ABBUC Magazin 057


IMPRESSUM
© 1999 Atari Bit Byter User Club e.V.
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Das Atari Bit Byter User Club Magazin erscheint ¼Jährlich. Jeweils
½jährlich erscheint das Atari Bit Byter User Club Sondermagazin. Eingesandte
Artikel müssen frei von Rechten Dritter sein. Mit der Zusendung
gibt der Autor seine Zustimmung zur Veröffentlichung. Veröffentlichungen,
auch auszugsweise nur mit schriftlicher Genehmigung

Inhalt

Seite 2 Die Atari -> PC Brücke (PC Bridge)
Seite 3 Computer- und Atari Geschichten
Seite 7 Die CK DejaVu CD-Rom
Seite 8 Best of Show JHV 1999
Seite 9 Die Lösung aus Heft #56
Seite 10 Elefantenjagd
Seite 11 Neue Audio CD
Seite 12 RAF
Seite 13 Mein IDE Interface Teil 2
Seite 14 ATR & XFD
Seite 18 Schreiersgrün 1999
Seite 21 Atari Messe 1999
Seite 24 BlackBox und Parität
Seite 28 AR Teil 4
Seite 30 XLE Magazin

Die ATARI -> PC-Brücke (PCBridge)

Liebe Atari-Freunde,
wäre es nicht schön, wenn unser geliebter ATARI etwas reichhaltiger mit Schnittstellen ausgestattet wäre? Zum Lieferumfang gehört nur der von ATARI erfundene serielle Bus, über den die intelligente Peripherie

über ein bestimmtes Protokoll mit dem ATARI kommuniziert und das parallele Interface, für das nur wenig Hardware existiert. Auf der anderen Seite gibt es für den IBM-kompatiblen PC Unmengen von günstigen Erweiterungskarten, die serielle und parallele Schnittstellen zur Verfügung stellen. Darüber hinaus sind auch Grafikkarten
nach dem Hercules- und VGA-Standard für wenig Geld zu bekommen. Was liegt also näher darüber nachzudenken, wie man diese Karten zusammen mit dem ATARI verwenden könnte?
Ich habe letztes Jahr einige Zeit in die Entwicklung eines solchen Interfaces gesteckt und dabei herausgekommen ist eine Hardware, die es erlaubt, ISA-Karten, die nicht per DMA (Direct Memory Access) Daten übertragen, anzusteuern. Dazu gehören unter anderem Grafik- und Multi-I/O-Karten. Das Interface wird an dem parallelen Bus eines 800XL angesteckt und verhält sich wie ein ‚echtes‘ PBI (Parallel Bus Interface)
Gerät, d.h. eventuelle Treiber sind auf einem ROM untergebracht, das sich bei Bedarf automatisch in den Speicherbereich bei $D800 (Mathe-ROM) einblendet. Diese Technik wurde schon von den ATARI-Betriebssystemprogrammierern vergesehen, doch leider ist sie nie besonders häufig angewandt worden. Eine löbliche Ausnahme

bildet z.B. das MSC-Interface von S. Biermanns und M. Berlitz. Um den praktischen Betrieb zu demonstrieren, habe ich selbst schon einen 80-Zeichen Treiber für Hercules-Karten geschrieben und mit der seriellen und parallelen Datenübertragung experimentiert. Alles dies funktioniert recht ansehnlich und wer auf der letzten JHV war, müßte mich mit einer freiverdrahteten Variante des Interfaces gesehen haben. Mittlerweile ist auch eine professionell gefertigte Version der Platine fertig, die auch hier abgebildet ist.
Da mir aber durch meine Berufstätigkeit die Zeit fehlt, alle angedachten Treiber auch zu verwirklichen, möchte ich an dieser Stelle findige Programmierer aufrufen, Treiber für diese Hardware zu entwickeln.
Baupläne für das Interface und Unterlagen über die Programmierung von PC-Hardware könnt Ihr von mir bekommen.
Zu den Kosten: Die benötigte zweiseitige Platine kostet im Moment bei PCB-Layout ca. 90,- DM. Dazu kommen noch 7 TTLICs, 3 GAL 16V8 und etwas Kleinkram. Summa summarum liegt man dann bei ca. 110,- bis 120,- DM. Falls mehrere Leute diese Platine bestellen wollen, wird sich der Preis erheblich reduzieren. Kennt jemand übrigens einen günstigeren Fertigungsservice als die Firma PCB-Layout? So, ich hoffe ich habe einige Leute für dieses Interface interessieren können.
Bitte meldet Euch bei mir unter folgender Adresse:
Roland Scholz
Kölner Str. 119
53879 Euskirchen
Tel.: 02251/783467 (20.00 – 22.00h)
e-mail: roland.scholz@gerling.de
Mit den besten Grüßen,
Roland

Atari und Computer Geschichten

Die Firma ATARI ist Geschichte. Lediglich Spiele nach Rechten von alten ATARI Spielhallenhits werden heute noch von der Firma Hasbro vertrieben. Tja, angesichts der immer schnelleren und besseren Computer vergißt man schon mal (wenn man so alt ist…) wie die Geschichte einst begonnen hat.

Am Anfang war – nein, nicht ATARI. Am Anfang stand, welche Überraschung, der Mensch, genauer gesagt, der christlich-abendländische. Sein Name: Raimundus Lullus, sein Beruf: Christlicher Missionar, seine Herkunft: Spanien. Raimundus Lullus entwickelte in der Theorie eine Maschine, mit der es möglich sein sollte, die absolute Richtigkeit des christlichen Glaubens zu beweisen.

Diese Maschine sollte in der Lage sein, aufgrund der eingegebenen Begriffe logische Schlüsse zu ziehen. Diese älteste bekannte europäische Idee einer Maschine, die dem Menschen Denkarbeit abnehmen sollte, hat damals viele Denker und Wissenschaftler beschäftigt. Nicht alle Zeitgenossen haben diese Idee als Spinnerei eines verrückten Mönches abgetan. Vor allem die Mathematiker waren fasziniert und entwickelten immer wieder neue Ansätze für eine mechanische Rechenmaschine. Aufgrund des finsteren Mittelalters (moderne Zeitgenossen wissen das von Hägar dem Schrecklichen) dauerte es noch knapp 350 Jahre, bis Wilhelm Schickard 1623 seine Rechenmaschine für Addition und Subtraktion vorstellte. In Frankreich arbeitete der Mathematiker Blaise Pascal an einer vergleichbaren Maschine, die er 1642 erfolgreich vorstellte.

Von nun an ging es fast Schlag auf Schlag:
1666 entwickelte Gottfried Wilhelm von Leibniz, der unabhängig von Isaac Newton die Integral- und Differentialrechnung (das waren harte Zeiten in der 10. Klasse, meine Lieben) ein Verfahren, Denkprozesse in einzelne, wohlgeordnete Schritte zu zerlegen. Damit war die Programmsteuerung erfunden. Diese und weitere Erkenntnisse setzte Leibniz in eine Rechenmaschine um, die als Tischrechner Addition, Subtraktion, Division und Multiplikation beherrschte.

Doch damit nicht genug. Leibniz entwickelte auch noch das Duale Zahlensystem, in dem alle Rechenarten mit 0 und 1 ausgeführt werden können, welches er 1679 veröffentlichte. Wie wir wissen, arbeiten heute alle Computer, auch unser kleiner Liebling, in diesem Zahlensystem. Es wird auch binäres Za
hlensystem genannt. 1728 entwickelte der französische Techniker Falcon eine Lochkartensteuerung für Webstühle, mit deren Hilfe das Weben von Mustern beliebig gesteuert werden konnte. Die erste große Vermarktung der Programmsteuerung auf der Basis des dualen Zahlensystems war somit erfolgt. Um 1800 liefen praktisch alle Webstühle mit diesem inzwischen Jaquard-Maschine genannten System. Zehntausende dieser Maschinen waren weltweit im Einsatz und sind heute noch in vielen Museen zu bestaunen.

1789 während der französischen Revolution erhielt der Mathematiker Prony den Auftrag, neue mathematische Tabellen zu erarbeiten, mit deren Hilfe alle wirtschaftlich relevanten Daten ausgewertet werden sollten. Um die knappe Zeitvorgabe für diesen Auftrag einhalten und damit der Guillotine entgehen zu können, zerlegte er alle Rechenoperationen im Dezimalsystem in immer kleinere Schritte. Am Ende konnten alle Rechnungen nur durch Addition und Subtraktion bewältigt werden.
Dieses System benötigte zur Erarbeitung der Formentabellen Arbeitsgruppen, die wie folgt zusammengesetzt waren: 5 bedeutende Mathematiker, 8 geübte Rechner und 80 Rechenknechte, die ausschließlich addieren oder subtrahieren konnten, Dieses System war so erfolgreich, daß es bis in die 50erjahre unseres Jahrhunderts noch Verwendung fand und erst mit der Einführung von Computern in den 60er Jahren endgültig Geschichte wurde.

1821 stellte Charles Babbage in Groß Britannien ein Modell einer Maschine vor, mit deren Hilfe er nach 9 Jahren Entwicklungszeit in der Lage war, Logarithmentafeln zu berechnen und auszudrucken. 1823 begann er mit Hilfe von Regierungsgeldern eine große Maschine zu entwickeln. Sie gelangte nie zur Funktionsreife. Nach 10 Jahren wurden die Gelder zurückgezogen und die Arbeit an der Maschine eingestellt.

1840 stellte der schwedische Ingenieur Georg Scheutz einen verbesserten Nachbau der Differenzmaschine von Charles Babbage vor, die viele Jahre erfolgreich im Einsatz war. Charles Babbage entwickelte daraufhin eine Vielzweckmaschine, für die er das System von Prony zugrunde legte und die inzwischen weiter verfeinerte Lochkartensteuerung als Methode zur Programmsteuerungs verwendete. Nach 20 Jahren harter und kostenintensiver Arbeit mußte Babbage aufgeben. Immerhin stellte er 1862 auf einer Ausstellung einen Prototyp seiner ‚Analytischen Maschine‘ vor, die schon sehr an einen Computer erinnert. Sie hatte bereits ein Rechenwerk, eine Kontrolleinheit für die Ablaufsteuerung und einen Speicher für Zwischenergebnisse, der aus 1000 Stapeln zu je 50 Zahnrädern bestand. Daten und Programm wurden per Lochkarte eingegeben.

Über 100 Jahre später bauten Studenten diese Maschine nach Originalentwürfen und bewiesen nachträglich ihre Funktionsfähigkeit. Babbage und seine Zeitgenossen scheiterten an der damals noch nicht möglichen, für den Bau derartiger Maschinen aber unbedingt erforderlichen Präzision bei der Herstellung der mechanischen Teile.

1890 benutzte der Deutsch-Amerikaner Hermann Hollerith die Lochkarte zur Verarbeitung großer Datenmengen. Er hatte eine Maschine entwickelt, die aufgrund von Lochkarteneingaben Zahlen sehr schnell verarbeiten konnte. Die amerikanische Volkszählung wurde damit in einem Sechstel der bis dahin benötigten Zeit ausgewertet. Hollerith war ein gemachter Mann und gründete die ‚Hollerith-Gesellschaft‘, die 1924 in ‚International Business Machine Corporation‘ umbenannt wurde. Wer kennt heute nicht IBM?

1932 baute der Bauingenieur Konrad Zuse seinen Z1, den ersten voll funktionsfähigen Computer, der im binären Zahlensystem arbeitete. Der Z1 war voll mechanisiert.

1938 stellte er den Z2 vor, der statt mechanischer Schaltglieder Relais enthielt und mit Hilfe von Lochkarten gefüttert wurde. 1941 kam der Z3, der 2600 Relais besaß, programmgesteuert war, auf Binärbasis rechnete und vollkommen fehlerfrei funktionierte. Er baute bis Ende des II. Weltkrieges noch den Z4, der wie der Z3 für den Einsatz im Flugzeug-und Raktetenbau verwendet wurde.

1942 stellte Bell in den USA den ersten Relaisrechner vor, 1944 folgte IBM mit dem ‚Mark I. Bell und IBM sowie einige andere Firmen entwickelten noch weitere elektromechanische Rechner, die alle folgende Gemeinsamkeiten hatten:
Dateneingabe, Datenspeicher Programmeingabe, Steuerwerk, Datenausgabe.
Parallel dazu wurden Rechner entwickelt, in denen die Strukturen und Schaltkreise der mechanischen Rechner beibehalten, aber die Relais durch Röhren ersetzt wurden. Damit entstanden bereits in den 40er Jahren Computer, die den ausgefeilten elektromechanischen Geräten an Geschwindigkeit um das 1000fache überlegen waren. Leider aber waren sie noch nicht fehlerfrei in der Funktion.

Die letzte entscheidende Entdeckung in der langen Geschichte des Computers gelang dem Mathematiker John von Neumann, der um 1945 die variable Speicherprogrammierung (Sprungbefehle) entwickelte.
1954 wird die Programmiersprache FORTRAN eingeführt.
1958 erscheint der erste Transistorrechner, programmiert in ALGOL.
1960 folgt der erste IC, 1965 der erste pIC.
1963 erblickt BASIC das Licht der Welt, 1965 PASCAL.

Seither haben sich Hardware und Software mit atemberaubender Geschwindigkeit weiterentwickelt. Grundlegend Neues war nicht dabei, aber Vorhandenes wurde immer wieder verbessert, verfeinert und noch leistungsfähiger gemacht. Oder gibt es tatsächlich noch ATARI-Freaks, deren 400/800 oder XL/XE jungfräulich ist?
Tja, und natürlich wurde der Computer so ziemlich von Anfang an auch als Spielzeug genutzt. Logikrätsel, Zahlenspiele, Knobelaufgaben und irgendwann Piepser und bewegte Lichtpunkte. Das Telespiel war geboren. Irre teuer, ganz schön eingeschränkt (4 Spiele in s/w) und wenig bei Eltern beliebt. So fing es bei mir vor 30 Jahren an. Es folgte eine VCS von ATARI und dann ein selbstgebastetelter ‚Computer‘, der eine LED-Kette und einen Buzzer steuerte. Beruflich durfte ich schon einen CP/M-Rechner (32KB RAM, 4 Zoll Grünmonitor), danach einen Kienzle-PC (128KB RAM) quälen, später einen XT usw. Dann, im Januar 1984 gelang mir der Sprung zum eigenen 800XL, der seitdem meinen Schreibtisch bevölkert und nach Aufmerksamkeit giert. Endlich ein eigener Rechner mit Farbe und Sound, nicht so eine quiekende, farblose und lahme Kiste wie im Büro.

Seither, immerhin über 15 Jahre, hat der XL nichts von seiner Faszination verloren. Sogar meine Kinder beschäftigen sich mit dem guten, alten Schätzchen. Irgendwo muß ja der Clubnachwuchs herkommen…;-)
Das hätte sich Raimundus Lullus vor über 700 Jahren sicher nicht träumen lassen.

Mehr Geschichte(n) demnächst in diesem Magazin.
Gruß und Good Byte
Walter

Die CK-Deja vu CD-ROM

Welcher ATARI-User kennt sie nicht !? Die ‚Computer Kontakt‘ . Es war seinerzeit das beste Computermagazin für unseren ATARI 8-Bit . Nun hatte ich ich mich mit einem Bekannten aus dem ZX-Team (Michael Kloss) dazu entschlossen, dieses Magazin einzuscannen ( JPG )und auf CD zu brennen. Nun ist sie fertig und ich meine sie ist uns ganz gut gelungen.

Dank Andreas Magenheimer, der mir die fehlenden Hefte zugeschickt hat, ist die Sammlung (bis auf wenige Seiten) sogar komplett. Außerdem ist sämtliche Software die in der CK (und ATARI-Magazin) für unseren ATARI erschienen ist im ATR-Format mit auf der CD. Man kann die CD sogar bestellen :-). Für DM 15 +
Porto (DM 3) ist das gute Stück zu haben. Einfach eine Postkarte oder eine email an:
Rene Achter,
Martin-Luther-Straße 83
56112 Lahnstein
Email : rachter@rz-online.de

Best of Show 1999

Auf der ATARI Messe in Schreiersgruen wurde von [Dieter Gretzschel… Old Man Tower] ein Programm zur Berechnung von Zahlen mit bis zu 20 Ziffern vorgestellt. Das hat uns auf die Idee gebracht, ein „Best of Show“ auszuschreiben.

Worum geht es? Jedes Jahr gibt es auf der JHV Neuigkeiten für den ATARI XL/XE zu bewundern. Doch wurden diese Produkte bisher nur kurz innerhalb des ‚offiziellen“ Teils der Hauptversammlung vorgestellt. Wir möchten den Autoren eine Ermunterung geben, weiterhin Produkte für den ATARI zu entwickeln. Daher soll von nun an jedes Jahr auf der JHV der „Best of Show“ Preis verliehen werden.

Wer kann teilnehmen?
Jeder Entwickler eines neuen Programmes oder einer neuen Hardware.
Es gibt drei unabhänge Preise in den folgenden Kategorien:
1. Hardware
2. Software Spiele / Demos
3. Software Anwendung / Tools
Teilnahmeberechtigt sind nur Produkte, die innerhalb der letzten 12 Monate (bis zur JHV 99) entwickelt oder wesentlich weiterentwickelt wurde und in direktem Zusammenhang mit einem ATARI 8-bit Computer zu benutzen ist.

Also, ein PC <-> ATARI Interface ist teilnehme berechtigt, ein Verwaltungsprogramm für ATARI Spiele, das nur auf einem PC abläuft ist nicht teil nahmeberrechtigt. Das Programm wird auf der JHV innerhalb von 10 Minuten von seinem Ersteller der Jury und dem interessierten Publikum vorgestellt. Die teilnehmenden Produkte müssen bis zum Beginn der offiziellen JHV (30.10.99, 10:00) zum Wettbewerb angemeldet sein. Die Jury besteht aus zwei Mitgliedern des ABBUC Vorstandes und jeweils einem Vertreter aus den anwesenden ABBUC Regionalgruppen. Bewertet wird die Idee, die Ausführung und die Preis/Leistung des Produktes. Die Gewinner der jeweiligen Kategorie dürfen das „Best of Show JHV 99“ Logo tragen.

Wir suchen noch Vorschläge für
das „Best of Show JHV“ Logo. Das Logo sollte leicht zu erkennen sein und die Worte „Best of Show JHV“, die Jahreszahl und das ATARI Logo beeinhalten. Wer eine Idee für das Logo hat, schicke bitte einen Entwurf (Datei oder Zeichnung) an:

Carsten Strotmann
Friedberger Landstr. 84
60316 Frankfurt am Main
eMail: carsten@strotmann.de
Außer Ruhm und Ehre winkt dem Designer des ausgewählten Logos ein Preis.

Also, ‚ran an den ATARI oder an den Lötkolben und etwas neues auf die Beine gestellt! Auf die Gewinner warten nicht nur wertvolle Preise, sondern auch eine besondere Auszeichnung für ihr herausragendes Produkt.

Kreuzworträtsel Auflösung

 

Elefantenjagd

Dieser Text befasst sich eingehend mit einer der wichtigsten Fragen der Menschheit: „Wie fängt man einen Elefanten?“ Erfahrungsgemäß hat jede Berufsgruppe ihre eigene spezielle Methode, Elefanten zu jagen. Hier sind einige der interessantesten:

Mathematiker
Mathematiker jagen Elefanten, indem sie nach Afrika gehen, alles entfernen, was nicht Elefant ist und ein Element der Restmenge fangen.

Erfahrene Mathematiker werden zunächst versuchen, die Existenz mindestens eines eindeutigen Elefanten zu beweisen, bevor sie mit der Methode der gewöhnlichen Mathematiker als untergeordneter Übungsaufgabe fortfahren. Mathematikprofessoren beweisen die Existenz eines eineindeutigen Elefanten und überlassen dann das Aufspüren und Einfangen eines tatsächlichen Elefanten ihren Studenten.

Informatiker
Informatiker jagen Elefanten, indem sie den folgenden Algorithmus A ausführen:
1. Gehe nach Afrika
2. Beginne am Kap der guten Hoffnung
3. Durchkreuze Afrika von Süden nach Norden bidirektional in Ost-West-Richtung
4. Für jedes Durchkreuzen tue:
a) Fange jedes Tier, das Du siehst
b) Vergleiche jedes gefangene Tier mit einem als Elefant bekannten Tier
c) Halte an bei Übereinstimmung

Erfahrene Programmierer verändern den Algorithmus A, indem sie ein als Elefant bekanntes Tier in Kairo plazieren, damit das Programm auf jeden Fall korrekt beendet wird (terminiert).
Windows NT-Programmierer schießen mit völlig ungeeigneten Gewehren in die völlig falsche Richtung und erklären dann, dass es ein Fehler am Elefanten sein muss.

Windows95-Programmierer tun dasselbe, nur mit Pfeil und Bogen. Microsoft kauft einen Elefanten aus dem Zoo von Seattle, kopiert Ihn massenhaft, redet aller Welt ein, dass jeder einen bräuchte, daß dieser die ideale Ergänzung zu MS-Office sei und exportiert 14 Mio. Stück nach Afrika. SAP-Systemingenieure erklären das erst beste Tier zu einem Elefanten und passen ihre Vorstellungen eines Elefanten an dieses Tier an. Maschinenbauingenieure jagen Elefanten, indem sie nach Afrika gehen, jedes graue Tier fangen, das ihnen über den Weg läuft und es Elefant nennen, wenn das Gewicht weniger als 15% von dem eines vorher gefangenen Elefanten abweicht. Wirtschaftswissenschaftler jagen keine Elefanten. Aber sie gehen davon aus, dass Elefanten sich selbst stellen würden, wenn man ihnen nur genug dafür bezahlt.

Statistiker jagen das erste Tier, das sie sehen, n-mal und nennen es dann Elefant. Unternehmensberater jagen keine Elefanten. Und viele haben noch niemals überhaupt irgendetwas gejagt. Aber man kann sie stundenweise engagieren, um sich gute Ratschläge geben zu lassen. Systemanalytiker wären theoretisch in der Lage, die Korrelation zwischen Hutgröße und Trefferquote bei der Elefanten-jagt zu bestimmen, wenn ihnen nur jemand sagen würde, was ein Elefant ist. Vertriebsbeauftragte jagen keine Elefanten. Statt dessen verbringen sie ihre Zeit damit, Elefanten zu verkaufen, die noch nicht gefangen wurden und versprechen Liefertermine, die mindestens eine Woche vor Eröffnung der Jagdsaison liegen. Software-Vertriebsbeauftragte verschicken das erste graue Tier, das sie fangen können, per UPS und legen eine Rechnung über einen Elefanten bei.

Gerissene Software-Vertriebsbeauftragte arbeiten im Grunde ähnlich, verschicken aber nach einer Woche Briefe, in denen sie ein Upgrade auf edlere indische Elefanten anpreisen. Hardware-Vertriebsbeauftragte fangen ein paar Kaninchen, malen sie grau an und verkaufen sie als Schreibtischelefanten mit dem Hinweis auf die Fortschritte der Miniaturisierung gegenüber der Konkurrenz.

Führungskräfte jagen Elefanten, indem sie so lange Meetings abhalten, bis der Elefant sich von selbst erledigt hat.

Neue Audio-CD

Thorsten Helbing hat mal wieder eine tolle Audio-CD zusammengestellt. Die CD kann direkt bei ihm für 19,90DM bestellt werden. Bei Nachnahme erhöht sich der Betrag um 3,50 DM.

Bestellanschrift:
WASEO
c/o Thorsten Helbing
Hopfenheller Straße 5
37445 Walkenried

root©thorsten-helbing.de

Martin Spielmans bekam 1983 seinen ATARI XL und da er sich schon immer sehr für Musik interessierte, fing er an, Songs mit dem Music Creator von Johannes Plenio zu schreiben, die dann mit Hilfe einer seiner Kumpel in , Turbo-Basic konvertiert wurden. Es handelte sich dabei um bekannte und weniger bekannte Schlager und auch Eigenkompositionen. So entstand in den Jahren 1986 bis 1988 die Musik-Serie Music Non Stop in 7 Teilen mit insgesamt 89 Songs und 9 Intro-Liedern, die aus einem schlichten oder grafisch animierten Menü ausgewählt, werden konnten. Diese interessante Serie rat je einem originellen lntro pro Folge veröffentlichte Martin als PD in der Hornecomputer-Zeitschrift Computer KontaW. Danach wandte er sich der Songkornposition auf dem AMIGA zu und ist mittlerweile dabei, die Möglichkeiten des PC zum Schreiben von Musik zu erforschen.

RAF

Hallo ATARlaner!
Nun stellt sich endlich einmal die ABBUC Regionalgruppe aus Frankfurt (RAF) vor. Den regelmäßigen Messebesuchern und aufmerksamen Lesern des ABBUC-Magazins ist die RAF sicherlich ein Begriff. Na klar, sagt sich da vielleicht jemand, das ist doch … aber Nein! Mit der Roten Armee Fraktion hat diese Vereinigung nichts zu tun. Die drei Buchstaben stehen hier für Regionalgruppe ABBUC Frankfurt/Main. Der etwas irreführende, aber daher auch gut zu merkende Name, war übrigens eine Idee von Andreas Magenheimer. Nachdem er in einem Messebericht dieses Team so benannt hatte, ist die Bezeichnung einfach beibehalten worden. Am Anfang bestand die RAF nur aus zwei Leuten, die ab 1995 regelmäßig auf den ATARIMessen auftauchten und ihre Hardware und Software anboten. Thomas Grase!, als langjähriges Mitglied es ABBUC bekannt, stellte damals schon sein SIO2PC-Interface vor. Harry Reminder, der für ein paar Jahre mehr dem ATARI ST zugeneigt war, packte wieder seinen XL aus und unterstützte ihn.

Das spätere Mitglied Marc Mortara war auch immer auf den Messen präsent und hatte Kontakt mit den beiden RAF-Leuten. Auf der JHV 97 machten sie die Bekanntschaft mit Carsten Strotmann. Dieser war erst vor kurzer Zeit aus beruflichen Gründen nach Frankfurt umgezogen, und ist auch schon länger Mitglied des ABBUC. Er war schnell bereit sich den Leuten aus Frankfurt anzuschließen. Da Kemal Ezcan nun doch seinen angekündigten Rückzug aus der ATARI-Szene wahr werden lies, hatte sich auch Marc Mortara für ein Mitwirken in der Gruppe ausgesprochen. Sehr schnell verständigte man sich auf einen Zusammenschluß zu einer vier köpfigen Mannschaft als offizielle Regionalgruppe des ABBUC.

Seither treffen sich die Leute von der RAF regelmäßig einmal im Monat. Abwechselnd finden die Treffen bei einem der Mitglieder Zuhause statt. Das Thema dieser Abende ist immer der ATARI 8-bit, mit den verschiedensten Schwerpunkten, ob nun Hardware, Software oder Sonstiges, z.B. die interessante Geschichte der Firma ATARI, Natürlich wird auch ab und zu über private Dinge gesprochen oder einen Abend lang nur gespielt, aber der Kernpunkt ist und bleibt der ATARI 8-bit. Dabei vergeht die Zeit wie im Flug, und wenn man nicht am nächsten Morgen wieder früh aufstehen müßte, würden die Sitzungen bis spät in die Nacht dauern.

Gute Verbindungen bestehen auch zu Leuten aus anderen Regionalgruppen, wie z.B. der neu gegründeten SWAT (Süd West Atari Team). überregionale Treffen fanden 1997 und 1998 statt. Eine Fortsetzung in 1999 ist geplant. Wer noch mehr über die Personen der RAF und ihre angebotenen Produkte wissen möchte schaut am besten im Internet auf die Homepage der RAF:

http://home.t-online.delhomeerasel Ihr könnt auch eine Email schicken an:
lgrasel@controlware.de
oder
rae@strotmann.de
Zum Schluß noch eine aktuelle Information an alle ATARI-Freaks: Die RAF hat ein großes Software-Projekt geplant. Sie will eines der beliebtesten Tools, das es für den PC gibt, für den kleinen ATARI umsetzen. Ziel ist es, diese Software bis zur J HV 99 fertigzustellen und dort zu präsentieren. FürAnregungen und Kritik sind wir immer dankbar. Wir werden es sehr begrüßen, wenn sich interessierte Leute aus der Umgebung Frankfurt’s sich bei uns melden, und sich der RAF anschließen um sie zu unterstützen.
Harry Reminder

Mein IDE Interface
2. TEIL DIE SCHNITTSTELLE

BEMERKUNGEN:
Die Hardware paßt in ein altes XE-Steckmodul und muß deshalb in die Cartridgebuchse eingesteckt werden. Das bedeutet, das man kein anderes Steckmodul einstecken kann. Wenn Sie eine zusätzliche Cartridgebuchse einlöten (zum Beispiel um das Assembler Steckmodul zu gebrauchen, was kein Problem ist), dann achten Sie darauf, das die Schnittstelle das selbe 10 hat, als manche ROM Spiele. Also beim spielen die Festplatte ausschalten! TurboBasic schaltet das Atari- Betriebssystem an und aus. Somit auch die Schnittstelle (warum ist mir unklar). Es gibt Probleme, wenn man dort POKEt. Die Schnittstelle ist eine Eigenbau, und ich kann nicht garantieren, das sie mit jeder IDE-Festplatte arbeitet. Ich habe es probiert mit Quantum und Seagate, das klappte. Mit IBM leider nicht. Die Funktionsbeschreibung habe ich im Internet gefunden. Sie ist für jedermann frei zu benutzen. Original Text: cyborg@kauri.vuw.ac.nz (19-1-1994). Vielen dank dafür. Die Schnittstelle benutzt die ganze Kapazität der Festplatte und hat keine Limit wie MS-DOS. Maximum Kapazität ist:16 Gbyte (65536 Zylinder, 16 Köpfe, 64 Sektoren 256 Bytes pro Sektor).

FUNKTIONSBESCHREIBUNG: Die Schnittstelle verarbeitet Signale, die direkt

auf den Festplattenspeicher zugreifen.
Bei ATARI gibt es 8 Adressen;
$D500; DATA Register
$D501; ERROR Register
$D502; ANZAHL der zu übertragenden Sektoren
$D503; NUMMER des Sektor
$D504; Zylinder LOW-byte
$D505; Zylinder HIGH-byte
$D506; NUMMER des Kopfes
$D507; COMMAND und STATUS Register werden ab $D508 wiederholt bis $D5FF (Wie bei normalen 1/0-Gruppen im ATARI).
$D500; DATA Register:

Alle Daten werden hier übertragen. Nach einem COMMAND „lesen“, muß man hier 256 Bytes holen. Nach eine COMMAND „schreiben“ muß man hier 256 Bytes eintragen.

$D501; ERROR Register:

Wenn ein COMMAND mit einem Fehler endet und STATUS Bit 5 oder 0 sind eins, kann man hier sehen was falsch ist. Wenn ein Bit auf eins steht, gibt es die folgenden Fehler:

Bit 7: Bad Block gefunden in NUMMER des Sektor
Bit 6: Nicht zu korrigierender Datenfehler Bit 5: Nicht belegt.
Bit 4: NUMMER des Sektor nicht vorhanden. Bit 3: Nicht belegt.
Bit 2: COMMAND nicht vorhanden.
Bit 1: Zylinder 0 nicht gefunden.
Bit 0: Keine Daten gefunden nach finden der NUMMER des Sektor.

$D502; ANZAHL der zu übertragenden Sektoren:
Diese Wert wird nach einem COMMAND um 1 verringert. Wenn ein Fehler auftritt, kann man hier sehen wie viele Sektoren noch zu übertragen sind. Bei mehreren Sektoren wird automatisch die NUMMER des Sektors erhöht und wenn nötig, die NUMMER des Kopfes, Zylinder LOW und HIGH.

$D503; NUMMER des Sektor:
Die NUMMER des Sektors, ein Wert von 1 bis zur maximalen Sektorenanzahl.

$D504 und $D505; Zylinder LOW und HIGH-byte:
Diese zwei Bytes bestimmen ein Wert von 0 bis zur maximalen Zylinderanzahl -1.

$D506; NUMMER des Kopfes
Die NUMMER des Kopfe
s, ein Wert von 0 bis zur maximalen Kopfanzahl -1.
Bit 4 ist belegt und soll %0 sein (%0=master, %1=slave). Bit 5,6,7 sind belegt und sollen den Wert %101 haben

$D507; COMMAND und STATUS Register: Das auszuführende COMMAND: Schreiben Es gibt viele Kommandos für IDE-Festplatten, aber ich nenne nur die wichtigsten:
(Nicht jedes Kommando wird durch jede Festplatte akzeptiert (*)):
$20: Sektor lesen mit Wiederholung
$21: Sektor lesen
$30: Sektor schreiben mit Wiederholung (kein verify 1)
$31; Sektor schreiben
$50: Format Track.
$1X: Erneut kalibrieren (Suche Zylinder 0) $7X: Suche Zylinder
$90: Start internes Testprogramm.
$97: Motor abschalten (*)
Lesen des Status der Festplatte. Wenn ein Bit auf eins steht ergibt es den folgenden Status: Bit 7: Drive ist nicht fertig und akzeptiert keine Daten vom ATARI (busy)
Bit 6: Drive ist fertig und akzeptiert Daten Bit 5: Schreibfehler, siehe ERROR Register. Bit 4: Suchauftrag ausgeführt und fertig. Bit 3: Datenübertragung bereit. Das
DATA-Register kann jetzt Daten übertragen.
Bit 2: Daten sind fehlerhaft (und korrigiert).
Bit 1: Index. Wird einmal pro Umdrehung kurz auf eins gesetzt.
Bit 0: Fehler nach Ausführen eines
COMMAND, siehe ERROR Register.

ÜBERTRAGEN VON DATEN:
Zuerst werden die richtige ANZAHL der Sektoren, NUMMER des Sektor, Zylinder LOW, HIGH und NUMMER des Kopf eingetragen. Beim lesen gibt man das Kommando ($21 oder $20), wartet bis das Status Bit 7 auf Eins (busy) und wieder auf Null (fertig) geht. Status Bit 3 geht dann auf Eins (bereit). Jetzt kontrollieren ob kein Fehler aufgetreten ist (Status Bit 0) und 256 Bytes aus dem DATA-Register holen. Beim schreiben gibt man das Kommando ($31 oder $30), wartet auf Status Bit 3 (bereit) und schreibt 256 Bytes in das DATA-Register. Dann geht Status Bit 3 wieder auf Null (fertig) und Status Bit 7 auf Eins (busy). Wenn Status Bit 7 wieder Null ist (fertig), muß man noch Status Bit 5 kontrollieren (1=fehler, 0=ok). Im dritten Teil werde ich über Treiberprgramme schreiben. Zur Zeit programmiere ich verschiedene Treiberprogramme, habe aber Shwierigkeiten, da es tausende von verschiedenen Festplatten gibt.
Sijmen Schouten

ATR & XFD

Ich habe vor einiger Zeit ein wenig mit XFormer (Classic & 95), SIO2PC, Atari 800 Win und mit dem Atari Filemanagement (AFM) herumpro biert und dabei ein paar Erfahrungen gemacht, die ich hier einmal vorab nennen möchte. Dazu erst einmal die Systembeschreibung:

Atari 130 XE
– BB RS232 Schnittstelle mit 19.200 Bd und RTS/CTS Handshake
– BobTerm als Terminalprogramm
– Nullmodemkabel mit Handshake (RTS/CTS) – Sparta DOS ab 3.2 bzw. BW-DOS 1.30 PP

PC
– WFW 3.11 oder Windows 95
– COM2 auf 19.200 Bd und Hardwarehandshake
– XModem CRC oder Y-Modem Batch als Übertragungsprotokoll

Anmerkungen
Die Datenübertragung bei 19.200 Bd klappt nur mit Hardwarehandshake einwandfrei. Das habe ich auch schon früher einmal mit einem XL – ST festgestellt. Der XL hat sonst keine Möglichkeit, den PC rechtzeitig zu bremsen.

Emulatoiren
XFormer, Atari800Win und einige andere Programme sind Emulatoren, die auf dem PC einen Atari 8-Bit Rechner emulieren. Dagegen emulieren Programme wie SIO2PC, APE und AFM Peripheriegeräte wie Drucker und Atari 850 Interface, in der Hauptsache aber eine oder mehrere Floppies

Disk Images
sind Dateien, die den Inhalt von Disketten enthalten. XFD Dateien enthalten nur die Daten, die auch auf der Diskette sind. ATR Dateien enthalten auch Informationen über die Größe und die Dichte. PRO Dateien enthalten ferner Angaben über Kopierschutzmechanismen, so dass auch Images von kopiergeschützten Disketten erzeugt werden können. Kopierschutz wird allerdings kein Thema hier sein, da Software mit Kopierschutz in der Regel die Verwendung von Floppyspeedern verbietet und sich auch so recht inkompatibel verhält.

Percom Block
Erweiterte Laufwerke wie Happy 1050, Speedy 1050 und das HDI geben erweiterte Informationen über das Diskettenformat ab. Der Statusbefehl sagt gerade mal was darüber aus, ob SD, MD oder DD verwendet wird. Aber spätestens mit der Verwendung von 80 Track Laufwerken oder gar Festplatten reicht diese Information nicht mehr aus. Der PERCOM Block ist 12 Byte lang, Er wird von der Floppy gelesen, zum Beispiel nach dem Formatieren, um die FAT berechnen zu können. Er wird unmittelbar vor dem

Es gibt noch einen erweiterten PERCOM Block. Dieser ist 128 Byte lang und enthält zusätzlich Informationen über die Sektorenanordnung. Wie der PERCOM Block aussieht kann man auf der vorigen Seite sehen (ab Tracks, Werte in HEX).
Dabei ist xx die Steprate, die ein Laufwerk verkraftet. Bei einer Festplatte gibt es keine Tracks im Sinne einer Diskette, deshalb wird hier die Gesamtzahl aller verfügbaren Sektoren (yyzz) direkt angegeben. Das Supra Harddisk Interface addierte hier glaube ich noch eine 1, weil einige DOSse einen Sektor weniger benutzten, als tatsächlich vorhanden waren – damit wurden dann doch alle Sektoren benutzt. Sollte man aber als veraltet abhaken.
Nun, ist doch gar nicht so kompliziert, oder? Offenbar doch. SIO2PC zum Beispiel nimmt eine 180K Diskette und macht daraus folgendes:

28 xx 02 DO 00 04 01 00 …

Der Gedanke dabei war wohl, bei einem Diskimage immer von einer virtuellen Festplatte auszugehen, somit gehört dann die Gesamtzahl der Sektoren in Byte 2 und 3 des PERCOM Blockes.
Leider wurde dabei die unwesentliche Kleinigkeit übersehen, aus den 40 Tracks einen einzigen zu machen, denn so ergibt sich die für eine 180K Diskette recht stattliche Speicherkapazität von ca. 7 Megabtye (40x720x256).
Atari800Win sagt bei SD, dass es sich um MD handelt. Das Byte 5 (FM/MFM) zeigt hier ein gesetztes Bit 2, es sollte aber Null sein. Bei DD dagegen wird Bit 3 gesetzt, obwohl Bit 2 gesetzt sein sollte. Das Byte für OnLine ist immer 1, obwohl es $FF = 255 sein sollte (was aber nur von untergeordneter Bedeutung ist).
Abgesehen von AFM erkannte kaum einer der Emulatoren Diskettenformate größer als 180 KB richtig, endgültig Schluß war dann bei 360KB. Atari800Win gibt sogar bei einem

720KB Diskimage bei jeder Abfrage einen anderen PERCOM Block zurück.
(Nun, falls jemand meint, ich hacke hier nur auf dem Atari800Win rum … Das mag zwar so aussehen, ist aber keineswegs so gemeint. Mich nervt nur, dass ein so vielversprechender Emulator bei einer solchen Kleinigkeit versagt. Ich habe den Autor schon angeschrieben, aber nach der ersten Antwort noch keine weitere erhalten. Darek Mihocka, der Autor von XFormer, antwortet mir schon seit über einem Jahr nicht mehr. Ich find’s schade.)
Vielversprechende Kontakte habe ich im Moment mit Burkhard, dem Autor von AFM. Er hat mittlerweile schon die korrekten PERCOM Blöcke für Disks bis 1.44 MByte eingebaut und noch eine Menge anderer Fehler auf SIO Basis ausgemerzt. Ich denke, dass AFM in naher Zukunft alle Diskettenformate bis 16 MByte einwandfrei erkennen und verarbeiten wird.

Schwierigkeiten
Bei meinen Versuchen mit den ganzen Emulatoren bin ich auf gewisse Schwierigkeiten gestoßen. Während die Hardware der Rechner immer besser emuliert wird, entdeckte ich, dass so etwas einfaches wie der PERCOM Block bislang von keinem der von mir getesteten Emulatoren richtig emuliert wird. Wen interessiert den schon dieser dusselige PERCOM Block, werden einige von euch sagen. Nun, zumindest mich. Schließlich gibt es jenseits des DOS 2.5 zum einen noch andere DOSse mit mehr Fähigkeiten und es gibt jenseits einer DOS 2.5 Diskette noch Formate mit höherer Speicherkapazität. Und wenn ich unter Sparta DOS oder BW-DOS nicht mal
eine 360K Diskette einrichten kann, finde ich das nervend.

Während bei 90K und 130K (single und medium density) die Emulatoren durch die Bank funktionieren, tun sich aber schon bei 180K, das ist eine einfache, stinknormale DD Diskette, wie sie mit Speedy, Happy oder XF551 erstellt werden kann, Probleme. Es sind nämlich 6 Ill!! verschiedene Möglichkeiten realisiert worden, und jeder macht es irgendwie unterschiedlich, so dass ein mit SIO2PC erzeugtes 180K Image nicht auf dem XFormer läuft, oder auf dem Atari800Win. Ich habe jetzt aber nicht getestet, wer mit wem nicht funktioniert, sondern ich will die Unterschiede herausstellen und mit den Informationen den Programmierern die Möglichkeit geben, eine anwenderfreundliche, harmonisch zusammenpassende, gemeinsame Lösung zu implementieren.

Unterschiede
Die Unterschiede treten bei Verwendung von Double Density auf. Während eine echte Floppy die ersten 3 Sektoren immer mit 128 Byte und die folgenden mit 256 Byte sendet, können die entsprechenden Images durchaus verschieden aussehen. Auf einer echten Diskette in DD sind nämlich auch die ersten 3 Sektoren in DD! Es werden lediglich zwischen Floppy und Rechner nur 128 Byte gesendet. Demnach ergeben sich für ein Diskimage folgende Gestaltungsmöglichkeiten (und genau so sind sie auch auf dem Markt):

1) Man nimmt nur die effektiven Daten, das heißt, das Image enthält
– Sektor 1, 128 Byte
– Sektor 2, 128 Byte
– Sektor 3, 128 Byte
– Sektor 4, 256 Byte
usw., bis zum Ende der Diskette. Damit fehlen dann 3×128=384 Byte, die zwar nicht gebraucht werden, aber irgendwas muß man ja damit machen. Hier werden sie einfach weggelassen.
2) Wie Möglichkeit 1, jedoch werden die 384 leeren Bytes zwischen Sektor 3 und Sektor 4 in
das Diskimage mit eingebaut.
1) Man macht das, was Image wirklich bedeutet, nämlich ein (AB)BILD einer Diskette. Und das sähe dann so aus:
– Sektor 1, 128 Byte
– 128 leere Bytes
– Sektor 2, 128 Byte
– 128 leere Bytes
– Sektor 3, 128 Byte
– 128 leere Bytes
– Sektor 4, 256 Byte
– Sektor 5, 256 Byte

usw. Und diese 3 Möglichkeiten wurden bislang sowohl für ATR, wie auch für XFD Dateien benutzt. Und das macht dann zusammen schon mal 6 Formate.

SIO2PC war mit am ehesten auf dem Markt und es benutzt die erste Variante. Wenn ich mich recht erinnere, benutzt XFormer die zweite. AFM benutzt die dritte.

ATR & XFD auf dem 8-Bitter
Ich habe ein kleines Turbo-BASIC Programm geschrieben, dass eine Atari- Diskette in ein XFD oder ATR File umwandelt. Diese Datei kann dann direkt zwischen 8-Bitter und PC übertragen werden. Hierbei ist zu beachten, dass eine 180 KB Diskette auch ein XFD File von 180 KB Größe ergibt, das man irgendwo speichern können muß. Hierzu braucht man:
– eine RAM Disk von mindestens 192 KB oder
– eine XF 551 mit 360 KB (DS/DD) oder ein anderes Laufwerk / Festplatte
– ein DOS, das damit umgehen kann (Sparta / BW / MyDOS)
Für größere Images braucht man eben noch mehr Platz, zum Beispiel eine Festplatte. Die maximale Dateigröße unter Sparta DOS beträgt übrigens 8 MByte, damit können dann auch nur maximal 8MB große Disketten gewandelt werden. In Zeile 1240 steht noch ein STOP. Hier hält das Programm vor dem Schreiben des Files noch an. Wer das STOP nicht mehr braucht, kann es ja löschen.
Das File findet Ihr auf der Diskette.
Euer Floppydoc

Schreiersgrün 1999 – eine Nachlese

Hi, ihr daheimgebliebenen!
Das Atari Frühjahrs-Event in Schreiersgrün ist vorbei.
Gar nix von gewußt? Ach ja, da wart ihr auf der Ce-Bit! Dann habt ihr Pech gehabt.
FREITAG 19.03.1999, 9:15 UHR – ich mache mich fertig für meinen Trip gen Osten. FREITAG 19.03.1999, 18:30 UHR – Ankunft bei Helmut Weidner in Lengenfeld.

Was dazwischen lag möchte ich euch ersparen. Ich schreibe nur zwei Buchstaben: A4 ! Nachdem ich bei Helmut angekommen war stellte ich fest, das keiner da war, außer Janine, die mir mitteilte, das Helmut und Diana in Schreiersgrün seien, um alles herzurichten. Nach einer halben Stunde kamen sie aber nach Hause und die freudige Begrüßung nahm kein Ende. Ich war tatsächlich der erste dieses Jahr. Andreas und Torsten Schall kamen kurze Zeit später auch und ein Telefonat kündigte Mr. MacRömer an, sorry – Kaisersoft. Ein weiteres Telefonat meldete, das Torsten Butschke und Daniel Pralle erst nach 1:00 Uhr ankommen würden.

Nach Mitternacht lag ich dann aber in der Koje, die Fahrt hatte mich doch geschlaucht. Am nächsten morgen um 7:00 Uhr war’s vorbei mit der Ruhe. Frühstücken, ein Schluck Wasser ins Gesicht und ab zu Messe, Stand aufbauen. Etwa gegen 9:30 Uhr waren wir dann auch fast alle fertig mit dem aufbauen und herrichten der Stände. Nun warteten wir auf Wolfgang Burger, der sein Kommen angekündigt hatte, was er gegen 10:20 Uhr wahr machte. Die ersten Besucher waren allerdings (wie immer) schon vor 10:00 Uhr da, um Schnäppchen abzugreifen. Leider konnte Helmut Weidner am Samstag morgen nicht zugegen sein, da Er wichtige familiäre Angelegenheiten zu bewältigen hatte und so bekam seine Tochter Janine die Aufgabe übertragen die Besucher zu begrüßen und sie auf die 1 Mark Eintritt hinzuweisen. Leider wurde das mal wieder von einigen Besuchern ausgenutzt und sie bezahlten dann halt die Mark nicht. Das sind dann die Leute, die wenn sie wieder den Saal verlassen, schwer bepackt mit Hard- und Software sind. Schämt Euch! Eine Mark ist nun wirklich nicht die Welt und wenn man bedenkt, das die Saalmiete und der Strom davon bezahlt werden, kann jeder zahlende Besucher sich damit rühmen, mitgeholfen zu haben ein weiteres ATARI-Event auf die Beine zu stellen.

Fangen wir doch mal wieder am Eingang bei Helmut an und überfliegen die Stände im Uhrzeigersinn. Helmut hatte, wie sollte es anders sein, wieder eine Menge Soft- und Hardware aufgebaut. Unter anderem gab es Maltafeln (Touch Tablet), Floppies, Rechner und jede Menge anderes Zubehör rund um unseren ATARI. Wem das noch nicht genug war, der konnte aus Helmuts unendlichem PD-Vorat schöpfen. Weiter ging es mit Kaisersoft (Markus Römer), der es sich nicht hat nehmen lassen in Schreiersrün präsent zu sein. Um das TOP-Mag ist es leider sehr ruhig geworden, was an mangelnder Zeit und letztendlich an einem Plattencrash mit dem IDE-Interface liegt (Zitat Markus Römer). Aber ich denke, Markus wird sich nicht von der XL-Gemeinde verabschieden. Markus hatte seine Polenspiele dabei und einiges vom ehemaligen KE-Soft (Brundels, etc.).

Nun kam ich mit einem Haufen Restposten. Darunter die restlichen Bücher aus der ABBUCBibliothek, einen ST mit HD und Monitor, XLSoftware aus den unterschiedlichsten Bereichen, eine Disk mit den eingescannten Büchern im HTML-Format (für die sich keiner interessierte), Turbolink und meinem neuen Utility (EUROUtilities), das auf der letzten ABBUC-Diskette (#56) zu finden ist. Und wie immer hatte ich gute Laune im Gepäck!

Nach mir hatten sich Andre Bertram aus Nürnberg
und Burkhardt Rau aus Plauen angesiedelt und zeigten neben einigen Prototypen – Modulen einen Assembler unter Windows, der direkt mit dem Emulator ATARI 800 WIN zusammen harmoniert.

Diesen beiden schlossen sich Thorsten Butschke und Daniel Pralle an, die auf dem XL programmierten. Thorsten hatte sich mit Milligreen (Combat) in Quick auseinander zu setzen, während Daniel sich in Assembler an einem anderen Spiel vergriff. Danach hatten Andreas Magenheimer und Torsten Schall ihre Angebote ausgebreitet. Dabei befanden sich Dinge wie Floppies, Speedy(s), Torstens Hardwarepalette und außerdem hatte Michael Berg den beiden eine Messeversion von „Im Land des Schreckens“ mitgegeben zum verteilen. Desweiteren vom gleichen Autor gab es ein Lottoprogramm mit der gesamten Lotto-Datenbank bis zum 13.03.1999 – und alles umsonst. Andreas hatte sein Diskettenmagazin „XLE-Mag“ natürlich auch nicht vergessen. Die.- ses Magazin wird voraussichtlich 4x im Jahr erscheinen, hoffe ich!

Diesen beiden schlossen sich die beiden User aus den Niederlanden an, Robert (dessen Nachname ich jedesmal vergesse und Rene de Bee. Sie hatten eine Menge Restposten zu Schleuderpreisen dabei. Es gab Sachen rund um die ATARIs, aber nicht nur XL/XE! Auch ich konnte noch ein günstiges Jaguar-Modul ergattern. Mirko Sobe präsentierte seine neueste Version des BOSS XE (8.1) und .begeisterte die Fans dieses Desktops im ST-Look durch einen enormen Geschwindigkeitszuwachs beim hochfahren und nachladen der Module (in Windows-Deutsch: Plug-Ins).

Aber jetzt kommen wir zum „CHEF“, Wolfgang Burger. Zur Verstärkung hatte sich Erhard Pütz, der Floppydoc zu Wolfgang gesellt. Am Stand des ABBUC gab es verschiedene Spiele-Module (XL), XEP 80, Datenrekorder, Syncalc, Synfile, Portfolio File-Manager-Steckkarten, Musik-CDs von Thorsten Helbing, die Pooldisk II und Restposten. Hier habe ich mich mal durchgewühlt und das eine oder andere Schnäppchen erwischen können. Innovation war auch in Schreiersgrün angesagt, denn der darauffolgende Stand der R.A.F., vertreten durch Harry Reminder, Carsten Strotmann und Thomas Grasel hatte etwas besonderes ausgeheckt. Sie boten, außer der normalen Produktpalette, die von Schaltnetzteilen über SIO2PC bis hin zu allen möglichen und unmöglichen Lösungen reicht, in Kooperation mit dem ABBUC das SIO2PC mit der POOLDISK II zu einem Sonderpreis von 65.-DM an. Da hätte ich nicht „nein“ sagen können, aba ich ‚abe doch gar keine PC. Ich hoffe, das es irgendwann mal die Software für den Mac gibt und das Angebot dann auch noch steht.

Damit wäre der Rundgang beendet und ich denke es war für jeden was dabei. Wenn nicht, gegen 12:30 Uhr startete Torsten Schall eine Verlosung, bei der es als ersten Preis einen Farbdrucker zu gewinnen gab. Ich glaube, jeder hat mal wieder einen Preis ergattern können.

Ich war nun das vierte mal in Schreiersgrün und meine, das es jedesmal etwas gemeinschaftlicher wird. Dieses Jahr hatte ich das Gefühl in einer großen Familie zu sein. Es herrschte eine prima Harmonie unter Ausstellern und Besuchern, die sich auch noch weiter ausbaute, als alle übriggebliebenen nach der Ausstellung in der unter dem Saal liegenden Gaststätte zum gemeinsamen „Essen fassen“ gingen. Für mich um so mehr ein Grund zu sagen: Auf nach Schreiersgrün 2000!
CU Highlander

Atari Messe 1999
10. + 11.4. Neuss

von Highlander
Im Oktober letzten Jahres hatten wir es mit Wolfgang durchgesprochen – einen Stand auf der „großen“ ATARI-Messe, um den ABBUC zu präsentieren. Wolfgang war etwas skeptisch und legte alles in unsere Hände. Nach einigen Schwierigkeiten, was die Organisation betraf, konnten wir (die SWAT) unseren Stand für den ABBUC doch noch aufbauen und hatten das Glück einen einigermaßen guten Platz zu erwischen.

Nachdem wir unsere Rechner und diverse andere Sachen (Module, XEP 80, etc.) auf den Tischen ausgebreitet hatten war es auch schon fast 10:00 Uhr und wir warteten auf die Eröffnung der Messe. Und die Besucher kamen dann auch. Anders, wie auf den 8-Bit Events, standen hier die Menschen schon Schlange an der Kasse. Mit einem stolzen Preis von 17.- DM war man dabei.

Was aber gab’s denn nun da alles? Weil’s so einfach ist, fange ich beim ABBUC an! VVir hatten zwei Rechner (XL/XE) aufgebaut. Auf dem einen zeigten wir ABBUC-Magazine und auf dem anderen liefen Demos, Spiele, eben alles was gut aussieht :-). Weiter hatten wir vom ABBUC eine Kiste mit Modulen, XEP80 und Datenrekorden, sowie eine Karte für den Pörtfolio auf der ein Filemanager enthalten war, im Angebot. Natürlich konnte man Clubmitglied werden und/oder sich Informationsmaterial über den ABBUC mitnehmen. Leider reichten die Module nicht, denn gegen Samstag mittag hatten wir schon keine mehr und Wolfgang war „gezwungen“ nach Neuss zu kommen und Nachschub zu bringen. Nachmittags ließ der Sturm auf unsere günstigen Module allerdings nach und es gingen nicht mehr so viele weg.

Sonntags war die Besucherzahl lange nicht so groß wie tags zuvor, dafür hatten die User aber mehr Zeit mitgebracht und waren mehr an technischen Geschichten interessiert, was an überwiegend allen Ständen zu beobachten war. So bauten wir dann noch einen ST auf und „verkabelten“ XL und ST miteinander via SIO2PC. Da die Frankfurter SIO2PC-Entwickler keine Software für ST anbieten, mußte der Weg über den 800 XL-DJ erfolgen. Viele wußten gar nicht, das so etwas möglich ist!

Software Seidel (SSS) Software Service Seidel hatte sich direkt vier Stände eingerichtet, wobei es an jedem Stand etwas anderes gab. Unter anderem gab es Spiele, CDs, Anwendersoft, etc.. Walter Lauer entdeckte hier noch einige Spiele für den XL.

Applikation Systems Heidelberg (ASH)
Hier gab es eine Menge zu ergattern; von der legendären Datenbank (Phoenix) über internetsoft (Cab, Emailer, Fiffi (ftp) und PPP) vorbei an dem Festplattentreiber (HDDriver) zur Tabellenkalkulation (Texel) bis zum Scripter, der dazu dient Programmabläufe zu automatisieren und etliche andere Funktionen per Script (ähnlich wie auf dem Mac) zu realisieren. Natürlich dürfen hier die Grafikprogramme aus gleichem Hause nicht vergessen werden: P
apillon (malen und zeichnen) und Artworx (Illustration und Layout auf ‚Vektorbasis). Nicht zu verachten das Programm MagiC (ATARIMultitasking Betriebssystem), das für Windows, MacOs und original ATARIs erhältlich ist. Eine super Ergänzung bietet JINNEE, der zauberhafte Desktop.ASH hatte auch einige Mac-Soft im Kasten.

R.O.M.-Logicware
Diese Firma dürfte eingefleischten ST Freaks wohl auch ein Begriff sein, Mit der jahrelangen Weiterentwicklung von PAPYRUS ist Papyrus mittlerweile zu einem mächtigen Tool herangewachsen. PAPYRUS OFFICE heißt es heute und beinhaltet Papyrus Word (Textverarbeitung) und Papyrus Base (Tabellenkalkulation). Papyrus hat somit den Standard anderen Systeme (z.B. Office, Claris) erreicht und kann ohne Zweifel mithalten. Papyrus ist auch für Windows erhältlich.

Milan GmbH
Der Milan, des ATARlaners liebstes Kind -sollte er werden. Es gibt auch mittlerweile eine Menge Zusatzkarten (TV-Karte, SCSIKarte, etc.) für diesen Rechner. Leider entging es mir, ob es einen 68060-Milan auf der Messe zu bestaunen gab. MagiC Milan dürfte wenn ihr dies liest auch schon verfügbar sein.

Best Electronics
Der Kramladen aus den USA hatte wieder eine Menge „Kleinteile“ in seinem Koffer untergebracht – wie macht der das bloß? Auf jeden Fall gab es supergünstiger Jaguar-Module, Prototypen, Raritäten, Sticker, usw.. Brad Koda hatte außerdem unsere gesamte vorher bestellten Module eingepackt und mitgebracht. So spart man Zoll-Gebühren.

Invers Media
Diese Firma dürfte Calamus-Freunden ein Begriff sein. Das Kultprogramm für ATARI und Windows wurde in der 99er Version vorgestellt.

16/32 Bit
Aus England angereist war Nick (ich kenne nur seinen Vornamen). Er hatte wieder mächtig viele Spiele ausgebreitet und da waren für Spiele-Freaks ein Haufen günstiges Zeug dabei, einige Besucher schleppten die Soft kistenweise in dei Halle.

BLACK BOX UND PARITÄT

Übersetung: Wolfgang Binger
Habt Ihr Euch schon mal gewundert, warum manche SCSI Festplatten nicht mit der CSS Black-Box laufen? Gut ich will es erklären. Für alle, die eine CSS Black-Box (auch BobBox) besitzen und Festplatten (SCSI-2) mit ihr verwenden möchten.
Eine Anmerkung zum Beginn: immer wenn 741s… oder 74 hct… erwähnt wird, ist es vermutlich möglich, auch andere Bauteile zu verwenden. Sie können ein 74hct280, 74hc280 verwenden, oder auch 74hcf280 an Stelle des 741s280, da die Hauptunterschiede die maximale Geschwindigkeit der Chips sind. Da die Geschwindigkeit, die wir verwenden, nicht sehr hoch ist, werden alle anderen vermutlich gut funktionieren. in meinem Fall verwendete ich in meiner Black-Box einen 741s280 als Parität-Generator, mit einem 74hct640 als Standardbuffer. Diese Kombination arbeitet sicher.

Was ist eine Black Box
Ich denke, dass die meisten sie bereits kennen. Also gehe ich nur kurz drauf ein: Die Black-Box ist eine Multi 1/0 Schnittstelle. Man schließt sie an den Parallelbus auf der Rückseite eines Atari XL oder XE an (einige 65XE’s scheinen einen solchen Bus nicht zu haben, hauptsächlich die NTSC-Arten, wie sie in den USA verwendet werden). Mit ihr können einige IBM-kompatible Peripheriegeräte betrieben werden, z.B. ein paralleler Centronics-Drucker, ein Modem bis 19.200 Baud, und mit Extrazusatz (das Floppyboard) auch Standard PC Diskettenlaufwerke. Für mich ist die interessanteste Eigenschaft der SCSI-Bus. Er wurde hauptsächlich entworfen, um SCSI-Festplatten anzuschließen. Also lassen Sie uns damit befassen.

Über SCSI
Mit einer speziellen Schnittstelle (wie einem Adaptec 4000a) ist es auch möglich, die älteren MFM-/RLL Festplatten an diesem SCSI-Bus anzuschließen. Ein ZIP-drive kann auch angeschlossen werden. In den meisten Fällen (wenn nicht alle) sind diese Einheiten die sogenannten Peripheriegeräte SCSI-2, die mit SCSI-1 kompatibel sind. Diese kennen wir schon so lange, wie wir uns mit den Befehlen befassen, die zur Schnittstelle gesendet werden, damit sich die Hardware mit der Platte verständigen kann. Ein kleines Problem ist, dass die Black-Box bei SC
SI-1 kein Parität-Bit liefert, während es bei SC
SI-2 erforderlich ist. Ein spezieller PAL-1C (kundenspezifischer programmierter Schaltkreis) wurde von CSS (der Black-Box Hersteller) entwickelt. Er muß auf den Buffer-1C (74hct640) vom SCSI-Bus gelötet werden, um das erforderliche Parität-Bit auf einem SCSI-1 Adapter zur Verfügung zu stellen. Nun können auf der Black-Box SCSI-2 Geräte benutzt werden. Es funktioniert gut, es kostet aber $15, – diesen PAL zu erhalten. Meiner Meinung nach ist es kostspielig, da die gleiche Sache mit elektronischen Standardbauelementen gelöst werden kann. Ich dachte darüber nach, wie man dieses regelt. Da ich keine SCSI-2 Gräte hatte, bekam dieser Gedanke eine niedrige Priorität, bis ich 2 Festplatten (SCSI-2 20Mb) von Ernest Schreurs erhielt.

Upgrading per Telefon
Zunächst schrieb ich eine Message in meine Mailbox. Ich fragte, ob jemand eine Idee zum hinzufügen von Parität auf dem SCSI-part der Black-Box hätte. Natürlich ohne die PAL-IC Lö sung zu verwenden. Ich schrieb auch, dass ich in einem Buch etwas darüber gelesen hatte, mich aber nicht daran erinnern kann, welches es war, Viel später erhielt ich eine Email von Sy sop*Marius vom BBS Atari in den Niederlanden. Er schickte mir ein kleines ASCII- Dokument zum Andern einer SCSI-2 Festplatte zu SCSI-1 um sie auf dem Atari ST (mit ICD-link, Megafile 44 und Mega STE SCSI Adapter)zu benutzen. Diese Modifikation stammte von Martin Graiter (mailto: graiter@starmail.com). Sie unterlag seit 1996 dem Copyright, war jedoch frei für alle Atarianer, die keinen gewerblichen Nutzen daraus machten. Gut, da nicht nur 16/32 Bit Atarianer SCSI auf ihren Maschinen verwenden, war ich also frei, seine Idee aufzugreifen und daran weiter zu arbeiten.

In meinen Büchern suchte ich nach dem Datenblatt vom 741s280, da dieses das einzige elektronische Bauelement war, das er benutzte um die Modifikation durchzuführen. Dieses Ding schien ein gewöhnlicher Parität-Generator zu sein, der ein Extrabit aus 8 Datenleitungen errechnet (tatsächlich 9, aber wir verwenden nur 8, das 9. wird gezwungen immer Null zu sein). Dieses Bit ist genau die Summe aller Datenbits zusammen, ohne das Carry-Bit zu verwenden. Es gibt 2 Ausgaben auf diesem Chip. Eine für Even-Parität (gerade) und eine für Odd-Parität (ungerade). Genau diese benötigen wir für unseren Zweck. Die Modifikation wurde entworfen, um Festplatten onto/into zu mounten. Ich wollte es in der Black-Box selbst hinzufügen. Also rief ich Marius an, da ich wußte, dass er einen Atari ST mit Festplatte hat und bat ihn sein SCSI-2-link zu öffnen, damit er mir sagen kann, welche Bauteile dort benutzt werden. Eines von ihnen war in der Tat das 741s280. Ich zeichnete schnell ein Diagramm in MS-Paint, wie man diesen Chip an die Black-Box bauen könnte. Die Abbildung schickte ich per Email an Marius und bat ihn, den Chip aus seiner ST- Schnittstelle auszubauen und ihn in die Black-Box einzubauen. Er hat ein SCSI-2 ZIP-drive und er läuft mit dem ursprünglichen PAL-IC von CSS. Er hat aber auch eine zweite Black-Box ohne diesen PAL-IC. So könnte er prüfen, ob die Modifikation funktionieren würde. Gut das er so verrückt ist. Er baute den Chip aus dem ST-Interface aus,

fuhr seine Mailbox herunter und baute ihn in die Black-Box ein. Es funktionierte!
Einige Zeit später kaufte ich mir selber SCSI-2 Festplatten, die nicht ohne die Modifikation an der Black-Box arbeiteten. Nach der Modifikation arbeiteten sie jedoch großartig und alle anderen SCSI-1 Peripheriegeräte ebenfalls. Meine SCSI-2 Diskettenlaufwerke arbeiten jedoch nicht. Sie scheinen auch nicht auf meinem Adaptec Controller 1541 in meinem Pentium zu arbeiten. Ich habe sogar auf dem SCSI-Bus der BlackBox Abschlußwiderstand-Energie (+5V auf Anschlußstift # 25) zur Verfügung gestellt. Das einzige Resultat ist, dass ich die Controller-Info von den Platten (DTC-HF24) erhalte. Ich kann weder formatieren, noch partitionieren. Möglicherweise finde ich eines Tages eine Lösung für dieses Problem. Es kann sein, das diese Laufwerke nicht SCSI-2 sind, obwohl sogar der Stecker aussieht wie SCSI-2.

DAS URGRADE
Wie bereits erklärt, benötigen Sie nur einen Chip, um das Upgrade durchzuführen. Der Parität-Generator muß auf das 74hct640 in der Black-Box montiert werden. Er liegt fast in der oberen rechten Ecke, gerade unter dem SCSiConnector. Es könnte sein, daß dieser Buffer eine etwas eine andere Bezeichnung hat, wie 741s640 oder 74hc640 oder ähnlich. Jetzt setzen Sie den 74Is280 auf den 74hct640, so das beide Anschlußstifte 1 am gleichen Platz sind. Anschlußstift 1 ist der in der oberen linken Ecke, wenn Sie die IC’s von oben anschauen, und dabei die Aussparung aufwärts zeigt. Schließen Sie NICHT diese Anschlußstifte zusammen an! Biegen Sie alle Anschlußstifte vom neuen Chip, außer Anschlußstiften 8, 9, 10, 11, 12 und 14 hoch. Diese müssen an den 74hct640 direkt angeschlossen werden. Diese 6 Anschlußstifte sind die EINZIGEN, die direkt mit dem unteren IC verbunden werden! Alle andere müssen mit kleinen Leitungen versehen, oder werden nicht verwendet. Entnehmen sie der unten stehenden Beschreibung weitere Einzelheiten:

Ich hoffe, es klappt alles. Falls Sie eine Zeichnung suchen, ich habe eine im Micro-Painter (62-sec) Format erstellt. Sie finden sie auf der Clubdiskette.
Rote Linien: (+5VDC)
Schwarze Linien: aufgesetzt verlötet (Datenleitungen)
Blau/schwarze Linien: verdrahtet (Datenleitungen)
Alle Datenleitungen sind mit einem D gekennzeichnet. Blaue Linien müssen mit Masse (Ground OV) verbunden werden.

Ich weiß nicht ob diese kleine Modifikation mit allen Geräten arbeitet. Jedenfalls funktioniert sie mit Marius ZIP-drive und meiner 80Mb IBM Festplatte. Bitte beachten Sie, daß verschiedene Geräte einen Jumper haben mit der man den Partät-Bit ein oder ausschalten kann. Ist dieser Jumper nicht vorhanden, geben sie meiner Modifikation eine Chance.

Terminator-Power
Viele SCSI-2 Geräte benötigen auch +5V auf Anschlußstift 25 des SCSI- Anschluß für die Abschlußwiderstands – Energie. Einige von ihnen haben einen Jumper, mit dem man sie aktivieren oder abschalten kann. Wenn es diesen nicht gibt, stellen Sie einfach Ihre eigene Abschlußwiderstand-Energie zur Verfügung. Einige Leute sagen, daß es dem SCSI-Gerät oder der Black-Box schaden könnte. Ich sehe keinen Grund dafür. Denn es passiert der Black-Box auch nichts, wenn kein Gerät angeschlossen ist. Wenn Sie sicher sein wollen, daß der Anschlußstift 25 nicht an einem SCSI-Gerät angeschlossen ist und Sie keine Abschlußwiderstand-Energie benötigen, können Sie den Anschlußstift 25 vom Stecker auf dem Gerät entfernen, oder die entsprechende Leiterbahn auf der Platine des Gerätes durchtrennen. Aber Achtung! Seien Sie sicher die richtige Leiterbahn zu trennen! Ich habe die Abschlußwiderstand-Energie bei mir auf Anschlußstift 25 bereitgestellt. Auch Geräte, die dieses nicht benötigen funktionieren bei mir einwandfrei.

Was ist Abschlußwoderstandenergie?
Ich hoffe, daß ich es in einfachen Worten ohne Fehler erklären kann. Die alte Art der SCSI-Termination war der Anschluß eines Endwiderstandes auf der letzten Einheit in einer Kette von Geräten. Es war unbedingt notwendig für den SCSI-Hauptrechner. Jedes der Geräte wurde mit diesen Endwiderständen ausgeliefert. Man mußte sie manuell entfernen, wenn mehrere Geräte parallel angeschlossen waren. Neuere Geräte haben die Widerstände fest an Bord. Sie benutzen eine aktive Schaltung, um den Widerstand ein- oder auszuschalten. Bei der alten Art werden aller Widerstände direkt an Masse angeschlossen. Bei den neueren Geräten werden die Widerstände an den geregelten Stromkreis angeschlossen. Eine Schaltung kann die Spannung verändern. Wenn diese Spannung ca. bei 5V liegt ist der Widerstand sehr hoch. Wenn sie sehr schwach ist(OV), ist der Widerstand sehr niedrig. Man kann also von einer intelligenten Termination sprechen. Ich hoffe, Sie wissen nun warum Anschlußstift 25 +5V in solchen Fällen benötigt. Sie können die +5V auch von der Festplatte direkt abgreifen. Ich empfehle dieses nicht wenn Sie zwei unterschiedliche Stromversorgungen für Ihren Computer und Festplatten verwenden! Es funktioniert so lange, wie die +5V auf Anschlußstift 25 vorhanden sind und das Laufwerk an der Kette angeschlossen bleibt. Wenn Sie aber das Laufwerk aus der Kette nehmen, sind die +5V nicht mehr auf Anschlußstift 25 vorhanden. Andere Laufwerke, die diese Spannung auch benötigten werden ihre Funktion einstellen. Dieser Weg ist also nicht zu empfehlen.

Ein wichtiger Hinweis‘
Führen Sie nie eine Lo-Level Formatierung auf einer SCSI-2 Festplatte durch, bevor Sie nicht die Black Box Programme versucht haben. Zuerst HDINIT.COM ausführen. Dann mit FMTDIR.COM die Partitionen festlegen und diese Konfigurationen abspeichern. Es gibt viele SCSI-2 Festplatten, die nicht formatiert werden müssen. Wenn Sie ein Lo-Level Format auf einer Black-Box ausführen, kann es geschehen, daß das Formatieren nie beendet wird. Folglich kann diese Festplatte nicht mehr benutzt werden, bis Sie sie auf einem anderen System, wie Atari ST oder PC-System umformatieren. Wenn Sie keine Daten auf die Festplatte schreiben können oder keine Partitionen auf ihr bilden können, dann können Sie versuchen, ein Lo-Level Format durchzuführen, aber nur dann! Gut, das ist alles für jetzt.

Für Fragen Mailto: fox-1@aq.n1

Besser, Sie benutzen die ABBUC-Box für alle diese Atari-Meldungen, da es keinen besseren Platz dafür gibt. Sie arbeitet in einem realen Atari-Netz, das Informationen mit anderen Boxen austauscht. Sie können das Atari-Netz natürlich auch auf einem der vier Atari-BBS in den Niederlanden benutzen. Drei von ihnen benutzen das gleiche Netz. Es wäre nett ein Feedback im ABBUC-Magazin zu lesen, wenn jemand diese MODIFIKATION ausprobiert hat. Fühlen Sie sich frei, diesen Text an alle weiterzugeben, für die er interessant ist. Natürlich kann er auch in jede mögliche Sprache übersetzt werden. Er unterliegt keinem Copyright. Ich übernehme jedoch kein Verantwortung für Schäden, die durch die Anwendung dieser Modifikation verursacht werden. Wenn Sie nicht das Wissen haben oder nicht über Ihre eigenen Fähigkeiten sicher sind, TUN Sie ES NICHT! Die Black-Box ist immer noch eine sehr kostspielige 8-bit Atari Erweiterung. Ein Fehler kann schnell gemacht werden!

Wenn Sie nach dem richtigen Anschlußstift von einem SCSI-Connector suchen, beginnen Sie mit dem Zählen an der richtigen Stelle. Auf einer meiner Black-Box ist der Stecker verkehrt eingebaut. Also ist die Anschlußstift Beschriftung auf dem Stecker nicht richtig! Anschlußstift 1 ist immer an der Seite des Flachbandkabels, an der die Markierung ist (wenn man davon ausgeht, daß das Kabel richtig verdrahtet ist). In den meisten Fällen ist die Markierung eine rote Linie. Wenn Sie zweifeln, nehmen Sie sich das ABBUC-Magazin Nr. 51 und schlagen Seite 19 auf. Hier finden Sie einen Artikel über das Anschließen von SCSI ZIP-Drives an eine Black-Box (von Mathy). Dort finden Sie auch eine Zeichnung, aus der hervorgeht, wie man ein Kabel
aufbaut. Dort finden Sie die richtigen Anschlußstift Bezeichnungen.

Ich hoffe, das es im Club jemanden gibt, der einen Treiber schreibt, der es ermöglicht, ein SCSI CD-ROM an die Black Box anzuschließen. Zur Zeit kann ich auch nicht meine Black-Box und meine MSC-IDESCHNITTSTELLE gleichzeitig an den gleichen Computer anschließen. Ich kann es nicht abwarten, bis ich meine MUXCartridges habe!
Herzliche Grüße Sysop Fox-1
Thunderdome, ATARI 8-Bit BBS
the Netherlands

Alternate Reality – The Dungeon

Ungewöhnliche Waffen
Zusätzlich zu den herkömmlichen Waffen, gibt es auch noch einige Exoten:
-Baselard (ein kurzes Schwert)
-Cinquedea (Dolch mit breiter Klinge) -Claymore (schweres Breitschwert, nur mit bei den Händen benutzbar) -Crossbow (von Dwarves gemachter Bogen)
-Daito (beidhändiges Samuraischwert)
-Falchion (gebogenes Schwert, an der Spitze etwas breiter)
-Gladius (römisches Kurzschwert)
-Glaive (Sense mit Haken bestückt)
-Katana (gebogenes Samuraischwert) -Katar (Dolch mit 3 Klingen)
-Kris (wellenförmiges Messer)
-Kukri (langes Messer mit innerem Bogen)
-Kusarnikama (Sense mit Kette am Griff) -Nunchaku (2 Kampfhölzer mit Kette verbunden)
-Skean (kurzer Dolch)
-Stilletto (langer, schmaler Dolch)
-Triole Irons (3 Metallstangen, mit Ketten ver bunden)

Schriftrollen
Magische Schriftrollen verfügen über spezielle magische Kräfte. Man kann sie solange benutzen, bis sie verschwinden.
Fireblade: hält eine Stunde an und verursacht Feuerschaden
Frostblade: auch eine Stunde und verursacht Frostschaden
Clout: hält auch eine Stunde und macht eine Waffe stärker
Renew: erneuert eine Waffe, die du gerade trägst
Remove Curse: hebt alle bestehenden Flüche auf
Wizard Eye: erzeugt Licht, läßt dich Geheimtü ren erkennen

Diese magischen Karten, haben spezielle Kräfte. Außer der „High Priestess“, der „Fool“ und der „King of VVands“-Karten, sind alle anderen Karten nicht zeitlich begrenzt. Karten verschwinden nach Gebrauch.
The Star: gibt dir 20 Kristalle
The Fool: erhöht dein Glück

The Heirophant: besorgt dir einen Heiler Death: Killt jede Art von Monster; jedoch nur 1 Ace of Cups: erneuert deine Beziehung zu Gilden, die dir zuvor feindlich gesonnen waren The Chariot: erhöht die Skillwerte um 1 Strenght: erhöht die Strenghtwerte um 1 Ace of Wands: beseitigt Müdigkeit Temperance: macht dich wieder nüchtern King of Wands: schützt gegen Feuer für 3 h Page of Cups: beseitigt Hunger und Durst und
deren Nebenwirkungen

Ace of Pentacles: bringt 100 Goldstücke
High Priestess: gibt begrenzten Schutz für 6 Stunden

Trumpfkarten
Diese starken Nachschlagwerke verfügen über verschiedene Kräfte. Nach Benutzen schmelzen sie weg. Ihre Wirkung ist zeitlich unbegrenzt.

Tome of Knowledge: gibt dir 1 Intelligenzpunkt Tome of Understanding: gibt 1 Weisheitspunkt Tome of Leadership: gibt 1 Charmepunkt

Zaubertränke
Es gibt viele verschiedene Zaubertränke. Einige davon bringen Vorteile für deinen Charakter, andere dagegen sind eher schädlich. Die Wirkung von vielen Zaubertränken ist nur von kurzer Dauer oder zeitlich begrenzt. Um einen Trank zu sich zu nehmen, muß man „U“ drücken und dann den Anweisungen folgen. „Wissen“ hilft dir, den Inhalt eines Trankes zu spüren. Eine andere Möglichkeit, den Inhalt eines Trankes herauszufinden, ist ihn einfach zu trinken. Der einzige sichere Weg ist, den Trank bei „Lucky’s Potion Brewery“ identifizieren zu lassen. Dort werden auch Tränke verkauft. Man sollte sich dann auch am besten mit Tränken eindecken. Es folgt nun eine Liste mit Zaubertränken.

Potions of Fleetness, Strength, Intelligence, Charismaand Dexterity geben dir eine zeitlich (für 8 Stunden) limitierte Verbesserung der entsprechenden Eigenschaften. Invulnerability Blunt, Sharp, Earth, Air, Fire, Water, Mental and Cold geben dir eine vorübergehende Ausrüstung gegen diese Elemente. Endurance hilft gegen Müdigkeit. Regeneration ist ein optimaler Trank, wenn man sich beim Kampf befindet. Er erhöht deine Hitpoints um 2 pro Minute und das für eine ganze Stunde. Potions of Supervision geben dir die Kraft, versteckte Türen zu sehen. Sie lassen dich auch im Dunkeln sehen. Infravision läßt dich im Dunkeln sehen. Cieanse, Antidote, and Restoration heilen Krankheiten, Vergiftungen und Wunden. Healing Potions geben bis zu 25 Hitpoints zurück. Hemlock verhindert den Verlust von 2 Hitpoints alle 20 Minuten. Ps: Es war Absicht die Tränke in Ihrer englischen Bezeichnung zu nennen; schließlich werden sie im Spiel ja auch nicht für uns ins Deutsche übersetzt.
Fortsetzung folgt.
Viel Spaß wünscht Euch
Walter Lauer

Vorstellung:
Das XLE- Magazin

Was lange währt wird endlich… realisiert. Nach einer ursprünglichen Idee von Armin Stürmer, einem Menüprogramm von Heiko Bornhorst und tatkräftiger Unterstützung der SWAT, konnte das XLE-Mag nunmehr im Jahre 1999 verwirklicht werden. Schon wieder ein neues Mag ?? Ja, nachdem das Top-Mag nicht mehr erscheinen wollte, das Syzygy eingestellt worden war (und auch das AMC-Intern bzw. die AMCSoft nicht weiter publiziert werden konnten), schien es uns an der Zeit, ein eigenes Magazin für die XLE-Ataris zu erstellen…

Da zwischenzeitlich eine ganze Menge passiert ist (Armin ist gestorben, die RAM wurde aufgelöst – die SWAT gegründet, viele Mags wurden eingestellt, diverse Händler stellten den XLE-Support ein, etc.) und niemand weiß, was die Zukunft bringt, ist dies vielleicht gerade der richtige Zeitpunkt mit einem solchen Projekt zu beginnen…

Was bringt nun das XLE-Mag ?? Nun, im Magazin gibt es Texte und Serien zu den Themen Tips & Tricks (für XLE), Spieletests (für div. Systeme), Lösungen (für XLE), News (rund um Atari), Workshops (für XLE), Leserbriefe und Inserate (wenn jemand schreibt), Messeberichte, (XLE-)Bilder, (XLE-)Software und andere Dinge mehr. Der Schwerpunkt liegt hierbei natürlich im XLE-Bereich, jedoch werden auch andere AtariGeräte (VCS 2600, VCS5200+7800, Lynx, Jaguar, STTE) unterstützt und mit diversen Texten und Tests versorgt.

Wie und wie oft erscheint das Magazin ?? Ganz einfach: das XLE-Mag erscheint viermal im Jahr, also quartalsweise bzw. vierteljährlich (alle 3 Monate). Eine Ausgabe kostet dabei 5DM, ein Abo von vier Ausgaben beläuft sich somit auf 20DM (demnext 10 Euro!). Geliefert wird das Magazin auf einer beidseitig bespielten DD-Diskette (2x180k), was allerdings voraussetzt, daß man ein DD-Laufwerk besitzt. Für 1050 User gibt es ja Speedy’s beim ABBUC zu kaufen. Der Schwerpunkt des Magazins liegt im Textbereich, Software dient nur als allg. Beigabe bzw. als Beilage zu den Workshops. Von daher kann ich allen Atarianern, die auf umfangreiche PDSoftware stehen, auch weiterhin das PD-Mag empfehlen. All jene, die möglichst neue und aktuelle Software und Infos rund um da
s und aus dem Internet haben wollen, empfehle ich das ABBUC Magazin und die ABBUC Clubmitgliedschaft…

Genug geworben, wer das XLE-Mag abonnieren möchte, der schreibe mir oder fülle den Coupon aus, wer mal hinein schnuppern und eine kostenlose Probeausgabe haben möchte, ebenfalls. Für all jene Leute, die lieber ein AtariMagazin in Papierform haben möchten, kann ich nur die Empfehlung geben, das „Atari-Magazin“ vom Verlag Werner Rätz oder ganz neu, das „Classic Atari“ Magazin von S.Pollok, B.Moritz, C. Louis und D. Tröger zu abonnieren.

Bezug:
1) Atari-Magazin: Verlag Werner Rätz, Postfach 1640, 75006 Bretten
2) Classic Atari: Bastian Moritz, Tübbingweg 41, 45307 Essen
3) PD-Magazin: Sascha Röber, Bruch 101, 49635 Badbergen
4) XLE-Magazin: Andreas Magenheimer, Diehlgartenstr. 12, 67591 Wachenheim
Da dies ja ein Werbetext für das XLE-Mag ist, findet Ihr auf der Foleseite nun noch ein Coupon des XLE-Mag.
Diesen einfach ausschneiden bzw. kopieren; oder ein Brief / eine Postkarte einschicken…

XLE- Magazin Bestellschein

 

 

Umsetzung des Print-Magazins zu Text/HTML
Scannen, Korrektur, Grafik, Layout, HTML Andreas Bertelmann
Calamus Rohdaten Wolfgang Burger
Calamus Text-Export Carsten Strotmann