Nachfolger des C64

Da der C One mehr kann, als nur den C64 nachzuahmen, sondern eigendlich alle 8-Bit Rechner, könnte der Bericht auch für Euren Club interesant sein Hallo,

es gibt ein Projekt, einen Nachfolger des C64 mit neuer Hardware zu bauen. Jens Schönefeld ist einer der Mitentwickler, den ich beim Amiga Meeting 2005 getroffen habe. Da der C One mehr kann, als nur den C64 nachzuahmen, sondern eigendlich alle 8-Bit Rechner, könnte der Bericht auch für Euren Club interesant sein.
Der Text ist als reine Information am Ende mitgeschickt, ich habe aber auch eine Homepage dazu eingerichtet.

Bericht als Homepage:
http://www.hcsk.de/pro/service/pages.php?id=33&layout=HCSK

oder
http://www.hcsk.de/pro/service/pages.php?id=33&layout=ACSH

als reines HTML, ohne Bilder und Hintergrund:
http://www.hcsk.de/pro/pic/texte/cone.htm

die Bilder liegen unter:
http://www.hcsk.de/pro/pic/bilder/cone1.jpg
http://www.hcsk.de/pro/pic/bilder/cone3.jpg
http://www.hcsk.de/pro/pic/bilder/cone4.jpg
http://www.hcsk.de/pro/pic/bilder/c1.gif


Grüsse aus Kiel
Mike Preuß

http://www.hcsk.de
www.procyon.de.vu

C-One

Der C-One ist ein ATX Motherboard, welches ausgelegt wurde, um Hardware-Clone der 8-Bit Rechner durch re-konfigurierbaren Hardware (FPGA) herzustellen. Dein Eingabe erfolgt entweder in einer Hardware-Beschreibungssprache wie VHDL, oder als Schaltplaneingabe. Ergebnis dieser Eingabe sind sogenannte Cores, die der Benutzer von der C-One Webseite herunterladen kann – das komplizierte reverse-engineering der alten Chips muß man also nicht selbst machen (kann man aber, wenn man will!).

Zur Zeit gibt es Cores für den Schneider CPC und den C 64. Dadurch gibt es schon die Beschreibungen für die Chips 6502 und Z80. Die Entwicklerunterlagen sind offen, so dass auch andere Leute neue Cores (z.B. Sinclair, Atari, KC 8x, MSX) entwickeln könnten.

Die Cores können über Massenspeicher (CF-Lesegerät, CD-ROM oder Festplatte) in den C-One geladen werden. Als weitere Ausgänge gibt es noch Parallel (Drucker), PS/2-Tastur und Maus, Audio, Atari-9Pin Joysticks, VGA und C64 Modulport. Für Module anderer Hersteller (MSX oder Atari) ist es dann entweder nötig, ein Adapter zu bauen oder die ROMs auszulesen und in einen Core mit abzuspeichern.

Neben den Cores für den CPC und Original C 64 soll noch ein C 64 Core entstehen, welches dann auch auf CD, Festplatte etc. verwenden lassen kann, so wie auf den ganzen Speicher zugreifen zu können.

Ein proprietärer (aber voll dokumentierter) CPU-Slot kann wertvollen Platz im FPGA frei machen. Das Implementieren einer CPU im FPGA kostet viel Platz, und wenn man größere CPUs wie den EZ80 oder den 65816 benutzen will, stößt man schnell an die Grenzen der Kapazität. Der C-One wird geliefert mit einer 65816-Karte, die zusätzlich noch 128K Speicher hat. Auch wenn ein Core die CPU nicht nutzt, kann der Speicher trotzdem verwendet werden.

Derzeit werden der SD-Ram Sockel und der PCI-Slot von keinem Core verwendet. Die Vorstellung aber einen CP/M Rechner mit mehreren hundert MB Speicher zu nutzen, kann aber interessante Möglichkeiten bieten!

Wer sich für das Borad interessiert, wende sich am besten an Jens Schönfeld von Indivdual Computers unter der Internetadresse www.ami.ga. Weitere Informationen über das Projekt gibt es unter http://c64upgra.de/c-one/

Mike Preuß

mip@hcsk.de

www.hcsk.de

Fotos: C-One Homepage