ABBUC Magazin 055


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Inhalt

Seite 2: ATARI INTERNETLISTE V. 1.0
Seite 19: SWAT
Seite 19: HYPER XF
Seite 20: Der Spieletst: MIDNIGHT
Seite 22: ABBUC Jahreshauptversammlung 1998
Seite 27: Lösungsplan Blinky Scary Scool
Seite 28: Lageplan The Dungeon
Seite 29: AR The Dungeon Teil II
Seite 31: Flash EPROMs und ROM Disks
Seite 33: ATARI Messe in Neuss
Seite 34: POOL Disk TOO
Seite 34: Die Fragestunde
Seite 37: Preisrätsel
Seite 38: Frohe Weihnachten
Seite 39: PD- Neuheiten

ATARI INTERNETLISTE V. 1.0















SWAT

Atari-Spezial-Einheit gegründet.
Nachdem sich in den letzten paar Jahren im hessischen Raum, genauer gesagt in der Umgebung von Frankfurt am Main, eine fanatische Gruppierung namens R.A.F. (Regionalgruppe Atari Frankfurt) gegründet hat, war und ist es an der Zeit, mit der Bildung einer entsprechenden Anti-Terror- Spezialeinheit zurückzuschlagen. Zu diesem Zweck wurde im Südwesten Deutschlands, also in den Bundesländern Rheinland-Pfalz, dem Saarland und halt dem angrenzenden Hessen, die Spezialeinheit L.A. SWAT, pardon, SWAT (Süd-West-Atari-Team) gegründet.Spaß beiseite, nach mehrmaligen Treffen mit Freunden und Bekannten aus drei Bundesländern, kam irgendwann der Vorschlag, doch wieder eine Gruppe zu bilden oder wenigstens einen Gruppennamen zu tragen. Nach diversen Ideen und Vorschlägen wurde der Name SWAT, als lustige Anspielung auf a) die amerik. Spezialeinheit und b) die Regionalgruppe Atari Frankfurt (R.A.F.), gewählt. Nunmehr treffen sich die Leutchens wieder regelmäßig bei den Mitgliedern Zuhause, dabei wird der Ort und die Zeit entweder telefonisch oder per Mail abgemacht und abgesehen von wenigen Ausnahmen, waren auch bisher fast immer alle Members bei den Treffen da. Zu den "freiwilligen" Mitgliedern zählen u.a. Raimund Altmayer (Konz;Rhl.-Pf.), Walter Lauer (Freisen; Saarl.), Thorsten Butschke (Blücherstr., Wiesbaden; Hessen) und meine Wenigkeit, Andreas Magenheimer (Wachenheim; Rhl.-Pf.).

Hin und wieder gesellt sich auch noch der eine oder andere Freund zu uns…Die Aktivitäten des SWAT liegen in erster Linie im Bereich Meinungs- und Informations-Austausch, daneben wird bei den Treffen viel gegessen, getrunken, ab und zu gespielt und manchmal auch etwas PD-Software untereinander getauscht. Insgesamt läuft also alles etwas ruhiger, als bei der RAM. So wird nicht mehr der Versuch gemacht, eine Bibliothek auf die Beine zu stellen, auch nicht mehrfach der Aufruf nach ein paar Demos (für die Messen in Herten oder Schreiersgrün), getätigt und erst recht nicht kommerzielle Software gekauft und als PD freigegeben. Schließlich legt die kleine Atari-Szene darauf ja sowieso keinen Wert. Statt dessen tun wir alle das, was wir am Besten können: Spiele programmieren (Thorsten), Demos o.ä. coden (Raimund), Games spielen und testen (Walter) und langweilige Texte schreiben bzw. tippen (Andreas).Seit etwa einem Jahr geht das schon so, und ich muß sagen, bisher hatte noch keiner Grund zur Langeweile, Sorge oder Beschwerde, scheint so, als ob die von uns nunmehr gelebten ruhigeren Zeiten, doch die bessere und vernünftigere Alternative sind. So wird denn dieser SWAT Text wohl auch der einzige bleiben, da wir auch in Zukunft nicht vorhaben, unsere paar Aktivitäten an die große Glocke zu hängen…
Andreas Magenheimer (SWAT-Member)

Hyper-XF

Hyper-XF, das neue XF 551/XF 351 Operating System:Nun habe ich ja schon in drei Werbetexten auf ein neues und gepatchtes OS für die XF 351 hingewiesen und immerhin auch drei Abbucianer damit überreden können, sich ein solches OS
für ihren XF Umbau (aus 5,25" mach 3,5"), zuzulegen. Wie es der gute Zufall nunmal aber will, war beim letzten Text zu diesem Thema (ABBUC Magazin 53) das neue Operating System von Stefan Dorndorf schon fertig und halt auch ein Werbetext dazu im Magazin enthalten. Einige User mögen deshalb vielleicht den Überblick verloren haben, welches OS denn nun besser oder wozu geeignet ist. Natürlich könnten wir auch versuchen nun in Konkurrenz zu Stefan zu treten und unseren Patch nebst Umbaukit weiterhin anbieten, jedoch wäre dies sicher nicht ganz im Sinne oder zum Vorteil der Atari User..Tatsache ist nun mal, daß es sich bei unserem Patch um ein ehemaliges Original XF551 OS handelt, der nur dahingehend (von Stefan und Christoph) gepatcht und in ein Eprom gebrannt wurde, daß er nunmehr, statt einer 5,25" Floppy, halt eine 3,5" Floppy zuläßt. Dabei wurden dann auch nur ein paar wenige Bytes des Original OS verändert, dies hatte den Vorteil, das man weiterhin alle XF Utilities und XF Highspeed benutzen konnte, es hatte aber auch den eklatanten (und mehrfach beschriebenen) Nachteil, daß damit so ziemlich alle XF Bugs voll erhalten geblieben sind und sich nunmehr auf den 3,5" Floppies fortsetzten. Eigentlich nix tragisches, da die Bugs ja von Atari und nicht von uns stammten, doch wenn man es besser machen kann…Nun ist also das neue Hyper-XF von Stefan Dorndorf da, er hat sich die Mühe gemacht, mal eben 8040/8050 Assembler zu lernen und somit fast alle Bugs des XF Operating System zu entfernen und es in vielen Bereichen noch zu verbessern. Damit ist nunmehr also ein völlig eigenständiges und zudem selbstentwickeltes OS für die XF entstanden. Es hat, um es gleich zu sagen, nur einen Nachteil: kein XF Highspeed mehr !!

Dafür bietet es aber dutzende, neue Vorteile, bei denen man diesen Wermutstropfen ganz schnell vergißt:
1. Das OS hat einen neuen Speeder integriert, der kompatibel zum US-Doubler ist; es können nunmehr alle jene Programme mit vollem Highspeed genutzt werden, die diesen Speeder und das sog. Sector-Skewing unterstützen. Dabei gibt es dann weit mehr Programme, die dies tun, als man denkt, man muß sie halt nur suchen/finden und damit niemand verzweifelt, hat Stefan auch schon einige eigene Programme (Sektorkopierer, etc.) in der Entwicklung…
2. Das Format der eingelegten Diskette wird nun besser erkannt, insbesondere hängt sich das Laufwerk nach einem Formatwechsel nicht mehr auf. Diese Formaterkennung geht nunmal leider nicht vollautomatisch, denn dies ist halt auch Sache der Hardware, demzufolge sollte man sich bei der 5,25" Version des OS einen kleinen Schalter am Gehäuse der XF einbauen, der dann jeweils den Density-Check übernimmt. Ansonsten bleibt dies eben, wie bei der XF, wieder mal eine Sache des jeweiligen DOS, doch man wird schnell merken, daß dies weitaus besser und schneller (sowie fehlerfreier), als bei der Original XF geschieht…
3. Die Floppy läßt sich nun partitionieren, was man bisher nur von Festplatten kannte. Dadurch ist es möglich, bei der 5,25" Version zwei Partitionen, bei der 3,5" Version sogar ganze vier Partitionen anzusprechen. Dadurch kann man also weiterhin die Atari Standard Formate, wie Single (DOS 2.0s), Medium (DOS 2.5) und Double (DOS 2.0d) Density benutzen, ohne die Disk wenden zu müssen. Bei den kleinen 3,5" Laufwerken ist somit ganz ohne Formatänderung eine Halbierung (!!) der 5,25" Diskettensoftware möglich, denn eine normale 5,25" Disk hat zwei Seiten, eine 3,5" bietet bis zu vier Partitionen, in den Formaten Single, Medium , Double und sogar gemischt: Part. 1 = Single, Part. 2 = Medium, Part. 3= Double, Part. 4 = freie Wahl (S/M/D). Ganz zu schweigen davon, daß bei einer Umstellung der eigenen Software nderung der Formate) noch mehr als 50% gespart werden können…
4. Daneben ist es natürlich weiterhin möglich, das große Laufwerk mit 360k und das kleine Laufwerk mit 720k zu betreiben, sofern man das möchte.

Auch ist es nun möglich die doppelseitigen Formate im XF-Standard oder dem Percom/ATR 8000/HDI Standard zu betreiben, also die Schreib/Leserichtung der zweiten Seite entsprechend festzulegen. Als ob dem nicht genug wäre, lassen sich nun auch noch ST/PC Diskettenformate (mit spez. Software) einlesen, natürlich abhängig vom Laufwerk bis 360k/5,25" bzw. bis 720k/3,5".Alle weiteren Optionen hat Stefan ja ausführlich im ABBUC Mag 53 dargelegt, man kann sie also dort noch mal nachlesen oder sich eben direkt mit Stefan Dorndorf in Verbindung setzen, wenn man noch Fragen haben sollte. Meinereiner würde sich als Zukunftsentwicklung noch die zusätzliche Integration eines 16Mhz Chips (Ajax o.ä.), der sich mittels Schalter von den bisherigen 8,33 Mhz umschalten läßt und somit auch den Zugriff auf High Density PC/ST Disks und die Verwendung von HD Disketten am Atari (kompatibel zum HDI) ermöglicht, wünschen. Die ARGS Leute haben das ja schon betriebsfertig vorliegen, deshalb sollten sich die HAR Leute mal mit ihnen in Verbindung setzen, denn mich und den Rest der Userschaft würde das bestimmt freuen, Jedenfalls all jene, die eine XF besitzen und vorhaben sie um oder aufzurüsten…

Ansonsten kann ich nur sagen, daß wir halt nun vorhaben, unseren Umbaukit mit dem neuen Hyper XF von Stefan anzubieten, sofern er nix dagegen hat. Es versteht sich von selbst, daß wir dazu das OS jeweils bei Stefan bestellen und dann zusammen mit unserem Kit anbieten werden. wer also noch zuätzlich zum neuen OS einen entsprechenden Umbaukit mit Rahmen, Verlängerungskabeln, PD-Disks und einer kleinen Anleitung haben möchte, der kann das nun von uns erhalten, alle anderen, die nur das OS wollen, sollten sich an Stefan wenden. Es ist allerdings zwingend erforderlich seine Floppy-Konfiguration anzugeben (3,5 oder 5,25 Zoll), da es dafür jeweils getrennte OS-Versionen gibt.
Kontaktadressen:
1. Umbaukit (OS+Tools):
Torsten Schall, Eckenberstr. 47, 67549 Worms;
Preis: 50DM (+ Paketporto);

Hyper-XF (nur OS):
Stefan Dorndorf, Ringstr. 22, 30966 Hemmingen;
Preis: 30DM (+Porto/Verpackung);
Entsprechend benötigte XF Laufwerke (bzw. Platinen), sowie gegebenfalls passende 3,5" Laufwerke, müßt ihr euch aber schon selbst besorgen.

So, ich hoffe, ich habe Euch neugierig gemacht und nix wichtiges vergessen oder gar falsch und unrichtig dargestellt (man schlägt mich sonst wieder). Bis zum nächsten
Mal, sage ich ciao, euer Charlie Chaplin .
Andreas Magenheimer

Der Spieletest

Midnight (c) 1992 by MirageGeliefert wird das Game wie üblich in einer Plastiktüte mit Cover, Diskette und polnischer Bedienungsanleitung.Das Cover sieht super aus.

Auf blauem Hintergrund ist Schloß Neuschwanstein abgebildetDas Titelbild ist echt hübsch gezeichnet.Unten läuft ein Scroller, der die Geschichte (in englisch) erzählt und die grundlegende Bedienung erklärt.Es geht darum, in einem großen Schloß sämtliche Räume zu betreten und darin die Kerzen anzuzünden.Über 100 Räume sind labyrinthartig miteinander verbunden.Einige Räume sind abgesperrt – dazu findet Ihr Schlüssel. Auch die Kerzen müssen erst gefunden und eingesammelt werden.

Der spielerische Clou ist die Tatsache, daß der Kerzenleuchter im Winde erlischt. Versucht man also, über einen Abgrund zu springen, geht der Leuchter aus und man muß an eine Stelle zurück, an der ein Leuchter brennt. Dadurch muß man genau planen, in welcher Reihenfolge man die
Räumlichkeiten abgeht. Empfehlenswert ist, sich einen Plan zu zeichnen.Der Spielbildschirm ist gut und durch den Hintergrund und die Säulen auch echt plastisch gezeichnet.

Die Kerzen von den Leuchtern sind animiert – selbst beim Leuchter in der Hand der Spielfigur hat man den Eindruck, als ob die Flamme entsprechend der Bewegung flackert.Die Spielfigur ist zwar nur zweifarbig, aber echt gut animiert und – was viel wichtiger ist, läßt sie sich zielgenau durch die Räume steuern.Im unteren Bereich des Bildschirms wird die Statistik angezeigt. (Zeit – man hat durch den Zeitraffer nur eine echte Stunde Zeit, alle Bilder abzugehen – auch aus diesem Grund ist eine gute Planung lebensnotwendig. Außerdem sind noch angezeigt, wie viele Kerzen, Schlüssel und Bildschirmleben unser Held noch übrig hat.Eine echte Hilfe zum Spiel sind die Fenster. Schaut man hinaus, bekommt man eine Übersicht, in welchen Räumen das Licht schon brennt.

Der Raum, in dem der Spieler gerade ist, wird durch ein flackerndes Fenster angezeigt.Während des gesamten Spiels läuft eine sehr gute Hintergrundmusik ab, die sicherlich in einigen Demos wieder auftauchen wird.Hier sieht man, was Marcus Römer vom Topmagazin zu sagen hatte – der Meinung kann ich mich nur voll und ganz anschließen.


Grafik: 90%
Sound: 90%
Idee: 95%
Spielbarkeit: 90%
Motivation: 100%
Gesamt: 95% – SEHR GUT
Frank Strecker ABBUC

JHV 1998

The Show must go on !!Nachdem sich in den letzten Jahren diverse Händler und Atari-Supporter aus der Szene verabschiedet haben und auch in diesem Jahr wieder einige Leute ihren Abschied nahmen oder schicksalsweise nehmen mußten, ist es wahrlich gut gewesen, auch weiterhin auf den ABBUC und seine alljährliche Jahreshauptversammlung zählen zu können. Denn irgendwie, auch ohne die Unterstützung der Atari-Händler, muß und soll unser allerliebstes Hobby ja weitergehen.Meinereiner ließ es sich denn auch nicht nehmen, auch in diesem Jahr wieder die JHV zu besuchen. Da lange Autofahrten, alleine aber so langweilig sind, hatte ich zur Verstärkung noch meinen Kumpel Torsten Schall und sogar erstmalig Michael Berg mit im Gepäck. Für letzteren traf diese Aussage denn auch voll zu, denn mein kleiner Corsa war derart voll gepackt, daß sich Michael hin und wieder der (in Kurven) auf ihn herabstürzenden Kisten erwehren mußte. Ansonsten aber lief die Fahrt ganz ruhig und locker, wir begrüßten wieder die fünf üblichen Baustellen und freuten uns, nach etwas mehr als dreistündiger Fahrt, um 9.15 Uhr MESZ endlich am Ziel, dem Bürgerhaus Herten-Süd, angekommen zu sein.

Dort waren natürlich wieder mal ein paar Gestalten vor uns angekommen und beschäftigten sich damit, die kleine Halle etwas für die JHV herzurichten. Also, kurz Hallo! oder Guten Morgen gesagt, und gleich darauf in den nahegelegenen Supermarkt entschwunden, nicht um uns vor dem Aufbau zu drücken, sondern um noch ein kleines Frühstück in der Bäckerei zu ergattern. Anschließend hieß es dann auch für uns, das Auto auszuräumen und die Stände aufzubauen. Dazwischen durften wir, wie üblich, den ein oder anderen neuen Besucher begrüßen und uns auf die (Walter) Lauer legen, ob denn an den anderen Ständen eventuell noch eine Rarität darauf wartete, entdeckt und weggeschnappt zu werden…

Nach eineinhalb bis zwei Stunden aufbauen, rumlaufen, begrüßen, entdecken und labern, begann dann so um 11.15 Uhr der offizielle Teil der ABBUC-JHV, nämlich die Begrüßung aller Anwesenden, durch Wolfgang und somit die eigentliche Versammlung. Neben dem allg. Geschäftsberichten über das abgelaufene ABBUC-Jahr, dem Kassenbericht und der aktuellen Mitgliederfeststellung, wurde noch auf einige Mitglieder-Anregungen und die am weitesten gereisten Mitglieder hingewiesen, anschließend hatten die Regionalgruppen Gelegenheit, sich zu Wort zu melden.

Doch hoppla, was ist das ?! Da hätte ich mich doch beinahe auf eines der auf jedem Stuhl bereitgelegten Module (von John Maris) gesetzt. Durch einen kleinen Hinweis, von Torsten, wurde das Modul aber vor dem Plattwalzen gerettet. Eine Versammlung wäre natürlich totlangweilig, wenn nicht auch ein paar Gags und Zwischenrufe erlaubt seien, so hieß es denn auf die Frage, den Kassenwart zu entlasten: Nein, steinigt ihn!, woraufhin breites Gelächter ausbrach.

Doch der Vorstand konterte: Wer wirft den ersten Stein ? und da keiner seine Module wegwerfen wollte, blieb es ruhig und alle Anwesenden trugen zur Entlastung bei. Den Reigen der Regionalgruppenvorträge eröffnete diesmal die HAR, denn sie hatte doch tatsächlich nicht nur für sich selbst, sondern auch für unseren Big Boss Wolfgang, eine schöne und selbstgemachte Krawatte mitgebracht.

Als Dank, für dieses Geschenk, mit dem Wolfgang nun den ganzen Tag rumspazierte, durfte Stefan Dorndorf als erstes loslegen und von den HAR-Entwicklungen berichten. Da vom Software und Demo-Sektor mal wieder kaum jemand da war oder etwas gemacht hatte, berichtete Stefan von all den schönen Dingen, die er im Hardware-Bereich entwickelt hat oder noch entwickeln will.

So hatte er wieder sein QMEG-OS dabei und ganz neu, das sog. Hyper-XF, das geniale neue OS für die XF-Laufwerke. Auch über eine zukünftige Entwicklung, nämlich das Flash-ROM-Modul, konnte er einiges berichten und die interessierten User lauschten ganz erstaunt, was dieses kleine Wunderding denn so vollbringt.Nach der HAR war eigentlich die RELAG an der Reihe, da jedoch leider niemand von dieser einst größten Regionalgruppe anwesend war, durfte sogleich die RAF ans Mikro treten und Thomas Grasel berichtete von den Aktivitäten aus dem Frankfurter Raum. Nicht unerwähnt blieb ihre Hardware und der Hinweis auf erfolgte Software-Updates, sowie die Möglichkeit sich die, im Gegensatz zum letzten ABBUC-Mag, voll funktionstüchtige DVM-Demosoftware an ihrem Stand zu besorgen.Anschließend durfte oder sollte die SWAT ihre Leute vorstellen und die lustige Wortspielerei erklären.

Doch Thorsten Butschke war wohl durch die S
tellvertreter-Nominierung derart überrascht, daß er kurzerhand die Namen der eigentlichen Mitglieder vergaß und auch auf die Namensgebung nicht näher einging. Sei es drum, aus seinem Munde erfuhr man unter anderem, daß sich so 4-5 Leutchen wieder regelmäßig in Hessen, Rheinland-Pfalz oder dem Saarland treffen, auch Treffen mit angrenzenden Luxemburgern geplant sind und natürlich auch etwas für das Atari-Hobby, in Form von Spielen oder Demos, gecodet wird.Dem Süd-West-Atari-Team folgte dann die ARGS oder besser, mußte Marek Tomczyk als deren Vertreter ans Rednerpult treten. Er berichtete von regelmäßigen Treffen, die mehr und mehr zu Plauder- und Essensstündchen würden, so daß dann der kleine Atari zwar der Anlaß der Treffen, jedoch nicht mehr der Mittelpunkt ihrer gemeinsamen Kontakte sei. Schließlich kann man aber froh sein, daß denn die Leute überhaupt noch die Zeit zu derartigen Meetings haben, denn gerade Zeit bzw. Zeitnot ist heute der größte Problemfaktor unseres Hobbys.Auch die VAR, vertreten durch Helmut Weidner, berichtete von ihren bisherigen Aktivitäten, dabei unerwähnt blieb ihre erste Tool-Disk, die sie auf der Messe in Schreiersgrün vorgestellt hatte, dafür aber wurde der Termin für die nächste Schreiersgrüner Messe, der 20.3.99, bekannt gegeben.

Weitere Gruppen sollten nun noch folgen, doch stellte sich leider heraus, das davon niemand anwesend war oder etwas sagen wollte. So erhielten denn die Aussteller und insbesondere der ABBUC-Floppydoc das Wort.Alle Aussteller wiesen explizit auf ihre mitgebrachten und erwerbbaren Produkte hin, gaben den Usern die Möglichkeit sich in Bestellisten (USA-Aktion, Flash-ROM-Modul, etc.) oder gar auf Verlosungslisten einzutragen. Echt cool gefiel mir der Gag von Sascha Röber, der ein paar leckere Sachen, in Form von Popcorn und gebrannten Mandeln/Haselnüssen mitgebracht hatte, die man nun auf der Messe knabbern konnte. Erhard Pütz, unser Reparaturmeister, sprach von seinem Stand zum anwesenden Volk und erwähnte neben seinen mitgebrachten Hardwaresachen auch die Entwicklungen eines nicht anwesenden Users. Warum dies aber in Form von Kritik anderer User/Entwickler geschah, da man doch kaum oder gar nichts von jenen Entwicklungen gehört hatte, wunderte mich sehr…Was kann denn ein Stefan Dorndorf dafür, daß irgendein anderer schon sowas ähnliches, wie das Flash-ROM-Modul entwickelt hat ?!? Nun denn, jener User, ich glaube (!!) er heißt Andre Bertram, hat also auch das AKI entwickelt und ein SIO-Port-Modul, schön zu wissen, nur eben schlecht zu kaufen, da er ja nicht da war. Nach seiner Manöverkritik, die sich hier schlimmer anhört, als sie wirklich war, präsentierte Erhard diverse Internet-Seiten (auf einer großen Leinwand), die sich alle mit Atari-8-Bit beschäftigen, damit auch jene User, die keinen Internet Zugang haben, so was mal sehen konnten.

Der offizielle Teil neigte sich nun zunehmend dem Ende zu, was man dem ansteigenden Geräuschpegel des Publikums entnehmen konnte, jedoch auch der Tatsache, daß urplötzlich das Mikrofon nicht mehr mitspielen wollte, so daß für mich und viele andere, die darauffolgenden User-Infos unhörbar blieben. Immerhin, soviel weiß ich gerade noch, ans Rednerpult traten u.a. Thimo Gräf, Marc Brings, einer der Brüder Schreurs und einige andere, die ich nicht kannte. Dadurch, daß die Umgebung immer lauter wurde, hielten sich die Redner kurz und so gegen 13.15 Uhr begann dann die große Aussteller-Messe. Wie im letzten Jahr habe ich wieder einen kleinen Rundgang gemacht und dabei alle jene Aussteller festgehalten, die ich kannte oder die mir ins Auge fielen. Nur ein oder zwei Leute waren bei meinem Rundgang nicht anwesend, daher bitte nicht traurig sein, wenn ihr nun nicht erwähnt werdet.Dort, wo sich zu Beginn der Versammlung das Rednerpult befunden hatte, waren nunmehr Alfons Klüpfel und Joost Küp einquartiert.

Alfons hatte die ganze Palette ehemaliger KE-Soft Produkte im Angebot bzw. das, was noch davon übrig war. Man konnte bei ihm dann auch erfahren (sofern man es bei der Versammlung überhört hatte), daß der ABBUC nunmehr die Rechte an allen ehemaligen KE-Soft Sachen aufgekauft hatte, da Kemal ja für den kleinen Atari keine Zeit mehr hat. Unter den vielen Software-Schnäppchen, die zu Dumpingpreisen (10% des KE-Preises oder weniger) angeboten wurden, fand man dann auch zahlreiche Anleitungen, u. a. zu Sparta-Dos, My-Dos, Daisy-Dot, etc., die Joost von seinem Bauplanservice und Anleitungsservice mitgebracht hatte…Gleich neben den beiden hatte sich Theo Schwacke mit der PD-Bibliothek postiert und damit er nicht wieder wegen zu kleiner und seltener PD-Bestellungen mosert, habe ich mir dort gleich mehrere dutzend PD-Disketten besorgt, sowie diverse Disks, die er gerade nicht mit dabei hatte, kurzerhand bestellt. Da Theo in seinen Disk-Boxen immer große Ordnung hält, waren denn auch die ca. 60 von mir gewünschten Disks schnell gefunden und ich konnte zum nächsten Stand weiterschlendern und dort die Leute nerven. Weil Holländer sich aber nicht nerven lassen, sprach ich nur kurz mit Bo und Ernest Schreurs über ihre neue Pooldisk Too, die ja sogar aus zwei CDs besteht und kaufte mir noch ein oder zwei ihrer XLE-Restposten Angebote.Dann dudelte mir bekannte Computermusik ins Ohr, wen wundert es, es handelte sich um Atari-XLE-Sounds, die Thorsten Helbing auf eine Musik-CD gebrannt hatte und die man nicht nur hören, sondern auch bestellen konnte. Wie gut, daß Atari-User ehrliche Leute sind, denn sonst hätte der stets unbewachte Radio+Cass.+CD-Rekorder am Ende der Veranstaltung wohl nicht mehr gespielt, was so aber nicht eintrat. Frank Szymanski, ein alter Bekannter von vielen Atari-Messen in Neuss, hatte sich nebendran gesellt und bot an seinem Stand viele Restposten und Einzelstücke aus dem Atari-Bereich an. So gab es hier ST-Disks, Lynx-Module und XLE-Zeugs zu kaufen. Wer nicht die neuste Software haben wollte und vor allem billiger, als dort, war bei ihm richtig.

Wir überspringen kurz Franks Nachbar, da er gerade nicht da war und voila, wir landen bei der HAR, sprich Stefan Dorndorf und Andreas Volpini. Stefan bot das QMEG- und das nicht minder geniale Hyper-XF zum Kauf an. Desweiteren demonstrierte er die Funktionsweise des Flash-ROM-Moduls, anhand eines mitgebrachten Prototypen. Begeistert wie ich war, trug ich mich sogleich auf eine Bestelliste ein, um auch dieses tolle Ding für mich zu reservieren. Man weiß ja nicht, was man sonst verpaßt. Bei Andreas konnte man denn ein paar XL-Restposten verpassen, so man sich zu sehr durch Stefans Angebot ablenken ließ.Ein kleiner Sprung für mich, ein großer für die Besucher-Menschheit, denn etwa im hinteren Drittel des Raumes, hatten sich ein paar weitere Holländer postiert. Die sahen nicht nur aus, wie ehemalige ANG-Leute, das waren sogar welche, und sie hatten gemäß ihrer Tradition, wieder einen (Michael) Berg voll preiswerter Software mit dabei. Steckmodule, Disketten und sonstiges gab es hier im Fünfer-Pack für gerade mal 10DM !! Auch Druckerinterfaces waren hier zu finden, einfach genial…Wieder zurück, an der Wand entlang, hatte sich Thimo Gräf in die Ecke neben der HAR plaziert, beim Konsolen-Graf gab es wieder Dutzende Module für die XL/XE Rechner und natürlich die VCS 2600er und 7800er Geräte. Bedingt durch den Platzmangel erschien sein Angebot etwas klein
er als sonst, doch war es immer noch reichlich, was er so alles mitgebracht hatte. Nur sein Rollenspiel, das ja auf der JHV fertig sein sollte, hatte er nicht dabei, da er es noch mal komplett überarbeiten wolle. Nun denn, auch bei ihm gab es eine Bestelliste, für die Software-Bestellaktion in den USA.

Der Stand neben Thimo war denn leider wieder unbesetzt, so daß ich gleich weiter zu meinem Kumpel Raimund Altmayer gehen konnte. Er stellte sozusagen die Funktionsfähigkeit des SIO2PC auf seinem TT mittels dem Programm XL-Dejay unter Beweis, verkaufte Restposten und sorgte neben ein paar Infos für jede Menge gute Laune…Auch Walter Lauer gehörte diesmal zum großen Kreis der Aussteller und bot den Besuchern diverse VCS-Module und XLE-Disketten zum Kauf an. Als wilder Sammler hatte er nämlich ein paar Sachen doppelt in seiner Sammlung, von denen er sich nun trennen wollte. Daneben kam dann mein Mitfahrer und Kartenleser Torsten Schall, sein Schwerpunkt lag diesmal weniger bei Jaguar und Lynx Software, die er natürlich auch anbot, als vielmehr bei diversen XLE-Sachen, wie der Floppy 2000, Disketten und Kassetten und vielem anderen Zeugs. Meinereiner stand denn neben ihm. Sofern ich nicht gerade die vielen Stände abklapperte, verkaufte ich Cass. mit Disk-Backups, XL-Disks, PC-CDs, XL-Bücher und sonstiges.Neben mir hatte sich Thorsten Butschke breitgemacht und bot alte und neue Ausgaben der Atari-Computing (engl. ST-Zeitschrift), einige weitere Magazine und last not least das Lightgun Game bel- zum kaufen oder mitnehmen an.

Hierbei konnte man das Game nicht nur kostenlos mitnehmen, sondern auch mittels Lightgun probespielen. ARGS-Leute Peter Straif und Jochen Scharrlach versuchten mir dann diverse alte Magazine, wie das Atari-Magazin und Computer Kontakt anzudrehen, da ich die jedoch schon komplett besaß bzw. besitze, gab ich mich mit einer Antic-Ausgabe zufrieden…Die RAF war diesmal ganz friedlich und nicht zur Fahndung ausgeschrieben, deshalb boten Harry Reminder und Thomas Grasel wieder ihr komplettes Frankfurter Hardwaresortiment an und demonstrierten es dem interessierten User. Zu sehen und kaufen gab es u.a. das SIO2PC, das Schaltnetzteil, das 2-Rechnerinterface und wie erwähnt, das Digitalvoltmeter nebst Demosoftware, die hier auch funktionierte !! Den Stand von Sascha Röber zu übersehen war praktisch unmöglich, ihn genauer zu beschreiben jedoch ebenso. Kurzum, er hatte für alle bekannten 8-Bit Rechner und einige 16-Bitter, Hard und Software dabei. Sei es nun für das Atari VCS, Atari XLE, Atari ST, C 64, C 16+4, Amiga, Spectrum, Amstrad/Schneider CPC oder einige andere. Die kleinen Ataris wurden mit Modulen, Cass. und Disketten bedacht, sowie mit Popcorn und Mandeln versüßt.Floppydoc Erhard Pütz, bot auf der JHV die Speedy 1050, den Bibomon, 1050 Floppies und das TB-Handbuch neben fachkundigem Rat an.

Sein Wissen und seine Kenntnisse waren es wohl auch, die dann Marc Brings dazu ver(an)leitet haben, die 512k Romdisk von David/Peters nachzubauen und auch das Compyshop Druckerinterface anzubieten. Zu dumm nur, daß diesmal 1050 Floppies praktisch gar nicht gefragt waren, die Druckerinterfaces bei John Maris fast verschenkt wurden und die Romdisk aufgrund des geplanten Flash-Rom Moduls kaum auf Interesse stießen. So mußten die Beiden das Meiste ihrer Sachen wieder mit nach hause nehmen. Doch wer will, kann ja die Sachen noch immer bei ihnen bestellen.Mathy van Nisselroy war ebenfalls aus den Niederlanden angereist, er bot wenig zum Kaufen aber viel zum Sehen an, so die Black Box, daran angeschlossen eine SCSI-Platte, ein Floppy-Board, ein Zip-Drive und das alles verkabelt mit dem 1MB XE-Rechner !!Der oder die letzten, die irgendwo als Aussteller oder Verkäufer tätig waren, ohne daß sie in die von mir gewählte Reihenfolge passen würden, waren denn Mirco Sobe, der sein gut gemachtes Boss-XE und ein paar Demos oder Spielereien zeigte. Wozu letzteres diente weiß ich nicht (Unterhaltung !), ersteres war eine Art Desktop-Oberfläche mit Fenstern und jeder Menge integrierter Tools in Turbo-Basic !! Stefan Pollok schwirrte auch irgendwo herum und bot zeitweilig bei Erhard Pütz sein Copyright-erworbenes Spiel rassic Park 2 an, als ich es jedoch erstmalig kaufen wollte, war er gerade mit weiteren Kopien beschäftigt, bei meinem verspäteten zweiten Versuch war er dann schon gegangen, wie schade…

Nun denn, wie man sieht waren auf dieser JHV auch ganz ohne Händler, jede Menge Aussteller vorhanden und boten jede Menge Sachen, aus fast allen Atari-Bereichen an, wobei der kleine XLE natürlich wieder ganz im Mittelpunkt stand, wie es sich gehört. Neuheiten gab es auch mehr als genug, sei es Software (Boss-XE, Jurassic-Park 2, etc.) oder Hardware (Hyper-XF, Romdisk, Bibomon, etc.) und ganz nebenbei noch die vielen Eigenentwicklungen, die leider nicht für die Allgemeinheit entwickelt wurden… Das Ende ?? Nein, nicht ganz, denn der gemütliche Ausklang in der Kneipe wartete nach dem Abbauen der Stände, noch auf all jene, die sich noch etwas Zeit nehmen konnten und in Ruhe etwas essen und trinken wollten. Hierbei gab es dann auch noch mal reichlich Gelegenheit mit den verschiedenen Ausstellern zu quatschen, sich über die Gewinne der beiden Verlosungen zu freuen und sich ein wenig für die anstrengende Heimfahrt auszuruhen. Diese traten ich, Torsten und Michael dann so gegen 20.30 Uhr bei regnerisch-stürmischen Wetter an, was jedoch nichts an unserer guten Laune ändern konnte. Das Ende ??

Wohl kaum, denn: The show must go on !! Schreiersgrün 1999 wartet schon…
Charlie Chaplin (Andreas Magenheimer)

Lösungsplan Blinky Scary Scool

 

Lageplan The Dungeon

 

Alternate Reality TEIL II

Übersetzung zu "The Dungeon""The Dungeon" written by Kathi B. Tremblay und Thomas J. Clement

Zeit
Siehe A R "The City".

Kartographieren
Der erste Level hat 64×64 Felder, der zweite 32×32, der dritte 16×16 und der vierte 8×8 Felder. Die Level sind einander pyramidenartig übergeordnet. Ein Kompaß ist sehr empfehlenswert.

Tueren
Im gibt es viele Türen. Einige davon sind gewöhnliche Türen, andere sind unsichtbar. Manche Türen lassen sich sogar nur mit entsprechender Ausrüstung oder entsprechendem Wissen betreten. Unsichtbare Türen erkennt man am Ertönen einer merkwürdigen Melodie. Diese sollte man auch beim Kartenmalen entsprechend kennzeichnen. Mit dem entsprechenden Zauberspruch kann man unsichtbare Türen ebenfalls erkennen. Es gibt auch Türen, die man nur von einer Seite aus betreten kann, ein Zurück gibt es nicht. WaendeVerschiedene Gegenden im , haben auch verschiedene Wände; zum Beispiel solide Steinwände, Eiswände usw. Es gibt auch Wände, die von einer Seite aus unsichtbar sind. Durch diese kan
n man auch hindurchgehen. Von der sichtbaren Seite aus, ist dies allerdings nicht möglich. Gegenstaende und SchaetzeEinige Artikel brauchst du zum überleben, andere wirst du brauchen, um Aufträge zu erfllen. Fackeln, Essen, Kleidung, Wasserflaschen, Kompaß, Zeitzeiger (Uhren) Waffen und Ausrüstung kann man im "Damon und Pythias Shop" kaufen. Tränke gibt es bei "Lucky’s Potion Brewery".Diese Dinge kann man aber auch als Schätze finden. Sie liegen einfach in der Gegend herum oder man bekommt sie nach erfolgreichen Kämpfen. Schlüssel, Edelsteine, Juwelen, Geld, Kristalle, Zauberstäbe, Schriftrollen, Trumpf-Karten, Bücher, magische Augen und Hörner, sowie einige unbeschreibbare Gegenstände, können nur als Schätze gefunden werden.Einige Schätze können magisch oder verflucht sein.

Magische Schätze sind meistens sehr wertvoll, während verfluchte Schätze Elend bringen. Wieviel Sachen du mit dir herumtragen kannst, hängt von deiner Stärke ab und von der Größe und dem Gewicht der Gegenstände, die du tragen willst. Prüfe dein Inventar (E drücken), um zu sehen, wie effektvoll du Gegenstände handhaben kannst. Sonst könntest du unangenehm überrascht werden, wenn du plötzlich unbeweglich wirst. Du kannst dich dann zwar noch bewegen; allerdings nur sehr, sehr langsam. Du kannst im Dungeon zu jeder Zeit Gegenstände ablegen (sofern du dich bewegst). Einfach D drücken.Abgelegte Gegenstände kann man auch wieder aufnehmen (mit G), falls sie nicht von Dungeonbewohnern genommen wurden oder durch Magie verschwunden sind.Um einen Gegenstand zu benutzen muß man U drücken und den Anweisungen folgen.Ein Kompaß, sofern in deinem Besitz, ist immer aktiviert. Ein * markiert Gegenstände, die du trägst oder gerade benutzt.FackelnDa du im Dunkeln nicht sehen kannst, benötigst du Fackeln (bei D.u.P.Shop zu kaufen). Diese kannst du auch als Zweitwaffe nutzen. Fackeln sind als Waffe ganz gut, wenn du gegen leichte Gegner kämpfst (besonders, wenn du keine andere Waffe im Moment bei dir hast). Wenn du die Fackel als Erstwaffe benutzt und eine andere Waffe in dieser Position benutzen willst, so mußt du sie zuerst auf Zweitwaffe schalten. Wenn du die Fackel nur durch den neuen Gegenstand ersetzt, dann erlischt die Flamme.Legst du eine Fackel ab, oder sie wird dir beim Kämpfen aus der Hand gerissen, so erlischt sie ebenfalls.

Versuche nicht, sie wieder aufzunehmen; eine erloschene Fackel kann man nicht mehr verwenden. Alle erloschenen Fackeln sind nutzlos.KleidungWenn du den Dungeon betrittst, trägst du nur ein Minimum an Kleidung (es sei denn du bringst welche aus der City mit). In heißen Gegenden mag dies angenehm sein, in eiskalten Gegenden wirst du aber Probleme kriegen. Die beste Kleidung findet man nach Kämpfen oder als Schätze. Man kann auch welche im Shop kaufen; allerdings gibt es hier keine Garantie für einen guten Kauf, der sein Geld auch wert ist. Einige Kleidung ist magisch und manche besitzt sogar besonderen Schutz. Ein Elfenmantel läßt dich beim Herumlaufen sehr hell erscheinen, so daß dich deine Feinde nur sehr schwer erkennen können.Elfenstiefel geben dir 32 Speedpunkte hinzu, ein Kristallgürtel schenkt dir 20 Kraftpunkte. Es gibt noch viele andere, phantastische Dinge, doch nur die Wirkung der genannten ist uns bekannt. Abgesehenvon magischen und schutzbringenden Eigenschaften, haben Kleider auch einen tieferen Wert. Einige Lebewesen im Dungeon sind vom Stil,Fabrikat oder der Farbe der Kleidung beeinflußbar (oder halt leider von dem, was du gerade nicht anhast).Fortsetzung folgtAnmerkung: Diese Übersetzung ist sinngemäß und nicht wortwörtlich.

Unwichtiges wird nicht erwähnt. A R ist die Abkürzung für "Alternate
Reality"Walter Lauer (The Gambler)

 

Flash-EPROMs und ROMDISKs

von Stefan Dorndorf
Seit 1995 planen wir (die H.A.R.), ein ROMDISK-Modul für den Modulschacht zu entwickeln. Jedoch stand dem ein Problem im Weg: Am Modulschacht fehlt dummerweise das unbedingt erforderliche RESET-Signal, damit sich das Modul automatisch beim Drücken einer bestimmten RESET-Tastenkombination aktiviert.Nachdem es uns schließlich gelungen ist, das RESET-gnal mit einem Mono-Flop zu erzeugen, haben wir einen Prototyp aus einem Ballblazer-Modul mit einem gewöhnlichen 64KB-EPROM zusammengebaut, und auf der JHV 97 vorgeführt. Gegenüber der ARGS-ROMDISK hat unsere den Vorteil, daß kein spezielles OS oder Software erforderlich ist, um auf die ROMDISK zuzugreifen.Man muß nur das Modul einstecken und kann wie gewohnt mit dem ATARI arbeiten. Zur Aktivierung des Moduls drückt man die Tastenkombination START-HELP-RESET oder SHIFT-CTRL-RESET. Dann erscheint das Menü der ROMDISK auf dem Bildschirm und man kann ein beliebiges Programm aus der ROMDISK laden.Soweit – so gut. Nach der JHV 97 haben wir einen Platinenentwurf gemacht, die Platine (1 64KB-EPROM und 3 TTL-ICs) paßt sogar noch in ein Original ATARI-Modulgehäuse.Das einzige Problem einer ROMDISK ist, daß das Beschreiben des EPROMs im ROMDISK-Modul sehr umständlich ist. Ein EPROM (erasable programmable ROM) ist nämlich in erster Linie ein ROM. D.h. im normalen Betrieb (mit 5 Volt) kann ein EPROM nur gelesen werden, Schreiben geht nicht. Den Inhalt eines Eproms kann man nur in zwei Schritten verändern:1) EPROM Löschen:Dazu braucht man ein Löschgerät, das im Prinzip nur aus eine UV-Lampe besteht. Mit dem UV-Licht wird die im EPROM festgehaltene Ladung durch das runde durchsichtige Fenster auf dem EPROM-Chip entfernt.

Das dauert insgesamt etwa 7 Minuten. Nach dem Löschen sind alle Bits im EPROM auf 1 gesetzt, d.h. alle Bytes haben den Wert $FF=255.2) EPROM brennen:Mit einem am ATARI angeschlossenen EPROM-Brenner (Peters-Burner, Bibo-Burner) kann man anschließend das EPROM neu brennen, d.h. einige Bits werden von 1 auf 0 umgesetzt, indem mittels einer hohen Programmierspannung (12-13 Volt) Elektronen durch eine Isolationsschicht in eine Bitzelle gepumpt werden.Allzu schnell geht das allerdings nicht, mein Bibo-Burner braucht zum Brennen von 64KB immerhin 3 Minuten.Wichtig: Mit dem Brenner können nur Bits von 1 auf 0 umgesetzt werden. Möchte man ein Bit von 0 auf 1 umsetzen, muß man leider das ganze EPROM löschen, also alle Bits auf 1 setzen.Außerdem kann man ein EPROM nur einige 100 mal löschen und neu brennen, danach verabschiedet sich das EPROM…Wie man sieht, ist die Neuprogrammierung eines EPROMs recht aufwendig:- EPROM aus Sockel des ROMDISK-Moduls hebeln- EPROM im UV-Löschgerät löschen (dauert 7 Minuten)- EPROM mit geeignetem EPROM-Brenner neu programmieren (dauert 3 Minuten für 64KB)- EPROM wieder in Sockel einsteckenABER: Mit diesen Nachteilen muß man sich heutzutage nicht mehr abfinden. Seit ein paar Jahren gibt es nämlich sogenannte Flash-EPROMs, die gegenüber normalen EPROMs die folgenden riesigen Vorteile haben:Flash-EPROMs lassen sich OHNE Einsatz eines Löschgeräts und Brenners direkt im ATARI löschen und neu beschreiben, sogar die 12V-grammierspannung wird intern im Flash-EPROM erzeugt.Erreicht wird dies durch eine zusätzliche Schreibleitung (/WE) am Flash-EPROM.

Die Beschaltung der Schreibleitung im ATARI ist recht einfach: /WE = NOT(BPHI2 AND NOT R/W)Um ein Byte zu brennen oder das EPROM zu löschen, reicht es übrigens nicht aus, das EPROM einfach mit POKEs zu bearbeiten. Vielmehr müssen in einer genau festgelegten Reihenfolge bestimmte Adressen mit bestimmten Bytes beschrieben werden, bevor ein Byte tatsächlich gebrannt oder das Flash-EPROM gelöscht wird. Damit ist das Flash-EPROM vor einer versehentlichen nderung geschützt. Moderne Flash-EPROMs lassen sich garantiert mindestens 100000 mal löschen und wieder neu beschreiben.Flash-EPROMs lassen
sich sehr schnell beschreiben, für 64KB braucht der ATARI nur 4 Sekunden (ein PC würde sogar nur 1 Sekunde brauchen). Das Löschen von 64KB dauert 2 Sekunden. Das Schreiben geht so schnell, daß man sogar 180 KB Flash-EPROM als Zwischenspeicher für einen Disk-Kopierer mißbrauchen kann, um auch ohne RAMDISK im ATARI eine Disk in einem Rutsch zu kopieren.Für unser ROMDISK-Modul haben wir uns das 512KB-Flash-EPROM 29F040 von AMD ausgesucht (jawohl, richtig gelesen: 512 Kilobyte). Dieser Chip, der für nur 15 DM bei Conrad zu haben ist, hat noch einen weiteren Vorteil:Die 512KB sind nämlich in 8 Blocke zu 64KB aufgeteilt, die sich unabhängig voneinander löschen lassen. So müssen nicht gleich die ganzen 512 KB gelöscht werden, wenn man den Inhalt des Flash-EPROMs verändern will.

Nachdem Rene Schlichting das zugehörige Datenblatt des 29F040 aus dem Internet gefischt hatte, war klar, daß die Schaltung unserer ROMDISK nur um ein Schreibsignal erweitert werden muß, um auch Flash-EPROMs Löschen und beschreiben zu können. Unser neuer Schaltungsentwurf ist in der Lage, bis zu 1MB Flash-EPROM als ROMDISK zu benutzen und paßt immer noch in ein ATARI-dulgehäuse. Allerdings werden wir erst mal (nur) 512KB verwenden. Die ROMDISK funktioniert übrigens ganz ähnlich wie eine RAMDISK: Mit einem POKE in den Adressbereich $D580-D5FF wird eine von 64 zur Verfügung stehenden 8KB-Bereichen aus dem Flash-EPROM in den Speicherbereich $A000-$BFFF eingeblendet. Der einzige Haken dabei ist, daß ab $BC40 normalerweise der Graphics 0 Bildschirm liegt. Das würde bedeuten, daß beim Einschalten einer 8KB-ROM-Bank der Bildschirm anfängt verrückt zu spielen. Aber wenn man vor dem Zugriff auf einen 256-Byte-Sektor der ROMDISK einen Vertical-Blank-Interrupt abwartet, ist das kein Problem mehr.Inzwischen hat Christoph Kirzanowski das ROMDISK-Modul zusammengelötet und ich habe es getestet. Ergebnis: Klappt einwandfrei. Es macht richtig Spaß, das Flash-EPROM mal eben kurz neu zu beschreiben und alle wichtigen Utilities im ROM zur Verfügung zu haben.

Für eine Demo auf der JHV 98 habe ich noch einen ROMDISK-Treiber für das QMEG-OS und ein Brenn- und Löschprogramm geschrieben, mit dem eine beliebige DD-Disk in das Flash-EPROM übertragen werden kann.Das Flash-EPROM eignet sich auch ganz hervorragend als Ersatz für die acht 64KB-EPROMs der Peters-ROMDISK. Falls jemand Lust hat, eine entsprechende Platine auf Basis eines Flash-EPROMs zu bauen, bin ich bereit, den Schaltplan und die Brenn- und Löschsoftware beizusteuern.Es gibt auch noch das Flash-EPROM 29F010 für 10 DM, das 8 Blöcke zu je 16KB ROM bietet. Dieses Flash-EPROM könnte man prima für bis zu acht verschiedene Betriebssysteme im ATARI nutzen. Für die Ansteuerung des /WE-Signals im ATARI braucht man nur 2 NAND-Gatter.
Meine Adresse:
Stefan Dorndorf
Ringstr.22
30966 Hemmingen

ATARI MESSE NEUSS

Am 3. und 4. Oktober fand in Neuss die diesjährige Atari Messe statt. In der Hoffnung, etwas für den kleinen XL\XE zu ergattern fuhren wir zu viert, am 03.10. um 7 Uhr von Konz aus (hallo Raimund) in Richtung Neuss. Pünktlich um 10 Uhr(und ganz ohne die sonst üblichen Staus) kamen wir an. Also hinein ins Getümmel und mal sehen, was es so gibt, dachte ich mir. Als erstes fiel auf, daß in der Vorhalle keine Händler waren, da dies noch im letzten Jahr der Fall war.Es waren also vermutlich weniger Händler präsent. In der Vorhalle konnte man dieses Jahr Essen und Trinken zu sich nehmen; zu nicht gerade günstigen Messepreisen. 5 Deutsche Mark für eine Cola erschienen mir etwas happig, aber die Bedienungen mußten wohl auch bezahlt werden.

Doch nun zum sicher etwas interessanten Teil der Messe.Beim Software Service Seidel gab es unter anderem einige Xl-Module zu kaufen(zu recht günstigen Preisen).Aber etwas seltenes war leider nicht dabei. Auch konnte man die XEP 80 recht günstig kaufen (aber welches ABBUC-Mitglied hat die noch nicht?).Die Firma Seidel hatte auch noch jede Menge Joysticks auf Lager, aber das war’s dann leider auch für uns Xl-User. Bei der Firma Best Electronics Herr Broad Koda kam wie jedes Jahr extra aus Amiland, gab es jede Menge Ersatzteile für alle Atari Computer zu kaufen.Auch Atari Werbematerial, wie Aufkleber Aufnäher, Anstecknadeln und sonstiges, fand reißenden Absatz. Natürlich gegen harte Mark; versteht sich. Man hatte auch dort die Möglichkeit Artikel aus dem recht umfangreichen Katalog von Best Electronics zu bestellen; was ich dann auch tat. Ein großes Lob muß ich noch los werden. Nach 10 Tagen war die Bestellung bereits da. Daran sollten sich einige deutsche Händler mal ein Beispiel nehmen (hallo Herr Rätz, was macht eigentlich das Atari Magazin?).Bei einem anderen Händler konnte man noch eine XF551 erwerben; für nur 300 harte Mark, was mir und auch einigen anderen viel zu teuer war (gell Andreas).

Es gab auch noch einige Trackballs zu kaufen, aber das war’s eigentlich auch schon für die 8-Bit Gemeinde. Ein privater Aussteller hatte noch eine Art Museum aufgebaut. Hier konnte man alte Atari 400,800 1450,usw begutachten, aber leider nicht kaufen. Der Rest der Aussteller, auf die ich nicht näher eingehen will, bezog sich weitgehend auf den ST, den Falcon und natürlich den Milan. Auch VCS und 7800-Besitzer konnten einige wenige Spiele recht günstig erwerben. Es gab auch noch Lynx und Jaguar Händler. Einer davon, dieFirma Groß zockte die Kunden auch dann ganz gewaltig ab. Das Lynx wurde für satte 119 Mark angeboten; ohne Netzteil versteht sich. Im Vorjahr gab es dies noch für 69 Mark. Aber man hatte ja dieses Jahr keine Konkurrenz für Lynx-Geräte; also hatte man den Preis etwas erhöht. Nach dem Motto "der (blöde) Kunde" wird’s schon kaufen. Ich hab mir daraufhin kein Lynx gekauft.Bei Spielraum in Erlangen gibt es dies viel billiger. Auch unser allseits bekannter "King Kong" war über die Firma Groß sehr verärgert. Wollte er sich doch Worms für den Jaguar kaufen.

Doch man hatte kurzfristig einen speziellen Messepreis eingeführt. Nein nicht 139 Mark;159 Mark sollte man plötzlich berappen. Der Groß hatte einfach den Preis überklebt, da er ja der Einzige war, der Worms anbot. Dies führte auch bei anderen Jaguar-Usern zu Verärgerung. Auch den Atari-Portfolio konnte man noch bekommen, aber auch nicht besonders günstig. Doch genug der Aufregung. Kommen wir jetzt zu einem Fazit. ST, Falcon und Milan-Besitzer hatten sicher ihren Spaß. Xl-User hingegen waren wohl etwas enttäuscht.

Da aber auch ich noch ein VCS und ein 7800er,sowie einen ST besitze war die Messe für mich dann letztlich doch nicht so schlecht gelaufen, was aber besonders an Best Electronics und der Firma Seidel lag, die immerhin noch ein paar nette Sachen für meinen geliebten XL hatten.The GamblerPS: Zum letzten Bericht in der Ausgabe 54, über die Firma Seidel, kann ich folgendes berichten: Ich selbst bestelle öfters bei der Firma Seidel und wurde noch nicht enttäuscht. Bei speziellen Anliegen sollte man sich an den Herrn Marquart oder den Herrn Schüttler wenden. Mit diesen beiden habe ich bisher stets gute Erfahrungen gemacht.

POOL Disk TOO

Was lange währt, wird en
dlich gut.Nun ist sie zu haben: Die POOLDISK TOO.Sie enthält zwei CDs mit Unmengen Software. Auf der erstenCD sind fast 6500 Atari 8-Bit Disketten zu finden, die alle im ATR-Format abgelegt sind. Das ergibt 625 Megabyte, Die Disketten aus dem PD und Shareware Bereichen sind übersichtlich in Verzeichnissen abgelegt. Die Dateinamen der Programme sind in einer 19 Megabyte großen Textdatei abgelegt. Hier ist dann auch aufgeführt, in welchem Verzeichnis und in welchemATR-File sich die Dateien befinden.Die zweite CD enthält 582 MBDateien. Hier sind Artikel, Bilder, Videos aus BereichAtari 8-Bit und Programme für die verschiedenstenRechner enthalten.DIe CD kann ab sofort in der Clubzentrale für 34,–DM inkl. Porto bestellt werden. Nachnahmeversand findet nicht statt. Also Vorkasse V-Scheck oder per Rechnung bestellen.

Die Fragestunde

Multi-Sektor-Kopierer:
Von Multi-File-Kopierern hat man ja schon mal etwas gehört, das sind solche Dinger, mit denen man mehrere Disketten Files auf einmal kopieren kann. Was sind dann wohl Multi-Sektor-Kopierer ??Nun ja, nach dem bereits erfolgten Frage und Antwort-Spiel zur XEP80, wären wir hiermit auch schon beim zweiten Frage und Antwortspiel, mit eben diesem Thema. Dabei sind die Fragen durchaus ernst gemeint, die Antworten werden aber wohl leider nicht immer genauso ernst ausfallen.Beginnen wir aber mit den heutigen Fragen, meinereiner hat sich schon immer gefragt, wozu denn die vielen DOS Versionen bis zu 8 Laufwerke unterstützen, wenn man diese in der Praxis dann doch nicht nutzen kann, außer vielleicht als Festplatten Partitionen (IDE mit IDE-Controller, SCSI mit Black Box), sog. RAMdisk Partitionen oder neuerdings halt auch Floppy Partitionen. Aber acht Floppies auf einmal zu betreiben scheint irgendwie nicht machbar, oder??1) Lassen sich die Atari Laufwerke so einstellen oder jumpern oder basteln, dass sie nicht mehr als D1: bis D4: funktionieren, sondern eben als D5: bis D8: ???2) Mal vorausgesetzt, die LW lassen sich als D5: bis D8: einstellen, was müßte man anders einstellen, jumpern oder löten, basteln bzw. verändern, damit dies funktioniert ???Tja und zu guter letzt mal wieder eine kleine Spielerei oder Träumerei, soll heißen obige Fragen mal in die (Wunschtraum-) Praxis umgesetzt:Wir denken uns also, es sei problemlos möglich bis zu 8 Laufwerke am kleinen XLE zu betreiben. Nun wünschen wir uns ein entsprechendes Programm, dass diese Fähigkeit auch ausnutzen kann.Mag sein, dass wir hierzu ein geändertes Computer oder Floppy Betriebssystem brauchen, vielleicht geht es aber auch so schon. Was ich mir denke ist nämlich nicht mehrere Betriebssysteme oder DOS Versionen (oder sonstige Programme) gleichzeitig im Speicher zu haben, denn dazu benötigt man halt ein Multi-Tasking OS.

Nein, ich dachte vielmehr daran, alle 8 LW gleichzeitig zu betreiben.Wie das gehen soll ?? So genau weiß ich das auch nicht, jedoch setze ich mal voraus, dass nicht (!!) jedes LW etwas anderes tut (lesen, schreiben, formatieren) sondern alle stets die gleiche Aufgabe erledigen (alle schreiben, alle formatieren, etc.).Darüber hinaus soll nicht etwa versucht werden, mal eben verschiedene Programme zu laden oder zu schreiben, sondern stets ein und dasselbe Programm bzw. die gleichen Daten…Kurzum, ein Multi-Sektor-Kopierer, der a) von einem LW die Daten liest und (gegebenenfalls mit Highspeed) diese in den Computer nebst Ramdisk uebertraegt. Anschliessend sollen nun diese Daten eben nicht nur einmal (wie bei herkömmlichen Sektorkopierern), sondern halt mehrfach, bis zu achtmal, geschrieben werden. Klingt echt gut oder ?? Soll heißen, der kleine Atari liest die Daten von D1: in den RAM und RAMdiskspeicher ein, anschließend formatiert er alle Disks, der Laufwerke D1: bis D8: in der entsprechenden Dichte und schreibt dann auf alle diese LW die zuvor eingelesenen Daten.Nach dem Atari-Motto, nichts ist unmöglich, man muss es nur wollen, sollte etwas derartiges doch schaffbar sein ?! Naja gut, allzu wahrscheinlich ist es nicht. Ohne geändertes OS oder so, dürfte dieser Versuch wohl ein Traum bleiben. Aber schön wäre es doch, wenn z.B. die über 400 Exemplare des ABBUC-Magazins oder die über 100 Exemplare des PD-Mags in weit weniger Kopiervorgaengen kopiert werden könnten. Eine Ramdisk und Highspeed sind da ja schon eine ganz gute Sache, doch wenn man gleich multiple Kopien auf mehreren LW machen könnte, das wäre doch großartig ?!?Genug geschwätzt, wer Anregungen, Kritik, Fragen, Hohn, Spott und Gelächter hierzu äußern möchte, der soll sich mal beim ABBUC melden.

Ebenso natürlich all jene, die Ideen für eine tatsächliche Umsetzung (Programmierung) meines Multi Sektorkopierers haben. Sound & Grafik- Karten: Für unseren XLE wäre das genial, jedoch ist dies leider keine praktische Anleitung von mir, diese zu basteln, sondern wieder nur ein kleines Frage und Antwort Spiel. Nunmehr also Teil 3 der nicht ganz bierernsten aber doch ideenreichen Vorschläge und Fragen von mir…Wer Personal-Computer besitzt, egal ob alte 16 Bitter (mit und ohne Blitter), oder neuere 32 Bitter oder gar 64 Bitter, der dürfte kaum um derartige Erweiterungen herumkommen. Naja, bei den heutigen PCs ist es schon eher Standard, Soundkarten (mit digitalem, rauschfreiem Hifi-Stereo Sound) und Grafikkarten (mit Fotoqualitaet, also bis zu 16 Mio. Farben) und 3D Beschleuniger (für schnelle 3D Games), sein eigen zu nennen. Beim kleinen XLE sieht es da etwas bescheidener aus.Naja gut, auf Millionen Farben und digitalen CD-Sound könnte ich ganz gut verzichten, jedoch wären Stereo Sound und eine etwas höhere Auflösung doch nicht schlecht, oder ??? Nun, bei der XEP80 habe ich das Thema Grafik Erweiterung ja schon mal angeschnitten, hier möchte ich es ein wenig fortführen…Soll heißen, ein zweiter Pokey (oder Gumby, was immer das ist) ist ja ganz nett, 80 Zeichen sind es ebenso, doch soweit ich weiß, gab es nicht nur für den alten Apple II diverse Steck-Karten, auch für den guten alten 800er waren so einige Karten zu haben.

Neben Ramerweiterungen und Ramdisk (Axlon), gab es auch schon für den 800er Entwicklungen, wie 80 Zeichen Karte (Axlon) oder Sounderweiterung bzw. Soundkarte, sowie Grafikkarten.Es mag ja sein, dass diese kaum jemals wirklich erschienen sind und vor allem beim Erscheinen der XL-Modelle wieder verschwanden, doch sollte es auch für den XLE möglich sein, Sound und Grafikkarten zu entwickeln, die eine gewisse Kompatibilität bei behalten. Ergo, es sollte weiterhin möglich sein, die alte Grafik und Sounddarstellung nutzen zu können, daneben aber auch auf eine erhöhte oder verbesserte Darstellung zurückgreifen zu können.Meinereiner hat schon mal etwas von derartigen Ideen von Michael Pascher gehört, ebenso habe ich da wohl was von Mario Trams gelesen, allerdings, geht meine Idee nicht in die Richtung einen neuen Computer (16 Bit oder 32 Bit) zu kreieren, auch nicht duzende weitere Geräte (Zip-LW, CD-ROM, Festplatten, etc.) daran anzuschließen, sondern einfach nur eine kleine Erweiterung in Sachen Sound und Grafik zu erstellen, die sich am XL/XE betreiben läßt.Der Anschluß einer solchen Erweiterung sollte entweder über den parallelen Bus des XL (Cart+ECI beim XE) oder falls möglich via Steckmodul bzw. Modulport erfolgen. Als Erweiterung würde ich mir Wünschen: a) mind. 8-Bit-Stereo Sound ggf. auch 16-Bit-Stereo und b) eine jeweils doppelte Grafikauflösung (Antic/GTIA), bei gleichbleibenden Farben oder umgekehrt doppelt so viele Farben bei gleicher Auflösung.Vielmehr müßte es ja gar nicht sein. Wer jetzt fragt wozu der Spaß, nunja, einfach so halt, eine Monochrom Darstellung mit 640×400 (statt bisher 320×200), bei 2 Farben wäre doch geil oder ?? Oder 256 Farben (Gr. 9+11) mit einer Auflösung von 160×192 (statt bisher 80×96) wäre echt toll. Ganz zu schweigen, von Stereo-Sound, ob nun 8 oder 16 Bit.

Wichtig wäre mir dabei aber, dass die Erweiterung s
teckbar ist, entweder am BUS oder Modulport, denn endloses herumgelöte und verbasteln des Computers, wie es etwa beim Anschluß eines zweiten Pokey nötig ist, möchte ich mir ersparen.Zu guter letzt wäre da natürlich noch die Frage des (lohnenden) Aufwandes und damit verbunden, des Preises. Im XL Sektor gibt es heute eigentlich nix mehr, was den Aufwand lohnt oder wofür man belohnt wird, jedoch sollte man schon allein des Atari-Mottos wegen (nichts ist unmöglich, man muß es nur wollen), nicht gleich die Flinte ins Korn werfen. Meine Fragen also:1) Ist es möglich eine Sound und Grafikerweiterung für den XLE zu entwickeln? 2) Oder wäre es möglich, auf dem Markt vorhandene Karten anzuschließen, die den Sound und die Grafik des XLE erweitern ?3) Wäre es hierbei möglich zur bisherigen Darstellung kompatibel zu bleiben oder umschalten zu können, jedoch in der erweiterten Version dann Stereo-Sound oder 16 Bit) und eine Verdoppelung der Auflösung oder Farben (oder beides) zu erreichen ???4) Ließe sich eine derartige Erweiterung nur durch einstecken am a) Parallel-BUS oder b) Modulport verwirklichen, so dass nicht oder nur wenig gelötet werden muß ???5) Ließe sich eine derartige Erweiterung dann auch weiterhin sowohl am TV, wie auch Monitor betreiben ???Alle Leute, die wieder mal Ideen, Vorschläge, Anregungen, Hohn, Spott oder Gelächter uebrig haben, können sich wieder mal beim ABBUC melden. Ebenso können sich auch jene melden, die schon konkrete Ideen für eine derartige Umsetzung besitzen. Bis zum nächsten Mal, sofern mir noch einige nicht allzu bierernste Fragen einfallen, sage ich ciao…Charlie Chaplin(Andreas Magenheimer)XE Gamesystem RAM?!Ich habe jetzt schon zweimal versucht, eine Speichererweiterung in mein XE-Gamesystem einzubauen.

Viele von euch werden das Gerät schon auf der JHV97 gesehen haben: Mit 4-fach OS, Stereo-Umbau und Glasdeckel, damit man alles sehen kann. Zusammen mit einer 1050speedy ein guter und zuverlässiger Rechner. Das einzige, was dem Rechner noch fehlt ist eine anständige Speichererweiterung. 64kB (wie 130XE) wären ausreichend, alles andere wäre super, aber….Der erste Versuch, die Erweiterung um 192kB vom Bauplanservice einzusetzten, scheiterte schon in der Planung. Mit der 256kB-Erweiterung der Fa. Peters schien alles zu klappen, die Anleitung war zwar für den 800XE, aber ich dachte, alle Anschlusspunkte gefunden zu haben. Irgendwas muss aber wohl doch falsch gewesen sein, denn der Rechner stellte sich tot und wurde in einem Pappkarton im Keller beerdigt. Bei Ausgrabungen Mitte 1997 stellte sich heraus das das XE-GS nur im Koma lag und noch Hoffnung bestand.Passend zur JHV 97 konnte ich den ATARI wiederbeleben.

Die Speichererweiterung tut gute Dienste in einem meiner 800XL. Letztlich ist also weder das XE-GS noch die RAM-Erweiterung defekt, so dass ich wahrscheinlich nur einen Einbaufehler gemacht habe. Für einen weiteren Versuch möchte ich mir eure Erfahrungen und Kenntnisse zunutze machen.Weiss jemand welche Erweiterung geeignet ist und/oder wie man den Einbau vornimmt. Hat womöglich jemand ein erweitertes XE-GameSystem zur Verfügung?
Besten Dank und bis dann!
Beetle of UNO / Foundation two

Das ABBUC Weihnachtsrätsel

Auf der letzten Jahreshauptversammlung des ABBUC e.V. waren, wie immer, Teilnehmer aus dem Ausland angereist.Bei der Vorstellung der Flash – EPROM – RAM – Disk auf dem Stand der HAR kommen Niederländer und Amerikanern (12 Personen) zusammen. Es sind mehr Niederländer als Amerikaner erschienen. Die Niederländer begrüßen sich jeweils paarweise in ihrer Sprache, dann begrüßen sich die Amerikaner auf die gleiche Weise. Aber die Amerikaner begrüßen nicht die Niederländer und umgekehrt. Wenn insgesamt 31 Begrüßungen ausgetauscht wurden, wieviel Niederländer und Amerikaner standen vor dem Stand? Eure Lösung bitte bis zum 31.1.1999 per Postkarte an die Clubzenrale schicken.Es gibt natürlich tolle Preise zu gewinnen.

ABBUC e.V. PD-Neuheiten

0563 TRIBUTE TO ARMIN STÜRMER ED/2S
Die Regionalgruppe SWAT hat diese Erinnerungen zusammengestellt. Auf der ASeite befinden sich 14 Bilder in 256 Farben von den letzten Treffen des Jahres 1997. Auf der BSeite befinden sich ebenfalls 14 Bilder in 256 Farben, die Hard- und Software des AMC Verlages vorstellen.

0564 AMERICAN NATIVES DEMO 320K TBS DD/2S
Diese Demo wurde vom Bit Byter Robert Verdaasdonk, besser bekannt als FOX1, erstellt. Nach dem Booten werden zunächst Soundsamples in die RAM-Disk geladen, auf die während des Programmablaufes zugegriffen wird. Zu verschiedenen Bildern werden gesampelte Sounds aus der Techno oder House Musik gespielt.

0565 JHV 1996 / SCHREIERSGRÜN 1998 ED/2S
Die Fotos wurden von Raimund Altmeyer zusammengestellt. Die ASeite enthält 14 Bilder in 256 Farben von der ABBUC JHV 1996. Auf der BSeite befinden sich 14 Bilder in 256 Farben, die Eindrücke vom ‘98er ATARITreffen in Schreiersgrün zeigen.

0566 PLAYER’S DREAM III ED/2S
Ehemaliges Vollpreisprogramm aus dem Hause KE. Das erste Spiel JUMP ist ein Geschicklichkeitsspiel, das gutes Reaktionsvermögen fordert. Ein Ball muss auftauchenden Feldern folgen und diese einfärben. Bei OVERBLOW sollen zwei Spieler möglichst viele Luftballone erobern. Leere Luftballone aufsuchen und aufblasen, dann erhalten sie die Farbe des Spielers. Auf der Rückseite findet Ihr dann das Grafikadventure DAS GEHEIMNIS DER OSTERINSEL. Die Pfeiltasten für die Himmelsrichtungen benutzen. Verben: Nimm, lege, untersuche, oeffne, trinke, schneide, klettere, verbrenne, setze, sage, befestige und grabe. Anfangsbuchstaben von Hoch, Runter, Beschreibung, Speichern und Laden.

 

Umsetzung des Print-Magazins zu Text/HTML
Scannen, Korrektur, Grafik, Layout, HTML Andreas Bertelmann
Calamus Rohdaten Wolfgang Burger
Calamus Text-Export Carsten Strotmann