ABBUC Magazin 054


IMPRESSUM
1998 Atari Bit Byter User Club e.V.
c/o Wolfgang Burger, Wieschenbeck 45
D-45699 Herten,
( +49 2366 39623 FAX +49 2366 39623)
eMail: WBurger@t-online.de
Das Atari Bit Byter User Club Magazin erscheint jährlich.
Jeweils jährlich erscheint das Atari Bit Byter User Club Sondermagazin
Eingesandte Artikel müssen frei von Rechten Dritter sein. Mit der Zusendung
gibt der Autor seine Zustimmung zur Veröffentlichung.Veröffentlichungen,
auch Auszugsweise nur mit schriftlicher Genehmigung.

Inhalt

Seite 2: Trial & Error
Seite 5: Trial & Error II
Seite 6: Mathematikunterricht1
Seite 7: Erlebnisberichte 2
Seite 8: Die Fragestunde
Seite 9: Spiele im Test Pyramidos/MikesSlotmachine
Seite 10: DVM
Seite 11: Erlebnisberichte 3
Seite 13: AKI/ ROM Disk
Seite 14: ATARI Music-CD
Seite 15: Meine Musik, mein Computer und ich
Seite 18: R-Time-8
Seite 19: Elmshorner Computertage
Seite 20: Daewoo
Seite 21: DVM Demo
Seite 22: ST-Laufwerke am HDI
Seite 22: EPROM Service
Seite 23: DataBase Minioffice II
Seite 24: DataBase die zweite
Seite 25: Partyreport Quast
Seite 28: Alternate Reality „THE DUNGEON“

Trial and Error

oder Emulatoren, Utilities und Übertragungsprogramme (PC <=> XL)
Das ist genau das, was man tun muß, wenn man seine Daten vom XL zum PC (egal ob IBM, Mac, Atari 16+32 Bit, Commodore 16+32 Bit, oder andere PCs) übertragen möchte, man muß geduldig sein und es nach dem Trial und Error Prinzip versuchen. Da es jedoch User gibt, die noch nicht so lange einen größeren Computer besitzen und daher auch nicht wissen, wie man denn nun überhaupt Daten übertragen kann, welche Hardware oder Software man dazu benötigt und wie das Ganze funktioniert, möchte ich dies hier mal kurz als Thema anschneiden.Emulatorentests gab es ja bereits genug, nur, wie man denn seine Daten für den Emulator zugänglich macht, gewissermaßen die Grundlage, um einen Emulator überhaupt nutzen zu können, wurde bisher verschwiegen. Für alle, die (wie ich) aber grundsätzlich keine Emulationen verwenden, sondern einfach nur ein paar Daten vom großen zum kleinen Rechner oder von der Pooldisk-ROM übertragen möchten, ist dieser Artikel aber (hoffentlich) auch interressant.Nun, zunächst einmal sollte man wissen, welche Art von Daten man denn übertragen möchte (XL-Bootdisks, XL-les, PC-Images, PC-Files, etc.), wofür man diese Daten nutzen möchte (direkt in einem PC oder XL Programm, oder indirekt mit einem Emulator) und was einem diese Datenübertragung für Vorteile (tonnenweise Daten und Disks für den XL oder platzsparende Festplatten-Images für den PC) bringen soll.

Außerdem kann man sich bei dieser Gelegenheit (wenn man schon mal am nachdenken ist) auch gleich darüber Gedanken machen, wie man den XL denn in Zukunft (weiter-)nutzen möchte, sei es im Originalzustand mit Rechner, Floppy und Datenrekorder (mit allen Disks, Cass. und Modulen) oder ob man vielleicht doch auf eine teilweise (Floppy-) Emulation seines PC oder gar eine vollständige (Floppy+Rechner) Emulation seines PC-Emulators zurückgreifen möchte.Mit all diesen Vorüberlegungen, kann man dann kräftig ans Werk gehen, denn in der Tat, die mittlerweile vorhandenen Emulatoren und Datenübertragungs-Programme, sind so zahlreich, daß sich duzende verschiedene Möglichkeiten bieten. Es gibt halt Programme, die nur Daten zwischen XL und PC übertragen (bzw. konvertieren) und Programme, die teilweise (nur Floppy) oder ganz (Floppy und Rechner) unser Atari-8-Bit-System emulieren können…1) Datenübertragungsprogramme:Fangen wir (=ich) halt mal irgendwo an, man benötigt sowohl für die Datenübertragung, als auch die Emulation etwas Hardware (kostet Geld !) und ebenso etwas Software (gibt es teilweise kostenlos), sowie jede Menge Zeit und Geduld, dies nur als Hinweis. Um nun einen Emulator nutzen zu können oder Daten übertragen zu können, benötigt man als erstes mal ein geeignetes Datenübertragungsprogramm, dies kann Software, Hardware oder beides sein.Egal welches PC-System man auch benutzt, so gibt es bei allen Programme, die nur XL-Files übertragen und Programme die XL-Files und Bootdisks kopieren.

Für jene Progis, die nur Files übertragen, kann man meist ein 5,25 Zoll PC-Laufwerk benutzen, dies hat den Vorteil, daß man sich nicht extra ein XL-System besorgen oder eines neben seinem PC aufbauen muß. Jedoch hat es den Nachteil, daß eben nur Files und meistens auch nur ein Format (Double-Density bzw. 180k) übertragen werden können. Bei jenen Progis, die sowohl XL-Files, als auch Bootdisks übertragen, muß man über ein XL-System (Rechner und Floppy) verfügen, wodurch man mehrere Formate (Single, Medium und Double, manchmal auch höhere Formate) übertragen kann, aber eben auch einen XL besorgen und neben seinem PC-Rechner aufbauen und anschließen muß.Es hängt also auch in gewisser Weise davon ab, wie gut man mit Rechnern ausgestattet ist und wieviel Umstände man sich machen möchte. Schließlich hat nicht jeder PC-User einen XL (und umgekehrt) – aber auch nicht jedermann ein 5,25 Zoll PC-Laufwerk (HD ist o.K., DD ist besser). Die Benutzung von Filekopierern ist denkbar einfach: gewünschtes Programm auf dem Rechner installieren und anschließend Daten lesen (DD-Files vom XL) oder Daten schreiben (Files vom PC, auch in DD), dazu benötigt man halt eine 5,25 PC-Floppy…Bei den Bootdisk und Filekopierern benötigt man einen XL-Rechner, eine XL-Floppy (eventuell einen XL-Bildschirm) und sein komplettes PC-System, neben spezieller Übertragungshardware (SIO2PC, Turbolink, XFormer-Kabel o.ä.) und Software (Sio2pc, PC-Xformer, Ape, XL-Deejay, …).

Dafür muß man etwas tiefer in die Tasche greifen, bekommt aber auch deutlich mehr Komfort und weniger Fehleranfälligkeit geboten. XL-Floppies eignen sich zum übertragen von XL-Daten halt besser als PC-Floppies und machen hierbei weniger Fehler !!Also, die Hardware (s.o.) in den PC und XL gestöpselt, XL+Floppy verkabelt, PC und XL einschalten, Software auf dem PC laden und schon kann man seine Daten hin und her übertragen. Das Besondere hierbei ist, daß man zwar erst ein paar Umstände (Verkabelungen, Software + Hardware, etc.) in Kauf nehmen muß, jedoch erhält man wesentlich bessere Software (und Hardware), als etwa bei den Filekopierern. So wird man hier meist mit Fenster-Software bedient, während die Filekopierer (vermutlich wegen ihres Alters) nach wie vor mit endlos langen DOS-Kommandos arbeiten. Ich würde euch ja nun gerne eine Reihe von Programmen nennen, die entweder in die eine oder die andere Sparte fallen, jedoch kenne ich fast ausschließlich solche Programme, die auf IBM-kompatiblen Rechnern laufen, denn Macintosh, Amiga, oder ähnliche Rechner habe ich halt nicht…Naja, sei es drum, hier ein paar IBM-Programme zur File-Übertragung, die ich als negativ (weniger gut) eingestuft habe, da
a) bei mir häufig der PC beim Laden abstürzte (486er mit 66Mhz und 24MB),
b) hin und wieder auch das Filecopy Programm beim Übertragen abstürzte und vor allem
c) weil es sich hierbei um (DOS-) Kommando-orientierte Programme handel
t:- ANADISK (ANADISK.EXE) – ATARICPP (EMU.EXE)- ATARIO21 (ATARIO.EXE) – DSKUTIL (UTIL.EXE)- MULE (MULE.COM+EXE) – MYUTIL (UTIL.EXE)- PCXFER (UTIL.EXE) – UTIL (UTIL.EXE)- SR (SR.COM) – SIOCOPY (SIOCOPY.EXE)Alle diese Programme sind Filecopy-Programme und übertragen die Daten via 5,25 Zoll PC-Floppy auf 180k formatierte XL-Disks. Um sie auf dem XL lesen zu können benötigt man also ein Laufwerk, das DD lesen kann.

Daneben gibt es noch weitere Filekopierer und eben die Boot + Filekopierer, die ich als positiv (gut) eingestuft habe, da sie a) auf meinem PC fehlerfrei liefen, b) während der Datenübertragung nicht abstürzten und vor allem c) weil sie mit Fenster oder Pull-Down Menüs arbeiten und daher sehr User-freundlich sind:- SIO2PC (SIO2PC.COM) – APE (APE.COM)- ATARIDSK (ATARIDSK.EXE) – PRO (PRO.COM)Bei Ataridsk handelt es sich um einen Filekopierer mit Pull-Down Menüs, bei den anderen drei handelt es sich um Boot und Filekopierer, die dementsprechend Zusatzhardware benötigen (SIO2PC von Nick Kennedy /USA oder besser von Thomas Grasel /Germany). Alle genannten Programme stammen aus dem Internet und sind auch auf der Pooldisk-CD zu finden (D:\PC\*.*). Selbstverständlich werden alle genannten Programme mit einer ausführlichen Anleitung (*.DOC oder *:TXT) geliefert, sollten sich beim Anschluß oder Betrieb der Hardware und Software also Probleme ergeben, dann kann man dort ja mal nachschlagen…

2) Atari (800/XL/XE) Emulatoren:So, nun dürfte einigermaßen klar sein, wie man seine Daten überträgt, egal ob vom XL zum PC oder vom PC zum XL. Nun gibt es halt tonnenweise Emulatoren, für die verschiedensten Rechner und auf verschiedenen Rechnern. Will man seine Daten zum PC schaufeln, um Platz zu sparen und seine Diskboxen zu minimieren, so kann man einen Floppy-Emulator nehmen, hierbei kommen die Daten für den XL dann von der PC-Festplatte, die aber wie eine reale XL-Floppy behandelt wird.

Die so eingesparten Disketten, kann man dann ja Sammlern wie mir überlassen. Hier ein paar dieser Floppy-Emulatoren:- Sio2pc (Software für IBM, benötigt SIO2PC Hardware)- APE und PRO (Software für IBM, benötigt ebenfalls SIO2PC Hardware)- XL-DEEJAY (Software für Atari 16+32 Bit Rechner, benötigt SIO2PC HW)- TURBOLINK-PC (Software für IBM, benötigt Turbolink Hardware)- TURBOLINK-ST (Software für Atari 16+32 Bit, benötigt Turbolink HW)und viele andere mehr…Daneben gibt es auch Emulatoren, die die Floppy mitsamt Atari-Rechner emulieren, man benötigt seine Atari-Geräte also nur zur Datenübertragung zum PC, danach kann man seine Hardware und Software entsorgen oder besser einem Sammler, wie mir, überlassen. Hierdurch spart man also dauerhaft nicht nur Disketten (bzw. Boxen), sondern eben auch die XL-Hardware, allerdings geht hierbei die Nostalgie doch etwas den Bach runter. Ist aber allgemein Ansichtssache, daher hier ein paar dieser Emulatoren:- PC-XFORMER/Xformer 95/98/NT… für IBM- ATARI 800, Vers. x.x… für IBM – POKEY VERS. x.x… für IBM – RAINBOW Vers. x.x… für Mac – XL-IT Vers. x.x… für IBM- ST-XFORMER Vers. x.x… für Atari 16+32 Bit( Vers. x.x bedeutet, daß es hier mehrere und versch. Versionen dieser Emulatoren gibt)Außer den hier genannten Emulatoren, gibt es noch viele weitere, für verschiedene Systeme (IBM, MAC, ATARI, COMMODORE, etc.), verschiedene Plattformen (DOS, WINDOWS, LINUX, UNIX, OS/2, APPLE-OS, etc.) und verschiedene Rechner (Großrechner, Automaten, 8/16/32 Bit Konsolen und Rechner).

Kurzum, der Computer wird zum Museum und auch Konservator seiner selbst. Die Emulatoren Manie macht aber nicht bei den alten Maschinen halt, neuerdings wird auch versucht, die NextGen Geräte (Playstation, Nintendo 64, Jaguar, 3DO, etc.) zu emulieren und auch dafür Raubkopien im Internet einzuspeisen…

3) Nützliche Utilities:Eines sollte man vielleicht noch bedenken, viele der verfügbaren Emulatoren verfügen über eigene oder spezifische Formatanforderungen. Manche mögen nur *.ATR Images, andere wiederum lieber *.XFD, *.DCM, *.IMG oder ähnliche Voraussetzungen. Meist handelt es sich bei den sogenannten Abarten nur um kleine Headerunterschiede, von einigen wenigen Bytes. Daher könnten einige Konverterprogramme aus dem Internet oder der Pooldisk-CD für Emulatoren – User ganz interessant sein:- ATR2XFD: wandelt *.ATR Images in *.XFD Images um…- XFD2ATR: die Umkehrung, also Umwandlung von *.XFD in *.ATR Images…- XDIR: zeigt den (XL-) Inhalt von XFD und ATR Images an…- ATR2IMG: wandelt *.ATR in *.IMG Images um, wozu auch immer…- DCMTOATR: wandelt (Diskcommunicator) *.DCM Images in *.ATR Images.- DCMTODSK: wandelt *.DCM Images um, wozu auch immer…- A2IBM: wandelt Texte von ATASCII in ASCII (XL => PC) um…- IBM2A: wandelt Texte von ASCII in ATASCII (PC => XL) um…Auch hier gibt es noch reichlich weitere Utilities und Konverter, die einem den Umgang bei der Datenübertragung XL <=> PC und bei der Benutzung diverser Emulatoren, erleichtern sollen.

4) Bezugsquellen-Angabe:Werft halt mal einen Blick ins Internet oder die Pooldisk CD, die es ja nun auch schon als Pooldisk II gibt (no Pentium inside !). Die vielfach genannte Hardware gibt es u. a. bei:

1) SIO2PC
(Hardware+kostenlose Software-Zugabe)
Preis: 50 DM
Thomas Grasel, Dillenburgerstr. 61, 60439 Frankfurt/Main

2) TURBOLINK (Hardware + Software)
Preis: 120 DM
Verlag Werner Rätz, Postfach 1640, 75006 Bretten

3) XFORMER-Kabel (Hardware, falls gewünscht Xformer 3.6)
Preis: 10-20 DM
ABBUC, Wolfgang Burger, Wieschenbeck 45, 45699 Herten

4) POOLDISK-CD (CD-ROM mit Atari-XL Softw., etc.)
Preis: 50 DM
ABBUC, Wolfgang Burger, Wieschenbeck 45, 45699 Herten

Ansonsten hoffe ich, ihr konntet mit den genannten Infos etwas anfangen – und vielleicht können ein paar MAC und Amiga User (sowie alle Interessierten), die Infos noch entsprechend ihrer Rechner und verwendeten Programme und Emulatoren ergänzen. Auf einen expliziten Emulatorentest habe ich verzichtet, da so etwas schon einmal im ABBUC Magazin erschienen ist. Die Anleitungen für die Datenübertragungs-Software und Hardware habe ich extra kurz (und unverständlich ?!?) gehalten, da es dafür ja auch jeweils Anleitungen gibt, die man mal lesen sollte…
Andreas Magenheimer

Trial and Error Part II

Eigentlich war der Text zu den Emulatoren, Utilities und Datenübertragungsprogrammen abgeschlossen, jedoch habe ich entschieden, noch ein paar wichtige Details hier zu ergänzen. Manch einer wird sich wohl nämlich gefragt haben, wozu man denn überhaupt Filekopierer zur Datenübertragung nehmen sollte, wenn es doch auch Boot und Filekopierer Programme gibt. Andere haben sich vielleicht gewundert, weshalb sie denn Floppy Emulatoren nutzen sollten, wenn es halt auch Floppy und Rechner Emulatoren gibt. Nun, der Unterschied steckt im Detail, genauer gesagt, hat ein jedes Programm seine besonderen Stärken und Schwächen…

1) Filekopierer (XL <=> PC):
Sie dienen dazu einzelne oder auch mehrere Files vom XL zum PC oder umgekehrt zu übertragen. Der Vorteil, neben ihrer einfachen Bedienung und Handhabung, liegt darin, daß alle Files so übertragen werden, wie sie auch gelesen wurden. Anders gesagt, es findet keinerlei Veränderung der Files statt (lediglich das Format wird geändert, XL-File-Format wird in PC-File-Format gewandelt und umgekehrt). Dies bedeutet, daß man bestimmte File Arten direkt und ohne jeglichen Emulator lesen und nutzen kann.Zur Übertragung mit diesen Kopierprogrammen eignen sich besonders Grafiken (GIF, Degas,
IFF, ILBM, Art, RLE, etc.), Sounds (MOD, WAV, etc.) und Texte (AT/ASCII Texte und Dokumente). Je nach Rechner sind diese dann sofort in bzw. mit entsprechenden Programmen einsetzbar. So kann man beispielsweise Gif-Bilder hiermit auf den XL übertragen und dort darstellen lassen (um Platz auf dem 8-Bitter zu sparen, kann man sie dann ja in 62-Sektor Files konvertieren). Auch XL-Bilder (Gr. 8,9,15) lassen sich in Gif-Bilder wandeln (mit Gif-Encode von Jeff Potter) und können dann mit den Filekopierern problemlos auf den PC übertragen werden. Das gleiche kann man, wie erwähnt, auch mit Texten und Sounds machen, da sie ja nicht groß verändert werden sind sie halt direkt und ohne Emulator nutzbar…

2) Bootkopierer (XL <=> PC):
Diese Programme benötigen meist Zusatzhardware (SIO2PC) und setzen das Vorhandensein eines XL-Rechners mit Floppy voraus. Man kann mit ihnen alle ungeschützten Boot und Filedisketten übertragen. Hierbei wird allerdings keinerlei Unterschied zwischen Boot und Filedisks gemacht, ergo werden Filedisks (mit DOS oder Gamedos) wie reale Bootdisks behandelt. Es ist also (glaube ich) nicht möglich, bestimmte Files von einer Filedisk zu übertragen, sondern eben nur die gesamte Disk.Alle übertragenen XL-Disketten werden auf dem PC (IBM, MAC, Commodore, Atari) als sogenannte Disk-Images abgespeichert, d.h. für den PC stellen sie ein File mit einer Größe von 92k (Single), 133k (Medium) oder 184k (Double) dar. Diese Images können entweder von einem Floppy oder einem Floppy+Rechner Emulator genutzt werden. Für den XL wären sie auf direktem Wege (mittels Filekopierer Übertragung) nicht nutzbar, da hierbei keine Möglichkeit besteht auf die Daten zu zugreifen. Lediglich via PC bzw. Emulator sind diese Images (*.ATR, *.XFD, *.IMG, etc.) nutzbar.

3) Floppy-Emulatoren (PC):
Diese Programme emulieren nur den Atari Diskdrive und benötigen nach wie vor den Original Rechner. Man kann mit ihnen hunderte Disketten und diverse Diskboxen einsparen, da alle Daten nunmehr von der PC-Festplatte geladen werden. Dies geht nicht nur rasend schnell, sondern auch sehr sicher. Neben der Platzersparnis haben sie also auch einen hohen Geschwindigkeitsvorteil, was die Datenübertragung zum (oder vom) XL betrifft.Daneben haben sie noch den Vorteil, daß alle Programme, die man problemlos übertragen konnte (ohne Kopierschutz, Raubkopien, leichte Schutzverfahren, etc.), nachher auch wieder laufen, denn es ist ja der Original XL-Computer immer noch vorhanden und an der Verbindungshardware (SIO2PC, Turbo-Link, etc.) angeschlossen. Anders formuliert, muß man sich nicht mit irgendwelchen Tastenkombinationen herumplagen und Hardwareprobleme gibt es beim emulieren auch nicht. Ergo, es treten keine Probleme mit Pokey-Sound, Antic oder GTIA Grafiken auf, ebensowenig hat der Emulator mir DLI und VBI oder mit Player-Missiles und Kollisionen oder ähnlichem zu kämpfen, denn dies erledigt nach wie vor der XL…

4) Floppy+Rechner Emulatoren (PC):
Man spart auf Dauer mit diesen Emulatoren nicht nur seine XL-Software, sondern eben auch seine Hardware, denn nachdem alle gewünschten Programme von Hand oder mit Hilfe des Internet übertragen wurden, wird die Hardware überflüssig. Jene Leute, die sowieso schon lange keine XL-Hardware mehr besitzen, freuen sich hierüber natürlich besonders, denn endlich ist damit wieder ein wenig Erinnerung für sie greifbar geworden…Allerdings sollte man bedenken, daß auch jene, die noch über die Original Ausstattung verfügen, hiermit ebenfalls zur Aufgabe ihres Sammlerwesens getrieben werden, da es halt so schön bequem ist, alles platzsparend auf der Festplatte und kostensparend aus dem Internet haben zu können. Dennoch wird es wohl über kurz oder lang so aussehen, daß es nur noch derartige Emulatoren gibt, da nun leider jede Software altert und defekt wird (egal ob Cass., Disks, oder Module) und natürlich auch jegliche Hardware (Rechner, Floppy, etc.) mal ihren Geist aufgibt. Da jedoch kein endloser Nachschub oder Ersatz dieser Hard und Software mehr verfügbar ist, werden wohl in ein paar Jahren (5,10,15 Jahre ?!) nur noch derartige Erinnerungen existieren…

5) Ausblick:
Zur Zeit gibt es zum Glück noch ein paar Verrückte, die sich mit der Original Hardware und Software herumplagen (oder sie sammeln) und sich momentan noch über die diversen Probleme der Floppy + Rechner Emulatoren freuen dürfen. Denn je nach Emulator, benötigt man nicht nur das hundert bis tausendfache an Kapazität (RAM, Mhz, etc.), um die kleinen XL-Maschinen emulieren zu können, man hat auch noch mit vielen verschiedenen Bugs und Ausfällen (Sound, Grafik, Player-Missiles, DLI und VBI, etc.) zu kämpfen…Die Zukunft wird wohl aber so aussehen, daß nicht nur ein paar User an den Emulatoren arbeiten, sondern auch Firmen damit Geld verdienen wollen und so werden denn dann die Emulatoren immer besser und schneller, ja vielleicht sogar anwenderfreundlicher werden. So wird denn auch der Tag kommen , an dem die heutigen Pentium II Rechner als Museumsstücke aufgestellt und emuliert werden, von den kleinen 8-Bit Geräten wird dann wohl niemand mehr etwas wissen (wollen)…
Andreas Magenheimer

Mathematikunterrichtgestern heute – morgen

Hauptschule 1960:
Ein Unternehmer verkauft einen Quadratmeter Fliesen für 50,-DM. Die Erzeugerkosten betragen 40,-DM. Berechne den Gewinn.

Realschule 1970:
Ein Unternehmer verkauft einen Quadratmeter Fliesen für 50,-DM. Die Erzeugerkosten betragen 4/5 des Erlöses.Wie hoch ist der Gewinn des Unternehmers?

Gymnasium 1980:
Ein Betriebswirtschaftler verkauft eine Menge mineralischer Fliesen für eine Menge Geld (G). G hat die Mächtigkeit von 50. Für die Elemente aus G = g gilt g = 1,-DM. Die Menge der Herstellerkosten (H) ist um 10 Elemente weniger mächtig als die Menge G.Zeichnen Sie das Bild der Menge H als Teilmenge G und geben Sie die Lösungsmenge (L) an für die Frage: Wie mächtig ist die Gewinnmenge?

Integrierte Gesamtschule 1990:
Ein Unternehmer verkauft einen Quadratmeter Fliesen für 50,-DM. Die Erzeugerkostenbetragen 40,-DM, der Gewinn 10,-DM.Aufgabe: Unterstreiche das Wort „Fliesen“ und diskutiere mit Deinem Nachbarn darüber!

Schule 2000 nach der Bildungsreform:
Ein kapitalistisch-prifiligirtes unternehmen bereichert sich one rechtfertigunk an einem kwuadratmeter viisen um 5 euro.Untersuch das. tekst auf inhaldliche feler unt korigire das aufgabenstelunk unt demonstrire gegen das lösunk.

2010:
es gipt keine vlisen mer! Nur noch fertige heuser.

Erlebnisberichte Teil 2

Der Defender oder: Die Formel
von Michael Goroll

Mike blickte auf den Schirm. Die kleinen, grünen Punkte auf der Radareinblendung. Sie jagten ihm einen Schauer über den Rücken. Da waren Sie. Die Angreifer, die Aliens. Er fragte sich, wie Sie aussehen mochten.Von Ihnen war nicht mehr als die Form ihrer Raumschiffe bekannt. Und Ihre Vorgehensweise: Sie materialisierten aus dem Nichts, immer in Gruppen, stießen zur Erde herunter und entführten Menschen. Was mit diesen geschah, konnte niemand genau sagen. Unter seinen Freunden und Kollegen grassierten die unglaublichsten Gerüchte. Die einen sprachen von „Umprogrammierung“, die andern von Verwandlung in Cyborgs. Dieser Name hatte sich durchgesetzt, auch wenn sich niemand etwas genaues darunter vo
rstellen konnte.Tatsache war, daß die Opfer in speziellen Jagdraumschiffen zurückkamen und sich auf die terranischen Abfangjets, die Defender, stürzten, aggressiver als die eigentlichen Invasoren. Mike gab Schub. Er raste förmlich auf die erste Welle der Angreifer zu. Sein Jet reagierte auf jede Bewegung seines Steuerknüppels. Mensch und Maschine verschmolzen. Es gab nicht mehr die Hand, die den Knüppel bewegte, die Finger, die die einzelnen Waffensysteme bedienten und die Augen, die wie gebannt auf den Monitor starrten. Einem Beobachter wäre der Eindruck entstanden, Mike sei direkt mit dem Rechner verbunden. Doch es gab keine Beobachter. Er war allein. Begleitet lediglich von IRON MAIDEN, einer Rockgruppe aus den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts, deren Flight Of The Icarus“ aus den Lautsprechern kam und sogar den Lärm der um ihn herum abgefeuerten Laserstrahlen und Raketen übertönte.

Lediglich explodierende Schiffe waren laut genug, zu ihm durchzudringen. Touch The Sun, On Your Way, Like An Eagle….“ Vor sich sah er die ersten Schiffe. Sein Daumen zuckte eine paar mal auf den Feuerknopf, und von den Angreifern waren nur noch Trümmer übrig. In diesem Moment ging ihm eine Formel durch den Kopf: lim 1/x2. Er schüttelte kurz den Kopf, wie um eine lästige Fliege loszuwerden. Daran wollte, daran durfte er jetzt nicht denken. Er jagte zwischen zwei Angreifern hindurch, die sich gerade auf eine Gruppe schutzloser Menschen stürzen wollten. Drehung um 180 Grad, Feuer! Den einen erwischte er, doch der andere konnte seinen Plan fortsetzten. Nun hieß es doppelt wachsam sein. Gelang dem Alien die Flucht, würde dessen Opfer bald als noch gefährlicherer Gegner zurückkommen. Vielleicht gelang es Mike aber auch noch, den Unglücklichen zu retten. Er umkreiste den Alien und wartete auf seine Gelegenheit. Jetzt! Ein Blitz, und der Angreifer war nicht mehr. Der Mensch fiel Richtung Erde. Wenigstens auf die Gesetze der Schwerkraft konnte man sich noch verlassen. Da war die Formel wieder: lim 1/x2. Mike ärgerte sich über seine mangelnde Konzentration.

Er kam nah genug an den Abstürzenden heran, um ihn mit einem Fesselfeld an sich zu binden. Bei Gelegenheit würde er ihn wieder auf der Erde absetzen. In diesem Augenblick tauchte um ihn herum eine Gruppe der Invasoren auf. Allen voran ein Minenleger, der ihm das Manövrieren durch Luftminen zur Qual werden ließ. Außerdem noch ein Roter Teufel, der, bevor Mike ihn vernichten konnte, sich schnell in 8 Kamikaze-Jäger verwandelte, die sich auf ihn stürzen wollten um ihn mit in den Tod zu reißen. Zu allem Überfluß kam in diesem Moment auch noch ein Cyborg auf ihn zu. Mikes Hand legte sich auf den Taster, der seine gefährlichste Waffe auslöste, die sogenannte Smartbomb. Sie vernichtete alle Schiffe im näheren Umkreis. Leider war die Anwendung dieser Waffe beschränkt, da sich die Schirme seines Defenders erst wieder erholen mußten. Es gab einen hellen Blitz, und der Raum um ihn herum wurde leer. Da legte sich eine Hand auf seine Schulter.Mike lehnte sich zurück. Er sah auf die Uhr. Sie zeigte 21:34 an. Er knipste den Fernseher aus, drehte die Stereoanlage leiser, schaltete seinen Atari 800XL aus, in dem immer noch das Defendermodul steckte, und hörte sich die Predigt seiner Mutter an: „Du sollst doch um diese Zeit nicht so laut Musik hören! Andere wollen schlafen.

Sind Deine Hausaufgaben fertig?“ Sie wollte nicht wirklich eine Antwort auf diese Frage und gab sich mit einem „Fast“ zufrieden. Also beugte sich Mike wieder über sein Matheheft: lim 1/x2 = 0.Epilog:Diese Geschichte ist frei erfunden. hnlichkeiten zu real existierenden Personen, Computern oder Videospielen sind rein zufällig.Oder? :-)Beitrag zum Wettbewerb des ABBUC in Zusammenarbeit mit dem virtuellen Computermuseum. http://www.cmo.home.pages.de

Fragestunde

Trackball/Maus-Umbaupläne gesucht !!!
Wie ich (indirekt) von Joost Kuepp erfahren konnte, gibt es beim ABBUC Bauplanservice doch tatsächlich keinen Bauplan, zum Umbau des Atari-Trackball. Die Spezialisten und Bastler werden es wohl wissen: der Trackball läßt sich mühelos zur ST-Maus umbauen, nur wie ?? Wer Ahnung und Pläne dazu hat , bitte beim ABBUC Bauplanservice meldenAndreas Magenheimer II. XEP-80 als Grafik-Erweiterung ?Man hat ja nunmehr schon mehrfach davon gehört, daß sich die XEP80 als 80-Zeichen Karte einsetzen und mit einigen Textverarbeitungen und Modem-Programmen nutzen läßt. Auch, das sie sowohl am Monitor, wie TV betrieben werden kann ist wohl nicht neu. Dennoch fristet diese Hardware-Erweiterung bei den meisten Usern ein tristes Dasein.Einmal abgesehen davon, daß viele Leute sie gar nicht besitzen, so wird sie auch bei den Besitzern mehr gesammelt und in den Schrank gestellt, als ernsthaft genutzt. Vielleicht liegt das ja daran, dass die meisten User eben ihre wichtigen Texte auf einem größeren Computer (und nicht dem XLE) schreiben und die weniger wichtigen Magazintexte (für das ABBUC-Mag, PD-Mag, etc.) halt meist nur in 40 Zeichen Formatierunggeschrieben werden…Dennoch habe ich mich schon länger gefragt, wie denn diese Erweiterung eigentlich arbeitet, schafft sie es doch doppelt soviele Textzeichen, wie normal, auf den Schirm zu zaubern.

Bei einigen billigen Basic-Demos hat man so etwas ähnliches vielleicht schon gesehen, nur daß hier meist die Zeichen einfach in der Breite halbiert werden, was bei der XEP 80 nicht geschieht. Sie stellt gewissermassen eine echte Grafikerweiterung dar und genau hier wird es für mich interressant bzw.habe ich einige Fragen:1) kann man die grafische Erweiterung der XEP80 auch für etwas anderes, als Texte bzw. Textdarstellung nehmen ?? (Mal/Grafikprogramme ?)2) ist die grafische Erweiterung dieser Karte allein auf den Grafik-Modus 8 beschränkt oder lassen sich auch andere Grafik-Modi nutzen ?? (Gr. 7, Gr. 15, etc. ?)3) lassen sich (wenn überhaupt) nur verschiedene Antic-Grafikmodes oder etwa auch GTIA-Modes nutzen ??4) wieviel Speicher (ROM, RAM) hat denn die XEP 80 und läßt sich dieser gegebenfalls erweitern ??5) Läßt sich die XEP80 vielleicht zu einer Grafik-Karte ausbauen/erweitern ??O.K. Dies erstmal meine ziemlich bescheidenen und vermutlich auch absolut ahnungslosen Fragen. Ich hoffe, unter den ABBUCianern istmand, der a) mir meine Fragen beantworten kann und b) mich nicht gleich auslacht.

Denn, obgleich ich befürchte, daß die meisten Fragen wohl mit „nein“ oder „ja, aber…“ beantwortet werden, so läßt sich rein theoretisch ein wenig traeumen: XEP80 Mal/Grafikprogramme, Grafikerweiterungen und grafische Spielereien (Demos), die nicht nur auf Textdarstellung beschraenkt sind, das wäre doch was – oder ?!! Und vielleicht hätte somit die XEP80 nicht mehr gar so sehr ein tristes Dasein, wie das zur Zeit der Fall ist… Naja, man wird ja wohl noch träumen dürfen !!
Andreas Magenheimer

SPIELE IM TEST
Pyramidos

Bei Pyramidos handelt es sich um ein Action-Abenteuer in einer Pyramide. Ziel ist es, den Raum des Lichtes zu finden, um die Pyramide wieder zu verlassen.Insgesamt muß man 8 Stockwerke mit über 230 Räumen erkunden, bis man nach langer Zeit endlich die gute Endsequenz zu sehen bekommt. Die einzelnen Räume sind dreidimensional dargestellt, wobei uns ein falscher Weg gleich das Leben kostet. Herumliegende Gegenstände sollte man aufheben, denn diese werden später benötigt. Findet man nicht rechtzeitig Wasser oder Nahrung, so verliert man ebenfalls sein Leben. Das Anfangs langweilige Herumlaufen wird durch Actionsequenzen und kleine Rätsel wieder etwas aufgelockert. Das Herumlaufen in den einzelnen Rä
umen wird mit den Cursortasten gesteuert. Bei den Actionspielen benötigt man den Joystick.

Hat man erst mal das Erdgeschoß geschafft, darf man endlich abspeichern, um diesen lästigen Spielabschnitt, bei erneutem Beginn zu überspringen. Ab dem ersten Stock geht es dann so richtig rund. In den nun zu findenden Actionsequenzen muß man schon sein ganzes Können aufbieten, um einigermaßen Heil über die Runden zu kommen. Zum Beispiel muß man Felsen ausweichen oder sich vor Vögeln in Acht nehmen und vieles mehr. Bevor man nach langem üben dann den Raum des Lichtes erreicht, gibt es noch ein letztes Donkey Kong ähnliches Actionspiel. Zum Glück hat man hier unendlich viele Leben, aber es ist auch so noch schwer genug. Anschließend kann man sich an der wirklich tollen Endsequenz erfreuen.

Doch kommen wir nun zur Bewertung, denn alles genau aufzuzählen würde sicher den Rahmen sprengen. Zu zahlreich sind Rätsel und Actioneinlagen. Die Grafik ist auch noch für heutige Verhältnisse recht gut. Die 3D-Räume sind gut dargestellt. Ebenso können Anfangs- und Endablauf voll überzeugen, was man auch von den Actioneinlagen sagen kann.Der Sound ist auch in Ordnung. Wenn man mal vom recht langweiligen Erdgeschoß absieht, macht Pyramidos richtig Spaß, und schafft man es tatsächlich, so wird man mit einer tollen Endsequenz belohntFazit: Adventure und Actionfreunde werden an Pyramidos sicher gleichermaßen Gefallen finden, sieht man mal vom Erdgeschoß ab.P.S. 1985 wurde Pyramidos als zweites Spiel von AMC Soft für 39 Mark verkauft. Für 4 Diskettenseiten, damals sicher nicht zu euer.Walter Lauer (The Gambler)Mike’s Slotmachine Bei Mike’s Slotmachine 2 handelt es sich um einen Geldspielautomaten für den XL/XE. Mittels Joystickknopf kann man den Lauf der Walzen beeinflussen. Als Startkapital bekommt man 5 DM gut geschrieben. M.S.2 beinhaltet alle Optionen eines original Spielautomaten aus der Spielhalle. Diese wären unter anderem Serien-Spiele, Super-Serien-Spiele und natürlich Risiko.

Erzielt man einen Gewinn, so kann man diesen durch Drucken der Risiko-Taste verdoppeln; dies geht bis hin zu 40 Sonderspielen.Pro Sonderspiel gewinnt man bei einem hellen Feld 3 DM. Gleiches gilt für den Joker. Bei einem regulären Gewinn innerhalb einer Serie, kann man erneut Risiko drücken und seine Sonderspiele so erhöhen. Serien-Spiele gewinnt man durch entsprechende Kombinationen; z. Bsp. die Schwerter-Serie. Zu Beginn kann man die Spielstufe wählen; leicht, mittel oder schwer. Im Laufe des Spiels erhöht sich der Schwierigkeitsgrad mit steigendem Kapital automatisch. Will man während des Spiels aufhören, so kann man die Option-Taste drücken und bekommt sein Restgeld (natürlich nur auf dem Bildschirm) ausgezahlt. M.S.2 hat aber auch ein Spielziel, welches für Spiele dieser Art eher ungewöhnlich ist. Man muß versuchen 999 DM zu gewinnen und erhält dann ein Lösungswort. Mit diesem konnte man vor Jahren an einem Wettbewerb teilnehmen.Doch kommen wir nun zur Bewertung. Die Grafik ist recht ordentlich und farbenfroh. Die beiden Joker an der Seite, werden bei Gewinn in einer Serie, hervorragend animiert.

Der Sound zu Beginn des Spiels und während einer Serie ist ebenfalls recht gut.Fazit:Geldautomaten sind sicher nicht jedermanns Sache, aber Fans von solchen Groschengräbern werden entzückt sein. Anstatt sein Geld in der Spielhalle oder Kneipe zu verballern, kann man nun auch ruhig mal daheim bleiben und trotzdem seiner Spiellust nachgehen. Dies spart auf Dauer auch einiges an Geld.P.S.: Mike’s Slotmachine 2 war 1985 das erste Vollpreisspiel von AMC Soft und wurde anfangs für 29 DM verkauft.
Walter Lauer (The Gambler)

Das Digital-Voltmeter von Thomas Grasel als Alarmgerät


Für unser jährliches Nachbarschaftsfest habe ich vor 5 Jahren 6 Lichterketten mit je 24 bunten 15 W Lampen angeschafft.Ein Jahr darauf fehlten mir am nächsten Morgen 24 Lampen, ein Jahr später 40 Lampen. Das Jahr darauf hatte ich Ruhe vor dem oder den Lampendieb(en). In der Annahme, daß die Lampen bei dem oder den Lampendieb(en) genauso wie bei uns irgendwann mal durchbrennen, und sie sich wieder bei uns bedienen wollen, dachte ich über eine Alarmmöglichkeit nach. Auf der Jahreshauptversammlung 1996 brachte mich Thomas Grasel mit seinem Digital- Voltmeter (DVM) auf die zündende Idee. Grundlage der Idee: Die Lichterkette nehme ich nachts vom 220V-Netz und schließe sie an 15 Volt Gleichstrom an. Nach dem Ohmschen Gesetz muß ja dann ein Spannungsänderung erfolgen, wenn eine oder mehrere Lampen entfernt werden.Thomas schickte mir das DVM und das Schaltinterface zusammen mit einer Dokumentation, die hervorragend gemacht ist. Die ersten Versuche mit einer Lichterkette brachten nicht den erhofften Erfolg. Das Schaltinterface hat erst angesprochen, wenn 6 Lampen entfernt wurden. Nach Rücksprache mit Thomas hat er mir dann eine Zusatzschaltung entwickelt, die zwischen Lichterkette und Meßeingang des DVM angelegt wird. Diese kleine Schaltung, bestehend aus einem Operationsverstärker mit nur einer positiven Spannungsver-sorgung, je 3 Kondensatoren und Widerständen habe ich auf eine kleine Platine (2 x 2 cm) aufgebaut und in den Kreislauf eingebaut.

Der Erfolg war sofort Das Schaltinterface hat sofort angesprochen, als ich nur eine Lampe entfernt habe.Leider konnte ich die Anlage nicht in der Praxis einsetzen, bedingt durch interne Schwierigkeiten. Aber ich hatte das Glück, daß auch diesmal keine Lampe fehlte. Fazit: Es ist schon erstaunlich, daß man mit dem kleinen ATARI und dem DVM eine Alarmanlage bauen kann. Danke hier an Thomas, der auf Probleme eine Antwort weiß.
Joost Küp

Erlebnisberichte Teil 3

Meine ATARI-8Bit-Historie… von Highlander Soft
…1987 In einem vergessenen Ort in Kirchberg (Hunsrück) findet eine der üblichen Parties statt. Viel Bier, laute Musik und wenig Fun. Man hängt herum und weiß nicht so recht etwas mit sich anzufangen, bis es klingelt und der Weihnachtsmann vor der Tür steht? Nein es ist nicht der Weihnachtsmann, sondern einer meiner Kumpels mit einem braun-beigen Kasten mit Kabeln dran. Ey-geil, eine Videospiel-Konsole, haben wir uns alle gedacht. „Nein, das ist keine Spiele-Konsole“ wurden wir aufgeklärt, „das ist ein Computer!“. Mit Computern wollte aber keiner was zu tun haben, diese ekligen Dinger, die anderen Leuten die Arbeit wegnehmen und dann noch nicht einmal das verstehen, was man von ihnen will. Nachdem wir dann diese Kiste an den Fernseher angeschlossen hatten und Space Invaders das erste mal über meinen Fernseher flatterte, war der Bann bei mir gebrochen. Sofort wollte ich von meinem Kumpel wissen, was man damit noch so anstellen kann.“Programmieren“ war die Antwort. Toll und wie? Das konnte keiner beantworten.Nachdem wir uns nach mehreren Stunden satt gespielt hatten, immer schön abwechselnd und dann wurden Teams aufgestellt, fanden wir heraus, das wenn man dieses Gerät ohne Modul einschaltet, ein blauer Bildschirm mit dem Wort READY erscheint. Dann konnte man sogar die Tastatur benutzen, was aber nichts brachte, denn es passierte überhaupt nichts oder es kam ein ERROR mit dem von uns eingetippten dahinter. Das war ganz schön frustrierend. Nun also doch wieder dem Bier zuwenden! Aber ich habe mir die Marke und die Bezeichnung des Gerätes gemerkt: ATARI 800 XL!Einige Zeit später:Nachdem ich von meinem Kumpel erfahren mußte, das
er das Gerät nicht mehr hat, eingetauscht gegen etwas anderes, habe ich durch Zufall den neuen Quelle-Katalog meiner Mutter in die Hand bekommen. Und siehe da – dort gab es ATARI-Computer, die nicht einmal so teuer waren. Im Angebot gab es einen ATARI 800 XE mit Datasette für 320 DM. Und voll kompatibel (was auch immer das heißen mag :-)) zum 800 XL. Nun wurden ganz schnell die Finanzen überprüft und das Teil bestellt.

Nach etwa 14 Tagen (damals dauerte das noch so lange) kam dann der Computer. Nach dem Aufbau und kurzem, sehr kurzem Blick in das Handbuch startete ich meine ersten Versuche, die aber ständig fehlschlugen, da ja jedes Zeichen ganz genau stimmen mußte. Das war was völlig neues. Und so verlor ich schnell die Lust an der Geschichte. bis ich im Kaufhof Kassetten für diesen Computer fand. Damit deckte ich mich dann so gut es ging ein. Irgendwann entdeckte ich dann auch die Computer-Kontakt vom Verlag Rätz am Kiosk, die dann mein ständiger Begleiter wurde. Ach ja, die HAPPY-COMPUTER gab es auch noch, die Anfang 1988 noch recht viel für die ATARI XLs brachte. Dort fand ich dann auch irgendwann eine Anzeige, die DIE neue Floppy für ATARI XL/XE-Computer anbot, die XF551 für 355 DM. Ein Haufen Geld für so’n Teil, dachte ich, bestellte das Gerät aber.Mit der Floppy fing das Interesse auch wieder an aufzuwachen und so fing ich meine ersten Gehversuche in Basic an, die nie jemand zu Gesicht bekam (ist auch besser so). Zur damaligen Zeit kannte ich keinen anderen XL/XE-User in meiner Umgebung und war eigentlich immer alleine mit meiner grauen Kiste. Viele C64 User verhöhnten mich und ich begann schon an meinem Rechner zu zweifeln.Zeitsprung nach 1993Mittlerweile bin ich vom Highland (Hunsrück) ins Moseltal (Trier) gezogen und habe gerade die von Peters angebotene MAGARAM III vor mir liegen, die ich einbauen möchte. Dürfte ja wohl kein Problem sein. Nachdem ich die Megaram eingebaut und den Rechner angeschaltet hatte, merkte ich das es doch ein Problem war! Der Rechner war hin (die CPU hatte es weggehauen) und der Frust groß, nee noch größer. Nun gut, also das Teil eingepackt und an Peters geschickt.Das waren die längsten drei Wochen meines Lebens.

In der Zwischenzeit hatte ich dann auch noch einen ATARI 8Bit-User gefunden, der ein unwahrscheinlich großes Softwarelager hatte )ich wußte bis dato nicht, das es soviel Software für die XL/XE-puter gab. Durch ihn bin ich dann auch über den ABBUC gestolpert, der bis heute einen großen Teil meiner Freizeit in Anspruch nimmt.Seitdem schreibe ich ab und zu mal ein Utility oder Texte für verschiedene Magazine, habe einen Haufen Kontakte geknüpft und Freunde kennengelernt.Nach und nach gesellt sich auch der große Bruder, erst der ST, dann der STE, dann der Mega STE und nun der TT in die Reihe meiner ATARI-Computer ein.

1996 Die ABBUC-Bücherbibliothek wird gegründet.
Das war einen Haufen Arbeit und hat einen Haufen Geld gekostet. Leider wurde dieser Service nicht in dem Umfang und Anspruch genommen, den ich mir erwartet hatte und so wurde ein Jahr später die Bibliothek wieder abgeschafft. Dafür kommt aber noch ein Jaguar und ein Portfolio ins Haus.

1998 Multimedia-Zeitalter.
Auch die 8-Bitter beherrschen indirekt das Monstrum Internet, denn zahlreiche Seiten über das Thema 8 Bit sind im Netz zu finden. Der Informationsflut sind keine Grenzen gesetzt. Das ist auch der Grund für die virtuelle Bücherbilbliothek, die seit Anfang August 1998 im Netz ist. Dort können ATARI 8Bit-Bücher online gelesen oder heruntergeladen werden.Wohin es auch führen mag … ich hoffe der „Kleine ATARI“ ist noch lange dabei, denn er hat doch so lang mein Leben begleitet!viele ATARIanische Grüße von Raimund (Highlander Soft)

Testbericht XFDVIEW

Ich habe gerade mal etwas Zeit gefunden, das Programm von meinem 130 XE auf den PC zu schieben. Die Zusammenarbeit der beiden Rechner über Nullmodem ist ja recht problemlos.Auf der einen Seite der XE mit der Black Box und Bobterm, auf der anderen Seite HyperTerm unter Windows ’95, dazwischen ein Nullmodemadapter. Dann per YModem-batch übertragen bei 19k2, ruck-zuck fertig.Wagemutig wie ich nun mal bin habe ich XFDVIEW.EXE unter Windows ’95 einfach doppelt angeklickt und siehe einer guck, es funktioniert.Ein schöner klarer Aufbau, ähnlich dem Windows Explorer, aber ohne Icons. Dafür ist dann XFDVIEW auch nur 21.888 Bytes lang, während der Windows Explorer über 200 KByte lang ist.Unter MS-DOS 6.22 funktioniert das Programm genau so gut, aber statt in einem Fenster mit Vollbild.Ich wollte natürlich das Programm noch weiter testen und habe mal versucht, so einige XFD oder ATR Dateien anzeigen zu lassen.

Die paar Sachen, die ich so auf der Festplatte habe, sind aber alle im Sparta DOS Format, das war also schon mal nix. Halt, bis auf eine MYDOS.XFD. Die Dateien DOS.SYS und DUP.SYS wurden einwandfrei angezeigt, man kann sich sogar den Inhalt im Fenster ganz rechts anzeigen lassen. Nun, damit dürfte wohl bewiesen sein, daß man sich Texte einfach, handlich und gut anzeigen lassen kann. Wenn ich doch nur ein XFD-File im Atari-DOS Format hätte …Gott sei Dank gibt es ja noch die Pooldisk, die CD-ROM mit der eingebauten Schatztruhe für unseren 8-Bitter. Da sind ja nun tonnenweise XFD und ATR Dateien drauf.A B E R ….Irgendwie krieg ich nix auf den Bildschirm. Das Inhaltsverzeichnis und eventuelle Unterverzeichnisse werden ja angezeigt, nur kriege ich keine Dateien auf den Bildschirm.Um es abzukürzen (ich habe es nicht weiter untersucht), auf der Pooldisk fangen seeeehr viele Dateien mit einer Ziffer an oder enthalten den Unterstrich im Dateinamen. Ich schätze mal, daß es daran liegt, daß diese Dateien wegen der unter Atari DOS 2.0verbotenen Zeichen im Dateinamen nicht angezeigt werden, aber auf dem PC (und unter BW-DOS / Sparta DOS) :-))) ist das ja großzügiger gelt.Also, Jörg, wenn Du noch mal danach schauen könntest? Diese Hürde ist wirklich unbequem und auf der CD lassen sich die Dateien auch schlecht eben umbenennen … :-))Falls Dir mal langweilig ist und Du Unterlagen über die Verzeichnisstruktur von Sparta DOS kompatiblen Diskettenformaten haben möchtest, meine Emailadresse hast Du da ,-)
Euer Floppydoc
PS: Die Adresse der Floppyservice – Homepage hat sich geändert.
Da Wolfgang ja die ABBUC Site von T-Online nach Atari-Computer verlegen wollte, hab ich mich dort auch gleich eingetragen. Dann brauche ich Wolfgang auch nicht dauernd mit meinen Updates nerven 😉 Ach ja, die lautet nun www.atari-computer.de/atreju

Externes Atari Keyboard Interface AKI

Wer sich die Mühe zum Aufbau einer externen PC-Tastatur mit Atari-Matrix gemacht hat und diese nach der Anleitung aus dem Magazin 52, Seite 12 und 13 angeschlossen hat kann auch das AKI (Magazin 53, Seite 22 ff.) nutzen ohne es in den Rechner einzubauen. Nach dem Anschlußplan S. 13 unten müssen die Leitung vom AKI an einen 15poligen Stecker zum Rechner gehen. Die Anschlüsse 1, 2, 6 und 7 vom Stecker bleiben unbelegt. Im Rechner muß die RESET-Leitung (14) vom rechten an den linken Lötpunkt von L 14 umgeleitet werden. Nun muß noch in die RESET-tung der externen PC-Tastatur mit Atari-Matrix eine Spule mit 22 H eingelötet werden. Wer die RAM-Bankumschaltung des AKI nutzen möchte kann Leitung 10 von +5V im Rechner und der externen Tastatur trennen und diese Leitung damit belegen. Fotos vom externen AKI und dem Anschluß bzw. Einbau der 15poligen Buchse in den Rechner kann ich leider erst zum nächsten Magazin schicken. (Ca. Mitte September)
Steffen Hoffmann

ROMDISK

Einfach Wechseln von EPROM bei der ROM-DISK Wer mal schnell ein EPROM testen oder bei mehr als 8 EPROM ein neues EPROM einsetzen will kann das auch ohne umständliches Aushebeln mit dem Schraubenzieher tun. Bei der ROM-DISK kann man eine Testfassung auf EPROM Platz 4 und 5 (für ein Programm auf zwei EPROM) oder Platz 4, 5 und 8 (für ein EPROM) aufstecken. Eine Belegung von zwei benachbarten Plätzen (z.B. 7 und 8) ist aus Platzgründen nicht möglich. Die Testfassung muß vor dem Aufstecken auf einen normalen IC-Sockel gesteckt werden. Das ist aus Platzgründen nötig, damit die dicken PIN der Testfassung nicht die Federkontakte der ROM-DISK ausleiern.Die Testfassung gibt es z.B. für 8,50 DM bei Segor Elektrik, Kaiserin-Augusta-Allee in Berlin.
Steffen Hoffmann

ATARI Musik-CD

Hier eine brandheiße Neuigkeit für alle ATARI 8-Bit Fans:
Thorsten Helbing hat vor kurzem eine CD mit 20 der (seiner Meinung nach) besten ATARI 8-Bit-Songs erstellt.


Es ist eine gesunde Mixtur aus alten und neuen Songs, wobei bewußt die gewählt wurden, die nicht einfach nur so vor sich hin trällern, sondern auch etwas Schwung und Rhythmus haben, so daß man sie auch auf einer Party abspielen kann. Die Lieder wurden alle komplett und in Stereo aufgenommen, wenn es sich um Endlos-Songs handelte, wurden sie am Ende professionell ausgeblendet. Thorsten bietet diese CD allen ABBUC-gliedern für einen Preis von 19,90 DM an. Daran verdient er so gut wie nichts, das ist schon der reine Herstellungspreis, der nicht nur Rohling, Papier, Kleber und die Versandkosten, sondern auch die nicht gerade billigen Farbdrucker-Patronen und CD-Etiketten abdecken muß. Geliefert wird per Vorauskasse oder Nachnahme (wobei dann noch 3,5O DM dafür dazukommen würde).

Bestelladresse:
Thorsten Helbing
Hopfenhellerstr. 5
37445 Walkenried

Meine Musik, mein Computer und ich

von Steve Hoffee
übersetzt von Marek Tomczyk

Es war gerade Frühling 1985 als ein neues Geschäft in der Stadt aufgemacht hatte. Hier wo wir Zuhause sind – in den Bergen des nördlichen Kaliforniens – ist das an sich nichts Ungewöhnliches.In jedem Frühjahr sprießen neue Geschäfte aus dem Boden nur um sich bei den ersten Anzeichen eines nahenden Winters wieder in die Städte zurückzuziehen. Dieser Laden war jedoch anders als alle, die ich bis dahin gesehen hatte. Ein Schild draußen über dem Eingang verlautete besänftigend: „Computers Don’t Byte“ (Computer beißen nicht). Neugierig geworden ging ich hinein. Im Inneren stapelten sich Unmengen von Atari Computern, Diskettenlaufwerken, Druckern und Software. Ich blieb dort eine Weile stehen, sprach mit dem Besitzer und probierte in aller Ruhe jeden einzelnen dervielen Computer aus. Angefangen von einem mit demDiskettenlaufwerk 810 ausgestatteten Atari 400 bis hin zum Atari1040 ST war dort alles vorrätig. Es war einfach toll! Atari war nicht nur mit Pong, PacMan, Donkey Kong gleichzusetzen, es war auch ein richtiger Computer. Ein Computer, den meine Kinder, meine Frau und ich zu etwas brauchen könnten. Ich ging heim und überzeugte meine Frau und die Kinder, mit mir in das Computergeschäft zu kommen. Ich spekulierte darauf, daß die Kinder sofort von der Idee einer Spielmaschine begeistert sein würden und daß meine Frau vom praktischen Wert solcher Anwendungen wie AtariWriter oder PrintShop überzeugt werden könnte.

Es kam wie es kommen mußte. Mit einem 130XE, einem 1050 Diskettenlaufwerk, dem 1027 Drucker, zwei Joysticks und einer ganzen Menge an Software auf Disketten und auf Modulen verließen wir schließlich das Geschäft. Ich versicherte noch meiner Frau, daß wir eine ganze Stange Geld für den nicht gekauften Monitor gespart hätten, da das System an einen unserer Fernseher angeschlossen werden könnte. So wenig wußte ich zu diesem Zeitpunkt von den Möglichkeiten unseres Computers.Im Verlauf des Jahres 1986 stand für mich schon fest, daß obwohl unser 130XE vierstimmig Musik machen konnte, die Qualität nicht überzeugen konnte. Eine meiner größten Leidenschaften ist immer schon Musik gewesen. Im Alter von drei Jahren stand ich zum ersten Mal auf der Bühne. Das war auf einem Picknick der MGM Studios. Mein Großvater war zu diesem Zeitpunkt „Sound Editor“ im kalifornischen MGM Filmstudio in Culver City (jetzt im Besitz von Sony Pictures). Mit zwölf Jahren begann ich Gitarre zu spielen und in einer Band mit Freunden zu singen. In den folgenden zwölf Jahren spielte ich überall rund um meine Geburtsstadt Los Angeles, machte Aufnahmen in den besten Aufnahmestudios in Hollywood und ging hier und dort auf Tourneen. Seit dieser Zeit hat sich eine ganz nette Ausrüstung und viele Musikinstrumente angesammelt.

Die Soundqualität des Atari kann sich daran eben nicht messen.1987 machte uns der 130XE immer noch viel Freude. In der Zwischenzeit tauschte ich den 1027 gegen einen XMM801 Drucker.Außerdem habe ich aus dem Antic-Verlag den „Rhythm-Composer“ und den „Guitar Wizard“ von Baudville angeschafft. Der „Rhythm Composer“ machte beim Üben eine viel bessere Figur als einMetronom, aber der Klang hatte immer noch etwas Spielzeughaftes an sich. Der „Guitar Wizard“ ist auch heute noch ein exzellentes Werkzeug und eine gute Unterstützung für die Arbeit. Beide Programme waren auch deswegen nützlich, weil sie Ausdrucke unterstützen. Hit Hilfe des „Rhythm Composers“ lassen sich Schlagzeugsequenzen zu Papier bringen, der „Guitar Wizard“ druckt Akkorde, Tonfolgen und Tonleitern. Zusätzlich hatte ich einen Casio CZ-101 Synthesizer angeschafft, der einige wirklich gute „Patches“ besaß. Es kam der Gedanke; wie schön wäre es doch, die beiden Leidenschaften, die Musik und den Atari, miteinander zu verbinden? Ich verbrachte mindestens genau so viel Zeit mit dem Atari wie mit Musikmachen – wenn nicht sogar mehr.Eines Tages stieß ich beim Durchblättern eines alten Antic-Magazins auf die Anzeige der Firma „Hybrid Arts Inc.“. Sie verkauften ein Programm mit dem Namen MidiTrack. MIDI steht für „Musical Instrument Digital Interface“. Die meisten Hersteller von Synthesizern, Effekt-, Schlagzeug- und Soundmodulen unterstützen diesen Standard.

Das Paket von „Hybrid Arts“ sollte laut Anzeige alle Features eines professionellen 16-Spur Recorders besitzen,ohne die Einschränkungen eines Analogrecorders zu haben. Mit einem analogen Aufnahmegerät muß man beim mehrfachen Überspielen oder bei wiederholten Aufnahmen einze
lner Tracks Qualitätsverluste beim Klang in Kauf nehmen. Nicht so bei digitalen Recordern, die nahtlos ein- und ausblenden können. Hört sich ein Track etwas schräg an? Kein Problem! Es wird nicht einmal auffallen, wenn die Spur immer wieder aufgenommen wurde. Ich mußte es also haben, und mein Geburtstag war auch schon im kommenden Monat.Der Monat kam und mein Wunsch wurde wahr. Ich öffnete das Paket und stöpselte sofort das Interface in die 1050 und das Midi-In und Midi-Out Kabel in meinen Synthesizer. Miditrack III konnte all das, was in der Anzeige versprochen wurde und noch viel mehr. Es ist sogar möglich, zwei Systeme gleichzeitig anzuschließen um damit 32 polyphone Tracks zu bekommen. Die Liste der Features ist lang: Aufnahme von Daten gemäß MIDI Spezifikation inklusive aller 128 MIDI Controller, programmierbare Geschwindigkeit und Lautstärke, Solo- und ‚Mute‘-Funktionen, Jump-/Returnkommandos zum Zusammenfassen von Tracks, Quantisierung bis zu 1/32-el Noten, Endloswiederholung, Punch-In und Punch- an jeder Stelle im Stück, Kopieren, Bewegen und Einfügen von Trackteilen, Transponieren in Halbtonschritten in einem Bereich von 5 Oktaven.Überschreibschutz für jeden einzelnen Track, damit nicht aus Versehen etwas gelöscht werden kann. Das sind bei weitem nicht alle Feature.

Das Programm hat zwar nicht alle Schnickschnacks der 1040ST Version, aber unter der Motorhaube steckt ein echtes, digitales Kraftpaket für den Atari 8-bit.Heute, 11 Jahre später, leistet mir MidiTrack III immer noch gute Dienste mit meinem ersten 130XE. Es ist mir nicht gelungen, die Speicherkapazität von MidiTrack III mit 21000 MIDI-Events voll auszuschöpfen. Die Ausrüstung hat sich ein wenig verändert. Ich benutze jetzt einen Casio CZ-1 Synthesizer, eine Alesis SR-16 Drum-Machine und ein A.R.T. SGX Nitro Effektmodul. Alles ist an den Atari angeschlossen und wird von MidiTrack III gesteuert.Drums, Synthesizer und Effekte werden zur gleichen Zeit vom Atari gespielt. Das gibt mir die Gelegenheit, auf zwei weiteren Spuren den Baß oder die Gitarre aufzunehmen und den Vokalpart zu übernehmen. Ich könnte zwar alles auf einer einzigen Spur aufnehmen, das würde mich aber um die Stereoeffekte bringen. Mein Tascam 424 Portastudio erlaubt ohne Verrenkungen nur eine Vierspuraufnahme. Deswegen ist der 130XE zusammen mit MidiTrack III unersetzlich und hinterläßt ein qualitativ sauberes Endprodukt. Diese Gerätezusammenstellung ist ideal für Demonstrationszwecke oder Komposition und ist außerdem das ultimative Werkzeug zum Üben. In der Pause zwischen den Aufnahmen genügt es, eine Spieldiskette einzuschieben – und schon ist der Spaß perfekt.Ich muß zugeben, daß ich mittlerweile auch ein Pentium II System mein Eigen nenne. Ich benutze es für all die Applikationen, die den großen Speicher ausnutzen. Wenn es jedoch ums Aufnehmen geht, ist der Atari 8-bit in meinem Arsenal immer noch nützlich.R-Time-8Hallo Leute,ich habe mich ja in den letzten Jahren bemüht, herauszufinden, wer der Hersteller des Uhrenchips in der Echtzeituhr R-Time-8 von ICD ist.Nun, das ist mir vor einigen Monaten gelungen und ich habe nun Kontakt zu einem Mitarbeiter dieser Firma, die eine Niederlassung hier in Deutschland hat.Besagter freundlicher Mensch (auf ein solches Entgegenkommen hofft man bei deutschen Unternehmen übrigens vergebens) hat mir jetzt nicht nur die Unterlagen über einen kompatiblen Chip geschickt, sondern auch einige Muster.Dieser Chip wird schon seit Jahren nicht mehr hergestellt und ist demzufolge nicht verfügbar.

Aber ….Vermutlich wird die Firma Anfang 1999 noch mal eine Palette produzieren. Natürlich nicht, weil der ABBUC eine Handvoll Uhrenchips haben möchte, aber ich werde davon, so sagte man mir zu, welche bekommen können. Daraus ergibt sich nun folgende Situation:Ich werde für den ABBUC eine Platine anfertigen. Diese Platine für die Sparta DOS kompatible Uhr wird vermutlich so gestaltet sein, daß sie in den Prozessorsockel gesteckt wird, sprich zwischen CPU und Sockel. Sie wird (ebenso vermutlich) wie folgt bestückt sein:Uhrenchip in SMDeinige passive Bauelemente ein GAL zur Ansteuerung Batterieanschluß (3 bis 5 Volt)Ausgang für OSS-Modulsteuerung(für Leute, die eines ihrer Module lieber einbauen möchten)Preise stehen noch nicht fest. Ich schätze jedoch ca. 30,- DM. Ob ich einen Prototyp zur JHV schaffe, weiß ich noch nicht.Ich bin jetzt auch im Internet zu finden. Ihr findet hier zwei Adressen. Meine Site und den Floppyservice direkt. Aber gebt die URLs in Kleinbuchstaben ein, denn Atari-Computer befindet sich auf einem UNIX-Server und damit sind die URLs case-sensitive!!!

Gruß, Euer Floppydoc
http://www.atari-computer.de/atreju/floppy/d/index1.htm

Auf meinem 130XE-320K läuft MidiTrack III von Hybrid Arts. Es unterstützt alle MIDI Features der Alesis Drum Machine, des Tascam 424 Vierspurrecorders, des A.R.T. SGX Nitro Effektmoduls (montiert auf dem Rack) und des Casio CZ-1 Synthesizers. Das Effektmodul verfügt über 500 vorgegebene und 200 programmierbare Effekte. Alle diese Geräte können von MidiTrack III synchronisiert werden, so daß ich Bass oder Gitarre spielen kann, während gleichzeitig die Drums, der Synthesizer und die Effekte ablaufen.

Bildschirmaufteilung von MidiTrack III“

„Diese Gitarren spiele ich am liebsten. Von links nach rechts sind das: Fender Stratocaster, Peavey Jazz Bass, Ovation Acoustic\Electric (eine der ersten, die gebaut wurden) und eine Yamaha Classical.

DVM DEMO

Hallo ATARIaner !
Seit nicht weniger als 4 Jahren arbeite ich an der Entwicklung und Verbesserung eines Meßsystems für den ATARI 8bit. Dieses ist sicherlich dem einen oder anderen schon einmal zu Ohren oder Augen gekommen unter der Bezeichnung . Aber was ist das eigentlich? ist die Abkürzung für Digital Volt Meter, was soviel heißt wie Spannungsmeßgerät mit digitaler Anzeige der Meßwerte. Aha! Und wozu kann ich das verwenden? Die Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig. Das -System ist universell anwendbar. Durch Erweiterungen mit zusätzlicher Hardware durch den Anwender läßt sich das auf spezifische Anwendungen anpassen. Als einfache Anwendung kann man damit Spannungen messen, wie sie in vielen elektrischen Geräten vorkommen. Dabei spielt es keine Rollen, ob es sich um Gleichspannungen (konstanter Wert) oder Wechselspannungen (zeitveränderlicher Wert) handelt. Im Gegensatz zu handelsüblichen Meßgeräten kann das wesentlich mehr Messungen pro Zeit durchführen und besitzt anstatt einen sogar acht (!) Meßeingänge, die unabhängig voneinander sind. Darum ist es auch als Meßeinheit für ein Oszilloskop (Schwingungsbetrachter) geeignet. Außerdem lassen sich Schaltausgänge in Abhängigkeit von den Meßwerten aktivieren, womit Überwachungs- und Regelsysteme aufbauen lassen. Die Meßwerte lassen sich auch speichern und stehen damit der Auswertung zur Verfügung.Im folgenden stelle ich die Komponenten des -Systems vor: -Meßgerät mit 8 Kanälen, Meßbereich -20V … +20 V, bis 1000 Messungen pro SekundeSchaltinterface mit 8 Ausgängen 0 V / Software mit Funktionen für Anzeige als Digitalwert, Oszilloskop (2 Kanäle) und SchaltausgängenBereits ohne das Schaltinterface stehen über den Joystickport 4 Schaltausgänge zur Verfügung.

Der Vollständigkeit wegen sei erwähnt, daß es das gleiche DVM-System auch für den PC gibt. Dazu wird das gleiche DVM-Meßgerät verwendet, es ist jedoch noch
ein extra Interface bzw. Adapter notwendig. Damit jeder Interessierte sich einen Eindruck von der Software es DVM-Systems machen kann befindet sich eine Demo-Version auf der MagazindiskDiese kann frei kopiert werden.In dieser Demo-Version wird die Aufnahme der Meßwerte durch das DVM-Meßgerät durch mathematische Algorithmen simuliert. Ansonsten entsprechen alle Funktionen der Vollversion.Nach dem Start des Programmes um Verzeigung in den Digital- oder Oszillogaphenteil steht eine Onlinehilfe nach dem Drücken von HELP oder zur Verfügung. Die Programmteile verläßt man mit für Ende.Spielt einfach mal etwas mit den Parametern und ladet eine der voreingestellten Schaltausgangprogrammierungen.Einen Testbericht der Vollversion von Joost Küp findet ihr ebenso in diesem Magazin. (siehe Seite 10)Wer Interesse an den Komponenten des DVM-Systems hat oder weitere Infos dazu haben möchte, kann sich auf der Internet-Seite der RAF unter http://home.t-online.de/home/tgrasel informieren, auf die JHV am 24.10.98 kommen, oder wende mit einem frankierten Rückumschlag per Post an mich.

Thomas Grasel, Dillenburgerstraße 61, 60439 Frankfurt/Main, email tgrasel@controlware.de

R-Time-8

Hallo Leute,
ich habe mich ja in den letzten Jahren bemuht, herauszufinden, wer der Hersteller des Uhrenchips in der Echtzeituhr R-Time-8 von ICD ist. •
Nun, das ist mir vor einigen Monaten gelungen und ich habe nun Kontakt zu einem Mitarbeiter dieser Firma, die eine Niederlassung hier in Deutschland hat
Besagter freundlicher Mensch (auf ein solches Entgegenkommen hofft man bei deutschen Unternehmen ubrigens vergebens) hat mir jetzt nicht nur die Unterlagen über einen kompatiblen Chip geschickt, sondern auch einige Muster
Dieser Chip wird schon seit Jahren nicht mehr hergestellt und ist demzufolge nicht verfügbar. Aber….
Vermutlich wird die Firma Anfang 1999 noch mal eine Palette produzieren. Natürlich nicht, weil der ABBUC eine Handvoll Uhrenchips haben möchte, aber ich werde davon, so sagte man mir zu, welche bekommen können. Daraus ergibt sich nun folgende Situation‘
Ich werde für den ABBUC eine Platine anfertigen. Diese Platine für die Sparta DOS kompatible Uhr wird vermutlich so gestaltet sein, daß sie in den Prozessorsockel gesteckt wird, sprich zwischen CPU und Sockel. Sie wird (ebenso vermutlich) wie folgt bestückt sein‘
Uhrenchip in SMD
> einige passive Bauelemente ein GAL zur Ansteuerung
> Batteneanschluß (3 bis 5 Volt)
> Ausgang für OSS-Modulsteuerung
(für Leute, die eines ihrer Module lieber einbauen möchten)
Preise stehen noch nicht fest. Ich schätze jedoch ca. 30,- DM. Ob ich einen Prototyp zur JHV ,98 schaffe, weiß ich noch nicht.
Ich bin jetzt auch im Internet zu finden Ihr findet hier zwei Adressen Meine Site und den Floppyservice direkt Aber gebt die URLs in Kleinbuchstaben ein, denn Atari-Computer befindet sich auf einem UNIX-Server und damit sind die URLs case-sensitivew
http //www atari-computer de/atrelu
httpl/www.atari-computer de/atreju/floppy
Euer Floppydoc

Elmshorner Computertage

Am 24. und 25. Oktober finden in der Kooperativen Gesamtschule Elmshorn (KGSE)
die 7. Elmshorner Computertage statt.

Diese – in Norddeutschland einzigartige – Computermesse wird alle zwei Jahre vom Computer Club Elmshorn e.V. veranstaltet. Und auch dieses Jahr werden es wieder 2.000 qm und mehr Ausstellungsfläche werden.

Platz genug also, um nicht nur das System „PC“ zu berücksichtigen, ob Atari, Amiga oder Macintosh, Sharp oder andere „Oldie’s“, alles ist vertreten. Firmen aus dem ganzen Bundesgebiet beteiligen sich an dieser Messe. Daneben führen etwa 50 Mitglieder Betriebssysteme, Textverarbeitungen, Grafikprogramme, Midi, Netzwerke u.v.m. vor und natürlich besteht auch wieder die Möglichkeit, PD und Sharewareprogramme an unseren Copystationen zu kopieren. Auch andere Computerclubs und Vereine aus der Bundesrepublik werden wieder dabei sein.

Interessante Vorträge, eine gemütliche Cafeteria. sowie unsere große Tombola runden die Veranstaltung ab. Das sollten Sie auf keinen Fall verpassen! Ob Anfänger Fortgeschrittener oder Profi, bei den Elmshorner Computertagei sind alle herzlich willkommen. Der Eintritt ist selbstverständlich kostenlos ! Wir freuen uns auf Ihren Besuch am 24./25.10.98 zu den 7. Elmshorner Computertaten !

ABBUC Regional-Gruppe Elmshorn
Info’s unter 0177 – 219 42 53 oder 04121 – 268 541
Computer Club Elmshorn e V – Postfach 261 – 25302 Elmshorn

Daewoo

8-Bit-Oldies zwischen High-Tech-Autos

Am Sonntag, dem 26.4.98 waren wir zu Gast im DAEWOO Auto Center Kiel. Der Center-Manager hatte dort bereits zum zweiten Mal zum Computer-Flohmarkt eingeladen. Mike, Eckardt und ich waren dort, wir haben für das Computermuseum Kiel geworben, Beitrittsformulare für den Förderverein verteilt und Infos für den ABBUC, das ZX-TEAM, den legendären SPC, den Computerclub Elmshorn und alle 8-Bit-Oldies bereitgehalten. Der Stand fand das rege Interesse vieler Teilnehmer, wir waren fast ununterbrochen mit der Beantwortung von Fragen beschäftigt. Es ist schon eine tolle Sache, wenn man in einer großen Halle zu Gast sein darf, bei netter Bewirtung (Kaffee) und einer großartigen Atmosphäre, die nur ein „Fachflohmarkt“ bietet. Wir hatten aber auch einige besonders schöne Stücke dabei, einen ATARI 400, einen ZX-80 und einen VC-20 in Sonderlackierung. Jeden interessierten Besucher haben wir auf die Elmshorner Computertage hingewiesen, für Kieler ist das näher als Hannover mit der CEBIT, erheblich preiswerter und sicher auch interessanter. Zu dieser Muß-Veranstaltung am 24. und 25.10.98 werden in diesem Jahr die Oldieclubs auf jeden Fall durch das Computermuseum Kiel vertreten sein, unabhängig von eigenen Anmeldungen. Wir lassen sie dort laufen, die ATARIs, die SINCLAIRs, die SHARPIEs, COMMODOREs und weitere Oldies und es wird Infos zu den Clubs geben. Wir werden bis dahin sicher noch an weiteren (geplanten) Flohmärkten bei DAEWOO ans Schwedendamm teilnehmen und danken der Fa. DAEWOO hier noch einmal ganz herzlich für die gezeigte Gastfreundschaft.

Die Fa. DAEWOO hatte übrigens auch einen Oldie auf tem Markt, einen MSX-Computer. ( Z80 Prozessor) Ich habe ein Bild davon in einem Buch gefunden. Das Beantwortet die Frage, warum wir uns gerade bei DAEWOO so wohl fühlen, oder weiß jemand was von einem Fiat- oder Audi-Rechner ?? Wer besitzt einen DAEWOO-Computer oder könnte mir einen solchen Rechner verkaufen ? Ich würde mich riesig über ein solches Angebot freuen. Oder noch besser:

Wer schenkt mir den neuen DAEWOO-Matiz ???
Der DAEWOO MSX Computer
Liebe Grüße an alle Oldie-Fans
von ne Küste von

ST-Laufwerke am HDI

Da hatte doch Raimund irgendwann einmal geschrieben (ich weiß, es ist schon sehr lange her, im Magazin 47/1996), daß er kein ATARI-ST-Laufwerk am HDI zum Laufen gebracht hat. Irgendwann hatte ich dann auch bezüglich DOS-Problemen usw. mit dem HDI darauf geantwortet. Nun bin ich auch soweit, zumindest über das 5 1/4″ Laufwerk eine Aussage zu machen.ei mir steht ja noch so eine gesamte ST-Anlage mit z.B. Festplatte herum, die ich immer noch versuche, meistbietend an den Mann zu bringen (siehe auch Magazin Nr.53). Also, das 5 1/4″-Laufwerk ist auch vermutlich selbst „zusammengeschustert“ bzw. ich habe seinerzeit alles so gekauft, wie es jetzt bei mir noch herumsteht. Das Laufwerk ist ein TEAC-FD-55GFR-541-U und kann sowohl 40 als auch 80 Spuren formatieren. Dies wurde möglich, durch eine nderung an einem Chip, wobei da ein entsprechender Widerstand oder Kondensator über 2 Anschlußbeinchen gelötet wurde und mittels Kippschalter kann man dann die beiden Dichten anscheinend umschalten. Fragt mich bitte nicht, wie das funktioniert, da ich keinerlei Schaltungsunterlagen dazu besitze. Jedenfalls habe ich auf die Anschlußleiste den HDI-Bus angelegt und siehe da, die Floppy versah ohne Probleme ihren Dienst. ACHTUNG !!! —> Auf keinen Fall (wenn jemand so eine ST-Floppy besitzen sollte) den normalen 14-poligen ST-DIN-Stecker direkt am HDI anschliessen. Beim HDI ist nämlich auf PIN 7 das DiskChange-Signal „DC“ aufgelegt, waehrend dort original die Masse vom ST liegt. Am Besten besorgt man sich einen Original 34-poligen Floppy(Flach-)Stecker und quetscht diesen intern auf die Floppy bzw. verbindet dann die entsprechenden Leitungen mit dem HDI- Anschlüssen.

Über die ST-3,5″-Floppy kann ich momentan noch nichts sagen, da ich noch keine Zeit hatte, diese zu testen. Ich denke, es wird sich aber auch so ähnlich verhalten mit dem „DC“-Signal auf dem ST-Stecker.Noch ein Angebot meinerseits an alle interessierten ATARI-Freaks, die am HDI ein 5 1/4″-Laufwerk betreiben wollen: ch habe aus CHIP 3/1989 eine Kopie vorliegen, wo beschrieben steht, wie ein 5 1/4″-Laufwerk an den ST anzupassen ist. Jedoch nicht mit dem Trick und Schalter für die Spurumschaltung. Wer Interesse hat, kann sich von mir die Kopie anfordern, mit Beilage des entsprechenden Rückportos für 4 kopierte Seiten. Ich denke, mit dem normalen Briefporto von 1,10 DM sollte das funktionieren. Weiterhin werde ich Joost Küp eine Kopie schicken (falls er die Anleitung noch nicht hat) und dann könnt ihr diese auch dort anfordern.o das war’s mit den ST-Floppys und ich hoffe, das Raimund vielleicht nochmals die ganze Sache probiert.

Halt, noch meine Adresse, falls Kopien gewünscht werden:
Werner Hellmuth
Ransbachstr. Nr.19
97711 POPPENLAUER (Markt Massbach)
Telefon: 09733 / 1859

EPROM Service

Wie im letzten ABBUC-Magazin zu lesen war, habe ich den EPROM-Service für den ABBUC übernommen. Die Leistungen umfassen das Löschen von EPROMs, sowie Auslesen und Programmieren folgender Typen:2516/2716, 2532/2732, 2764, 27128, 27256 und 27512 (einschließlich der entsprechenden CMOS-Typen). Zur Abwicklung ist eigentlich nichts zu sagen; setzt Euch einfach mit mir unter untenstehender Adresse/Telefonnr. mit mir in Verbindung oder schickt eine Nachricht in der ABBUC-Mailbox an ‚GUEBA‘.Für den Service hat mir der ABBUC einen Bibo-Burner (Compyshop) und einen Eprom-Brenner (David/Peters) zur Verfügung gestellt. Ich habe mich nun entschlossen, einen Nachbau der beiden Geräte, an denen ja der ABBUC die Rechte erworben hat, zu versuchen. Falls sich genügend Interessenten/Käufer finden würden, könnte man die Fertigung in Kleinserie in Erwägung ziehen, ansonsten ist geplant, Bauanleitungen für den ABBUC-Bauplanservice zusammenzustellen. Es folgen die Kurzdaten zu den beiden Geraeten:

Eprom-Brenner nach David/Peters:
für 2764, 27128, 27256 und 27512 TypenSoftware auf Bootdisk (kein Wechsel ins DOS möglich)

BiboBurner:
Für 2516, 2532, 2716, 2732, 2764, 27128, 27256 TypenSoftware im ROM (Cartridge)mit Standard-DOS verwendbareingebauter Mini-BiboMon 4k

Wer also Interesse hat, setzt sich bitte mit mir (Wolfgang hat schon genug zu tun) in Verbindung. Vielleicht hat ja auch jemand einen ungenutzten oder defekten Brenner rumliegen, den er verkaufen oder verschenken will, oder es kann jemand preisgünstig doppelseitige Platinen herstellen; jede Hilfe ist willkommen.
Günther Bartl
Furmannstr. 19
94315 Straubing
Tel.: 09421-1572
in der ABBUC-Box an GUEBA

DATABASE / MINIOFFICE II die II.

DATABASE / MINIOFFICE II die III.
Im ABBUC-Magazin #49 schrieb Werner Hellmuth über seine Erfahrungen mit der DATABASE mit SPARTA-DOS Ver.3.2g“. Vieles erinnerte mich an meine eigenen ‚Frust- und Lustgefühle‘ im Umgang mit diesem Office-Paket, so daß ich ihn anschrieb, um ihm meine Erfahrungen mitzuteilen und natürlich auch ggf. etwas zu profitieren. Damals liefen bei mir DATABASE, SPREADSHEET und GRAPHICS unter TURBODOS. Mittels eines kleinen Eingriffs lud ich die Module per Batch in die RAM-Disk und umging somit die unendlich langen Ladezeiten. Für das Terminalprogramm hatte ich keine Verwendung und auch die Textverarbeitung nutzte ich nie, das LABELPRINTer-Modul funktionierte nie.Postwendend kam meine Belohnung: ich lernte in Werner nicht nur einen netten und hilfsbereiten Atarianer kennen, er schickte mir auch seine MO2-Originaldiskette, damit ich den Fehler in meinem Etikettendruckprogramm finden könne. Ein Blick ins Directory offenbarte dann auch, seine Version war mit 92 Sektoren kürzer als meine (93 Sekt.) und sie funktionierte.Dankbar machte ich mich ans Werk, nun auch für ihn etwas zu tun und nachdem sich die ersten Teilerfolge eingestellt hatten (und ich gehörig Lob und neue Anregung von Werner eingeheimst hatte), packte mich das Hackerfieber. Die letzte Version erlaubt neben der Rückkehr ins DOS (oder vielmehr in den Command Processor), die Einstellung der Laufwerksnr. und des Arbeitsdirectories, das bei jedem Directoryaufruf angezeigt wird.

Auch Sektorenanzahl und kleine bzw. inverse Buchstaben werden korrekt angezeigt bzw. umgewandelt.Fast nebenbei stieß ich auf die Erklärung für den ‚Datensalat‘, der regelmäßig beim Kopieren oder E
rweitern von Dateien mit UTILS.MO2 auftritt und der für mich das rgerlichste überhaupt an diesem Programm war. Die ‚disc utilities‘ setzen nämlich als Obergrenze für den benutzten Datenpuffer $BFFF fest. Je nach Umfang und Struktur der jeweiligen Database, kann es nun vorkommen, daß diese Obergrenze um einige Bytes überschritten wird, weshalb dann eben diese Bytes durch diejenigen aus dem OS-ROM (das bei $C000) beginnt, ersetzt werden. Weshalb dies allerdings unter SPARTA-DOS nicht so ist, wird mir wohl ein Rätsel bleiben, sofern sich nicht ein ‚Auskenner‘ erbarmt und mich (und viele andere auch) hier aufklärt. Das Programm PATCHUTI.BAS modifiziert ‚UTILS.MO2‘ so, daß der Datenpuffer bei $BEFF endet, woraufhin nach meinen Tests keine Fehler mehr auftreten.Solange man die disc utilities nur braucht um eine Datei zum Bearbeiten in die RAM-Disk zu laden, heißt das schnellste und komfortabelste Mittel ‚QUARTER-MEGA PLUS OPERATING SYSTEM‘.

Wer mindestens 192k RAM (130XE-kompatibel) in seinem Rechner hat, sollte sich das geniale OS von Stefan Dorndorf unbedingt leisten (vielleicht mit Ausnahme von BB-Besitzern). # Mini-Office II booten # Database laden# mit <SELECT/RESET ins QMeg-Menue# die SD oder ED Datendisk in die EPROM-Service X einlesen (mit Speedy eine Sache von ein paar Sekunden) # RAM-Disk X als Laufwerk 2 wählen # mit <ESC zurück zur DATABASE und loslegen…. Für mich in den meisten Fällen die effektivste Art zu arbeiten. Hoppla, schon wieder ins Schwärmen geraten, aber ich bereue nichts. Muß ich noch sagen, daß die meisten nderungen an der DATABASE mit Hilfe des Maschinensprachemonitors im QMeg-OS entstanden sind?Wer Näheres zu meinem Geschreibsel wissen will, kann mir gerne schreiben, ich werde nach Möglichkeit helfen, allerdings werde ich keine geänderten Versionen des Programms abgeben (COPYRIGHT!!!).Günther BartlFurmannstr. 1994315 Straubing09421/1572 DATABASE MINIOFFICE II die II.

 

DATABASE MINIOFFICE III

Als ich seinerzeit den Testbericht über den Programmteil DATABASE mit SPDOS 3.2g geschrieben hatte, ahnte ich noch nicht, welch ein Echo dies bei Günther (Bartl) hervorrufen sollte.Günther hat ja mittlerweile auch so manchen Artikel geschrieben und kennt sich noch auch bestens mit der XEP80 aus. Er hat sich seinerzeit mit einem sehr netten Brief bei mir gemeldet und spontan seine Hilfe angeboten, um meine Probleme mit DATABASE programmtechnisch zu lösen. Also, gesagt und getan, habe ich meine Original-Diskette schön verpackt an ihn versendet und er hat mir dann auf mehreren Arbeitskopien einige Patches programmiert. Mit der letzten Version arbeite ich nun schon längere Zeit ohne die vorher bekannten Schwächen und Fehler von DATABASE, mit einem 3,5″-Laufwerk am HDI, mit voller Kapazität von 1,44MB-Disketten und voller Unterstützung von SPDOS 3.2g.Günther hat mir dabei jeweils 2 Versionen geliefert, einmal kann man alles beim Booten in die RAM-Disk einladen uns so schnell und komfortabel in die verschiedenen Programmteile bzw. Directories und Utilities springen.

Die andere Version lädt ganz normal von Diskette bzw. unterstützt auch alle Laufwerksnummern. Vor allen Dingen kann man im laufenden Programm vom Directory-Menue mit dem Befehl „Ch.Dir“ in alle Unterverzeichnisse wechseln und darin arbeiten. Auf einer 1,44 MB-Disk steht somit „unbegrenzter“ Speicherplatz für verschiedene Datenbanken zur Verfügung.Allgemein hätte ich zu MINIOFFICE noch einen Vorschlag:Vielleicht könnte man die Copyright an diesem Programm erwerben für den ABBUC ( —> WOLFGANG ??? <— ) und somit die gepachten Versionen allen interessierten ATARI-Treuen zukommen lassen in Form eines Sondermagazins ?Ohne Günther vorzugreifen denke ich auch, wer seine Originalversion an ihn einschickt bekommt sicher die von ihm gepatchten Versionen als Arbeitskopie zurück ??? Werner Hellmuth Ransbachstrasse Nr.19 97711 POPPENLAUER

Anmerkung der Redaktion:Letzteres hat sich erledigt, da Ihr auf dem Magazin das Patch findet und somit selbst den Bug beseitigen könnt.

Partyreport: Quast

Für den ABBUC & ATOSDonnerstag, 6.8. 1998, 18:37 – der Zug bewegt sich. Oder der Bahnhof? Es war ein schöner Donnerstag, an dem wir (NO/Escape, Antje, 505/Checkpoint) uns mit m.O.d von der Demogruppe .tSCc. auf dem Dresdner Hauptbahnhof trafen. Wir haben generell relativ wenig mit der XE/XL-Scene zu tun, obwohl wir alle auf dem 8-Bit-Atari angefangen haben. Dafür sind wir auf dem Atari ST und Falcon in der Demoscene aktiv, was uns eigentlich auch veranlaßt hat, mal nach Polen, zur Quastparty zu fahren. Von daher hoffe ich, daß niemand böse ist, wenn die 8-Bit Seite in diesem Report etwas kürzer treten muß, aber keiner von uns hat gerade was mit dieser Scene zu tun. Aber das kann sich ändern! Wir haben jetzt alle ein SIO2PC-interface (Danke Heaven!!!) mit dem sich für uns die XE/XL-Welt öffnet. Na mal sehen.Gen Osten!Wir saßen glücklich gespannt und erwartend in unserem Zugabteil und fuhren ostwärts. Heftige Gespräche und Diskussionen über die Demowelt erfüllten das Zugabteil, begleitet von pausenlosen Witzen.Der Zug war ein normaler Zug, etwas dreckig, aber normal. Für alle die es interessiert, die Reise nach (und vor allem in) Polen war sehr erschwinglich. Um mit Zahlen zu sprechen: Hin- und Zurück für ca. 70 DM. Natürlich ist es von Dresden nicht so weit bis zur polnischen Grenze. Insgesamt fuhren wir hin so um die 13 Stunden, was im Zug wirklich auszuhalten ist. Leider wurden schon im ersten Zug, kurz hinter der polnischen Grenze erste Vorurteile bestätigt:In Deutschen Zügen ist es soweit ich weiß gestattet, in den Gängen neben den Abteilen zu rauchen. Ich dachte, das wäre in Polen auch so, und rauchte an einem Gangfenster, ungefähr zwei Meter vom Raucherabteil weg, eine halbe Zigarette. Eine halbe, weil ich bereits nach der Hälfte von zwei grinsenden Polizeibeamten unterbrochen wurde. Ich verstehe, daß sie mich unterbrachen. Aber ich werde nie verstehen, das es ein Grund dafür war, mich durch den ganzen Zug zu drängen. Ich wurde gezwungen, zum wohl in ganz Polen miesesten Umtauschkurs, 30 DM umtauschen zu lassen, und diese als Strafe zu bezahlen. Nicht das mir 30 Mark so viel bedeuten, aber was mich ärgert ist, das diese Polizisten, kurz zusammengefaßt, darauf aus waren „wieder mal von einem dummen, reichen Deutschen ein bißchen Geld extra abzufassen“. 30 Mark entsprechen bei polnischen Verdienst- und Preisverhältnissen ca. 100 DM, was für so ein Verbrechen, wie ich es begangen habe, doch etwas hoch gegriffen scheint. Aber die Androhung einer (Zitat) „große Strafe“ von der fünffachen Summe hat mich dann überzeugt.Das klingt zwar wie eine Behauptung, aber nachdem ich ihre Gesichter gesehen habe, nachdem ich gemerkt habe wie sie seltsamer weise (als Grenzbeamte) kein Englisch, und nur die Deutschen Wörter „Strafe“, „Geld“ und „Wechseln“ kannten, bin ich von meiner Behauptung überzeugt. Naja, diese Sache sollte hier wirklich nicht so im Vordergrund stehen, aber diese kleine Begebenheit hat meine Stimmung ziemlich gedrückt und mich traurig gemacht.

Ich hätte wirklich gern 30 Mark bezahlt, um diese Sache nicht geschehen zu lassen. (Ich schreib das hier also nicht rein, um gegen Polen zu hetzen – auf keinen Fall! Ich schreib bloß was passiert ist.)Such und Find!Mittlerweile war es Freitag, und nach zweimaligem Umsteigen erreichten wir endlich den Zielort: Elblag. Die Stadt war früher unter dem Namen Elbing bekannt und bietet nach dem zu urteilen, was wir gesehen haben, nicht sehr viel. Auf keinen Fall kann man diese Stadt als heruntergekommen oder un
schön beschreiben. Sie bietet andererseits aber auch kaum nennenswerte Attraktionen, wie mir ein Pole erklärte. Dieser Pole, ist unter dem Nicknamen Grey/Mystic Bytes (früher war er bei den Shadows) bekannt. Ohne seine Hilfe wären wohl alle ausländischen Partybesucher aufgeschmissen gewesen. Wir z.B. hätten die Party nicht ohne ihn gefunden (wir haben ihn mit einem Niederländer, den er bei sich Zuhause aufgenommen hatte, zufällig am Bahnhof in Elblag getroffen). Auch die vier Schweden, die auf dem Weg zur Party viele Probleme hatten wurden schließlich von Grey zur Party geleitet. Danke Grey!! Wie schon gesagt, war der Ort an dem die Party stattfinden sollte, sehr schwer zu finden. Auch die Besucher von früheren Quast/Ornetaparties hatten ihre Probleme, den diesmal war die Quastparty erstmals in Elblag, nicht wie früher in Orneta. Mit Grey’s Hilfe hatten wir nach einer ganzen Weile Suchen schließlich doch Erfolg. Die Mainhall war in einer Art Wohngebiet gelegen. Mainhall klingt immer so protzig. Ich sag einfach mal wie es war. Wie bei vielen Parties war der Austragungsort eine Turnhalle, mit Teilen einer angeschlossenen Schule. Die Halle war groß, so um die 800 Quadratmeter, wenn nicht noch größer. Am Einlaß bekam man einen recht professionellen Eindruck von der Organisation der Party.

Nach dem man den angenehmen Eintrittspreis (18 DM) bezahlt hatte, bekam man einen „Indentificator“ (ein Plasteschild mit dem eigenen Namen drauf, was man sich an das T-Shirt klemmen mußte) und los ging’s. Neben den Pforten der Mainhall standen Mitarbeiter eines professionellen Sicherheitsdienstes, die jedem der dort war, wirklich ein sicheres Gefühl verliehen. Leider wurden auf der Party trotzdem einige Sachen gestohlen, was sich leider nie vermeiden läßt. Nun aber endlich zur Party..Plug’n’Party?Gespannt auf die polnische Version von Computerparties betraten wir die Turnhalle. Und es war ein recht erfreulicher Anblick. Anders als auf anderen Parties hatten sich die Organisatoren bemüht ein angenehmes Flair zu schaffen. Der Parkettfußboden war mit Auslegeware (oder so was) überdeckt worden. Die großen Fenster waren größtenteils zugehängt, was dann in der folgenden Zeit zu bestialischen Luftverhältnissen führte, nämlich, wie im Sommer üblich, einer Bullenhitze, und einer „neverseenbefore“-stickigen Luft. Die Tische waren in einer O-Form aufgestellt, und in der Mitte befand sich ein Organisatorenstand mit dem Projektor. Eine ziemlich interessante Anordnung, finde ich.Wir wurden dann verschieden Leuten vorgestellt, und plazierten uns. Wir hatten nur einen Falcon mitgebracht, an dem wir abwechselnd rumspielten. Das seltsame an diesem Tag war eigentlich, daß wir uns zu Partybeginn schon wie nach einer Party fühlten. Das heißt konkret: Hundemüde, dreckig und stinkend, kränklich und irritiert. Mit diesem Gefühl ging es dann auf zu den typischen Partyrundgängen (kucken was die anderen so machen) und teilweise schliefen wir auch. (Es ist übrigens immer ziemlich schwer sich zu erinnern was man wann auf einer Party gemacht hat, deswegen…. )

Die ersten Kontakte waren schnell geknüpft, und das, was eigentlich einen Hauptgrund darstellte zur Quast zu fahren, trat auch ein. Man sah die Leute, die man vorher nur in irgendwelchen Democredits und Greetings gesehen hatte, die aber nie auf deutschen Parties waren.Das hat aber auch einen Grund. Die meisten polnischen Freaks können kein oder kaum Englisch 🙁 Auch kam mir die polnische Demogilde etwas kontaktscheuer als die anderer Länder vor, aber generell hat es sich schon wegen den Leuten, die einen verstanden haben gelohnt nach Polen zu fahren. Doch wie überall gibt es auch in diesem Land aufgeschlossene Persönlichkeiten, die auf Spaß und Kommunikation aus sind. Die Systeme:Angekündigt war die Quast erstmalig als eine Multiplatformparty. Leider war es auch eine. Es waren eine Menge von jenen PC- oder besser Quakefreaks, aber auch Amigamenschen da. Ein regelmäßiger Quast/Ornetapartybesucher erzählte mir, das er das Atarifeeling vermißte, wie auf den früheren Atari-only-ties. Schade..Ich schätzte die Besucherzahl auf ungefähr (!!!) 350, davon denke ich ca. 150 PC- und Amiga-user. Von den restlichen 200 hatten, denke ich, ca. 150 mit dem 8-Bit Atari zu tun und der Rest war dann auf anderen Ataris.Die 8-Biter saßen leider alle mit dem ‚Rücken zur Wand, so daß man kaum mal bei jemanden über die Schulter schauen konnte. Aber es gab schon einige sehr krasse Sachen zu sehen. XE’s mit drei Festplatten und ähnliches. fters konnte man auch noch die guten alten Grünmonitoren erblicken. Aus vielen Ecken kam Musik. Demos wurden angesehen und auch gemacht!Bei den ST und Falcons wurde teilweise gecodet oder Musik gemacht. Vertreten waren Mitglieder von Gruppen, wie z.B. Whelps, Mystic Bytes, Fun, Wildfire, Mind Design, Confusions, Elite, Syntax, 2-Life Crew, … Eine Art Messestand hatte „Paskud“ aufgebaut. Er verkaufte selbstgebastelte Hardware, wie z.B. RAM oder Midizubehör.

Wie zu erwarten (ha… Schwarzweißmaler!!) ging auf den meisten PCs und Amigas nicht viel los. Zumindest hab ich nichts Interessantes gesehen, was wohl daran liegt, das es mich einfach nicht interessierte. Erinnern kann ich mich bloss wieder an verspielte PC- und Amiga-user, die ständig unheimlich laut irgendwelche alten Demos angesehen haben. Die kommerzielle Seite war auch vertreten, so waren z.B. Plakate von irgendwelchen Radiostationen angebracht, auf einer kleinen Leinwand kam ständig irgendwelche Werbung und außerdem war eine Art Zur-Werbung-Rumspiel-PC aufgebaut.Zum Glück habe ich schon von Gerüchten gehört, nach denen für nächstes Jahr (evtl.!) wieder eine Atari-only-ty geplant ist!! Würde mich sehr freuen, denn vor allem der Ablauf der Competitions und die auf der Leinwand gezeigten Sachen haben teilweise wirklich die Stimmung verdorben. Aber dazu später mehr.Die nächsten Tage…die eher eine Art Rauscheinheit bildeten prägten das endgültige Bild von der Party in unserem Gehirn. Eine Kurzbeschreibung dieses Bildes könnte lauten: „Ziemlich seltsam“. Die Atmosphäre während der Party war eine, wie ich sie vorher noch nicht erlebt habe. Ich bewerte sie mal weder negativ noch positiv. Ziemlich seltsam eben..Nicht gerade eine tolle Beschreibung, gebe ich zu.

Ich denke dieses Seltsame hängt eng damit zusammen, das wir in einem anderem Land waren. Und dadurch, das fast ausschließlich Polnisch geredet wurde, kam ich mir irgendwie sehr fremd vor. Aber dafür kann man ja niemanden verantwortlich machen.Am Sonnabend um ca. 20 Uhr begann die Musikcompetition. Den ersten Höhepunkt bot die C64 Musikcompo. Die Musiken waren qualitativ sehr hochwertig. Das kam u.a. dadurch zum Ausdruck, das ungefähr 20 Leute vor der Leinwand zu der Musik vollkommen überdreht abtanzten. Diese Lockerheit hat mich ziemlich beeindruckt.Aber auch der XE hat einen Soundchip (wirklich?). Die Competition war etwas kürzer, aber es waren auch sehr gute Sounds dabei. Irgendwie muß ich unbedingt mal versuchen, was auf dem Pokey zu tracken, denn die Sounds, sind wirklich um einiges besser als die, aus dem ST-YamaSoundchip. Zumindest denke ich so.Die 4-Channel und Multichannelcompetition war auch von hoher Qualität. Allerdings ist es unnötig in jeder Compo 15 Lieder abzuspielen. Nach 4 Stunden Musik wurde es wirklich langsam öde. 10 Lieder pro Compo hätten es auch gemacht – nach 15 Liedern fehlt schließlich sowieso jede Übersicht. Sehr schade ist auch, das die Organisatoren scheinbar keinen großen Bezug zu der Arbeit, die in den Entries steckt zu haben schienen.

Oder kann es sein, das Demoentry-disks einfach verloren gehen, oder das andere Entries trotz mehrmaliger Beschriftung in falsche Kategorien eingeordnet werden, und deswegen nicht in den Compos teilnehmen können?Was mir an den Compos allgemein wenig zugesagt hat ist, daß für uns weder verständlich war, wann eine Compo beginnt/aufhört noch welcher Entry gerade gespielt wurde, denn die einzige Informationsquelle war eine stark verzerrte Stimme hinter dem Mikrofon, die oft auch unser Ü
bersetzer Grey nicht verstand. Eine kleine Zahl (Entrynr.) auf der Leinwand hätte da Wunder bewirkt. Naja, ich will ja nicht bloß meckern..Sehr beeindruckt hat uns das System, das hier für die Votesheets benutzt wurde. Man bekam ein Blatt mit allen Compos und den Entrynummern von 1-15 drauf. Nach jedem Entry konnte man dann entscheiden, wieviel Punkte der jeweilige Beitrag bekommen sollte (1-10). Dadurch fehlt dann das lästige „Wer-war-wie-gut“-merken weg. So etwas hab ich noch nie gesehen, aber es ist um Weiten fairer als das gängige System (nur den 1.-3.

Platz festlegen). Ausgezeichnete Idee! Die Gfx Compo war auf allen Systemen ausgezeichnet. Vor allem hat mich die Truecolor Competition beeindruckt. Der Ablauf war mangelhaft organisiert. Da wurden auf dem Mainscreen in Echtzeit die Bilder einzeln selektiert und angezeigt. Dadurch gab es jede Menge Ungereimtheiten. Einige Bilder wurden minutenlang gezeigt, das nächste nur 2 Sekunden, einige sogar mehrmals. Ich denke, die Aufzeichnung auf Video kann man schon erwarten.Result(s?):1. „Jasmin“ – m.O.d./.tSCc. Beschwerden über Beschwerden..Über die Toiletten und die Duschen. Ich werde hier mal nicht auf Details eingehen, ich sag nur soviel: 2×1 Quadratmeter für 350 Leute. (Ich weiß, das artet langsam mehr zu einer Kritik als zu einem Bericht aus. Ich nenne den Text deswegen jetzt auch einen kritischen Bericht.)Von den Toiletten zum Essen: Irgendwann (ich glaube Sonnabend) marschierten wir los, in eine Pizzeria. Endlich mal wieder was Ordentliches zum Essen. Die Innenstadt, die wir dabei sehen konnten war schön. Teilweise alte Gebäude, monumentale Denkmäler und eine sehr angenehme Atmosphäre. Es gab übrigens auch eine Art Imbiß auf der Party selber. Er war sehr professionell eingerichtet, und es gab das typische Fastfood. Also irgendwie schwankte die Organisation der Party zwischen ausgezeichnet/engagiert und enttäuschend/kommerziell ausgerichtet. Ich denke ein Beispiel für die negative Ausrichtung der Party war z.B., daß den ganzen Tag lang vor den Democompetitions irgendwelche PC-demos gezeigt werden mußten. Am Anfang, so die ersten 5, waren ja sehr beeindruckend und spannend, aber den ganzen Tag? Das wurde dann verdammt langweilig, immer wieder Tunnel, 3D, Tunnel, Tunnel, 3D, etc.Das Engagement der Organisatoren hingegen wurde zum Beispiel in der am Sonnabend Abend veranstalteten Technoparty. Zumindest wurde es versucht. Oder ein anderes Beispiel ist, das die Organisatoren sogar das Polnische Fernsehen und eine Zeitung für einen Bericht, Interviews etc. zur Party geholt haben.Die Democompos…begannen auf dem PC und Amiga. Wie schon erwähnt, wurde das nach der x-ten Demo langweilig.

Ich glaube es waren allein um die 15 PC-demos, und wer schon mal eine gesehen hat, weiß wie lang die seien können. Dann gab es noch die Intro- und 4k-Compos und eine Ascii competition.
Vielleicht auch einen Wettbewerb für die Fakedemos und eine Wildcompo, aber ich hab dann nicht mehr so genau aufgepaßt (nach 4 Stunden).Leider wurde durch die Reihenfolge der Competitions (erst PC => schneller Computer => „hohe Qualität“) ein hoher Standart gesetzt, dem die letzten beiden Wettbewerbe, nämlich für den Atari 32- und 8-Bit, natürlich nicht gerecht werden konnten. Schade das dann über die Atarientries gelacht wurde. Wären die Competitions andersherum gelaufen, wäre der Standart langsam gewachsen, aber wie soll den ein 16 MHz Falcon mit einem 266 MHz Pentium konkurrieren?Außerdem waren viele Teilnehmer schon schlafen gegangen, und einige begannen sogar schon ihre Computer abzubauen, als die Ataricompos begannen. Die Halle war recht leer, und keiner hatte mehr große Lust auf Cometitions. Naja, kann ich jetzt auch nichts mehr dran ändern.Die Falcondemos waren alle sehr schön. Ehrlich gesagt freue ich mich ja über jede Falcondemo. Neben den üblichen Tunneln, Bumpmapping und 3D, gab es auch viele seltsame Effekte zu bewundern. Irgendwelche Lichteffekte, Plasmaeffekte oder Voxelspace. Die Ergebnisse wurden dann wieder auf Polnisch mitgeteilt, und ein offizielles Textfile hab ich immer noch nicht gesehen.

Also, was ich weiß ist folgendes:
Falcon Demo Compo:
1. „Teardrop“
-Mystic Bytes

2. „Fungle Beats“
-Fun

3. „Illness At Night And Shackled Sheep“
-Escape

An die XE-Compo kann ich mich leider nur schwach erinnern. Nun waren schon die meisten Besucher schlafen gegangen, und ich war auch ziemlich fertig. Auf jeden Fall hab ich neben einigen netten Fake-demos, ein Asskicker-remake von „Taquard“ gesehen. Ich weiß es nicht genau, aber ich denke es gab so um die 4 Entries in der Intro- und auch in der Demokategorie.Die letzten Stunden..wurde dann kopiert, geredet, diskutiert und geschlafen. Die für Parties typische Endzeitstimmung gab es auch auf der Quast. Langsam begann sich alles aufzulösen, Computer wurden abgebaut, der Saal wurde schnell leerer. Seltsamerweise wurde die gesamte Nacht in einer ohrenbetäubenden Lautstärke Musik gespielt. Aber es gab ja auch einen Schlafsaal. Ende gut alles gut?Sonntag um 12 Uhr mittags fuhren wir mit dem Taxi zum Bahnhof, wo wir überraschend viele Partygänger trafen.

Schließlich gings wieder mit dem Zug zurück. Ich glaube wir sind dreimal umgestiegen. Die Fahrt lief im Gegensatz zur Hinfahrt absolut problemlos ab. Nach ca. 16 Stunden waren wir wieder in Dresden. Zumindest m.O.d und ich, denn die anderen beiden hatten beschlossen, noch einige Tage Urlaub in Polen zu machen. Wir trennten uns in Danzig, wo die beiden dann ein paar Tage zelteten. m.O.d fuhr dann noch bis nach Leipzig (wo er wohnt).Irgendwie waren wir doch ganz froh, wieder zu hause zu sein. Ich muß sagen, das ich am ersten Tag der Reise einen unfreundlichen und kalten Eindruck von unseren Nachbarn hatte. Jedoch habe ich festgestellt, das in Polen eine völlig andre Mentalität überwiegt. Sie ist wirklich schwer zu beschreiben, aber sie ist so etwas zwischen fremdartig/freundlich und kühl/bedacht. Nach ein paar Tagen in diesem Land übernimmt man diese Mentalität und ihre Ansichten, sicherlich in beschränkter Weise, aber man beginnt sich heimischer zu fühlen. Auf jeden Fall ist dieses Land von seiner Art her anders. Es steht ja auch stärker zwischen östlichen und westlichen Einflüssen, als Deutschland, das fest in Westeuropa integriert ist. Polen hat und hatte es schon immer schwer.

Der Start in den Kapitalismus vollzieht sich dort ohne Europäische Hilfe – nicht wie in Ostdeutschland.Natürlich empfehle ich jedem dieses Land zu besuchen – sei es wegen der Quastparty oder auch nicht. Es ist eine lohnenswerte Erfahrung. Aber ich möchte deutlich machen, daß trotz allem Vorsicht geboten ist. Vor allem in der Grenzgegend, sind noch historisch begründete Spannungen, vor allem in Bezug auf Deutsche vorhanden.Auch die Beamtenschaft verhält sich dort weitgehend anders als in Deutschland. Will man z.B. eine Zugverbindung am Informationsschalter eines Bahnhofs in Erfahrung bringen, sollte man Polnisch sprechen können. Bei uns kam es z.B. vor das die einzige Zugverbindung, die uns mit polnischer Hilfe genannt wurde, eine mit 6 Stunden Aufenthalt beim Umsteigen war, obwohl es weitaus bessere Möglichkeiten gab. Diskussionen mit höheren Beamten, sind, vor allem als Deutscher, nicht zu empfehlen.Auf jeden Fall war es die ungewöhnlichste Party, die ich bis jetzt erlebt habe. Wir hatten viel Spaß, und wir trafen viele freundliche und vor allem unbekannte Menschen. (Auf deutschen Parties kennt man ja oft schon alle, zumindest flüchtig) Ob ich nächstes Jahr wieder hinfahre, hängt, denke ich, davon ab, ob die Party eine Atari-only-party wird oder eine Multi-system-party bleibt. Ich kann gerne auf den großen Charakter einer Massenparty verzichten, wenn das „Feeling“ stimmt. Außerdem wünsche ich mir ein paar mehr englischsprechende Menschen. Leute mit denen man richtig gut Englisch sprechen konnte, habe ich 10 gezählt. Mit dem Rest mußte man viel Geduld aufweisen. Aber das ging zur Not auch. Vielleicht kommen ja nächstes Jahr
mehr Polen, die man verstehen kann, Schweden, Niederländer oder Deutsche. Zwei Sachen habe ich auf jeden Fall gemerkt:1. Polen kann bezaubernd sein!2. Atari lebt!!Nils Feske (505/Checkpoint)
Wenn noch Fragen offen sind, kann man mich unter
Email: fiveofive_cp@hotmail.com erreichen.

Alternate Reality
The Dungeon

Übersetzung zu „The Dungeon“
„The Dungeon“ written by Kathi B. Tremblay und Thomas J. Clement

Willkommen zu „The Dungeon“, der Fortsetzung zu „The City“. Lest den folgenden Text, bevor Ihr den Dungeon betretet; es wird euer Leben retten. Ein Teil der Karte zum Dungeon liegt bei (Level 1); es soll euch als Basis zum Kartographieren dienen. Auch liegt eine Zeichnung des Dungeons bei, die euchdas Kartographieren erleichtern soll. Beim Spielen wirst du Eingänge finden, die dich zu anderen Teilen von A R führen werden(nur sind diese leider nicht mehr erschienen). Du benötigst eine Leerdiskette um einen Character zu erstellen, ansonsten kannst du nicht abspeichern. Teile eines TagebuchsHierbei handelt es sich um die einzigen leserlichen Seiten eines Tagebuches (wer sie geschrieben hat, ist wohl unbekannt), die man auf einer Treppe, in der Nähe der Todestür, gefunden hat. Fünfter TagEinige Tage schon , wanderte ich durch den funkelnden Kristall-Gang. Ich wurde müde und unvorsichtig und verletzte mich an der Kristallwand. Ich machte mir keine Gedanken, denn die Verletzung war nicht besonders schlimm. Doch schon bald wurde ich immer müder und meine Kräfte schwanden. Je weiter ich ging, desto schwerfälliger und langsamer wurde ich. Ich bekam kaum noch Luft und ich mußte Hilfe finden oder das Kristall-Gift würde mich töten. Endlich, nach langer verzweifelter Suche , fand ich einen Heiltrunk, der mir half. Elfter TagEs ist kaum zu glauben, aber ich fand ein Labyrinth, welches noch schwerer zu bewältigen war als jenes, welches zu den Star-Wizards führte (siehe „The City“). Nach langem Herumirren (es kam mir wie eine Ewigkeit vor), machte ich eine tolle Entdeckung.

Ich fand Lucky’s Potion Brewery. Hier konnte man als Reisender eine große Anzahl an Tränken bekommen; natürlich nur gegen Bezahlung. Siebzehnter TagBevor ich den Dungeon betrat, hatte ich viele Waffen, schwere Rüstungen und jede Menge Erfahrung. Das überleben in der Stadt nahm mir meine moralische Vernunft. Der Glanz des Dungeons hingegen erleuchtete merkwürdigerweise mein Bewußtsein. Ich war böse und es tat mir leid. War es zu spät mich selbst zu retten? Als meine Ausdauer schwand, stolperte ich in einen Eingang. Ich fand mich in einer kleinen Kapelle wieder. Ich atmete tief ein und lauschte den Worten des Priesters. Ich gab all meine weltlichen Besitztümer auf, der schwarze Fleck auf meiner Seele wurde beseitigt. Dies machte mich nicht perfekt, aber es würde mich auf den rechten Weg zurückbringen. Ich war reich Soweit die Auszüge aus dem Tagebuch. . . . Nun folgt noch ein kurzer Brief, der uns vorliegt(er gehört zur Zeichnung des Dungeons). Tag 27, Monat des Sehensfünftes Jahr seit meiner EntführungSeid gegrüßt Reisende, ich bin Trilag. Man hat mich vor einigen Jahren entführt und auf diesem fremden Platz zurückgelassen. Ich bin einer der Wenigen, die diese anstrengenden Begegnungen in Xebec’s Demise überlebt haben. Ich wurde dort schlau, stark und mutig. Ich beschloß, mich in die dunkle Höhlenwelt unter der Stadt zu wagen; in den Dungeon. Obwohl ich alles vorher ausführlich plante, bevor ich hinabstieg war ich trotzdem nicht auf alles vorbereitet, was mich dort erwartete. Zu dem Zeitpunkt, wo ich dies schreibe, hatte ich bereits einige schreckliche Begegnungen gehabt. Je weiter ich vordrang, desto einsamer fühlte ich mich. Einsamkeit begleitete mich und der Tod war mir auf den Fersen. Es lauerte in der Dunkelheit und wartete auf mich. Doch ich bin schon zu weit vorgedrungen um jetzt aufzugeben. Mit der Gefahr wächst auch die Kraft; durch simples überleben, durch harte Abenteuer und gewonnene Schlachten. Ich hoffe, daß diese Karte von Gleichgesinnten gefunden wird.

Leider kann ich meinen genauen Weg nicht markieren, denn die Karte könnte auch von anderen, bösen Kreaturen und Feinden gefunden werden, die mich dann sicher jagen würden. Verschiedene Stellen auf der Karte sind markiert. An diesen triffst du auf verschiedene Herausforderungen. Aber hab keine Angst. Ich habe viele dieser Aufgaben bestanden und ich bin sicher, daß sie mich eines Tages meinem großen Ziel (und wohl auch deinem) näher bringen. Entkommen aus der Welt von A R und zur Erde zurückkehren. Viel Glück. Ich wäre froh, wenn wir uns eines Tages treffen würden und uns gegenseitig Geschichten über den Dungeon erzählen könnten. Lebt wohl TrilogPrologDie nun folgenden Informationen stammen von Personen, denen es gelungen ist, aus dem Dungeon zu entkommen. Aber da einige nicht mehr ganz bei Sinnen oder krank waren(einige wollten auch nur mit Erlebnissen prahlen), bleibt es dir überlassen, was du davon glaubst oder nicht. Wenn deine Erlebnisse von diesen Erzählungen abweichen, so teile uns dies bitte mit. Fantasy-Rollenspiele und „The Dungeon“Rollenspiele sind nicht wie herkömmliche Computerspiele. Du kontrollierst nicht die Aktionen eines Charakters, sondern du bist der Charakter. In Rollenspielen nimmst du aktiv am Geschehen des Abenteuers teil. Deine Persönlichkeit, deine Intelligenz und deine Reflexe erhöhen die Überlebenchancen deines Charakters. Ebenfalls solltest du ein Wörterbuch zur Hand haben, um schwierige und nicht geläufige Wörter besser zu verstehen.

Bei „The Dungeon“ beginnst du das Spiel mit bestimmten Werten, die deine physikalischen und mentalen Eigenschaften bestimmen. Mit der Zeit entwickelst du eine eigene Persönlichkeit und lernst ständig dazu. All dies wird vom Computer gespeichert und hat auf den späteren Spielverlauf Einfluß. Viele dieser Aktionen hängen von der Höhe bestimmter Eigenschaften und teilweise auch vom Glück ab. Der Dungeon ist Kriegsgebiet. Trolle und Goblins bekriegen sich dort schon seit Ewigkeiten. Nutze diesen Krieg zu deinem eigenen Vorteil. Im Dungeon sind viele Aufgaben zu bewältigen und viele Geheimnisse zu ergründen. Spezielle Gegenstände müssen gefunden werden. Hierzu gibt es oft verschiedene Wege. SpielzieleEs stehen zwei Hauptziele zur Auswahl. Entweder zur Erde zurückkehren oder in der Welt von A R zu bleiben und dich an deinen Entführern zu rächen.

Weitere Ziele hängen unter anderem von deinem Verhalten ab. Zuerst sollte man mal am Leben bleiben und seine Eigenschaften verbessern. fters hat man verschiedene Aufgaben zur Auswahl. Man sollte seine Freunde sorgfältig wählen. Merke: Mit bestimmten Freunden, macht man sich auch entsprechende Feinde. Das Orakel des WissensEinige Wesen des Dungeons haben Hinweise und Infos parat. Einiges davon ist nützlich, manches aber nutzlos und falsch. Das Orakel jedoch lügt nie. Dieses Alles sehende Auge kennt deine Geschichte und auch deine Zukunft. Es enthüllt nur wichtige Fakten. Das Orakel des Wissens befindet sich direkt unter dem „Floating Gate“. BegegnungenWann immer du jemanden(oder etwas) triffst, dann befindest du dich in einer Begegnung. Eine Begegnung kann lohnend, mysteriös, gefährlich oder schlecht sein. Hier hat sich übrigens gegenüber „The City“ nichts geändert. MenüsMenüs am Boden zeigen dir, welche Möglichkeiten sich dir gerade bieten. DialogeDialoge sind Wörter am Bildschirmrand, die dir sagen was im Moment passiert. Sie können in Begegnungen oder bei normalem Herumgehen erscheinen. BefehleZauberspruchd Gegenstand ablegene Untersuchen von Gegenständen oder Zaubersprüchenu Gegenstand benutzenp Pause; durch Drücken eines beliebigen Buchstabens beendeng Gegenstand aufhebens abspeichernq Spiel abbrechenTod tritt ein, wenn die Hitpoints auf null sinken. Todesarten gibt es viele im Dungeon; zum
Beispiel Gift, Flüche, verhungern, verdursten, Tod durch Krankheit, Tod durch verlieren eines Kampfes usw. . Den Computer auszuschalten, ohne vorher abzuspeichern, ist auch eine Möglichkeit zu sterben.

Wenn du stirbst, wird dein Charakter nicht von der Diskette gelöscht; er ist weiter vorhanden und wartet auf Wiederbelebung (dies kostet aber einen zufällig ausgewählten Stats-Point). Erfahrungen der City-AbenteurerFalls du glaubst, weil du das Leben in der City verstanden hast, kapierst du auch die Regeln im Dungeon, dann wirst du ganz schön geschockt sein. Leben und Regeln sind hier unten anders. Die City war zum Eingewöhnen in A R; der Dungeon ist viel komplexer. Hier warten viele Aufgaben auf dich, die es zu lösen gilt. Sei gewarnt: Wenn du den Dungeon betreten hast, gibt es kein Zurück mehr. Von der City aus, gibt es zwei Eingänge zum Dungeon. Einer liegt bei 61N, 51E ;der andere bei 2N, 60E. Stelle dich vor einen dieser Eingänge ( wenn du die City spielst ) und speichere das Spiel ab. Dann boote die „Dungeon“-Diskette und wähle „T“ ( um einen City- Charakter rüberzuziehen ) vom Charakter -Menü und folge den Anweisungen. Wenn du nicht vor einem Dungeoneingang abgespeichert hast kannst du den Dungeon nicht betreten ( es sei denn, du kreierst einen neuen Spieler ). Wenn du den Dungeon betrittst, brauchst du eine neue Diskette für die „Dungeon-Character-Disk“ ( nicht die alte City-Disk verwenden ). Die alte City-Disk kannst du weiterhin in der City nutzen. Du kannst beliebig viele Gegenstände in den Dungeon mitbringen. Sind diese zu schwer und schränken dich in deiner Bewegung ein, so mußt du einige ablegen.

Lebenswichtige Gegenstände sollte man nicht ablegen; sie könnten gestohlen werden. NeulingeNeulinge müssen nicht die „City“ kaufen oder gespielt haben, um den Dungeon zu betreten. Ein guter City- Charakter erleichtert das Spielen aber ungemein. StatsSiehe A R „The City“. Herumlaufen im DungeonWenn du den Dungeon im Nord-Ost-Eingang ( wo neue Charakter geschaffen werden ) betrittst, befindest du dich in einem hellen, gut beleuchteten Bereich. Ansonsten ist der Dungeon aber ziemlich dunkel und du wirst eine Fackel oder Magie benötigen, um gut sehen zu können. Wenn du eine Fackel trägst, kannst du aber nur eine Waffe mitführen. Die Fackel kann man auch als Flammenkeule benutzen, allerdings kann man diese aber dann im Kampf verlieren. Fortsetzung folgtAnmerkung: Diese Übersetzung ist sinngemäß und nicht wortwörtlich. Unwichtiges wird nicht erwähnt. A R ist die Abkürzung für „Alternate Reality“

Walter Lauer (The Gambler)

ABBUC e.V. PD-Neuheiten

0553 CAVERNS OF CALLISTRO ED/1S
Du bist als Astronaut auf einem fremden Planeten gelandet. Deine Aufgabe ist es, mittels eines Rucksacktriebwerkes ein verschachteltes Höhlensystem zu erforschen Dabei wirst Du, wie sollte es auch anders sein, von Aliens angegriffen. Sammle rechtzeitig Treibstoff, da nach einen Absturz kein Entkommen vor den Aliens möglich ist.

0554 TARZAN OF THE APES Joystick ED/1S
Tarzan befindet sich im gefährlichen Dschungel. Schlangen, Fallgruben und mächtige Gorillas versuchen Tarzan zu killen. Die Wahl des Weges ist wichtig: im Wasser schwimmen, über Lianen und Baumwipfel hangeln, über den Boden laufen. Vorsicht, überall lauern Gefahren. Im Wasser erscheinen plötzlich Krokodile und auf dem Land schießen Wilderer auf Tarzan. Der kann natürlich gegen alle Gefahren kämpfen. Kurzweiliges Spiel über vier Level.

0555 STEPPLE JACK ED/1S
Jack hat eine schwere Aufgabe. Er muss auf fünf Leiterbahnen versuchen, den Himmel zu erstürmen. Aber so einfach ist es nicht. Fliegende Monster versuchen, ihn von der Leiter zu werfen. Manchmal ist die Leiterbahn auch unterbrochen und nur das geschickte Springen auf die Nachbarbahn kann ihn retten. Die fünf unterschiedlich schweren Level können per [SELECT] vor dem Start eingestellt werden.

0556 TEN LITTLE INDIANS ED/1S
Digital Fantasia präsentieren mysteriöse Adventures (Nr. 10 der Programmreihe). Brian Howarth hat ein Textadventure in englischer Sprache geschrieben, das in farbigem Text erscheint.

0557 JOE BLADE ED/1S
DOOM für den ATARI. In toller Grafik durch Räume laufen, Munition, Schlüssel und Mediapacks einsammeln und die Gegner ausschalten. Ein MUSS für alle Spielefans.

 

Umsetzung des Print-Magazins zu Text/HTML
Scannen, Korrektur, Grafik, Layout, HTML Andreas Bertelmann
Calamus Rohdaten Wolfgang Burger
Calamus Text-Export Carsten Strotmann