ABBUC Magazin 066

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Das Atari Bit Byter User Club Magazin erscheint ¼Jährlich.Jeweils ½jährlich erscheint das Atari Bit Byter User Club Sondermagazin.Eingesandte Artikel müssen frei von Rechten Dritter sein. Mit der Zusendung gibt der Autor seine Zustimmung zur Veröffentlichung. Veröffentlichungen, auch auszugsweise nur mit schriftlicher Genehmigung

Inhalt

Seite 3 ATARIADA 2001
Seite 6 CC65 Einsteigerkurs
Seite 8 SINTECH
Seite 9 Error in Line Party
Seite 11 Meine ATARI Geschichte
Seite 14 Game Clones Vol. 03
Seite 15 ASMA und SAP Player
Seite 17 Multijoy 8
Seite 20 Nachtrag zur Midisoftware
Seite 22 Lato Lutzikow 2001
Seite 26 Fehlerkorrektur
Seite 27 ATARi Cartridges
Seite 29 Sega Light Phaser
Seite 31 JHV 2001
Seite 32 Die PD-Ecke

Atariada 2001

Die ATARIADA fand dieses Jahr am 28.04 statt. Die Veranstaltung ist das größte ATARI Treffen in der Tschechischen Republik. Die Veranstaltung findet schon viele Jahre statt. Da inzwischen keine Händler mehr an dem Treffen teilnehmen, ist die Atmosphäre eine Mischung zwischen ABBUC JHV und Convention. Die Veranstaltung geht nur einen Tag, dafür haben aber die meisten ihre Rechner aufgebaut.

Die Anfahrt:
Am Freitag vor der Veranstaltung holten mich TXG (Rene) und Fox (Robert) von MNX in Wiesbaden ab. Die beiden waren da schon 4 Stunden mit ihrem inzwischen legendären ATARI Van unterwegs. Wir fuhren dann 16 Stunden nach Prostejov (etwa 10’000 Einwohner), das zwischen Brünn und Olmütz, also schon recht nahe an der Slowakischen Grenze liegt. Als wir an die Grenze kamen, hat der Tschechische Zollbeamte nicht schlecht geschaut, als wir ihm sagten, dass wir nach Prostejov auf eine Computer Party wollten, und dass im Van Computer seien. Nachdem wir uns in Prag gut verfahren hatten, und TXG inzwischen mehrmals erfahren hatte, dass er mit englisch nicht soweit kommt wie mit deutsch waren wir dann um etwa 3 Uhr in Prostejov und nach einigen Autobahn Abfahrttests standen wir dann endlich vor dem Haus von Zdenek Bunian, dem Organisator der ATARIADA, bei dem wir übernachten sollten.

Leider hat sein Haus keine Klingel und auch das Schlagen an das erste Fenster brachte nicht viel. So dass wir erstmal in etwas Panik gerieten, da wir keine Unterlagen dabei hatten, wo denn am morgen die Veranstaltung stattfinden sollte. Bei uns daheim hätte wahrscheinlich längst jemand die Polizei gerufen, wenn 3 merkwürdige Gestalten um ein Haus herumschleichen, aber dort sind wir nicht aufgefallen, so dass es mir doch noch glückte das richtige Fenster zu finden. Endlich erschien ein ziemlich müde aussehender Zdenek im Fenster und machte uns dann auf. Bei Zdenek übernachtete auch noch Petr Liebl (Platari) ein ATARI Freak aus Budweis, der dort im Februar auch ein Treffen veranstaltet hatte. Petr sah auch irgendwie sehr müde aus, als wir 3 englisch plappernd ins Zimmer stürmten.

Die Party:
Als wir aufwachten, unterhielten wir uns erstmal mit Zdenek und Petr und machten uns dann auf zur Veranstaltung. Diese fand in einem Restaurant statt. Das Restaurant hatte aber genug Platz für alle. Als ich ankam waren schon etwa 30-40 Leute da, und insgesamt waren wohl 50- 60 Leute da. Es war nun ein tolles Gefühl beim Eintreten in eine Veranstaltung die 1000 KM entfern von daheim war gleich 4-5 bekannte Gesichter zu sehen. Auch kam gleich Jan .. auf mich zu und begrüßte mich, und dass obwohl wir uns erst einmal gesehen hatten, und dass war 3 Jahre her.

Jan ist der eine Teil von Jay Soft. Der andere Stanislav Opichals war natürlich auch da. Außerdem erkannte ich gleich diejenigen wieder die auf der Unconventional waren: Jiri Bernasek, Bohdan Milar, Gildor und Jindrich Kubec. Da Jan (unfeiwillig) mein Dolmetscher spielen musste, kam ich recht schnell ins Gespräch mit vielen interessanten Leuten. Zuerst unterhielt ich mich mit Petr Marsalek, dem Organisator der ATARI Hody Brno, als dem ATARI Fest in Brünn. Er fand es zuerst einmal lustig, dass im deutschen hody wie "rum hotten" klingt und gab mir dann einen ganzen Stapel Flyer auf deutsch mit. Die ATARI Hody wird am 15. September vielleicht auch über 2 Tage stattfinden. Dies ist leider eine Woche nach der Unconventional 2k1, aber vielleicht kann ich trotzdem nach Brünn kommen. Als nächstes sprach ich mit Xi von Satantronic aus der Slowakei. Satantronic macht ja das wirklich professionell gemachte ATARIX Fanzine. Obwohl ich slowakisch genauso wenig verstehe wie tschechisch, war in den 3 Heften die ich erstand doch einiges interessantes zu sehen (bzw. zu deuten).

Xi zeigte mir auch die Spiele (für XL/XE) die er gemacht hat (Jurassik Park II und Magic World, beides sind Jump and Run Spiele), als auch die Charset Tools die er gemacht hat. Leider greifen diese Programme auf die Turbo 2000 Datasette zu, die ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht hatte. Auch zeigte Xi mir das Spiel Tekblast (XL/XE) von Taquard aus Polen. Dies ist ein Dynabusters Clone ähnlich Dynakillers von GMG.

Als ich weiterging dachte ich mir noch, wie toll es wäre eine Turbo 2000 Datasette zu haben, als Bohdan Milar auf mich zu kam, und mich fragte, ob ich nicht eine Turbo 2000 haben möchte sowie Visicopy 2 und Visicopy 3, ein Kopiermodul für die Turbo. Natürlich sagte ich ja. So ein Zufall!! Außerdem erstand ich noch einige Tschechische ATARI Dokumentationen und Bücher.

Nun war es Zeit für eine weitere Zigarette, und wie immer trifft man am Aschenbecher interessante Leute mit denen man so leicht ins Gespräch kommt. Diesmal traf ich auf Vladimir Toman, der sich Tomsoft nennt. Vladimir zeigte mir dann seine selbst geschriebenen ATARI Basic Lern Programme, die er für seine Kinder geschrieben hat. Ich verstand zwar die Fragen nicht, aber als ich bei den Antworten Labe entdecke, erinnerte ich mich, dass dies Elbe heißt, und schwups die Frage war richtig.

Nun sah ich mir eine Alpha Version eines Falcon Emulators für Linux an. Natürlich mag ich keine Emulatoren, aber es ist doch schon lustig auf dem Linux Desktop einen solchen Emulator zu sehen. Dieses Erlebnis veranlasste mich dann mal etwas nach ST Sachen zu suchen. Bei den Leuten die das "NARSIL" diskmag machen wurde ich dann fündig. Jiri und seine Freunde hatten auch noch ein paar tschechische ST Spiele und ähnliches mit, so dass ich meinen Sammlerdurst stillen konnte.

Außerdem sprach ich noch mit dem Entwickler des Phantom boards. Er erzählte mir, dass er mit anderen gerade an der Verwirklichung der Milan II Idee arbeitet. Mann darf also gespannt sein, was aus dieser Richtung noch alles kommt. Von Gildor ließ ich mir sein GEM Spiel Klick kopieren. Dieses Spiel ist zwar ein GEM Spiel, und ultra simpel, macht aber auch ultra viel Spaß. Eigentlich wollte ich ja von Jiri Bernasek die Routinen für das SIO Netzwerk (XL/XE) erklärt bekommen, aber da war ich schon nicht mehr aufnahmefähig genug, so dass er mir den Source kopierte.

Neben Jiri saß Raster
, der in letzter Zeit Spiele für seinen 8 Joystick Adapter und Demos schreibt. Raster zeigte uns sein letztes Spiel Multris, ein Tetris für 4 Spieler gleichzeitig. Nachdem ich nun schon viel gesehen hatte, startete ich dann einen Spielewettbewerb, bei dem aber Bohdan und seine Freundin die Organisation übernahmen. Bei dem Spielewettbewerb konnte man ein paar Artikel die der ABBUC gesponsert hatte gewinnen, und es nahmen viele Leute daran teil. Wir spielten Robotron auf einem XE Game System. Wie ich nachher feststellte wollte die Mehrzahl das Game System am liebsten mit nach hause nehmen, da es scheinbar rar in Tschechien ist. Wie dem auch sei, Bohdan stellte wieder sein Talent unter beweis und gewann den Wettbewerb. Ich hatte zwar doppelt soviel Punkte (schleim, trief) aber ich spielte diesmal außer Konkurrenz, wenn ich auch die Umstand genoss, dass endlich mal kein Mr.XY doppelt soviel Punkte hat wie ich, obwohl es natürlich schöner gewesen wäre, wenn Mr.XY und R.I.K. auch mitgekommen wären, aber beiden kam kurz vorher etwas dazwischen) Während ich mir einen Überblick verschaffte, hatten TXG und FOX ihren 16BIT XE/XL gezeigt, und ihre reichhaltige Demoauswahl vorgeführt. Gegen Mittag war auch das Fernsehen (weiß nicht welches) aufgetaucht, und machte einen Bericht von der Veranstaltung. Besonders gut angekommen war ihr Fast Black Screen Demo Effekt. Als sie einen zusätzlichen Scheinwerfer anschließen wollten, ist nämlich der Strom zusammengebrochen. Dies haben sie nach zwei Versuchen aufgegeben, leider ging auch zwei mal FOX’s XL Harddisk während des lesen dadurch aus, aber nur sehr schwierig wieder an. Das Fernsehen wollte auch mit TXG als am weitest angereisten Besucher reden, aber vielleicht waren die Fernsehleute wegen ihrer Scheinwerfer Aktion etwas deprimiert, oder TXG hatte es wieder auf englisch versucht, auf jeden fall kam kein Interview zustande.

Nun neigte sich die Veranstaltung dem Ende entgegen, und wir schleppten unsere Sachen zum ATARI Van, der dazu vor der Tür stand. Dies war nun eine Attraktion für die noch anwesenden, und es wurden viele Fotos von dem Van gemacht. After Party: Wir fuhren dann noch ein paar Sachen zu Zdenek’s Haus, in dem diese Nacht die Leute von SATANTRONIC übernachteten, während wir zusammen mit Zdenek zu Bohdans Haus nach Olmütz fuhren, wo wir dann übernachteten. Dort redeten wir natürlich noch die ganze Nacht. Bohdan zeigte uns traditionsgemäß die Schätze seiner Sammlung, und wir langweilten mit ATARI Geschichten. Interessant war die Tschechische Floppy für XL/ XE, der tschechische 1 Nadel Drucker und der Plotter, sowie ein Tschechischer Sinclair+3 Nachbau (heißt Kompakt).

Nach kurzem Schlaf, redeten wir am Morgen gleich weiter. Auf einmal kam dann noch Jan, der ja auch in Olmütz wohnt dazu und wir tauschten eine Menge interessante Dinge aus. Gegen Mittag machten wir uns dann auf, Olmütz anzusehen. Endlich mal was kulturelles, man wir ja auch älter. Olmütz ist Hauptstatt einer Provinz in Mähren kann man sagen, und hat ungefähr 100’000 Einwohner. Die Orgel ist die größte in Mitteleuropa, und die Altstadt ist restauriert und sieht ganz schön aus. Auf dem großen Markplatz lässt sich auch gut sitzen, da es gerade sehr Sonnig war. Nach der normalen etwas längeren Verabschiedung kamen wir dann gegen 15’00 los und fuhren heim.

Gegen 3’00 am Montag setzen TXG und FOX mich daheim ab. Wie man lesen kann, hat mir die Party sehr viel Spaß gemacht, und hoffentlich kann ich auf die nächste ATARIADE wieder kommen. Vielen Dank fürs Mitnehmen an TXG und FOX (es war gar nicht so schlimm von 2 Holländern gekidnapped zu werden), vielen Dank für die Übernachtungsmöglichkeit und die Stadtrundführung und alles andere an Zdenek Burian, Bohdan Milar und Jan. Vielen Dank besonders auch an Stanislav. Viele Grüße an alle Leute die ich in Prostejov getroffen habe, bis zum nächsten Mal

ATARI rulez
Mad Butscher / Foundation Two

CC65-Einsteigerkurs

Seit einiger Zeit gibt es im Internet einen CCompiler für Rechner mit dem 6502 Prozessor. Dank Christian Groessler, Mark Keates, Freddy Offenga und David Lloyd erzeugt dieser Compiler neben C64, Apple II, PET, Plus4, C128 auch Atari 8-Bit Programme. Im ersten Teil dieses Kurse geht es um die Installation des CC65 Compilers und das Einrichten einer Entwicklungsumgebung. Diese wird mit dem "Hello World" Programm aus den Beispieldateien getestet.

Voraussetzungen:
Der CC65 Compiler ist ein so genannter "CrossCompiler", d.h. er läuft nicht auf Rechnern für die er später die Programme erzeugt. Man braucht neben einem Atari 8-Bit Rechner noch einen anderen Computer, auf dem der CC65 Compiler läuft. Dieser Rechner kann ein normaler Intel-kompatibler PC (386 und höher) mit den Betriebssystemen DOS, Windows 9x/NT/2000/ XP, OS/2 oder Linux sein. Da sich der CC65 auf fast jedem Standard-Unix übersetzen lässt, kann als Übersetzungssystem auch ein Atari ST, Amiga oder Apple mit Unix (z. B. NetBSD) benutzt werden. In dieses Kurs gehe ich von einem PC Betriebssystem mit DOS-ähnlicher Kommandozeile (DOS, Windows, OS/2) aus.

Weiterhin muss es möglich sein, die erstellten Atari Programme auch auszuprobieren. Dies kann mit einer Verbindung zwischen dem Übersetzungsrechner (PC) und dem Atari geschehen (z. B. per SIO2PC Kabel) oder mit einem Atari Emulator. CC65 aus dem Internet laden Der CC65 ist ein "OpenSource" Programm und kann als solches zusammen mit dem Quelltext aus dem Internet geladen werden. Die Internetadresse ist http://www.cc65.org. Da der Haupt- FTP Server ein wenig eigen mit der korrekten Konfiguration des Webbrowsers und der Namensauflösung ist, sollte man bei Problemen die angegebenen Spiegel ("Mirror") Server benutzen. Der CC65 Compiler wird auf dem Server in verschiedenen Paketen angeboten: cc65-dos32-2.6.2.zip Compiler für DOS im 32Modus cc65-os2-2.6.2.zip Compiler für OS/2 mit EMX Bibliotheken cc65-win32-2.6.2.zip Compiler für Windows 32Bit Systeme (9x,ME,2000,XP) Im Unterverzeichnis "RPM" des Servers finden sich Pakete für Linux Systeme mit RetHat Package Manager (RPM). Von diesen Compilerpaketen wird ein Paket für das verwendete Betriebssystem benötigt.

Zusätzlich zum Compiler gibt es Pakete für die
verschiedenen Zielplattformen:
cc65-apple2-2.6.2.zip Dateien für die Apple II Entwicklung
cc65-atari-2.6.2.zip Dateien für die Atari 8-Bit (800, 800 XL, 130 XE) Entwicklung
cc65-c128-2.6.2.zip Dateien für die Comodore C128 Entwicklung
cc65-c64-2.6.2.zip Dateien für die Comodore C64 Entwicklung
cc65-cbm610-2.6.2.zip Dateien für die Comodore CBM610 Entwicklung
cc65-pet-2.6.2.zip Dateien für die Comodore PET Entwicklung
cc65-plus4-2.6.2.zip Dateien für die Comodore Plus4 Entwicklung
cc65-geos-2.6.2.zip Dateien für die GEOS Oberfläche (C64) Entwicklung

Zusätzlich finden sich in der Datei cc65-sources- 2.6.2.tar.gz die Quelldateien des Compiler.

Installation
Für die Entwicklung von Programmen für Atari 8- Bit Systeme wird ein Paket für den Compiler (je nach Betriebssystem) und das Atari 8-Bit Paket benötigt. Diese Dateien werden mit einem Entpacker (infoZip unzip oder WinZip) in ein Unterverzeichnis geschrieben. Im Verzeichnis CC65 sollte nun fünf Verzeichnisse (bin, doc, include, lib, samples) und eine Datei "announce.txt" enthalten. Das "bin" Verzeichn
is enthält die ausführbaren Programmbestandteile des Compilers: den CCompiler (cc65.exe), einen Linker (ld65.exe), eine Compiler-Shell (cl65.exe), einen Assembler (ca65.exe), Objekt-Daten Ausgabe (od65.exe), Disassembler (da65.exe). Der GEOS Resource Compiler wird auf dem C64 für die Programmierung der GEOS Oberfläche benötigt und ist für die Atari Programmierung nicht von Bedeutung. Es ist sinnvoll, das "bin" Verzeichnis mit in den Suchpfad für Programme aufzunehmen, z. B. mit dem Befehl "PATH=%PATH%;c:\cc65\bin" in der AUTOEXEC. BAT.

Der Compiler, Assembler und Linker arbeiten zusammen um ein ausführbares Programm zu erzeugen. Damit diese drei Programme nicht einzelnt aufgerufen werden müsssen, erledigt die CompilerShell (cl65.exe) dies automatisch. Der Compiler benötigt zum Übersetzen die Header-Dateien (.h). Diese befinden sich im "INCLUDE" Verzeichnis. Damit der Compiler diese findet, muss die Systemvariable CC65_INC auf das "INCLUDE" Verzichnis gesetz werden, z. B. mit dem Befehl "SET CC65_INC=C:\cc65\include" in der AUTOEXEC. BAT.

Ein Programm übersetzen
Im Verzeichnis "samples" befinden sich Beispiel- Quelldateien, an denen wir die Compilerinstallation ausprobieren können. Haben wir den Programmpfad und die Include-Variable gesetzt, wechseln wir in das Verzeichnis "samples". Dort liegt der Quellcode des "Hello-World" Programms ("hello.c"). Ein Aufruf von "cl65 -t atari hello.c" startet den Übersetzungsvorgang. Da der CC65 standardmäßig Programme für den C64 erzeugt, gibt der Parameter "-t atari" an, das wir ein Programm für den Atari 8-Bit Computer übersetzen wollen. Wem dies nicht behagt, der kann den CC65 aus den Quellen neu übersetzen und den Atari 8-Bit als Standardsystem einsetzen.

Alles geklappt? Nein? Ok, es gab möglicherweise die Fehlermeldung "Error: Cannot open `atari.o‘: No such file or directory". Dies ist eine unschöne Eigenheit der "nicht-Unix" Versionen des CC65. Der Linker benötigt die Dateien "atari.o" und "atari.lib" aus dem "lib" Verzeichnis, und er sucht sie im aktuellen Verzeichnis sowie im Verzeichnis "/usr/lib/cc65/lib/". Auf Unix Systemen führt das zum Erfolg, bei Dos, Windows etc leider nicht. Ich kenne derzeit drei Möglichkeiten, diesen Fehler zu umgehen:

1. die Dateien "atari.o" und "atari.lib" in das jeweils aktuelle Verzeichnis mit den Quelldateien kopieren (in diesem Fall "samples)
2. die Quelldatei des CC65 ändern und den CC65 aus den Quellen neu über setzen
3. mit einem Hexeditor den Eintrag in ld65.exe ändern (Vorsicht, vorher eine Sicherheitskopie von ld65.exe anfertigen Nachdem wir nun diesen Fehler umgangen haben können wir die Übersetzung erneut starten.

Wir führen wieder "cl65 -t atari hello.c" aus und finden, wenn alles klappt, zwei neue Dateien im Verzeichnis: "hello.o" und "hello". "hello.o" ist die Objektdatei vor der Bearbeitung durch den Linker, d.h. ohne den atarispezifischen Ladevorspann in der Datei, welche dem DOS angibt, an welcher Stelle im Speicher das Programm geladen wird und wo es gestartet wird. "hello" ist das fertige Programm, wir können es ohne weiteres in "hello.com" umbenennen.

Programm ausprobieren:
Ich benutze hier zum Test des Programms den XFormer Atari Emulator. Es kann jedoch auch ein anderer Atari Emulator oder ein original Atari Rechner benutzt werden. Der Befehl "xformer dos25.xfd hello.com" startet den Atari mit einer DOS 2.5 Diskette in Laufwerk 1 und dem neuen Programm in Laufwerk 2. Nun mit "L" und der Eingabe "D2:HELLO.COM" das Programm gestartet. Es sollte ein schwarzer Bildschirm mit weissem Rand und dem Text "Hello world!" zu lesen sein.

Und weiter….
Soweit zum ersten Teil unseres Kurses. Im nächsten Teil werden wir uns näher mit der Programmiersprache "C" beschäftigen, die wichtigsten Unterschiede zu Basic lernen und ein Basic Programm nach "C" übersetzen. Bis dahin viel Spaß mit CC65.
Carsten Strotmann

Sintech

Hallo,
ich habe gehört im letzten Heft wurde ein Hinweis auf unsere Homepage abgedruckt. Vielen Dank für die Gratis-Werbung. Ich möchte aber darauf hinweisen, das ich nicht verwandt oder verschwägert und nicht einmal bekannt bin mit dem Thomas Eberle, der einst den Computer Flohmarkt managte. Etwas anderes möchte ich noch an alle Atari- User loswerden. Wir erhielten zum Teil einige böse E-Mails weil einige unserer Produkte ausverkauft waren oder weil wir in den Augen der User viel zu teuer sind.

Dazu folgendes: Wir können unsere Listen nicht wöchentlich updaten, das ist zuviel Aufwand. Natürlich wäre dennoch ein Update überfällig, aber die Softwarefirma vertröstet uns ein auf das andere Mal mit der Lieferung einer neuen Shopsoftware und die alte Shopsoftware verkraftet unsere 7000 Artikel einfach nicht mehr. Insofern können wir momentan ein Update nicht durchführen. Wir wollen die User keinesfalls verärgern, auch wir schreiben nicht gerne absagen für Software die wir nicht liefern können. Aber momentan lässt es sich nicht ändern. Zu unseren Preisen lässt sich sagen, das wir wirklich nicht reich werden daran. Verkaufen wir ein Atari 800 Kassettenspiel für 14 DM dann kassiert erstmal 16% der Staat. Es bleiben also 12.04 DM wovon der Einkaufswert abgezogen wird. Für den Rest muss ich eine Rechnung schreiben, das Spiel verpacken und versenden muss und dann auch noch den Zahlungseingang überwachen. Mal ehrlich, jeder von euch hat einen höheren Stundenlohn wie ich. Also kommt mir nicht mit überteuerten Preisen, den wenn ich ständig angegriffen werde dann macht mir die Sache keinen Spaß mehr und ich streiche Atari aus dem Programm.

Ich könnte etwas positive Resonanz gebrauchen, zumal 1&1 meine Weiterleitungs-Subdomain gelöscht hat. An alle die also mal reinschauen wollen und nicht nur meckern, hier die Shop- Adresse: www.sintech-shop.de Ich hoffe dieser Kommentar kann im nächsten Heft abgedruckt werden.
Viele Grüsse
Thomas Eberle

ERROR IN LINE

Error In Line 2k1 aus 8 Bit Sicht Zu Ostern fand die Error In Line (EIL) 2001 in Dresden statt. Die EIL ist eine Convention auf der sich die Falcon und ST Demo Szene trifft. Letztes mal war von Satantronic aus der Slowakei abgesehen, der einzige der einen 8 Bit Rechner aufgebaut hatte. Diesmal waren wir sehr viel mehr. Es nun schon selbstverständlich, das die 8 Bit Szene und die Falcon / ST Szene auf Conventions Zusammenkommen, und das ist gut so.

Am Freitag sind Mr.XY (SWAT), Charon (Escape) und Ich nach Dresden gefahren. Die Fahrt verlief untypisch normal, wenn man von der Erkundung der Rhön zwecks ausweichen eines Staues absieht. Die EIL fand wie auch letztes mal im GAG18 Studentenclub der Uni Dresden statt. Die Organisatoren hatten uns auf die gleichen
Plätze gesetzt, wie letztes mal, also machten wir da weiter, wo wir vor 2 Jahren aufgehört hatten. Nachdem ich erst mal mit vielen Anwesenden Neuigkeiten ausgetauscht hatte, fand ich endlich Zeit an "POKEY OHRBLUT" weiter zu coden, einer Musik Compilation mit Stücken von R.I.K. / Kaisersoft.

Mr.XY arbeitete ebenfalls weiter an seinem Weihnachtsbaum Intro, das er aus gegebenen Anlass in ein Osterhasen Intro umwandelte. Inzwischen war Daniel Pralle (Creature XL) eingetroffen. Creature coded auch noch auf dem XL, ist aber nun Mitglied von tSCc, wir hoffen aber mal, das er seinen Roots treu bleibt, bzw. tSCc bekehrt. Am Samstag morgen traf dann Rene de Bie (TXG / MNX) ein. TXG hatte Rouven vor unserer Abfahrt kurzfristig mitgeteilt, das er doch komme, musste das Telefonat aber schnell beendet, da der letzte Zug eine halbe Stunde später schon losfuhr. Da dies alles etwas improvisiert war (so macht’s aber auch am meisten Spaß) waren wir froh, als er dann da war. Wir nutzten dann sein kommen auch, den lokalen Aldi Markt zu besuchen, um etwas zu essen und "etwas" zu trinken zu holen.

TXG hatte eine ganze Tasche voll interessanter Sachen dabei. Das Highlite war sicherlich der eingebaute 16 Bit Prozessor in einem 800XL. Daneben hatte er noch eine 1 MB Simm Speichererweiterung dabei, und ein paar rare Module (Sparta Dos X, GOS). Besonders GOS war lustig. Zwischen all den ST / Falcons mit ihrer normalen GEM Oberfläche auf einmal einen XL zu sehen, der eine identisch aussehende Oberfläche hat war schon toll. Nachdem TXG uns alles gezeigt hatte, fing auch er an, an einem Musik Stück für die Competitions zu arbeiten. Leider hatten wir etwas Probleme einen CMC Player in Assembler zum laufen zu bringen, so das dieses Probleme uns mehrere Stunden aufhielt. Etwas später trafen dann auch die Leute von der Tripple A (ATARI ,Amiga, Acorn Fanzine) ein: Bastian Moritz (MoAco), Stefan Pollock (Mr. Baccardi) sowie DigiDuck. MoAco begann dann auch bald an einem Turbo Basic Intro zu coden, während Mr. Baccardi eine Tool vollendete, mit dem man LK Avalon games entsichern kann. Wie er mir sagte, hat er schon von mehreren ehemaligen LK Avalon Programmierern Mail bekommen, in denen diese ihm Tipps gaben.

Nun liefen also schon 5 XL Computer, auf denen etwas entwickelt wurde. Natürlich nicht die ganze Zeit, eher gelegentlich, da man die meiste Zeit damit verbringt, mit Freunden und neuen Bekanntschaften zu reden, bzw. untereinander beim coden hilft (danke TXG). In der Nacht auf Sonntag stand ich gerade an der Eingangstür, als jemand klopfte, Jo Cool / Escape hatte gerade keine Zeit und meinte nur ich solle doch mal aufmachen. als ich aufmachte fiel mir auf, das es auch noch Licht gibt, denn draußen war es inzwischen schon wieder hell. Wenn man die ganze Zeit im dunklen sitzt, verliert man doch etwas das Zeitgefühl. Wie dem auch sei, es standen ein paar Leute vor der Tür. Da mir der erste gleich eine Flasche Wodka in die Hand drückte, schloss ich daraus, das es sich um Polen handeln müsse. Der Wodka war sehr lecker, und wie sich dann herausstellte war Drako mit ein paar Freunden angekommen.

Neben dem Programmieren und mit Freunden sprechen, führte ich auch noch eine Spielwettbewerb durch. Wir spielten Missile Command auf einem XE Game System. Die Beteiligung nahm nach und nach zu, denn einen Spiele Wettbewerb gab es bislang noch nicht allzu oft auf ST/Falcon Conventions. Mr.XY war der erste der über 100000 Punkte kam. NoBrain / NoCrew als auch mir gelang dies unter mehr Mühen dann auch, so das Mr. XY mal eben so 200000 Punkte vorlegte. Also lag die Differenz von Platz 1 (Mr.XY) bei etwas über 90000 Punkten, während die Differenz von Platz 2 (NoBrain) und Platz 3 (ich) bei etwa 10000 Punkten lag. Drako sah sich nun TXG’s 16 Bit XL an, und TXG erklärte, das man dadurch bis zu 16 MB adressieren könne. Daraufhin meinte Drako, das man dann ja "Mint" (ein Betriebsystem auf Minix Basis für den ST / Falcon) portieren könne. Wir sind also gespannt, ob das möglich ist.

Am Montag in der Frühe fanden dann noch die Competitions statt. Diesmal gab es eine Renaissance der Falcon Demos, die zahlreich und in toller Qualität vorhanden waren. An 8 Bit Releases gab es das Tool von Mr.Baccardi, die Musik von TXG und das Osterhasen im Schnee Intro von Mr.XY. Etwas später sind wir dann heimgefahren. Die EIL war mal wieder toll. Wie man hörte findet die nächste Oster Party vielleicht in Enschede / Holland statt. Wo auch immer, man sieht sich dort bestimmt wieder.
Mad Butscher / Foundation Two

Meine Atari Geschichte

Mein Anfang mit Atari Computern von 1982-???? Ein etwas anderer Lebenslauf Über mich und ein Computersystem das ich liebe im Tagebuch Format. Daten von ca. 1982 aus dem Gedächtnis (man möge mir die Rechtschreibfehler verzeihen es zählt nur die Nostalgie)

Wie alles begann:1982
Damals ging ich noch in die Lehre. Ich war 17jahre jung und wir waren eine Clique. Gingen viel in Bars, Discos usw.. Einige Leute wurden solide. Mein Freund Joschi kam zu mir und meinte: "Ich hab da einen Computer und den verkaufe ich jetzt, wo ich mit meiner Freundin zusammenlebe." Als Lehrling verdiente ich nicht gerade viel, aber wie es der Zufall so wollte bekam ich in diesem Monat mein Urlaubsgeld (welch Zufall Gott sei Dank). So kaufte ich mir einen Atari 800xl um 3000-ÖS.

Mein erster Computer: Was war alles dabei? Ein Atari 800 XL 64kb Standard, Datasette, Floppy 1050, Grünmonitor, zwei Joysticks. Software: Die Sonnenmaske in deutsch (mein erstes Computerspiel)auf Disketten. Blue Max Datasette. (nicht viel für den Anfang? Was soll’s) Softwarebeschaffung: Aber wie und wo? Nun da gab es in Wien doch das schöne Generali Center mit einem Atari-Fachhändler, also los dorthin. Ein hässliches Spiel namens Stratos. Das es hässlich war wusste ich erst zuhause denn die Verpackung war um einiges schöner als das Spiel. Apropos Spiel, es kostete nur um die 800- ÖS (Wahnsinn, was sagt ihr?). Aber es gab ja noch den Joschi. ich fragte ihn, wo ich noch günstigere und vor allem noch mehr Spiele bekommen könnte. Er meinte: "Kauf dir doch einen C-64 Commodore!" -Toller Tipp- Ein anderer Freund: Ich sollte doch in den Bazar schauen (Anzeigenzeitung). Nun gut 20-ÖS in einen Bazar investiert und ja, ja, ja da war eine viel versprechende Anzeige. Nichts wie zum nächsten Telefon. Ein kurzes Gespräch brachte Klarheit, ein Autorennspiel gleich bestellt und eine Liste zum mitnehmen (was will man mehr). Das Autorennspiel war "Great American Country Race". Die Liste war für meine Verhältnisse gigantisch. So viele Spiele…… (Franzi im 7ten Himmel hehe)

Die goldenen Atari Zeiten: Ich will und werde sie nie vergessen 4ever+ever Bis zum Jahr 1985 verlief alles ganz gut mit dem 8-bit Atari, immer mehr neue gute Software, zwischendurch immer wieder, Kurzbekanntschaften zwecks Tauschen. Meinem XL gönnte ich eine 2te Floppy mit Happy, 320kb Speichererweiterung und für meine erste Floppy auch eine Happy. Damit wurde fleißig raubkopiert!!!! Auch ich bin Schuld am Untergang Ataris, wie auch viele andere. Ein paar kleine Erlebnisse: Da war mein Freund der Roman. Wir spielten viel und oft zu zweit, macht ei
nfach mehr Spaß. Waren das Zeiten, als man 15 Minuten auf Crystal Castle wartete, bis es endlich von der Datasette geladen war…. oder zu viert Mr.Do gespielt um hiscores….. oder zu viert Kaiser die ganze Nacht durchgespielt zu spät zur Arbeit….. oder 4 Wochen auf Gauntlet gewartet und dann bis zum 120ten Level ohne Pause.. oder Blue Max, wow ich war schon bei der Stadt……. Es gäbe da noch so einige Spiele aber das waren unsere Favoriten Das neue Zeitalter:1986 8+16 Bit Zeiten Nun ja ich hatte so ziemlich alles an Kopien vom Georg gekauft. Die Atari 800 XL Games wurde seltener (aber immer besser) und ich war und bin immer noch ein stolzes ABBUC Mitglied "Atari Bit Byter User Club" -nur 8-Bit Ataris. Tja der Georg hatte da so einen neuen Computer…… Das Ding nannte sich Atari 520 ST aha…

Als eingefleischter Atarifan war das kein Verrat am System denn er war ja von meiner geliebten Atari Familie. Mein erster 520 ST hatte stolze 512kb und ein einseitiges Disklaufwerk. Das sollte sich schnell ändern: Doppelseitiges Laufwerk und 1 MB Speicher. Mann bin ich stolz (auf jeden Atari !!!!!!). Da war aber noch der "kleine" Atari, mein 800 XL, der sollte natürlich nicht vernachlässigt werden. Aber dazu später. Also wurden beide Rechner mit Futter versorgt und nachdem ich meinen 520 ST ca. zwei Monate besaß, stellte mir der Roman die Satzinger vor (Chris und Peter) zwei Zwillingsbrüder und C-64 Besitzer. Wir verstanden uns von Anfang an gut und ich zeigte ihnen ein paar ST-Demos. Kurz darauf machten sie den Aufstieg ins 16 Bit Zeitalter mit einem ST. Es schien so, als sollten die guten Zeiten nie zu ende gehen (es schien so).

Unternehmungen: Software Fahrten
Mit den Satzinger Brüdern, kaufte ich viel Originalsoftware. Das war in Wien aber nicht immer ganz leicht. Einmal fuhren wir nach Frankfurt zu "Kemal Ezcan". Ich kaufte um ca.10000-ÖS XLOriginale und wir kauften in Frankfurt noch einige ST-Spiele. Einmal fuhren wir nach München nur um dort spiele für den ST zu kaufen. Einmal fuhr ich sogar mit den Satzingern zur Jahreshauptversammlung nach Herten. Das war ca. von 1986- 1992

Der schwerste Fehler: Ich bereue noch heute Ca.1991 war mir meine kleine 35 Quadratmeter Wohnung zu klein und ich gab meiner Schwester in der Steiermark meinen 800xl komplett mit allen was ich dazu besaß……….. (i d i o t) Ich sagte zu ihr, falls sie den Computer nicht mehr wolle, werde ich in mir wiederholen. Sie sagte: "Natürlich, ich werde ihn sicher nicht weggeben." Nun was denkt ihr, ist geschehen? Dieser Compi ward nie wieder gesehen an irgendjemanden verschenkt oder was weis ich. Noch heute, wenn ich das hier schreibe, kotzt mich dieser Fehler an. Noch ein paar Erinnerungen: 8+16 Bit gemischt zur Aufheiterung Da waren die langen Nächte mit dem spiel Kaiser am ST (welche Grafik und Sound…). Die ersten Netzwerkspiele Popolous, Stuntcar racer, Power Monger……. Der Typ der sich zukiffte, als ich seine XL-Disks kopierte…… das erste Staunen über das tolle neue Spielprinzip von Sim City…….. die endlos langen Dungeon Master Nächte…….. (welch tolles spiel). Das erste mal echtes Simulationsfeeling mit F-16 Combat Pilot……..

Das große Gesprächsthema Atari Werbung im Fernsehen (was waren wir stolz, oder als wir Defender of the Crown im Garten spielten, das waren geile Zeiten). Ach ja, Echtzeitspiele wurden nicht auf PC erfunden, siehe Popolous. Ach ja, 3d-action gab es auch schon siehe Midimaze über Netzwerk Die 90er: viel Hoffnung Bis 1991 gab es noch genug Software Nachschub. Die Satzinger kauften sich einen 386er PC, wenn ich mich recht erinnere. Dann war da noch der 1040 STE von Atari (viel zu spät). Die PC Dinger verkauften sich immer besser. Am Anfang nur hässliche Grafik und Sound, aber immer ein wenig besser (leider). Nun musste ich auch so ein Ding haben (könnte bei meinen Fehlern stehen…) 1993 kam noch der Falcon von Atari(zu spät und keine Werbung) Dann kam der Jaguar, die erste 64Bit Konsole von Atari (no werbung = tot….). Ich fiel in ein Loch, kam aber nie auf die Idee meinen Atari zu verkaufen. Gedankensplitter: Dinge und Personen die ich beinahe vergaß.

Beginnen wir mit Erik: 1986-1991 ca.. Er war ein Raubkopierer und ein Freund. Gemeinsam mit den Satzingern hatten wir ein ABO bei der MCA (Menacing Cracking Alliance). Das war nicht schlecht,ca.25 neue Spiele und ca.30 neue Anwendersoftware pro Woche!!!!! Niemand dachte da an einen Atari Untergang. Der Erik kopierte auf Ataris Amiga und später PCs. Fast jeden Tag saß er von 10 Uhr morgens bis 10 Uhr abends nur zum kopieren. Für mich persönlich war er auch ein guter Freund. Die 90er brachten dann die besagten PC "Computer" und ca. ein halbes Jahr später als meine Freunde, kaufte ich mir auch so ein Ding. Atari mäßig ging es mir übel, fast alle verkauften ihren Atari. Manche Leute die behaupteten, was für ein toller Computer der Atari doch sei und ihn nie hergeben würden waren die ersten Verräter !!!!!!!!!!!!! Einer dieser netten Verräter ist der nette "Rocky". Er meinte einmal zu mir: "Sieh dir doch diese tolle Graphik am PC an, ahh eine neue Prophet Grafikkarte." Darauf meinte ich, welche Auflösung der PC denn ohne diese Karte schaffen wird, denn mein Falcon schafft normal ohne Aufrüsten 640*480, 256 Farben. Da meinte er, das kann man doch nicht vergleichen hmmm…… Warum nicht? Mein Falcon kann auch noch viel tollere Auflösungen wenn ich eine Erweiterung einbauen würde. Fakt ist aber, er kann ohne schon einiges und der PC n i c h t s (that’s true and not more) Die 90er: weiter geht’s Ab 1992 bis ca.1998 hielt ich mich der STComputer und ein paar verbliebenen Atarianern über Wasser. Dank an: die ST-Computer, Roland, Otto, Andy Schneider.

Es kam das überraschungsreiche Jahr 1998. Neue Wohnung, Telekabelanschluss und die Möglichkeit Internet über Telekabel zu bekommen, gesagt getan. Ich bat den Mann von Telekabel, doch gleich diese Atari Site einzugeben… wowwwwwwwww endlich drinnen. Es gibt doch noch andere Atari Fans und auch noch so viele. War ich froh. Die ersten Tage wurde das Internet nach tollen Atari Seiten durchforstet, und es waren genug davon…. 🙂 Aufbauzeiten und Goldgräberstimmung: Brachte mir das Internet und hält noch an Aufbauen, ja was denn, fragt ihr euch jetzt? Beziehungen zum Beispiel zu anderen Atarianern in meiner näheren Umgebung. Schnell kontaktierte ich den ABBUC und bat um eine Mitgliederliste von Leuten in Wien und Österreich. Die ersten Telefonate waren niederschmetternd kein Atari mehr neuer PC 🙁 Na ja aber ich wollte ja die ganze liste durchgehen, da war so ein Typ namens "Dieter" rufst ihn halt mal an. Standardfrage: suche Kontakt zu anderen Atarianern, ob er denn noch etwas machen würde und Kontakt haben wollte und ein jaaaaaaaaa endlich. Das erste Treffen: mal schauen…..

Der Dieter kam zu mir. Freundliche Begrüßung, zwei Atari Joysticks bekam ich als Geschenk (feine Sache). Wenige Minuten später beim Kaffee waren wir auch in die guten alten Zeiten vertieft und es entstand eine gute Freundschaft. Später folgten Flohmarktbesuche und immer wieder waren ein paar Atari Beutestücke dabei. Natürlich auch Gedankenaustausch und Hilfestellungen gehören zu so einer Freundschaft. Ich muss natürlich auch noch erwähnen das der Dieter hauptsächlich ein XL-Fan ist, aber auch mit seinem Mega STE einiges werkelt. Zum Beispiel muss ich mich bei ihm für die vielen Erklärungen beim SIO2PC Kabel bedanken. Ein Kabel um PC und XL zu verbinden, der PC ist dabei die Floppy für den XL als Slave machine, wie sich das gehört, oder auch umgekehrt aber der PC bleibt immer Nebensache. So soll es auch sein 🙂

Meine Internet Aktivitäten: na ja….
Meine Euphorie war natürlich groß, also meldete ich mich bei einer Homepage und zwar die von "haretuerk public atari"an. Ich machte Testberichte älterer ST-Klassiker und lieferte News (war eine schöne Zeit aber er hat wohl keine Zeit mehr sei
ne hp upzudaten Euphorie pfutsch). Mit der hp von atariwelt.de war’s auch nicht viel besser verfliegt wohl schnell die erste Euphorie wenn die Site im netz steht? "naja mhz wahn und x-millionen farben inkl-billy boy wer will das nicht" Ich zum Beispiel!! Nun gut wieder zum wesentlichen. Internet: Höhen und Tiefen Die Tiefen zuerst, dann hab ich bei den guten Sachen wieder mehr Lust zum schreiben ? 1.atari-computer.de down (ein schwerer schlag für alle Atarianer) 2.atari-world.com kein Forum mehr, keine News,( so gut wie tot ) 3.der Tod des Milan II (hab nie so wirklich an das teil geglaubt) Endlich bei den guten Sachen drei negative sind schon zuviel.
1. neue ABBUC Homepage 🙂
2. atari home (gute neue Homepage)
3. myatari Magazin im netz
4. die Homepage von Homesoft nur XL-Zeugs tolle Seite 🙂
5. die Homepage von Holmes (das Paradies für XL und Atari Konsolen Fans)
* Meine jetzige Hardware stand Juni 2001: Wenn jemand meint er würde hier einen Lebenslauf mit ende lesen, irrt er sich, denn mein Motto "atari4life" Ich kann euch also noch immer mit Fortsetzungen quälen ?"
* 8-Bit Equipment: Atari 800 XL mit 320kb,2x 1050er Floppys als reserve,1x 1050er mit Turbo, 1x 1050er mit Happy und Speedy und 2 Menüs im RO;,1x 130xe als Reserve, 1x 800 XL als Reserve.
* 16-32 bit Equipment: Atari 1040 STE mit 4MB, Falcon 030 mit 16 MB + Phantom Speederkarte, 4.5 GB HD am falcon, Geniscan Handyscanner, double Speed CD-ROM Laufwerk am Falcon, ca.4 520 ST als Reserve, arbeite mit einen 17 Zoll Monitor am Falcon,
* Konsolen Equipment: Atari 2600 mit 9 Modulen und meine vorerst letzte Errungenschaft ein Jaguar mit noch 2 Modulen (am Nachschub wird sich bald einiges tun)

PS: Atari hatte doch mal die deutsche TV Werbung mit dem Text: "was auch immer in den Neunzigern geschehen wird, wir machen Spitzentechnologie preiswert" Sollte im neuen Jahrtausend für jeden Atarianer so heißen, was auch immer im neuen Jahrtausend geschehen wird "die Legende lebt und wir mit ihr im Herzen"
Franz Haiden

GAME Clones Vol. 3

Und voila, schon sind wir bei Ausgabe drei angelangt. Eine der Eigenarten von Atari, die allzu oft als pure Geldmacherei bewertet wurde, bestand damals darin, für viele neue Spiele auch gleich neue Game- Controller auf den Markt zu werfen. Neben dem Standard Joystick (die Bezeichnung Joystick war damals ein Warenzeichen von Atari, heute heißt fast jeder Steuerknüppel so und keiner zahlt Lizenzen an Atari dafür, snief) gab es auch noch Paddles (ebenfalls ein tm von Atari) für Pong und Breakout und diverse andere Sachen, ein Lenkrad (für ein damals superrealistisches VCS Autorennspiel), eine VCSZehnertastatur (für Star Raiders und andere Games), einen Lightpen (Lichtgriffel, so die deutsche Bezeichnung) und last not least den Trackball. Danach folgten noch so schöne Sachen, wie die CX85 Zehnertastatur, die Maltafel (Atari Touch Tablet), die Lightgun, die Maus und und und…

Bleiben wir beim Trackball. Er war als Steuergerät für das Spiel Missile Command eingeführt worden, einer der Gründe also, weshalb man dieses Spiel noch heute mit Joystick, Trackball oder auch der Maus spielen kann. Daneben soll auch Slime (von Synapse) mit Trackball spielbar sein und wohl noch einige andere Games, was ich bisher nicht getestet habe. Doch der Trackball besaß auch einen Umschalter, wodurch er in den Joystick-Modus geschaltet werden konnte. Eigentlich sollten hiermit alle Joystick Games spielbar sein, in der Praxis war dies jedoch nicht der Fall. Viele Spiele reagierten gar nicht oder sehr schwerfällig und ungenau auf den TB-Joystick. Mit Ausnahme von Centipede und Millipede, die sich laut Propaganda ganz gut damit steuern lassen sollen. Und obgleich diese beiden Games dem Trackball nicht gerade zu besseren Verkaufszahlen verhalfen, so wurde doch ein jedes dieser Spiele zu einem Hit, weshalb es ja schon seit geraumer Zeit eine PCUmsetzung gibt. Centipede/Millipede mit Trackball, das ist für mich wie Space Invaders mit Lightgun, irgendwie komisch. Doch wer wollte nicht schon immer diverses Ungeziefer in seinem Garten abballern, in die Luft sprengen, wegpusten, etc. und so eine tierisch hohe Highscore erzielen.

Lange Rede, wenig Sinn: Für heute habe ich mir ein paar Centipede/Millipede Clones ausgesucht. Die Games Myriapede, Insects und Viper lassen sich meines Erachtens am besten mit Joystick spielen, wer will kann ja auch mal den Trackball dafür hervorkramen. Auf jeden Fall sollten die Dinger (wie üblich) auf der Magazindiskette auffindbar sein. Ich wünsche euch viel Spaß damit !!
Andreas Magenheimer

ASMA
Atari SAP Music Archive

Übersetzt aus dem Englischen im Juli 2001, Erhard Pütz

ASMA Sammlung und SAP-Player

ASMA ist die erste Atari XL/XE Chip-Musik Sammlung. Die Ausstattung dieser ganzen Sammlung wurde, mit einigen Abweichungen, durch die HVSC Sammlung inspiriert. Der Anfang… SoTe, ein früherer Programmierer der polnischen Atari Szene aus der Gruppe "SLIGHT", hat das Projekt "AXE" auf dem PC geschrieben. Dabei handelte es sich um einen so genannten "Exakt- Zyklus-Emulator" des Atari 8-Bit. Als er mit dem Schreiben der Emulation für Prozessor und Sound fertig war, entschied er sich, einen besonderen Musikplayer zu schreiben, der dem C-64 SID-Player ähnlich sein sollte. Es gab ja viele Atari Sounds, die er zu Hause oder auf der Arbeit hören wollte… 🙂 Der Player wurde innerhalb von etwa 2 Wochen fertig und die ersten Informationen darüber wurden in einigen Newsgroups (polnischen und anderen) im Internet veröffentlicht. Die erste Version des Players beinhaltete einige Musikstücke zum Beispiel von Draconus. SoTe war von dem Feedback, das er bekam, ziemlich überrascht. Viele Leute waren hocherfreut, da sie nun die Möglichkeit bekommen hatten, sich eines der berühmten Atari 8-Bit Stücke anzuhören, eben das aus dem Spiel "Draconus" (endlich, nach vielen Jahren). Der "SAP-Player" wurde bekannter, nachdem eine kleine Webseite eingerichtet und er auf der Webseite "TRY2EMU" veröffentlicht worden war. Danach versprach Zdenek Eisenhammer (alias PG), ASMA zu erschaffen und so ging alles weiter… Wenn man neugierig ist, wie kompliziert eine SAP Datei sein kann, gibt es eine einfache Möglichkeit: Eine SAP Datei besteht aus zwei Teilen. Der erste Teil im Textformat beschreibt den Player und Musik-Typ. Der zweite Teil im Atari-Binärformat enthält den Player und die eigentlichen Musikdaten. Dieses Format hat den typischen "Zwei-Byte-Header" FF, FF. Die nächsten beiden Bytes teilen der Laderoutine mit, wohin die Daten geladen werden müssen und wiederum die nächsten beiden Bytes beschreiben, wo die Daten enden. Der INITDatenblock ($02E2, $02E3) wird nicht unterstützt.

Ein kleines Beispiel:

FF FF 00 20 05 20 01 42 A3 04 D5 \___/ \_________/ \____________/ ..A........B............C.......

A – Binärdatei-Header (immer FF FF)
B – Start- und Endadresse im LO,HI Format – $2000 bis $2005
C – Daten (die ab der Startadresse geladen werden). Dieses Beispiel lädt die Werte 01, 42
, A3, 04, D5 in den Speicher von $2000 bis $2005.
(* Anmerkung des Übersetzers: Müssten das nicht 6 Werte sein ?)

Detailliertere Informationen über SAP Dateien und den Player findet man in den ASMA Dokumenten (die in dem Archiv sind, das man aus dem Internet herunterladen kann). Der SAP Player wird immer noch weiterentwickelt und mittlerweile bietet er viele wertvolle Möglichkeiten: Abspielen von CMC/MPT/TMC Modulen, SoftSynth Musik, Stereo- und Digitalsongs sogar mit IRQ-Unterstützung (erinnert Ihr Euch an das berühmte Demo "Das Omen" mit diesem wundervollen Soundtrack!?)… Der Quellcode von SAP ist frei verfügbar (und er ist sehr nützlich, wenn man Musik-Player für andere Computerplattformen schreiben möchte).

Man sieht noch etwas interessantes, wenn man sich die Songs anschaut:
– längster Song: Garfield_Part_2.sap (61556 bytes)
– kürzester Song: Self_Test.sap (159 bytes)

Das Atari SAP Musik-Archiv
PG bekam die Idee dazu, als SoTe ihm den Player mit etwa 20 Titeln im Archiv schickte. Er ist ein leidenschaftlicher Fan von HVSC (das ist eine riesige C-64 SID-Musiksammlung), aber da er eigentlich mit seinem Atari XE groß geworden war, begann er schon bald selbst, Musikstücke getrennt abzuspeichern und Kontakt zu einigen, hauptsächlich polnischen Programmschreibern herzustellen, die ihm weiter aushalfen. Er sagte: "Die ersten zwei oder drei Monate befand sich das Projekt im Beta-Stadium .. die erste offizielle Herausgabe war im Oktober 1999.

Da gab es etwa 350 Songtitel. Jetzt, im Juni 2001, besteht es aus 985 Titeln. Und es stellte sich heraus, dass es mindestens 60 Atari-Musiker gab! Da sind circa 10 bis 12 Leute, die mir beim Songs-Sammeln halfen bzw. immer noch helfen. Der größte Teil von ASMA ist im Archiv der Szene, wobei die meisten Songs von polnischen Autoren sind. Dies ist auch der Teil, der am schnellsten wächst, während die klassischen Spiele-Songs eher stagnieren. Oft sind die Songs nicht so einfach abzutrennen, obwohl ich sie gerne im Archiv sehen würde." Wie ihr sehen könnt. braucht ASMA ständig Updates. Es gibt immer noch viele schöne Stücke, die es wert sind, sie zu archivieren und uns an sie zu erinnern… Zum Glück gibt es einige Leute die helfen, sie umzuwandeln, so dass man sie als SAP-Dateien anhören kann. Es gibt ein DOSProgramm, um sie zu erzeugen (eine Windows- Version entsteht gerade) und um sie abzuspielen gibt es ein ausgesprochen handliches WinAmp- Plugin oder den "Pulse-Player", ein weiter Player für viele Formate. SAP-Dateien können auch auf anderen Computern abgespielt werden, zum Beispiel dem Atari ST (JAM-Player mit Plugin). Auch ist es erwähnenswert, dass es ein besonderes Plugin für den "Exotic-Player" für den Amiga gibt, um das Abspielen von SAPDateien zu ermöglichen. Aber sein Format (PokeyNoise) war nicht so populär wie SAP, besonders hinsichtlich der Anzahl verfügbarer Titel. Glücklicherweise sind beide Formate ähnlich, aber SAP hat mächtigere Möglichkeiten.

Weitere Einzelheiten findet Ihr auf folgender
Seite: http://exotica.fix.no/tunes/pages/PNPokeyNoise.html
Aber natürlich solltet Ihr dabei nicht die Hauptseite für SAP auf http://asma.dspaudio.com übersehen.

Viel Spaß beim SAPpen !!!
gezeichnet, Michal Garbaciak (Dracon/TAQUART)

Multijoy

Radek Soptik Sterba

Radek Sterba / RASTER & Atariklub Prostejov

Das Multijoy-Interface:
In letzter Zeit vermehren sich die Ideen nach sinnvoller und weniger sinnvoller Atari 8-Bit Hardware. Zumeist handelt es sich dabei um Zusätze oder auch Spielereien, die nicht allgemein dem Computer zugute kommen (mehr RAM/Ramdisk, Stereo/2. Pokey, etc.) sondern nur in Verbindung mit bestimmter Software zu gebrauchen sind. So hängt deren Verbreitungsgrad und der Wille diese Hardware oder Interfaces auch zu bauen, meist von den dazu verfügbaren Programmen ab. Dies gilt für das Multilink-Netzwerk (das Teil für Multidash und Maze of Agdagon, in den USA ursprünglich Gamelink II genannt) ebenso, wie für das Midi-Interface und natürlich gilt es auch für das Multijoy-Interface von dem hier heute die Rede ist.

Was ist denn überhaupt das Multijoy-Interface ?? Nun, man kann das schon in etwa am Namen erraten, es handelt sich um Hardware, mit der man mehrere Joysticks an einen XL/XE Joystickport anschließen kann. Bekanntlich hat der XL/XE ja nur 2 Joyports und ist dem alten 400/800er gegenüber klar benachteiligt. Mit diesem Interface ist es nun aber möglich bis zu 8 Joysticks an einen Joyport zu hängen (theoretisch 16 Sticks an zwei Ports, wohl aber nur theoretisch). Leider ist das nicht voll 800er kompatibel, d.h. MULE, Asteroids, Basketball, Dandy, Volleyball, usw. lassen sich in der Originalfassung damit auch nicht mit 4 Leuten gleichzeitig spielen. Wohl aber einige andere Games…

Die Idee des Multijoy-Interfaces stammt von Raster/ Radek Sterba, von dem auch die bisher gelieferten Spiele kommen. Mancheiner erinnert sich vielleicht noch an das TRON-Chaos auf der ABBUC- JHV. Nunja, bevor ich zu den Spielen komme, hier erstmal der Schaltplan für alle: (Wolfgang, das ist dein Part! Bitte hier das Bild abdrucken…) (habe ich zwei Seiten vorher gemacht) So, nachdem nun genug Schrecken verbreitet wurde und vielen Leuten die Lust zum Basteln dazu vergangen ist, kümmern wir uns kurz um die Spiele. Zuallererst: Man kann sie auch alleine und ohne Interface spielen, macht aber garantiert keinen Spaß! Mit Interface hat man folgende Games zur vollen Verfügung: 1) Cervi – ein Multi-Tron Spiel für bis zu 8 Spieler gleichzeitig.

Die Grafik ist sehr einfach gehalten, der Spaßfaktor umso höher, je mehr Leute mitspielen! 2) Multris – ein Multi-Tetris Game für bis zu 4 Leute gleichzeitig. Hier ist die Grafik schon deutlich besser und mit vier Leuten und einigen Extras und Gags wird für gute Laune gesorgt. Die Games befinden sich (hoffentlich) auf dem ABBUC Magazin. Vielleicht hat Wolfgang ja sogar ein paar Screenshots für euch. Nun, zwei Spiele, das ist nicht gerade sonderlich viel, doch immerhin wird an einem Rechner und einem Bildschirm gespielt. Das ist ja auch schon etwas.

Ideen für weitere Multijoy-Umsetzungen gibt es bestimmt auch genug, mir fällt im Moment zwar wieder nur Dynakillers/Dynablasters (ohne Interlace, wie gehabt!) ein, doch ich bin mir sicher, andere Atarianer haben noch weitere Ideen und Radek Sterba bestimmt auch. Außerdem hat Radek eine Homepage und E-Mail Adresse, wo man ihm durchaus seine Ideen mitteilen kann. Daneben erinnere ich mich an das 4-Joystick-Interface aus dem alten Atari Magazin, vielleicht haben wir ja alle Glück und Radeks Interface ist dazu kompatibel. Oder eines der beiden Sachen, lässt sich entsprechend anpassen. Für das Interface aus dem Atari Magazin gab es nämlich auch ein Spiel: Quadro-Tron, so sein Name. Ok, wieder nur Tron, aber durchaus anders als Radek Sterbas Tron-Variante. Und vielleicht funktioniert ja Quadro-Tron auch mit Radeks Interface oder lässt sich daran anpassen, dann hätte man immerhin schon drei Multijoy Games. Abwarten Tee trinken, je größer das Interesse am Interface, desto mehr Spiele wird es wohl auch auf Dauer dafür geben (das gleiche gilt natürlich für das Multilin
k-Netzwerk!). Und bei genug Nachfragen wird bestimmt auch die RAF gnädig sein und so ein Teil in kleiner Stückzahl herstellen…
Andreas Magenheimer.

Nachtrag zur MIDI Software

Wer das letzte ABBUC Magazin (Heft + Disk) begutachtet hat, dem dürfte die darauf recht umfangreich vorhandene Midi-Software aufgefallen sein. Leider war die Anleitung dazu und die passenden Sounds etwas dürftig ausgefallen. Nunja, meine Polnisch und Tschechisch Kenntnisse sind leider zu schlecht, um das hier nachzuholen. Ein paar Anmerkungen möchte ich aber dennoch machen:

1) PD-Stuff:
Meinereiner hat sich die Mühe gemacht und die Homepages der div. Autoren besucht und dort alles an verfügbarer Software und Anleitungen herunter geladen. Die Software nebst Original- Anleitungen ist nunmehr also in der ABBUC-PDBibliothek vorhanden. Vielleicht kann ein Abbucianer ja die Manuals für uns "Unwissende" ins Deutsche übersetzen. Insgesamt habe ich 14 beidseitig bespielte Medium-Density-Disks zusammengetragen. Das habe ich dann in zwei Pakete eingeteilt – sofern Walter Lojek das so übernimmt. Als da wären: a) ein Paket mit 8 Disks (16 Seiten) voll mit Midi- Sounds und dem Midi – Player , außer – dem b) ein weiteres Paket mit 6 Disketten (12 Seiten) gefüllt mit Recorder- Sounds, Sequencer- Sounds und Midi-Pattern Editor Sounds, nebst Playern. Soweit so gut, wer daran Interesse hat, kann ja die PD`s ordern.

2) Die Player:
Nunja, Midi ist weder auf dem ST noch auf dem kleinen Atari so tierisch neu. Auf dem ST gibt es das seit dessen Erscheinen 1985, auf dem 8- Bitter schon länger. Wenn ich mich nicht irre, wurde anno 1982/83 bereits kommerzielle Midi- US-Software für den alten 800er Atari angeboten. Die nunmehr vorliegenden polnischen und tschechischen Player halten sich, soweit nicht anders vermerkt, an den heutigen Midi- Standard, das gilt auch für den Recorder und den Sequenzer. Allerdings haben alle Tools einen kleinen – jedoch entscheidenden – Nachteil: Um sie richtig nutzen zu können benötigt man schon
* a) die angegebene und via Schaltplan releaste Hardware (bzw. das Interface, wobei es glaube ich unterschiedliche Interfaces für den Midi-Pattern Editor/ MPE und die restlichen Midi-Player gibt) und
* b) natürlich auch ein passendes Keyboard. Für Midi-User mag das normal sein, doch 8-Bit Atarianer wundern sich, dass man die Sounds nicht im geringsten über den Pokey-Soundchip abspielen kann. Schließlich geht das mit MODs und anderen Sounds ja auch. Außerdem, wie viele 8-Bit User haben schon ein Keyboard und bauen das Interface??? Oder umgekehrt: Welcher Midi-User hat schon einen 8-Bit Atari ?? Tja, so sind die Programme wohl leider für die meisten Leute nicht nutzbar, jedenfalls solange nicht, bis jemand ein paar Converter oder Player dafür codet, die die Sounds auch auf dem XL/ XE abspielen lassen…

3) Die Bedienung:
Die Programme sind auch in der Bedienung etwas ausgefallen, man muß bei den meisten Tools erst via "F"ile Eingabe die Directory oder das zu ladende File festlegen. Will man also eine Dir. haben, so tippt man erst F und gibt dann *.* (oder *.MID, *.SEQ, *.REC, *.MPE) ein, danach kann man D für die Directory tippen. Um ein File zu laden geht man ähnlich vor, also wieder erst F tippen, dann den Filenamen eingeben und am Ende L tippen um das File dann zu laden. Wobei die Eingabe des Filenamens auch meist etwas gewöhnungsbedürftig ist, viele Versuche scheitern hier (ergeben ERROR 165), da die Autoren die Eingabe vor eingestellt haben.

Soll heißen man darf nicht D1:Filename.Ext eingeben, auch nicht D:Filename.Ext und noch nicht einmal Filename.Ext. Beim Midiplayer (und wohl auch einigen anderen Tools) ist einzig und allein die Angabe des Filenamens (ohne Extender! ohne Device!) erlaubt. Wohl deshalb, weil hier sowieso nur Midi-Sounds bzw. *.MID geladen werden und zwar stets von Drive 1. Wer gerne Sounds mit anderen Extendern oder von anderen Laufwerken/Partitionen laden möchte, schaut wohl in die Röhre. Naja, allzu genau habe ich die Tools nicht durchgetestet, denn ohne Interface und ohne Keyboard kann ich zwar Midis einladen, bekomme aber rein gar nichts zu hören. Von daher habe ich dann auch auf das Austesten der anderen Tools verzichtet, da ich vermute, dass es dort ähnlich ist…

4) Sonst noch was ??
Nunja, mein PC bzw. dessen Soundkarte spielt MODs ohne Probleme, so auch (inzwischen) der kleine Atari. Die PC Soundkarte spielt aber auch ohne Keyboard problemlos Midi Sounds ab, warum sollte das der XL/XE nicht auch können ?? Zumal, auf dem PC klingen die MODs viel besser, als alle vorhandenen Midifiles. Mods hören sich stark digitalisiert oder synthetisiert an (auch wenn sie das nicht direkt sind ?!?), wohingegen die Midis irgendwie altbacken und nach ST-Yamaha- Soundchip klingen (würg). In den Newsgroups habe ich mal nach vorhandenen Playern und Convertern nachgefragt, denn angeblich soll es schon Midi-Player für den XL/XE geben, die jene Sounds via Pokey abspielen können. Auch Converter wurden erwähnt, die Midis in das AMS Format oder aber ins CMC Format konvertieren können. Wenn ich die Sachen finde, werde ich sie für das ABBUC Magazin oder die PD-Bibliothek nachliefern. Alle Leser vom alten Atari-Magazin oder der Computer-Kontakt dürften Midi in Verbindung mit Atari 8-Bit auch noch kennen. Dort wurden nämlich auch bereits Schaltpläne und Software zum Thema Midi am XL/XE abgedruckt. Die Heftnummern weiß ich nicht mehr – aber zumindest bei der CK waren es die Leserdisketten A14, A15 und A17 auf denen sich Software dazu findet.

Diese Software ist zwar zu den poln./tschech. Playern inkompatibel, sie stammt aber auch aus dem Jahre 1985 und ist demzufolge auch schon 16 Jahre alt !! Meinereiner hat sie zur oben erwähnten PDSoftware hinzugefügt. Wenn Interesse besteht, kann ich noch mal nach den Heften schauen und die Bau/Schaltpläne dazu nachliefern. Aber, wie ich die Abbucianer kenne, wird das kaum der Fall sein. Kommerzielle Midi-Soft gab es für den kleinen Atari natürlich auch, allerdings besitzt oder kennt die kaum einer. Vieles davon stammt aus den USA, ein paar Sachen gab es auch in England, zumeist von Firmen, die das sowohl für Atari ST als auch für Atari 800/XL/XE gemacht haben…

Andreas Magenheimer.

Ergänzung von Walter Lojek
Die Programme und Sound Files wurden als PD in die Bibliothek aufgenommen. Soweit ohne Midi-Hardware möglich, habe ich die Programme getestet. Dabei fiel mir auf, dass sie sehr viel freien Speicher benötigen. Zum einen sollte das DOS, unter dem die Programme geladen werden, möglichst klein sein. DOS 2.5 mit 1 Diskdrive oder TurboDOS mi
t ebenfalls 1 Diskdrive sind eine gute Basis. Bei TurboDOS H/S/ XF mit 4 Drives und 5 Buffern mochten die Programme nicht mehr; gleiches gilt für Sparta- DOS. Außerdem empfiehlt sich eine Speichererweiterung auf mindestens 256K. Einige Files sind nämlich sehr lang und lassen sich dann nicht mehr bearbeiten.

Lato Ludzikow 2001

(People’s Summer 2001) party in Opalenica am 3-5 August 2001

Eigentlich wollte ich mich ja mit Pawel Sikorski (Sikor Soft) auf der "Lato Ludzików 2001" in Opalenica treffen um mit ihm über seine neuen Spiele zu reden, aber leider kam Pawel kurzfristig etwas dazwischen, so dass er seine Reise absagen musste. "Na ja, macht nichts – fahre ich halt mit Nir Darey aus Israel hin" dachte ich mir. Nir wollte ebenfalls nach Polen kommen, um sich einen Eindruck der polnischen Szene vor Ort machen zu können. Hätte Nir sich vorher nicht bis über beide Ohren neu verliebt, wäre er auch sicher mitgekommen … 😉 So aber hatte auch er mir abgesagt… "So eine Sch… ! Soll ich jetzt etwa alleine nach Polen fahren ?" Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Da ich etwas Abwechslung gut gebrauchen konnte, beschloss ich trotzdem zur Party zu fahren. Gesagt getan. Ich kaufte mir in Düsseldorf ein Bus- Ticket nach Polen, was erheblich günstiger ist, als eine Fahrkarte für die Bahn! Die Frau im Reisebüro hatte zwar etwas von 17 Stunden Fahrt erzählt und ich sah mich schon in brütender Hitze in einem total überfüllten, alten und klapprigen Bus auf der Autobahn im Stau stehen… Dem war natürlich nicht so 🙂 Der Bus war ziemlich modern, halb leer und die Fahrt auch wohl temperiert (dank Klimaanlage eher zu kühl !).

Meine Fahrt begann also am Donnerstag um 12:00 in Düsseldorf und nachdem wir das halbe Ruhrgebiet abgeklappert hatten und ein polnisches Video in den Recorder geschoben wurde, konnte die Fahrt "richtig" losgehen. Ich brauche wohl kaum erwähnen, dass ich vom ersten Film kein Wort (geschweige denn die Handlung) verstanden habe. Beim zweiten Film ("Face off" – mit Nicolas Cage und John Travolta), konnte ich die Handlung einigermaßen nachvollziehen , da eigentlich mehr geschossen als geredet wurde 🙂

Die Fahrt verlief soweit problemlos und als der Bus um 3:00 in Posen anhielt, realisierte ich a) daß ich schon da war und b) daß es 3:00 Uhr morgens war !! Zum Glück stieg noch ein weiterer Fahrgast aus, der mir auch prompt den Weg zum Bahnhof zeigen konnte. Im Hauptbahnhof angekommen (der um die Uhrzeit zum Glück auch geöffnet war !) kaufte ich mir ein Ticket nach Opalenica – zu meiner Verblüffung konnte ich direkt in den Zug einsteigen, der dann auch nach 20 Minuten abfuhr. Zum gelben "Bahnhof" (so die Wegbeschreibung der "Invitation-Demo") dauerte es ca. eine halbe Stunde. Es dürfte so gegen 4:30 gewesen sein, als ich nach der, wirklich guten, Wegbeschreibung das Taklamakan (das Party- Gebäude) erreicht hatte. "Hmm, bis jetzt lief alles zu gut ! Wo ist der Haken ?" dachte ich mir und als sich die Tür dann als verschlossen enttarnte ahnte ich Schlimmes (wurde die Party etwa gecancelt und ich hatte nichts davon mitbekommen ?). Im Saal brannte zwar Licht es war aber totenstill.

Auch nach mehrmaligem Rufen konnte ich kein Lebenszeichen entdecken. Etwas übermüdet und in Anbetracht der Tatsache, dass der offizielle Beginn erst in ein paar Stunden sein sollte beschloss ich meinen Schlafsack auszupacken um mich erstmal eine Runde hinters Haus Schlafen zu legen. Irgendwann entdeckte mich ein etwas sehr verdutzt schauender Mann (muss wohl eine Art Hausmeister gewesen sein) und wollte sehr wahrscheinlich wissen, was ich denn da mache. Da er aber weder deutsch noch englisch sprach, war eine Konversation etwas schwierig. Zum Glück fragte er bald "Komputerowe ? Atari ?" (na ja, oder so ähnlich) und winkte mich herein. Ich hatte meine Ankunft vorher nicht angekündigt und so schauten die Leute drinnen nicht schlecht als sie erfuhren, dass ich aus Deutschland gekommen war. Und als ich ihnen noch sagte, dass ich alleine gekommen war mussten die mich für völlig verrückt gehalten haben ? Na ja, erstmal Sachen abgestellt und die Runde gemacht, vielleicht kennt man ja doch den Ein oder Anderen…

Als einzigen "Bekannten" machte ich dann XI von Satantronic aus. Ich hatte XI vorher zwar noch nie gesehen, hatte vor längerer Zeit aber mal E-Mail Kontakt zu ihm. Ich habe ihm dann auch gleich ein paar Fotos von der EIL2 und der Unconventional gezeigt – worauf er im Gegenzug seine Alben hervorkramte und mir seine Bilder von diversen Parties zeigte. Respekt ! Orneta ’96, Atariada, etc. XI scheint gut rumgekommen zu sein und, wie ich sehen konnte, waren frühere Parties auch richtig gut besucht !!

Die vertretende Hardware, die ich sonst so sehen konnte war aber schon klasse ! Festplatten am XL sind keine Seltenheit und die Floppies sahen ebenfalls ziemlich "strange" aus. "Toms 2000" und "California Access" sind dort weit verbreitet. (California Access Laufwerke dürften hierzulande wohl besser als "Indus GT" drives bekannt sein…). Soweit ich erfahren konnte können die Toms drives bis 720K formatieren (5,25"). Bemerkenswert waren auch die RAMErweiterungen (von "Caspers" Ram-Cart, bei der die 9V Block Batterie genau so groß war wie die Cart, mal abgesehen:-)). Ich dachte immer, dass ich mit meiner Compy Shop Erweiterung einen Standard hätte, was sich aber für Polen nicht bewahrheitet – dort hat sich als Standard die "Rambo" (Axlon ?) kompatible Erweiterung durchgesetzt – sogar Erweiterungen mit 1 MB waren keine Seltenheit.

Was gab’s sonst noch an Neues zu sehen ?
Casper zeigte mir seinen "Ghost Editor", der demnächst in einer neuen Version erhältlich sein soll. Das Programm scheint wirklich gut zu sein und bietet weitaus mehr als ein "gewöhnlicher" Editor. Besonders hervorzuheben sind die vielfältigen Formatierungsmöglichkeiten (kursiv, underlined, etc.) auch was die Sonderzeichen angeht wird das Programm ziemlich gut ausgestattet sein. Neben den polnische Zeichen werden dann diverse Sonderzeichen wie Copyright, TM, etc. auch die deutschen Umlaute vorhanden sein ! Casper erzählte mir sogar, dass er ein neues DOS plane, mit dem man größere Festplatten verwalten kann (bis hin zu GB-HDs !) – aber wollen wir mal abwarten, was daraus wird J McMaster zeigte mir sein McPainter und ein Spiel an dem er gerade werkelt. Das Malprogramm nutzt den Graphics 15 Modus mit 16 ! Farben. Leider werden die Farben dann im Interlace Modus dargestellt, wodurch ein leichtes Flackern entsteht. Die Demo-Bilder, die ich sehen konnte, lassen einen aber das Flackern fast vergessen ! Leider ist das Programm noch in einem sehr frühen Stadium und es fehlen noch einige Funktionen, aber man kann es natürlich schon benutzen. Das besagte Spiel war zwar ebenfalls noch nicht fertig, machte aber schon einen sehr guten Eindruck. Es handelt sich dabei um einen "Robbo"-Clone, der in Graphics 8 mit 4 Farben arbeitet !
Es wird aber noch einige Zeit dauern bis McMaster das Spiel fertig hat. Beide Programme werden übrigens in Assembler geschrieben !

Die allgemeine Stimmung an den ersten zwei Tagen könnte man vielleicht am besten mit "Abhängen" und Bier bzw. Wodka trinken beschreiben 😉 Von der erwarteten Produktivität war leider nicht viel allzu viel zu sehen. Vielleicht war ich aber auch von der EIL 2 etwas verwöhnt, denn dort hingen fast alle Leute 24 Stunden hinter ihren Rechnern 🙂 Auf der LL2K1 wären kleine Spiele Competitions (wie bei der Uncon :-)) sicherlich eine Bereicherung gewesen.

Da auf der Party relativ viel "Leerlauf" herrschte (vielleicht lag es auch daran, dass ich so ziemlich gar kein polnisch kann und die meisten Polen kaum Englisch, geschweige denn Deutsch, sprechen.) nutzte ich die Zeit mir die Stadt anzusehen und etwas einzukaufen. Opalenica ist eine wirklich schöne Stadt mit vielen kleinen Geschäften – für Verpflegung war also gesorgt ! (obwohl ich ein Cafe, wo man morgens auch mal Kaffee trinken kann, vermisst habe…). Nicht zu vergessen die Pizzeria, die sich direkt im Party – Gebäude befand !

Für Freitag war eine Partie Fußball angesagt, aber es hatten sich nur 4 Leute (inkl. mir) zusammengefunden und da es Mittags ziemlich heiß war, war der Kick auch schon nach 10 Min. beendet ? (Gegen Abend fand dann noch mal eine Partie statt, die dann etwas besser besucht war.) Das obligatorische Lagerfeuer durfte natürlich auch nicht fehlen. Vasco hatte eine Tüte Würste organisiert, die man dann mittels Stock über dem Feuer grillen konnte. Spät Abends kamen dann auch noch Fox, Replay und ??? an, die mit großem Hallo begrüßt wurden. Fox bestätigte mir, dass er einen Doom Clone für den XL schreiben wird – Bilder oder gar ein Preview gab es allerdings noch nicht zu sehen (Eine fertige Version wird es also frühestens Anfang 2002 geben). Leider war Aleksander Martin in Italien, so dass ich ihn nicht zu Mr. Proper befragen konnte (Pawel Sikorski bestätigte mir aber, dass das Game Ende 2001 erscheinen wird, wahrscheinlich in einer etwas besseren Verpackung, als man von den übrigen Polen-Spielen gewohnt ist !). Am Samstag Abend fand endlich die Competition statt. Es durfte so gegen 22:00 Uhr gewesen sein, als das Licht runter gefahren wurde und der 70cm Fernseher angeschmissen wurde. Für "Uncon 2000" Verhältnisse ist 22:00 Uhr zwar recht früh – dafür ist man am nächsten Morgen einigermaßen fit (Hallo Torsten ?)

Leider gab es nicht allzu viel releases zu sehen. Ein paar Grafiken, und Musiken, sowie den ein oder anderen Grafik-Effekt (128Bytetro). Das Highlight war das mit Spannung erwartete Demo der Gruppe Quasimodos – das schon seit 1996 angekündigt wurde – bisher aber nie erschienen ist… "Ergo Bibamus" (so der Name des Demos) ist ein richtiges "Disketten-Demo" (eine Disk Seite lang) und kann mit einigen interessanten Morphing- Effekten aufwarten ! (Anm. der Redaktion: siehe Rückseite des letzten Sondermagazins)

Die ganzen releases kann man sich übrigens auf der offiziellen "LL2k1" web-page runterladen (http://www.atari8.prv.pl) oder demnächst über die ABBUC PD-Bibliothek. Leider hatten die Organisatoren etwas Pech mit ihren real-time Artikeln, obwohl sogar zwei Rechner dafür vorgesehen waren. Der Portfolio gab irgendwann den Geist auf und mit ihm der im RAM gespeicherte Text. Beim zweiten Text, der auf einem XE geschrieben wurde war am Ende der Party die Diskette verschwunden … Aber vielleicht taucht diese ja noch auf. Am Sonntag morgen ging’s dann ans Aufräumen und für mich wieder in Richtung Deutschland. Leider (oder besser zum Glück) fuhr mein Bus erst um 20:00 Uhr von Posen ab, so dass ich noch etwas Zeit hatte mir die Stadt anzusehen. Ich bin also erstmal mit Casper und Jurgi zum Posener Hauptbahnhof gefahren, von wo die beiden dann ihre Heimreise mit der Bahn antraten. Ich dagegen steuerte erstmal die Posener Altstadt an, die ich nach 2 Stunden des Herumirrens dann auch gefunden hatte J. Das Wetter war (wie die vorherigen Tage) sehr schön und sonnig. Das polnische Bier schmeckte ebenfalls vorzüglich, so dass ich einen gelungenen Ausklang hatte.

Fazit : Für einen Einzelnen ist es sicherlich etwas schwer sich auf Anhieb "heimisch" zu fühlen (besonders wenn man nicht polnisch spricht). Aber je länger die Party hinter einem liegt, desto besser war sie und ich freue mich schon jetzt auf die nächste Reise nach Polen um dort alte Bekannte wieder zu sehen !
Hier noch ein paar Grüße :
* Vasco (danke für die nette Party)
* Mcmaster (wann kommt Dein Spiel raus ?)
* Casper
* Jurgi (danke für die polnisch / englisch Übersetzungen)
* Deli / Marek / ??? (Aids) (irgendwie hatte ich den Eindruck ihr wolltet mich mit Vodka abfüllen J )
* die beiden Spectrum Brüder
* Fox und Co. (die ganze Atari Welt wartet auf DOOM !)
* XI
Stepan Pollock

Fehlerkorrektur
ABBUC Bauplan B303 – Speichererweiterung

130XE auf 320 KB

Ich habe die Baupläne mit der englischen Originalversion von Scott Peterson verglichen und in der deutschen Übersetzung folgende Fehler gefunden: Normalerweise können CPU und ANTIC getrennt auf den Erweiterungsspeicher des Atari zugreifen. Dieser ANTIC- Enhanced- Mode geht verloren, da ja PIA Pin15 (PIA- Port Bit 5, original für ANTIC) nun zur Ansteuerung der Erweiterung (Bank-Auswahl) benutzt wird. In dieser Schaltung gibt es aber auch den gemeinsamen ANTIC+CPU Zugriff nicht. Er wurde wohl vergessen. Die meisten Programme (die ANTIC-Zugriff auf den Erweiterungsspeicher brauchen) benutzen den gemeinsamen Zugriff von ANTIC+CPU auf den Erweiterungsspeicher. Dazu kann man als vereinfachte Variante am Sockel von U23 den Pin15 mit dem Pin14 verbinden. Somit erlaubt Pin14 (PIA- Port Bit 4, original nur für CPU) beiden den Zugriff. Sollte doch einmal ein Programm damit nicht klarkommen, so helfen zwei Stück Draht für die Verbindung und ein einfacher AUSSchalter dazwischen weiter.


130XE von 320KB auf 512KB

WICHTIG: Wer seinen Atari weiter aufrüstet auf 576K oder 1088K muss diese Verbindung wieder entfernen. Ist zwar nicht die eleganteste Lösung, aber funktioniert. Es fehlt eine Verbindung, und zwar Z18 Pin3 mit Z18 Pin5 und mit Z18 Pin8.


130XE von 512KB auf 1088KB

Im zweiten Absatz Zeile 6 und Zeile 7 der Satz: Verbinde Pin17 von U23 mit Pin6 vom 74LS32. Muss heißen: Verbinde Pin17 VOM SOCKEL von U23 mit Pin6 vom 74LS32.

Atari Cartridges

Gibt es als offizielle ROM-Carts und inoffizielle Eprom-Prototypen. Außerdem sind die Module nicht nur super, sondern auch in Form von 8k, 16k und so genannten "Super-Cartridges" zu haben. Wer ein Oldie-Liebhaber und Sammler ist, wird sicher einige Atari Steckmodule besitzen. Daneben gibt es aber auch eine Reihe von Sachen, die auf Diskette oder Kassette erschienen sind. Wäre es denn nicht schön, auch diese Sachen, auf Steckmodul zu haben? Nur: Wie bekommt man Disketten oder Kassetten auf Modul??

Nunja, eine einfache Möglichkeit wäre wohl, sie auf einer Romdisk abzulegen, doch irgendwie wäre das für mich nicht dasselbe, wie ein Steckmodul. So eine Romdisk braucht ein zusätzliches OS, das man in den Rechner löten muss und zudem wäre die Software ja nicht wirklich auf Modul vorhanden. Ein Flash-Eprom-Modul von Stefan Dorndorf käme der Sache schon etwas näher, jedoch ist nicht nur der Speicherplatz dieses Moduls, sondern auch seine Liefermenge etwas begrenzt. Und ein zusätzliches OS (das dann aber immerhin schon im Modul integriert ist ) braucht dieses Teil ja auch…

Also, wie bekomme ich nun meine
a) Boot-Cassetten
b) Boot-Disketten
c) Cassetten-Files
d) Disketten-Files und schließlich
e) COM-Files, f)
f) Basic-Files und g)
g) sonstige Files, auf ein ROM bzw. Eprom Steckmodul?

Was muss man bezüglich des Speicherplatzes (Einsprungadresse des Moduls im Rechner), der Initialisierung (wie bootet ein Modul gegen über einer Cass/Disk, usw.) und der eventuell benötigten Bankverteilung (Bankswitching bei Super-Carts) beachten? Irgendwie muss es doch möglich sein, seine hunderten von Programmen nicht nur als reine Diskimages auf irgendeinem PC ( IBM, Apple, Commodore, Atari, Acorn, etc.) abzulegen, sondern auch als schöne und direkt nutzbare Steckmodule für den kleinen XL zu brennen…

Dabei sind Module ja bekanntlich deshalb so toll, weil man nicht erst einen Rechner hochfahren und ein oder mehrere Programme laden muss, sondern einfach nur das Modul in den XLE steckt und diesen einschaltet. Fertig! Da kann dann kein Emulator oder so mithalten, von Emulationsschwierigkeiten oder Kompatibilitätsproblemen ganz zu schweigen. Unmöglich ist es ja nicht, ehemalige Disketten oder Kassetten Games auf Modul zu brennen, Atari hat dies bereits mit den XE-Modulen gezeigt, die zuvor nur auf anderen Datenträgern erhältlich waren. Auch zeigt Video 61 in den USA gerade, dass man auch alte Antic und Analog Games, ja sogar Basic-Games, auf Modul brennen kann…

Sollte es unter den Atarianern also jemanden geben, der über das entsprechende Know-how verfügt, so hoffe ich doch, dass dieser so nett ist und hier im ABBUC Magazin mal seine Erkenntnisse hierzu mitteilt und sie auch anderen Usern zugänglich macht. Wäre doch genial, wenn man bald alle Spiele (und ggf. Demos), sowie seine Lieblingsanwendungen auf Steckmodul hätte. Und wer es nicht glaubt: Module lassen auch ein Abspeichern zu, sei es via Flash-Eprom (vgl. Jaguar) oder der Möglichkeit ein DOS zu booten.

Letzteres ist ja bei vielen Programmier-sprachen (Action, MAC 65, Atari Basic, Basic XL, Basic XE, …), einigen Anwendungen (Atari Artist, Micro-Illustrator/ Koala Ware, …) und sogar bei einigen Spielen (Gato, Ralley Speedway, Loderunner) schon eingebaut. Es wäre also auch weiterhin kein Problem, seine Spiele-Highscores oder Abwendungs- Daten mal schnell abzuspeichern, wenn man das Modul nur entsprechend konfiguriert. Bleibt noch die Frage nach dem Nutzen, nun: Module sind geil, Module sind blitzschnell geladen, Module sind (gegenüber Cass/Disks) recht lange haltbar, und Spaß bereiten sie sowieso. Außerdem sind sie bei Sammlern sehr begehrt. Wer also vom Module brennen etwas Ahnung oder Erfahrung hat, möge sich doch bitte mal melden und diese den Usern mitteilen…
(Andreas Magenheimer)

Der SEGA Light Phaser

und wie man ihn als Ersatz der Atari- Lichtpistole nutzen kann

Um mich nicht mit fremden Federn zu schmücken: Dieser Beitrag beruht zum Teil auf einem Abschnitt der Classic Atari Video Game FAQ, der wiederum dem Antic Magazine vom August 1988 entnommen wurde. Die Lichtpistole von SEGA hat fast das gleiche Design wie die von Atari, und nur sie ist als Ersatz brauchbar. Mit den primitiven Geräten, die man mit den Klonen des Nintendo Entertainment Systems erhält, sind bei Atari-Spielen nur Zufallstreffer möglich. Bei NES-Spielen leuchten beim Drücken des Abzugs die Ziele großflächig auf; das Präzisionsgerät von SEGA mit doppelter Entstörung der Versorgungsspannung und sechsfacher Verstärkung erfasst den Kathodenstrahl auch ohne diese Hilfe. Diese Abbildung zeigt die Elektronik in den Lichtpistolen der billigen chinesischen NES-Klone. Der Lichtimpuls macht die Foto-Diode kurzfristig durchlässig, so dass der über den Kondensator angekoppelte Transistor gesperrt wird. Der Abzug öffnet einen Kontakt gegen GND. Der FAQ-Text empfiehlt, den SEGA-Stecker abzuschneiden. Schonender ist ein Adapter, der so verkabelt werden muss:
SEGA Atari Funktion
.6…..1…Abzug
.7…..6…Impuls
.5…..7…5 Volt
.8…..8…GND

Oben: Invertierung der Feuerknopf- und Lichtsignale. Beim NES werden die Ziele nur markiert, wenn das Dioden-Signal im Ruhezustand low ist.

Die benötigten Kontakte beim NES:
1: GND, 5: 5Volt,
6: Lichtimpuls,
7: Feuerknopf

Man muss ein Verlängerungskabel zerschneiden Ein Schuss wird hier nur beim Loslassen des Abzugs ausgelöst. Der FAQ-Text empfiehlt, die Pistole aufzuschrauben und die Leitung am Mikroschalter umzulöten. In meiner Pistole befand sich jedoch nur ein Schließer, kein Umschalter. Die Alternative ist der oben gezeigte Inverter, den man auch mit Plotschfingern in die Adapterschaltung löten kann (also freischwebend an Stecker oder Buchse). Der Teil der Platine mit den FETs wird durch ein Metallgehäuse gegen Störimpulse abgeschirmt. Dies ist wohl auch nötig:

Bei der zur Kontrolle auf einem Abschnitt einer Lochstreifen-Platin
e nachgebauten Schaltung konnte ich am Kollektor (Drain) des ersten Transistors (Q2) 50Hz messen, wenn der Fernseher nur eingeschaltet war (d.h. ohne den Fototransistor zu belichten). Der Nachbau der Schaltung dürfte an der Verfügbarkeit der Bauteile scheitern: Selbst der Spezialist für ausgefallene Halbleiter Segor (Kaiserin-Augusta-Allee 94 in 10589 Berlin) führte den passenden Feldeffekt-Transistor nicht. FETs haben typische Kennlinien, und die Lightphaser -Schaltung scheint aufs Milliampére genau durchgerechnet zu sein. Deshalb habe ich auch die Spannungen an den FETs mit angegeben.

Bei den ersatzweise getesteten Typen (BF 245A, BS170, K30A, K117, K193) ergaben sich im Ruhezustand andere Werte; mit dem 2SK117 funktionierte die Schaltung aber trotzdem. Als Empfänger taugten die Fototransistoren BPW40 und BPY62. Auch die Fotodiode aus der NES-Klon- Pistole war brauchbar. Mit dem BPW40 war die Treffsicherheit höher, wenn ich die Platine nicht in die Pistole einbaute: Offenbar wird der Öffnungswinkel von 40° durch den Pistolenlauf zu sehr eingeengt (beim BPY62 sind 18° angegeben). Rechts: Die Platine der Lichtpistole mit dem Schalter für den Abzug.
Hans Christof Tuchen

Wir danken dem Bitbyter Hans-Christof für die Nachdruckgenehmigung dieses interessanten Artikel aus den MUMPITZ Heften 62 und 63. Wer diese Hefte gerne im Original besitzen will, sollte sich beim Autor den MUMPITZ (Informationen für Kleinrechner- Benutzer) Ausgabe 62 und 63 für 3,—DM Rückporto bestellen.

Natürlich könnt Ihr auch den kostenlosen Mumpitz abonnieren, wobei Ihr über eine Portospende nachdenken solltet.
Anschrift:
MUMPITZ
Hans Christof
Tuchen
Lotzestr. 10
12205 BERLIN

EINLADUNG
ABBUC

zur 16. Jahreshauptversammlung des ATARI BIT BYTER USER CLUB e.V.

am 27. Oktober 2001
in 45699 Herten, Bürgerhaus Herten Süd

Tagesablauf:
10.00 – 11.00 h Aufbau der Aussteller
11.00 – 13.00 h Hauptversammlung

Tagesordnung der Versammlung :
1. Begrüßung
2. Geschäftsbericht des Vorstandes
3. Kassenbericht
4. Kassenprüfungsbericht
5. Berichte aus den Regionalgruppen
6. Verschiedenes

ABBUC e.V. PD-Neuheiten

619 Midi Tools 2001 2S/ED
Player, Recorder, Sequencer und Midi-Pattern-Editor für XL/XE Midi-Freaks. Die Programme stammen aus Polen und sind sehr leistungsfähig. Eine Speichererweiterung ist unbedingt zu empfehlen. Diese Auswahl wurde von Bit Byter Andreas Magenheimer zusammengestellt. Für Details bitte den Beitrag in Magazin # 66 lesen.

620 Sequencer Sounds 2001 Volume 1 2S/ED
Futter für die Programme von PD # 619. Zusammengestellt von Andreas Magenheimer. Insgesamt 34 Sequenzerfiles. Darunter My Father’s Eyes, Go West, MMMBop, A Whiter Shade Of Pale, Mission Impossible.

621 Recorder Sounds 2001 Volume 1 2S/ED
Futter für die Programme von PD # 619. Zusammengestellt von Andreas Magenheimer. U.a. mit Yesterday und Magnetic Fields II.

622 Recorder Sounds 2001 Volume 2 2S/ED
Futter für die Programme von PD # 619. Zusammengestellt von Andreas Magenheimer.

623 Recorder Sounds 2001 Volume 3 2S/ED
Futter für die Programme von PD # 619. Zusammengestellt von Andreas Magenheimer.

624 Recorder Sounds 2001 Volume 4 2S/ED
Futter für die Programme von PD # 619. Zusammengestellt von Andreas Magenheimer.

625 Midi Sounds 2001 Volume 1 2S/ED
Futter für die Programme von PD # 619. Zusammengestellt von Andreas Magenheimer.

626 Midi Sounds 2001 Volume 2 2S/ED
Futter für die Programme von PD # 619. Zusammengestellt von Andreas Magenheimer.

627 Midi Sounds 2001 Volume 3 2S/ED
Futter für die Programme von PD # 619. Zusammengestellt von Andreas Magenheimer.

628 Midi Sounds 2001 Volume 4 2S/ED
Futter für die Programme von PD # 619. Zusammengestellt von Andreas Magenheimer.

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