ABBUC Magazin 063


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Das Atari Bit Byter User Club Magazin erscheint ¼Jährlich. Jeweils
½jährlich erscheint das Atari Bit Byter User Club Sondermagazin. Eingesandte
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gibt der Autor seine Zustimmung zur Veröffentlichung. Veröffentlichungen,
auch auszugsweise nur mit schriftlicher Genehmigung

Inhalt

Seite 3 JHV 2000
Seite 7 JHV 2000 Spielwettbewerb
Seite 11 JHV 2000 Best of Show
Seite 15 Programmierung unter BEWE DOS
Seite 19 Bug Fix MegaRAM III
Seite 20 Elmshorner Computertage oi
Seite 21 Elmshorner Computertage II
Seite 22 ATARI Rettungsprojekt (APP)
Seite 24 Weihnachtsgeschenke für Bit Byter
Seite 26 Die ATARI Ideenpool Umfrage
Seite 28 Warum ATARI mein Leben veränderte
Seite 29 SPARTA DOS X
Seite 29 Mega Magazine
Seite 30 Preisrätsel
Seite 32 Die PD-Ecke

JHV 2000

Nun ist sie schon wieder vorbei – die JHV 2000.
Was für eine herbe Enttäuschung – die Besucherzahlen betreffend. Gerade mal 60-70 Leute haben die JHV besucht! Das ist ein wenig mager bei einer Mitgliedszahl von knapp 450 Usern. Da denkt man, zum neuen Jahrtausend kommen eine Menge Leute, und was ist – mit noch weniger wird man abserviert. Trotzdem werde ich Euch daheim gebliebenen ein wenig von der JHV erzählen.

Die Elite war natürlich vertreten, ABBUC e. V., Floppydoc, Regionalgruppen, die Schreures aus den Niederlanden, Fox und Crew (ebenfalls NL), Sascha Röber in Gestalt des einzigen deutschen ATARI 8-Bit Händlers und halt alle, die dazu beitragen, das der ABBUC immer noch der Anlaufpool Nr. 1 in Sachen 8-Bit in Deutschland und über dessen Grenzen hinaus ist. Keiner kann behaupten nichts davon gewusst zu haben, da der ABBUC, wie alljährlich, die Einladungen mit dem letzten Magazin oder Sondermagazin vor der Messe an alle Mitglieder verschickt hat.

Nach einer halben Stunde Verspätung (10:00 Uhr) kam auch ich am JHV-Tag in Herten an und war sofort überrascht, das so wenige Leute da waren (alles Aussteller)! Trotzdem gab’s zuerst mal Begrüßungssessions. Nachdem ich meine Restposten ausgepackt hatte und den Tisch so stehen hatte, das er keinen behinderte, war es auch schon so weit und Wolfgang rief die Horde zusammen zum stillsitzen und lauschen.

Nachdem der Kassenbericht und andere interne Angelegenheiten geklärt und der Vorstand entlastet war, kam eine längere Diskussion wegen der MSN-Geschichte. Wie (fast) jeder weiß, hat der ABBUC bei Microsoft eine Community eingerichtet. Dort kann jeder News, Bilder, etc. ablegen und jeder andere kann sich diese Informationen zunutze machen. Die Idee an sich ist gut, aber gerade bei dem von uns ATARlanern so gehassten Microsoft muss es wirklich nicht sein. Nach längeren Abwägungen sind wir übereingekommen, das die Community zuerst einmal weiter läuft. Gleichzeitig wurden aber drei User ausgeguckt, die dafür verantwortlich sind eine Alternative im Netz zu finden. Ich kann nur hoffen, das dies mit Erfolg geschieht.

Nun folgten noch die Berichte aus den Regionalgruppen und Ve schiedenes. Darauf gehe ich im Laufe des Textes ein.
Nachdem die "Pflichtübung" zu Ende war ging es zu gemütlichen Teil. Ich werde mich hier auf die Highlights und Neuerungen beschränken, sonst kommen wieder irgendwelche Leute auf die Idee zu behaupten, das das sowieso jeder schon weiß !

Wie viele wissen, wird in Zusammenarbeit von SWAT und H.A.R. eine Speichererweiterung für XL/XE-Rechner gebaut. Hierbei zeichnet sich Stefan Dorndorf (H.A.R.) für die Idee und die Software verantwortlich während Torsten Schall (SWAT) für die Hardwareentwicklung zuständig ist. Diese Erweiterung wird als 512 KB-Flash-RomModul erscheinen. Leider hat man von Stefan Dorndorf auf der JHV nichts sehen können, da er in Urlaub war. Da nun Stefan den Prototyp der Platine hatte, konnte auf der JHV leider keine Erweiterung zu sehen sein. Schwierigkeiten gibt es auch mit der Herstellung der Platinen. Nachdem Torsten nun zweimal von der georderten Firma "hängen gelassen" wurde, hat er sich auf der JHV um weitere Adressen von Platinen-Layoutern bemüht. Wollen wir hoffen, das es nun vorwärts geht und spätestens im ersten Quartal 2001 die Erweiterung erhältlich ist. Der Preis wird zwischen 35.-DM und 50.-DM liegen.

Andreas Magenheimer hat seine ATARI 8-BitSound-Collection vorgestellt. Dabei handelt es sich um Game & Demo Sounds, die Andreas in mühseliger Arbeit auf die HIFI-Anlage gesampled hat und dann auf AudioCD verewigt wurde. Das Gesamtpaket umfasst je 0 Demo-Sound-CDs und 10 Garne-SoundCDs. Der Komplettpreis für alle CDs liegt bei 100.-DM. Die CDs können natürlich auch einzeln zum Preis von 5.-DM geordert werden.

WASEO (Thorsten Helbing) hat ebenfalls eine neue CD mit Game-Sounds fertig gestellt und hatte diese selbstverständlich im Gepäck. Weiter gab es auch eine CD, auf der Michael Probst eine Menge Bilder von unseren ATARI-Computern zusammen getragen hat. Darunter sollen auch einige sehr seltene Raritäten zu bewundern sein, das ich aber nicht beurteilen kann – mangels der CD.

Walter Lojek (ABBUC PD) hat nach einem Jahr seit der Übernahme der ABBUC PD Bibliothek die meisten Disks gesichtet und überprüft und erwägt nun diese auf einen Server, falls gefunden, im ATR/XFD-Format abzulegen. Der Preis für PDs ist weiterhin gesunken und beläuft sich auf 1.-DM pro PD-Disk.
Von Joost Küp (Bauplan Service) kam die Meldung, das er die Baupläne noch einmal sichten und filtern wird und das es weiter lohnt diesen Service aufrecht zu erhalten. In den letzten Jahren gab es so viele Entwicklungen – wo bleiben die Pläne dazu?

Simon Schouten stellte eine Festplatten-Lösung vor. Außerdem gab es an seinem Stand die begehrtesten Leckereien, die sich ein ATARlaner vorstellen kann: ATARI-KEKSE. Da fühlen wir uns doch alle wieder in die Zeit der Sesamstrasse zurück versetzt 🙂

Die Schreures (NL-Pooldisk I & II) hatten einen Haufen Geschenke mitgebracht. Darunter befanden sich Festplatten, Floppies und andere Kleinigkeiten. Natürlich gab es die Pooldisks bei ihnen zu kaufen.
Erhard Pütz (Floppydoc) hat ein altes Programm wieder entdeckt: SAM! Dieses Tool dient zur Sprachausgabe am XL. Ich habe dieses Programm auch noch aus meiner Anfängerzeit
mit dem XL. Ich wollte mir damals die Sprachbox (Rätz/Eberle – ATARI Magazin 4/88 Seite 84) nachbauen. Da ich den Speech-Chip nicht bekam ist die Sache Geschichte geworden. Weiter stellte Erhard die Möglichkeit vor, APE als Telnet-Client einzusetzen.

Sascha Röber (PD-Mag World Versand) hatte den größten Stand angeschleppt. Bei ihm gab’s eine Menge Hardware, Software, Magazine, Süßigkeiten (gebrannte Mandeln/ Magenbrot) und eine Menge anderer Sachen. Neu war dieses Jahr die Verlosung. Das Prinzip glich dem der Losbuden auf den Jahrmärkten auch. Nur gab es so etwas auf einem 8-Bit-Event noch nicht. Verlost wurde Hardware (Monitor, Floppy) und Software. Nachdem nun Sascha alle Rechte von PPP inne hat, ändert sich eine Menge. So wird das New ATARI World Magazin und das ATARlmagazin ab 2001 zu einem Magazin zusammen wachsen. Der Name des neuen Magazines: New Generation ATARI Magazin (NGAM)! Ebenso wird das PPP-PD-Mag mit dem "hauseigenen" PD-Mag zusammen gelegt.

Mathy van Niselroy (NL) zeigt die Blackbox und erklärte deren Funktionalität. Als unermüdlicher Bastler hat er eine 80-Zeilen Grafik aus einer Anleitung für den C64 für den XL realisiert.


Die R.A.F. (Regionalg uppe ABBUC Frankfurt/M) kann man momentan als Aktivste von allen noch verbliebenen Regionalgruppen bezeichnen. Mit Best of Show haben sie einen tollen Wettbewerb ins Leben gerufen. Auf der JHV wurden die Preise vergeben. Außerdem veranstalteten die R.A.F.ler Spielwettbewerbe. Bei dem einen wurde 180 (Darts) gespielt und das andere war das Netzwerkspiel Multi-Dash. Dabei können 8 Spieler an 8 miteinander vernetzten Rechnern gegeneinander spielen. Mehr dazu wird die R.A.F. wohl selbst berichten.

Tja und der ABBUC hatte seine üblichen Sachen (Restposten, PD, etc). Neu war ein T-Shirt mit neuem Design.
…und was gab es sonst noch ???

Thorsten Butschke (SWAT) zeigte die Ergebnisse der Unconventional 2000. Da gab es verschiedenen Contests, die jede für sich mit Preisen versehen war. Da ja auch die 8-Bitter mit vertreten waren, haben die natürlich auch Preise abgeräumt.
Da ich dieses Jahr ohne Stand angereist war und eigentlich nur Andreas bei seinen CDs ein wenig zu Seite stehen wollte, hatte ich auch mehr Zeit mich mit den Leuten ein wenig zu unterhalten. Das war in den vorangegangenen Jahren ein wenig kurz gekommen. Trotzdem gab es noch genug Wallung an meinem Tisch, denn Heiko kam mit der kompletten Mailbox angereist, die auf der JHV 2000 aufgelöst wurde, da sich keiner mehr seit einem halben Jahr eingeloggt hat. Nun versuchten wir die Boxdaten auf den Mac und später auf einen PC zu übertragen, was leider fehl schlug. Irgendwie hatten alle Rechner Probleme mit dem Protokoll. Nun habe ich die Box hier stehen und schon einen Menge Files mit dem SIO2PC herüber geschoben auf den TT. Wird wohl noch eine kleine Weile dauern bis ich alle Files habe und die werden dann auch auf den Server gelegt, wo sich die PDs befinden. Tja… und da war sie auch schon um, die eigentliche JHV. Danach ging es ins Schnitzel-haus, um kräftig zuzuschlagen und noch ein wenig mit den anderen zu klönen. Für mich war dieses Jahr ziemlich früh Schluss, da ich Sonntag morgen früh aufstehen musste.
So verließ ich die "Nach"-JHV so gegen 21:00 Uhr, um 3 Stunden später sehr müde zu Hause anzukommen und um nur noch ins Bett zu fallen.

Einen Termin habe ich noch: Die Schreiersgrüner Frühjahrsmesse findet am 31.03.2001 in alt bekannter Örtlichkeit statt. Hoffen wir, das es da mehr Besucher werden wie bei den vergangenen 8-Bit Events. Sollte ich hier jemanden vergessen haben oder er wurde nicht gebührend erwähnt -Pech gehabt 🙂 – wenn es so sein sollte, bitte ich dies zu verzeihen!
bis zum nächsten Mal
Highlander

JHV 2000 Event

Der Spielwettbewerb
Dies war der erste Spielwettbewerb, der im Rahmen der JHV des ABBUC ausgetragen wurde. Aber es war nicht der erste, den wir, die RAF (Regionalgruppe des ABBUC Frankfurt am Main), durchgeführt haben. Bereits im Frühjahr gab es eine solche Veranstaltung bei der ATARI 8-bit Messe in Schreiersgrün. Das war sozusagen die Generalprobe für die Austragung bei der Jahreshauptversammlung in Herten. Da in Schreiersgrün alles gut geklappt hat und es auch bei den Anwesenden gut angekommen ist, schauten wir recht optimistisch und erwartungsvoll dem 28. Oktober entgegen.

In der Vorbereitungszeit hat die RAF viel Zeit für die Auswahl des Spieles investiert. Das ‚Rally Speedway‘ von Schreiersgrün konnten wir natürlich nicht noch einmal bringen. Aber was gibt es vergleichbares, das so aufregend für Spieler und Zuschauer gleichermaßen ist? Es muss einige wichtige Bedingungen erfüllen: der zeitliche Rahmen

eines Spieldurchganges darf ein bestimmtes Maß nicht überschreiten, der Sieger muss danach eindeutig feststehen und es soll einfach zu verstehen sein. Schließlich haben wir uns für das Dartspiel ‚180‘ entschieden. Für den Wettbewerb haben wir vier komplette Rechnersysteme zur JHV mitgenommen. Da der Bus von Carsten kaputt war, sind wir mit zwei PKW gefahren. Ich kam mit Thomas gegen 9 Uhr in Herten an, wo Carsten und Marc gerade ihre Sachen aus dem Auto räumten. Wir suchten uns einen Platz etwa in der Mitte des Raumes aus und stellten 3 Tische aneinander, so dass sie eine quadratische Fläche bildeten. Dort bauten wir an jeder Seite ein Computersystem auf, an dem gespielt werden konnte. An einen der Rechner haben wir den Beamer mit angeschlossen, den Wolfgang mitgebracht hatte. Dieser projizierte ein Bild auf eine große Leinwand, so dass die Zuschauer auch aus einigen Metern Entfernung das Geschehen mitverfolgen konnten. Diese Konfiguration nutzten wir auch später für die Präsentation der Programme und Demos bei der Best of Show.

Alle Spieler, die mitmachen wollten sollten sich in eine Liste eintragen. Aus dieser ergaben sich die jeweiligen Paarungen für die erste Runde, aus denen je ein Sieger hervorgeht für die nächste Runde. Dieser tritt dann wieder gegen einen anderen an u.s.w. Nach drei Runden kommt dann das Halbfinale und schließlich des Finale.

Nachdem die Versammlung gegen 13:15 Uhr endlich zu Ende war, haben sich gleich die ersten Interessenten in die Liste eingetragen. Dann haben wir bereits die Leute ansprechen und ermuntern müssen, mitzumachen. Nach einer halben Stunde war die Liste, die für 32 Spieler vorgefertigt war, noch nicht einmal halb belegt. Eine solche Zurückhaltung haben wir nicht erwartet. Selbst auf den Hinweis hin, dass man dabei nichts zu verlieren hat (kein Startgeld), sondern nur gewinnen kann (es gab einige Preise) haben sich die Besucher geziert, teilzunehmen. Vielleicht haben einige Leute sich gescheut eine Blöße zu zeigen vor einem Publikum sich als Spieler zu zeigen, oder haben gar Angst zu verlieren und sich zu blamieren. Aber das sollte doch in diesen Kreisen kein Thema sein, schließlich ist der ATARI eindeutig auch ein Spielcomputer und wegen dieses Gerätes gibt es doch diesen Club. Also haben wir uns mit der Liste auf den Weg gemacht und haben neue Spieler angeheuert. Bei 12 Paarungen war dann endlich Schluss, mehr ging nicht, trotz aller Überredungsversuche. Das Spiel ‚180‘ ist die Simulation eines Dartspiels. Zwei Spieler treten gegeneinander an. Abwechselnd wird mit Pfeilen auf die Zie
lscheibe geworfen. Jeder Wurf zählt mehr oder weniger Punkte, je nachdem was man trifft. Man startet mit 501 Punkten und die erzielten Punkte eines Durchganges (max. 180) werden davon abgezogen. Wer zuerst 0 Punkte erreicht ist Sieger. Allerdings muss man sie exakt erreichen und zusätzlich muss der letzte Wurf noch ein doppelt zählender Punktwurf sein.

Etwa um 14 Uhr starteten die ersten Spieler, die schon ganz ungeduldig auf den Beginn warteten. Zu diesem Zeitpunkt waren wir mit unserem Zeitplan bereits in Verzug, durch die geringe Teilnehmerzahl konnten wir es jedoch kompensieren. Carsten, Thomas und Marc überwachten die Spiele, der vierte Tisch war meist unbesetzt, denn die Spieler waren nicht immer sofort zu finden. Da man nun nicht jeden ABBUCianer kennt oder sich neue Gesichter merken kann, war es etwas schwer die Leute, die sich in der Liste eingetragen hatten wieder zu finden. Darum war ich oft damit beschäftigt die nächsten Spieler herbeizuholen oder eben die Gewinner zu notieren und die neuen Paarungen zu ermitteln. Manche Namen waren auch unleserlich geschrieben, was das Problem vergrößerte. Wenn wir gar nicht weiter wussten, haben wir Wolfgang gefragt, der kennt schließlich die meisten Mitglieder. Falls wir solch eine Veranstaltung noch einmal machen werden, werden alle Teilnehmer eine Startnummer erhalten, die sie gut sichtbar bei sich tragen müssen. Mittendrin kam noch eine weitere Paarung zustande, dank der Überredungskunst von Marc (der Überredete ist sogar ziemlich weit gekommen). Nachdem die erste Runde überstanden war (zwischendrin wurden schon Spiele der nächsten Runde durchgeführt) ging vieles leichter und schneller. Das Spiel brauchte nicht mehr erklärt zu werden und die Spieler waren schon geübt.

Trotzdem kam es immer noch zu Verzögerungen, weil z.B. Spieler einen Stand überwachen mussten und nicht wegkamen, weil die Ablösung nicht beikam. Andere waren nach langer Suche beim Kaffeetrinken am Kiosk zu finden, wieder andere haben wir einfach von der Liste gestrichen, weil sie wie vom Erdboden verschwunden waren. Die RAF war also an diesem Nachmittag sehr damit beschäftigt diesen Wettbewerb durchzuführen, für eine gemütliche Shopping-Runde von Stand zu Stand war gar keine Zeit.

Wenn man bei dem Dartspiel 3 mal 60 = 180 Punkte wirft, so wird dies wie bei den richtigen Wettkämpfen lautstark kundgetan. Das Programm macht das mit einer Soundroutine. Ich habe dies bei Erhard Pütz vernommen, das hat ihm einen extra Applaus eingebracht.

Wie bei fast jedem ATARI-Messebesuch ereilte uns auch diesmal ein Hardwareproblem. Sowohl der Stecker des Antennenkabels von Carstens Rechner als auch der von Wolfgangs Beamer hatten einen Wackelkontakt. Mit etwas Geschick haben wir es allerdings wieder hingebogen. Nächstes Mal werden wir einen Lötkolben mitnehmen. Gegen 16 Uhr war es dann soweit. Das Finale wurde gestartet. Auf der Leinwand konnten alle Interessierten das Spiel mitverfolgen. Sieger wurde schließlich Rouven Gehm aus Kaiserslautern. Bei der anschließenden Preisverleihung waren nicht mehr so viele Leute anwesend, doch die meisten haben aufmerksam zugeschaut. Der erste Preis ist ein Gerät, wovon es bis jetzt nur zwei Exemplare gibt: Eine Kombination aus Paddle und einer Art Joystick, dessen Funktion durch Tasten nachgebildet sind für 2 Spieler gleichzeitig. Ich würde es daher PaddleJoyswitch-Box nennen. Die Idee war von Armin Stürmer, von dem die Teile stammen. Diese konnten noch rechtzeitig vor dem Müll gerettet werden, als nach seinem Tod die Wohnung aufgelöst wurde. Ich habe nur sein Werk vollendet, indem ich die Verdrahtung und die Kabel ergänzt habe.

Die Preise für den zweiten und dritten Platz wurden von der Regionalgruppe WASEO und von Torsten Schall gestiftet, der auch für die Trostpreise aufkam. An dieser Stelle noch ausdrücklich unseren herzlichen Dank für die großzügigen Sponsoren.

Alles in allem war der Spielwettbewerb etwa so abgelaufen, wie wir es geplant hatten. Mit der Schwierigkeit Leute zum Mitmachen bei dem Spiel zu bekommen hatten wir nicht gerechnet. Zeitweise ging es etwas drunter und drüber, aber wir hatten die Situation immer im Griff und haben sie gemeistert. Doch aus den Problemen lernt man, und dann geht es beim nächsten Mal umso besser. Zum Abschluss gibt es hier folgend noch die komplette Liste der Teilnehmer aus allen Runden sowie die gewonnenen Preise.

 

Liste der Platzierungen

Damit ergeben sich folgende Platzierungen:

Ich hoffe es hat den Teilnehmern und Zuschauern Spaß gemacht. Dann steht der Austragung eines weiteren Spielwettbewerb im nächsten Jahr nichts entgegen.
Harry Reminder
RAF – Regionalgruppe des ABBUC Frankfurt am Main

JHV 2000 Event

Die Best-of-Show Veranstaltung

Wie schon im letzten Jahr hat die Regionalgruppe RAF auch im Millennium-Jahr wieder eine ‚Best of Show‘- Veranstaltung für die JHV organisiert und durchgeführt.

Schon sehr früh haben wir in den Club-Magazinen darauf hingewiesen. Schließlich geht es darum ein neues Programm oder eine neue Hardware für den 8-bit-ATARI zu erstellen und zu präsentieren. Und das braucht schließlich seine Zeit. Die vorgestellten Programme bzw. Geräte bewertet eine Jury anhand eines Punktesystems, das mit den meisten Punkten gewinnt.
Bis zum Sommer gab es leider nur 3 angemeldete Programme, zwei Leute hatten noch Soft- oder Hardware angekündigt. Diese wurden aber nicht bis zum Anmeldeschluss im Oktober fertig. Glücklicherweise fand Anfang September die von Thorsten Butschke und weiteren Leuten organisierte ‚Unconventional‘ statt. Dort wurden einige Demos erstellt und vorgeführt. Also haben wir diese noch mit in die Liste der Kandidaten aufgenommen und hatten am Ende 10 Titel. Gleichzeitig gibt zur ‚Best of Show‘ noch einen Logo-Wettbewerb. Das Logo soll den Gewinnern dazu dienen ihr Produkt damit hervorzuheben. Wir erhielten von vier Leuten Logo-Vorschläge. Es wurden diesmal auch wieder einige schöne Grafiken erstellt in recht unterschiedlichen Stilen. Nach Einsendeschluss Ende August haben wir das Logo, das uns am besten gefallen hat zum Sieger erkoren. Es ist das Bild von Ralf. Patschke, die Entscheidung war diesmal einstimmig. Diese Grafik haben wir auf T-Shirts drucken lassen, die dann an die Gewinner der ‚Best of Show‘ vergeben wurden.

Ralf Patschke erhält für seine Einsendung ebenfalls ein Exemplar mit seinem Logo. Abweichend zur letzenSest of Show‘ wurden nicht bestimmte Leute als Jury ausgewählt, sondern es konnte diesmal jeder Anwesende seine Wertung abgeben. Dazu haben wir einen Bewertungsbogen erstellt, der alle nominierten Titel enthält und auch ein Punkteschema, das entsprechend der Beurteilung anzuwenden war.
Vor dem Beginn der Hauptversammlung haben wir auf jeden Sitzplatz einen Bewertungsbogen gelegt , so dass jeder einen erhielt. Zusätzlich gab es noch einen Fragebogen zum ATARI Ideenpool. Im Laufe der Versammlung haben wir dann darauf hingewiesen und erklärt wie es ablaufen soll. Dieses Mal haben wir auch einen Preis für die fleißigen Leute der Jury ausgesetzt. Schließlich soll man für seinen Einsatz auch belohnt werden. Aus den abgegebenen Bewertungsbögen wurde ein Gewinner per Los ermittelt.

Nachdem der Spielwettbewerb abgeschlossen war, wurden an den aufgebauten Computersystemen die Programme vorgestellt. Es war zu unserem Bedauern keine Hardware angemeldet worden. Der eine oder andere konnte sich vorher schon an den Ständen der an der ‚Best of Show‘ beteiligten Kandidaten einen Eindruck von der Software verschaffen.

Das Spiel Multidash, ein Netzwerk-Spiel für bis zu 8 Spieler, wurde in der Konfiguration von den vier Rechnern der RAF vorgeführt. Dazu hatte Wolfgang das original Netzwerk-Interface von Jiri Bernasek , dem Autor des Programms, mitgebracht. Es funktioniert wirklich gut. Ein weiteres Spiel für bis zu 8 Spieler, jedoch an einem Rechner wurde demonstriert. Es stammt von Radek Sterba, ebenfalls aus der Tschechei, und nennt sich Cervi. Es erinnert an Milipede und wurde fälschlicherweise so bezeichnet. Auch diese Software erfordert ein spezielles Interface für die 8 Joysticks. Erhard Pütz hatte beides von der ‚Unconventional‘ mitgebracht und daher konnte es hier vorgestellt werden.

Für die Präsentation der Programme wurde wieder der Beamer von Wolfgang verwendet, so dass alle Interessierten das Geschehen gut auf der großen Leinwand mitverfolgen konnten. Alle gezeigten Demos wurden, wie schon erwähnt, bereits auf der diesjährigen Unconventional‘ in Lengenfeld vorgestellt. Es waren Grafiken, Animationen und Sound vertreten. Von Nir Dary stammt eine Grafik, die das Portrait eines Mannes darstellt. Als Besonderheit kann der Farbmodus und damit die Darstellung geändert werden. Mehr zu sehen gab es bei dem Demo ‚Unconventional‘ von den Holländern TXG, FOX, White Warrior und anscheinend hat auch Nir Dary mitgewirkt. Es ist eine abwechslungsreiche Animation, die gut beim Publikum angekommen ist. Eine akustische Einlage bildete das Sound-Demo ‚Short‘ von Nils Fenske. Mirko Sobe’s Demo hat die Zuschauern zum Staunen gebracht; schöne grafische Effekte waren zu bewundern. Ein weiterer Beweis für die tollen Möglichkeiten die Turbo-Basic bietet. Markus Römer führte seine Musikkomposition ‚Stohlen by‘ vor. Erstaunlich, was der kleine ATARI doch alles kann.

Im Bereich Anwendungssoftware war u. a. vertreten der DOS-Fileloader von Heiko Bornhorst. Mit ihm kann man aus einem Menü heraus Dateien von Diskette einfach darstellen. Sowohl Grafiken als auch Text lassen sich damit bequem anzeigen. Sogar eine Funktion zum zyklischen darstellen der Dateien ist vorhanden (Picture-Slideshow). Zuletzt hat noch Carsten Strotmann zwei Software-Entwicklungssysteme vorgestellt. Es handelt sich dabei um das ATARI Forth, welches er selbst umgesetzt hat, und den cc65 C-Compiler für den ATARI. Dieses wurde von einem mehrköpfigen Entwicklungsteam erstellt. Damit waren dann alle 10 Kandidaten vorgestellt und die Zuschauer hatten zu entscheiden was ihnen am besten gefallen hat.

Übrigens: fast alle Demos sind auf der Club-Diskette Magazin 62 enthalten. Wer sie noch nicht kennt, sollte sie sich einmal ansehen. Die Demos der nicht anwesenden Programmierer wurde freundlicherweise von Thorsten Butschke und Andreas Magenheimer vorgeführt. Vielen Dank für die gute Unterstützung an Euch. Die gesamte Vorführung dauerte etwa eine halbe Stunde. Für eine ausführliche Präsentation aller Titel war leider keine Zeit. Ich hätte mir dennoch gewünscht, dass die anwesenden Programm-Autoren etwas mehr zu ihrem Werk erklärt hätten. Der Anschein einer ‚Show‘ war deshalb nicht gut erkennbar. Trotzdem bin ich mit dem Verlauf dieses Jahr recht zufrieden.

Wir erhielten von der Jury ganze 13 Bewertungsbögen von ca. 50 verteilten zurück. Ich habe zusammen mit Marc die Bögen ausgewertet. Dazu mussten wir alle Wertungspunkte für jeden vorgestellten Titel addieren. Nach kurzer Zeit standen auch schon die Gewinner fest. In der Kategorie Spiele/Demos hat mit großem Abstand Multi-Dash von Jiri Bernasek die meisten Punkte erhalten. Von den Anwendungsprogrammen erhielt der DOSFileloader von Heiko Bornhorst die meisten Punkte. Die Gewinner können ihr Produkt mit dem Logo versehen, es ist eine Auszeichnung für ihr Werk. Es war schon gegen 17 Uhr als wir die Gewinner bekannt gaben. Die T-Shirts mit den aufgedruckten Logos wurden ausgehändigt und die Sieger nochmals mit Beifall geehrt. Leider hatte Jiri nicht die lange Reise bis nach Herten angetreten. Dafür hat sich der Vorstand bereit erklärt ihm seinen Preis zuzuschicken.

Zu guter letzt war noch eines der neuen ABBUC-T-Shirts als Preis für einen Jury-Teilnehmer zu verlosen. Aus allen abgegeben Bewertungsbögen wurde dieser gezogen, als Glücksfee stand uns Sandra Schouten hilfreich zur Seite. Auf dem ersten gezogenen Bogen war leider kein Name vermerkt, so dass die Ziehung nochmals durchgeführt wurde. Das Los fiel dabei auf Wolfgang Burger, der bereits das T-Shirt in der Hand hatte. Er verzichtete aber großzügig darauf (wahrscheinlich hatte er sich schon eines gekauft ;-), und somit musste Sandra ein drittes Mal das Los ziehen. Und dieses mal stand der Gewinner endlich fest: Benjamin Lojek, der Sohn von Walter Lojek hat das T-Shirt gewonnen!
Hier noch eine Übersicht zu allen teilgenommenen Programmtiteln sowie die jeweils erreichte Punktzahl:
Wenn man eine weitere Trennung zwischen Spielen und Demos vornimmt, so ist nach Punkten die beste Demo von Mirko Sobe erstellt worden.

Die Kategorie Hardware blieb unbesetzt, denn niemand hatte eine angemeldet. Damit fand das dritte T-Shirt leider keinen neuen Besitzer. Es ist schade, dass dieser Preis nicht vergeben werden konnte. Für die nächste Veranstaltung erwarte ich daher von Euch auch Nominierungen für Hardware.

Wer dazu Ideen hat oder sucht, der schaue sich doch den ‚Ideen-Pool‘ von Carsten Strotmann an, ihr findet ihn auf seiner Homepage. http://www.strotmann.de/atari/ideapool. html

Meine besten Glückwünsche an alle Gewinner! Ich hoffe auch für nächstes Jahr auf viele Teilnehmer bei der ‚Best of Show JHV 2001‘.

Harry Reminder
RAF – Regionalgruppe des ABBUC Frankfurt am Main

Programmierung unter BW-DOS

0. Einführung
Liebe Atarianerinnen und Atarianer,
viele von Euch werden den Atari nur noch zu Hobbyzwecken nutzen, bei einigen wird er vielleicht sogar schon ganz auf dem Speicher verschwunden sein.

Wenn man nun trotzdem noch will, dann lassen sich mit den Emulatoren immer noch Softwareprojekte verwirklichen. Dies mag für viele heutzutage noch einfacher sein, als es je war. Die Emulatoren bilden die Hardwareerweiterungen nach, die man selbst nie hatte (Speichererweiterung, große Floppy, Uhr); die Editoren sind komfortabler denn je, man muss nicht mehr mit Speicherplatzproblemen kämpfen (wer hat denn schon mal ernsthaft ein großes Softwareprojekt mit dem ATMAS II vollendet) und so weiter …

Aber wozu dann überhaupt noch für den Atari programmieren ?
Ganz einfach – trotz seines Alters von nunmehr über 20 Jahren ist das Konzept des Atari-OS relativ modern, die gesamte Peripherie wird über eine einheitlich
e Schnittstelle geräteunabhängig angesprochen (C10), einzelne Treiber (hier DeviceHandler) sind einfach auszutauschen, Ein-/ Ausgabeumleitung …

Auch ist das gesamte Gerät noch so übersichtlich, dass man es (fast) komplett beherrschen kann.
Was heißt nun "Programmierung unter BW DOS" ? Prinzipiell sollten Anwendungsprogramme natürlich mit jedem DOS zurechtkommen (leider tun dies viele nicht). BW-DOS bietet aber mit seinem Kommando-Interpreter weit mehr Möglichkeiten und erinnert stark an die "großen" Rechner mit Unix oder MS-Dos. So könnt Ihr nun Eure Lieblings-Shell als Vorbild nehmen und Kommandos oder Tools programmieren, die es für BW-DOS noch nicht gibt. Und da sind sicher viele kleine Ergänzungen denkbar, die nicht gleich in riesige Programmierprojekte ausarten. Wer sich nun aber partout BW-DOS nicht anschauen möchte, sollte die Artikel trotzdem mal durchlesen, viele Programmiertechniken können sicher auch auf andere DOS-Versionen übertragen werden. Alle hier aufgeführten Beispiele sind in 6502 Assembler und für den ATMAS II gedacht.

1. "Hello World"
Als Einstimmung in die ganze Materie folgt nun zunächst das obligatorische "Hello World" Programm.
Zur Ein-/Ausgabe auf verschieden Geräten steht uns auf dem Atari die CIO (Central Input/Output Utility) zur Verfügung. Damit ist sichergestellt, dass unser Programm auch noch funktioniert, wenn zur Ausgabe ein ganz neues Gerät verwendet wird (z.B. Rolands Erweiterung mit Hercules-Grafikkarte). Das Beste daran ist, dass wir uns gar nicht darum kümmern müssen, ja wir brauchen davon nicht einmal etwas zu wissen. Die CIO bietet zur Ein-/Ausgabe acht verschiedene Kanäle an, die man einem bestimmten Device-Handler zuweisen kann. Wir wollen ja etwas auf dem Bildschirm ausdrucken, dafür ist normalerweise der "S:" (Screen)-Handler zuständig. Doch auf dem Atari gibt es noch einen speziellen Handler, Vereinbarungsgemäß ist der E:-Handler ständig auf dem Kanal 0 geöffnet, deshalb bietet es sich in der Regel an, zur Bildschirmausgabe den Kanal 0 direkt zu benutzen.

Unser Programm sieht dann wie folgt aus: CPTXTR EQU $09
EOL EQU $9B
ICCOM EQU $0342
ICBAL EQU $0344
ICBAH EQU $0345
ICBLL EQU $0348
ICBLH EQU $0349
CIOV EQU $E456
LDX #0 ; Kanal 0
LDA #TEXT:L ; wir überge ben der CIO die Speicheradresse unseres Textes
STA ICBAL,X
LDA #TEXT:H
STA ICBAH,X
LDA #$20 ; Maximallän ge, sollte länger als unser Text sein
STA ICBLL,X
LDA #0
STA ICBLH,X
LDA #CPTXTR ; Kommando, hier "Put Text Record"
STA ICCOM,X
JSR CIOV
RTS
TEXT ASC "Hello World" ; unser Text
DFB EOL ; Zeilenende

Streng genommen kann man sich die Indexierung mit dem X-Register beim Kanal 0 natürlich sparen, es vereinheitlicht aber den Stil und hilft, Fehler zu vermeiden, wenn später mal auf einen anderen Kanal umgestellt werden sollte.

2. Erkennung von BW-DOS
Da wir ja die besonderen Fähigkeiten von BW-DOS benutzen wollen, muss das Programm aber auch feststellen können, ob es überhaupt von BW-DOS gestartet worden ist. Dazu helfen die Speicherzellen ab Adresse $0700 (Anleitung Seite 25). In Speicherzelle $0700 muss der Buchstabe "S" stehen (abgeleitet von Sparta-Dos, zu dem BW-DOS ja weitgehend kompatibel ist).

In Speicherzelle $0701 liefert BW-DOS $32. Diese Zelle enthält bei Sparta-Dos die Versionsnummer, BW-DOS "tarnt" sich also als Sparta-Dos Version 3.2. BW-DOS selbst kann über die nächsten beiden Speicherzellen identifiziert werden, die die Buchstaben "BW" enthalten müssen. Die folgende Speicherzelle enthält dann die Versionsnummer von BW-DOS.

Da wir nur die dokumentierten Schnittstellen von BW-DOS nutzen wollen, reicht es auf "Sparta-Dos" Kompatibilität zu testen. Alle unsere Programme sollten dann auf Sparta-Dos ebenfalls ausführbar sein. Bei der Versionsnummer werden wir jedoch vorsichtshalber nur abfragen, ob sie größer oder gleich V 3.2 ist. Sonst sind die Tools unter neueren Versionen von Sparta-Dos (3.3a bzw. b gibt es schon) nicht ausführbar, obwohl die vollständig kompatibel sind.

Das entsprechende Code-Fragment sieht nun wie folgt aus:
LDA $0700
CMP #’S
BNE NOTBW
LDA $0701
CMP #32
BCS BWDOS NOTBW RTS
BWDOS

3. Erste Experimente mit der Kommandozeile
Dieser Abschnitt soll sich mit der Auswertung der Kommandozeile beschäftigen. Das ist die wohl wichtigste Funktionalität von BW-DOS, da so Parameter gleich beim Programmstart mit übergeben werden können.

Wie können wir die Kommandozeile nun auswerten ?
Für die Kommandozeile gibt es anders als für die Identifikationsbytes, keine feste Adresse. Bestimmte Speicherzellen und Einsprung-punkte für nützliche Unterprogramme sind bei BW-DOS jedoch in einer Tabelle (COMTAB genannt) abgelegt. Der erste Eintrag ist immer eine Sprunganweisung zum Start des eigentlichen Kommandoprozessors und diese Adresse wird in den Speicherzellen DOSVEC ($0A) abgelegt. Der Buffer für die eigentliche Kommandozeile (LBUF) beginnt 63 Bytes dahinter und ist 64 Bytes lang. (Probiert doch mal aus, ein längeres Kommando einzugeben, BW-DOS bricht dann mit "ERROR 137" (Record zu lang) ab.) Das nächste Code-Schnipsel lehnt sich an unser "Hello World" Beispiel an und gibt die komplette Kommandozeile aus:

DOSVEC EPZ $0A
LDX #0 ; Kanal 0 CLC
LDA DOSVEC
; L-Byte der COMTAB

ADC #63 ; Offset für LBUF addieren STA ICBAL,X
LDA DOSVEC+1 H-Byte der COMTAB
ADC #0 ; evtl. Übertrag addieren
STA ICBAH,X
LDA #64 ; Maximallänge von LBUF
STA ICBLL,X
LDA #0
STA ICBLH,X
LDA #CPTXTR ; Kommando, hier "Put Text Record" STA ICCOM,X
JSR CIOV
RTS

Nun interessiert ja aber nicht die Kommandozeile als ganzes, sondern wir wollen einzelne Argumente (durch Leerzeichen getrennt) auswerten. BW-DOS stellt als Hilfe dafür eine Funktion (CRNAME) bereit, die aus der Kommandozeile das jeweils nächste Argument heraussucht und in einem weiteren Buffer (COMFNAM, COMTAB+33) ablegt. Der Einsprungvektor zu dieser Funktion ist ebenfalls in COMTAB (Offset +3) abgelegt. Wenn wir sauber (also Trennung von Programm und Daten) programmieren wollen, ist schon ein Klimmzug nötig, um die Funktion zu nutzen. Das folgende Programm zeigt, wie wir uns einen eigenen Sprungvektor für diese Funktion erstellen:

CLC
LDA DOSVEC
ADC #3
STA ACRNAME
LDA DOSVEC+1
ADC #0
STA ACRNAME+1
VCRNAME JMP (A_CRNAME) ; unser eigener Vektor
ACRNAME DFW 0 ; Speicher, um die Adresse von CRNAME abzulegen

Nun können wir das Beispiel von eben so modifizieren, dass nur das erste Argument ausgegeben wird:

JSR VCRNAME
LDX #0 ; Kanal 0 CLC
LDA DOSVEC ; L-Byte der
COMTAB ADC #33 ; Offset für
COMFNAM addieren
STA ICBAL,X LDA DOSVEC+1
ADC #0 rag
; H-Byte der COMTAB
; evtl. Über-addieren
STA ICBAH,X
LDA #28 ; Maximallänge von COMFNAM STA ICBLL,X
LDA #0
STA ICBLH,X
LDA #CPTXTR ; Kommando, hier "Put Text Record" STA ICCOM,X
JSR CIOV
RTS

Ihr werdet nun bemerken, dass nicht nur das erste Argument ausgegeben wird, sondern dass BW-DOS die aktuelle Laufwerksbezeichnung davor stellt, falls nicht das Argument selbst mit einer Laufwerksbezeichnung beginnt. Wenn uns die nicht interessiert, müssen wir die ersten drei Zeichen also überspringen.

Um alle Argumente auszuwerten, muss nun die CRNAME-Routine so oft aufgerufen werden, wie Parameter vorhanden sind. Woher bekommen wir nun aber diese Information ? Startet das letzte Programm doch einfach mal, ohne einen Parameter anzugeben. Wie Ihr seht, wird trotzdem eine Zeile mit der Laufwerksbezeichnung ausgegeben. A
lso könne wir das Ende der Kommandozeile feststellen, indem wir prüfen, ob das Zeichen hinter der Laufwerksbezeichnung das Zeilenende markiert (EOL).

NEXT JSR VCRNAME
LDY #36 ; COMFNAM+3 LDA (DOSVEC),Y ; hole Zeichen
CMP #EOL ; Zeilenende
BEQ END ; ja
LDX #0 ; Kanal 0 CLC
LDA DOSVEC ; L-Byte der COMTAB
ADC #36 ; Offset für COMFNAM+3 addieren STA ICBAL,X
LDA DOSVEQ+1 ; H-Byte der COMTAB
ADC #0 ; evtl. Übertrag addieren
STA ICBAH,X
LDA #25 ; Maximallänge
von COMFNAM-3
STA ICBLL,X
LDA #0
STA ICBLH,X
LDA #CPTXTR ; Kommando, hier "Put Text Record" STA ICCOM,X
JSR CIOV
BPL NEXT ; nächstes Argument, wenn kein Fehler RTS

Und damit sind wir schon am Ende der ersten Lektion. Im nächsten Magazin werden wir dann die ersten kleinen, nützlichen Hilfsprogramme entwickeln.

Bevor Ihr Euch nun selbst ans ausprobieren macht, empfehle ich, folgende Literatur bereitzulegen:
1. Bernasek, Jiri: BW-DOS Anleitung, ABBUC-Sondermagazin # 16, ABBUC e.V. Herten, 1994 alternativ
2. Lojek, Walter und Naumann, Matthias: SPARTA-DOS Construction-Set, ABBUC e. V. Herten, 1992
3. Reschke, Julian und Wiethoff, Andreas: Das Atari-Profibuch, Sybex Verlag-GmbH Düsseldorf, 2. Aufl. 1986
4. Zaks, Rodney: Programmierung des 6502, Sybex GmbH Düsseldorf, 7. Aufl. 1984

Bis zum nächsten Magazin,
Euer Matthias

P.S.: Natürlich sind jegliche Korrekturen, Verbesserungsvorschläge, Ideen oder sonstige Kommentare immer gern gesehen. Am einfachsten erreicht Ihr mich per Email unter matthias.belitz@gmx.net

BUGFIX MegaRAM III

Hi,
nachdem ich es endlich geschafft habe, dem Drängen der Atari-User nachzukommen und ein paar Speichererweiterungen vom Typ MegaRam III zusammengebaut und verkauft habe, stellte sich nun doch noch ein Fehler heraus, obwohl ich sie vorher zu Hause getestet habe.

Auf dem Testrechner (einem XE) funktioniert sie auch bislang fehlerlos. Allerdings funktioniert sie nicht richtig auf Rechnern vom Typ XL. Wenn man das weiter untersucht wird man vermutlich herausfinden, dass sie auf Rechnern mit FREDDY funktioniert und auf Rechnern ohne FREDDY nicht, aber das kann ja testen wer will. Nachdem ich jetzt mehrere Tage (ganze Tage meiner Freizeit) die MegaRam III auf dem OP-Tisch hatte, scheint es so, als hätte ich den Fehler und eine Lösung für das Problem gefunden.

Der Fehler ist der gleiche, der auch schon die MegaRAM 2 nicht funktionieren ließ -der Refresh funktioniert nicht, und zwar weil der Erbauer der MegaRam den Refresh nicht korrekt eingebaut hat. Lösung: (siehe Grafik) Die MegaRam III wird auf automatischen Refresh umgebaut.

Dafür braucht man:
– 1 AND Gate (74 LS 08)
– etwas Draht (am besten Kupferlackdraht)
– Lötgerät

An der Stelle "X" wird der Widerstand von der Platine getrennt. Der Pin des Widerstandes kommt an des Ausgang des UND -Gatters. Der Lötpunkt, wo der Widerstand war, kommt an einen der Eingänge des UND – Gatters. Der Pin 10 (markiert mit "(3)") des 74 HC 4040 wird mit dem zweiten Eingang des UND – Gatters verbunden. Fertig. Das war’s. Wer besonders gründlich sein möchte, legt noch die restlichen Eingänge des 74LS08 auf Masse.
Gruß, Erhard Euer Floppydoc

Rückblick auf die 8. Elmshorner Computertage

Am vergangenen Wochenende, 04. + 05.11.00, fanden in Elmshorn die Computertage statt. Bereits zum achten mal hatte der Computer Club Elmshorn diese Ausstellung organisiert. Auch wir – die ABBUC Regional Gruppe Elmshorn (ARE) – waren als Aussteller dabei. Die Messe fand in einer großen Schule statt und bot ausreichend Platz für die fast 30 teilnehmenden Firmen und Vereine sowie weitere Aussteller des Computer Club Elmshorn. Wir hatten einen ganzen Klassenraum zur Verfügung, in dem wir die ganze Pracht der ATARI 8-Bit Welt vorstellen konnten. Da diese Ausstellung eine Mischung aus kommerziellen und privaten Ausstellern ist und darüber hinaus System unabhängig ist, war das Publikum entsprechend vielschichtig. (Also nicht nur ATARI Freaks :-). Von der ARE standen Walter Lojek, seine beiden Söhne Oliver und Benjamin und ich (Stefan Johnigk) den vielen interessierten Besuchern Rede und Antwort. Unterstützung bekamen wir an beiden Tagen von unserem ersten Vorsitzenden Wolfgang Burger, der extra den weiten Weg nach Schleswig-Holstein machte. An dieser Stelle nochmals ein ganz großes DANKE, Wolfgang ! Auch schauten zeitweise die anderen Mitglieder der ARE kurz vorbei. Den Besuchern gingen häufig die "Augen über", was uns sehr amüsierte.

"Was, die Computer gibt es immer noch" oder "So einen habe ich auch mal besessen" waren die häufigsten Sätze, die wir an diesem Wochenende hörten. Als Neuheiten stellten wir am Samstag das 8-Port Joystick Interface vor und am Sonntag hatte Wolfgang uns das Netzwerkspiel von Jiri Bernasek mitgebracht. Insbesondere das junge Publikum war begeisterst. Stundenlang waren unsere Geräte dicht umlagert. Erstaunlich, das Kinder von Computern begeistert sind, die lange Zeit vor ihrer Geburt entwickelt wurden. Aber auch das erwachsene Publikum hatte viel Spaß beim Anblick der alten ATARI Geräte. Walter hatte einen Teil seiner umfangreichen Sammlung mitgebracht. (400, 800, 600XL, 800XL, 1200 u.v.a.m.) Weiterhin präsentierten wir Spiele auf der VCS 7800 und mussten einige male den ATARI PortFolio "auspacken". Auch waren einige ehemalige Mitglieder des ABBUC unter den Besuchern. Mal sehen, vielleicht tritt der eine oder andere ja wieder ein ? Auf jeden Fall konnten wir den Verein endlich mal auch hier im Norden richtig toll vertreten und präsentieren. Einige Bilder wurden ebenfalls gemacht. Vielleicht werden sie ja mit im Magazin abgedruckt. Uns allen hat es fürchterlich viel Spaß gemacht. In zwei Jahren werden wir auf jeden Fall wieder an den Computertagen teilnehmen.

Und bis dahin gibt es sicherlich noch andere Events – auch hier oben im Norden. Wer von Euch in Schleswig-Holstein, Hamburg oder dem nördlichen Niedersachsen wohnt und noch Anschluss an eine Regional Gruppe sucht, der melde sich bitte bei mir. Verstärkung können wir immer gut gebrauchen.

Viele Grüße von der ARE.
Stefan Johnigk

Elmshorner Computertage II

Ein kleiner Bericht von einer großen Veranstaltung… Das ich erst nach vielen Jahren Clubmitgliedschaft Wolfgang Burger einmal persönlich treffe, liegt ganz allein an meinem Job, der mir nur sehr wenig Zeit für die Familie lässt, da ist die Teilnahme an Treffen schon Luxus. In Elmshorn hat es geklappt, nur 100 km von Kiel entfernt. Es ist schon eine interessante Verflechtung,

Mitglieder des CCE ( Computer Club Elmshorn) sind auch ABBUC-Mitglieder, es reicht sogar zu einer Regionalgruppe. Der "kleine" ATARI war in Elmshorn reichlich vertreten, gleich in zwei Räumen. Wir vom Computermuseum der FH-Kiel betreuen schon seit Jahren XL/XE, hatten diesmal einen 400er und zwei 800XL dabei, fast zwei Tage lief auf dem XL LOGO, vielen Besuchern wurde die Turtle erklärt, es ist immer wieder faszin
ierend, vier Kröten über den Bildschirm zu treiben. Wir waren mit dem Museum in einem eigenen Raum, nebenan war der ABBUC untergebracht, beide Tage von Stefan betreut und zeitweise von mir heimgesucht. Es war das volle ABBUC-Programm aufgelegt, Infos, Demos, Spiele-Action usw. außer Wolfgang war noch Walter Lojek anwesend.

Es ist für mich immer wieder beeindruckend, wie herzlich man in Elmshorn aufgenommen wird, wie gut die Betreuung ist und wie groß das Interesse der Gäste. Für die Arbeit von Clubs ist Elmshorn eine der ersten Adressen wenn es um Präsentation geht. Ich wüsste nicht, wo man sonst noch derart optimale Bedingungen findet. Das gilt auch für das Kieler Computermuseum und den von uns betreuten weiteren Clubs. Also von hier aus noch einmal ein riesiges DANKE an den CCE. Als Besonderheit ist noch zu vermelden, dass am Sonntag aus Brüssel das o.K. kam, dem 800XL im ABBUC-Raum einen CE-Aufkleber zu verpassen.
Endlich wurde die Konformität bescheinigt, das Gerät entspricht europäischen Normen hinsichtlich Störstrahlung, Bediensicherheit, Isolation und Recyclingfähigkeit. Ein wahrhaft großer Moment (Weiterer Unfug wurde nicht getrieben)

Wir haben uns alle großartig verstanden, Wolfgang schien sich so dicht an Skandinavien wohl zu fühlen…
Eine Wiederholung in zwei Jahren wäre schon was, aber der ABBUC ist im Norden ja auch über den CCE und die "Kieler Museumstruppe" meistens sehr gut vertreten.
Liebe Grüße an alle Bit Byter
Willi

ATARI Rettungsprojekt (APP)

Für die Organisation des Projektes brauchen wir folgende Dinge:
WebSite, damit wir zeigen können, was wir schon getan haben, wie der Status des Standards ist und welche Leute beteiligt sind
Mailing List, damit wir Diskussionen beginnen können, die die Entwicklung des Standards betreffen
Mehrere Leute haben schon ihr Interesse an dem Projekt bekundet und ich hoffe, dass wir bald eine Mailing List haben werden um eine Diskussion zu beginnen Wir suchen immer noch nach einem guten Platz, wo wir die WebSite veröffentlichen können, Vorschläge sind willkommen. Und wenn es jemanden gibt, der weiß, wie man am besten mit einer Mailing List umgeht, lasst es mich wissen.

Ziele
Wir wollen einen einheitlichen, klaren und nutzvollen Weg schaffen, um Software, Hardware und Dokumente zu beschreiben. Dafür gibt es verschiedene Gründe:

… Zum Beispiel wie man Sammlerstücke beschreibt für die Leute, die AtariGegenstände sammeln (und so retten) … Um es möglich zu machen, Archive zusammenzuführen, damit Gegenstände in verbreiteten Archiven zu gefunden werden … Beschreibung von Atari-Gegenständen für historische Dokumentationen

… Um die Entwicklung einheitlicher Tools zum Suchen, Editieren, Schmökern und Präsentieren von Gegenstandsinformationen zu ermöglichen

… Als ein einheitliches Format, um zwischen verschiedenen Tools Archive auszutauschen

Diskussionen
Es gibt bei dem Software-ErhaltungsStandard immer noch einige Diskussionspunkte. Lasst uns sie auflisten, damit wir alle darüber nachdenken und uns auf gute Diskussionen vorbereiten können:

… Kategorien: Einige Elemente brauchen ein Kategorie-System. "Art der Software" zum Beispiel, oder auch Kategorien wie Sprachen, Spiele, Demos, Geschäftliches, Aus-/ Weiterbildung. Da es möglich ist, mehrere Kategorie-Systeme zu definieren, sollten wir versuchen, das Beste zu finden. Es gibt genügend Beispiele, wenn man in schon bestehende Archive schaut.

… Bewertungssystem: Ist es sinnvoll, eine "Qualitätsmarke" zu der Software hinzuzufügen? Und wenn es sinnvoll ist, welches Bewertungssystem nehmen wir (zum Beispiel: 1:Schlecht, 2: Normal, 3: Gut etc.) und welche Eigenschaften sollen bewertet werden? (zum Beispiel: Qualität der Aufzeichnung/ Kopie, Design, Handhabung, Darbietung, Allgemeines etc.) Und wir sollten nicht die Software-Rezensionen vergessen, in denen die Qualität eines Produktes oft beschrieben ist.

… Gegenstands-Besitzer: Es ist schön, Software zu beschreiben, aber irgendwie gehören die physischen Dinge (Ich meine die Dinge, die man in seiner Hand halten kann) auch jemandem. Auf der einen Seite kann man sagen, dass ein Archiv einen Besitzer hat und alle Gegenstände in diesem Archiv gehören dieser Person. Ist das der richtige Weg? Vielleicht sollte es möglich sein, zu jedem Gegenstand einen Besitzer zuzuordnen, damit man ein Archiv mit Gegenständen von verschiedenen Besitzern erhält

Medien-/Verpackung-/Handbuch-Besitzer:
Einige Sammler (ich auch) haben ein Protokoll, um anzugeben, ob sie das Medium( z.B. Diskette, Kassette, Cartridge/Steckmodul), die Verpackung und das Handbuch haben. Wie können wir diese Informationen in den Standard einbeziehen? (bitte beachte, dass das Handbuch zur Zeit in dem Dokumentations-Erhaltungs-Standard beschrieben werden muss)

… Ausführungsinformationen: Die Softwarebeschreibung sollte auch Informationen über die Ausführung der Programme bieten. Denkt an den benötigten Speicherplatz, das Betriebssystem, benötigte Hardware (z.B. Lightgun), benötigte Software (z.B. eine Programmiersprache)

… Schutzinformationen: Bei kommerzieller Software kommt es häufig vor, dass das physische Medium geschützt ist. Zum Beispiel kann ein Kopierschutz bei Disketten und Cartridges vorhanden sein. Manchmal können diese Schutzvorrichtungen in dem Disk Image File (z.B. dem APE Pro Format) untergebracht werden und manchmal ist das nicht möglich. Wie soll mit diesen Dingen in dem Standard vorgegangen werden? … Gegenstandsdetails: Es ist wirklich verblüffend, wie viele detaillierte Unterschiede zwischen Software gefunden werden kann. Es kann einen kleinen Unterschied bei der Verpackung geben, dass die eine Box schwarz ist und die andere Box (mit dem gleichen Inhalt) ist blau. Oder es gibt Unterschiede in dem Medium, dass unterschiedliche Schriftarten verwendet wurden, etc. Für Einige mag das jetzt verrückt klingen, aber viele Sammler halten das für wichtig. Also, wie kann man diese Details beschreiben?

… Disketten-Image-Inhalte: Viele Diskettenimages enthalten Dateien, die eigentlich separate Software darstellen. Im extremen Fall kann man sogar ein Diskettenimage auch als Archiv bezeichnen, aber ich denke nicht, dass es Sinn macht, jede Datei extra zu beschreiben. Aber irgendwie sollte es möglich sein, den Inhalt einer Diskette zu beschreiben. Im Fall eines Diskettenmagazins könnte das eine Liste der Artikel sein. Andere gute Ideen zur Beschreibung der Inhalte sollten diskutiert werden.

Zuletzt sollte ich sagen, dass man immer andere Diskussionsinhalte hinzufügen kann, die wichtig für das APP sind.
Mit freundlichen Grüßen
Freddy Offenga

Mailinglist: ataripreservation©egroups.com /e. Autor:
freddy.offenga©mpi.nl

Weihnachtsgeschenke für Bit Byter

Es gibt wieder eine frische Audio-CD von WASEO!
Diesmal sind einige der allerbersten Songs aus den Spitzenspielen dabei, wie z. B. International Karate, Warhawk oder Draconis, aber auch andere fröhliche Stücke aus weniger bekannnten Spielen wie z. B. Thinker oder Duch. Insgesamt ist es eine kunterbunte Mischung aus alten und neuen Songs, natürlich in bester Klangqualität und zusammen mit einem vierseitigen, bunten Booklet (das die Titel mit ATARI-Font enthält!)

Weitere Audio CD kommen aus dem Hause Magenheimer. Andreas hat viele, viele Atari Sounds gesampelt und bietet eine ganze Serie an.

Das Gesamtpaket Umfasst je 10 DemoSound-CDs und 10 Game-Sound-CDs. Der Komplettpreis für alle CDs liegt bei 100.-DM. Die CDs können natürlich auch einzeln zum Preis von 5.-DM geordert werden. Hinzu kommen natürlich noch die Portokosten.
Andreas Magenheimer
55232 Alzey
Rechenmühle 2
06243-8476


und einem ordentlichen CD-Aufkleber. Ein echter Hit für alle ATARI 8Bit-Fans, Freunde, Freaks und alle die immer noch diese ultraoriginelle Musik gerne hören!

Der Preis für diese CD beträgt 15,00 DM. darin sind sämtliche Herstellungskosten und das Verpackungsmaterial bereits enthalten. Geliefert wird entweder per Vorauskasse (ohne zusätzliche Kosten) oder Nachnahme (in diesem Fall kommen 6,50 DM hinzu). Wenn Sie per Vorauskasse zahlen wollen, legen Sie Ihrer Bestellung bitte einen Verrechnungsscheck bei und schicken sie an folgende Adresse:

WASEO
c/o Thorsten Helbing
Hopfenhellerstraße 5
37445 Walkenried

Die CD wird Ihnen dann innerhalb von einer Woche zugeschickt. Wir freuen uns auf Ihre Bestellung!

ATARI Ideenpool Umfrage

Auf der der JHV in diesem Jahr haben wir von der Regionalgruppe Frankfurt eine Umfrage zu neuen ATARI Projekten gestartet. Jeder Besucher der Jahreshauptversammlung konnte auf einem ausgeteilten Umfragebogen abstimmen, welche Projekte für den ATARI ihm wichtig sind. Herausgekommen ist eine schöne Übersicht über die Programme und Erweiterungen, die sich ATARI 8Bit Benutzer für die Zukunft wünschen: Der absolute Spitzenreiter der Umfrage ist ein Internet eMail Programm. Die detaillierten Ergebnisse der Umfrage können unter http://www.strotmann.de/atari/ideapool.html nachgelesen werden.

Die Umfrage wird auch nach der JHV weitergeführt. Schreibt einfach eine Postkarte oder EMail mit Eurer Bewertung (6=wichtig bis 1=unwichtig) für ein Projektvorschlag an:

Carsten Strotmann
Friedberger Landstrasse 84
60316 Frankfurt am Main
ideenpoolOstrotmann.de

Wenn ein Projekt hier oder auf der Webseite gelistet ist, heißt das nicht, das es schon jemanden gibt, der an diesem Projekt arbeitet. Es ist eine Ideensammlung für interessierte Entwickler. Wenn Du Interesse hast, bei einem dieser Projekte mitzuarbeiten, dann schreibe mir. Es kann in jeder Programmiersprache programmiert werden, und wir suchen auch Helfer die sich um die Dokumentation, Koordination, Tests und das Artwork kümmern.

Nachfolgend nun eine Auflistung der bisherigen Projekte mit der Stimmenanzahl bis zum 20.11.2000:

1) E-Mail Programm: 16,2%
Der bisherige Renner unter den Vorschlägen: Ein Programm zu Empfangen, Lesen und Versenden von Internet E-Mail. Einige Realisierungsideen gibt es schon (Linux Gatewayrechner, Einwahl per RS-232 Modul etc). Wer gerne an diesem Projekt mitarbeiten möchte, schreibe eine Mail an
"email-client@strotmann.cle".

2) TCP/IP Stack: 13,6
DAS Interprotokoll für den ATARI. Als Slip (Serielle Schnittstelle/Modem) oder sogar über Ethernet. Technisch sehr anspruchsvolles Projekt. Aber als das TCP/IP Protokoll entwickelt wurde (Ende der 70er Jahre), hatten die Rechner oft auch nicht mehr als 64 KB Speicher zur Verfügung. Und was damals möglich war sollte, doch heute auch noch machbar sein. Bei SCO (http://www.sco.com) gibt es die Original UNIX Quelltexte als Anschauungs- und Lernmaterial. Und vielleicht findet sich irgendwo ein TCP/IP‘ Stack für einen anderen 6502 Computer.

3) JPEG Viewer: 10,7 %
Der Sourcecode des C64 JPEG Viewers (Bildbetrachter) sind freigegeben worden. Jetzt suche wir jemanden, der diesen Quellcode für den Atari 8bit umsetzen kann. Die Homepage des Projektes ist http://www.ffd2.com/fridge/jpeg Ein Text beschreibt die Ideen hinter diesem Projekt.

4) WAP Browser: 10,2 %
WAP. das ist ein auf kleine Rechner abgestimmtes World-Wide-Web Protokoll. Angewandt wir des bei Mobiltelefonen. Aber Ideal ist dieses Protokoll auch für kleine Rechner wie den ATARI 8-Bit. Auf in die weite Internetwelt. Die WAP Spezifikationen können besorgt werden.

5) 6502 Unix: 9,9 %
LUnix – The next generation: man mag es kaum glauben, ein Unix-ähnliches Multitasking Betriebssystem für 6502 Computer. Das benötigen wir unbedingt auch auf dem kleinen Atari. Freiwillige vor um diese Software anzupassen. Infos und Sourcecode gibt es auf der Homepage
http://heilbronn.netsurf .de/ -dall mann/lun ix/. Ein weiteres interessantes 6502 8-Bit Unix mit Sourcecode gibt es auf den Seiten von Andre Fachat,
http://www.6502.org..

6) USB Schnittstelle: 9.9 %
USB für den ATARI – Nach Informationen der ATARI Historical Society arbeitet der "Erfinder" des ATARI SIO Bussystems, Joe Decuir, nun am USB (Universal Serial Bus) System für PCs und andere Rechner. Vielleicht sind beide Systeme über ein Interface miteinander zu koppeln. Dann Ständen dem ATARI XL/XE Dutzende neue Peripheriegeräte zur Verfügung (Mäuse, Tastaturen, WebCams, Zipdrives, Scanner, Festplatten…). Die USB Spezifikationen liegen irgendwo im Netz, Treibersourcen gibt’s im Linux Quellcode.

7) Textverarbeitung und Tabellenkalkulation: 6,6 %
Die bestehenden Textverarbeitungen und Tabellenkalkulationsprogramme für den kleinen ATARI sind schon meist über 10 Jahre alt. Neue, bedienerfreundliche Pro
gramme, die die Hardware (512K Ramdisk etc.) voll ausnutzen sind gefragt. Grafische Oberfläche wäre auch schön. Nie mehr VisiCalc und StarTexter, es komme ABBUCOffice!

8) Moorhuhn: 6,1 %
Das berühmt, berüchtigte Moorhuhnspiel könnte auf den Atari portiert werden. Bedienung mit Joystick oder Lightgun. Das Spiel ist simpel und sollte nicht zu schwer zu programmieren sein.

9) Achterbahn Demo: 1,5 %
Mathy van Nisselroy: Ich würde gerne eine Achterbahn Demo sehen. Also eine Demo, wobei es aus sieht als würde man in einer Achterbahn mitfahren. Ob dass eine HighTech oder eine Hölzerne (wie man die aus Amerika kennt) ist, ist nicht so wichtig.

10) Chip Challenge: 1,5 %
Das gute und knifflige Arkadespiel für den ATARI Lynx. Wer schreibt eine XL/XE Umsetzung?

11) Neues Floppy Laufwerk:
Die alten 1050 Laufwerke sind nur noch schwer zu bekommen. Und die Eigenbauten Floppy 3000 und HDI ausgelaufen. Die ATARI Gemeinschaft braucht ein neues Floppy Laufwerk, 5 1/4" oder 3 1/2". Vielleicht mit USB? Als Bausatz? Alle Hardwarebastler sind aufgerufen!

12) Protected Disk Image Format:
Huy, das stand auf einem der JHV Umfragebögen. Nun weis ich wirklich nicht, was der Autor hier gemeint hat. Daher: Bitte melde Dich! Sag mir, was für eine Idee sich hinter diesem tollen Begriff verbirgt?

13) Full Scale Sector Copy:
Ein Sektorkopierer für beliebig große Medien. Kopiert von Sektor 0 bis 65525. Mit nachträglicher Überprüfung.

14) Bluetooth: 1,5 %
Drahtlose Übertragung nach dem BlueTooth Standard. Bestimmt nicht simpel, aber spannend. Wer macht’s?

15) Lightgun Darts: 1,5 %
Ein Dart Spiel wie "180". Aber mit Lightgun. Dart-Schiessen.

Warum ATARI mein Leben veränderte

Es begab sich im Jahre 1986 ein 14-jähriger Junge in ein Krankenhaus, um eine größere Operation über sich ergehen zu lassen. Unwichtig zu erwähnen, dass jener Junge extrem tapfer war. Der Vater des Jungen fand, das dies einer Belohnung wert war. Der Junge wünschte sich sehnlichst einen Homecomputer. Ein 64er sollte sein – den hatten die Kameraden auch. Die Softwareversorgung wäre damit sicher.

Der Vater hatte allerdings keinen blassen Schimmer was ein 64er war und kaufte doch glatt das falsche Gerät – einen ATARI ! "Oh nein", dachte der Junge, "was soll ich mit DER Kiste?" "Aber er hat doch 64 KB RAM !" meinte der Vater. Das war natürlich richtig. Aber die angesagten Copy-Parties waren doch nur von C64-Usern besucht! Naja – egal, dachte der Junge, die Kiste sieht jedenfalls besser aus als der Brotkasten. Software kam auch für dieses Gerät, Rätz hatte ja einiges im Versand. 4 Jahre später ging der Junge (inzwischen stand er wieder auf seinen Beinen) zur Hobbytronic, um etwas Hardware für seinen ATARI zu erstehen. Da sah er einen Stand auf dem vertraute Klänge zu hören waren – Der ABBUC hatte sich präsentiert.

Flugs wurde das Eintrittsformular ausgefüllt. Als das Clubmagazin zum ersten mal ins Haus flatterte, war die Freude groß: In der nahgelegenen Stadt Osnabrück gab es eine Regionalgruppe des ABBUC! Gleich rief der Junge an, und vereinbarte ein Treffen. Slayer of U.N.O hatte zu sich nach Hause eingeladen. Beim ersten Treffen hatten sie sich ein paar Demos angesehen, Spiele gezockt und gefachsimpelt. Fortan nannte der Junge sich Beetle of U.N. 0, da er VW-Käfer-Fan war. Ebenso lernte der Junge den Römer of U.N.O kennen, der zwar kein ABBUC Member dafür aber Slayer’s Bruder war. So ging noch einige Zeit ins Land, sie trafen sich gelegentlich und wurden Freunde.

Anfang 1996 wollte der Junge (der inzwischen ein junger Mann geworden war) einen PC mit Intel x86 Basis haben, und der Römer hatte auf diesem Gebiet schon Erfahrung. Einmal kam Römer mit seiner Freundin (die hatte das Auto) und seiner Schwester (das war die beste Freundin seiner Freundin) zu Beetle, um den PC zusammen zu friemeln. Die beiden Mädels tuschelten und kicherten vor sich hin, da wurde Beetle etwas unwohl – dabei hatten sie gar nichts böses im Sinn, wie Beetle später (bei seinem Einzug in die eigene Wohnung) feststellen sollte. Jedenfalls kam Beetle mit Römers Schwester mehr und mehr ins Gespräch, auch die folgenden Tage und so um Ostern rum. Plötzlich war der PC eigentlich nebensächlich.

Ich will euch jetzt nicht weiter mit Einzelheiten belasten, Ich habe Kerstin (Römers Schwester) im Juni 1996 geheiratet und im Februar 1997 kam unser Sohn Merlin zur Welt, dem im Januar 2000 unsere Tochter Lea folgte. Ohne ATARI und den ABBUC wäre das alles nicht möglich gewesen.

Daher von hier aus mal "Danke", ihr habt mein Leben total verändert, besser geht’s nicht.
PS: – Gerüchte, das wir unsere Kinder Freddy und Pokey nennen wollten, sind unwahr 😉 Die Regionalgruppe U.N.O trifft sich immer noch, allerdings nennen wir das jetzt Familientreffen. Sollten sich ABBUC-Member im Raum OS für ein ATARI-Treffen interessieren, mailt an beetle@atari.org oder Telefon 05451/899927
Euer Stefan Niestegge (Beetle of U.N.O / Foundation Two)

SpartaDOS X

Hallo an alle User von SpartaDOS X. Auf der JHV 2000 konnte ich unter anderem live feststellen, dass die RTime8, die Echtzeituhr von ICD, keinerlei Probleme mit dem Jahr 2000 hat. Sie nimmt das genauso gelassen hin, wie alle andere Soft- und Hardware für unseren kleinen Liebling.

Als Erhard, Mathias und ich das auf dem Monitor bewunderten, fiel mir ein, dass da ein kleiner Bug in SpartaDOS X enthalten ist. SpartaDOS speichert im Sparta-Mode bekanntlich wie DOSe von anderen Computersystemen bei Dateien Uhrzeit und Datum des Systems mit ab. So auch SpartaDOS X. Allerdings bekommt man die im Jahr 2000 abgespeicherten Files weder mit Datum noch mit Uhrzeit angezeigt. Schaut man sich diese im Jahr 2000 gespeicherten Files von SpartaDOS 3.2 aus an, stellt man fest, dass der Eintrag völlig korrekt erstellt wurde. SpartaDOS 3.2 zeigt auch das Jahr mit xxxx-00 an. Offensichtlich filtert SpartaDOS X die Daten mit der Jahresendung 00 heraus und zeigt sie auf dem Bildschirm nicht an. Vorhanden sind sie. Aktualisiert man mit CHTD unter SpartaDOS X Datum und Uhrzeit, wird auch das korrekt ausgeführt. Ansonsten alles wie zuvor beschrieben. Da ich kein Programmierer bin, kann ich diesen Schönheitsfehler auch nicht beheben.

Aber vielleicht gibt’s ja Bit Byter, die dafür einen Patch kreieren können.
Gruß Walter

MEGA MAGAZINE # 8

Freddy Offenga arbeitet gerade an einem neuem MEGA MAGAZINE. Es wird die Nummer 8. Alle Interessenten werden gebeten ihre Order für dieses Magazin per Mail, Fax, Postkarte oder Überweisung mit dem Stichwort Mega Magazine # 8 (Adresse nicht vergessen) der Clubzentrale mitzuteilen. Das Magazin kostet 5,-DM inklusive Porto. Von hier wird die Bestellung an Freddy weitergeleitet und von ihm auch ausgeliefert.

PREISRÄTSEL

Bitte die Zahlen der richtigen Antworten addieren und per Email, FAX oder Postkarte bis zum 20. Januar an die Clubzentrale schicken. Es gibt fünf tolle Preise zu gewinnen, die aus allen richtigen Einsendungen gezogen werden. Der Rest bekommt einen Trostpreis.
Was ist eine "Floppy"?
1) Diskettenlaufwerk
2) Besondere Schnittstelle
3) anderes Wort für Joystick
4) ein Duftgenerator am Computer

Wann setzte sich das moderne Zahlensystem in Europa durch?
18) 890 n. Chr.
19) 0
20) 890 v. Chr.
21) 500 n. Chr.

Welche Computersendung läuft auf NBC Europa Werktags von 15:00 bis 20:00 Uhr
5) Hertz
6) Mega Byte
7) Giga
8) Bits und Byts

Welche Firma hat Rollercoaster Tyconn heraus gebracht?
10) Microsoft
11) Sunflowers
12) Spellbound
13) Hasbro Interaktive

In wie viele Sprachen wurde die Bibel übersetzt?
14) 1800
15) 400
16) 1900
17) 2500

Welche Programmarten kann man nicht kostenlos nutzen?
22) Shareware
23) Freeware
24) Demos
25) Vollversionen

Wie viele Ecken hat ein Trapez?
26) 3
27) 2
28) 7
29) 4

Wer ist auf dem 1000 DM-Schein abgebildet?
30) Carl Barks
31) Brüder Grimm
32) Nolan Bushnell
33) Schiller

Wann gründete Nolan Bushnell die Firma Atari?
34) 12. August 1971
35) 27. Juni 1972
36) 11. März 1970
37) 30. Dezember 1973

Festtagsgrüße

 

 

ABBUC e.V. PD-Neuheiten

591 S.S.M.B.’s MUSIC KALEIDOSCOPE ED/1S
Eine fantastische Demo von 1986 mit 52 Musiktiteln aus damals aktuellen Spielen. Einst nicht so ganz legal und heute Teil der Computergeschichte. Ein tolles lntro mit Kaleidoskop und Hotel California von den Eagles als Titelmusik. War auch Titelsong für das deutsche Spiel Hotel von AXIS. Eine Demo, die in keiner Sammlung fehlen sollte.

592 MUSIC MASTER 4 DD/1S
Eine Sammlung von 68 Musiktiteln aus allen möglichen Spielen, zusammengestellt 1986 von Jolly Roger. Die benutzten Soundkanäle werden durch animierte Bälle dargestellt. Mit <OPTION> booten und am besten ein Original XL/XE-OS benutzen.

593 SOUND TRACKER DISK 2 ED/1S
SoundTracker Player V. 2.1 aus 1992/93 von MIRAGE/ANG mit den Tracks CRYSDIZZ, HITSQUAD, SOUND5. Die Tracks wurden vom ST mittels Kermit und 850er Interface auf den XL portiert.

594 SOUND TRACKER 3 DD/1S
SoundTracker Player V. 3.0, der auch in der INTEL OUTSIDE DEMO enthalten ist. Der Player arbeitet mit 8,25 KHz. Tracks COMPLICA, LOSTPAT, NORTH, POPCORN, FANS.

595 SOUND TRACKER DISK 05 ED/1S
SoundTracker Player V. 2.1 aus 1992/93 von MIRAGE/ANG mit den Tracks FLETCH, BOOTUP und ADAMSKI. Die Tracks wurden vom ST mittels Kermit und 850er Interface auf den XL portiert.

596 THE MUPPET MOVIE ED/1S
Slideshow von MADTEAM zu obigem Thema, gemixt mit anderen Bildern. Tolle Fotos!

597 MOVIE SOUNDS ED/IS
1988 von Ralf-Thomas Quack zusammengestellte Filmmusiken (3 Titel), versehen mit passenden Grafiken. Gesampelt mit dem bekannten Teil von Ralf David.

 

Umsetzung des Print-Magazins zu Text/HTML
Scannen, OCR, Korrektur, Grafik, Layout, HTML Andreas Bertelmann