ABBUC Magazin 026

Vorwort

Hallo liebe Bit Byterl

Alle reden vom Sommerloch. Wir nicht! Ich hoffe, das Magazin bereitet Euch viel Spaß und ihr findet trotz des schönen Wetters ein wenig Zeit, Euch mit dem Computer zu beschäftigen.

Ich möchte nicht versäumen, mich an dieser Stelle bei den Leuten zu bedanken, die an dieser Ausgabe mitgewirkt haben.

Bis zur Jahreshauptversammlung am 5. Oktober verbleibe ich mit herzlichen Grüßen.

Euer Wolfgang

Das ATARI-Treffen am 23.06.1991 in Dresden

 

„Im Juni soll es In Dresden ein Computertreffen geben nur für Atari-User? Organisiert vom Chef des „DRESDENER COMPUTERCENTER“, der obendrein noch der Atari-Hauptvertreter für das Land Sachsen ist??“

Zugegebenermaßen dachten wir zunächst an ein Märchen, wo doch alle Welt den ABBUC-Mitgliedern weismachen will, daß sie und Ihr Computer schon lange in der Gruft liegen! Ein fragender Anruf brachte dann Licht in das Mysterium dieses ATARI- Treffens: Am 23.06.1991 von 13.00 bis 18.00 sollte es tatsächlich so ein Treffen in den Räumen der Technischen Universität Dresden (TU) geben! Übemachtungsmöglichkeiten für Leute mit längerer Anreise gäbe es auch. Daß wir zu diesen Leuten zählen wollten, versteht sich wohl von selbst, denn so ein Ereignis kann man sich als echter XE/XL- User unmöglich entgehen lassen.

Gesagt, getan – nach geleisteter Überzeugungsarbeit an Frau, Kind und Katze, nach umfangreichen Dlskettenkäufen und Verproviantierung (bis auf einen lmbiB war Selbstverpflegung angesagt) warfen wir uns und unser Gepäck am 22.06. um 12.00 in den Trabi und donnerten von Mecklenburg ‚gen Süden. Doch nach zirka 20 KM hörte der Trabi auf zu donnern und blieb nach einigen Zündaussetzern einfach stehen. Als wir im Motorraum nach den Ursachen suchen wollten, grinste uns der Alptraum eines jeden Autofahrers entgegen: Ein festgefahrener Motor! Nun kann man am Trabi so ziemlich alles selbst reparieren, außer eben einem festgefahrenen Motor…

Dies wohl wissend, sahen wir uns nach einer Mitfahrgelegenheit für uns und unseren Trabi um, die wir dann auch bei einem in der Nähe wohnenden KFZ-Meister fanden. Leider hatte der Kollege entweder noch nie etwas von der Empfindlichkeit einer (eingepackt) im Kofferraum liegenden Computeranlage gehört oder er war früher einmal Rally- fahrer. Jedenfalls schoß er mit unserem Trabi am Seil über die Straßen und durch die Kurven, daß wir zwar in Rekordzeit wieder an unserem Ausgangspunkt waren, der ABBUC aber fast zwei Mitglieder weniger gehabt hätte… (ein Amigafan, wer dabei denkt: “Nur ein toter ATARI-User ist ein guter User“). Nachdem Puls und Blutdruck wieder normal waren begannen wir zu überlegen, wie wir trotz dieses Dilemmas zu unserer Verabredung kommen könnten – schließlich waren wir angemeldet und das DCC hatte die Übernachtung schon bezahlt. Ein anderes Auto war trotz aller Bemühungen nicht zu bekommen (wir fragten sogar bei eingefleischten ATARI-Gegnern!) und von Mecklenburg aus eine Bahnverbindung nach Dresden zu finden ist ungefähr genauso aussichtsreich wie der Versuch, ATARI und AMIGA zum Bruderkuß zu bewegen…

Also aufgeben?! Nein, denn die Marktwirtschaft hat uns außer den bekannten Problemen auch was gutes gebracht: Leihwagen! Ein Leihwagen mußte ran! Nach einigem Hin und Her; einem aus dem Mittagsschlaf gerissenem Wagenverleiher und DM 200,- Aderlaß rauschten wir Ii einem Opel zum zweitenmal an diesem Tag ‚gen Süden (andächtiges Lauschen an der Stelle an der das Holzkreuz den Trabimotor stand, aber alles war O.K.).

Nach viereinhalb Stunden waren wir dann am Stadtrand von Dresden und stürzten uns Kraft des von DCC geschickten Planes in den Stadtverkehr. Nachdem wir mehr oder weniger unfreiwillig alle Haupt-, Neben-, Einbahn- und sonstigen Straßen Dresdens hin und her befahren hatten, standen wir nach einer weiteren Stunde dann endlich vor dem DCC!

Diesen Laden sehen und sterben!! Da gab es alles was man sich für seinen XE/XL oder ST nur wünschen kann! Hier mal die Adresse – man kann dort auch bestellen und bekommt die Sachen dann zugeschickt:

DCC Dresdener Computercenter

Kaitzer Straße 82

O-8027 Dresden

Am nächsten Morgen trafen wir nach “kurzer Suchzeit“ Im Willers-Bau“ der TU an, wo schon die Mitglieder der „IG-ATARI“ mit den Vorbereitungen beschäftigt waren. Da zu dieser frühen Zeit (10.00 Uhr) noch keine Computer aufgebaut waren, besichtigten wir die Stadt noch ein bißchen per pedes. Nach einer Stunde wieder am “Willers-Bau“ angekommen, fanden wir hier schon einen gefüllten Parkplatz, eine Menge aufgebauter Computeranlagen und noch mehr XL/XE-Freaks vor. In Anbetracht der sich ankündigenden Platzprobleme beschlossen wir, unsere Anlage doch noch aufzubauen. Und das war eine unserer besten Entscheidungen an diesem Tag, denn es war noch vor dem offiziellen Beginn so voll, daß man keinen Schritt machen konnte, ohne anderen Freaks auf den Fuß oder in die Kabel zu treten…

So gegen 11.30 Uhr waren dann auch der EDV-Computerrshop, der Heim-Verlag, die IG-ATARI, der AMC, der Lynx-Club, das Midi-Studio und die ATARlaner aus Bremen mit dem Aufbau von Verkaufsständen und Computeranlagen fertig. Beim Stand der „IG-ATARI“ fielen uns bald die Augen raus, denn hier gab es Software wie zum Beispiel „Paint“, “Home Filing Manager“ und “Kickstart“ für nur DM 5,-! Die Sachen lagen dann auch nicht lange in der Auslage.

Im “Midi-Studlo“ wurden tolle Songs per Computer demonstriert, deren Sound einem echt die Ohren welken lies! Im Raum für die XL/XE (jedes System hatte einen eigenen Raum für sich) herrschte seit etwa 12.00 Uhr absoluter Hochbetriebl Die Freaks zeigten eigene Programme, kopierten PD-Software und tauschten Adressen. Das meistgenutzte Programm des Tages war unangefochten das Sectorcopy vom BIBO-DOS des Compy-Shop…

Einen Mißklang gab es aber, als unter uns plötzlich Softwarefahnder auftauchten und einen Freak hoch- oder besser seine Disketten zur Untersuchung mitnahmen. Wir können den AMC voll verstehen, denn die dort illegal kopierten Programme gab es einen Raum weiter als Originale, wenn auch für einen Haufen Geld. Andererseits – wie viele Freaks haben schon die Katze im Sack oder ein teures Original unbesehen gekauft und waren denn von der als “toll“ gepriesenen Grafik und dem laschen Sound enttäuscht? Vielleicht wären mehr Demoversionen der neuen Software hier eine Lösung? Oder man gibt den Freaks die Gelegenheit, das Spiel beim Kauf anzutesten? Am Parfüm darf man ja auch riechen, bevor man es kauft, hm?

Leider war es uns nicht möglich, bis zum Ende der Veranstaltung zu bleiben, so daß wir über die genaue Besucherzahl keine Angaben machen können. Gegen 24.00 Uhr waren wir dann endlich wieder im heimatlichen Mecklenburg – müde, aber mit neuen Erfahrungen, Adressen und Programmen. Und mit der gewachsenen Überzeugung, daß der kleine ATARI noch sehr lange in der Computerszene mitmischen wird – sehr zum Leidwesen derjenigen, die ihn gerne tot sehen und zur Freude aller seiner treuen User!!

Wir möchten uns an dieser Stelle einmal ganz herzlich bei den Organisatoren di
eses echt einmaligen Treffens bedanken. Die Organisation war Spitze, anders kann man es nicht bezeichnen! Ein Dankeschön auch an alle Soft- und Hardwareverkäufer, an die “IG-ATARi“, an‘s “Midi-Studio“ und alle anderen die dieses Treffen möglich machten und an ihm teilnahmen.

Special thanx to Andreas Müller, who had killed his car by going to Dresden.

Frau Müller’s Spielecke

 

Hallo, Bit Byter, ein herzliches Dankeschön an alle, die mir bisher Tips und Cheats usandten. Sie werden alle früher oder später bekanntgegeben. Es freut mich sehr, daß die „Spiele-Ecke“ einen so großen Anklang gefunden hat. Um sie zu erhalten, brauche ich aber nach wie vor Eure Mitarbeit. Ich habe von sehr vielen Spielen Karten und Zeichnungen, die ich aus Platzmangel in dieser Rubrik nicht veröffentlichen kann. Gegen Vorauskasse (Briefmarken genügen) werde ich sie auf Anforderung verschicken. Die Kosten setzen sich aus dem Rückporto und der Anzahl der Kopien zusammen. Sie sind unterschiedlich und ich setze sie jeweils dahinter. Wenn vorhanden, lege ich die Tips dazu, aber keine Komplettlösungen. Diese gebe ich in der Liste zwar an, sie müßten aber zusätzlich bestellt werden. Die Liste findet Ihr am Anschluß meiner Tips und Cheats. Heute nur ein Adventure (wegen der Liste):

 

„SANDS OF EGYPT“

(deutsche Version „In der Wüste“)

Ringsum nur Sand und keine Punica-Oase in Sicht! Jetzt nicht wild durch die Gegend latschen, sondern dreimal nach N und zweimal nach W gehen. Dort findest du etwas, was du (einmal nach N) gut gebrauchen kannst. Nun gehe dreimal nach O und du machst wieder einen Fund. Zurück marsch marsch und die Überbleibsel deiner Aggression einfüllen. Hinweis: Immer wieder aufnehmen!

Nun nach W und N und buddeln. Erstaunlich, was im Wüstensand alles vergraben ist! Mitgenomrnen und weiter durch den Sand gestampft – zweimal nach N. Jetzt runterklettern und nach S. Wieder buddeln! Keine Lust mehr? Kannst ja aufhören! Machst du weiter, findest du wieder etwas. Wandere nach W, W, S und O und du bist   e n d l i c h   im Schatten. Nicht hinlegen und dösen! Befreie dich erst einmal von allem Klimbim und spiele den Klettermaxe. Oben nicht die Aussicht bewundern, sondern pflücken. Jetzt wieder runter mit dir und die Klamotten wieder aufnehmen. Nun zum Pool zurück. Das Kamel ist hungrig und du hast etwas bei dir! Es läßt sich nun reiten und die Schaukelei beginnt. Am Ziel angekommen, mußt du dir das Relief genau ansehen. Etwas bekommt man nur ab, wenn man es ölt. Anschließend mußt du zum Umweltbeschmutzer werden. Keine Gewissensbisse – da unten kannst du nichts mehr verderben. Dort stinkt es im Moment sowieso zum Himmel!

Schnell zurück, denn dein Durst nimmt überhand. Jetzt ein kühles Bier!!! Hier gibt es aber nur Wasser – auch gut. So, der Durst ist gelöscht, nun wieder zurück. An der Spitze ist etwas, was du unbedingt brauchst, also wieder hinauf. Dann zurück zum Pool und zum Baum. Alles ablegen (Axt no!) und nix wie rauf. Man wird bald bekloppt! Die Blätter mit der Axt abschneiden (na sowas!) und mit “trockne Blätter“ ein Seil daraus machen. Axt ablegen und runter.

Was nun? Ja richtig!! Alles aufnehmen und zurück. Das Ding mit dem komischen Namen hinlegen und ab in den Pool. Nix baden!! In die Hände gespuckt und das Zepter mit Griff am Ablaßventil verhaken, dann ziehen. Abhaken und mitnehmen!! Licht machen (hast du nicht eine Kerze und eine Lupe?), noch einen Schluck aus der Pulle, diese ablegen und ab in die Tiefe mit dir.

Gehst du nach Westen, kannst du Wassersport betreiben. Siehe zu, wie du vorher das Boot flott bekommst (alles sage ich dir auch nicht!) und steige ein. Paddeln (2 x), dann festmachen. Nimm deinen Kram mit und spiele jetzt “Übersetzer“. Die Mumie will was haben! Keine Angst, es ist kein Vulkanausbruch. Durch den entstandenen Riß gehen, etwas schnappen und schnellstens wieder zurück. Ein Tip: Nicht beladen sein, wenn du durch den Riß gehst. Einsteigen und lospaddeln. Du mußt neugierig sein und solange ‘unter „untersuche“ eintippen, bis ein Erfolg „sichtbar“ wird. Im Klettern bist du ja inzwischen Experte! Ja, wo sind wir denn da??

Durst ist schlimmer Heimweh, also ran an die Pulle. Nun aufs Kamel (vorher etwas tun) und ab in die Stadt. Aber wo ist der Lohn aller Mühe? Den holen wir uns das nächstemal

 

 

TIP:

UNIVERSAL HERO

Im Spiel ist es nicht möglich, die I.D. am Computer richtig einzugeben. Um diesen Fehler zu beheben, muß man wie folgt vorgehen: Diskversion von dem Spiel herstellen. Dann mit einem Diskmonitor (oder Editor) nach den zwei Bytefolgen suchen

  1. $85 $D5 $E6 $DD $D0 $D1
  2. $B1 $C8 $D9 $97 $3F $D0

Die zweite Folge müßte im gleichen Sektor sein wie die erste. Nun müssen die beiden Bytes D0 in beiden Reihen in F0 geändert werden. Jetzt genügt ein Tastendruck, um die I.D.-Abfrage zu umgehen. Anmerkung von mir: Die Bytefolgen habe ich bei meinem Spiel im Sektor 162 gefunden und es hat geklappt, das Force-Field war offen. Für dieses Spiel habe ich schon einige Tips und Zeichnungen (s. Liste). Das Paßwort für den Computer müßte heißen:  SLARTIBARDFAS (es nützt aber nichts ohne Änderung).

 

UNRIAGH II – Der Zeitbandit –

Generell sollte rnan

  • allen dargestellten Menschen auf Kopfhöhe (zu) Hören (H)
  • in jedem Bild einmal allgemein Hören (H)
  • Gegenstände, die zeitlich nicht passen, mitnehmen
  • mit (R) nachsehen, ob im Bild schon etwas abgelegt ist
  • Gebüsche zerschlagen
  • nicht alles zerschlagen, was man scheinbar nicht braucht
  • Dinge, die sich nicht zerschlagen lassen, versuchen zu (V)erschieben oder zu (D)rücken.

 

 

CHEATS:

1. Arkanoid:

Der verflixte Kopf im letzten Level, das man mit dem Cheat für Ue Leben erreicht (Editor: Sektor 89 Byte 76 von 04 in FF), will nur mehr sehr schwer platzen. Hier nun eine Hilfe: Mit einem FREEZER die Adresse $1A66:X (Anzahl Treffer im letzten Level) ändern.

2. Bruce Lee:

Editor: Sektor 103 Byte Pos. 112 von 04 in 63 ändern (beide Player 99 Leben. Ausprobiert) oder FREEZER: Adresse $0026:X (Anzahl Leben (kleiner 129!))

3. Blinkys Scary School:

FREEZER: Adresse $6B:X (Anzahl Leben).

 

 

Einige Anfragen:

1. Spellbound:

Wer kennt Tips? Gibt es davon mehrere Versionen?

2. Stranded:

Ein User aus Erfurt fragt, worum es hier geht und wie man zum Ziel kommt.

3. Jumbo Jet Pilot: Hier wird nach der Tastenbelegung bzw. den Codes gefragt. Wer kennt sie?

4. Ultima I: Gibt es dieses Spiel noch? Wo kann man es erhalten?

5. Schatzjäger: Wer weiß, wie man in der Pyramide über das Loch zur Tür kommt?

 

Bestell-Liste:

  1. Das U-Boot (Szenarios, Spieletips, Situationspläne usw. ) DM 3.30
  2. Die dunkle Macht des Unriagh I (große Anleitung, Tips, Plan der Geheimtüren) DM 1.80
  3. Unriagh II – Der Zeitbandit – (Anleitung, Pläne) DM 3.–
  4. Mercenary-The Secornd City (Pläne, Tips, Lösung) DM 3.20
  5. Alternate Reality – The City u. The Dungeon (Pläne, tips und Plan für Änderung der Wiederbelebungen bei The Dungeon) DM 3.–
  6. Jinxter (Pläne, Tips Lösung in Deutsch) DM 2.–
  7. Universal Hero (Pläne, Tips u. Lösung) DM 2.50
  8. Zorro (Karten aller Bilder, Tips
    , Lösung) DM 2.–
  9. Infiltrator I (Pläne der fünf Häuser und Tips) DM 1.40
  10. Guild of Thieves (Pläne, Tips, Lösung in Deutsch) DM 3.–
  11. 2010-Das Jahr, in dem wir Kontakt aufnahmen in Deutsch (Pläne, Tips, Lösung) DM 2.50
  12. FEUD (Pläne und Tips) DM 1.60
  13. Spindizzy (Plan, Tips u. cheat für Ue Zeit) DM 1.40
  14. Draconus (Pläne, tips, möglicher Lösungsweg u. Cheats) DM 3.30
  15. Chimera (Pläne, tips) DM 1.50
  16. The Eidolon (Plan, Tips) DM 1.20
  17. Basil, der Mäusedetektiv (Plan) DM 1.20
  18. The Count (Plan) DM 1.20
  19. Crystal-Raider (Plan, Tip) DM 1.20
  20. Moonmist (Plan der Geheimgänge, Lösungsweg) DM 1.20
  21. Gun Law (Karte, Tips) DM 1.40
  22. Spellbreaker (Plan, Tips) DM 1.40
  23. Spiderman (Plan, Tips, Wortschatz) DM 1.40
  24. Storm (Karte) DM 1.20
  25. Ultima III (Karte, viele Tips) DM 2.–
  26. Gunfighter (Plan) DM 1.20
  27. Joe Blade (Plan) DM 1.20
  28. Ali Baba (Zeichnung) DM 1.20
  29. Gemstone Warrior (Plan, Lösung) DM 1.60
  30. Der leise Tod (Plan) DM 1.20
  31. TROLLS (Karte) DM 1.20
  32. Fiji (Karte) DM 1.20
  33. Zeitmaschine I (Karten) DM 1.40
  34. Mask of the Sun (Karte) DM 1.50
  35. Stein der Weisen (Lapis philisophorum) (Karte) DM 1.30

Hinweis: Zu den Adventures Nr. 30 bis 35 schicke ich keine Lösungen, da ich mir die Tips dazu in meiner Rubrik vorbehalte. Außerdem habe ich große Anleitungen und Lösungswege (ohne Pläne) zu den Spielen: Bruce Lee (DM 2.–), Conan DM 1.30, The Goonies (DM 1.30)

Ich hoffe, Ihr seid zufrieden und sage bis zum nächstenmal Tschüss

Waltraud

(In den Uhlenweisen 4b, 4352 Herten)

Test des neuen Turbo-Link PC von Reitershan Computertechnik

 

Große Erwartungen lagen auf dem Erscheinen des sehr gut eingeschätzten Hard- und Softwareteils aus der Technikschmiede Reitershan. Die Gründe, auf dieses seit geraumer Zeit geplante und nun verwirklichte Stück zu warten, waren die erwartete RS-232-Schnittstelle, mit der mittels eines Adapters auch Datenfernübertragung (DFÜ) betrieben werden sollte und der Austausch von Daten mit dem AT meines Bruders, der viele Daten auf XL-Disks hat und diese mit dem PC weiterverarbeiten wollte.

Das LINK wurde mir von M. Reitershan per Nachnahme für den Preis von DM 125,50 (mit DFÜ-Adapter und knapper, aber gut erklärter Beschreibung) per Post zugestellt. Der erste Eindruck ließ auf die erwartete saubere Verarbeitung schließen. Das Link befindet sieh in einem grauen Kunststoffgehäuse (etwa 1,5 Modullängen) mit einem seriellen Ataristecker an der einen Seite und einer 25-poligen RS232-Kupplung am anderen Ende. Auf dem Gehäuse findet sich ein Kippschalter zum Einschalten und eine Kontroll-LED, wie gesagt, sauber verarbeitet. Auf der beiliegenden Diskette ist die Link – Software für die IBM PC/AT’s enthalten, sowohl für die erste serielle Schnittstelle als auch für die Schnittstelle COM2.

Ist alles korrekt angeschlossen, die Software auf dem PC gestartet, kann bei eingeschaltetem Link der XE gestartet werden. Der PC fungiert als Floppy Nr.1, sie soll nun XLPC-Floppy heißen. Der XE bootet nun das DOS (übrigens das von Reitershan erweiterte DOS 2.5, welches nun auch Double- und Quad-Density ansprechen kann, direkt um- schaltbar in 2 Versionen – eine komfortable, bei der die Kommandos wie beim BiboDos auf direkten Tastendruck reagieren und eine normale, wo jede Taste mit RETURN quittiert werden muß).

Bin kleiner Text wird als Begrüßung auf dem am PC angeschlossenen Drucker ausgegeben, falls vorhanden und eingeschaltet. Auf dem Monitor des PC ist ein Menü sichtbar, mit dem die diversen Parameter verändert werden können; das Directory kann eingesehen werden, die Laufwerksnummer kann umgeschaltet werden, die Diskette in der XLPC-Floppy kann abgespeichert werdem, einzelne Files können abgespeichert werden. Vom DUP-Menü des XE läßt sich wie beim DOS 2.5 die XLPC-Floppy oder ein anderes Laufwerk mit allen üblichen Parametern behandeln; sprich formatieren, kopieren, umnennen, DOS schreiben, usw. Durch Umschalten der XLPC-Floppy auf LW 2 kann vom echten Laufwerk geladen werden, auf die XLPC-Floppy komplett kopiert werden und umgekehrt.

Komplette Disketten (auch Boot-Disks) lassen sich auf dem PC abspeichern und auch von dort booten. Vom PC aus läßt sich auch in die XLPC-Floppy schauen. Es können ebenso XL-Files (z. B. Textfiles) ins PC-Format gewandelt werden, dabei hat man sogar die Wahl, ob dies unverändert geschehen soll oder ob die Zeilenenden in ein LF+CR umgewandelt werden sollen. Weiterhin läßt sich der PC quasi als Druckerpuffer für den XE nutzen. Es kann direkt an den Druckknecht ausgegeben werden oder in einem Druckerpuffer zwischengespeichert werden. Es kann ab und zu einmal vorkommen, das der Druckpuffer bei mehrmaliger Ausgabe einmal nicht ganz korrekt arbeitet. Wie mir Reitershan berichtete, arbeitet er an dem Problem. Wie schon gesagt, können eigene Disketten oder Files auf die XLPC-Floppy geschrieben werden und auch von dort geladen oder gebootet werden. Dies funktioniert auch mit DOS-3-Disketten. Jedoch ist deren Directory auf der XLPC-Floppy nicht mehr sichtbar, wahrscheinlich weil die Sektorbelegungstabelie DOS2x-kompatibel gehandhabt wird. Dies hat jedoch keine Auswirkungen auf die Speicherfähigkeit oder die Bootbarkeit von DOS-3-Disks, nur das Directory ist nicht einsehbar und als Speicherdichte wird nur Single angezeigt. Vielleicht wäre ja ein Erkennungs-Feature einbaubar wie beim Konvertierungsprogramm des Turbo-Dos.

Mag sein, das DOS-3 eine Totgeburt ist, da ich aber viel mit AUSTRO-Text arbeite, stört es mich ein wenig, denn eigentlich ist das DOS-Format ohne Bedeutung. Eine Abfrage mittels OPEN #1,6,O,“D:*.*“ könnte das Problem lösen. Eine andere Kleinigkeit stört mich ein wenig mehr. Die Software fürs Link arbeitet mit Default-Namensangaben, d. h., daß beim Laden schon ein (Datei- oder Disk-) Name vorgegeben ist, ebenso, wie beim Speichern. Es kann sehr leicht passieren, daß eine bereits gespeicherte Datei oder Diskette überschrieben wird, was mir (natürlich) auch passiert ist. XL-Files lassen sich ins PC-Format konvertieren, jedoch nicht umgekehrt. Dies habe ich zuerst als Nachteil empfunden, auf den zweiten Blick hat sich das Problem erledigt. Nach meiner Erfahrung werden keine Einzelfiles archiviert, sondern eigentlich immer nur ganze Disks. Um einzelne Files zu übertragen, kann dies auch mit einem Terminal passieren. Bobterm für den XL ist ja im Lieferumfang enthalten. Nur für den PC muß dann noch ein DFÜ-Programm her, was bei dem großen PD-Markt sicher kein Problem ist. Die Weiterbearbeitung von Textfiles auf dem PC ist dann natürlich nicht mehr ganz so komfortabel, weil die Zeilenenden nicht mehr bei Bedarf konvertiert werden können.

Anmerkung der Redaktion: Hier irrt der Autor. Wird bei Bobterm das Übertragungsprotokoll mit SHIFT gewählt, erfolgt eine automatische Konvertierung von ASCII in ATASCII oder umgekehrt.

Für einzelne Prograrnmfiles ist das nicht so schlimm, im Gegenteil. Mittels der Funktion Y-Modem Batch lassen sich mehrere Files auf einen Rutsch von der RAMDisk zum PC und auch wieder zurückübertragen. Die maximale Übertragungsgeschwindigkeit ist nach meinen Versuchen leider auf 2400 Baud begrenzt, was aber in der Regel schnell genug ist. Das läßt sich zum Koppeln eines PC an einen XE sagen.

Damit wäre ich bereits beim zweiten Grund, warum ich mir das PC-Link zulegen wollte: Die Möglichkeit, eine RS232-Schnittstelle zum Betreiben eines Modems zu nutzen. Dazu habe ich mir noch den DFÜ-Adapter bestellt; es ist ein Zwischensteck
er mit zwei männlichen Seiten um ein Modem anzusteuern. Wer noch keine Software zur DFÜ hat, dem liefert Reitershan auf der PC-Programmdiskette das Bobterm 1.1 mit. Es kann direkt von der XLPC-Floppy geladen werden. Ich habe den DFÜ-Adapter mit diesem Programm, dem Bobterm 1.1 von Diskette und 1.2 ausprobiert und dem DFÜ-Teil von Mini-Office II.

Egal, ob mit erweiterten oder normalen Laufwerken, ließen sich Files nur Up- oder Down- loaden oder der Text einfangen, wenn dies mit der RAMdisk geschah. Jeder Versuch, mit den physikalischen Laufwerken zu arbeiten, mißlang. Die Laufwerke ließen sich nicht ansprechen, nur die RAMdisk ließ einen File-transfer zu. Natürlich ist die Arbeit mit der RAMdisk am sinnvollsten, aber was tun die User ohne RAMdisk? Mit dem Turbo-DOS läßt sich eine XL-RAMdisk einrichten, aber nicht jeder hat dieses Spitzen-Betriebssystem…

Ich konnte mir nicht verkneifen, einen Blick in die graue „Black Box“ zu werfen, um einen Blick in die Technik zu erhaschen. Groß war meine Überraschung, als in dem Gehäuse ein etwa zwei daumennagelgroßes, in Leim ver- klebtes, Stück Elektronik entdeckte. Ich war zugegebenermaßen etwas überrascht; ich hatte eine Konstruktion erwartet, die mich nicht direkt an das alte Datari-Kabel erinnerte, welches ungleich preiswerter war. Auch das Verhalten im Zusammenspiel mit den Laufwerken und der RAMdisk war dasselbe. Das ST-Link ist übrigens genauso konstruiert und unterscheidet sich nur in der ST-spezifischen Steckerbelegung und natürlich in der Software, deren Erstellung lt. Reitershan wohl nicht ganz einfach war, da das PC-Link mit allen PC-Abarten – also vom PC bis zum 486er funktionieren soll, was ich aber nur mit einem AT testen konnte.

Tja, dies ist ein Nachgeschmack einer sehr wirkungsvollen Medizin. Zur DFÜ benötigt man einen Rechner mit möglichst großer RAMdisk, um sinnvoll arbeiten zu können, aber dann ist BOBTERM mit dem Link nicht zu schlagen. Zur Rechnerkopplung an einen PC ist das Link das ultimative Werkzeug, um Files oder komplette Disketten zu archivieren oder zu bearbeiten.

Mathias Naumann

P.S.

Walter Lojek und ich haben eine Lösung der Kommunikationsprobleme mit den physikalischen Laufwerken gefunden. Wird Pin 10 (+5V/Ready) des seriellen Molex-Steckers auf den Pin 8 (Motor Control) gelegt, so funktioniert der Datentransfer zwischen Modem und Floppy einwandfrei, so daß nicht mehr unbedingt eine große RAM-Disk vorhanden sein. Nur das Betriebslämpchen auf dem Gehäuse des Link flackert ein wenig im Takt. Mit dieser kleinen aber sehr feinen Verbesserung wird das Teil ultimativ für den User, der dringend einen RS-Anschluß an die Welt braucht.

Mattes

Testbericht Floppy 2000

Vom ABBUC wurde mir eine Floppy2000 zum Kennenlernen zur Verfügung gestellt. Dazu hier ein Bericht.

In einem beigelackierten Stahlblech-Gehäuse mit den Abmessungen ca. 310 x 150 x 50 mm sind ein doppelseitiges 40-Spur Laufwerk von Mitsubishi mit sogenanntem Shugart-Bus und der Controller, bestehend aus zwei übereinander gesteckten Leiterplatten, enthalten. Unter dem Gehäuse befindet sich ein Aufkleber „11.3.91“, offenbar das Herstell-Datum/Software-Stand. Mit nur zwei Schrauben wird das Laufwerk und der U-förmige Gehäusedeckel am Bodenblech gehalten. An der Rückseite des Gehäuses befinden sich je eine Buchse für Stromversorgung (6polig) durch das externe Netzteil und für den seriellen Atari-Bus, ein Einschalter und eine Öffnung für einen Mini-Schalter mit dem die Nummer des Laufwerkes (Nummer 1…4) eingestellt werden kann. Das Verbindungskabel zum Rechner ist fest angebracht. An der Frontseite befindet sich eine grüne Leuchtdiode. Diese leuchtet sobald die Floppy2000 eingeschaltet ist. Eine Busy-Anzeige ist nicht vorhanden.

Mit im Karton war eine Diskette mit einem für mich neuem DOS, dem Blbo-DOS Version 5.4 und 6.4 sowie für das Bibo-DOS ein sehr ausführliches Anleitungsheft mit 31 Seiten. Hier sind alle Funktionen des Bibo-DOS leicht verständlich beschrieben.

Zur Floppy2000 selbst war ein dreiseitiges DIN A5 Blatt beigefügt.

Nach dem Einschalten von Floppy (mit eingelegter DOS-Diskette) und Rechner erscheint ein Menü. Hier kann gewählt werden, welche Version gebootet werden soll. Zur Auswahl stehen NORMAL (1050), FAST (Floppy2000) und XF551. Für die Floppy2000 sollte FAST gewählt werden, nur dann lassen sich Files auf eine Diskette schreiben. Es werden die bekannten Schreibdichten Single, Medium- und Double-Density unterstützt. Leider wird das sogenannte QUAD-Density Format mit 360 KByte nicht unterstützt, so daß man eine Diskette umdrehen muß, wenn 180 KByte bereits beschrieben sind. Dieses ist unverständlich, denn es ist ja ein doppelseitiges Laufwerk eingebaut. Zum Booten muß die Floppy2000 als Laufwerk 1 eingestellt sein. Die Datenübertragung zwischen Rechner und Floppy2000 ist mit ca. 78 KBaud sehr schnell: So benötigt die Floppy z. B. zum Formntieren einer Single-Density Diskette ca. 10 Sekunden, die XF551 ca. 27 Sekunden! Es ist eine wahre Wohltat damit zu arbeiten.

Ich habe die Floppy2000 als Laufwerk 1 und eine XF551 als Laufwerk 2 betrieben. Wenn von Lw1 das Bibo-DOS (FAST) gebootet wird, wenn man dann in Lw2 z. B. das Directory einer Single-Density Diskette in der XF551 sehen möchte ist alles in Ordnung. Will man anschließend das gleiche mit einer Double-Density-Diskette, kommt immer Error-Nummer 138. Legt man erneut eine Single-Diskette ein, wird erstmal eine Medium-Diskette angezeigt. Abbruch mit Error 155, beim nächsten Versuch endlich wird die Dichte und das Directory korrekt angezeigt. Ein Drücken der RESET-Taste wie im Beiblatt empfohlen bringt keine Abhilfe.

Wird von der Floppy2000 hingegen die XF-Version des Bibo-DOS gebootet, zeigt Lw2 normales Verhalten. Allerdings kann dann eine Diskette in Lw1 nicht formatiert oder beschrieben werden. Auch die Datenübertragung zwischen Rechner und Floppy beträgt dann nur noch ca. 19.8 KBaud.

Im Beiblatt zur Floppy2000 ist zu lesen, daß wegen dem am Verriegelungshebel fehlendem Schalter ein Diskettenwechsel nur über das Signal DISKCHANGE des Shugart-Bus zu erkennen ist. Aus vorgenanntem Grund muß vor dem Schreiben unbedingt die RESET-Taste am Rechner gedrückt werden damit die Floppy2000 die Scbreibdichte der eingelegten Diskette erkennen kann. Es kann ja sein, daß eine Single-Diskette gelesen wurde und dann eine Medium-formatierte Diskette eingelegt wurde. Der Rechner würde bei einem Schreibzugriff von einer Single- Diskette ausgehen. Die Folge wäre eine nicht korrekt kopierte Diskette. Allerdings ist hier im Beiblatt Abhilfe angekündigt. Auch an der XF551 ist ein Schalter am Laufwerkhebel nicht vorhanden. Trotzdem werden Disketten unterschiedlicher Dichte korrekt erkannt.

Wenn mit dem DOS-XL von M.Reitershan oder MY-DOS 4.5 versucht wird, ein File auf die Floppy2000 zu schreiben klappt das nicht, immer kommt eine Fehlermeldung. Das ist sehr schade, da ich bislang mit dem DOS-XL gearbeitet habe. Hiermit kann man mit einer 551 das sogenannte Quad-Density-Format von 360 KByte, ohne die Diskette umzudrehen, nutzen.

Möglicherweise sind meine Anmerkungen bereits gegenstandslos da im Beiblatt eine „echte Produktpflege“‚ versprochen ist. Überaus positiv an der Floppy2000 sind der saubere und stabile Aufbau und die sehr schnelle Datenübertragung zu werten.

Reinhard Lausen

 

PPP

 

GamesPool

In Magazin #23 habe ich Euch den GAMES POOL vorgestellt. Ich habe dazu erst zwei Zuschriften bekommen. Eine stammt von Thorsten Helbing von der WIGECO, der sehr gute Vorschläge zum GAMES POOL macht. Die andere ist von Lars Langhans aus Lübeck, der sich dem GAMES POOL als versierter Turbo-BASIC- und Assembler-Programmierer zur Verfügung stellt. An dieser Stelle möchte ich beiden ganz herzlich danken. Also, Leute, wo bleiben Eure Ideen? Gibt es denn wirklich keine Spiele oder Anwenderprogramme, die Ihr nicht schon längst gern auf dem ATARI gesehen hättet? Teilnehmen können beim GAMES POOL alle, die sich in der Lage fühlen, einen Beitrag zu einem Programm zu leisten, sei es die Grafik, der Sound, die Idee, oder was auch immer. Es wird in Zukunft also so ablaufen: Wenn Du eine Idee für ein Programm hast, beschreibe sie klar und deutlich und schicke sie mir. Wenn Du Teile des Programmes bereits fertig hast, dann schicke sie bitte auf einer Diskette mit. Beachte dabei bitte folgende Punkte:

In weche Sparte gehört das Programm?
Welches Programm ist vergleichar?
Wo liegen die Unterschiede?
Was ist das Besondere an dem Programm?
Wie läuft das Programm ab?
(evtl. Flußdiagramm)

Welche technischen Details sind sichtig?
(z. B. Grafikstufe, Animationsart)

Welche Programmiersprache reicht aus?

Wenn Du eine Diskette mitschickst, dann denke bitte an das Folgende:

Bitte jede Datei erklären!
Die Programme ausführlich dokumentieren!
Am Besten das Inhaltsverzeichnis ordnen!

Und wenn Du programmierenderweise mitmachen möchtest, dann sende mir einen Brief, in dem Du Dich und Deine Fähigkeiten ein wenig vorstellst (eventuell mit Diskette).

Welche Sprachen beherrscht Du?
Was machst Du am Liebsten?
Was kannst Du am besten?

Welche Programme hast Du schon geschrieben?

Den Rest erledigt ich dann. Schreibt also an:

GAMES POOL
Rolf A. Specht
Glatzer Straße 1a
4370 Marl

 

Die Würzburger Atari Front (WAF)

Die Würzburger Atari Front besteht aus XL-Fans aus ganz Bayern, die sich monatlich in Würzburg treffen. Hier wird gefachsimpelt, es werden Erfahrungen und PD ausgetauscht. Der Einzugsbereich erstreckt sich von München (Hallo Capt. XexL) bis ins Hessische. Durch Abonnement der „Page 6“ bekommt das Ganze schließlich ein internationales Flair.

Durch überzeugende Missionarsarbeit ist es gelungen, mehrere User, die bereits auf ST oder Amiga umgestiegen waren, zum 8bitter zu bekehren.

Auf den Usertreffen gibt es immer wieder Neuheiten aus dem Hard- und Softwarebereich zu bestaunen, z. B. die Floppy 2000 der das 3.5″ Floppy-Interface.

Außerdem werden Kurse zur Assemblerprogrammierung und Turbo-Basic angeboten. Hier gibt es kein festes Programm, so daß Fragen und Vorschläge immer willkommen sind. Hier lernt einer vom Anderen. Im Moment wird an einem WAF-Demo gefeilt.

Des weiteren beschäftigen wir uns schwerpunktmäßig mit DFÜ. Ein Großteil der Mitglieder besitzt bereits ein Modem und ist auch in der ABBUC-Box zu erreichen.

Wir sind zu erreichen unter:

Hacki: Dieter Popp % 242/14 (Fido-Netz)
Fuchsstadter Str. 5
8701 Albertshausen

Floyd: Dietmar Rosenberger % 242/14 (Fido-Netz)

Spirou: Michael Goroll % WueMaus.De (Use-Net; Maus WÜ)

Regionalgruppen

 

Regionaltreffen Ruhrgebiet

 

Ein Regi-Treff für alle Bit Byter an Ruhr, Emscher und Lippe hat am 26. Mai 1991 von 16 bis zirka 21 Uhr in Marl stattgefunden. Es waren 15 Teilnehmer/innen anwesend. Eigentlich ist diese Beteiligung sehr mager, wenn man bedenkt, daß das Ruhrgebiet mit über 120 Mitgliedern eine ATARI-8-Bit-Hochburg ist. Dennoch kann man zufrieden sein, da durch das Treffen viele neue Kontakte entstanden sind, die gerade fruchten.

Dies soll alle Bit Byter in den unterschiedlichsten Gegenden ermutigen, ähnliches auf die Beine zu stellen. Auch ich hatte keinerlei Erfahrung mit derartigen Treffen und bin ins kalte Wasser gesprungen.

Geplant sind weitere Treffen sowie die Versendung eines Infoblattes, um in näherem Kontakt zu bleiben. Bei genügend Interesse kann es auch zu größeren Projekten kommen, nichts ist ausgeschlossen. Es wird sich herausstellen, ob private Kontakte mit gelegentlichen Gesamttreffen mehr bringen als Netzwerk-Aktivitäten.

Der Zug ist noch lange nicht abgefahren! Wer nicht zur Marler Lutherkirche kommen konnte oder erst jetzt in den ABBUC eingetreten ist, melde sich bitte bei:

RELAG im ABBUC e. V.
Rolf A. Specht
Glatzer Straße 1a
4370 Marl
Telefon: 02365 – 18277

Wir weiden sehen, was des Infoblatt bringt! Bis dahin…

Rolf A. Specht

Regionaltreffen Südwest

Am 1.6.91 fand in Stuttgart ein Regi-Treff statt. Es nahmen 8 Bit Byter daran teil. Es wurde beschlossen, daß in Zukunft 2 Treffen im Jahr mit langfristiger Terminankündigung stattfinden sollen. Es wurde eine Kasse für Porto- und Kopierkosten eingerichtet. Auf dem Treffen wurden folgende Produkte demonstriert

  • 3.5″ Floppy von E. Pütz;
  • Turbo Link PC & Turbo DOS 2.1 von Reitershan;
  • Eprom Diskette von Peters;
  • Sound Monitor von Benji-Soft.

Die Gruppe steilte dann folgende Eigenentwicklungen vor:

  • Roland Bohler & Peter Straff stellten die Erweiterung zum RESIDENT, Echtzeituhr und Centronicsport vor.
  • Winfried Piegsda stellte sein POWER UP DISPLAY (Einschaltbild in ähnlichen Form wie beim 1200XL) vor und demonstrierte das Arbeiten mit I.P.E.S.
  • Peter Straif führte das kombinierte Arbeiten mit TURBO-DOS, EPROMDISK und RAM-Disk vor, welches eine Arbeitsumgebung bietet, wie man sie beim PC mit einer Festplatte gewohnt ist.

Ein gelungenes Treffen, das hoffen läßt, daß am 7. September 1991 noch mehr Leute mitmachen.

Ansprechanschrift:
Alfred Laible
Tapachstr. 95 C 11
7000 STUTTGART 70< br /> TeL: 0711/844921

Peter Straif

Regionalgruppe München

Der Bit Byter Horst Lichtenheld möchte in Raum München eine Regi-Gruppe organisieren. Weiterhin ist er am Aufbau eines Pogrammes für BTX mit dem 8-Bit Atari interessiert. Er bittet alle Interessierten, sich bei ihm zu melden:

Horst Lichtenheld
Friedrich-Domin-Weg 30
8000 München 83
TeL: 089/677077

 

Regionalgruppe Warendorf

Das nächste Treffen findet am 7.9.1991 statt. Veranstaltungsort bitte erfragen bei:

Carsten Strotmann
An der Kreuzbredde 20
4410 Warendorf
TeL:02581-8420

 

Regionalgruppe Schwerin

Der Bit Byter Alexander Balow möchte im Raum Schwerin eine Regi-Gruppe organisieren. Interessiente melden sich bei:

Alexander Balow
Obotritenring 237
O-2754 Schwerin
Tel: 868359

 

Wir hoffen auch von den anderen bestehenden Regiogruppen demnächst an dieser Stelle berichten zu können.

Vielleicht hat ja auch mal der eine oder andere Lust eine Regionalgruppe zu gründen.

Wir würden uns darüber freuen, da das die Arbeit im Vorstand entlasten würde.

 

Atari Magazin

 

 

Dieses ABBUC Magazin erschien ursprünglich als Papierbeilage. Scan, OCR, Digitalisierung und Aufbereitung: Andreas Bertelmann