ABBUC Magazin 035

Impressum

Das ABBUC-Magazin erscheint 1/4 jährlich. Jeweils halbjährlich erscheint je ein Sondermagazin.
Eingesandte Artikel müssen frei von Rechten Dritter sein.
Mit der Zusendung gibt der Autor seine Zustimmung zur Veröffentlichung.

Copyright 1993 by ABBUC e.V. Atari Bit Byter User Club e. V. c/o Wolfgang Burger Wieschenbeck 45

D-45699 Herten

Tel./FAX +49 2366 39623

Veröffentlichungen, auch auszugsweise nur mit schriftlicher Genehmigung

Mehr – Mehr – Mehr

Es geht – mal wieder – um Speichererweiterungen für unseren kleinen ATARI. Noch immer tummeln sich Anbieter mit neuen oder neuen alten Erweiterungen im XL/XE-Markt. Scheinbar doch ein lohnendes Geschäft.

Nachdem in den letzten 10 Jahren (!) so einiges an Speicheraufrüstungen sowohl von Usern, Clubs als auch kommerziellen Anbietern erschien und teilweise wieder verschwand, andererseits aber noch immer neue Atorianer im Rahmen des Erbes von älteren Geschwistern oder Eltern einen STEINZEIT-RECHNER erhalten, lohnt sich eine kleine Betrachtung zu diesem Thema. Welche Erweiterungen sind denn da noch zu bekommen?

A. KOMMERZIELLE
1. 256K von Klaus Peters
2. 1 M von Klaus Peters
3. 1 M / 4 M von Newell

B. DO-IT-YOURSELF
1. 192K für 600/800XL
2. 192K Für 130XE
3. 256K für 800XL
4. 256K für 130XE
5. 256K für 800XE
6. 512K für 130XE
7. 1 MEG für 130XE

C. GEBRAUCHTE
1. Compy-Shop-Modelle XL/XE
2. 256K XL von R. David
3. Rambo XL von ICD (192K)
4. .256/512/1MEG XL von IRATA
5. 64K 600XL von ATARI

Natürlich gab und gibt es noch viele andere Erweiterungen, die aber entweder nur schwer zu bekommen sind (z.B. MIO von ICD) oder aber Mangels ausgereifter Einbauanleitungen nur bedingt empfohlen, werden können.

Sind die Erweiterungen zu meinem System kompatibel und lassen sie sich mit der von mir genutzten Software ansprechen? Eine Frage, die vor allem Neueinsteiger auf XL/XE anhand der vorliegenden Informationen nur schwer beantworten können. Generell läßt sich feststellen, daß 1985 von ATARI mit dem 130XE ein allgemein anerkannter Standard festgelegt wurde. Gemeint ist PIR-Port B ($D301), Über das alle Erweiterungen per BankSwitching von jeweils 16K angesprochen werden. Damit ist auch klar, daß nur mit Hilfe spezieller Hard-Soft-Lösungen mehr als 64K Hauptspeicher verfügbar sind. Solche Lösungen sind mehr als rar. Im .kommerziellen Sektor sind das z.B. BASIC XE und SpartaDOS X bzw. die SuperCartridges(TM) von OSS.

Auch nutzten einige Demos und PD-Programme den Zusatzspeicher im DMA. Hier ist für angehende Programmierer noch ein weites Feld… Bisher bietet nur das von der ARGS modifizierte ROM-Disk-OS eine Routine, die auch von BASIC aus einige Tricks mit XRAM erlaubt. Ein richtiges Verwaltungsprogramm für Extended Memory ist leider nicht verfügbar.
Somit wird meist nur eine RAMDisk eingerichtet. die zumindest den Datentransfer zwischen zwei Rechnern oder mit einer Mailbox sehr erleichtert. Man muß dabei nur aufpassen, daß dann das in der RAMDisk abgelegt File nicht größer ist, als die Kapazität des angeschlossenen Diskettenlaufwerkes…

Lohnend ist der Eigenbau mit Hilfe der Baupläne und Platinen vom ABBUC allemal. Joost hält da einiges an wertvollen Schätzen bereit. Vor allem die Umbauten, die noch mit den ‚alten‘ DRAMs vom Typ 1 *256KBit auskommen, sind superbillig zu haben. Diese DRAMs bekommt man oft für weniger als 1.- das Stück Der Mega-130XE im Selbstbau liegt damit inzwischen bei 30-40DM!

Besonders gelungen ist die Erweiterung von Newell, die den XL/XE auf 1 oder 4 MegaByte aufrüstet. SpartaDOS und MyDOS sprechen sie voll, alle anderen DOS nur die im Rahmen ihrer beschränkten Softzugriffe verfügbaren Bänke an. Allerdings war der Spaß die 180,-DM wert. Zusammen mit zwei 1,44MB-Drives am 1-01, SpartaDOS X und der XEP80 hat man ein starkes XL-DFUE-System.

Wer nicht so hoch greifen will, ist mit 192K für den XL bzw. 256K für den 130 XE aus der Bauplanbibliothek bestens bedient. Nicht zuletzt bietet der ABBUC mit der Einbauhilfe auch noch die notwendige Unterstützung an. Zum Schluß noch etwas zur Kompatibilität hinsichtlich der Software. Einige gute Erweiterungen sind im Dauerbetrieb sehr stabil und bieten den getrennten DMA von ANTIC und CPU auf XAMM an. Hier sind vor allem die alten Erweiterungen vom Compy Shop zu nennen.

99,9% der Software für XL/XE nutzt diese Fähigkeit aber nicht, so daß man darauf getrost verzichten kann. Diesen Text tippe ich z.B. auf einem 256K-XL, den ich nach einem Schaltungsvcrschlag von Claus Buchholtz aus BYTE-Magazin 9/85 vor ein paar Jahren umgebaut habe.

Soviel für diesmal._
Gruss und Good Byte
Walter Lojek

Und noch mehr Speichererweiterungen

Zur Zeit ist das Thema Speichererweiterungen mal wieder in aller Munde. Im Moment dreht es sich hauptsächlich um die MEGARAM III, die 1 MByte Erweiterung der Firma Klaus Peters. Über diese Speichererweiterung brauche ich nicht mehr viel sagen, da sie schon recht bekannt ist.

Aber sie ist nicht die einzige 1 MByte Erweiterung. Da wäre nuch die von NEWELL Industries, USA. Und da mittlerweile schon Pro-gramme geschrieben werden, die so große Erweiterungen berücksichtigen, sollten diese Programme auch mit der NEWELL arbeiten. Einige Leute, einer davon bin ich, haben eben diese Newell 1 oder 4 MByte Erweiterun,c, gekauft, bevor es die MEGARAM III gab. Da sie genauso teuer war wie die damalige MEGARAM II (256K), war es eine echte Alternative, die außerdem kompatibel zu MyDOS und Sparta DOS war und ist.

Der Zweck dieses Textes ist es, Programmierern das Bankswitching zu erklären, daß diese Erweiterung verwendet. Es ist nämlich etwas anders als bei der MEGARAM III. In der 1 MByte Ausführung werden alle Bänke über die Adresse $D301 gesteuert, OHNE die Kontrolle über den Selbsttest oder dos BASIC zu verlieren. Auf den separaten ANTIC-Zugriff wurde allerdings, wie bei vielen anderen Erweiterungen auch, verzichtet. Der grundlegende Gedanke ist daß die CPU nie GLEICHZEITIG auf eine Bank und den Selbsttest oder BASIC zugreifen kann. Also können BASIC und der Selbsttest ausgeschaltet sein, wenn auf eine Bank zugegriffen wird. Damit sind dann während des Bankzugriffs PB1 und PB7 als Adressleitungen verwendbar. Nochmal zusammengefaßt.

Wenn PB4=LO ist, wird mit folgenden Leitungen die Bank ausgewählt PB2-PB3, PB5-PB6 und PB1-PB7.

Ich habe die Leitungen hier paar
weise genannt, wie sie gemulliplext werden. Für den Anwender ist die Reihenfolge eigentlich bedeutungslos.

So, jetzt hoffe ich, daß auch die NEWELL bei den Programmierern Berücksichtigung findet und das Programme so geschrieben werden, daß man vielleicht sogar die Bänke, die das Programm benutzen soll, bestimmen kann, Zum Beispiel verwendet Sparta DOS X einige Bänke für sich selbst. Wenn man dann ein Programm startet, das einfach alles für sich beansprucht wird es wohl kaum so einfach mit SDX zusammen laufen. Auch sollte man die Bänke nicht zu 64K-Blöcken zusammenfassen, weil man sonst 64K verliert, wenn man nur eine 16K-Bank nicht benutzen will.

Happy Cornputing
Erhard Rh., (Floppydoc)

Ohne Kommentar! Pressemitteilung der Firma ATARI

Für ATARI Computer Ist 1993 das Jahr des europäischen Marktes. Immer mehr Aktivitäten werden In europäischen Aktionen und Funktionen zusammengefaßt.

Wie auch schon früher berichtet, wurde zum 1. Mai 1993 das europäische Distributionszentrum Holland in Betrieb genommen. Dies hatte einige Umstruktulerungen bei ATARI selber und Im Fachhandelskanal zur Folge.

ATARIs erklärter Zielmarkt für 1993 ist die Installierte Basis von ST-Benutzern. Hier finden wir die Anwender mit ATARI-Know-How und einem starken Interesse an neuen Technologien. So wurden die beiden Produkte FALCONO30 und LYNX zum Schwerpunkt im Vertriebskonzept.

Aus diesen Gründen suchte die ATARI Computer GmbH die Abkoppelurrg zur sonst parallel laufenden Messe „Aktiv leben“ in Düsseldorf und versucht Alternativen zu finden. Die Alternative einer eigenen ATARI Messe konnte erst Ende Juni gefunden werden. Ein unabhängiger Veranstalter ist bereit die ATARI Messe im Sinne der Tradition weiterzuführen. Leider ist die Zeit für die Durchführung einer diesjährigen Veranstaltung zu knapp bemessen. Da ATARI jedoch seiner Verpflichtung und Verantwortung gegenüber den Anwendern, Softwarepartnern und Peripheriehersteller im geeigneten Maße nach-. kommen möchte, ist eine „Mini-ATARI-MESSE“ keine Alternative.

Die ATARI Computer GmbH freut sich Ihnen mitteilen zu können, daß bereits heute ein Team an der Realisierung der ATARI MESSE 1994 arbeitet.

/HS\ Computertechnik

Und hier ist der im ABBUC Magazin Nr.34 versprochene Artikel über /H5\ Computertechnik
Bevor wir zu unseren Produkten kommen, ein paar Informationen über uns. Wir sind Marcus Schneider, Elektrotechnikstudent an der. FH-Wiesbaden und Tobias Hang, Verfahrenstechnikstudent an der FH-Rheinland-Pfalz (Bingen).

Mit den 8-Bit-Atoris beschäftigen wir uns nun bereits seit ca. 10 Jahren, und obwohl wir beide bisher auch reichlich Erfahrungen mit anderen Computersystemen gesammelt haben (PC, Atari ST usw.) sind wir doch immer wieder auf unseren kleinen aber feinen 800XL zurückgekommen. Diesem Umstand verdankt Ihr es, da wir Euch nun einige Hardware vorstellen können, die wir zunächst lediglich für uns entwickelt und gebaut hoben. Vor etwa einem Jahr sind wir auf die Idee gekommen unsere inzwischen fertiggestellten und bewährten Hardwarespielereien zur Serienreife zu bringen um anderen Anwendern nutzbar zu machen. Wir schrieben also noch einige Programme zu unserer Hardware -und Tobias versuchte, während andere sich in Griechenland in der Sonne aalten (Marcus), auf der Atari-Messe 1992 in Düsseldorf erste Kontakte zu knüpfen. Da es sich aber bei der Atari-Messe hauptsächlich um eine ST-Ausstellung handelt, war dieser Versuch mehr als besch….

Aus zeitlichen Gründen („uuund noch ’ne Klausur Ur) war es uns leider nicht möglich Vor Frühjahr 1993 unsere 8-Bit Entwicklungsarbeit wieder aufzunehmen. Nachdem diese zügig voranschritt, entschlossen wir spontan uns als Aussteller auf der Atari 8-Bit Messe in Hanau anzumelden. Als Erstaussteller mit recht wenig Messeerfahrung waren wir doch recht zufrieden und freuen uns auf die ABBUC-Jahreshauptversammlung.

Die Produkte, die es auf der Atari 8-Bit Messe zu sehen gab wollen wir nun im Einzelnen vorstellen:

1.) PORTTESTER:
Der Porttester, der an die Joystickports angeschlossen wird verfügt über 8 Leuchtdioden mit denen man die Ein- / Ausgabezustände der Ports überprüfen kann. Dies ist hauptsächlich dann von Vorteil, wenn man die Joystickports auf Ausgabe programmiert. Allerdings ist es auch möglich die Funktion der angeschlossenen Joysticks zu überwachen, da alle Portleitungen om Ende des Porttesters wieder zur Verfügung stehen (alle Leitungen sind durchgeschleift). Die Leuchtdioden sind einzeln per DIP-Schalter schaltbar, Ein Direktanschluß ist leider nur an 600/800 XL-Modellen möglich (sonst über Joystickverlängerungskobel). Lieferumfang: Porttester und Anleitung mit Beispielen.

2.) 8-KANAL-RELAISINTERFACE: 1
Mit dem 8-Kanal-Relaisinterface steht für den Atari 8-bit Computer eine leistungsfähige und kostengünstige Verbindung zur Außenwelt zur Verfügung. Die 8 Ausgabekanäle teilen sich in 6 Ein/Aus Schalter und 2 Wechsler (zur Drehrichtungsänderung bei Motoren) auf. Desweiteren stehen 2 digitale und 4 analoge Eingänge zur Informationsaufnahme bereit. Der Anschluß des Interfaces erfolgt mit 2 Joystickverlängerungskobel an die Joystickports des Computers. Zur Kontrolle der Schaltzustände ist es möglich den oben beschriebenen Porttester zwischen Computer und Interface zu schalten. Die Stromversorgung des Interfaces erfolgt über ein externes 12 V Netzteil (nicht im Lieferumfang enthalten). Das 8- Kanol-Relaisinterface kann mit dem unten beschriebene Programm INCA programmieft werden; aber auch mit Basic ist dies möglich.

Mit dem Relaisinterface ist es zum Beispiel möglich, wie auf der Atari8-Bit-Messe gezeigt, Fischertechnik Roboter oder Plotter zu steuern. Natürlich ist es auch möglich andere Modelle oder Steuer und Regel Aufgaben zu erfüllen. Eine Kombination mit dem AtariLab ist ebenso unproblematisch. Lieferumfang: Relaisinterface und Anleitung mit Beispielen

3.) INTERFACE CONTROL APPLICATION (INCA):
INCH soll das Programmieren der auf Busgabe geschalteten Joystickports (wie beim Relaisinterface) erleichtern. Das Programm beinhaltet eine Programmiersprache mit 33 Befehlen, die den Mnemonics des Kosmos-Experimentiercomputers CP1 bzw. Assembler angelehnt ist. Auch Für Anfänger ist die Programmierung leicht zu erlernen. Allerdings stellt ‚Kn keine höhere Programmiersprache dar, sondern ist nur dazu gedacht, einfache Prozessabläufe zu programmieren. Als Ansteuerungsmedium eignet sich hierzu beispielsweise unser oben beschriebenes Relaisinterface, aber auch das AtariLab abgefragt werden. Die Oberfläche von INCA ist ähnlich gestaltet wie bei ST-Programmen und ermöglicht mit Hilfe der Pull-Down-Menüs ein komfortables Arbeiten. Lieferumfang: doppelseitige SD 5 1/4″ Disk mit 1NCA und Beispielprogrammen und Handbuch

4.) PEGELWANDLER:
Der 8-Kanal-Pegelwandler ist in der Lage 8 Datenkanäle in Für den Computer verträgliche Signale zu wandeln. So kann zum Beispiel ein 24 V Signal einer externen Einheit in einen normalen Com
puterpegel umgesetzt werden (nur digital). Dabei ist noch zu beachten, da alle Kanäle mittels Optokoppler galvanisch vom Computer getrennt werden, es besteht also keine Gefahr für die Joystickports, an welchem der Pegelwandler angeschlossen wird. Wie beim Relaisinterface erfolgt der Anschluß mit 2 Joystickverlängerungskabel. Lieferumfang: Pegelwandler und Anleitung mit Beispielen Wir hoffen, daß die oben beschriebenen Produkte Ihr Interesse finden und wir Sie bald als unseren Kunden begrüßen dürfen.

Bezugsquelle:
Tobias Hang
Berliner Str.31
55435 Gau-Algesheim
06725/2488

Marcus Schneider
Berliner Str.8
55218 Ingelheim
06132/85938

Porttester: DM 35.50
Relaisinterface (ohne INCA): DM 120.00
Relaisinterface (mit INCA): DM 140.00
INCA : DM 50.00
Pegelwandler: DM 35.50

Das war’s für’s erste vom /HS\ComputertechnikTeam.
LONG LIVE
ATARI (8 -BIT)

Waltraud’s Spielecke

Hallo Freunde, wie Wolfgang schon im Magazin Nr. 34 erwähnte, gebe ich die Spielecke ab Januar 1994 ab. Es ist nicht allein mein ‚jugendliches Alter“, sondern hat hauptsächlich gesundheitliche Gründe. Ich nehme ungern Abschied , denn die Arbeit an der Spielecke hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich hoffe, meine etwas lockere Art hat eure Sympathie gefunden.

Mein Nachfolger/in muß sich aber nicht daran orientieren – jeder hat seinen eigenen Stil. Wenn Wolfgang nur einen finden würde! Bei der JHV erzählte er mir, daß sich noch niemand gemeldet hat. Sollte das bis jetzt auch noch nicht der Fall sein, bitte ich euch von ganzem Herzen, es zu tun. Die Spielecke würde sonst vielleicht ganz aus dem Magazin verschwinden und das wäre doch schade, oder? Das Magazin erscheint nur alle drei Monate und es müßte sich doch jemand finden, der ein wenig Zeit für diese Rubrik opfern kann (und will!). Ich bin gern bereit, ihm alle Lösungen, Tips, Cheots usw., die ich noch besitze, zur Verfügung zu stellen. Also, meldet euch bei Wolfgang und laßt die Spielefreaks (die es neben den vielen Anwendern im Club doch auch gibt) nicht sitzen!

Aber nun geht es los:

Unriagh II -Der Zeitbandit
Wer hat nicht schon einmal den Wunsch gehabt mit einer Zeitmaschine in Vergangenheit und Zukunft zu reisen, um nachzusehen, wie es dort nun wirklich war oder sein wird!

Dieses Spiel macht es uns möglich und wir können dabei noch eine Menge Abenteuer erleben. Fiese Monster und grausame Gegner wollen uns unverhofft an den Kragen, es gibt Geheimtüren, wir müssen die richtigen Gegenstände finden und und und… Vor allem aber müssen wir die Zeittüren finden und mit dem richtigen Schlüssel öffnen.

Mon sollte immer wieder HORCHEN und SUCHEN eingeben, dadurch erhält man viele Hinweise und Hilfen. Die Gegner sollten wir immer mit den besten gerade zur Verfügung stehenden Waffen bekämpfen und nach dem Sieg (hoffentlich‘) mit ‚R‘ den Raum untersuchen. Vielleicht hinterläßt er uns seine Waffe.

Unsere Reise beginnen wir in der GEGENWART. Klar doch, noch haben wir keine Zeittür gefunden. Wir sind in einem dunklen Zimmer und drücken den Lichtschalter. Mit SUCHEN finden wir im Schrank eine Geheimtür und gehen hindurch. Im nächsten Zimmer nehmen wir eine Trilobita-Blume, die Brille und den Faustkeil mit. Eine Giftgasflasche in der Diskettenbox ist auch nicht schlecht, vor allem, als wir bei der Rückkehr im Schreibtisch eine Gasmaske entdecken. Setzen wir diese vor einem Kampf auf und benutzen das Giftgas, fällt der Gegner sicher ohne langen Kampf glatt um. Jetzt drücken wir den Joystick auf dem Schreibtisch und eine Höhle tut sich auf. Nach dem ersten Kampf (einer von vielen, die ich ab jetzt nicht immer extra erwähne), finden wir mit ‚A‘ ein Messer. Endlich eine Waffe!

Wir gehen nun hinten durch die Tür und stehen vor einem Magier. Dem geben wir die Brille und nehmen dafür das Anodenpulver. Nun können wir durch die erste Zeittür gehen.

Sie befördert uns in die STEINZEIT und wir suchen und finden einen Weg oben am Felsen. Wir haben ein hohes Gebirge im Rücken und einen Weg am Wasser. Hören wir dem Steinzeitmenschen zu, gibt er uns einen Hinweis. Die mittlere Hütte hat einen Gegenstand, der nicht in diese Zeit gehört: Das Schwert des . Ramses. Der erste Zeitschlüssel ist .gefundenl Wir nehmen ihn mit und gehen den Weg unten in der Mitte zu einem See. Rechts unten von diesem finden wir ein Rikspad, das wir nehmen und benutzen. Beim Auffinden sollten wir dieses immer benutzen, es gibt mehr Kraft. Nun gehen wir den Weg an der linken Seite oben über den See und sind bei einem Bergkegel, der wie ein erloschener Vulkan aussieht. Hier wenden wir uns nach rechts unten und begegnen einem Jäger, der gerade ein Mammut erlegt hat. Einen Angriff bestehen wir siegreich und nehmen das Steinbeil an uns. Der Jäger gibt uns ebenfalls einen Hinweis und wir trinken die Flasche mit rotem Inhalt, die er bei sich hat, in vollen Zügen aus. Hach, ein Lebensverlängerer! Links vom Mammut sind wir in einem Urwald, den wir rechts in der Mitte wieder verlassen. Im nächsten Waldstück nehmen wir etwa in der Mitte des Bildes en grünes Magnat an uns. Mit dem Zauberspruch PROTEMI zusammen (Leertoste, CTRL + M und PROTEMI) erhalten wir während eines Kampfes einen Schild (verschwindet aber nach dem Kampf wieder).

Jetzt geht es links raus, dann nach rechts und das Gebüsch dort zerschlagen. Der Weg zum Tempel des Friedens ist freill Von der sprudelnden Quelle unter den Runen trinken wir so oft, bis wir viel, viel Lebenspunkte haben. Darüber ist die Zeittür, die wir mit dem Faustkeil öffnen.

Sie führt uns diesmal nach AEGYPTEN und wir waten durch den Sand immer geradeaus, bis wir auf die Pyramiden stoßen. In der ersten nehmen wir die Papyrusrolle mit (gehört einfach nicht in diese Zeit), in der zweiten das blaue Magnat (mit dem Zauberspruch HAUEBB ergibt es mehr Stärke) und in der dritten hat zuerst die Säule einen Hinweis für uns, dann gehen wir im Eingang links oben solange, bis der Kompaß oben rechts nach ‚N‘ zeigt. Nun drücken wir in der dritten Reihe die dritte Platte am Boden. Romses 11 erscheintl Von ihm nehmen wir die Toga und den goldenen Schlüssel, dann öffnen wir die Zeittür im Sockel mit dem Schwert des Ramses.

Unsere Reise durch die Zeit hat uns jetzt nach ROM gebracht. Wir sind auf einer Straße und gehen rechts in das Haus mit dem dunklen Eingang. Rm Hafen finden wir im Sockel des Turmes an der Einfahrt ein gelbes Magnat (ergibt mit dem Zauberwort ONEMRAS den letzten Schlüssel). Geben wir am Bug des Schiffes SUCHEN ein, erscheint eine Landkarte. Wir klicken Südfrankreich an und erblicken links Tjorells Haus. In ihm finden wir wieder eine Flasche mit rotem Inhalt (Schluck…). Nachdem wir auch ein Brecheisen gefunden und an uns genommen haben, gehen wir wieder raus, geben SUCHEN ein und klicken nun einen Ort in Nordfrankreich an. Hier gehen wir in das rechte Haus, nehmen aus der roten Flasche wieder einen zur Brust und am Kamin den rostigen Schlüssel mit. Links unten raus, SUCHEN eingeben und ROM wählen. Am Hafen gehen wir rechts unten zur Straße zurück und von dort hinten in das blaue Haus. Es erscheint eine Straße, die wir rechts entlang wandern. Das zweite Haus in der Häuserreihe links ist verschlossen. Wir öffnen es mit dem Brecheisen und finden eine Bibel. Da auch sie in dieser Zeitebene nichts verloren hat, nehmen wir sie mit. Geben wir nun wieder SUCHEN eire, erscheint die Landkarte und wir wählen Athen. Auf der Akropolis ist eine Zeittür, die wir mit der Toga öffnen.

Vor uns sehen wir die chinesische Mauer, also können wir nur in CHINA sein. Im Norden finden wir eine Hunnenmoschee, die wir mit dem goldenen Schlüssel öffnen. Im Raum nehmen wir den Schild und das Samureischwert 0- Hissaki mit. Wir haben nun die stärk
ste Waffe.

Jetzt gehen wir zurück nach Süden, dann nach Osten und öffnen im chinesischen Tempel die Zeittür mit der Popyrusrolle., Au webe, wo sind wir denn jetzt gelandet?! Wir sind weit ob in der Vergangenheit in der URZEIT. Hier begegnen uns die Saurier und wenn wir an ‚Jurassic-Park‘ denken, läuft uns ein Schauder über den Rücken. Doch ganz so schlimm wie dort ist es nicht und Wir können sie besiegen (hoffentlich), da wir natürlich immer die beste Waffe nehmen. In Richtung des Brontosaurus finden wir auf einem Inselchen eine Zeittür und öffnen sie mit der Trilobita. Achtung! Hier gibt es zwei Zeittüren, eine führt wieder in die Steinzeit. Wir haben aber die richtige erwischt und landen nun im MITTELALTER. Gehen wir nach rechts, kommen wir zu einem Kloster, das wir mit dem rostigen Schlüssel öffnen. Im Altarraum trinken wir wieder aus der roten Flasche und hören vom Brot einen Hinweis (HORCHEN). Jetzt wieder raus und südlich halten -siehe an, ein Bardel Ruch er hat uns etwas zu so‘ gen, doch handeln müssen wir. Wir zerschlagen also den kleinen Stein links von ihm und finden einen Totempfahl. Vollkommen fehl am Platze, also mitnehmen‘

In der Burg sind in einem Raum zwei Schilde, von denen der untere mal wieder einen Hinweis hat. Geht man weiter, kommt man zu zwei Wächtern, die je einen Durchgang bewachen. Einer führt in den Tod, der andere zur Zeittür. Welchen nehmen? Trixen wir sie aus und stellen ihnen eine besondere Frage. Da einer immer lügt und der andere immer die Wahrheit sagt, bekommen – wir schnell heraus, welcher Durchgang zur Zeittür führt. Die Frage muß lauten: „Was würde der andere sagen, wenn ich ihn frage, ob diese Tür in den Tod führt?“ Dabei sich immer vor dem Gefragten stellen. Haben wir die Hürde genommen (abspeichern vorher ist aber zu empfehlen)), sind wir im Kaminzimmer. Die Zeittür im Kamin öffnen wir mit der Bibel.

In der INDIANERZEIT, die uns empfängt, stehen wir vor einem Fort. Der Weg rechts unten führt uns in die Sandberge. Gehen wir nun zum linken Berg, kommen wir an eine Höhle. Darin finden wir einen Teleporter (nicht zeitgemäß, also mitnehme,n) und an einer Wandmalerei ein Rikspad, das wir nehmen und auch gleich benutzen. Rechts unten kommen wir wieder an die frische Luft und wenden uns nun nach links unten. Wir sind wieder bei den Sandbergen und gehen den Weg neben dem schmalen Berg. Ein Indianerdorf mit Pferden empfängt uns mit einem Angriff (der wievielte ist es eigentlich?). Wir gehen zu den schwarzen Bergen und finden einen weiteren Weg ganz links am Beginn der Berge. Im ersten Zelt nehmen wir eine Videokassette mit (haben die Indianer auch mal eine Zeitreise gemacht? und Wandern zum Totempfahl. Wir müssen zu den Zelten mit dem Pferd zurück und hier das Fell zerschlagen‘ Prima Malerei darauf‘ Doch die Zeittür unten ist interessanter und wir öffnen sie (nun womit?) mit dem Totempfahl!

Na, wenn das die ZUKUNFT ist, steht unseren Nachfahren noch einiges bevorl Oder haben wir etwa selbst noch diese Ruinen auf dem Gewissen? Es geht hier auch ziemlich rabiat zu, denn se fort werden wir angegriffen. Hier kann man mit einem Steinbeil wirklich keine Lorbeeren ernten) Also müßten wir uns neue und modernere Waffen besorgen, eine Laserpistole etwa.

Ich muß gestehen, daß ich diese Zeitebene noch nicht ganz durchforscht habe, möchte aber meine bisherigen Erfahrungen und einige Tips weitergeben. Vielleicht schafft es ja jemand, dieses Spiel ganz zu lösen und teilt es den anderen über das Magazin dann mit.
Also, zuerst gehen wir in das zweite Bild, das auch nicht besser aussieht, aber einen Durchgang hat (schwarzer Fleck). Den kann man mit der Videokassette öffnen und kommt zu einer Gleitbahn. In deren Mitte ist eine Tür. die wir gehen und zu einem Schaltpult kommen. Hier sollten wir den links oben befindlichen Taster drücken, dann den größeren darunter. Man wird zum Weitergehen aufgefordert und kommt in eine neue Welt. Phantastischl Ich fühle mich in die Perry-RhodanWelt versetzt! Der Pilzturm hat zwar eine Tür, aber sie ist verschlossen. Ich habe noch nicht herausbekommen, wie man sie öffnet. Geht man weiter, kann man noch mehr von dieser Welt bewundern. Man findet auch hier das Rikspod, um sich zu stärken. Ich habe mit unkontrolliertem SUCHEN und GEHEN noch einige Türen, Durchgänge und Wege gefunden, bei denen man keine Hilfsgegenstände braucht und folgendes festgestellt: Raumschiffe sollte man nur mit einem Schutzanzug und einer Laserpistole betreten. Diese kann man (wo?) finden.

Man sieht eine Darstellung des Weltalls und kann durch Anklicken und GEHEN einen Planeten aufsuchen. Es gibt Raumstationen im 1911 und auch eine auf dem Mars. Man steht auch irgendwann mal vor einem Schaltpult, das eine Codekarte verlangt. Da ich sie hier noch nicht hatte, habe ich nichts erreicht.. Aber ich war auf dem Mars und habe dort nach einem Angriff einen Schutzanzug gefunden (R). Ich glaube aber, daß man diesen in den anderen Zeitebenen auch bei einem Händler gegen etwas anderes eintauschen kann.

Ich fand auf dem Mars auch einen magischen Zirkel, dessen Bedeutung ich aber noch nicht herausfand. Es gibt in dieser Zeitebene bestimmt noch allerhand zu entdecken. Macht euch ran) Mit diesem Spiel kann man sich lange beschäftigen, denn es hat verzwickte Aufgaben und gute Kampfszenen. Gut, daß man abspeichern kann!

CONAN
Freezer Pokes: $ 0348 : 7F = Leben
$ 0340: 7F = Level
$ 034D + $ 034E : 7F = Schwerter In diesem Spiel muß man in den Screens einen

Schlüssel finden und zum Schluß das magische Schwert.

Lösung von sechs Screens:
Bild 1: Man muß auf die Zinne der Burg kommen. Die Fledermaus kann getötet werden (Bonus), muß aber nicht. Flur die linke Zinne der Burg lauFe,n, um ins nächste Bild zu kommen.

Bild 2: Durch die Bäume kommt man so: Jump von der Zinne auf den Boum, den Schlüssel schnappen, über den Teich springen, Leiter rauf, durch Baumhaus laufen, auf den anderen Baum hüpfen, Leiter runter, Baum wechseln, noch einmal Baum wechseln, in die Grotte hüpfen.

Bild 3: Die Gegner sind zwei Krokodile • und ein Skorpion, Die Leiter soweit runter, daß man die Krokodile nicht berührt. Dann warten, warten… Ab zum Beamer, du mußt dich oben suchen! GEM schnappen, Vogel berühren, über Skorpion springen, in die Blase, raus..

Bild 4: Zwei GEM’s einsammeln und abliefern, aber•solange Schwerter sammeln, bis man 20-30 hat. Ein GEM ins nächste Bild mitnehmen. Hier stören Riesenkrebse bei allen Handlungen.

Bild 5: Wenn man den GEM aus Bild 4 mitgenommen hat, so vorgehen: Warten, bis kein Drache auf der Ebene und auch keiner im Kommen ist. Dann zwischen Lampe und Treppe aufstellen und einen Drachen noch dem anderen töten. Nicht zu nahe an die Beom-Wand stellen, sonst sind die Schwerter weg!

Bild 6: Hier die Ballons, die auf einen zufliegen, abschlagen, bis die Leiter oben vollständig ist. Dann oben den Kronleuchter abschlagen.

Bild 7: Habe ich noch nicht geschafft. Die Viecher sind sehr aggressiv. Man muß wohl oben links zu der Prinzessin (oder was sie sein mag). Das siebte Bild heißt ‚Hall of Volte. Das Endbild hat keine Aktion, sondern nur eine schöne Grafik und den Hinweis, daß ‚Vdta‘ zerstört ist und Conon nun weitere Abenteuer sucht.

POKES
Artefakt Pzrzdkow•
$ lEC3,xx = Anzahl Leben (=79) $ C327-C329,EA = Unsterblichkeit Darkness Hour:
$ 1BC4-1BC6,EA = kein Schlüsseldekrement

Deimos:
$ 00EC,xx = Anzahl Leben
$ 8268-8269,ER = ue Leben

Fatum:
$ 633E,xx Anzahl Leben
$ 7F67-7F68,EA = ue Leben

Guard:
$ 23B9,xx = Anzahl Leben

Kernaw:
$ 0078,xx Anzahl Leben
$ 2615-2616,EA ue Leben Kniejota:
$ 33A7-33A8,EA = ue Leben Magio Krysztalu:
$ 3D51,:a Anzahl Leben
$ 2CB5-2CB7,EA = Unsterblichkeit Micro Man:
$ 1K
E,xx = Anzahl Leben
$ 6334-6336,EA = ue Leben Miecze Valdgira
$ 3CD9,xx = Anzahl Leben (=7F) Turbicorr
$ 1 DCO3xx = Anzahl Leben
$ 1DC1xx = FRnzahl Schlüssel $ 2890-2892,ER & $ 2B9f1- 2B9C,EA & $ 4315-4317,EFI = unendl. Leben

Upior:
$ 6808,xx = Anzahl Leben
$ 12D5-12D7,EA & $ 1BDF-1BE1,EA = Unsterblich Vicky:
$ 95AD-95AE,EA = Unsterblichkeit

Zeus:
$ 5778,xx = Anzahl Leben
$ EB41-E1343,621= unendl. Leben

Diese Pokes sind von Stefan Bernasch aus Neubrandenburg, dem ich im Namen aller Spielefreaks sehr herzlich danke.

So, es heißt Abschied nehmen. Ich danke noch einmal allen, die mich so fleißig unterstützt haben und hoffe, daß sich bald jemand meldet, der meine Nachfolge antritt Da ich dem ABBUC treu bleibe, werde ich die Spielecke in Zukunft fleißig für mich benutzen (aber vielleicht auch ab und zu einen Beitrag beisteuern – sie kann’s nicht lassen!).

Ich sage Tschüss und Aufwiedersehen bei der nächsten JHV!
Waltraud

THE GARRET

Aus : Atari Classics Vol. 2, Na. 1, Februar 1993 S. 10ff
Übersetzt von Anna und Marek Tomczyk für den ABBUC Mit freundlicher Genehmigung von

Ben Poehland, AC
Elektrische Medien

Damals, als ich noch ein bartloser Student war, lautete eines meiner Aufsatzthemen „Der Roman im elektrischen Zeitalter“. Ja, elektrischen. Dies war noch vor den Zeiten des „Pong“, und in dem Aufsatz sollte untersucht werden, ob Filme und Fernsehen Bücher ersetzen würden oder nicht. Im nachhinein erscheint die Frage recht naiv; sie erinnert an die protzigen Titelseiten von Zeitschriften wie „Popular tVlechanics“ in den 50er Jahren. Das Thema kann jedoch leicht aktualisiert werden:

Alles, was wir tun müssen, ist das Wort „elektrisch“ durch das Wort „elektronisch“ zu ersetzen, und plötzlich wird die Frage unmittelbar relevant. Und zwar deshalb, weil der PC einen revolutionären Einfluß auf das Schreiben gehabt hat. Aber nur für die Schreibenden, nicht für die Leser. Papier ist dem Computerbildschirm immer noch überlegen, wenn es darum geht, Texte zu lesen. Man kann sich an einem beliebigen Ort hinsetzen, um ein Buch oder eine Zeitung zu lesen.

Außerdem liest. sich die gedruckte Seite in den meisten Fällen viel besser als ein textbeladener
Bildschirm. Das wird sich ändern, aber es wird wohl noch eine Weile dauern. Der unglaublich schrumpfende Com-puter ist ein notwendiger Schritt in diese Richtung. Die Entwicklung wird erst dann abgeschlossen sein, wenn mit Chips ausgestattete Textleser genauso handlich und angenehm zu lesen sein werden wie Bücher. Und genauso billig.

Klingt weithergeholt? Vielleicht nicht. Ich kann mir vorstellen, daß es dazu bestimmte Lesemaschinen in der Größe, sagen wir mal, einer Aktenmappe geben wird, und daß Buchhandlungen durch Disk-Läden ersetzt werden, die das Neueste von Judith Krantz (ughl) auf CD-ROM feilbieten. Wenn etwas davon Wirklichkeit wird, kann man sich auf eine große Umwälzung der Romanform an sich gefaßt machen: die Entstehung einer echten „Interaktive Fiktion“.

Eine Mini-Renaissance
Ein mutiger Wegbereiter dieser ferner Zukunft war eine Diskettenzeitschrift mit dem Namen „The New Aladdin“ (siehe Analog #57). Als nicht allzu spezialisiertes Magazin leistete es sowohl STs als auch 8-bittern gute Dienste. Seitdem sind Diskettenmagazine durch Computerclubs bekannt geworden. Sie sind nicht nur eine logische Art, mit Mitgliedern zu kommunizieren, sondern sie sind auch preiswerter in der Herstellung als auf Papier gedruckte Rundschreiben. Ruch die Programme, die sie enthalten, kann man sofort starten.

Ihre Qualität hat sich über die Jahre hinweg ständig verbessert. Heute scheint es mehr Atari 8-bit Diskettenmagazine zu geben als je zuvor. Sie haben außerdem die Provinz der einfachen, dub-internen Blät-ter verlassen. Eines verdient es besonders, erwähnt zu werden: das „Mega Magaine“ aus Holland. Sein Name strahlt in einer geschwungenen, bunten Grafik am oberen Bildschirmrand. Der Text wird in einem Fenster angezeigt, das den größten Teil des restlichen Bildschirms einnimmt. Dazu wird ein maßgeschneideter Zeichensatz verwendet, der lesbar, ansprechend. und gut anzusehen ist. Sobald eine Textdatei geladen ist, kann man mit dem Joystick bequem vorn Anfang bis zum Ende des Textes durchscrollen. Das allerbeste ist, daß das Menü zusammen mit der Textdatei im Speicher bleibt, so daß man sich die langweiligen Diskettenzugriffe ersparen kann, wenn man einen Artikel zu Ende gelesen hat: ein einfacher Druck auf den Joystickknopf ruft sofort das Menü auf. Zuguter letzt sind alle Textdateien gepackt; der Textreader „entpackt“ sie automatisch nach dem Laden.

Da ich jetzt (hoffentlich) Euer Interesse für Zeitschriften auf magnetischen Datenträgern geweckt habe, laßt uns mal sehen, was der Markt zur Zeit zu bieten hat.

Excel
Dieses monatlich erscheinende Diskettenma gazin wurde 1991 ins Leben gerufen und nähert sich mit großen Schritten seinem 2. Geburtstag. Es ist das Produkt eines begabten schottischen Programmierers, Robert Stuart. Es beinhaltet Kritiken und PD-Software, gelegentlich ein Originalprogramm, Sammlungen von Computerkunst. Aus der Sicht des Nordamerikaners ist die PD-Software der schwächste Punkt des Angebots. Obwohl neu für Großbritannien, sind die meisten Programme hierzulande recht verbreitet. Zu den Stärken von Excel gehören:

a) Software-Kritiken – Stuart ist ein guter Schreiber und die Kritiken liefern nützliche Informationen über europäische Software.

b) Graphiken – Stuart ist ein Graphik-Ass. In jeder Ausgabe entwirft er ein neues Titelbild mit einem wunderbaren Pro gramm, das „Graphics Art Departement“ heißt Die Bilder sind einfach, aber gut gemacht. Oft fügt Stuart eine Reihe von Bildern an, die aus vielfältigen Quellen stammen. Manche sind von anderen Computern übertragen worden (Amiga oder C64), andere sind seine eigenen Kreationen. Im Allgemeinen sind sie sehr gut.

c) Originalprogramme – gelegentlich gibt Stuart Originalprogramme dazu; manchmal von ihm selbst geschriebene, manchmal von anderen. Gewöhnlich haben sie einen hohen Standard.

Wenn Ihr eine Kostprobe von Excel wollt, dann müßt Ihr einfach die erste Ausgabe probieren. Sie ist vollgestopft mit großartigen Sachen, einschließlich zwei brillanter Programme, die von Stuart selbst geschrieben sind: „Flmnesia“ und „Colorfront“. „Amnesie“ ist ein Spiel in der Art von „Concentration“ mit verworrenen, pulsierenden Mechanismen und toller Musik. „Colorfront“ ist ein hervorragender Multi-Cdor-Zeichensatzgenerator. Ausgabe #1 bietet auch eine gute Demo, eine schöne Bildersammlung und zwei PD-Spiele. Wenn sich „Colorfront“ für Euch interessant anhört, dann solltet ihr Euch auch die Ausgabe # 12 vornehmen, die zwei zusätzliche Module beinhaltet: einen Map-Editor und einen Screen-Editor. Die älteren Ausgaben 1-17 kosten je 3 Pfund, oder man bekommt 5 Ausgaben für 10 Pfund, oder alle 17 für 30 Pfund. Anfragen an:
Robert Stuart, 21 Stronsay Way
Broomlands Irvine
Strathclyde KA 11 1 HZ Scotland

Futura
Ein weiteres Diskettenmagazin aus Schottlandl Angefangen hat es Mitte 1992, wobei schon die ersten beiden Ausgaben ziemlich gut waren. Die Artikel bieten das Übliche: einen BASIC-Kurs, einen Besuch bei einer Computermesse und allgemeine Infos. Das ganze ist einigermaßen gut geschrieben in
einem lockeren Plauderton. Die Software besteht aus Spielen, die zumeist qualitativ hochwertig sind. Wenige von ihnen, wenn überhaupt, wurden auf dieser Seite des Atlantiks gesichtet. Einige sind ehemals kommerzielle Veröffentlichungen, die jetzt PD sind. Es sind auch Demos zu finden, darunter die entzückende Demo „How to Meet Cows“ in der ersten Ausgabe. Futura kostet 1,95 Pfund, wenn man sie direkt beim Hersteller bestellt (es könnten allerdings zusätzliche Kosten für Über-seebestellungen entstehen). Schreibt an:
S.J. Murray 71 Walker Road
Torry Aberdeen
AB 1 3DL Scotland

Alternativ sind die Ausgaben 1 und 2 aus PD Beständen von Page 6 Publishing mit weniger Aufwand zu bekommen (sie akzeptieren VISA oder MasterCard), dies allerdings für einen höheren Preis (je 2,50 Pfund). Ihre Adresse lautet:
Page 6 Publishing P.0, Box 54
Stoffort ST16 1DR
England

Gun Reaper
Eine weitere Neuerscheinung, aber nicht ganz so spektakulär wie Excel oder Futura. Ausgaben 1 und 2, vom März und April 1992, enthalten beide Originalprogramme des Herausgebers. Ausgabe #2 (in Enhanced Density) zeichnet sich durch zwei Menüs aus: eines erscheint, wenn die Diskette mit BASIC gebootet wird, das andere erscheint ohne BASIC. Die zweite ‚Ausgabe enthält ebenfalls noch 38 neue „BoulderDash“ Screens. Grim Reaper ist PD. Schreibt an:
17 Litton Bank Gamesley
Glossop SK 13 9HF England

Zong
Zong ist eine interessante Erfolgsstory. Es begann sein Leben als eine Monatsdiskette, wurde aber nach einer Weile in ein richtiges, gedrucktes Magazin umgewandelt. Erfahrene Leser werden nicht überrascht sein zu erfahren, daß Zong aus dem überaus produktiven Haus KE-Soft stammt. Ich weiß weder wann Zong den Anfang nahm, oder wann sich sein Status geändert hat; ich habe aber einen Zettel vor mir (auf deutsch), der die früheste erhältliche Zong-Ausgabe (eigentlich Zong + Diskette) mit Sept./89 für 8 DM angibt. Es scheint, daß sich 1992 der Preis für Diskette und Magazin auf je 5 DM erhöht hat.

Genaugenommen ist Zong also gar kein Diskettenmagazin mehr. Es ist natürlich ganz auf deutsch; die Diskette hat jedoch Programme, an denen sich jeder User erfreuen kann. Ich vermute, daß einige kommerzielle Programme von KE-Soft zuerst der Welt in Zong vorgestellt wurden. Für weitere Informationen setzt Euch in Verbindung mit:

KE-Soft • Frankenstraße 24
6457 Maintal Deutschland
(Rnm.d.Üb.: jetzt 63477 Maintal)
Es heißt, daß KE-Soft einen kostenlosen. 84seitigen Katalog anbietet.

User Mag
Dieses ist wahrscheinlich ein von einem Klub produziertes Magazin aus München in Deutschland (Anm.d.Ub.: wie man sieht, hat der Autor nicht immer vollständig recherchiert). Die Monatsdisketten bringen üblicherweise Artikel auf Seite eins und Programme auf der Rückseite. Alle Artikel sind auf deutsch und die Programme im allgemeinen hervorragend. Hier sind einige Ausgaben. die ich gesehen habe:
7/90 bietet eine spielbare Demoversion eines ungewöhnlichen kommerziellen Spiels mit dem Namen „Rubber Ball“. 10/90 hat drei Demos wovon eine, „Studio Dream“, sehr gut ist. Diese Demo zeichnet sich durch digitalisierte Sprache und Musik aus, zusammen mit einer gut gemachten Variante des „Rmiga-Bouncing-Ball“. 12/91 beinhaltet ein nützliches Menüprogramm, welches kompilierte Turbo-BASIC Programme lädt und startet. Diese Ausgabe bietet auch ein gut gemachtes Spiel von Paul Lay mit dem Namen „Pogotron“ (ehemals ein kommerzielles Produkt) und andere Bonbons. User Mag ist PD und erhältlich von: ,
MAPDA-USA Brand-, 333 Peninsula Drive Lake Almanor CR 96137
USA

Eine Gebühr von $2 pro Disk wird für Porto und Bearbeitung berechnet,. plus zusätzlich noch $2 für jede Bestellung. übrigens: MAPDA steht für Munich Atari PD Association.
Anmerkung der Redaktion: Hier dürfte der Autor wirklich nicht gut recherchiert haben. In Deutschland ist dieses Magazin keine PDSoftware.

Die Anschrift lautet
User-Mag Postfach 1103
24318 Lütjenburg

Mega Magazine
Dieses wird von Frankenstein vom berühmten High-Tech Team herausgegeben, was bedeutet, daß man einiges an ziemlich anspruchsvoller Programmierung erwarten darf. Ich habe schon den Textreader erwähnt aber es gibt noch mehr. Ausgezeichnete Musik ist ein Kennzeichen europäischer Programmierkunst; jede Ausgabe des Mega Magazine., bietet ein anderes Musikstück auf der Textseite. Das ist toll, kann aber ein Problem für nordamerikanische User dar-stellen: die Musik stört manchmal die Funktion des Menüs. Glücklicherweise gibt es da eine einfache Lösung. Wartet beim Booten von Seite 1 bis die Diskette angefangen hat zu laden, dann drückt die START-Taste und haltet sie solange gedrückt, bis das Menü erscheint. Dieses schaltet die Musik aus, so daß man alle Artikel ohne Probleme lesen kann. Wenn Ihr Musik hören wollt, dann drückt wieder die START-Taste. Wenn Ihr mehr Artikel lesen wollt, dann werdet Ihr neu booten müssen.

In der ersten Ausgabe ist die ganze Rückseite mit neuen „BoulderDash“ Leveis belegt. Die zweite Ausgabe enthält mehrere Demos und Utilities. Eine dieser Demos ist eine nicht spielbare Version eines polnischen Spiels mit dem Namen „Valdgira“ (Anm.d.Ub.: offensichtlich ist hier „Miede Voldgir& – „Die Schwerter des Valdgir“ gemeint), welches sich durch erstklassige Grafiken und durch eine der unvergeßlichsten Melodien auszeichnet, die ich je auf meinem Computer gehört habe.

Mega Magazine ist nicht PD und es ist kopiergeschützt. Es kostet 3 Pfund pro Ausgabe, oder 10 Pfund für die ersten vier Ausgaben. Inklusive Versand- und Bearbeitungsbühren. Bestellungen an:
A.N.G. Software Ridderkerksestraat 60
3114 RK Schiedom Holland
Anmerkung: Die Texte sind auf englisch, gelegentlich mit einem Happen rauher Sprache.

DCW Magazine
Ich habe nur die erste Seite der Einführungs ausgabe gesehen. Es gibt da nicht viel Text das meiste ist aber auf englisch. Man finde,. auch eine interessante Auswahl an Programmen: ein Textadventure, eine einfache Börsensimulation, etwas das sich „Omega Basic“ nennt, und ein nettes Musikstück. Das beste Programm jedoch heißt „Yamaha SX-7“, was nahelegt, daß es sich hierbei um eine Softwareemulation eines Yamaha-Keyboards handelt. Es erlaubt einem, einen Rhythmus zu programmieren, welcher dann automatisch gespielt wird während man auf der Tastatur herumklimpert. Der einzige Nachteil ist, daß die Programmmenüs nicht auf englisch sind: aber mit etwas Geduld kann mon herausfinden, wie alles Funktioniert. Aus Seite 2 befindet sich offenbar ein Spiel mit dem Namen Baal (basierend auf dem gleichnamigen Spiel auf 16-bit Rechnern) und mehrere Demos.

Die Einführungsausgabe ist kostenlos, spätere Ausgaben werden aber erstonden werden müssen. Die Kosten betragen 7.50 Gulden zuzüglich weiterer 6.00 Gulden für Bestellungen von außerhalb Hollands. (Klingt zwar, viel, der tatsächliche Preis wird aber natürlich vom aktuellen Wechselkurs abhängen.) Schreibt an:
Richard Vermeulen Princessenpad 3 5502 TV VeJdhove,n Niederlande

„Little Poetry“-Disketten?
Dies soll keine vollständige Untersuchung über Diskettenmagazine darstellen: Ich bin sicher, daß es da draußen noch andere gibt. Aber, hey, hier ist immer Platz für weitere. Warum nicht mal probieren, selbst eins zu schaffen? Wenn Du an Schreiben interessiert bist, betrachte es als eine kostengünstige Methode der Eigenveröffentlichung. Tatsächlich hatte ich immer den Eindruck, daß Diskettenmagazine das Gegenstück der Computerwelt zu den Litte Poetry Magazinen sind. Beide neigen dazu, von hingebungsvollen Enthusiasten gemacht zu werden und beide neigen dazu, eher kurzlebig zu sein.

Behalte im Hinterkopf, daß Eigenveröffentlichung eine ehrenwerte Geschichte in der Literaturwelt hat. Es gibt viele bedeutende Schriftsteller und Dichter, die, weil es ihnen unmöglich war, einen Verlege
r für Ihre Werke zu finden, das Drucken ihrer Schriften aus eigener Tasche bezahlten. Computerbesitzer können das zu einem Bruchteil der Kosten machen, wenn sie Disketten statt Papier wählen.

Man braucht auch kein Programmier-Genie zu sein. Es sind viele Programme erhältlich, die sehr gut Textdateien auf dem Bildschirm ausgeben können. Die Anleitungs-Reader auf vielen Disketten aus dem „ANTIC-Catalog“ sind ein gutes Beispiel dafür. Ein anderes ist „Codesmith’s Newsletter Reader“, ein PDProgramm, das die Hersteilung eines Diskettenmagazins vereinfacht.

Zu seinen Merkmalen gehört der Gebrauch von Bildern und verschiedenen Zeichensätzen. Die Vorstellung, ein eigenes Diskettenmagazin oder eine Diskette herzustellen, kannst Du Dir immer noch bereits vorhandenen Mal zu machen. Die meisten der oben genannten freuen sich über Programme und Artikel der User (Natürlich auch das ABBUC-Magazin!!!). Tauch ein in die Welt der Diskettenmagazine und Du wirst bald entdecken, daß die Atari 8-bit Szene immer noch reich an Möglichkeiten ist.

(Anmerkung der Chefredakteurs: Tim Duarte, Redakteur der 2600 Connection, kündigte kürzlich ein neues Spielemagazin auf Diskette an, mit dem Titel: „Classic 8-bit Atari“, gedacht ist es als Unterhaltung und soll gänzlich 8-bit Spiele enthalten, dafür aber keine Besprechungen und Kolumnen.

Für eine Kostprobe sendet 5 Dollar an: James Catalano Classic 8-bit Atari Artacyis Publications 639 W. Grace Suite #336 Chicago, II 60613 USA -Ben Poehland)

Testbericht
Lightgun & Software

Für die AtarI-Lightgun sind mitlierwelle (soweit mir bekannt) sechs Spiele erhältlich, ein weiteres ist z Zt in der Mache. Zuerst mal gibt es zwei, zueinander kompatible Lightgun’s:

– Die normale Atari XE Lightgun:
Kostenpunkt 79.80 DM bei KE-Soft oder ca. 120 DM inkl. zwei Spielen bei B&C Computervisions.
Früher oder später bekommen alle XE-Lightguns einen Wackelkontakt am Kabel, der die Treffsicherheit auf Null reduziert, aber mit etwas Heißkleber kann das Kabel gut fixiert werden. Ansonsten ist die Lightgun sehr robust. Allerdings hat jede eine eigene Abweichung, an die sich der Benutzer gewöhnen muß. Ich muß jedenfalls immer 1 cm nach links zielen.
– Die ‚The best Lightgun“:
Kostenpunkt ca. 80-100 Mark, erhältlich bei Best Electronics. Diese ist mir persönlich noch nicht untergekommen, laut Werbung soll es die handlichste aller Lightguns sein: aber in der Werbung laufen ja auch lila Kühe rum…

Kommen wir nun zur Software:
– Bughunt
Datenträger: Steckmodul
Hersteller: Atari-Corp.
Preis: liegt Lightgun bei
Bezugsquelle: B&C Computer.
Ziel dieses Spiels ist es, Käfer, Würmer und anderes Getier von der Platine des kostbarsten Rechners, den Du hast zu vertreiben. Leider wird Dein Weiterkommen nach Deiner Treffsicherheit beurteilt, genügt es in der 1. Runde, wenn von fünf Schuß einer trifft so sind nachher 50% gefordert! Also nix mit Ballern ohne Ende! Die Animation der Insekten ist wirklich gelungen, daß Spiel macht Spaß und gibt zu manchem Wettkampf Anlaß, Herz, was willst Du mehr? Leider bi- diese Cartridge einzeln schwer zu bekommen, sie liegt der B&C-Lightgun bei, ich weiß aber nicht, wo man sie so bekommen kann oder ob sie auch der KE-Lightgun beiliegt.
Gesamturteil: Sauber

Barnyard Blaster
Datenträger: Steckmodul
Hersteller: Atari-Corp.
Preis: ca. 15 Mark
Bezugsquelle: Micro-Discounter
Du bist bei Deinem Opa auf der Farm zu Besuch und hilfst ihm, die Felder vor Vögeln, Hasen und anaeem Getier zu schützen. Nebenbei gibt’s ein paar Übungsrunden, in denen Opa ein paar Flaschen in die Luft wirft bzw. auf den Zaun stellt. Im ganzen gibt es vier Bildschirme bei Barnyard Blaster, auf dem einen schießt man Flaschen und Dosen von einem Zaun, auf dem nächsten wirft der Opa die besagten Flaschen, auf dem dritten „schützt‘ man das Feld vor Vögeln, Hasen u.ä. und im 4. hält man die Scheune frei von Mäusen. Obschon abwechslungsreicher als „Bughure, vermag dieses Garne vom Spielspaß her nicht zu überzeugen. Daher:
Gesamturteil: Nicht so toll

Crossbow
Datenträger: Steckmodul
Hersteller: Atari Corp.
Preis:17,00 DM
Bezugsquelle: ANG-Software
Bei Crossbow ist des Spielers Ziel, bis zu drei Chaaktere auf Ihrem Weg zu einem bösen Magier vor allerlei Unbilden zu beschützen. Man kann auf einer Karte per Lightgun den Weg wählen, der u.a. durch eine Wüste, an einem Vulkan vorbei, über einen Fluß, durch Eishöhlen u.a. Orte führt. Schließlich gelangt man zur Burg des Magiers. Dort wird es dann auch richtig hart, und nur wahre Meisterschützen haben hier noch eine Chance. Die Grafiken sind echt gut gelungen, in jedem Bild gibt es, andere Gegner, und man hat gut zu tun. Davon mal abgesehen, sind die Figuren auch schön groß geraten. Es fängt erst relativ leicht an, wird dann aber ganz schön schwierig.
Gesamturteil: Ausgezeichnet!

Crime Buster
Datenträger: Steckmodul
Hersteller: Atari Corp.
Preis: ca. 55 – 60 Dt
Bezugsquelle: Micro Discount
Auf geht’s zur Gangsterjagd via Computer! Leide konnte ich mir dieses Spiel nur sehr kurz ansehen aber der erste Eindruck ist sehr gut. Ziel ist es, das Auto der Gangster zum halten zu bringen. Dazu sieh man sein Auto auf der Straße fahren, auf der anderen Spur erscheinen die Wagen der Gangster, die beim vorbeifahren versuchen, den Spieler abzuschießen. Durch Schüsse auf fünf im Screen befindliche Pfeile kann man den Wagen langsamer oder schneller fahren lassen und aus dem Wagen in drei Richtungen feuern. Anschließend geht es ins nächste Bild, wo sich die Gangster verschanzt haben. Davon gibt es mehrere Bilder. Die Aufmachung des Spieles ist ja sehr gut aber der Preis Ist leider auch sehr hoch. Vorn Preis abgesehen lautet das Urteil: Ausgezeichnet

Gangsters Villa
Datenträger: Diskette
Hersteller: Lindasoft
Preis: ca. 30 DM
Bezugsquelle: Lindasoft
Zu diesem Spiel für die Lightgun kann man nur so gen: ‚Finger weg!“ Es ist mit Abstand das schlechte ste, was mir je untergekommen Ist. Man soll Gang stet‘ abschießen, die in einer Bank Geiseln genommen haben, darf aber nicht die Geiseln treffen. Lustig, wenn’s nur mit der Treffsicherheit nicht so grausig bestellt wäre. Es Ist nicht möglich, auf irgend etwas zu zielen. Schade eigentlich.
Gesamturteil: teure Leerdiskette

Geisterschloß
Datenträger: Diskette
Hersteller: KE-Soft
Preis: 39.80 DM
Bezugsquelle: KEeSoft
Dieses Spiel befindet sich leider noch nicht in mei ner Sammlung, Ich habe es hier nur der Vollständigkeit halber aufgeführt. Sollte ich mir das Garne endlich kaufen können, folg
t mit Sicherheit ein Extra-Test.
Angekündigt ist eine Version von ‚Operation Blood‘ für die Lightgun, außerdem soll es noch ein PDGarne geben, daß sich für die Lightgun eignet. Dieses habe ich aber noch nie entdecken können.

Hier nun noch die Bezugsquellen:

  • B&C Computervision 2730 Scott Boulevard USA – Santa Clara, CA 95050
    Lightgun mit Barnyard Blaster & Bughunt = $44.95 Crossbow + Crime Buster = je $24.95
    Wer hier bestellt sollte bedenken, daß alles noch verzollt wird! Die Lightgun kostet 4.9% Zoll, auf alles zusammen kommen 15% MwSt. Porto beträgt für die Lightgun ca. $8. Insgesamt 1$ = 2.00 – 2.20 DM
  • Best Electronics 2021 The Alameda, Suite 290 USA – San Jose, CA 95126
    The Best – Lightgun $34,95 Crossbow,,Crime Buster & Barnyard Blaster je $29,50
  • KE-Soft Kemal Ezcan Frankenstrasse 24 63477 Malntal
    Lightgun pur: DM 79,80 Crossbow: DM 29,80
    Geisterschloß: DM 39,80
  • Lindasoft di Doriano Benaglia
    Via Pindemonte 15 20052 Monza (MI)
    Barnyard Blaster, Crossbow & Crime Buster je 44.000 Lire, Gangsters Ville 25.000 Lire
    Micro Discount Derek Fern 265 Chester Road, Streeily UK – West Midlands 874 3EA
    Barnyard Blaster 5,00 Pfund Crime Buster & Crossbow je 21,5 Pf.
  • A.N.G. Software Riddekerksestraat 60 NL-3114 RK Schiedam
    Hier gibt’s die Crossbow-Cartridge schon für siebzehn Mark, evtl. gibt’s auch die anderen Cartridges dort sehr günstig, aber genau weiß ich es nicht.

Bei Lindasoft kann es sein, daß die Preise inzwischen gefallen sind, da der Katalog zwei Jahre alt ist. Ansonsten ist das Beste: Augen auf!
Markus Witte

Mäuse am XL

Sicherlich hat es euch genauso wie mich gestört daß man bei der ST-Maus die zweite Maustaste nicht ansprechen kann. Es gäbe ja auch sicherlich einige Verwendungsmöglichkelten dafür. Mittels der nachfolgenden kleinen Bastelei kann dies einfach geändert werden:

Wir benötigen:
1 Kreuzschraubendreher
1 Lötkolben
+ evtl. 1 Widerstand (4.7 KOhm)

Zuerst sei gesagt, daß die Maus auch nach diesem kleinen Umbau noch genauso mit dem großen Bruder zusammenarbeitet wie vorher, etliche Fremdmäuse für den ST haben dies bereits integriert so z.B. die Microsoft-Mäuse oder die Cifec-Maus des AMC.

Als erstes schrauben wir die Maus auf. Anschließend lösen wir die Schrauben, welche die Platine befestigen. Nun kommt es darauf an, ob sich auf der Platine ein mit ‚R4″ bezeichneter Widerstand befindet. Ist dies der Fall, wird kein Extra-Widerstand benötigt. In diesem Fall löten wir ein kurzes Kabel mit einem Ende an einem der Lötpunkte des „R4“-Widerstandes an. Auf der Platine müßte sich ebenfalls eine Steckerleiste befinden, auf der die‘ zum Joystickport führenden Kabel befestigt sind. Die Farben sind Weiß, Gelb, Orange, Rot Blau, Grün, Braun und Schwarz.

Das andere Ende unseres kurzen Kabels muß an den Lötpunkt, dem das weiße Kabel anliegt angelötet werden. Sollte der mit 94″ bezeichnete Widerstand nicht zu finden sein, so muß einfach der o.g. Widerstand auf der Platine angelötet werden, und zwar so, daß das rote und weiße Kabel von der Steckedelste miteinander verbunden werden. Anschließend kann die Maus wieder zusammengebastelt werden.

Ob die Erweiterung auch wie gewollt funktioniert läßt sich am besten Im normalen Basic ausprobieren, einfach
10 ? Paddle (2)
20 Goto 10
Steckt die Maus In Port 0, so wird auch Paddle(0) abgefragt. Der gelieferte Wert sollte <9 sein, bei gedrückter rechter Maus-Taste muß er 228 betragen. Sollte der Wert größer als 9 sein, so ist der Widerstand zu groß.

Und bitte nicht gleich verzweifeln, wenn’s nicht sofort klappt. Ich habe erst drei ST-Mäuse umgebaut, und alle sahen anders aus, aber bei allen lief es mit der Verbindung von rotem, und weißem Kabel. Sollte es einmal nicht so sein, zögern sie nicht und testen sie die Kombinationen mal durch, die ST-Maus ist sehr robust.

Bisher gibt es zwar meines Wissens erst ein Programm, daß diese kleine Bastelei berücksichtigt, aber es werden mit der Zeit sicher mehr, zumal die Abfrage an sich ziemlich einfach ist.

Im Zong 7-8\93 stand ein Bericht, wonach auch die KE-Maus so umgebaut werden kann. Daraus folgt Fast jede XL-Maus kann in Zukunft beide Tasten verwenden.
Markus Witte

ABBUC intern

Liebe Bit Byter!
Der Ärger mit der Bundespost (Kosten pro Sendung 3,–DM) zwang uns dazu, dieses Magazin, das Sondermagazin 14 und die Jahresgabe zusammen in einer Sendung zu verschicken.

Wir wollten nicht auf die Jahresgabe verzichten und auch keine Beitragserhöhung durchführen. Dieser Vorschlag des Vorstandes wurde auf der Jahreshauptversammlung den Anwesenden vorgetragen und anschließend per einstimmigem Beschluß von den Anwesenden mitgetragen.

Wir suchen für das nächste Jahr einen neuen Weg, um die Portokosten zu senken. Darüber werden wir Euch auf dem Laufenden halten. Wir wünschen Euch und Euren Angehörigen ein friedliches Weihnachtsfest. Für das kommende Jahr wünschen wir Euch Glück und Gesundheit. Natürlich wünschen wir uns, daß Ihr dem ABBUC treu bleibt.

Ciau, bis zum Magazin 36.

 

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch nach 1994

 

ABBUC PD-Neuheiten

NR. 385 GIZMO S CASTLE 1 S
Das Programm befindet sich auch auf der Würtemberger Disk (ABBUC Nr. 361). Hier jedoch die Version, die sich auch auf 64KB-Rechnern spielen läßt. Es handelt sich um ein Rollenspiel im 3D-Format. Finde den Schatz, aber lasse Dich nicht von den Monstern erwischen und achte auf Fallgruben.
Das Spiel wurde von Panther SOFT (Martin Kugler) geschrieben.

NR. 386 MD8-SOUND FILES 12 S
6 Disketten, beidseitig mit gewandelten MOD-Files vom AMIGA und PC, Abspielbar mit dem Programm FAMPY (siehe dazu den Testbericht in Magazin # 33). Zusammengestellt wurden die Disketten vom FAMPY-Programmierer Wolfgang Freitag. Sonderpreis: 6 Disketten 20,–DM inkl. Porto!
Die Disketten wurden schon im Magazin 34 vorgestellt. Leider ist dabei ein Nummerierungsfehler aufgetreten. Also nur unter dieser Nummer bestellen.

NR. 387 DRAW7 (XE) 2 S
Es handelt sich hier um ein Sharewareprogramm. Bitte den Sharewarehinweis auf der Diskette beachten. Das Zeiche
nprgramm für den Graphicmode 15 kann Bilder im Micro-PaInter, Micro Illustrator und Computereyes Format laden und speichern. Es können Font-Files (9 Sece-Format) benutzt werden. Auf der Rückseite befindet sich die ausführliche Anleitung in englischer Sprache, die mit einem Ausgabeprogramm auf dem Bildschirm oder Drucker geleitet werden kann. Eignet sich nur für XE-kompatible Rechner. (128 KB erforderlich)

NR. 388 FAST SOUTAIRE/CANFIELD 2 S
Zwei Kartenspiele, die auch Spaß machen, wenn man sie alleine spielt. Solitaire dürfte allen WINDOWS-Anwendern bekannt sein. Beide Programme sind in TurboBasic geschrieben. Solitaire ist außerdem kompiliert. Die Anleitung in englischer Sprache befindet sich auf der Diskette.

NR. 389 HEARTS 1 S
Ein weiteres Kartenspiel In Maschinensprache. Man spielt gegen drei Gegner, die vom Computer simuliert werden. Aus einem Stock von 13 Karten müssen zunächst 3 Karten „gedrückt‘ werden, Jeder Spieler legt eine Karte auf. Es muß bedient werden. Kann man daß nicht, sticht Herz, Die Anleitung in englischer Sprache befindet sich auf der Diskette.

NR. 390 POLNISCHE PROGRAMME #1 1 S
Es handelt sich hier um Sharewareprogramme. Bitte den Sharewarehinweis auf der Diskette unter README.DOC beachten. Es befinden sich drei hervorragend programmierte Programme in TurboBasic auf der Diskette: CALENDARIUM Ein Kalenderprogramm, das mit dem Joystick bedient werden kann. Es Zeigt von 0 bis 9999 die Mondphasen, das jeweilige Sternzeichen und die Namenstage an. DZUNGLA Ein Strategiespiel für zwei Personen in dem Dschungeltiere gesetzt werden müssen. MASTERMIND Das bekannte Spiel In guter Aufmachung wird gegen den Computer gespielt. Ausgewählt werden die Programme über ein Menü.

NR. 391 THE 1/0 GAME 1 S
Es handelt sich hier um ein Sharewareprogramm. Bitte den Sharewarehinweis auf der Diskette beachten. Finde Dich auf einer Allen-Station zurecht, klaue einen Shuttle und zerstöre die Station. Tolle Graphic-Effekte, Steuerung über Joystick und Tastatur. Wenn Du es schaffst, wirst Du mit einer Graphicanimation von über 5 Minuten belohnt.

PD-BIBLIOTHEK: THEO SCHWACKE, HEINESTR. 17, 45699 HERTEN

 

 

Dieses ABBUC Magazin erschien ursprünglich als Papierbeilage. Scan, OCR, Digitalisierung und Aufbereitung: Andreas Bertelmann