ABBUC Magazin 065


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Das Atari Bit Byter User Club Magazin erscheint ¼Jährlich.Jeweils ½jährlich erscheint das Atari Bit Byter User Club Sondermagazin.Eingesandte Artikel müssen frei von Rechten Dritter sein. Mit der Zusendung gibt der Autor seine Zustimmung zur Veröffentlichung. Veröffentlichungen, auch auszugsweise nur mit schriftlicher Genehmigung

Inhalt

Seite 3 Atari Xl/XE und MIDI
Seite 8 Das Atari 8-Bit Netzwerkinterface
Seite 9 Pipeliners XL
Seite 11 ATARI 8-Bit JPEG Betrachter
Seite 16 LK AVALON
Seite 16 Hightech made in Tschechien
Seite 18 Vintage Festival München
Seite 19 Inside XF551
Seite 23 Schreiersgrün 2001
Seite 27 Game Clones Vol 2
Seite 28 Unconventional 2001
Seite 28 Best of Show 2001
Seite 29 After Eight Party
Seite 32 Die PD-Ecke

ATARI XL/XE und MIDI

Dieser Artikel wurde der Internetseite http://republika.pl/ixkuczek/ixkuczek.html entnommen und durch Christoph Stachowiak für den ABBUC übersetzt. Wir danken Ireneusz Kuczek für seine freundliche Genehmigung Mit der Hilfe der einfachen Schnittstelle MIDI und eines beliebigen Klangmoduls oder eines Keyboards mit einem MIDI-Eingang kann man die SMF-Musikstücke (Standart MIDI Files) abspielen. Z.B. mit der Hilfe des Programms MIDIPLAY v. 1.3.

Einfache Schnittstelle MIDI-Out für ATARI XL/XE

Teileverzeichnis:
K1 – Kontaktstecker DIN 5
K2 – ATARI Kontaktstecker 13
R1 – Wiederstand 220 W (mindestens 150
W für D1 Typ Si)
R2 – Wiederstand 220 W
D1 – Diode Ge z.B. AAP152 bis AAP162
(oder schlechter Si z.B. BAVP17)

Verbindungsbeschreibung SIO:
8 – 0V/+5V Motorsteuerung des
Tonbandgerätes
4,6 – Masse
5 – Datenausgang

Zeichnung 1. Schemata der einfachen Schnittstelle MIDI-Out für Atari XL/XE

Demoversion eines Wiedergabegerätes der *.MID Musikstücke: MIDIDEMO.COM – FREEWARE
Die Demoversion des Wiedergabegerätes der MIDI-Musikstücke besitzt alle Möglichkeiten der Vollversion mit der Ausnahme, dass der Puffer für ein MIDI-Musikstück bis auf 15 kB begrenzt ist (für die Vollversion hängt der Puffer ab von ausgefüllter Speichererweiterung in dem Bereich $4000- $7FFFi und der Puffer kann maximal ungefähr 300 kB betragen z.B. für Atari 130XE Puffer=90kB). Trotz eines kleinen Puffers kann man mit der Hilfe der Demoversion auch Anfangssequenzen von längeren Musikstücken des MIDI-Formates SMF 0 (einspurig) abspielen.

Noch neu: Vollversion eines Abspielgerätes
für Musikstücke *.MID: MIDIPL13.COM –
FREEWARE
Möglichkeiten des Programms

MIDIPLAY v 1.3:
Anzeige von Textmeldungen (unter anderem die Liedertexte) in Echtzeit auf der Benutzeroberfläche Anzeige der Geschwindigkeit des Werkes (auch in „real-time“)

Maximale Anzahl der Spuren: 48
Option „Ignore Bank Select Commands“
(wenn dein MIDI-Modul nur 1 Instrumentenbank besitzt)
Tempowechsel „Normal“ oder „2 x Normal“
Funktionen „Pause“, „Stop“, „Show directory“
Wie die Benutzeroberfläche für MIDIPLAY v. 1.3 aussieht, schaue HIER Die Schnittstelle MIDI für die, die schematische Darstellung auf der gegenüberliegenden Seite gezeigt wird, ermöglicht die MIDIÜbertragung in beide Richtungen, also nicht nur Abspielung von SMF-Werken, sondern auch die Aufnahme von MIDI-Sequenzen (z.B. mit der Hilfe des Programms MIDIREC v.1.1).

Musik MIDI für ATARI XL/XE Einige gute Werke SMF (Standard MIDI Files) aufgenommen mit der Hilfe von: Keyboard YAMAHA PSR-220 und ATARI 130XE mit der Schnittstelle MIDI In/Out (anhand der Beschreibung in Elekronica Praktyczna 6/98 oder wie neben stehend gezeigt)

Programm MIDIREC v.1.2 – Aufnehmer und Abspieler MIDI NEW! (ab 18.08.1998 zugängliche Vollversion mit 23 Demowerken!) Programm REC2MID (aber für IBM-PC) – Umwandler der Musikstücke von *.REC (von der Aufnahme) zu *.MIDI Wie die Benutzeroberfläche für MIDIRecorder aussieht, schaue HIER Gleichzeitig informiere ich die, die das Gerät selber bauen wollen, dass die schematische Darstellung in EP 6/98 mit einem Fehler belastet ist (nicht meine Schuld). Man darf nicht die Endung Nr. 2 des Reihenverbindungssteckers mit der Masse verbinden, sondern man muss die Endung Nr. 4 mit der Masse verbinden. MIDI Files SMF 0 aufgenommen durch Verfasser dieser Seiten: (Anmerkung der Redaktion: Auf die Liste wurde verzichtet. )

KILLING.MID – Fox & Gimbel : Killing Me Softly. Befindet sich wie alle hier aufgeführten Programme auf der Magazindiskette Musik in MIDI Sequencer für ATARI XL/XE: Für unsere kleinen Atari wurden ein paar Programme entwickelt von Typ Sequencer. MIDI PatternEditor MPE v.2.3 – Verfasser Radek Sterba
MIDI Sequencer 1.15 – Verfasser Maciejsygit (mit der Einverständnis des Verfassers bringe ich dieses Paket MIDI Sequencer hier unter) Ich hatte die Möglichkeit mit beiden Programmen zu arbeiten und vervollständigte ein paar Musikstückchen in dem zweitem: (Anmerkung der Redaktion: Auf die Liste wurde verzichtet. )
Pet Shop Boys: Go West
GO_WEST.SEQ
Befindet sich wie alle hier aufgeführten Programme auf der Magazindiskette Wenn du einen Internetanschluss hast und MIDI Musikstücke hören möchtest, dann lade ich herzlich ein diese in einem virtuellem Abspieler auf meiner Homepage anzuhören. Die Werke sind verträglich mit General MIDI also es sollten keine Schwierigkeiten mit dem Abspielen auf den meisten Modulen auftreten (gefordert mindestens 16 stimmige Polyphonie).

Zu ihrer Entstehung hat hervorragend die Zeitschrift MUZYKF.C.M. (gelesen Fachowe Czasopismo Muzyczne) beigetragen, dadurch, dass sie in jeder Partiturnummer die besten Werke aus Hitlisten untergebracht hat (auch die von früher).

Die Liste ist am Anfang dürftig, aber vielleicht wird jemand sie mit eigenen Stücken vervollständigen. Sequencer stellte sich als sehr gut heraus (abgesehen von kleinen Unzulänglichkeiten) was man durch herunterladen des Paketes feststellen kann. Wie die Benutzeroberfläche für MIDI – Sequencer 1.15 aussieht, schaue HIER. Einschränkungen: Alle Werke CMC, MIDI und SEQ sind zugänglich als FREEWARE für nicht kommerzielle Benutzung Diese Werke dürfen nicht, durch FTP oder auf anderen Wegen auf anderen Seiten im WWW mit dem Ziel die Musik zu verbreiten, zugänglich gemacht werden, ohne die Zustimmung des Seitenverfassers (Kontakt mit dem Autor unter E-Mail: ixkuczek@ kki.net.pl).

Erlaubter Weg zum Zugang – durch ein Link auf die vorliegende Seite. In Fällen von kommerzieller Anwendung muss die Zustimmung des Autors vorliegen: ixkuczek@kki.net.pl

 

Das ATARI 8-bit Netzwerkinterface

Hallo Leute,
in diesem Artikel will ich euch ein neues Gerät vorstellen, mit dem man zwei oder mehr ATARI 8-bit Rechner verbinden kann um Daten auszutauschen. Das Netzwerkinterface wird mit einem SIOKabel an den Computer angeschlossen. Eine einfaches Zwei-Draht- Kabel stellt die Verbindung zu den anderen Interfaces her, die wie ein Bussystem verbunden sind. Das ATARI 8-bit Netzwerkinterface basiert auf einer Idee von Jiri Bernasek. Er ist Tscheche und hat schon einige Artikel und Programme für den ABBUC geschrieben.

Letztes Jahr hat er ein Programm für das Interface geschrieben. Er benutzte die Hardware, die bereits mit einem älteren Spiel funktionierte. Er zeichnete den Schaltplan dafür, so dass jeder es nachbauen konnte. Bis zur Jahreshauptversammlung 2000 des ABBUC waren aber keine neuen Geräte verfügbar. Glücklicherweise borgte sich jemand Jiri’s eigene Geräte auf der Unconventional 2000 aus. Auf der JHV installierten wir es an 4 Rechnern und konnten damit spielen. Einige Leute fragten nach, wo es diese Geräte zu kaufen gibt, aber keiner konnte sie anbieten. Ich schaute mir die Interfaces an und dachte, dass es nicht schwer sei diese auch in größerer Menge zu bauen. Ich beschloss diese nach den Plänen von Jiri nachzubauen und anzubieten. Dafür holte ich mir die schriftliche Erlaubnis von Jiri ein. Außerdem dachte ich mir, wenn die Hardware zur Verfügung steht ist das eine gute Basis für die weitere Softwareentwicklung. Wir hoffen, dass sich einige Leute finden, die dies machen wollen. Vielleicht wird dieses Interface ein Standard für Netzwerke für den 8-bit ATARI. Ich fertige und vertreibe also das Interface, aber ich schreibe selbst keine Software dafür. Ich kenne auch nicht die Routinen für die Behandlung der Daten auf dem Netzwerk. Ich werde Jiri bitten diese zu veröffentlichen. Das Spiel, das Jiri Bernasek geschrieben hat heißt Multi Dash und ist Freeware. Man könnte es beschreiben als eine Art Multi- Player Boulder-Dash. Das Spiel wurde im letzten ABBUC-Magazin in einem Artikel von Andreas Magenheimer ausführlich vorgestellt. Es befindet sich auf der Diskette des ABBUC Sondermagazin Nr. 27 einschließlich einer Programmbe- schreibung und dem Plan des Interface. Es hat letztes Jahr bei der Best Of Show Veranstaltung den ersten Preis in der Kategorie Spiel gewonnen.

Das Programm Maze of Agdagon ist auf der ABBUC Magazin Diskette Nr. 50 zu finden. Dieses Spiel ist ein 3D-Labyrinth Spiel für bis zu 8 Spieler. Es wurde von der Agdagon Group in den USA erstellt. Es ist Shareware und kam 1993 heraus. Auch dieses wurde von Andreas in seinem Bericht zu den Netzwerkprogrammen beschrieben. Die Interface-Schaltung ist relativ einfach. Es vereint die getrennten Signale des SIO-Port durch eine Transitorschaltung auf eine einzige Leitung. Somit ist es möglich ein einfaches Kabel für die Verbindung der Geräte zu benutzen. Ein Koaxialkabel ist ein geeignete Leitung. Die Länge der Kabel kann bis zu 20 Meter betragen.

Im Februar habe ich für die Schaltung ein Layout erstellt und auf einer 5cm mal 5cm großen Platinen untergebracht. Für die Verbindung der Interfaces sind Cinchkabel vorgesehen, wie sie für Audioverbindungen benutzt werden. SIO-Stecker und -Buchsen sind rar und teuer geworden. Daher statte ich die Geräte standardmäßig mit Metallstiften aus, um damit ein SIO-Kabel zu verbinden. Man kann diese aber nachträglich gegen eine SIO-Buchse austauschen. Alle Netzwerk-Interfaces werden in Handarbeit hergestellt und geprüft. Ein passendes Gehäuse habe ich dafür noch nicht gefunden. Darum erhält es nur eine schützende Platte auf der Unt e r sei te. Auf Wunsch können die Geräte mit diesen Optionen gegen Aufpreis ausgestattet werden. Vielleicht wird später auch ein Bausatz für Selbstbauer angeboten. Im März habe ich die ersten Geräte der RAF vorgestellt und ich wollte zur Messe in Schreiersgrün am Monatsende die ersten Interfaces anbieten.

Ich habe dann 8 Geräte dorthin mitgenommen und alle verkaufen können. Ich habe mich über den Anfangserfolg meiner Hard ware gefreut. Leider gibt es bisher nur die beiden o.a. Programme, die damit funktionieren. Es wäre aber sehr erfreulich, wenn es zukünftig ein paar Programme mehr dafür gibt. Ob oder ob nicht, das liegt aber ganz allein an den Usern des 8-Bit ATARI, die programmieren können und z.B. ein Spiel oder ein sonstiges Programm für das Netzwerkinterface erstellen.

Natürlich sind auch Erweiterungen bestehender Software auf Netzwerkfähigkeit denkbar und wahrscheinlich gar nicht so schwer realisierbar. Bis zur JHV im Oktober sollte genug Zeit sein um ein kleines Programm zu erstellen. Ein Netzwerk-Interface kostet 20 DM (Standardversion) Ein Cinchkabel kostet 2 DM (5 Meter) oder 4 DM (10 Meter) Die Kosten für Verpackung und Versand kommen noch hinzu und richten ich nach der Versandart, der Größe und dem Gewicht sowie dem Wohnort des Bestellers.

Harry Reminder RAF
Kontakt: HReminder@ABBUCRAF.de (Hardware)
(Software)Jiri Bernasek
Na Hrebenkach 42
15000 Praha 5
Czech republic
(Bestellung)
Website: www.abbucraf.de

Pipeliners XL

Das Spiel des Bit Byters Marc Brings findet Ihr auf der Diskette Hierbei handelt es sich um die Umsetzung des Amigaspieles „Pipemania“. *** Zu dem Spiel, es läuft unter Turbo- Basic, gehören folgende Files… ***

PIPELI .TUR „Starter“ für das Spiel
PIPEXL .TBS Spiel in TURBO-BASIC
PIPEXL .DAT Highscore-File
SETUP .BAS Kurzes BASIC-Prog,

das eine leere
Highscoreliste erzeugt Ziel des Spieles ist es, in möglichst kurzer Zeit eine möglichst lange Pipeline in einem aus Quadranten gebildeten Spielfeld zu legen. Dazu stehen den Spielern Rohrstücke verschiedener Form (Gerade, Winkel & Kreuzung) zur Verfügung. Das Spiel ist für zwei Spieler ausgelegt, lässt sich aber auch alleine Spielen. Dann macht´s aber nicht so viel Spaß… Das Spielfeld… Links oben wird die für den Aufbau der Pipeline zur Verfügung stehende Zeit angezeigt.

Darunter finden sich die fünf nächsten Steine, die Spieler eins auf dem Spielfeld verteilen muss. Als nächster ist der mit einem Pfeil markierte Stein zu setzen. Rechts unten neben den Steinen sind drei Bomben zu sehen. Sie zeigen an, wie viele falsch gesetzte Steine wieder gelöscht werden können. In der Mitte ist das 9×8 Quadrate große Spielfeld zu sehen. Ein Feld ist schon besetzt. Dies ist der Startpunkt der Pipeline. Rechts oben neben dem Spielfeld wird der aktuelle Level angezeigt. Daneben finden sich die fünf nächsten Steine für Spieler zwei. Auch hier ist der aktuelle Stein durch einen Pfeil gekennzeichnet. Unter den Steinen wird die bisher erreichte Punktzahl angezeigt.

Die Steuerung…
Gespielt wird mit zwei Joysticks. Spieler eins steuert den nach links zeigenden Pfeil, der sich zu Anfang jedes Spieles oben links im Spielfeld befindet. Der nach rechts zeigende Pfeil wird von Spieler zwei gesteuert und ist unten rechts zu finden. Ein Stein wird durch drücken des Feuerknopfes gesetzt. Befinden sich beide Spieler auf dem selben Feld, lässt sich durch gleichzeitiges drücken beider Feuerknöpfe ein evt. auf diesem Feld vorhandener Stein löschen. Dies ist so oft möglich, wie Bomben vorhanden sind. Ist eine Eliminierung möglich, wird dies durch ein Bombensymbol unter der Restzeit (oben links) angezeigt.

Die Auswertung…
Ist die zum Aufbau der Pipeline vorgegeben Zeit abgelaufen, beginnt Wasser von dem Startpunkt der Pipeline aus durch die gelegten Rohrstücke zu fließen. Anstelle der Restzeitanzeige erscheint nun eine von Level zu Level höhere Zeit, die das Wasser zurücklegen muss, damit man ins nächste Level kommt. Ist die Pipeline vorher durch ein falsch gesetztes Rohrstück unterbrochen oder endet im Nirgendwo, so ist das Spiel beendet. Falls die Punktzahl hoch genug ist können sich beide Spieler in die Highscore eintragen, die anschließend angezeigt wird.

Besonderheiten…
* Ab dem sechsten Level wird eine vom Level abhängige Anzahl von Barrikaden auf dem Spielbrett verteilt. Sie können nicht mit Spielsteinen besetzt werden, wohl aber kann man sie mit Hilfe einer Bombe „löschen“ und anschließend besetzen.
* Im 10. Level erhält man 5 Extrabomben und die Zeit wird auf 59 Sekunden heraufgesetzt. Man kann allerdings maximal neuen Bomben besitzen!
* Das gesamte Spiel wird, bis auf die Namenseingabe, mit Hilfe des Joysticks gesteuert.
Viel Spaß, Marc

Atari 8-Bit JPEG Betrachter:

(translated to german language by Andreas Magenheimer)
Willst du Jpeg-Bilder auf dem Atari 8-Bit betrachten ? Dann brauchst du JpegView ! Denn JpegView ist der anwenderfreundliche Jpeg Betrachter für Atari 8-Bit Computer. Dies ist die erste Version von JpegView und Version 0.6 (vom 25.April 2001) von A8jdpeg. Beide Programme sind Portierungen von Juddpeg, dem Jpeg Decoder und Betrachter für den C64, geschrieben von Stephen L. Judd und Adrian Gonzalez. Jpegview und A8jdpeg sind im Prinzip das gleiche Programm – aber mit verschiedenen Benutzer-Oberflächen. JpegView hat eine anwenderfreundlichere Oberfläche als A8jdpeg.

Dafür hat A8jdpeg noch einige extra Optionen zum abspeichern von Bilddaten im „RAW“ Format, im Micropainter 62 Sektor Format und im Hip- Format . Aber wenn du nicht gerade mit A8jdpeg Bilder konvertieren möchtest, wirst du daran wenig Interesse haben. (Mit anderen Worten: JpgView ist nur ein Betrachter, A8jdpeg hingegen auch ein Konverter Programm; A.M.) Diese Version von A8jdpeg übertrifft das Release vom 21.Februar 2001. Folgende Erweiterungen wurden gemacht:

· der Hip Save-Bug (falsche Dateilänge) wurde behoben
· ein MyDOS Subdirectory-Support wurde der Directory hinzugefügt
· es gibt eine Option zum zentrieren des Bildes, bei Bildern die größer als der (Atari-) Bildschirm sind
· ein Drücken der TAB Taste im Eingabefeld des Filenamens (solange hier noch keiner steht, A.M.) fügt automatisch den zuletzt benutzten Filenamen ein

Hast du einen Bug gefunden? Hast du noch Ideen für sonstige Erweiterungen? Besitzt du Jpeg Bilder, die das Programm abbrechen oder abstürzen lassen? Wenn ja, dann sende mir eine E-Mail. Diese Version sollte mit den meisten Jpeg Bildern einwandfrei arbeiten, wenn du Probleme hast bestimmte Bilder darzustellen, dann könntest du sie mit dem Jpegtran Programm auf einer Unix Maschine (bestimmt auch auf anderen Rechnern, A.M.) beheben: jpegtran bug.jpg > nobug.jpg Versuche danach das neue Bild mit A8jdpeg oder JpegView darzustellen. Benutzen des Programms:

Boote als allererstes dein favorisiertes DOS ohne Basic (halte die Option-Taste bei XL/XE Modellen gedrückt und entferne alle Module bei 400/800 Ataris), lade dann JpegView oder A8jdpeg (benutze die Option „L“ Binary Load unter DOS 2.0/2.5/MyDOS und anderen). Ist das Programm eingeladen, wird JpegView alle Files mit dem Extender .JPG in Laufwerk 1 auflisten. Um nun ein File zu laden, drücke einfach den Buchstaben, der neben dem Filenamen steht. Möchtest du Files von einem anderen Laufwerk auflisten oder die Files des aktuellen Laufwerks neu listen lassen, dann drücke einfach die entsprechende Laufwerksnummer (1 für D1:, 2 für D2:, usw.).Ein Drücken der TAB Taste im Eingabefeld des Filenamens (nachdem ein Name oder Extender eingegeben wurde oder vorgegeben war, A.M.) macht ein ändern des Filenamens möglich. Ändere die Maske z.B. auf *.* um alle Files und Subdirectories des aktuellen Laufwerks zu sehen.

A8jdpeg wird dich hingegen nach einem Filenamen fragen, anstelle automatisch alle .JPG Files von Laufwerk 1 aufzulisten. Die Laufwerksnummer oder das Gerät (D:, C:, etc.) kann durch Drücken der Delete Backspace Taste und dem Einfügen einer neuen Eingabe geändert werden. Betätigt man die TAB Taste, so wird der zuvor benutzte Filename eingefügt. Falls kein Extender beim Filenamen angegeben wurde, so wird .JPG automatisch angehängt. Um dies zu verhindern kann man einen Punkt am Ende des Filenamens benutzen. Beispiele: D:ATARI.JPG lädt ein File namens Atari.Jpg von D: D:ATARI lädt ein File namens Atari.Jpg von D: (.JPG wird automatisch angehängt) D:ATARI lädt ein File namens Atari von D: (.JPG wird nicht angehängt) Files (deutsch: Dateien) können auch von der Directory Liste aus geladen werden, indem man den entsprechenden Buchstaben auf der Tastatur drückt, der neben dem Filenamen erscheint. Um ein Directory aufzurufen gibt man einfach eine Directory Maske mitsamt Wildcards (* und ?) an und platziert am Ende einen extra „:“ (Doppelpunkt). Die oben genannten Regeln für Filenamen gelten auch hier:

D:*.*: zeigt den Inhalt von D: an (Standard-Directory)
D:*.JPG: zeigt alle Files mit der Endung .JPG auf D: an
D:*: zeigt auch alle Files mit der Endung .JPG auf D: an; Extender wird angehängt;
D2:*: zeigt alle Files mit der Endung .JPG auf D2: an; Extender w
ird angehängt;
D2:: zeigt auch alle Files mit der Endung .JPG auf D2: an; Extender wird angehängt;
D2:PIC??: zeigt alle Files die mit „PIC“ anfangen, gefolgt von zwei beliebigen Zeichen und dem Extender .JPG auf D2: an;
D2:PICS:: zeigt alle Files mit der Endung .JPG in der Subdirectory PICS auf D2: an; dies setzt voraus, dass das DOS Subdirectories unterstützt;
D8:PICS:PIC??: zeigt alle Files die mit „PIC“ anfangen, gefolgt von zwei beliebigen Zeichen und dem Extender .JPG in der Subdirectory auf D8: an; dies setzt wieder voraus, dass das DOS Subdirectories unterstützt (Das waren doch hoffentlich genug Beispiele oder ? Mehr gibt es nicht ! A.M.)

Um aus dem Programm ins Dos zurückzukehren drückt man die Return- Taste (leider klappt das nicht bei Turbo DOS 2.1, hier hilft Shift+Reset; A.M.) ohne einen Filenamen einzugeben. Der Filename kann übrigens bis zu 60 Zeichen lang sein, sofern das DOS dies unterstützt. Taucht hier ein Error auf, so bedeutet dies zumeist, dass man den Filenamen falsch getippt hat (oder den Doppelpunkt am Ende vergessen hat; A.M.). War die Eingabe erfolgreich, wird die Größe des Bildes angezeigt und man wird nach der Reihe und Spalte gefragt, ab der das Bild dekodiert werden soll. Die Voreinstellung für beides ist Null und man kann einfach Return drücken. Da Jpeg Bilder aber sehr viel größer als 320×200 Pixel sein können, kann man hier auch einstellen, ab welcher Reihe oder Spalte A8jdpeg das Bild dekodieren soll. Einer Einheit für Reihe oder Spalte entsprechen dabei 8 Pixel, gibt man also 4 für die Reihe und 6 für die Spalte an, so wird die Dekodierung des Bildes bei Pixel 48 (6×8), 32 (4×8) in der oberen linken Ecke des Bildschirmes begonnen. Schließlich wird man noch nach dem Grafikmodus gefragt, in dem man das Bild betrachten möchte. Man wählt hier einfach eine der vielen Optionen aus dem Menü aus.

Der Bildschirm fängt dann stark zu flimmern an, während das Bild dekodiert und nach und nach angezeigt wird. Während die Dekodierung läuft kann man die „S“ Taste drücken und damit den Bildschirm abschalten, um den Vorgang etwas zu beschleunigen. Drückt man hingegen die „Esc“ Taste während der Bildschirm noch flimmert, wird der ganze Vorgang abgebrochen und man landet wieder im File- Eingabe Menü. Mit der „R“-Taste kann man auch abbrechen und die Anzeige Parameter des Bildes (Reihe, Spalte, evtl. auch Grafikmodus; A.M.) verändern. Ist das Bild erst einmal dekodiert, hört der Bildschirm sofort auf zu flimmern und man sollte das Jpeg Bild sehen können. Drückt man nun die „X“-Taste kehrt man ins DOS Menü zurück, mit „Esc“ oder „Return“ oder „Space“ gelangt man zum A8jdpeg Menü. Die „R“-Taste lässt einem das gleiche Bild mit anderen Parametern anzeigen. Die „+“ und „-“ Tasten erlauben es die verschiedenen Farbwerte auszutesten.

Display-Modi:
Auf einer 48k Maschine kann A8jdpeg die Jpeg Bilder in einem von 6 Modi anzeigen:
* 320×200 mit 2 Graustufen (Graphics 8)
* 160×200 mit 4 Graustufen (Graphics 15)
* 160×200 mit „1/1 aspect ratio“ in 4 Graustufen (Graphics 15)
* 80×200 mit 16 Graustufen (Graphics 9)
* 80×200 mit „2/1 aspect ratio“ in 16 Graustufen (Graphics 9)
* 80×96 mit „1/1 aspect ratio“ in 16 Graustufen (Graphics 9) 64k und größere XL/XE Maschinen haben noch 8 weitere Grafikmodi zur Verfügung:
* 320×200 mit 4 Graustufen (Graphics 8 Flacker-Modus)
* 160×200 mit 9 Graustufen (Graphics 15 Flacker-Modus)
* 160×200 mit „1/1 aspect ratio“ in 9 Graustufen (Graphics 15 Flacker-Modus)
* 80×200 mit 31 Graustufen (Graphics 9 Flacker-Modus)
* 80×200 mit „2/1 aspect ratio“ in 31 Graustufen (Graphics 9 Flacker-Modus)
* 80×96 mit „1/1 aspect ratio“ in 31 Graustufen (Graphics 9 Flacker-Modus)
* 160×200 mit 30 Graustufen (Hip Flacker-Modus)
* 160×200 mit „1/1 aspect ratio“ in 30 Graustufen (Hip Flacker-Modus)

Das Bild kann dann im Micropainter (62 Sektor) oder Hip (129 Sektor) Format gespeichert werden. Auch die „rohen Daten“ (raw data) können auf Disk gespeichert werden. Diese werden dann mit bis zu 64.000 Bytes (320×200) in einem File (1 Byte = 1 Pixel) gespeichert. Dabei werden keinerlei „Header“ Informationen oder ähnliches an das File angehängt (es handelt sich also wirklich um raw data). Diese Version von A8jdpeg sollte mit jedem Atari Computer ab 48k laufen. Um den Graphics 9 Modus benutzen zu können, benötigt man allerdings einen GTIA Chip (welcher PAL User hat schon einen CTIA ? A.M.). Da das Programm keinerlei Speicher unterhalb $2000 benutzt (außer Page 4 bis 6 und die obere Hälfte von Page 0) sollte es auch mit den meisten DOS Versionen laufen. Die 64k Modi benutzen auch das RAM unter dem OS Rom und vertragen sich daher nicht mit DOS Versionen, die diesen Speicher Bereich benutzen (Sparta DOS, Sparta DOS X, Bibo DOS, DOS XE;).

Solltest du irgendwelchen Trouble (Ärger, Probleme, etc. A.M.) mit dem Programm und deinem System haben, dann lass mich das wissen, mitsamt den Details über dein Setup. Source Code/Quellcode: Der Source Code für Jpegview und A8jdpeg ist auch verfügbar. Dieser besteht aus zwei Teilen, nämlich dem Decoder und den Viewers. Der Decoder ist die Portierung von Stephen L. Judd`s jpy1223-8 file und bietet nur Graustufen (eben Commodore! A.M.). Die Viewer wurden hingegen komplett neu geschrieben für den Atari. Wenn du glaubst du kannst einen besseren Job machen, was die Anzeige und/oder Dekodierung der Jpeg Bilder auf dem Atari betrifft, dann ist hier deine Chance. Du solltest in der Lage sein neue Viewer zu schreiben, indem du die bereits existierenden durch deine eigenen Viewer ersetzt. Es ist keinerlei Modifikation des Decoders notwendig. Details wie man das macht sind im Source Code des Decoders und Viewers enthalten. Der Source ist im CA65 Format, einem Teil der CC65 Cross Compiler Package. Es sollte möglich sein, diesen Source so zu modifizieren, dass er auch auf echten Atari Assemblern läuft (Mac 65, Amac, Atmas, etc.).

History – kann man im Internet oder dem Originaltext nachlesen. (A.M.) Hier ist noch der gegenwärtige Entwicklerplan für A8jdpeg und JpegView:
* Arbeit an der Colorversion; der Decoder läuft schon, es fehlt noch der Viewer;
* Anajpeg: ein separates Programm, das extra Infos über Jpeg Bilder anzeigt; das erkennen kann, wenn Jpeg Bilder das Programm abbrechen/abstürzen lassen und dir mitteilt warum; und wenn du viel Glück hast diese Bilder sogar repariert;
* ein Weg um „progressive Jpeg“ Bilder darzustellen (JPEG 2001 ??)
* Support für Extra-Speicher (RAMDisk)
* eine Slideshow Version
* etc.

Irgendwelche Probleme, Vorschläge, Kommentare, Bugs, Feedback ? Lass es mich wissen.
Danke an: Stephen L.

LK AVALON

Folgende Programme wurden uns nach dem Aufruf im letzten Magazin gemeldet:

 

Number< /span>

Game

coders

AD 02092

Rucu

Author:M. StefanskiD. Majer T. Liebich

AD 01692

Dagobar

Author: Maciej Zwolinski

AD 05193

Kernaw

Author: Michal Luberda Pawel Nowinski  Mariusz Gacek Michal Luberda (Musik)

1991 ohne AD Nummer

Automat Perkusyjny

Maciena Miasika

AD 01992

Szperacz Dyskowy

Leslaw Pasternak

AD 01792

Kurs Fizyki                

Marek Grochowski

AD 05393

Kampania Wrzesniowa        

Jordan Szuejda  David Mabialeb (Graphic)

AD 04693

Android

Robert Knill Radek Sterba (Musik)

AD 04793

Imagine

Robert Knill Radek Sterba (Musik)

AD 08793

Animator

Krystian Bylica

 

Hightech made in Tschechien

Atari 800 XL mit wichtigen Aufgaben im Krankenhaus Zeichnet Herzdaten auf Kassette auf Der legendäre und bereits in die Jahre gekommene Atari 800 XL hat in einigen Bereichen noch lange nicht ausgedient. So ist ein Exemplar immer noch in einem tschechischen Spital im Einsatz, wo er im Kinder-Kardiocenter für Diagnosezwecke eingesetzt wird. Der Computer erfasst die Ausbreitung von Isotopen, die zur Erkennung von Löchern im Herzen eingespritzt werden. Die Daten werden auf Kassette [„Datasette“] aufgezeichnet. Der Input des Gamma-Gerätes funktioniert über zwei Joystick-Anschlüsse. Die nebenstehenden Bilder aus dem Faculty Hospital Motol haben wir aus dem Internet entnommen. Seine Herkunft ist durch einen Aufkleber belegt.

 

VINTAGE COMPUTER FESTIVAL IN MÜNCHEN

Der Bit Byter Dieter Gretschel, auch als „Old Man Tower“ bekannt, schickte uns einen Artikel der Berliner Zeitung zu. Hier einige interessante Auszüge:

…Das Vintage Computer Festival Europe fand am 28./29. April zum zweiten Mal in München statt. Im Zentrum steht eine Art Antiquitätenmesse für Computer, bei der alte Rechner zu Höchstpreisen angeboten werden.

…Die Veranstalter wollen „den Erhalt und die Pflege ,historischer Computer fördern, das Interesse an ,überflüssiger Hard- und Software wecken und vor allem den Spaß daran ausleben. “ In den USA hat das Vintage Computer Festival in San Fernado, Kalifornien, bereits zum fünften Mal stattgefunden.

…In Westeuropa haben in den Achtzigern pubertierende Jungs nächtelang auf die dunkelbraunen Tasten des C 64 eingehackt, die ersten Computerspiele gespielt, mit primitiven Programmen eigene Kompositionen aus quäkenden Klangbausteinen zusammengefrickelt. Auf der Suche nach dieser Zeit sind die Vertreter dieser Generation 64 nach München gekommen.

…Dort finden sie nicht nur den VC 64 wieder, sondern auch viele andere Minicomputer, die
damals erfolgreich waren, an deren Hersteller sich aber nach 20 Jahren niemand mehr erinnern kann: Acorn, Osborne, Sinclair, Atari, Amiga – die meisten von ihnen haben weniger Rechenpower als die Mikrochips, die heute in Handys und digitalen Uhren eingebaut sind. Doch ihre Namen lösen bei den Eingeweihten genauso große Begeisterung aus wie sie beim Rest der Gesellschaft auf Verständnislosigkeit stoßen.

…“Die Retro-Computing-Szene in Deutschland ist wahrscheinlich die größte in Europa“, sagt Michele Perini. „Etwas Vergleichbares gibt es nur noch in den Niederlanden. Wenn wir so ein Treffen bei uns machen würden, kämen wahrscheinlich nur zehn, zwanzig Leute.“ Der Italiener ist mit fünf Freunden aus Desenzano extra für das Vintage Computer Festival nach München gereist. „Wir leiden alle unter der gleichen schrecklichen Krankheit“, sagt einer von ihnen und grinst. Wenn man Perini glauben darf, hat er die größte Sammlung von alten Computern in ganz Italien; sein Freund, der neben ihm steht, die zweitgrößte.

…In den siebziger und achtziger Jahren – bevor Windows und die Personalcomputer von IBM ihren Siegeszug antraten – gab es in Europa noch verschiedene, nationale Computer-Szenen, sagt Perini. „Den Commodore 64 gab es auch bei uns in Italien, aber in Deutschland waren auch viele Leute, die mit Atari- und Amiga-Computern gearbeitet haben. Die hatte bei uns fast niemand. In Deutschland gibt es ja sogar heute noch Leute, die Programme für den Atari schreiben!“

Ob damit der ABBUC gemeint war? Dem nebenstehendem Ausstellungsplan könnt Ihr entnehmen, welche Rechner noch die „Ehre“ hatten neben unseren guten Ataris ausgestellt zu werden. Weiter Einzelheiten kann man der Homepage http://www.vintage.org/vcfe/D/VCF.html entnehmen. Vielleicht nimmt ja beim nächsten mal einer unserer südlichen Bit Byter daran teil.

Inside the XF551 Disk Drive by Bob Woolley (SLCC)

Da dieser Artikel im Magazin #64 mit groben Übersetzungsfehlern vorlag, hier die korrigierte Version
[ redaktionelle Notizen durch Len Spencer ]
[ weitere “ persönliche “ Anmerkungen durch Andreas Magenheimer]
HINWEIS: Dieser Artikel erschien ursprünglich in der Januar/1989 Ausgabe der Zeitschrift Atari Interface und kann in den Publikationen gemeinnütziger Benutzergruppen frei verteilt, oder neu gedruckt werden, wenn der Hinweis auf den Autor des Artikels und das Atari Interface Magazine enthalten sind und dieser Hinweis mit dem Artikel gedruckt wird. Alle weiteren Publikationen müssen eine schriftliche Erlaubnis von Unicorn Publications, 3487 Braeburn Circle, Ann Arbor, MI 48108, USA, Phone: (313) 973- 8825 beantragen, bevor dieser Artikel verwendet werden darf.

Es ist fast ein Jahr her, seit ich zum ersten Mal eine XF551 in meinen Hände hielt… Unruhige Hände…, selbstverständlich war die erste Sache, die ich tat, die XF551 auseinander zu nehmen, um zu sehen, wie sie zusammengebaut wurde. Infolgedessen habe ich einige Änderungen vorgenommen, die auch für andere XF551- Inhaber von Interesse sein könnten. Sie können diese Änderungen aber nicht erfolgreich vornehmen, wenn Sie nicht annehmbare elektronische Fähigkeiten haben.

Also spielen Sie nicht an Ihrer XF551, es sei denn Sie wissen, was Sie tun. Die meisten Usergruppen haben erfahrene Bastler, die glücklich sind sie zu führen, wenn Sie Hilfe benötigen (nicht wahr, Erhard ?). Zuerst aber, bevor ich ausführliche Details des Laufwerks erkläre, möchte ich etwas zu den Fakten der XF551 sagen: Das Laufwerk IST Doppeltseitig und kann in einfacher (single), erweiteter (enhanced) oder doppelter (double) Schreibdichte lesen und schreiben. Das „Handbuch“, das dem Laufwerk beiliegt, ist falsch. MyDOS, [TOP DOS, Bibo DOS, Turbo DOS, Super DOS; A.M.] und SpartaDOS können mit dem Laufwerk doppelseitig mit doppelter Schreibdichte formatieren. Die vorhergehenden Atari Laufwerke (810 und 1050) benutzten das Indexloch auf der Diskette nicht. Das erlaubte uns, die Disketten zu wenden (sog. „Flippies“) und die Rückseite zu formatieren. Die XF551 verwendet einen Standard, wie IBM-Laufwerke. Es wird ein INDEXLOCH verwendet. Die Floppy FORMATIERT nicht die Rückseite einer Diskette, es sei denn die Diskette hat zwei Indexlöcher [ zum Beispiel die meisten „Tagalon“ Disketten, die ich gesehen habe, besitzen diese zwei Indexlöcher.

Außerdem ist das der Grund, warum die Adventures von Magnetic Srolls “ Guild of Thieves „, “ Jinxter “ und “ The Pawn “ aus zwei Disketten bestehen, die jeweils nur einseitig beschriebern sind A M ]. Die Floppy liest und schreibt aber die Rückseite jeder möglichen und formatierten Diskette. Garantiert! [ Lieber Bob, hier in Europa haben wir nicht nur Mitsumi- XF Laufwerke. Viele unserer Atari XF Laufwerke haben andere Mechaniken, z.B. Chinon; diese Laufwerke sind sogar schlechter, als die ursprünglichen Mitsumi Laufwerke. Chinon-LW lesen weder, noch schreiben Sie, oder formatieren sie die Rückseite einer Diskette, es sei denn, a) sie hat zwei Indexlöcher oder b) es ist eine Indexloch-Umgehung eingebaut. A.M ].

Auf Seite eins werden die Spuren auf der Disk vom äußeren Rand nach innen, von 0 bis 39 geschrieben. Auf Seite zwei werden die Spuren vom inneren Rand nach außen geschrieben. Dies erlaubt uns, die ersten 40 Spuren einer DSDD-Diskette (360k, A.M.) auf einem SSDD-Laufwerk (180k, A.M.) zu lesen. Die zweite Seite ist auf einem SS Laufwerk nicht lesbar. Die Geschwindigkeit des Laufwerks beträgt NICHT 288 U/min, die Geschwindigkeit, die Sie gewohnt sind, sondern hält mit 300 U/ min den Industriestandard ein. Die XF551 kompensiert den Unterschied, indem sie eine höhere Taktfrequenz von 4% (0.33 Mhz) verwendet,. Diese liest und schreibt die Daten genau auf den gleichen Platz der Diskette, wie Ihr Laufwerk mit 288 U/min, obgleich Programme, die die Geschwindigkeit des Laufwerks messen, 300 U/min anzeigen.

Ansprechen des Laufwerkes:
Die XF551 von Atari hat die Fähigkeit eine Diskette in eine von vier Konfigurationen zu formatieren:
* einfache Schreibdichte [SSSD-90K, A.M.],
* 1050 Dichte [SSED-130K, A.M.],
* doppelte Schreibdichte [SSDD-180k, A.M.]
* und doppelseitige, doppelte Schreibdichte [DSDD-360K, A.M.].

Das DSDD-Format hat einen Standard Skew (Skew ist die physikalische Reihenfolge der Sektoren auf der Diskette) und einen Hochgeschwindigkeits-Skew, der für den Benutzer wählbar ist. Dieses Hochgeschwindigkeits- Skew erlaubt schnellere Datenübertragungen auf dem SIO-Bus [deshalb sprechen wir auch oft von Highspeed-SIO oder Ultraspeed-SIO, anstelle von Skew; A.M.], genau wie das ICD Doubler Upgrade auf der 1050 [gemeint ist der US-Doubler; übrigens: auch die XF551, die Hyper-XF und die Turbo 1050/Toms Turbo arbeiten mit dieser Sektor-Skew oder Sektorenanordnung; A.M.]. Für die, die es interessiert: der SIO Befehl des DSDDFormates ist $23. Für einen Highspeed- Skew in DSDD, brauchen wir nur den Wert des Bits 7 auf $A3 zu setzen.
(Die SSSD- und SSED-Formate haben keinen Highspeed- Skew, obgleich das Laufwerk die Daten mit großer Geschwindigkeit in jenen Dichten überträgt.) [ Nun das ist nicht ganz richtig. DieXF551 überträgt nicht automatisch Daten in der hohen Geschwindigkeit in single oder in enhanced; man benötigt ein DOS, Gamedos oder einen Sektorkopierer, der XF Highspeed-Sio verwendet, um das zu tun. Speziell hier in Europa gibt es viele XF DOS-Versionen und XFSektorkopierer, da Atari nur das XF551 – und nicht das Laufwerk 1050 n
ach Osteuropa verkaufte. A M]

Um Daten mit der hohen Geschwindigkeit zu und von der XF551 zu übertragen, muss Bit 7 des SIO Befehls den Wert “ 1 “ bekommen (ein get sector ($52) mit Bit 7 an ist $D2). Sie müssen den Befehlsframe mit der normalen SIO-Geschwindigkeit ($28 in $D204) senden und dann $D204 auf $10 setzen, um die Hochgeschwindigkeitsoperation damit einzustellen. Das Laufwerk erkennt auch den PUT (und GET) Options Tabellen Befehl ($4F und $4E), der der Percom Konfiguration OperationsTabelle ähnlich ist. Nur Bytes 4-8 werden durch den PUT Befehl geändert, jedoch werden nur die vier unterstützten Formate erkannt. Selbst wenn Sie der Options Tabelle eine Sektorgröße mit 512 Bytes schickten, würden Sie nur 256 Bytesektoren erhalten.

Eine Anzahl von den neuesten DOSVersionen (SpartaDOSX, SuperDOS 5.x, DOSXE;) [ hier in Europa auch: DOS-XF, Turbo-DOS, Bibo-DOS, Bewe-DOS, XDOS, etc.; A.M ] haben den Support für XF551 jetzt eingebaut. Auch sind einige Programme in Atari8 auf CompuServe vorhanden [ oder von der ABBUC-PDBibliothek ], die das SpartaDOS 3.2x für die Eigenschaften der XF551 ändern bzw. patchen (z.B. XF32D.BAS). Ansonsten erscheint zumeist erst die Sparta-DOS Fehlermeldung „Error – no DOS“ auf dem Bildschirm, die man mit einem Reset umgehen muss. Das Verwenden dieser neuen Methoden überträgt die Daten fast zweimal so schnell wie unser gutes altes DOS 2.0.

Die Hardware:
Die erste Sache, die Ihnen auffällt, wenn Sie die ICs im Laufwerk betrachten, ist das gesockelte ROM. Das macht es viel einfacher, ein EPROM zu brennen (verwenden Sie einen 2764), um Codeänderungen vorzunehmen, wenn Sie Ihre Änderungen schnell einstecken und wieder ausbauen können. [ Hier in Europa haben wir eingebaute Eproms als Laufwerk-OS Dieses haben ein PAL OS und somit kleine Unterschiede beim Vergleich mit den NTSCROMs. Das ist der Grund, warum manche OS Änderungen auf PAL Versionen nicht laufen. Umgekehrt laufen natürlich auch Änderungen im PAL OS nicht unbedingt auf NTSC Laufwerken. A.M ]. Ich konnte den ROM-Quellencode nirgends gedruckt finden, also schrieb ich einen einfachen Disassembler für das MPU 8050, das als das Gehirn des Laufwerks benutzt wurde. [ einige wurden mit 8040 hergestellt. Es hat die gleichen 256 Bytes RAM wie die 8050 aber kein eingebautes ROM. Obwohl das interne 8050 ROM nie verwendet wurde, weil das Laufwerk-OS in seinem eigenen ROM auf dem Bord ist – L.S. ]. Es war sehr nett, als Atari den 6507 (der 6502 OPCodes benutzt) in ihren Laufwerken verwendete. Aber nun leider nicht mehr. Schließlich fand ich das meiste der Programm-Logik heraus und entwarf einige Änderungen: Eine Änderung, die auch bei der 1050 möglich war, ist diese ROM-Änderung, sie readressiert das Laufwerk als D5: bis D8:. Dies kann auch im ROM der XF551 getan werden, indem man die relative Satznummer $0095 von $31 bis $35 ändert ($33 gibt Ihnen die Möglichkeit von D3: zu D6:, etc.). 360K zu haben ist nett, 720K zu haben ist sogar netter. Ein 720K 3,5-Zoll-Laufwerk, anstatt des werksmäßigen (5,25″) einzubauen ist nicht so schwer. Also lassen Sie uns mit dem ROM beginnen. Es gibt einen kleinen Programmfehler im Code, der das Laufwerk die Spur schon zu schreiben beginnen lässt, noch bevor die Arbeitsgeschwindigkeit erreicht ist. Um das zu beheben, ändern Sie $528 von $90 zu $00, $C1D von $88 zu $80 und $$E25 von $88 zu $80. [ Ich habe von Leuten gehört, dass dies nicht notwendig sei.

Möglicherweise müssen Sie also nicht die vorher erwähnten Änderungen vornehmen. Ich habe das Problem jedoch gehabt, so ist es besser sicher, als hinterher traurig zu sein.- L.S.]
Das 720K Laufwerk hat 80 Spuren pro Seite. Sie benötigen folgende Änderungen:
* $680 von $28 zu $50
* $80F von $30 zu $60
* $811 von $FD zu
Ein 3,5-Zoll-Laufwerk verwendet 3ms Zeit für den Suchvorgang — ändern Sie
* $53D von $00 zu $03
* $57B von $18 zu $13
* $9D1 von $08 zu $03
* $B15 von $18 zu $13
Schließlich benutzt das 3.5 write precompensation ändern Sie:
* $61D von $F6 zu $F4
* $621 von $F6 zu $F4
* $D0D von $A2 zu $A0

Als Laufwerk benutzte ich ein Standardmodell von JDR Microdevices (MF353B Mitsubishi), denn dessen Stecker passte rechts in den 5,25″ Anschluss und hatte die gleichen Montagen wie das größere Laufwerk. Dieses vereinfacht den Umbau durchaus ein bisschen. Wenn Sie versuchen das 3,5 anzuschließen, werden Sie bemerken, dass das Kabel mit 34 Anschlussstiften zu kurz ist. Ich entlötete den Stecker und fügte ein längeres Kabel hinzu. Der Hacker, Joe Wyks hat da eine andere Lösung. Er quetschte das Kabel an die Oberseite des Bordsteckers hinzu und sparte sich so das Löten. [ Das letzte war die Methode, die ich verwendete, da es auf der Leiterplatte ein wenig einfacher ist. L.S.; Hier in Europa und in Deutschland gibt es sog. „Rahmen“ für 3,5″ Laufwerke, damit diese auch in 5,25″ Slots reinpassen. Diese Rahmen werden meist auch mit passenden Adaptersteckern im Paket verkauft, Preis ca. 10- 20DM. A.M.) Der Stromstecker kann mit einem passenden Adapter angepasst werden.

Das ist übrigens alles, was erforderlich ist, um ein 720K und 3,5″ Laufwerk laufen zu lassen. Formatieren Sie eine Diskette mit SpartaDOS XINIT, Option 7 (Spuren DS 80) und schreiben sie sie voll! Sie haben jetzt 2880 DDsektoren. [ Oder nehmen Sie MyDOS mit Option“ O “ 80 Tracks doppelseitig, dann Option “ P “ double-density und schließlich Option “ I “ Formatierung von 80 Spuren, die Ihnen ebenfalls mehr als 2800 in DOS 2 formatierte Sektoren gibt. A.M.] [TurboDOS, SuperDOS, BiboDOS u.a. enden leider schon bei 360kbytes sind jedoch dafür als PD oder Freeware erhältlich (der ABBUC hat die Rechte an Bibo-DOS). Von TopDOS soll es auch eine Version namens Top DOS Prof. geben, die wie MyDOS zu DOS 2 kompatibel ist, aber 256 Dir-Einträge pro Directory, Subdirectories und Formate/ Partitionen bis 16MB (immer ohne Sektorlinks!) erlaubt. Leider habe ich zwar schon öfter davon gehört, aber diese TopDOS Version noch nicht gesehen. Sie ist jedoch noch bei einigen US-Händlern, wie Best, Bravo Sierra, Video 61, B und C Computervisions, etc. für ca. 20 US-Dollar erhältlich. A.M ] Bob Woolley kann auf CompuServe erreicht werden [ 75126,3446 ] und ist der Herausgeber des SLCC-Journals. Wir möchten ihm für diesen Artikel und das Teilen seines Wissens über 8bit und das XF551 Laufwerks herzlich danken. [ Ich bin nicht sicher, ob das AIM noch existiert, gleichwohl können Sie einige Ausgaben im Internet oder auf der “ Pooldisk Too“ von Bo und von Ernest Schreurs finden. Wenden Sie sich an den ABBUC, wenn Sie diese feine Atari 8-Bit CDROM haben möchten. A.M] Len Spencer kann über Lenspencer@ aol.com erreicht werden, einige Anmerkungen [ in den eckigen Klammern ] stammen von mir persönlich. Grüße an alle, die um diese Informationen baten, Andreas Magenheimer.

Frühjahrsmesse in Schreiersgrün

Der Termin
Die diesjährige ATARI 8-bit Computermesse fand wie schon in den letzten Jahren wieder in Schreiersgrün (in der Nähe von Zwickau, Sachsen) statt. Helmut Weidner, der Veranstalter und Organisator hatte dazu bereits im Oktober letzten Jahres eingeladen. Auf der JHV verlas Wolfgang Burger den Brief von Helmut, der für selbst konnte nicht zur Versammlung kommen konnte. Am 30. März sollte sie stattfinden.

Die Fahrt
Die RAF war auch dieses Mal mit dabei. Leider nicht ganz komplett (Marc konnte nicht mitfahren), dafür konnten wir mit nur einem PKW fahren und das war günstiger. Gegen 5:00 h traf ich mich mit Thomas und wir luden unsere Geräte und sonstige Utensilien in sein Auto. Dann fuhren wir zu Carsten um ihn abzuholen. Da in der Frankfurter City zu dieser Uhrzeit wenig los ist waren wir schnell dort. Doch dann hatten wir ein u
nerwartetes Problem. Wir standen vor der Tür des Mehrfamilienhauses und konnten die Klingelschilder nicht lesen, weil es zu dunkel war. Drücken wir einfach wie der Lätta-Mann (aus der TV-Werbung) alle Knöpfe? Nein, dann werden wir uns den Zorn von Carsten’s Nachbarn zuziehen. Da wir nicht rauchen, hatte auch keiner ein Feuerzeug dabei. Ich versuchte die Beschilderung etwas mit der Beleuchtung meines Handy’s aufzuhellen, doch das reichte nicht aus. Zum Glück kam dann Carsten aus dem Haus, er muss wohl unsere Diskussion gehört haben. Wir räumten Carsten’s Rechner und eine Kiste voller Hefte aus seinem Bus ins Auto und fuhren los.

Auf der Autobahn A70 machten wir eine Frühstückspause an einem Rasthof. Wir hatten etwa zwei Drittel der Strecke hinter uns. Carsten, der sich keine Verpflegung mit mitgebracht hatte (schlafen ist wichtiger als Brote schmieren) deckte sich mit Schokoriegeln ein. Unglücklicherweise hatte er einen mit Banane erwischt, und die mag er gar nicht. Es ist ihm aber gelungen ihn gegen einen mit Nuss umzutauschen. Ankunft und Aufbau Gegen 10 h trafen wir an der Gaststätte in Schreiersgrün ein. Die Anwesenheit der Holländer war durch den Bus mit dem bunten ATARI-Logo unübersehbar. Nach der Begrüßung der Anwesenden räumten wir unsere Sachen aus und bauten die Rechner, Bildschirme, Diskettenlaufwerke, und die zum Verkauf angebotenen Geräte und Hefte auf zwei großen Tischen auf. Dann noch schnell das obligatorische Eintrittsgeld von 1 DM bezahlt und dann konnte es von uns aus losgehen.

Der Spielwettbewerb
Letztes Jahr hatte der Spielwettbewerb den Beteiligten Spaß bereitet und darum haben wir ihn auch wieder durchgeführt. Dieses Mal ist es mir gelungen ohne Probleme 16 Teilnehmer dafür anzuwerben. Erst als die Liste komplett war wurden die Rechner mit den Programmmodulen eingeschaltet. Nun konnten die Spieler erkennen worauf sie sich eingelassen hatten. Die Musik von Ballblazer klang durch den ganzen Raum. An zwei Rechnersystemen durften je 2 Spieler gegeneinander antreten. Im KO-System wurden Runde für Runde die Sieger ermittelt, die dann wieder gegeneinander antraten. Das Spiel ist sehr schnell und man muss gut aufpassen, dass man die Orientierung nicht verliert. Für jeden Teilnehmer gab es aber eine Eingewöhnungsrunde, so dass es nicht ganz so schwer war.

Ballblazer ist ein futuristisches Ballspiel, bei dem zwei Gegner um den Ball kämpfen, den sie in ein sich bewegendes Tor schießen müssen. Das Spielfeld wird dreidimensional angezeigt, getrennt für jeden Spieler in der oberen und unteren Bildschirmhälfte. Je nach Schussentfernung kann man mit einem Tor ein bis drei Punkte erzielen, somit kann das Spiel schnell umschlagen und bleibt bis zum Ende spannend. Nach 1 1/2 Stunden stand endlich der Gewinner fest. Es war Markus Römer, der auch das Synonym R.I.K. trägt (Rex Imperator von Kellenbach). Er durfte sich bei Wolfgang vom ABBUC etwas aus dem Sortiment aussuchen. Für den 2. Platz gab es auch einen Preis. Reinhold wünschte sich ein T-Shirt mit einem ATARI-Motiv.

Die Teilnehmer und Ergebnisse im Detail:
Runde 1
Gruppe 1 Helmut Weidner – R.I.K. 0 : 7
Gruppe 2 Sören Stiller – Wolfgang Burger 0 : 4
Gruppe 3 Rouven Gehm (Mr. XY) – Erhard Pütz 9 : 0
Gruppe 4 TXG – The White Warrior 3 : 0
Gruppe 5 FOX-1 – Thorsten Butschke 3 : 5
Gruppe 6 Mario – Frank 1 : 4
Gruppe 7 Daniel – Kerstin 6 : 4
Gruppe 8 Reinhold – Alfons 7 : 0

Runde 2
Gruppe 1 R.I.K. – Wolfgang Burger 7 : 2
Gruppe 2 Rouven Gehm (Mr. XY) – TXG 7 : 2
Gruppe 3 Thorsten Butschke – Frank 7 : 2
Gruppe 4 Daniel – Reinhold 2 : 4

Halbfinale
Gruppe 1 R.I.K. – Rouven Gehm (Mr. XY) 6 : 0
Gruppe 2 Thorsten Butschke (MB) – Reinhold 2 : 8

Finale
Markus Römer (R.I.K.) – Reinhold 9 : 1


Neuheiten
Neuheiten für ein etwa 20 Jahre altes Computersystem? Das gib es wohl nicht mehr, könnte man denken. Doch wer das glaubt, der liegt ganz falsch. Am Vormittag hatte Matthias Fröhlich sein selbst gebautes CD-ROM Interface gezeigt. Er hat es entsprechend der Veröffentlichung im ABBUC Magazin Nr. 64 gebaut, das nur wenige Tage vor diesem Termin erschienen ist. Leider habe ich es nur kurz gesehen, weil wir den Ballblazer- Wettbewerb überwachen mussten. In Betrieb ist es wohl nicht gewesen, aber angeblich soll es funktionieren. Leider kann man damit kein PC-CDROM Laufwerk als Massenspeicher an den ATARI anschließen, aber einen Audio CDSpieler auf dem man eine (gebrannte) CD abspielt, die die Daten eines Kassettenprogrammes in mehrfacher Geschwindigkeit gespeichert enthält. Die Schaltung wird mit dem SIO-Port verbunden und wandelt die analogen Signale der CD in eine digitale Form für den Rechner um. Ich hoffe auf einen Erfahrungsbericht von dem Erbauer dieser Hardware.

Im Bereich Software ist mir nichts neues aufgefallen, da kenne ich mich aktuell nicht aus. Erhard Pütz hatte aber auf seinem Laptop ein paar nette Programme für den kleinen ATARI. Das ATARI Filemanagement in der neuen Version 1.6 war zu sehen. Den ATARI 800 Win Emulator konnte man in Betrieb sehen und APE für Windows 9X hatte er auch dabei. Alte und neue Technik in derartiger Weise vereint zu sehen ist wirklich bemerkenswert. Eine weitere Neuheit war das Netzwerk- Interface, das ich selbst mitgebracht hatte. Die Geräte haben wir auch vorgeführt, indem wir 4 Rechnersysteme damit vernetzt haben. Das Spiel Multi Dash spielte ich dann zusammen mit Wolfgang, Rouven und Thomas und es hat gut funktioniert. Nochmals vielen Dank an Markus, der uns seine Rechner dafür zur Verfügung gestellt hatte. Eine ausführliche Beschreibung dieser neuen Hardware findet ihr in einem extra Artikel in diesem Magazin.

Die Aussteller
Helmut Weidner hatte drei Tische voll mit diversen Artikeln zum kaufen, tauschen oder auch nur zum ansehen. Ein original 800XL aus den USA mit Drucker und anderem Zubehör war zu sehen, ein ATARI PC3, der als Rechner für den Real-Time-Article diente, ein ST-System und eine XE Spielkonsole. An dieser wurde fast ständig fleißig gespielt. Bei Rouven nebenan sah man eine große Auswahl von Spielen auf Modulen und Kassetten. Module gab es für den XL/XE sowie für VCS 2600 und 7800. Thorsten Butschke (Mad Butcher) hatte auch Kassetten und Module dabei. Markus Römer bot eine Auswahl von Disketten an, die man dort auch gleich ausprobieren konnte. Der ABBUC, vertreten durch Wolfgang Burger, hatte einige original verpackte Spielmodule für den XL und ein Modul für den Portfolio mitgebracht. Wer den XC12 Datenrecorder noch nicht hat, konnte ihn kaufen. SIO-Kabel gab es eine ganze Menge im Angebot, leider sind sie mittlerweile recht teuer geworden. Natürlich konnte man auch beim ABBUC Mitglied werden, Anträge für die Mitgliedschaft waren ausreichend vorhanden.

Wie mir Helmut später mitteilte wurden fast 40 Teilnehmer gezählt und über 50 DM Eintrittsgeld eingenommen um die Saalmiete zu begleichen. Die gesellige Runde Zum Ausklang des Tages trafen sich anschließend die Austeller und einige Besucher in der Gaststätte. Beim gemeinsamen Abendessen wurden Ideen und Erlebnisse ausgetauscht. Man sprach über Ereignisse bei früheren Treffen, Erfahrungen mit dem kleinen ATARI und den Leuten, die ihn noch benutzen. Auch redeten wir über Ideen, die wir gerne einmal mit dem ATARI verwirklichen wollten und suchten nun nach konkreten Lösungen dafür. Insbesondere sollte das
nun verfügbare Netzwerk-Interface für ein Multi-Player Rennspiel genutzt werden. Die Steuerung mit einem Lenkrad (wie bei heutigen PC-Spielen) wäre eine tolle und wahrscheinlich einzigartige Sache.

Ab nach Hause
Gegen 20 h traten wir unsere Heimfahrt an. Es lagen noch 380 km Autobahn vor uns. Carsten nutzte die Gelegenheit auf dem Rücksitz einen Bericht über den C65 Compile zu schreiben. Das Wetter war relativ gut und es gab keinen Stau, so daß wir zügig voran kamen. Bei Würzburg machten wir eine kleine Pause auf dem Rastplatz. Um Mitternacht trafen wir in Frankfurt/Main ein. Wir setzten Carsten bei seiner Wohnung ab und fuhren dann zu uns weiter.

Fazit
Leider war ich dieses Mal etwas enttäuscht über die geringe Beteiligung an der Messe. Ein paar wichtige Leute haben dieses Jahr gefehlt. Ich hoffe nächstes Jahr wieder mehr begeisterte ATARI-Freaks in Schreiersgrün zu treffen. Die Veranstaltung war gut verlaufen und ich habe einige Leute besser kennengelernt Das halte ich für wichtig, denn man kommt nicht nur wegen des ATARI zu einer Messe sondern auch wegen der Leute, die ihn besitzen und nutzen. Harry Reminder (RAF)

GAME CLONES – VOL. 02

Und weiter geht es mit Ausgabe 2 der Game Clones, diesmal ohne langes Vorwort. Was gab es damals an Spiel- Ideen nach Pong ?!? Richtig, dutzende Pong-Varianten. Und danach folgte Breakout, gewissermaßen auch nur eine Pong-Variante. Auf dem alten Atari 800 gab es „Super Breakout“ für bis zu 8 Paddle-Mitspieler (max. 4 Leute bei XL/XE), grafisch und technisch verbessert folgte Jahre später „Arkanoid“. Doch wer mal wieder sein Geld sparen wollte, der war mit Breakout Clones genauso gut bedient. Zwar bot keiner der Clones mehr die Möglichkeit für bis zu 8 Spieler an, dafür waren aber so ziemlich alle Clones grafisch sehr viel besser, als das Atari 800 Modul Game. Ausgesucht habe ich mir diesmal die Breakout Clones Ataroid (aus dem alten Atari Magazin), Unicum (aus Happy Computer; hat jemand zufällig den nicht-erschienenen Editor ???) und als letztes Breakit (aus Computronic oder HC-Homecomputer, beide vom Tronic- Verlag). Viele Leute werden diese Clones schon aus dem PD-Mag oder irgendwelchen PD-Sammlungen kennen. Nun sind sie also (hoffentlich) auf dem ABBUC Magazin

Ich wünsche euch viel Spass damit !!
Andreas Magenheimer

BEST OF SHOW JHV 2001

In diesem Jahr wollen wir wieder einen „Best of Show 2001“ Wettbewerb auf der JHV in Herten durchführen.
Für diejenigen, die „Best of Show“ noch nicht kennen hier eine kurze Erklärung: Gesucht werden die besten Neuentwicklungen für den 8-bit ATARI seit der JHV 2000 in den Rubriken
* Hardware
* Spiele
* Demos
* Anwendungen / Tools

Teilnahmeberechtigt sind nur Produkte, die neu entwickelt oder wesentlich weiterentwickelt wurden und in direktem Zusammenhang mit einem ATARI 8-bit Computer benutzt werden. Nicht zugelassen sind z.B. reine PC-Programme und ATARI-Emulatoren.

Die Neuentwicklungen werden im Rahmen der JHV vom Entwickler oder seiner Vertretung vorgestellt. Die Jury besteht wie im letzten Jahr aus allen anwesenden Messebesuchern. Das heißt, jeder Besucher hat die Möglichkeit seine eigene Bewertung abzugeben.

Den Gewinnern jeder Kategorie winkt ein Preis und sie dürfen das Logo der „Best of Show JHV 2001“ tragen. Ebenso gibt es einen Preis für ein Jurymitglied, das per Los ausgewählt wird. Eure Anmeldungen müssen bis zum 21.10.2001 abgegeben sein. Wir suchen auch Vorschläge für ein neues „Best of Show“ Logo. Es sollte gut zu erkennen sein und die Worte „Best of Show JHV 2001“ und das ATARI Logo beinhalten. Das beste Logo wird auch mit einem Preis ausgezeichnet. Hierfür gilt der gleiche Anmeldetermin wie für die Programme.

Anmeldungen zu den Kategorien und Logovorschläge schickt Ihr per Post an:
Harry Reminder
Heddernheimer Landstr. 86
60439 Frankfurt /Main
oder per email an:
HReminder@ABBUC-RAF.de

Ihr könnt den aktuellen Stand der Logovorschläge, Anmeldungen und die genauen Wettbewerbsbedingungen nachlesen unter:
http://www.strotmann.de/atari/abbuc/bos

Nun wünsche ich viel Spaß bei der Erstellung eines neuen Produkts, das Ihr dann auf der „Best of Show JHV 2001“ präsentiert! ABBUC Regionalgruppe Frankfurt/Main (RAF)
Thomas Grasel, Marc Mortara, Harry Reminder, Carsten Strotmann

Unconventional 2001

(7)8-9 September 2001 wie beim letzten Mal im Schützenhaus Lengenfeld. Eintritt frei!
Info: http://unconventional.atari.org

Organisatoren:
Foundation Two
Uncon Party Society (UPS)
ATARI Bit Byter User Club (ABBUC)
Vogtland ABBUC Regionalgruppe (V.A.R.)
Tripple A Magazin

Geplant:
German ATARI Gaming Open:
Head to Head: Checkered Flag (Lynx)
VCS: Millipede, sowie andere Atari Systeme
Coding , Msx, Gfx competitons für alle Systeme.

Wild Compo
DJ Night mit MC Laser (wenn er kommen kann)
Bei gutem Wetter Grillabend
Und vieles mehr.

Weitere Einzelheiten bitte der ABBUC Site im Internet entnehmen. Oder bei Thorsten Butschke

After Eight Party

Vom 09-11.02 fand in Kellenbach / Hunsrück (Kreis Bad Kreuznach) die After Eight Party (AEP) statt.

Am Freitag um 8 hatte Markus Römer (R.I.K.) das Club Haus des örtlichen Sportvereins hergerichtet, also die Bierdosen in den Kühlschrank gestellt. Dann durfte er noch eine Stunde warten, bis Ich (Mad Butscher) eintraf. R.I.K. hatte mich gebeten ihm einen Hamburger vom Burger King mitzubringen, den hatte ich aber vergessen vom Tablett zu nehmen, so dass der der Hunger erst einmal durch ein Bier verdrängt werden musste.

Als erstes kam Kaiser Dee Dee, ein Bekannter der zusammen mit R.I.K. in einer Band spielt vorbei. Er fand unser Treffen ganz lustig, und ließ noch seine Digital Kamera da, so dass wir noch ein paar schöne Bilder machen konnten. Des Weiteren outet sich Kaiser Dee Dee als Fan von Megablast (XE/XL), welches er dann auch mit R.I.K. spielte.

Dann kam Matthias Alles (Charon / SDT) und begann gleich mit dem Aufbau, dem ich mich nun endlich anschloss. Danach traf auch Rouven Gehm (
Mr. XY / SWAT) ein. Ich dachte mir, dass ein original ATARI 800 einen guten Real time Article abgeben würde, und baute diesen auf. Leider stellte sich heraus, dass aufgrund des langen nicht Benutzens die Tastatur nicht wollte. Auch kam der Fernseher nicht ganz mit dem NTSC zurecht, so dass es nur Schwarz-weiß gab. Damit der Rechner nicht umsonst mitgebracht wurde, haben wir dann erstmal zu viert Asteroids gespielt. Dafür braucht man die Tasten nicht, aber die 4 Joystickports des 800. Da es schon spät am Abend war, steckte ich erst einmal fachmännisch das Modul falsch herum in den linken Slot, und wunderte mich dann, warum nichts lief. Während der ganzen Zeit haben wir den Real time Artikel dann halt per Hand auf einem Blatt Papier geführt, so dass ich erstmal etwas zu tippen hatte, als endlich ein 800XL als Real time Rechner bereit war.

Da nun auch die ST’s aufgebaut waren, spielten wir dank des Link Kabels von Mr. XY zu viert an 2 Rechnern Lotus Esprit II. Obwohl ich das Spiel schon lange nicht mehr gespielt habe, war ich ganz gut, vielleicht liegt es auch daran, dass R.I.K. und Mr. XY immer noch nicht verstanden haben, dass es bei jedem Rennspiel auch eine Bremse gibt. Neben Lotus spielten wir auch noch Speedball I und II auf dem ST. Nächstes mal müssen wir diese Spiel als Wettbewerb spielen.

Langsam wurden wir nun müde, und gegen 3 Uhr war nun noch Mr. XY und ich wach, so dass wir erstmal eine Partie ATARI Tennis spielten. Mir glückte dabei in 3 Sätzen eine Revanche für die letzte Niederlage auf der STNICCC Party. Nun legten auch wir uns hin. Leider war ich so unschlau, dass ich mich genau vor die Eingangstür legte, so fror ich mehr als ich schlief. Das vor der Tür schlafen saudumm ist, durfte ich mir dann noch den ganzen Vormittag anhören.

Es war nun also Samstag, und wir probierten als erstes einmal die VCS Spiele, die wir später als Wettbewerb spielen wollten. Warlords und Steeplechase sind Spiele, die man mit 4 Spielern gleichzeitig spielen kann, da sie mit Paddles gespielt werden. Warlords ist quasi Breakout für 4 Spieler. Jeder hat eine Burg aus Steinen, und muss aufpassen, dass diese nicht abgebaut wird. Steeplechase ist ein Pferderennen, bei dem man rechtzeitig vor jedem Hindernis abspringen muss. Charon zeigte mir anschließend die 3D Engine von Escape auf dem Falcon, mit der er einen Wimp Effect zusammen mit No / Escape programmieren will.

Dann kamen die ersten RAF’s. Nämlich Thomas Grasel (Artax) und Harry Reminder. Thomas hat Verwandtschaft im Hunsrück, daher kennt er sich in dieser abgelegen Bergwelt besser aus und war schneller da (1,5 Stunden) als die anderen. Die beiden bauten nun ein weiters 8 Bit System auf, und spielten Rallye Speedway und Schreckenstein. Da ich auf den letzten Partys etwas Rallye Speedway geübt hatte, dachte ich mir, dass ich gegen den Meister (Artax) eine Change hätte, aber dem war nicht so. Artax hat auch gleich höchste Beschleunigung und Eis auf der Straße eingestellt, so das ich eigentlich nur in den Bäumen zu finden war. Auch Mr. XY konnte Artax nicht das Wasser reichen. Trotzdem hat es eine Menge Spaß gemacht.

Wie gesagt, 1 ½ Stunden später kamen dann auch die übrigen RAF’s (Carsten Strotmann und Marc Mortara). Da wir nun fürs erste vollzählig waren, begannen wir Decathlon (XL/XE) im Wettbewerb zu spielen. Nebenher spielten wir auch Warlords (VCS) , Steeplechase (VCS) und Lotus Esprit (ST) im Wettbewerb. Bei Warlords wurde ich glorreicher Letzter. Dafür konnte ich beim Pferderennen zweiter werden. Weil beim Decathlon in der ersten Gruppe öfters der Start verpasst wurde, waren die Ergebnisse nicht ganz so aussagekräftig. Es trat aber mal wieder der RAF Effekt ein. Wie auf der 8BPP wo Harry auf einmal meinte „Lass mich mal“, und dann mal ebenso die Größte Weite schaffte, war diesmal Marc an der Reihe. Zuerst hatte er Probleme mit dem Competition Pro Joystick, als ich ihm aber ein paar Tipps gab, hat er aus dem Stand die größte Weite im Kugelstoßen von allen geschafft.

Der Höhepunkt der Wettbewerbe war sicherlich der 400m und der 1500m Lauf. Hier kommt es vor allem auf die Kondition der Spieler an, und es wurden die wildesten Verrenkungen gemacht. Fast 4 Minuten immer wieder links, rechts, links, rechts. Nicht ohne Grund kennen selbst heute noch die meisten Leute diesen Wettbewerb. Diesmal ging kein Joystick kaputt. Während der Wettbewerbe traf Carsten Schwindt, ein weiterer Bekannter von R.I.K. ein und machte sofort mit. Von ihm hatte R.I.K. einen Commodore C-16 Joystick geschenkt bekommen. Da er einen anderen Stecker hatte, konnten wir ihn bis dahin nicht gebrauchen, aber nun wurde die Idee geboren, doch vor die Tür auf den Sportplatz zu gehen, und einen Joystick Weitwurf Wettbewerb zu machen. Der Joystick war halt von Commodore, und hielt deswegen nur 3 Würfe durch, aber auch mit den zusammengebundenen Einzelteilen ließ es sich gut werfen. Artax und Carsten Strotmann waren hier nicht zu schlagen. Die anschließende Zusammenrechnerei der Ergebnisse nach der RAF Methode konnte ich aber intellektuell nicht folgen, so dass ich zu dem Endergebnis wenig sagen kann. Die zufällig vorbeikommenden Zuschauer dürften allerdings beim Anblick von 10 erwachsenen Menschen, die einen Joystick ins Feld werfen, sich so ihre Gedanken gemacht haben.

Dann traf auch Andreas Magenheimer (Charlie Chaplin / SWAT) ein. Er hatte eine Kiste Polenspiele mitgebracht, die recht schnell unter die Leute gebracht war, so konnte er zusammen mit Marc Taipan (XL/XE) und mit Carsten Schwindt Archon (XL/XE) spielen. Harry und Thomas spielten derweil Fever Pitch Soccer und Raiden auf dem Jaguar. Außerdem wurde endlich der Traditionelle Checkered Flag Lynx Ring aufgebaut. Auf der 8BPP war es 3 Lynxe, diesmal schon 4. Da bis zu 8 Lynx zusammenspielen können, haben wir also noch Erweiterungsmöglichkeiten. R.I.K und Mr .XY entdeckten nun die Vorzüge von Dragster auf dem VCS, und spielten es fast den ganzen restlichen Samstag bis der Rekord bei 6’11 Sekunden lag. Auch Nicole (Miss Stress / Foundation Two) und Renate (Kaisersoft) schauten vorbei, um zu sehen, was wir so machten. Auf der AEP waren damit doppelt soviel weibliche Besucher als auf durchschnittlichen Conventions.

Marc und Carsten Strotmann verabschiedeten sich dann und fuhren heim. Wir begannen nun noch ein ATARI Tennis Turnier, welches allerdings nach dem überraschendem Sieg von Artax über Mr. XY unbeendet bleiben musste, weil nun auch Artax und Harry die Heimreise antraten. ATARI Tennis ist wirklich genial, und hoffentlich üben alle fleißig, damit wir beim nächsten mal ein spannendes Turnier machen können. Später sagten dann auch Charlie Chaplin und Charon auf Wiedersehen, und R.I.K. ,Mr .XY und ich spielten noch etwas Club Drive, eines der coolsten Jaguar Spiele überhaupt. Wir beschlossen als Huldigung an Club Drive den Glub Drive Glub ins Leben zu rufen. Denn wenn man die eigentlichen Ziele des Spiels vergisst, kann man herrlich Freestyle fahren, also die Wände hoch, einen three sixty machen, und sich anschließend 3 mal überschlagen usw. 42 rulez.

Es war nun schon Sonntag und auch wir legten uns zur Ruhe. Diesmal war ich schlauer und schlief vor der Heizung, somit fror ich nicht. Nach ein Paar Stunden war ich wieder wach, und wecke gleich die andren mit auf. Mr. XY fuhr dann heim, und R.I.K. und Ich räumten auf. Die glorreich ertrunkene Level 7 Bier-Pyramide wegzuwerfen viel uns dabei natürlich schwer. Die AEP war nach der 8BPP die zweite Gaming Party die wir
gemacht haben, und bestimmt nicht die letzte. Während die 8BPP noch bei Mr. XY private durchgeführt wurde, habe wir diesmal schon eine Location gebraucht, daher hat es diesmal auch im Gegensatz zur 8BPP Geld gekostet.

Bei der 8BPP waren wir zu sechst, diesmal waren etwa 12 Leute und 2 Besucherinnen da. In Zukunft hoffen wir, dass noch mehr Leute die Spaß an ATARI haben den Weg zu solch einer Veranstaltung finden. Wieder einmal hat sich gezeigt, dass die alten Spiele einen nach wie vor in den Bann ziehen können. Es gibt heute graphisch perfekte Rennsimulationen, trotzdem macht Rallye Speedway oder Dragster mindestens genauso Spaß, wenn nicht mehr.

ABBUC e.V. PD-Neuheiten

605 AMC-Soft 1-1993 ED/2S
Armin Stürmers Diskettenmagazin zum XL/XE. Themen dieser Ausgabe: Reporter gesucht, XL/XE-Messe, jede Menge Teste von Hard- und Software, Spieleteste, Turbo Speedy DC, Turbo-Link, Floppy-Netzteil. Spiel: 2 Grad Süd.

606 COMPY-SHOP-MAGAZIN #10 ED/2S
Ausgabe vom November 1988. Das Verwirrspiel geht weiter. Das ist Magazin #10, das aber vom Compy Shop selbst als #11 betitelt ist. Dabei war doch die #1 ein Katalog – na, egal. Aus dem Inhalt: Es werden neue Spiele vorgestellt, darunter Draconus, Druckroutine wurde angepasst an 7, 9 und 24-Nadel-Drucker, Info zur Geschichte von ATARI, Computerberatung zur Anschaffung eines selbigen, PD-Ecke, Speedy System Teil 2, TurboBASIC XL Kurs Teil 4, Story, Tipps zu Spielen, Teste zu Hard- und Software.

607 COMPY-SHOP-MAGAZIN #11 ED/2S
Ausgabe Dezember 1988, 6502 Programmieren Teil 6, In den Tiefen des OS Teil 1, PMGrafik Teil 1 und 2, BASIC und Utilities, Mausabfrage, CSM-VTOC-Editor, Fraktale in TBS, Tipps zu Draconus, CS-Bausätze, Spieleteste: Der leise Tod, PM-Grafik-Demo, Spiel: Gallow.

608 Public Tophits Library #3 SD/1S
Viele nützliche Utilities, Super ist darauf Tiny Text, das Texte komprimiert.

609 Public Tophits Library #7 SD/1S
DOS 2.6f (angepasst für ATARI 800), Assembler in BASIC geschrieben, BASIC-Loader, Speichertest, Checker für BASIC-Programm, Disk-Copier für 48k-400/800, RENUM-Util für BASAIC, Labelprinter, Komprimierer für BASIC-Programme (Super!), Screendump für GR.9, Formatierhilfe für neue Disks, DATA-Generator, Compare für Vergleich zweier BASICProgramme, LIST-Schutz für eigene Programme, Autonumber.

610 VISICALC Dealer Demo SD/1S
Eine umfassende Information zum professionellen Tabellenkalkulator VisiCalc. Dieses kommerzielle Programm war mal der Standard und wurde von Bürocomputern auch auf fast alle Heimcomputer portiert. Natürlich in Englisch – aber sehr gut!

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Umsetzung des Print-Magazins zu Text/HTML
Scannen, Layout, HTML Andreas Bertelmann
Rohdaten als PDF, Grafik Wolfgang Burger