ABBUC Magazin 047


IMPRESSUM
1996 Atari Bit Byter User Club e.V.
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Das Atari Bit Byter User Club Magazin erscheint jährlich.
Jeweils jährlich erscheint das Atari Bit Byter User Club Sondermagazin
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Festtagsgrüße

Liebe Bit Byter!
Der Vorstand wünscht Euch
und Euren Familien ein
gesegnetes Weihnachtsfest und
einen guten Rutsch nach 1997.

Mit dem XL/XE ins InterNet

Empfangen via InterNet mit meinem 130Xe am 26.Mai 1996 um 12:33 Uhr
Deutsche Übersetzung Für das ABBUC MagazinErhard Pütz, den 8. Juli 1996
Ohne Gewähr
Von Tom Hunt Copyright (c) 1996
Alle Rechte reserviert
Schlüsselworte: Atari, 8bit,8-bit, XL, XE, shellVersion 1.1,
Zuletzt bearbeitet am 15. Mai 1996(ep: Vokabeln:)
(HOST= der angerufene Rechner)
(SERVER= Zentralrechner eines Netzwerkes)
(FTP= File Transfer Protocol; Programm zur Datenübertragung)
(ACCOUNT= Konto, Zugriff, Zugangsberechtigung)
(ISP= InterNet Service Provider, Anbieter)

Inhalt
Was gibt es für den 8-Bitter im InterNet?
Erforderliche Ausrüstung
Erforderliche Software
Erforderliche Leistungen
Wie man die Shell benutzt
Die Kommandos der Shell
Der Gebrauch des Slip/PPP Accounts

Was gibt es für den 8-Bitter im InterNet?

Wenn man in das InterNet geht, erwartet einen die ganze Welt. Man kann Nachrichten im Usenet lesen und schreiben. Man kann Programme verschicken und empfangen. Man kann uebers InterNet mit jedem korrespondieren, der eine InterNet-Adresse hat. All das und sogar noch mehr kannst Du mit Deinem Atari 8-Bit Computer machen. Jedoch gibt es einige Dinge, die wir nicht tun koennen, weil unsere Software dafuer nicht ausreicht. Wir können zum Beispiel nicht im World Wide Web mit einem Programm wie ‚Netscape‘ surfen.Wir können jedoch ein wenig ernsthaft surfen indem wir ‚Lynx‘ benutzten, ein Programm, das uns das Netz zur Verfügung stellt. Mehr darüber später.

Es gibt keinen Grund, warum ein Atari 8-Bit Besitzer sich nicht am InterNet Zugriff erfreuen kann. Es erfordert nämlich keinen Intel Pentium und Konsorten, dies tun zu können. Man bedenke, daß die meisten Host-Server im InterNet die Wurzeln ihrer Entwicklung in einem textorientierten Interface haben und das meiste davon ist immer noch vorhanden.

Erforderliche Ausrüstung
Man braucht einen Atari 8-Bit Computer, ein Modem, ein Modem-Interface und einen Telefonanschluss. Wenn man ein Modem benutzt, daß man direkt anschließen kann, braucht man kein Modem-Interface.Ein Modem-Interface ist erforderlich, wenn man marktübliche Modems benutzt. Ein Beispiel eines direkt anschließbaren Modems wäre das SX 212 Modem von Atari, welches einfach an die SIO angeschlossen wird. Das Atari 850 Interface, die Black Box von CSS (Robert Puff) und das P:R: – und MIO Interface von FTe (früher von ICD hergestellt) sind Modem-Interfaces. Obwohl man natürlich sogar ein 300 Baud Modem benutzen kann, haben die meisten ISP’s (Internet Service Provider) eine untere Grenze gewählt, die ein wenig über 300 Baud liegt. Bevor man sich also den InterNet Anschluß bestellt, sollte man überprüfen, welche kleinste Baudrate man bei dem Anbieter (Provider) benutzen kann. Die Modem-Interfaces und die 2400 Baud Modems sind so preiswert, daß es keinen Grund gibt, nicht von einem 300er zu einem 2400er Modem umzusteigen. Wenn man sich eine Black Box oder MIO und ein 14.400er Modem leisten kann, um so besser.Die meisten Atari 8-Bit Modems begrenzen die maximale zuverlässige Baudrate auf etwa 4800 Baud (ep: das Atari 850 Interface hat 9600 Bd.). Man sollte das bedenken, bevor man sich entschließt, ein teures 14.400erModem an das 850er Interface oder die P:R: Connection anzuschließen (ep: 14.400er Modems sind mittlerweile sehr billig, ca. 150,- DM . Es lohnt sich nicht, ein kleineres Modem zu kaufen.) 14.400 Baud sind jedoch nur mit der Black Box von CSS oder dem MIO von ICD möglich. Diese beiden Interfaces werden an den 8-Bit Atari über den parallelen Bus bzw. das ECI beim XE angeschlossen. Darüberinaus gibt es verschiedene Versionen des MIO, von denen einige den RTS/CTS Hardwarehandshake nicht vollständig eingebaut haben, was eine 14.400er Verbindung unzuverlässig macht (ep: unzuverlaessig ist nicht ganz korrekt. Die Telefonverbindung läuft mit 14.400 Baud, das Modem ist mit dem Rechner jedoch mit 19.200 verbunden.

Mit dem Hardwarehandshake kann u.a. das Modem dem Computer mitteilen, daß es eine kleine Pause braucht, weil die Daten vom Computer schneller kommen, als es sie senden kann). Es gibt jedoch einen Ersatztreiber namens Hyperspeed von Len Spencer fuer diese MIOs, der das Problem offenbar völlig beseitigt.Zur Zeit, wo ich dies schreibe, gibt es keine Möglichkeit, eine Verbindung mit 28.800 Baud oder mehr herzustellen. Das ist so, weil das XL/XE Betriebssystem auf eine Übertragungsrate von 19.200 Baud begrenzt ist (ep: Nein. Die Treiber – Definition geht bei R: bis 19.200. Eine Lösung mit 57.600 ist realistisch.). Die Übertragungsgeschwindigkeit zwischen Modem und Rechner sollte größer oder gleich der Geschwindigkeit sein, mit der das Modem über die Telefonleitung arbeitet (Connect-Rate). Deshalb sind 14.400 Baud das Limit, bis jemand mit einer Erweiterung kommt, die dem XL/XE mehr als 19.200 erlauben.

Erforderliche Software
Man braucht das was als Terminalprogramm bekannt ist. Term80 (CTH Enterprises), BobTerm (CSS), Express! (K-Products), Flicker-Term und Ice-T sind zum Beispiel einige bekannte und fähige Programme. Es gibt noch andere und das ich sie hier nicht genannt habe soll keineswegs heißen, daß ich sie nicht für gut halte. Andere werden dieser Liste in Zukunft hinzugefügt werden, sobald mir 8-Bit User Berichte über deren Verwendbarkeit zusenden. Wenn das Terminalprogramm VT oder ANSI Cursor-Positionierung unterstützt, um so besser. Wenn man ein Modem Interface benutzt gehört dazu normalerweise ein passender R: Treiber. Der Treiber erlaubt es dem Terminalprogramm, mit dem Interface in einem Standard zu kommunizieren. Sowohl die Black Box als auch das MIO haben eingebaute R: Treiber.

Erforderliche Leistungen
Man braucht einen Account bei einem ISP (Internet Service Provider). Eine Liste mit einigen Anbietern liegt diesem Dokument bei. (ep: Tut sie nicht!)Ein Anbieter sollte eine Telefonnummer im Nahbereich zur Verfügung stellen, über die man sich in das InterNet einwählen kann. Eine SEHR wichtige Sache hier ist es, zu erf
ahren, ob einem der Anbieter einen sogenannte ‚Shell‘- oder einen Slip/PPP- Account zur Verfügung stellt. So ziemlich alle Terminalprogramme können bei einem Shell-Zugriff benutzt werden. Aber ein Slip/PPP- Account erfordert so was wie einen TCP/IP Basistreiber. Glücklicherweise bieten die meisten ISPs mit nur Slip/PPP- Account zusätzliche Kommandos direkt nach dem einloggen an. Eines dieser Kommandos ist ‚TELNET‘, das man benutzen kann, um auf das InterNet zuzugreifen. Slip/PPP- Zugriffe basieren auf einem Netzwerk-Protokoll namens TCP/IP und man braucht normalerweise einen winsock (ep: Windows Socket?) Treiber in einer Intel- Umgebung, um einen Slip/PPP- Account zu nutzen.Ein Shell- Zugriff ist eine Art kommandoorientiertes Interface beim Anbieter. Es gibt einige verschiedene Shell- Typen. Die Unterschiede liegen hauptsächlich in der Syntax der Kommandos und in deren Parametern, die man von seiner Tastatur aus eingeben kann. Für den Rest dieses Textes werde ich einige Beispiele nennen, die bei einem Großteil der Shells funktionieren.Wenn man einen Anbieter findet, der einen Shell-griff unterstützt, empfiehlt es sich zu fragen, welches die gaengigsten Shell- Kommandos sind und wie man sie benutzt. Natürlich wird man das Meiste, was man im Umgang mit dem InterNet lernt, das Ergebnis der eigenen Neugier sein.

Wie man die Shell benutzt
Wenn man ein DOS mit Befehlseingabe (ep: BW-DOS, Sparta-DOS, Turbo-DOS…) gewohnt ist, dann wird der Gebrauch einer Shell nichts neues sein. Man gibt den Namen des Kommandos oder Programmes ein, den/das man nutzen will. Dateien befinden sich in einem baumstrukturierten Inhaltsverzeichnis. Hier sind einige Kommandos, mit denen man durch ein solches Inhaltsverzeichnis navigiert: ;Zeigt den Namen des Verzeichnisses, in dem man sich gerade befindet.

; Zeigt den Inhalt des Verzeichnisses an.
;Ein neues Verzeichnis auswählen.Wenn man eine Anleitung zu einem Kommando moechte, gibt man [command] ein, wobei [command] der Name des Kommandos ist, zu dem man die Hilfe braucht.Normalerweise bekommt man ein eigenes Verzeichnis vom Anbieter zugeteilt. Dies ist für den eigenen Gebrauch. Man kann dort seine Dateien speichern und warten. Zum Beispiel lautet mein Verzeichnisname wie folgt:

/[tilde]tomhunt/Das Tilde- Zeichen wird vom normalen Zeichensatz des XL/XE nicht unterstützt. Es sieht wie eine kleine, horizontale Schlangenlinie aus. Es kann mit ESC-CONTROL- DELETE erzeugt werden.

Die Kommandos der Shell
Mit Kommandos kann man ein ganze Reihe Dinge von seinem Shell- Zugriff aus tun. Wenn man zum Beispiel „ftp ftp.mirrors.aol.com“ eingibt, startet dies das „ftp“ Kommando beim HOST. Es wird versuchen, eine Verbindung zu einem America OnLine Server herzustellen, dessen Name „ftp.mirrors .aol.com“ ist.FTP erlaubt das senden und empfangen von Dateien von/zu einem InterNet Server. Um eine Datei zu empfangen, sollte man seinen Datei-Typ auf ‚binär‘ stellen und dann das das ‚get‘ Kommando, gefolgt von einem Leerzeichen und dem Namen der zu übertragenden Datei eingeben. In der Wirklichkeit wird die Datei erst vom angerufenen Server auf den Server des Anbieters übertragen. Dann, nachdem ‚ftp‘ verlassen wurde, benutzt man das “ Kommando um dem Host- Server zu befehlen, einem die Datei zu senden.Obwohl dieser Vorgang in zwei Schritten stattfindet, sollte die eigentliche Übertragung von Server zu Server nicht besonders lange dauern, da diese üblicherweise mit 57.600 Baud verbunden sind. Die Übertragung durch ’sb‘ zwischen dem Server des Anbieters und Deinem Rechner wird länger dauern und hängt von der Connect-Rate (ep: und der Modem-Rechner Rate) ab. Das “ Kommando kann Dateien zu Deinem XL/XE mit ZModem, YModem oder Xmodem übertragen. Nachdem man das Programm empfangen hat, sollte man es aus seinem Verzeichnis im Server löschen. Die meisten Anbieter berechnen Kosten für beanspruchten Platz.

Gelöscht wird mit dem ‚rm‘ Kommando. Die Syntax lautet: „rm [mask

Der Gebrauch des Slip/PPP Accounts
Wenn der Anbieter keine Shell zur Verfuegung stellt, muesst ihr wissen, ob ihr das TELNET Kommando benutzen koennt. Wenn ja, dann koennt ihr Term80 benutzen, um sowohl auf InterNet Email als auch auf Lynx Server zuzugreifen.Wie auch immer, Term80 benotigt spezielle Hardware, um es zu nutzen. Es braucht:- Ein Modem, verbunden mit Black Box oder MIO und eine Floppy, oder- eine Festplatte mit Black Box oder MIO oder- konfiguriert Term80’s Arbeitslaufwerk als RamdiskTerm80 wird mit einem besonderen Programm geliefert, das es für den Gebrauch mit einem Lynx- Server konfiguriert. Mit einem Lynx- Server kann man auf Web- Seiten, Büchereien und Suchprogramme wie Alta Vista und Yahoo zugreifen. Den Web- Seiten wird die Grafik fehlen, aber man kann mit seiner Tastatur alle Verbindungen markieren, denen man folgen möchte. Einige bekannte Lynx- Server sind ‚lynx .cc.ukans.edu‘ und ‚panda.uiowa.edu‘. Um mit einem Lynx- Server Verbindung aufnehmen zu können, Muß man zuerst das Lynx- Modul vom Hauptmenü des Term80 laden, dann die Verbindung zu seinem Anbieter herstellen und dann mit TELNET zum Lynx- Server gehen.

Einige Lynx- Server erlauben es, mit dem “ oder ‚oto Kommando zu anderen Servern zu gehen.Ein weiteres Ausstattungsmerkmal von Term80 1.9 ist die Fähigkeit, Email mit dem TELNET Zugriff zu senden und zu empfangen. Es unterstützt außerdem die Verwendung eines Adreßbuches, indem man InterNet Adressen festhalten kann. Wenn der einzige im Nahbereich vorhandene Anbieter Slip/PPP Accounts hat, aber auch das TELNET Kommando anbietet, kann man es mit Term80 nutzen.
Euer Floppydoc
Erhard Puetz, 15.07.1996
InterNet: erhard_puetz@w2.maus.de

Das Betriebssystem QMEG+ 4.0

Von Stefan Dorndorf
Wie schon Ende 95 angekündigt, werde ich eine neue Version des QMEG 3.2/3.5 herausbringen, die Version QMEG+ 4.0. Hier nun einige Einzelheiten dazu:Beim QMEG+ 4.0 handelt es sich um ein 16K-Betriebssystem (OS), das über einen Schalter anstelle des Standard ATARI-OS genutzt werden kann. Nach dem Einbau (geht leider nicht ohne Löten, es sei denn, im Rechner ist bereits ein gesockeltes OS-ROM oder OS-EPROM) stehen Euch folgende Dinge zusätzlich zur Verfügung:

1.Floppy-Speeder
Folgende Speeder werden unterstützt:
– Speedy (Ultra-Speed)
– Happy (Warp- und Ultra-Speed)
– XF551 (High-Speed)
– 1050 Turbo (Turbodrive)
– US-Doubler (Ultra-Speed)
Die Erkennung der Speeder erfolgt vollautomatisch. Jedes Laufwerk kann auch auf normale Geschwindigkeit zurückgestellt werden. Bei Happy und Speedy-Laufwerken kann auch der „Slow“-Modus ein- und ausgeschaltet werden oder ein Floppy-Reset durchgeführt werden. Bei Speedern, die mit Sektor-Skewing statt eines Track-fers arbeiten (XF551, Turbo, US-Doubler), wird beim Formatieren mit aktiviertem Speeder das Sektor-Skewing automatisch berücksichtigt.

2. bootbare RAM-Disk und Disk-Kopierer
Bei mind. 192K Zusatzspeicher stellt QMEG+ eine RAM-Disk zur Verfügung, die sich genau wie ein normales Double-Density fähiges Laufwerk verhält. (Es werden alle 130XE-kompatiblen Speichererweiterungen erkannt.)Die RAM-Disk kann unter einer beliebigen Laufwerksnummer angesprochen werden und auch in den drei Dichten Single, Medium und Double (nicht Quad, sorry) formatiert werden.Außerdem können ganze Disketten in diese RAM-Disk eingelesen und auch wieder ausgeschrieben werden. Das dient einerseits zum Kopieren von Disketten, andererseits kann man z.B. eine Bootdisk in die RAM-Disk einlesen und dann die RAM-Disk als Laufwerk 1 festlegen und damit b
ooten.Zusätzlich wird bei Rechnern mit mind. 64K Zusatzspeicher die Standard-DOS 2.5 RAM-Disk zur Verfügung gestellt.Beispiel: Das Adventure ZORK I lädt sehr häufig von Diskette nach, was nach einer Weile ziemlich nervt. Daher legen wir die 2.Seite (Datenseite) in ein Laufwerk und lesen die komplette Diskette in die RAM-Disk ein. Nun booten wir ganz normal die 1.Seite. Wenn das Programm uns auffordert, die 2.Seite einzulegen, drücken wir – statt die Diskette zu wenden – eine Tastenkombination, womit QMEG+ nun alle Zugriffe auf Laufwerk 1 auf die RAM-Disk umleitet, was natürlich sehr viel schneller geht.

3. Laufwerks-Kontrolle
Für jedes Laufwerk 1-8 kann der Floppy-Speeder zugeschaltet werden, oder Zugriffe auf die RAM-Disk umgeleitet werden. Auch ist es möglich, jedes Laufwerk 2-8 mit dem Laufwerk 1 zu tauschen, so daß man von beliebigen Laufwerken booten kann.

4. Directory listen und Files laden
Hiermit kann das Directory (DOS 2.x oder MYDOS) einer Disk (oder der RAM-Disk) angezeigt werden. ATARI-Basic, COM- und BIN-Programme und Kassettenprogramme können direkt – mit oder ohne Löschen des Hauptspeichers – aus dem Directory geladen und gestartet werden (dies benutze ich häufig für Spiele) Bei MYDOS-Disketten ist es auch möglich, in Subdirectories zu verzweigen.Mit Hilfe dieser Funktion muß man keine GAME-DOS-sionen mehr auf File-Disketten schreiben.XF551-Laufwerke werden erkannt und vor dem Anzeigen des Directories auf die richtige Dichte eingestellt (die XF551 kann nicht selbständig von Single oder Medium auf Double-Density automatisch umschalten).

5. CAS-Simulator
Der CAS-Simulator im QMEG+ dient zum Laden von Diskettenfiles, die direkt von Kassette auf Diskette (DOS 2.x oder MYDOS) übertragen worden sind. Unterstützt werden sowohl CIO-Lader (über C:-Handler) als auch SIO-Lader (Block-Lader). Ein Abspeichern aus Kassettenprogrammen heraus ist allerdings nicht möglich.

6. Maschinensprach-Monitor (MLM 2.3)
Im QMEG+ ist auch ein kompletter kleiner Maschinensprach-Monitor enthalten, der folgende Funktionen unterstützt:Speicher-Anzeige/nderung in/mit:
– hexadezimalen Werten- dezimalen Werten- ATASCII-Zeichen- Bildschirmcode-Zeichen- Disassemblieren (hex oder dezimal)Durchsuchen des Speichers nach:
– hexadezimalen Werten- dezimalen Werten- ATASCII-Zeichen- Bildschirmcode-ZeichenAuch das RAM unter dem OS-ROM oder die RAM-ke einer Speichererweiterung können angezeigt, geändert oder durchsucht werden.Speicherbereiche verschieben (Move) oder vergleichen (Verify) oder füllen.Rechnen und Umrechnen von Hex- und Dezimalzahlen.6502-Register anzeigen/ändern und Maschinenprogramme starten.Bei allen Anzeige-Befehlen ist auch ein Ausdruck auf den Drucker möglich.

7. Modul/Basic- und Kaltstart-Kontrolle
Das eingebaute Basic oder ein eingestecktes Switch-Modul (Action!, MAC/65, Basic XL) kann jederzeit ein- und ausgeschaltet werden oder es kann ein Kaltstart durchgeführt werden.

8. QMEG- Menü
Das QMEG- Menü wird mit SELECT/RESET aufgerufen. Von hier aus werden alle oben genannten Einstellungen (Laufwerke, RAM-Disk usw.) durchgeführt und alle Aktionen ausgelöst (Disk einlesen, ausschreiben, File laden, MLM aufrufen, RAM-Disk booten usw.). Alle Funktionen im QMEG-Menü lassen den Hauptspeicher unangetastet, d.h. es ist möglich, bei einem resetfesten Programm das Menü zwischendurch aufzurufen, um z.B. ein Directory anzusehen oder eine Diskette zu kopieren und das QMEG-Menü wieder zu verlassen, ohne das gerade geladene Programm zu zerstören. (Ausnahme ist natürlich das Booten und das Laden von Files.)

9. Funktionstasten
Einige der Einstellmöglichkeiten im QMEG-Menü lassen sich auch über Tastenkombinationen direkt in einem laufenden Programm ausführen:- Umschalten zwischen High-Speed und Normal-Speed für Laufwerk 1- Ersetzen des Laufwerks 1 durch die RAM-Diskunktionstasten des 1200XL (Cursor oben/unten/links/rechts positionieren, Bildschirm ein/aus, Tastaturklick ein/aus)- Tastenwiederholrate langsam/schnell

10. RESET-Tastenkombinationen
SELECT QMEG-Menü aufrufen
Shift Kaltstart ausführen (Booten)
OPTION BASIC ein(!)schalten
START Alle QMEG-Sonderfunktionen abschalten

OPTION und START werden nur beim Kaltstart abgefragt.
Alle Funktionen der RESET-Tastenkombinationen können auch über das QMEG-Menü ausgelöst werden.Das Abschalten aller QMEG-Funktionen wird automatisch vom QMEG+ durchgeführt, sobald ein Programm die Konfigurationstabelle des QMEG+ (11 Byte) überschreibt. In diesem Fall funktionieren lediglich die RESET-Tastenkombinationen, das Einfrieren in den Zusatzspeicher und der QMEG-Mini-Freezer (siehe unten).

11. Programme in Zusatzspeicher einfrieren
Hier für sind mind. 64K Zusatzspeicher erforderlich. Mittels einer Tastenkombination kann ein Programm in den Zusatzspeicher eingefro werden, um es später wieder aufzutauen. Allerdings kann es bei komplexen Spielen beim Auftauen Probleme geben (die leidigen nicht-lesbaren Hardware-Register sind daran schuld)Hierdurch ist es auch möglich, zwei laufende Programme gleichzeitig im Speicher zu halten.

12. Mini-Freezer für Freezer-POKEs
Hiermit kann man (fast) jedes laufende Programm (Spiel) einfrieren, ein oder mehrere Freezer-POKEs eintippen, und das Programm dann wieder auftauen.Das Einfrieren ist hier wörtlich zu nehmen, das laufende Programm (Bild und Sound) wird einfach angehalten und die Freezer-Pokes müssen blind eingetippt werden. Dies geschieht deshalb auf diesem Weg, damit es beim Auftauenkeine Probleme gibt (wegen der nicht-lesbaren Hardware-Register).Der QMEG-Freezer funktioniert mit allen Programmen, die das Betriebssystem-ROM nicht komplett abschalten. (Leider tun das einige Polen-Spiele, so ein Pech…)Ist das einzufrierende Programm resetfest, kann man natürlich auch mit SELECT/RESET ins QMEG-Menü gehen und die Freezer-Pokes im MLM eintippen.Um diese Funktionen alle in dem 16K-Betriebssystem des ATARI XL/XE unterzubringen, mußte ich natürlich einiges aus dem Original-XL/XE-Betriebssystem rauswerfen:Den SELF-TEST gibt es nicht mehr-

Der Kassetten-Handler wurde durch den CAS- Simulator ersetzt- Der internationale Zeichensatz wurde entferntProgramme, die den POKE 756,204 zum Einschalten des internationaler Zeichensatz benutzen (z.B. der TurBasic-Compiler), können jedoch auch unter QMEG+ weiter verwendet werden, da QMEG+ dafür sorgt, daß in diesem Fall der normale Zeichensatz aktiviert wird, so daß lediglich die Umlaute nicht lesbar sind.Schließlich wurden noch einige andere Routinen entfernt, die für nie entwickelte Hardware von ATARI vorgesehen waren und sich auch nur mit solcher Hardware nutzen lassen (Relozierer und Linear-Listenverwaltung für ladbare CIO-Handler).Die Routinen für Geräte am parallelen Bus sind jedoch – im Gegensatz zum QMEG 3.2 – im QMEG+ 4.0 enthalten. So das war’s erstmal.Bei folgenden Punkten ist es z.Zt. noch offen, ob sie im QMEG+ 4.0 vorhanden sein werden (ich habe noch mit Platzproblemen im OS zu kämpfen):Ultra-Speed-Sector-Skew-Format für US-Doubler- SIO-Lader für CAS-Simulator- Double-Density für CAS-Simulator- Zugriff auf Zusatzspeicher und RAM unter OS-ROM im Maschinensprachmonitor- Einfrieren in Zusatzspeicher- Platz für eigene Treiber im OS-ROM (z.B. für ROM-Disk, Drucker)- Zugriff auf die Rückseite einer Quad-formatierten DiskDas mache ich davon abhängig, wie die H.A.R.-Members das im Beta-Test sehen werden…Natürlich nehme ich aber auch Anregungen Eurerseits entgegen.

Schreibt an:
Stefan Dorndorf
Ringstr. 2230966
Hemmingen

Bemerkungen zur XF551

von Stefan Dorndorf
Vor langer Zeit habe ich mir zu meiner 1050 auch eine XF551 zugelegt, dieses Laufwerk jedoch nur selten benutzt. Beim Test des Laufwerks fallen einem natürlich sofort die Probleme der XF551 auf:kein richtig funktionierender Density-Test- Rückseite nicht formatierbar, bei den neueren XF551-Laufwerken ist die Rückseite nicht einmal lesbar
– keine Betriebsanzeige
Für den ersten Punkt gibt es nur die Lösung, einen der Sektoren 4 bis 18 per SIO zu lesen und zwar mit $303=0 (statt $303=$40), worauf sich die XF551 auf die richtige Dichte einstellt. Bei den anderen Punkten kommt man mit kleinen Hardwareänderungen weiter.Richtig überrascht war ich jedoch, als ich eine Disk in mittlerer Dichte formatierte und anschließend ein DOS draufschrieb. Das ging merkwürdig langsam, so als würde das Sector-Skewing (Interleave) nicht stimmen oder die Disk viel zu schnell drehen würde.Also Diskette in 1050 eingelegt und DOS nochmal draufgeschrieben. Wieder so langsam, es muß also an der Formatierroutine im OS der XF551 liegen.Neugierig geworden, habe ich mir die Mühe gemacht, die Formatierroutinen von den verschiedenen ATARI-Floppys anzuschauen. Dabei bin ich auf folgende Ergebnisse gekommen:(Zur 810 kann ich nur einen Schätzwert angegeben, da ich das ROM dieser Floppy nicht habe)

Format Sektorenplatz je Track
810 SD 18,7 (ungefähr)
1050 SD 18,60
Happy SD 18,60
Speedy SD 8,08 (!)
Turbo SD 19,15
XF551 SD 18,81
1050 MD 27,24
Happy MD 27,24
Speedy MD 28,18 (!)
Turbo MD 27,24
XF551 MD 30,14 (!!)
Happy DD 19,03
Speedy DD 18,13 (!)
Turbo DD 19,15
XF551 DD 18,92

Mit „Sektorenplatz je Track“ meine ich die zur Verfügung stehenden Bytes auf einem Track (das sind bei SD 3255 Bytes, bei MD und DD 6510 Bytes) geteilt durch die Anzahl der Bytes je Sektor (incl. Lückenbytes).Wie man sieht, fällt bei MD die XF551 völlig aus dem Rahmen, hier wurden die Lücken zwischen den einzelnen Sektoren so verkleinert, daß nach Schreiben eines Sektors der nächste zu beschreibende Sektor unter dem Schreib- Lesekopf durchrutscht, bevor das DOS den zweiten Sektor an die Floppy gesendet hat. (Leider ist es nicht möglich, diesen kleinen Fehler durch eine simple nderung im XF551-ROM sauber zu beseitigen.)Auffällig ist an obiger Tabelle auch die Speedy, deren Abweichungen vom Original-ATARI-Format doch recht groß sind, womit man natürlich recht einfach auch einen Kopierschutz gegen das Kopieren mit Speedys erzeugen kann, he he…Das vom 1050-Turbo-dul erzeugte Format ist dagegen sehr gut optimiert, bei jedem Format ist neben Platz für einen ReserSektor (zum Interleaving) eine zusätzliche Reserve von genau 1% auf dem Track (gegen zu schnelles Drehen).Apropos Umdrehungszahlen:Die 1050 dreht bekanntlich mit 288 U/min., wobei ATARI eine Toleranz von ca. 1% zuläßt (genauer: 286 bis 291 U/min.). Der Floppycontroller 2793 in der 1050 wird mit 4MHz (oder 2 oder 1MHz) getaktet, und schreibt/liest mit einer Rate von 125000 Bit/sec. (SD) bzw. 250000 Bit/sec. auf Diskette.Daraus ergibt sich die zur Verfügung stehenden Bytes auf einem Track zu:

125000/8/(288/60)=3255 Byte (in SD)(bei MD und DD das Doppelte)

In der XF551 befindet sich aber ein Industrielaufwerk mit 300 U/min.Daher hat ATARI den hier eingebauten FDC 1772 nicht mit nur 8 MHz getaktet, das würde nämlich einer Rate von 125000 bzw. 250000 Bits/sec. entsprechen und wäre wegen der erhöhten Drehzahl zu langsam.Erforderlich ist daher nach dem Dreisatz ein Takt von 8 MHz * (300/288) = 8.33333 MHzum die gleiche Anzahl von Bytes auf einem Track zu erreichen. Das erklärt den Einsatz des marktunüblichen Oszillators in der XF551.

Da die XF551 sich nun aber 4% schneller dreht und über keinen Track-Buffer verfügt, ist sie auch ca. 4% schneller als eine normale 1050.Im XF551-ROM befinden sich übrigens auch einige Programmierfehler (ich habe vier offensichtliche gefunden), die jedoch alle glücklicherweise keine Auswirkungen auf die Funktion der XF551 haben. (An einer Stelle des ROMS befindet sich sogar ein völlig falscher Sprungbefehl, der aufgrund der 8040-Architektur schließlich doch an der richtigen Stelle landet.)Lediglich ein Fehler kann Auswirkungen bei kopiergeschützten Disks zeigen:Wenn die XF551 einen Sektor nicht findet, wird an den FDC ein Force-Interrupt-Befehl geschickt, der aber das FDC- Status- Register löscht.Das führt dazu, daß Disks mit fehlenden Sektoren nicht auf der XF551 laufen, wenn das Programm den Fehler mit einem STATUS- Befehl abfragt.

Im RAM des 8040/8050-Chips (das ist der „Prozessor“ der XF551) geht es übrigens wegen der nur 256 Byte recht eng zu, ATARI hat deshalb im ROM ganz schön getrickst, nicht ein einziges Bit im RAM bzw. den 8040-Ports ist mehr frei.Wegen der vielen kleinen Ungereimtheiten des ROMS habe ich mich dazu entschlossen, das XF551-ROM völlig neu zu schreiben und dabei auch gleich ein paar Erweiterungen einzubauen, im ROM ist glücklicherweise noch recht viel Platz:- Ultra-Speed (evtl. Turbo-Drive)- evtl. Backup von geschützten Disks- evtl. bootbaren High-Speed-Driver (ähnlich 1050 Turbo)- Unterstützung von 3.5 Laufwerken (nur 720KB, keine 1.4MB-Disketten)Das wird aber noch einige Zeit dauern, da ich mir zunächst einen kleinen 8040-Assembler schreiben muß.Noch eine Anmerkung zur SpeedyZumindest die Version 1.4 der Speedy scheint nicht fehlerfrei zu sein:1. Manchmal konnte ich nach einem Diskwechsel auf eine unformatierte Disk den ersten Directory-Sektor der zuvor eingelegten Disk noch lesen.2. Beim Schreiben auf einer DD-Disk ist es mir mal passiert, daß der Directory-Sektor 361 auf Sektor 379 abgespeichert wurde (fluch..). Die Differenz zwischen 379 und 361 ist 18, also genau ein Track, womit der Verdacht natürlich auf das ROM der Speedy fällt…

XL-Emulator XL-lt V.0.15

Testbericht des XL-Emulators XL-It V. 0.15 für MS-DOS Rechner
(von Frank P. Szymanski)
Im InterNet findet sich seit einiger Zeit ein neuer Emulator unseres geliebten kleinen ATARI 8-Bit-Rechners für IBM-kompatible PCs.

Bezugsquelle: http://www.htw.uni-sb.de/people/mgietzen/atari/xl-it.html
Obwohl erst in der Version 0.15 vorliegend handelt es sich dabei um eine sehr stabile Version mit einer Menge Features. Das als Freeware erhältliche Programm besitzt folgende Highlights Player und Missiles inkl. Kollisionen- GTIA-Modi- Sound-Support (über Soundblaster und kompatible Karten)- Fine-Scrolling- Overscan, underscan und Normalmodus unter- stützt- XL/XE und „alte“ ATARI 800 Emulation- Vier normale 1050 Laufwerke (mit echter Emulati- on des seriellen Ports)- Unterstützung von .XFD und .ATR Diskimages- Eingebauter Monitor- Unterstützung einer deutschen oder amerikanischen Tastatur (nie wieder Sonderzeichen suchen)

Voraussetzungen für den Betrieb:
ROM-Images des XL (liegen z.B. dem XFormer bei, können aber auch über o.g. homepage bezogen werden)- schneller PC (ein Pentium sollte es schon sein, mein 486 DX2/66 schafft ca.1/2 XL-Geschwindigkeit, wenn Soundausgabe sowie Overscan aktiviert sind)- DOS (Ein Einsatz unter Windows 95, Windows NT oder OS/2 ist zwar möglich verlangsamt die Emulation aber)

Wie verhält sich der Emulator nun in der konkreten Anwendung? Als erstes ist anzumerken, daß das Programm äußerst stabil läuft (ist bei mir nicht ein einziges Mal abgestürzt) und sehr kompatibel zum Original ist. So läuft z.B. (mit einigen kleinen Einschränkungen) auch das A.B.B.U.C. Magazin auf dem XL-It, allerdings nur unter der Voraussetzung, daß
man sich vorher die Mühe gemacht hat, den Disketteninhalt mittels SIO2PC in eine .ATR Datei umzuwandeln. Echte 5,25″- Diskettenlaufwerke werden nämlich prinzipbedingt nicht unterstützt.

Zur Soundausgabe:
Diese ist das echte Herzstück der Emulation. Nicht nur, daß echte Rechtecktöne die als .WAV-Dateien vorliegen, abgespielt werden, auch verzerrte Töne werden über eine eventuell vorhandene Soundblasterkarte ausgegeben. Endlich ist es möglich, auf dem PC auch M.U.L.E. vernünftig zu spielen. Die bei der derzeitigen Distribution vorliegenden Samples sind leider noch etwas verrauscht, der Autor von Pokey (ein anderer Emulator) hat aber geholfen und neue Samples zur Verfügung gestellt, die in der nächsten Release von XL-It (voraussichtlich Oktober ’96) dann genutzt werden.

Joystick:
Leider unterstützt der Autor in der vorliegenden Version noch keinen echten PC-Joystick (ist geplant) sondern nur eine Emulation über Cursortasten (Feuer: Alternate) die mittels F6 aktiviert werden kann. Ein Joystick der in Port 2 erwartet wird, kann über die Kommandozeile -joyswap angesprochen werden. Leider aber keine zwei Joysticks, so daß nur eine Person mit einem Joystick spielen kann.

Druckausgabe:
Ein Drucker wird in der aktuellen Version leider noch nicht unterstützt

Der eingebaute Monitor:
Auch hier wieder ein Highlight des Programms. Der eingebaute Maschinensprachemonitor versteht eine Menge an Befehlen, die zum Teil sehr nützlich sind

a xxxx Starte Assemblierung unter $xxxx
d xxxx Disassemblierung ab $xxxx
m xxxx Memory dump ab $xxxx
D xxxx Disassambliere Displaylist (!) ab $xxxx
: xxxx yy Setze Speicher bei $xxxx auf $yy
s xxxx yyyy zz Durchsuche Speicher von $xxxx bis $yyyy nach $zz
r reg xx Setze 6502-Register auf $xx
t Trace
g xxxx Geh bis PC==$xxxx
p xxxx Setze PC (program counter) auf $xxxx
c Zeige den Inhalt einiger Customchipregister
1{2,3,4} name Setze das Diskimage für Laufwerk 1,2,3 oder 4 z.B.: 1 disks\dungeon.xfd
? Zeige Kommandoübersicht
x Monitor verlassen
T newval oldval Trainermaker
L name xxxx Lädt das File „name“ nach $xxxx

Die Kompatibilität:
Generelle Ausgaben kann man natürlich schlecht treffen, auch nicht dieses oder jene Programm läuft oder läuft nicht, dazu gibt es zu viele Versionen der Programme und auch zu viele Programme an sich. Die Programme, die ich getestet haben, liefen in der Regel sehr gut, wobei neuere Programme, die den 130XE unterstützen natürlich von diesem Modus profitieren. Leider lädt das Programm keine .COM oder .EXE Files direkt sondern nur über den Umweg der ATR/XFD-Dateien.Mangels Druckerunterstützung kann man den XL- auch nicht als Schreibmaschinenersatz mißbrauchen, obwohl er ja mittels der Kommandozeilenoption -german ja über eine deutsche Tastaturbelegung verfügt, aber im Regelfall hat ja der Großteil der PC-Anwender eine Textverarbeitung auf dem PC selbst.Ganz eingemottet werden sollte der XL aber nun doch nicht, da zwar prinzipiell eine Menge an Spielen laufen, das Softscrolling aber leider wie bei allen Emulatoren etwas „ruckelig“ läuft.Wer jedoch das A.B.B.U.C.-Magazin gerne mal mit höheren Bildwiederholfrequenzen laufen lassen möchte oder Programme für den XL entwickelt (schneller PC vorausgesetzt) ist mit dem XL-It sehr gut beraten. Für alle anderen gilt: Auf jeden Fall ansehen, es ist schließlich ein Freeware-Programm.

Schlußwort:
Leider sind an den Autor in letzter Zeit verstärkt User herangetreten, die meinen, ein Freewareprogramm müsse vollkommen fehlerfrei sein und alle Anwenderwünsche erfüllen. Insbesondere haben dabei ein paar Anwender übers Ziel hinaus geschossen und einen falschen Ton gewählt. Solltet Ihr also Spaß an dem It haben so sendet doch einfach zur Abwechslung mal eine positive Rückmeldung an den Programmierer (muß ja nicht immer Geld sein, obwohl es bestimmt auch nicht schaden kann) und ermuntert ihn zu weiteren Taten.

XL-Emulator Pokey V. 0.62

Testbericht des XL-Emulators Pokey V. 0.62 für MS-DOS Rechner
(von Frank P.Szymanski)

Ein weiterer Emulator unseres geliebten 8-Bitters für die MS-DOS PCs stammt aus Amerika. Der in der Version 0.62 getestete Emulator (Freeware: http://w3.one.net/mhill) kann dabei folgendes:
– ATARI XL/800 Modus
– echter Overscan (320×240 screen)
– Joysticksupport (echter PC-Joystick oder Tastatur)
– 5200 Videogamemodus
– Pokeysoundkarte am Parallelport
– Filemenü, um auf die Schnelle neue .ATR-Dateien einzuladen

Auch hier benötigt man für eine korrekte Installation die ROM-Images, die sich über die oben angegebenen Möglichkeiten organisieren lassen.Prinzipiell gelten die meisten Aussagen, die ich bereits beim XL-It gemacht habe auch für den Pokey. Daher beschränke ich mich nur auf die Unterschiede. Der Pokey besitzt als amerikanisches Programm leider keine Unterstützung einer deutschen Tastatur. Auch eine Soundkarte findet keine Verwendung. Dieser Emulator geht ganz andere Wege. Zum Archiv ist eine Umbauanleitung beigefügt, wie man einen originalen Pokey auf eine kleine Platine bringt, die dann an den Parallelport des PC angeschlossen wird. Dort kann man dann den Originalsound hören. Der Vorteil dieses Konzeptes liegt auf der Hand. Die Sounds klingen wirklich wie beim Original und über fehlende verzerrte Geräusche braucht sich auch niemand mehr Gedanken machen.

Die Nachteile des Verfahrens lassen mich aber am Sinn des ganzen Unterfangens zweifeln. Zunächst mal brauchtman einen funktionierenden Pokey aus einem (am besten) nicht mehr funktionierenden XL, denn wer opfert dafür schon einen lauffähigen 8-Bitter, auch wenn der Chip gesockelt ist? Dann wird die Parallelschnittstelle beim PC blockiert und zu guter Letzt hat man eine Platine am PC „rumbaumeln“, da kann man gleich den XL an den Fernseher anschließen.Jetzt aber ein paar positive Punkte, sonst kriegt man noch den Eindruck, ich sei von dem Programm nicht überzeugt. Das Gegenteil ist der Fall. Am Beeindruckensten ist auf alle Fälle das Userinterface für die Diskettenbehandlung. Endlich kann man die .ATR-Files per ordentlichem Menü einladen. Hierbei kann durch Unterordner gewandert werden und auch CD-Laufwerke arbeiten einwandfrei (die XL-CD aus Holland läßt grüßen).Auch die Kompatibilität und Absturzsicherheit kann nur als gut bezeichnet werden, lediglich an die Hardware des PC werden noch höhere Ansprüche als bei den bisher bekannten Emulatoren gestellt (Pentium sollte es schon sein).Alles in allem kann auch hier nur jedem interessierten Fan geraten werden, sich den Emulator mal anzusehen, zumal man nun aus den Alternativen die für das jeweilige Programm passende heraussuchen kann.
Frank P. Szymanski
(e-mail: frank_szymanski@do2.maus.ruhr.de)

ABBUC Online

ACHTUNG neue Homepage:http://home.t-online.de/home/wburger

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Hallo Leute
heute der siebente teil meiner Spielecke.
Ich wünsche Euch viel Erfolg und Spaß mit meinen Tips. Also los geht es. Hier sind die nächsten Codeworte von

BOMBER JACK von KE-SOFT
DISKSEITE:A
01.A NANNA 02.B IGIGI 03.C KANPA
04.D GAMAG 05.E SCHin 06.F ISCHT
07.G ZAMMA 08.H LIBAT 09.I THOTH
10.J TARRA 11.K GANNA 12.L NINIB
13.M ZELIG 14.N BATTU 15.O GIRRA
16.P GIBIL 17.Q ENTIL 18.R ILANI
19.S LIMDA 20.T MAQLU 21.U MAGAN
22.V LILIT 23.W GELAL 24.X USTUR
25.Y URUMA

DISKSEITE:B
01.A VEPAR 02.B UVALL 03.C BALAM
04.D CAMIO 05.E ORIAX 06.F ZAGAN
07.G VOLAC 08.H SEERE 09.I SITRI

Die letzten Codeworte gibt es in der kommenden Ausgabe.

POPCORN von: MARK & CATHY SLOATMAN
EDITOR
Sektor 5 Byte 49 von 03 in 09= 9 Leben oder
Sektor 5 Byte 49 von 03 in 28=40 Leben oder
Sektor 5 Byte 49 von 03 in 63=99 Leben oder
Sektor 5 Byte 49 von 03 in FF=255Leben

SURVIVOR von: RICHARD CARR
EDITOR
Sektor 68 Byte 61 von 07 in 09=13 Leben für beide
Player

MARAUDER von: AUTOR UNBEKANT
EDITOR
Sektor 228 Byte 19 von 04 in 20=32 Leben oder
Sektor 228 Byte 19 von 04 in 63=99 Leben oder
Sektor 228 Byte 19 von 04 in FF=255 Leben

FLYING ACE von: AVALON HILL
EDITOR
Sektor 28 Byte 77 von 04 in 09= 9 Leben oder
Sektor 28 Byte 77 von 04 in 30=48 Leben oder
Sektor 28 Byte 77 von 04 in 63=99 Leben oder
Sektor 28 Byte 77 von 04 in FF=255

Leben ROCKS von: DOUGLAS ENGEL
EDITOR
Sektor 6 Byte 48 von 13 in 16= 6 Leben oder
Sektor 6 Byte 48 von 13 in 26=22 Leben oder
Sektor 6 Byte 48 von 13 in 63=84 Leben

Das war es für heute.
Ich habe alle Programme selbst ausprobiert.
* GOOD Byte * DIETMAR

Dietmars Spielecke

Der SEIKOSHA SL-96 mit SCALABLE FONT

Der Drucker wird mit einer 3,5 Diskette geliefert. Auf dieser Diskette befinden sich die Steuerbefehle des Druckers für Windows. Man hat schlicht vergessen, daß es uns „Kleine“ auch noch gibt. Zwar arbeitet der Drucker auch im Epsonformat, also wie gehabt, jedoch der zusätzlich hardwaremäßig vorhandene SCALABLE FONT kann nur sehr umständlich benutzt werden. Das englische Anwendungsbuch gibt auch nicht viel her. Hier gleich der 1. Tip: Der Drucker versteht weit mehr Befehle als im Handbuch angegeben sind ! Fast alle Befehle des Druckers STAR LC24 sind auch nutzbar! Doch was ist eigentlich ein SCALABLE FONT ?Wie bekannt, kann fast jeder Drucker Zeichen in einfacher, zweifacher, drei oder sogar vierfacher Höhe drucken. Dies tut auch der SCALABLE FONT, doch wesentlich eindrucksvoller! Der Zeichenabstand und die Zeichendichte(also Größe) sind variabel durch Steuerbefehle einstellbar.

Da wir kein Windows haben, sind wir leider gezwungen ganz auf diese Art des Druckens zu verzichten, oder aber durch ellenlange CHR$-Code-Eingabe diese Funktion doch noch zu nutzen. Um z.B. eine bestimmte Ausdrucksart im SCALABLEFONT zu erhalten, muß man immerhin 5 (in Worten fünf) CHRCODE eingeben. Dieses funktioniert in den mir bekannten Textverarbeitungsprogrammen nicht. Dem hilft das Programm SCALABLE.BAS schnell und sicher ohne jede Rechnerei ab. Hier sind immerhin 13 verschiedene Ausdruckarten berücksichtigt. Das Programm ist ganz bewußt einfach gehalten, hat aber die nötige Befehlssyntax zum SCALABLE-DRUCK. Somit sind TITEL, ÜBERSCHRIFTEN usw. in wünschbarer Form schnell aufs Papier gebracht. Man kann das Programm als AUTORUN.SYS File umwandeln, oder einfach mit RUN“D:SCALABLE.BAS starten. Achtung ! Das Programm arbeitet nur mit eingeschaltetem Drucker.

Hat man vergessen den Drucker einzuschalten, so wartet das Programm nach Eingabe einer der Steuercodenummern. Erst dann ist es möglich den Text einzugeben. Da es nicht sinnvoll ist die einzelnen Steuercode zu ändern, ist das Programm LIST geschützt, d.h. jeder andere Befehl als RUN „D:“ hat einen Systemabsturz zur Folge! Das Programm erklärt sich soweit selbst. Man sollte jedoch beachten, daß je größer der Zeichenabstand gewählt wird, die Zeichenmenge weniger sein muß.(Klaro).Nach jedem Druckvorgang wird der Druckerspeicher gelöscht, so daß ein neuer Druck erfolgen kann. Ansonsten ist es möglich mit (14) in das DOS zu springen, um von dort mit der Funktion M und Eingabe E477 das inzwischen eingelegte Textverarbeitungsprogramm zu starten.
Peter Hesse
für den ABBUC
im Oktober 1996

Cracking The Code Teil 10

von Keith Mayhew und Roy Smith
für den ABBUC ins Deutsche übersetzt von Alfons Klüpfel

Beim letzten Mal haben wir uns die vier Chips(die neben der CPU werkeln. A.K.) vorgestellt: GTIA, ANTIC, POKEY und PIA. Die ersten drei sind echte Custom-Chips (d.h. speziell für den XL/XE entwickelt.). Der PIA-Chip jedoch ist ein Standard-Chip, den man in vielen anderen Computern finden kann.

Berichtigung zum Teil 9
1. Der in XL-kompatiblen Computern enthaltene Prozessor ist nicht Rockwell 6502. Er ist dazu zwar softwaremäßig kompatibel, hat aber eine leicht abweichende Pinbelegung. Warum wurde nicht der Rockwell Prozessor benutzt? Keine Ahnung. Es ist einfach so.
2. Die Speicherstellen $FFFC, $FFFD enthalten die Adresse der RESET-Routinen. Über die wird nach einen Impuls am RTS-Non-Eingang der CPU gesprungen. Der Impuls wird nicht nur beim Einschalten des Computers generiert, sondern auch wenn die die RESET-Taste gedrückt wird!Pavel Hammerschmied


Die Chips
Die Adressen der Register dieser vier Chips sind in Tabelle 1 zusammen mit den Bezeichnungen aufgeführt, die beim Programmieren benutzt werden. Die Bezeichnungen, die einen Bindestrich enthalten, wie TRIG0-3, stehen tatsächlich für einen ganzen Satz von Bezeichnungen, die sich nur durch eine einzige Ziffer unterscheiden, in diesem Fall TRIG0, TRIG1, TRIG2 und TRIG3. Sie beziehen sich dann auf die in der 3. Spalte aufgeführten Adressen (also D010, D011 usw.). Man darf aber folgendes nicht vergessen: Handelt es sich um ein Nur-Schreib-Register (write-only), dann sind wir nicht in der Lage, die selben Daten wieder auszulesen, die wir dort hineingeschrieben haben. Entsprechend verhält es sich, wenn versucht würde, Daten in ein Nur-Lese-Register (read-only) zu schreiben; denn dessen Inhalt kann nicht verändert werden. Beispiel: Allzuleicht macht man den Fehler, per INC-Instruktion zu versuchen, ein NSR um eins zu erhöhen! Das O.S. hält sog. Schattenregister (shadow register) anstelle der echten bereit. Diese finden wir ggf. in der rechten Spalte der Tabelle. Die meisten davon werden benutzt, Daten aufzunehmen, die in ein NSR geschrieben werden sollen; sie werden 50mal pro Sekunde up-gedatet. Indem wir diese Schattenregister benutzen, ist es möglich, die laufend gebrauchten Daten wieder zu lesen, ohne daß man davon noch eine „private“ Kopie anlegt.Wir beginnen mit dem GTIA und dem ANTIC, die in erster Linie für den Aufbau des Displaybildes benutzt werden(also für den Bildschirmaufbau. A.K.) Diese beiden Chips arbeiten unabhängig von einander. Aber keiner der beiden kann ohne den anderen irg
end etwas Sinnvolles anstellen. Daher betrachten wir die beiden am besten als einen einzigen großen Chip, der den Bildschirm kontrolliert. Man sagt, der ANTIC habe seinen Namen als Abkürzung von „AlphaNumeric Television Interface Controller“ be mmen . Dies allerdings eher eine Untertreibung, wenn man seine Fähigkeiten berücksichtigt. Tatsächlich ist er neben dem 6502 ein zweiter Prozessor-Chip, der nach einem eigenen, speziellen, jedoch begrenzten Satz von Instruktionen arbeitet, der für die hauptsächlichen Bildschirminformationen bestimmt ist. GTIA steht für „George’s Television Interface Adaptor“.

Er übernimmt die nackten Daten, die der ANTIC ausgibt und belebt sie durch Farbinformationen und die Player/Missile Daten.Listing 1 zeigt ein Programm, mit dem ein einzelner Player in Form eines großen Cursors auf den Schirm gebracht wird, und es ermöglicht, diesen auf dem Bildschirm zu bewegen. Listing 2 zeigt ein BASIC-Programm, das den Code von Listing 1 einlädt. Dazu gibt manX=USR(1536) ein.Nachdem der Player links oben auf dem Schirm erschienen ist, gibt es zurück (ans BASIC). Der Graphic-Mode ist dabei unwesentlich, da Player in jedem dargestellt werden können. Sobald das Programm zurück gegeben hat, kann BASIC in seinem Programmablauf fortfahren, da der Player – er kann mit dem Joystick bewegt werden – durch eine Routine bewegt wird, die 50mal pro Sekunde während jedes VB (vertical blank). Das ist der (regelmäßig wiederholte) Zeitabstand, in dem der Elektronenstrahl nach dem „Zeichnen“ des Bildschirms wieder an denen oberen Bildschirmrand springt.Bevor wir untersuchen, wie das Programm arbeitet, wollen wir uns die Möglichkeiten ansehen, wie wir Player und Missiles kontrollieren können. SpritesPlayer/Missiles, gewöhnlich kurz als Sprites bezeichnet, sind Objekte, die – von der Hauptbildschirmdarstellung unabhängig – einfach und schnell dargestellt und bewegt werden können.

Die Player/Missile-Daten sind zu jeder Zeit vom Inhalt der P/M-phik-Register abhängig. Diese Register heißen GRAFP0 bis GRAFP3 für jeden der vier Player und entsprechen GRAFM für die vier Missiles (Missile heißt eigentlich Geschoß A.K.).In jeder Zeile des Bildschirms werden diese Graphik-Register (aus-lesen, und ihre Daten werden an der aktuellen horizontalen Position dargestellt, wie dies in den acht Registern HPOSP0 bis HPOSP3 für HPOS0 bis HPOSM3 festgelegt ist.

Für die vier Player werden
alle acht Bits im entsprechenden Register dargestellt. Ist ein Bit auf Null gesetzt, ändert sich auf dem Schirm nichts, d.h. sie sind durchsichtig.. Das Missile-Graphik-Register hat die Darstellung jeder der vier Missiles unter Kontrolle. Bits 0 und 1 gehören zu Missile 0 und werden entsprechend der Daten in HPOSM0 positioniert.

Die restlichen Bits gehören dann entsprechend zu den anderen Missiles, so daß also Bit 6 und 7 das Missile 3 kontrollieren.Positioniert man einen Player oder ein Missile auf dem Bildschirm, indem man die Position ins entsprechende Register schreibt und dann irgendwelche Daten ins entsprechende Register eingibt, dann wird das entstandene Muster als senkrechter Balken auf dem Bildschirm ausgegeben. Probiert z.B. mal folgendes in BASIC aus:POKE 53261,255POKE 53248,128Das setzt die Daten für Player 0 auf 255, d.h. auf lauter Einsen, und positioniert ihn ungefähr in die Mitte des Schirms. Um ein vernünftige Darstellung auf den Schirm zu bekommen (nicht nur einen Balken!), müssen die Daten im Graphik-Register in Echtzeit verändert werden, d.h für jede einzelne Zeile festgelegt werden.Zwar kann man dies per Maschinencode-Befehl erreichen, passend getimed; dies läßt sich aber mit Hilfe des ANTIC automatisieren; denn dieser verfügt über eine Funktion, genannt Direct-Memory-Access oder kurzDMA (Direct Memory Access = Direkter Zugriff auf den RAM-Speicher. A.K.).Dies ermöglicht es, Daten – unabhängig vom 6502 – direkt aus dem Speicher zu holen; und das geht deutlich schneller. Arbeitet man mit dieser Methode, so werden die Daten für Player und Missiles in einer Tabelle gespeichert, der ANTIC wird informiert, wo er sie finden kann, und zwar durch ein Register namens PMBASE (PM für Player/Missile. A.K.).Ist der Player/Missile DMA eingeschaltet, dann holt sich der ANTIC die Daten für Player/Missile und speichert sie im Grafikregister des GTIA auf jede einzelne Bildschirmzeile. Auf diese Weise baut er auf dem Bildschirm in Echtzeit Bilder auf.

Wir wollen uns nun das Programm in Listing 1 ansehen, um zu sehen, wie ein Player auf dem Bildschirm bewegt werden kann, wozu wir den DMA des ANTIC einsetzen, um die Daten aus der Tabelle zu übertragenDie ersten Gleichstellungen (equates = Definitionen. A.K.)legen die Speicherstelle fest, die in der Hardware für die Erzeugung des Player/Missile benutzt werden. Die nächsten beiden Gleichstellungen sind Vektoren im O.S., um Zugriff auf den Vertical Blank Prozessor zu bekommen. Dann werden die O.S.-Schattenregister definiert, gefolgt von den Programm-Gleichstellungen (equates). PLRTAB ist die Adresse, an der die Tabelle für die Player/Missiles gespeichert wird, und P0STRT ist die Adresse innerhalb dieser Tabelle, wo die Daten für Player 0 gehalten werden.XMIN und XMAX legen die Begrenzung der Horizontalposition des Players 0 fest, um ihn auf dem Schirm zu halten. YMIN und YMAX sind die Angaben für den Datenbereich des Players, um ihn auf dem Schirm zu halten. Schließlich ist COLOUR der Wert, der ins Farbregister des Players geschrieben wird, um ihn auf weiß zu setzen.CURSX und CURSY in der Page 0 werden benutzt, zu kontrollieren, wo der Player sich im Moment befindet, Das Programm beginnt, indem es mehrere Register initialisiert, damit die Player dargestellt werden können. Die Routine INITPM setzt erst mal die Positionen aller Player auf Null (off screen) und legt danach Farbe und Größe von Player 0 fest. PMBASE wird dann mit dem Highbyte der Adresse unserer Player-Tabelle geladen (PLRTAB).

Um dem ANTIC den DMA zu ermöglichen, ändern wir ein paar Bits im Schatten-DMA-Kontrollregister (SDMCTL). Indem wir Bit 4 freimachen (clear, d.h. auf 0 setzen; A.K.) und Bit 3 setzen (also auf 1), erhalten wir ein Zwei-Zeilen-Auflösung und schalten den DMA entsprechend ein. Wir hätten auch einfach eine gewünschte Zahl in SDMCTL schreiben können, stattdessen aber verändern wir den Effekt irgendeines der anderen Bits, das gerade in Benutzung ist, indem wir AND- und OR-Operationen einsetzen und die entsprechenden Bits (die uns interessieren) auf 1 bzw. 0 setzen. Und indem schließlich 2 in das Grafik-Kontrollregister geschrieben wird, wird es möglich, die DMA-Daten in das GTIA-Grafikregister zu transferieren.Dann wird die CLEAR-Routine ausgeführt, um alle Daten im 128-Byte Datenbereich von Player 0 in der Tabelle auf Null zu setzen. Der Wert in CURSX wird auf Minimum gesetzt, und das Register für die horizontale Position (HPOSP0) wird mit demselben Wert auf den neuesten Stand gebracht (mit dem selben Wert up-datet. A.K.). CURSY wird dann auf seinen Minimalwert gesetzt, und das Bild wird durch die Routine DRAW an der in der Tabelle angegebenen Position gezeichnet. Dies kopiert die Daten am Ende des Programms, als CURSOR bezeichnet, an die Stelle in der Tabelle, die durch CURSY definiert sind. Es müßten 8 Bytes kopiert werden, dies zu berechnen wird allerdings vom Assembler überlassen, und zwar durch den Ausdruck: CRSLEN = *-CURSOR. Dies subtrahiert die Adresse des ersten Byte des Bildbytes von der Adresse des letzten plus 1, so daß man die Anzahl der definierten Bytes erhält. Der Vorteil liegt darin, daß man mehr .BYTEs addieren kann, und das Programm mit den Extradaten ohne weitere nderungen arbeiten kann.

Das letzte, w
as das Programm tut, bevor es zurückgibt, ist, daß es dem O.S. mitteilt, wo die Vertical Blanc Routine, genannt VBI, zu finden ist. Dies geschieht durch einen Aufruf des SETVBV im O.S:, wobei X und Y auf die Routine zeigen und A die Zahl 7 enthält.Die VBI-Routine überprüft den Joystick auf jede Bewegung hin. Wird der Joystick nicht bewegt, dann gibt das Programm durch einen Sprung auf XITVBV ans O.S. zurück. Ansonsten ist der Joystick bewegt worden, und das Bild des Players ist aus der Playertabelle entfernt in Vorwegnahme einer Auf- oder Ab-Bewegung in der Datentabelle. Die Variablen CURSX und CURSY werden – je nach Status des Joysticks auf den neuesten Stand gebracht. Dies geschieht auch mit der Horizontalposition des Players, und das (neue) Bild des Players wird am aktuellen CURSY-Wert gezeichnet.Es ist festzuhalten, daß das vertikale Positionieren des Players es erfordert, seine Daten in der Player/ Missile-Tabelle herauf- oder herunterzusetzen. Dies wird erreicht durch Löschen und Neuzeichnen des Player-Bildes an neuer Position. Alternativ dazu hätten zwei Routinen geschrieben werden können, mit denen man die Daten in der Tabelle nach oben oder unten um eine bestimmte Zahl von Bytes hätte verschieben können. Die beste Verschiebe-Routine ist immer abhängig von dem Programm, das sie einsetzt. In diesem Fall beispielsweise wird der Cursor immer nur ein Byte weit verschoben, so daß ein einfaches Paar von Routinen, speziell für diesen Fall geschrieben, völlig ausgereicht hätte, die Cursordarstellung rauf und runter zu verschieben. Das wäre sogar schneller gewesen, aber auf der anderen Seite auch begrenzter(weil es nur für unseren Fall hier gepaßt hätte. A.K.).Beim nächsten Mal werden wir uns weiter und detaillierter mit den Grafikfähigkeiten beschäftigen und einen ersten Blick auf die Display List werfen.

HyperSpeed XL/XE aktueller Entwicklungsstand

Liebe ATARI 8Bit Gemeinde, seit meinem letzten offiziellen Statement ist nun schon wieder ein Jahrvergangen und HyperSpeed ist nun fertig. Die Version, die auf der JHV zusehen war, ist zwar noch nicht die entgültige gewesen, da die Platinedafür nicht rechtzeitig fertig geworden war. Was gibt es nun zuberichten?Ich möchte und kann hier keine detailierte Beschreibung geben, sondernwill nur ein paar markante Dinge aufzeigen.Wie im ABBUC Mag #43 schon angedroht, greift nun HyperSpeed über eine Bridge und nicht mit Hilfe eines Taktumschalters auf den ATARI zu. Das bedeudet, daß ATARI Bus und HyperSpeed Bus jetzt vollkommen logischentkoppelt sind (im Gegensatz zu der Version mit Taktumschalter, wo beide Busse bei einem ATARI Zugriff direkt verbunden wurden). Tritt nun ein Schreibzugriff auf den ATARI auf, so wird dieser in der Bridge zwischengespeichert (die 16Bit Adresse und das Byte) und die 65C816 kann weiterarbeiten.

Die Bridge versucht nun schnellstmöglich den Write-Befehl auf den ATARI auszuführen. Die Bridge kann derzeit nur ein Write zwischenspeichern und wenn die 65C816 auf den ATARI zugreifen will, obwohl der Buffer noch voll ist, dann muß die HyperSpeed CPU natürlich vorübergehend angehalten werden. Bei einem Read auf den ATARI muß sowieso gewartet werden bis das Byte aus dem ATARI geholt wurde.Soviel zur Schnittstelle zum ATARI.In meinem letzen Artikel wurde auch das Problem in Bezug auf Beschleunigung alter Software angesprochen das auftritt, wenn neuer RAM anstelle des ATARI Speichers eingeblendet wird (VIDEO RAM!!). Dieses Problem ist auch halbwegs gelöst wurden. Und zwar läßt sich jetzt eine Art Cache-Mode aktivieren in dem bei einem Write auf den ATARI in den ATARI selbst und in neuen RAM geschrieben wird. Gelesen wird dagegen nur aus dem neuen RAM. Experten wird nun sicher klar sein, daß es trotzdem noch Probleme gibt. Im einzelnen betrifft das hauptsächlich diverse Bank Switchings im ATARI. Denn wird zum Beispiel das BASIC eingeschalten, dann bekommt dies HyperSpeed nicht so ohne weiteres mit, da ja nach wie vor aus dem neuen RAM gelesen wird. However, das Switching der RAM Erweiterungen nach 130XE Standard und das OS Switching werden automatisch berücksichtigt. Dazu muß ich noch sagen, daß es in diesem Zusammenhang mit der RAM Disk noch ein Problem gibt, aber ich hoffe, daß ich das noch lösen kann. Im Normalfall gibt es mit der RAMDisk keine Probleme. Der Speed Up, den man mit dem Cached Mode erreicht, kann sich schon sehen lassen. Bei 15MHz CPU Takt erreicht man je nach Programm so zwischen 600% und 900% der normalen Geschwindigkeit. Das hängt ganz davon ab, wieviele und in welchen Abständen die Writes auftreten. Viele Writes auf einen Haufen sind zum Beispiel ungünstig, da die CPU sehr oft auf den leeren Buffer (siehe oben) warten muß.

Aber da die Masse aller Bus Transaktionen Read-Befehle sind (Code) ist das nicht allzu tragisch.Als weiteres Feature besitzt HyperSpeed eine sogenannte Hardware Protection Unit. Damit können wahlweise Reads oder Writes oder beide Zugriffsarten auf die Hardwareregister des ATARIs abgefangen werden können. Die Verwendung dieser Sache ist aber very complicated. Da sind viele Dinge zu beachten die nicht so offensichtlich sind. Wer mehr darüber erfahren möchte der möge auf die offizielle Dokumentation zuHyperSpeed warten bzw. soll mich kontakten.Zu den Ausbaustufen. Die absolute Minimalversion wird nach allen Anzeichen DM 200,- kosten (+ Kosten für die Platine die noch nicht festliegen; ich hoffe aber nicht mehr als DM 30,-). Diese Version besitzt keinerlei Zusatzspeicher und keinen VIA. Der VIA (ein Baustein ähnlich dem PIA im ATARI nur mit ein paar zusätzlichen Features) kostetschon DM 30,- extra. Aber ohne diesen VIA kann zum Beispiel die alte ATARI CPU nicht mehr verwendet werden, weil der VIA diese mit steuert.Alles in allem ist diese Version mit den bisher erhältlichen 65C816 Erweiterungen (wie z.B. die Turbo 816 – Was ist da Turbo?) vergleichbar.Man hat mehr oder weniger nur die neue CPU. Aber HyperSpeed ist sogar noch ein wenig schneller, da interne Operationen der CPU teilweise mit zwischendurch erledigt werden.Ein weiterer wichtiger Kostenfaktor sind die Speicher Chips. Ich will jetzt nicht alle möglichen Preise der verschiedenen Größen und Geschwindigkeiten aufzählen, sondern möchte nur noch einmal einen kleinen Überblick über die Möglichkeiten geben.

Also, es existiert nach wie vor ein Steckplatz für einen ROM Chip. Dieser Sockel kann EPROMs von16kB bis hoch zu 1MB aufnehmen oder auch Flash EPROMs von 128kB oder 512kB (bei Verwendung der 29FXXX Serie von AMD können diese auch noch on Board ohne Zusatzhardware umprogrammiert werden). Für static RAM gibt es jetzt drei Sockel. Zwei davon sind für jeweils einen 128kB RAM im 32Pin SOJ Gehäuse in Center Power Ausführung und der dritte Sockel kann normale JEDEC DIP RAMs von 64kB bis 512kB aufnehmen. Warteschritte sind auf ROM und RAM nach wie vor einstellbar (siehe auch ABBUC Mag #43).Als nächstes kann man sich noch eine Echtzeituhr bestücken lassen. Das kostet dann noch etwa 50,- bis 60,- DM (einschließlich einer Lithium Batterie die auch auf dem Board bestückt wird). Die verwendete Real Time Clock (DP8572AN) ist aber nicht einfach nur eine Uhr, sondern hat noch32 Bytes und ein paar Bits extra RAM dessen Inhalt beim Abschalten von HyperSpeed nicht verloren geht. Roland Bühler verwendet für sein RTCModul lobenderweise CIO Funktionen über die indirekt auf die Uhr zugegriffen wird.

Es dürfte also auch kein Problem sein einen Handler für die HyperSpeed RTC zu schreiben, der kompatibel zur ARGS Uhr ist.Damit kann dann ältere Software die auf diesem Uhrentreiber aufbaut problemlos auf HyperSpeed betrieben werden. Abgesehen davon kann natürlich die ARGS Uhr nach wie vor am ATARI Bus betrieben werden. Dies gilt übrigens für ALLE Erweiterungen, da HyperSpeed praktisch gesehen nichts weiter ist, als ein DMA Prozessor für de
n ATARI Speicher (wie die alte CPU und der ANTIC).Noch ein Wort zur Stromversorgung. HyperSpeed wird bei mir nach wie vor über ein handelsübliches Schaltnetzteil betrieben. Dabei erfolgt die Stromzufuhr über den selben Steckverbinder, wie man ihn auch bei Festplatten und 5.25″ Laufwerken finden kann. Meine Messungen ergaben, daß HyperSpeed etwa 600mA – 700mA zieht.Was ist für die Zukunft geplant? Zuerst muß ein neues bzw. überarbeitetes Betriebssystem her (auf 16Bit optimierte Routinen).Diesbezüglich stehe ich mit einem ATARI Freak aus Polen (known as Draco) in Verbindung. Er hat für seine Sweet 16 ein solches Betriebssystem fast fertig und er hat auch reges Interesse an HyperSpeed. Hardwareerweiterungen direkt für HyperSpeed sind von meiner Seite aus momentan nicht in Vorbereitung. Es wäre aber schön, wenn sich diesbezüglich auch jemand anders herantraut. In meinem Hinterkopf drückt sich aber schon eine Weiterentwicklung von HyperSpeed herum. Diese sollunter anderem einen 32Bit Datenbus und eine Paging Unit besitzen.Dadurch soll nicht nur echtes Multitasking effektiv unterstützt werden, sondern der physische Adressraum soll von derzeit 16MB auf voraussichtlich 256MB erhöht werden. Aber das ist noch nicht alles in dem Topf wo es kocht. Zumal der Sinn eines solchen Teils sehr fragwürdig ist (wie auch bei HyperSpeed… ). Aber man sucht ja ständig neue Herausforderungen…

Soweit die wichtigsten Fakten zu HyperSpeed. Eine ausführliche (aber unvollständige) Dokumentation im PostScript Format ist auf Marek Tomczyks WWW Page zu finden (http://www.uni-karlsruhe.de/Marek.Tomczyk/Atari8). Diese Dokumentationist zwar schon wieder etwas veraltet und manche Dinge stimmen nicht mehr, aber viel hat sich nicht geändert. Zur Zeit ist eine aktuelle Dokumentation auf English in Arbeit und die wird dann von mir schnellstmöglich ins Internet geschleust.Also dann bis die Tage – ich warte auf Euere Statements!
Bye, Mario

Digital Force
Mario Trams
An der Eiche 1
09577 Lichtenwalde
Email:mario.trams@informatik.tu-chemnitz.de

DEMO Kurs TEIL 5

Hallo alle XL-Freax zur einer neuen Demo-Corner, nachdem die letzte ja ausgefallen war, aus dem einfachen Grund, daß ich die Deadline verschwitzt habe.Was gibt es Neues…Hmmm im August hat ja die Orneta’96 Party stattgefunden und hat uns einige Intros und zwei Demos präsentiert, die es in sich haben. Doch holt sie Euch selber, sonst verpaßt ihr z.b. Dxxx-Korridor, Motion-Blur, … alles Amiga-Effekte….da sieht man, was aus dem kleinen XL alles noch herauszuholen ist. Leider haben HARD noch nicht ihr Trackmo released, was u.a. daran liegt, daß die Mitglieder entweder beim Bund oder irgendwo auf der Welt für eine „kleine“ Firma, die Handies und andere Telekom.-Geraete herstellt. unterwegs sind… (kleiner Tip… die Company erinnert mich an den Film „Erik der Wikinger“… 😉 ) ch habe in der Zwischenzeit einige kleine Intros veröffentlicht, nämlich ein 4k, 8k und ein 16ktro…wobei das 16ktro einige Wellen schlägt, da es das erste Demo ist, daß HIP-Grafik enthält… was HIP ist und was man damit anstellen kann, lest Ihr etwas weiter unten…weiter habe ich noch so „zwischendurch“ das Titel #46-demo gecodet, auch mit einer HIP-Grafik…Weiter bereite ich meinen nächsten „Anschlag“ in Sachen Demo vor, mein „großes“ Projekt „hyperion“, daß eigentlich zur JHV fertig werden sollte, ich aber beschlossen habe, es zur Demo-Party der Gruppe „shadows“ im Feb. 1997 zu veröffentlichen…damit ich endlich an einer Demo-Competition teilnehme…(und kläglich versage ?!? .-) )Ich bin seit einiger Zeit Mitglied in der Gruppe „Taquart“ und kann nun endlich auf den Pool von erfahrenen Codern, Musikern, Grafiker,… bauen. Wie gefällt Euch das „Druid“-Bild von unserem Grafiker Dracon, daß den 1.

Platz in der Grafik-Competition von Orneta gewonnen hat???Es wurde noch „richtig“ auf einem XL gemalt, also keine Konversion von den 16/32-Bittern.Ich hoffe, Ihr habt Euch das letzte Titel-Demo zum Magazin genauer angeschaut und festgestellt, daß die auf einem Amiga gerenderte „HIP“-Grafik mehr als die XL üblichen 4 Farben in einer Auflösung von 160×200 besitzt. Eigentlich unmöglich, oder? Sicher, man könnte jede Zeile per DLI die Farbregister ändern, doch ergebe dies auch nur eine max. Farbanzahl von 4 Farben in einer Zeile…(„horizontale“ Display-List-Interrupts lassen wir mal außer acht).Die Auflösung ist auf jeden Fall höher als in Gr.9 (80×200), in der 16 Graustufen möglich sind. Manchen springt jetzt der Begriff „Interlacing“ ins Gedächtnis, hatte doch der „Dungeon Master“ Thimo Gräf mal die Interlace-Geschichte ausführlich erklärt…noch einmal kurz das Prinzip (nähere Angaben solltet Ihr dem Artikel von Dungeon…Master entnehmen):Beim sogenannten „Interlacing“ wird einfach zwischen zwei Zuständen, sei es Sound, Grafikfarben, Auflösung, Pplayer-Missle-Positionen,…alle 50stel Sekunde (dem VBI-Takt) hin und her geschaltet, um dem menschlichen Auge etwas vorzugaukeln, was es eigentlich gar nicht auf dem Bildschirm erscheint… z.B.

– Höhere Farbanzahl (durch sogenanntes „Color-Interlacing“ („CIP“)):

Es werden alle 50stel Sekunde die Farbregister geändert, dann können mehr Farben dargestellt werden, bis zu 256 ohne großes Geflackere (apacview), wenn die Farben geschickt gewählt werden.Das neue Malprogramm aus Polen (Interpainter v. der Gruppe TIGHT) nutzt diese Technik… (http://ajax.umcs.lublin.pl/mfranczak)Stellen wir uns folgendes vor: in Gr.15 haben wir 4 Farben zur Verfügung, die wir folgendermaßen definieren:

Farbwertregister (color nr in Basic):
0 Hintergrund
2 Farbe 1
4 Farbe 2
6 Farbe 3

und nun nehmen wir eine 2. Grafikseite, mit der wir nun „interlacen“ Können: Bsp.

1. Seite   2. Seite    Cip Farbwert     0          0            0     2          0            1 (der Mittelwert...)     2          2            2     4          2            3    4          4            4 6          6            6             

und siehe da, 7 verschiedene Farbwerte… das „Druid“-Bild aus dem letzten Mag ist ein sehr gutes Beispiel für diese Technik. Ein Nachteil sollte aber nicht verschwiegen werden, es flackert doch sehr…mit dieser Technik haben wir zwar die Farbanzahl erhöht, aber nicht die Auflösung:

– Erhöhung der Auflösung durch Interlacing:Wieder verwenden wir 2 Grafik-Seiten, die eine Seite enthält die geraden Spalten und/oder Zeilen einer Grafik, die andere Seite die ungeraden. Durch das bekannte „pageflipping“ erhält man dann eine „flackernde“ Auflösungserhöhung…

1. Seite 2. Seite
Spalten Spalten (x-Koordinate)

0 1 2 3 4 5 6 7

Dieses Prinzip wird u.a. bei der Playstation oder auch beim Amiga verwendet, nur kann das menschliche Auge die hohen Auflösungen nicht mehr trennen (z.B. 640 x 480, wobei in vertikaler Richtung die Auflösung erhöht wurde, da PAL Auflösung ca. 240 rasterzeilen bedeutet). Beim XL würde diese Art der Auflösungserhöhung doch arg flackern. Es gibt ein Demo, ich glaube es heißt „Shit-Demo“, und enthält 4 Gr.15 Bilder, die durch diese Technik auf einer Gr.15-Seite darstellt, was einer Auflösungsverdoppelung nahekommt.Doch fällt bei dieser Auflösungserhöhung (160×200 auf 320 x 400) durch Interlacing das Geflackere doch sehr auf, da das menschliche Auge die „blockige“ XL-Grafik sehr wohl wahrnimmt. – Erhöhung der Anzahl der Soundre
gister. Soundregister????? Ja, ich hab mal vor Jahren spaßeshalber per DLI die Soundregisteramzahl verdoppelt und es hat funktioniert. Probiert einfach aus:

1. dli 2. dli pha pha  lda #$a0 lda #$80 sta $d201 sta $d201 sta $d200 sta $d200 lda #<dli2 lda #<dli1 sta dliv sta dliv lda #>dli2 lda #>dli1 sta dliv+1 sta dliv+1 pla rti  rti rti

Hört sich etwas komisch an, aber vielleicht kommt ja etwas „nützliches“ von Demo-Programmieren (Hallo Andreas Magenheimer ja, auch wir machen etwas Konstruktives, manchmal zumindest, siehe HIP…)Kommen wir nun endlich zum eigentlichen Thema, nämlich HIP. HIP ermöglicht nahezu flackerfrei Grafiken darzustellen, in einer Auflösung von 160×200 (theoretische Auflösung 196×240 in overscan), wobei 30 (!) Abstufungen einer Farbe maximal zur Verfügung stehen. Ab hier folgt nun eine freie deutsche Übersetzung meines HIP-FAQs, erhältlich in englisch im Internet unter folgenden Adressen:http://www.uni-karlsruhe.de/Marek.Tomczyk/Atari8/ in der Democorner und http://ajax.umcs.lublin.pl/mfranczak der homepage eines „Kollegen“, GUMI von der polnischen Gruppe TIGHT…)

HIP-Faq V0.5 vom 29.08.96 by HeAvEn of Taquart

1. Was ist „HIP“ ?
HIP ist eine neue Methode, um Grafiken auf dem XL darzustellen… HIP steht für „Hard Interlacing Picture“ und wurde von Mitgliedern der Gruppe HARD aus Ungarn entdeckt (Juni, Juli 1996).Durch diese Technik wird es auf dem XL ermöglicht in einer Auflösung von 160×240 30 Graustufen darzustellen, nahezu ohne häßliches Geflackere (hängt u.a. von dem „Urbild“ und dem Monitor ab…)HARD steht nicht für heftiges Interlacing, sondern „nur“ für die Entdecker…

2. Die Entstehungsgeschichte von „HIP“:
Dank Email haben Tamas Bene und ich die Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen und gerade über den Sommer haben wir uns über alte XL-Demos und Effekte „unterhalten“… Irgendwie kamen wir auch zu einem der besten XL-Demos, dem Visdom 2-Part von JAC! im Halle Project. Dort demonstriert JAC! (ohne irgendwelche Tips zu geben), wie man 15 Abstufungen in Gr.15 darstellen kann. Wir sprachen auch über das Unity-mo und dem Part von Our-5oft und weiteren Effekte.Dann erzählte mir Tamas einige lustige Geschichten über die Entstehungsgeschichte von „Joyride“ im letzten Sommer. Die Mitglieder von HARD haben hart daran gearbeitet (und gegessen… 😉 en is akarok gulas…:) )Wir waren also bei GTIA-Bugs angelangt, und ich war verwundert, daß sogar beim XL-Videosystem „Grafik-Fehler“ gibt… am nächsten Tag erhielt ich von Tamas eine Email, in der er mir aufgeregt von einem neuen Effekt sprach…ähnlich im DIL-Part von Joyride.

3. Technische Details zu HIP
Die grundlegende Idee ist, daß alle Gr.10-Zeilen um ein halbes Gr.10-Pixel nach rechts „geshiftet“, d.h. verschoben ist. Somit ergeben sich vielfältige Möglichkeiten. Bisher wurden die Grafik-Modi 9+11 miteinander gemixt, um 256 Farben darzustellen (siehe Apac-View), aber die Auflösung beträgt bei dieser Methode immer noch 80×200…Was spricht aber dagegen, Gr.9+Gr.10 zu mischen??? Durch das Verschieben der GR.10-Zeilen kommen wir an eine „wirkliche“ Auflösungserhöhung…Nachfolgend eine Tabelle mit Kombinationen von Gr.10 und Gr.9-Pixel-Farbwerte, um eine bestimmte HIP-Farbe erscheinen zu lassen:

GR10 :000 000 000 222 222 222 222 444 444 GR09 :000 111 222 111 222 333 444 333 444 HIP  :0.0 0.5 1.0 1.5 2.0 2.5 3.0 3.5 4.0 GR10 :444 444 666 666 666 666 888 888 888 GR09 :555 666 555 666 777 888 777 888 999 HIP  :4.5 5.0 5.5 6.0 6.5 7.0 7.5 8.0 8.5  GR10 :888 aaa aaa aaa aaa ccc ccc ccc ccc GR09 :aaa 999 aaa bbb ccc bbb ccc ddd eee HIP  :9.0 9.5 a.0 a.5 b.0 b.5 c.0 c.5 d.0  GR10 :eee eee eee GR09 :ddd eee fff HIP  :d.5 e.0 e.5 

und Viola… Wir haben 30 Graustufen.Unsere Augen verschmelzen die Gr.9+Gr.10-Zeilen zu einer neuen Farbe, nur mit dem Unterschied, daß wir zusätzlich noch eine bestimmte Display-List und DLIs installieren, damit wir das Geflackere minimieren. Aber Vorsicht, in Gr.10 ist es möglich alle Farbregister des XL anzusprechen (704-712), was eine Farbanzahl von 9 verschiedenen Farben ermöglicht.

Diese Farbregister müßten deshalb korrekt gesetzt werden.Wenn wir in die obere Tabelle schauen, können wir die Helligkeitswerte für eine bestimmte HIP-Farbe entnehmen, wobei die Betonung auf Helligkeitswerte liegt, nicht „Farbwerte“.Ein Beispiel:Wenn wir die HIP-Farbe 6.5 darstellen möchten, dann müssen wir in der Gr.9-Grafikseite den Wert 7 setzten (in BASIC mit color 7:plot x,y) und für die Gr.10-Seite und die gleiche Position die Helligkeit 6. Hmmm, in Gr.10 gibt es keine Helligkeit 6. Wir können daher nicht per „Color 6:plot x,y“ ein Pixel setzen, da dies in Gr.10 bedeuten würde, zeige das Pixel mit der Farbe, die in Farbregister #6 steht, also in 704+6, d.h. 710. Daher müssen wir die Gr.10-Farbregister mit bestimmten Werten initialisieren. z.B. so:

704 = 0
705 = 0
706 = 2
707 = 4
708 = 6
709 = 8
710 = 10
711 = 12
712 = 14

Also, wenn wir die Helligkeit 6 darstellen möchten, dann müssen wir per „Color 4:plot x,y“ das Pixel darstellen. Auch wird ein „schwarzes Pixel“ bzw. kein Pixel NICHT durch color0:plot x,y gesetzt! Dies würde in Gr.10 bedeuten, „GTIA, stelle das Pixel in der Farbe dar, die in Register 704 steht (color x bedeutet: Setze nächstes Pixel mit der Farbe (peek(704+x))) Wir müßten in 704 eine 0 einschreiben, um „wirklich“ ein schwarzes Pixel zu setzten.Aber in Gr.9 können wir nicht #14 in 712 schreiben, da 712 die Grundfarbe fuer die 16-Farbabstufungen bestimmen…Ihr könnt es ja ausprobieren. Dieses Problem kann durch geschickte DLI-Programmierungbzw. durch 2 Display-Lists gelöst werden.

1. vbi    2. vbi DList1    DList2 gr9 (0)   gr10(0) dli-bit gesetzt gr10(1)   gr9 (1) gr9 (2)   gr10(2) dli-bit gesetzt gr10(3)   gr9 (3) gr9 (4)   gr10(4) dli-bit gesetzt

(x) bedeutet die Zeilennummer in jedem der beiden Grafik-Seiten.Wenn wir nun zwischen den beiden Display-List periodisch hin und her schalten, dann wird u.a. das Geflackere minimiert und ein HIP-Bild erzeugt. Aber denkt an das „712“-Problem. Daher müssen wir noch entsprechend der Display-List die Hintergrundfarbe korrekt per DLI setzen.

Dies ist die Technik, daß Handwerkszeug, um HIP-Bilder darzustellen. Aber man kann nicht einfach Bilder konvertieren. Folgende Restriktion verhindert dies:Ein Pixel in den GTIA-Grafikmodi wird durch 4 Bits (nibble) definiert, ein HIP-Pixel ist aber zwei Bit breit, nicht 4. Hier eine Skizze zur Veranschaulichung:

gr.10: ..00002222…
gr.9 : 000022224444…
HIP : ..00112233..

Denkt daran: Gr10-Zeilen werden um 1/2 Pixelbreite verschoben. Was uns zum Problem führt. Wir „nehmen“ immer einen Pixelwert zum nächsten HIP-Pixel mit, was unsere freie Entscheidung der HIP-Farbe stark einschränkt. Wir können HIP-Farben NICHT frei setzen!!! Es gibt also gewisse Regeln, wie z.B. dass zwei aufeinanderfolgende HIP-Farben keine größere Differenz besitzen dürfen wie 2! Diese Restriktion ergibt sich aus der HIP-Tabelle… Sollte sie trotzdem größer werden, so beginnt das Pixel zu flackern und man erkennt dies dann deutlich… schaut Euch das Titel-Demo #46 noch einmal an, da merkt Ihr an den Rändern der Schrift ein Flimmern, da hier diese Regel nicht eingehalten werden konnte… Die Schrift hat die Farbe 30 und der Dunkle Hintergrund auf jeden Fall weniger wie 28 (30-2=maximale Differenz ohne Flackern)…HIP eignet sich demnach NICHT für handgemalte Bilder, sondern für solche, die eine feine Farbabstufung besitzen, im besonderen digitalisierte Bilder oder eben geraytracte…

4. Wie wird ein Bild umgewandelt
In der 16/32-Bit Welt gibt es Programme, die mehr als 4 Farben erzeugen können (;-) )…Wir nehmen aber kein GIF, IFF oder anderes g
epacktes Grafik-Format. Um die Konvertierung zu vereinfachen, wäre ein Grafik-Format notwendig, daß die Pixel durch einen Wert, insbesondere Byte-Wert, darzustellen und zu speichern.Das Windows- erfüllt unsere Vorgaben. Ein Bild in diesem Format wird folgendermaßen abgelegt (vereinfacht…): -310 Bytes Header, der die Farben definiert-Bildschirmdaten für jede Zeile… Bsp. 320 Pixel per Zeile, d.h. 320 Bytes… Wird das Ausgangsbild in Graustufen gewandelt, so haben wir den direkten Graustufenwert für HIP.Grundlage jeder Konvertierung dient die obige HIP-Tabelle… Um aber das Problem der Verschiebung zu beheben, ist es für die Qualität unerläßlich, daß wir als Ausgangsbild ein 320×200 großes BMP-Bild nehmen! Ein 160x breites würde die HIP-Grafik verschlechtern, wenn nicht sogar unmöglich aussehen lassen.Der 1. Schritt ist nun, jede Zeile des Ausgangsbildes in eine 160x-breite Zeile zu verwandelt durch einfaches Interpolieren, d.h. durch das Mitteln zwei aufeinanderfolgender Pixel-Werte…und dabei auf 30 mögliche Graustufen herunter zu rechnen…Bsp. (64+64)/2 = 64, 30 ist aber unser Ziel –> (64+64)*30/64, dann haben wir auf 30 Farbenwerte herunter gerechnet… Diese Werte, 160 an der Zahl dienen nun als Indizes für die jeweiligen Gr.9/10 Werte aus der HIP-belle… Diese werden nun entsprechend in einem Gr.9 und Gr.10-File geschrieben. Dies ist eigentlich das ganze Geheimnis um HIP.Doch der XL eignet sich weniger für solche Konvertierungsaktionen, da er
1. zu wenig Speicher hat (320×200 Bytes…=64000…)
2. es keine Malpogramme gibt, die mehr als 160×200 Pixel darstellen und
3. in 64 Farben malen können…
4. da zu langsam für solche Konvertierungsaktionen ist.(zumindest in BASIC)

So, daher existieren folgende HIP-Konverter: PC, UNIX: BMP2HIP.EXEvon Tamas Bene und Teli Sandor (HARD)Amiga: BMP2HIP.EXE adaptiert und erweitert von mir, HeavenXL : BMP2HIP.tur mein eigener Algorithmus… aber falsch…Weiter habe ich einen Inter2HIP-Konverter geschrieben…um CIP-Bilder des Inter-Painters in HIP zwar nicht mit mehr Farben, aber mit weniger Geflackere darzustellen.Auch arbeiten mehrere Coder an XL-Konvertern. Versucht doch einfach einen Konverter zu schreiben. Das nächste Mal gebe ich einige Tips zur Konvertierung, da man schon durch die falsche Wahl des Ausgangsbildes den kompletten Konvertierungsvorgang vergessen kann…
HeAvEn/Member of Taquart

Credits: – Tamas Bene und Teli Sandor fuer den Alorithmus
– Jac! für Inspiration—
HeAvEn: Email: nadkar@fh-pforzheim.de

Das HDI

Hi Bit Byter
Heute möchte ich ein wenig über meine Erfahrung mit dem HDI plaudern. HDI ist ein Interface/Kontroller, der es ermöglicht RD-Laufwerke (1.44 MB) am XL/XF. zu betreiben. „Hinter“ das HDI können zusätzlich noch ST-Laufwerke angeschlossen werden. Ich habe das mit einem 51/4″ Laufwerk sowie mit einem 720 KB 31/2″ Laufwerk ausprobiert. Leider ohne Erfolg, obwohl ich alle möglichen Jumperstellungen ausprobiert habe.

Welches DOS für das HDI ? Mir sind drei DOSse bekannt:
SPARTA DOS
BEWE DOS

MYDOS
Ich habe mich für MYDOS entschieden. MYDOS ist übersichtlich, die verfügbaren Funktionen sind auf dem Bildschirm dargestellt und auf Tastendruck ausführbar. Das macht das arbeiten einfach. Allerdings hat MYDOS ein Handicap: es lassen sich keine Disketten mit 1,44 MB formatieren. Ist mir mit MYDOS 1.45 jedenfalls nicht gelungen. Zum formatieren benutze ich PERCOM. Percom wurde mir zusammen mit dein HM auf einer 3 1/2″ Diskette ausgehändigt. Nach dem formatieren muß allerdings ein zweites Programm aufgerufen werden (MFTDIR.COM). Dieses Programm initialisiert die Diskette für den XL. Ist zwar ein wenig nervend, aber unumgänglich. Percom und FMTDIR sind eigentich Black Box-Utilities, lassen sich hier aber prima mißbrauchen. Ist der Formatiervorgang abgeschlossen, kann das DOS auf die Diskette geschrieben werden. Mit MYDOS lassen sich einfach und bequem Ordner (Subdirectories) erstellen und verwalten/bearbeiten. Ein weiterer Pluspunkt stellt die Funktion dar mit der sich das Laufwerk setzen läßt welches als Arbeitslaufwerk dienen soll. Zur Verarbeitung des HDI kann ich als Laie nur lobenswertes sagen. Nach meiner Meinung sind die verwendeten Bauteile und Komponenten sauber und übersichtlich angeordnet. Die wichtigsten Bauteile sind gesockelt, so daß im Notfall schnell etwas ausgewechselt werden kann ohne größere Aktionen veranstalten zu müssen.

PROBLEMS!!
Leider hat das HDI einen Fehler! Wenn das Gerät längere Zeit eingeschaltet ist und man versucht eine Datei zu lesen/schreiben oder das Directory aufzurufen wird dies mit einem ERROR 160 quittiert, was bedeutet: Gerät nicht vorhanden. Dieser Fehler passiert wenn das Gerät zu warm wird. Da hilft leider nur ein aus- und einschalten des HDI. Bei Gelegenheit werde ich einen Kühlkörper über den betroffenen Baustein kleben, vielleicht hilft das ja. Welches Bauteil davon betroffen ist wird Erhard Pütz mich Sicherheit beantworten können.

Zu den unterstützten Formaten ist zu bemerken das Percom (das Formatierprogramm) folgende Formate kennt:
Atari Bit Byter User Club e.V.
Single density 1 side / 2 sides Medium density 1 side / 2 sides
Double density 1 side / 2 sides
High density 1 side / 2 sides

Bisher habe ich 90 KB / 180 KB / 720 KB und 1.44 MB getestet. Diese Formate macht das HDI problemlos mit. Es ist schon eine feine Sache ein Bootlaufwerk mit 1,44 MB zu haben, weil sich doch eine Menge Daten darauf unterbringen lassen. Das ist besonders für Programmierer interessant. Aber auch als Archivierer für diverse Sachen (Spiele, Adressenlisten, Bilder, Datenbanken, Samples etc.) läßt sich das HDI ganz toll mißbrauchen. Nun bin ich halt mal kein Spiele-Freak, kann also auf Fragen wie: „Kann man auf das HDI auch Spiele bootbar draufkopieren?“ nicht antworten. Es gibt allerdings so viele Spiele, die vom DOS aus gestartet werden und mit dem vichtigen Menü sind diese Spiele ohne Diskettenwechsel und großes Suchen schnell verfügbar und eingeladen.

Und – ist gut ?!
Für Leute, die ab und zu mal ein Spiel einlegen, ist das HDI mit Sicherheit verschwendetes Geld bei einem Anschaffungspreis von ca. 250.- DM. Für Programmier allerdings, oder User, die gerne eine Menge Dateien auf einer Disk verwalten wollen, ist das HDI eine praktische Angelegenheit. Immerhin passen auf ein 1.44 MB-Disk mindestens acht Medium-Disketten. Nostalgie hin und Originalität her – das HDI schafft eine Menge Platz im Diskettendschungel. Als Alternative bieten die R.A.M. und die HAR einen Umbausatz für die XF 551 an, der aus dem 5 1/4″-Laufwerk ein 720 KB 3 1/2″-Laufwerk macht – ohne Löten !

Bis zum nächsten mal … Raimund

Neues von der Bibliothek

Folgende Zeilen sind eine Wiederholung dessen was ich schon auf der JHV sagte. Also noch einmal für alle, die nicht in Herten sein konnten/wollten. Das einrichten der Bücherbibliothek hat eine Menge Zeit und Geld gekostet. daher bitte ich um etwas mehr Resonanz von eurer Seite. Gerade jetzt an den langen Winterabenden kann es eine Menge Spaß bereiten sich mit dem ATARI und einem guten Buc
h ein paar nette Sachen einfallen zu lassen. Ein weiterer Grund sich ein Buch oder mehrere Bücher zu bestellen ist, daß sich die Ausleihdauer nun verdoppelt hat von 4 Wochen auf 8 Wochen. In dieser Zeit kann man ein Buch schreiben! Dafür fällt allerdings eine Verlängerung weg. UND – der Preis wurde nochmals reduziert: von 3 DM pro Buch auf 2 DM pro Buch. Auch die Leser unter euch, die kein ABBUC-Mitglied sind – auch ihr könnt jetzt Bücher bei der Bibliothek bestellen. Allerdings müssen NICHT-Mitglieder 3 DM pro Buch bezahlen.

Die Bücherbibliothek könnt ihr jetzt auch auf der ABBUC-Homepage finden mit der aktuellen Bücherliste. Auf der Magazindiskette befindet sich die Bücherliste noch einmal als ASCCI-File. Nun bleibt mir nur noch euch ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Jahr 1997 zu wünschen. Und – möge der Weihnachtsmann trotz der vielen PC’s unterm Weihnachtsbaum noch ein wenig Spielraum für unsren geliebten ATARI XL freihalten, damit wir noch viele Jahre gemeinsam Spaß mit dem XL haben können.
GTX. Raimund

JHV-1996:Staying alive – und wie !!

Computerlogbuch der Acht-Bit-Ataris:
wir schreiben das Jahr 1-9-9-6,10. Noch immer sorgt eine längst für ausgestorben erklärte Computerserie für nicht abreißende Innovationen und Neuigkeiten. So öffnete auch dieses Jahr der ABBUC wieder seine Pforten, um alle Mitglieder und XL+XE – Freax zur alljährlichen Jahreshauptversammlung und Computer-Verkaufs-Show einzuladen.Der Ort war wie immer das Bürgerhaus Süd in Herten, der Termin hieß 26. Oktober, also ein Samstag. Nach nunmehr wochenlangen Überstunden, die speziell für diese Veranstaltung geschoben wurden, konnte es samstags, in aller Herrgottsfrühe in Richtung Herten losgehen. Morgens, schon um acht Uhr da, das Bürgerhaus aber noch verlassen, wurden noch ein paar Extratouren gefahren (z.B. Frühstück, Fußgängerzone + Schloß/Psychiatrie – Besichtigung) und schließlich um halb zehn an den Ort des Geschehens zurückgekehrt.Dort waren denn auch schon einige Gestalten eifrig am aufbauen, also kurz das Auto geparkt und schnell einen Platz ergattert und ausgeräumt.

Durch die ganze Aufbauarbeit und die immer wieder unterbrechenden Gespräche mit Bekannten und Freunden, die so nach und nach eintrafen, wurde die Zeit bis zur Versammlung recht kurzweilig. Und dann gegen halb zwölf ging’s auch schon los… Nachdem alle Händler und Aussteller einen Platz gesichert hatten, ergriff Wolfgang das Mikro und bat alle Besucher nun reichlich Platz zu nehmen, um nun mit der Versammlung anfangen zu können.Es folgte nun eine kurze Übersicht über die bisher erschienenen Mags und Sondermags, die aktuellen Mitgliederzahlen, sonstige Aktivitäten des ABBUC (Homepage), der Kassenbericht und alles was sonst noch wichtiges im Club geschehen war. Nach diesem Geschäftsbericht, der vielmehr ein Bericht über die Club-Aktivitäten darstellte, waren die Regionalgruppen an der Reihe.Tja, und diese stellten sich und ihre Aktivitäten in noch nicht dagewesener Ausführlichkeit dar, Sodas man sichspäter doch wunderte, wie schnell da die Zeit vergangen war. Ohne, daß irgendwie Langeweile aufkam erzählten die H.A.R.(=Hannoveraner), die R.A.M. (PFZER-Borsch), die Aachener (die bloß keine Regionalgruppe sein wollten!!), die Chemnitzer, die Frankfurter und viele andere (die ich mir leider nicht alle merken konnte) von ihren privaten, meist sehr fruchtbringenden Arbeiten im Ata8-Bit Bereich.Man erfuhr unter anderem, wie es um das QMEG- und das X-DOS stand, wie weit die Bücherbibliothek gediehen war, das man aus der XF551 problemlos eine QXF351 machen konnte, warum der AMC wieder nur mit einer Notbesetzung antrat, weshalb FTE nicht da war, und noch vieles vieles mehr.

Das wichtigste und beste aber kam zum Schluß: das lang ersehnte Festplatten Interface war fertig und könne auf der JHV erworben werden…Soweit, so gut, nach den Regionalgruppen waren natürlich auch noch die Händler und Aussteller an der Reihe, hier erfuhr man, daß das Zong zwar tot, KE-SOFT mitsamt aller Software jedoch noch sehr lebendig und weiterhin aktiv sei. Von Sascha Röber erfuhr man, daß dieser jetzt fast alle PPP-Sachen in seinem PD-WORLD-Versand vertreibt, KAISERSOFT einige noch recht neue und unbekannte Polengames erworben hatte, bei SLOPE MEMORY einige Bilderdisks und die ehemalige HS-Compitechnik Hardware erhältlichseien und schließlich das noch die ein oder ande Qre Verlosung im Laufe des Tages stattfinden sollte.Dann schlug die Uhr allmählich halb zwei – und die Verkaufs-Show, die nun wirklich eine Show werden sollte, zog die Besucher in ihren Bann. Verdammt viel gab es zu sehen – und nachdem ich schon kaum alles aufzählen kann, was es vorher zu hören gab, möchte ich auch hier die Sachen erwähnen, die mir so ins Auge gefallen sind. Big Sorry, wenn hier manches fehlt, aber: ich war ja selber Aussteller… Begann man seinen Rundgang dort, wo Wolfgang und die ABBUC-Crew ihren Geschäftsbericht vorgetragen hatten, so stieß man hier als erstes auf den Stand von KE-SOFT.

Zugleich war dies der Ort, an dem ich meinen Rundgang für den ABBUC-JHV-Artikel begann. Wer da war, kann mir ja nun in Gedanken folgen…Am Stand von Kemal gab es die große Palette Atari-XLE-Software zu sehen, wie man sie vielleicht schon von anderen Messen kannte. Natürlich gab es hier wieder die besonders günstigen Messepreise und Neuheiten fehltenauch nicht. Die gab es in Form der ZONG-CLASSICS, der Best of Zong Software sozusagen, und dies gleich in mehrfachen Ausgaben: Volume 1-5 !! Soweit ich in Erfahrung bringen konnte, sollen hier bei gutem Umsatz noch mehr Teile erscheinen. Wer zudem Importe liebt, kann diese auch in Zukunft bei KE bestellen, allerdings dann in kleinerer bzw. Privater Stückzahl. Schade nur, daß PONPOKO, das neue KE-Spiel nicht mehr fertig wurde – aber vielleicht wird es ja noch was…eben(dr)an gelangte man zu Rolf A. (ALEX? ANDI? ARMIN???) Specht, der sich mit einem kleinen Stand begnügte, um hier seine privaten Restposten zu verhökern. Meinereiner hat sich hier das Spiel CHESSMASTER 2000 für nur 5DM unter den Nagel gerissen…Wollte man die Gunst der JHV nutzen, um ein paar Baupläne (400/800/XL/XE), Anleitungen (MY-DOS, SPARTA-DOS, DAISY und Donald – äh DAISY DOT,…), oder Restpostenschnäppchen (Module: INTO THE EAGLES NEST, CROSSBOW, THUNDERFOX, Hardware: XEP-80,…) zu erwerben, so war man bei QJohann Barth an der richtigen Stelle. Also schnell die schon lange gesuchten Module berappt, bevor sie ein anderer wegschnappt und hach – wieder um zwei Liebhaberstücke reicher…Wer auf die richtig alten Atari-Dinge steht, die sogar noch älter sind, als unserallerliebster Compi, der fand bei Frank Szymanski noch einige VCS 2600 Module – aber nicht allzu lange, denn dann hatte mein Kumpel und JAG+ LYNX-Freak Thorsten Schall alles weggeholt. Ach ja, nen PC mit 6502 CPU und Stereo-Pokey-Sound (hä?) gab es bei Frank auch noch zu sehen bzw. Zu hören.

Alles war, wer hätte das gedacht, in einem Tower eingebaut…Wunderbar in der Ecke, sodas man sie ja nicht gleich finden sollte, hatten sich Stefan Biermanns und Mathias Belitz verschanzt. Das hatten sie wohl aber auch nötig, denn immerhin gab es nur bei ihnen das Festplatten- Interface, für Atari-Computer oder Atari-XE mit entsprechendem Adapter. Meinereiner hat ja einen 800XL, also Portemonnaie/ Portmonee/ Portmonä, na ihr wißt schon was ich meine, gezückt, 120DM auf den Tisch geblättert und das Wunderding der Innovationstechnik erstanden. Leider waren die Jungs so sehr beschäftigt (u.a. auch mit kopieren !!), da ich die passende Software erst später abholen sollte, doch meinereiner dachte an alles später, nur nicht mehr daran !!Nun steh ich da, ich armer Thor – und meine Festplatte kommt sich so ganz und gar überflüssig vor…Direkt daneben hatte sich Stephan Pollok rein gezwängt, um ein paar ST und XL – Restposten an Mann oder Frauzu bringen. Viel Platz hatte er ja nicht gerade, aber da ich damals kein ST-User war (nun aber bin !!!) und XL-Datenrekorder schon besaß, schlenderte ich weiter.Weiter, um mir den Stand von Erhard Pütz und seines XE mit Black-Box und 1MB-NEWELL-Ramdisk (man gönnt sich ja sonst nix…) anzuschauen. Gut, wenn man mal sieht wie so ein schwarzer Kasten in natura aussieht: erstens, wie eine T-Platine und zweitens, not black ?!! Naja, bis auf die Chips (Marke: Silikon, nicht Kartoffel !!), war das ganze nicht schwarz (aber bekanntlich ist die BLACK-BOX bei Flugzeugen ja auch rot – und heißt doch so…). Erhard zeigte denn auch mal seine BB mit RD und XEP in voller Aktion, toll wenn alles läuft wie es soll…Nun war wieder ein großer Stand, nämlich der vom PD-WORLD-VERSAND, an der Reihe.

Sascha hatte ein riesiges Angebot an PPP-SOFT und noch jede Menge eigene Soft mit dabei und meinereiner schlug denn auch mit ca. 20 Kassetten und 7-8 Disks zu. Da ich bereits PD-Mag Abonnent und PD-Mag- Clubmitglied war/bin, brauchte ich das hier nicht mehr nachholen, aber wer mal ein kostenloses Probemag oder Infos zum PD-Mag-Club haben wollte, der konnte das bei Sascha auch haben. Außerdem sah man bei ihm nen‘ genial metallic-lackierten-XL und erfuhr, daß er dies auf Wunsch auch mit dem eigenen Compi machen würde, Qsei es nun in blau-metallic, gold-tallic oder einer anderen Farbe (beige gibt es glaub ich nicht in metallic ???).Als ob die ganze Software, die Mags und das sonstige (Lackier-)Angebot noch nicht genug wären, hatte Sascha auch noch ein paar Hardwaresachen aufgetrieben, XL-Compi, Floppy, XL-Rekorder, etc, nur eine XF551 war leider nicht dabei und so beließ ich es bei der erstandenen Software…Tja, meinereiner hatte zur JHV ja einen Demoaufruf mit Preisen gestartet, leider hatte sich diese Idee aber ebensowenig realisieren lassen, wie Saschas Idee eine reine BasicDemo Diskette zusammenzustellen. Dafür sorgte in Saschas unmittelbarer Nähe Stefan Niestegge (Beetle of UNO) aber dafür, daß die Demofreax unter den Besuchern nicht zu kurz kamen, indem er einige ältere Demos vorführte und auf Wunsch (und bei vorhandener Leerdiskette) auch gleich kopierte.

Da auch Stefan zu den wenigen, aber sehr glücklichen, Stereo-Besitzern gehört, wen wundert es, das hier oft Stereo-Demos zu hören waren, die speziell für Leute mit zwei Pokeys, Pardon für Compis mit zwei Pokeys programmiert wurden… Die Frankfurter waren als nächstes anzutreffen, wer sich ein wenig Zeit nahm – und nicht gleich wegen nicht vorhandener Software weiter rannte, der sah hier unter anderem ein PC-SCHALTNETZTEIL, mit dem man sowohl Compi, als auch Floppy betreiben kann, ohne daß diese ständig glühend heiß werden und die Gefahr des Durchbrennens besteht (mein Atari ist mir heute durchgebrannt – wohin denn ???).Auch das SIO2PC hatten Thomas Grasel und Co. dabei, damit dem Atarianer sich die Möglichkeit bot, Daten vom PC zum Atari oder vom Atari zum PC schaufeln zu lassen bzw. sich dies einmal vorführen + erklären zu lassen.Als drittes Innovationsstück glänzte das digitale Voltpotentiometer (ich glaube so heißt es ?!) mit dem man, so habe ich mir erklären lassen, z.B. Spannungen/Spannungsströme, auch Temperaturen und Gerätefehler (zu heiß, keine Spannung vorhanden,…) messen kann und schließlich sogar eine kleine Alarmanlage (Temperaturschwankung) betreiben kann. Ich hoffe ich hab das so richtig kapiert und dargestellt, oder Thomas??

War man dann am Stand vom AMC angelangt, so brauchte man sich nicht mehr darüber wundern, daß Armin mal wieder mit Abwesenheit glänzte, denn ich hatte am Anfang der Veranstaltung bereits allen Besuchern erzählt, daß er aufgrund seines Gesundheitszustandes, der ihn schon mehrmals ins Krankenhaus zwang, einfach nicht in der Lage gewesen war, zur JHV zu erscheinen und hier gehörig sein 15-jähriges Jubiläum zu feiern. So versuchte ich selbst Armin so gut es ging zu vertreten und hatte hierzu auch alles an AMC-Software und PORTRONIC-Hardware dabei.So fehlten die AMC-Oldies sowenig, wie die legendäre AMC-Soft und die neuere Hardware, wie beispielsweise die Infrarot-Mäuse, Powerpad, diverse Converter, Multipad, Steckgeräte und Stereo-Soundgeräte.

Auch Diskboxen, Leerdisx, Druckerbänder, Atari-Mags, u.v.m. konnte man Qbei mir zum AMC- Messe-Rabatt-Preis erhalten…Krachte und Zischte es in den eigenen Pokeys, Pardon Ohren, so war dafür mein Freund und Kumpel Torsten Schall verantwortlich, der seine ganze Jaguar und Lynx Hard + Software mitgebracht hatte und diese den Leuten nun präsentierte, manchmal etwas laut – aber das gehört zur Show nun mal dazu. Das Ataris jüngste Kinder hardwaremäßig mal wieder die Nase vorn haben/hatten wurde spätestens da allen Schaulustigen bewußt, und der eigene CALLBOY (Gameboy) oder die eigene PLAYMATE (Playstation) waren plötzlich gar nicht mehr so sehr die Überflieger. Schließlich gilt der LYNX nicht umsonst als der beste Handheld der Welt und der Jaguar hat wohl auch einen recht guten Achtungserfolg erzielt, wenn man bedenkt, daß er quasi über Nacht, von einer Pleitefirmageschaffen wurde !!

Konnten die Besucher hier auch nicht viel kaufen, so war das Staunen, ob der dargebotenen Technik (Power without the Price) doch sehr groß…Munter weiter ging der Reigen dann mit dem Stand der ARGS, hier gab es jede Menge XL-Software-Restposten und auch eine Menge Polengames und Kassetten. zu erstehen. Natürlich war auch ich wieder gnädig und kaufte erneut Disketten und Kassetten. Nach kurzem Gespräch mit Stefan Lausbub wollte ich auch schon weiter, doch hoppla wer versteckt sich denn da ?? – Hat doch Roland Bühler seine ARGS-Hardware hier noch mit dabei, und wer sie nicht kennt:Echtzeituhr mit Druckerinterface, RS232-Interface für DFÜ mit dem Atari (mit bis zu 19.200 Baud !!) und einiges mehr. Gleich daneben ein gewisser Mario Trams, von dem hab ich auch schon gehört, ach ja richtig, mit dem HYPER-SPEED-XE, also einer 65816 Karte oder wie man das nennt.

Leider bekam ich das Teil nicht in voller Aktion
zu Gesicht, hätte mich doch mal interessiert, wie weit es da mit der Hardware, der Lauffähigkeit und schließlich der Kompatibilität am XL/XE aussieht. Nunja, kurz mit ROBÜ geplaudert und weiter geht es… Ein alter Bekannter und RAM-Member Raimund Altmayer war mit seiner Leihbibliothek anwesend, d.h. eigentlich mit allen dazugehörigen Infos und einer gedruckten Bücherliste, die es auf der Messe ausnahmsweise mal umsonst gab (während sie sonst für 2DM Kopiergebühr erstanden werden kann).Die Bücher hatte er jedoch aus Platz- und Gewichtsgründen Zuhause gelassen. Schließlich wiegt das Zeug zusammen ne ganze Menge. Ein paar News geholt und weiter marschiert, man sieht sich ja noch öfter…KAISERSOFT war der nächste Aussteller und allmählich ging es wieder zurück zum Anfang, was auch gut so war, denn ich verspürte so langsam Hunger.


Markus verteilte nicht nur kostenlose Probe-Exemplare der neuesten TOP-MAG Ausgabe, er hatte Polengames dabei und ließ die Besucher gerne probespielen.Und während ein Pulk gerade dabei war zu spielen, plauderte ich ein wenig und schaute noch mal, ob ich noch ein mir unbekanntes Spiel entdeckte, da ich jedoch grundsätzlich von Markus als erster mit neuen Games versorgtwerde, war dies nicht der Fall und so……gelangte ich dann zu SLOPE MEMORY oder auch Thobias Hang, der seine selbstprogrammierte Slope-Memory-Software (HOT BABES 1+2+3,…) mitgebracht hatte und erstand hier natürlich wieder die neuesten Leckerbissen…Neben Tobi standen recht viele (4-6) Kinderchen (Kids) hinter einem Stand, woher die denn wohl den acht Bitter (ohne Blitter) kennen??? – Na ja immerhin hatten sie recht viele PD-Disketten dabei und so erfuhr ich, daß sie alle zusammen die Vertretung für Theo Schwacke, unseren PD-BIBLIOTHEKAR, übernommen hatten, da Theo aus beruflichen Gründen nicht hatte erscheinen Können (Workaholic!!!).O.K. – Disks gab es hier en Masse und wahrscheinlich hätte ich hier den Rest meine Geldes gelassen, doch ich besann mich anders… Und ging weiter zur HAR, denn hier wollte ich unbedingt das neue X-DOS und das Spiel SISYPHOS erwerben, was mir aufgrund vorhergehender Besinnung denn auch gelang.

Also, noch mal das Money-Bag gezückt (damit es nicht wieder Probleme mit der Schreibweise gibt, jetzt halt in englisch !!!) und brav die gewünschte Software berappt.Ein teres Plaustündchen mit Stefan Dorndorf (QMEG-OS+…), mit Christoph Kirzanowski (mein OLD-OS?? – Und es geht doch nicht !!!) und den anderen und schon ging es weiter zum nächsten Stand…Huch, ein PC ??? War der letzte den ich (nach drei Stunden labern) noch in Erinnerung hatte, lediglich ein XL im Gehäuse, so entpuppte sich dieses Etwas als echter PC. Hände hoch, du bist umzingelt (von Ataris-8-Bittern), nun mach schon und ergib dich !!! – Doch der Computer antwortete nicht…Ach so, ist nur die ABBUC-HOMEPAGE, die uns Carsten Strotmann hier mal vorstellen möchte. Also laße ich mich darauf ein und beschnuppere ein wenig den PC, ich habe ja nicht jeden Tag einen vor mir – und da ich keinen Internet-schluß habe, na gut.

Grafisch sieht das alles nicht übel aus, o.k. besser als auf dem XL isses allemal – aber deshalb werde ich trotzdem nicht die Seiten wechseln !!Informationsmäßig isses auch nicht schlecht, schließlich erfährt der Nicht-Abbucianer hier einiges über den Club aller Clubs und die Szene. Nach einer Weile aber habe ich Loose (oder war es doch was anderes ??) genug Zeit gewidmet und beschließe mich vom alten Hacker, Cracker und PSYCHOpathen Gill Bates loszulösen. (Die Verwandtschaft mit Norman Bates ist unverkennbar, alter Hacker !!)So geht es nun endlich zum letzten Stand, der unter der Leitung der Gebrüder Schreures aus den Niederlanden steht, die mal wieder jede Menge aus den USA importiert oder aus ihrem letzten Urlaub da mitgenommen haben.

Zunächst werde ich auch hier von einem häßlich flachen PC (note: this is not a book !!!) begrüßt, jedoch Qlaufen zu meiner und unser aller Versöhnung darauf an diesem Tag nur Atari-Games.Sowohl Spiele des VCS-2600 Systems, als auch einige XL-Games können hier bestaunt werden. Oh du Wunder, der Technik, – wie gut, daß ich noch den original Atari besitze, so lächle ich und gehe weiter…

Zurück zum Anfang und dem Stand von KE-SOFT. Da ich hier aber schon war, nehme ich endlich wieder meine alte Aufgabe wahr und widme mich dem AMC- Stand…Gegen halb fünf bin ich dann meiner Aufgabe entledigt, ca. 85-90 Leute sind auch erledigt und gehen, fahren und schwimmen (über’n Teich) nach hause. Alle?? Nein, ein paar hartgesottene zieht es noch in die nächst gelegene Kneipe. Nachdem ich bis halb sechs alles zusammengeräumt habe, festgestellt habe, daß ich viel zuviel gekauft habe und nun mehr Zeug auf Markus Römers Kofferraum abladen muß, mache ich mich mit allen meinen Kumpels gemächlich auf die Suche zur Kneipe.

Trotz ausführlicher Erklärung von Wolfgang (beim Packen !! – da hab ich wohl nicht zugehört !!) suchen wir eine halbe Stunde oder länger, bis wir um sechse fix und foxi und fertig in der Kneipe ankommen. Dort das zuvor bestellte Chappi (meines war das falsche !!!) zu sich genommen, noch genau soviel geschwätzt, wie in diesem Text hier – und gegen halb elf in Richtung Heimat gefahren.Man schreibt zwei Uhr nachts, ich bin endlich da – und nun ca. 22 Stunden auf den Beinen (Mutter hatte vorgestern Geburtstag !!), doch nicht mehr lange und ich falle ins Bett und schlafe und schlafe und chr,chrrr, chrrrrrrrrrr….

ANDREAS MAGENHEIMER
P.S.: Die nächste Messe ist in Schreiersgrün, Termin: März 1997, bitte merken !!!
(und nicht verschlafen…)

ARGS-Projekt:
DOS-Modul mit Uhr & Druckerport

Seit der JHV kam mir der Gedanke, ob es nicht möglich wäre, ein Modul, ähnlich dem Sparta-DOS- auf der Basis von MyDos oder BW-Dos aufzubauen. MyDos und BW-Dos haben den Vorteil, daß sie mit der EPROM-Disk von Peters/David funktionieren, weil sie keine eigenen SIO-Routinen benutzen.

Außerdem ist vielleicht bekannt, daß ich eine Mini-Rom-Disk für ein 64kByte Eprom und ein Uhr/Drucker-Modul entwickelt habe.Bisher konnte man die ARGS-Erweiterungen in der ARGS-Box miteinander betreiben. Da es lauter Einzelkomponenten sind, ist der Preis im Endeffekt relativ hoch, auch wenn man dann eine gute Experimentierplattform hat.Aber die braucht eben nicht jeder. Und nun mein Angebot: Man könn
te Mini-Rom-Disk (mit DOS und Utilities) und Uhr/Druckerport in e i n (!) Modul integrieren. Der Aufwand hielte sich in Grenzen, so daß der Preis bei ca. 100.-DM liegen würden. Wer schon eine ARGS-Uhr hat, kann mit einem Sonderpreis rechnen.Dieses Hyper-ARGS-Modul (schöner Name, gell?) in dieser Form hat den Vorteil, daß die Einzelkomponenten bereits fertig sind und funktionieren. Der Zusammenbau dürfte kein Problem sein. Der Nachteil ist, daß dieses Modul ein eigenes Betriebssystem braucht (ROM-Disk-OS), das jedoch eine sehr hohe Kompatibilität zum Original besitzt. Die Uhr und der Druckerport ließen sich auch unter einem anderen Betriebssystem nutzen – nur eben nicht die Mini-ROM-Disk. Außerdem wird die ganze Sache mit dem IDE-Interface keine Probleme haben.Also, wer an solch einer Erweiterung Interesse hat, melde sich bitte bei mir. Dann kann ich auch sagen, wie lange die Sache noch braucht.
Roland Bühler
Engelgasse 21
72348 Rosenfeld-Bickelsberg
07428/1260

3,5″ – Floppies nun alltäglich !!

Jawollja, richtig gelesen, nachdem nun seit der JHV für so ziemlich jeden die Möglichkeit besteht, an seinen Atari ein Festplatten-Interface anzuschließen und damit bei Bedarf eine oder mehrere AT-BUS-FESTPLATTEN oder ein CD-ROM-LAUFWERK oderein ZIP-DRIVE oder einen SCANNER zu betreiben, darf eigentlich eines nicht fehlen: die Möglichkeit neben seiner 5,25″ Floppy auch eine „fast“ handelsübliche 3,5″ Floppy laufen zu lassen.Das gute daran: das Festplatten – Interface kann man nun (für 120DM) erwerben – und die 3,5″ Floppy mit etwas Geduld auch. Geduld ?? – Wozu brauche ich denn die ?? – Nun, die einfachste Art am Atari eine 3,5″ Floppy zu haben, besteht darin seit einigen Jahren ein HDI zu besitzen.Doch zu aller Leute Pech, wird dieses Wunderding nun schon lange nicht mehr hergestellt und so können sich nur jene glücklich schätzen, die eben schon lange ein HDI haben.Doch halt, warum denn gleich aufgeben ?? Aus der XF551 läßt sich mit etwas Geduld auch eine XF351 und somit eine echte 3,5″ Floppy zaubern. Atari-Ingenieure haben nämlich darin einen original ST-Floppy-Controller eingebaut, mit dem man schon immer Laufwerke mit 720kb Kapazität, so wie am ST auch (ohne Ajax !!), betreiben kann. Man muß es halt nur wollen, äh wissen.Also: eine XF551 besorgt, eine 720k-Floppy (mehr geht leider nicht !!) irgendwo aufgetrieben und bei der R.A.M. die nötigen Restteile bestellt oder einbauen lassen – und schon kann es losgehen.

Ja, richtig gelesen, eine XF551 und ein 720kb-(3,5″) Laufwerk müßt ihr euch schon selber irgendwo besorgen. Dürfte aber so schwer nicht sein, denn vom ST oder vom PC kann man sich sicher noch problemlos ein passendes 3,5″ Teil besorgen, wenn nicht, dann eben mal zum Flohmarkt gehen…Eine XF551 ist schon schwieriger zu kriegen, wenn man noch keine besitzt (weil sie z.B. beim ABBUC auch zu knapp waren), dennoch vielleicht hat man ja Glück und findet auf dem Flohmarkt oder im COMPUTER FLOHMARKT, in der KURZ UND FÜNDIG, im SPERRMÜLL, in der GESUCHT GEFUNDEN, im FINDLING, oder sonst irgendeiner Kleinanzeigenzeitung eine solche Floppy.Hat man dann beides beisammen, ist der schwerste Schritt schon getan, man meldet sich bei der R.A.M. und bestellt dort noch den fehlenden Baukasten (oder läßt ihn sich einbauen), der aus dem neuen OS (!!!), einem Rahmen (für die schmalere Floppy), ein paar Verlängerungskabeln (für die kürzere Floppy) und schließlich der dazugehörigen Utilities (alles PDs !!!) besteht.Hat man alles beisammen, ist man arm, wie eine Kirchenmaus aber glücklich, wie nie.

Naja, fast wahr – die XF und die ,5″ Floppy sind wohl das teuerste an der ganzen Sache und man muß sich diese eben besorgen, wenn man noch keine besitzt. Der erwähnte R.A.M.-Baukasten kostet dagegen nicht die Welt, wenn man auf ein paar Teile (z.B. den Einbau-Rahmen, den man sich auch selbst besorgen kann, oder die Utilities, weil man die vielleicht nicht braucht oder schon besitzt), verzichtet wird es sogar spottbillig.Wir zahlen für den Rahmen 19,80DM und berappen euch dann 20DM dafür, das OS brennen zu lassen kostet uns ca.7-8DM, gierig wie wir nun mal sind, wollen wir 8DM dafür, die Verlängerungs-Kabel kosten uns ca. 2DM und euch dann ebenfalls, die 12 Utility Disketten kosten uns und euch 10DM, macht zusammen 20DM + 8DM +2DM+10DM, nach Adam Riese wären das dann 40DM. Natürlich müssen wir eventuell anfallende Portokosten extra berechnen (im Paket mit Versicherung: 10DM !).

Dafür habt ihr dann aber den kompletten R.A.M.-Einbaukasten – und wie ich schon erwähnte, kann es bei einem Verzicht auf einzelne Sachen noch billiger werden. Übrigens: der Einbau bzw. Umbau von XF551 in die neue XF351 ist wirklich kinderleicht und erfordert keinen Lötkolben. Wer sich das ganze (OS tauschen, Floppy tauschen, Kabel tauschen,…) dennoch nicht zutraut: wir von der R.A.M. machen das völlig umsonst !!!Tja, und nun ?? XF besorgt, 3,5″ Floppy besorgt, R.A.M.-Baukasten besorgt – und alles eingebaut ???Nun, jetzt kann es los gehen !!! Floppy als Drive 1 einstellen, SIO-Kabel, wie gehabt am Atari einstecken Utility-Disk (eine der 12 !!) einlegen, booten und ab geht die Post.Wie ihr nach kurzer Zeit sicher feststellen werdet ist sogar die XF-Highspeed noch vorhanden und voll (und ohne Probleme !!) nutzbar, naja, wie bei der XF halt bis 360kb. Das formatieren ist nun mit jedem DOS und in jedem Format von 90-720k möglich, ohne das man spezielle Formatier-Utilities bräuchte.Klar, je nach DOS kann man nur Single, Sng+Medium, Sng+Med+Double, Sng+Med+Dbl+Quad (DS/DD) nutzen, unter SPARTA- und MY-DOS stehen aber volle 720kb zur Verfügung !! Im Gegensatz zum HDI ist nun auch das Medium-Format voll nutzbar (wenn man will:
SS/40TRKS, DS/40TRKS, SS/80TRKS und schließlich DS/80TRKS).

Über vorhandene 3,5″ Disks braucht man sich auch nicht graue Haare wachsen zu lassen, die XF351 läuft zwar nur mit 720kb, schluckt aber HD- Disks problemlos (und formatiert diese von 90-720k !!). Bisher habe ich, allen Vermutungen zum Trotz, noch keine Probleme mit Datenverlusten gehabt.Was die Fehler der XF angeht: diese sind natürlich weiterhin vorhanden, weshalb es auch weiterhin ratsam ist, XF-DOSse und XF-Utilities zu nutzen. Da diese aber fast alle PD sind, ist es wohl kein Problem sich diese zu besorgen. (Der ABBUC hat ein paar davon – die R.A.M. hat mehr !!!)Die Fehler der XF lauten konkret: ndexlochabfrage: die 5,25″ Version litt daran, daß man die B-Seite einer Disk nicht nutzen konnte, weil auch hier ein (2.) Indexloch abgefragt wurde. Bei der 3,5″ Version ist dies theoretisch auch noch der Fall – aber versucht doch mal eine B-Seite einer 3,5″ Disk in die Floppy reinzuschieben…(geht gar nicht, also warum darüber Sorgen machen !!)die 5,25″ Version litt an fehlender Format-kennung. Leider leidet die XF351 noch immer daran, jedoch kann man das softwaremäßig (mit XF-sen + Utilities) weitgehend (bis 360k !!) umgehen und wenn das nicht hilft: Floppy einmal aus und wieder einschalten, dann geht es wieder !!! Beim Kopieren (Sektorkopierer) bitte keinerlei TURBO-HAPPY oder SPEEDY – Kopierer nehmen, da sonst das Format natürlich nicht korrekt erkannt wird.

Besser auf XF-Sektorkopierer zurückgreifen, hier wird das Format (nicht immer, aber..) weitgehend erkannt (nur alte Progis machen manchmal Probleme…) und was am besten ist: die XF-Highspeed wird hiermit auch genutzt. (Allerdings sollte man dies bei MY-DOS und SPARTA-DOS vermeiden, da beide dieses XF-FORMAT nicht kennen und meist abstürzen !! Aber wenn man es weiß…)Tja, sonst fällt mir momentan nix negatives oder positives mehr ein, meinereiner hat die XF nun seit einem halben Jahr umgebaut hier rumstehen und außer ein paar anfänglichen Problemen, keinen weiteren rger damit gehabt. Alles läuft heute noch so wie es sein soll und der Support mit 3,
5″ Disks wird wohl auch noch eine Weile andauern. Wer also auch mal seine XF umrüsten möchte oder ein 3,5″ Laufwerk sein eigen nennen möchte, der besorge sich die nötigen Teile und melde sich dann hier bei uns – der R.A.M.:

andreas magenheimer
diehlgartenstr. 12
67591 wachenheim
Tel.: 06243 – 8476 (18-22 Uhr)

oder bei einem der anderen RAM-Member.Infos haben wir genug da und eine ausführliche Anleitung zum Floppy-Umbau befindet sich auch gerade in der Mache (die Pre-Version mit vielen Schreib+Grammatik+Sinnfehlern,… ist schon fertig, wird aber noch mal überarbeitet).
Ciao ciao ANDREAS MAGENHEIMER

ABBUC e.V. PD-Neuheiten

0489 TEXTWANDLER TBS ED/1S
Wer hatte nicht schon mal das Problem mit seinem Drucker Texte von ATARIDisks auszudrucken, die nur mit 40 Zeichen formatiert sind? Oder noch schlimmer: auf 20 Zeichen mit vielen RETURNs am Ende? Dieses Programm des Bit Byters Alexander Alers löst das Problem hervorragend. Die RETURNs werden durch Leerzeichen ersetzt. Vorhandene Worttrennzeichen werden ebenfalls gelöscht. Das Programm liegt in kompilierter und unkompilierter Form vor.

0490 GIF BILDER COLLECTION #1 DD/2S
Diese Disk enthält 17 GIFBilder, die von dem Bit Byter Thimo Gräf zusammengestellt wurden. Sie wurden in ein Format gebracht, dass mit den üblichen GIF-Betrachtungsprogrammen geladen werden können.

0491 PAD UTILITIES #1 ED/1S
Diese Disk ist ein unbedingtes „Muss“ für alle Besitzer von UNI, POWER- oder MULTIPAD. Nach dem Booten erscheint ein übersichtliches Auswahlmenü. Verschiedene Testprogramme für die angesprochenen PADs vom AMC-Verlag können angewählt werden. Einige Spiele, die speziell die PADBedienung unterstützen, runden die Disk ab. Die Disk wurde vom Bit Byter Andreas Magenheimer zusammengestellt.

0492 MR BACARDI´S DIASHOW ED/1S
Nach einer digitalisierten Musik im Titelbild werden verschiedene Bilder im GRAPHICS8-Format in einer selbstablaufenden Diashow gezeigt. Die Bilder zeigen Bilder von bekannnten Schauspielern und Filmszenen.

0493 ASSKICKER DEMO ED/1S
Die Siegerdemo vom Wettbewerb Orneta 96 in Polen. Die einzelnen Demoabschnitte sind wirklich sehenswert. Manche Effekte traut man unserem kleinen Rechner gar nicht zu.

 

 

Dieses ABBUC Magazin erschien ursprünglich als Papierbeilage. Scan, OCR, Digitalisierung und Aufbereitung: Andreas Bertelmann