ABBUC Magazin 028

Vorwort

Liebe Bit Byterl

Auch im Jahr 1992 gibt es das ABBUC-Magazin wieder mit einer umfangreichen schriftlichen Beilage. Ich möchte hier allen Autoren danken und Euch auffordern, weitere Magazine per Text-File einzusenden.

Sicherlich gibt es Themen, die Euch besonders interessieren. Schicht mir Eure Wunschliste zu.

Viel Spaß beim Lesen wünscht Euch Euer

Wolfgang

Termine

 

HOBBYTRONIC 92

25. bis 29. März 1992

in Dortmund

Einladung beachten!

ATARI-TREFFEN HALLE

am 11. April 1992

10.00 h Klubhaus der Waggonbauer (siehe LESER.BAS)

 

ABBUC/POKEY

Treffen in Arnheim am 27.6.1992

Weitere Infos im LESER.BAS

 

ABBUC Jahreshauptversammlung:

24.10.1992 in Herten.

Einladung erfolgt gesondert.

 

Klaus Peters

ABBUC Sonderpreise


Der Erfolg der letzten Sonderaktionen mit den Mitgliedern des ABBUC e. V. bringt auf ein neues tolle Angebote aus unserem Sortiment, exclusiv für die Mitglieder des ABBUC e. V. zusammengestellt:

SPEEDY 1050 DS

89 DM

Der Superspeeder für jede 1050. Mit Bibo-DOS und Sektorkopierer im ROM. Das Booten des notwendigen DOS in 3 Sekunden.

 

ROM-Disk 512 KB

119 DM

Seit mehr als 6 Monaten einer der Hits schlechthin. Keine andere Hardwareerweiterung ist so flexibel in seiner Anwendung. Die Übertragungsgeschwindigkeit wird von keiner anderen Hardware auch nur annähernd erreicht. Topverarbeitung durch Industriefertigung von der Platine bis zu Lötstraße. Lieferung ohne Eproms.

 

Eprom-Burner

149 DM

Seit es unsere ROM-Disk gibt ist auch ein erhöhter Bedarf an Brenner vorhanden. Mit diesem Brenner sind Sie in der Lage Eproms von 2764 bis 27512 zu brennen. Sensationell für einen Brenner der kleine Preis. Ein ausführliches Handbuch in duetsch, hilft auch dem Eprom-Laien, ohne Schwierigkeiten Eproms seiner Wahl zu brennen. Die Software ist voll Menügesteuert, und leicht zu bedienen.

 

Kombi-Paket

259 DM

ROM-Disk und Brenner komplett!

 

Eprom 27C512; 4 Stück

25 DM

 

MEGARAM XL/XE

119 DM

Macht aus jedem XL/XE ab 64 KB einen Speicherriesen mit 320 KB. Einbauanleitung in deutsch und bebildert. Lötarbeiten erforderlich. Lieferung komplett mit DOS, Kopierprogramm und div. Tools.

 

Einbau der Ramerweiterung

20 DM

 

Aktuelle Softwarehits

Silent Service Disk 19 DM
Summergames Disk 19 DM
Drop Zone Disk 19 DM
Fight Night Disk 19 DM
C:Simulator V 2.0 15 DM
Shogun Master 20 DM
Diskmaster für Speedy 1050 21 DM
MS-Copy für Speedy 1050 19 DM
Bibo-Assembler 39 DM

 

Hauptkatalog mit ausführlichen Produktbeschreibungen können Sie kostenlos anfordern bei:

Klaus Peters
Elektronik + Software
Moltkestr. 29
5620 Velbert 1
Tel.: 02051/84815 oder 84410

Alle Preise sind nur für ABBUC Mitglieder gültig. Weitere Rabatte werden nicht gewährt. Versand zuzüglich Versandkosten (Vorkasse + 3,50; NN + 6,50).

 

Diamond-GOS

Graphische Benutzeroberfläche
von Alan Reeve


Erhältlich bei:

Reeve Software
29W 150 Old Farm Lane
Warrenville, IL 60555
Tel.: (312) 393-2317

Ein Testbericht der ABBUC Regionalgruppe Warendorf (speziellen Dank an Ralf T. Quack für den Test der Diskversion und an Alfons Klüpfel für die US-Clubnews zum Thema)

Das Diamond GOS versteht sich als eine graphische Betriebssystemerweiterung für den ATARI 8-Bit Computer (GOS=Graphical Operating System). Zum Lieferumfang der getesteten Version 1 (Copyright ’89) gehört eine Supercartridge (Modul), die das GOS und das Diamond DeskTop enthält, sowie Disketten mit Diamond Paint und Utilities zum GOS, und drei Handbücher.

Das GOS für sich ist kein geschlossenes Programm, sondern stellt Routinen für eine graphische Benutzeroberfläche zur Verfügung. Benutzt werden diese Routinen z. B. von dem in der Cartridge gespeicherten Diamond DeskTop. Nach dem Booten bei eingestecktem Modul wird zuerst das DOS geladen (sofern eines vorhanden ist). Dann wird sofort
das DeskTop aktiv. Das DeskTop ist sozusagen ein graphisches DOS. Das äußerliche Erscheinungsbild dieses Programms ähnelt sehr der Benutzeroberfläche GEM des ST (daher wahrscheinlich auch der Name GOS). Auch ansonsten hat man das Gefühl, der „kleine“ Atari wolle seinem „großen“ Bruder Konkurrenz machen: gesteuert werden die GOS-Programme mit einer ST-Maus im zweiten Joystickport, ein Klick auf die obere Menüleiste entrollt Pull-Down-Menüs, Laufwerkssymbole und der Mülleimer fehlen natürlich auch nicht.

Ein Doppelklick auf das (oder die) Laufwerkssymbole öffnet ein Fenster und bringt das Inhaltsverzeichnis des Laufwerks auf den Schirm, wahlweise in gewohnter schriftlicher Form oder als lcons. Ein Doppelklick auf das gewünschte COM Pro- gramm und dieses wird gestartet. Einfacher geht es nun wirklich nicht. Mit einfachen Mausaktionen kann man Dos Operationen bequem ausführen, für die man sonst umständliche Kürzel lernen oder in zeitraubenden Menüs auswählen mußte. Ein paar Beispiele:

  • Löschen eines Files: File anklicken, geklickt halten und auf den Mülleimer ziehen, Sicherheitsabfrage beantworten, fertig!
  • Kopieren eines Files: File anklicken, geklickt halten und auf das Symbol des Ziellaufwerks ziehen, fertig!
  • Kopieren einer Diskette: Symbol der Quellfloppy anklicken, geklickt halten und auf das Symbol der Zielfloppy ziehen, fertig!

Alle bekannten DOS-Funktionen lassen sich so bewältigen. Die Fenster sind dabei wie vom ST gewohnt verschiebbar, in der Größe veränderbar und können verdeckt oder hervorgeholt werden.

Kompatibilität:

Wichtig für eine Betriebssystemerweiterung ist die Frage nach der Kompatibilität. Denn der Anwender möchte seine bekannten Programme weiterbenutzen können. Wer nur auf den Komfort aus ist, würde sonst auf den ST umsteigen. Auch hier hat sich der Entwickler, Alan Reeve von Reeve Software, Gedanken gemacht und gute Lösungen gefunden. Eine graphische Benutzeroberfläche verschlingt erfahrungsgemäß große Mengen an Speicherplatz (z. B. MS-Windows auf PC meist mehr als 1 Megabyte). Eine Realisation solcher Oberflächen auf 64 KByte Rechnern ist daher eher schwierig. Das GOS verfügt über Speicherplatztreiber, die es ermöglichen, auf aufgerüsteten XL/XE Computern bis zu 16 Megabyte(!!!) Speicher zu verwalten (Programmiererherz, was willst du mehr?).

Das GOS kommt in einer durchgeschleiften Supercartridge, d. h. auf das Modul können noch andere Module gesteckt werden (Sparta Dos X Besitzer können nun Modultürmchen bauen), das GOS verbraucht maximal 8 KByte Speicher (obwohl es eigentlich größer ist) und es kann sich ganz abschalten, so, als wäre das Modul aus dem Computer gezogen. Dieses System funktioniert wunderbar. Auf das GOS Modul habe ich ein ATARI-BASIC Modul gesteckt. Nach dem Booten kommt erst das GOS Desktop. Wird dies verlassen, befindet man sich im gewohnten BASIC Editor. Der DOS Befehl bringt einen wieder ins GOS zurück.

Probleme gibt es allerdings, wenn man Programme mit komplizierter Speicherverwaltung vom DeskTop aus startet. Turbo-Basic läuft, der Compiler, die Runtime und der CSM-Editor laufen nicht und verursachen zum Teil grobe Systemabstürze, die auch einliegende Disketten zerstören können. Hier ist Vorsicht geboten (In dem mir von Alfons Klüpfel zugesandten Prospekt von Reeve Software (Herbst ’90) wird die Modulversion 2 angeboten, in der diverse Fehler berichtigt wurden, möglicherweise auch dieser).

Das GOS läßt sich mittels Utility Programm auf drei verschiedene DOS-Arten anpassen: DOS XE (Voreinstellung), Sparta DOS und DOS 2.x. Dos 2.0 und Kompatible dürften hierzulande die Regel sein. Aber auch hier kann es zu Problemen kommen: Die in Amerika (und somit wahrscheinlich dem Entwickler) unbekannten BIBO-DOS und DOS II+ wurden nicht richtig erkannt und verursachten Probleme. Mit dem TURBO-DOS funktionierte das GOS jedoch einwandfrei.

Wer keine ST-Maus besitzt kann das GOS wahlweise auch mit der Tastatur, einem Joystick oder der Maltafel steuern.

Programmierung:

Ein graphisches Betriebssystem ist nur so gut, wie die Programme, die für es geschrieben werden. Und mit der Anzahl der Programme die erhältlich sind, steigt und fällt das System. Diamond GOS sieht auch in diesem Punkt sehr gut aus. Das graphische Betriebssystem kann in allen Sprachen programmiert werden, die Speicherstellen verändern (POKE) und Maschinenproramme aufrufen können, also BASIC, TURBO-BASIC, ASSEMBLER, ACTION! usw. Die Programmierung ist denkbar einfach. Man übergibt die Nummer der aufzurufenden Routine und benötigte Parameter an festgelegte Speicherstellen und ruft den Routinenhändler des GOS Systems auf. In BASIC ist das Ganze mit mehreren Pokes und einem USR Befehl erledigt. Mit dem Diamond GOS kommt ein Handbuch für Programmierer, das alle 55 GOS Routinen und die Programmierung kurz erklärt.

 

Zusatzprogramme:

Mit dem Modul bekommt man auch das Zusatzprogramm Diamond Paint, ein Malprogramm für die Grafikstufe 15. Dieses Programm ist wie alle GOS Programme mit der Maus steuerbar. Das Malprogramm besitzt in etwa die gleichen Funktionen wie der Microillustrator, jedoch sind die Routinen teilweise schneller und besser. Auch ist es mit Paint möglich, Bildausschnitte (Clip Arts) zu speichern und zu laden, sowie Degas und Neochrome Bilder vom ST zu importieren. Paint speichert die erstellten Bilder wahlweise im komprimierten (Koala-) Format oder als 62-Sektoren Files. Man kann sagen, das Diamond Paint den guten Eindruck der Diamond Produkte bestätigt.

Weitere GOS-Programme, die ich der Werbung von Reeve Software entnommen habe, sind:

  • Diamond ToolKit: Ein Fonteditor, ein Taschenrechner und ein Kommandointerpreter für das GOS System
  • Diamond RCS: Ein Ressourcs Builder für Programmierer, die „professionelle“ GOS Applikationen programmieren wollen
  • Diamond News Station: Ein DTP Programm zum Erstellen eigener Zeitungen (besser als Typesetter und Newsroom, lt. Test in einer US-Clubzeltung)
  • Diamond PD Disk: Kleine Hilfsprogramme für das GOS

Im Herbst ’90 waren von Reeve Software noch eine Datenbank, ein Teiekommunikationsprogramm und eine Tabellenkalkulation geplant.

Fazit:

Das Diamond GOS ist eine durchaus sinnvolle und gut durchdachte Betriebssystemerweiterung für den XL/XE Computer. Das GOS ist besonders für Anwender und Anfänger reizvoll, weil sie das Arbeiten mit der Diskettenstation vereinfacht und die Benutzerführung in den GOS Programmen einheitlich und leicht zu erlernen ist. Das Diamond GOS zeigt, was man aus dem Atari 8-Bit bei guter Programmierung herausholen kann.

Diamond (305, Reeve Software, $69,95

(CS)

Waltraud’s Spielecke

Hallo Freunde,

ich hoffe, Ihr habt die Festtage gut überstanden und das Jahr 1992 hat Euch bisher nur angenehme Stunden bereitet. Ich werde jedenfalls weiterhin versuchen, in meiner Spielecke jede Menge Lösungen, Tips und Cheats zu bringen, damit Ihr Euch beim Spielen so richtig entspannen könnt.

Heute findet Ihr die Lösungen von zwei Adventures, sowie Cheats für einige interessante Spiele und neue Angebote in meiner Bestell-Liste.

Trolls:

Abgeschlafft von einer ergebnislosen Schatzsuche treffen wir auf einen Zauberer, der uns Reichtum verspricht, wenn wir in neun Stunden den Schatz von Orshak dem Weisen finden. Wir sind so blöd und gehen auf diesen Handel ein.

Vorweg: Mit I und U stellen wir fest, was wir bei uns tragen oder was wir finden, mit Z wird die ablaufende Zeit angezeigt. Aber halten wir uns nicht lange mit der Vorrede auf, sondern machen uns auf den Weg.

Der Zauberer hat uns in den S
chloßhof eines zerfallenen Schlosses versetzt und wir gehen erst einmal nach Süden. Dort erreichen wir eine Werkzeugkammer und finden unter dem Gerümpel eine Axt und eine Schaufel, die wir an uns nehmen. Nun nach Norden zurück und die Muskeln spielen lassen. Von der nun zerhackten Tür nehmen wir eine Planke und können jetzt nach Norden gehen – in eine Schatzkammer. Man soll sich jedoch nie zu früh freuen, denn sie ist bereits geplündert worden. Nur eine rote Schriftrolle sehen wir, die wir an uns nehmen und lesen. Vom Schloßhof führt noch ein Weg nach Westen und da wir nichts versäumen wollen, folgen wir diesem. Er führt uns in eine Halle, die fast eingestürzt ist. Nichts als Steine und einen davon nehmen wir mit. Was man hat, hat man! Wir haben hier jetzt alles abgegrast und marschieren zum Torbogen im Osten, um mit der Planke eine Art Brücke über den Spalt zu bauen. Nun können wir raus und unser Weg führt uns durch das dunkle Land von Numinak. Gräßlich, dieses Trommeln der Orks!

Wir finden auch eine Feuerstelle von ihnen, die uns eine Gänsehaut verursacht. Überall sehen wir Blut und menschliche Knochen! Obwohl uns das Grauen in den Klauen hat, untersuchen wir die Feuerstelle und finden einen Kampfhammer, einen Kieselstein und ein Holzstück, das wie eine Astgabel geformt ist. Wir legen die Axt ab und verduften schleunigst von dieser ungastlichen Stätte. Unser Weg führt uns weiter zu einer Hütte und ein zwingendes Gefühl sagt uns, daß wir hier graben sollten. Siehe da – ein Meißel! Die Schaufel lassen wir hier liegen und nehmen den Meißel mit. Neugierig betreten wir nun die Hütte und lesen auf einer Karte etwas von einem magischen Labyrinth und daß es nur einen Ausgang hat. So ein Quatsch!! Wo ist denn hier ein Labyrinth?! Aber ein Teppich liegt da und als wir ihn wegziehen, kommt eine verschlossene Falltür zum Vorschein.

Der rücken wir mit Hammer und Meißel zu Leibe und nun können wir runter. Den Hammer legen wir nieder – vielleicht müssen wir einen Schatz schleppen! Pustekuchen, hier sind nur ein Seil und eine Lampe. Die Lampe nehmen wir mit, gehen enttäuscht wieder hoch und dann weiter nach Süden und Osten. Schreck laß nach!! Vor uns gähnt der dunkle Eingang einer Höhle. Sollen wir reingeben? Wer A sagt, muß auch B sagen und darum zünden wir die Lampe an und gehen mit leichtem Unbehagen in den dunklen Schlund. Wir befinden uns in einer hohen Halle, in der Wege in alle Richtungen führen. Wir legen den Meißel hin und wählen Osten. Das darf doch nicht wahr sein! Eine Metalltür ist verschlossen und dann geht nur noch eine Treppe im Norden hoch ins Unbekannte. Uns bleibt nur übrig, diese Treppe zu besteigen, die uns vor ein großes Loch im Boden bringt. Vorsichtshalber werfen wir den Stein hinein – und hören etwas fallen. Wir klettern in das Loch und halten plötzlich etwas in der Hand. Es ist ein altes Amulett. Besser als nichts – der Schatz wäre uns aber lieber. Aber vielleicht ist er unten? Wir klettern runter, wenden uns nach Westen und Norden und finden einen blutüberströmten Ork. Der Stein hat ganze Arbeit geleistet!

Wir untersuchen den Ork und auch unsere Kleidung. Jetzt können wir eine Schleuder bauen! Das Brot nehmen wir dann an uns (riecht irgendwie komisch), aber das Schwert lassen wir zunächst noch liegen. Dann gehen wir nach Süden in die hohe Halle zurück und schauen mal nach, was im Süden los ist. Ekelhaft!!! Der Raum wimmelt von Ratten! Meine Damen, nicht kreischen und wegrennen, sondern schnell das Brot werfen. Das bekommt den Viechern überhaupt nicht. Wir durchqueren den Raum und kommen in einen Spiegelsaal. Dort verweilen wir aber nicht lange, sondern gehen nach Süden. In diesem Raum sehen wir einen Haken, an dem scheinbar etwas hängt. Wir springen ihn an – ein Schlüssel füllt runter. Der könnte für die Metalltür sein, also aufgenommen und zurück marsch, marsch.

Jawoll, wir können sie jetzt öffnen. Aber noch gehen wir nicht durch, denn das Schwert beim toten Ork muß noch geholt werden. Wir nehmen es auf, den Schlüssel legen wir hin, dann zurück zur Tür. Ein Schritt befördert uns mit Karacho in die Tiefe. Gottlob, wir sind heil geblieben und finden, daß es in diesem Raum nicht ganz geheuer ist. Der Tunnel im Süden läßt ein unbehagliches Gefühl aufkommen. Was mag wohl dahinter sein? Gefährlicher sind aber im Moment die scharfen Klingen an der Decke. Mit der Schleuder schießen wir auf die Haken, an denen sie hängen und sie fallen herab. Nun können wir den Raum nach Süden verlassen und landen in einem Altarraum. Wie gruselig, es ist auch eine Folterkammer. Uns fällt Gott sei Dank der Hinweis auf der roten Schriftrolle ein und schnell legen wir sie hin, um sie gleich wieder zu halten. Hoffentlich hat das die Götter milde gestimmt! Dann fragen wir nach einer Rüstung, da wir uns den weiteren Weg immer unheimlicher vorstellen. Sie liegt plötzlich vor uns auf dem Altar und schnell ziehen wir sie an. Nun aber nix wie raus hier.

Auf unserer Wanderung nach Norden kommen wir tatsächlich zu einem magischen Labyrinth. Dazu ein Hinweis: Damit nicht immer jedes Bild nachgeladen werden muß (sie sind immer gleich), schalten wir die Grafik mit 6 aus. Wenn jedoch im Text steht „hier steht ein Troll“, sollten wir sie wieder einschalten. Das Labyrinth ist 5 x 5 Räume groß und der Troll steht bei jedem neuen Spiel an einer anderen Stelle. Auch sollten wir an die Mahnung auf der Karte denken. Man kann nur im Süden raus.

Wagen wir uns also jetzt hinein und suchen den Troll. Wenn er vor uns steht, müssen wir ihn sofort töten. Wir finden bei ihm wieder eine Schriftrolle, diesmal eine schwarze. Aha – ein wichtiger Hinweis. Wir nehmen sie mit und müssen nun den Weg zurückfinden.

Haben wir es geschafft, wenden wir uns nach Osten. Huch! Ein Schauder läuft uns über den Rücken. Diese Gestalten lassen uns zittern, aber schnell sagen wir BASHEM – und der Horror hat ein Ende. Eilends gehen wir an den Wachen vorbei und finden CREATURE schlafend vor. Na, dann wollen wir ihn mal wecken. Jubel, Trubel, Heiterkeit… Wir sind reich und der Zauberer ist im Horrorraum verendet. Er hatte eben keinen Spruch auf Lager (sollte man immer haben!).

Zu diesem Spiel ist noch zu sagen, daß es sehr schöne Fallen eingebaut hat, die man alle einmal ausprobieren sollte. Es macht bestimmt viel Spaß.

Der leise Tod:

Eigentlich wollte ich schon lange mal Urlaub machen, doch immer kam etwas dazwischen. So auch heute, als ich in meinem Büro ein Einschreiben erhielt. Mein Freund Stan in Amerika, auch ein Detektiv wie ich, war in Nöten und brauchte meine Hilfe. Da kann man wirklich nicht an Urlaub denken und so wühlte ich im gewohnten Durcheinander meines Schreibtisches herum und fand schließlich den Paß und Geld. Aber wo war der Schlüssel? Also, auf dem Teppich hat er nun wirklich nichts zu suchen! Prima, der Dietrich ist noch dran.

Ich gehe zum Fenster und klettere über die Feuerleiter nach draußen. Blöder Ausgang? Neee… dieser Weg ist für mich schon oft sehr nützlich gewesen. Aha, da steht er ja, mein Ferrari. Ein wenig protzig ist das schon, aber ich mag keinen Manta. So, ich bin drin. Bevor ich losfahre, untersuche ich erst einmal das Handschuhfach. Ich finde die Pistole und Munition. Ob ich das brauchen werde? Ach was, ich bin ein Detektiv mit Köpfchen und brauche kein Schießeisen, also lasse ich den Kram liegen. Es wird Zeit, daß ich zum Flughafen abzische. Dort schaue ich mich um und hole zuerst ein Ticket, dann wechsle ich mein Geld (der Dollar ist auch nicht mehr das, was er einmal war) und gehe zur Information.

Himmel, ich muß mich beeilen, mein Flug nach New York geht bald ab. Aber erst muß ich durch den Zoll, mein Ticket und den Paß zeigen. In Strömen und ein Taxi bekomme ich erst, nachdem ich heftig winke, winke gemacht habe. Wie war doch die Adresse von Stan? Ach ja, sie stand ja im Einschreiben und der Taxifahrer (ein stupider Kerl) fährt mich hin. Das Fahrrad an der Haustür untersuche ich aus reiner Gewohnheit und nehme die Zeitung an mich. Sie mu
ß ja nicht in der Nässe herumliegen. Da ich meine Taschen zu voll habe, lasse ich das jetzt unnütze Ticket fallen. Dann gehe ich schnell ins Haus und befinde mich in einer Eingangshalle. Aber wo ist das Büro meines Freundes? Ich gehe die Treppe rauf, den Flur entlang nach Süden und stehe auf einmal vor seiner Tür. Da sie verschlossen ist, muß ich den Dietrich benutzen. Ein sehr aufgeräumtes Büro – ich könnte mir eine Scheibe davon abschneiden! Irgendwie habe ich das Gefühl, beobachtet zu werden. Ist wohl Blödsinn, ich sehe niemanden, nur einen offenen Tresor, in dem Akten liegen. Eine davon schaue ich mir an, nachdem ich das Einschreiben abgelegt habe.

Potzblitz! Stan in zu Ermittlungen in einer Giftaffäre in einem Ort namens Snakebyte (hi, hi… seit wann sind Bytes Schlangen?). Als ich mich zur Tür wende, bleibt mir der Mund offenstehen. Da zielt doch eine Frau mit einem Pistölchen auf mich. Beine! So etwas habe ich von einer Lady aber gar nicht gern und ich frage sie, was das soll. Friede, Freude, Eierkuchen – sie hat mir das Einschreiben geschickt, weil Stan schon sehr lange abhanden gekommen ist.

Sie fährt mich zu diesem komischen Ort und ich muß sagen, dieser Sektor ist wirklich trostlos. Mannomann, wo bin ich hier gelandet! Laura, so heißt das holde Weib, fährt wieder zurück und ich kann sehen, wo ich bleibe. Vorher gab sie mir aber ein Versprechen (Nein, kein Heiratsversprechen!!).

Im Osten sehe ich eine Bude, die bewohnt zu sein scheint und ich marschiere hin. Niemand ist zu sehen, aber auf einem Schild steht, daß man hier Boote mieten kann. Als ich ins Haus gehe, steht so eine Art Trapper vor mir und der hat ein Gewehr in der Hand. Bevor er schießen kann, drücke ich ihm die Zeitung in die Hand. Mann, hat der sich gefreut, daß er endlich mal wieder etwas von dem hört, was so in der Welt vor sich geht.

Er vermietet mir ein Boot und einen Kompaß konnte ich auch mitnehmen. Als ich das Boot. sehe, fallen mir bald die Augen aus dem Kopf. Naja, in diesem Surnpfgebiet kann man wohl nur mit so einem Vehikel vorwärts kommen. Als ich den wackeligen Bootssteg untersuche, finde ich eine Zange. Die kann ich vielleicht gebrauchen, also wird sie eingesteckt. Wieder bin ich übervoll und lege deshalb den Dietrich und die Schlüssel ab. Was soll ich damit im Sumpf!

Nun werde ich Seefahrer und wende mich erst nach Süden, dann nach Osten. Mitten im Sumpf ragt ein Abflußrohr heraus. Meine grauen Gehirnzellen treten in Tätigkeit. Es ist groß genug, um mich aufzunehmen und vielleicht führt es mich aus dem Sumpf. Irgendwo hier muß Stan sein. Obwohl es wie die Pest stinkt und verflixt schmutzig ist, krauche ich hinein. Plötzlich hält mich ein Gitter auf. Aber ich habe doch die Zange bei mir und eins zwei, drei ist das Gitter beseitigt. Bald habe ich das Ende erreicht und sehe eine Baracke.

O Jammer, ein Wächter mit einem Gewehr wandert davor auf und ab. Nachdem ich aber eine Weile gewartet habe, renne ich im richtigen Augenblick los und bin in einem etwas primitiv eingerichteten Labor. Schnell und gründlich untersuche ich den Tisch und den Schrank. Alles Chemieklamotten – für mich uninteressant. Doch da liegt auch ein Messer und das kann ich vielleicht gebrauchen. Als ich mich weiter umschaue, entdecke ich in einer Ecke eine Liege und auf dieser liegt Stan. Schnell schneide ich ihm die Fesseln durch und er erzählt mir, daß hier die Giftküche ist, nach der er forschte. Denen werden wir die Suppe versalzen!

Während mein Freund Wache steht, gehe ich zu dem Regal und finde einen Kanister mit Benzin. Die Zange lege ich ab und gieße das Benzin aus. Dann zünde ich es an und wir rennen, was das Zeug hält. Hinter uns ist die Hölle los, die Flammen schlagen zum Himmel und das ganze giftige Zeug ist futsch. Laura hat Wort gehalten – sie winkt uns aus einem Hubschrauber zu. Wir klettern schnell hoch und mein Abenteuer ist beendet.

Kann ich jetzt endlich in Urlaub fahren?

Cheats:

 

1. Blinkys Scary School:

Ergänzung zum Freezer-Poke aus Nr. 26:
Editor: Sektor 244 Byte Pos. 122 von C9 in A9 ängern (ue Leben)

 

2. Ruff´n Reddy:

Ergänzung zum Freezer-Poke aus Nr. 27:
Editor: Sektor 73 Byte Pos. 78 von 03 in FF ändern (255 Leben)

 

3. Fred:

(von Tim-Philipp Müller, Hamburg)
Freezer: $23A0:$A9 (alle Level ue Leben)

 

4. Yogis Great Escape:

(von Michael Seibert, Ottweiler)
Mit C-Simulator (nur Version II) auf Disk kopieren, und zwar so:

  1. Name bis acht Buchstaben.CAS
    weitere Stufenladungen ohne CAS
  2. Band im Recorder umdrehen und zurückspulen (ist nur ganz kurz), dann die Level so kopieren:
    Park.Cas,
    Wald.Cas,
    Wildwest.Cas,
    Sumpf.Cas,
    Kirmes.Cas,
    NewYork.Cas,
    Mann kann auch andere Namen nehmen, aber immer mit CAS! Auf der Diskversion werden sie nun automatisch nachgeladen, dann Feuerknopf drücken.
  3. Dazu ein Cheat:
    Freezer: $0B42 (dez. 2882): X (Leben),
    Editor: Sektor 72 Byte Pos. 3 von 03 in FF ändern (255 Leben)

Nachtrag zur Bestell-Liste:

1.

Alptraum (Plan)

DM 0,80

2. Mission (Plan) DM 0,80
3. Zaxxons Station (P. u. Lösung) DM 1,00
4. Pitfall II (P. des 2. Labyrinths) DM 0,80
5. Clever & Smart (Plan) DM 0,80

 

Wenn Ihr neue Tips und Tricks findet, vergeßt nicht, sie mir zu schicken, damit alle etwas davon haben.

Bis zum nächsten Magazin sage ich
Tschüss

Waltraud

 

XF551

Save the pieces von Bob Wolley (SLCC)
aus: CL.A.U.G. September 1988
für den ABBUC übersetzt von J. Schneider

Gib dich nie damit zufrieden, etwas so zu lassen wie es ist, dachte ich und so schrieb ich ein kleines Basic-Programm, um den 8040 Maschinencode im ROM der XF551 zu disassemblieren

Ich wollte eine 3.5 Zoll Floppy an das Laufwerk anschließen und versuchen mehr als eine Floppy (theoretisch bis zu 4 Stück) durch den Controller zu betreiben.

Dann wollte ich den Maschinencode (der XF ..JS) verändern, um anstelle der 40 Tracks ein 80 Trackformat (720 k) zu erzeugen. Außerdem hatte mich ein User von Compuserve nach einem Trick gefragt, die Adressierung von D5: bis D8: anstelle der normalen D1: bis D4: zu verwenden.

Mit diesen Zielen im Kopf setzte ich mich mit den Listings hin und werkelte herum bis ich dann das richtige 80 Spur-Format gefunden hatte. Jetzt wurde es interessant.

Eines der Probleme bei doppelseitigen Laufwerken (2 Schreib/Leseköpfe ..JS) ist, daß der Microcode den „halfway point“ (gemeint ist die Stelle, ab der auf die 2. Seite der Diskette zugegriffen wird ..JS) berechnen muß.

Sektoren unter dem halfway benutzen Kopf 0, die darüber den Kopf 1. Ich hatte ein paar Probleme dem Programm in diesem Punkt zu folgen (es war nicht kommentiert) und bekam deshalb den „halfway“ nicht richtig heraus. Das ist für den nachlässigen Beobachter nicht sofort si
chtbar und so gingen die Files nahe der Mitte der Diskette verloren (went into the water a lot ..JS). Bevor ich alles von mir schmiß, schrieb ich noch eine kleine Routine um zufallsmäßig Sektoren zu schreiben und zu lesen – nur um das Laufwerk ein wenig auszutesten. Seltsamerweise traten zahlreiche Fehler auf, welche nicht durch den Kopfwechsel verursacht wurden.

Das erste was ich mache wenn ein Fehler auftritt, ist eine neue Diskette zu formatieren und die Operation zu wiederholen. Ich fand heraus, daß der Forrnatiervorgang in den meisten Fällen mißlang!

Ich hatte nicht viel Zelt damit verbracht, Disketten auf der 3.5 Floppy zu formatieren und nahm nun an, daß der Fehler durch die veränderte 80 Spurformatierung entstehe. Wieder falsch. Es brauchte Tage des Experimentierens, um die Antwort aus der XF551 herauszufinden. Der Originalcode im Laufwerk ist fehlerhaft. (Oh sure! now wo hear LGM’s sending you messages thru your dishwater?)

Nein, wirklich. Aber dazu muß ich zuerst die Arbeit des Laufwerkes erklären.

Nach Empfang eines Kommandos zur Abarbeitung durch die SI0, stellt der Controller in deinem Laufwerk den Motor ab um den Verschleiß zu verringern. Wenn ein Kommando ankommt und der Motor aus ist, beginnt der Motor zu laufen und erst nach 5 Umdrehungen der Diskette (über 1 Sekunde) wird die Operation ausgeführt. Du bräuchtest nicht eine volle Sekunde zu warten:

WENN DER MOTOR BEREITS AN IST FÜHRT DER PROZESSOR DIE OPERATION SOFORT AUS, OHNE ZU WARTEN BIS DAS LAUFWERK AUF TOUREN KOMMT.

Schauen wir uns die Tätigkeit des Laufwerkes beim Formatieren von Disketten an. Es fängt sofort zu schreiben an – kein Warten. Das Laufwerk hört NICHT auf sich zu drehen, bevor es den 1. Track beschrieben hat!

So? Und wie kommt es, daß es trotzdem arbeitet? Warum funktioniert es nur mit 3.5 Zoll-Laufwerken nicht?

Ja, das verursachte mir lange Zeit Zähneknirschen und blumige Vokabeln…

Das Erste was man braucht, um den 1. Track zu beschreiben, ist der Index-Impuls. Er tritt alle 200 Millisekunden auf, also alle Fünftel-Sekunden. Bis zum Auftreten des Index-Impulses wird auf der Diskette nichts geschrieben, damit Störungen vermieden werden, falls das Laufwerk noch nicht die richtige Geschwindigkeit hat. Nach dem Impuls muß die Geschwindigkeit erreicht sein, oder die Daten können nicht richtig gelesen werden. Es stellte sich heraus, das die 5 1/4 Zoll Drives mit ihren kräftigeren Motoren die Diskette 100 % schneller beschleunigen können, als 3 1/2 Drives. Das bedeutet, daß ein 5.25 Zoll Laufwerk die Geschwindigkeit in 50 ms erreicht, während ein 3.5 Zoll Laufwerk 100 ms braucht. Wenn der Index-Impuls nach, sagen wir einmal, 180 ms kommt, dann funktionieren beide Laufwerke. Kommt er aber nach 20 ms, wird keines von beiden richtig formatieren. Tatsächlich würde ein 20 ms Impuls durch den Controller nicht registriert und noch einmal wiederholt werden. Letztlich würde das bei 5.25 Zoll-Drives eine sehr geringe Fehlerrate verursachen und bei 3.5 Zoll so gut wie nie funktionieren. Und das mit einem neuen Laufwerk. Stell dir mal ein 5.25 Laufwerk nach ein paar Jahren vor. Nicht gut, oder?

Das Problem (in der FORMAT-Routine) beginnt bei $526. Ändere die bestehenden Daten ($23; $D0; $90) in $00; $00; $00 und du wirst die korrekte Verzögerung beim Formatieren haben. Ich führte einige Schreib-/Leseoperationen unter Benutzung dieser Routine aus, und Sie schien OK zu sein.

Andere Codes zum Ausprobieren:

80-Spur-Format:

  • $680 von $28 in $50
  • $80F von $30 in $60
  • $811 von $FD in $FA

D5:-D8:SIO-Kennung:

  • $095 von $31 in $35
  • $33 bedeutet D3:-D6: usw.

 

Nachtrag des Übersetzers:

Ich würde mich freuen, wenn es im ABBUC noch mehr Programmierer gäbe, die sich mit diesem Thema befassen. Mich persönlich interessiert der Anschluß eines zweiten Laufwerkes an die XF. Das dies möglich ist zeigt ja das Angebot eines XF DUAL UPGRADE im User-Mag.

Wenn Ihr Euch dafür interessiert oder zufällig das ROM der XF35 bei Euch „rumliegen“ habt, schreibt bitte an:
J. Schneider
Kasseler Str. 29
O-4073 Halle

 

C-Kurs (Teil 2)

1. C-Entwicklung und Standard

1980 wurde C wegen der steigenden Popularität vom American National Standards Institute (ANSI) zu einem Standard zusammengefasst. Dieser bestand aus einem Sprachkern mit einigen zusätzlichen Befehlen als bei der Kernighan/Ritchie-Version.

Die folgende Liste zeigt den ANSI-Standard:

auto break* case* char* const
continue* default* do* double else
enum extern float for* goto*
if* int* long register return
short signed sizeof* static struct
switch* typedef union unsigned void
volatile while* * = bis jetzt bekannt für DVC

 

Und nun eine Aufstellung einiger Operatoren in C:

  • Arithmetik: + – * / %

A %  B = Restwertermittlung/Division
31 % 6 = 1

  • Zuweisung: = += -= *= /= %=

a=10 b=5 (a+=b>15) (a*=5>50) (a/=b>2)
a=31 b=6 (a%=b>1) siehe oben!

  • Gleichheit: ==

a=10 b=5 (a==b>0)
a=10 b=10 (a==b>ungleich 0)

 

 

2. Compiler (DVC)-Aufbau und Anwendung

Hier die Methode des Übersetzungsvorganges vom DOS aus:

 

 

a-e    genau so durchführen wie bei C-Kurs 1.

  1. Funktion S (Save) aufrufen
  2. Eingabe D1:Programmname.C – RETURN
  3. Funktion Q(uit) – RETURN
  4. Y eingeben – RETURN
  5. Es erscheint wieder DIR:
  6. CC Programmname.C – RETURN

Danach wieder genau so wie bei C-Kurs 1 vorgehen. Wie ihr sicher schon gemerkt habt, braucht man die Extensions .C und .CCC nicht unbedingt eingeben. Der Compiler fügt die Extentions automatisch ein.

 

TYPE.COM

Mit dieser Funktion könnt ihr euch Textdateien mit der Extension .TXT auf dem Bildschirm ausgeben lassen. z. B.: Datei>DVC.TXT

 

CIO.CCC

Diese Datei gehört zur Standard-Library (Bibliothek). Sie enthält Funktionen für I/O-(Eingabe-/Ausgabe-)Aufgaben. In ihr sind z. B. Geräte definiert (DISK, DRUCKER, TERMINAL, usw.).

 

 

3. C-Programmierung mit DVC

Diesmal geht es um den Aufruf von Unterfunktionen (Unterprogramme).

Funktions(Befehls)-Liste:

a. main() b. int
c. putchar() d. poke()
e. printf() f. if()
g. getkey() h. for()

 

Zusatzfunktionen:

a. \f b. \n

 

CEDIT laden und die Auto-Funktion aufrufen.

1000 /*Programm Nr. 2 */ Kommentar
1010
1020 int i; Variablentyp = integer
1030
1040 main() $( Hauptblock
1050
1060 putchar(‚\f‘); Ausgabefunktion
1070
1080 poke(710,0); Backgroundcolor (0) = schwarz
1090
1100 printf(„\n\ Es werden mehrere Unterfunktionen“);
1110
1120 printf(„\n\ aufgerufen, wobei subpro1 durch eine“);
1130
1140 printf(„\n\ for-Schleife zeitlich gesteuert ist“);
1150
1160 printf(„\n\ Geben Sie ‚1‘ fuer Unterfunktion Nr. 1“);
1170
1180 printf(„\n\ ein, bei einer anderen Taste erfolgt“);
1190
1200 printf(„\n\ Unterfunktion Nr. 2\n\n“);
1210

 

Programmende

 

4. Compiler
(Allgemeiner Aufbau und Funktion)

Compiler bestehen aus einem Analyseteil und einem Syntheseteil. Der Analysebereich besteht aus:

  • Lexikalische Analyse
  • Syntaktische Analyse
  • Semantische Analyse

Der Synthesebereich besteht aus:

Adressierung (Variablen u. Datentypen werden jetzt Adressen zugeordnet). Die Art der Adressierung ist zunächst relativ.

Relative Adressierung:

Inhalt von Basisreg. + rel. Adresse
$02 + $03 = $05
Inhalt von Speicherzelle 5 = abs. Adr.
Inhalt von Spz.5 = $01
Die absolute Adresse ist dann $01.

Ab dieser Adresse beginnt dann die Befehlsroutine (z. B. printf).

Jetzt kann die Code-Generierung beginnen (Maschinencode):
z. B.:
Anweisung z = y + x
Lade y -> Register 1
Lade x -> Register 2
Addiere Inhalt von Reg. 1 und Reg. 2
Speichere Ergebnis Z -> Register 3
Ausgabe von Inhalt -> Register 3

Tschüss, Thomas Krause

 

XRAM
Power without the price

Immer gefragt sind Erweiterungen des Speichers beim XL/XE. Immerhin gibt es doch schon einiges an Software für XL und XE mit mindestens 128K RAM. Von jeder Programmiersprache aus ist der zusätzliche Speicher leicht zu nutzen. Beim Programmieren ist er für mich gar unverzichtbar geworden. Routinen, Grafiken, Quellcodes… was auch immer. Einmal in den Speicher geladen oder in die RAMDisk kopiert, sind sie jederzeit schnell abrufbar. Varianten des Programms, neue Routinen, geänderte Unterprogrmme und.. und… und… laden… abspeichern.., aufrufen… ändern.., neu laden… wieder abspeichern… und endlos summt die liebe Floppy.

Mit RAM-Disk wird nicht nur die Floppy geschont, sondern auch die Arbeitsgeschwindigkeit gesteigert. Die Daten müssen schließlich nicht mehr über den seriellen (langsamen) Bus geschoben werden. Nach getaner Arbeit Floppy einschalten, neue Routinen etc. auf Disk abspeichern und fertig ist`s!

Die größte Hürde bei der Anschaffung einer Speichererweiterung ist der ziemlich hohe Händlerpreis. Eine 256K-Erweiterung kostet so um die 150,- DM. Dazu noch Einbaugebühr, Porto, DOS und schon sind schnell 200,- DM weg.

Hier setzt der ABBUC mit seinem Service an. Joost bietet einige Baupläne für Erweiterungen. Er stellt dazu auch Bausätze zusammen, ätzt Platinen, steht mit Rat und Tat zur Seite.

Folgende Speichererweiterungen können nach den Unterlagen des Bauplan-Service selbst realisiert werden:

  • 600XL von 64k auf 256k
  • 800XL von 64k auf 256k
  • 800XL von 64k auf 320k
  • 130XE von 128k auf 320k
  • 130XE von 320k auf 576k
  • 130XE von 576k auf 1088k

Die Pläne für den 800XL gelten für Rechner ohne Freddy-Chip. Die Pläne für den 13OXE gelten für Rechner mit DRAMs vorn Typ 1x64KBit.

Den 800XL kann man auch auf 320k, den 13OXE auf 192k erweitern. Diese Pläne gehen Joost noch zu.

Für den 800XL mit Freddy und den 800XE liegen auch Unterlagen vor, die ich aber noch nicht realisiert gesehen habe und die meiner Meinung nach auch mit Vorsicht zu genießen sind. Allgemein gilt, daß die Pläne für den 130XE auch auf den 800XE anwendbar sein müßten, da beide baugleich sind.

Der finanzielle Aufwand ist von den DRAM-Preisen abhängig. 256K kosten ca. 25.- bis 30.- DM. Bei gebrauchten DRAMs liegt der Preis sogar deutlich unter 20.- DM.

Alle „homemade“ Erweiterungen sind sehr preiswert, sicher zuverläßig und stehen den kommerziellen Angeboten in nichts nach. Im Laufe meiner Hobby-Jahre habe ich schon viele Rechner auf die verschiedensten Erweiterungen umgerüstet. Am effektivsten ist der 800XL mit 256K. Für Programmierer und DFUE-Freaks ist sicher der 576K-XE die beste Maschine. Ich finde, daß sich der doch relativ geringe Aufwand lohnt!

good byte, Walter Lojek

Wanted !

Workshop Textverarbeitung

Textverarbeitung ist die häufigste Anwendung für Homecomputer. Eine Vielzahl von Programmen steht dazu zur Verfügung – auch für den XL/XE.

Wir wollen hier ein Forum für Informationsaustausch zu Möglichkeiten, Tricks und Tips der einzelnen Programme einrichten. Gesucht sind Fragen, Tips, Tricks, Anregungen zu Hard & Soft für Textverarbeitung, die dann im Magazin besprochen bzw. veröffentlicht werden.

Laßt also Eure Fragen auf mich los!

Schreibt…!!!

Walter Lojek
Dömitzer Str. 9
W-3139 Hitzacker

 

Leserbrief

 

Hier eine Antwort auf den Beitrag von Winfried Piegsda im Magazin
# 27.

Liebe Leute, die noch etwas für den kleinen Atari tun! Ich kam zu meinem Atari 800XL vor etwa drei Jahren, als ich den Entschluß gefaßt hatte, meine Doktorarbeit nicht auf einem ST oder PC zu tippen. Jetzt steht der Cornputer halt da (etwas erweitert) und ich hab mich inzwischen vom reinen Usertum entfernt und mich in die Tiefen des Betriebssystems eingearbeitet – weil es halt auch Spaß macht.

Außerdem gehöre ich auch zu der schweigenden Mehrheit, über die sich Winfried im vergangenen ABBUC-Magazin beklagt hat. Kann sich der Autor vorstellen, daß ein Mensch anderes zu tun hat, als seine gesamte Freizeit vor dem Computer zu verbringen und sofort Briefe zu schreiben, wie toll ihm das eine oder andere Programm gefallen hat? Ich komme manchmal – und da bin ich sicherlich nicht allein – erst nach längerer Zeit dazu, ein neues Programm, das im ABBUC-Magazin veröffentlicht wird, auszuprobieren.

Es müßte allen Soft- und Hardwareentwicklern klar sein, daß man kommerziell von der relativ kleinen Gruppe der 8-Bitter nicht viel holen kann, Ich selbst kann auch nicht aus reinem Mitleid jedes neue Programm käuflich erwerben. Ich finde es toll, wenn jemand trotzdem neue Software herstellt – und gute Sachen wie das I.P.E.S. mit einer ausgezeichneten Anleitung – aber was soll der vorwurfsvolle und beleidigte Ton? Applaus ist der Lohn der Künstler – nur welcher Künstler würde sich hinstellen und sagen: „Wenn Ihr nicht klatscht, müßt Ihr halt das nächste Mal Eintritt bezahlen!“

Volker Baral

 

Turbo Basic

Hier noch einige Fehler im TurboBasic mit den Lösungsmöglichkeiten:

1. USR-Anweisung:

Die USR-Anweisung liefert einen falschen Wert in der Speicherstelle $D4 und $D5 zurück (Stapel-Fehler). Somit kommt es zu einer falschen Wertzuweisung (z. B. X=USR($600): X enthält nicht den vom Programmierer gewünschten Wert).

LÖSUNG:
Im Unterprogramm anstatt mit -STA $D4- den Wert zu übergeben, sollte er an eine andere Speicherstelle gebracht werden und vom TurboBasic aus mit PEEK(aaaa) gelesen werden.

 

2. GOSUB-Anweisung

Für die GOSUB-Anweisung darf keine Variable verwendet werden. Der Ausdruck: 100 Q=1000:GOSUB Q funktioniert im compilierten Programm nicht.

LÖSUNG:
    100 Q=1000:GOSUB 500
    500 GOTO Q

 

3. Arithmetische Berechnungen

Arithmetische Berechnungen mit Arrays liefern einen falschen Wert.
z. B.: 100 A(1,J)=A(1,J)+A(J,0)

LÖSUNG:
    100 Q=a(1,J):Q=Q+A(J,0)

 

4. Verschachtelte log. Operationen

Verschachtelte logische Operationen mit Arrays liefern ebenfalls falsche Werte:
z. B.: 100 IF A(1) <> C AND (A(1) <> 1 OR A(2) <> C) THEN …

LÖSUNG:
    100 A1=A(1):A2=A(2)
    200 IF A1 <> C AND (A1 <> 1 OR A2 <> C) THEN …

 

Wer hat weitere Tips????

 

Murphy & Co

Murphy´s Gesetze:

Entwicklung und Fertigung:

  • Toleranzen summieren sich einseitig stets in die Richtung, die maximale Schwierigkeiten bei der Fertigung verursacht.
  • Wenn ein Projekt n Bauelemente benötigt, werden davon n-1 Bauelemente am Lager sein.
  • Motoren drehen sich stets in die falsche Richtung.
  • Eine vor Zerstörung geschützte Schaltung wird andere Schaltungsteile zerstören.
  • Ein mit einer Sicherung geschützter Transistor wird stets zuerst hochgehen, um die Sicherung zu schützen.
  • Fehler treten immer erst nach der Endprüfung auf.
  • Ein Bauelement oder Messgerät wird lang genug, aber nicht länger funktionieren, bis es die Eingangskontrolle erfolgreich passiert hat.
  • Nach dem Lösen der letzten von 16 Befestigungsschrauben stellt sich heraus, daß die falsche Abdeckung geöffnet wurde.
  • Wenn alle 16 Schrauben wieder angezogen sind, stellt sich heraus, daß die Gummidichtung vergessen wurde.
  • Sobald ein Gerät vollständig zusammengebaut ist, finden sich übriggebliebene Bauelemente auf dem Tisch.

Murphy‘s universell anwendbare Regeln für gutgläubige Ingenieure:

  • In jede Berechnung wird sich auch jeder mögliche Fehler einschleichen.
  • In jeder Formel sind alle Konstanten – besonders solche, die aus Ingenieurhandbüchern stammen – als Variable zu behandeln.
  • Hauptänderungen einer Entwicklung werden immer dann notwendig, wenn bereits die Fertigung läuft.
  • Aufbau- und Betriebsanleitungen, die zusammen mit den Geräten versandt werden, werden bei der Wareneingangskontrolle sofort weggeworfen.
  • Wenn mehr als eine Person für eine Fehlkalkulation verantwortlich ist, ist keiner der Schuldige.

 

Johnson‘s 3. Anwendungsregel:

  • Falls eine Ausgabe einer Fachzeitschrift vermißt wird, ist es genau die Ausgabe, die am dringendsten benötigt wird.

Erweiterung:

  • Alle Bekannten haben gerade diese Ausgabe entweder verloren, sie weggeworfen oder finden in den sie selbst nicht.

 

Richard’s Regel zum Eigentum:

  • Wenn man Dinge nur lange genug aufbewahrt, kann man sie danach auch sicher wegwerfen.
  • Wirft man hingegen etwas weg, so benötigt man es genau in dem Augenblick, in dem es nicht mehr greifbar ist.

 

Lewis’s Regel zur Preisermittlung:

  • Unabhängig vom Aufwand an Zeit und Mühe zur Ermittlung einer günstigen Einkaufsquelle wird ein Gegenstand, nachdem man ihn gekauft hat, im Nachbarladen billiger angeboten.

 

Klipstein’s Regel für Spezifikationen:

  • In Spezifikationen ersetzt Murphy’s Gesetz das von Ohm.

 

Osborn’s mathematische Regel:

  • Variablen sind unerwünscht, Konstanten gibt es nicht.

 

Murphy’s Regel vom verlorenen Meter:

  • Bei dem Entwurf eines Gerätes können keine Über-Alles-Abmessungen am Freitag nach 16:40 h ermittelt werden.

Folgerung:

  • Die korrekten Über-Alles-Messungen finden sich am Montag um 9:00 h wie von selbst.

 

Etorre’s Beobachtungen vom Verkehr:

  • Auf der anderen Fahrspur k
    ommt man immer schneller voran.

 

Murphys Gesetz der angewandten Planung:

  • Auf dem Teil, das bei der Planung einer Einrichtung vergessen wurde, basieren 75 % der Funktionen.

Murphys Zweites Gesetz der Änderung:

  • Je unnützer eine Modifikation erscheint, desto größer ist die Chance, daß sie bei einer Planänderung berücksichtigt wird.

 

Die Snafu-Gleichung:

  • Ist ein Problem mit n Gleichungen gegeben, so gibt es n+1 Unbekannte.
  • Der Teil einer Information, der am meisten benötigt wird, ist als letzter verfügbar.
  • Erst wenn alle Möglichkeiten zur Lösung eines Problems durchgespielt sind und versagen, wird es eine Lösung geben, einfach und augenfällig, klar verständlich für jedermann.

 

Murphys Gesetze zur Computer-Programmierung:

  • Jedes Programm das läuft, ist veraltet.
  • Jedes andere Programm kostet mehr und ist langsamer.
  • Ist ein Programm brauchbar, dann wird es sofort durch ein anderes ersetzt.
  • Ist ein Programm unbrauchbar, dann wird es veröffentlicht.
  • Jedes Programm wird so erweitert, daß es sämtlichen zur Verfügung stehenden Speicherplatz belegt.
  • Der Wert eines Programms ist proportional zum Gewicht seines ausgedruckten Papiers.
  • Die Programm-Komplexität wächst solange, bis sie das Leistungsvermögen des Programmierers übersteigt.
  • Wenn eine Probeinstallation ohne jede Beanstandung funktioniert, werden alle Nachfolgesysteme nicht laufen.
  • Erst wenn ein Programm schon mindestens sechs Monate verkauft ist, wird der schwerwiegenste Fehler entdeckt.
  • Job-Control Lochkarten, die eigentlich nicht in falscher Reihenfolge sein können, sind mit Sicherheit falsch sortiert.
  • Austauschbare Bänder sind nicht austauschbar.
  • Wenn der Eingabeteil des Programms alle unzulässigen Eingaben zurückweisen soll, wird ein genialer Idiot eine Methode entdecken, unsinnige Daten in den Rechner zu füttern.
  • Das Fluchen ist die Sprache, die alle Programmierer am besten beherrschen.

 

Gilb’s Gesetz der Unzuverläßigkeit:

  • Computer sind unzuverläßig, aber Menschen sind noch unzuverläßiger.
  • Jedes von menschlicher Zuverläßigkeit abhängige System ist unzuverläßig.
  • Unerfindliche Fehler sind in ihrer Mannigfaltigkeit unbegrenzt. Im Gegensatz dazu sind offensichtliche Fehler per Definition in ihren Auswirkungen beschränkt.

 

Brook’s Gesetz:

  • Personelle Erweiterungen für ein verspätetes Softwareprojekt fördern die Verzögerung.

 

Lubersky’s Gesetz der kybernetischen lnsektenkunde:

  • Da gibt es immer einen „bug“ mehr.

 

Miksch‘s Law:

  • Wenn ein Programm einen Anfang hat, so hat es auch ein Ende.

 

Shaw’s Prinzip:

  • Entwickle ein System, das narrensicher ist, und nur ein Narr wird es benutzen wollen.

 

IBM’s Arbeitsprlnzip:

  • Maschinen sollen arbeiten; Menschen sollen denken.

 

Die Serie wird fortgesetzt

 

abgeleitete trigonomische Funktionen

Im folgenden eine Zusammenstellung von abgeleiteten trigonomischen Funktionen, die nicht vollständig ist. Es werden Funktionen aufgeführt, die sehr häufig vorkommen. Manche Funktionswerte sind irrational; z. B. kann SEC(X) nicht berechnet werden, wenn COS(X)=0 ist. Wenn solche Funktionen in einem Programm verwendet werden, sollte vor der Berechnung eines Funktionswertes immer eine entsprechende Überprüfung stattfinden.

ARCCOS(X) = -ATN(X/SQR/(-X*X+1))+1.5707633
Berechnet den Arcus Cosinus von X(ABS(X) < 1).

 

ARCCOT(X) = -ATN(X) + 1.5707633
Berechnet den Arcus Cotangens von X.

 

ARCCOSH(X) = LOG(X + SQR(X * X -1))
Berechnet den Arcus Cosinus Hyperbolicus von X (X >= 1).

 

ARCCOTH(X) = LOG((X + 1)/(X – 1)/2
Berechnet den Arcus Cotangens Hyperbolicus von X(ABS(X) > 1).

 

ARCCSC(X) = ATN(1/SQR(X * X – 1))+(SGN(X) -1) * 1.5707633
Berechnet den Arcus Cosekans von X(ABS(X) > 1).

 

ARCCSCH(X) = LOG ((SGN(X) * SQR(X * X +1 )+1)/X)
Berechnet den Arcus Cosekans Hyperbolicus von X (X > 0).

 

ARCSEC(X) = ATN(SQR(X * X -1)) + (SGN(X)-1) * 1.5707633
Berechnet den Arcus Sekans von X (ABS(X) >=1).

 

ARCSECH(X) = LOG(SQR(-X * X + 1) +1)/X)
Berechnet den Arcus Sekans Hyperbolicus von X (0 < X <=1).

 

ARCSIN(X) = ATN(X/SQR(-X * X +1))
Berechnet den Arcus Sinus von X (ABS(X) < 1).

 

ARCSINH(X) = L
OG(X + SQR(X * X + 1))
Berechnet den Arcus Sinus Hyperbolicus von X.

 

ARCTANH(X) = LOG((1 + X)/(1 – X))/2
Berechnet den Arcus Tangens Hyperbolicus von X (ABS(X) < 1).

 

COSH(X) = (EXP(X) + EXP(-X))/2
Berechnet den Cosinus Hyperbolicus von X.

 

COT(X) = COS(X)/SIN(X)
Berechnet den Cotangens von X (X <> 0).

 

COTH(X) = EXP(-X)/(EXP(X) – EXP(-X) * 2 + 1
Berechnet den Cotangens Hyperbolicus von X (X <> 0).

 

CSC(X) = 1/SIN(X)
Berechnet den Cosekans von X (X <> 0).

 

CSCH(X) = 2/EXP(X) – EXP(-X))
Berechnet den Cosekans Hyperbolicus von X (X <> 0).

 

LOG a(X) = LOG(X)/LOG(a)
Berechnet den Logarithmus von X zur Basis a (a > 0, X > 0).

 

LOG 10(X) = LOG(X)/2.30258509
Berechnet den Zehnerlogarithmus von X (X > 0).

 

MOD a(X) = INT((X/a – INT(X/a)) * a + 0.05) * SGN(X/a)
Berechnet X modulo a: Der Rest, nachdem X durch a dividiert wurde (a <> 0).

 

SEC(X) = 1/COS(X)
Berechnet den Sekans von X (X <> n/2).

 

SECH(X) = 2/(EXP(X) + EXP(-X))
Berechnet die Sekans Hyperbolicus von X.

 

SINH(X) (EXP(X) – EXP(-X))/2
Berechnet den Sinus Hyperbolicus von X.

 

TAN(X) = SIN(X)/COS(X)
Berechnet den tangens von X (X <> 0).

 

TANH(X) = -EXP(-X)/EXP(X) + EXP(-X)) * 2 +1
Berechnet den Tangens Hyperbolicus von X

 

Beispiel in ATARI-Basic:

    10 ? „Berechnung des Cosinus Hyperbolicus“
    20 ? „Argument x eingeben: „;
    30 INPUT X
    40 ? „Ergebnis: „;
    50 Y=(EXP(X)+EXP(-X))/2
    60 ? Y

Wer schreibt mal zu diesen Formeln ein komfortables, menügesteuertes Programm?
Wir würden es gerne auf einer der kommenden Magazine veröffentlichen.

 

Programmieraufgabe

Unsere heutige Programmieraufgabe führt uns in die Welt der Electronic. Wir alle wissen, daß sich in unserem Rechner viele kleine schwarze Krabbeltierchen befinden, die wir „Chips“ nennen. Viele dieser kleinen Krabbeltierchen sind Verbindungselemente zu den großen Chips.

Zum besseren Verständnis der Aufgabe ein paar allgemeine Erklärungen über die Funktion der binären Arbeitsweise des Computers.

Da ich annehme, daß es einige Programmierer gibt, die mit der Elektronik nichts am Hut haben, versuche ich im nächsten Ab- schnitt ein paar Grundkenntnisse zu vermitteln.

Für die meisten User ist folgender Abschnitt kalter Kaffee, aber der Vollständigkeit halber, füge ich diese Erklärungen ein.

Binär oder auch Dual genannt, bedeutet Zweiersystem. Unsere heutige Electronic arbeitet nur mit zwei Schaltzuständen:
An einem elektronischen Schalter, im weiterem „Gatter“ genannt, liegt in einem Schaltzustand hohe Spannung an, und im anderen Schaltzustand liegt niedrige Spannung an. Diese beiden Zustände werden mit H und L (High = hoch und Low = niedrig) bezeichnet. Durch die Kombination mehrerer Schalter ist es nun möglich, bestimmte gewünschte Ergebnisse zu erzielen.

Jeder kennt die binären Ziffernfolgen, wie z. B. 01110101. Hier sehen wir ein gewünschtes Ergebnis: die „1“ steht für High und die „0“ steht für Low. Und das ganze zwängen wir in eine lesbare Formel, sodaß wir auch lesen können, was wir in den Computer eingeben. Wir meinen beim genannten Beispiel das kleine „u“, und der Rechner kann mit der eingegebenen Bitfolge und den elektronischen Gesetzen, mit denen wir den Computer ausgestattet haben, arbeiten.

Vier einfache Gatter stelle ich hier vor. Diese Gatter sollen in der Programmieraufgabe verwendet werden. Alle gezeigten Gatter haben zwei Eingänge, mit ‚A‘ und ‚B‘ gekennzeichnet, und dem Ausgang ‚Q‘.

Neben diesen Gattern gibt es noch einige andere Arten. Ferner gibt es die Gatter noch mit drei und mehr Eingängen und verschiedenartigen Ausgängen, die uns aber jetzt nicht interessieren.

Erklärungen zu den Gattern:

Wenn am AND-Gatter (deutsch UND-Gatter) am Eingang A und am Eingang B ein H-Signal anliegt, dann hat auch der Ausgang ein H-Signal. In Jedem anderen Fall führt der Ausgang Q ein L-Signal.

Beim NAND-Gatter (NICHT-UND) haben wir den umgekehrten Fall, (siehe Tabelle).

Beim OR-Gatter (ODER) führt der Ausgang dann H-Signal, wenn am Eingang A oder am Eingang B ein H
-Signal anliegt.

Das NOR-Gatter (NICHT-ODER) ist die umgekehrte Form des ODER-Gatters.

Aus den Tabellen kann man die verschiedenen Schaltzustände ablesen.

 

Und nun die Programmieraufgabe:

  1. Die Gatter sollen wahlweise hintereinander oder parallel geschaltet werden.
  2. Die freien Eingänge sollen mit H oder L belegt werden. Welches Signal liegt dann am Ausgang Q ?
  3. Der Signallauf durch die Gatter soll sichtbar sein.

Anmerkung: Unsere heutige Elektronik hat dieses binäre System als Grundlage. Die Zukunft aber liegt in der analogen Signalverarbeitung. Diese elektronische Signalverarbeitung erfolgt in feinen Abstufungen, d.h.: zwischen H und L werden viele Abstufungen möglich sein. In den Labors hat diese Zukunft schon begonnen.

Ich stelle mir zwei Lösungsmöglichkeiten vor:

  1. Eine grafische Lösung. Auf dem Bildschirm sollte der Ablauf sichtbar sein.
  2. Eine Lösung, die nur den rechnerischen Ablauf demonstriert.

Die Lösung sollte die Clubzentrale bis zum 1. Juni 1992 erreichen. Es gibt natürlich wieder tolle Preise für alle Einsendungen.

Ich wünsche viel Spass, Euer Jotka

 

Turbo 816

Dieser Bericht der ABBUC-Regionalgruppe U.N.O. ist als Ergänzung zum Testbericht im Sondermagazin # 10 anzusehen.

Programmiertechnisches

Im Emulationsmodus, also im 8-Bit Modus, stehen bereits viele neue und sinnvolle Befehle zur Verfügung. Als einfaches Beispiel wäre die Möglichkeit zu nennen, daß alle Register direkt vom Stapel geholt oder auf den Stapel gelegt werden können. Desweiteren kommen noch zusätzliche Register vor,, wie z. B. das B-Register. Dieses kann nur im EMU-Modus verwendet werden, da es im NATiv-Modus die  Bits 16 – 23 der Programmbank enthält. Aufgrund des Umstandes, daß im EMU-Modus nur sechzehn Bit Verwendung finden, gibt es deshalb dieses zusätzliche Register. Ergänzend gibt es das K-Register, welches sich genau wie das B-Register nutzen läßt. Es stellt im NAT Modus die Bits 16 – 23 der Data Bank dar. Da der Akkumulator eine Größe von 16 Bit besitzt, kann man, wenn nur 8 Bit verwendet weden (im EMU-Modus nur, im NAT läßt sich der Akk. auf 8- oder 16-Bit einstellen), die Bits 8 – 15 mit den Bits 0 – 7 austauschen. Somit hätte man eigentlich 2 Akkumulatoren, die mit dem XBA-Command ausgetauscht werden können.

Durch ergänzte Befehle und Adressierungsarten (z. B. gibt es die indirekte Adressierung nicht mehr nur für den JMP Befehl, so daß nicht ständig ein Register benutzt werden muß) lassen sich Programmroutinen verkürzen und, da weniger Befehle gleichbedeutend mit weniger Taktzyklen sind, somit Geschwindigkeitssteigerungen erzielen. Je nach Routine kann wohl bis zu 30 % eingespart werden.

Ich möchte darauf hinweisen, daß die illegalen Opcodes der originalen 6502 CPU nicht von der T816 verarbeitet werden. Diese Opcodes sind in der Regel mit anderen, und meiner Ansicht nach viel sinnvolleren Befehlen, belegt.

Um die gesamten Möglichkeiten dieser Karte ausnutzen zu können, muß man sich in den NAT-Modus  begeben. Dieser bietet dann Zugriff auf einen Adressraum von 24 Bit sowie die Möglichkeit, den Akkumulator und die Register auf 8 oder 16 Bit einzustellen. Hier kann man u. a. die Zeropage auf einen anderen Bereich verlegen und den Programm- und Datapointer verstellen, so daß 16 Megabyte angesteuert werden können. Nach dem Aufruf des NAT-Modus sind die Register und der Akkumulator 8 Bit groß. Die oberen 8 Bit der Register werden dabei gelöscht, was dazu führt, daß diese Daten beim Wechsel in den EMU-Modus und zurück verlorengehen. Da dies aber bekannt ist, dürften keine Programmierfehler dadurch entstehen.

 

Zum Betriebssystem

Es wäre schön, wenn das zur Karte gehörende Betriebssystem wirklich so kompatibel wäre, wie behauptet. Es scheint, als wären die Bemühungen um die Kompatibilität auf halber Strecke stehengeblieben. Da ich vor kurzem selber ein Betriebssystem programmiert habe, kann ich sagen, daß durchaus eine Menge verändert werden kann, ohne daß die Kompatibilität zu stark eingeschränkt wird. Aus diesem Grund werde ich auch ein OS für die T816 schreiben, wobei ich dann sowohl das mitgelieferte OS als auch das originale Betriebssystem berücksichtigen werde.

Beim mitgelieferten Betriebssystem wurden weder die Möglichkeiten der T816 ausgenutzt, noch wurde konsequent auf eine hochgradige Kompatibilität hingearbeitet. Es enthält allerdings einen Monitor, der aber nicht sehr komfortabel ist. Auch wurden einige Routinen eingebaut wie z. B. eine schnelle Löschroutine. Dafür kann nicht mehr von Kassette gebootet werden. Auch wurde der interne Zeichensatz nicht übernommen.

 

Software

Die T816 verfügt über einen 24-Bit Adressbus. Somit kann man 16 Megabytes adressieren. Eine sinnvolle Verwendung dieses Raumes ist mit den konventionellen Programmen nicht möglich. Möglich wäre es aber, einige Programme wie Assembler oder DOS z. B. in diesen Bereicht zu legen, so daß die normalen 64-Kbyte nahzu frei bleiben. Es ist derzeit noch nicht abschätzbar, welche Möglichkeiten sich damit ergeben. Einige Programme wurden bereits von DataQue extra für die T816 geschrieben wie z. B. Assembler & C-Compiler. Das bedeutet, daß andere Programmierer für die T816 schreiben können, was in Zukunft wohl auch passieren wird.

 

Nachteile

Programme, die die illegalen Opcodes verwenden, laufen auf der T816 nicht. Da leider nicht die Möglichkeit zum Umschalten auf die 6502 CPU besteht, muß man die Karte herausnehmen und den originalen Prozessor wieder einsetzen, um Programme wie Lapis Philosophorum benutzen zu können. Durch den Aufbau der Karte mit der Steckverbindung ist das kein großes Problem. Allerdings ist die Steckverbindung nicht gerade stabil, so daß nach häufigem Umstecken Schwierigkeiten möglich sind. Glücklicherweise gibt es nur wenige Programme, die illegale Opcodes verwenden. Da auch die Fehler des 6502 beim 65816 beseitigt wurden, dürften Programme, welche die Fehler mitverwenden, Schwierigkeiten bereiten. Dies ist aber bislang noch nicht vorgekommen. Auch gibt es glücklicherweise nur sehr wenige Programme, welche illegale Befehle verwenden.

 

Vorteile

Häufig war zu hören, daß Erweiterungen wie die 65C02 Karte viele Probleme schaffen. Diese Probleme gibt es bei der T816 praktisch nicht. Es geht hier fast nach dem Motto: Einsetzen und benutzen. Durch die Verwendung der speziellen Befehle lassen sich Programme beschleunigen. Das mitgelieferte Betriebssystem besitzt optimierte Fließkommaroutinen, die das BASIC und manch andere Programme, die die Routinen verwenden, schneller werden läßt.

 

Erweiterungen

Außer der Möglichkeit, 16 Megabytes adressieren zu können und dafür dann Erweiterungen zu benutzen, ermöglicht die T816 noch mehr: vom Hersteller der Karte ist eine Co-Prozessorergänzung geplant. Auch an einer Graphikkarte wird gearbeitet.

Für solche Erweiterungen ist die T816 bereits ausgelegt, so daß Lötarbeiten o. ä. nicht erforderlich sind.

 

Verwendbarkeit

Für den Programmierer eröffnen sich viele neue Möglichkeiten. Doch auch für den Anwender sollte die Karte ein Muß sein. Vieles, was bislang unmachbar war, kann mit der T816 realisiert werden. Mangelnde Rechenzeit oder -platz dürften der Vergangenheit angehört h
aben.

 

Verbesserungsvorschläge

Die T816 ist zwar nicht gerade groß, nimmt aber im Rechner viel Platz ein, so daß das Abschirmblech nicht mehr benutzt werden kann. Auch die RAM-Karten verbrauchen Platz. Desweiteren fehlt die Möglichkeit, den 6502C Prozessor zu integrieren und per Schalter die Prozessoren umzuschalten.

Auch ist der Prozessor auf der T816 in der Lage, größere Taktfrequenzen als 1.79 Mhz. zu benutzen. Es wäre vielleicht sinnvoll, eine neue Platine zu entwerfen. Diese sollte neben beiden Prozessoren auch 4 Mhz Taktfrequenz für die T816 zulassen. Auch sollte sie diverse Steckverbindungen für Erweiterungen bereithalten.

Andreas Witte

 

U.N.O.-ABBUC

Regionalgruppe Osnabrück

Die U.N.O. trifft sich ca. alle 6 Wochen zu einem Regionaltreffen.

Ziele sind: Tips zu Soft- und Hardwarekäufen zu geben, Programmieren zu lehren, PD-Tausch sowie Hilfe zu Spiel- und Anwenderprogrammen. Außerdem versuchen wir, Mitfahrgelegenheiten zu schaffen. Desweiteren ist geplant, auch über den Bereich Computer hinaus etwas zu unternehmen, z. B. Konzertbesuche, Grillfeten, etc. Vielleicht noch etwas zur Entstehung:

Begonnen hat alles im Mai 1991. Nach einem Besuch auf der Hobbytronic und vielen Gesprächen mit Mitgliedern des ABBUC dachte ich zum ersten Mal über eine Regionalgruppe in Osnabrück nach. Zwei weitere User aus OS, die ich noch kannte, machten begeistert mit. So nach und nach kamen dann noch weitere hinzu, so daß wir mittlerweile über 10 Leute sind. Leider war es bei den letzten Treffen so, daß nie mehr als 6 Leute anwesend waren, teils krankheitsbedingt und teils keine Lust. Aber diese Probleme haben wir in diesem Jahr sicher nicht mehr, für das nächste Treffen haben alle mehr oder weniger heilig geschworen, teilzunehmen.

Das letzte Treffen war am 25. Januar. Weitere Termine stehen noch nicht fest, werden aber allen, die ihr Interesse bekunden, genannt.

Nun mal in Stichpunkten das, was wir bisher auf unseren U.N.O.-Treffen auf die Beine gestellt haben:

1. Treffen:
Auf dem ersten Treffen sind lediglich die Wünsche der sechs Gründungsmitglieder notiert worden. Außerdem wurde das Datum fürs 2. U.N.O.-Treffen vereinbart.

2. Treffen:
Wegen mangelnder Beteiligung fiel dieses Treffen ins Wasser.

3. Treffen:
Diesmal ging es recht lebhaft zu, die fünf anwesenden Mitglieder vertrieben sich die Zeit mit dem Bestaunen der neuesten Demo der ‚WFMH‘, außerdem übten wir uns in DTP.

4. Treffen:
Das erste Treffen im eigens für diese Zwecke organisierten Raum im Gemeinschaftszentrum. Zahl der Anwesenden: 6 (Ihr seht, die Zahl der Anwesenden stieg seit dem 2. Treffen ständig an).

5. Treffen:
Wieder im speziellen Raum, konnten sich die U.N.O.-Mitglieder wieder einmal davon überzeugen, wieviel Chaos auf einem einzigen Treffen verursacht werden kann. Highlight war ohne Zweifel der Life-Einbau einer MINI-SPEEDY!

6. Treffen:
Dieses Treffen wurde überschattet von Krankmeldungen und sonstigen Absagen. Aber dennoch fanden sich sechs XLente Freaks zu diesem Meeting ein. Zu sehen waren unter anderem eine Akkustik-Schnittstelle sowie die Früchte unserer gelungenen USA-Bestellaktion.

Was planen wir in Zukunft?

Geplant sind natürlich jede Menge weitere Treffen, die möglichst immer am letzten Samstag im Monat stattfinden sollen, aber wir sind flexibel. Desweiteren planen wir den Besuch des ‚Nuclear Assault‘-Konzertes, das im Februar in Osnabrück stattfindet. Außerdem werden wir im März bei

B & C Computer Visions
3257 Kifer Road
USA-Santa Clara CA 95051

etwas bestellen. Alles weitere werden wir erst auf unseren nächsten Treffen klarmachen, da es nicht meine Aufgabe ist, die U.N.O. diktatorisch zu leiten.

Das bedeutet natürlich auch, daß bei uns keiner gezwungen wird, bei irgendwelchen Unternehmungen mitzumachen (Nuclear Assault sind ja auch leider nicht jedermanns Geschmack), auch kann jeder seinen Senf zu bestimmten Sachen abgeben. Wir nehmen keinen Beitrag! Ein Magazin ist ebenfalls nicht geplant, weil es schon so viele gibt. Wir geben uns lieber Mühe, die vorhandenen Mag’s durch unsere Mitarbeit zu verbessern.

Der Wissensstand unserer Mitglieder reicht von gut bis ungenügend. Neben den blutigen Laien haben wir einen Assemblerprogrammierer (demnächst wird ein Programm von ihm erscheinen), mehrere mehr oder weniger (eher weniger) begabte Basic-Programmierer, und so weiter.

Wer nun also aus Osnabrück und Umgebung kommt und bei uns Mitglied werden möchte, der muß folgendes tun:

  1. Versichern, auch mal öfter zu kommen.
  2. Glaubhaft versichern, daß er nur oder größtenteils an einem ATARI 8-Bit arbeitet (berufsbedingtes fremdgehen wird jedoch verziehen).

Den genauen Termin des nächsten Treffens könnt ihr erfragen bei:

Markus Witte
Amselweg 18
W-4513 Belm

U.N.O.-Mitglieder sind derzeit:

  • Reinhard Lingnau
  • Holger Schmiedel
  • Lucia Barilaro
  • Frank Wechsel
  • Andreas Witte
  • Christoph Pingel
  • Markus Witte

in Kontakt stehen wir außerdem mit:

  • Carsten Strotmann
  • Michael Brinkmann
  • Sie-Hon-Liu & Schwester
  • katja Wechsel
  • sowie einigen aus OS und Umgebung, die mir namentlich nicht bekannt sind.

Markus Witte

 

Carillon Printer Hardcopy

Testbericht von Peter Staif

Das Programm erstellt, wie der Name schon sagt, eine Bildschirm-Hardcopy auf Epson- oder IBM-kompatiblen 9-Nadel-druckern.

Es können sowohl normale 62-Sektor- als auch Koala- oder Atari-Artist Bilder geladen werden.

Beim Ausdruck kann man zwischen Monochrom oder Graustufen wählen. Das Programm befindet sich auf einer kopiergeschützten Bootdiskette. Mitgeliefert wird auch eine zwei DIN-A5-Seiten umfassende Bedienungsanleitung, die zwar recht knapp, aber gerade ausreichend ist.

Der Autor des Programms ist Florian Baumann aus Eschborn. In der Bedienungsanleitung sind noch Erweiterungen wie z.B. Grußkarten angekündigt, die dann modular in das Programm eingebunden werden können.

Soviel zum Lieferumfang und zur Kurzbeschreibung.

Man kann beim Ausdruck unter verschiedenen Formaten wählen. Im einzelnen sind das:

  • DIN-A7,
  • DIN-A5,
  • DIN-A4,
  • Tapecover,
  • Diskcover,
  • Disklabel,
  • Briefmarke

Die Punkte „Disklabel“ und „Briefmarke“ sind allerdings nur monochrom möglich. Ich will die Formate nicht im einzelnen besprechen, die Begriffe dürften eigentlich klar sein.

Mein erster Eindruck des Programms war eigentlich recht positiv. Der Druck geht recht flott vonstatten, außerdem besteht die Möglichkeit, den gesamten Druckvorgang mit Escape abzubrechen.

Dann habe ich mir das Programm etwas genauer angesehen, und dabei sind ein paar eklatante Schwächen aufgetreten. Alle Diskfunktionen (Laden+Directory) sind fest auf „D:“ gelegt; es kann kein anderes Laufwerk angesprochen werden.

Bei der Druckereinstellung können keinerlei Veränderungen vorgenommen werden, wie z. B. automatischer Linefeed Aus/An. Unter Umständen muß man dann am Drucker umschalten. Beim Druck selbst sind mir dann noch ein paar Dinge aufgefallen:

Das Programm e
rkennt nicht, ob in der zu druckenden Zeile überhaupt Punkte gesetzt sind und schickt selbst leere Zeilen an den Drucker. Bei Bildern mit viel Freiflächen könnte man da viel Zeit sparen. Die Möglichkeit, Diskcopver zu drucken, funktioniert bei meinem Drucker sowohl im IBM- als auch im Epson-Modus nicht einwandfrei.

Ich muß dazu sagen, daß es sich um einen original IBM-Drucker handelt (IBM 4072).

Der DIN-A4-Druck ist ziemlich knapp kalkuliert, d.h. man muß den Rand am Drucker auf Null setzen, sonst zieht er die nächste Seite ein und druckt den Rest, der nicht mehr auf die Seite paßt.

Ein kleiner Qualitätsmangel sind auch die groben Raster, die beim Graustufendruck verwendet werden. Ich habe den Ausdruck einmal direkt mit dem Printstar vom AMC-Verlag verglichen. Dabei fällt einem die grobe Rasterung sofort ins Auge.

Mein abschließendes Gesamturteil fällt also nicht so toll aus:

Ich finde, daß die Druckroutine noch einmal eine Überarbeitung wert ist, besonders was die Rasterung betrifft.

Außerdem wäre es wünschenswert, im Programm den Druckertreiber nach eigenen Wünschen verändern zu können. Besonders die Einbindung von 24-Nadel-Druckern ist unbedingt notwendig, da doch viele schon solch einen Drucker besitzen.

Desweiteren halte ich eine kopiergeschützte Bootdiskette eigentlich für einen großen Hinderungsgrund das Programm zu kaufen. Man kann weder das DOS seiner Wahl installieren, noch kann das Programm auf ein anderes Diskettenlaufwerk kopiert werden. Ich denke dabei an ein Double-Density-Laufwerk oder die 3.5″-Floppy von E. Pütz. Besonders gravierend dabei ist, daß im Programm selbst sowieso nur auf das Laufwerk 1 zugegriffen werden kann.

Preis: 22,– DM

Testmuster & Bezug:
Peter Kosch
Bramdelle 7
W-5600 Wuppertal

Mein persönliches Urteil: In dieser Version nicht empfehlenswert.

Peter Straif

 

Dieses ABBUC Magazin erschien ursprünglich als Papierbeilage. Scan, OCR, Digitalisierung und Aufbereitung: Andreas Bertelmann