ABBUC Magazin 071


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Das Atari Bit Byter User Club Magazin erscheint ¼Jährlich. Jeweils
½jährlich erscheint das Atari Bit Byter User Club Sondermagazin. Eingesandte
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gibt der Autor seine Zustimmung zur Veröffentlichung. Veröffentlichungen,
auch auszugsweise nur mit schriftlicher Genehmigung

Inhalt

Seite 3 Der Floppydoc und die Unconventional 2002
Seite 8 Wie ich zu Atari kam
Seite 9 Das virtuelle ATARI-Museum – zum Selbermachen (2)
Seite 10 CC65-Einsteigerkurs, Teil 5
Seite 13 Ressortleiter
Seite 14 Ressortleiter Software
Seite 15 Ressortleiter Internetauftritt
Seite 19 Ressortleiter Messen / Conventions / Meetings
Seite 20 Ressortleiter Bibliothek / Infothek
Seite 22 Best of Show 2002
Seite 25 Interview mit Tony Goacher (Red Rat)
Seite 28 Game Clones Vol. 8
Seite 29 Die 1 MB Speichererweiterung (eine Reaktion)
Seite 30 ATARI Protected Disk Image Format
Seite 35 Weihnachtsgeschenke für Bitbyter
Seite 37 Testbericht SIO2IDE

Der Floppydoc und die Unconventional 2002

Tag minus 1 – Die Lange Nacht
Tja, so ein Umzug macht echt Stress. Irgendwann weiß man nicht mehr, ob man irgendwelche Sachen in Wohnung 1 oder Wohnung 2 hat oder was in welchem Karton (trotz Beschriftung) oder in welchem Stapel der Karton ist. Auf jeden Fall ist es immer der untere Karton im letzten Stapel. Der Tag geht zur Neige, die Schlepperei nimmt kein Ende und für die Uncon 2k2 ist noch nichts vorbereitet. Ich würde gerne das volle Equipment mitnehmen, so dass ich weiter an meinem Sektorkopierer arbeiten kann. Von Mirko habe ich vor ein paar Tagen eine EMail erhalten, wo er gefragt hat, ob ich ihm einen Rechner mit Monitor und Floppy mitbringen kann, weil er ja mit dem Zug kommt und schlecht alles mitschleppen kann. Klar habe ich gesagt ….

Nun, E-Mail geht jetzt nicht mehr, weil die Rechner schon abgebaut sind. Die Rechner sind zwar noch in Wohnung 1, aber die Kabel sind schon in Wohnung 2. Also ist nix mehr mit aktuellen E-Mails. Grisu wollte auch unterwegs mitgenommen werden, aber wann ich eigentlich losfahren werde steht noch nicht fest. Nun ja, was muss ich noch alles vorbereiten? Das Notebook muss noch fertig gemacht werden. Da müssen die ganzen Disketten drauf, SIO2PC, APE, halt alles, was man braucht oder brauchen könnte. Und natürlich erst mal das Betriebssystem. Es ist 22 Uhr und morgen Nachmittag (ungefähr) wollte ich los. Wie soll ich das alles schaffen? Ich bin gerade in Wohnung 2. Was habe ich denn alles hier? Das Notebook, ach ja, die Ersatzfestplatte ist auch hier. Moment, die Rollwagen vom Schreibtisch sind doch auch hier, dann sollte … ja, die CD mit der handgeschnitzten W95 Installation ist auch da. Eine Bootdisk mit CD-Treiber … auch. Jetzt fehlt nur noch Ghost … auch da. Los geht’s. Oh Shit, wo ist denn die CD mit den Treibern für die Netzwerkkarte? Muss wohl in Wohnung 1 rumfliegen … 23:30 Uhr. So, das Notebook ist soweit fertig. Was muss ich denn jetzt noch alles tun, um den XL-Ordner von PC-1 auf das Notebook zu kriegen? Die ganzen Kabel und das Notebook wieder von Wohnung 2 nach Wohnung 1 schaffen und hoffen, dass man nichts vergisst. Was steht denn so noch alles an? Und was muss alles zur Uncon mit? Machen wir doch gleich mal ’ne Liste.

REPEAT
SUCHE Blatt und Stift
UNTIL gefunden = TRUE
Kurz vor Tag Null. Die Liste ist soweit fertig. Futter kaufen, Überweisungen tätigen, Geld holen, zur Bank gehen und große Scheine in kleine tauschen lassen, fertige Wäsche aus Wohnung 2 in Wohnung 1 schaffen, gebrauchte Wäsche umgekehrt, Notebook fertig machen, alle Atari 8-Bit Sachen aus Wohnung 1 in Wohnung 2, Checkliste für Uncon. Und dann kommen da auch noch ein paar SMS von Grisu. Mist, jetzt auch noch auf dem Handy rumtippen. Kann man da nicht ’ne Standard PC-Tastatur anschließen? Grisu will wissen, wann es losgeht. Tja, keine Ahnung. Sagen wir mal frühestens 15 Uhr.

Tag Null – Das Erwachen
Pieps … pieps … pieps … Piiieeeps … Piiiiieeeeps …. PIIIIEEEEPSSSS Hä? Wecker? Wieso geht der denn? Ich hab doch heute frei. Wieso hab ich heute frei? Ach ja, die Uncon. Was sitzt denn da auf meinem Hals und dröhnt so? Könnte mal bitte jemand die Kaffee-Infusion an mein Bett bringen? Kaffeemaschine einschalten, duschen, Kaffee trinken. Wieso ist denn die Kanne so leer? Wohl das Wasser vergessen. Also Wasser rein. Puchchchch. Ihr wisst was passiert, wenn man Wasser in eine Kaffeemaschine schüttet, die schon an ist und wo frisches Pulver schon im Filter ist? Ok, dann wisst ihr auch, warum ich den Staubsauger aus der Ecke kramen mußte. Und das bei dem engen Zeitplan. Rüber zur Bäckerei. Da hab ich mir dann vorsichtshalber ein fertig belegtes Brötchen gegönnt … Dann wieder zurück zum Kaffee, jau, jetzt isser da! Schlürf schlürf … Und los geht’s. Liste abarbeiten. Kofferraum leeren, leere Umzugkartons und den restlichen Kram einpacken

ZEITSPRUNG
14:50 Uhr. Schweißüberströmt und fast alles fertig. Fünf zusätzliche Punkte für die Checkliste haben sich ergeben. Für zwei davon muss ich noch mal in Wohnung 1, aber auf dem Weg zur Autobahn komme ich ja daran vorbei. Jetzt erst mal noch mal duschen. Und zwar KALT, und das mindestens 5 Minuten!!!
15:10 Uhr. So, jetzt sitze ich im Auto und es kann losgehen. Die Dusche hat es übrigens gebracht. Es sind 45 Grad im Auto und ich fühle mich pudelwohl. Jetzt noch ein Schluck von der eiskalten Cola … So, und jetzt Grisu anrufen. Nanu, sieben Anrufe auf dem Handy? Alle aus der Firma? Nun ja, Motor an und die Rückruftaste drücken. „Hallo, ihr habt angerufen. Ich bin gerade auf dem Weg in den Osten. Was wollt ihr denn von mir? Was? Keine Ahnung? Ok, dann ruf einfach noch mal an, wenn was ist. Aber denk dran, ich habe keine Handyhalterung. Ich kann also während der Fahrt nicht drangehen. Ciao.“ So, jetzt noch eben Grisu von der Abfahrt unterrichtet und los. Unterwegs hatte ich zum ersten mal richtig Glück, weil sich das Stauvolumen in erstaunlich erträglichen Grenzen gehalten hat. Echtes Easy-Driving, sozusagen und auch noch sonnig! Ach ja, dann war da noch dieses neue Stück Autobahn. Da haben die eine Asphaltschicht aufgebracht, die so gut lärmmindernd war, dass man bei offenem Fenster und Tempo 140 nicht die Autos gehört hat, die links und rechts neben einem fuhren. Warum machen die bloß die Straße vor meiner neuen Wohnung nicht damit ??? :-((( Um viertel nach sechs war ich dann am vereinbarten Treffpunkt. Grisu war noch nicht da, also hab ich die Gelegenheit für eine Pause genutzt. Es war angenehm warm, die Cola war angenehm kalt, da kommt schon fast echtes
Urlaubsfeeling auf. Wie entspannend doch so eine Uncon sein kann :-))
21:40 Uhr. Knappe 600 Kilometer auf der Uhr. Eintreffen bei Helmut in Lengenfeld. Das Auto ist ein bischen kaputt, im Leerlauf geht der Motor immer aus. Na ja, ein FORD. Was sagt man in Kanada? „_F_ix _O_r _R_epair _D_aily“ oder „_F_ound _O_n _R_oard _D_ead“. Großes (leises) „Hallo“. Ein Teil der Familie schläft schon (das möchte ich übrigens auch bald, aber das wird noch etwas dauern, weil wir erst nach Mitternacht in das Schützenhaus können). Tag 1 Um kurz nach Mitternacht sind wir dann zum Schützenhaus gefahren. Es ist übrigens recht schwierig zu bremsen oder von vorwärts nach rückwärts zu schalten, wenn der Motor dauernd ausgeht. Am Schützenhaus haben wir dann noch eben Helmuts Auto ausgeladen, das war bis unters Dach mit Getränken beladen. Dann hab ich mich in meinen Schlafsack verkrochen.

REPEAT
SCHNARCH
UNTIL (Sonne geht auf = TRUE)

Der neue Tag begann zum zweiten Mal. Diesmal zu rechtschaffener Zeit. Erstmal in den Waschraum, dann zur Kaffeemaschine, was diesmal ungefährlich war, weil ich erstens ausgeschlafen hatte und zweitens der Kaffee schon fertig vor sich hin köchelte. RIK war irgendwann um Vier gekommen und schon auf, aus ebenso roten Augen blickte Thorsten. Grisu war schon recht munter, ebenso Helmut. In der aufkeimenden Uncon-Atmosphäre hab ich dann alle 8-Bit Sachen aus dem Auto geladen und alles aufgebaut und angeschlossen. Aber dann ging die RTime- 8 nicht mehr, weil die Batterie wohl den Geist aufgegeben hatte und, was schlimmer war, stürzte mein Mac/65 Assembler dauernd ab. Zuerst habe ich gedacht, die Kontakte müssten mal gereinigt werden, dann habe ich das Netzteil getauscht, dann meine Speichererweiterung ausgebaut. Langsam kam die Vermutung auf, dass einer der Chips defekt sein könnte. Dann habe ich das Mac/65 ROM mal kurz aus der Fassung genommen und wieder hineingesteckt. Und plötzlich funktionierte es. Highspeed, Sparta DOS, XEP-80, SIO2PC Interface, 80-Zeichen, Datei laden, listen, listen und noch mal listen. Tja, die einzige Billig-IC-Fassung und die war es wohl Schuld.

Das hat alles recht lange gedauert, gerade sind einige neu angekommen, darunter Frits mit dem Motorrad aus Holland. (So eine Fahrt muss doch Schmerzen an gewissen Körperteilen verursachen, oder?) Eben hat Mirko angerufen und mitgeteilt, dass sein Zug um 15:30 Uhr in Reichenbach ankommen wird. Helmut und ich werden ihn abholen. So, jetzt ist mal wieder etwas Pause mit dem Bericht. Erst mal gibt es noch einen Schluck eines gewissen Kaltgetränkes und dann werde ich versuchen, mich wieder in meine Programmierung von vor einem Jahr hineinzudenken.

Offenbar ist so ein Jahr doch recht lange, obwohl es mir eher kurz vorgekommen ist. Aber das mit dem Wiederhineindenken geht ganz schön zäh, noch dazu, wenn ab und an mal jemand kommt und was fragt oder so. Nachmittags von halb drei bis fünf haben Helmut und ich dann Mirko vom Bahnhof einer Nachbarstadt (nicht Nachtbarstadt !!! Gell :-)) abgeholt. Da war der Faden auch wieder weg. Aber dafür hat die Fahrt spaß gemacht und das Wetter war genial. Am späteren Abend war der Faden dann endlich da und neue Unterpro g ramme entstanden, wurden getestet und eingebaut. Aber dann war Tag 1 irgendwann zu Ende und Tag 2 begann. Carsten kam dann noch irgendwann Nachts, ihr wisst ja, der Mann mit dem Sektorkopierer in FORTH. Da wir beide die Augen auf Halbmast hängen hatten, verschoben wir die Arbeit auf nach Sonnenaufgang.

Halb zwei, Bettzeit!
Tag 2 – Der Hahn
Wuff, wuff, kläff, kläff, wau wau WAAUUUU. 06:40 Uhr. Zumindest schien das Hundevieh sich für einen Hahn zu halten, weil er den Morgen so eröffnete. Ich fand das weniger toll. Wälz hin, wälz her, nutzt nix. Gibt es eigentlich Hundeweitwurf als Sportart? Also aufstehen. Dann, als ich auf war, war der Hund natürlich ruhig … Zumindest war es eine gute Zeit, sich wieder ans Programmieren zu geben. Irgendwann im Laufe des Nachmittags wurde dann der erste Meilenstein fertig – die Routine, die solange Sektoren einliest, bis der Puffer voll oder der letzte Sektor der Disk erreicht war. Nachmittags bin ich da mal erst nicht weiter gekommen, da waren die Spielewettbewerbe wie Festplattenweitwurf und Autorennen. Jetzt ist es 21 Uhr irgendwas und ich bin gerade dabei, so oft den Puffer einzulesen, bis die Disk zu Ende ist. Es wird schon echt knapp, bis morgen auch noch das Schreiben fertig zu bekommen, denn einige haben ihre Demos soweit fertig, dass diese immer öfter Testlaufen, und das immer lauter. Es ist also richtig schwierig, sich jetzt noch zu konzentrieren. Mal schauen. Ich werde versuchen, jetzt noch ein wenig weiter am Programm zu arbeiten. Carsten hatte vorhin gedacht, er hätte sich seinen Sourcecode zerschossen. War dann aber doch nicht der Fall.

Es ist jetzt 23:20 Uhr. Carsten hat mir vor einer Stunde oder so gezeigt, dass sein Sektorkopierer kopiert und die Benutzeroberfläche steht auch schon. Damit hat er mich wohl eindeutig überholt. Aber in einer Hochsprache kann man halt einiges einfacher erstellen. Zum Beispiel Userinterface oder Bildschirmausgaben. Da braucht Assembler schon ein paar Tastenklicks mehr.

Mein Proggi liest jetzt offenbar korrekt bis Diskende ein, man kann mit dem SIO Monitor von APE sehr gut sehen, was so an Kommandos über den seriellen Bus geht. Die Schreibroutine existiert schon und wird auch schon durchlaufen, aber im Moment wird da nur ein bisschen gerechnet. Aber gleich kommen die entscheidenden Bytes zum Schreiben rein, dann sollte mein Kopierer auch kopieren. Neues dazu gleich. Apropos Hochsprachen. Carstens Kopierer ist zur Zeit 8K groß, meiner 1400 Bytes.

So, es ist jetzt wieder irgendwann nachts. Mein Sektorkopierer macht noch das ein oder andere Fehlerchen. Zum Beispiel liest er die Sektoren 1 bis 128 vom Quellaufwerk, schreibt dann Sektor 1 auf das Ziel, liest dann die Sektoren 2 bis 129 vom Quellaufwerk, schreibt dann Sektor 2 auf das Ziel und so weiter. Das ist – nennen wir es mal etwas uneffektiv. Morgen früh geht es weiter. Tag 3 – Das Rennen So, weiter geht’s. Zähneputzen, ein Kaffee, noch ein Kaffee und dann den XE mit Strom füttern. Und dann geht es ans Debuggen, wie man die Fehlersuche auf Neudeutsch nennt. Die Zeit bis Mittag rennt ziemlich zügig dahin, aber irgendwann ist es denn doch geschafft. „ES“ kopiert, und das ohne Fehler. Zum Spaß haben Carsten und ich unsere Sektorkopierer ein Wettrennen machen lassen. Um gleiche Voraussetzungen zu schaffen, haben wir sie nacheinander auf dem gleichen System gestartet, als Quellaufwerk eine 1050 mit Speedy und als Ziel eine XF 551. Die XF war übrigens in dem Fall die absolute Systembremse, weil wir weder ein OS noch ein DOS benutzt haben, was die Highspeed der XF unterstützte. Aber egal. Carsten war zuerst dran und der Kopierer brauchte ziemlich genau 120 Sekunden (von einem Unparteiischem gestoppt). Dann war mein Sektorkopierer dran und der brauchte … 120 Sekunden. Kopf an Kopf, sozusagen.

Nun, was bedeutet das unter dem Strich? Die eigentlich sehr lange Zeit wurde durch die XF verursacht, sonst wäre das wohl in etwa einem Drittel gelaufen. Darüber hinaus sind die beiden Kopierer tatsächlich ungefähr gleich schnell. Beide benutzen einen Puffer zum Einlesen mehrerer Sektoren und beide benutzen die Highspeed-Routine von Sparta DOS, soweit vorhanden. Außerdem ist das Ergebnis des fertigen FORTHProgrammes nahe an Assembler dran und wer schon mal mit dem BG
ET-Befehl von Turbo- BASIC gearbeitet hat weiß, dass man selbst unter TB Diskettenzugriffe in Maschinensprachegeschwindigkeit realisieren kann.

Meinen Sektorkopierer mit dem aktuellen Stand von der Uncon stelle ich Wolfgang und damit Euch zum ausgiebigen Testen zur Verfügung. Die Verwendung erfolgt natürlich auf eigene Gefahr. Ach ja, und da er über eine Kommandozeile gestartet werden muss, gehen als DOS natürlich nur Sparta DOS, Bewe-DOS und OSA DOS könnte auch gehen. So, noch ein paar Worte zum Ausklang der Uncon. Helmut und ich haben am Mittag dann Mirko wieder zum Bahnhof gebracht. Danach noch ein wenig getöttert und dann alles eingepackt (verflixt, vorher hat doch auch alles in das Auto gepasst ???) und aufgeräumt. Großes Tschö und dann der lange Weg nach Hause. Da war ich dann so um 00:30 Uhr.

The Day After
Um 00:30 Uhr hatte ich dann keine Lust mehr, das Auto auszuladen. Also die teuren Sachen und die „Papiere“ unter den Arm und dann ab ins Bett. Auf jeden Fall hat die Uncon megaviel Spaß gemacht.
Euer Erhard

Wie ich zu ATARI kam

Sehr interessiert habe ich in den letzten Wochen die Serie im Abbuc-Magazin zur Atari Geschichte der Leser verfolgt. Neben vielen Parallelen habe ich auch viele Besonderheiten an meiner persönlichen Geschichte entdeckt. Deshalb setze ich mich daran, sie mal zu erzählen. Da ich seit Mitte der achtziger Jahre dabei bin, kann es maximal ein kurzer Abriss werden.

Meine persönliche Computergeschichte begann mit einem Sinclair ZX81, den ich für 249 DM zum selber zusammenlöten, mit einem Kb und einer Folientastatur erstand. Mann, habe ich geschwitzt, um ja nichts kaputt zu machen. Ihm folgte später das Colour Genie. Nächtelang Listings getippt und dann gezockt. 1984 war dann endlich Geld für einen Atari 600 XL da. Wieder habe ich Listings getippt und mich in die Kiste eingearbeitet. Bald schon war er zu klein. Im Laufe des Jahres wurde er durch einen XL 800 mit einer Floppy ersetzt. In dem einzigen Kaufhaus der Umgebung, wo man ihn kaufen konnte, lernte ich auch meinen ersten „Atari-Bekannten“ kennen, als er an einem Vorführgerät Peeks und Pokes ausprobierte. Im Laufe meiner Atari Ära lernte ich viele Leute kennen, wovon sehr viel heute noch engste Freunde und Bekannte sind. Mit eben diesem Bekannten verbinde ich meine bisher abenteuerlichste Autofahrt. Ich besuchte ihn das erste Mal mit einem alten Käfer, mitten im dicksten Schneetreiben und defekter Auto-Heizung. Ich habe für 60 Kilometer Stunden gebraucht und literweise Wasser geschwitzt.

Aber jeder Milliliter hat sich gelohnt. Im Laufe der nächsten 2 Jahre erwarb ich eine riesige Software-Sammlung und begann auch zu programmieren. Auf diesem Wege lernte ich Elmar und Stefan kennen. (Grüße an beide auf diesem Wege). Da wir alle aus demselben Wohnort kommen, haben wir häufig geniale Atari-feten gefeiert, die später zu Midi-Maze Nächten mutierten, als wir auf den ST umgestiegen waren. Einmal mussten wir eine kleine Sporthalle mieten, wegen des großen Andrangs. Der Abend ging bis zum darauf folgenden Morgen 8.00 Uhr. Mindestens 2-3 mal im Winter ging es mit zig Leuten so richtig zur Sache. Zudem war die Atari-Messe in Düsseldorf jedes Jahr absolutes Pflichtprogramm (wir haben keine verpasst!) Hier haben wir wirklich alle Atari Größen getroffen. Für die guten achtziger und anfänglichen neunziger Jahre gab es nur ein Motto: Atari rulez!

Als wir dann älter wurden, stand unsere Sammler Leidenschaft im Vordergrund. Wir haben wirklich alles zusammengetragen, wo nur irgendwie Atari draufstand oder drin war. Noch heute füllt diese Sammlung bei mir zwei Kellerräume. Bis vor kurzem habe ich noch den Portfolio zum Arbeiten genutzt und ihn mittlerweile schweren Herzens durch einen Palm ersetzt. In den Mitneunzigern lernte ich dann Craig kennen, einen absolut verrückten, südafrikanischen Atarifreak. Seitdem standen bereits mehrere gegenseitige Besuche an. Die bierseeligen Nächte an seinem aufgemotzten Falcon sind, zum Leidwesen unserer Frauen, legendär (I love Castle beer!).

Tja, nun wo wir alle, die Mitdreißiger erreicht haben, arbeiten wir alle mit PC´s, Mac´s oder Palm´s. Aber geblieben ist unser jeweiliges Atari Archiv, viele tolle Erinnerungen, aber vor allem tolle Freundschaften und Bekanntschaften. Selbst wenn man heute, als einer der älteren Generation, auf Jaguar-Treffen auftaucht, ist man wieder mitten drin, in der Atari Familie. (Grüße an Mad Butcher). Immer wieder packe ich gern die alte Hardware, seien es die 400ér oder XL, ST, TT, Lynx, Portfolio oder wie sie alle heißen, aus und genieße die Stunden in Nostalgie.

Es waren sicherlich die besten Jahre!
Matthias Wittland

Das virtuelle Atari-Museum – zum Selbermachen (II)

Das Wetter ist meist schlecht, was natürlich gut für unser eigenes ATARI-Museum ist. Endlich mal Zeit, in Ruhe im Internet zu stöbern. Gelobt sei DSL!!! Diesmal soll es einen kleinen Überblick geben über einige englischsprachige Webseiten, die wirklich empfehlenswert sind: http://www.cyberroach.com/analog/ Dies ist das noch im Aufbau befindliche Online- Archiv des früheren US-ATARI-Magazins A.N.A.L.O.G. Die älteren Bit Byter kennen es und wissen es sicher zu schätzen. In dieser Seite steckt bereits sehr viel Arbeit. Beiträge in Form von eingescannten oder bereits in HTML umgewandelten Magazinseiten oder Artikeln. Man kann auch einiges herunterladen, z.B. Listings. Interessant ist das A.N.A.L.O.G. – Magazin vor allem deshalb, weil man daran sehr schön die Entwicklung im Homecomputerbereich für 8-Bit-ATARIs fast von den ersten Anfängen an beobachten kann.

http://www.atarimagazines.com/
Gleichfalls sehr bekannt ist das US-ATARIMagazin ANTIC. Als Konkurrenzmagazin zur A.N.A.L.O.G. bietet es ebenfalls umfassende Informationen zum 8-Bit-ATARI, wenn man des Englischen ein wenig mächtig ist. Es ist drei Monate jünger als A.N.A.L.O.G. und startete im April 1981 mit der ersten Ausgabe. Die Betreiber der Webseite haben breitere Unterstützung und daher stehen alle 88 (!) erschienen Ausgaben mit ihrem Inhalt zur Verfügung. Alle Artikel sind komplett in HTML umgewandelt worden, so dass man schnell an die gesuchten Informationen herankommt. Dazu sind alle im Magazin veröffentlichten Listings, Programme etc. zum herunterladen verfügbar. Also ein ideales Felds für Besitzer von Link-Kabeln und Emulatoren.

http://www.atari-spielanleitungen.de
Dies ist eine sehr gute Quelle für alle, die ihre Originalverpackung und/oder Originalanleitung verloren haben ?. Hier findet man vor allem auch von einigen deutschen Spielprogrammen die Anleitungen zum herunterladen. VCS und XL/XE-Freaks werden das zu schätzen wissen. Wie immer bei mit viel Liebe und Mühe gestalteten Archiven ist auch hier Zuarbeit und Hilfe nicht verboten.

http://homepages.paradise.net.nz/atari/
Da wir gerade bei Spielen sind, hier das sicher umfangreichste Archiv, von dem man so ziemlich jedes ehemals kommerzielle Programm, in der Mas
se natürlich Spiele, herunterladen kann. Die Freaks unter den Bit Bytern kennen diese Seite sicher schon lange. Hier findet sich auch manches deutschsprachige Produkt, aber auch Spiele in anderen Sprachen. Für Softwaresammler ist es die Quelle schlechthin. Ähnliche Archive gibt es so einige, dieses ist aber das größte und auch das schnellste. Über die rechtlichen Aspekte dieser Sache haben wir im Club- Mag bereits schon einmal berichtet.

http://www.retrobits.net/
Für Fans von ehemaligen OSS-Produkten, die ja zum Schluss von ICD vertrieben wurden und deren Rechteinhaber ich leider noch nicht ausmachen konnte. Dan stellt auf seiner Seite vor allem für Interessierte von Hardware-Projekten interessante Informationen mit guten Bildern bereit. Es ist auch einiges zum herunterladen vorhanden. Vor allem Freunde des Floppylaufwerkes Indus GT kommen hier auf ihre Kosten. Sehr gut auch alles zum Programm S.A.M. (The Software Aided Mouth), das bereits 1982 für den ATARI 800 erschien und Sprachausgabe mit dem ATARI ermöglichte.

http://www.nostalgia.pl/download/atari8/
Eine umfangreiche Seite mit vielen Informationen vor allem zum Download. Man muss manchmal ein wenig Geduld haben, aber dann fließen die Bits doch über das Netz in den heimischen Computer. Wer auf die Hauptseite http://www.nostalgia.pl/ springt, wird feststellen, dass alle Texte in Polnisch sind. Doch im Archiv findet man sich auch so gut zurecht. Sehr schön sind vor allem die vielen DOS-Versionen, die man dort bekommen kann.

http://pvb.free.fr/Atari/Pages_Atari.htm
Zum Schluss eine schöne Seite aus Frankreich. Sie ist zweisprachig und bietet alle Informationen auch auf Englisch an. Wer also kein Französisch kann (Alea iacta est!), kann diese Seite trotzdem gut nutzen. Neben Informationen und Dwonloads wie Spielen bietet Philippe eine ATARI ROM FILE DESIGNER an, der unter Windows auf dem PC die Bearbeitung von ROM-Files genial einfach macht. Schaut es euch an!!!

Beenden will ich diesen Beitrag mit einem Hinweis in eigener Sache. Da ich umziehe bzw. bis dieser Artikel erscheint wohl gerade in die Niederlande umgezogen bin, wird wahrscheinlich bis Weihnachten meine eigene Homepage nicht erreichbar sein. Sie geht im Dezember wieder online, aber dann mit einem neuen Provider und mehr Webspace. Wer sie kennt (wer nicht, auf http:// www.ABBUC.DE ist ein Link) und irritiert ist, möge mir eine E-Mail schicken (PD@ABBUC.DE).

Gruß & Good Byte
Walter Lojek

CC65-Einsteigerkurs Teil 5

Projekte
Auf den Webseiten der ABBUC Programmers Group findet Ihr offene Projekte mit dem cc65 Compiler. Dies sind C Programme von anderen Rechnersystemen, die von der Sourcecode Größe und auch vom Programmumfang auf den ATARI (oder andere 8-Bitter) umgesetzt werden können. Bei dem Sourcecode sind je nach Projekt mehr oder wenige Änderungen notwendig um das Programm auf dem ATARI lauffähig zu bekommen. Diese Projekte sind ideal für alle, die ein wenig mehr über C Programmierung in der Praxis lernen wollen. Die Projektseite der cc65 Projekte (ABBUC Programmers Group) findet Ihr als Link auf der ABBUC Homepage (http://www.abbuc.de) oder unter „http:// www.stro tmann.de /twiki /cgi -b in /view/APG/ LangCrossCC“ .

Unter dieser Adresse findet Ihr auch alle Teile dieses cc65 Einführungskurses und weitere Informationen zum Thema.

Die Projekte (Stand November 2002):
3D Maze: Ein 3D Labyrinthspiel. Hier müssen die Grafikbibliotheksroutinen des cc65 ATARI-Ports vervollständigt werden.
Address: Eine Adressdatenbank. Hier müssen speziell die Routinen für die Datei Lese- und Schreibfunktionen getestet werden.
Banner: Ein Programm zum Drucken von Bannern auf Endlospapier, mit verschiedenen Druck-punktmustern.
Calc: Hier haben wir den Sourcecode von drei Rechnerprogrammen.
Edit: Ein Texteditor. Der original Quelltext enthält Maschinensprache für x86 Prozessoren, dieser muss gegen cc65 Befehle oder 6502 Assembler ausgetauscht werden.
Gomoku: Ein Spiel.
Hanoi: Das bekannte Türme von Hanoi Spiel. Der (sehr kurze) Quellcode lässt sich schon mit dem cc65 Übersetzen, das Spiel könnte aber noch grafisch „aufgepeppt“ werden.
Mancala: Ein Spiel.
Minev: Ein Simulationsprogramm ähnlich wie „Game of Live“. Es simuliert evolutionäre Prozesse anhand von „Genen“. Diese „Gene“ ähneln kleinen Programmen, die der Benutzer auch selber anlegen kann. Diese „Gene“ sind dann im Programm einer Mutation unterworfen. Manchmal bilden sich dabei neue, funktionstüchtige Gene die andere/bessere Eigenschaften aufweisen als ihre Vorfahren.
Space Dirt: Ein grafisches Spiel. Auch hier müssen die cc65 ATARI Grafikroutinen vervollständigt werden. Star Trek: Ein antikes Weltraumspiel. Wir freuen uns über jede Mithilfe bei diesen Projekten.

cc65 Neuigkeiten:
Seit April 2002 gibt es die Version 2.8.0 des cc65 Compiler. Folgende neue Funktionen gibt es:
* Unterstützung im Linker für das Lunix/o65 Projekt.
* conio Unterstützung für GEOS.
* RS232 Unterstützung für ATARI Computer (von Chris tian Groessler, <cpg@aladdin.de>). Der uip TCP Stack mit dem Webserver ist mit dieser Erweiterung nutzbar, es ist möglich einen ATARI Webserver mit dieser Erweiterung zu betreiben!
* RS232 Unterstützung für den C128.
* Verschiedene Änderungen zur Codeerzeugung und Optimierung:
– Vergleiche erzeugen nun besseren Code dank
eines Tipps von Piotr Fusik.
– 65C02 Codeerzeugung ist wieder verfügbar.
– Optimierung für Dateigröße funktioniert wieder.
– Bessere flexible Zeichencode Umsetzung.
– sscanf ist nun verfügbar. Die Basis Funktion würde fscanf verfügbar machen, aber das fehlende „ungetc“ verhindert dies. Scanf für Dateien wird wahrscheinlich in der nächsten Version verfügbar.
– Fehlerbereinigungen und kleine Verbesserungen, wie immer.

Kommen wir nun zu einem weiteren Teil der Bibliotheksroutinen:

Bibliotheksroutinen
(Fortsetzung aus Magazin 70)

STRNCAT (definiert in string.h)
char* __fastcall__ strncat (char* s1, const char* s2,
size_t count);
strncat kopiert „count“ Zeichen von „s2“ an die Zeichenkette
„s1“. Zurückgegeben wird ein Zeiger auf die
zusammengefügte Zeichenkette.

STRNCMP (definiert in string.h)
int __fastcall__ strncmp (const char* s1, const char*
s2, size_t count);
Diese Funktion vergleicht „count“ Zeichen von Zeichenkette
„s1“ mit Zeichenkette „s2“. Der Rückgabewert
wird durch Subtraktion der Zeichenkette „s2“ von
Zeichenkette „s1“ ermittelt.

STRNCPY (definiert in string.h)
char* __fastcall__ strncpy (char* dest, const char* src,
size_t count);
Kopiert „count“ Zeichen von der Zeichenkette „src“ in
die Zeichenkette „dest“.

STRRCHR (definiert in string.h)
char* __fastcall__ strrchr (const char* s, int c);
Diese Funktion findet die letzte Position des Zeichens
„c“ in der Zeichenkette „s“. Die Zeichenkette wird also
von hinten nach vorn durchsucht. Zurückgegeben wird
ein Zeiger auf das gefundene Zeichen oder NULL,
wenn das Zeichen nicht in der Zeichenkette vorkommt.

STRSPN (definiert in string.h)
size_t __fastcall__ strspn (const char* s1, const char*
s2);
Die Zeichenkette „s2“ definiert gültige Zeichen, die in
der Zeichenkette „s1“ vorkommen können. Die Funktion
gibt die Länge von „s1“ (in Byte vom Anfang)
zurück, in denen die Zeichenkette aus diesen
durch
„s2“ definierten Zeichen besteht.

STRSTR (definiert in string.h)
char* __fastcall__ strstr (const char* str, const char*
substr);
Diese Funktion findet die Zeichenkette „substr“ in der
Zeichenkette „s1“. Zurückgegeben wird ein Zeiger auf
die gefundene Zeichenkette, oder NULL.

STRTOK (definiert in string.h)
char* strtok (char* s1, const char* s2);
Diese Funktion zerlegt die Zeichenkette „s1“ in Einzelstücke
(Token), die durch ein Zeichen aus der Zeichenkette
„s2“ voneinander getrennt sind. Der erste Aufruf
liefert einen Pointer auf das erste Einzelstück, bei weiteren
Aufrufen wird für „s1“ ein NULL-Pointer übergeben
um das nächste Einzelstück von „s1“ zu bekommen.

STRXFRM (definiert in string.h)
size_t strxfrm (char* s1, const char* s2, size_t count);
Diese Funktion übersetzt „n“ Zeichen von „s2“ in die
Zeichenkette „s1“. Diese Funktion wird benutzt um z. B.
zwischen verschiedenen Zeichensätzen zu kopieren. Da
der cc65 keine Zeichensätze unterstützt ist diese Funktion
identisch mit der Funktion STRNCPY.

MEMCHR (definiert in string.h)
void* __fastcall__ memchr (const void* mem, int c,
size_t count);
Diese Funktion findet das Zeichen „c“ im Speicher
„mem“. Es werden vom Zeiger „mem“ ab bis zu „count“
Bytes durchsucht. Zurückgegeben wird ein Zeiger auf
das gefundene Zeichen.

MEMCMP (definiert in string.h)
int __fastcall__ memcmp (const void* p1, const void*
p2, size_t count);

MEMCMP vergleicht den Speicher ab Zeiger „p1“ für
„count“ bytes mit dem Speicher ab Zeiger „p2“. Sind
beide Speicherbereiche gleich, wird „0“ zurückgeliefert.

MEMCPY (definiert in string.h)
void* __fastcall__ memcpy (void* dest, const void* src,
size_t count);

MEMCPY kopiert „count“ Bytes von Speicherstelle „src“
in Speicherstelle „dest“. Zurückgegeben wird ein Zeiger
auf „dest“.

MEMMOVE (definiert in string.h)
void* __fastcall__ memmove (void* dest, const void*
src, size_t count);

MEMMOVE ist beim cc65 (zur Zeit) identisch mit MEMCPY.
Bei anderen Systemen erlaubt MEMMOVE das Kopieren
überlappender Speicherbereiche.

MEMSET (definiert in string.h)
void* __fastcall__ memset (void* s, int c, size_t count);

MEMSET füllt den Speicher ab Zeiger „s“ für „count“
Bytes mit dem Zeichen „c“.

STRDUP (definiert in string.h) (nicht Standard,BSD/SYSV Unix)
char* __fastcall__ strdup (const char* s);
Diese Funktion erstellt eine Kopie der Zeichenkette „s“
und gibt einen Zeiger auf die neuen Zeichenkette
zurück.

STRDUP (definiert in string.h) (nicht Standard, PC
C Compiler)
int __fastcall__ stricmp (const char* s1, const char*s2);
Diese Funktion vergleicht Zeichenketten (wie STRCMP), jedoch ohne auf Groß/Kleinschreibung zu
achten.

STRDUP (definiert in string.h) (nicht Standard,UNIX)
int __fastcall__ strcasecmp (const char* s1, const
char* s2);
Wie STRICMP, dieser Funktionsname wird unter Unix benutzt.

STRLWR/STRLOWER (definiert in string.h) (nicht Standard)
char* __fastcall__ strlwr (char* s);
char* __fastcall__ strlower (char* s);
Diese Funktion wandelt die Zeichenkette „s“ in Kleinbuchstaben.

STRUPR/STRUPPER (definiert in string.h) (nicht Standard)
char* __fastcall__ strupr (char* s);
char* __fastcall__ strupper (char* s);
Diese Funktion wandelt die Zeichenkette „s“ in Großbuchstaben.

Carsten Strotmann

Ressortleiter

Auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung wurde der Vorschlag eingereicht, Ressortleiter einzusetzen um den Vorstand zu entlasten und neuen Schwung in den ABBUC zu bringen. Hier die Vorschläge für die sieben Ressortleiter: Ressortleiter Hardware Der Ressortleiter Hardware betreut alle Aktivitäten bezüglich Hardware. Dazu zählt die Neu- oder Weiterentwicklung von Hardware, der Reparaturservice, der Bauplanservice und der EPROMBrennservice. Er koordiniert alle diese Bereiche und sorgt für stetigen Informationsfluss. Er versucht, Copyright-Rechte von Hardware für den Verein zu beschaffen und den Mitgliedern zugänglich zu machen.

Ressortleiter Software
Der Ressortleiter Software betreut alle Aktivitäten bezüglich Software. Dazu zählt die Neu- oder Weiterentwicklung von Software, der PD-Service und die Programmiersprachen-Gruppen. Er koordiniert alle diese Bereiche und sorgt für stetigen Informationsfluss. Er versucht, Copyright-Rechte von Software für den Verein zu beschaffen und den Mitgliedern zugänglich zu machen. Ressortleiter Informationsmagazin Der Ressortleiter Magazin betreut die Herstellung und den Vertrieb des Informationsmagazins. Er betreut als Chefredakteur die Redaktion. Er versucht, möglichst vielfältige Themen im Magazin unterzubringen um für eine differenzierte Information der Mitglieder zu sorgen.

Ressortleiter Bibliothek / Infothek
Der Ressortleiter Bibliothek betreut die Bücherbibliothek des Vereins und die allgemeine Informationssammlung. Er kümmert sich darum, dass die Bibliothek möglichst vollständig alle erschienenen Publikationen zu 8~Bit-Atari Computern sammelt. Er versucht, Copyright Rechte von Publikationen für den Verein zu beschaffen und den Mttgl1eder zugänglich zu machen. Dies bezieht sich ebenfalls auf digital vorliegendes Informationsmaterial.

Ressortleiter Internetauftritt
Der Ressortleiter Internetauftritt betreut die Internetseite des Vereins. Er sorgt dafür, dass alle Informationen darauf aktuell und richtig sind. Er erhält diese Informationen aus den anderen Ressorts. Ressortleiter Messen / Conventions / Meetings Der Ressortleiter Messen/ Conventions / Meetings betreut alle Aktivitäten des Vereins bezüglich dem Auftreten auf Messen. Conventions und Meetings zum Thema 8-Bit-ATARI. Er führt eine Liste über nationale und internationale Events und hält Kontakt zu den Veranstaltern.

Ressortleiter Internetauftritt/
Öffentlichkeitsarbeit Der Ressortleiter Öffentlichkeitsarbeit ist für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig und hält Kontakte zu Presse, Funk und Fernsehen. Zu den Ressorts meldeten sich vier Bitbyter, die sich hier im Anschluss persönlich vorstellen und ihre ersten Ideen hinsichtlich ihrer Aufgaben vorstellen. Die restlichen drei Ressorts sind noch zu vergeben. Über eine Meldung würde ich mich sehr freuen.

Euer Wolfgang

Ressortleiter Software

Hallo Bitbyter, Mein Name ist Sorin Pascu und ich bin vom Beruf Netzwerkadministrator der nächstes Jahr den MCSE macht 🙂 Mit dem Atari kam ich 1982 zum ersten mal in Berührung. Damals hatte ein Freund von mir einen Atari 400 zuhause stehen und zeigte mir was man alles mit einen Computer machen kann. Die Begeisterung wuchs von diesen
Tag an bis Heute und will einfach nicht aufhören. Zuhause hab ich momentan einen Atari XEGS sowie einen Amiga 1200 mit x40 und 32MB RAM und eine 4Gbyte HD mit einer PCMCIA Netzwerkkarte in meinen Netzwerk eingebunden. Was ich mir so mit dem Atari vorstelle, sind weniger Spiele ich mag mehr wissenschaftliche Experimente mit dem Atari durchführen, auch wenn sich das ein bisschen albern anhört. Es ist aber etwas Nostalgisches, das mir sehr am Herzen liegt, denn bis jetzt hat mich immer ein Atari begleitet. In Italien hab ich noch 3 Kartons voll Atarisachen die ich bald holen werde. Meine Freundin studiert Mathe an der UNI in Hannover und deshalb reizt es mich, ein paar Programme selber für den kleinen Atari zu schreiben, die in diese Richtung gehen. Ich hab momentan ein eigenes Projekt am laufen das sich mit AUTOCAD befasst, ich möchte das der Atari die DXF Files auswertet und ein Maschinenprogramm für eine Fräsmaschine schreibt und das ganze grafisch darstellt.

Wenn wir im ABBUC uns mit ganzen Herzen um den Atari bemühen werden auch folgende Generationen von dieser wundervolle Maschine ein bisschen haben. Deshalb werde ich mich gezielt darum Bemühen den Atari 8Bit am Leben zu erhalten. So, nun zu meiner ersten Aufgabe als Ressortleiter ABBUC Software Hallo Atarianer, In der 17. JHV 2002 wurde beschlossen, verschiedene Ressorts aufzubauen die durch verschieden ABBUC Mitglieder repräsentiert werden. Hier die vorläufigen Vorschlage, Änderungen sind nicht auszuschließen: Dem Ressortleiter Software stehen 1000 Euro für einen Programmierwettbewerb zur Verfugung, die folgendermaßen verteilt werden:
1. Platz 500 Euro
2. Platz 200 Euro
3. Platz 100 Euro
4. Platz bis 7. Platz je 50 Euro

Es werden folgende Softwaretitel prämiert: Anwendungen, Tools etc.. So wie es aussieht, werden Spiele immer am begehrtesten sein, darum ein paar Eigenschaften die ein Spiel haben sollte um den 1 Platz zu bekommen.

Es sollte folgende Eigenschaften vorhanden sein: gute Grafik guter Sound gute Musik hoher Spielspass der lange halten soll Z.B. was nutzt uns das DOME auf einem Atari programmiert wird (POLEN) wenn der 8- Bit Rechner nicht in der Lage ist, es im Netzwerk laufen zu lassen, weil zu langsam. Da geht jeder Spielspass an uns vorbei. Ich unterbreite folgende Vorschlage, die einen hohen Spielspass und Spannung für längere Zeit garantieren:

Man konnte eine Mischung aus DOOM und ULTIMA machen, die der Atari aus der Vogelperspektive flüssig und im Netzwerk darstellen kann. Oder ein Spiel das in den 80er Jahre in der Happy Computer zu finden war nachprogrammieren, wie bei der Versammlung vorgeschlagen wurde. Na ja es gibt viele Ideen die man umsetzen kann. Bei der Anleitung / Installation sollte man mehrsprachig vorgehen um es jedem zugänglich zu machen. Das Programm selber kann in englischer Sprache sein. Wir glauben das jeder ein bisschen Englisch versteht.

Die Spiele oder andere Softwaretitel sollten auf einem 64 K Atari laufen. Man sollte das Programm so programmieren, das es eventuelle Speichererweiterung erkannt und ausgenutzt werden. Dann kommen Atari User mit einer Speichererweiterung nicht zu kurz. Es wird zu diesem Ressort eine Homepage geben, die ich vorbereiten werde. Den Link dazu werdet Ihr auf der ABBUC Homepage finden.

Deadline sollte am 1. Juli 2003 sein, damit hat der ABBUC genug Zeit um von einer Jury das beste Programm auswählen zu lassen.

Eine Übersetzung aus dem Polnischen wäre vielleicht möglich da ein Bekannter von meiner Freundin Polnisch kann.

Gruß Sorin
Sorinp@web.de

Ressortleiter Internetauftritt

Mein Name ist
Andreas Bertelmann.
Ich bin 37 Jahre alt, wohne in Hannover, bin ledig, in festen Händen und seit der JHV 2002 für den ABBUC Hauptansprechpartner für die (neue) Internetpräsenz.

Ein paar Worte zu meiner bisherigen Laufbahn: Ausbildung als DV-Kaufmann. Zu Beginn Softwareentwicklung am Großrechner. Nach 4 Jahren Umstieg auf Softwareentwicklung am PC. Zeitgleich kamen Anwenderbetreuung und Netzwerk Administration dazu. Es folgte die Ausbildung zum Oracle Datenbank-Administrator in einer Bank und mehrjährige Projektleitung des DVParts. Anschließend wechselte ich in das größte Rechenzentrum für Banken. Nach einiger Zeit ging ich als Projektleiter und Entwickler für Oracle Datenbank-Projekte in die Unternehmensberatung. Während dieser Zeit betreute ich zusätzlich nebenbei unter anderem Workflow- Optimierung, sowie Intra- und Internet-Präsenz(en). Bei einem der Auftraggeber blieb ich dann „hängen“ und wechselte vor ca. 2 Jahren zu einem Verlag. Insgesamt bin ich nun seit ca. 15 Jahren in der EDV tätig. Während der gesamten Zeit entwickelte ich Softwareprodukte für verschiedene Branchen. Seit etwa vier Jahren betreibe ich neben meinem Hauptberuf ein Gewerbe für individuelle Softwareentwicklung. Allerdings in einem überschaubaren Rahmen.

In der Freizeit beschäftigt mich der 8-Bit Atari und die angrenzenden Themen. Da es mein Ziel war (und ist) eine Quasi-Zentrale für diesen 8-Bitter zu erstellen, bietet es sich geradezu an diese mit den Zielen des ABBUC zu vereinen. Ich bin mir sicher, dass sich ein gemeinsamer Nenner bei allen Themen finden lässt, wenn es um eine saubere, professionelle und möglichst vollständige Internet-Präsenz des ABBUC geht. Wer mit mir zum Thema ABBUC Internet-Präsenz in Kontakt treten will, kann dies unter der eMail: internet@ abbuc.de

Andreas

Die neue ABBUC Internetpräsenz
Dass die JHV 2002 ein wirklich großer Erfolg war, ist an vielen Stellen zu lesen. Auch aus meiner (relativ frischen) Sicht hatte die JHV sehr viel zu bieten. Danke an die Organisatoren.

Auf der JHV habe ich mich für den neuen Posten des Ressortleiters der ABBUC Internetpräsenz zur Verfügung gestellt. Es gibt viel Potential für eine umfangreiche und professionelle Internetpräsenz des ABBUC. Nun möchte ich an dieser Stelle nicht die Details der JHV zu diesem Thema wiedergeben, denn das würde den Rahmen sprengen. Stattdessen steige ich direkt in das Thema ein:

Primäres Ziel ist Schaffung einer umfangreichen Präsenz sowie Festigung und Verbreitung der positiven Lobby des ABBUC. Zu wenige kennen den ABBUC. Andere sind vielleicht nicht interessiert, weil ihnen das Angebot zu gering, die Vorteile unbekannt, oder alles zu unpersönlich ist. Mit dieser neuen Lobby als Basis wird es einfacher sein neue Quellen zu finden, die Freigabe von Rechten zu erreichen und andere zu Neuentwicklungen zu bringen.

Durch den Gesamtumfang der Internetpräsenz, ist die Pflege aller Bereiche durch eine einzelne Person sehr schwer zu bewältigen. Einige haben sich schon bereit erklärt, die Pflege von Teilbereichen zu übernehmen. (Die ich auch gerne weitergebe) Mein Dank gilt hier all denen, die mich auf der JHV darauf ansprachen und ebenfalls allen, die mir per Mail ihr Interesse mitgeteilt haben. Zeitgleich sollen mit der neuen Internetpräsenz Walter Lojek und Joost Küp durch die neuen Bereiche für Bauplan und PD entlastet werden.

Bevor es hier zu einer Verteilung von Teil-Bereichen kommt, ist die Erläuterung einiger Rahmenbedingungen erforderlich. Hier in Stichworten: Web-Content:
– Der Traffic auf den Seiten ist begrenzt auf 10 GB pro Monat. Jeder darüber hinaus gehende Traffic ist kostenpflichtig. Daher ist eine ständige Kontrolle und ggf. ein Eingriff vor einer Budget-Überschreitung erforderlich.
– Das Internt-Angebot beinhaltet alles zum Thema Atari 8-Bit Computer (Keine VCS, ST, TT, Jaguar, Lynx, usw.)
– Die Web-Präsenz ist dynamisch und basiert auf dem kostenlosen PHPnuke (Linux, PHP 3-4, MySQL). Alle Inhalte sind also in einer Datenbank abgelegt und können somit durchsucht werden.
– Für das schreiben von Beiträgen und für Downloads aus dem Archiv, ist eine einfache Anmeldung und Freischaltung des Besuchers erforderlich. Aufgaben und Pflichten des „Ressortleiters Internet“:
– Gesamtleitung der einzelnen Bereiche
– Aufnahme / Verteilung von Informationen anderer Ressort-Leiter in die Teilbereiche
– Verteilung von Verantwortlichkeiten einzelner Bereiche (Forum, Terminkalender, Hardware, usw.)
– Pflege von Teilbereichen, die nicht abgegeben werden konnten
– Web-Mastering und Webspace-Auslastung (Traffic-Check)
– Sicherstellung von Verfügbarkeiten
– Internet-Werbung
– Weiterleitung von Anfragen
– Benutzerfreischaltung Aufgaben und Pflichten in den Teilbereichen:
– Verantwortlichkeit für die Inhalte des Teilbereiches
– Überwachung der aktiven Inhalte, ggf. Eingriffe in Threads und Links (z.B. bei Foren)
– Weiterleitung von Anfragen
– Aufnahme, Löschung, Pflege von Informationen
usw.

Dies sind nur die wichtigsten Stichworte zum Thema „Internetpräsenz des Abbuc“ und den Tätigkeiten in diesem Ressort. Wer einen Teilbereich verantwortlich übernehmen möchte muss sich im klaren sein, dass hier PHPnuke / MySQL Kenntnisse erforderlich sind. Zahlreiche kostenlose (auch deutsche) Foren zu diesem Thema dürften hier den Aufwand jedoch in einem überschaubaren Rahmen halten. Ohne Frage ist für diese extrem umfangreiche und schwer geladene Internetpräsenz ein Web Content- Management-System erforderlich. Bevor nun also die Diskussion aufkommt, warum gerade PHPnuke die Wahl ist, der möge sich bitte die Artikel in der c’t Nr. 20/2002 ab Seite 172 bis 186 durchlesen. Auf Wunsch kann ich die Seiten als Scan per Mail zusenden. (Achtung! Ca. 8 MB Umfang) Zudem unterstützt der neue Provider nur die o.g. Features. So oder so bleibt es also in jedem Fall bei PHP und MySQL. PHPnuke ist das (kostenlose) Werkzeug.

In Bezug auf die Kategorien und das Layout, ist eine Diskussion sehr erwünscht. In Kürze wird eine Preview- Seite unter www.atari-portal.net zur Verfügung stehen. Eine entsprechende Nachricht wird im Abbuc- Forum folgen. Anregungen und konstruktive (!) Kritik werden gerne aufgenommen. Die Zeit ist jedoch sehr knapp! Wie jeder weiß, ist die Weihnachtszeit auch Hobby-Zeit. Dieses Potential an nach Informationen suchenden Atarianern muss genutzt werden um vielleicht neue Mitglieder zu gewinnen. Unbedingt vor Weihnachten soll die neue Abbuc-Präsenz in großen Teilen stehen. Deshalb gilt als Annahmeschluss für Vorschläge zum Design und Aufbau, der 7.te Tag nach Erhalt des Abbuc-Magazin. (Print-Ausgabe) Alle Seiten des neuen Abbuc.de sind in erster Linie in deutsch verfasst. Ausnahmen bilden hier lediglich Bauanleitungen, Artikel, usw. die in einer anderen Sprache verfasst wurden. Übersetzungen sind natürlich sehr willkommen. Allerdings hat sich die deutsche Sprache gewandelt. 100% deutsche Akronyme sind nicht sinnvoll und auch nicht immer möglich. (z.B. „News“ statt „Neuigkeiten“) Wer mich von anderen Dingen überzeugen will, nennt mir zuerst die Schlagwort- Übersetzung von „Bit“ und „Byte“. 😉

Aufgrund vielfältiger Informationsquellen ergibt sich eine Bring-Schuld aller Ressorts untereinander, damit die Link-Listen und Inhalte aktuell bleiben können. Eine exakte (Layout-) Nachbildung der aktuellen Abbuc-Seiten ist nicht zu realisieren. Das Logo und der Schriftzug bleiben. Das Menü wird aus technischen Gründen neuen Strukturen und Layouts weichen müssen. Dafür wird es übersichtlicher. Vorgaben für die Gestaltung der Inhalte werden zu einem späteren Zeitpunkt und an anderer Stelle gestellt. Reine HTMLSeiten wird es nicht geben. Die bisherigen Abbuc-Seiten bleiben vorerst im Hintergrund bestehen. Die URL www.abbuc.de wird umgeleitet. Es wird also nichts gelöscht (Für den Fall der Fälle) Zusätzlich wird der Abbuc auch über www.atari-portal.net und atariportal. net (ohne www) erreichbar sein. Wenn möglich, soll in den neuen Seiten über einen Menü-Baum (ähnlich dem Windows Explorer) navigiert werden.

Alle mir aktuell zur Verfügung stehenden Internet- Ressourcen werden für den Abbuc genutzt. Einträge in Suchmaschinen und Banner-Werbeplatz sind also frei. Die ersten Schritte sind getan. Der Grundvorschlag für die Kategorien (Rubriken) steht. Nun liegt es an uns und unseren Ideen, wie gut die neue Internetpräsenz des ABBUC wird und ob wir es schaffen unsere Mitgliederzahl dadurch drastisch zu erhöhen.

Werbebanner gesucht
Werbung ist unerlässlich. Die einfachste Methode für den Abbuc Werbung zu machen, bietet hier die Bannerwerbung und der Eintrag in Suchmaschinen. Für eine Bannerwerbung durch 1und1 steht ein Bannerwerbeplatz frei zur Verfügung. Dafür wird ein ansprechendes Banner gesucht, dem sich kein Betrachter entziehen kann. Wer ist in der Lage ein solches Banner zu entwerfen? Das Banner muss der Größe 468×60 entsprechen und darf nicht größer als 6,5kB sein. Als Grafikformat sind ausschließlich GIF-Bilder zugelassen. Animierte Grafiken sind möglich.

Die Favoriten der erstellten Grafiken werden im Abbuc- Forum vorgestellt. Annahmeschluss: Der 7.te Tag nach Erhalt des Abbuc-Magazin (Print-Ausgabe) Vorschläge sind bitte an Wolfgang zu senden. Wer ist wer? Im ABBUC Der ABBUC ist ein Club zum mitmachen. Interessierte und potentielle Mitglieder sollen sich angesprochen fühlen. Anonyme Kontakte wirken da eher abschreckend. Neue Mitglieder sind anonym kaum zu gewinnen. Deshalb soll die „Stamm-Mannschaft“ des ABBUC auf den neuen Seiten im „Wer ist wer“ genannt und mit Bildern gezeigt werden.

Dazu werden Bilder aller betreffenden Personen benötigt. Die Bilder und Daten sollten folgenden Ansprüchen gerecht werden:
– Format: JPG – 100 x 100 Punkte
– Positive Ausstrahlung (ein Lächeln tut keinem weh)
– Das Gesicht und der Kopf müssen vollständig zu sehen sein.
– Keine „Ich-liege-da-hinten-am-Strand-Bilder“ oder ähnliches
– Aufgrund des Formates, sind Ganz-Körper-Aufnahmen in der Totalen ungeeignet.
– Gute Auflösung / Qualität ohne Fragmente
– Nennung des Vor- und Nachnamen
– Verantwortungsbereich
– Mail-Adresse: <name>@abbuc.de
– Außer für den ABBUC-Hauptsitz (Wolfgang Burger), keine Telefon-/Fax-Nummer, keine Anschrift. Denn die kann man vorher per Mail erfragen.

Die neuen Haupt-Rubriken (Detailstufe 0)
1. ABBUC [Hier stellt sich der Abbuc vor]
2. Shop [Alle Einkaufsmöglichkeiten]
3. Bibliothek [Dokumente und dokumentarisches,keine Software]
4. Zentrale [Adressen, Aktivitäten, Quellen]
5. Terminkalender [Termine und Berichte]
6. Foren / Inserate [Kommunikation]
7. Download [Software (-Links) und Abbuc-Dokumentation]
8. Danksagung [Danksagungen an Verlage/Personen für Freigaben. Ggf. mit Link]
9. Übersicht [Verzeichnisse, Glossar, Sitemap,
usw.

Die neuen Rubriken (Detailstufe 1)
1. Abbuc [Hier stellt sich der Abbuc vor]
1.1 Mitgliedschaft / Satzung / Anschrift (Beschreibung der Vorteile der Mitgliedschaft)
1.2 Regional-Gruppen (Umlenkung zu: Zentrale -> Community -> Regionalgruppen)
1.3 JHV (was/wo/wann, Einladung und Link zu Terminkalender und News)
1.4 Bibliothek (Umleitung zu: Download)
1.5 Wer ist wer
1.6 Mail an Abbuc
1.7 Copyright / Disclaimer

2. Shop [Alle Einkaufsmöglichkeiten]
2.1 Abbuc Shop
2.2 Bauplanbestellung und Link zu: Download -> Abbuc PD-Bibliothek
2.3 PD-Bestellung und Link zu: Download -> Abbuc Bauplan Bibliothek
2.4 Link auf: Zentrale -> Händler

3. Bibliothek [Dokumente und dokumentarisches, keine Software
3.1 FAQ
3.2 Hardware (auch Vapor Ware, nicht nur Atari -auch Fremd)
3.2.1 Anleitungen
3.2.
2 Computer
3.2.3 Diskdrive
3.2.4 Drucker / Plotter
3.2.5 Erweiterungen
3.2.6 Monitor
3.2.7 Tapedeck
3.3 History (Alles umfassend)
3.4 Publikationen
3.4.1 Online
3.4.2 Print (Alle, ggf. Link auf Download ->Abbuc Bücher Bibliothek)
3.4.2.1 Bücher
3.4.2.2 Referenzen
3.4.2.3 Werbung
3.4.2.4 Zeitschriften
3.4.3 Rundfunk
3.4.3.1 Radio
3.4.3.2 TV
3.5 Referenzen
3.5.1 Basic
3.5.2 Chips
3.5.3 Dateiformate
3.5.4 Diskformate
3.5.5 Schnittstellen
3.6 Software
3.6.1 Anwendungen
3.6.2 Spiele

4. Zentrale [Adressen, Aktivitäten, Quellen]
4.1 Autoren
4.2 Community
4.2.1 Regionalgruppen
4.2.2 Fremde Foren
4.2.3 Newsgroups (Linkliste)
4.2.4 Organisationen (Linkliste)
4.2.5 Bilderarchiv vergangener Treffen (Links zu: Terminkalender)
4.2.6 Private Seiten
4.3 Entwickler
4.3.1 Abbuc Ressort Software
4.3.2 Abbuc Ressort Hardware
4.4 Händler (Adressen / Linkliste)
4.5 Hersteller (Adressen / Linkliste)
4.6 Projekte
4.6.1 IDE
4.6.2 Flashcard etc……..
4.7 Verlage (Adressen / Linkliste)

5. Terminkalender [Termine und Berichte]
5.1 Termine
5.2 Berichte / Bilder zu vergangenen Terminen

6. Foren / Inserate [Kommunikation]
6.1 News
6.2 Gästebuch
6.3 Hardware
6.4 Software
6.5 Suche
6.6 Biete
…….

7. Download [Software (-Links) und Abbuc-Dokumentation]
7.1 Abbuc PD-Bibliothek
7.2 Abbuc Bauplan Bibliothek
7.3 Abbuc Bücher Bibliothek (Linkliste zu: Bibliothek -> Publikationen -> Print)
7.4 Emulatoren
7.5 Rom’s
7.6 Sonstiges (Links)

8. Danksagung [Danksagungen an Verlage und Personen für Freigaben. Ggf. mit Link] (vielleicht. mit „Hall of Fame“)

9. Übersicht [Verzeichnisse, Glossar, Sitemap, usw.]
9.1 Glossar
9.2 Index
9.3 Kontakt (Umleitung zu: Abbuc)
9.4 Sitemap (evtl. Grafik mit HotSpots)
9.5 Suchen

Was passiert mit den bisherigen Rubriken ?
Die bisherigen Rubriken gehen vollständig in der neuen Internetpräsenz auf:
JHV -> Abbuc -> JHV
Aktuell -> Terminkalender
Info -> Abbuc -> Mitgliedschaft / Satzung /…
History -> Bibliothek -> History
Inserat -> Inserate
PD-Ecke -> Shop -> PD-Ecke
Regional -> Zentrale -> Community -> Regionalgruppen
Shop -> Shop -> Abbuc Shop
Baupläne -> Shop -> Baupläne
Mailbox -> Abbuc -> Mail an Abbuc
Gästebuch -> Foren -> Gästebuch
Forum -> Foren -> ……
Hot Links -> „Verteilt sich auf alle Rubriken, je nach Seiteninhalt“
Dies & Das -> „Verteilt sich auf alle Rubriken, je nach Seiteninhalt“

Viva Atari ! ?
Andreas

Ressortleiter Messen / Conventions / Meetings

Zur Person:
Für alle die mich noch nicht kennen, ich heiße Thorsten Butchke, vielen vielleicht auch als Mad Butscher / Foundation Two bekannt. Ich habe auf der JHV das Amt des Veranstaltungs- Koordinators übernommen (engl. Event Manager). Ich bin seit etwa 5 Jahren im ABBUC. Damals hatte ich Armin Stürmer getroffen, und über ihn habe ich die damalige RAM kennen gelernt, mit denen ich dann die SWAT gründete.

Foundation Two:
Ich programmiere seit etwa 15 Jahren, auf ATARI ST,Falocn und seit etwa 6 Jahren auch auf XL / XE. Foundation Two ist dabei der Name den ich für Releases benutzte. So entstanden „Taifun“ ,und „Bembelwo“. Die Spiele sind ja auch im ABBUC Magazin veröffentlicht worden. Auf einer JHV traf ich auch Stefan Niestegge (Beetle / UNO / Foundation Two) und wir beschlossen zusammenzuarbeiten. So entstand „Milligreen“. Danach kamen dann auch Markus Römer (R.I.K. / Kaisersoft / Foundation Two) und Rouven Gehm ( Mr.XY / Foundation Two ) dazu sowie Dirk Tröger (Yellow Man / Foundation Two). Neben unseren Spielen verstehen wir uns vor allen als Gaming Clan, der auf jedem Event beim Spiele Wettbewerb antreten will (und auch Gewinnen). Da auf den meisten Events kein Spiele Wettbewerb gemacht wurden, habe wir selber welche Organisiert. So kam es auch das Thomas Havemeister (twh / Foundation Two) bei F2 mitmachte. Bastian Moritz (MoAco / Foundation Two) stieß dann auch noch zu uns und last but not least Ramon Schmitt ( Artie Stolks / Foundation Two). Zusammen haben wir im letzten Jahr die 8 Bit vor Zwölf Party in Kellenbach, und die Unconventional 2k2 organisiert, und auf der JHV „Bremspunkt“ released. Daneben waren Foundation Two in wechselnder Besetzung auf den meisten ATARI Partys 2002 : Austrocon / A , Schreiersgrün, ATARIADA / CZ, 8 Bit Boerse 2, Platariada / CZ, Milliways, Lato Zutzikow / PL, JHV, 8 Bit Boerse 2 und 3.

Events im ABBUC organisieren
Wie aus der Vorstellung zur Person und zur Gruppe ersichtlich wird, geht es beim Event Managen darum auf den genannten Veranstaltungen präsent zu sein, bzw. die Veranstaltungen (Fun Party, JHV, Schreiersgrün, Unconventional) zu veranstalten. Des Weiteren ist es meine Aufgabe über die Aktivitäten auf einer ABBUC Event Seite die über www.abbuc.de zu erreichen ist, zu berichten.

ABBUC Veranstaltungen: JHV
Die JHV wird seit 17 Jahren hervorragend organisiert und durchgeführt. Meine Arbeit wird darin bestehen, den Ablauf der Veranstaltung, und die Aufstellung der Agenda (Tagespunkte) zu koordinieren. Die Organisation der Räumlichkeiten und die Einladung der Mitglieder wird vom Vorstand wie bisher übernommen. Schreiersgrün: Das gleiche wie bei der JHV gilt auch hier. Helmut Weidner organisiert seit fast 10 Jahren erfolgreich das Treffen in Schreiersgrün, außerdem ist er auch Co- Organisatoren der Unconventional, die ohne ihn auch nicht so erfolgreich wäre. Meine Arbeit besteht in Schreiersgrün darin in Absprache mit den Organisatoren den Tagesablauf zu koordinieren.

Fun Party
Vor 2 Jahren hat Foundation Two die (AEP) After Eight Party in Kellenbach organisiert, letztes Jahr die 8 Bit vor Zwölf Party. Die Namensgebung ist hier also variabel. Ziel soll es sein, ein Mehrtägiges ATARI Treffen zu organisieren. Der Ort und die Organisatoren wechseln dabei. Dieses Jahr wäre zum Beispiel Hannover ein möglicher Ort. Auch Holland wäre für die Zukunft ins Auge zu fassen. Meine Arbeit ist hierbei die Werbung für die Veranstaltung und die Mobilisierung der Mitglieder und anderer. Unconventional Die Convention wird seit 3 Jahren durchgeführt. Und ist die Größte ATARI 8 Bit Convention in Deutschland. Organisiert wird die Convention von Foundation Two. Dies wird auch weiterhin so der Fall sein. Der ABBUC tritt hier als Sponsor von 8 Bit relevanten Wettbewerben auf.

Präsenz zeigen:
Um für die Veranstaltungen des Clubs Werbung zu machen, neue Mitglieder zu werben, und um Kontakte zu knüpfen wird der ABBUC auf möglichst vielen Computer Treffen, die sich mit 8 Bit Computern beschäftigt präsent sein. Daneben werden wir uns an Veranstaltungen die der JHV oder der Unconventional ähnlich sind wie die Veranstaltungen unsere Freunde aus Polen, Tschechien und der Slowakei (Lato Lutzikow, ATARIADA, Platariada, Forever 2e3) beteiligt. Diese Präsenz bzw. Beteiligung sieht so aus, das wir zum einen den ABBUC Stand haben und zum anderen Wettbewerbe durchführen, um auf den ABBUC aufmerksam zu machen. Auf den Ständen bzw. durch die anwesenden Mitglieder werden auch die Projekte von Club Mitgliedern gezeigt.

Events unterstüt
zen:
Neben der Präsenz und der Beteiligung in Form von Wettbewerben wird der ABBUC auf Wunsch auch Veranstaltungen finanziell unterstützen. Eine Veranstaltung erhält auf Wunsch 2,5 Euro Unterstützung für jedes anwesende ABBUC Mitglied. Event Plan 2002 / 2003 und Budget Planung Spiele Wettbewerb meint einen Wettbewerb bei dem auf 8 Bit ATARI’s gespielt wird. Es kann daneben auch andere Spiele Wettbewerbe geben, die werden aber nicht vom ABBUC gesponsert

8 Bit Börse 3 Frankfurt
– hat bereits stattgefunden –
Standkosten und Auslagen 27,- Euro
Spiele Wettbewerb 30,- Euro
Einnahmen: 15,- Euro

Fun Party geplant Ende Februar
Kopfgeld etwa 30,- Euro

Schreiersgrün 2k3 29.03.2003
Spiele Wettbewerb 30,- Euro

Error In Line 2k3 Ostern 2003
Spiele Wettbewerb 30,- Euro
8 Bit Börse 4 Frankfurt Mai
Standkosten und Auslagen 27,- Euro
Spiele Wettbewerb 30,- Euro

ATARIADA
Spiele Wettbewerb 30,- Euro

Platariada
Spiele Wettbewerb 30,- Euro

Unconventional 2k3 Ende August
Spiele Wettbewerb 50,- Euro
Demo, Grafiken (Gfx) , Musiken (Msx) (Preisgelder ist
Aufgabe des Software Ressorts)
Kopfgeld etwa 50,- Euro

JHV Ende Oktober
Best of Show Wettbewerb ( Preisgelder ist Aufgabe des Software Ressorts )
Spiele Wettbewerb 50,- Euro
Gesamtausgaben: 414 Euro

Wie schon auf der 8 Bit Börse 3 praktiziert, werden, soweit ABBUC Mitglieder vor Ort sind die ATARI Sachen anbieten, die Preisgelder in Gutscheine bei diesen Mitgliedern oder die Aktivitäten des Event Ressorts unterstützenden Anbietern umgewandelt. Anregungen, konstruktive Kritik, Wünsche auf Unterstützung, Infos über Veranstaltungen etc. bitte an:
event@abbuc.de
ATARI rulez
Thorsten Butschke
(Mad Butscher / Foundation Two)

Ressortleiter Bibliothek / Infothek

Name: Carsten Strotmann
Alter: $21 [dez 33]
Wohnort: Bad Schönborn (zwischen Heidelberg und Karlsruhe)
Regionalgruppe: Frankfurt
Aktivitäten im Club: ABBUC Programmers Group,Infothek
Interessensgebiete: Programmiersprachen (FORTH, ACTION!, CC65, …), Wirtschaftsimulationen (M.U.L.E. …)
E-Mail: cstrotmann@abbuc-raf.de

Die ABBUC Infothek ist als Katalog für alle Informationsquellen zum ATARI 8bit System innerhalb unseres Clubs gedacht. Im ABBUC gibt es viele verschiedene Quellen, z. B. den Bauplanservice, die ABBUC Bibliothek, die Magazine u.v.m. Die Infothek bietet einen Gesamtkatalog über diese Informationsquellen. Ein Beispiel: Ein Clubmitglied sucht Informationen zur Programmiersprache ACTION!. Eine Suche in der Infothek kann ergeben (Beispiel):
* einen Bauplan zu den OSS Cartridges
* einen ACTION!-Kurs in der PD-Bibliothek
* die deutsche Übersetzung des ACTION! Handbuchs in der Bibliothek
* Programmiertipps aus dem Magazin
* Webseiten zu diesem Thema

Informationen, die bisher „von Hand“ an verschiedenen Stellen zusammengesucht werden müssen. Wie Ihr seht soll die Infothek auf keinen Fall die bewährten Dienste wie den Bauplanservice ersetzen, sondern diese sinnvoll ergänzen. Daher werdet Ihr in der Infothek selten direkt die Inhalte finden, sondern eine Art Katalog, der beschreibt wo die Informationen zu finden sind.
Wie funktioniert die Infothek?

Aufgenommen werden Daten zu folgenden Themen (jeweils deutsch / englisch):
* Bücher
* Magazine
* Disketten-Magazine
* CD-Roms
* Baupläne
* Internet (Webseiten, Diskussionsgruppen,FTP Server, …)
* CD-ROMs
Zu jedem Eintrag gibt es einen kleinen Absatz mit Inhaltsangabe, Informationen zum Autor, Erscheinungsjahr und einen Verweis auf die Verfügbarkeit / Quelle. Die Infothek kann von ABBUC Mitgliedern über das Internet oder per Brief abgefragt werden. Über das eingesetzte System kann der Katalog auch auf Papier zugesendet werden, jedoch ist eine Suche in der Infothek über das Internet zu empfehlen. Die Infothek kann durch jedes ABBUC Mitglied aktiv mit Inhalten gefüllt werden. Die Webseite erlaubt es jedem Mitglied neue Einträge in der Infothek vorzunehmen und bestehende Einträge zu ergänzen oder zu berichtigen. Neue Einträge oder Verbesserungsvorschläge können auch jederzeit per E-Mail oder Brief/Postkarte eingesandt werden (Adressen siehe am Ende dieses Berichtes).

Derzeit ist die Webseite der Infothek über die Internet URL „http://www.strotmann.de/twiki/bin/view/Infothek/“ zu erreichen, wird aber in der Zukunft in das neue ABBUC-Atari-Portal eingebaut. Keine Angst, alle Einträge die heute vorgenommen werden können auch in das neue System übernommen werden. Ich würde mich freuen wenn die Infothek bei den ABBUC Mitgliedern auf Interesse stößt und genutzt wird. Vorschläge zur Infothek sind jederzeit erwünscht. Kontakt zur Infothek:
Internet (derzeit): http://www.strotmann.de/twiki/bin/view/Infothek
Internet (Zukunft): http://www.atari-portal.de
E-Mail: infothek@abbuc.de

Brief: Carsten Strotmann, Weinbergstrasse 43, 76669 Bad Schönborn

Best of Show 2002

Die Zeit bis zur JHV
Im Laufe des Jahres 2002 haben wir leider nur wenig Beiträge für die Best of Show vorgeschlagen bekommen. Aber das bringt uns nicht aus der Ruhe, denn aus Erfahrung weiß man, dass die meisten Nominierungen erst kurze Zeit vor der Veranstaltung eingereicht werden. Inwieweit sich das zuspitzen kann, lest Ihr noch später im Bericht.

Um das ganze Geschehen etwas anzukurbeln, haben wir selbst interessante Beiträge vorgeschlagen und auf der Internetseite von Carsten Strotmann (CAS) präsentiert. Später kamen wie erwartet noch weitere hinzu, die die Autoren selbst angeboten hatten. Einige Wochen vor dem Termin gab es erneut zwei Neuzugänge von der SWAT und später noch ein Demo von anderer Seite. Bei den Logo-Vorschlägen war auch lange Zeit Sendepause, aber im Sommer kamen nach und nach ein paar Vorschläge herein.

Die Vorbereitungen
Das war nun schon die vierte Best of Show Veranstaltung gewesen und man war bestrebt es noch etwas besser werden zu lassen als zuvor. Damit keine Missverständnisse oder andere Pannen entstehen können, habe ich alle Teilnehmer gebeten ihre Beiträge mitzubringen und für eine Präsentation bereit zu stehen. Wie sich herausstellte hat das auch gut funktioniert, für die Kandidaten, die nicht anwesend sein konnten haben die Organisatoren die Beiträge vorgestellt. An dem bewährten Abstimmungsbogen für die Besucher, die wieder als Jury agieren sollten, habe ich festgehalten. Für eventuelle Ergänzungen wurde ausreichend Platz gelassen.

Nachdem das beste Logo ausgesucht war – das Ergebnis war einstimmig – konnten die T-Shirts bedruckt werden. Selbige dienten als Preise für die Gewinner jeder der drei Kategorien sowie für den Ersteller des besten Logo und dem Glücklichen aus der Jury.

Die Fahrt
Dieses J
ahr hat es eine Art Sternfahrt der RAF zur JHV gegeben. Alle vier Mitglieder sind getrennt gefahren, wegen eines Kurzurlaubs oder Besuches zu dieser Zeit oder um früher da zu sein. So ergab es sich, dass ich allein gefahren wäre, wenn mich nicht kurz vorher Dieter Popp angerufen hätte. Wir vereinbarten eine gemeinsame Fahrt, wobei er aus Würzburg nach Frankfurt kam und wir in meinem Wagen weiter fuhren. Wegen des sehr starken Windes gab es leichte Verspätungen, aber wir sind gegen 9:30 Uhr gut in Herten angekommen.

Die Versammlung
Wir konnten bis zum Beginn der Versammlung alle Systeme aufbauen und bis dahin sind auch alle weiteren RAF-Mitglieder eingetroffen und wir konnten uns noch zu einigen Details abstimmen. Meiner besonderen Aufmerksamkeit galten die angekündigten Beiträge der Best of Show und die Anwesenheit derer Repräsentanten. Glücklicherweise schien alles wie gewünscht zu verlaufen. Als es bei der Jahreshauptversammlung zum obligatorischen Thema „Bericht der Regionalgruppen“ kam, habe ich stellvertretend für die RAF die Best of Show 2002 angekündigt und die nominierten Titel kurz namentlich erwähnt. Unerwarteterweise hat mir dabei Wolfgang Burger noch eine Diskette zugeschoben, mit der Erklärung sie beinhalte eine Demo, die bitte noch auf die Liste genommen werden soll. Mittlerweile waren von den fleißigen Helferlein die Abstimmungsbögen verteilt worden und ich kündigte den neuen Beitrag als Zusatz an. Damit waren es elf Nominierungen, was eine Menge Arbeit und Geduld erfordern würde.

Der Punkt Verschiedenes der diesjährigen Hauptversammlung hat außergewöhnlich lange gedauert. Grund war die Vorstellung eines neuen Konzepts der Aufgabenverteilung im Verein, was eine lange Diskussion hinterher gezogen hat. Letztlich hat es sich doch gelohnt.

Die Absagen
Es war schon nach 13 Uhr als die Versammlung schloss und es nun an den gemütlichen Teil – die Computermesse – gehen konnte. Leider trifft das nicht für die Organisatoren der Best of Show zu. Bedauerlicherweise ist das Ethernet-Interface von Rene de Bie noch nicht über die Prototypenphase hinausgekommen und er hat es deshalb zurückgezogen. Schade, denn damit gab es nur noch einen Beitrag für die Kategorie Hardware und somit wäre das SIO2IDE-Interface kampflos Sieger gewesen. Weil wir aber echten Sportsgeist haben, haben wir diese Kategorie komplett weggelassen. Statt dessen hatte sich die Chance aufgetan die beiden Demos als neue Kategorie zu definieren und damit wieder Spannung hinein zubringen. Nach kurzer Absprache mit den Beteiligten haben wir auch genau so verfahren. Einen kleinen Rückschlag gab es noch aus dem Bereich Spiele, Ice Hockey / Florian Dingler sollte nicht teilnehmen. Das war verschmerzbar wegen der guten Beteiligung in diesem Bereich. Das SIO2IDE-Interface wurde trotzdem außer Konkurrenz von Thomas Grasel / RAF am Stand dem interessierten Publikum vorgeführt.

Die Show
Für die Präsentation der Anwendungsbeiträge hat Marc Mortara / RAF freundlicherweise seinen Laptop zur Verfügung gestellt. Angeschlossen an den Beamer war für alle interessierten Besucher gut erkennbar, welche Fundstücke auf den CDs von der SWAT zu entdecken sind.

Torsten Schall / SWAT hat als erstes die beiden ATARI Video Clip CDs vorgestellt. Auf der Classic CD sind Beiträge aus dem 8-bit Bereich gespeichert, z.B. TVWerbung von Atari und ein Interview mit Nolan Bushnell, während auf der Enhanced CD Clips aus der 16- bis 64- bit Welt zu finden sind. Anschließend hat Andreas Magenheimer / SWAT die neue Sammlung von Shareware, Freeware und Demos als ATARI XLE-CD vorgestellt. Die Software ist dort in den gängigen Formaten für Emulatoren oder SIO2PC vorhanden. Entsprechende Programme sind ebenfalls auf der CD enthalten.

Jiri Bernasek / BEWESOFT hatte leider nicht den langen Weg bis nach Herten zur Präsentation seines Programmes Multi Race machen können. Daher habe ich es für ihn vorgestellt. Es ist ein Autorennspiel für bis zu 16 Spieler, dazu können max. acht XL/XE-Rechner per Netzwerk-Interface (Multi-Link II) verbunden werden. Aber schon an zwei Systemen (mit TV, es gab nur einen Projektor) konnte die grundsätzliche Arbeitsweise der Netzwerkverbindung gezeigt und die Bedienung und der Spielablauf erklärt werden. Mit Joystick oder Tastatur steuert jeder Spieler ein Auto auf einem Kurs in 3DGraphik. Wer zuerst die Ziellinie überquert ist Sieger. Weiter ging es dann mit einem weiteren Spiel Namens Bremspunkt, vorgestellt von Thorsten Butschke / F2. Es ist eines der neuen Programme für das MultiJoy8- Interface. Nach einem Titelbild zeigt sich das musikunterlegte Menü. Bis zu vier Spieler können je ein Auto über einen Rundkurs manövrieren. Wie so oft gewinnt der schnellste, vorausgesetzt er hat keine Abkürzung genommen.

Die nächsten beiden Spiele wurden von CAS / RAF in Vertretung von Florian Dingler vorgestellt. Es handelt sich dabei auch um MultiJoy8-Spiele. Hier wurde das Interface für bis zu acht Spieler eingesetzt. Bei Card Grabber ist eine gute Reaktion und Aufmerksamkeit gefragt. Man muss zufällig erscheinende Spielkarten erkennen und entsprechend mit Knopfdruck reagieren. Für richtiges Drücken gibt es Punkte, und der mit den meisten gewinnt.

Wer bei Sheep Race gewinnen will muss außerdem geschickt sein. Man dirigiert sein Schaf über eine grüne Wiese. Bei jedem Sprung kommt es aber nach Lust und Laune von der gewünschten Richtung ab und man muss es wieder zum Ziel hin umlenken. Wer sein Schaf am besten leitet kommt zuerst im Ziel an und gewinnt das Rennen. Zusätzlich sei erwähnt, dass die drei MultiJoy8-Spiele gleichzeitig an einem vom ABBUC ausgeschriebenen Wettbewerb teilnehmen. Die Wertung dafür ist die gleiche wie für die Best of Show, aber es gibt dafür einen extra Preis.

Beide dann vorgeführten Demos sind erst kurz vor der JHV fertig gestellt worden und den Autoren ist anscheinend in der Kürze der Zeit kein passender Name eingefallen. So hat Peter Dell / JAC sein Werk einfach JHV 2002 Demo genannt. Dahingegen ist dessen Inhalt aber recht komplex. Eröffnet wird es mit einem von bunten Quadraten umkreisten Kopf einer Fantasiefigur. Dann lädt der Hauptteil und man sieht die Animation einer Toilettenschüssel bestehend aus einer raschen Bildersequenz. Diese wechselt dann über zu einer sich bewegenden Welle in 256 Farben. Beide Teile wechseln sich ab, man hört Musik und am unteren Bildschirmrand läuft dabei ein Text vorbei. Marius Diepenhorst aus den Niederlanden stellte seine JHV Demo in Englisch vor, weil er sich der deutschen Sprache nicht so mächtig fühlte. Seine Demo ist ein großer Text-Scroller mit einem animierten Sternenhimmel als Hintergrund. Die drei Tonkanäle der unterlegten Musik sind als Anzeigebalken mit dargestellt.

Die Auswertung
Nachdem damit alle Vorstellungen abgeschlossen waren, erhielten wir nach und nach die Abstimmungsbögen von den Besuchern zurück. Obwohl 50 Blatt gedruckt und verteilt wurden und zwischendurch sogar noch Nachfragen kamen, war der Rücklauf eher bescheiden. Rund 20 Bögen habe ich zurück erhalten, weniger als die Hälfte. Die wichtige Aufgabe der Auswertung und Addition aller Bewertungspunkte hatte Marc übernommen. Das hat mir endlich Gelegenheit gegeben auch einmal an den Ständen nach Hard- und Software zu schauen. Schließlich habe ich das Ergebnis der Auswertung erhalten, übersichtlich sortiert in der Rangfolge.

Die Preisverleihung
Es war schon nach 17 Uhr als endlich die Preise an die Sieger der Best of Show überreicht werden konnten. In der Kategorie Anwendungen hat die Atari Video Clip CD mit leichtem Vorsprung gesiegt. Bei den Spielen hat mit noch knapperem Ergebnis Bremspunkt das Rennen gemacht vor Multi Race. Card Grabber und Sheep Race haben dennoch eine passable Punktzahl erreicht. Etwas anders war es bei den Demos, hier hat Peter Dell’s Beitrag nicht nur mit Abstand gewonnen, sondern auch noch die höchste Punktzahl im ganzen Wettbewerb erzielt.

Den sichtlich glücklichen Gew
innern wurde jeweils ein T-Shirt mit dem Aufdruck des Logo Best of Show JHV 2002 überreicht. Oliver Rapp hatte das Sieger-Logo gestaltet und erhielt damit ebenfalls ein T-Shirt. Weil er nicht anwesend war wird es ihm zugeschickt. Schließlich war noch per Los der Gewinner aus der Jury zu ermitteln. Alle haben gestaunt und gelacht als Sandra Schouten, die auserkorenen Glücksfee, den Bogen mit den Namen Sandra und Sijmen gezogen hat. Ich kann versichern, dass es reiner Zufall war. Doch wofür war das 6. T-Shirt? Dieses hatten die Organisatoren der Best of Show für Wolfgang Burger mitgebracht, denn wir meinen, er ist doch noch das Beste an der ganzen Show! Zuletzt gab es noch einige Gruppenfotos von den Gewinnern in ihren T-Shirts für das Clubmagazin oder das Familienalbum.

Die Ergebnisse
Hier ist für alle Statistiker noch die genaue Aufstellung der erzielten Punkte aller Beiträge:

Anwendungen:
ATARI Video Clip CDs
Torsten Schall / SWAT 210 Punkte

ATARI XLE-CD
Andreas Magenheimer / SWAT 204 Punkte

Spiele:
Bremspunkt
Foundation 2 274 Punkte

Multi Race
Jiri Bernasek / BEWE-Soft 271 Punkte

Sheep Race
Florian Dingler 236 Punkte

Card Grabber
Florian Dingler 233 Punkte

Demos:
JHV 2002 Demo
Peter Dell / JAC 282 Punkte

JHV Demo
Marius Diepenhorst 208 Punkte

An alle Beteiligten hiermit noch meinen besten Dank für die Beiträge und die Unterstützung, sowie meine Gratulation an die Gewinner.
Harry Reminder / RAF

Ein kleiner Plausch mit Tony Goacher über Atari 8-bit und Ret Rat Software

F.: Hallo Tony, bitte stell’ Dich kurz vor. Welche Verbindung hast Du zum Atari ?
A.: Hi, mein Name ist Tony Goacher. Ich habe von 1985 bis 1987 als freiberuflicher Programmierer für das britische Software Haus „Red Rat Software“ gearbeitet. Ich war für die Entwicklung von Freaky Factory, War Copter und Death Races verantwortlich.
F.: Zuerst mal hoffe ich, dass es Dir gut geht. Was machst Du heute ?
A.: Heute arbeite ich als Software Engineer für die britische Zweigstelle des weltgrößten Herstellers von Obstmaschinen. Die Arbeit ist sehr interessant, da ich an der Projekt-Planung beteiligt bin und somit mit den neusten Technologien zu tun habe.
F.: Wie bist Du zum Atari Computer gekommen ?
A.: Als ich 15 war, konnte ich ein „Ohio Superboard 2“ ergattern. Ich habe mir dann selbst BASIC beigebracht und habe ein paar einfache Spiele dafür geschrieben. Nach einem Jahr war mir klar, dass ich eigentlich bessere Sachen machen konnte, als sie mit einem 20×20 Zeichen monochrom Bildschirm zu realisieren sind. Ich hatte den Atari 400/800 damals nur auf Fotos in Computer Zeitschriften gesehen und als ich dann einen 400er in einem Computer Geschäft sah, genügte ein kurzer Blick und ich wusste: Das ist der richtige für mich. Ich war schon mit dem Atari 2600 vertraut und kannte natürlich auch die Automaten von Atari. Ich las „De Re Atari“, „Mapping the Atari“ und habe dann das ein oder andere Spiel geschrieben. Zuerst in Basic, dann Basic mit Assembler-Routinen und anschließend bin ich dann zu reinem Assembler umgestiegen.
F.: Hast Du vorher irgend welche Grafik-Demos geschrieben oder eventuell Spiele ge-„crackt“ ?
A.: Nein, ich bin direkt zur Spiele-Programmierung übergegangen, weil es mir ziemlich viel Spaß gemacht hat Spiele zu schreiben. Die einzigen Demos, die es zu der Zeit gab, waren die offiziellen Atari Demos. Mich hatte es nie gereizt Sachen in dieser Richtung zu programmieren.
F.: Hast Du auch auf dem Atari ST bzw. Amiga programmiert ?
A.: Ja, nachdem sich die 8 bit Ära dem Ende neigte, bin ich zum ST gewechselt. Red Rat hatte mir einen Atari 1040ST zum Einkaufspreis überlassen und ich habe angefangen an einem „platform shoot ‚em up“ mit dem Namen „Red Ace“ zu arbeiten.
F.: War Red Rat Software die erste Software Firma, für die Du Spiele geschrieben hast ? Hattest Du später Verträge mit anderen Firmen ?
A.: Als ich Red Rat verlassen habe, habe ich mit dem Spiele-Programmieren aufgehört. Ich hatte vor Red Rat allerdings ein Spiel mit dem Namen „Caverns“ durch die Firma Titan Software veröffentlicht. Das war das erste Spiel, das ich auf dem Atari geschrieben hatte und es war in BASIC. Nichts besonderes. Es wurde in Berichten ziemlich verrissen, besonders die ungewöhnlichen Sounds wurden erwähnt. Vor Titan, hatte ich in der englischen Zeitschrift „Page 6“ annonciert und habe Spiele auf Kassette verkauft, die ich geschrieben hatte.
F.: Wie war das eigentlich so bei Red Rat ? Hast Du ein paar interessante Geschichten auf Lager ? Wer war der Chef von Red Rat Software ?
A.: Red Rat wurde von drei Leuten geführt. Chas Partington, Harry Nadler und Don Rigby. Sie haben die Firma von einem Keller in der Fennel Street in Manchester aus geführt. Das ganze war etwas ungewöhnlich. Im vorderen Teil des Hauses hatten sie ein Geschäft, das sich auf Atari Soft- und Hardware spezialisiert hatte, in der hinteren Hälfte hatten sie ein Druckerei-Geschäft, wo auch die ganzen Inlays für die Spiele gefertigt wurden – zusätzlich zu Speisekarten und Hochzeitseinladungen, etc. ! Alle Drei waren Atari-Begeisterte und Don Rigby hatte „Astro Droid“ und „Screaming Wings“ unter dem Pseudonym Paul Craven geschrieben. Die Idee dahinter war, dass potentielle Vertriebshändler nicht merken sollten, dass sie es eigentlich mit einer ‚do it yourself‘ Firma zu tun hatten.
F.: Gibt es irgendwelche unfertigen Projekte von Dir, Spiele die Du fertig gestellt hast, die aber nie veröffentlicht wurden ? Für den Fall, dass es welche gibt: Würdest Du sie mit dem Rest der Atari Welt teilen ?
A.: Es gibt einige Spiele, die ich vor Red Rat geschrieben habe. Das sind die ersten Versuche, die ich in reinem Assembler gemacht habe. Wenn ich die Disketten finden kann, wäre ich froh diese veröffentlichen zu können. Ich habe auch ein Atari ST Spiel mit dem Namen „Red Ace“ entwickelt, das zu 99% fertig ist. Es ist aber nie veröffentlicht worden, da Red Rat vorher Pleite gegangen ist und der Grafiker seine Arbeiten für das Spiel gesperrt hat. Ich habe immer noch den Source Code und hatte schon mal daran gedacht es als public domain frei zu geben. Ich brauche nur Zeit es fertig zu stellen ! (Ich habe mir vor ein paar Monaten einen Atari 1040ST für 2 UKP zugelegt, ich habe also keine Ausreden mehr !!)
F.: Hast Du interessante Leute der englischen bzw. internationalen Atari Szene getroffen zu der Zeit ? Kennst Du andere bekannte Atari Programmierer wie Ian Copeland, Ivan Mackintosh oder S.A. Riding ?
A.: Ich bin mit Red Rat zu einigen Shows gereist, inklusive den berühmten „Atari Villages“ auf der Personal Computer World Show in London. Ich habe ein paar Leute bei solchen Veranstaltungen getroffen, aber derjenige, an den ich mich am besten erinnern kann ist Jeff Minter. Ich habe ihn nur getroffen um mit ihm Hände zu schütteln und ein paar Worte zu wechseln, aber er war genau so wie man ihn sich vorstellt ! Der berühmt, berüchtigte Rob C (alias Was (Not Was)) ist auch regelmäßig ins Red Rat Büro gekommen. Er hatte das Kopierschutz-System für Technicolour Dream entwickelt sowie ein ziemlich weit verbreitetes Spiele- Menü System mit Musik. Ich habe auch Les Ellingham vom Atari Magazin „Page6“ ein paar mal getroffen. Er war ein wirklich netter Kerl und ein wahrhaftiger Enthusiast. Ich weiß nicht, ob einer der Leser sich an das Page6 Magazin erinnern kann, aber es war eine ausgezeichnete unabhängige Publikation. [Anmerkung: Page 6 hat auch eine web-page:
http:// www.page6.org/ ! )
F.: Kamen eigentlich die meisten Red Rat Programmierer aus Manchester ?
A.: Nein. Sie kamen von so ziemlich überall her. Harvey Kong Tin, der Autor von Laser Hawk, z.B. lebt in Neu Seeland ! [Anmerkung: siehe auch http://members.tripod.com/ ~socialvolleyball/atari/ und http://www.ataritimes.com/ computers/features/fea_laserhawk.html für einige Infos zu Laser Hawk und die Leute, die hinter diesem Projekt stehen…)
F.: Hast Du noch Kontakt zu den Leuten von Red Rat Software ?
A.: Nicht wirklich. Wir haben uns aus den Augen verloren, als es mit der Atari Szene Berg ab ging. Die einzige Person, die ich noch sehe ist Chris Delooze, der Musiker von Astro Droid. Er hat auch alle Musiken zu meinen Spielen geschrieben.
F.: Hast Du Informationen wie viele Spiele Red Rat Software verkauft hat ? Was war der größte Erfolg von Red Rat ?
A.: Ich hatte nie Einblick in die Bilanzen ! Aber ohne Zweifel war „Screaming Wings“ der größte Verkaufsschlager von Red Rat.
F.: Was hat es mit Byte Backs „Mad Jax“ auf sich ? Auf der Verpackung steht „Mad Jax“ und das Spiel selbst zeigt „Death Races (??!!)“ an. Hast Du gewusst, dass Byte Back Dein Spiel veröffentlicht hat ?
A.: Ich hatte „Death Races“ gerade zu dem Zeitpunkt fertig gestellt als es mit der Beliebtheit der 8 bit Systeme zu Ende ging. Das „??!!“ steht dort, weil ich mir wegen des Titels nicht sicher war ! Dieser besondere loading screen kommt von einer Arbeits-Kopie. Ich glaube nicht, dass es je eine Produktions-Version gab. Mir war nicht bewusst, dass es „Byte Back“ gab – bis ich auf Mr. Bacardi’s web Seite gestoßen bin. Es sieht so aus, als ob das die letzten verzweifelten Bemühungen des Red Rat Teams waren wieder etwas Schwung in die 8 bit Verkäufe zu bringen. Ich habe dafür aber nie Geld gesehen…. :o(
F.: Hast Du Informationen über die anderen britischen Software Häuser wie „English Software Company“, „Zeppelin Games“ oder „Hitec Software“ ?
A.: Ich hatte nur einmal mit „English Software“ zu tun. Die waren auch in Manchester ansässig, etwa 5 Minuten von Red Rat entfernt. English Software war ähnlich organisiert wie Red Rat. Zur einen Hälfte war es ein Software Geschäft, zur anderen Hälfte war es ein Software Haus. Ich hatte mal ziemlich früh versucht bei denen eins von meinen Assembler/BASIC hybrid Spielen zu veröffentlichen, aber die waren nicht sonderlich daran interessiert. Ich konnte mich dafür aber „rächen“… Ich habe dort immer meine Leer-Kassetten gekauft und einmal haben sie mir aus Versehen 30 ungelabelte Kassetten verkauft, auf denen sich das Spiel Airstrike befand !
F.: Wann hast Du mit dem Programmieren auf dem Atari aufgehört ? Oder benutzt Du Deinen Atari immer noch von Zeit zu Zeit ? Welche Programme benutzt Du und wie sieht Deine Ausrüstung heute aus ?
A.: Ich habe die Atari Szene verlassen, als ich meinen ersten PC gekauft habe (25MHz 486SX). Ich habe zwar immer noch meinen guten alten Atari 400 unter meinem Tisch zur Erinnerung aber ich tendiere immer mehr zum Emulator auf dem PC um die Spiele zu spielen. Früher habe ich eine Kombination aus Synassembler zur Code Generierung und der fantastischen Assembler/Editor Cartridge zum Debuggen benutzt (obwohl es eigentlich ein schrecklicher Assembler ist). Heute arbeite ich mit C/C++ und benutze in erster Linie Microsoft Visual Studio. Zu Hause habe ich ein selbst zusammengestelltes Athlon XP2100 System mit GeForce 4 8460 Graphik-Karte. Ich mag die neusten 3d Spiele und kann es kaum erwarten bis Doom 3 rauskommt.
F.: Denkst Du, Atari User können in der Zukunft neue Spiele von Tony Goacher erwarten ? 🙂
A.: Ich glaube, das ist eher unwahrscheinlich. Wahrscheinlicher sind da schon neue Javascript Versionen von alten Arkade Klassikern, wie es sie auf meiner Web Seite gibt ( http://www.javascriptarcade.com :o)). Java-Script ist eine schöne, einfache script-Sprache und eine ziemliche Herausforderung um Spiel zu schreiben. Im Moment arbeite ich an einer javascript version von Moon Patrol.
F.: Was denkst Du über den „retro-hype“, der in letzter Zeit aufkommt ? Bist Du auch ein Sammler alter Videospiel Systeme ?
A.: Ich weiß nicht so genau, was ich von dieser Retro Welle halten soll. Alles was ich sagen kann ist, dass ich die Spiele aus den 80ern ebenso gerne spiele, wie die neusten direct X8 basierten Spiele. Das sind halt die Sachen mit denen ich groß geworden bin und ich mag solche Spiele eben. Wenn andere daran auch Spaß haben, umso besser… Das einzige Video Spiel, das ich je besessen habe war ein alter 1942 Automat. (der vorher im Red Rat Geschäft stand :o)). Aber ich musste das Teil leider aus Platzgründen verkaufen. Heute sehe ich meine Retro- Leidenschaft mit den exzellenten Emulatoren, die es überall gibt, erfüllt. Wie z.B. Atari800Win, MAME und STeemEngine.
F.: Was denkst Du, wenn Du die ganzen Atari 8-bit Seiten im Internet siehst ? Tut es gut zu sehen, dass die Leute die „gute alte Zeit“ nicht vergessen haben ?
A.: Ich mag die ganze Atari Nostalgie, die ich im Netzt sehe, sehr. Es ist schön zu sehen wie viel Zeit und Mühe in die wirklich gut gemachten Seiten gesteckt wird. Es wäre wirklich schön, wenn die goldenen Zeiten von Atari und die ersten Schritte der Computerei, besonders die der 80er, nicht vergessen werden. Let the good (old) times roll….
F.: Bist Du immer noch mit der Atari Software bzw. den Spielen vertraut ? Was ist Dein Lieblingsspiel auf dem Atari ?
A.: Ich muss zugeben, dass ich nicht wusste, dass immer noch Spiele für den Atari entwickelt werden. Aber ich bin sehr daran interessiert zu sehen, was seit dem auf dem Atari gemacht wurde. Ich gestehe, dass ich zwei Lieblingsspiele habe: Drol und Necromancer. Drol, weil es das erste Spiel war, bei dem ich gesehen habe, dass Graphics 8 benutzt wurde (und das ziemlich gut). Necromancer, einfach wegen seinem wahnwitzigen gameplay. Es gibt natürlich noch viele, viele andere Spiele, die ich gerne auf dem Atari gespielt habe, aber diese beiden stehen an der Spitze.
F.: Ich habe Dir die neusten Atari Demos „Numen“ und „Pacem in Terris“ mitgeschickt. Was hältst Du von den polnischen bzw. ost-europäischen Spielen / Demos ? Kanntest Du schon vorher die Spiele/Demos aus Polen ? Wann hast Du zuerst von der polnischen Atari Szene gehört und würdest Du mal gerne so eine Party in Polen besuchen ? 🙂
A.: Wie schon gesagt, mir war nicht bewusst, dass es immer noch weitere Atari Neuentwicklungen gibt. Aber nach den Demos zu urteilen, die Du mir geschickt hast, wissen die Jungs wirklich was sie tun ! Sie haben meinen allergrößten Respekt, besonders wenn so viele andere versuchen sich auf dem PC einen Namen zu machen. Ich mag vielleicht heute in einer Hochsprache programmieren, aber ich werde nie vergessen, wie viel Arbeit es ist in reinem 6502 Code zu programmieren !!
F.: Ich bin gerade aus Herten vom diesjährigen ABBUC Treffen zurück gekommen. Hast Du schon mal vom ABBUC gehört ? (Übrigens, ein paar Bilder davon findest Du unter: http://rawthings.anoweb.cz/8b/ mrbacardi/jhv2k2/abbuc_jhv_pics.html)
A.: Ich hab’ mir mal die Bilder vom ABBUC Treffen angesehen. Es sieht so aus, als ob das genau die Sorte Club ist, die ich gerne mal besuchen würde. Ich war erstaunt, wie viel Atari Sachen immer noch erhältlich sind. Aber die Geburt meines Sohnes am 18. September hat meine Reisefreiheit für die nächsten Jahre doch ziemlich eingeschränkt !!
F.: Weißt Du, ob es noch einen englischen Atari Club gibt ?
A.: Mir ist kein regelmäßiges Treffen von Atari Fans in Großbritannien bekannt. Die meisten Leute sind zum PC oder zu den Consolen abgewandert. F.: Gibt es noch etwas, das Du zum Abschluss sagen möchtest ? 🙂
A.: Wow !! Ich denke nicht, dass es nach diesen ganzen Fragen noch viel gibt, was zu sagen wäre. Außer, dass ich all denjenigen danken möchte, die sich bemühen, die Atari Szene weiter am Leben zu halten. „May your Power be without Price :o) „
TG

Vielen Dank Tony, dass Du Dir die Zeit genommen hast diese ganzen (blödsinnigen) Fragen zu beantworten !
– Mr.Bacardi –

Game-Clones Vol. 08

„Heute will ich mal ein Held sein – und sei es nur für einen Tag“ (Heroes / David Bowie). Ist das nicht auch schon einmal Euer Wunschtraum gewesen ? Sei es als Luke Skywalker die Macht des Guten zum Sieg über das böse Imperium anführen (Starwars), als Bruce Willis gegen viele böse Terroristen bestehen (Die Hard / Stirb Langsam) oder gar als Superheld der sich im passenden Moment verwandeln oder „umziehen“ kann (Marvel- Comics, DC-Comics, Anime-Comics, etc.) die ganze Welt retten. Mann, was sind wir als Kinder und Jugendliche auf solche Sachen abgefahren. Da wurden Comics gekauft und regelrecht verschlungen, TV- und Video- Filme angeschaut und irgendwo im Freien einige der besten Abenteuer nachgelebt.

Neben den kaum erreichbaren z.T. schon „erwachsenen Helden“ waren für uns aber auch die Darsteller div. Kinder- und Jugendserien prima Vorbilder und irgendwie auch Helden, egal ob Silas, Ronja, Thimm Thaler, Michel aus Lönneberga, Luzie der Schrecken der Strasse, Pippi Langstrumpf, TKKG, Fünf Freunde, die rote Zora und viele andere mehr. Oh waren das noch wunderbare Zeiten, als man am Morgen und/oder frühen Nachmittag vor der Glotze hing um das Kinderund Jugendprogramm der öffentlich-rechtlichen Sender anzuschauen, um dann am späten Nachmittag seine Freunde aufzusuchen und sich darüber auszutauschen oder bestimmte Teile der Sendungen selbst bzw. mit anderen nachzuspielen.

Das war zu jenen Zeiten als sog. „Action-Figuren“ noch kaum oder gar keine Rolle spielten und man sich viele Sachen selber ausdenken oder zusammenbasteln musste. Tja, Zeiten ändern sich und damit auch der Konsumtrieb. Nach einiger Zeit gab es halt zu jeder Serie und jedem Film die passenden Hörspiele, Comics, Action-Figuren und vieles andere mehr, das uns gänzlich unserer Phantasie beraubte. Natürlich durften da Videospiele bzw. passende Videospielumsetzungen nicht fehlen. Schließlich war es auf Computern und Konsolen besonders einfach den Helden zu spielen. Da aber Umsetzungen von besonders bekannten Comic-Helden oder TV-Figuren eine ganze Stange Geld kosteten (Lizenzgebühren), wurden in den Anfangszeiten der Computer- und Konsolenspiele erst einmal alltägliche und unbekannte Helden zum Leben erweckt. Oder man nahm sog. Anti-Helden oder gar Sportspiele, in denen ein jeder zum Helden werden konnte.

Jedenfalls waren in den späten siebziger und frühen achtziger Jahren die Videospiel-Umsetzungen noch problemlos überschaubar und recht gering + erfolglos. Viele davon erhielten negative Kritiken, weil sie mit dem Film oder der Serie nichts oder nur wenig gemeinsam hatten. Trotz alledem änderte das nichts daran, das derartige Umsetzungen immer mehr wurden. Man dachte sich wohl, dass ein erfolgreicher Film auch zu einem erfolgreichen Videospiel führen muss und so sind heute hunderte solcher billiger + schlechter Umsetzungen auf div. Systemen erhältlich. Von „echtem“ Heldentum ist da meist nicht mehr viel übrig, da es sich zumeist um primitive Ballerspiele oder stinklangweilige Jump+Run Games handelt.

Egal, für heute habe ich mir die Games Castle, Into Deep und Volleyball ausgesucht. Sie stehen stellvertretend für die kommerziellen Vorbilder Quasimodo, H.E.R.O. und Basketball. Wobei das Game Volleyball (genau wie Basketball) auf dem alten 800er Atari zu viert gespielt werden kann.
Viel Spaß
Andreas Magenheimer

Die 1MB Speichererweiterung im XL/XE

Im letzten Magazin schrieb Stefan Dorndorf über Speichererweiterungen. Die eine kennt man unter den Namen Newell 1MB Erweiterung. Die andere friert den Zustand von BASIC und OSROM ein, wenn auf das ZusatzRAM zugegriffen wird. Ich kenne nur eine Speichererweiterung die das macht, und das ist meine. Also…. Zunächst schreibt Stefan, dass es kaum Software gibt, die den separaten ANTIC Zugriff auf das ZusatzRAM nutzt. Stimmt. Es gibt aber auch wenige Erweiterungen die es unterstützen. Ohne Hardwareunterstützung, macht Softwareunterstützung keinen Sinn. Die Programme, die den separaten ANTIC Zugriff nicht unterstützen, laufen mit meiner Erweiterung aber trotzdem. Ob der Atari imstande ist, selber heraus zu finden ob der separaten Zugriff überhaupt möglich ist – damit die Software sich danach einstellen kann -, weis ich leider nicht. Ich bin eben kein Assembler Programmierer. Es gibt aber jetzt schon zwei unterschiedlich Erweiterungen, die überhaupt keine Zugriff auf das ZusatzRAM durch den ANTIC unterstützen und die die den ANTIC Zugriff nur zusammen mit dem Zugriff der CPU möglich machen.

Weiter schreibt Stefan, man kann nicht BASIC und/oder OS-ROM ein- oder ausschalten wenn die Erweiterung aktiv ist. Stimmt auch. Das kann man bei der Newell 1MB auch nicht. Für beide Erweiterungen muss man zuerst die Erweiterung abschalten, um dann erst den Zustand von BASIC und/oder OS-ROM ändern zu können. Das RAM unter diesen beiden Chips liegt aber an einer anderen Stelle als dort wo das ZusatzRAM eingeblendet wird. Es gibt also keinen Grund wieso die Erweiterung UNBEDINGT eingeschaltet sein sollte. Da bei vielen Erweiterungen das Ändern des BASIC- und/ oder OS-ROMbits auch bedeutet, das eine andere RAMbank eingeblendet wird, muss man sowieso bei der Rückkehr in das ZusatzRAM die RAMbank die man nutzen will, wieder neu wählen.

Weiterhin währe noch zu erwähnen, dass man für beide Erweiterungen nicht viel extra Aufwand aufbringen muss um zuerst die Erweiterung abzuschalten und dann erst das/die ROM(s) ein- oder auszublenden. Diese Extrazeilen im Programm sorgen auch nicht dafür, dass das Programm mit anderen Erweiterungen nicht mehr läuft. Die zusätzlichen Mikrosekunden die dafür benötigt werden, wird keiner bemerken. Ich habe in den letzten Tagen einige Demos ausprobiert. 75% der Software, die eine Erweiterung unterstützt, sind Demos. Demos haben außerdem den Vorteil, das sie automatisch laufen und ich mir deswegen keine Anleitungen ansehen muss, um den Umgang zu diesem oder jenem Feature erlernen muss. Wenn ein Demo mit meiner Erweiterung nicht läuft, dann zeigt sich das von selbst. Also: X-Demo, Nonejm, Zero, Numen, Atari 130XE Shinny Bubbles, Muppet Movie, Relax, Ergo Bibamus, Total Daze, De Themo, De Themo 2 und Wanted laufen auf meine 1MB XEGS prima. Stash98 sowie auch Sillent but Violent laufen nicht 100%ig,. Asskicker (beide Versionen), Igor (beide Versionen), und Trip6 laufen nur auf meiner zum 130XE umgebauten 65XE.

Auf diesem 65XE laufen nicht Muppet Movie, Ergo Bibamus und De Themo 2. Sie brauchen 320kB. Gar nicht läuft Savage, in dessen Beschreibung steht, man solle eventuelle Speichererweiterungen abschalten. Ich habe mir noch einige Demos herunter geladen. Aber leider ließen sich nicht alle von ATR in Atari Format zurückverwandeln. Weiterhin funktioniert BASIC XE nicht im extended mode. Ich hab
e aber schon gehört, das ließe sich vielleicht ändern.

Dann gibt es die RAMdisk und DOS. Für größere RAMdisks benutzt man meistens MyDOS, SpartaDOS oder BeWeDOS, weil andere DOSse meistens keine größeren RAMdisks unterstützen. Da BeWeDOS und SpartaDOS sich ziemlich ähnlich sind, kann man in den nächsten Zeilen ‚SpartaDOS‘ durch ‚BeWeDOS‘ ersetzen. Irgendwie werden bei den meisten Sparta- DOS RAMdisk utilities nicht alle Bits in $D301 getestet. Da SpartaDOS aber das RAMdisk handling einem externen File überlässt, ist Abhilfe nicht schwer. Nun das DOS, das mir am Herzen liegt. MyDOS. Da gab es schon immer Probleme. Die Routine, die testet welche Bits benutzt werden, soll super sein. Leider wird am Ende das Resultat der Routine noch gefiltert. Dieses sollte nicht passieren. Es wird aber in dem Moment, in dem ich diesen Text schreibe, an einer neuen Version von MyDOS gearbeitet. Sie soll unter anderem diesen Fehler beheben. Mit der neuen, zur alten Version voll kompatiblen Version, entfällt dann auch die Notwendigkeit bei der Newell 1MB Erweiterung die Sonderversion von MyDOS zu benutzen die für diese Erweiterung geschrieben wurde. Diese Newell 1MB Sonderversion von MyDOS war ja mit anderen Erweiterungen wiederum nicht kompatibel.

Als letztes muss ich mir noch etwas vom Herzen schreiben. Wenn man schon größere Demos schreibt – und ich war von einigen SEHR beeindruckt -, dann machen doch diese wenigen Extrazeilen um die Erweiterung – sei es Newell 1MB oder meine – zuerst abzuschalten und dann erst den Zustand des/der ROM(s) zu ändern auch nichts aus, oder? Mit all den schönen Effekten müsste doch für eine Routine die mal kurz checkt, welche Bits von $D301 benutzt werden, doch auch noch Platz sein? Es gibt für 320kB auch schon zwei Standards, eine benutzt die 26AE Bänke, die andere die 8ACE Bänke. Eine kleine Testroutine könnte dafür sorgen, dass ein Demo auf beiden Standarderweiterungen läuft. Wenn keine Erweiterung gefunden wird, kann man dann auch schon am Anfang melden, das nicht genug Speicher vorhanden ist. Sodass man nicht ewig wartet bis das Demo geladen ist und dann erst herausfindet das es mit diesem Rechner nicht laufen will. Als letztes will ich noch jedem danken der mir geholfen hat und immer noch hilft, meine Speichererweiterung zu realisieren. Darunter sind viele von euch, auch Stefan Dorndorf.

Tschüss
Mathy van Nisselroy

Atari Protected Disk Image Format

Version : 1.4
Datum : 21.11.2002
Autoren : Stefan Dorndorf, Freddy Offenga, Matthias
Reichl
Inhalt
1. Einleitung
2. Sektorstatus-Fehler
3. Doppelte Sektoren
4. Weak Sectors / Schwache Sektoren
5. Sektor-Skewing
6. Sektor-Interleaving
7. Wechsel zwischen SD und ED
8. ATP Datei Format
9. Literatur
1. Einleitung

Warum benötigen wir das ATP Format? Nun, das Standard-Format für Atari 8-bit Disk-Images ist derzeit ATR. Mit diesem Format ist es aber nicht möglich, kopiergeschützte Disketten zu speichern. Genau das leistet das ATP-Format. Aber es gibt doch auch das APE PRO Format? Nun, es scheint so, dass der Autor von APE keine Informationen über sein ‚PRO‘ Format rausrückt. Und da unser Format öffentlich ist, kann es auch mehr Software geben, die das Format unterstützt.

Tracks
Jede Diskette enthält eine Anzahl von Tracks (Spuren). Bei den Atari-Laufwerken haben Disketten 40 konzentrische Spuren (nummeriert von 0 bis 39), die ihrerseits in Sektoren aufgeteilt sind. Die Laufwerke benutzen soft-sektorierte Disketten, d.h. ein Track kann als ein langer Datenstrom angesehen werden. Mit Hilfe von Markierungen kann der FDC (Floppy- Disk-Controller) erkennen, wo die einzelnen Sektoren in diesem Strom zu finden sind. Im allgemeinen sieht ein Track auf einer Diskette wie folgt aus: Anfang des Tracks:

Marker | Index mark
Gap #1 | Post index mark
ANMERKUNG: Die XF551 und die 1050 ignorieren
beide die Index Mark
Erster Sektor:
Gap #2 | Pre address mark
Marker | Address mark
Data | Sektor header + CRC
Gap #3 | Post address mark
Marker | Data address mark
Data | Sector data + CRC
Gap #4 | Post data mark
Danach kommen die restlichen Sektoren, die den gleichen Aufbau wie der erste Sektor haben. Die im Sektorheader angegebenen Sektornummern stimmen i. a. nicht mit der Reihenfolge der Sektoren auf dem Track überein.

Sektoren
Ein Disketten-Sektor besteht aus den folgenden drei Teilen:
– Sektorheader (auch ‚Address Field’genannt)
. Gap Bytes (mindestens 4 Bytes in SD, 8 Bytes in MD/DD).
. Header Mark (auch ‚Address Mark’genannt).
. Tracknr. (0 – 39).
. Seite (0 oder 1) zu der der Sektor gehört (der FDC ignoriert dieses Byte).
. Sektorzahl (auch ‚Sector ID‘ genannt).
. Sektorgröße (0=128, 1=256, 2=512,3=1024 Byte).
. Zwei CRC-Bytes (benutzt der FDC als Prüfsumme zu den letzten 4 Bytes)
– Sektordaten-Feld (auch ‚Data Field‘ genannt).
. Gap Bytes.
. Data Mark.
. Sektordaten (SD/ED: 128 Bytes, DD: 256 Byte)
. Zwei CRC-Bytes (benutzt der FDC als Prüfsumme über die Sektordaten)
– Gap
. Gap Bytes bis zum Beginn des folgen den Sektors

2. Sektorstatus-Fehler
Nach dem Lesen eines Sektors kann man mit dem Statusbefehl der ATARI-Laufwerke das Statusbyte des FDC abfragen. Ein Sektor ohne Fehler hat den Status $FF. Ein Programm kann nun das Statusbyte prüfen, um verschiedene Kopierschutzmethoden zu erkennen. Manchmal werden auch die Sektordaten mit überprüft. Jedes Bit des FDC-Statusbyte ist low aktiv und hat folgende Bedeutung:
Bit 7: /DOOR Keine Disk im Laufwerk (ungültig auf der XF551)
Bit 6: /WP Disk schreibgeschützt (gültig nur nach einem Schreibbefehl)
Bit 5: /RT Record Type „Deleted“ im Sektorheader (Address Field)
Bit 4: /RNF Record Not Found (Sektor nicht gefunden)
Bit 3: /CRC CRC Prüfsummen-Fehler (im Sektorheader oder Sektordaten- Feld)
Bit 2: /LD Lost Data: Die CPU im Laufwerk hat nicht (rechtzeitig) alle Daten vom/zum FDC empfangen/gesendet
Bit 1: /DRQ Data Request: Das FDCDatenregister ist zum Beschreiben/ Auslesen bereit
Bit 0: /BUSY FDC ist beschäftigt, der letzte FDC-Befehl arbeitet noch. Für Kopierschutzmethoden sind nur die Bits 5, 4, 3, 2 nützlich. Die anderen Bits sind nach dem Lesen eines Sektors alle 1. Bit 1 sollte immer 1 sein, in Verbindung mit LD (Bit 2 = 0), ist Bit 1 nicht definiert (das hängt von der ROM Revision des Laufwerks ab).

Kommen wir nun zu den möglichen Sektorstaturs- Fehlern:

Sektor OK
Dieses ist ein normaler Sektor ohne Fehler.
Status: $FF (255)
Daten?: ja
Data CRC Fehler

Die zwei CRC-Prüfsummen-Bytes des Sektordaten- Felds stimmen nicht. Dieser Fehler kann erzeugt werden, indem man einen Write-Sector-Befehl an den FDC absetzt und den FDC abwürgt, bevor dieser den kompletten Sektor auf die Disk geschrieben hat. Die Sektordaten können jedoch OK sein und es gibt einige Programme, die die kompletten Sektordaten überprüfen, da es SEHR schwierig ist, den Schreib-Befehl genau dann abzubrechen, wenn der FDC gerade die CRC Bytes auf die Disk schreibt.

Status: $F7 (247)
Daten?: ja
Beispiele: Great American Road Race, track 32-39
MS Copy, sector 68
Record Type „Deleted“

Auch „Deleted Data Mark“ genannt. Die Data Mark des Sektors ist auf „Deleted“ gesetzt. Der Fehler kann erzeugt werden, indem man einen Write-Sector-Befehl mit gesetztem Bit 0 zum FDC schickt. Für den FDC ist eine „Deleted Data Mark“ kein Fehler, es ist einfach eine Möglichkeit, einen Sektor zu markieren, so dass ein DOS ermitteln könnte, ob ein Sektor frei oder belegt ist. Das wird aber we
der vom Atari XL/XE noch von Wintel- PCs verwendet.

Status: 223 ($$DF)
Daten?: ja
Beispiele: ?
Record Type „Deleted“ + CRC Fehler
Dieses ist die Kombination der beiden vorgenannten
Fehler.
Status: 215 ($$D7)
Daten?: ja
Beispiele:
MS Copy, sector 67, 71

Lost Data
Auch „langer Sektor“ genannt. Das Size-Byte im Sektorheader ist zu groß (>0 auf einer SD/ED-Disk bzw. >1 auf einer DD-Disk). Der FDC entnimmt die Größe eines Sektors dem Size-Byte und somit liest der FDC 256 (oder mehr) Datenbytes von der Disk, aber das ROM nimmt dem FDC nur 128 Datenbytes ab, worüber sich der FDC mit „Lost Data“ beschwert. In einigen ROMVersionen der Atari-Laufwerke, wird nach einem FDCFehler kein FDC-Reset ausgeführt. Das führt dazu, dass das Bit 1 (DRQ-Bit) aktiv bleibt. Folglich muss ein Programm, das diesen Schutz verwendet, $FB oder $F9 als Statusbyte zulassen oder es funktioniert nicht auf allen ATARI Laufwerken. Dieser Fehler kann nur bei der Formatierung erzeugt werden, da sich das Size-Byte im Sektorheader befindet, der nur während des Formatierens auf Disk geschrieben werden kann.

Status: $$F9 (249) oder $$FB (251)
Daten?: ja
Beispiele: MS Copy, sector 56-59, 64
Anmerkungen: Wird nicht vom Speedy-Diskmapper
angezeigt

Lost Data + CRC Fehler
Wie „Lost Data“, der Sektor enthält zusätzlich einen CRC-Fehler. Der CRC-Fehler kann auf die gleiche Weise wie bei einem einfachen CRC-Fehler ($F7) erzeugt werden.

Status: $F1 (241) oder $F3 (243)
Daten?: ja
Beispiele: MS Copy, sector 72
Lost Data + Record Type „Deleted“
Wie „Lost Data“, zusätzlich mit „Record Type“-Fehler. Der „Record Type“-Teil dieses Fehlers kann auf die gleiche Weise wie bei einem einfachen „Record Type“- Fehler erzeugt werden ($DF).

Status: $D9 (217) oder $DB (219)
Daten?: ja
Beispiele: ?
Lost Data + Record Type „Deleted“ + CRC Error
Wie „Lost Data“, zusätzlich mit „Record Type“-Fehler und CRC-Fehler.

Status: $D1 (209) oder $D3 (211)
Daten?: ja
Beispiele: MS Copy, sector 37
Record Not Found
Das Laufwerk findet den Sektor nicht, es gibt drei mögliche Ursachen:
* Sektor nicht gefunden. Es gibt keinen Sektorheader mit der gewünschten Sektornummer
* Track nicht gefunden. Es wurde ein Sektorheader mit der korrekten Sektornummer aber einer falschen Tracknummer gefunden.
* Daten nicht gefunden. Es wurde ein korrekter Sektorheader gefunden, aber die Data Mark fehlt

Dieser Fehler kann bei der Formatierung erzeugt werden, indem man den Sektor gar nicht, mit einer falschen Tracknr im Sektor-Header oder mit fehlender Data Mark auf die Disk schreibt.

Status: $EF (239)
Daten?: keine
Beispiele: Printshop, track 5 Ultra Copier, track 7-39
MS Copy, sector 73-90
Record Not Found + Header CRC Fehler

Auch als „Address CRC Fehler“ oder „Sector ID CRC Fehler“ bekannt. Der Sektorheader hat einen CRCFehler. Diesen Fehler kann man beim Formatieren erzeugen, indem man z.B. zwei Nullbytes statt der CRC-Bytes auf die Disk schreibt.

Status: $E7
Daten?: keine
Beispiele: ?

3. Doppelte Sektoren
Ein- und diesselbe Sektornummer kann in mehreren Sektorheadern auf einem Track liegen. Welchen Sektorinhalt man beim Lesen bzw. Schreiben erwischt, hängt davon ab, welcher der beiden Sektoren als nächstes unter dem Schreib/Leskopf der Floppy durchrutscht. Z.B. kann man den Sektor 2 zweimal 180 Grad voneinander entfernt auf einer Disk ablegen. Wenn der ATARI nun zweimal hintereinander den Sektor 2 liest, erhält er damit zwei verschiedene Sektorinhalte. Mit dem richtigen Timing ist es auch möglich, mehr als zwei Sektoren mit der gleichen Sektornummer auf der Disk zu haben und deren Inhalte zu lesen.
Beispiele: Printshop, track 5

4. Weak/Fuzzy Sectors (Schwache Sektoren)
Denkbar sind auch Schutzverfahren, bei denen ein Track so beschrieben wird, dass der FDC sie nicht sauber lesen kann. Das Verhalten des FDC ist in diesem Fall undefiniert. Verschiedene Versionen des FDC können dann beim Lesen eines Sektors Zufallswerte liefern. Wenn der FDC die Sektorheader nicht richtig lesen kann, wird mit sehr großer Wahrscheinlichkeit (65535:1) die CRC-Prüfsumme nicht stimmen und der FDC wird einen Sektorheader-CRC-Fehler melden. Interessant ist der Fall, wenn der FDC nur die Datenbytes eines Sektors nicht richtig lesen kann. Das gibt dann natürlich einen Daten-CRC-Fehler, aber beim wiederholten Lesen dieses Sektors hat dieser dann jedes Mal einen anderen Inhalt. Es wäre auch möglich, dass ein Teil eines solchen Sektors stabil ist und erst weiter hinten im Sektor zufällige Daten geliefert werden. Dieser Kopierschutz kann mit dem FDC nicht erzeugt werden.
Beispiel: ?

5. Sektor-Skewing
Der Sektor-Skew für einen Sektor gibt an, wie viel Zeit (in ms) vergeht, bis der Schreib/Lesekopf von einer gedachten festen Position (z.B. dort wo auf der Disk das Indexloch ist) am Beginn des Sektors ankommt. Die Zeit hängt davon ab, wie schnell die Disk im Laufwerk dreht und wie viele Gap Bytes zwischen den Sektoren liegen. Die benötigte Zeit für das Lesen von Sektoren in einer bestimmten Reihenfolge lässt sich durch ein Programm messen, um zu entscheiden, ob es sich um eine Kopie handelt oder nicht.

Ein Floppy-Emulator müsste für jeden Sektor festhalten, wann er (bezogen auf die gedachte feste Position) unter dem gedachten Schreib/Lesekopf vorbeikommt. Da Laufwerke nicht mit konstanter Geschwindigkeit rotieren, sind hier Abweichungen zuzulassen. Schließlich dreht die 1050 mit 288 UPM, während die XF551 mit 300 UPM rotiert. Darum muss die erlaubte Abweichung mindestens 5% betragen (1% für die nicht konstante Drehung des Motors und 4% für den Unterschied zwischen 1050 und XF551).

6. Sektor-Interleaving
Der Sektor-Interleave gibt an, wie viele Sektoren zwischen zwei aufeinander folgend nummerierten Sektoren auf einer Diskette liegen (der zweite Sektor wird dabei mitgezählt). Wenn z.B. die Sektoren in der Reihenfolge 1,2,3,4,… auf einem Track liegen, ist der Interleave 1. Das Standard-Single-Density-Format der ATARI-Laufwerke sieht die Sektor-Reihenfolge
1,3,5,7,9,11,13,15,17,X,2,4,6,8,10,12,14,16,18 vor (X
ist eine Lücke von der Größe eines Sektors). Der Interleave ist damit 10. Dies ist eigentlich keine Kopierschutzmethode, sondern eine Möglichkeit, das Lesen und Schreiben von Disketten zu beschleunigen. Der Sektor-Interleave lässt sich nur dann sinnvoll definieren, wenn es sich um ein Standardformat handelt (keine doppelten Sektoren oder ähnliche Scherze).

7. Wechsel zwischen SD und ED
Und als letztes wäre es noch denkbar, einige Tracks in SD und andere in ED zu formatieren. Dieser Kopierschutz ist sehr wirkungsvoll, da es keinen Kopierer gibt, der die Density eines Tracks prüft. Und schließlich lässt sich der Schutz kinderleicht erzeugen: Einfach eine Disk in SD formatieren, dann in ED noch mal formatieren und dabei die Tracks mitzählen. Bei Track 30 das Laufwerk ausschalten. Damit sind die ersten 30 Tracks in ED, der Rest in SD formatiert. Um auf die letzten 10 Tracks zuzugreifen, genügt es die Diskette mit einem Schreibschutz zu versehen und dann den SD-Formatierbefehl abzusetzen.
Beispiele: ?

8. ATP Datei Format
Das ATP Datei Format ist ein blockorientiertes IFFFormat wie TIFF, AIFF und andere. Jeder Block besteht aus einem 4 Byte langen Namen, einem 4 Byte großen Längenfeld, das von so vielen Datenbytes gefolgt wird, wie durch den Inhalt des Längenfelds angegeben ist. Und so sieht das ATP-Format nun aus:

ATP File
<ATP_File> := <FORM_ID> <FORM_Length>
<ATP_ID> <ATP_Data>
<FORM_ID> := „FORM“<br /> <FORM_Length> := <LONG><br /> <br /> Die Länge des Rests der ATP-Datei<br /> <ATP_ID> := „ATP1″&
lt;br /> <br /> Identifiziert diese Datei als ATP Version 1 Disk-Image.<br /> <ATP_Data> := <Header> <Track>+ <32_bit_CRC><br /> <32_bit_CRC> := <LONG><br /> <br /> Eine CRC-Prüfsumme über den <Header> und alle<br /> <Track>s.<br /> <br /> Header<br /> <Header> := <Header_ID> <Header_Length><br /> <Nr_Of_Tracks> <Disk_Info><br /> <Header_ID> := „INFO“<br /> <Header_Length> := <LONG><br /> <br /> Länge des ATP-Header-Blocks = 2<br /> <Nr_Of_Tracks> := <BYTE><br /> <br /> Anzahl der Tracks (<Track>-Blöcke) in <ATP_Data>.<br /> <Disk_Info> := <Write_Protect><br /> <br /> Ein Byte für globale Disk-Infos.<br /> <Write_Protect> := { #$00 | #$01 }<br /> Bit 0, Diskette schreibgeschützt (0=nein, 1=ja)<br /> <br /> Track<br /> Ein Track besteht im Wesentlichen aus seinen Sektoren.<br /> <Track> := <Track_ID> <Track_Length><br /> <Track_Number> <Nr_Of_Sectors><br /> <Density> <Track_Data><br /> <Track_ID> := „TRAK“<br /> <Track_Length> := <LONG><br /> <br /> Gesamtlänge der folgenden Daten.<br /> <Track_Number> := <BYTE><br /> <br /> Tracknummer.<br /> <Nr_Of_Sectors> := <BYTE><br /> <br /> Anzahl der Sektoren auf der Spur.<br /> <Density> := { #$00 | #$01 }<br /> <br /> Bit 0, Aufzeichnungsverfahren (0=FM, 1=MFM)<br /> <Track_Data> := <Sector>+<br /> <br /> ANMERKUNG: Ein Track-Skew ist nicht vorgesehen, da dieser durch den Sektor-Skew mit abgedeckt wird.<br /> <br /> Sektor<br /> Sektoren, die hier nicht vorkommen, sind einfach fehlende Sektoren und produzieren folglich einen Record Not Found Fehler ($EF) Jeder Sektor hat einen Sektor- Header, gefolgt von Datenbytes:<br /> <Sector> := <Sector_Nr> <Sector_Size><br /> <Sector_Status><br /> <Sector_Skew> <Sector_Data><br /> <Sector_Nr> := <BYTE><br /> <br /> Sektornummer<br /> <Sector_Size> := <SHORT><br /> <br /> Länge des Feldes <Sector_Data><br /> <Sector_Status> :=<br /> { #$D1 | #$D3 | #$D7 | #$D9 | #$DB | #$DF | #$E7 | #$EF | #$F1 | #$F3 | #$F7 | #$F9 | #$FB | #$FF }<br /> <br /> Sector Status<br /> $D1 FDC error $D1 (209) Lost Data + Record Type „Deleted“ + CRC Fehler
$D3 FDC error $D3 (211) Wie $D1
$D7 FDC error $D7 (215) Record Type „Deleted“ + CRC Fehler
$D9 FDC error $D9 (217) Lost Data + Record Type „Deleted“
$DB FDC error $DB (219) Wie $D9
$DF FDC error $DF (223) Record Type „Deleted“
$E7 FDC error $E7 (231) Record Not Found + Header CRC Fehler
$EF FDC error $EF (239) Record Not Found
$F1 FDC error $F1 (241) Lost Data + CRC Fehler
$F3 FDC error $F3 (243) Wie $F1
$F7 FDC error $F7 (247) Data CRC Fehler
$F9 FDC error $F9 (249) Lost Data
$FB FDC error $FB (251) Wie $F9
$FF FDC status $FF (255) Sector Ok

<Sector_Skew> := <BYTE>
Der Sektor_Skew für einen Sektor gibt an, wie viel Zeit (in ms) vergeht, bis der Schreib/Lesekopf von einer gedachten festen Position auf der Disk am Beginn des Sektors ankommt.
<Sector_Data> := <BYTE>*

Die Sektordaten (Länge wie durch <Sector_Size> vorgegeben)

9. Literatur
* Atari 8-bit floppy disk formats, Mega Magazine #6, F.Offenga
* Das Super Archiver Handbuch, CSS
* Artikelserie zum „Happy Enhancement“, Atari Magazin
* Hyper-XF-Handbuch, Stefan Dorndorf

Weihnachtsgeschenke für Bit Byter

Atari-XLE-CD:
Pünktlich zur ABBUC-JHV im Oktober habe ich diese CD-ROM fertig gestellt. Sie enthält über 5000 Atari Disk- Images im ATR und XFD Format (also jeweils über 2500 Images als ATR bzw. XFD). Damit man sich auf der CD gut zurecht findet, enthält sie einen Index-Text im ASCII-Format, auf der alle Dateien der CD aufgelistet und mit einer kurzen Erklärung versehen sind. Da ich noch immer einen alten 486er PC benutze haben alle Dateien eine 8.3 Namen, der zwar nicht immer sehr aussagekräftig ist, jedoch bedeutend mehr aussagt als irgendeine nichts sagende Nummer. Natürlich sind auch jede Menge (ungetestete!) Emulatoren für Acorn, Amiga, Apple Mac, ST/Falcon und IBM PC vorhanden. Man kann damit u. a. die Atari VCS Systeme 2600, 5200, 7800, die Atari Computer 800/XL/XE, den Atari Lynx und ggf. noch andere Geräte emulieren.

Aber wie bereits erwähnt, besteht der Hauptteil der CD aus den ATR und XFD Images. Da die CD mit ca. 690MB gefüllt ist war leider kein Platz mehr für .DCM (Diskcommunicator) oder .DI (800XL-Deejay) Images vorhanden, sorry! Dafür habe ich noch einige Atari-Files auf der CD untergebracht, die man nur entzippen muss um sie nutzen zu können. Neben einigen Daten die ich von der Pooldisk entliehen habe, jeder Menge Zeugs aus dem Internet und PD-Disks von Freunden und Bekannten, sind auch jede Menge meiner eigenen Sachen auf der CD drauf. Sei es bei den Magazinen oder bei den Grafiken und Musiken. Last not least sind auch einige informative Texte und Bücher auf der CD enthalten. Genug geworben, die CD kann für nur 5 Euro plus Porto (in der BRD = 1,50 Euro) bei mir erworben werden:

Andreas Magenheimer, Ernst-Ludwig-Str. 84, 55232 Alzey; oder per Mail unter: magea000@students.uni-mainz.de

Na dann, frohe Weihnachten !! (A.M.)

Atari-Video-CD`s:
Was wünscht der Atarianer sich zu Weihnachten ?!? Na klar, Software und Hardware, sowie Collector- Items, von Atari. Passend dazu gibt es jetzt zwei Atari Video-CD`s gefüllt mit AVI, MOV, MPG und anderen Video-Clip-Dateien rund um Atari. Die erste CD enthält überwiegend Videos aus dem 8Bit Bereich, als da wären VCS 2600, 5200, 7800, Atari 800/XL/XE und Atari Spielautomaten. Als besonderer Bonus wurde noch ein umfangreiches Interview mit Nolan Bushnell (in deutsch synchronisiert!) mit auf die CD draufgepackt. Die CD kann via div. HTML-Dateien komplett browsergesteuert geladen und betrachtet werden (d.h. eine Navigation via Browser zu den einzelnen Rubriken mit den dort aufgelisteten Files ist problemlos möglich). Für alle jenen armen Kreaturen, die noch einen DOSPC besitzen, wurde auch ein Shareware-DOSFilmplayer (namens Quickview) mit auf die CD gepackt. Somit sollte das Betrachten der Videos auch für DOSUser kein Problem darstellen – für Windows User ja sowieso nicht…

Die zweite CD enthält Videos aus dem Bereich Atari 16- 64 Bit, also Atari Lynx, Atari ST/STE/TT/Falcon, Atari Jaguar, Atari PC (Hasbro), und Atari Spielautomaten (von Atari-Games/Tengen, mit Jaguar-Performance!). Lediglich die deutsche Werbung für Atari ST-Computer fehlt hier. Dafür kann auch diese CD über HTML Files wieder voll
browsergesteuert geladen und betrachtet werden. Viele Video Clips und Adverts (Werbungen), die man hierzulande nie zu Gesicht bekam, zeigen einem sehr anschaulich wie und in welcher Form Atari in den USA den Markt beworben hat und die Konkurrenz das fürchten lehrte.

Der Preis für beide CD`s beträgt 7 Euro plus Porto, bestellen kann man sie hier: Torsten Schall, Eckenbertstr. 47, 67549 Worms; oder per Mail: inf410@fh-worms.de oder torsten.schall@web.de;

Die neuen WASEO-Audio-CDs
Für alle ATARI-Fans und Musik-Freunde hat WASEO auch dieses Jahr wieder Neuigkeiten parat: Mit gleich 3 interessanten Audio CDs warten darauf, entdeckt und ausprobiert zu werden:

1. The big ATARI-Music
Compilation-CD
Wer bisher die WASEO-Audio-CDs verpasst hat – macht nichts! Auf dieser Multimedia-CD sind sämtliche 155 Songs aus folgenden Alben enthalten:
Die 20 besten ATARI-Hits
Die 20 originellsten ATARI-Songs
The Best of MOD
The Best of Music Non Stop
The Next Best of MOD
Octalizer MODs by Martin Spielmans
The Best of ATARI Game Music

Der Super-ATARI-Soundmix
Zusätzlich befinden sich noch 4 Extra-Songs und ein selbst startender, leicht bedienbarer Freeware- Soundplayer mit auf der CD, so dass man sie nur noch ins Laufwerk einlegen muss, und schon kann man die Mega-Hits aus der ATARI- und MOD-Welt hören!
Spielzeit: Rund 7 Stunden.

Achtung, dies ist keine Audio-CD! Zum Anhören braucht man mindestens einen 486erkompatiblen PC, Windows 95 und eine Soundkarte.

2. More Next Best of MOD
Noch 20 erstklassige MOD-Songs (bekannt vom AMIGA- Computer) mehr: Ob rockig, heiter, schlagerartig, melancholisch oder fetzig – auf jeden Fall wieder mitreißend und erlebnisreich präsentieren sich diese Songs der Spitzenklasse, bei denen für jeden Geschmack sicher etwas dabei ist. Der extra farbenfrohe CDUmschlag sorgt zusätzlich für einen Augenschmaus. Audio-CD, geeignet für jeden handelsüblichen CD-Spieler.

3. The Top AMIGA Sound-CD
Diese CD ist prall gefüllt mit 20 ausgesuchten Hits von bekannten und weniger bekannten AMIGA – Spielen (z. B. Batman, Lemmings u. a.) und Demos (z. B. Blue Monday, United A, Uridium u. a.) beweisen die große Sound-Stärke des AMIGA, der schon zu Zeiten beste Mega-Musik präsentierte, als die PCs nur piepsen konnten. So werden alte 16Bit – Zeiten wieder lebendig und bringen die unvergleichliche Soundqualität der einfallsreichen Lieder richtig zur Geltung! Audio-CD, geeignet für jeden handelsüblichen CD-Spieler

Die drei letzten CDs kann man bei folgender Adresse bestellen:
WASEO
c/o Thorsten Helbing
Hopfenhellerstrasse 5
37445 Walkenried

Testbericht SIO2IDE

Von Thomas Grasel
Hallo,
ich möchte euch in diesem Artikel meine Erfahrungen mit dem SIO2IDE Interface von Marek Mikolajewski mitteilen. Ich wurde von Wolfgang gebeten das Interface für den ABBUC zu testen und zu prüfen ob wir es als ATARI Regionalgruppe Frankfurt (RAF) auch zum Verkauf bauen würden. Das Interface selbst wurde ja bereits in der Version 3.0 im ABBUC Magazin Nummer 68 vorgestellt, so dass ich hier auf Details verzichten möchte.

Der Nachbau war unkompliziert. Die Platine wurde geätzt und mit etwas Mühe auch ein Elektronikladen gefunden der alle Bauelemente anbot. Nach kurzer Lötarbeit auf der Platine musste noch ein halbes SIO-Kabel angeschlossen und Programmierkabel gebaut werden. Zur Spannungsversorgung der Festplatte verwendete ich ein stabilisiertes Steckernetzteil. Über das Programmierkabel wurde nun in den Controller vom PC aus die Software geladen. Vor der ersten Inbetriebnahme musste nun noch die Festplatte so beschrieben werden, dass der Controller auf dem SIO2IDE Interface damit arbeiten kann.

Also noch einmal die Anleitung gelesen – PC Betriebssystem darf drauf sein, außerdem die ATARI Disketten Images in Form von ATR-Files. Diese dürfen auch in Unterverzeichnissen stehen damit die Sache übersichtlicher wird. Jedes Verzeichnis braucht nun noch eine Datei SIO2IDE. CFG in welcher steht welches ATR-File in diesem Verzeichnis mit welcher Diskettennummer angesprochen werden soll. Hört sich gar nicht so kompliziert an – ist es aber leider. Als erstes musste mein Notebook geöffnet und die Festplatte dort angeschlossen werden. Jetzt noch schnell die Platte formatiert und mit MSDOS bespielen. Nun wurden ein paar ATR-Files von der PC-Floppy auf die Platte übertragen und die zugehörigen CFG Dateien erzeugt. Zum Abschluss noch schnell ein DEFRAG der Platte. Dann wieder alles raus aus dem Notebook und ran an die Interface Platine.

Spannung an – und?!? READY, ach ja die Festplatte läuft nicht schnell genug an für unseren ATARI. Also schnell BYE eingegeben und siehe da der Bootvorgang von der Platte klappte. Natürlich hatte ich vergessen das Programm FDISK.COM auf eines der ATR-Files zu kopieren. Dieses Programm wird benötigt, um vom ATARI auszuwählen welches CFG File aktiv ist und um ATR-Files eines Verzeichnisses eine Laufwerksnummer (D1-D8) zu geben.ich D1 und D2 via CFG Datei ATR-Files zugeordnet hatte musste ich erst das SIO2IDE-Interface kurzzeitig abstecken, um den Konfigurator von der 1050 laden zu können. Natürlich habe ich dann FDISK.COM auf ein paar ATR-Files kopiert. Aber immer hatte ich das flaue Gefühl im Magen bloß mal nichts verkehrtes zu konfigurieren, so dass ich wieder nur mit einer zusätzlichen 1050 an die Dateien auf meiner Platte käme. Leider stellte sich schnell heraus das noch ein paar ATR-Files auf der Platte fehlten. Da man leider nicht mit dem ATARI ATR-Files auf der Platte erzeugen kann, muss ich wieder die Platte ins Notebook einbauen und die Datei dort kopieren. Bei dieser Gelegenheit änderte ich auch gleich noch ein wenig die Verzeichnisstruktur, was dazu führte das ich die Platte nochmals in das Notebook einbauen durfte da ich vergessen hatte ein Defrag durchzuführen.

Fazit:
Das SIO2IDE-Interface ist eine Erweiterung die sehr Erfolg versprechend aussieht. Man braucht keine HW-Änderungen an seinem ATARI vornehmen und man benötigt kein angepasstes Betriebssystem im ATARI. Das spricht für weite Akzeptanz und Kompatibilität. Das Projekt ist jedoch noch jung und hat noch einige Ecken und Kanten. Jedoch ist Marek ständig dabei das Produkt „runder“ zu machen. So gibt es inzwischen eine Version 3.2B und sogar eine Version 4. Während erstere „nur“ eine verbesserte Version 3 ist, unterscheidet sich die Version 4 durch einen zusätzlichen USB-Anschluß, welcher den Datenaustausch zum PC verbessert jedoch auch die HW stark verteuert. Marek teilte mir auch mit das er einen XIO Befehl zur Verfügung stellen will, welcher es erlaubt ATR-Files auch von ATARI aus zu erzeugen und dabei kein Defrag benötigt. Es geht also weiter und es wird spannend was die Zukunft bringt.

Wir als RAF wollen
zunächst abwarten ob die folgenden wichtigen Änderungen umgesetzt werden bevor wir uns entscheiden die HW anzubieten. Denn nur so scheint uns ein weiterer Anwendungsbereich gegeben.

* Erzeugung von ATR-Files vom ATARI aus
* Defrag vom ATARI aus oder keine Fragmentierung durch obige ATARI Funktion
* Integrierung von FDISK.COM auf dem Controller oder Platte so das man unter allen Umständen immer darauf zu greifen kann (per ATARI Commando z.B. XIO oder Taste)
* Highspeed von 57kbit statt 19,2kbit Übertragungsrate

Solltest du Interesse am Erwerb eines SIO2IDEInterface haben, so möchte ich dich bitten dich über die RAF Internetseite http://www.abbuc-raf.de unverbindlich zu melden. Dabei kannst du dann auch gleich angeben wie dein SIO2IDEInterface aussehen soll und du wirst automatisch informiert wenn es etwas Neues gibt. Denn nur wenn genügend Interesse besteht lohnt sich der Aufbau und kann der ABBUC versuchen das eine oder andere Feature integriert zu bekommen!!!

Thomas Grasel
ABBUC Regionalgruppe Frankfurt / Main (RAF)
http://www. abbuc-raf.de
tgrasel@abbuc-raf.de

Festtagsgrüße

Allen Bit Bytern und Ihren Familien Wünschen wir ein gesegnetes Weihnachtsfest Und einen guten „Rutsch“ nach 2003

 

 

Dieses ABBUC Magazin erschien ursprünglich als Papierbeilage. Aufbereitung für HTML: Andreas Bertelmann