingend erforderlich ist…

– RAMDisk (falls): – wenn benutzt, dann 130XE kompatibel, also die
Standard-Bänke E3,E7,EB,EF (ohne sep. Antic-Zugriff! für alle XL/XE Upgrades!);
Die 130XE-Ramdisk zählt aufgrund ihrer weiten Verbreitung inzwischen zum Standard oder zur Standard-Erweiterung bei den XL/XE Rechnern. Deshalb ist sie auch die (einzige) Erweiterung, die im ABBUC-Software-Wettbewerb zugelassen ist und bei Programmen mitbenutzt oder unterstützt werden darf. Bei Programmen, die die RAMDisk benötigen dürfen jedoch nur die normalen 130XE Bänke E3, E7, EB, EF benutzt werden. Nicht zulässig sind Programme, die zwingend den sep. Antic-Zugriff benötigen, denn die eingereichte Software soll möglichst auf allen XL/XE RAM-Upgrades laufen…

– Disk Umfang: – keine Minimum oder Maximum Länge ! ( < > 1 Diskseite !)
Es gibt hier keinerlei Begrenzungen (Minimum oder Maximum), allerdings sollte der Programmumfang (Quantität) auch in etwa der Programmgüte (Qualität) entsprechen. Programme werden durch unendlich (!) viele Beigaben, wie Intros, Extros, Bilder, Sounds, etc. nicht unbedingt besser, man sollte also keinesfalls versuchen das Programm künstlich in die Länge ziehen…


3) Laden und Sprachen:
– Disk Format: 5,25- Atari-Disk oder ATR-Image die/das folgendes beinhaltet:
– a) Disk-File(s), b) Boot-Disk(s)
=> keine PC-Disks, CD’s, Tapes oder PC-Mails mit Atari-Files!
Die Programme müssen auf 5,25- Atari Disk(s) oder in Form von ATR-Images vorliegen. Dabei ist es egal, ob es sich bei den Programmen selber um Boot-Disks oder Disk-Files handelt, solange die Programme auto-bootfähig (selbst startend) sind. Nicht zulässig sind reine Atari-Files (!) auf PC-Disks, auf CD-ROMs, per E-Mail oder auf Tape. ATR-Images dürfen jedoch per E-Mail, CD-ROM oder PC-Disk verschickt werden…


– Disk Density: a) Single (90k), b) Enhanced (130k);
Als Diskettendichten oder Image-Größen sind nur Single Density (90k) und Medium/ Enhanced Density (130k) zulässig. Einerseits soll damit erreicht werden, dass die Programme auch auf 1050 Laufwerken ohne Erweiterung laufen, zudem sollen Längen- Unterschiede (und damit verbundene Kompatibilitätsprobleme) bei DD-Images vermieden werden. Außerdem sollten die ATR-Images die Original-Länge von 90kbytes (92.176 Bytes) bzw. 130kbytes (133.176 Bytes) aufweisen. Zu kurze (< 90kbytes) oder zu lange Images (> 133kbytes) sind nicht zulässig. Schließlich und letztlich sollen die Programme ja auf dem ABBUC Magazin veröffentlicht werden…


– Einladen: – falls Bootdisk(s): Auto-Boot mit / ohne Basic !
– falls Disk-File(s): a) DOS 2.x Autorun, b) Gamedos Boot;
Wenn es sich bei dem eingereichten Programm um eine Bootdisk handelt, so sollte diese mit oder ohne Basic auto-bootfähig sein. Handelt es sich bei dem eingereichten Programm dagegen um ein oder mehrere File/s, so sollten diese entweder via DOS 2 (als Autorun.Sys) oder via Gamedos boot- bzw. ladefähig sein. (Bei Diskfiles muss sicher gestellt sein, dass diese problemlos unter DOS 2 Format laufen.) In der Anleitung sollte ein Hinweis vorhanden sein, ob das Programm Atari Basic benötigt oder nicht und wie viel RAM Minimum vorhanden sein muss. Nicht zulässig sind Boot-Programme, die nicht auto-bootfähig sind und Programm-Files, die nicht unter DOS 2 Format (oder kompatiblen Gamedos-Varianten) laufen…


– Sprachen: a) im Programm: Englisch oder Deutsch;
b) Anleitung/Doku./Info.: auch Englisch oder Deutsch;
Als Sprachen sind sowohl im Programm als auch in der Anleitung nur englisch oder deutsch zulässig. Dafür darf die Anleitung intern (im Programm) oder extern (als ASCII oder ATASCII Textfile) erfolgen und muss nicht unbedingt Romanlänge erreichen. Ein kurzes Info-File oder ein k
urzer Info-Text der über die wichtigsten Details aufklärt (Programmtyp, Aufgabe, Tastaturbelegung, Joystick-Steuerung, etc.), reicht völlig aus…
– Pgm. Sprachen: – theoretisch jede Pgm.-Sprache die man kennt/mag/will !
=> Das Programm muss kompiliert bzw. ohne die verwendete Programmier-Sprache lauffähig sein
(dies gilt nicht für Atari Basic und Turbo Basic XL – hier sind auch Sources/Listings erlaubt);

Man darf für das eingereichte Programm jede bekannte oder erhältliche Atari XL/XE kompatible Programmiersprache verwenden – auch Cross-Compiler auf dem PC. Die Programmiersprache muss aber kompiliert werden (mit Ausnahme von Atari Basic und Turbo Basic XL, die wohl jeder besitzt). Oder das Programm muss so vorgelegt werden, dass es eben ohne die benutzte Programmiersprache lauffähig ist. Wichtig ist, das am Ende jeder Atarianer das Programm laden kann, ohne (!) dafür unbedingt eine bestimmte Programmiersprache besitzen zu müssen (mit Ausnahme von AB und TB)…

Atari Sound-Erweiterungen

Volume 1: Die Sound-Erweiterung „Covox“

Heute und in drei weiteren Folgen gibt es Infos über einige Atari Sound-Erweiterungen und dafür erhältliche Atari Software. Das ist zwar für jene Abbucianer total uninteressant, die diese Hardware nicht besitzen (und demzufolge mit der Software bzw. diesen Texten nix anfangen können), allerdings werden sich wohl diejenigen unter euch freuen, die über die eine oder andere Erweiterung verfügen und nun endlich mal erfahren, was es so alles an Software dafür gibt. Los geht es heute mit einer Sound-Erweiterung, namens -Covox-. Die Covox-Sound-Erweiterung wurde in Polen (wo sonst?) entwickelt. Mit Hilfe einiger elektronischer Parts soll es damit möglich sein, die Sound-Fähigkeiten des Pokey-Chips zu erweitern. Normalerweise kann der Pokey sog. Digi-Samples nämlich nur mit 4-Bit wiedergeben, durch Covox ist eine 8-Bit Wiedergabe mit höherer khz-Rate möglich. Hier ein kleiner ASCIIBauplan für die Covox-Erweiterung von Gumi/Tight (wie üblich ohne Gewähr, Haftung, etc.) deren Einbau ihr auf eigene Gefahr hin vornehmen könnt:
– COVOX Erweiterung für Atari XL/XE: –
– präsentiert von Gumi/Tight (Polen natürlich)
– easy 4 channels * 8 bits Covox C/A for Atari XL/XE
– no copyright, no warranty, no complaints…
Liste der benötigten elektronischen Teile:
Module:
1 * 74LS138
4 * 74LS574
Widerstände:
36 * 1.2 kOhm
28 * 2.4 kOhm
Kondensatoren:
4 * 100-220 nF
Zum Modul 74LS138 müssen folgende Signale angeschlossen sein:
pin 1 – A0
pin 2 – A1
pin 3 – R/W
pin 4,5 – $D6 ( Page $D6xx Decoder)
pin 6 – o2 (Phi2)
pin 8 – 0V – GND
pin 12 – CLK #4 C/A
pin 13 – CLK #3 C/A
pin 14 – CLK #2 C/A
pin 15 – CLK #1 C/A
pin 16 – +5V
restliche pin – nicht angeschlossen

Du musst 4 C/A so wie nebenstehend dargestellt anschließen: Nach einer kleinen Änderung müsste es so aussehen!!! Nun fragt man sich natürlich, wozu soll man sich eine solche Erweiterung einbauen, wenn es dafür keine Software gibt ? Deshalb habe ich hier eine kleine Liste von Programmen zusammengestellt, die die Covox- Erweiterung unterstützen:
* Inertia 2.9, ein MOD-Player von MadTeam; (64k, 128k oder mehr RAM)
* Inertia 4.5, ein MOD Player von MadTeam; (128k oder mehr RAM)
* Protracker 1.5, ein MOD-Editor und Player von MadTeam; (128k oder mehr RAM)
* NeoTracker 1.x, ein MOD+NEO+… Player von EPI/ Allegresse; (128k oder mehr RAM)

Das war leider auch schon alles, was ich an Covox- Support-Software gefunden habe. Wenn ihr noch mehr Programme kennt, mailt mir: amp@abbuc.de und ich werde die Liste ergänzen. Wie gesagt, bei vorhandener Covox-Erweiterung werden Digi-Samples (und ähnliche Sounds) mit 8Bit statt 4Bit wiedergegeben. Vermutlich ließe sich das auch ganz gut für andere Soundplayer einsetzen, z.B. WAVeplayer. Wenn ich mich nicht irre, können die oben aufgeführten Programme aber auch ohne die Covox-Erweiterung genutzt werden, dann halt nur mit Pokey (mono) und standardmäßiger 4Bit Wiedergabe. Es bleibt also jedem selbst überlassen ob er diese Sound-Erweiterung einbauen/nutzen möchte oder nicht…
Andreas Magenheimer

Software mit Hardwareunterstützung (1)

Atari-Übersichtslisten von Hardware-Erweiterungen (und dafür erhältliche Software):
– Welches Atari Programm unterstützt -xyz- Hardware?
Hier ist eine ultralange Liste von Atari Programmen, die verschiedenen Eingabe-Geräte und/oder Hardware- Erweiterungen, wie z.B. Modem, Gamelink, Multilink, ST/Amiga Maus, Atari Touch Tablet (Maltafel), Track Ball, Paddles, CX85 Zehnertastatur, Koala Pad, Multiplayer- Action (mit 3 oder mehr Spielern), etc., etc. unterstützen. Da die Liste wie gesagt sehr lange ist, habe ich sie wieder einmal in mehrere Parts eingeteilt. Natürlich ist diese Liste auch noch immer unvollständig, doch bin ich mir sicher, daß sie für einige Leute nützlich sein könnte…

1) Welche Spiele unterstützen -online-action- via Modem?
– Modem Chess, ein PD Spiel in Basic von ???
– Modem-Battleships, ein PD Spiel in Basic von ???
– Tele-Chess, ein PD Spiel in Basic von ???
– vermutlich noch weitere Spiele…
Ich habe außerdem eine Werbe-Anzeige von -GCP / Games Computers Play- in Antic oder Analog gelesen, die die folgenden Modem-Spiele auflistete: The City, Cybertank, Cybership, Bio-War, Lords of Space; Ich bin mir aber nicht sicher, ob diese Spiele überhaupt – und wenn ja, auch wirklich alle für den kleinen Atari erschienen sind. Um Online-Spiele mit dem Atari spielen zu können benötigt man aber mindestens einen Atari- Computer, ein Modem, einen Modem-Treiber und ein Terminal-Programm (wie z.B.: Kermit, Bobterm, Teleterm, A-Term, Ice-T, BBS Express Pro, etc.)…

2.1) Welche Netzwerk-Hardware gibt es für den Atari?
In den späten 80’ern und frühen 90’ern entwickelte eine -Firma- namens Dataque die erste sog. Netzwerk- Hardware, mit der man zwei oder mehr Computer miteinander verlinken/vernetzen konnte. Dadurch wurden nun Multi-Player-Spiele möglich, bei denen jeder Spieler seinen eigenen Computer und auch seinen eigenen Bildschirm (TV oder Monitor) vor sich hatte. Die Hardware war und ist computerunabhängig gestaltet (d.h. sie läuft auf jedem Atari ab 16kbyte), die Software hingegen erfordert schon bestimmte Mindestvoraussetzungen (z.B. ein Min
imum von a) 48k RAM oder b) 64k RAM). Wie dem auch sei, in einer etwa vierjährigen Entwicklungsphase wurden die folgenden beiden Erweiterungen entwickelt:
a) Gamelink-1: Diese Hardware wurde ca. 1989/90 entwickelt. Sie verlinkt/vernetzt zwei Computer über die Joystickports. Da sie auf max. 2 Computer begrenzt ist, könnten via Atari 400/800 insgesamt 6 Spieler gegeneinander spielen, auf Atari XL/XE Computern hingegen nur 2 Spieler (da ein Port an jedem Computer jeweils für das Gamelink benutzt wird). Die wenigen Spiele, die es für diese Hardware gibt unterstützen allerdings nur zwei Spieler, ganz gleich an welchen Atari die Hardware angeschlossen wurde…
b) Gamelink-2 (Multilink): Diese Hardware wurde etwa 1991/92 entwickelt. Sie verlinkt/vernetzt 2 bis 8 Computer über den SIO-Port. Ein Computer agiert dann als -Master- und muss zuerst einmal die Software (von Tape, Disk, Harddisk, etc.) wie gewohnt einladen. Sodann werden alle anderen -Slave– Computer (genauer: einer nach dem anderen) eingeschaltet und booten via Gamelink- 2 / Multilink Hardware das Spielprogramm von diesem Mastercomputer. Dies ist eine geniale und einfache (oder einfach geniale) Idee, denn man benötigt nur einmal ein Laufwerk, danach booten alle Slave-Computer blitzschnell vom Master- Computer und bleiben mit diesem über die gesamte Dauer des Spieles vernetzt…

Als Jiri Bernasek / Bewesoft eines Tages die Shareware- Diskette von Dataque (mit dem Spiel -Maze of Agdagon und ausführlicher engl. Anleitung) in den Händen hielt, war er von der Idee schlichtweg begeistert. Und da die Original-Hardware von Dataque nicht mehr erhältlich (und in Tschechien vermutlich auch unerschwinglich) war, kreierte er einfach seine eigene Hardware dazu. Er nannte seine Hardware Multilink und man konnte erfreut feststellen, dass es dafür nicht nur einen kleinen Bauplan bzw. eine Gr.8-Bastelskizze gab, sondern dass die Hardware auch voll und ganz zum Gamelink-2 kompatibel war. Dem nicht genug, ergänzte er die Multilink-Hardware um ein weiteres Spiel, namens Multi-Dash. Im Laufe der folgenden Jahre erschienen dann noch die Games Multi-Race, Multi-Worms, sowie der ausführlich dokumentierte Source-Code zu Multi- Worms und ein Grundgerüst (Modul), mit deren Hilfe ein jeder nun eigene Netzwerkspiele entwerfen könnte…

Wer nun nicht allzu viel Geld für diese Erweiterung ausgeben, sie aber dennoch mal testen möchte, kann dies quasi zum Nulltarif mittels eines SIO-Kabels tun. Einfach Jiris Gr. 8 Skizze einladen, das SIO-Kabel an einem Ende öffnen und dann Kabel Nr. 3 und Nr. 5 miteinander vertauschen, das ist schon alles. Damit lassen sich dann immerhin zwei Computer miteinander verlinken und die bisherigen Games testen. Wer ein größeres Netzwerk möchte, kann die Hardware ja selber basteln oder bei der RAF (Harry Reminder) in Auftrag geben. Ganz nebenbei bemerkt, kann man mit dem Gamelink-2 / Multilink ja bis zu 8 Computer vernetzen; da die XL/XE Rechner zwei Joystickports besitzen könnten also bis zu 16 Joystick-Spieler oder gar 32 Paddle-Spieler gegeneinander antreten – und auf den alten Atari 400/800 Geräten wären es aufgrund von 4 Joystickports sogar doppelt soviele Gamer (bis zu 32 mit Joystick und bis zu 64 mit Paddles)…

2.2 Welche Programme unterstützen die Netzwerk-Computer-Hardware?
Es gibt ja, wie erwähnt, zwei versch. Netzwerk-Systeme (Gamelink-1 vs. Gamelink-2 / Multilink), demzufolge gibt es leider auch Software, die entweder nur das eine oder das andere System unterstützt. Wobei man meiner Meinung nach das ältere Netzwerk-System (Gamelink- 1) eigentlich vergessen kann – ich erwähne es hier nur der Vollständigkeit wegen:

Game-Link

a) Gamelink-1 über Joy-Ports (von Dataque):
– Info-Text über GL-1 und wo man es kaufen kann,von Dataque;
– Tic-Tac-Two (Spiel) von J.Potter/Dataque, ein Tic-Tac-Toe Clone;
– Modem-Battleships (Spiel), gepatched von Rick Detlefsen für Gamelink-1; und das war auch schon alles, was es hierfür gibt.
b) Gamelink-2 / Multilink über SIO-Ports (von Dataque & Bewesoft):
– Info-Text über GL-2 und wo man es kaufen kann, von Dataque;
– Info-Text über die Maze of Agdagon Demo, von Dataque;
– Maze of Agdagon Demo (Spiele-Demo, nur 1 Spieler) von Dataque;
– Dokumentation für Maze of Agdagon (Vollversion) von Dataque;
– Maze of Agdagon (Spiel, Vollversion, 2-8 Spieler) von Dataque;
– Beschreibung der multilink/gamelink-2 Hardware und Skizzen von Bewesoft (zwei Texte, einer in tschechisch und einer in englisch; Skizzen in Form von Atari Gr.8 Bildern, für a) einfache 2 computer hardware und b) etwas kompliziertere 2-8 computer hardware);
– Multi-Dash (Spiel, 2-8 players, XL/XE only) von Bewesoft;
– Multi-Race (Spiel, 2-16 players, XL/XE only) von Bewesoft;
– Beschreibung/Text „Wie man Netzwerk-Spiele für das Multilink [Gamelink-2] programmiert“ (der ca. 12-seitige Text ist in englisch und tschechisch verfügbar und enthält jede Menge Source Co des), natürlich von Bewesoft; (eine kurze ca. 2- seitige deutsche Übersetzung dazu gab es von mir im ABBUC Magazin 74);
– Multi-Worms (Spiel, 2-8 oder 2-16 players, XL/XE only) von Bewesoft;
– kompletter + dokumentierter Source-Code für Multi-Worms von Bewesoft;
– eine Art „Starter-Kit“ Modul, zum verwenden in eigenen Netzwerk-Spielen (die freie Nutzung ist von Jiri Bernasek / Bewesoft ausdrücklich gestat tet!);

Das war soweit erst einmal alles, weiter geht es dann beim nächsten Mal. Wenn ihr jedoch zufällig noch weitere Programme kennt, die bestimmte Zusatz- Hardware des kleinen Atari unterstützen, dann nur immer her damit und zwar am besten per E-Mail an:

amp@abbuc.de
Na dann, bis demnext…
Andreas Magenheimer

Messebericht Hobby Tronic 2004 per Changelog

Dieser Bericht ist, wie man es von uns gewohnt ist, weder als reiner Bericht, noch als reiner chronologischer Ablauf geschrieben, es ist also so beabsichtigt… Die Standbesetzung bestand aus Mitgliedern zweier Regionalgruppen, der Regionalgruppe Frankfurt/Main (R.A.F.) und der Regionalgruppe Ruhr-Emscher-Lippe- Arbeitsgemeinschaft (r.el.ag). Da die Messe in den Einzugsbereich der r.e.l.ag fällt, hat auch die r.e.l.ag die komplette Planung dafür übernommen, und hofft, dass die Umsetzung OK war.

Der Bericht fängt zeitlich da an, wo wir das erste Mal physisch mit dem Stand in Berührung kamen, der Rest davor ist eher von uninteressanter Natur 😉 10.02.2004 12:00 Sichtung des Standes, um eventuelle Probleme vor dem Aufbau zu klären, war aber bis auf den Strom alles OK. Wenn man einige Bierdosen, Rotzfahnen und Müll wegdenkt. (und das unsere Standnummer fehlte) (A/A)
10.02.2004 16:10
Ausbau des Standes, dekorieren, besorgen, etc. Das ganze Spielchen dauerte länger als geplant (knappe 4-5 Stunden). Wollte ich doch wiederum mit den Mitteln nicht hinter den anderen Clubs stehen. So wurde natürlich auch die r.e.l.ag-Mucke-Anlage mitgeschleppt (Verst. Real. 1,2kw / Lautsprecher real 0,55kw pro (realwert!)), inklusive CD-Player und Tapedeck (Man weiß ja nie, womit Frankfurter so alles ankommen, hinterher hat Carsten eine CD mit cooler ATARI-Mucke bei sich und wir könnten nix hören – adaptiv Musik- Kasse
tte). (A/A)
11.02.2004 08:45
Standbesetzung : Carsten Strotmann (CAS), Alexander Alers (A/A)
Eröffnung des Messestandes, Restaufbau der Geräte. Da mir bis dahin leider mein Monitorkabel verborgen blieb. 😉 Dank an den netten Kabel- Shop, der mir direkt mit einem passendem Kabel aushelfen konnte, wobei auch direkt die Frage kam (eher die Aussage): HEY ist das nicht für die ATARIs? Worauf sich sofort meine Brust hob, und ein stolzes ,,JAU“ ertönen ließ. Dann ging es daran den Rest, wie schon erwähnt, zu ,,schmücken“. Sprich die Magazine dekorativ auf den Tischen zu verteilen, die Kaffeemaschine anzuwerfen (Jau auch das gehört zum Aufbau, will doch mein Blutdruck hochgepushed werden. 😉 ) Schnell auch noch die neueste ABBUC- Disk eingeworfen, um den Fernseher zu testen und um diese Ausgabe selber zu sichten (habe ich seit Monaten doch nicht mehr (wegen meiner neuen Tochter (Rausred)). Endlich konnte es losgehen… (A/A)
11.02.2004 09:25
Unser erster Interessent. Ein sehr netter EX-ATARIaner (Aber leider Angehöriger der 16-BIT-Fraktion), der sich erst wunderte, warum der ST in das kleine Gehäuse passt, hätte er damals wissen müssen, wäre dann doch mehr Platz auf seinem Schreibtisch gewesen… Hmmm, als ich ihm erklärte, dass die Aufschrift ,,800xe“ nicht zu unrecht drauf steht, und nach einer kleinen ATARI-Kunde meinerseits, wusste er, warum das Gehäuse ein bisschen kleiner ist… *Schmunzel* (A/A)
11.02.2004 09:45
Soeben mit der Messeleitung ,,das“ Gespräch gehabt. War sehr angenehm, vor allem, weil ich kurz zuvor mit einem ehemaligen ATARIaner gesprochen habe, der sich, sofern er sich ein System besorgen kann, Mitglied werden möchte, mal sehen. Naja weiter im Text… Also die Messeleitung war sehr angetan von unserem ,,kleinen“ (wow, so was können die, sieht echt gut aus (Intro zum kommenden MAG) ) (A/A)
11.02.2004 12:45
Bis gerade sehr angenehmen Besuch von einigen ATARI- orientierten Besuchern gehabt. Davon ein aktives ABBUC-Mitglied, ein ehemaliges Mitglied, und 3 Usern, die vielleicht Mitglied werden (naja, wird Wolfgang melden 😉 ). War sehr angenehm, mehr als ich dachte. Bin positiv überrascht.
11.02.2004 13:35
Endlich ist der ATARI auch an die Anlage angeschlossen (HiFi, 2 x 550 Watt real, ein bisschen fett, hatte aber nichts anderes mehr da *gg*). Nun kann man uns nicht nur sehen (eher das Titelbild des Magazins), sondern auch hören (hehe)… Nun fehlt nur noch anderer Sound, dann geht die Paddie hier ab… *g* (A/A)
11.02.2004 14:00
Nachdem der Stand in der letzten halben Stunde doch ein wenig gefüllt war, kehrt nun etwas Ruhe ein (sofern man den nervigen Sound eines EDV-Händlers überhört) und ich kann eine Zeile schreiben, einen neuen Kaffee trinken und mir überlegen, was morgen alles mitzubringen ist. (A/A)
11.02.2004 14:40
Endlich ist die Standbesetzung komplett, und es kann losgehen. Von hier aus habe ich einen guten Blick auf das Floppy-Drive-Modell, mit dem ich damals loslegte (OK, auch ich habe mit einer 410 angefangen, aber psst. Die 810 folgte halt schnell). 810!!! Ein traumhafter Anblick, ein Design das echt noch was hat. Vor allem erinnert es mich immer an eine Stullendose (wenn auch an eine etwas größere). Die Jungs/Mädels kannten damals noch die Bedeutung von Design… 🙂 (A/A)
11.02.2004 17:45
Sehr angenehme Kontaktaufnahme mit der C64- Gruppierung des Wittener-Computer-Clubs. Wobei die Interessen ähnlich und der Erfolg einer Teilnahme zur OS2K4 günstig ist.
11.02.2004 18:30
Standende für den 1.Tag

12.02.2004 09:00
Standbesetzung : Carsten Strotmann (CAS), Alexander Alers (A/A) Heute Morgen war mehr los. In den ersten Stunden kamen viele ehemalige und auch derzeitige ABBUCler vorbei. Darunter jemand, der in den 80ern auf der CeBIT auf dem ATARI Stand war und derzeit viel Maschinensprache-Programmierung betrieben hat. Er hat sich an den 130XE am Stand gesetzt und versucht, die Routine für einen Regenbogeneffekt wieder aus dem Gedächtnis abzurufen. Obwohl er sich noch an sehr viele Details ($D40A/WSync – $D40B-VCount) erinnerte, fehlten aber einige, aber wichtige Kleinigkeiten. (CAS)
12.02.2004 10:30
Wolfgang kommt zum Stand und ist gleich im „Element“, spricht Besucher an und wirbt für den Club. (CAS)
12.02.2004 11:00
Joost Küp, 2ter ABBUC Vorsitzender und Herr der Baupläne, kommt auf den Stand. (CAS)
12.02.2004 14:00
Ein alter Bekannter, (Jan Hajek) vom ehemaligen Portfolio Club Prag kommt vorbei und freut sich das es uns noch gibt. Der Portfolio Club ist Ende der 90er Jahre zu sehr geschrumpft und wurde aufgelöst. Aber es gibt noch aktive Portfolio Benutzer-Gruppen in den Niederlanden und England. (CAS)
12.02.2004 14:30
Die Commodore Freunde bringen uns zwei Commodore Billboard CD’s (vergleichbar mit der Atari Pool- disk), Randvoll mit Software. Carsten hofft das auch ein paar 6502 Quellcodes dabei sind. (CAS)
12.02.2004 16:20
Tja, wenn meinereiner sich schon mal was kaufen will… Ich wollte für mein betagtes Notebook ein CD-Brenner- Laufwerk erwerben (Sollte 12 EUR kosten, imho ein sehr fairer Preis). Ich gebe also das Geld rüber, will losgehen, und höre nur noch von einem Staatsdiener in Lederjacke ,,das können Sie nicht machen, der Stand wurde soeben geschlossen – die Ware beschlagnahmt“. *Ponk* Was war geschehen? Der gute Händler musste seine Marge dadurch erhöhen, dass er Redmonds neuestes OS (WinXP) gebrannt, mit einem Papierlabel versehen (Jeder der MS-CDs gesehen hat, weiß, dass die ein wenig anders aussehen 😉 ) verkaufen wollte. Das ganze befand sich dann natürlich auch noch in einem Schallplatten- ähnlichem Umschlag, was der ganzen Sache ein noch lustigeres Aussehen verlieh (Yepp, unten stand sogar (P) in Poland )… Hihi… Sein Kollege hatte inzwischen das Weite gesucht. Ich traurig dem CD-Brenner nachgeheult (naja, fast), und mich dann schlurfend zum ABBUC-Stand zurück begeben…
Das komische ist nur, dass der Kerl gestern ein wenig mehr von diesen Teilen auf dem Stand liegen hatte… Wer also gestern oder heute XP in einer LP-Hülle samt Papierlabel gekauft hat, dem sei gesagt ,,ROFL“ obwohl… Irgendwie passt es ja wieder… Ein eher merkwürdiges Betriebssystem (Darf man es Betriebssystem nennen? *fg*) in einer eher merkwürdigen Verpackung… LOL (A/A)

12.02.2004 17:35
Das Ende des heutigen Messetages nähert sich unweigerlich. Kamen mir die heutigen Stunden doch verdammt kurz vor, auch wenn ich erst später hier war, vergingen die Stunden wie im Flug. Hauptsächlich dadurch, dass wir uns mit vielen netten Messebesuchern unterhalten konnten, vielleicht hat es den einen oder anderen auch dazu bewegt, sich wieder ein ATARI 8-BIT zu besorgen, wer weiß es… (A/A)
12.02.2004 18:00
Der Tag endet mit leckeren Commodore Keksen (selbst gebacken!) (CAS)

13.02.2004 09:00
Standbesetzung : Carsten Strotmann (CAS), Alexander Alers (A/A)
Mal was eigenes… Nachdem ich seit Jahren (ca. 2) durch die Entwicklung des Super-Systems keinen Zugriff auf einen Real-ATARI hatte, die XEGS ist ja auseinander gebaut, habe ich heute das erste Mal wieder live die alten Spiele spielen bzw. angucken können. Wocka… Was für eine positive Erfahrung, dass nach so einer Zeit, mich unser kleiner noch so fesseln kann (ich bin ein überzeugter ATARI-EMUGegner). Hach, werd ich mal gleich bei meiner Ehefrau meine ,,ATARI-Time“ pro Woche weiter hochschrauben, auf dass das Super-System en
dlich fertig wird. Was mir dabei einfällt, wo bekomme ich die MyIDE-Disk her, meine ist beim Umzug verschollen – ein Tip wäre sehr gut… 🙂 (A/A)
13.02.2004 10:00
Stefan (Commodore / Apple ][ Coder) vom cc65 Projekt war am Stand, und wir haben über Treiberprogrammierung für die USB Hardware gesprochen. Ziel ist es eine System-Übergreifende Gruppe von Treiberprogrammierern zu finden, um USB Treiber zu erstellen. (CAS)
13:02.2004 11:00
Gut das sich Alex auch gut mit den ST Geräten auskennt. Einige Besucher sehen nur „Oh – ATARI Club“ und fangen an über Probleme mit ST Hardund Software zu reden. Alex kann meist einen guten Tipp geben. (CAS)
13.02.2004 13:00
Hier ist Mr. Bacardi an der Tastatur und nutze mal gleich die Gelegenheit mich hier zu verewigen. Ich bin eben hier eingetrudelt und darf direkt Carsten am Stand vertreten 😉 Ist ganz nett hier, nur die laute Werbung vom Verkaufsstand gegenüber nervt ein wenig (von den Sounds zu Montezuma’s Revenge, die aus der 500w Box direkt neben mir ertönen mal ganz abgesehen ;-)) (MRB)
13.02.2004 13:30
Matthias Drees (Tigris, MultiTasking OS) ist vorbeigekommen und wir haben über die guten alten Infocom Textadventures geschwätzt. (CAS)
13.02.2004 14:00
Thomas Linke, Commodore C=64 und Atari XL Besitzer und Teilnehmer des ABBUC cc65 Kurses war am Stand und hat sich über die Termine der Schulung und den ABBUC informiert. (CAS)
13.02.2004 14:30
Der Versuch, Kinder zu einem Monti-Game herauszufordern scheitert daran, dass die Kinder nicht so richtig das Prinzip des Joysticks verstanden hatten (,,irgendwie fehlt hier was, ist das ein Billigteil, noch nicht mal `nen Original-Sony“)… Hihi… (A/A)
13.02.2004 15:40
Jan Hajek (Pofo Club) war noch mal am Stand und hat mir ein Pofo News Heft vorbeigebracht. Ich habe gestern ein Datenkabel für mein Nokia 6310i gekauft und werde nun testen, ob man mit dem Portfolio, Kabel und dem Handy in das Internet kommt. Das wäre eine schöne Möglichkeit von unterwegs E-Mail zu überprüfen und zu senden. Besser als eine Handytastatur ist der Atari Portfolio allemal. (CAS)
13.02.2004 17:00
Ein Händler (Gegenüber von uns gelegen) wollte ein wenig zum Thema ATARI 8-BIT aufgeklärt werden, und ob es denn noch Zukunft hätte. Nach meinen Erklärungen möchte er Morgen gerne seinen Sohn vorbei schicken, ob der Spaß am ATARI hat. (CAS)
13.02.2004 17:30
Ein Besucher kommt zum Stand und möchte sein neu erstandenes PC-Laptop- Thin-CD-ROM-Laufwerk bei uns testen lassen.
Besucher: „Testet Ihr auch Hardware“?
CAS: „Wenn´s passt“
Besucher: (überzeugt) „Klar, ist Standardanschluss“
CAS: (auf den Atari800 zeigend) „Na dann bedienen Sie sich“
Besucher: ?????
Wir haben Ihm dann doch noch helfen können (auch wenn der Laptop-CD-ROM Anschluss nach meinen Informationen kein Standard ist) (CAS)

14.02.2004 09:00
Standbesetzung : Oliver Rapp (O/R), Alexander Alers (A/A)
Stand heute mal ein wenig anders, die ATARIs hauptsächlich als Game-Stations, mit denen man auch arbeiten kann, aufgebaut. Da am Samstag sehr viele Gamer erwartet werden, vielleicht eine Chance, die Leute da zu einer Mitgliedschaft zu bewegen… (A/A)
14.02.2004 11:03
Es ist immer wieder erfrischend, die Gesichter zu sehen, in denen man erkennen kann, dass sie unsern kleinen erkannt haben. Leider sieht man dann auch immer diesen traurigen IBM-Kompatiblen-Blick, der einem sagt ,,auch ich bin abgewandert – helft mir“ 😉 Machen wir doch sofort, durch eine nette Ansprache, ein nettes Spielchen am ATARI tritt sofort eine Linderung ein, durch die Mitgliedschaft (hoffe doch, dass heute einige eintreten werden) nachhaltige Linderung… 😉 hihi (A/A)
14.02.2004 11:16
Erstmal das Log der bisherigen Messetage sichten. Einige Schmunzler lassen sich dabei nicht vermeiden. 🙂 Alex führte gerade eine tiefgründige Unterhaltung mit einem ehemaligem ACT (Recklinghausen) Mitglied. Er berichtete über Abrechnungsprobleme bei den Club- Gebühren und fehlenden Disketten bei den Magazinen, die dazu führten, dass er seine Mitgliedschaft kündigte. Wohlgemerkt beim ACT gegen Mitte der 80’er Jahre. (O/R)
14.02.2004 11:38
Der 130er scheint eine magische Ausstrahlung zu haben. Viele möchten einfach mal drauflostippen — auch ohne vorher nachzufragen oder eine Ahnung zu haben, was sie da tun. :-/ (O/R)
14.02.2004 12:22
Wir (A/A & O/R) spielen am Stand eine Runde Kaiser auf dem 800’er. Jeder, der vorbeikommt, erkennt das Spiel (ATARI und C64’er Version) auf Anhieb und schwelgt im Vorübergehen in Nostalgie. Leider lassen sich nur wenige dafür begeistern, alte Spiele mit Emulatoren auf aktuellen Rechner zu spielen. (O/R)
14.02.2004 12:31
Es zeigt sich, dass die Besucher ein starkes Interesse am lokalen RELAG Treffen im April haben. Wenn wirklich alle erscheinen, wird es auf der Garten Terrasse eng werden 🙂 (O/R)
14.02.2004 13:57
Wir haben uns dazu entschlossen, gegen die Beschallung der ,,Marktschreier“ mit massiver Gegenbeschallung zu wirken. Man mag es kaum glauben, wie viele Menschen an den Stand strömen, wenn aus 2×500 Watt Boxen Donkey Kong wummert. Man muss einfach nur laut genug sein.(O/R)
Nachtrag dazu: Donkey Kong wirkt Super, Centipede geht so, aber ATARI Tennis, Archon II und Galaxian haben nicht so den Hammersound 😉 Jaaa, nun brauchen wir uns den ,,Bei M****-Markt kostet es 20 EUR bei uns nur 10 EUR“- Schreier nicht mehr anzuhören – er hört UNS… hehe (A/A)
14.02.2004 15:26
Ein Besucher hat sich nach Terminen für unsere neue Old-Series 2004 interessiert und explizit danach gefragt. Habe ihn auf die RELAG Homepage verwiesen und auf das Regionalgruppentreffen aufmerksam gemacht. (O/R)
14.02.2004 16:03
Wocka… Eine ältere Dame, die im Stand (Geschlossener Verkaufsstand) sich CDs angeguckt hat, ist heftig zusammengefahren, als Monsieur Donkey Kong fett aus unseren Boxen gebrüllt hat… Sorry, sah ulkig aus… Für uns… *fg*
14.02.2004 16:30
Exzessive Donkey-Kong-Battles werden von den Zuschauern dankend zuschauend angenommen, leider nicht aktiv, aus welchen Gründen auch immer (angeboten haben wir es ihnen mehrfach). Hat aber im Ganzen dafür gesorgt, dass der ABBUC-Stand nun nicht mehr nur einfach ein Stand ist, sondern wir bei vielen Leuten den Hang zu Telespielen erkannt haben 🙂 Vielleicht graben darauf hin einige ihre alten 8- BITter wieder aus (Jeder 3.te sagte, er habe noch einen im Keller). (A/A)
14.02.2004 17:25
Resümee des bisherigen Tages: Super gelaufen, außer das wir leider keine neue Demo vorzuweisen hatten, was die Leute aber nicht im geringsten störte, waren wir doch gewissermaßen gezwungen Module zu nutzen 😉 (A/A) Fazit aller: Wir freuen uns auch auf morgen… 🙂

15.02.2004 09:00
Standbesetzung : Carsten Strotmann (CAS), Oliver Rapp (O/R), Alexander Alers (A/A)
Als erstes mal schnell zum ,,PING-Stand’’ rüber, Kaffee-Wasser geholt (Wie jeden Tag, immerhin hatten die `ne eigene Küche (natürlich gegen das entsprechende Entgeld)) ein paar Worte gewechselt, hauptsächlich über Messe-basierende Neuigkeiten, sowie über die OS2k4. Nun konnte der Messe-,,Alltag’’ beginnen. (A/A)
15.02.2004 09:15
Wenn ich mir so das heutige Publikum angucke, fällt mir sofort auf, dass jetzt schon genug ,,Ziel-Publikum’’ anwesend ist. Was mir auch auffällt ist, dass nette Messebesucher uns zwei ATARI-Bücher gemopst haben – Naja, vielleicht verhilft es denen ja zu mehr Wissen und uns zu zwei neuen ABBUClern ? Wer weiß es schon… (A/A)
15.02.2004 10:10
Auch wenn ich eher aus dem Bereich
C64 komme, weiß ich doch, was ein ATARI ist. Was noch lange nicht heißt, dass es jeder weiß. Ein junger Mann mit seinem ,,Kumpel’’ wussten jedenfalls beharrlich, dass der 800XL definitiv ein ,,Brotkasten’’ sei, was man auch schon an der Floppy sehen würde. (O/R)
15.02.2004 11:15
Eltern sind schnell bereit, uns ihre Nachkommenschaft zu überlassen, sobald diese sich an Donkey-Kong oder Centipede festgebissen haben, um mal eben benötigte Hardware (warum immer DVDs die so knallbunt sind ? ;- ) ) einzukaufen. Auffällig dabei ist eigentlich, dass die kleinen schnell mit der gebotenen Situation klarkommen, und auf Anhieb wissen, was zu tun ist (Kann es sein, dass Anleitungen eigentlich nur für fantasielose Erwachsene da sind?). (A/A)
15.02.2004 12:30
Alex’s persönlicher Rekord in Donkey Kong wurde soeben von ihm selber gebrochen. Sowie auch die Schallmauer des Marktschreiers, weswegen wir das Volume-Rädchen mal eben höher schrauben… Hihi… (O/R)
15.02.2004 14:00
Durch die Anwesenheit des ATARI 800 wird die Nachfrage zu ATARI wieder höher, wahrscheinlich auch deshalb, weil der alte ATARI doch echt Design-technisch besser als die neuen aussieht. Vor allem die Tastatur hat es vielen angetan, ist sie doch echt noch unverwüstlich, und funktioniert immer noch – Qualität von damals halt. (O/R)
15.02.2004 14:01 – 15:59
Rolf Specht war am Stand, und es ergab sich ein sehr nettes Gespräch rund um die r.e.l.ag. (Da ich die keine Uhr bei hatte, weiß ich nicht mehr genau wann es war) (A/A)
15.02.2004 16:00
Jan Hajek war erneut am Stand, und fragte Carsten zu diversen Dingen, rund um den Pofo, aus. (A/A)
15.02.2004 17:00
Wieder ein wenig Zeit, den Bericht zu schreiben. In der Zwischenzeit ist einiges passiert. Einige interessierte Besucher dürften sich sicher am 03.04.2004 in Bochum einfinden, einige sicher zur OS2k4. Viele fragten uns nach Wolfgang, und sie seien damals ABBUCler gewesen. Aber aus familiären oder Zeitgründen nicht mehr in der Lage, sich um den kleinen ATARI zu kümmern. (A/A)
15.02.2004 17:45
Mittlerweile ist die Luft aus der Messe raus, was auch daran liegt, dass die Messeleitung schon öfters die Kunden zu den Ausgängen gebeten hat. Es gab nochmals Kekse-Nachschlag Seitens des Wittener- Computer-Clubs (eher deren C64-Fraktion) – Hmmm. Lecker. 🙂 (O/R)
15.02.2004 18:00
Offizielles Ende der Hobby-Elektronik 2004 / Anfang des Autograuens 😉 (CAS O/R A/A)
15.02.2004 18:30
Nachdem Oliver und Carsten Carstens’ Sachen in das Auto getragen haben, ich immer noch darauf warte, dass die Autos die Hallen befahren dürfen, verlier ich den Glauben an der Logik der Händler. Alle wollen gleichzeitig mit ihren Autos in die Halle, alle wollen gleichzeitig fertig werden… Naja… wollen ist nicht können…. 😉 (A/A)
15.02.2004 19:00
Geschafft… Alles im Auto verstaut – Unterwegs in Richtung Herten in die Hauptzentrale. (O/R)
15.02.2004 20:30
Nachdem alles dem Cheffe mitgeteilt wurde, fahren wir (das heißt Olli und Alex) in Richtung Bochum, um noch alles schnell wegzupacken, und uns dann den heiß-verdienten Grill-Tellern zu widmen. (A/A)

Fazit:
Die Messe war für uns ein glatter Erfolg – in vielerlei Hinsicht. Zu aller erst war der ABBUC wieder präsent. Zweitens war die Homebase-Regionalgruppe in Verbindung mit einer der aktivsten Regionalgruppen (RAF) auf einer Messe zusammen!!! Und drittens hat sich gezeigt, das alte Grenzen (Commodore – ATARI) eingerissen werden können, wenn alle wollen – Und wir alle wollten… In diesem Sinne : Lang lebe 8-BIT – Zusammen sind wir stärker… (A/A)
gez. : Carsten Stromann, Oliver Rapp und Alexander Alers für den A.B.B.U.C.e.V., Herten ( ,,Wir machen nur 8-BIT, und nein, das ist wirklich ein 8-BITter’’ (A/A auf der HT2004) )

RELAG

Ruhr – Emscher – Lippe – Arbeitsgemeinschaft
Eine Regionalgruppe des ATARI-BIT-BYTER-USER-CLUB e.V., Herten Einladung zum nächsten User-Treffen der r.e.l.ag Hiermit möchten wir Euch alle gerne zum nächsten User-Treffen der Home-Base- Regionalgruppe des A.B.B.U.C.e.V.s’ einladen. Dieses findet am : 03.04.2004 ab 12:30 – 18:00 Uhr in Bochum statt.
Eine Voranmeldung ist aufgrund der hohen Anfrage auf der Hobby-Elektronik 2004 notwendig. Bitte meldet euch unter ,, relag@gmx.net’’ und dem Stichwort ,,UT APRIL 2004’’ bis zum 29.03.2004 an.
Folgende Hauptthemen werden dort wohl an der Tagesordnung sein:
* Nachtrag Hobby-Elektronik 2004
* Vorschau auf die Old-Series 2k4
* Planung weiterer Öffentlichkeitsarbeiten im Rahmen von Messen, etc.
* Vorstellung der ,,Point-of-Today’’ der einzelnen Projekte
Wem noch nicht alles dazu bekannt ist, dem empfehle ich einen Blick auf unsere Internet- Präsenz : http://www.relag.de.vu
Oder kommt doch zu uns ins IRC, unter : irc.euirc.net / 6700 / #RELAG
Wir sehen uns – mit Sicherheit… (A/A)

Work in Progress: Nachbau des Turbo Freezer XL

Ende der 80er kam meiner Meinung nach eine der besten Erweiterungen für den Atari XL auf den Markt: der Turbo Freezer. Er bot für Programmierer sowie für Spieler gleichermaßen interessante Funktionen an. Man kann damit jederzeit den Atari anhalten, Speicheradressen ändern, den aktuellen Speicherinhalt auf Diskette oder Ramdisk abspeichern und den „eingefrorenen“ Zustand jederzeit wiederherstellen. Da insgesamt nur knapp über 1000 Freezer insgesamt hergestellt wurden (und etliche inzwischen schon wohl defekt sind), ist er heute nur mehr sehr schwer zu bekommen und meistens dann auch recht teuer.

Umso erfreulicher ist es, dass der ABBUC im Jänner von Bernhard Engl die Erlaubnis bekommen hat den Freezer neu aufzulegen! Ich bin zur Zeit damit beschäftigt, die Schaltung soweit zu modifizieren, dass sie mit aktuell erhältlichen Bauteilen nachgebaut werden kann. Im folgenden möchte ich euch einen kurzen Überblick über die Entwicklung und den aktuellen Stand geben: Eigentlich hat das Projekt für mich schon Anfang letzten Jahres begonnen. In einer Elektronik Diskussionsgruppe im Netz bin ich über einen Thread zum Thema „wie lange halten programmierbare Logikbausteine ihre Information“ gestolpert. Das Fazit war: so nach ca. 10 bis 20 Jahren ist zumeist Schluss. Da mein Freezer schon rund 15 Jahre auf dem Buckel hatte habe ich mir gedacht: oh weh, es könnte bald mit ihm zu Ende gehen!

Im Netz waren keinerlei technische Informationen über den Freezer zu finden, also habe ich angefangen ihn komplett zu reverse engineeren, sodass ich wenigstens die Reparatur- Informationen zusammen hatte für den Fall dass er mal kaputt gehen sollte. Der erste Schritt war, dass ich alle Leiterbahnen mit einem Multimeter durchgemessen habe und somit einen Schaltplan anfertigen konnte. Der nächste Schritt war etwas schwieriger: Auf der Platine des Turbo Freezer XL III waren ein ROM, ein RAM sowie 2 ICs bei denen die Beschriftung abgeschliffen war. Der grössere IC hat 28 Pins und ein breites Gehäuse, der kleinere hat 14 Pins. Mit etwas zittrigen Händen – es könnte ja sein, dass jetzt irgendwas kaputt geht – habe ich die beiden ICs ausgelötet. Mein EPROM-Brenner hat da so eine nette Funktion
, die den Typ eines eingesteckten Logik-ICs ermitteln kann. Also einfach mal den kleinen IC reingesteckt und ausprobiert: Hmmm. das soll also ein NAND-Gatter sein. Naja. Die Beschaltung dieses ICs war mir zu Beginn völlig schleierhaft, ein Freund (der Elektrotechnik studiert hat), hat mir dann gesagt, dass sie wohl als Oszillator bzw. Takt-Vervielfacher arbeiten muss.

Ein Standard 74LS00 aus der Bastelkiste als Ersatz hat leider nicht funktioniert, also habe ich mir die Ausgangspegel sowie die Schaltpunkte der Eingangspegel genauer angeschaut: Der Ausgangspegel lag ca. bei 0V und 5V, also musste es ein CMOS-Typ sein. Außerdem schaltet der Eingang offensichtlich mit einer Hysterese, also ein NAND Schmitttrigger, 74HCT132. Ich habe mir dann ein paar solcher ICs besorgt, und es hat auch ganz gut geklappt! Bei der Identifikation des großen ICs sind mir zwei Sachen zu Hilfe gekommen: erstens war die Beschriftung nicht komplett abgeschliffen (die ersten Buchstaben könnten NS oder N8 sein), zweitens sind die Logik-ICs normalerweise in einem schmalen Gehäuse.

Nach einigen Tagen intensiver Suche im Netz bin ich dann zu dem Schluss gekommen, dass es ein 82S105(A) sein musste. Diese ICs haben Gott sei Dank keine Security-Fuse die das Auslesen der Logik-Gleichungen verhindert, also konnte ich versuchen, die Daten mit meinem EPROM-Brenner auszulesen. Irgendwas konnte ich auch auslesen, aber ich war mir natürlich nicht sicher ob das alles auch richtig war – es könnte ja immer noch sein, dass es in Wirklichkeit ein ganz anderer IC ist. Dann passierte ein großes Missgeschick: bei einem erneuten Versuch die Daten auszulesen habe ich versehentlich (der defekten Tastatur meines alten PCs sei Dank) einen falschen Typ ausgewählt – und prompt die Daten im IC verändert :- ( Daraufhin funktionierte der Freezer nicht mehr einwandfrei: er ließ sich nach jedem Reset nur mehr genau einmal aktivieren. Das alte File hatte ich noch aufgehoben, also konnte ich immerhin hoffen dass es der richtige IC Typ war, und dass ich irgendwo einen Ersatztyp finden konnte. Nach einiger Suche habe ich dann bei Strixer + Holzinger in München einen PLS105 (baugleich mit dem 82S105) gefunden. Dort hatten sie noch ein paar Stück auf Lager, allerdings zu einem Preis von ca. 17 EUR. Naja, aber einen Versuch war’s wert.

Nachdem ich die alten Logikdaten in ein neues IC gebrannt hatte, steckte ich den Freezer erwartungsvoll in den Atari und wagte äußerst gespannt einen ersten Test: Grundsätzlich schien es geklappt zu haben, aber irgendwie funktionierte er nicht immer stabil – manchmal hängte sich der Atari einfach auf. Nach etlichen Versuchen (ich habe leider kein Oszi mit dem ich hätte messen können), bin ich zu dem Schluss gekommen, dass der neue IC etwas langsamer war als der alte – und damit Timing-Probleme verursacht. Als Workaround hat es allerdings geklappt, wenn man den letzten Inverter des 74HCT132 einfach weglässt – damit funktionierte nun auch der neue IC einwandfrei! So richtig zufrieden war ich allerdings immer noch nicht. Einerseits interessierte es mich wie der Freezer genau funktioniert, andererseits dachte ich mir dass es eventuell günstig sein könnte anstatt des 82S105 einen einfacher und billiger erhältlichen IC zu nehmen. Um die Logik in einen anderen IC transferieren zu können muss man zuerst einmal die Logik-Gleichungen aus dem JEDEC-File extrahieren. Für alle, die noch nie ein JEDEC-File gesehen haben: es enthält einfach eine größere Anzahl aus Einsen und Nullen die festlegen welche Sicherungen (fuses) in einem IC durchgebrannt werden sollen. Damit wird dann sozusagen die interne Beschaltung und damit die Logik festgelegt.

Also setzte ich mich hin und begann die Datenblätter zum 82S105 genauer zu studieren. Auf einigen Seiten war beschrieben, welche Fuse welchen Gattern genau zugeordnet war und welche Auswirkungen verschiedene Kombinationen von „heilen“ und „durchgebrannten“ Fuses hatten. Anhand dieser Infos konnte ich ein kleines CProgramm schreiben, das die Logik-Gleichungen in halbwegs lesbarer Form ausgibt! Immer wenn ich ein wenig Zeit hatte studierte ich die Gleichungen und versuchte herauszufinden was genau da drin ablief. Ich dachte mir auch, dass es dann möglich sein müsste die Gleichungen nach VHDL (das ist sozusagen eine Programmiersprache für Logik-ICs) zu übersetzen und in einen kleinen CPLD zu brennen. Vorsorglich bestellte ich mir schon mal einen CPLD, um sofort loslegen zu können wenn’s denn so weit ist. Irgendwie hatte ich dann allerdings nicht mehr die Zeit VHDL zu lernen – gelegentlich muss man ja auch was richtiges arbeiten 🙂 – und so lag die ganze Sache erstmal auf Eis.

Im Sommer bekam ich dann überraschender Weise eine Email von Bernhard Engl. Er hatte im ABBUC-Forum einen Artikel von mir gelesen, in dem ich ein paar Hinweise zur Reparatur eines Freezers gab und wollte dann natürlich wissen, woher ich die ganzen Informationen habe. Ich habe ihm dann die ganze Geschichte erzählt, und wie haben ein paar Mal hin und her gemailt. Dabei hat er mir dann verraten, dass der 74HCT132 speziell selektiert war und quasi der Kopierschutz des Freezers war. Er hat auch gemeint, er wollte eigentlich schon länger mal die ganzen Infos zusammen sammeln und im Netz veröffentlichen – er hat mir sogar angeboten dass ich einfach mal bei ihm vorbeikommen kann und seine Unterlagen fotokopieren kann! Dieses nette Angebot wollte ich natürlich auf keinen Fall ausschlagen, aber leider begann gerade zu dieser Zeit in der Arbeit ein neues Projekt und ich hatte kaum mehr Freizeit. Also verschob ich den geplanten Besuch von Monat zu Monat, hatte das Vorhaben aber immer noch im Hinterkopf.

Als ich dann Ende Jänner auf der Webpage gelesen hatte, dass der ABBUC nun auch in Kontakt mit Bernhard Engl war, dachte ich mir: Au weia, da hättest Du dem ABBUC viel Arbeit ersparen können, wenn Du gleich von Deinem Kontakt mit Bernhard Engl berichtet hättest. Auf jeden Fall war aber klar, dass ich jetzt tatkräftig bei dem Projekt mitarbeiten wollte! Um den Freezer neu auflegen zu können sind hauptsächlich zwei Sachen wichtig: Erstens den 82S105 durch einen anderen IC zu ersetzen, und zweitens den Takt-Vervielfacher durch eine nachbausichere Schaltung zu ersetzen (z.B. eine PLL). Als erstes fing ich damit an mir mal VHDL etwas genauer anzusehen. Von den meisten PLD Herstellern gibt’s kostenlose Versionen ihrer Entwicklungsumgebungen und so habe ich mir mal von Altera die Quartus Web Edition runter geladen und angefangen mich ein wenig darin einzuarbeiten. Im ersten Schritt wollte ich einfach nur mal die Logikgleichungen, so wie ich sie aus dem JEDEC-File extrahiert hatte, in VHDL implementieren und einen kleinen Test machen. Dies ging tatsächlich einfacher als ich mir dachte. Zusätzlich zu den extrahierten Gleichungen waren nur mehr einige Zeilen Code notwendig um das restliche Verhalten des 82S105 zu implementieren. Für die Technik-Interessierten unter euch: der 82S105 ist eine programmierbare Mealy State Machine mit 16 Eingängen, 8 Ausgängen und 6 versteckten Registern. Bis zu 48 AND Terme steuern die Set- und Reset-Eingänge jeweils eines SRFlipflops. Nun fehlte nunmehr ein wenig Hardware: Ich beschloss, einfach einen kleinen Adapter zu löten, mit einem PLCC Sockel auf einer Platine für den CPLD und mit einem IC-Sockel, den ich anstatt des 82S105 in den Freezer stecken konnte. Nun wurde es spannend, der erste Testlauf stand bevor. Im Simulator der Entwicklungsumgebung hatte alles schon recht gut ausgesehen, aber wie würde es in der Realität sein?

Also den CPLD programmiert, das Adapterkabel in den Freezer gesteckt, den Atari eingeschaltet, und – es klappte! Ich machte mich natürlich sofort auf zum ABBUC Forum um meinen Erfolg bekannt zu geben, und da las ich dann eine Email von Bernhard Engl in der er schrieb, dass der IIer Freezer ohne Takt-Vervielfacher auskam. Inzwischen waren auch schon die JEDEC-Files zum IIer Freezer sowie die eingescannten Original-Platinen verfügbar, aber leider noch keine Schaltpläne. Bei 2 der 3 JEDEC Files war m
ir auch unklar, für welchen GAL (Sub-)Typ sie genau gedacht waren. Da ich nicht auf die weiteren Unterlagen warten wollte, begann ich schon mal damit anhand des Platinen-Layouts des IIer Freezers die Beschaltung der 2 GALs zu ermitteln. Nach rund einem Tag war ziemlich klar: zu 99% musste es ich um einen PAL 16L8 handeln (ein GAL ist um einiges flexibler als ein PAL und kann zumeist mehrere verschiedene PAL Typen „emulieren“, man muss es nur entsprechend programmieren). Mit dem Programm JED2EQN konnte ich die JEDEC-Files nun wieder in lesbare Gleichungen übersetzen. Auf den ersten Blick war die Logik aber um einiges komplexer als die Logik im 82S105. Zum einen deshalb, weil die Logik auf 3 ICs aufgeteilt war, zum anderen weil die ICs auch die Ansteuerung der Ramdisk am IIer Freezer enthielten. Anhand dieser Logik-Gleichungen und der Gleichungen des IIIer Freezers begann ich nun, die Logik soweit zu verstehen dass ich sie komplett neu in VHDL implementieren konnte.

Anfangs kam ich auch sehr gut voran, doch die ersten Tests liefen leider schief. Also ging’s an die Fehlersuche. Nach einiger Zeit hatte ich die Bugs aus dem VHDL-Code entfernt (es war mein erstes Projekt in VHDL und ich habe natürlich auch prompt einige Anfängerfehler gemacht), aber die Sache lief immer noch nicht 🙁 Da ich schon so ziemlich alles ausprobiert hatte, las ich noch einmal in Ruhe die Datenblätter des CPLDs durch. Zufällig stolperte ich über einen Abschnitt in dem beschrieben war, dass man die Flankensteilheit der Ausgangssignale zwischen steil und etwas abgeflacht umschalten konnte. In der steilen Variante arbeitet der IC schneller, erzeugt aber eine Menge „Dreck“ auf der Versorgungsspannung und auf den Ausgangsleitungen. Einen Versuch war’s wert: Siehe da, auf einem meiner Ataris funktionierte der Freezer nun einwandfrei! Leider machte er aber immer noch Probleme auf meinen anderen beiden Ataris. Sobald das „Oldrunner OS“ am Freezer aktiviert ist, stürzt der Atari sporadisch ab.

Zur Zeit weiß ich noch nicht, woran das genau liegen könnte. Ich werde einfach mal versuchen von irgendwo her ein Oszilloskop auszuleihen und der Sache genauer nachzugehen. Es könnte irgendein elektrisches Problem (mit der Versorgungsspannung, Leitungsführung oder ähnliches) sein, oder auch noch ein Timingproblem. Möglicherweise ist auch noch irgendein dummer Bug im VHDL Code drin. Während ich diese Zeilen schreibe, müssten die weiteren Unterlagen schon auf dem Postweg zu mir sein. Ich hoffe, dass ich damit die letzten Fehler bald beseitigen kann! Wenn ich damit fertig bin, werde ich als nächstes noch ein paar andere CPLDs ausprobieren um festzustellen welche am robustesten sind. Der IIer Freezer hatte das Problem, dass die GALs kaputtgingen, wenn man im Betrieb die Versorgungsspannung kappte. So was soll natürlich mit der Neuauflage nicht mehr passieren! Als nächstes werden wir dann wohl ein paar Prototypen bauen und auf verschiedenen Ataris testen. Mit ein wenig Glück sollten wir dann in ein paar Monaten die Arbeiten abgeschlossen haben, und der „neue“ Freezer sollte über den ABBUC erhältlich sein. Ich werde euch auf jeden Fall auf dem Laufenden halten (hier im Magazin und auch im ABBUC Forum), in einem nächsten Artikel möchte ich dann die interne Funktionsweise des Freezers auch etwas genauer schildern.

Bis bald, euer Matthias Reichl

PD is back – from Afghanistan

Nach 6 Monaten Hilfeleistung dort ist es ein Genuss, wieder in heimischen Gefilden und für den ABBUC tätig zu sein. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich nicht ohne ATARI in Afghanistan war. Natürlich hat mich nur der Emu auf dem PC dorthin begleitet. Durch Internet konnte ich ein wenig am Ball bleiben und habe auch prima Hilfe bekommen z.B. aus Berlin in Form von Images der neuesten Magazine (Danke Ralph & Steffen), ein wenig gefach-chattet mit Andreas Bertelmann, Gedanken über ATARI und PDs ausgetauscht mit Andreas Magenheimer, von Carsten Strotmann das Flash-Modul bekommen und einige andere ATARI-Kontakte gehabt. Es hilft, die Zeit dort ein wenig angenehmer zu gestalten und so manchen unangenehmen Eindruck doch mal für einige Zeit in den Hintergrund des Gedankenspiels zu drängen.

Einen Kontakt möchte ich an dieser Stelle doch noch mal besonders erwähnen. Es ist der Einsender und gewissenhafte Pfleger der PD #576, Les Wagar aus Kanada. Pünktlich wie das neue Jahr kam auch diesmal das jährliche Update seiner Disk-Utilities im Januar bei mir zuhause an. Les hat trotz seiner fast 81 Lenze noch einiges vor und wird voraussichtlich dieses Jahr zum 60 Jahrestag der Landung der Alliierten in der Normandie nach Europa kommen. Vielleicht gelingt mir das Unwahrscheinliche und ich kann mich mal mit ihm treffen. Ein Gedankenaustausch über Generationen hinweg und doch über gleiche Interessen, nämlich unseren ATARI, wäre toll. Ob es im nächsten Jahr noch ein Update geben wird, ist ungewiss. Trotzdem: Les, keep on going and hopefully we meet this year.
Gruß & Good Byte
Walter

0689 Tobot I & II 2S/SD
Ein klassisches Hüpf- und Kletterspiel von Kemal Eczan. Version 1 ist auf der A-Seite, die Version 2 auf Seite B. Auf der PD 507 findet ihr zusätzliche Level dafür. Viel Spaß mit einem Spielgenre, das auf modernen Computern kaum noch zu finden ist

0690 Serie Disk-Mag: 2S/ED
COMPY-SHOP-MAGAZIN April 1989 So nach und nach werden wir hier alle CSMagazine veröffentlichen können. Auf dieser Ausgabe sind für Hardware-freaks und Programmier- interessierte einige nette Schmankerl zu finden. Thema u. a. auch Fraktale. Sicher eine reizvolle Angelegenheit, diese gekonnt dem ATARI zu entlocken.

Schreiersgrün 2004

Bitte notieren und vorplanen:
27.03.2004 treffen sich die Bit Byter wieder am alt bekannten Ort in Schreiersgrün. Einzelheiten bei Helmut Weidner
HelmutWeidner@tonline.de
Tel.:(03 76 06) 26 88

ABBUC e.V. PD-Neuheiten

0686 Serie Disk-Mag: TOP-Magazin 4/91 2S/ED

Wirklich wieder TOP!! Auch nach so vielen Jahren noch interessant zu lesen. Schwerpunkt dieses Magazins sind Diskettenlaufwerke. Teil 3 zum Softsynth und Demos runden das Ganze ab. Übrigens, Re-Boot wird mit dem gleichzeitigen Drücken von <SHIFT><CTRL><TAB> ausgelöst. Neu: Futter für alle ATARI 8-Bit-Besitzer, die sich schon immer mit dieser etwas anderen Programmiersprache QUICK von Andreas Binner & Harald Schönfeld auseinandersetzen wollten. Der Bit Bytetr Andreas Magenheimer hat diese Mags dankenswerter Weise bereitgestellt.

0687 QUICKmagazin 1 & QUICKdemo 1 2S/ED

0688 QUICKmagazin 2 & QUICKdemo 2 2S/ED

0689 Tobot I & II 2S/SD
Ein klassisches Hüpf- und Kletterspiel von Kemal Eczan. Version 1 ist auf der A-Seite, die Version 2 auf Seite B. Auf der PD 507 findet ihr zusätzliche Level dafür. Viel Spaß mit einem Spielgenre, das auf modernen Computern kaum noch zu finden ist

0690 Serie Disk-Mag: 2S/ED
COMPY-SHOP-MAGAZIN April 1989 So nach und nach werden wir hier alle CSMagazine veröffentlichen können. Auf dieser Ausgabe sind für Hardware-freaks und Programmier- interessierte einige nette Schmankerl zu finden. Thema u. a. auch Fraktale. Sicher eine reizvolle Angelegenheit, diese gekonnt dem ATARI zu entlocken.

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Dieses ABBUC Magazin erschien ursprünglich als Papierbeilage. Aufbereitung für HTML: Andreas Bertelmann