ABBUC Magazin 033

neue Postleitzahlen/Impressum

 

1088K RAM und Turbo-Basic

 

 

Daß das Turbo-BASIC von Frank Ostrowski eine feine Sache ist, ist jedem 8-Bit-Atarianer bekannt. Einer der Vorteile gegenüber dem ATARI-BASIC sind ein paar Byte mehr Arbeitsspeicher. Wer dagegen erst einmal auf den Geschmack einer nachgerüsteten RAM-Erweiterung gekommen ist, möchte diesen zusätzlichen Speicher nicht mehr missen. Zumal ja auch die Atarigemeinde des ABBUC in den letzten Magazinen im Umgang mit solchen Erweiterungen – auch unter BASIC – auf diesem Bildschirm vorbereitet wurde. Vielleicht wäre auch alles in Butter, wenn da nicht das Problem mit der Kombination Turbo-BASIC und RAM-Erweiterungen ab 512KB wäre (Jedenfalls nach den Bauanleitungen von Scott Petersen aus dem Bauplanservice).

Nachdem vermeintliche ST-„Aufsteiger“, erst neidisch auf die frisierten 8-Bitter mit bis zu einem Megabyte, nun Ihren Frust über den verkauften „kleinen“ mit Fingerzeig auf eben dies Problem erneut zu begraben suchten, müssen sie ab sofort weiter Trübsal blasen! Und ihr jammern wird schlimmer sein als je zuvor, denn hier ist die Lösung! – Ach was sag‘ ich -gleich 2 (in Worten: zwei) Lösungen gibt es!

Aber genug der Vorrede, kommen wir zur Sache!

 

1. Die seriöse Lösung

Man tauscht einfach den Inhalt einer unerreichbaren“ Bank mit dem einer „erreichbaren“ aus. In Maschinensprache ist das gar kein Problem!

Die Unkerei, der PORTB ($D301) würde unter Turbo-BASIC von einem Interrupt überwacht, ist nämlich lediglich ein unhaltbares Gerücht. Wer mal scharf nachdenkt,. kommt auch selber drauf, warum derartiges unsinnig wäre.

Das Programm BTAUSCH.BAS zeigt, wie das in der Praxis aussehen kann. Es bedient sich des kleinen Assemblerprogrammes BTAUSCH.ASM (Bibo-Assembler-Format) bzw. BT.OBJ, das übrigens auch ohne Adressumrechnung verschiebbar ist. Das heißt, man kann es auch in eine String-Variable packen und mit

X=USR(ADR(BT$),BANK1 ,BANK2)

aufrufen. Die Seite 6 kann also für andere Anwendungen frei bleiben. Die Variablen BANK1 und BANK2 enthalten die Werte die in PORTB eingeschrieben werden müssen, um die jeweilige Bank einzuschalten.

Diese Lösungsvariarrte hat den Vorteil, daß sie auch mit vielleicht noch kommenden Versionen von Turbo-BASIC zusammenarbeiten wird. Denn wer weiß, vielleicht rafft sich ja doch mal jemand auf, ein Update zu schreiben, Bugs sind eigentlich schon genug gefunden.

2. Die Programmcodevergewaltigung

Wer meint, er möchte es lieber kürzer und schneller haben, dem kann auch geholfen werden. Mit 2 POKEs wird dafür gesorgt, das am Ende eines USR-Unterprogrammes Bit 1 von PORTB nicht mehr zurechtgebogen wird, sondern nur noch das Bit 0. Bit 1 steuert beim erweiterten Rechner ja nicht mehr das eingebaute ATARI-BASIC, sondern die Speicherausschnitte der RAM-Erweiterung. Dadurch ist der Rechner auch nicht mehr darauf angewiesen, daß Bit 1 gesetzt ist. Mit einem 7-Byte-Maschinenprogramm kann jetzt das PORTB-Register direkt umgebogen werden. Aber Vorsicht: jeder normale POKE-Befehl murkst PORTB wieder nach alter Manier zurecht! Der gefürchtete Bytesalat wäre in Mikrosekunden gerührt.

Und da ist denn noch…..

… der Gedanke an eine 3. Möglichkeit, wenn das mit dem Update denn mal realisiert würde.

Turbo-BASIC müßte so ergänzt werden, daß ein POKE-Befehl nach PORTB eben das Bit1 ändern kann und nicht abgefangen wird. Damit dabei dann nichts schiefgehen kann. muß im Initialisierungsprogramm eine kleine Routine laufen, die feststellt, ob ATARI-BASIC oder eine RAM-Erweiterung mit Bit 1 geschaltet wird. Das letztere ist das geringere Problem, viel aufwendiger ist es, die POKE-Routine des Turbo-BASIC zu finden. Irgendjemand hatte doch das Turbo-BASIC schon disassembliert…

Wer sonst noch Fragen hat kann diese gerne schreiben an:

Stefan Hoehl,
Bomhof 4
3432 Grossalmerode

Schlusssatz: Soli Deo Gloria (um’s mit Bach zu sagen)!

Die genannten Programme findet Ihr auf der Rückseite des Magazines.

Der Testbericht-Baukasten

 

Staunst Du auch Immer wieder ehrfürchtig beim Durchlesen der wohlformulierten Software-Testberichte in einschlägigen Fachzeitschriften? „Woher nehmen die Autoren bloß diesen guten Stil?“ wirst Du Dich wohl schon des öfteren gefragt haben. Aber nun kannst Du Dich dank unseres Baukastensystems nahtlos in die Reihe namhafter Tester einreihen! Du brauchst nur noch den Namen des zu testenden Programms und Deinen eigenen zu kennen, den Rest erledigst Du mit links.

Ganz einfach: In die Lücken trägst Du die unten In der Liste aufgeführten Begriffe ein, und schon liest Du Deinen eigenen Namen demnächst unter einem Artikel im ABBUC MAGAZIN!

Rolf A. Specht

Testprogramm: _________________

Beim vorliegenden Programm handelt es sich um einen typischen Vertreter der Kategorie __(1)__. Allerdings erkennt man bei längerer Benutzung auch starke Einflüsse eines __(2)__, was nicht zuletzt an den speziellen Vorlieben des Autors __(3)__ liegt, dessen Name für __(4)__ bürgt.

Nach dem Booten der Diskette wird man von __(5)__ begrüßt, und mit einem Druck auf __(6)__ geht es los. Im Prinzip hat das Programm alle notwendigen Funktionen, bis auf __(7)__, so daß sich die Frage stellt: __(8)__. Der __(9)__ Eindruck des Programmes wird von den zahlreich vorhandenen __(10)__ abgerundet.

Als Kritikpunkt wäre vielleicht noch anzumerken, daß __(11)__. Um diesen Mangel zu beheben, hat der Hersteller jedoch schon __(12)__ angekündigt.

Wer sich nicht daran stört, daß dieses Programm keine __(13)__, wird von ihm __(14)__ sein. Technisch gesehen ist dieses Stück Software wirklich __(15)__. Das Programm ist vollgepackt mit __(16)__; die 64k eines ATARI 800XL werden also vollkommen __(17)__. Der einzige wirklich größere Wermutstropfen ist vielleicht __(18)__.

Alle __(19)__, die Lust auf __(20)__ haben und __(21)__ nicht scheuen, sollten sich diese Software unbedingt __(22)__.

Alles in allem kann man diese Diskette also nur __(23)__.

Testredakteur: ___________

(1)

  • Grafikprogramm
  • Anwendungsprogramm
  • Computerspiel
  • Ballerorgie
  • „Das Geld nicht wert“
  • Bildschirmbeschmutzung
  • „Gut gemeint.“
  • GRAPHICS-9-Textverarbeitung

(2)

  • Utilities
  • Adventures
  • geschmacklosen Grafikers
  • schlechten Scherzes
  • durchzechten Morgens
  • hirnlosen Programmierers
  • guten Jahrganges

(3)

  • Peter Sabath
  • Ian Copeland
  • Ernst Mosch
  • Donald Duck
  • Albert Einstein
  • Jupp Schabrottek aus Wanne-Unser-Fritz

(4)

  • Qualität
  • Spannung
  • anhaltende Langeweile
  • wunde Joystickfinger
  • erste Gehversuche mit BASIC
  • Dauerstreß am Monitor
  • unsinnige Tastaturbelegungen

(5)

  • einem ansprechenden Titelbild
  • einer fetzigen Titelmelodie
  • der großen Stille
  • einem abgestürten Prozessor
  • Wolfgang Burger & dem ABBUC-Vorstand
  • Rudi Carrell auf seiner Showbühne
  • einer Cracker-Meldung

(6)

  • Return
  • START
  • CTRL-C-SHIFT-Q-L-CAPS
  • POWER OFF
  • die Schädeldecke
  • den Ohren

(7)

  • Finescrolling
  • Laden/Speichern
  • die Wichtigsten
  • echte 20-Zeichen-Darstellung
  • Formatieren der Programmdiskette
  • monochrome Klotzgrafik

(8)

  • „Was will man mehr?“
  • „Ist das ein XL oder ein Amiga?“
  • „Wo ist der Netzstecker?“
  • „Warum immer ich?“
  • „Hätte DAFÜR nicht auch ein ZX81 gereicht?“
  • „Wo bitte geht’s zum Klo?“

(9)

  • positive
  • gut durchdachte
  • negative
  • idiotische
  • neurotische
  • abartige

(10)

  • Zusatzfunktionen
  • Extras
  • Systemabstürzen
  • Fehlermeldungen
  • Ungereimtheiten
  • typischen Anfänger-Fehlern

(11)

  • das Einarbeiten schwer fällt
  • die Kopierschutzabfrage zu lange dauert
  • sich das Programm nicht laden läßt
  • das Programm überhaut existiert
  • man auf dem Bildschirm nichts erkennen kann
  • keiner checkt, worum es überhaupt geht

(12)

  • eine Update-Version
  • eine Zusatz-Diskette
  • einen Abschiedsbrief
  • sein Erscheinen zum Abendessen
  • leere Versprechungen
  • eine noch schlechtere Version

(13)

  • Neuerungen bringt
  • Scrollings bietet
  • Anwendungsgebiete hat
  • erkennbare Grafiken zeigt
  • müde Mark wert ist
  • Sau versteht

(14)

  • erstaunt
  • begeistert
  • gelangweilt
  • verschaukelt
  • versklavt
  • empört

(15)

  • erstklassig
  • brilliant
  • unter aller Sau
  • für 1962 nicht schlecht
  • existent
  • Platzverschwendung

(16)

  • Besonderheiten
  • Rafinessen
  • Bugs
  • nervenzerfetzenden Sounds
  • nutzlosen Warteschleifen
  • geklauten Routinen
  • halbfertigen Unterprozeduren

(17)

  • ausgenutzt
  • eingesetzt
  • verschwendet
  • brachgelegt
  • vernachlässigt
  • abgeschaltet
  • zerstört

(18)

  • der hohe Preis
  • der lange Vorspann
  • Deine Anwesenheit
  • die vollkommene Laufunfähigkeit
  • schon ausgetrunken
  • auf dem heißen Stein

(19)

  • ernsthaften Anwender
  • begeisterten Spiele-Freaks
  • kaputten Typen
  • Masochisten
  • ahnungslosen Seelen
  • leichtgläubigen Käufer

(20)

  • ein durchdachtes Konzept
  • ein schönes Spiel
  • ein kaputtes Wochenende
  • ein graues Haar mehr
  • einen Staubfänger im Regal
  • einen halben Liter Bier als Trost

(21)

  • den hohen Preis< /li>
  • totale Selbstverachtung
  • 18 Monate Lieferzeit
  • den Verfall der Garantie
  • den Verlust des Gesichtes
  • den Verfall der Sitten

(22)

  • ansehen
  • ins Laufwerk schieben
  • aus dem Gedächtnis streichen
  • verkneifen
  • ‚reintun
  • verbitten

(23)

  • empfehlen
  • gutheißen
  • formatieren
  • ins Altpapier geben
  • einstampfen
  • als Bierdeckel benutzen

 

Waltraud’s Spielecke

 

Der Pirat

CIA-Abenteuer

CHEATS

Hallo, ich lebe in Hoffnung! Nee, nicht was Ihr denkt! Vielmehr hoffe ich, daß der Frühling sich von seiner besten Seite zeigt und Ihr dennoch Zeit habt, etwas zu spielen.

Heute habe ich für Abenteurer und Spione etwas zu bieten. Einmal gehen wir auf Piratenfahrt und suchen einen Schatz und im zweiten Spiel treiben wir uns in einem sehr gut bewachten Gebäude herum, um etwas sehr Wichtiges zu suchen. Also zuerst das rote Kopfruch und die Augenklappe umgebunden und los geht’s.

 

DER PIRAT
(deutsche Version)

Ich befinde mich in einem Haus in London. In einem Raum werde ich aufgefordert, meine Schätze hier abzulegen und SCORE zu sogen, Da meine Hände noch leer sind, fülle ich sie erst einmal mit einigen Dingen, die hier herumliegen. Nachdem ich die Kekse, die Rumflasche und die Schuhe an mich genommen habe, gehe ich die Treppe hoch.

In der Kammer steht nur ein Regal mit Büchern und ich nehme eins heraus. Damit erzeuge ich ein seltsames Geräusch und ein Geheimgang tut sich auf. Ich betrete ihn und gehe dann nach Osten. Auf dem Dachboden liegt allerhand Gerümpel und ich nehme zuerst den Sack. Als ich ihn öffne fallen Zünder heraus. Eine Fackel liegt auch da und ich nehme beides an mich.

Hier komme ich nicht weiter, also gehe ich wieder zurück (zweimal nach Westen). Nun habe ich Muße, das Buch zu lesen. Ich öffne es und muß feststellen, daß die Werbung uns überall findet. Ich lasse den Zettel liegen und lese das Buch. Na, das ist ja ein Ding! Als Kind hübe ich oft JOJO gespielt und dieses Wort erinnert mich wieder daran. Der Hinweis auf die Schatzinsel mit ihren zwei Schätzen beflügeln meine Schritte. Ich gehe zum Fenster und sage YOHO.

Was jetzt mit mir passiert, läßt mich an den kurzen Weg der ENNOX in einer bestimmten Science-Fiction-Serie denken! Denn schwuppdiwupp bin ich an den Strand einer tropischen Insel versetzt. Das es eine Pirateninsel ist und ich willkommen bin, erfahre ich auch. Ich entschließe mich. erst einmal noch Osten zu gehen und sehe eine Strohhütte. Der Mungo interessiert mich im Moment nicht, ich gehe lieber in die Hütte.

Dort steht ein Pirat, der echt grimmig dreinschaut. Vielleicht kann ich ihn zum Kumpel machen, wenn ich ihm die Rumflasche gebe. Gesagt, getan, er nimmt sie – und futsch isser. Aber da ist noch eine Truhe (leider verschlossen) und Hansi, ein Papagei. Den schnappe Ich mir und sofort bin ich einen Keks los und höre von Ihm immerzu gute Ratschläge. Ich marschiere zum Strand zurück rück und lege dort Hansi die Kekse und das

Buch ab. Jetzt will ich mal sehen, was noch so los ist auf dieser Insel und gehe nun zweimal nach Osten. Vor mir ragt ein Berg auf, der eine Höhle aufweist, aber auch einen Pfad, der nach oben führt. Den ackere ich rauf und stehe vor einem Spalt im Felsen. Meistens ist es Ja dahinter dunkel, also zünde ich die Fackel an und gehe hinein.

Eine große Höhle mit einem Schuppen tut sich auf. Den Schuppen inspiziere ich zuerst. Dort nehme ich den Hammer und die Fensterflügel und gehe nach Norden, dann durch den Spalt. Draußen lösche ich die Fackel und gehe wieder runter. Von hier dann zum Strand, wo ich die Fensterflügel, die Fackel und die Zünder ablege. Dafür nehme ich das Buch und bin mit YOHO wieder in London.

Vom Fenster gehe ich durch den Gang nach Osten auf den Dachboden. Ei der Daus, hat sich doch dieser faule Sack von Pirat einen Rausch angetrunken und pennt sich hier aus! Ich lasse ihn liegen, da er mir in diesem Zustand sowieso nichts nützt, nehme die leere Rumflasche und gehe zweimal nach Westen, dann runter. Als ich hier die Nagel vom Teppich nehme und diesen ebenfalls, finde ich einen Schlüsselbund. Ich lege den Teppich wieder hin und nehme die Schlüssel.

Jetzt zurück zum Strand (das WIE kennen wir ja langsam) und Buch, Hammer und Nagel hingelegt. Dafür nehme ich die Fensterflügel und gehe nun zur Lagune. Hansi erzählt mir etwas über Ebbe und Flut und ich warte, – bis Ebbe ist. Dann gehe ich nach Norden, nehme Wasser und den Fisch, Zurück zum Strand und die Fensterflügel hingelegt. Dann greife ich mir die Fackel und den Zünder und gehe zweimal nach Osten. Wieder am Fuße des Berges, zünde ich die Fackel an und gehe nun gleich in die Höhle. Auweia, ich bin in einem Labyrinth!

Als ich runtergehe, schauen mich hungrig aussehende Krokodile an und versperren den Weg zu einer Tür. Schnell lege ich ihnen den Fisch zum Fraß hin und kann nun zur Tür. Die Tür läßt sich lösen und ich gehe weiter. Eine weite Halle mit einer Grube empfängt mich und es gibt nur einen Weg nach Osten. Nanu, ich bin wieder in der großen Höhle mit dem Schuppen. In diesem nehme ich jetzt den Spaten und im Norden das Segel. Nun nach Westen, in die Grube, rauf und wieder nach Westen. Nachdem ich die Fackel gelöscht habe, gehe ich zweimal nach Westen.

Der Strand hat mich wieder! Flugs lege ich das Segel, den Spaten und die Schlüssel hin und gehe zweimal nach Osten. Ja, ja es ist mühsam, aber wenn man nur wenige Sachen tragen kann, muß man eben immer wieder rennen (dem Programmierer sei Dank!). Ich brauche noch die Bretter zum Bau eines Schiffes, denn zu Fuß kann ich ja schlecht über den Ozean zur Schatzinsel gehen, oder? Also, nix wie hinein in die Höhle (vorher die Fackel anzünden). Die Krokodile sind Gott sei Dank

noch satt, die Tür noch auf und ich kann mit die Bretter schnappen (gehe Höhle, gehe runter, gehe Weg, gehe Ost). Nun wieder zurück zum Strand (gehe West, gehe Grube, gehe rauf, gehe West, lösche Fackel, gehe West, gehe West).

Hier lege ich Fackel, Zünder und Bretter hin, Hansi frißt langsam meine Kekse auf, da habe ich mir zwei feine Kumpel gesucht – der eine säuft, der andere frißt! Ich nehme die Schlüssel und gehe nach Osten zur Hütte. Die Truhe kann ich jetzt lösen und mit zweimal ’siehe‘ und zweimal ’nimm‘ bin ich im Besitz eines Schiffbauplans und einer Karte.

Zurück an den Strand lege ich Schlüssel, Plan und Karte hin (man sieht bald keinen Sand mehr), nehme den Spaten und werfe einen Blick auf die Lagune. Dort sehe ich einen Anker, muß aber warten bis Ebbe ist, dann gehe ich zur Lagune und grabe. Schnell den Anker genommen und zurück zum Strand (in diesem Spiel kann ich nicht schwimmen!), Nachdem ich Anker und Spaten hingelegt habe, kann ich endlich die Ärmel au
fkrempeln und an den Schiffbau gehen (nehme Plan, baue Schiff). Ein tolles Schiff!

Nun den Plan abgelegt, das Buch genommen und … Na, liegt doch auf der Hand, oder? Auf dem Dachboden liegt immer noch der Pirat und schnarcht sich einen weg. Aber leider brauche ich ihn für meine Fahrt, also wecke ich ihn auf. Nach einem dummen Spruch setzt er sich ab. Ohne Buch und YOHO!! Ich aber muß erst wieder zum Fenster und bin nur mit JUCHHU, ach nein mit YOHO, am Strand. Das Buch kommt in den Sand und ich nehme nur alles mit, was ich für eine Fahrt zur Schatzinsel und dort wohl brauchen werde. Also: Spaten, Karte, Hansi und die Kekse. Ob das wohl reichen wird? Nun, wir werden sehen. Auf dem Schiff erwartet mich eine Überraschung. Dreimal dürft Ihr raten. Mein Blick geht zur Lagune und als die Flut kommt, lichte ich den Anker und setze das Segel.

Was mir da als Fahrtroute angezeigt wird. scheint mir eine ganz schön krumme Tour zu sein! Einen Tag braucht das Schiff, dann bin bei der Schatzinsel Mit meinem Gepäck (und Hansi) gehe ich an Land. Auf einer Schatzinsel soll man graben. Als ich das tue, finde ich keinen Schatz, sondern Rum. Der Pirat, die Schnapsdrossel, ist mir mit begehrlichen Blicken gefolgt und der Rum wandert in seine Hände. So, den bin ich los! Weiter geht es nach Süden. Ich bin auf einem unheimlichen alten Friedhof. Und wer liegt hier zwischen zerbrochenen Rumflaschen und pennt mal wieder? Dem ist auch nichts heilig! Schnell gehe ich weiter nach Osten, bin auf einem Feld und gehe genau 30 Schritte. Dort grabe ich noch einmal und finde diesmal eine Kiste, die ich an mich nehme. Den Spaten lege ich ab.

In der Ferne steht ein Kloster, das ich anpeile. Als ich drin bin, versperren mir scheußlich Mambaschlangen den Weg zu einem Schatz. Nun muß Hansi helfen. Er ist ein berühmter Schlangenjäger (habe ich hintenrum erfahren) und ich lege ihn und die Kekse hin. Hansi schlägt die Schlacht seines Lebens und die Schlangen zischen ab. Ich kann die Dublonen nehmen und gehe zweimal nach Westen. Auf dem Friedhof wecke ich den Piraten (der sich mal wieder in Luft auflöst) und gehe nach Norden zum Strand. Auf dem Schiff setze ich das Segel und bin in einem Tag wieder auf der Pirateninsel.

Am Strand nehme ich aus dem ganzen Gerümpel den Hammer, öffne damit die Kiste und finde den zweiten Schatz – eine Briefmarkensammlung. Da die Strandverschmutzung sowieso schon vorhanden ist, lege ich Hammer und Kiste noch dazu, nehme das Buch und sage … richtig!! Vom Fenster geht es durch den Gang nach Westen und runter. Ich habe schon bald Plattfüße! Was soll ich tun? Die Schätze ablegen? Na, wenn es sein muß! Also lege ich die Dublonen und die Marken hin.

Und wo ist nun mein Lohn für alle Mühe? 100 Punkte??!! Scott Adams, du bist ein Geizkragen!!!

 

CIA-ABENTEUER

In diesem Spiel muß ich einen Rubin wiederfinden, der von einem Spionagering CHAOS unserer Regierung gestohlen wurde. Er ist Teil eines Laserprojektors, also enorm wichtig. Ich schlüpfe in die Rolle von James Bond und versuche, ihn zu finden.

Dazu muß ich in ein Gebäude, das ich nur ohne Plakette betreten kann. Also lege ich sie ab. Neben den Gleittüren ist ein Knopf, den ich drücke. Die Türen öffnen sich und ich finde in einer Kammer ein Etui, das ich mitnehme. Nun gehe ich nach Norden und Osten, kann mit dem Etui die Holztür öffnen und hindurchgehen. Ein Büro kann immer viel verraten, darum untersuche Ich den Mahagonisekretär und finde einen Briefbeschwerer. Damit kann ich ein Schubfach knacken. Den Briefbeschwerer lege ich wieder hin und nehme die Batterien an mich. Auch das Notizbuch ist eine gute Beute, denn es enthält ein Geheimwort. Sicher kann ich es irgendwann mal gebrauchen.

Ich gehe jetzt dreimal nach Westen und bin in einem Besucherraum. In dem dort stehenden Videorecorder stecke ich die Batterien und gehe anschließend nach Osten zu den Gleittüren. Von den drei Knöpfen drücke ich den zweiten und gehe zweimal noch Norden in einen Wachraum. Als ich die Monitore untersuche, entdecke ich einige wichtige Dinge. Den Femseher nehme mit. Nun geht es nach Süden und Westen und ich bin in einer Kantine. Hier öffne ich die Toilettentür, lege das Etui weg und tippe ‚Bond 007‘ ein. Huiiiii!! Ab geht die Post!

Ich befinde mich jetzt im unterirdischen Teil des Gebäudes in einem Gang. Hier greife ich mir das Nylonseil und gehe zum Schacht, den ich auf dem Monitor im Wachraum gesehen habe. (O, S). Jetzt werfe ich das Seil auf den Haken und gehe zweimal nach Osten über das Seil. Als ich das Bild nehme, fällt eine Kapsel aus dem Rahmen. Ich lege das Bild wieder hin und dafür die Kapsel. Im Badezimmer des Chefs von CHAOS (S, S, W) befindet sich eine Rasierklinge, die ich einstecke. Nun gehe ich nach Osten und Süden und nehme den Ausweis an mich. Im Westen ist ein Kontrollraum mit einem Knopf. Als ich den drücke, ist das Sicherheitssystem ausgeschaltet. In einem geheimen Labor liegt eine neue CHAOS-Entwicklung (die Brüder klauen nicht nur, sie haben auch Köpfchen) und ich marschiere dorthin (0, dreimal N, W, S, W). Das Gehäuse nehme ich an mich und drücke an diesem auf den Knopf. Es blitzt fürchterlich und hopplahopp stehe ich wieder vor dem Gebäude. Also, noch einmal von vom! Wieder rein und dann nach Westen. Dort lege ich den Fernseher hin und installiere ihn auch gleich. Nun gehe ich nach Osten und durch die Gleittüren, dann lege Ich das Gehäuse und die Rasierklinge ab. Jetzt drücke ich den zweiten Knopf und gehe in die Kantine (N, W). Ich betrete wieder die Toilette und nehme Tasche, Handschuhe und Besen an mich. Nun gehe ich nach O, O, S und drücke Knopf drei. Bald habe ich einen platten Daumen!! Gehe ich jetzt zweimal nach Norden und dann nach Osten, bin ich in einem Generatorraum. Ich ziehe die Handschuhe an und am Hebel. Nachdem ich die Handschuhe wieder abgelegt habe, gehe ich nach Westen und zweimal noch Süden. Mit der Rasierklinge, die dort liegt, zerschneide ich die Tasche und finde eine Kassette. Die Rasierklinge hat ihre Dienste getan, also ablegen, die Kassette nehmen und Knopf 1 drücken. In Richtung Norden und Westen bin ich wieder im Besucherraum.

 

Hier stecke ich die Kassette in den Videorecorder und lasse das Video abspielen. Die Zahl, die ich erhalte, merke ich mir (sie ist Immer anders!). Nun gehe ich nach Osten zurück und öffne die Skulptur mit dem Besen, den ich dann wieder hinlege. Ein Markstück gehört mir und ich verwende es, um in einem Automaten (Gleittüren, Knopf 2 drücken und nach Norden gehen)einen Kaffee zu bekommen. Die Kapsel lege ich ab, gehe nach Süden und drücke Knopf 1. Im Norden nehme ich die Kunststoffkarte, gehe in die Kammer zurück, betätige Knopf 3, nehme die Rasierklinge und das Gehäuse auf und gehe nach Norden.

Der Wachmann pennt jetzt und ich kann nun die Kunststoffkarte in den Schlitz an der Tür stecken. Mit Hilfe der notierten Kombination öffne ich das Zahlenschloß und gehe durch die Tür. Nun brauche ich nur noch den Glaskasten zu zerschneiden und der Rubin ist mein!! Nachdem ich den Knopf am Gehäuse gedrückt habe, ist mein Auftrag beendet.

Nein, noch nicht ganz – ich muß ja noch den Rubin abliefern. Schade!!! Aber das gehört nicht mehr zum Spiel…

 

CHEATS

 

Costa Rubika

Codewörter: Ab Level 2 steht unter dem Spielfeld ein Codewort. Beginnt das Spiel mit RETURN eingeben, noch einmal RETURN, wird der dem Codewort zugehörige Level angezeigt.

  1. Aquila,
  2. Lacerta
  3. Musca
  4. Orion
  5. Crux
  6. Telescopium
  7. < li>Cygnus

  8. Lupus
  9. Ophiuchus
  10. Pisces
  11. Triangulu
  12. Ferratur
  13. Pegasus
  14. Atari 130XE

 

Humanoid

Disk-Editor laden und Sektor 260 (dez) $ 104 (hex) einladen, dann Bytefolge suchen:

A9 – 05 – 85 – DC – A2 – 06 – A9 – 00 ändern in
A9 – XX – 85 – DC – A2 – 06 – A9 – 00

XX – Anzahl Leben. Man sollte F eingeben!

 

Basel the great Mousedetectiv

Zum bereits genannten Poke jetzt ein Cneat für den Editor: Sektor 128 (dez) $ 80 einladen, dann die Bytes $35 bis $37 von $CE,$FD,$13) – Position 54, 55, 56 (Reihe 30) in $EA, $EA, $EA ändern.

 

Tactic:

Wegen Prüfabfragen kann man hier das Programm selbst nicht auf der Disk ändern. Deshalb kann man auch keinen Poke direkt einbringen. Als Ausweg wurde mir eine Routine verraten, die man in die Boot-Sektoren einbauen kann. Sie sorgt dafür, daß bei jedem Tastendruck (außer Start…) die Zahl der Leben auf 99 gesetzt werden. Die Routine bleibt aber nur, solange nicht Reset gedrückt wird im Speicher! Der Cheat für den Diskeditor:

Sektor $1, Bytes $7 + $8 (von $FA, $07) in $1A, $08   u n d   Sektor $5, Byte $20… in $A0, $0A, $B9, $2E, $08, $99, $FF, $00, $88, $D0, $F7, $8C, $08, $02, $C8, $8C, $09, $02, $4C, $FA, $07, $A9, $99, $85, $6B, $68, $40 (vorher waren alle Bytes 0) ändern.

Wer mir für Tactic einen Cheat für die Zeit nennen könnte ist ein Schatz!! Ich (und auch andere) finden, daß sie viel zu kurz ist, vor allem, da man in verschiedenen Level wegen der manchmal schlechten Scharz/Weiß-Grafik die Gegenstände suchen muß!

Das war es wieder einmal. Ich wünsche Euch viel Spaß beim Spielen.

Waltraud

 

Portronic

 

Der Freund des Joystickports kommt von PORTRONIC.

Ich denke, daß jeder von Euch einen Joystick für seinen ATARI sein eigen nennt. Nicht wenige XL-User haben mittlerweile aber auch weitere Eingabegeräte für den Joystickport, als da wären Trackball, Zehnertastatur, Maus, Graphiktablett … Da wird es dann doch langsam unübersichtlich:

Hast Du schon einmal an der Maus gerührt, das böse „Missile Command“ wollte aber nicht reagieren, obwohl Du ordnungsgemäß <CONTROL>-<T> betätigt hast?

Ach ja, gestern Abend hast Du ja schnell ‚mal den Joystick eingesteckt, um eine Runde „Joshy“ zu spielen. Der Mausstecker befindet sich auch ganz in der Nähe des Ports, 2 cm Luft sind aber schon zuviel. Was nun folgt ist für Dich unbequem und für den Joystickport mit Verschleiß verbunden. Ein C64 verabschiedet sich auch gerne bei der Berührung des Ports mit den Fingern (Reparaturkosten mind. 80,- DM), ein Problem, das wir XL-User dank eingebauter Entstörelektronik an jeder einzelnen Portleitung nicht kennen. Aber auch ein abgebrochener Pin wegen andauernden Ein- und Aussteckens ist keine angenehme Überraschung.

Abhilfe

Der finanziell Minderbemittelte besorgt sich die Portverlängerung von PORTRONIC. Dies ist ein Kabel, das alle Signale durchschleift und damit den ATARI-Port entlastet. Besitzer von XE-Modellen freuen sich über den neuen Anschluß, der alle Probleme mit zu dicken Steckern der Vergangenheit angehören läßt. Es lassen sich jetzt sogar die handelsüblichen 9-pol. DSUB-Stecker (female!) anschließen, die bisher auch am XL keine Chance hatten.

Eine günstige Lösung, umständliches Ein- und Ausstecken sind aber auch jetzt noch erforderlich.

Wer die bequemere Lösung bevorzugt, der greift zum Portswitcher. Dies ist ein nur 50 x 60 x 15 mm3 großes Modul mit 4 Anschlüssen und 2 Signalleuchten (LEDs). Anschluß 1 wird mit der o. a. Portverlängerung (gehört zum Lieferumfang) verbunden. An Anschluß 2 kommt z. B. der Joystick, an Nr. 3 die Maus.

Nach dem Einschalten des Rechners signalisiert die gelbe LED, daß z. Z. Nr. 2, also der Joystick. das Sagen hat (man hätte Joystick und Maus auch vertauscht einschließen können, um die Maus zu bevorzugen). Klickt man jetzt mit der Maustaste, übernimmt Nr. 3 das Kommando. Um den Joystick wieder in’s Spiel zu bringen, ist lediglich ein Druck auf seinen Feuerknopf nötig. Soweit schon eine tolle Sache, gibt es aber schon länger (günstigstenfalls zum gleichen Preis) bei manchem Elektronikversand (allerdings ohne einzeln verwendbare Portverlängerung).

Mehr Leistung…

Nun hat der XL aber auch Analogeingänge, die z. B. von Maltafel und Atari-Labor verwendet werden; und hier macht die Konkurrenz schon schlapp. PORTRONIC geht aber noch weiter. Da war doch noch ein vierter Anschluß? Nr. 4 wird zusammen mit Nr. 3 umgeschaltet, besitzt jedoch eine besondere Eigenart: Eine Amiga-Maus wird plötzlich vom XL/ST verstanden!

Und der Clou: An den Amiga angeschlossen, kann man nun an Nr. 4 eine ST-Maus betreiben. Dies alles läuft beim Portswitcher automatisch und vollelektronisch, ohne zusätzliche Stromversorgung, ohne Schalter, ohne Softwaretreiber, ohne mechanischen Verschleiß…

Der Maximaltest

Im Test habe ich an Nr. 2 die KE-Maus im ST-Modus, an Nr. 3 einen Joystick und an Nr. 4 die Maltafel angeschlossen. Das Modul „Missile Command“ wird eingesteckt und mit der Maus gespielt (was im übrigen wirklich mit Astond die

beste Steuermöglichkeit für dieses Spiel ist). Zum Abgewöhnen das Spiel auf Joystickbedienung einstellen, dann den Feuerknopf gedrückt (der PortSwitcher reagiert mit einem Umspringen der gelben auf die rote LED) und mit dem Steuerknüppel fortgefahren.

Jetzt wird das Modul „Atari Artist“ eingesteckt und mit der Maltafel weitergearbeitet. Auch dies funktioniert einwandfrei, es gibt. nur eine Einschränkung: Da die Maltafel über kein Feurknopf-Signal verfügt, muß Sie zum Umschalten die Schützenhilfe des Joysticks in Anspruch nehmen.

Fazit

PORTRONIC überrascht mit einem sehr kompakten Modul voller Leistung, das einzigartig am Markt ist, und XL-, ST- und Amiga-Joystickports glücklich macht. Da alles elektronisch funktioniert, kann der PortSwitcher auch irgendwO verschwinden, er wird ja von den Eingabemedien ferngesteuert. Dann käme man aber nicht mehr in den Genuß der LCD-Anzeige und des witzigen Farbdesigns, das dem eingefleischten XLianer sicher irgendwie bekannt vorkommt…

Bezugsquelle und Preise

PORTRONIC-Portverlängerung

9.80 DM
PORTRONIC-Portswitcher 49,80 DM

erhältlich bei jedem gut sortierten XL-Händler oder direkt bei:

AMC-Verlag
Blücherstr. 17
6200 Wiesbaden
Tel. 06 11 / 40 56 1 l

Martin Reitershan

 

PC-Tastatur

 

Wie baue ich mir eine schöne Tastatur?

Wer kennt ihn nicht, den ABBUC Bauplan-Service? Er liefert an Bauplänen was das Herz begehrt. Vieles davon wird vielleicht nicht gebaut, weil man es sich nicht zutraut. Aber keine Angst. Ich habe Vertrauen in die Baupläne gehabt und für mich eine externe Tastatur gebaut, die ich heute nicht mehr missen möchte
.

Alle Tasten (98er Tastatur) sind bei mir belegt. Die Tasten liegen jetzt auch dort, wo sie f?r mich sinnvoll sind und nicht wie ATARI will. So komme ich auch besser mit meinen Erweiterungen, wie ROM-Disk, 16kb Bibomon, und und viel besser klar.

Nun zum eigentlichen Bau der Tastatur: Zuerst bestellte ich bei Joost die nötigen Baupläne, die ich auch schnell erhielt. Ich habe mir diese in „Ruhe“ angesehen und festgestellt, das kannst du bauen. Danach begann die Suche nach einer entsprechenden Tastatur. Hier solltet ihr sorgfältig suchen. Ich will aber hier nicht im Detail auf alle Einzelheiten eingehen, da dem eigentlichen Bauplan eine sehr ausführliche und leicht verständliche 7-seitige Anleitung von Marc Brings beiliegt, der mir telefonisch auch geholfen hat. Dafür herzlichen Dank.

Die Belegung der Tasten ist klar und deutlich, so das an und für sich kein Fehler gemacht werden kann. Ein Hinweis für diejenigen, die auch Erweiterungen haben. Ihr solltet vor Kauf der/des Verbindungskabel/s genau abzählen wieviel Anschlüsse ihr braucht (vielleicht noch etwas Reserve zurechnen). Bei mir sind es z. B. ein 37 pol. und ein 23 poliger Stecker . Dadurch habe ich zwei Kabel zum Rechner aber das ist nicht schlimm.

Generell kann ich Euch nur die Baupläne empfehlen und auch den Bau der externen Tastatur. Es dauert etwas, aber dafür habt Ihr eine Tastatur wie die Großen. Und wenn diese Bastelei geklappt hat, dann gibt’s ja noch mehr zu bauen. Die Pläne dafür liefert Joost.

 

1MB-RAM-Erweiterung

der Firma Klaus Peters, Velbert

Als die Atari 8-Bit Computer vor gut zehn Jahren auf den Markt kamen, waren sie in vieler Hinsicht TOP, nicht zuletzt aus dem Grund, weil sie deutlich mehr als 16K (Kilobyte) Speicher zu bieten hatten. Endlich konnte man mal nach Herzenslust programmieren. Allerdings kosteten sie auch ein ganze Menge Geld. Ein Tausender hörte dann den Schlag nicht, wie man in Untertranken sagt.

Immerhin versprach der 800XL – nicht zuletzt wegen seines auch heute noch ansprechenden Designs – auf lange Zeit hinaus aktuell zu sein. Zwar hatte Atari schon in der Grundkonstruktion Erweiterungen des internen Speichers vorgesehen. Aber grundsätzlich konnte der XL nur mit 64K arbeiten. Bei den damaligen Preisen für Speicherchips gab es darüber auch kaum Diskussionen.

Tja, und dann machte die Massenproduktion – die Entwicklungskosten waren schließlich schnell wieder herinnen – die Chips immer billiger. Lediglich die künstliche Verknappung des Angebots durch die Amerikaner, denen die fernöstliche Konkurrenz zu sehr auf den Pelz rückte, hielt die Preise noch ein, zwei Jahre in solchen Höhen, daß beispielsweise die Firma Schneider ihren Euro-PC beinahe nicht hätte ausliefern können.

Aber, was bitte hat das mit dem XL und dem ABBUC zu tun? Ein wenig schon: Schon zu den Gründerjahren des ABBUC hatten Freaks ihre XLs „aufgemotzt“; denn einem Freak ist für sein Hobby kaum etwas zu teuer. Als ich 1967 dem ABBUC beitrat war das Thema Speichererweiterungen eines der ganz aktuellen (neben Floppy-Speedem etc.). Nur kostete schon damals mein XL nur noch 179.- DM, eine Erweiterung auf 320K beim Compy Shop jedoch über 200.- DM. Was tun?

Nun, ich kaufte mir das damals neue, argwöhnisch bestaunte oder ungläubig bewunderte ;Hardwareteil, den ENGL TURBO FREEZER. Der bot nämlich nicht nur die recht praktischen neuen Möglichkeiten der Freezer-Soft- und Hardware, sondern auch eine 256K Speichererweiterung für weitere 80.- DM, also 64 K für 20.- DM. Leider funktionierte diese bei mir überhaupt nicht. Beim Kopieren waren die ersten ca. 60K auf der Kopie In Ordnung, und der Rest Daten-Schrott. Freundlicherweise schaute einer der Brüder Eng) meinen XL durch, konnte aber auch nicht helfen. Erst als ich mir dann einen anderen XL besorgte, konnte Ich die neue RAM-Disk nutzen. Ganz zuverlässig arbeitete sie jedoch trotzdem nie. Früher oder später gingen Daten flöten. Vermutlich waren die Refresh-Zyklen nicht ausreichend. (Der zusätzliche Speicher braucht wie ein Keller oder eine Speisekammer immer wieder mal ein „Nachkucken“, damit die Kakerlaken und die Mäuse nicht überhand nehmen.)

Dann las ich eines Tages von einer neuen 1MB RAM-Disk in den USA, angeboten von der Firma NEWELL. Sie wurde zwar auch in der BRD angeboten, aber der Preis (knapp 200.- DM ohne RAMs!) war mir entschieden zu teuer. Also bestellte ich sie in den USA für $42.50 (ohne RAMs), kaufte mir hier die RAM-Bausteine für ca. 60.- DM und hatte – dank der Einbau-Hilfe eines guten Freundes im ABBUC -eine schöne, große, XE-kompatible RAM-Disk, in die ich meine umfangreichen Daisy Dot 3 Fonts laden konnte. Sie war sehr zuverlässig, und wenn man das mitgelieferte MYDOS benutzte hatte man Speicherplatz in Hülle und Fülle. Die anderen DOS hatten nichts gegen sie, beachteten die zusätzlichen 768K jedoch nicht.

Ich aber war und bin ein Fan und Benutzer des TURBO DOS von Martin Reitershan. Leider beherrscht es weder Subdirectories, noch erkennt es die komplette RAM-Erweiterung.

Seit Ende 1992 gibt es nun zwei 1 MB-Erweiterungen. Auch die Firma Klaus Peters bietet nun 1 MB zu einem Preis an, den sich ein Freak locker und ein „armer Schüler“ nach etwas Sparen leisten kann. Seit drei Wochen etwa genieße ich dieses 4 x 256K Utility.

Vorgestellt worden ist sie oft genug. Daher hier nur die Antworten auf zwei wichtige Fragen:

* Wozu sollen vier 256K Bänke gut sein?
* Wie zuverlässig ist sie?

Die zweite Antwort zuerst: Sie ist zuverlässig. Entweder eine RAM-Disk hält die Daten, oder sie hält sie nicht. Auch für ein Programm gilt „tot oder nicht tot“; „ein bißchen tot“, das geht nicht. Ich haue eines Abends in alle vier RAM-Bänke eine große Menge von Texten geladen. Texte sind einfach zu überprüfen. Man sieht die falschen oder fehlenden Daten sehr schnell. Nach etwa zwölf Stunden schaltete ich den Monitor wieder ein, prüfte die Directories und fand keinen Fehler. Dann killte ich versehentlich das DOS Im RAM. Der ganze Aufwand umsonst! Trotzdem lud Ich (Kaltstart, natürlich ohne Ausschalten des XL!) gaudihalber eine Textverarbeitung, und siehe da alle meine Texte waren noch ordentlich vorhanden, bearbeitbar und druckbar.

Die erste Antwort: Mein Lieblings-DOS mag sie alle, die vier Bänke. Es formatiert sie und benutzt sie, allerdings nur unter Zuhilfenahme der beiden Schalter (ca. 1000 DD-Sektoren). Mit dem BiboDOS klappt das natürlich genauso gut (dto ca. 1000 Sektoren),. Das DOS 2.5 spricht nicht die kompletten 256K an, sondern nur 64K (ca. 500 SD-Sektoren), bearbeitet also 4 Bänke von je 64K bzw. je 500 SD-Sektoren. Mit dem MYDOS bin ich nicht sehr vertraut. Mein für 1MB gepatchtes MYDOS mag die RAM-Erweiterung nur begrenzt. Die Directory wird nicht angezeigt. Ich konnte aber Programme von D8: starten. Aber MYDOS mag auch den CS-Editor nicht besonders. Die Sparta-DOS X Cartridge läßt mir nur gut 100 Sektoren zum Benutzen, was natürlich indiskutabel ist. Das mag aber daran liegen, daß ich mit ihr nicht sehr vertraut bin.

Für eine einzelne Anwendung brauchte ich bisher nie eine komplette 1MB RAM-Disk. Wenn ich länger am Computer sitze, bin ich aber trotzdem froh, große Datenmengen komfortabel „stapeln“ zu können (z. B. beim Zeugnisschreiben, har, har!). Und kosten tun die 1064K (1MB) auch nicht wesentlich mehr als die 256K.

Es be
steht nun noch die Möglichkeit, die gesamte RAM-Disk softwaremäßig anzusprechen. Ich bin sicher, daß dies für einen Programmierer eine Kleinigkeit ist. Da ich auf diesem Gebiet jedoch eher ein Laie als ein Auskenner bin, kann ich dazu nichts Verbindliches sagen. Ich bin aber sicher, daß sowohl in neuen Programmen die 1MB RAM-Disk z. B. für Bilder sinnvoll genutzt werden kann (Na, was is, Mr. Unriagh?), als daß auch ältere Programme so modifiziert werden können, daß sie entweder auf eine der Bänke oder die kompletten 1MB zugreifen und die schnellen Lade- und Speicherzeiten ausnützen.

Mit Hilfe des dritten Schalters kann man die komplette RAM-Disk schützen. Es kann dann solange auf die Daten nicht zugegriffen werden. Sie bleiben aber in Ordnung und stehen nach dem Zurückschalten unverändert zur Verfügung. Also ein echter Schutz! Man glaubt gar nicht, wie nützlich das ist. Oder hat jemand schon mal Daten verloren, weil er dummerweise mal schnell kaltstarten mußte? Kommt NIE vor!

Der vierte Schalter wechselt den Modus, in dem die RAM-Disk angesprochen wird: Entweder ich nütze als Anfänger die vier RAM-Bänke per Schalter, oder ich setze sie als gewiefter Programmierer per Software-Befehl ein, was natürlich eleganter und schneller geht.

Und wer Schalter auf seinem XL/XE nicht mag, der kann ja gegebenenfalls die Kontakte durch Drähte verlängern und das Ganze über Fußschalter steuern. Es gibt oder gab da so ganz lange Schalterleisten für Gitarristen, mit denen die ihre Effekte steuerten. Wär‘ das nix?

Euer Fonse

Spitzen-Hardware aus den USA

 

Bekannte und weniger bekannte neue Hardware von CSS

Bob Puff dürfte wohl vielen XL/XE Usern bekannt sein. Um nur ein paar Stichworte zu nennen: MyDOS, Bobterm, Black Box.

Vor einiger Zeit hat Bob Puff die Firma CSS (Computer Software Services) übernommen und bietet hier nun seine Entwicklungen und verschiedenes andere an. Natürlich gibt es die Sachen nicht umsonst, und es ist auch nicht gerade billig, sich die Sachen per Luftpost aus den USA schicken zu lassen. Bob Puff bietet aber Händlern und Usergruppen einen recht interessanten Mengenrabatt an:

Wenn man mindestens 12 seiner angebotenen Hardwaresachen Im Wert von mindestens je $50 auf einmal bestellt, gibt er auf alle von ihm gefertigten Produkte einen Nachlaß von 25 bis 30%. Ich biete nun für ABBUC-Mitglieder und Freunde der TOP-Crew an, eine Sammelbestellung bei Bob Puff durchzuführen. Die gewünschten Teile können bei mir per Brief oder Postkarte bestellt werden. Kommt genügend zusammen, benachrichtige ich die Besteller und warte auf die Überweisung einer Anzahlung von 50.- bis 100.- DM. Die Höhe hängt vom Bestellwert ab.

Sobald die Geräte aus den USA eingetroffen sind und der Endpreis (+ Versand + Zoll) feststeht, benachrichtige ich die Besteller und sende Ihnen die Waren nach Eingang der jeweiligen Restsumme zu. Alle DM-Angaben beziehen sich auf einen Dollarkurs von 1.70 DM. Ich hoffe bis zur endgültigen Bestellung genauere Angaben zum jeweiligen Rabatt machen zu können.

Nun, was gibt’s?

1. Die Black Box

Eine T-förmige Platine, die an den Parallelen Bus

gesteckt wird. Sie bietet

  • einen RS-232 seriellen Modem-Anschluß bis 19 200 Baud!
  • einen parallelen Anschluß für einen handelsüblichen Drucker (Centronics), u.a. kann man darüber jederzeit einen Ausdruck vom Bildschirm machen!
  • einen SASI/SCSI Festplattenanschluß
  • Zusätzliche Erweiterungen für das OS.

Genauere Informationen waren In der Papierbeilage zum Magazin # 25 („Black Box gegen MIO“). Eine Fotokopie (3 A4 Seiten + Umschlag + Porto: 1.50 DM) von mir angefordert werden.

Die Black Box wird seit längerer Zeit u. a. von Erhard Pütz benützt. Erhard sagte mir, daß sie super sei. Außerdem kann man die Platine in einen Kasten verstecken, die „Black Box“. Gegen Aufpreis bekommt man noch 64K Druckerpuffer, Modem-Kabel, Centronics-Drucker-Kabel.

Black Box $ 199.95 340.- DM
Black Box mit 64K $ 249.95 425.- DM
„Black Box“ (Kasten) $ 39.95 68.- DM
Modem- oder Druckerkabel $ 9.95 17.- DM

 

2. Das Floppy Board

Das Floppy Board dient zum Anschluß von bis zu vier handelsüblichen (preisgünstigeren) Laufwerken mit 360K, 720K, 1,2 MB oder 1.44 MB (entspricht also in etwa dem HDI) an die Black Box. Eingebaut im FB ist der Black Box Enhancer und eine Version des Super Archiver. Da die Floppies über den parallelen Bus angesteuert werden, ergibt sich ein äußerst schneller Datenfluß, deutlich schneller als über den SIO, den die 1050 und die XF benützen. Außerdem können damit PC- und ST-Disks beschrieben und gelesen werden (Natürlich kann der XL/XE keine PC/ST Programme verarbeiten!).

Floppy Board $ 149.95 255.- DM

 

3. Der Black Box Enhancer

Ein Steckmodul für die Block Box

  • Verbesserung der Bildschirmausdrucke: 16 Graustuten.
  • Ausdruck von Listings im Graphic-Format (Sonderzeichen, Inverszeichen usw.)
  • Sector-Editor für alle Disks, auch die Harddisk (Festplatte)

Black Box Enhancer $ 49.95 85.- DM

 

4. Super Eprcm-Brenner

Ein Eprombrenner mit eingebautem Editor für HEX-und ASCII-Darstellung, geeignet für Eproms von 2732 bis 1 MB. Der Gang Super Eprom-Brenner kann zwei Eproms auf einmal brennen.

Super Eprom-Brenner $ 169.95 290.- DM
Gang Super E.-B. $ 199.95 340.- DM

 

5. Der SIO Power Booster

Er verstärkt die SlO-Signale vom und zum XL/XE (also gut SIO heißt „serieller Input/Output“; gemeint ist der Floppy-Anschluß an der Rückseite des Computers, sozusagen in der Verlängerung der Consol-Tasten START, SELECT etc.) 20 bis 100mal, so daß Datenverluste vermieden werden. Der Power Booster wird einfach anstelle des normalen Anschlußkabels eingesteckt.

SIO Power Booster $ 39.95 68.- DM

 

6. Der Multiplexer

Über den Cartridge-Port können bis zu acht XL/XE vernetzt werden. Ein Master-Computer kann bis zu acht andere XL/XE („Slaves“, d.h. Sklaven) steuern. Die Grundausstattung umfaßt den Multiplexer und zwei „Slave“-Einheiten. Weitere „Slave“-Einheiten müssen extra bestellt werden.

Multiplexer $ 199.90 340.- DM
Slaves je $ 89.95 153.- DM

 

7. Der Quintopus

Eine Platine mit 6 SlO-Buchsen. An eine wir der XL/XE angeschlossen, an die anderen fünf (daher Quintopus, also Fünf-Füßler) die Peripheriegeräte: Floppies, Cassette, Druckerinterface etc. Es gibt zwei Versionen, eine einfache wie oben beschrieben und eine Luxus-Ausführung bei der man zwei Ausgänge per Schalter umlenken kann, z. B. um mit zwei Computern oder zwei Druckern wahlweise zu arbeiten. (Ich selbst benütze seit zwei Jahren die einfache Version und finde sie sehr nützlich.)

Quintopus $ 39.95 68.- DM
Quintopus de Luxe $ 59.95 102.- DM

 

8. Per Super Archiver

Erweiterung für die 1050, die folgendes bietet

  • Double Density
  • Ultra Speed
  • ein Backup Programm, das Sektoren beliebig editieren kann, Bad Sectors und Phantom-Sektoren schreiben kann, einen Schreibschutz anbringen kann;
  • Ein Diagnose-Programm, mit dessen Hilfe man kommerzielle Programme untersuchen kann.

(Achtung: Die SYNAPSE-Programme wie Synfile+ können auch damit nicht kopiert werden!)

Super Archiver $ 69.95 119.- DM

 

9. Der Super Archlver II

Bietet zusätzliche weitere Möglichkeiten unter Enhanced und Single-Density.

Super Archiver II $ 99.95 170.- DM
als Update (nur Disk) $ 29.95 51.- DM

 

10. Der Bit-Writer

Ermöglicht das Erstellen von Backups von sämtlichen Programmen. Die Platine wird in die 1050 eingelötet und funktioniert nur im Zusammenhang mit dem Super Archiver.

Bit Writer $ 79.95 136- DM

 

11. Der Sllencer

  • Verringert durch spezielle Schmierung die Laufgeräusche der 1050
  • Erlaubt es auf die Rückseite einer Disk ohne Schreibschutzkerbe zu schreiben, (Schreibschutzschalter)

Silencer $ 19.95 34.- DM

In begrenztem Umfang werden generalüberholte 1050s mit Super Archiver II, Bit-Writer und Silencer angeboten.

„Super-1050“ $ 249.95 425,- DM

(Achtung: Darauf gibt es keinen oder nur einen begrenzten Rabatt!)

 

12. Der XF551 Enhancer

Eine Schaltung, die die XF 100 % kompatibel zur 1050 macht, ind. Schreibschutzschalter.

XF551 Enhancer $ 34.95 60.- DM

 

13. XF Slngle Drive Upgrade

Ein 3.5 Laufwerk in der XF statt des 5.25 Laufwerks. Man kann 720K PC- und ST-Disks lesen, Texte auf den XL übertragen. Das Laufwerk gehört zum Lieferumfang.

Single Upgrade $ 99.95 170.- DM
dto. ohne 3.5 Laufwerk $ 59.95 102.- DM

 

14. XF Dual Drive Upgrade

Das 5.25 Laufwerk bleibt in der XF. Obendrauf kommt ein 3.5 Laufwerk, das an der XF angeschlossen wird. Die beiden Laufwerke arbeiten völlig unabhängig voneinander z.B. als D1: und D2: (Das 3.5 Laufwerk steht immer eine Nummer höher als die XF). Alle Diskoperationen zwischen den beiden Laufwerken sind möglich, sogar die Verwendung unterschiedlicher Dichten. Das Upgrade gibt es komplett mit zweitem Laufwerk oder ohne dieses.

Dual Drive Upgrade $ 139.95 238.- DM
ohne 3.5 LW $89.95 153.- DM

 

15. Das XF Update

Völlig neues OS für die XF. Es gibt weniger Probleme mit kommerzieller Software; die Dichte wird korrekt gewechselt; Ultra-Speed (sogar noch etwas schneller als die 1050 mit Ultra Speed), optimiertes Interleave-Format; leichte Lötarbeiten;

XF551 Update $ 39.95 68.- DM

 

16. Das Power Plus Memory Upgrade

192K Speichererweiterung (da gibt es sicher günstigeres!)

PP Memory Upgrade $ 99.95 170.- DM

 

17. Das Ultra Speed OS

Ein neues OS, das die Ultra Speed bei der Datenübertragung zwischen XL/XE und Floppy einschaltet. Eingebauter RAM-Disk-Handler verwaltet bis 2 MB-Ramdisks in Single oder Double Density. Bietet auch die Möglichkeit komplette Disks in die RAM-Disk zu kopieren, dort zu editieren (ggf. also D1: in D8: zu ändern) und dann von D8: zu booten. Eingebauter Mini-Sektor-Kopierer. Eingebautes Configurations-Menu, mit dem man die (logische) Reihenfolge der Laufwerke ändern kann, so daß man z. B. von D2: oder D8: booten kann. Ram-Testprogramm. das den kompletten Ramspeicher testet incl. RAM-Dlsk.

Zusätzliche Tastenbelegungen: Kaltstart funktioniert immer; Ladegeräusche abschalten; Bildschirm abschalten (Rechengeschwindigkeit!); BASIC an/aus Schalter; Keyboard verriegeln (gegen unerwünschte Benutzung sichern); Bildschirmfarbe ändern; Das USPOS enthält tatsächlich drei Betriebssysteme: das Ultra Speed Plus OS, das Standard XL/XE OS und das XL Fix Plus OS (= ein Oldrunner OS – 400/800 Computer). Bei gesockelten Chips nur einfache Lötarbeiten. (Anmerkung: Ich denke, da sind wir hier mit dem SPOS etwas günstiger bedient.)

Ultra Speed Plus OS $ 69.95 120.- DM

 

18. 130XE mit 320K

Generalüberholte 130XE fertig aufgerüstet auf 320K (Power Plus) incl. Ultra Speed Plus OS (Kein Rabatt! Nur begrenzte Menge vorhanden. Achtung US-Netzteil.)

130XE mit 320 K $ 249.95 425,- DM

 

19. Das Hard Drive Pro Backup

Festplatten sind nicht 100 % sicher und gegen Viren schon gar nicht gefeit. Man sollte daher immer wieder Backups der Daten auf Disketten machen. Dieses Programm ermöglicht es, als Ziel verschiedene Floppies einzugeben, so daß man sich das häufige Diskettenwechseln ersparen oder wenigstens erleichtem kann. Außerdem werden die Daten komprimiert abgespeichert. Das Programm arbeitet mit MyDOS und SpartaDOS.

Die Ultra Speed der Laufwerke wird unterstützt. Über das Backup wird ein zusammenfassender Eintrag erstellt, der ausgedruckt werden kann.

HD Backup (Programm) $ 49.95 85.- DM

 

19. Richman’s Word Processor

Eine Textverarbeitung im 80-Zeichen-Modus. Der Katalog sagt „XEP-80 kompatibel“. Vermutlich läuft ohne die XEP-80 gar nichts. Das Programm kann mit einer Maus benutzt werden. Über Sonderzeichen wie deutsche Umlaute ist nichts zu erfahren.

Richman’s $ 39.95 68,- DM

 

20. Der Disk Cracker

Ein Sektor-Kopierer und Sektor-Monitor für alle Dichten, der noch verschiedene andere Möglichkeiten bietet.

Disk Cracker $ 19.95 34.- DM

 

21. Super Pill

Ein Programm, mit dem man 8K und 16K Cartridges (allerdings nicht bank-orientierte Super-Cartridges) auf Diskette kopieren kann.

Super Pill $ 24.95 42.- DM

 

22. Das Black Patch

Damit kann man kommerzielle Programme entschützen, so daß man sie auf die Festplatte kopieren kann. (Scheint ein Super-Copy-Programm zu sein.)

Black Patch $ 29.95 51,- DM

 

23. Sonstlges
(keine Rabatte möglich)

SIO-Kabel $ 4.95 8.50 DM
Hard Disk Controller:
* Adaptec 4000a SCSI $ 89.95 153.- DM
* Adaptec 4070(RLL) SCSI $124.95 212.- DM
* Western Digital 1002SHD SASI $ 59.95 102.- DM
* XEBEC S1410a SASI $ 59.95 102.- DM

 

Soweit das mir im Katalog vorliegende Angebot von CSS. Ich erinnere: CCS kann auf Laufwerke, Computer und Controller, also auf Fremd-Hardware, keinen Rabatt geben. Ansonsten bietet CSS 25 % – 30 % Nachlaß.

Zu den Hardwarepreisen kommen der Versand (der aber durch eine Sammelbestellung sicher etwas günstiger wird; Bob Puff gibt bei jedem Teil $ 5 bis $ 8 Versandkosten an, die wiederum sicher nur innerhalb der USA möglich sind.) und hier in Deutschland Zoll und Mehrwertsteuer. Letztere liegt mit 15 % fest. Zoll habe ich bei meinen Privat-Importen in völlig unterschiedlichem Umfang bezahlt.

Hier noch einmal der Bestellvorgang:

  • Ihr schickt mir eine „Vorbestellung“.
  • Ich hole das US-Angebot (in Dollar) ein und gebe Euch Bescheid.
  • Ihr schickt dann eine verbindliche Bestellung + Anzahlung.
  • Sobald die Waren da sind und der Preis somit feststeht sende ich Euch eine Rechnung zu. Die Versandkosten innerhalb der BRD sind im Moment nicht abzusehen, werden sich aber vermutlich in Grenzen halten.
  • Nach Bezahlung der Rechnung schicke ich die Waren zu.
  • Dauer der Prozedur ab Bestelldatum voraussichtlich 3 – 4 Wochen.

Abschließend meine Adresse:

Alfons Klüpfel
Rhönblick 25
W-8741 Hohenroth
(Meine neue PLZ ab 1. 7. ist 97618.)

Termin: 15. Juni 1993 (Posteingang bei mir)

Wer direkt bestellen will, weil das zu lang dauert:

Computer Software Services
PO Box 17660
Rochester, NY 14617
USA

 

RE-INK

 

Testartikel: RE – INK
Lieferant: Pearl Agency; Am Kallschacht 4; W-7645 Buggingen
Preis: DM 39.90 + DM 6.90 Porto/Verpackung
Tester: Hans-Peter Schulz (RUFUS)

Beschreibung:

Zuvor eine Anmerkung. RE-INK wurde im Heft zu Sondermagazin # 11 kurz vorgestellt und ein Testbericht sollte später folgen. Da ich sehr viel schreibe und demgemäß auch viele Farbbänder benötige, war ich vorab interessiert etwas über die Qualität und Verwendung zu erfahren. Also bestellte ich RE-INK. Prompt kam eine Mitteilung, in welcher es hieß, die Lieferung verzögert sich, da RE-INK z. Zt. nicht vorrätig. Nach mehreren Wochen erhielt ich RE-INK per Nachnahme, wobei der Preis ohne Porto und Verpackung sich um DM 10,- von der Preisangabe in Heft # 11 unterschied. Ich dachte mir was soll’s, wenn ich dadurch die Umwelt und bei entsprechender Menge von aufgefrischten Bändern auch meinen Geldbeutel entlasten kann.

Ich erhielt eine Flasche mit 120 ml Inhalt mit Pumpventil, kein FCKW. Auf die Düse kann man einen Schaumstoffring aufsetzen, der It. Rolf A. Specht das Tränken erleichtern soll.

Ich habe einen Drucker CITIZEN 120D dessen Bandkassetten nicht zu öffnen sind. Also habe ich das Band transportiert und dabei gleichzeitig mit dem getränkten Schwamm das Farbband aufgefrischt. Dabei wurde die Farbe wie folgt verteilt: 60 % aufs Band und 40 % an den Händen, aber was soll’s, vielleicht habe ich mich nur zu blöd angestellt. Eins jedoch steht fest, die von mir aufgefrischten Bänder haben eine hervorragende Qualität und die zu bearbeitende Menge an Farbbändern bietet eine echte Ersparnis.

Wer also in Kauf nehmen will, etwas schwarze Finger zu bekommen, oder wer die Tränktechnik verfeinert (Tip’s sind willkommen) sollte sich RE-INK kaufen.

Bewertung:

Preis/Leistung = 2
Qualität = 1
Bedienung sorry = 4

 

 

Dieses ABBUC Magazin erschien ursprünglich als Papierbeilage. Scan, OCR, Digitalisierung und Aufbereitung: Andreas Bertelmann