ABBUC Magazin 050


IMPRESSUM
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gibt der Autor seine Zustimmung zur Veröffentlichung. Veröffentlichungen,
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FAHNDUNGS-AUFRUF

Dies ist der Schaltplan der RTC-8 von ICD.Die Adressenkodierung:Cartridge Control (CCTL) = $D5xxA3…A7 =%1111 1xxx = $F8…$FFDie RTC-8 liegt demnach im Bereich $D5F8 bis $D5FF. Wer den Uhr-Chip kennt, vielleicht schaut Ihr mal ein paar alte Kataloge durch, oder sonst Infos darüber hat (z.B. den Hersteller), der melde sich bitte bei unserem Floppydoc:
Erhard Pütz
Albertstr. 13
42897 Remscheid
erhard_puetz@w2.maus.de

ZIP Drive am XL/XE

von Stefan Birmanns & Matthias Belitz

Im Magazin Nummer 49 wurde im Bericht der ARGS kurz die Verfügbarkeit von ZIP-Laufwerken und deren Verwendung am XL angesprochen.Dazu ist aus unserer Sicht (Entwickler des Harddisk-Interface) folgendes zu sagen:Derzeit werden einzeln iomega-Laufwerke für den internen Anschluss an einem IDE-Interface vertrieben, die eigentlich nur für den direkten Einbau in Komplett-Computer gedacht waren (sog. OEM-Geräte).

Diese Laufwerke verhalten sich nach dem Einbau zunächst wie normale Festplatten. Nach einem Medienwechsel lassen sich aber keinerlei Zugriffe mehr durchführen, bis das Betriebssystem den Medienwechsel erkannt und akzeptiert hat, um Zerstörung von Daten durch unkontrollierte Zugriffe zu vermeiden. Probleme treten aber dadurch auf, dass ein Medienwechsel für normale Festplatten nicht vorgesehen ist ,und manche Betriebssysteme damit Schwierigkeiten haben. Insbesondere Windows 95 liefert erst mit der neuenVersion entsprechend angepasste Treiber für das Interface mit. Da neu ausgelieferte Rechner ja alle dieses haben sollen und iomega offiziell das Laufwerk nicht einzeln verkauft, gibt es dazu auch keinen Support.Nun zum XL:Die Software im Interface ist speziell für Festplatten ausgelegt. Da wir schon relativ zeitig ein internes IDE-ZIP zur Verfügung hatten, sind die Routinen in den ROMs (ab Ver. 1.17) speziell für ZIP-drives ausgelegt.

Ein Medienwechsel wird erkannt und ausgewertet, so dass man damit ganz normal wie mit einer Floppy arbeiten kann (nur dass man gleichzeitig bis zu acht Disketten wechseln kann).Da ein ATAPI Gerät gänzlich anders funktioniert, werden diese Laufwerke am XL nicht zu betreiben sein (Zumindest werden wir sie aus Platzgründen nicht in die Floppy-Emulation aufnehmen, was einen Zugriff ohne spezielle Zusatztreiber unmöglich macht – damit dürften es dann auch für die meisten Anwendungsfälle nicht mehr interessant sein.)Lange Rede kurzer Sinn:Wer mit dem Gedanken spielt, am XL ein ZIP-Laufwerk betreiben zu wollen, sollte sich noch jetzt nach der OEM-sion umschauen (Strassenpreis in Aachen ca. 210 DM incl. 1 Medium). Diese funktioniert prima am XL und wir werden dafür auch weiter entwickeln, da wir jeder über ein solches Laufwerk verfugen. Es ist zu erwarten, dass mit dem Erscheinen der ATAPI-Laufwerke demnächst die OEM-sionen verschwinden werden.Noch ein Tip für die, denen das Laufwerk für den XL allein zu teuer ist:Mein Laufwerk befindet sich in einem Wechselrahmen (wie sinnig, ein Wechselrahmen für ein Wechselplatten-Laufwerk !) und lässt sich dadurch bequem für den XL und den PC nutzen. Es kursieren im Internet mittlerweile auch entsprechende Updates, so dass das Laufwerk bei Beachtung einzelner Feinheiten auch am PC unter Windows 95 entsprechend funktioniert.Das wars erst einmal.
Tschö, Stefan & Matthias

Frankfurter Hardware

Schaltnetzteil für ATARI 8-bit

Das Schaltnetzteil für den ATARI 8-bit ist ein Gerät um das komplette Rechnersystem incl. aller Peripheriegeräte zu versorgen.Das bringt nicht nur Ordnung in das unübersichtliche Dickicht von Kabeln und Netzgeräten, sondern spart auch Strom und beugt Wärme- und Versorgungsproblemen, gerade bei erweiterten Rechnern und Floppies, vor.Den Bauplan zum Schaltnetzteil gibt es beim ABBUC Bauplanservice unter der Nummer B514 oder per Internet unter http://rzstud1.rz.uni-karlsruhe.de/un55/hardware/hard.htmEr ist eine 19-seitige Anleitung, die neben allen notwendigen Zeichnungen, Bildern und dem Bauplan auch eine Erklärung der Hintergründe beinhaltet, die zur Entwicklung des SNT geführt haben.Die wichtigsten Punkte sind:Eine Stromversorgung für alle Geräte der Anlage (Die alten Orginalnetzteile werden nicht mehr benötigt)* Kurzschlußfeste Ausgänge* Genügend Reserven zum Anschluß zusätzlicher Geräte Entspricht den VDE Bestimmungen* Keine heißen Orginalnetzteile mehr* Keine heißen ATARI-Floppies mehr* Ein Powerschalter für alle angeschlossenen Geräte* Zwei 230V Steckdosen für den Anschluß von weiteren Geräten* Nur noch eine Wandsteckdose für die komplette Computeranlage nötig* Platzersparnis gegenüber den Orignialnetzteilen* Weniger Kabelwirrwarr* EnerieersparnisDas Gerät kann auch als Fertiggerät über mich bezogen werden. Die genauen Kosten hängen von Deinen Wünschen ab. Wenn Du also Interesse an einem Fertiggerät hast, dann schicke mir einen Brief, ein Fax oder eine Email in dem Du mir die Anzahl und Art der Geräte, die Du an das SNT anschließen willst, mitteilst. Natürlich können dabei auch Deine Sonderwünsche berücksichtigt werden.
Ich schicke Dir dann unverbindlich ein Angebot mit dem genauen Preis für Deine ganz spezielle Version zu.Automatisches

2-Rechnerinterface


Das automatische 2-Rechnerinterface dient dazu gleichzeitig zwei Rechner über die SIO-Schnittstelle an ein oder mehrere Peripheriegeräte anzuschließen. Mit Peripheriegeräten sind alle Geräte gemeint die von ATARI zum Anschluß an den SIO-Port angeboten werden. Eine Ausnahme sind nur die Datenrecorder, sie müssen direkt a
n die Rechner angeschlossen werdenDas Gerät befindet sich in einem nur 101x60x26mm großen schwarzen Kunststoffgehäuse. Es verfügt über zwei Eingangsbuchsen und ein Ausgangskabel mit Stecker. Die zwei Rechner werden mit Hilfe von ’normalen‘ SIO-Leitungen mit den Eingangsbuchsen des Rechnerinterface verbunden. Die Ausgangsleitung wird wie üblich in das Peripheriegerät gesteckt.Peripheriegeräte können sowohl zwischen dem jeweiligen Rechner und dem Rechnerinterface, oder dahinter angeschlossen werden. Geräte zwischen Rechner und Interface können nur von dem direkt angeschlossenen Rechner angesprochen werden. Das Peripheriegerät arbeitet ‚lokal‘.Die Spannungsversorgung des Rechnerinterface erfolgt über die SIO-Schnittstelle eines der beiden angeschlossenen Rechner. Der Stromverbrauch beträgt ca. 5mA, so daß selbst Rechner mit schwachen Netzteilen ohne Probleme angeschlossen werden könnenDer Betriebszustand des 2-Rechnerinterface wird ständig über drei Leuchtdioden angezeigt.

 


SIO2PC-Interface
Das SIO2PC-Interface dient in Verbindung mit der gleichnamigen PC-Software oder der Shareware APE, einen PC an die ATARIs anzuschließenDer PC wird dabei als Speichermedium für den ATARI verwendet. Desweitern sind Ausdrucke vom ATARI über das SIO2PC-Interface auf dem PC-Drucker genauso möglich wie auch ein am PC angeschlossenes Modem vom ATARI aus genutzt werden kann.Einmal auf dem PC überspielte Disketten können nicht nur vom ATARI gelesen, sondern können auch direkt für ATAEmulatoren auf dem PC (z.B. PC-Xformer) verwendet werden.Booten des ATARI ohne eine physikalische Floppy* Übertragung von Disketten unterschiedlicher Dichte* Emulation von bis zu 8 Diskettenstationen gleichzeitig* Emulation eines Druckerinterfaces und Modems* Einfacher Anschluß an den SIO-Port bzw. COM-Port* Mischbetrieb von Floppies und SIO2PC-Interface Kurzum das Übertragungsmedium zum PC und zurück!

PC-Xformer Kabel
Das Kabel um mit der PC-Xformer Software (ab V3.5) Daten von einer am PC angeschlossenen ATARI-Floppy transferieren. Der Anschluß erfolgt über den PC-Parallelport.

Hinweis: Der PC-Xformer X3.6 ist Freeware. Freier Download von http://www.emulators.com.8-fach


Digitalvoltmeter für ATARI 8-bit und PC
Ja Sie haben richtig gelesen ein Meßgerät für ATARI 8-bit und PC! Das Digitalvoltmeter verfügt über 8 Meßeingänge mit gemeinsamen Massepotential.Im Unterschied zu kommerziell erhältlichen Meßgeräten sind bis zu 1000 Messungen pro Sekunde möglich.Somit lassen sich Schaltvorgänge oder Signale niedriger Frequenz verfolgen.Der Eingangsspannungsbereich beträgt +/- 20Volt bei 12bit Auflösung (10mV).Ein hoher Eingangswiderstand von 1M belastet die Quellen nur sehr gering.
Der Anschluß am ATARI 8bit erfolgt am Joystickport 2. Am Joystickport 1 wird das Schaltinterface für Steuer- und Regelaufgaben angeschlossen.Der Betrieb des Digitalvoltmeters am PC kann in zwei Varianten erfolgen:* Der Adapter verbindet das DVM direkt mit dem PC-Druckerport.* Beim Interface bleibt der Druckerport erhalten und es stehen zusätzlich 8 Ausgänge für Steuer- und Regelaufgaben zur Verfügung.Selbstverständlich gehört zum Digitalvoltmeter ein Softwarepaket, das unterschiedlichste Anwendungsbereiche abdeckt. So können die Meßwerte digital oder als Graph angezeigt werden. Für Schalt- und Regelaufgaben können Schaltschwellen angegeben werden. Weiterhin können die Meßwerte aufgezeichnet werden.

Anschrift:
Thomas Grasel
Dillenburgerstraße 61
Frankfurt/Main
Fax 069: / 577516 (24h)
Telefon: 069 / 577516
email: tgrasel@cware.de

Spiele vorgestellt:

Mit dieser neuen Serie von Janko Nass wollen wir Klassiker für unseren Rechner vorstellen.

…Sie sind der Regent eines deutschen Kleinstaates. Handeln Sie mit Korn und Ländereien und bestimmen Sie alle wirtschaftlichen und sozialen Faktoren. Je erfolgreicher Sie sind, desto höher steigen Sie in der Hierarchie der Adelstitel. Kümmern Sie sich aber auch um die Sicherheit Ihres Staates. Vielleicht mißgönnen Ihnen andere Regenten Ihren Erfolg. Zu Ihrem Schutz können Sie sich jedoch eine Armee aufbauen. Wenn Ihr Land dann groß genug ist, und Sie genügend Kapitalreserven erwirtschaftet haben, können Sie sich mit der Errichtung Ihres Palastes befassen. Mit der Fertigstellung des Palastes wird Ihnen endlich der Titel König verliehen. Jetzt ist der Weg zum Kaiser nicht mehr weit. Das hängt jedoch oft wesentlich von der Schlagkraft Ihrer Truppen ab. Haben Sie sich mit Ihren Konkurrenten geeinigt, ist die Zeit zum Bau Ihrer Kathedrale gekommen, in der Sie dann zum Kaiser des heiligen römischen Reiches deutscher Nation gekrönt werden….

KAISER ist ein Wirtschafts- und Strategiespiel, welches 1984 von ARIOLASOFT herausgebracht worden ist. Obwohl das Spiel eine Menge an Optionen bietet, ist die Handhabung sehr einfach. Außer der Namenseingabe kann man alles bequem per Joystick steuern. Über fünf verschiedenen Bild-schirmen kann man den Ablauf des Spieles beeinflussen und beobachten. Zu dem normalen Spielablauf gibt es auch noch die Möglichkeit eine Armee aufzubauen und auszubilden, um ggf. einen Krieg zu führen. Hervorzuheben wäre noch, daß man alleine oder mit bis zu neun Personen gleichzeitig KAISER spielen kann.Wertung:Grafik: 3Sound: 3Spielspaß: (Schulnotensystem: 1 = sehr gut / 6 = mangelhaft) Hinweis:Läuft auch unter PC-Xformer, einfach die Bootdiskette in ein XFD-File umwandeln.

Falls der Bildschirm nach dem Booten dunkel bleibt, muß man RUND:STARTING eintippen.

Als Du eines der vielen geheimen Zimmer tief in der Burg betrittst, wirst Du von Deinen größten angstbringenden Feinden verfolgt: Der Ninja, ein starker Kämpfer mit einem Arsenal tod-bringender Waffen, und seinem Partner, den mächtigen grünen Yamo, der die knochen-brechenden Schläge beherrscht. Eine weitere Bedrohung erwartet Dich in den Zimmern des bösen Zauberers, dort wo Du Ziel des tödlichen Feuers von den Augen des Zauberers wirst. Nur Du besitzt die Stärke und Fähigkeit diese Gegner zu überwinden und zu überleben.Bruce Lee ist ein Jumpn Run Spiel für einen oder zwei Spieler.

Das Besondere an dem Zweispielermodus ist, das der zweite Spieler in die Rolle des grünen Yamo schlüpfen kann und somit Bruce Lee das Leben doppelt so schwer macht. Wenn der Computer diese Aufgabe übernimmt, ist der Schwierigkeits-grad des Spieles immer noch akzeptabel.

Es wird sicherlich einige Zeit dauern bevor man alle 20 Bildschirme gesehen und auch geschafft hat. Die Anschaffung des Spieles lohnt sich auf jeden Fall, vor allem wenn man den Zweispielermodus benutzt.Wertung:Grafik: 3+Sound: 4Spielspaß: (Schulnotensystem1 = sehr gut / 6 = mangelhaft)Besonderer Hinweis:Läuft auch unter PC-Xformer, einfach die Bootdiskette in ein XFD-File umwandeln.Janko Nasse
Mail: nass.j@metronet.de

XE-Notebook

Nicht ganz, aber …
Stichworte:
– IDE Festplatte
– msc Controller
– IDE Interface

Wie ihr vielleicht wisst, bin ich glücklicher Besitzer der Black Box, die ja als Parallelbusgerät drei Wünsche auf einmal erfüllt:- eine SCSI Schnittstelle- eine RS232 Schnittstelle- eine Centronics Schnittstelle

Das ganze funktioniert eigentlich recht toll, aber so ein wenig negativ fällt mir immer wieder auf, dass hinten an meinem XE ein riesiger Klotz hängt, nämlich die Black Box (BB), die Echtzeituhr (RTC-8) und etwa eine Million Kabel. Wie schön wäre es, wenn das Ganze im Rechner drin wäre ….So, jetzt ist seit einiger Zeit der msc Controller auf dem Markt, das IDE Festplatteninterface von Stefan Birmanns und Matthias Belitz. Da träumt man dann auch so ein wenig vom CD-ROM und so weiter. Aber halt! Da gibt es doch diese winzigen IDE-Festplatten fuer Notebooks.Gesagt – getan. Ich hatte zwar den Controller noch nicht, aber ich habe sofort eine E-Mail ins MausNetz geschickt: SUCHE IDE Notebookfestplatte. Am nächsten Tag waren 6 oder 7 Antworten da, eine kam direkt aus der Nähe.Also Treff vereinbart, Festplatte geholt. Da war sie, kleiner als meine Hand. Sofort den Rechner aufgeschraubt und die Passprobe gemacht – jawohl, sie passt wie angegossen.Dann begann das sehnsüchtige Warten auf das IDE Interface. Stefan war im Stress, weil er Urlaubspläne hatte und so zögerte es sich heraus. Aber plötzlich war doch ein Päckchen auf der Post. Nix wie abgeholt, aufgefetzt und – alles da. Diskette, Interface, Kabel, Handbuch und natürlich, die Rechnung.Also auf den Dachboden gerannt und den ABBUC 800XL Testrechner geholt, weil der msc Controller eben für den XL gedacht ist. Dann hatte ich noch eine normale IDE Festplatte, weil man weiß ja nie. Alles verbunden, Netzteil dran (ist schon praktisch, wenn man immer eine PC-Schaltnetzteil in der Schreibtischschublade hat) und eingeschaltet.Kein Feuer, kein Rauch, ein leises Summen. Scheint ja alles o.K. Aber halt, warum ist da noch kein Bild? Sofort ausschalten. Jetzt den XL ohne alles. Geht. Hmmmm, da stand doch was in der Anleitung …. ach ja, „wartet ca. 10 Sekunden auf die Festplatte“.

Also noch mal. Ja! Klappt! Jetzt die Disk rein und booten. Wunderbar – ein Batchfile hilft einem durch die Installation, die Programme werden der Reihe nach aufgerufen. Nun, ich mache es kurz. Alles funktioniert soweit, aber den Einbau in einen XE habe ich dann doch vor mir hergeschoben, weil …..Einbau in den 800 XESo, kommen wir zur zweiten Passprobe. Schon auf den ersten Blick ist die Platine des msc Controllers ziemlich groß. Zwischen den wenigen Bauteilen, mit denen sie bestückt ist, ist ziemlich viel Luft. Durch meine Erfahrungen mit dem Bau des HDI meine ich sagen zu dürfen: Ich hätte noch eine RS232 Schnittstelle mit auf die Platine bekommen und dann wäre sie immer noch kleiner geworden. Stefan und Matthias, seid mir deshalb nicht böse, ja?Weil darüber hinaus ist die Platine von guter Qualität. IC-Sockel mit gedrehten und vergoldeten Präzisionskontakten, der IDE-Anschluß ist ebenfalls vergoldet. Das ist natürlich ein bisschen teurer, aber wenn mal Probleme auftauchen, ist es von unschätzbarem Wert.

Vor allem vermeidet es auch einige Probleme wie zum Beispiel Funktionsstörungen durch schlechte Verbindungen.Nun, die Platine hinten in den XE gelegt, mit einem Ende unter die Tastatur. Die Notebook-Festplatte daneben. Passt. Deckel drauf. Passt nicht :-(((.Die Festplatte und das Interface nebeneinander sind nämlich so breit, dass die Stehbolzen, an denen der XE zugeschraubt wird, nicht mehr passen. Überlege hin – überlege her – hmmmmm, sie macht man das Ganze passend?

Schweren Herzens habe ich mich dann zu einem Schritt entschlossen, den ich normalerweise vermeide: Rumschnibbeln an der Hardware.Links neben dem IDE-Anschluss ist auf der Platine relativ viel Luft. Wenn man die Platine links in den Rechner legt und die Festplatte nach rechts, geht folgendes: Man messe aus, wo der Stehbolzen DURCH die Platine muss, messe drei mal nach und markiere dies sorgfältig. Dann bohrt man an dieser Stelle ein 1,5mm Loch, erweitere dies auf 3,5 mm, dann auf 10 mm. Mit einem kleinen Fräser und einer Mini-Bohrmaschine fräst man das Loch schließlich endgültig passend. Dann noch am XE-Deckel eine kleine Kunstsoffnase weggeschnitten (die drückt auch auf die Platine). Neue Passprobe – passt.

Fertig? Noch lange nicht!!!Man nehme einen neuen 50-poligen Platinenstecker und quetsche dort ein ca. 10 cm langes Stück farbiges, 50-poliges Flachbandkabel ein. Danach trennt man die einzelnen Adern. Auf der Platine des XE findet man hinten in der Nähe des ECI für fast alle erforderlichen Kontakte Lötaugen, in die man die Kabel löten kann. Nur drei oder vier musste ich innen am ECI anlöten. Aber das ist eine Schweinearbeit für die man sehr viel Geduld braucht, ein wenig Fachwissen, gute Lötkenntnisse und ein Multimeter.Verbunden werden müssen A0-A15, D0-D7, R/W, BPhi0, ExtSel, MPD und einige Male Gnd. Dann habe ich den Stromanschluss des msc Controllers noch gegen den Steckkontakt aus einem defekten 3,5″ Laufwerk ausgewechselt, der steht dann nicht senkrecht nach oben.Jetzt kommen noch ein paar Kleinarbeiten. Notebookfestplatten haben einen 44-poligen Pfostensteckeranschluß mit 2 mm Rastermaß. Das heißt, dass das mitgelieferte Kabel nicht passt. Ich hatte dafür eine Adapterplatine bestellt. Die passte natürlich auch nicht, weil sie die Festplatte wieder um 2 cm länger machte. Außerdem war sie so dumm hergestellt, dass sie nach unten über die Festplatte ein gehöriges Stück hinausragte. Also den 40-poligen Steckkontakt heruntergelötet, das Flachbandkabel auf Maß geschnitten und ohne Stecker direkt in die Adapterplatine gelötet. Da ich die Adapterplatine um 180 Grad gedreht benutzte, weil sie dann nämlich 100%ig hinten auf die Platte passte, konnte ich den Stromanschluss natürlich nicht mehr benutzen. Also
habe ich auf der Platine der Festplatte die Stromkabel angelötet. Dabei hätte ich dann fast noch die Festplatte gehimmelt, weil nämlich der Kondensator, an dem ich die Kabel angeödet hatte, falsch herum beschriftet war: die Plus-Seite war als Masse markiert.So, jetzt alles hinein in den 800 XE. Vorher noch eben einen 130 XE daraus gemacht (Speichererweiterung). Abschirmblech hinein. Controllerplatine von unten mit Pappe abdecken, damit es keine Kurzschlüsse gibt. Festplatte hinein.

Noch eben 2 kleine 3,2 mm Löcher in die Gehäuserückseite, so kann man mit 2 Senkkopfschrauben die Festplatte fixieren. Das Ziel ist damit so gut wie erreicht. Notebookfestplatten brauchen nur eine 5 Volt Stromversorgung, somit können das Interface und die Platte innen am Rechner hinter dem Schalter mit angeschlossen werden. Heute werde ich noch eine kleine LED in den 800 XE einbauen, damit man die Festplattenzugriffe erkennt. Hören tut man sie leider nicht. Ich bin einer derjenigen, die sich zu sehr an den I/O Sound gewöhnt haben. Deshalb auch meine Bitte an Stefan, in Zukunft den I/O Sound mit in das Betriebssystem einzubinden. Kann ja von mir aus per Menü abschaltbar sein, was sich wiederum in der Konfiguration abspeichern ließe.Zusammenfassend muss ich sagen, dass es eine Mordsarbeit war. Für den Einbau habe ich über 3 Tage gebraucht. Es lohnt sich bestimmt nicht für Jeden. Man könnte die Sache wesentlich vereinfachen, wenn: auf dem msc Controller ein zweiter Anschluss für Notebookplatten wäre. Dies würde aber voraussetzten, dass man diese Kontakte und ein entsprechendes Verbindungskabel im Handel bekommen kann.die Platine das Loch, das ich hineingefräst habe, schon hätte. Dadurch wurden 3 Leiterbahnen getrennt, die natürlich umgelegt werden müssten.Da ich aber ziemlich sicher bin, das Stefan und Matthias nicht die geringste Lust haben, die Platine noch mal zu ändern (was ich verstehen kann, weil der fertigungstechnisch bedingte Aufwand zu hoch für ein Hobby-Projekt ist), kann ich nur jedem davon abraten, außer er ist so fanatisch wie ich es bin … :-))))

Wer mein „XE-Notebook“ bewundern möchte, muss sich zur JHV nach Herten begeben. Schließlich werde ich dort damit rumprotzen. Hoffentlich kommt mir nichts dazwischen! Nein, nicht wegen dem Rumprotzen. Die JHV ist einfach genial, finde ich.
Also, bis dann
Euer Floppydoc
E-Mail: erhard_puetz@w2.maus.de

XEP 80 Monchrom-Monitor

Der ABBUC bot im Sommer ’97 nagelneue 80-Zeichen-Erweiterungen für die Atari-8Bitter für 10 DM(!) an. Diese haben ein eigenes Netzteil, eine Buchse für einen BAS-Monitor und einen 25poligen Druckerport.Über zwei Joystickleitungen kommunizieren sie mit dem Hauptrechner. Wenn das nicht mit einer ungewöhnlichen Baudrate geschähe (15,7 kHz), konnte man dieses Mini-Terminal auch an anderen Heimrechnern mit einer RS232-Schnittstelle mit TTL-Pegeln betreiben. (In der Dokumentation steht etwas vom Betrieb mit anderen Baudraten, doch wie man diese einstellen konnte, ist nicht beschrieben – evtl. klappt es mit einem der undokumentierten reservierten Befehle.)Die 25×80 Zeichen des XEP80-Bildschirms sind 11Pixel hoch meinen BAS-Monitor mußte ich erst nachregeln, um das volle Bild sehen zu können. Da ein TTL-Monochrom-Monitor (für Herkules- oder MDA-Karten) ein besseres Bild liefert, schloß ich einen solchen an. So konnte ich auch das vom Original-Gerät nicht unterstützte Intensitäts-Signal nutzbar machen. (Wird von Pin 25 des NS405-Chips ausgegeben.)

Der Schaltplan zeigt die Pufferung der Signale durch einen 74LS86-Chip.Dieser wird so auf den vorhandenen 7486 aufgelötet, daß nur die Pins 4, 7, 10 und 14 Kontakt haben. Die beiden Synchronisations-Signale liegen an dem 7486 schon an; das Bild-Signal holt man sich von dem ’nördlich‘ davon liegenden 220 Ohm-Widerstand, das unbenutzte Intensitäts-gnal direkt vom Chip (bzw. seiner Fassung: das gute Ding sollte man nicht mit dem Lötkolben traktieren). Legt man den zweiten Gatter-Eingang an einen Schalter, kann man das Signal bei Bedarf invertieren. Die Ausgänge kommen an die angegebenen Pins einer neunpoligen Sub-Buchse (Weibchen). Über eine Diode und einen 330 Ohm-Widerstand kann man dasIntensitäts-Signal auch ins BAS-Videosignal mischen, doch ist der Effekt etwas mangelhaft. Aktiviert wird das Intensitäts-Signal durch Bit 1 der Attribut-Register (ATRIBUTE.BAS). Versuchshalber schloß ich auch zwei RGB-Monitore (CGA) an. Da diese nur auf eine Bildhöhe von 200 Pixeln ausgelegt sind, fehlten oben und unten noch mehr Zeilen – unbrauchbar.
Hans-Christof

Tuchen NS405:Das Herz der XEP80
Der Terminal Management Processor (TMP) in der 80 Zeichen-Erweiterung für die Atari-8Bitter wurde von der National Semiconductor Corporation produziert.Der Chip basiert auf der Architektur und dem Befehlssatz der 8048-Mikrokontroller-Familie auf. In der XEP80 steckt eine Version ohne internes Programm-ROM.Die Instruktionen kommen aus dem 8KB-ROM (2364) oberhalb des Chips; der 2364 unterhalb enthält die beiden Atari-Zeichensätze. Neben ihm sitzt ein 8KB-SRAM als Bildschirmspeicher. Im Chip stecken noch einmal 128 Zeichen, darunter auch ein ß (sz). Leider kann man diesen Zeichensatz nicht im Direktmodus verwenden, da der Bildschirm hier immer mit ‚ä’s (CHR$ $9B) gelöscht wird.Der Systembus zum Videospeicher ist 16 Bit breit. D. h. man kann maximal 64kx16 ansprechen. (Die 8048-Familie besitzt einen Multiplex-Bus, bei dem Adressen und Daten über die gleichen Leitungen ausgegeben bzw. gelesen werden. Die Adressen müssen gewöhnlich mit externen Chips [Latches] zwischengespeichert werden, da es nur wenige Peripherie-Chips mit einem solchen Bus gibt.) Das High-Byte (Bits 8 bis 15) des Videospeichers ist als Attribut-Speicher zum Zeichen im Low-Byte gedacht jedes Zeichen auf dem Bildschirm könnte also eine individuelle Attribut-Kombination haben. Doch Atari ließ das dafür erforderliche zweite RAM weg. So muß man sich mit den beiden internen Attribut-Speichern begnügen, deren Funktion noch zusätzlich dadurch entwertet wird, daß das zur Auswahl benutzte oberste Bit der Character-Codes zwischen normalem und invertiertem Zeichensatz umschaltet. Sinnvoll kann man die beiden Attribut-Speicher nur mit dem halb so großen internen Zeichensatz benutzen. (In dem Datenbuch von National Semiconductor von 1987 ist sogar eine Anwendung, die den externen Attributspeicher so erweitert, daß damit ein Farb-Terminal gebaut werden kann.)

Die zusätzliche Attribut-Hardware ist schnell eingebaut, fraglich ist nur, ob die Firmware und der Handler deren Nutzung erlauben. (Zwei Register müssen umprogrammiert werden und jeweils die Attribute mit übermittelt werden.) In der Dokumentation wird ein DEBUG-Modus erwähnt, mit dem man einen zusätzlichen Eingabe-Port ansprechen können soll, doch über dessen Aktivierung steht nichts geschrieben.Das Format der Befehlskodes des Handlers korrespondiert nicht mit den jeweils angesprochenen TMP-Registern oder bestimmten Opcodes. Die reservierten Befehle führen teilweise zu bizarren Reaktionen, doch was sie im einzelnen bewirken, läßt sich wohl nur durch Analyse der 2 Kilobyte Firmware ergründen. Mal sehen.
Hans-Christof Tuchen

Hilfe! Wer kann 8048-Assembler?

Hallo Leute,Ich beschäftige mich gerade mit dem Betriebssystem der XF551. Ist vielleicht jemand unter euch, der gute 8048-Assembler Kenntnisse hat und mir hilfreich zur Hand gehen möchte?Zu erreichen bin ich per E-Mail unter:
erhard_puetz@w2.maus.de
Erhard Puetz
Albertstrasse 13
42897 Remscheid
Euer Floppydoc

Computer- und Videospielmuseum

Wie Ihr Euch sicher erinnern könnt, berichteten wir bereits über das Computer- und Videospielemuseum, das Anfang dieses Jahres in Berlin eröffnet wurde.Seitdem ist ein halbes Jahr vergangen, und es ist an der Zeit, mal wieder einen Blick dorthin zu werfen.Trotz der (noch?) etwas beengten Räumlichkeiten wird für jeden Computerliebhaber etwas geboten. Von ATARIs erstem Videospiel über Vectrex, Pet, einem Apple II bis zu den ersten STs und Macintoshs ist alles zu finden, was Computergeschichte schrieb.Aber nicht nur die zum Teil seltenen Exponate machen die Bedeutung des Museums aus. Es finden dort auch unregelmäßig interessante Veranstaltungen und Workshops statt.Hier bietet sich für jeden die Möglichkeit, seltene Exoten, die man oft nur aus alten Zeitschriften oder dem Internet kennt, selbst in die Hand zu nehmen und mit ihnen zu arbeiten. Technik wird hier wirklich lebendig erhalten!Die letzte große Veranstaltungswoche fand Mitte Juni statt. Jeder Veranstaltungstag stand im Zeichen eines anderen Themas.

Auftakt war ein Vortrag zur Geschichte des Computerschachs, bei dem es insbesondere um die künstliche Intelligenz und die Grenzen der maschinellen Vernunft ging.Mein persönlicher Favorit war der Abend über Interactive Fiction, die Enstehung von Computeradventures und die Parallelentwicklung von nichtlinearer HTML-teratur im Internet.Weitere Themen waren u.a. Computerspiele in Japan, Edutainment/Lernsoftware sowie Computerspiele, Internet und Jugendschutz. Eine Woche für Computerfreaks und jene, die sie verstehen wollen.Geplant sind weitere Veranstaltungreihen, Treffen und sogar Wettkämpfe. Wer sich informieren oder gar Mitglied des Fankreises werden möchte, derwendet sich am besten direkt an das Museum.Ich stehe als Mitglied des Fankreises in ständigem Kontakt zu Andreas Lange, dem Direktor und den anderen Mitarbeitern und habe von diesen dieZusicherung erhalten, daß wir die Räumlichkeiten des useums auch für die Interessen des ABBUC, z.B. für Treffen einer noch zu bildendenRegionalgruppe Berlin nutzen dürfen. Ich hoffe daher auf eine für beide Seiten fruchtbare Zusammenarbeit, zu der auch wir durch Sachspenden, Ideen und zahlreiche Besuche beitragen können.

Adresse:
Computer- und Videospielemuseum Berlin
Rungestraße 20
10179 Berlin
Telephon: 030/2793351
Rene Gambkee
mail: rega@powerslam.in-berlin.de (home)
rega@uriela.in-berlin.de (more frequently)
fido: 2:2410/1030

Nachtrag: Laptop XE

Nachdem ich einige Zeit mit meinem „Laptop – XE“ gearbeitet hatte, stellte sich leider doch noch ein Fehler heraus. Dieser trat nur auf, wenn der Rechner zusammengebaut war, sprich innen auf Betriebstemperatur kam. (Im Sommer wäre das natürlich eher aufgefallen …)Es kam also zu Abstürzen beim booten, CLEANUP meldete auf einmal, dass die VTOC nicht in Ordnung sei, das Inhaltsverzeichnis wurde mit wirren Zeichen auf den Bildschirm gebracht oder beim Booten erschienen ab und zu irgendwelche Zeichen vereinzelt auf dem Bildschirm (hierbei lief der Rechner nach dem Booten aber).Bei meinem Rechner hat folgendes Abhilfe geschafft (es hat mich aber nochmal eine Woche intesiver Forschung gekostet). Man nehme ein UND-Gatter und verknüpfe damit Phi0 und Phi2. Der Gatterausgang geht dann an den Phi2-Eingang des msc-Controllers. Diese beiden Signale können am leichtesten an dem 74LS08 an Pin 1 und 6 abgegriffen werden. Dieser Chip befindet sich rechts über dem POKEY.
Gruss, Euer Floppydoc

Immer wieder werden wir gefragt:

„Was ist eigentlich aus derFirma ATARI geworden?“ Hier nun der uns vorliegende Kenntnisstand:Leider hat sich ATARI gänzlich aus dem Geschäft mit Computern zurückgezogen. Zum Schluß hatte sich ATARI nur noch auf das Geschäft mit der 64-Bit Spielekonsole JAGUAR konzentriert.Seit dem 30. Juli 1996 ist nun die Firma Atari Computer Corporation gänzlich Geschichte. An diesem Tag wurde ATARI von der JTS Corporation geschluckt bzw. ist in dieser Firma aufgegangen.ATARI wird nun unter diesem Namen gehandelt. Scheinbar ist dies aber kein direkter Aufkauf gewesen sondern eher eine Verschmelzung, da angeblich die Familie Tramiel nun grosse Anteile an JTS besitzen soll.Die JTS Corporation ist ein Hersteller und Händler von Festplatten mit Hauptsitz in San Jose.Ein bischen Nostalgie: Die hier abgedruckte Anzeige stammt aus dem Jahr 1983.

 

Hardware-Info: APE WARP+ OS

Vor einiger Zeit bin ich im Internet auf ein interessantes Stück amerikanischer Hardware gestoßen, das ich den Lesern des ABBUC- Magazins gerne mit einem kleinen, ins Deutsche übersetzten Ausschnitt aus der umfangreichen Produktbeschreibung vorstellen möchte.Was ist das APE WARP+ OS? Das APE WARP+ OS ist ein Betriebssystem für den ATARI XL/XE, das Hochgeschwindigkeits-I/O (Input/Output; zu deutsch: Eingabe/Ausgabe) und andere nützliche Eigenschaften, die im Standard-XL/XE-OS (Operating System; zu deutsch: Betriebssystem) nicht zur Verfügung stehen, bereitstellt.Das WARP+ OS ist ein direkter Hardware-satz für das bereits eingebaute OS, so daß lästige Treiber oder OS-Patches niemals benötigt werden!Auf die Hochgeschwindigkeits-I/O und die weiteren Besonderheiten kann ständig zugegriffen werden, sogar wenn gerade Spiele laufen oder andere Software benutzt wird!Features (Eigenschaften, Besonderheiten):Jederzeit möglicher Kaltstart: Wir alle wissen, daß das Aus- und Einschalten des Computers jedesmal dann, wenn man neu booten möchte, mit der Zeit die Lebensdauer des ATARI XL/XE verkürzt. Jetzt kann man mit gedrückter SELECT-Taste und gleichzeitigem betätigen der RESET-Taste den Computer kaltstarten! Dabei stört das WARP+ OS nicht das normale Warmstart- bzw. Kaltstartverhalten der benutzten Software, da die SELECT-Taste als Überbrückungsschalter dient!Reverse BASIC (umgekehrtes BASIC): Ist es nicht lästig, andauernd OPTION zu drücken, um BASIC zu deaktivieren? Bei 100 Bootvorgängen benötigt man BASIC nur ein einziges mal!

Jetzt wird die OPTION-Taste dazu verwendet, BASIC zu aktivieren, da beim WARP+ OS BASIC standardmäßig deaktiviert ist!Kompatibilität: Das WARP+ OS enthält vier vollständige Betriebssysteme für optimale Geschwindigkeit und Kompatibilität:1. APE WARP+ OS2. Das Standard-XL/XE-OS3. Ein ATARI 800 kompatibles Public Domain OS4. Das Standard-XL/XE-OS mit Reverse BASICDas Umschalten zwischen den Betriebssystemen geht einfach und schnell! Nur den Schalter in die gewünschte Position bringen und booten!Benchmarks (Leistungsdaten):Die Geschwindigkeit steigt zwischen 252% und 361% gegenüber den normalen Ladezeiten!Durchschnittlicher Geschwindigkeitszuwachs in der Ladegeschwindigkeit: 320,5%Die Hardware wird entweder zum Selbsteinbau geliefert oder man kann seine Tastatur einschicken und bekommt alles installiert (von Deutschland aus nicht zu empfehlen!). Der Preis liegt bei ungefähr 50$ (etwa 75DM) plus Versand, Zoll, etc.Leider kann ich die Hardware nicht selber testen, da mir als Schüler nur begrenzte Mittel zur Verfügung stehen. Daher würde ich mich freuen, wenn mir jemand, der das APE WARP+ OS schon importiert hat, alles darüber erzählen könnte (Preis, Nutzen, etc.).Wenn Ihr die ungekürzte, englische Version der Produktinformation lesen wollt, könnt Ihr im Internet unterhttp://www.nacs.net/classicsnachsehen oder ich schicke Euch gegen 1,- DM Rückporto den kompletten Text zu. Außerdem stehe ich gerne für Rückfragen zur Verfügung!Last but not least möchte ich mich noch bei Joachim Scholtysik bedanken, der mich auf diese Internetseiten aufmerksam machte!
Meine Adresse:
Sebastian Wodarski,
Vogtweg 4
78126 Königsfeld
Telefon: 07725/2589
eMail: Wodarski@t-online.de

Interessenabfrage No.: 1

Wie Ihr sicherlich dem letzten Magazin entnommen habt, hat der ABBUC e.V. die Rechte an allen ehehmaligen „COMPY-SHOP-PRODUKTEN“ erworben. Nun stellt sich für uns die Frage: „Lohnt sich die Neuauflage einer SPEEDY?“Um das abzuklären wollen wir nun von Euch wissen, ob genug Interessenten vorhanden sind.Unsere Preisvorstellungen liegen wie folgt (dabei natürlich wieder, wie im ABBUC üblich, den „Nonprofit Gedanken“ vorausgesetzt):Mini-Speedy HS/D:(HS/D = HSS Kopierer UND Bibo DOS, umschaltbar)ABBUC-Mitglieder: 49,- DM plus VersandkostenNicht-Mitglieder: 65,- DM plus VersandkostenFalls da bei Euch Interesse vorliegt, bitte ich um eine unverbindliche Mitteilung per Postkarte an die Clubzentrale. Weitezelheiten würden wir dann nach der Jahreshauptversammlung bekannt geben.

Interessenabfrage No.: 2

Nun an alle ISDN-Freaks, die im Besitz einer ISTEC TK-Anlage sind:Thomas Grasel beabsichtigt ein Modul für unseren kleinen Atari zu entwickeln, das eine Gesprächsaufzeichnung der abgehenden Gespräche über die Istec realisieren soll. Die Aufzeichnung soll Datum, Uhrzeit, gewählte Nummer und die Dauer des Gesprächs festhalten. Bei einem durchgespiegeltem Gebührenimpuls (also für beide B-Kanäle muß der Impuls vorhanden sein), sollen auch die Gebühren festgehalten werden.Das Modul soll die gesammelten Daten zwischenspeichern und dann per Leuchtdiode anzeigen, wenn der Speicher des Moduls voll wird. Eine Übertragung der gesammelten Daten an einen Drucker oder eine PC ist dann vorgesehen. Somit besteht also eine Kontrolle der Telekom, auch bei einem beantragten Einzelgesprächsnachweis. Wir sind uns nachtürlich darüber klar, das nicht die meisten Bit Byter über einen ISDN-Anschluß und auch eine ISTEC TK-Anlage verfügen. Um den Preis eines solchen Moduls festzulegen, benötigen wir daher die Interessentenanzahl. Uns ist klar, das diese Sache nicht kostendeckend realisiert werden kann, da der Kreis mit Sicherheit zu klein sein wird. Aber um einen Überblick zu bekommen, bitten wir um die unverbindliche Zusendung einer Postkarte an die Clubzentrale.Thomas wird dann nach der JHV eine Kalkulation durchführen und die Interessenten würden informiert werden. Für Eure rege Beteiligung an beiden Aktionen danke ich im voraus.
Euer Wolfgang

Ein Drucker für alle Gelegenheiten

Auch wenn wir alle noch echte Atarianer“ sind, haben doch die meisten von uns wenigstens einen Zweitcomputer: einen ST, einen Mac, einen Amiga oder einen PC. Und wer sich heute einen neuen Drucker kauft, wird sich nur im Ausnahmefall einen kaufen, den er nur am XL betreiben will. Im Gegenteil, meistens wird er für den Zweitcomputerangeschafft.Umso schöner ist es, wenn man diesen Drucker problemlos mit dem XL nutzen kann. Mehr oder minder zufällig – und unter fachmännischer Beratung unseres 1.Vorsitzenden – geriet ich an ein solches Exemplar und halte es deshalbfür sinnvoll, die XL/XE-Computerwelt darüber zu informieren.Druck – HardwareDer Brother sieht eigentlich auswie ein avantgardistisch angehauchter Brotkasten. Der Brotkastendeckel wird jedoch nicht nach oben geschoben, sondern Richtung Benutzer aufgeklappt, sodaß man einen praktischen Papier-Auffang-Korb vor sich sieht. Auf dergegenüberliegenden Seite befindet sich der Papierschacht für bis zu 200 Blatt Papier (Stapeleinzug, d.h. automatischer Papie
reinzug), direkt davor ein Einzelblatteinzug, mit dessen Hilfe man jederzeit einzelne Blätter bzw. Folien usw. bedrucken lassen kann. Mit etwas Geschick kann man das auch mitten in einem Druckauftrag. Dieser etwas amateurhaft wirkende Papierschacht hat den unbezahlbaren Vorteil – insbesondere gegenüber den meisten sog. professionellen Laserdruckern, wie sie HP oder Kyocera anbieten – das Papier wird nicht geknickt oder gebogen. Es läuft fast gerade durch den Drucker. Infolgedessen lassen sich mit ihm auch stärkere Papiere und Kartons bis 180g/qm ohne Probleme bedrucken.Die Druckeinheit (Belichtungseinheit, Transport, Toner usw.) kann mit zwei Handgriffen herausgenommen bzw. ausgetauscht werden.

Der Toner wird in einer Plastikkartusche geliefert, geformt wir eine Röhre, stet ca. 50 DM und reicht für ca. 2200 Seiten. Die Trommeleinheit hält angeblich 20000 Seiten, falls vorwiegend identische Seiten gedruckt werden, bzw. 8000 Seiten, wenn nur unterschiedliche Seiten gedruckt werden. (Ich selbst habe mittlerweile 3 Tonereinheiten verbraucht und merke keinen Qualitätsnachlaß.)Druck – SoftwareDer Drucker wird mit zwei Disketten ausgeliefert, auf denen sich neben einer ganzen Reihe von True- Type-Schriften die PC-Treiber befinden, d.h. Treiber für Windows 3.11 bzw. Windows 95 und DOS- Treiber. Zu letzterem gehört ein hübsches Programm, mit dessen Hilfe man den Drucker per Computer sehr handlich konfigurieren kann, falls man über DOS drucken will. Dies umfaßt natürlich die Seitenränder ebenso wie die Druckqualität, Seitenlänge usw. DIP-Schalter gibt es also nicht. Ich habe sie auch nicht vermißt.Ich selbst arbeiteviel mit einem Apple-Computer, auf dem ich mit Hilfe von MagiCMac meineST-Programme laufen lassen kann. Die Windows-Treiber nützten mir also wenig. Ich brauchte also für jedes meiner Atari-Programme einen eigenen Treiber.

Wider Erwarten erwies sich dies als völlig problemlos: Der Brother HL-760 versteht“ nämlich alle wichtigen Druckersprachen, d.h. ich kann ihn als HP-Laser oder Tintenstrahldrucker ansprechen (bzw. den entsprechenden Treiber benutzen, z.B. den HP Deskjet 500): die erwähnten HP-Drucker (Sprache PCL Level 5e; angegeben ist Laserjet 5P), IBM-Proprinter und – Achtung! Jetzt kommt’s! – Epson FX-850 (was auch EpsonFX-80 einschließt). Und wie schon erwähnt, erkennt der Drucker automatisch, was bei ihm ankommt. Man kann also eine Seite über Windows an ihn schicken, dann seinen XL anschließen und damit eine Seite aus dem Printshop drucken. Sollte es beim Treiberwechsel tatsächlich Probleme geben, schaltet man den Drucker kurz aus. Nach dem Neueinschalten druckt er wie eine 1.Für mich als Apple-Benutzer bietet der HL-760 noch einen weiteren Vorteil: Für ca.130.- DM habe ich mir eine weitere Schnittstelle dazugekauft, die serielle für Apple-Computer. Ich kann also jetzt aus dem Apple Betriebssystem und (direkt anschließend – ohne Ausschalten!) über MagiCMac drucken. Die notwendige Software wird wiederum auf Disk mitgeliefert.Druck – Qualität/LeistungDer Brother druckt je nach Treibe rmit bis zu 600 dpi. Will man es also ein wenig schneller haben, läßt man ihn nur mit 300 oder 200 dpi drucken. Im Schriftdruck reichen z.B. die 300 dpi völlig aus.

Ab und zu muß ich (ziemlich feine) Notenzeilen drucken; dann brauche ich schon die 600 dpi. (Unter Windows schafft er beim Druck von DIB-Grafik sogar 1200 x 600 dpi.)Je nach Schnelligkeit des angeschlossenen Computers schafft der Drucker tatsächlich die angegebenen 6 Seiten pro Minute (sogar ein bißchen mehr).Das Beste (soweit es Laserdrucker betrifft) kommt aber noch: Serienmäßig wird der HL-760 mit einem Arbeitsspeicher von 1 MB ausgeliefert. Für normale Textseiten usw. reicht das völlig aus, zumal der Drucker eine recht intelligent organisierte Speicherverwaltung hat. Will man aber viel Graphik drucken, ist es ratsam, den Speicher des Druckers aufzurüsten. Der HL-760 braucht dafür keine teuren Spezial- Chips. Nein, es reichen handelsübliche SIMM-Module. Man kann also mit einem hübschen 8 MB – SIMM für ca. 75DM seinen Drucker professionell ausstatten.

Insgesamt ist er bis zu 33 MB(1 + 32) erweiterbar.Kosten tut das Gerät um die 800.- DM (In diversen Anzeigen sah ich ihn für ca. 870.- DM angeboten .Ich selbst zahlte vor einem Jahr 799.- DM.).Und nochmal: Der Drucker am XLSelbst ausprobiert habe ich den Drucker in Zusammenarbeit mit folgenden Programmen:Cassetten-Labeldruckt einwandfrei (Grafik-Druck)PS-Labelsdruckt einwandfrei (Grafik-Druck)Daisy Dot 3druckt einwandfrei (Grafik-Druck)Printshopwird problemlos akzeptiert, aber der Seiteneinzug stimmt nicht, d.h. das Papier wird zu weit eingezogen, so daß am unteren Rand dann Platz fehlt.CSM-Editordruckt einwandfrei; es ist mir aber nicht gelungen, die Umlaute korrekt gedruckt zu bekommen; ich habe es allerdings auch nicht ausgiebig probiert.Dasselbe gilt für denStarTexterAuf die Schnelle ist es mir nicht gelungen, Umlaute korrekt gedruckt zu bekommen; der Drucker ersetzt die Umlaute durch die üblichen falschen“ Zeichen, also z.B. statt ä, oder Tilde ) statt ß einwandfrei werden allerdings dieSteuerzeichen akzeptiert z.B. Fett-Druck oder Unterstreichen.
Alfons Klüpfel

Interessenabfrage No.: 3

Folgende E-Mail erreichte mich unmittelbar vor Redaktionsschluß:
Ich habe letztens mal eine Ausgabe des „Atari Classics“ Magazins gesehen- ist super interessant ! Leider kostet die Europa-Ausgabe USD 38 pro Jahr (6 Ausgaben), immerhin $13 mehr als die US-Ausgabe. Ich habe da mal ueberlegt, so eine Art Sammelbestellung zu organisieren. Bob Wooley habe ich schon kontaktiert, er würde mitmachen. Hat aber zu Preisen noch nichts gesagt, kommt sicher auf die Anzahl an.Der ABBUC würde sich da anbieten, evtl. würde ich auch selbst die „Deutschland“-Verteilung übernehmen …Wie denkst Du ?Tschoe, MatzWer mitmachen will, melde sich bei mir unverbindlich per Postkarte oder E-Mail. Ich werde dann entsprechend die Interessenten über weitere Einzelheiten informieren
Wolfgang Burger

ABBUC e.V. PD-Neuheiten

0509 FREI

0510 ROTTEN JUICE ED/1S
Ein Programmbeitrag aus dem polnischem Wettbewerb „Orneta 1996“ von der Gruppe MEC. Im Vorspann werden alle Gruppenmitglieder vorgestellt. Dann folgt eine Zusammenstellung verschiedener toller Grafikeffekte. Die Demo ist natürlich auch mit Sound unterlegt.

0511 THETA MUSICCOMPOSER ED/1S
Ein Musikcomposer aus Polen von dem Autor Marcin Lewandowski. Eine Bedienungsanleitung in Polnisch kann aus dem Anfangsmenü ausgewählt werden. Der Sourcecode und eine ausführliche Dokumentation in Polnisch sind ebenfalls vorhanden.

0512 BURGER BOY / ILLUMINATOR ED/2S
Zwei Arkadespiele aus der guten alten Zeit. Bei Burger Boy musst Du versuchen, einen Hamburger zusammenzustellen. Die Einzelteile liegen auf mehreren Etagen verteilt. Es ist natürlich nicht so einfach! Ein wildes Spiegelei und eine Wurst wollen Dich daran hindern. Lode Runner lässt grüßen! Bei Illuminator kämpfst Du mit Deinem Raumschiff gegen eine angreifende Raumflotte. Das Besondere: Dein Raumjäger kann in alle Richtungen feuern. Der Highscore wird dabei festgehalten. Jedes geschaffte Level bringt ein neues Leben.

0513 INTERPAINTER 1.1 ED/1S
Eine Malprogramm für Bilder im Interlace Format. Auf der Disk befinden sich drei Beispielbilder. Mit dem Programm lassen sich die Farbwerte der 6 Helligkeitsstu
fen individuell ändern. Das geänderte Bild kann natürlich abgespeichert werden. Das Programm kann auch ???

 

Dieses ABBUC Magazin erschien ursprünglich als Papierbeilage. Scan, OCR, Digitalisierung und Aufbereitung: Andreas Bertelmann